29. Jul.

Ausgabe vom 03.09.1968

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  • Zeigt was Ihr könnt!

    Liebe Mädel und Jungen! Ich wünsche Euch allen einen guten Start ins neue Schuljahr, nach den Wochen froher Ferien ein fröhliches Wiedersehen mit Euren alten und neuen Klassenkameraden und Euren Lehrern. Gut erholt geht es nun an die Arbeit. Ab Montag wird wieder fleißig und diszipliniert gelernt, und wir hoffen, daß Ihr Euch das alle vorgenommen habt ...

  • Produzenten von Konsumgütern auf gutem Kurs

    Verner, die Kandidaten des Politbüros Walter Halbritter, Werner Jarowinsky und Günther Kleiber sowie Genossin Lotte Ulbricht, ferner die Stellvertreter des Vorsitzenden des Ministerrates Dr. Kurt Fichtner, Wolfgang Rauchfuß und Gerhard Schürer, der Minister für Außenwirtschaft, Horst Solle, und weitere Mitflieder des Zentralkomitees und des Ministerrates ...

  • Konterrevolutionäre setzen Wühltätigkeit fort

    Bevölkerung bemüht sich um Normalisierung des Lebens

    Von unseren Prager Pra{. Auch am Montag setzten die antisozialistischen Kräfte in der CSSR ihre Wühltätigkeit fort. Während sie aus dem Untergrund heraus ihre Taktik der Provokationen verstärkten, bemähte sich der besonnene Teil der Bevölkerung weiter, die Folgen der konterrevolutionären Umtriebe zu beseitigen ...

  • Willkommen für 300 liebe Gäste aus Freundesland

    Friedenszug in Berlin und Frankfurt (Oder) herzlich begrüßt

    Von unseren Berichterstattern Alfred D o i I und Horst Thomas Berlin. Einem Blumenmeer glich der Empfangsbahnsteig des Ostbahnhofs am Montagabend, als mit einem Friedenszug 300 Werktätige, Wissenschaftler, Künstler, Lehrer und Studenten aus allen Teilen der Sowjetunion in die Hauptstadt der DDR kamen ...

  • Vom ersten Schultag an klassenmäßig erziehen

    Am 2. September begann das neue Schul- und Lehrjahr

    Berlin (ND). Nach erlebnisreichen Ferientagen öffneten am Montag die Schulen wieder ihre Pforten. .Etwa 290 000 Schulanfänger traten ihren ersten Schulweg an, nachdem am vorangegangenen Sonnabend und Sonntag vielerorts Einschulungsfeiern stattgefunden hatten. 171000 Mädchen und Jungen, das sind 77 Prozent aller Schüler aus den 8 ...

  • Hermann Axen empfing Nicolas Chaoui

    Berlin (ND). Am Montag empfing Genosse Hermann Axen, Kandidat des Politbüros und Sekretär des ZK, den Genossen Nicolas Chaoui, Generalsekretär des ZK der Libanesischen Kommunistischen Partei, zu einer Aussprache. Die Gesprächspartner informierten über die Politik und den Kampf ihrer Parteien und tauschten ihre Ansichten zu Fragen der internationalen Lage und der kommunistischen Weltbewegung aus ...

  • Enthüllung des Denkmals für die Spanienkömpfer am Sonnabend,, dem 7. September 1968, 16 Uhr im Volkspark Friedrichshain.

    Es sprechen: Genosse Franz Dahlem, Mitglied des ZK der SED; ein Vertreter der antifaschistischen Widerstandskämpfer der UdSSR und ein Vertreter des heldenhaften spanischen Volkes. Bürgerinnen und Bürger der Hauptstadt unserer sozialistischen DDRI Unsere Arbeit und unser Kampf dienen der glücklichen Zukunft unseres Volkes, der Sicherheit in Europa, dem Frieden der Welt ...

  • Erscheint in Massen am Sonntag, dem 8. September 1968, 10 Uhr im ehemaligen Lustgarten.

    Die Kundgebung steht unter der Losung: Für die Stärkung der DDRI Für Frieden und Sicherheit der Völker-gegen Neonazismus und Revanchismus in Westdeutschland. Es sprechen: Genosse Prof. Kurt Hager, Mitglied des Politbüros des ZK der SED, und antifaschistische Widerstandskämpfer aus der UdSSR, Italien, Frankreich und Westdeutschland ...

  • IN DIESER AUSGABE:

    Der schönste Lohn für einen Genossen S«IU 4 Vietnam - solidarisch mit Bruderländern

    Seite 6

Seite 2
  • Fortsetzung Auf Seite

    ND / 3. September 1968 Seite 2 Brandt in Bern Genf (ADN). Der Bonner Außenminister Willy Brandt hat sich laut AFP am Montagnachmittag von Genf nach Bern begeben. Brandt leitet die Bonner Delegation zur Genfer Konferenz der nichtnuklearen Staaten. Handeisbeauftragter nahm Tätigkeif auf Leipzig (ADN). Der Beauftragte des westdeutschen Bundeswirtschaftsministeriums für den Handel zwischen beiden deutschen Staaten, Werner Buch, traf in der Messestadt Leipzig ein und nahm seine Tätigkeit auf ...

  • ZK gratuliert Dr. Lothar Bolz zum 65. Geburtstag

    Berlin (ADN). Das Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands hat dem Vorsitzenden der National-Demokratischen Partei Deutschlands und Präsidenten der Gesellschaft für Deutsch- Sowjetische Freundschaft, Dr. Lothar Bolz, zu seinem 65. Geburtstag herzliche Glückwünsche übermittelt. Das ...

  • Zeigt was Ihr könnf!

    (Fortsetzung von Seite 1)

    hört dazu, sich diese Erfahrungen zu eigen zu machen. Das heißt auch, daß Ihr Euch mit dem Leben der revolutionären Kämpfer vertraut macht, daß Ihr Euch die Eigenschaften und die Moral der Menschen zu eigen macht, die für die Sache des Volkes gestritten haben. Wodurch zeichnen sie sich aus, die Kämpfer ...

  • Beschlüsse und Festlegungen des ZK der KPC

    Prag (ADN). Wie bereits gemeldet, fand am Wochenende in Prag eine Tagung des Zentralkomitees der KPC statt. Bis zur Stunde liegt der offizielle Text des Kommuniques über diese Tagung noch nicht vor, zumal am Montag in Prag keine Tageszeitungen erschienen sind. Aus Meldungen tschechoslowakischer Rundfunksender ist zu entnehmen, daß das Plenum neben den bereits gemeldeten kadermäßigen Veränderungen einen Beschluß zu den Moskauer Beratungen angenommen hat ...

