22. Jan.

Ausgabe vom 25.09.1964

Seite 1
  • Erfolg unserer Politik der Verständigung

    Alexander Abusch: Es handelt sich um ein offizielles Abkommen zwischen Regierung;der DDR und Senat von Berlin (West)

    -Berlin (ND). Das Presseamt beim Vorsitzenden des Ministerrates teilt mit: Per Vertreter der Regierung der Deutschen Demokratischen Republik, Staatssekretär Erich Wendt,- und der Vertreter des Senats von Westberlin, Senatsrat Horst Korber, trafen in Begleitung ihrer Experten am Donnerstag, dem 24. September 1964,,zur Unterzeichnung der neuen - Passierscheinfibereinkunft zusammen ...

  • Audi in der UdSSR Zustimmung

    Ratifizierung des Freundschaftsvertrages

    empfohlen Moskau (ADN). „Der Vertrag wird eine ernüchternde Wirkung auf die Revanchisten und Militaristen ausüben, die die Ergebnisse des zweiten Weltkrieges revidieren wollen." Dies erklärte der Vorsitzende des Außenpolitischen Ausschusses des Unionssowjets des Obersten. Sowjets der UdSSR, Michail Suslow ...

  • Walter -Ulbricht empfing Gromyko

    Herzliches Gespräch im Geiste'brüderlicher Freundschaft

    Berlin (ADN).. JJer' Erste „Sekretär. Öes ZK und Vorsitzende äes} Staatsrates^Walter Ulbricht, enjvpfing am 24. September 1964 in seinem- Amtssitz;«! Berlin-i^iederschönhausert ideij Miritätef''für*Auswärtige Angelegenh'eiteriider \ÜdSSR,r<A;ndre)iAi1- drejewitsch -Grömykev cjeiv«nst Anlaß des Austausches ;■ der •„ ...

  • Die deutsche Friedensdoktrin setzt sich durch, die Hallstein-Doktrin wird in der Praxis immer .mehr demontiert. Erstmalig wird in,einem internationalen Vertrag der Status Westberlins als selbständige politische Einheit völkerrechtlich fixiert. ■■ i

    Der Vertrag erleichtert das Zustandekommen eines deutschen Friedensvertrages, der auch in Westdeutschland die. Voraussetzungen 'schafft, daß nie wieder von deutscheni Boden ein Krieg ausgeht. Gerald Götting: Ein Beitrag zur Beendigung der Nachkriegszeit und zum Aufbau einer stabilen Friedensordnung in Europa ...

  • Frteundschaftsyertrag DDR—UdSSR Willi Stoph Vorsitzender des Ministerrates

    Willi Stoph von SED-Fraktion benannt — das ganze Haus stimmt zu Einmütige Wahl auch zum Stellvertreter des Vorsitzenden des Staatsrates Erklärung des neuen Vorsitzenden des Ministerrates: Wir werden uns des Vertrauens würdig erweisen — wir vertreten

    Willi Stoph: Der Vertrag demonstriert eindruckst voll die Richtigkeit unserer Friedenspolitik. ' Neue, großartige Möglichkeiten für. die Gestaltung der Perspektive der DDRsind eröffnet. Die neue Qualität ünser^^ötöjnömischen Zusam-^ menarbeit mit der UdSSR wird eindeutig von der Anwendung der modernen Technik bestimmt ...

Seite 2
  • Erklärung des Vorsitzenden des Ministerrates vor den Abgeordneten

    Hochverehrter Genosse Vorsitzender des Staatsrates! Herr Präsident! Verehrte Abgeordnete der Volkskämrtfer!" Den vom Zentralkomitee der Sozialistischen. Einheitspartei. Deutschlands .der Volkskammer unterbreiteten Vorschlag, der mit dem Brief des Ersten Sekretärs des Zentralkomitees, des Genossen. Walter Ulbricht, dem Präsidenten der Volkskammer übermittelt wurde, mich für die Funktion des Vorsitzenden des Ministerrates zu benennen, betrachte ich als hohe Ehre und Verpflichtung ...

  • Willi Stoph

    Vorsitzender des Ministerrates der Deutschen Demokratischen Republik

    Genosse Willi Stoph wurdef Um 9. Juli 1914 in Berlin aU Sohn eines Arbeiters geboren. Er besuchte die Volksschule, er- „ lernte das Maurerhandwerk und wurde später nach Absolvierung einet vrFern- . Studiums Bautechniker. Willi Stoph wuchs in einer klassenbewußten Arbeiterfamilie Berlins au). Er lernte bereits in frühen Jugendjahren das schwere Los der Arbeiterklasse in der kapitalistischen Gssellschaft kennen und gehörte zu jenen jungen Arbeitern, die sich damit nicht abfanden ...

  • Trauerdelegationen traten Heimreise an

    Bcrlin (ADN). Die vom Mitglied des Politbüros des ZK der -Polnischen Vereinigten Arbeiterpartei und Vorsitzenden des Ministerrates der Volksrepublik Polen, Jözef Cyrankiewicz, geleitete polnische Partei- und Regierungsdelegation, die an den Trauerfeierlichkeiten für den verstorbenen Ministerpräsidenten der DDR, Otto Grotewohl, in Berlin teilgenommen hatte, ist am Mittwochabend wieder nach Polen zurückgeflogen ...

  • Ausländische Delegationen in DDR-Ausstellung

    Besuche auch am Schutzwall

    Berlin (ND). Partei- und Regierungsdelegationen aus der Tschechoslowakischen Sozialistischen Republik, aus den Volksrepubliken Ungarn und Rumänien, die an den Trauerfeierlichkeiten für Otto Grotewohl teilgenommen hatten, besuchten am Donnerstag die Ausstellung ^Deutschland ist hier! — 15 Jahre DDR" in der Karl-Marx-Allee ...

  • Kontinuierliche Fortsetzung

    Noch unter dem Eindruck dieser starken, und , einmütigen Vertrauenskundgebung ergreift er dann das Wort, um seinen Dank auszusprechen und gleichzeitig die feierliche Versicherung abzugeben, die Grundsätze der Regierungspolitik im Sinne Otto Grotewohls weiter zu führen, die' Arbeit im Kollektiv des Ministerrates kontinuierlich fortzusetzen, '% Gemäß einem von'Prof ...

  • CSSR beschließt ^Gesetz gegen Verjährung von Kriegsverbrechen Nationalversammlung tagte / Schweigeminute für Otto Grotewohl

    P r a f (ND-Korr.). Am Donnerstag verbschiedete die Nationalversammlung der :SSR ein Gesetz, wonach schwere Verrechen gegen den Frieden, Kriegtverrechen und' Verbrechen gegen die lenschlichkeit, welche zugunsten od.er Im Luftrage der Hitlerokkupanten verübt rarden, nicht verjähren. Justizminister Dr" Alois Neumann, der en Gesetzentwurf begründete, wandte Ich mit aller Entschiedenheit gegen die Absicht der Bonner Regierung, alle Criegsverbrechen mit dem 8 ...

