16. Dez.

Ausgabe vom 12.05.1964

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  • Grünfutterernte begann

    Berlin (ND/ADN). Die Bauern und Landarbeiter der Republik stehen kurz vor Abschluß der Zuckerrübenaussaat. Die Landwirte des Bezirkes Neubrandenburg, nach Magdeburg und Halle drittgrößter Zuckerrübenanbauer, konzentrieren sich neben dem Drillen der letzten Zuckerrüben vor allem auf zwei Feldarbeiten: Mahd der Winterzwischenfrüchte und Beginn der Hackfruch'tpflege ...

  • Schulter an Schulter neuen Gipfeln des Sozialismus entgegen

    Janos Kädär: Dank der DDR, dem Vorposten und Hüter des sozialistischen Lagers Walter Ulbricht: Völlige Übereinstimmung im Kampf gegen den Bonner Revanchismus Von unseren Sonderkorrespondenten Lieselotte Thoms und Werner Kolmar

    In der festlich geschmückten Halle ergriff als erster Redner der Erste Sekretär des ZK der USAP und Ministerpräsident der Ungarischen Volksrepublik, Jänos Kädär, das Wort. Unter großem Beifall würdigte er das historische Verdienst der DDR und der SED im Kampf um die Erhaltung des Friedens. In den Reihen ...

  • aus jungen Abgeordneten beider deutscher Parlamente und des Abgeordnetenhauses von Westberlin zur Beratung der Jugendfragen und Jugendgesetzgebung. Schandprozeß absetzen Jugend im Monopolstaat

    Wählberechtigt ist, wer das 21., wählbar, wer das 25. Lebensjahr vollendet hat. (Aus dem westdeutschen Grundgesetz) Im höchsten westdeutschen Parlament, dem Bonner Bundestag, gibt es nicht einen einzigen Abgeordneten unter 30 Jahren. Die westdeutsche Jugend ist somit von der obersten gesetzgeberischen Körperschaft völlig ausgeschlossen ...

  • Was tust Du im Wettbewerb? Dem Volke/um Nui/en Der Republik zu Ehren Arbeiter im halbstaatlichen Betrieb

    Manfred Graupner ist Maschinenformer bei Lindner & Co., einem halbstaatlichen Betrieb in Karl-Marx-Stadt. Er begann dort vor sechs Jahren als Auspacker und ist heute einer der besten Facharbeiter der Firma. Lindner & Co. fertigt wichtige Armaturen für den Installationsbedarf und ist Kooperationspartner der Fahrzeugindustrie ...

  • Dank Nikita Chruschtschows

    Berlin (ND). Der Erste Sekretär des Zentralkomitees der KPdSU und Vorsitzende des Ministerrates der UdSSR, N. S. Chruschtschow, sandte dem Ersten Sekretär des Zentralkomitees und Vorsitzenden des Staatsrates der DDR, Walter Ulbricht, folgendes Danktelegramm: „Teurer Genosse Walter Ulbricht! Ich sage dem Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands und Ihnen persönlich meinen herzlichen Dank für die in Ihrem Grußschreiben zu meinem 70 ...

  • Festlicher Empfang

    Budapest (ADN). Die Partei- und Regierungsdelegation der DDR gab am Montagabend im Zentralen Klub der Ungarischen Volksarmee in Budapest einen festlichen Empfang. Von Seiten der DDR nahmen daran der Erste Sekretär des ZK der SED und Vorsitzende des Staatsrates, Walter Ulbricht, mit Gattin, der Stellvertreter des Vorsitzenden des Ministerrates, Minister für Auswärtige Angelegenheiten und Vorsitzender der NDPD, Dr ...

  • Export und Wettbewerb

    tärker als in vergangenen Jahren beteiligt sich unsere Republik dieses Jahr an internationalen Messen in üler Welt. In Mailand waren wir dieser Tage erst mit einer würdigen Auswahl von Exponaten vertreten, die jnseren Betrieben bedeutende Aufträge brachte. In kurzer Frist schon werden wir weitere traditionelle Messen und Ausstellungen in Paris und Brno, Casablanca und Poznan, Bogota and Zagreb, Plowdiw und Stockholm beschicken ...