  • Neubrandenburger Gleichberechtigung

    Kürzlich waren die Schrittmacher der Getreideernte des Bezirkes Neubrandenburg zu einem Erfahrungsaustausch nach Neustrelite eingeladen. Mehr als 50 waren gekommen, unter ihnen nicht eine Frau. Im Erntekomplex der Kooperation Grapzow arbeiten 49 Bauern. Die einzige Frau in diesem Kollektiv gehört zum Konsum ...

  • Hilfsraketen für Neonazis

    Eine bezeichnende Einheitsfront hat sich da am vergangenen Wochenende in Westberlin während der revanchistischen Zusammenrottung, die sich „Tag der Deutschen" nannte, offen manifestiert: SP- Führer und NP. An dem „gesamtdeutschen Vorparlament" (I), das sich offenkundig als Keimzelle künftiger „gesamtdeutscher Machtentfaltung" fühlt und auf dem der sozialdemokratische Revanchistenführer Rehs das Hauptreferat hielt, nahmen auch zehn Abgeordnete der neonazistischen NP teil ...

  • Kommentare und Meinungen

    Der Status quo wurde gesichert

    „Status quo in Europa verändert - mit dieser Schlagzeile überraschten mehrere westdeutsche Zeitungen am Wochenende ihre Leser. Wieso? Ist es den Bonner Revanchisten gelungen, die bestehenden Grenzen zu verändern? Alle Welt weiß, daß es erklärtes Ziel der Bonner Regierungen ist, die bestehenden Grenzen zu revidieren, daß sie sich hartnäckig weigern, ihre Unterschrift unter internationale Dokumente zu setzen, die die bestehenden Grenzen garantieren ...

  • Marschall Konew an die Bürger der CSSR

    Moskau (ADN). Mit einem „Wort an Freunde" wendet sich der Marschall der Sowjetunion und Ehrenbürger von Prag Iwan Konew am Montag in der „Iswestija" an tschechoslowakische Kampfgefährten und Jugendliche. Als Soldat verstehe er sehr gut, schreibt Marschall Konew, warum die Reaktion im Zusammenhang mit den Ereignissen in der CSSR außer sich vor Wut sei ...

  • CSU-Becher steuert Aktionen gegen die (SSR

    München (ADN). Eine der Verbindungsstellen in den imperialistischen Ländern, die die antisozialistischen Kräfte in der CSSR lenken, ist die in München ansässige „Sudetendeutsche Landsmannschaft". Sie pflegt eine zielgerichtete Zusammenarbeit mit offziellen Kreisen der USA. Der CSU-Bundestagsabgeordnete ...

  • Kontroverse um Lügen westdeutscher Journalisten

    Prag (ADN-Korr.). Zu einer Kontroverse über lügenhafte Meldungen westdeutscher Presseorgane ist es zwischen Journalisten aus der Bundesrepublik und dem Leiter der westdeutschen Handelsvertretung in Prag gekommen. Wie aus sicherer Quelle in Prag zu erfahren war, hat es kurz vor der Veröffentlichung des Berichts über die Plenartagung des ZK der KPC im Hotel „Jalta" am Wenzelsplatz in den Räumen des Chefs der Handelsvertretung Heipertz eine Beratung mit westdeutschen Journalisten gegeben ...

  • Gäste zum Kampftag gegen den Faschismus

    Berlin (ND). Zum Internationalen Gedenktag für die Opfer des faschistischen Terrors und Kampftag gegen Faschismus und Krieg am 8. September 1968 werden in der DDR Gäste aus zahlreichen europäischen Ländern erwartet. Die sowjetische Abordnung wird von Generalmajor Wladimir Elisejewitsch Lobanok, Held der Sowjetunion, Stellvertreter des Vorsitzenden des Ministerrates der Belorussischen SSR, geleitet ...

  • Hermann Axen empfing Nicolas Chaoui

    (Fortsetzung von Seite 1)

    barte Kommunique als entscheidende Schläge gegen den Imperialismus gewürdigt. In allen behandelten Fragen zeigte sich die volle Übereinstimmung der Ansichten beider Parteien. Das Gespräch verlief in einer brüderlichen und herzlichen Atmosphäre. Am Gespräch nahm Genosse Paul Markowski, Kandidat des ZK und Leiter der Abteilung Internationale Verbindungen des Zentralkomitees, teil ...

  • Hajek in Bern

    Bern (ADN). Der bisherige OSSR- Außenminister Jiri Hajek soll sich nach Berichten westlicher Nachrichtenagenturen in Bern aufhalten. Wie aus einer UPI-Meldung hervorgeht, bringen „westliche Beobachter" den Aufenthalt Hajeks in Bern mit Sondierungen über Möglichkeiten der Bildung einer Exilregierung in Zusammenhang ...

  • NEUES DEUTSCHLAND

    DAS REDAKTIONSKOLLEGIUM

    Rudi Singer, Chefredakteur; Dr. Hajo Herbell, Harri Czepuck, Dr. Sander Drobela, Dr. Günter Kertzscher, Herbert Naumann, Günter Schabowski, stellv. Chefredakteure; Armin Greim, Redaktionssekretär; Horst Bitschköwski, Georg Hansen, Klaus Höpcke, Werner Schindler, Klaus Ullrich, Dr. Harald Wessel

  • Handeisbeauftragter nahm Tätigkeif auf

    Leipzig (ADN). Der Beauftragte des westdeutschen Bundeswirtschaftsministeriums für den Handel zwischen beiden deutschen Staaten, Werner Buch, traf in der Messestadt Leipzig ein und nahm seine Tätigkeit auf.

  • Brandt in Bern

    Genf (ADN). Der Bonner Außenminister Willy Brandt hat sich laut AFP am Montagnachmittag von Genf nach Bern begeben. Brandt leitet die Bonner Delegation zur Genfer Konferenz der nichtnuklearen Staaten.

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  • Enge Verbindungen zu sowjetischen Vertagen

    Über 7800 Bücher, darunter 1320 Neuerscheinungen, zeigen die 85 DDR-Verlage zur Herbstmesse 1968 im Messehaus am Markt. Das wurde auf der Pressekonferenz des Börsen-' Vereins Deutscher Buchhändler am Montag in .Leipzig bekanntgegeben. Im vergangenen Jahr erschienen in der DDR insgesamt 5312 Titel mit einer Gesamtauflage von über 110 Millionen Exemplaren ...

  • Im Sozialismus hat jeder eine Perspektive

    Genosse Willi Stoph lobt die Zielstrebigkeit des Weges, der beschriften wurde. Immerhin handele es sich bei der Möbelindustrie um einen Industriezweig, in dem wir vom Kapitalismus eine riesige Zersplitterung übernommen haben. Wenn heute bei den Komplementären und Handwerkern eine große Bereitschaft zur ...

