30. Sep.

Ausgabe vom 12.02.1966

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  • DIE GEBILDETE NA TION"

    Eine bedeutsame Feststellung ist in dem Satz des „Offenen Brief es", enthalten, daß die SPD jetzt an einem Scheideweg steht. Wenn die SPD Jetzt an eine Bestandsaufnahme geht, wenn sie das Bundestagswahlergebnis einschätzt, dann. mu,ß sie doch die Frage beantworten: War unsere bisherige Politik richtig? ...

  • Bauerndisput über hohe Produktion

    Bis Freitag 131 Kreiskonferenzen / Delegierte für Kongreß gewählt

    Berlin (ND). In 131 Kreisen der Republik waren bisher die zweitägigen Bauernkonferen- . zen Höhepunkte der Vorbereitung . zum IX. Deutschen Bauernkongreß. Der Kongreß tagt am 26. und 27. in der Hauptstadt der DDR. Die Bauerndelegierten aus den LPG berieten vor allem darüber, wie 1966 und 1967 eine hohe Markt- und Bruttoproduktion in guter Qualität bei niedrigeren Kosten erreicht werden kann ...

  • Am Freitag wieder machtvolle Warnstreiks

    In Hessen und Baden-Württemberg legten seit Dienstag über 100 000 Metallarbeiter die Arbeit nieder

    streikenden Metallarbeiter betrug damit in dieser Woche über 100 000; am Donnerstag waren es 26 000 und an den beiden vorhersehenden Tagen jeweils 30 000. Die machtvollste Streikaktion führten am Freitag die Beschäftigten der Opel- Werke in Rüsselsheim durch. An dem Ausstand beteiligten sich insgesamt 9000 Metallarbeiter ...

  • „Combat11: Bonn gebärdet sich als „Viertes Reich'1

    Die Bundesrepublik setze als eine Art »Viertes Reich" die Großmachtpolitik Hitlerdeutschlands fort, schreibt der bekannte französische Journalist Philippe de Saint-Robert am Freitag im Pariser „Combat". In einem mehrspaltigen Artikel unter der Überschrift „Von Ribbentrop bis Schröder" heißt es: „Bundesdeutschland wirft sich zum Vierten Reich auf, es beansprucht Territorien früherer Kolonialisierung, gibt vor, im Namen aller Deutschen zu sprechen, räsoniert über das Potsdamer Abkommen ...

  • Berlins Studenten: Amis, 'raus aus Vietnam!

    Solidaritätskundgebung mit hervorragenden Gelehrten Student aus Westberlin: Mit euch für das gleiche Ziel

    von u-n s er er B eri c h terstatterln Urs u l<i-B e be t zky Berlin. Schluß mit der Aggression in Vietnam!",„AmiSr'raas!" -dasforderten Ober 9000 Studenten und Wissenschaftler der Humboldt-Universität und der Berliner Hochschulen leidenscfaaftsvoll am Freitagnachmittag im Vorhof der ehrwürdigen Alma mater Unter' den Länden ...

  • Generalstreik in Dominika,

    Santo Domingo (ADN/ND).'Angesichts der. wachsenden Volksempörurig > in ' der Dominikanischen Republik sah sich Präsident Garcia-Godoy am Freitag gezwungen, den reaktionären Verteidigungsminister Kapitän zur See Rivera-Caminero abzusetzen und als Marineattache nach Washington abzuschieben. Der am Mittwoch - von den Gewerkschaften proklamierte Generalstreik erfaßte am Freitag die ganze Republik ...

  • Lokalterminbestätigt: Lübke baute KZ

    In- und ausländische Journalisten in Neu-Staßfurt und Leau

    . Berlin (ADN). Westdeutsche und ausländische Korrespondenz ten sowie Journalisten aus der DDR hatten in dieser Woche Gelegenheit, sich in Leäu und Staßfurt an Ort und Stelle davon zu überzeugen, daß der derzeitige westdeutsche Bundespräsident Heinrich Lübke in der Nazizeit KZ-Baumeister war. Sie sahen die Stätten,,-die für Tausende Häftlinge zur Hölle auf und unter der Erde wurden ...

  • Bonn in der politischen Isolierung

    Eingeständnis Helmut Schmidts — trotzdem Forderung nach Atombewaffnung

    Wiesbaden (ND). Der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Helmut Schmidt hat auf einer Veranstaltung in Wiesbaden eingestanden, daß Bonn durch seine Atomrüstungspolitik weltpolitisch in die Isolierung gerät. Schmidt hatte zuvor in Genf mit führenden Delegierten der Abrüstungskonferenz gesprochen ...

  • Machtkämpfe um reaktionären CDU-Kurs

    Frankfurt (Main) (ADN/ND). Die Machtkämpfe um'die Neubesetzung- des CDU-Vorsitzes haben sich am Freitag weiter zugespitzt. Sondierungsgespräche Erhards mit dem Vorsitzenden des CDU- Landesverbandes Rheinland, Grundmann, und dem stellvertretenden Vorsitzenden des CDU-Verbandes Westfalen- Lippe Niermann blieben ohne ...

  • Nach wie vor: Winterwetter grotesk

    Berlin (ADN/ND). Während in den nördlichen und mittleren Bezirken der DDR noch ununterbrochen Räumkolonnen im Einsatz sind, um der „weißen Pracht" Herr zu werden, ging in vielen Teilen des Bezirkes Suhl und im Vorerzgebirge der Schnee in Matsch über. Selbst in den hohen Lagen des Erzgebirges regnete es ...

  • „Die Zeit"; Sympathie, f ür 6-Punkte-Plan

    Hamburg (ADN)* „Nicht nur in den Entwicklungsländern; sondern- auch bei einigen Politikern der NATO-Staaten, vor allem in Frankreich/ sind die Vorschlagender DDR auf einige Sympathie, gestoßen." Pas < berichtet die Hambuiger Wochenzeitung vDie Zeit" In ihrer jüngsten; Ausgabe über: das Echo auf den 6-Punlrte-Vorschlag des ■ Vorsitzenden des Staatsrates der Deutschen Demokratischen Republik, Walter Ulbricht ...

  • Westagentur en berichten über offenen Brief

    Berlin <AI>N). Die großen westlichen Nachrichtenagenturen ' informierten' am Freitag breit über den Inhalt des offenen Briefes der SED an die SPD. Die französische Agentur AFP hebt hervor» daß Walter Ulbricht „die SED und die SPD als .die beiden in der deut-i sehen Geschichte, stärksten Parteien bezeichnet^und es ...

  • Am Scheideweg

    Im Juni findet in Dortmund der nächste Parteitag der SPD statt.' Hier sollen! wie die Ankündigungen verheißen, die Lehren aus den Bundestagswahlen gezogen und , die Politik der SPD. für die kommenden Jahre fixiert werden. Es stehen also schwerwiegende Fragen und Entscheidungen auf der Tagesordnung. Weil ...

  • AN 12 ^ Sensation in Paris

    ' Paris (ADN). Aufsehen .erregte am Donnerstag auf dem, Pariser Flughafen Bourget die Ankunft eines sowjetischen' Transportflugzeuges vom,Typ AN -12. - Presse und Geschäftsleute beobachteten gespannt, wie' aus.der/gewaltigen Ladeluke der Maschine ein 12 Tonnen schwerer Erdbagger h«rausro|lte. Bisher wurden solch» Bagger, die Frankreich aus der UdSSR importiert, auf dem Seewege ...

  • Parteivorstand der SED-Westberlin tagte

    Westberlin (ADN). Die 15. Tagung des Partei Vorstandes , der SED-Westberlin fand am Freitag in Neukölln statt. In dem Kommunique der Tagung heißt es: „Der 1. Sekretär ■■des::Pärtejvorstandes, Gerriard Daneiius.'^eriäuterte die Grundgedanken de? Berichtes des Parteivorstandes an den .1. Parteitag, .Nach,einer leb-; haften Diskussion ' ...