  • Chruschtschow sprach vor dem VAR-Parlament

    Kairo (ADN/ND). Mit einer großen Rede vor dem Parlament der VAR erreichte der Aufenthalt des sowjetischen Ministerpräsidenten Nikita Chruschtschow in Kairo am Montag einen neuen Höhepunkt. VAR-Präsident Nasser begrüßte seinen Gast unter lang anhaltendem Beifall als „Freund unseres Landes und der arabischen Nation", der Hunderte Millionen Menschen aus den Fesseln des Feudalismus und Kapitalismus befreit und ihnen den Weg zur Ära des Atoms und des Kosmos gebahnt habe ...

  • Herzlicher Empfang in Belgrad

    Auf dem Belgrader Flughafen wurde die Delegation vom Stellvertreter des Vorsitzenden des Bundesexekutivrates und Leiter der jugoslawischen Verhandlungsdelegation Boris Krajger und weiteren Persönlichkeiten von Staat, Partei und Wirtschaft des Gastlandes herzlich willkommen geheißen. Der Begrüßung wohnten der DDR-Gesandte, Frau Eleonore Staimer, sowie der 1 ...

  • Moiceanu Etappensieger in Wroclaw

    Wroclaw (ND). Sieger der dritten Etappe der XVII. Internationalen Radfernfahrt für den Frieden Warschau—Berlin—Prag über 200 km von iiödz nach Wroclaw wurde der Rumäne Gabriel Moiceanu vor dem Belgier Kegels und dem CSSR- Fahrer Smolik im Spurt aus einer elfköpfigen Spitzengruppe heraus, nachdem Zapala (Polen) als erster ins Stadion gefahren, in der Kurve aber gestürzt war ...

  • Weshalb Bonn die Wahrheit fürchtet

    Walter Ulbricht schlug auf der großen Jugendkundgebung in Berlin am 4. Mai 1964 der westdeutschen Jugend und auch der westdeutschen Regierung u. a. vor: Bildung einer Kommission DPR-Jugend regiert mit

    Wahlberechtigt sind alle Bürger, die das 18. Lebensjahr vollendet haben. Wählbar ist jeder Bürger, der das 21. Lebensjahr vollendet hat. (Aus der Verfassung der DDR) In der Obersten Volksvertretung der DDR, der Volkskammer, befinden sich 65 Abgeordnete unter 30 Jahren. Die Jugendvertreter bilden eine eigene Fraktion ...

  • Regierungsdelegation in Jugoslawien

    Belgrad (ADN-Korr.). Zur Gründung eines Komitees für die wirtschaftliche und technische Zusammenarbeit DDR—Jugoslawien traf am Montag eine Regierungsdelegation der DDR in der jugoslawischen Hauptstadt ein. Die Delegation, die unter Leitung des Stellvertreters des Vorsitzenden des Ministerrates Bruno Leuschner steht, wird auch an der ersten Arbeitstagung des deutsch-jugoslawischen Wirtschaftskomitees teilnehmen ...

  • Antrittsbesuche

    Berlin (ADN). Der Erste Stellvertreter des Vorsitzenden des Ministerrates der DDR, Willi Stoph, empfing am Montag den Außerordentlichen und Bevollmächtigten Botschafter der Volksrepublik China, Dschang Hai-föng, zu seinem Antrittsbesuch. Botschafter Dschang Haiföng stattete ebenfalls dem Stellvertreter des Vorsitzenden des Staatsrates und Präsidenten der Volkskammer, Prof ...

  • Glückwünsche an Laos

    Berlin (ADN). Der Vorsitzende des Staatsrates der DDR, Walter Ulbricht, und der Vorsitzende des Ministerrates der DDR, Otto Grotewohl, übersandten König Savang Vatthana von Laos und dem Vorsitzenden des Ministerrates des Königreiches Laos, Souvanna Phouma, anläßlich des Nationalen Tages der Unabhängigkeit und des Verfassungsfestes in Laos am 11 ...