  • Jugendmode und beseitigte Trennwände

    Die erste Etage des Ringmessehauses präsentiert sich den Besuchern der Herbstmesse erstmalig in einem völlig neuen Gewand: Die bisher getrennten Ausstellungen der WB Konfektion, der VVB Wolle und Seide, der VVB Volltuch und der VVB Baumwolle sind abgelöst durch eine Gemeinschaftsausstellung der Bekleidungsindustrie und ihrer textilen Vorlieferanten ...

  • DDR—Volkspolen: Stabile Partnerschaft

    Im Ringmessehaus, dem traditionellen Ausstellungszentrum der Textilwelt, gilt der erste Besuch dem Messestand der Außenhandelsunternehmen Cetebe, Confexim und Textilimport aus der befreundeten Volksrepublik Polen. Stellvertretend für das Ausstellerkollektiv unseres Nachbarlandes, das auf dieser Leipziger ...

  • Sozialistische Wohnkultur - ein Stück Verfassungswirklichkeit

    Anschließend findet eine Beratung der Genossen Ulbricht, Stoph, Honecker und der anderen Persönlichkeiten der DDR mit den Mitarbeitern der an der Ausstellung beteiligten Industriezweige statt. Hans Wittik, Minister für Leichtindustrie, und Heinz Körner, Generaldirektor der VVB Möbel, berichten über die Erfahrungen, die in letzter Zeit bei der Gestaltung des ökonomischen Systems des Sozialismus als Ganzes gesammelt wurden ...

  • Erzeugnisgruppe mit eigenem Exportbüro

    Schließlich soll hier noch an einem weiteren Beispiel auf den Nutzen sozialistischer Gemeinschaftsarbeit und exakter Anwendung der Prinzipien des ökonomischen Systems verwiesen ■ Werden. Genossen Walter Ulbricht und den ihn begleitenden Persönlichkeiten werden im Verlaufe des Rundgangs Neuentwicklungen unserer Polstermöbelindustrie vorgestellt ...

  • Wissenschaftlich planen und leiten

    Genosse Willi Stoph zollt einer weiteren Neuentwicklung der Möbelindustrie hohe Anerkennung. Die Kooperationsgemeinschaft ^Zeulenröda stellt erstmalig Schlaf- und Kinderzimmer vor, bei denen die Oberflächen aller Möbel mit geschäumtem Kunstleder bezogen sind, kurzfristig entwickelt und produktionsreif gemacht, ist auch das ein beredtes Zeugnis für den Nutzen sozialistischer Gemeinschaftsarbeit ...

  • Plauener Spitze - Tradition und Fortschritt

    Im zweiten Stock besuchen die Genossen des Politbüros und des Ministerrates sodann die Ausstellung der VVB Deko. Am Gemeinschaftsstand der Plauener Spitzenhersteller erklärt Generaldirektor Kurt Schmidt den Genossen, wie die Betriebe verschiedener Eigentumsformen in dieser traditionsreichen Branche mit Erfolg Wege der sozialistischen Gemeinschaftsarbeit beschreiten ...

  • Gemeinschaftsarbeit über Industriezweiggrenzen

    Erstmalig wird den Messebesuchern in Halle 15 nicht eine Anzahl einzelner Möbelstücke, sondern ein vielgestaltiges Programm kompletter Raumgestaltung offeriert. Neun Zweige der DDR-Konsumgüterindustrie haben sich zum Werbeverbund „intecta" zusammengeschlossen. Diese Leistungsschau wird den führenden Genossen vom Minister für Leichtindustrie, Genossen Hans Wittik, und vom Generaldirektor der VVB Möbel, Genossen Heinz Körner, erläutert ...

  • Alles beginnt beim richtigen Denken

    Genosse Günter Mittag" unterstreicht: Die Exponate zeigen, daß es gelingt, ausgehend von den Gebrauchseigenschaften der Erzeugnisse, vom Enderzeugnis her, systematisch eine ganze Produktionskette durchzuarbeiten und sich so auf die Erfordernisse der wissenschaftlich-technischen Revolution einzustellen ...

  • Leichtere Hausarbeit und Berufskosmetik

    Auf 10 Neu- und 19 Weiterentwicklungen der Leichtchemie kann Generaldirektor Hans Kutzner verweisen. Reiniigungs- und Pflegemittel zur Erleichterung der Hausarbeit werden eingehend ■begutachtet. Genosse Willi Stoph lobt hier die guten Ideen der Werktätigen, die sich u. a. in einer formschönen, griffgerechten Doppelflasche für die Fensterpflege zeigen ...

  • Möbel aus dem Baukasten

    Daß aber auch im Zuge der Anwendung des ökonomischen Systems in den Betrieben der Möbelindustrie selbst viele neue Wege zu höherer Effektivität und damit auch zur Befriedigung des Bedarfs unserer Bevölkerung gegangen werden, erläutert Generaldirektor Heinz Körner insbesondere am Programm der Kooperationsgemeinschaft Themar ...

  • Leipzig ist die Messe Nr. 1

    „Ich komme jedes Jahr zur Leipziger Messe. Und jedesmal war .Sybelco', eine Vereinigung, die vorwiegend an einer Vertiefung der wirtschaftlichen Beziehungen zu sozialistischen Ländern interessiert ist, mit den Leipziger Geschäften zufrieden", erklärte Prof. Fast unserem Mitarbeiter Gino Heinze. ..Wir vertreten in Leipzig wichtige Großbetriebe Belgiens mit 300 000 Beschäftigten, wie den Elektrokonzern A ...

  • Von den Bedürfnissen der Werktätigen ausgehen

    Der Erste Sekretär des ZK empfiehlt, die zahlreichen guten Ideen und Initiativen der Komplementäre, die auf dieser Ausstellung sichtbar wurden, allseitig zu berücksichtigen und diesen Personenkreis noch stärker in die Lösung wichtiger Probleme einzubeziehen. Sodann schenkt er den Fragen der künstlerischen Gestaltung unserer Wohnstätten große Beachtung und gibt den Rat, bei allem von den Bedürfnissen und Lebensgewohnheiten der Werktätigen auszugehen ...

  • BauernkongFeß stellte Aufgaben für Agrochemie

    Genosse Werner Jarowinsky unterstreicht, daß in die Lösung der hier erörterten Probleme in allen Stadien auch der Binnen- und Außenhandel einzubeziehen ist. Alle Beteiligten an der Aussprache sind sich darin einig, daß die weitere Gestaltung des ökonomischen Systems in den beteiligten Industriezweigen ...