Seite 2
  • Neubesichtigung des Charakterstücks

    Der Beitrag „Teenagerträume" von Dr. Veit Ernst, den „ND" am i6„ Januar veröffentlichte, greift ein sehr wichtiges Thema auf, behandelt' es aber im Hauptteil unter Gesichtspunkten,, die bereits vor 10 bis 15, Jahren in die Debatte gebracht wurden und sich längst als zu eng erwiesen haben. Diese Enge ...

  • Schutzzöllner

    „Wenn wir eine großangelegte Agitation beginnen wollen, die darauf gerichtet sein müßte, den Kaiser, das heißt Bismarck, zu zwingen, die Minister zu wechseln, und die genügend Einfluß auf die Reichstagswahlen ausüben kann, so können wir solche Macht nur erlangen, wenn wir uns mit anderen Elementen vereinigen ...

  • Die Helden sind unsterblich

    Zum Gedenken an Vilis Lacis, gestorben am 6; Februar

    Am 6. Februar starb im Alter von 61 Jahren der weit über die Grenzen der Sowjetunion hinaus bekannte lettisch-sowjetische Schriftsteller Vilis Lacis. Revolutionär, Staatsmann und Schriftsteller verschmolzen bei ihm zu einer glücklichen, vorbildlichen Einheit. Er war Sohn eines Hafenarbeiters. Schon in frühester ]ugend arbeitete er als Fischer, Heizer, Ladearbeiter und Holzfäller ...

  • Am Scheideweg

    , (Fortsetzung von Seite 1)

    Im „Offenen Brief" sind Vorschläge enthalten, von Vernunft und gutem Willen durchdrungen. Wir -wissen, daß es in der, Vergangenheit und in der Gegenwart zwischen SED ^ und SPD eine Reihe von unterschiedlichen Auffassungen gab und gibt. Dies ist jedoch nicht das Wesentliche. Entscheidend ist vielmehr: ...

  • Widerlegte Lügen

    Ein Brief Marschall Konews an Genossen Walter Weidauer

    Wie veröffentlichen als Votabdtuck aus der zweiten, ergänzten und erweiterten Auflage des Buches „Inferno Dresden" von Walter Wcidauer (Dietz Verlag Berlin) einen Brief von Marschall Konew an den Verfasset, in dem et gegen die westliche Lügenpropaganda Stellung nimmt, der anglo-amcrikanische Luftangriff auf Dresden potn Februar 1945 sei auf Wunsch des sowjetischen Oberkommandos erfolgt ...

  • Held der westlichen Welt

    Die Fernsehdokumentation „Der lachende Mann" hat auch unter den Zuschauern ir Westdeutschland und Westberlin einer nachhaltigen Bndruck hinterlassen. Di< haarsträubenden Bekenntnisse des Kongo Mörders Müller sind Gesprächsstoff jr vielen Westbediner Betrieben und Verwaltungen sowie, zwischen Studenten unc Oberschülern ...

  • Schikanöse Festnahmen in Westdeutschland

    Bonn will weitere Begegnungen mit DDR-Bürgern verhindern

    Berlin (ADN). Zu neuen" skandalösen Festnahmen von DDR-Bürgern durch die westdeutsche Polizei kam., es, wie jetzt bekannt wird, am -8. Februar in' DüsseU dorf und im westdeutschen Grenzort Ludwigsstadt. Rechtswidrig, und ohne- jede -Begrürfäung wurde der junge.Dresdner Stadtrat Fritz Böhme nach einem ...

  • Amis, 'rausaus Vietnam!

    ' (Fortsetzung von Seite 1) rief den Demonstranten zu: j,Der Geist von Nürnberg sollte diejenigen mahnen, die nun schon seit Jahr und Tag schwerste internationale Verbrechen in Vietnam begehen: Aggression, Bombardements, Mord." Der Gelehrte nannte die Unterstützung der Bonner Regierung für den schmutzigen Krieg eine nationale Schande ...

  • Ministar Solle in Zypern

    Der Minister für Außenhandel und Innerdeutschen Handel, Horst Solle, traf am Freitag In der Republik Zypern ein. Auf dem Flughafen von Nikosia wurde er vom Minister für Handel und Industrie, Andreas Araouzos, und weiteren Persönlichkeiten mehrerer Ministerien, dem Botschafter der UdSSR und anderen Mitgliedern des Diplomatischen Korps - sowie vom Leiter der Handelsmission der DDR in der Republik Zypern ...

  • Jugend braucht festen Klassenstandpunkt

    Reger Erfahrungsaustausch auf der 11. FDJ-Zentralratstagung

    Von unserem RedakticnsmiteHed Dieter Adolph Berlin. Am Donnerstag und Freitag beriet der FDJ-Zentralrat im „Haus der Jugend" Unter den Linden, wie alle Jugendlichen für die bewußte Mitarbeit bei der Verwirklichung der Beschlüsse des 11. Plenums gewonnen werden können. Horst Schumann, 1. Sekretär des ...

  • Neue Technik sichert hohe Produktivität

    Minister Klaus Siebold im Kombinat Schwarze Pumpe

    Hoyerswerda (ND). Der Minister für Grundstoffindustrie der DDR, Genosse Klaus Siebold, sprach am Freitag auf einer Parteiaktivtagung im Kombinat Schwarze Pumpe über Probleme der sozialistischen Rationalisierung und der verkürzten Arbeitszeit. Er hob die Initiative der Beschäftigten dieses riesigen Werkes hervor, die durch vorzeitige Verwirklichung von Maßnahmen des Planes Neue Technik schon jetzt eine Einsparung von 260 000 Arbeitsstunden in diesem Jahr nachweisen können ...

  • Heute vor 20 Jahren

    KPD-Bürgermeister im Ruhrgebiet

    12. Februar 1946. In Magdeburg versammeln sich Funktionäre der KPD und SPD des Bezirkes. Nach Referaten von Werner Bruschke (SPD) und Ernst Brandt (KPD) fassen sie einstimmig den Beschluß, sofort ein gemeinsames Organisationskomitee für. die baldige Vereinigung beider Partelen zu bilden. In der Diskussion ...

  • StopH empfing Abrassimow

    UdSSR-Botschafter beim

    Grüß* an Minister Baschew . Der Minister für Auswärtige Angelegenheiten der DDR, Otto Winzer, übermittelte telegrafisch dem Minister für Auswärtige Angelegenheiten der VR Bulgarien, Iwan Baschew, anläßlich seines 50. Geburtstages herzliche Glückwünsche. Premier Bitar empfing Generalkonsul Grunert Der Ministerpräsident der Syrischen Arabischen Republik, Salah Eddin el Bitar, empfing am Donnerstag DDR-Generalkonsul Horst Grunert ...

  • Finnischer Entscheid für Jenaer Produkte

    Rechte von Carl Zeiss und VEB Glaswerk Schott geschützt

    Helsinki (ADN). Das Stadtgericht in Helsinki hat am 8. Februar jede weitere Einfuhr von Erzeugnissen eines Mainzer PseudoUnternehmens nach Finnland untersagt, die mit der Bezeichnung „Jenaer Glas" bzw. mit dem Firmennamen „Jenaer Glaswerk Schott & Gen. Mainz" versehen sind oder aber die wesentlichen Bestandteile dieser Bezeichnungen „Jena" bzw ...

  • Lübke baute KZ

    (Fortsetzung von Seit» 1)

    Die Einfahrt in stillgelegte Salz- und Kaügruben, in denen im letzten Jahr des zweiten Weltkrieges KZ-Häftlinge zur Arbeit für die deutsche Rüstungsproduktion gezwungen wurden und dabei zu Hunderten zugrunde gingen, sowie ausführliche Gespräche mit Zeugen der damaligen Ereignisse erhärteten ebenso eindrucksvoll wie unwiderlegbar die dokumentarisch nachgewiesene Tatsache: Heinrich Lübke war KZ-Baumeister ...

