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Berlin (ADN). Die Wahlkommission der Republik trat am Dienstag in Berlin zu ihrer dritten Sitzung zusammen. Sie nahm einen Bericht des Sekretärs der Wahlkommission, Dr; Hans-Joachim Semler, über den Stand der Vorbereitung der Wahlen entgegen. Er informierte darüber, daß alle Voraussetzungen für einen ordnungsgemäßen Ablauf der Wahlen gegeben sind und in allen Wahlkreisen die wahlfechtlichen Bestimmungen exakt eingehalten werden. Der Stellvertreter des Ministers des Innern, Günter Giel, berichtete der Wahlkommission über die Erfüllung der wahlorganisatorischen Aufgaben, die dem Ministerium entsprechend den Wah'ldirektiven obliegen.
In der Aussprache informierten Mitglieder der Wahlkommission über ihre Tätigkeit in der Wahlbewegung. Von ihren Erlebnissen und Erfahrungen in der Volksaussprache ., ausgehend, schätzten sie ein, daß die, Verwirklichung der vom XI. Parteitag der SED beschlossenen und im Wahlaufruf des Nationalrates der Nationalen Front gemeinsam bekräftigten Politik breiteste Zustimmung bei den Bürgern aller Klassen und Schichten finde. Das werde durch zahlreiche neue Initiativen der Werktätigen bekräftigt.
Der; Vorsitzende der Wahlkommission der Republik, Egon Krenz, betonte, daß die vielfältigen Aktivitäten der Bürger in der Wahlvorbereitung von ihrer Lebenserfahrung getragen sind, daß in der DDR Friedenssicherung und steigender Volkswohlstand oberste Maximen allen politischen Handelns seien. Dieses Wissen sei durch die Feststellung Erich Honeckers bei seinen Wahlgesprächen bekräftigt worden, daß der deutsche Arbeiter-und- Bauern-Staat auch künftig ein Zeugnis dafür sein werde, was der reale Sozialismus für die Menschen erbringt. Die von großer Herzlichkeit und Aufgeschlossenheit geprägten Begegnungen des Generalsekretärs des ZK der SED und Vorsitzenden des Staatsrates der DDR in Erfurt, Sommer da, Gierstädt und im Kombinat Carl Zeiss Jena haben der Wahlbewegung einen kraftvollen Impuls gegeben und die Volksaussprache weiter vertieft, sagte Egon Krenz.
Die Wahlgespräche werden überall mit großem Verantwortungsbewußtsein geführt. Das komme auch darin zum Ausdruck, daß seit der zweiten Tagung der Wahlkommission bei der Kandidatenprüfung weitere Kandidaten für die Wahl zu den Bezirkstagen von der Kandidatenliste gestrichen wurden. Damit seien insgesamt 20 der als Bezirkstagskandidaten vorgesehenen Bürger durch andere Vorschläge ersetzt worden.
Die Wahlkommission der Republik hob die große Aktivität der Parteien und Massenorganisationen hervor und dankte den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern der Nationalen Front der DDR für ihren hohen persönlichen Einsatz in der bisherigen Wahlvorbereitung sehr herzlich.
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