Seite 4
  • Fähig sein zu ändern

    Ich bin froh darüber, daß viele Kollegen mich zu sich bitten, um mit mir „heiße Eisen" anzupacken. Wenn ich nicht sofort helfen kann, habe ich es mir zur Pflicht gemacht, die Angelegen-1 heit auf jeden Fall zu klären, wobei man als Genosse auch den Mut haben muß, seinen Standpunkt jemandem gegenüber zu behaupten, der eine Sache falsch sieht und sich verrannt hat ...

  • Aus Liebe zu den Menschen

    Drei Bürger unserer Republik berichten auf dieser Seite über Beziehungen zu ihren Mitmenschen, wie sie für den Alltag der DDR nicht außergewöhnlich sind. Sie sind Ausdruck des großen Wandels, der sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten in unserer Republik vollzogen hat und die Liebe zu den Menschen zum allgemeinen Prinzip der gesellschaftlichen Beziehungen werden läßt ...

  • Vertrauen will erworben sein

    17 Jahre bin ich schon im Hafen. Zuerst war ich im alten' Rostocker Hafen als Kranfahrer. 1959 schickte mich der Betrieb mit meinem Kollektiv in den kurz vor der Einweihung stehenden neuen Überseehafen. Als frischgebakkener Meister wurde ich ein Jahr später Kommissionsvorsitzender für „Neuererwesen" ...

  • Dümmer geht's nimmer

    In der Sache möchte ich an dieser Stelle über das konterrevolutionäre Komplott gegen die CSSR kein Wort mehr verlieren. Alle sozialistischen Publikationsmedien sind ihrer Informationspflicht gerecht geworden, und über die getroffenen Maßnahmen zur Unterstützung unseres Brudervolkes gibt es bei keinem intelligenten Menschen mehr einen Zweifel ...

  • Ein Irrtum?

    Star" vom 29. August 1968 zu den Ereignissen in der Tschechoslowakei folgenden Beitrag: Ich habe lange Monate in einem der Länder des Warschauer Vertrags und kurze Zeit in allen übrigen gelebt und gearbeitet. Ich bin mir der Tatsache bewußt geworden, daß konterrevolutionäre Tätigkeit in all diesen Ländern — ausgenommen vielleicht in Bulgarien — pausenlos organisiert wird ...

  • Die Macht der Gefühle

    Es geht um die Grundfragen, nicht zum erstenmal und — ganz sicher — nicht zum letztenmal. Es geht, mit einem Titel von Anna Seghers zu sprechen, der unser Leben betrifft: um „Die Entscheidung". Es geht um die grundsätzliche Entscheid u/u. '.wischen den beiden Möglichkeiten, immer wieder. Es geht; um die Macht ...

  • Atmosphäre des Vertrauens

    Als Transportbrigadier komme ich viel herum. Da höre ich viele Meinungen, beobachte Verhaltensweisen und lasse mich gern — wenn es die Zeit erlaubt — in Diskussionen ein. Ich maße mir dabei nicht an, meinem Gesprächspartner Vorhaltungen zu machen oder ihm gar über den Mund zu fahren. Ungeduld ist ein schlechter Ratgeber ...

  • Helmut Preißler Anfrage

    Wo ist ein Verständiger, der nicht weiß, wie es kam? Am Anfang sind Fehler, hergeholt aus Vergangenem, ungeheuer vergrößert durch Lügen, Quelle für Zweifel an allem Erprobten. Dann bringen die Zweifel Mißtrauen gegen Genossen und Hellhörigkeit für das Geflüster der Feinde. Riesenhaft scheinen ganz plötzlich die Mängel, und das Gelungene ist nicht mehr sichtbar ...

  • Der schönste Lohn für einen Genossen

    Zu den ersten Arbeitern, die vor drei Jahren gewissermaßen die Wiege für die Glasseidenproduktion in Oschatz aufstellten, gehörte auch ich. Wir fühlten uns damals miteinander eng verbunden, weil uns die Aufgabe begeisterte, eine neue Fertigung aus der Taufe zu heben, und weil wir dabei gegenseitig unsere Stärken und Schwächen, unsere Freuden, Sorgen und Wünsche kennenlernten ...

  • Mein Freund, der Parteisekretär

    — 1 i . I i i

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  • Massenmedien, Pressefreiheit und das IPI

    blatt frohlockte: „Im unmittelbaren Anschluß an die Generalversammlung erreichte das Institut die herzerfreuende Nachricht, daß die Ford- Foundation ein neues Stipendium in der Höhe von 150 000 Dollar bewilligt habe." Diese Finanzspritze setzte das Institut instand, im März des Jahres 1968 für eine Gruppe von Pressemitarbeitern aus 21 Ländern in Genf ein Seminar zu veranstalten ...

  • Internationale Pflicht in Ehren erfüllt

    An die Zentralkomitees der Kommunistischen Partei der Sowjetunion, der Kommunistischen Partei Bulgariens, der Polnischen Vereinigten Arbeiterpartei, der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands, der Ungarischen Sozialtetischen Arbeiterpartei Teure Genossen! Die Heldentat, die von den Armeen der Länder ...

  • Arbeitermiln muß das Ihre tun

    Das war dieser Tage eine Parteiversammlung in unserer Genossenschaft! Innerste Anteilnahme für die ernsten Probleme der tschechoslowakischen Klassengenossen sprach aus allen, die hier ohne Ausnahme ihre Zustimmung zu den Hilfsmaßnahmen der fünf sozialistischen Staaten und zum ND-Artikel „Standpunkt der Deutschen Demokratischen Republik" mit persönlichen Schlußfolgerungen bekräftigten ...

  • Revolutionäre Gegenmaßnahmen treffen

    Konterrevolutionäre Maßnahmen verlangen revolutionäre Gegenmaßnahmen. Man muß handeln, bevor es der Konterrevolution gelingt, sich demagogisch einiger Bevölkerungsteile zu bemächtigen, indem sie Nationalismus und berechtigte Unzufriedenheiten für sich benutzt. Lenin sagt, daß wir unsere Sittlichkeit aus den Bedürfnissen des Klassenkampfes ableiten ...

  • Sozialistische Ordnung in der CSSR wird geschützt

    Das Zentralkomitee der Sudanesischen Kommunistischen Partei veröffentlichte am 26. August 1968 eine ausführliche Stellungnahme zu den Hilfsmaßnahmen der fünf verbündeten sozialistischen Länder gegenüber der befreundeten CSSR. Die Sudanesische Kommunistische Partei erklärt sich mit den Maßnahmen solidarisch, die von den fünf befreundeten sozialistischen Ländern ergriffen worden sind, um die sozialistische Ordnung in der CSSR zu schützen ...