  • Geheimgespräch Wehner—Schröder

    Berlin (ND). Der stellvertretende SPD- Vorsitzende Wehner hat in, der vergangenen Woche hinter dem Rücken der Parteimitglieder eine mehrstündige geheime Aussprache mit Außenminister Schröder (CDU) geführt. Über diese aufsehenerregende Tatsache berichtet die „Frankfurter Rundschau" am Freitag an der Spitze ihrer ersten Seite ...

  • Grünlandprogramm steht zur Debatte

    Berlin (ND). Neuen Gesprächsstoff für die Debatte vor dem IX. Deutschen Bauernkongreß bietet das Programm zur Grünlandintensivierung, das am Freitag von der „Neuen Deutschen Bauernzeitung" und dem „Bauern-Echo" veröffentlicht wurde. Darin stellt der Landwirtschaftsrat der DDR das Ziel, das Futteraufkommen bis 1970 im Vergleich zum Vorjahr durchschnittlich um ein Drittel zu erhöhen, In großen Grünlandgebieten der Nordbezirke sowie der Bezirke Magdeburg und Cottbus sogar um die Hälfte ...

  • Bonner Diplomaten auf Erkundung

    Bonn (ADN). Das Bonner Auswärtige Amt hat die westdeutschen Vertretungen jn den europäischen Ländern angewiesen, Nachforschungen darüber anzustellen, welcher Staat die jüngsten Entspannungsvorschläge der DDR durch die Zuleitung eines Schriftstückes beantwortet hat. Der Sprecher des Ministeriums für Auswärtige ...

  • Bezeichnender Verbündeter

    Bonn (ADN). Der westdeutsche Bundespräsident Lübke hat am Freitag in Bonn den brasilianischen Kriegsminister Costa de Silva empfangen: Nach einem Bericht des SPD-Pressedienstes' will 'Silva nach Aufenthalten in Madrid":tind Lissabon auch das Bonner Regime £ür die Unterstützung seiner, reaktionären Politik gewinnen, die darauf abzielt,, antidemokratische Militärdiktaturen in Südamerika zu stabilisieren ...

  • Paul Scholz im Rundfunk

    Berlin (ADN). Die Bündnispolitik der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands und die damit verbundene sozialistische Umgestaltung der Landwirtschaft hat gute Früchte getragen, betonte der stellvertretende Vorsitzende der Demokratischen Bauernpartei Deutschlands und Stellvertreter des Vorsitzenden des Ministerrates Paul Scholz am Freitagabend in der Sendung „Bündnis der Tat - zum 20 ...

  • Dr. Gerlach vor Freiberger Jugendlichen

    Freiberg (ADN). „Alles, was auf dem 11. Plenum des ZK gesagt und beschlossen wurde, geht die gesamte Jugend der DDR an." Das erklärte der stellvertretende Vorsitzende des Staatsrates der DDR Dr. Marifred Gerlach am Freitag während eines Forums mit rund 300 Jugendlichen des VEB Bergbau- und Hüttenkombinat Freiberg ...

  • NEUESDEUTSCHLAND

    DAS REDAKTIONSKOLLEGIUM

    Hermann Axen, Chefredakteur; 'Hajo Herbei], Harri Czepuck. Walter Florath, Dr. Günter Kertzscher, stellv. Chefredakteure; Armin Greim, Redaktionssekretär; Horst Bitschkowski, Dr. Rolf Gutermuth, Georg Hansen, Klaus Höpcke, Herbert Naumann, Werner Schindler, Lieselotte Thoms, Klaus Ullrich. Dr. Harald Wessel ...

  • Kosmos 108 im AU

    Moskau (ADN). In der Sowjetunion ist am Freitag ein weiterer künstlicher Erdsatellit mit der Bezeichnung Kosmos 108 gestartet worden, meldet TASS. Die Bahn des Satelliten hat folgende Parameter: Apogäum 865 Kilometer, Perigäum 227 Kilometer, anfängliche Umlaufzeit 95,3 Minuten, Neigungswinkel 48,9 Grad ...

Seite 3
  • Dombau in Merseburg

    Die von i960 bis-1966 währenden Feierlichkeiten zum Millennium, dem tausendjährigen Bestehen des polnischen Staates, streben ihrem Höhepunkt zu. Am 18. Mai 1965 wurde in einem unserer Chemiezentren, in Merseburg, der 950. Jahrestag der Grundsteinlegung des Domes, eines bedeutenden romanischen Bauwerkes, festlich begangen ...

  • Ökonomisches Lexikon Grundmittel - Umlaufmittel

    Jeder Betrieb braucht zur Erfüllung seiner Produktionsaufgaben materielle und finanzielle Mittel. Diese Mittel* nennen wir die Fonds der Betriebe. Wir unterteilen die betrieblichen Fonds in Produktionsonlagenfonds, Produktionsumlauffonds und Zirkulationsfonds. Zum Produktionsanlagenfonds gehören die Gebäude des Betriebes, die Anlagen (z ...

  • Kirgisische Iliade

    Ich unterschlage in meinem Bericht, eine detaillierte Beschreibung des reichen Hammelmahls, das der wohlhabende Karl-Marx-Kolchqs seinen ausländischen Gästen nach altem Zeremoniell bietet, Karl-Heinz Jakobs hat- in seinem Kirgisien-Buch ausführlich eine sehr empfehlenswerte „erste wissenschaftliche" Darstellung dieses „Bischbarmak" gegeben ...

  • JNianastschik Karalajew

    Jene Barden,,die das Epos wie seit altersher erzählen hörten und nun seit Jahrzehnten im Lande verbreiten* heißen Erzähler oder Manastschik. Etwa zehn von ihnen haben den „Manas" als kunstvolles Gemälde'der Vergangenheit nie dergeschrieben. Der bedeutendste unter diesen. Erzählern war und ist Sajakbai Karalajew ...

  • Die günstigste Variante suchen

    In der DDR hat sich im Prinzip der Nutzeffekt der Investitionen und der Produktionsfonds insgesamt positiv- bewegt. Doch gerade- in den letzten Jahren, in denen es in zunehmendem Maße darum ging, alle Vorzüge, die die technische Revolution für die Erhöhung der Effektivität der Volkswirtschaft bietet, nutzbar zu machen, hat sich der Nutzeffekt der Produktionsfonds und der Investitionen im Vergleich zu den vergangenen Jahren im Durchschnitt; der Volkswirtschaft verringert ...

  • WocHenend am Issyk-Kul

    Eine Begegnung niit dem Homer der Kirgisen £Von WernerGoldstein, Moskau

    Es -mag sonderbar klingen,- dem - deutschen Touristen im Winter, wenn eisige Winde von der Hochgebirgswelt des Tienschan und Alatau in die Ebenen wehen, das ihnen zu Füßen liegende ;,kirgisische Meer" zum sommerlichen Aufenthalt zu empfehlen. Trotz alledem! Obwohl zum Jahreswechsel nicht das Farbenspiel ...

  • Rationellste Nutzung der vorhandenen Fonds

    Es geht darum, bei der zentralen Entr Scheidung über die Grundrichtung des Einsatzes der Investitionen in der Volkswirtschaft die optimale Variante zu finden. Wir müssen uns natürlich auf die Entwicklung der führenden Industriezweige als die Schrittmacher der techmschen Revolution konzentrieren. Zugleich ...

  • So erfüllen wir den Plan und gewinnen mehr Freizeit Briefmarken, Facharbeiterbrief und Haushaltsbuch

    Von Brigadier Gerhard Stein, VEB Drudemaschinenwerk Leipzig Wie wir die zusätzliche Freizeit nutzen werden? Na, da haben wir in unserer Brigade schon tüchtig Pläne geschmiedet. Vor allem freuen wir uns, daß wir mehr mit unserer Familie zusammen sein können. Und dann hat auch jeder, von uns noch irgendein persönliches Steckenpferd ...