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  • Revanchistensonntag

    Das politische Geschehen im Bonner Staat wurde am Wochenende wiederum von revanchistischen Umtrieben beherrscht: Köln — „Tag der Pommern" mit Vizekanzler Mende, dem Lemmer; Wehner und Philipp von Bismarck; Wiesbaden — Treffen der „Rußlanddeutschen" mit Wenzel Jaksch.: .jCirchenpräsident Niemöllers Erklärung ...

  • Schachergeschäft

    Wer gut schmert, der gut fährt — lautet ein zwar anrüchiges, aber deswegen in Bonn gerne verwendetes Rezept der Politik. Dementsprechend hat man dem amerikanischen Kriegsminister McNarnara und dem General Wheeler, die zu Besuch gekommen sind, verlockende Sachen auf den gastlichen Tisch gestellt, und zwar Rüstungsaufträge in Höhe von 600 Millionen D-Mark ...

  • Ein Schuß von hinten

    Doch auch die Bonner Herren lieben, freilich aus ganz anderen Motiven, Neubauers „Informationskassette" nicht. Während den Schülern die Ausschnitte nicht reichen, reichen sie den bundesdeutschen Richtern immerhin zur strafrechtlichen Verfolgung. In Westdeutschland wurden, wie der „Tagesspiegel" vom 9 ...

  • Auf die Westberliner kommt es an

    Walter Ulbricht antwortet westdeutschen Persönlichkeiten

    Berlin (ND). Der Vorsitzende des Staatsrates der DDR, Genosse Walter Ulbricht, hat dieser Tage ein an ihn von 62 westdeutschen Persönlichkeiten gerichtetes Telegramm beantwortet. (Wortlaut des Telegramms im „ND" vom 4. April) In dem Schreiben Walter Ulbrichts, das an den Mitunterzeichner des Telegramms ...

  • Wermutsbecher bis zur Neige

    Während Schillers Knappe immerhin freiwillig in die Fluten sprang, um einen goldenen Becher und eine Königstochter zu gewinnen, geriet der Schöneberger Knappe ganz unfreiwillig zwischen die Mühlsteine einer verfahrenen Politik. Der arme Mann ist wirklich nicht zu beneiden. Die Jugendpolitik der DDR sowie das Deutschlandtreffen in der Hauptstadt der DDR machen ihm persönlich die größten Sorgen ...

  • Keine Anfragen zu Trettner im Bundestag?

    Berlin (ADN). Wie erst jetzt aus Bonn bekannt wird, verlangte Kriegsminister von Hassel vor einiger Zeit vom Bundestagspräsidenten Gerstenmaier die Zusicherung, in den kommenden Fragestunden des Bundestages keine Anfragen von Abgeordneten über die Vergangenheit des Generalinspekteurs der Bundeswehr, Trettner, zuzulassen ...

  • „Staatsgefährdende" Ratschläge

    Am 28. April 1964 erklärte er dem „Rundfunk im amerikanischen Sektor" (Rias): „Wir werden jedem Jugendlichen sagen, daß er die Möglichkeit, nach Ostberlin zu gehen, auch ausnutzen soll." Einen Tag später beteuerte er auf einer Pressekonferenz jedoch, er werde den Jugendlichen nicht empfehlen, sich zum Deutschlandtreffen anzumelden, weil „das eine ungerechtfertigte Aufwertung dieses sogenannten Deutschlandtreffens wäre" ...

  • Sie erhalten geringeren Lohn, damit der Unternehmerprofit stimmt Eindeutige Resolutionen der Frauenkonferenz der Gewerkschaft Nahrung/Genuß/Gaststätten

    Kassel (ADN). Die Bundesfrauenkonferenz der Gewerkschaft Nahrung/ Genuß/Gaststätten in Kassel nahm am vergangenen Wochenende eine Reihe von Resolutionen an, die sich offensichtlich an der Förderung und der Gleichberechtigung der Frauen in der DDR orientieren. Die 94 Delegierten verlangten im Namen von 100 000 gewerkschaftlich organisierten Frauen, daß auch in Westdeutschland Mann und Frau bei gleicher Arbeit gleichen Lohn erhalten ...