  • Bündnis mit der UdSSR- wertvolle Hilfe

    Gemeinsam mit sechs meiner wehrpflichtigen Freunde aus unserem Werk habe ich mich in diesen Tagen entschlossen, die Nationale Volksarmee als Soldat auf Zeit zu stärken. Dabei wird mir in einigen Wochen der zeitweilige Abschied von den hervorragenden Maschinen und der interessanten Forschungsaufgabe unseres jetzt noch ziemlich kleinen Betriebes nicht leichtfallen ...

  • Der Feind verfolgt in der CSSR und in Nahost die gleichen Ziele

    Der Chefredakteur der Kairoer Zeitung „AI Ahram", Mohammed Hassanejn HeUral^; hatnerklärVdaßi die; sozialistischen Armeen nicht als. Aggressoren in die Tschechoslowakei.. kamen. In seinem am Freitag veröffentlichten wöchentlichen Grundsatzartikel schreibt Heikai unter anderem: „Die Möglichkeit eines Kernwaffenkrieges würde — und das weiß die Sowjetunion genau — neu aufleben, wenn Westdeutschland in den Besitz solcher Waffen kommt ...

  • Keine Chance für Konterrevolutionäre

    Ich betrachte die Ergebnisse der Moskauer Verhandlungen als einen bedeutenden Beitrag zur Festigung des Sozialismus und zur Sicherung des Friedens. Das ist eine Voraussetzung dafür, um das Leben in der CSSR wieder zu normalisieren. Unser Beitrag zur weiteren Stärkung des Sozialismus wird vor allem darin bestehen, im Zuge der Akademiereform mit erhöhten wissenschaftlichen Leistungen zur raschen Weiterentwicklung unserer Volkswirtschaft beizutragen und das Ansehen unserer Republik zu erhöhen ...

  • Verlorene Illusionen

    Die energischen Maßnahmen der sozialistischen Länder in der Tschechoslowakei haben dje^ut deft, Imperialisten, ausgelöst, schreibt die.; venezolanische: WochenzeitschriftT(,Nueva Voz Populär"., in ihrer jüngsten Ausgabe. Mit unerhörtem Zynismus, so heißt es in dem Beitrag, sind dieselben Leute, die angesichts solcher Verbrechen der Amerikaner wie zum Beispiel der Aggression in Vietnam schweigen, bemüht, sich als Verteidiger der Tschechoslowakei auszugeben ...

  • Aggressoren heucheln Empörung

    Die tansanische Zeitung „Nationalist" verurteilt am Freitag scharf die westliche Heuchelei im Zusammenhang mit den Schutzmaßnahmen in der CSSR. Die Zeitung schreibt; die ganze westliche Propaganda hat die Aufgabe übernommen, eine „Widerstandsbewegung" innerhalb der Tschechoslowakei zu ermutigen und zu organisieren ...

  • Keine Chance für antisozialistische Kräfte

    Die indische Wochenschrift „Century" hat auf die unbedingte Notwendigkeit hingewiesen, den antisozialistischen Kräften in der Tschechoslowakei jede Möglichkeit zur Entfaltung ihrer Aktivitäten zu verwehren. Zugleich warnt das Blatt eindringlich vor den Gefahren, die vom westdeutschen Revanchismus ausgehen ...

  • Folge des Komplotts Washington-Bonn

    Die von fünf sozialistischen Ländern eingeleiteten Schritte „sind berechtigt, da sie den Schutz des Sozialismus in der Tschechoslowakei zum Ziel haben", erklärte Rosso Osorio, Generalsekretär der Gewerkschaftsföderation der Werktätigen Kolumbiens, einem TASS-Korreepondenten. Was in der Tschechoslowakei vor sich geht, sei eine Folge der Ränke der Imperialisten der USA und Westdeutschlands, die versucht hätten, in der Tschechoslowakei den Kapitalismus wiederzubeleben ...

Seite 6
  • Vietnam-solidarisch mit Bruderländern

    Festveranstaltung in Hanoi anläßlich des 23. Jahrestages der Unabhängigkeit — Pham van Dong: Frieden in Europa erforderte Hilfsmaßnahmen für CSSR

    Von unserem Korrespondenten Gerhard Feldbauer, Hanoi Siegeszuversicht im Volkskampf gegen die USA-Aggressoren und Solidarität mit den fünf sozialistischen Staaten Europas, die dem von der Konterrevolution bedrohten tschechoslowakischen Bruderland zu Hilfe gekommen sind — das waren die Hauptthemen der ...

  • Bonn sucht immer neue Vorwände

    Interview mit Außenminister Otto Winzer

    Frage: Karviler Kiesinger und Außenminister Brandt haben sich in, der allerletzten Zeit schärfer als früher gegen die Unterzeichnung des Vertrages über die Nichtweiterverbreitung von Kernwaffen durch die Bundesrepublik gewandt. Dabei werden die sogenannten Feindstaaten- Artikel der Charta der Vereinten Nationen zur "Begründung herangezogen ...

  • Terrorkonvent in Chikago

    Zur Selbstdemaskierung der Johnson/Humphrey-Partei Von Dr. Klaus Steiniger

    In diesen Tagen hat die Welt erneut eine Lektion in „amerikanischer Demokratie" erhalten: Während im Internationalen Amphitheater von Chikago Johnsons Stellvertreter Humphrey von einer zusammengeschobenen Konventsmehrheit zum Präsidentschaftskandidaten der Demokratischen Partei auserkoren wurde, floß in den Straßen dieser zweitgrößten Stadt der USA das Blut Hunderter Amerikaner ...

  • Das ist Alexander Menne

    Er sah schon seine Blütenträurne reifen: Prof. Dr. Alexander Menne, Vorsta nd svorsitzen - der des IG-Farben- Nachfolgekonzerns Farbwerke Hoechst, Vizepräsident des westdeutschen In- Üustriel lenverba ndes (BDI) und langjähriger Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses des Bundestages, in den er sich durch die FDP entsenden ließ ...

  • Wir fragen die westdeutschen Arbeiter:

    Was haltet ihr von einer „aktiven Deutschlandpolitik", die von Pleite zu Pleite führt? Was haltet ihr von einer „Entspannung1', die eine Art „Erlaubnis zur Aggression" zur Voraussetzung hat und in Wirklichkeit die Hauptgefahr für Frieden und Sicherheit in Europa ist? Was hattet ihr von einer „Auflockerung", die der Annexion dient? Menne redet van „Freiheit und Demokratie" ...

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  • Wöhrle: Jede Krise trifft die Arbeiter

    IG-Metall-Gewerkschaftstag in München eröffnet

    München (ADN/ND). Der 9. ordentliche Gewerkschaftstag der westdeutschen IG Metall ist am Montagvormittag in der Münchner Bayernhalle eröffnet, worden. In Anwesenheit zahlreicher Gastdelegierter und Journalisten werden 407 Delegierte der mitgliederatänkisten westdeutschen Gewerkschaft unter dem ■ Motto „Sicherheit und Fortschritt durch eine starke IG Metall" über insgesamt 643 Anträge und 23 Entschließungen beraten und abstimmen ...