  • Er lebt in uns weiter

    Nachdem- der Vorsitzende des Staatsrates, Walter Ulbricht, den Saal betreten hat, erheben sich bei den ersten Worten des Präsidenten, Prof. Dr. Dieckmann, die dem Gedenken an Otto Grotewohl gerichtet sind, die Abgeordneten von ihren Plätzen, in ergriffenem Schwaigen verharrend, dem Verstorbenen so die letzte Ehre erweisend ...

  • Auch in der UdSSR Zustimmung

    (Fortsetzung von Seite 1) ■■

    schüsse beschlossen worden, den Vertrag iber Freundschaft, gegenseitigen Beistand' and Zusammenarbeit zwischen der UdSSR md der DDR zur Ratifizierung an das Präsidium des Obersten Sowjets weitermleiten. Der 1. Stellvertreter des Außenministers,; Wassili Kusnezow, der Im Auftrage der 3owjetregierüng sprach, bezeichnete den Vertrag als »neue wichtige Etappe" in ...

  • Beschlüsse der Volkskammer

    Die Volkskammer nimmt die Benennung des bisherigen Ersten Stellvertreters des Vorsitzenden des Ministerrates, Willi Stoph, zum Vorsitzenden des Ministerrates der Deutschen Demokratischen Republik entsprechend Artikel 92 der Verfassung der Deutschen Demokratischen Republik entgegen und spricht dem Vorsitzenden des Ministerrates, Willi Stoph, das Vertrauen aus ...

  • VDK wählte Zehtralvorstand

    Berlin (ADN). Der Verband Deutscher Komponisten und Musikwissenschaftler veranstaltete am Mittwoch eine Delegiertenkonferenz, an der über ISO Delegierte, Gastdelegierte und Gäste aus allen Teilen der Republik teilnahmen. Gewählt wurde der neue Zentralvorstand, dem 55 Komponisten, Musikwissenschaftler und Interpreten angehören ...

  • . Bulgarien und MVR . für Friedensvertrag

    Sofia (ADN-Korr.). Den Abschluß eines Friedensvertrages mit beiden deutschen Staaten und die Lösung der "Westberlinfragerauf dessen Grundlage haben die Volksrepublik Bulgarien und die Mongolische Volksrepublik in einem gemeinsamen Kommunique über den Aufenthalt des Vorsitzenden des Präsidiums des Großen Volkshurals der MVR ...

  • Widerstandskämpfer warnen vor Bonn

    Warschau (ND-Korr.). Den Kampf gegen den westdeutschen Revanchismus und die frledensgefährdende Politik Bonns bezeichnete der Vorsitzende des polnischen Verbandes dfr Widerstandskämpfer (ZBoWID), Janusz Zarzycki, aui dem III. Kongreß des Verbandes am Donnerstag als eine der Hauptaufgaben seiner Organisation ...

  • Symposium begann

    Berlin (ND). Am Donnerstag begann im Marx-Engels-Auditorium der Humboldt- Universität Berlin ein Internationales Symposium zu dem Thema: „Die Jugendkriminalität und ihre Bekämpfung in der sozialistischen Gesellschaft." Rechtswissenschaftler und Praktiker aus sieben sozialistischen Ländern sowie aus jVestdeutschland und den Niederlanden folgten der Einladung des Instituts für Strafrecht der Humboldt-Universität zu diesem Erfahrungsaustausch ...

  • GESETZ

    , , über d«n Vertrag vom 12. Juni 1964 über Freundschaft, gegenseitigen Beistand und Zusammenarbeit zwischen der Deutschen Demokratischen Republik und der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken •' Die Volkskammer erteilt dem dm 12. Juni 1964 in Moskau unterzeichneten, nachstehend veröffentlichten Vertrag über Freundschaft, gegenseitigen Beistand und Zusammenarbeit zwischen der Deutschen Demokratischen Republik und der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken die Zustimmung ...

  • Glückwunsch des ZK

    Prof.JDr.-Ing. e. h. Horst Michel 60 Jahre

    BerUn (ND). Herzlich gratuliert das Zentralkomitee Prof. Dr.-Ing. e. h. Horst Michel, Lehrer an der Hochschule für Architektur und Bauwesen Weimar zu seinem heutigen 60. Geburtstag. Professor Michel hat durch seine schöpferische, eng mit der Produktion verbundene Arbeit und durch sein ständiges Streben, ...

  • Von der 8, Tagung der Volkskammer

    Berlin, 24. September, 11.00 Uhr. Zu einer denkwürdigen Sitzung tritt die Volkskammer am Donnerstag in Berlin zusammen. Der silbrig glänzende Rundbau des Hauses des Lehrers im Herzen Berlins ist heute Tagungsort der Obersten Volksvertretung der DDR. Der Platz, den Otto Grotewohl bisher in dem Hohen Haus einnahm, ist leer ...

  • 105 kamen in vier Tagen in die DDR

    Berlin (ADN). 105 Personen aus Westdeutschland und Westberlin haben sich in der Zeit vom 18. bis 21. September in den fünf Aufnahmeheimen der DDR gemeldet, um in die Republik zurückzukehren •oder überzusiedeln. 66 der Neuankömmlinge waren Rückkehrer. Unter c\Pn 35 Facharbeitern befanden sich vor allem Schlosser, Maurer, Bergleute, Dreher und Maler ...

  • 10. Sitzung des Staatsrates

    Berlin (ADN). Der Staatsrat der DDR hielt am 24. September 1964 unter Leitung des Vorsitzenden des» Staatsrates, Walter Ulbricht, seine 10. Sitzung ab. Der Staatsrat, befaßte sich mit Fragen, die sich aus dem Ableben des Vorsitzenden des Ministerrates und Stellvertreters des Vorsitzenden des Staatsrates, Otto Grotewohl, ergaben ...

Seite 3
  • Langfristige Spezialisierung der Produktion

    Entsprecbend dem erreichten Stand der Produktivkräfte und der Notwendigkeit der umfassenden Entwicklung von Wissenschaft und Technik bestimmt der Vertrag die Richtung der weiteren Spezialisierung und Kooperation der Produktion zwischen unseren beiden Ländern. Das Neue besteht vor allem darin, daß im Zusammenhang mit der Ausarbeitung und Abstimmung der Perspektivpläne in beiden Ländern langfristige Vereinbarungen über die Spezialisierung der Produktion erfolgen ...