  • Bundesrepublik ist Staat der Nazis

    Fritz von Unruh prangert Neofaschismus in Westdeutschland an

    Berlin (ADN/ND). Scharfe Angriffe auf die faschistische Politik in Bonn führte am Sonntag in einer Feierstunde in Westberlin anläßlich des 19. Jahrestages der Befreiung vom Faschismus der Vorsitzende des Bundes politisch, rassisch und religiös Verfolgter in Westberlin, A. Burg. Voller Bitterkeit erinnerte er daran, daß 1945 viele glaubten, ein glückliches Zeitalter sei angebrochen,, der Nazismus sei endgültig zerschlagen ...

  • Was ist Kommunismus?

    Daraufhin ein Schüler: „Herr Senator, Sie stellten hier den Kommunismus sozusagen als Papiertiger hin ... Der Kommunismus an sich ist ein grandios durchdachtes Weltsystem." Ein anderer Schüler: „Jetzt will ich Sie mal ganz konkret fragen, Sie sitzen ja an der Stelle. Was tun Sie. um die Jugendlichen ...

  • Ultras greifen nach Diktaturgesetzen

    Westdeutsche Geistesschaffende warnen vor Notstandsgesetzgebung

    Bad Boll (Kreis Goppingen) (ND). Abgeordnete aller drei im Bundestag vertretenen Parteien haben auf einer sogenannten Expertentagung in Bad Boll befürwortet, die Notstandsgesetze noch vor der Sommerpause zu verabschieden. Der Staatssekretär im Bonner Innenministerium Dr. Schäfer erklärte, es solle „auf alle Fälle vermieden werden, daß die Notstandsgesetzgebung zu einem Wahlkampfthema wird" ...

  • Tausende Textilarbeiter verlieren Arbeitsplatz

    München (ND/DS). Tausende westdeutsche Textilarbeiter sollen ihren Arbeitsplatz verlieren. Wie die in Hof erscheinende „Frankenpost" mitteilte, wollen Unternehmer und Regierung 12,5 Prozent aller Spinnereien stillegen. Ohne Rücksicht auf das Los der Textilarbeiter sollen dadurch nicht nur „Überkapazitäten beseitigt, sondern auch Wege zu schärfsten Rationalisierungsmaßnahmen geöffnet werden" ...

  • Protest gegen Preissteigerungen

    Weitere Resolutionen fordern eine Verbesserung des Mutterschutzgesetzes in Westdeutschland und die Einhaltung der Arbeitsschutzvorschrift für Frauen. Schließlich protestierten die Gewerkschafterinnen gegen die Preissteigerungen in Westdeutschland und gegen die Absicht der Bonner Regierung, den Schutz der Arbeiter und ihrer Familien im Krankheitsfalle zu verschlechtern ...

  • Export und Wettbewerb

    (Fortsetzung von Seite 1)

    Mit der weltweiten technischen Revolution geht jedoch auch im Außenhandel eine Wandlung vor sich, die die Exportgüter und selbst die Handelsformen berührt. Die vorrangige Entwicklung solcher hochproduktiver Wirtschaftszweige wie der Chemie und Petrolchemie, der Elektrotechnik und Elektronik^ der Werkzeugmaschinen ...

  • Beweise für Verbrechen der IG-Farben

    Frankfurt (Main) (ADN). Für den Vertreter der Nebenkläger aus der DDR, Professor Dr. Friedrich Karl Kaul, beantragte am Montag Rechtsanwalt Strodt im Frankfurter Auschwitzprozeß die teilweise Verlesung von Urteilen aus dem IG- Farben-Prozeß vor einem amerikanischen Militärgerichtshof Ende Juli 1947. Damit soll der Beweis erbracht werden, daß die Lageradjutantur des KZ Auschwitz für den Arbeitskräftenachschub bei den Bunawerken und für ein Bergwerk in der Nähe von Auschwitz zu sorgen hatte ...

  • Mit schwindelndem Drehen

    Es ist nur zu natürlich, daß der Jugendsenator unter diesen Umständen allmählich die Übersicht und die Nerven verliert. Man sollte seine politischen Äußerungen mit Nachsicht aufnehmen. Man sollte es ihm nicht ankreiden, daß er am 9. Mai 1964 auf einer Tagung über Jugendprobleme in Westberlin etwas forderte, was er am 28 ...