  • Kurz berichtet

    DDR-Komitee gleichberechtigt Berlin. Der 27. Kongreß der Internationalen Jugendherbergsföderation, der kürzlich in Japan stattfand und an dem erstmals eine DDR- Vertretung teilnahm, hat durch entsprechende Änderungen der Statuten Voraussetzungen für eine gleichberechtigte Mitarbeit des DDR- Komitees für Touristik und Wandern geschaffen ...

  • Provokation gebrandmarkt

    Scharfer Auslandsprotest gegen Revanchistenaufmarsch

    Moskau/Warschmu (ADN/ND). Scharfen Protest gegen die gefährliche Revanchistenzusammenrottung am Wochenende in Westberlin erhoben am Montag die „Prawda" und die „Trybuna Ludu". Die „Prawda" schreibt: „Ohne Zweifel ist das organisierte Auftreten der Kräfte des Revanchismus und Neonazismus ein Glied in ...

  • Kolonialismus verurteilt

    Schreiben Georg Stibis an UNO-Sonderausschuß

    Berlin (ADiN). Der Stellvertreter des Ministers für Auswärtige Angelegenheiten der Deutschen Demokratischen Republik Georg Stibi richtete am 23. August 1968 ein Schreiben an den Vorsitzenden des „UNO-Sonderaüsschusses für den Stand der Verwirklichung der Deklaration über die Gewährung der Unabhängigkeit ...

  • CDU: Abmachungen mit NP bleiben

    „Die Politik der DDR basiert auf den Prinzipien des Friedens, der Völkerverständigung und des Sozialismus und deckt sich in ihren Zielen voll und ganz mit der Politik unserer Partei und Regierung. Unsere Gemeinsamkeit hat ihre Grundlage im Marxismus-Leninismus, im proletarischen Internationalismus und in der gemeinsamen unverbrüchlichen Freundschaft der Sowjetunion ...

  • Aktionen am Antikriegstag

    3000 junge Gewerkschafter demonstrierten in Dortmund

    Dortmund/München (ND/ADN). Im Zeichen des Kampfes gegen die neonazistische Gefahr standen am Wochenende in mehreren westdeutschen Städten Kundgelbungen zum Antikriegstag. 3000 junge Gewerkschafter aus Nordrhein-Westfalen demonstrierten am Sonntagnachmittag in Dortmund unter Transparenten 'und Losungen' gegerr Wiederaufrüsturig, 'Renazifizierung ,und! den USA-Krieg in Vietnam ...

  • Da Nang unter FNL-Beschuß

    USA-Luftpiraten intensivieren Bombenterror gegen DRV

    Saigon (ND/ADN). Die zweitgrößte südvietnamesische Stadt, Da Nang, ist in den frühen Morgenstunden des Montags von Einheiten der FNL mit Raketen beschossen worden. Das Feuer galt militärischen Einrichtungen der Aggressoren. Ziele des Beschüsses waren auch die fünf USA-Stützpunkte in der Umgebung der Stadt ...

  • Bonner Fronde hetit gegen Sperrvertrag Massiertes Störfeuer und neue ultimative Forderungen NATO-Kurs verschärfen

    Bonn (ND/ADN). Vor dem politischen Hintergrund der Konferenz nichtnuklearer Staaten in Genf haben die Bonner Politiker am Wochenende ihr Störfeuer gegen den Atomwaffensperrvertrag weiter verstärkt. Unverhüllt wurde erklärt, daß die Bundesregierung gegenwärtig'gar nicht daran denke, den Vertrag zu unterschreiben ...

  • Größter Hochofen der Erde

    Projektierung in Dnepropetrowsk abgeschlossen

    Dnepropetrowsk (ADN/ND). Der größte Hochofen; der ' Erde' mit * einem Nutzraum von 3000 Kubikmetern wurde • jetzt ''lrir'rrDnepropetrowsk (Ukraine) projektiert. Mit dem Bau des Giganten, der jährlich 2,2 Millionen Tonnen Roheisen erzeugen kann, soll demnächst in Westsibirien begonnen werden. Im Vergleich zu den derzeit größten sowjetischen Hochöfen mit 2700 Kubikmetern Nutzraum wird sich die Arbeitsproduktivität der Hüttenwerker an dem neuen Ofen um zehn bis zwölf Prozent erhöhen ...

  • Benda studiert in den USA Methoden der Polizeischläger

    Bonn (ADN/ND). Der Bonner Innenminister Benda (CDU) ist am Montag zu einem mehrtägigen Aufenthalt in die USA abgereist. Wie ein Sprecher seines Ministeriums in Bonn mitteilte, wird Benda zunächst an der am Dienstag in New York beginnenden Konferenz der Wohlfahrtsminister bei den Vereinten Nationen teilnehmen und anschließend zu Gesprächen mit Mitgliedern der amerikanischen Regierung zusammentreffen ...

  • Hanoi feierte 23. Jahrestag der DRY

    Hanoi (ND^Korr.). Die Hauptstadt der DRV feierte am Montag den 23. Jahrestag der Unabhängigkeit des Landes. Die Stadt prangte im Festschmuck. Rote Fahnen mit dem gelben Stern flatterten in den Straßen, auf der historischen Zitadelle und am Ba-ding-Platz, wo Ho chi Minh am 2. September 1945 im Namen der provisorischen Regierung den ersten freien, unabhängigen vietnamesischen Nationalstaat ausrief ...

  • MVR unterstützt voll Friedenspolitik der DDR Minister Pelshee würdigt Vorschläge zu Europas Sicherheit

    Ulan Bator (ADN-Korr./ND). Als eine reale Grundlage zur Herbeiführung der europäischen Sicherheit und zur Zurückdrängung des westdeutschen Revanchismus und Militarismus in Europa bezeichnete der Vorsitzende der Freundschaftsgesellschaft MVR—DDR, der mongolische Minister für Brennstoff- und Energiewirtschaft und Geologie, Mjatawyn Pelshee, die jüngsten Vorschläge Walter Ulbrichts vor der Volkskammer ...

  • Solidarität der DDR mit Malis Kampf

    Bamako (ADN-Korr.). Der Präsident der Republik Mali, Modibo Keita, empfing am Montag den neuernannten Leiter der Wirtschafts- und Handelsmission der DDR in Mali, Legationsrat Manfred Richter. Der DDR-Diplomat überreichte dem Präsidenten ein Schreiben des Vorsitzenden des Staatsrates der DDR, Walter Ulbricht ...