  • Sorgfältige Vorbereitung

    Der moderne Produktionsprozeß macht die Entscheidungen über Investitionen unter den Bedingungen der technischen Revolution ' besonders kompliziert. Deshalb ist in jedem Fall eine gründliche -wissenschaftliche Durchdringung des volkswirtschaftlichen Zusammenhangs erforderlich. Beim Finalproduzenten schlägt sich das Zusammenwirken der verschiedensten Zweige der Volkswirtschaft nieder ...

  • Spezialmedikamente im Dresdner Hof

    Pharmazeutische Industrie bietet veredelte Endeneuaniise an Berlin (ADN). „Aha- ] non" heißt ein neues Antiallergikum, das der I VEB Hydrierwerk Rod- | leben auf der kommenden Leipziger Frühjahrs- | messe vorstellt. Dieses in seiner Art auf dem Weltmarkt bisher % noch nicht anzutreffende Medikament ist zur Behandlung von allergischem Asthma, allergischen Ekzemen, Heuschnupfen und anderen Allergien bestimmt ...

  • Das Epos lebt

    Als wir uns-24 Stunden später im Opern-« Ballett-Theater der modernen Industriestadt Frunse einer Art Schwanensee-Balletts kirgisischer Prägung erfreuten - der ganze Reichtum alter kirgisischer Gewänder am Hofe des Fürsten wird aufgeboten, die gigantische Bergwelt des Tienschan-Alatau tritt uns auf der Bühne entgegen -, wurde mir deutlich, daß das mittelalterliche Epos im heutigen Kirgisien noch lebt ...

  • Fahrpläne für den Magen und die Eisenbahn

    Von Volkskorrespondent Hans König, VEB Stahl- und Walzwerk Riesa Aus 354 Städten und Gemeinden kommen die Werktätigen zu uns ins Stahlwerk. Für sie alle muß die Gruppe Arbeiterversorgung und Berufsverkehr unseres Betriebes zusammen mit den Genossen der Reichsbahn und des Kraftverkehrs ganz neue Fahrpläne ausarbeiten^ damit jeder Stahlwerker auch voll in den Genuß der zusätzlichen Freizeit kommt ...

  • Im Tal des Tschuj

    Den Zweiundsiebrigjährfgen lernte ich im Karl-Mats-Kolchos am Issyk-Kul kennen. Unsere Gesellschaft von Journalisten verschiedener Länder war früh von Frunse, der 370000 Einwohner zählenden kirgisischen Hauptstadt, aufgebrochen. Die Autotour führte durch die weite Ebene des Tschuj. Man darf sie die Wiege des kirgisischen Volkes nennen ...

  • Komplex bestimmt

    Heute haben wir jedoch ein im wesentlichen geschlossenes Gefüge der Volkswirtschaft, und es gilt nun, diejenige Variante der technischen Revolution zu errechnen und durchzuführen, flie in der gesamten Volkswirtschaft eine solche Produktionsstruktur ermöglicht, bei der mit dem geringsten Einsatz an gesellschaftlicher Arbeit der größtmögliche Zuwachs an Nationaleinkommen erzielt werden kann ...

  • Es geht um den höchsten Nutzeffekt der Investitionen

    Unter Nutzeffekt der Investitionen in der Produktion verstehen wir den Zuwachs an Nationaleinkommen, den jede für die Investition verwendete Mark bringt. Dieser Nutzeffekt wird in den einzelnen Etappen des sozialistischen Aufbaus von unterschiedlichen politischen und ökonomischen Faktoren bestimmt. In den ersten Jahren unseres Aufbaus ging es vor allem darum, unsere Wirtschaft wieder in Gang, zu bringen, die Polgen des Krieges und der Spaltung zu überwinden, d ...

  • Jurte im Hinterhof

    Immer wieder treffen wir Altes und Neues, Vergangenheit und Gegenwart, Auf einem grauschwarzen Eselchen reitet - eifi - alter Mann im buntgestreiften kaftanartigen Gewand über die Kolchosstraße. Der Agrononv jedoch nimmt im „Wolga" Platz. Siebzig Pferdestärken tragen ihn zu den weit entfernt gelegenen Ackern und Weideplätzen ...

  • Maßstab: die Ergebnisse

    Am Anfang aller Überlegungen, wie wir eine Investition'durchführen und ihren höchsten Nutzen gewährleisten, sollte deshalb zusammengefaßt die Einschätzung stehen, welchen Nationaleinkommenzuwachs jede einzelne Investition im Verhältnis zu ihrer Höhe bringen wird. Dabei können bei der Auswahl der Varianten die verschiedensten Gesichtspunkte eine Rolle spielen, z ...

  • Handel paßt sich neuem Arbeitszeitrhythmus an

    Berlin (ADN). Ein reger Erfahrungsaustausch findet gegenwärtig in allen Organen des Binnenhandels statt. Für den Handel gilt es dafür zu sorgen, daß erstens die Verkaufszeiten den neuen Kaufgewohnheiten angepaßt werden, die sich aus der Einführung der 5-Tage-Woche in jeder zweiten Woche ergeben; daß ...

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  • Druck-Erzeugnisse vollständig erfaßt?

    In unserer Literaturgesellschaft spielen die allgemeinbildenden und wissenschaftlichen Bibliotheken eine wichtige Vermittlerrolle. Eine besondere Aufgabe fällt der Deutschen Bücherei in Leipzig zu. Als Deutsche National-- bibliothek und Gesamtarchiv des deutschsprachigen Schrifttums ist sie verpflichtet, die seit 1913 in Deutschland erscheinende Literatur sowie alle deutschsprachigen Veröffentlichungen des Auslandes lückenlos zu sammeln ...

  • Leipzig verspricht ;ute Buchmesse .Rund 730 ausländische Verlage stellen aus ' DDR bietet 7700 Titel an

    Die Pressekonferenz machte ne£en diesen interessanten Vergleichszahlen auch schon mit einer Fülle von Neuerscheinungen der DDR-Verlage bekannt, die sie auf der Frühjahrsmesse den in- und ausländischen Kunden anbieten. Dem 20. Jahrestag her Gründung unserer Partei ist die große achtbändige „Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung" gewidmet ...

  • Echo in der Schule

    Bereits 37 Lehrer schrieben uns zur Diskussion

    Die Leseraussprache „Weiß unsere Jugend, was früher war?" hat ein breites Echo gefunden und viele Initiativen ausgelöst. Lehrer wurden angeregt, das Geschichtsbewußtsein ihrer Schüler zu ermitteln, den Unterricht abwechslungsreicher zu gestalten und die vorhandenen Unterrichtshilfen besser auszunutzen ...

  • Kongo-Müller — Visitenkarte Bonns

    Meinungen zur DFF-Dokumentation „Der lachende Mann"

    Prof. Dr. Walter B a r t e I, Prorektor für Studienangelegenheiten der Humboldt- Universität zu Berlin: Dieses Filmdokument ist der erschütterndste Tatsachenbericht über die deutsche Nachkriegsgeschichte, den ich sah. Welch eine Anklage gegen ein politisches System, das einen Kongo-Müller nicht nur möglich ...

  • Feste Positionen der Kunst

    Gemeinsame Beratung des Zentralvorstandes des VBK und des Ministeriums für Kultur

    Wie wir bereits kurz gemeldet haben, tag-ten am 8. und 9. Februar 1966 der Zentral vorstand des Verbandes. Bildender Künstler und das Kollegium des Ministeriums für Kultur im Berliner Club „Johannes:R Becher". Den Teilnehmern lagen der Arbeitsplan 1966 und der Entwurf einer Konzeption für die 6. Deutsche Kunstausstellung vor, die im Jahre 1967 stattfinden soll ...