  • Ihn packte des Doppelstroms wütende Macht

    Wie sich der Westberliner Jugendsenator Neubauer mit dem Deutschlandtreffen herumschlagen muß /Von Dr. Harald Wessel

    In der Straße von Messina liegen gleich zwei gefährliche „Meeresungeheuer" auf der Lauer. Eine scharfe Klippe, Scylla genannt, sowie ein heftiger Strudel, die Charybdis, ergänzen einander, der Sage nach, zum sprichwörtlich unüberwindlichen Hindernis. Kein kluger Kapitän begibt sich zwischen die beiden gleich großen Gefahren ...

  • NATO-Partner lehnen Bonner Kandidaten ab

    Hamburg (ADN). Norwegen, Dänemark und Belgien haben sich der Forderung Bonns nach dem Posten eines stellvertretenden NATO-Generalsekretärs „widersetzt", berichtet das Hamburger Nachrichtenmagazin „Der Spiegel" in seiner jüngsten Ausgabe. „Ohne die offiziellen Beratungen im NATO-Rat abzuwarten, haben sie Kanada aufgefordert, einen Kandidaten zu benennen", heißt es weiter ...

  • Jupp Angenfort: Pfingsten nach Berlin

    Berlin (ADN/ND). Das Mitglied des Politbüros des ZK der KPD Jupp Angenfort rief am Montagabend im Deutschlandsender die westdeutsche Jugend aufj in großer Zahl zu Pfingsten in die Hauptstadt der DDR zu kommen. Das Deutschlandtreffen biete ausgezeichnet Gelegenheit, sich ein eigenes Bild von der Jugend der DDR zu machen und mit ihr alle interessierenden Fragen zu beraten, sagte er ...

  • Streik erfolgreich

    Essen (ADN). Der Streik in der Hattinger Henrichshütte ist mit einem vollen Erfolg der 4000 Hüttenarbeiter zu Ende gegangen. Die Leitung des zu den Rheinischen Stahlwerken gehörenden Unternehmens sah sich gezwungen, die vorenthaltene vierprozentige Lohnerhöhung rückwirkend ab 1. Mai in voller Höhe zu zahlen ...

  • NEUES DEUTSCHLAND

    DAS REDAKTIONSKOLLEGIUM

    Hermann Axen, Chefredakteur; Eberhard Heinrich, Hajo Herbell, Dr. Günter Kertzscher, stellv. Chefredakteure; Armin Greirrt, Redaktionssekretär; Horst Bitschkowski, Harri Czepuck* Walter Florath. Dr. Rolf Gutermuth, Georg Hansen. Klaus Höpcke, Karl-Ernst Reuter, Lieselotte Thoms. Dr. Harald Wessel

  • Nazimörder werden amnestiert

    Düsseldorf (ADN). Der Zentralrat der Juden in Westdeutschland verurteilte am Sonntag in Düsseldorf den zunehmenden Faschisierungsprozeß in Westdeutschland. Er wies auf die Zunahme der Hetze rechtsradikaler Organe und auf die Tendenz hin, nationalsozialistische Mörder zu amnestieren.

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  • Ungarn: Moderner Industrie^Agrarstaat

    Der Besuch in Ihrem schönen Lande brachte für uns unvergeßliche Tage der Freundschaft. Unvergeßlich sind für uns vor allem- die zahlreichen Begegnungen mit den ungarischen Menschen, mit ihrer kraftvollen Jugend, mit den Arbeitern, Wissenschaftlern, Ingenieuren und Genossenschaftsbauern. Wir sahen, wie der Sozialismus die Menschen verändert, sie zu großen Leistungen für ihr Volk beflügelt ...

  • Erfolgreiche Arbeit am zweiten Fünfjahrplan \

    Das ungarische Volk marschiert heute gemeinsam mit den Völkern der vierzehn sozialistischen Länder, die an der Spitze des gesellschaftlichen Fortschritts schreiten, und löst erfolgreich seine Aufgaben. Unser Volk arbeitet erfolgreich an der Erfüllung des zweiten Fünfjahrplans. In den ersten drei Jahren dieser Planperiode erhöhten sich das Nationaleinkommen um 17 Prozent, der Verbrauch der Bevölkerung um 11 Prozent und die Realeinkünfta ebenfalls um 11 Prozent ...