  • Max Reimann grüßt Kongreß

    Düsseldorf (ADN/ND). Der Erste Sekretär des Zentralkomitees der KPD, Max Reimann, hat in einer Grußadresse an den 9. ordentlichen Gewerkschaftstag der IG Metall appelliert: „Laßt euch nicht mißbrauchen für den Antikommunismus, der jetzt wieder verstärkt als Begründung dafür dient, die Rüstungspolitik der Bundesregierung weiter zu verschärfen ...

  • Unterschrift „unzumutbar"

    Brandt stützte sich bei seinen Ausfällen gegen den Sperrvertrag auf die Argumentation des Bonner Bundestagspräsidenten Gerstenmaier. Dieser hatte in unverschämter Weise die Artikel 53 und 107 der UN-Charta zum Vorwand genommen, um eine westdeutsche Unterschrift unter den Sperrvertrag als „vollkommen unzumutbar" zu bezeichnen ...

  • 20000 Tote bei Erdbeben in Iran

    Teheran (ADN). Den schweren Erdbeben im nordöstlichen Iran am Wochenende sollen laut UPI mindestens 20 000 Menschen zum Opfer gefallen sein. Bei der bisher schwersten Naturkatastrophe des Landes sollen weitere 50 000 Menschen verletzt worden sein. Ein rund 3400 Quadratkilometer großes Gebiet äst völlig verwüstet, über 100 Städte und Dörfer wurden schwerbeschädigt oder dem Erdboden gleichgemacht ...

  • Delegafion der DDR auf Welttreffen der Philosophen

    Wien (ADN-Korr.). Der XIV. Internationale Kongreß für Philosophie, an dem auch eine repräsentative Delegation aus der DDR teilnimmt, wurde am Montag in Wien vom österreichischen Bundespräsidenten Franz Jonas eröffnet. Der Bundespräsident würdigte den einwöchigen Kongreß, auf dem über 3000 Philosophen aus 65 Staaten, ...

  • Wahlbündnis der Opposition in Ingolsladf

    Ingolstadt (ADN/ND). Ein oppositionelles Wahlbündnis zur Bundestagswahl 1969 haben nach Berichten westlicher Nachrichtenagenturen Gruppen der demokratischen Opposition in Ingolstadt beschlossen. Ihm gehören u. a. die Deutsche Friedens-Union, die Kampagne für Demokratie und Abrüstung und „bisher nicht organisierte linke Kräfte" an ...

  • DGB-Mitglieder informierten sich

    Leipzig (ND). Auf etwa 400 hat sich bis Montag abend die Zahl der in Leipzig weilenden westdeutschen Arbeiter und Gewerkschafter erhöht. Die westdeutschen Arbeiter brachten in einer Reihe von Beratungen zum Ausdruck, daß eine dem Wohle der Arbeiterklasse dienende Wirtschaft nur im Frieden gedeihen kann ...

  • Rechenzentrum für Transport

    Sofia (ADN). Ein elektronisches Rechenzentrum ist jetzt beim Transportministerium in Sofia installiert worden. Die dazugehörige transistorisierte Rechenanlage GYER führt etwa 200 000 Operationen in der Sekunde aus, liest im gleichen Zeitraum 2000 Wörter und registriert 1200 Zeilen in der Minute. Sie soll u ...

  • Hohe Exportziele

    Warschau (ADN-Korr./ND). Die Schwerindustrie, der exportintensivste Industriezweig Polens, wird in diesem Jahr Erzeugnisse im Werte von 2,6 Milliarden Devisen-Zloty ausführen. Das, ist ein Viertel der Gesamtausfuhr des Landes. Die Lieferungen von Schiffen, Maschinen und Anlagen, Eisenbahnausrüstungen und kompletten Industrieobjekten werden dabei den größten Anteil haben ...

  • Bundeswehr stellt Ehrenzug

    GSttingen (ADN). Die Bundeswehr hat am Sonntagvormittag für eine Revanchistenkundgebung der „Landsmannschaft Ostpreußen" in Göttingen einen Ehrenzug gestellt. In Anwesenheit des Standortkommandanten Oberst Wagemann erhoben Sprecher der revanchistischen „ostpreußischen Landsmannschaft" mehrfach die Forderung nach Gebieten in Polen und der Sowjetunion ...

  • Neubauer reist nach Israel

    Westberlin (ADN/ND). Der Westberliner Bürgermeister und Innensenator Kurt Neubauer (SP) will Anfang November zu einem offiziellen Besuch nach Israel reisen. Erst im Juni war der Bürgermeister Klaus Schütz (SP) in Tel Aviv; dabei stellte er sich hinter die Annexionspolitik Israels,

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  • HD-SPORTBERICHTE # HD-SPORTBERICHTE • HD-SPORTBERICHTE • HD-SPORTBERICHTE

    Sol Butler war der Favorit, haushoher Favorit sogar. 1919 war er in Paris 7,557 m gesprungen, und ein Jahr später bei den Ausscheidungen für die amerikanische Olympiamannschaft zu den Spielen in Antwerpen behauptete er sich mit 7,52 m klar vor allen anderen. Wer sollte ihn schlagen können? Der Olympiasieger, der Schwede Pettersson, hätte es sicher nicht geschafft mit seinen 7,15 m ...

  • Leistungsschau des Talents unserer Jugend

    Oberbürgermeister Herbert Fechner eröffnete die X. Messe der Meister von morgen

    Notiert von Dieter Bolduan ster. „Er kam von uns", antwortet der Leiter des Rationalisierungskollektivs, Ddpl.-Ing. Manfred Porsche. „Das ist ein beredtes Zeugnis für den Leistungswillen unserer Jugend." „Dieses Gerät soll jetzt auch als Standardisierungsauf gaibe für die VVB Bauelemente und Vakuumtechnik verwandt werden", sagt nicht ohne Stolz der jiunge Diplomingenieur ...

  • II. William war der erste

    hoch liegt wie das olympische in Mexiko. Doch konnte die Ausrede nur Ahnungslose täuschen. Fachleute wußten recht gut, daß ursprünglich nur ein Olympialager in der Höhe vorgesehen war, und daß die zweite Ausscheidung zu plötzlich auf dem Terminkalender erschienen war. Und die Fachleute wußten auch recht gut den tieferen Grund für die „zweite Ausscheidung": Der größte Aufstand der amerikanischen Olympioniken aller Zeiten hatte die Offiziellen aufgeschreckt und in panische Angst versetzt ...