  • Kinder blieben ihrer Klasse treu

    Zur Leseraussprache: „Weiß unsere Jugend, was früher war?" Von Erich Wiesner, Parteiveteran

    Zur Leseraussprache über das Geschichtsbewußtsein der jungen Generation hat uns der Parteiveteran Erich Wiesner aus Schwerin einen Brief geschrieben,. Er gehört zu jenen, die an der illegalen Reichskonferenz der Jugend in Jena, Ostern 1916, teilnahmen, auf der Karl Liebknecht referierte. Wegen seiner antimilitaristischen Jugendarbeit verurteilte ein kaiserliches Militärgericht Erich Wiesner, zum Tode durch Erschießen ...

  • -Kommunistische Kinderzeitung

    In den letzten Tagen des Jahres 1920 setzte das ZK des KJVD eine Kindergruppenzentrale ein, die ich leiten sollte. Hervorragende Genossen halfen mir und arbeiteten viele Jahre aktiv mit, so Genosse Fritz Lange (später Minister für Volksbildung in der DDR) und Gertrud Müller. Später kamen Mia Bittel, Bernhard Dohm und^ Erich Jungmann dazu ...

  • Thälmannsche Losung

    Die Gründung der KPD 1918 hatte folgerichtig zur Bildung der kommunistischen Jugendund Kindergruppen geführt. Bereits vor dem ersten imperialistischen Weltkrieg traten Karl Liebknecht, Clara Zetkin und Edwin Hoernle für eine klassenmäßige Erziehung der Jugend ein. Sie stützten sich dabei auf die Ratschläge Lenins und Krupskajas ...

  • Ich, dachte an meinen Vater

    Über diese Jahre und Ereignisse habe ich vielen Jugendlichen und Kindern erzählt. Einer Ihrer jungen Leser schrieb, daß er sich in die Vergangenheit nur sehr schwer hineinversetzen könne und darum viele geschichtliche Geschehnisse nicht verstehe. Darum ist es gerade so wichtig, daß wir Eltern immer wieder über unser Leben und den damit verbundenen Kampf der Partei berichten, und zwar anschaulich und warmherzig ...

  • Streik gegen Prügelstrafe

    Gab es schon 1922 eine wahre Verfplgungswelle gegen den Vertrieb der Kinderzeitung „Der junge Genosse" in Bayern, so verbot im Dezember 1923 General Seeckt alle kommunistischen Organisationen und damit auch die kommunistischen Kindergruppen. Trotz schwerster Bedingungen der Illegalität arbeiteten auch in dieser Zeit viele Kindergruppen weiter ...

  • „Spielend" erzogen

    „Das Spiel ist ein Bedürfnis des wachsenden kindlichen Organismus. Im Spiele entfalten sich die physischen1 Kräfte der Kinder, die Hände werden stärker, der Körper wird biegsamer, die Augen werden wachsamer, die Aufiassungsfähigkeit, Findigkeit, Initiative entfalten sich. Das Spiel entwickelt die organisatorischen Fähigkeiten, die Beharrlichkeit, die Fähigkeit der Erwägung der Umstände usw ...

  • DEFA-Woche beendet

    Algier (ADN-Korr.). Die erste Filmwoche der DDR in der Demokratischen Volksrepublik Algerien fand am Mittwochabend ihren offiziellen Abschluß mit der Erstaufführung des DEFA-Films „Mutter Courage.und ihre, Kinder". Zusammen mit den Freilichtveranstaltungen wurden die Vorführungen der DEFA-Filme in Algier und Constantine von über 20 000 Algeriern besucht ...

  • Diesterweg-Ehfung in unserer Republik

    Berlin (ND). Das Diesterweg-Komitee informierte am Freitag in Berlin darüber, wie der große deutsche Pädagoge Adolf Diesterweg, dessen Todestag sich am 7. Juli zum 100. Male jährt, in unserer Republik geehrt wird. Alle Veranstaltungen sollen deutlich machen, daß die Schulpolitik der DDR die Ziele und Gedanken Diesterwegs umsetzt ...

  • Eigene Tradition

    Wenn ich als 'Veteran gerade den älteren Freunden, die möglichst oft zu unseren Pionieren, unserer Jugend aus ihren revolutionären Erfahrungen sprechen sollten, noch einen Rat geben darf: Bleiben wir bei unseren Erzählungen nicht in der Vergangenheit stecken, verbinden wir stets die Vergangenheit mit der Gegenwart ...

  • „Traviata mit polnischen Gästen

    Berlin (ND). Als zweite Aufführung innerhalb der Verdi-Woche brachte die Deutsche Staatsoper am Freitagabend die Oper „La Traviata". Der Abend stand ganz im Zeichen dreier polnischer Gäste. Haiina Slohicka sang die Rolle der Violetta, Zdzislaw Nikodem die des Alfred Germont. Beide Sänger wurden wegen ihrer hohen Stimmkultur herzlich gefeiert ...

  • Festwochen sozialistischen Theaters

    Frankfurt (Oder) / Leipzig (ND). Das Ensemble des Frankfurter Kleist- Theaters bereitet zum Geburtstag unserer Partei eine Festwoche sozialistischer Gegenwartsdramatik aus unserer Republik und aus der Sowjetunion vor. Helmut Preißler hat dem Theater einen Zyklus ^Gewidmet den guten Genossen" zur Uraufführung übergeben ...

  • Schrei

    Hätte mein Wort doch die Macht, die Bomber vom Himmel zu reißen, abzuschlagen die Hand, die das Kind an die Wand stößt, wegzubrecheri den Fuß, der den wehrlosen Leib tritt. Hätte mein Wort doch die Macht, den Mördern die Mordtat zu zahlen, Gift dem teuflischen Mund, der Befehl gibt zum Giftkrieg, Aussatz dem Unmenschen, der Seuchenzerquälte nicht schont ...

  • Festaufführung

    Dresden (ADN). Höhepunkt der Jubiläumsfeierlichkeiten der Landesbühnen Sachsen war am Donnerstag eine Festaufführung von Mozarts „Zauberflöte". In der Vorstellung gastierten Herbert Rösler (Komische Oper Berlin) als Sarastro, Harald Neukirch (Staatsoper Berlin) als Tamino und Elisabeth Ebert (Komische Oper Berlin) als Palnina ...

  • „Bremer Stadtmusikanten"

    Berlin (ND). Vor ihrem Umzug ins neue Haus bringt die Komische Oper als Neuinszenierung in der Volksbühne die burleske Oper „Bremer Stadtmusikanten" von Richard Mohaupt heraus. Premiere ist am 27. Februar. Weiterhin ist geplant, am 19. April im Hause der Kammerspiele des Deutschen Theaters Claudio Monteverdis Oper „Die Heimkehr des Odysseus" neu zu inszenieren ...

Seite 5
  • Um nationale Wiedergeburt

    Es ging Scharnhorst vor allem darum, von Preußen aus für Deutschland jene Kraftquellen freizulegen die sich als die Ursachen der französischen Siege erwiesen hatten. Nicht durch eine blutige Revolution, sondern im Rahmen friedlicher Reformen, ohne Beseitigung der Monarchie und des Adelsregimes sollte die nationale Wiedergeburt ermöglicht, unterstützt und in die' richtigen Bahnen gelenkt werden ...

  • Sonntagsgespräch mit einem General

    Über Einrichtungen und Institutionen der NVA (I): Die Häuser der Armee

    Es ist kein Vorrecht von Uniformierten, ein Gebäude zu betreten, das mit einem Schild' am Eingang als „Haus der Nationalen Volksarmee" kenntlich gemacht wurde. Jeder, ganz gleich, .ob Armeeangehöriger oder nicht, ist hier als Gast willkommen. Elf dieser Häuser gibt es in der DDR: in Potsdam, Rostock, Halle, Erfurt, Dresden, Plauen, Cottbus, Stralsund, Kamenz, Eggesin und Torgelow ...