  • Großartige, Möglichkeiten für unsere Perspektive

    In seiner Rede auf der Freundschaftskundgebung im Moskauer Kreml hob der Erste Sekretär des Zentralkomitees der SED und Vorsitzende des Staatsrates der DDR, Genosse Walter Ulbricht, hervor: „Der Vertrag gibt der Freundschaft zwischen unseren Staaten Richtung und Inhalt und zugleich eine langfristige sichere Perspektive ...

  • Friedensdoktrin setzt sich durch

    tMit dem Vertrag wird den Erfordernissen der gegenwärtigen internationalen Situation Rechnung getragen. Er stellt einen wichtigen Schritt zur Beendigung der Nachkriegsperiode und zur Schaffung einer stabilen Friedensordnüng dar. Auf Grund' der Initiative und der ständigen Bestrebungen der sozialistischen Länder, vor allem der Sowjetunion, hat sich in den letzten Jahren eine bestimmte Tendenz zur Internationalen Entspannung spürbar gemacht ...

  • Begeisterte Zustimmung aller Schichten

    In Tausenden von Kundgebungen, Versammlungen und Aussprachen gaben Bürger aller Schichten der Bevölkerung unserer Republik voller Freude und Begeisterung ;hre Zustimmung zu diesem Abkommen des Friedens, der Freundschaft und des Sozialismus. Diese Zustimmung fand ihren spürbaren Ausdruck in den vielen ...

  • Die Hauptrichtungen für die wirtschaftliche und wissenschaftlich-technische Zusammenarbeit

    Worin bestehen die Hauptrichtungen für die Vertiefung der wirtschaftlichen und wissenschaftlich-technischen Zusammenarbeit mit der Sowjetunion, wie sie im Vertrag niedergelegt sind? Die Durchführung der technischen Revolution verlangt in erster Linie eine engere Zusammenarbeit unserer Länder bei der Lösung der Forschungs- und Entwicklungsaufgaben auf den entscheidenden Gebieten der modernen Naturwissenschaft und Technik ...

  • Der Vorsitzende des Ministerrates, Genosse Willi Stoph, begründete Gesetz über den Vertrag vom 12. Juni 1964 über Freundschaft, gegenseitigen Beistand und Zusammenarbeit

    Verehrter Genosse Vorsitzender des Staatsrates! Herr Präsident! Verehrte Abgeordnete der Volkskammer! Liebe Genossen und Freunde! ' Dem Hohen Haus liegt heute der Vertrag über Freundschaft, gegenseitigen Beistand und Zusammenarbeit zwischen der Deutschen Demokratischen Republik und der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken vom 12 ...

  • . Olympiateilnehmer bei Willi Stoph

    Schwimmerin Martina Grunert, mit 15 Jahren jüngste DDR-Olympiateilnehmerin, überreichte frische Blumen. Dann lud Willi Stoph zu einem Glas Sekt. Zu Beginn des zwanglosen Gesprächs erkundigte er sich, ob Sekt überhaupt unter Sportlern gestattet sei. Lächelnd bejahte Manfred Ewald und verwies mit einem Seitenblick auf Fußballkapitän Klaus Urbcfnczyk als Experten auf diesem Gebiet ...

Seite 4
  • Staatsgrenzen <|er DDR sind unantastbar

    Ich verweise in'diesem Zusammenhang auf den Artikel 4 des Freundschaftsvertrages, in dem festgestellt wird: „Angesichts der bestehenden Gefahr eines Aggressionskrieges seitens militaristischer und revanchistischer Kräfte erklären die hohen vertragschließenden Seiten feierlich, daß die Unantastbarkeit der Staatsgrenzen der Deutschen Demokratischen Republik einer ,der Grundfaktoren der europäischen Sicherheit ist ...

  • Durch ökonomische Stärkung wächst das internationale Gewicht unserer Republik

    (Fortsetzung von Seite 3)

    Die höhere Qualität der Zusammenarbeit mit der Sowjetunion ist nur zu erreichen, wenn überall konsequent das neue ökonomische System der Planung und Leitung der Volkswirtschaft angewendet wird. Es'kommt darauf an,' die Kräfte und Mittel auf die Beschleunigung des Tempos des technischen Fortschritts mit dem Ziel der schnellen Erreichung des wissenschaftlich-technischen HÖchst- - Standes auf den entscheidenden Gebieten zu orientieren ...

  • Kein Ersatz für Friedensvertrag

    In grober Entstellung der Tatsachen und in dem Bestreben, die großen internationalen Auswirkungen des Freundschafts- und Beistandsvertrages zwischen der DDR und der UdSSR zu verunglimpfen, stellen reaktionäre und verständigungsfeindliche "Kreise, insbesondere in Bonn, die Behauptung auf, daß der Vertrag gewissermaßen ein Ersatz für einen Friedensvertrag darstelle und dem Verzicht auf den Abschluß eines deutschen Friedensvertrages mit beiden deutschen Staaten gleichkäme ...

  • Hohes internationales Ansehen

    Die herrschenden Kreise m Bonn begründen den Verzicht auf eine Verständi- . gung mit der DDR damit, daß dadurch angeblich eine Aufwertung der DDR erfolr gen könnte. Die DDR — ünU das können wir gerade im Zusammenhang mit der Bilanz, die wir anläßlich des bevorstehenden 15. Jahrestages der Gründung unserer Republik ziehen, mit großer Genugtuung, feststellen — genießt hohes internationales Ansehen ...

  • Sicherung des Friedens — Grundaufgabe unserer Außenpolitik

    Der Vertrag über Freundschaft, gegenseitigen Beistand und Zusammenarbeit zwischen der DDR und der UdSSR bekräftigt, daß unsere Republik konsequent in Fortsetzung ihrer bisherigen Außenpolitik auch in Zukunft für die Sicherung des Friedens und die friedliche Zusammenarbeit mit allen Völk«an eintreten wird ...

  • Ideen des Friedens und des Sozialismus bestimmen Entwicklung in Europa

    Verehrte Abgeordnete! Wir sind davon überzeugt, daß die brüderliche Zusammenarbeit zwischen den sozialistischen Staaten sich weiterentwikkeln und festigen wird. Diese Zusammenarbeit ist sowohl für jedes einzelne Land als auch für die gesamte sozialistische Völkergemeinschaft lebensnotwendig. Von den herrschenden Kreisen in Westeuropa wird heute viel von einer sogenannten Einigung Europas geredet ...