  • Vielseitiger Warenaustausch

    Zu einer entwickelten Volkswirtschaft gehören auch vielgestaltige außenwirtschaftliche Beziehungen. Die Tatsache, daß die Ungarische Volksrepublik heute mit über einhundert Ländern Handel treibt und den Umsatz ständig steigert, sind ein weiterer Ausdruck der wachsenden wirtschaftlichen Kraft Ihres Landes ...

  • Bei uns hat der Sozialismus für immer gesiegt

    Unsere Partei, unsere Arbeiterklasse, unser Volk lassen sich in ihrem Kampfe und in ihrer schöpferischen Arbeit von den unbesiegbaren Ideen des Marxismus- Leninismus leiten, von der sozialistischen Weltanschauung, die tief in den Massen verwurzelt ist und sich in ihnen immer mehr festigt. Sie stützen sich auf die feste Staatsmacht und auf die sozialistische Volkswirtschaft, die auf einer gesunden Grundlage beruht ...

  • Die DDR ist Vorposten des sozialistischen Lagers

    Rede des Genossen Jänos Kädär werter Genosse Ulbricht

    Werte Kundgebungsteilnehmer! Liebe Genossinnen und liebe Genossen! Unsere heutige Kundgebung steht im Zeichen der grandiosen Ideen des Internationalismus, der brüderlichen Freundßchaft zweier Völker, die den Sozialismus aufbauen, der Völker der Deutschen Demokratischen Republik und der Ungarischen Volksrepublik ...

  • Völlige Übereinstimmung

    "Wir überbringen Ihnen die' brüderlichen Kampfesgrüße der Werktätigen der Deutschen Demokratischen Republik, die eine tiefe Achtung vor den großen Leistungen des ungarischen Volkes empfinden und stolz darauf sind, solche guten und treuen Freunde zu haben. Unsere heutige Kundgebung steht im Zeichen der brüderlichen Verbundenheit unserer Parteien und Staaten und im Geiste des Marxismus-Leninismus ...

  • Wir danken dem Sowjetvolk

    Liebe Genossen, liebe Genossinnen! Es sind jetzt gerade 19 Jahre her. daß der zweite Weltkrieg beendet wurde und die Hakenkreuzfahnen des vom deutschen Großkapital hochgezüchteten und an die Macht gebrachten, auf die Menschheit losgelassenen, bestialischen faschistischen Systems in den Staub sanken. ...

  • UVR und DDR Schulter an Schulter

    In der Gemeinschaft der sozialistischen Länder gehen die Ungarische Volksrepublik und die Deutsche Demokratische Republik Schulter an Schulter den Weg der, Geschichte und schreiten neuen Gipfeln des Sozialismus entgegen. Im Interesse unserer gemeinsamen Ziele erweitern wir ständig unsere Beziehungen ...

  • DDR für Friedensvertrag Bonn lehnt ab

    Wir sind der Meinung, daß die Werktätigen der Bundesrepublik tatsächlich in UnHarn viel lernen können. Unsere* Partei- und Regierungsdelegation kommt aus dem eigenartigsten Land, das es in Europa gibt. Es ist das Deutschland, von dem zwei Weltkriege ausgingen und in dem jetzt zwei Staaten bestehen. Der eine Staat mit einer monopolkapitalistischen Gesellschaftsordnung, der andere Staat mit einer sozialistischen Gesellschaftsordnung ...

  • Glückwunsch zu großen Erfolgen

    Wir weilen nur wenige Tage in der Ungarischen Volksrepublik. Aber bereits diese wenigen Tage haben einen großen Eindruck bei uns hinterlassen. Wir haben gesehen, welche großen Fortschritte das fleißige ungarische Volk beim Aufbau des Sozialismus gemacht hat. Der Sozialismus hat das Antlitz Ihres Landes grundlegend verändert ...