  • Verhandlungen mit DDR kommen sicher

    „Spandauer Volksblatt": Bonner Politik in der Sackgasse

    Berlin (ND). Das „Spandauer Volksblatt" veröffentlichte einen aufschlußreichen Beitrag zur Bonner „Deutschlandpolitik". Wir entnehmen ihm nachstehend die wesentlichsten Passagen: „Bei einem ernsthaften Rückblick auf das Jahr 1965 prägt sich uns einem Menetekel gleich ein. erschreckendes Bild ein: Die Bundesrepublik steht mit ihrer Deutschlandpolitik in einer schmalen Sackgasse ...

  • TASS: Honolulu ist eine neue Provokation

    UdSSR steht unerschütterlich zum vietnamesischen Brudervolk

    Moskau (ADN). Als eine „neue Provokation gegen das vietnamesische Volk, gegen Frieden und Sicherheit in Südostasien" wertet die sowjetische Nachrichtenagentur TASS die Ergebnisse der Beratungen von Honolulu zwischen USA-Präsident Johnson und den Vertretern des Saigoner Regimes. Unter Hinweis auf die sogenannte Deklaration von Honolulu und das gemeinsame Kommunique stellt TASS am Freitagabend in einer Erklärung fest: „Keine noch so wohltönenden Worte von ...

  • Anklage erhirtet

    Die Besichtigung von Leau und Neu- Staßfurt hat die Anklage der DDR gegen Heinrich Lübke erhärtet, daß der jetzige Bundespräsident KZ-Baumeister war. Das Ergebnis der Besichtigung erklärt auch, warum LUbkes Bundespräsidialamt versucht hat, Vertretern möglichst der gesamten westdeutschen Presse die Teilnahme an der Fahrt zu verbieten ...

  • Mißtrauen und Verfälschung

    Die Reaktionäre im eigenen Lager hatten in dem frühen Tod des Mannes, der in ihren Augen ein gefährlicher Aufrührer wider Thron und Altar war, einen unverhofften Glücksfall gesehen. Der General Scharnhorst wurde jedoch zu Unrecht als Jakobiner bezeichnet. Er war., kein Revolutionär, kein Gegner der Monarchie ...

  • DDR verwirklicht Vermächtnis

    Ein historisches Recht auf Scharnhorst besitzt indessen nur die revolutionäre deutsche,Arbeiterbewegung. Bereits Friedrich Engels würdigte ihn als den bis dahin größten Militärorganisator in der deutschen Geschichte. August Bebel. nahm in den Auseinandersetzungen im Reichstag auf Scharnhorst, dessen ...

  • w^

    In einem der Rundfunkstudios spielte man mir eine Rede ab, die Lübke bei irgendeiner Gelegenheit gehalten hati im vergangenen Jahr. Meine Gastgeber ergötzten sich an der unbeholfenen Redeweise des westdeutschen Präsidenten, sie witzelten über die unfreiwilligen sprachlichen Fehlleistungen Lübkes, sie meinten schließlich lakonisch: „Reden ist Silber und Schweigen ist Gold ...

  • Unternehmer verprassen riesige Summen

    Arbeiter sollen maßhalten, aber Profite steigen sprunghaft

    Frankfurt (Main) (ADN/ND). Gesamtmetall, . der Gesamtverband der metallindustriellen Unternehmerverbände, behauptet in groß aufgemachten Anzeigen in der Monopolpresse, die Lohnforderungen der Gewerkschaften trieben die Preise in die Höhe und ruinierten Währung und Wirtschaft. Wie es damit aussieht, geht aus den neuesten Angaben des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden hervor ...

  • Vorrechte des Adels aufheben

    In Hannover blieb Scharnhorst trotz äußerlicher Ehren von jeder wirksamen Einflußnahme auf Armeeverhältnisse ausgeschlossen. Seine an den 1801 erfolgten Übertritt zur preußischen Armee geknüpften :Hoffnungen erwiesen sich bald als unerfüllbar. Zwar hatte Preußen größten Wert darauf gelegt, den bekannten Militärfachmann für die eigene ...

  • Scharnhorst

    und wir Von Dr. Heinz Helmert

    Der 42jährige hannoveranische Oberstlieutnant Gerhard Scharnhorst erregte unter den deutschen Militärs Aufsehen, als er 1797 in dem von ihm herausgegebenen „Neuen müitairischen Journal" feststellte, daß „die Quelle des Unglücks, welches die verbundenen Mächte in dem französischen Revolutionskriege betroffen hat, tief mit ihren inneren Verhältnissen und denen der französischen Nation verweht sein" muß ...

  • 426 Meter unter der Erde

    426 Meter unter der Erde verbrachten hier Hunderte Häftlinge ihre Tage und Nächte. Viele von ihnen haben nie wieder das Tageslicht gesehen. Am Tage leisteten sie zwölf Stunden lang schwerste Arbeit. Nachts schliefen sie hier; der Schlafraum mit mehrstöckigen- Pritschen war mit elektrisch geladenem "Drahtverhau umgeben ...

  • Erschütternde Aussage

    Zeuge dafür ist u. a. Fritz Ekkebrecht, ein deutscher Arbeiter, der dort mit französischen Häftlingen zusammengearbeitet hat. Zeuge dafür ist auch Paul Konau, laut Nazijargon ein „Mischling", der hier unter Tage als Häftling arbeiten mußte. Wir standen in einem First, in dem noch die Fundamente der Maschinen zu sehen sind, als uns Herr Konau von seinen Erlebnissen berichtete ...

  • Castro: Hetzkampagne notorischer Interventen

    Schreiben des kubanischen Ministerpräsidenten an U Thant

    Havanna (ADN-Korr./ND). In einem Schreiben an UNO-Generalsekretär U Thant wies Kubas Ministerpräsident Fidel Castro die Vorwürfe von 18 lateinamerikanischen Staaten an den Sicherheitsrat zurück, die. Havanna-Konferenz habe sich in ihre inneren Angelegenheiten eingemischt. Fidel Castro betonte: „Es ist ...

  • In nationalem Geist

    über Gerhard von Scharnhorst

    Was der Genetal Scharnhorst in seiner Laufbahn Ruhmwürdiges geleistet hat, besteht teils in dem Einflüsse, den er als Schriftsteller auf die deutsche Kriegskunst ausgeübt, teils in der neuen Gestaltung des preußischen Heeres und Kriegsstaates nach der Katastrophe von 1806, welche von ihm ausging, endlich in dem Einfluß seiner politischen Ansicht als Staatsmann in der für Preußen und Deutschland verhängnisvollsten Zeit ...

  • Wandernde Raketenstellungen

    Es hatte beträchtliches Aufsehen erregt, als auf der Moskauer Militärparade am 9. Mai 1965 eine mobile Mittelstreckenrakete vorgeführt wurde, die eine selbstfahrende Startrampe besitzt. Ein halbes Jahr später war auf dem Roten Platz sogar eine Rakete mit interkontinentaler Reichweite zu sehen, die ebenfalls von einer Selbstfahrlafette aus abgefeuert werden kann ...

  • Neue Gespräche Stibis in Genf

    Genf (ADN-Korr./ND). Der Leiter der DDR-Regierungsdelegation Im Genf, der stellvertretende Außenminister Georg Stlbi, empfing sm Freitarrormittag den Leiter der bulgarischen Delegation Im 18-Staaten-Abrüstungsausscbuß, Botschafter Carlo Lukanow. Nach dem Besach er« kttrte Lukanow: „Die bulgarische Delegation unterstützt voll und ganz die aene Initiative der DDK zum Abschht» eine« Vertrages über die strikte Niefctweitergäbe von Kernwaffen ...