  • Status Westberlins völkerrechtlich fixiert

    Der Freundschafts- und Beistandsvertrag zwischen der DDR und der UdSSR ist ein wichtiger Beitrag zur Sicherung des Friedens, weil er unmißverständlich die annexionistischen Ansprüche Westdeutschlands gegenüber Westberlin zurückweist. ' ( Nachdem bereits durch die Maßnahmen der DDR vom 13. August 1961 ...

  • Westdeutsche Außenpolitik treibt dem Fiasko entgegen \

    Auch unter der Bevölkerung Westdeutschlands wächst die Zahl der Menschen, die erkennen, daß man, um Fortschritte bei der Lösung der deutschen Frage zu erzielen, von den vorhandenen Realitäten ausgehen muß. Immer mehr Bürger iin Westdeutschland fordern, durch gleichberechtigte Verhandlungen normale Beziehungen zwischen beiden deutschen Staaten herzustellen ...

Seite 5
  • Technische Revolution erfordert Gemeinsamkeit

    .Der Freundschaftsvertrag "festigt die in jahrelanger Zusammenarbeit entstandenen wirtschaftlichen und wissenschaftlich-technischen Be2iehungen unserer beiden Staaten und entwickelt sie auf einer höheren, der wissenschaftlich-technischen Revolution entsprechenden Stufe weiter. Durch die KJordinierung ...

  • Rede Willi Stophs zum Gesetz über den Freundschaftsvertrag

    (Fortsetzung von Seite 4) Politik, der sturen Ablehnung einer Ver1- ständigung mit der DDR und das Revanchestreben entgegen. Seifast breite Kreise in Westdeutschland erkennen heute immer klarer, daß^ die von Adenauer in den vergangenen über 14 Jahren betriebene Politik des kalten Krieges unter dem Motto: ...

  • Schluß mit der Einmischung des „Reiseamtes"

    Um die Überreste des kalten Krieges zu überwinden, ist es notwendig, die Behinderung von Reisen für Bürger der DDR in die NATO-Länder »durch das sogenannte interalliierte Reiseamt in Westberlin zu beseitigen. Es ist eine Beeinträchtigung ihrer eigenen Souveränität, wenn Staaten zulassen, daß nicht die ...

  • Einst Gegner -heute Kampfgenossen

    Ein ganz entscheidender und wahrhaft historischer Schlag gegen-jeden ernsthaften außenpolitischen Erfolg der westdeutschen Ultras ist der uns vorliegende Vertrag. Er krönt die tiefe Verbundenheit, die alle konsequenten Sozialisten Deutschlands immer dem ersten sozialistischen Staat der Welt gegenüber bewiesen haben ...

  • Beitrag für stabile Friedensordnung

    Der Freundschafts- und Beistandspakt mit der Sowjetunion gibt dem deutschen Friedensstaat eine weite und umfassende Perspektive, er trägt bei zur Beendigung der Nachkriegszeit und zum Aufbau einer stabilen Friedensordnung in Europa, er bereitet den Weg zu einer friedlichen Lösung der deutschen Frage und in eine glückliche Zukunft des ganzen deutschen Volkes ...

  • In der Praxis ratifizieren

    Wir christlichen Demokraten sehen gerade in diesem Vertrag die Richtigkeit und den Erfolg des Weges bestätigt, den wir seit 1945, insbesondere aber während der 15 Jahre des Bestehens unserer Republik, gemeinsam mit allen in der Nationalen Front vereinten demokratischen Kräften unter der Führung der Partei der Arbeiterklasse zum Neuaufbau eines friedliebenden und demokratischen Deutschlands beschriften haben ...

  • Millionenfaches Ja zum Vertrag

    Die uneingeschränkte Zustimmung meiner Fraktion stützt sich auf die Zustimmung der Millionen Gewerkschafter der Deutschen Demokratischen Republik. Die Arbeiter haben in Tausenden von gewerkschaftlichen Mitgliederversammlungen nicht nur über die Freundschaftsreise unseres Staatsratsvorsitzenden und über ...

  • Die Weichen sind gestellt

    und für ihr Volk suchten, so würden die Chronisten viele, viele tausend Bände damit füllen können. Viele Jahre sind seitdem vergangen, viele Jahre auf dem gemeinsam begonnenen Weg. Es gibt Millionen Freundschaften zwischen deutschen und sowjetischen Menschen. Diese Millionen Freundschaften aus der privaten ...

  • Zur Wirklichkeit unseres Alltags

    Wenn wir unser junges Leben überblicken, dann können wir, die Kinder des ersten deutschen Arbeiter-und-Bauern-Staates, mit Fug und Recht sagen: Alles, was wir sind, alles, was wir besitzen, verdanken wir mit der deutsch-sowjetischen Freundschaft! — Und wir wissen, daß uns der weitere Weg an der Seite der Sowjetunion in-eine glückliche Zukunft führt ...

  • Appell an das westdeutsche Bürgertum

    Ohne Zweifel ist mit dem Freundschaftsvertrag die aktuelle Frage der Ablösung der Nachkriegsperiode durch eine stabile Friedensordnung auch in Deutschland in eine neue Phase getreten. Zu lange schon mißachten /die führenden Politiker in Bonn die Friedenssehnsucht des deutschen Volkes, zu lange schon mußte die westdeutsche Bevölkerung in steigendem Maße große Opfer für die Aufrüstung und die Führung des kalten , Krieges gegen die DDR bringen ...

  • „Angst vor der Technik" überwinden

    Auch wir Frauen können diesem Vertrag nur zustimmen; denn er garantiert unser höchstes Anliegen: Frieden und Sicherheit. Mit Begeisterung haben wir gehört, welch hohen Anteil an den wirtschaftlichen Erfolgen des kommunistischen Aufbaus in Sibirien die Frauen und Mädchen haben, wie sie gleichberechtigt ...

  • Gute Startposition sichern

    In bewegenden Worten brachten zahlreiche Genossenschaftsbäuerinnen und -bauern zum Ausdruck, wie ihnen die in Moskau unterzeichneten Dokumente neue Impulse für ihr Ringen .um höchstmögliche Produktionsergebnisse und Planüberbietung vermittelt haben. Vielfach ■ijberprüften sie nochmals alle Möglichkeiten und erhöhten ihre Verpflichtungen im sozialistischen Wettbewerb ...

Seite 6
  • Protokollanlage

    i.

    1. a) Einwohner von Berlin (West) können mit Passierscheinen ihre Verwandten in Berlin (Ost) / in der Hauptstadt der Deutschen Demokratischen Republik — in der Zeit vom 30. Oktober 1964 bis 12. November 1964, — in der Zeit vom 19. Dezember 1964 bis 3. Januar 1965, — zu Ostern und zu Pfingsten 1965 jeweils während eines Zeitraumes von 14 Tagen besuchen ...