  • NATO diskriminiert DDR-Bürger

    Die Pläne der westdeutschen Revanchepolitiker, durch das Brandenburger Tor einzuziehen, um die Deutsche Demokratische Republik zu beseitigen, wurden zerstört durch die Sicherung der Staatsgrenze der Deutschen Demokratischen Republik am 13. August 1961. Wenn sich heute jemand beschwert über die Sicherung ...

  • Enge Verbindung Partei und Volk

    Das Vertrauen, die aufrichtige und enge Verbindung zwischen Partei und Volk sind heute eine unserer stärksten Waffen. In unserem Lande entfaltet sich immer mehr die sozialistische nationale Einheit. Ihr wesentliches politisches Element ist der Zusammenschluß der Kommunisten und parteilosen Werktätigen ...

  • Gemeinsam schreiten wir auf dem Wege des Sozialismus

    Rede des Genossen Walter Ulbricht

    liebe? Genosse Kädär! Lieber Genosse Dobi! Liebe ungarische Freunde! Liebe Genossinnen und Genossen! Gestatten Sie mir, Ihnen im Namen unserer Delegation für den herzlichen Empfang und die Gastfreundschaft zu danken, die uns hier in Budapest und überall, wohin wir kamen, zuteil wurden. Wir schätzen uns ...

Seite 4
  • Neuesdeutschland

    Begeisternde Freundschaftskundgebung in Budapest Stück Gemeinsam schreiten wir auf dem Wege des Sozialismus (Fortsetzung von Seite 3) sehen Republik bedeuten. Zum Beispiel werden die Bürger der Deutschen Demokratischen Republik daran gehindert, mit ihrem Paß in die NATO-Länder zu reisen. Unter dem Druck ...

  • Frieden fördert sozialistische Entwicklung

    Die Deutsche Demokratische Republik hat an die Bonner Regierung Vorschläge der Vernunft und des guten Willens gerichtet. Sie hat vorgeschlagen, daß beide deutsche Staaten auf Atomrüstung auch in Form der Teilnahme an einer multilateralen Rüstung verzichten, daß mit einem Rüstungsstopp begonnen wird und daß zwischen, den Regierungen beider deutscher Staaten Verhandlungen über die Normalisierung geführt werden ...

  • Unsere Republik — ein einziger Bauplatz

    Unsere ganze Republik ist ein einziger großer Bauplatz. Viele neue-Betriebe und Werke konnten wir in letzter Zeit in Betrieb nehmen. Für die gesamte Bevölkerung der Deutschen Demokratischen Republik war es ein großes Ereignis, als vor wenigen Wochen die erste Anfahrstufe des Erdölverarbeitungswerkes Schwedt am nördlichen Endpunkt der großen Erdölleitung „Freundschaft" den Probebetrieb termingemäß aufnehmen konnte ...

  • Gemeinsam schreiten wir auf dem Wege des Sozialismus

    (Fortsetzung von Seite 3)

    sehen Republik bedeuten. Zum Beispiel werden die Bürger der Deutschen Demokratischen Republik daran gehindert, mit ihrem Paß in die NATO-Länder zu reisen. Unter dem Druck der Bonner Regierung verlangen die drei Besatzungsmächte in Westberlin, daß die Bürger der Deutschen Demokratischen Republik vom sogenannten Travelboard-Büro der NATO in Westberlin einen Reiseausweis beantragen ...

  • In der Landwirtschaft ebenfalls gut voran

    Auch in unserer Landwirtschaft geht es gut voran. Auf diesem Gebiet vollziehen sich tiefgreifende revolutionäre Veränderungen. Wie in der Ungarischen Volksrepublik entwickeln sich auch in der Deutschen Demokratischen Republik moderne sozialistische Großbetriebe in der Landwirtschaft, die damit beginnen, industriemäßige Produktionsmethoden anzuwenden ...

  • Für Abkommen der Vernunft

    Die nächsten Schritte müssen der Entspannung in ganz Deutschland dienen. Unser Kampf ist nicht leicht, aber niemand wird in der Lage sein, das Rad der Geschichte zurückzudrehen. Wir haben den Weg dazu in unserem Programm einer nationalen deutschen Politik gezeigt. Er führt über den Abschluß eines Abkommens der Vernunft und des guten Willens zwischen beiden deutschen Staaten sowie zwischen der Deutschen Demokratischen Republik und Westberlin ...