  • Auf Lübkes Spuren in Leau und Neu-Staßfurt

    Noch schrecklicher als Buchenwald Von ADN-Redakteur Ruth Kallmonn

    Berlin (ADN). Leau und Staßfurt: Stätten faschistischer' Verbrechen. Wir befinden uns auf .den Spuren Heinrich Lübkes. Bei der Einfahrt in stillgelegte. Salz- und Kaligruben wünscht man uns das traditionelle „Glückauf der Bergleute. Wir- denken an die, die damals, vor mehr als 20 Jahren einfuhren, KZ- Häftlinge und Zwangsarbeiter, denen keiner ein „Glückauf mit ...

  • Papandreou unterstützt EDA-Wahlprogramm

    Athen (ADN/ND). Der Führer der Zentrumsuhion und ehemalige griechische Ministerpräsident, Papandreou, hat nach einer Meldung der Athener Zeitung „Avghi" das von der Demokratischen Linkskoalition (EDA) vorgelegte „Programm zur Lösung der politischen Krise" begrüßt. Auf einer Sitzung der Parlamentsfraktion der'Zentrumsunion sei er von den Abgeordneten einmütig unterstützt worden ...

  • Physische Ausrottung

    Und ! was war Neu-Staßfurt? Hier arbeiteten Häftlinge, die in Konzentrationslagern in der Nähe der Grübe vegetierten, auf Sohlen einer stillgelegten Salzgrube in 400, 435 und 460 Meter 'Tiefe vori morgens'früh bis abends spät am Rüstungsprojekt „Reh".' Verantwortlich für das Projekt war wiederum der Baustab Schlempp und dessen verantwortlicher Leiter Heinrich Lübke ...

  • Neutrale bejahen KossygLns Vorschlag

    Stuttgart (ADN/ND). „Die Neutralen in Genf sind -vom Kossygin-Memorandum fasziniert", überschreibt die „Stuttgarter Zeitung" am Donnerstag einen Bericht ihres Genfer Korrespondenten. Vor allem viele neutrale Staaten seien davon überzeugt, daß die Vorschläge des sowjetischen Ministerpräsidenten zum Abschluß eines Sperrvertrages, gegen Weitergabe von Kernwaffen zu einem Netz von weiteren Verträgen führen könnten ...

  • Wenn ein Redseliger schweigt

    Was Bonner Journalisten über den KZ-Baumeister Lübke denken und was sie darüber schreiben dürfen Von Max Justinann

    hSagten Sie Lübke?" fragte mein Gesprächspartner im Bonner Pressehaus zurück^ Ich nickte. „Seinen Spitznamen kennen Sie?" erkundigte er sich. „Nein". Er lachte den Namen heraus: „Mister Tabu. Wie finden Sie das?" Ich fand den Namen der Situation ange-* messen. Man hätte Lübke auch „Herr Schweiger" nennen können ...

  • Brenner: Härte wie nie

    Bonn (ADN). Dl« Gewerkschaftszeitung »Metall" veröffentlicht Auszüge aus einer Rede Otto Brenners, des X. Vorsitzenden der IG Metall. Brenner verurteilt darin ■charf die Haltung der Unternehmer. Er sagte, die Arbeitgeber wollten einen Arbeitskampf einzig und allein deswegen riskieren, damit die Arbeitnehmer auch nicht den geringsten Ausgleich für die galoppierenden Preissteigerungen erhielten ...

  • Interventen„programm"

    Washington (ADN/ND). Wie offizielle Sprecher in Washington erklärten, sollen im Februar von amerikanischen Flugzeugen auf Südvietnam mehr als 1,S Millionen Bomben abgeworfen, 88,8 Millionen Schoß von Bordwaffen abgefeuert sowie bei den Bodenkämpfen 19 Millionen MSrsergranaten und 4,8 Millionen Raketen eingesetzt werden ...

  • Blockade gescheitert

    Kairo (ND). Die von den USA-Imperialisten gegen Kuba verhängte" Wirtschaftsblockade ist gescheitert, erklärte Fidel Castro in einem Interview mit der Kairoer Wochenzeitung „AI Mussawar". Die Zusammenarbeit zwischen Kuba und den sozialistischen Ländern habe alle Blökkadeversuche wirkungslos gemacht.

  • Erklärung der DRV

    Hanoi (ADN/ND). Die Regierung der DRV hat gegen die Beschlüsse von Honolulu energischen Protest erhoben. In einer Erklärung des Außenministeriums wird die Kriegskonferenz als ernster Anschlag der USA-Imperialisten auf die Unabhängigkeit und Souveränität des vietnamesischen Volkes verurteilt.

  • Was sonst noch passierte

    Wenn jemand Grund hat, über das Wetter zu Mafien, so ist es der 44j&hrige Leuchtturmwärter Andre Girard aus Sainte Cicile (Frankreich). Wegen stürmischer See hat er seinen vor der Atlantikküste gelegenen Turm seit dem 8. Dezember vorigen Jahre» nicht mehr verlassen können.

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  • Von Otto Häuser

    ben. Es wurde aber auch Zeit. Mein Gott, wie oft haben wir in Konferenzen darüber gesprochen. Ich muß das nachher gleich meinen Kindern sagen." Gar zu gerne hätte ich gefragt, worum es geht, aber dann hielt mich meine angeborene Schüchternheit zurück. Wer gibt auch einem Lehrer gegenüber zu, schlecht informiert zu sein? Leute stiegen aus und ein, und je mehr ich' ihren Stimmen lauschte, um so peinlicher kam mir zum Bewußtsein, daß ich irgend etwas verschlafen hatte ...

  • Die „Mexikaner" nun im Schnee

    Fußball: II. Fußballserie beginnt für Berlin mit dem Spiel BFC Dynamo—Motor Zwickau / Zum Auftakt Spitzenduell

    Von ND-Fußballredakteur Joachim Pfitzner Der Fußballanftakt zur II. Meisterschaftsserie beschert den Anhängern des Lederballes gleich einen „Knüller": Die punktgleichen Spitzenmannschaften FC Zeiss Jena und FC Karl-Marx-Stadt treffen im Ernst-Abbe-Sportfeld der thüringischen Universitätsstadt aufeinander ...

  • ... und am Sonntag

    Deutschlandsender: 11.00 Die Brücke; 11.30 Musik von Johann Sebastian Bach; 13.00 Sonntagsgespräch; 15.05 Hörspiel: „Der Mann . aus dem anderen Jahrtausend" (1); 15.30 Für den Opernfreunä; 17.05 Daä'Kiilturmosaik; : 19.10 Sport; 19.30 Allgemeinwissen „gut"?; 20.50 Guarachas, Gauchos ijnd Gitarren; 21 ...

  • 27:20-Sieg gegen Dänemark in Schwerin

    DDR-Hallenhandballer in dieser Saison weiter ungeschlagen

    Durch ihren 27 :20-Sieg über Dänemark am Freitagabend . vor 5500 Zuschauern in der Schweriner Sport- und Kongreßhalle blieb die deutsche Hallenhandball-Nationalmannschaft weiterhin in dieser Saison ungeschlagen. Gleichzeitig konnte sie mit diesem Erfolg die bisherige negative Bilanz gegenüber Dänemark ausgleichen ...

  • Verschlafene Sensation

    Am letzten Tage meines Kurzurlaubes hatte ich das Bedürfnis, mich am Fernsehapparat zu zerstreuen. Aber es wollte keine rechte Stimmung aufkommen. Weiß der Teufel, was in Adlershof an diesem Abend los war. Nach 20 Uhr lief ein abendfüllender Kulturfilm mit einem abendfüllenden Sprecher,, der mich sanft einschlummerte ...

  • Heute in Funk und Fernsehen

    Deutschlandsender: 11.00 Gehört — gelesen — mitgeteilt; 14.00 Musikalisches Tafelkonfekt; 14.30 Ereignisse und Gestalten; 15.05 ... und wieder ist Samstag; 18.35 Sport und Musik; 19.30 Musik von' Felix Mendelssohn-Bartholdy; 20.10 Sinfonie Nr. 8 c-Moll von Anton Bruckner: 21.50 Tanzmusik. Berliner Rundfunk: 9 ...