  • Michael und Helmut

    erhielten die Lebensrettungsmedaille

    Das packende Geschehen eines Apriltages in diesem Jahr wird allen Beteiligten unvergessen bleiben. Die Schüler der 8. Klassen der 32. Oberschule Prenzlauer Berg waren nach Dresden gefahren. Die Exkursion der Jugendweiheteilnehmer führte am Nachmittag nach Schloß Pillnitt. Von der großen Freitreppe aus beobachteten die Mädchen und Jungen den regen Schiffsverkehr ...

  • Jaschin-Elf Dynamo gegen 1. FC Union

    Das Europapokalkomitee der Europäischen Fußballunion (UEFA) setzte Ende vergangener Woche die ordentliche Auslosung der ersten Runde für die Wettbewerbe der Landesmeister und Pokalsieger 1968/69 außer Kraft und nahm eine Reihe von Neuansetzungen vor. Für den DDR-Fußball ergab sich dabei, daß der 1. FC Union Berlin nicht gegen Jugoslawiens Pokalsieger FK Bor, sondern gegen Dynamo Moskau spielt ...

  • Jürgen Henke gewann Grand Prix Leipzig

    In Anwesenheit des Mitglieds des Politbüros des ZK und 1. Sekretärs der Bezirksleitung Leipzig, Paul Fröhlich, endete am Montag das Wurftaubenschießen um den Grand Prix Leipzig mit dem Sieg des DDR-Schützen Jürgen Henke. Mit 197 Tauben (von 200 möglichen) gewann der 20 Jahre alte Leipziger die begehrte Silbertrophäe der Sportwaffenindustrie der DDR mit einem Vorsprung Von sechs Tauben ...

  • Marschsäule I

    Kreis Köpenick - Stellplatz: Unter den Linden (nördliche Fahrbahn), Friedrichstraße (nördlich Unter den Linden) bis Reichstagufer, Spitze Universitätsstraße; Abmarschzeit: 9.30 Uhr, Marschweg: Unter den Linden, Lustgarten Außenhandel — Stellplatz: Georgenstraße bis Geschwister- Scholl-Straße. Spitze Friedrichstraße; Abmarschzeit: 9 ...

  • Toto-Quoten

    35. Wettbewerb

    Fußballtoto: Sonderrang: 4 Gewinner mit je 4136,90 Mark, 1. Rang: 1 Gewinner mit 1636,90 Mark, 2. Rang: 124 Gewinner mit je 66 Mark, 3. Rang: 1154 Gewinner mit je 7 Mark, 4. Rang: 6091 Gewinner mit je 1,30 Mark. „6 aus 49" (1. Ziehung): 1. Rang: kein Gewinner, 2. Rang: 2 Gewinner mit je 136 743,50 Mark, 3 ...

  • Marschsäule II

    Kreis Treptow — Stellplatz: Unter den Linden (südliche Fahrbahn), Friedrichstraße (südlich Unter den Linden) bis iMohrenstraße, Spitze in Höhe Universitätsstraße; Abmarschzeit: 9.30 Uhr. Marschweg: Unter den Linden, Lustgarten Kreis Pankow — Stellplatz: Französische Straße zwischen Friedrichstraße und Glinkastraße, Glinkastraße bis Mohrenstraße, Spitze Friedrichstraße; Abmarschzeit: 9 ...

  • Marschsäule IV

    Kreis Prenzlauer Berg — Stellplatz: Werderstraße, Oberwallstraße, Hausvogteiplatz, Spitze Schleusenforücke; Abmarschzeij;: 9.33 Uhr, Marschweg:. Unter den Linden, Lustgarten Parteihochschule „Karl Marx" — Stellplatz: Jerusalemer Straße, Spitze Hausvogteiplatz; Abmarschzeit: 9.33 Uhr, Marschweg: Anschluß an Prenzlauer Berg Ministerium Wissenschaft und Technik - Stellplatz: Niederwallstraße, Spitze Hausvogteiplatz; Abmarschzeit: 9 ...

  • Heute Bahnvergleich Berlin-Lettische SSR

    Zu einem Vergleichskampf im Bahnradsport zwischen Berlin, und der Lettischen SSR kommt es am Dienstag auf der Radrennbahn Berlin-Weißensee. Der erste Wettbewerb beginnt um 18.30 Uhr. Für die Berliner Vertretung starten: Gesenke, Huschke, Schmelzer, Rose (alle TSC Berlin) sowie Linke, Otto, Richter und Schönfeld (alle SC Dynamo Berlin) ...

  • Marschsäule VII

    Kreis Friedrichshain - Stellplatz: Spandauer Straße, Dircksenstraße, Spitze Liebknechtstraße; Abmarschzeit: 9.33 Uhr, Marsch/wag: Liebknechtstraße, Lustgarten Kreis Weißensee - Stellplatz: Littenstraße, Burgstraße, Kleine Präsidentenstraße, Monbijouplatz, Oranienburger Straße, Spitze Spandauer Straße; Abmarschzeit: 9 ...

  • Marschsäule VI

    ...

  • Marschsäule III

    Kreis Mitte I - Stellplatz: Straße Hinter der Katholischen Kirche, Französische Straße, Wilhelm-Küliz-Straße, Otto-Nuschke- Straße, Taubenstraße, Mohrenstraße, Spitze Unter den Linden; Abmarschzeit: 9.33 Uhr, Marschweg: Unter den Linden. Lustgarten

  • AUFMARSCHPLAN

    Kundgebung am 8. Stptembtr, 10 Uhr» auf dem ehemaligen Lustgarten, anläßlich des Internationalen Gedenktages für di« Opfer des faschistischen Terrors und Kampftages gegen Faschismus und Krieg

  • Marschsäule V

    Kreis Mitte U - Stellplatz: Breite Straße, Gertraudenstraße, Stralauer Straße, Klosterstraße, Liittenstraße, Spitze Marx-Engels-Platz; Abmarschzeit: 9.35 Uhr, Marschweg: Marx-Engels- Platz

  • Spitze

    FDJ — Stellplatz: August-Bebel-Platz, Spitze Unter den Linden und in der Behrenstraße; Abmarschzeit: 9.25 Uhr, Marschweg: Unter den Linden, Lustgarten

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Zeigt was Ihr könnt! Produzenten von Konsumgütern auf gutem Kurs Konterrevolutionäre setzen Wühltätigkeit fort Willkommen für 300 liebe Gäste aus Freundesland Vom ersten Schultag an klassenmäßig erziehen Hermann Axen empfing Nicolas Chaoui Enthüllung des Denkmals für die Spanienkömpfer am Sonnabend,, dem 7. September 1968, 16 Uhr im Volkspark Friedrichshain. Erscheint in Massen am Sonntag, dem 8. September 1968, 10 Uhr im ehemaligen Lustgarten. IN DIESER AUSGABE:
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