  • Verbesserungen

    Gestatten Sie mir. daß ich auf eine der wichtigsten Verbesserungen gleich zu Beginn meiner Ausführungen eingehe: - Die Passierschein-Übereinkunft-wurde für ein ganzes Jahr abgeschlossen, wobei die Verlängerung der Gültigkeit des Protokolls ausdrücklich vorgesehen ist Bereits der von der Regierung der DDR dem Senat von Westberlin am 17 ...

  • Bereits im Januar vorgeschlagen

    Mit besonderer Genugtuung berichte ich von der Regelung für Besuche in dringenden Familienangelegenheiten, die ebenfalls auf Initiative meiner Regierung zustande gekommen ist. Ich unterstreiche das gegenüber falschen Darstellungen dieser Frage in der westdeutschen und Westberliner Presse. Bereits am 10 ...

  • Beste Wünsche für Besucher

    Immer wieder wird an mich die Frage gerichtet, warum für die neue Übereinkunft soviel Monate gebraucht wurden, wie im Dezember 1063 Tage. Ich kann hier nur aus den konkreten Verhandlungserfahrungen das bestätigen, was Herr Alexander Abusch Ihnen über den Ablauf der Verhandlungen mitgeteilt hat. Natürlich war der Verlust so vieler Monate bitter für die Westberliner, für ihre Verwandten in der Hauptstadt der DDR, ...

  • Drei^Wochen vertan

    Nach dem Entwurf der Übereinkunft, die -zwischen beiden Verhandlungsdelegationen am Freitag, dem 4. September, schon voll vereinbart, das heißt gemeinsam Satz für Satz genau formuliert war, sollten die ersten Besuche vom 19. Oktober bis 1. November erfolgen und die Passierscheinstellen schon am vergangenen Montag, dem 21 ...

  • PASSIERSCHEIN

    über den Besuch Westberliner Bürger bei ihren Verwandten in der Hauptstadt der Deutschen Demokratischen Republik vom 24.9.1964 Protokoll

    Nach der erfolgreichen Durchführung der Passierschein-Übereinkunft vom 17. Dezember 1963 sind Staatssekretär Erich W e n d t und Sehatsrat Horst Korber vom 10. Januar 1964 bis 23. September 1964 zu 28 Besprechungen über die weitere Ausgabe von Passierscheinen für Einwohner von Berlin (West) zum Besuch ihrer Verwandten in Berlin (Ost) Z in der Hauptstadt der DDR zusammengekommen ...

  • VII.

    1. Beide Seiten treffen alle Voraussetzungen für eine ungestörte Arbeit der in Abschnitt II Nr. ,-.l und 2 genannten Passierscheinstellen und für eine reibungslose Abwicklung des Besucherverkehrs. 2. Der Senat gewährleistet die Sicherheit und Ordnung im Bereich der in Abschnitt II Nr. 1 und 2 genannten Passierscheinstellen und in der Umgebung der in Abschnitt IV genannten Übergangsstellen, den ungehinderten Zu- und Abgang der in Abschnitt V Nr ...

  • Echte Fortführung des Protokolls vom 17. Dezember

    Aus der Rede von Staatssekretär Erich Wendt auf der internationalen Pressekonferenz

    Meine Damen und Herren! Es erfüllt mich mit großer Freude, daß nunmehr die Hoffnungen Hunderttausender Westberliner Bürger und ihrer Verwandten in der Hauptstadt der DDK auf eine neue Passierschein-Übereinkunft in Erfüllung gegangen sind. Unsere Anstrengungen in den vergangenen Monaten, unsere Geduld bei diesen langwierigen Verhandlungen sind nicht umsonst gewesen ...

  • MINISTERRAT DER DEUTSCHEN DEMOKRATISCHEN REPUBLIK

    Vollmach) Herr Staatssekretär Erich Wendt wird bevollmächtigt, in Vertretung des Stellvertreters des Vorsitzenden des Ministerrates der Deutschen Demokratischen Republik, Herrn Alexander Abusch, das nach Abschluß der Verhandlungen mit dem Vertreter des Regierenden Bürgermeisters, Herrn Willy Brandt, Herrn Senatsrat Korber, vereinbarte Protokoll zu unterzeichnen ...

  • DER REGIERENDE BURGERMEISTER VON BERLIN

    1 Berlin 62-Schöneberg, den 24. Sept. 1964 John-F.-Kennedy-Platz Fernruf: 78 01 (95) .....(nur im Innenbetrieb) Herrn Senatsrat Horst K o r b e r im H o u s e Im Auftrage des Regierenden Bürgermeisters von Berlin erteile ich die dienstliche Weisung, das Protokoll über die von Ihnen mit Herrn Staatssekretär Wendt geführten Besprechungen zu unterzeichnen ...

  • „Fassierscheinstelle .

    Die Beschriftung und Anbringung der Schilder sowie zusätzlicher Wegweiser übernehmen die Angehörigen des öffentlichen Dienstes, die der Senat hierfür bestimmt.

  • Vollmachten

    der Regierung der Deutschen Demokratischen Republik und des Senats von Westberlin zur Unterzeichnung des Passiersdiein-Protokolfs vom 24. September 1964

Seite 7
  • Gewissenhafte Durchführung

    Ganz in diesem Sinne haben wir In unserem geduldigen Verhandeln im Interesse de'r Westberliner Bürger ein solch großes Entgegenkommen gezeigt. Niemand soll jedoch unser Entgegenkommen und unsere Verständigungsbereitschaft falsch einschätzen und sich Illusionen hingeben. Wir erwarten, daß in Westberlin ernsthafte Maßnahmen zur Entspannung und zum Abbau des kalten Krieges getroffen werden ...

  • Politischer Schwindel

    Zu diesen Feinden der Verständigung, gehört auch der Westberliner CDU-Politiker Amrehn, der noch in den' letzten Wochen sich mit einem Brief nach Bonn wandte, um das Passierscheinabkommen zu verhindern, denn er und seinesgleichen brauchen Westberlin als „blutende Wunde" für ihren kalten Krieg, natürlich zum Schaden der Menschen, der Westberliner Bürger ...

  • Fragen und Antworten auf der internationalen Pressekonferenz

    ;,Neues Deutschland": Könnten Sie noch im einzelnen erläutern, wem die Westberliner Besucher die hier genannten Verbesserungen wirklich verdanken? Erich Wendt: Die große und entscheid 'dende Verbesserung ist, daß das Abkommen für ein Jahr abgeschlossen wurde. Am 17. Januar hatte die DDR den Vorschlag gemacht* fünf Verwandtenbesuche vorzusehen ...