  • Helden kalter Tage

    Wenn Dlpl.-Ing. Jutta Bunar ihre Arbeit in der Hauptverwaltung der BVG beendet hat, trifft-man sie auf den Betriebshöfen in Lichtenberg odpr Weißensee.., Stunde um Stunde schippt 6ie Schnee von den Gleisen. Nachts fährt sie mit ihren Kollegen Georg Krause und Ingrid Gründler den Schneepflug. Die Schienen müssen frei- sein ...

  • TSC stets auf „Verfolgung

    Boxoberliga-Derby 11 i 9 für den SC Dynamo

    Im Ortsderby der Boxoberliga vor 800 Zuschauern in der Sporthalle Gormannstraße war der Spitzenreiter TSC gegen den Vizemeister SC Dynamo stets auf „Verfolgung". Vom Fliegen- bis Federgewicht gaben die Oberschöneweider zuviel Boden ab, so daß es am Ende 11:9 für die Dynamo-Kämpfer hieß. Ihr Sieg hing allerdings lange am seidenen Faden ...

  • Nacht vor der Premiere

    22.30 Uhr. Wir wählen 533722, ' Werner-Seelenbinder-Halle. „Org-Büro; Richter." .Guten Abend, ,ND'. Gibt es Lampenfieber vor der Premiere der Winter-Bahn-Saison?" .Dazu hatten wir noch Iceine Zeit.' .Drehen die Fahrer schon Trainingsrunden?'1 «Heute- nachmittag waren sie auf der Bahn, jetzt sind die Maler wieder dran ...

  • ... und Lübke schweigt

    Herr Präsident! Ich will Sie mal so nennen, obwohl cjies- Ihre Schande nicht verdeckt. Wie lange werden Sie noch schweigen können? DieSihuld isflautrSie liegen schlecht im\ Rennen, und Ihre Niederläge ist perfekt. Wenn Sie;, so auf Schloß Brühl Champagner schlürfen, bleibt da nicht oft ein bittrer Nachgeschmack? ...

  • Im Veteranenklub

    Hans Krause:

    Es ist schwer, alleine alt zu werden, denn der Mensch bedarf in dieser Zeit seines Aufenthalts auf unsrer Erden mehr denn je der andern Freundlichkeit Aul die Zeit der Arbeit folgt die Pause, und die Pause darf nicht freudlos sein. Doch vielleicht ist auch in deinem Hause irgend jemand noch zu oft allein ...

  • Berliner meistern Schnee und Frost

    200 Oberschüler im Einsatz

    Straßenreirugung, BVG und Reichsbahn sowie wichtige Versorgungsbetriebe erfüllten am Freitag trotz Schnee und Frost ihre Aufgaben. Obwohl es seit Donnerstag nachmittag wieder schneite, kam es bis in die gestrigen Morgenstunden zu keinen erheblichen Störungen. ' Fast 1000 Arbeitskräfte der Straßenreinigung waren im Einsatz ...

  • Wie wird das Wetter?

    Wetterlage: Die schon "seit' Tagen von West nach Ost quer Über Deutschland verlaufende markante Luftmassengrenze erstreckt sich am Sonnabend etwa lang* der Mittelgebirge.1 . ' - Aussichten für Sonnabend: Kur im äußersten Süden und Südwesten,Temperaturen bei oder über null Grad Celsius; sonst Fortdauer des Frostwetters ...

  • „6 aus 49" hat Geburtstag

    ■Die Wettart „6 aus 49", vom VEB Sport-Toto in Vorbereitung des II. Deutsehen Turn- und Sportfestes aus der Taufe gehoben, ist zehn Jahre alt geworden. Wurden beim ersten Wettbewerb 1956 rund 650 000 Tips gespielt, so sind" es jetzt in der DDR im Schnitt 7,9 Millionen wöchentlich. Der VEB Sport-Toto stand Pate bei der Einführung von „6 aas 49" in Bulgarien, Polen, der CSSR, Rumänien und in Jugoslawien ...

  • Neue Sporthalle in Potsdam

    Potsdams heue Sporthalle wird am Sonnabendnachmittag mit der feierlichen Schlüsselübergabe und dem sich anschließenden Liga-Meisterschaftskampf im Boxen zwischen Motor Babelsberg und Traktor Tantow (Frankfurt [Oder]) eröffnet. Die Halle besitzt eine Spielfläche von 40 X 20 Metern und bietet bei Boxkämpfen 1300 Zuschauern Platz ...

  • Schnellreparatur

    Kurz bevor unser Kollege Gerhard seinen Wehrdienst bei der NVA antrat, hatte er noch seine Sonntagsschuhe zur Reparatur gegeben. In der Aufregung hatte er sie natürlich vergessen, und auch in seinem Urlaub dachte er nicht daran. Erst nach Beendigung seiner Dienstzeit geriet ihm der Reparaturzettel wieder in die Finger ...

  • Blick auf den Spielplan

    DEUTSCHE STAATSOPER (Kassenruf: 20 04 81), 19.30-22.15 *Uhr: :„Ein Maskenball"**) METROPOL-THEATER (20 23 98), 19-21.45 Uhr: „Pariser Leben"*) DEUTSCHES THEATER (42 813«), 30 bis 21.30 Uhr: „Zwischenfall in Vichy"**) KAMMERSPIELE (42 85 50), 18-20.45 Uhr: „Der Mond scheint auf Kylenamoe"*') 22 bis 23 ...

  • NEUES DEUTSCHLAND

    Redaktion: 108 Berlin, Mauerstraße 39/40, Tet. 22 03 41 - Verlag: 1034 Berlin, Schönhauser Allee 178. Tel. 42 00 M - Abonnomentsprefs monatlich 3,50 Mark - Bankkonto: Berliner Stadtkontor, 1058 Berlin, Schönhauser Allee 144, Konto-Nr. 41898. Postscheckkonto: Postscheckamt Berlin. Konto-Nr. 533 09 — Alleinige Anzeigenannahme DEWAG WERBUNG BERLIN, 102 Berlin, Rosenthaler Straße 28-31, und alle DEWAG-Betriebe und Zweigstellen in den Bezirken der DDR ...

  • THEATER DER FREUNDSCHAFT

    (55 0711), 11-13 Uhr: „Tom Sawyers großes Abenteuer"*) PUPPENTHEATER BERLIN (48 4946) in Pankow keine Vorstellung; im Haus des* Kindes, 14-15 Uhr: „Das Entchen"***) DISTEL (221155), 19.30 Uhr: „Revue der Gekränkten"*) , . ' *••) Karten vorhanden, ••) einige Karten vorhanden, •) Karten ausverkauft

  • Das kann doch nicht wahr sein

    $ Strausberg. Als erstes Kind im ^ neuen Jahr erblickte im Kreiskran- $ kenhaus Strausberg Thomas Schneider das Licht der Welt. Als zweiter trug sich Andree Bartusch in den Mittagsstunden des 1. Januar 1#66 in die Geburtenliste des Hauses ein.

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DIE GEBILDETE NA TION" Bauerndisput über hohe Produktion Am Freitag wieder machtvolle Warnstreiks „Combat11: Bonn gebärdet sich als „Viertes Reich'1 Berlins Studenten: Amis, 'raus aus Vietnam! Generalstreik in Dominika, Lokalterminbestätigt: Lübke baute KZ Bonn in der politischen Isolierung Machtkämpfe um reaktionären CDU-Kurs Nach wie vor: Winterwetter grotesk „Die Zeit"; Sympathie, f ür 6-Punkte-Plan Westagentur en berichten über offenen Brief Am Scheideweg AN 12 ^ Sensation in Paris Parteivorstand der SED-Westberlin tagte
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