  • Schritt zur Entspannung

    Im Verlauf der vergangenen neun Monate wurden wir nicht selten von Bürgern unserer Republik gefragt, warum wir mit einer solchen schier unendlichen Geduld über Monate "und Monate die Verhandlungen weiterführten. Tatsächlich hat sich in dieser Zeit der Senat von Westberlin durch die Bonner Regierung so unter Druck setzen lassen, daß er zeitweilig selbst von seinen eigenen Erklärungen vom Dezember/Januar über das Weihnf chtsabkommen abging ...

  • Das Ergebnis

    So ist es für uns eine Herzensfreude, die Öffentlichkeit jetzt authentisch über das Ergebnis der Verhandlungen informieren zu können: Die Westberliner Bürger erhalten während des kommenden Jahres in vier Besuchszeiträumen die Möglichkeit, fünfmal ihre Verwandten in der Hauptstadt der DDR zu besuchen ...

  • Hunderttausende Westberliner sind hoch erfreut

    Berlin (ADN). Als ein hoffnungsvoller Schritt auf dem Wege zur weiteren Entspannung zwischen Westberlin und der DDR begrüßten Westberliner Bürger und namhafte Persönlichkeiten am Donnerstagnödimittag die seit langem ersehnte Unterzeichnung des neuen Abkommens. Prof. Erich Engel, einel* der Initiatoren des ...

  • Verständigung — richtiger Kurs Gerbard Danelius: Dank der Westberliner an DDR-Regierung

    Berlin (ND). Eine Extraausgabe der Westberliner Zeitung „Die Wahrheit" wurde am Donnerstagabend in hoher Auflage in Westberlin bei Schichtwechsel vor großen Betrieben, auf den Straßen und in den öffentlichen Veikehrsmitteln verteilt. Der Sonderdruck mit der Schlagzeile „Passierscheinabkommen ist unterzeichnet!" enthält neben den wichtigsten Informationen eine Erklärung des 1 ...

  • Passierscheiri-Übereinkunffist ein weiterer Schritt zur Entspannung

    digung, die identisch mit den Feinden des.Passierscheinabkommens sind, dürfen sich nicht darüber beklagen, daß wir ihnen-die gebührende Antwort geben. Wir stellen deshalb den Charakter dieses /Abkommens, zwischen der Regierung der DDR. und dem Senat von Westberlin in aller Öffentlichkeit klar. 'Nun möchte ich, ...

  • Diese Arbeit weiterführen

    Willy Brandt vor dem Westberliner Abgeordnetenhaus

    Berlin (ADN). In einer Erklärung votv dem Westberliner Abgeordnetenhaus hat der Westberliner Bürgermeister Brandt am Donnerstag seiner Befriedigung über den Abschluß der neuen Passierschein- Übereinkunft Ausdruck gegeben. Er betonte dabei seine Überzeugung, „daß die Nachricht von der Unterzeichnung eine gute Nachricht für viele Menschen in unserem Volk ist, in Ost und West" ...

  • Fälscher am Werk

    ■.sjäie- werden nun fragen, meine Damen und- Herren, warum ich diese Feststellungen an die Spitze meiner Darlegungen, auf-[unserer Pressekonferenz, setze...Öevot1 ich" auf;den Inhält des neuen' Passier'- schfeinabkommens näher' 'eingehe: "Ich?1 sehe mich dazu veranlaßt, iveii politische' Fälschet" am Werk* sind, noch ehe die Tinte trocken war ...

  • „Figaro":

    Paris (ADN/ND). Die Pariser Zeitung üFigaro" schreibt zum Abschluß des Passierscheinäbkommehs: „Es bleibt die Tatsache bestehen, daß die Anträge an die Behörden von Ostberlin, Hauptstadt der Deutschen Demokratischen Republik, gerichtet werden, d. h. an die Vertreter einer Regierung, deren legale Existenz von der Bundesrepublik nicnU anerkannt wird ...

  • Erste internationale Pressestimmen

    r;Algemeen Dagblad":

    Amsterdam (ADN/ND). Bonn „hat bei dem Zustandekommen dieser Regelung kaum einen politischen Erfolg verbucht", schreibt das in Amsterdam erscheinende i,Algemeen Dagblad". „Im Gegenteil... die westdeutschen Forderungen sind nicht bewilligt worden." Bonn gab die "„offizielle Genehmigung" zur Unterzeichnung, um den „Eindruck zu vermeiden, daß Westberlin als dritter deutscher Staat selbständig" verhandelte ...

  • Elfriede Anders, Neukölln:

    „Ich freue mich, daß die Kräfte der Entspannung diesen schönen Erfolg gegen alle Widerstände und Quertreibereien durchsetzen konnten."

Seite 8
  • UdSSR weist Bonn in die Schränken

    Denkschrift zum „Fall Schwirkmann" an Schröder übergeben ,

    Moskau (ADN). Der sowjetische. Botschafter in Bonn, Andrej Smirnow, hat am Mittwoch laut TASS dem westdeutschen Außenminister Gerhard Schröder im Zusammenhang mit dem angeblichen Attentat auf einen Angehörigen der. westdeutschen Botschaft in Moskau eine Denkschrift der sowjetischen Regierung folgenden Wortlauts überreicht: „Im Zusammenhang mit der Denkschrift der Regierung der deutschen Bundesrepublik vom 11 ...

  • Von den Fußballfeldern

    Im zweiten Weltpokalspiel zwischen Internazionale Mailand und Independiente Buenos Aires gab es am Mittwoch vor 80 000 Zuschauern in Mailand einen 2 :0-Sieg für Inter. Da Buenos Aires das erste Spi<3*gewonnen hatte (1 :0). ist für kommenden Sonnabend , in Madrid ein Entscheidungsspiel angesetzt worden ...

  • Hoher Sieg über Norwegen

    Gisela Birkemeyer verabschiedete sich mit ihrem 40. Meistertitel von der Aschenbahn

    Die Achtung vor der sportlichen Leistung einer Frau nötigt uns dazu, dem Länderkampfbencht ein ehrendes Wort voranzustellen: Gisela Birkemeyer errang am Donnerstagnachmittag im Berliner Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark ihre 40 Deutsche Meisterschaft und nahm Abschied von der Aschenbahn. In der ersten Staffel des SC Dynamo Berlin laufend, verhalf sie ihrem Quartett zum Sieg in der 4 X 200-m-Meisterschaft ...

  • Weltjugend bekundete Einheit

    Moskauer Forum mit Annahme der Deklaration beendet , Von unserer Korrespondentin Carla W u r d a k

    Moskau. Mit einer eindrucksvollen Manifestation der Einheit der Jugend aller fünf Kontinente ging am Donnerstagmittag das Weltforum der Jugend und Studenten in Moskau zu Ende. Mit stürmischen Ovationen und den Rufen „Frieden", „Freundschaft", „Forum" feierten die Abgesandten der Jugend der • Welt die Annahme der Deklaration des Forums, die den Willen der Jugend zur Solidarität und zum Kampf für Frieden und Unabhängigkeit zum Ausdruck bringt ...

  • UdSSR-Delegation nach China

    TASS-Erklärung über die Abordnung für die Feiern in Peking

    Moskau (ADN). Eine sowjetische Delega,tioi>, wird demnächst nach Peking reisen. Dazu sehreibt TASS: „Am 16. September 1964 ist auf diplomatischem Wege ein Schreiben der Leiter der Partei- und ■ Staatsorgane Chinas mit der Einladung eingegangen, eine sowjetische Delegation zur Feier des 15. Jahrestages der VRCh zu entsenden ...

  • Marxisten tagen

    Berlin (ND). Unter Teilnahme von führenden Marxisten aus 40 Ländern beginnt om heutigen Freitag in Berlin eine dem 100. Jahrestag der I. Internationale gewidmete Internationale Wissenschaftliche Session. Sie wird von der Redaktion der Zeitschrift „Probleme .des Friedens und des Sozialismus" gemeinsam mit de'rn ZK der SEP durchgeführt; Am Vorabend wurde bekannt, daß neue Dokumente über den Kampf der Regierungen der europäischen Staaten, einschließlich Rußlands, gegen die I ...

  • Anteilnahme der Welt zum Ableben Otto Grotewohls

    Im Namen des ZK der. Partei der Werktätigen Vietnams, der Regierung und der Bevölkerung der Demokratischen Republik Vietnam sprach Ministerpräsident Pham van Dong tiefempfundenes Beileid aus.. Der amtierende Präsident der Republik Indonesien, Dr. Subandrio, hat dem Vorsitzenden des Staatsrates der DDR, ...

  • Heute in Funk und Fernsehen

    ueutschlandscnder: 16.00: Plaste in der Produktion; 19.50: Auschwitz — Bilanz eines Prozesses; 20.35: 1X1 der leichten Noten; 22/30: Kammerorchesterkonzert; 23.00: Dr. Erwin Pracht spricht über Modernismus und moderne Kunst. Berliner Rundfunk: 8.00: Musikalischer Morgenspaziergang; 15.30: Jügendstudio DT 64; 19 ...

  • Abschied für Olympiakämpfer

    Der amtierende Vorsitzende des Staatlichen Komitees für Körperkultur und Sport, Günther Görlitz, und DTSB-Vizepräsident Rudi Reichert verabschiedeten am Donnerstagabend in Berlin im Klubhaus des VEB Elektrokohle die Olympiateilnehmer der DDR. Unter den Gästen befanden sich der Minister für Kultur, Hans Bentzien, der 1 ...

  • Paul Scholz von Nkrumah empfangen

    Herzliche und offene Aussprache in Accra

    Accra (ADN). Paul Scholz, Sonderbotschafter des Vorsitzenden des Staatsrates der DDR, ist am Mittwoch vom Präsidenten der Republik Ghana, Dr. Kwame Nkrumah, zu einer freundschaftlichen und offenen Aussprache empfangen worden. Daran nahm auch der Leiter der Wirtschafts- und Handelsmission der Republik Ghana in der DDR, James Mensa-Bonsu, teil ...

  • UdSSR baut neue Werke für die VAR

    Gemeinsames Kommunique

    Moskau (ADN). Zum Abschluß des Besuchs von VAR-Ministerpräsident Ali Sabri in der Sowjetunion ist am Mittwoch in Moskau ein gemeinsames Kommuniqufe veröffentlicht worden, in dem beide Seiten ihren, Willen zurri Ausdruck bringen, weiterhin zur Erhaltung und Festigung des Weltfriedens und zur strikten Einhaltung der ...

  • Laternser provoziert

    Erneute Bewegung entstand im. Schwurgerichtssaal, als der ehemalige Auschwitzhäftling Eisenhändler in den Zeugensta'nd kam. Der heutige Major der Nationalen Volksarmee war bereits 1938 bei. einer antijüdischen Aktion" verhaftet worden. Seit 1942 durchlebte er die Hölle von Auschwitz. Rechtsanwalt Latemser, der Verteidiger der Auschwitzärzte, benutzte dann sein Fragerecht, um eine skandalöse Provokation zu inszenieren ...

  • Dr. Wittkowski in Rangun

    Rangun Neu Delhi (ADN-Korr./ND). Fra.u Dr. Grete Wittkowski, Sonderbotschafter des Vorsitzenden des Staatsrates und Stellvertreter des Vorsitzenden des Ministerrates der DDR, ist am Donnerstagnachmittag in Begleitung von. Herbert Fischer, Abteilungsleiter im Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten, in Rangun eingetroffen ...

  • Neue Beweisanträge gegen Mulka

    Die Verhandlung begann mit der Einbringung neuer Beweisanträge gegen den angeklagten Lageradjutanten Mulka durch Prof. Kaul. Bei den Dokumenten handelt es sich um Schriftstücke, die von Mulka entweder selbst verfaßt oder unterschrieben wurden. So zum Beispiel um einen Sonderbefehl vom 12. August 1942, ...

  • Skandalöse Verhandlungsführung

    Zunächst wollte der Gerichtsvorsitzende Laternsers Fragen zulassen, dann aber wurde die Entscheidung vertagt. Laternser verstieg sich daraufhin zu der Drohung, daß bei weiterer Aussageverweigerung durch Eisenhändler Zwangsstrafen angewendet werden könnten. Das schien sogar der" Staatsanwaltschaft zuviel ...

  • Delegation der SED-W in Lidice

    Prag (ADN). Die Delegation der SED- Westberlin, die gegenwärtig auf Einladung des ZK der KPC zu einem Besuch in der CSSR weilt, hielt sich am Mittwoch in Lidice auf. Am DenkmaJ für die Opfer des Faschismus legte die Delegation einen Kranz nieder. Außerdem hatte sie eine Zusammenkunft mit tschechoslowakischen und ausländischen Journalisten, die sie über die politische Lage in Westberlin und die Politik der SED für eine friedliche Lösung der Westberlinfrage informierte ...

  • Brutal in den Tod gejagt

    Während Hans Spiker als Schriftsetzer 'zum Arbeitseinsatz ausgesondert 'wiirde, kam seine Frau zu jenem großen Trupp, der dann den Marsch ins Krematorium antrat. Der Zeuge schildert: „Die SS trieb die Häftlinge aus den Waggons. Meine Frau wurde von mir weggerissen und nach .rechts' ausgesondert." Als Hans Spiker händeringend seiner Frau nachrennen wollte, ergriff ihn ein SS-Offizier und stieß ihn mit Fußtritten und Fausthieben brutal zurück ...

  • Ausländermeldeamt eingerichtet

    Berlin (ADN/ND). Das Präsidium der Volkspolizei in Berlin teilt mit: Um dem ständig ansteigenden internationalen Reiseverkehr in die Hauptstadt der Deutschen Demokratischen Republik gerecht zu werden, hat das Präsidium der Volkspolizei in Berlin C 2, Neue Königstraße 27 bis 37, ein Ausländermeldeamt, Telefon 51 03 51, Apparat 7768, eingerichtet ...

  • 20 Ausbildungszentren

    Die UdSSR wird ferner in den nächsten drei Jahren in Suez eine Schmierölfabrik mit einer Produktionskapazität von 79 000 Tonnen jährlich errichten. Beide Objekte —i der Ausbau des Stahlwerkes von Heluan und der Bau der Schmierölfabrfk — haben einen Wert von rund 155 Millionen Rubel; der VAR wird dafür ein Kredit mit einer Laufzeit von 12 Jahren gewährt ...

  • Gespräche mit Stibi

    Berlin (ADN). • Der Stellvertreter des Ministers für Auswärtige Angelegenheiten Georg Stibi empfing am Donnerstag Vertreter namhafter' Presseorgane aus sozialistischen Ländern zu -einem Informationsgespräch. Im Mittelpunkt der freundschaftlichen Aussprache standen insbesondere Fragen der Sicherung des Friedens in Europa und der nationalen Politik der DDR sowie der Anweddung des neuen ökonomischen Systems in der Volkswirtschaft ...

  • Cocktail in Berlin

    Berlin (ADN). Anläßlich des 20. Jahrestages der bulgarischen Volksarmee fand am Donnerstag in Berlin ein Cocktail statt. Der Einladung des bulgarischen Militärattaches Generalleutnant Metodi Christow waren gefolgt: die Stellvertreter des Ministers für Nationale Verteidigung der DDR Admiral Waldemar Verner, ...

  • Empfang bei Ho chi Minh

    Hanoi (ADN-Korr.). Präsident Ho chi Minh hat am Mittwoch in seinem -Amtssitz in Hanoi die gegenwärtig in der Demokratischen Republik Vietnam weilende FDGB-Delegation unter Leitung von Arthur Czadzeck empfangen. An dem Gespräch nahm auch der Botschaften de? DDR. Wolf garig Beraold. teil. Der Präsi» dent ...

  • Wie wird das Wetter?

    Wetterlage: Ganz Mitteleuropa steht unter, dem Einfluü eines mit seinem" Kern zwischen Weichsel und Oder liegenden Hochdruckgebietes. Während nachts in Tal- und Niederungslagen örtlich schon leichte Bodenfröste auftraten, erreichen die Mittagstemperaturen- sommerliche Werte. Von- Westtrank reich dringt ein Tiefcusläufer" 1nur zögernd ostwärts vor ...

  • Ich bin stolz darauf, Offizier der NVA zu sein

    Frankfurt (Main). Zu einem aufsehenerregenden Verhandlungsverlauf kam es am Donnerstag im Auschwitzprozeß vor dem Schwurgericht in Frankfurt (Main), als weitere DDR-Bürger als Zeugen vernommen wurden. Durch neue Beweisanträge des Nebenklägers Prof. Dr. Kaul und durch die Aussagen des DDR-Bürgers Hans Spiker brach faktisch das gesamte Verteidigungsgebäude eines der Hauptangeklagten, des SS-Obersturmführers und Lageradiutanten Mulka, zusammen ...

  • Kosnjos 46 gestartet

    Moskau (ADN). In der Sowjetunion Ist am Donnerstag der künstliche Erdsafellit Kosmos 46 gestartet" worden, meldet TASS. Er wurde auf eine Umlaufbahn mit folgenden Parametern gebracht: anfängliche Umlaufzeit 8^,2 Minuten;.maximale Entfernung von'der Erdoberfläche (Apogäum) 27I Kilometer: minimale Entfernung (Perigäum) 215 Kilometer; Neigungswinkel der- Bahnebene zum Äquator 51 Grad 18 Minuten ...

  • Was sonst noch passierte

    Kusse für jeden Geschmack — von Zitrone über Truthahn bis Kaffee und Bier. — offeriert die amerikanische Kosmetikfirma „Cutex". Der Absatz ihrer neuen Lippenstifte mit Fruchtund Bonbongeschmack sei gegenüber den Lippenstiften mit der herkömm-' liehen Parfümierung rapide gestiegen. Eine Meinungsumfrage unter Männern habe ein ganz klares Votum zugunsten appetitanregender Aromen gegeben ...

  • Dr. Homann im Kubbeh-Palast

    Kairo (ADN-Korr.). Der in der VAR weilende DDR-Sonderbotschafter Walter Ulbrichts, der stellvertretende Vorsitzende de» Staatsrates Dr. Heinrich Homann, sowie seine Begleitung — der stellvertretende Außenminister Dr. Wolfgang Kiesewetter und der Leiter der 3. Außereuropäischen Abteilung im MfAA, Martin Bierbach — besuchten am Mittwoch den Kubbeh-Palast ...

  • Kostopoulos in Sofia

    Athen (ND). Der griechische Außenminister Kostopoulos ist am Donnerstag zu eitlem" ÄftWöchifceh offiziellen -Be«ud*. In der bulgarischen Hauptstadt Sofia einge-i trotten. Der <>: Minister erwidert -den Athen-Besuch rseines bulgarischen Kol* legen Baschew vom Juli dieses Jahres.

  • Ute schwamm Europarekord

    Am Vortage ihres Abfluges nach Tokio stellte Ute Noack (TSC Berlin) in Berlin über 200 m Delphin mit 2:33,5 min einen neuen Europarekord auf, den bisher die Holländerin Marianne Heemskerk mit 2:34,4 min hielt.

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Erfolg unserer Politik der Verständigung Audi in der UdSSR Zustimmung Walter -Ulbricht empfing Gromyko Die deutsche Friedensdoktrin setzt sich durch, die Hallstein-Doktrin wird in der Praxis immer .mehr demontiert. Erstmalig wird in,einem internationalen Vertrag der Status Westberlins als selbständige politische Einheit völkerrechtlich fixiert. ■■ i Frteundschaftsyertrag DDR—UdSSR Willi Stoph Vorsitzender des Ministerrates
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