  • Väc — Beispiel brüderlicher Beziehungen

    Wenn auch heute noch der Handel an der ersten Stelle unserer Wirtschaftsbeziehungen steht, so tritt die unmittelbare ökonomische Zusammenarbeit doch immer mehr in den Mittelpunkt. Seit zwei Jahren besteht ein gemeinsamer Wirtschaftsausschuß zwischen unseren Ländern, der bereits wichtige Beschlüsse über die Vertiefung der wissenschaftlich-technischen Zusammenarbeit sowie über die Kooperation und Spezialisierung der Produktion gefaßt hat ...

  • ■f Wir weisen Spaltertätigkeit zurück

    Es ist um so bedauerlicher, daß in einer Situation, in der sich alle Friedenskräfte eng zusammenschließen müssen, um neue Erfolge im Friedenskampf zu erringen, die chinesischen Führer mit ihrer abenteuerlichen Politik der Sache des Friedens, der Demokratie und des Sozialismus großen Schaden zufügen. ...

  • 351

    Die gute genossenschaftliche Arbeit, in der die besten Erfahrungen der Bauern mit der Anwendung der modernen Technik und der fortschrittlichsten Erkenntnisse der Wissenschaft vereint sind, hat große Fortschritte gemacht. Viele landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaften verstehen es immer besser, die schöpferische Initiative aller Mitglieder durch die Arbeit in Spezialistengruppen und die richtige Anwendung des Prinzips der materiellen Interessiertheit zu wecken ...

  • Hallstein-Doktrin Kehrseite des Revanchismus

    Um der internationalen Entspannung entgegenzutreten, unternehmen die herrschenden Kreise Westdeutschlands alles, um die internationale völkerrechtliche Anerkennung der als Ergebnis des zweiten Weltkrieges geschaffenen Realitäten, insbesondere das Bestehen zweier souveräner deutscher Staaten, zu verhindern ...

  • Militaristen mit Trojanischem Pferd

    Worin besteht das Wesen der nationalen Politik der Deutechen Demokratischen Republik? Es besteht in der. Sicherung des Friedens durch Abrüstung und in der Herstellung normaler Beziehungen durch gleichberechtigte Verhandlungen zwischen den Regierungen beider deutscher Staaten und der Regierung der Deutschen Demokratischen Republik und dem Senat von Westberlin ...

  • Nichts und niemand kann uns entzweien

    Wir wissen, daß die Herstellung solcher neuen Beziehungen zwischen den Völkern kein einfacher Prozeß ist. Deshalb hat die konsequente Durchsetzung der Prinzipien des sozialistischen Internationalismus eine so große Bedeutung. Gerade unser Besuch hat erneut demonstriert, daß unsere Völker Schulter an Schulter vorwärtsmarschieren ...

  • Bonn will über Kernwaffen verfügen

    Die Partei- und Regierungsdelegationen unserer beiden Länder sind sich völlig darin einig, daß die Einbeziehung Westdeutschlands in die multilaterale NATO- Atomstreitmacht eine gefährliche Zuspitzung der Lage bringen wurde. Solche Kriegsverbrecher wie Trettner, der heute an der Spitze der Bonner Revanchearmee steht, wollen die Hand an Kernwaffen legen ...

Seite 5
  • Neuer Kanzler — alte Reden

    Es ist zwar richtig, daß in unseren Tagen die westdeutsche Regierung noch ein gefährliches Spiel treibt und daß ihre aggressive Politik den Weltfrieden, das Leben von Hunderten Millionen Menschen bedroht. Das Kräfteverhältnis ist aber heute nicht mehr so, daß der Imperialismus ohne die Gefahr der eigenen Vernichtung einen Krieg gegen die sozialistischen Länder riskieren kann ...

  • Ansprache von Gyula Källai

    „Lieber Genosse Ulbricht! Lieber Genosse Bolz! Liebe Genossinnen und' GenossenJ Ich danke Ihnen für die herzlichen anerkennenden Worte, die Genosse Lothar Bolz über unsere Partei, über unsere Regierung, über unser Volk, das den Sozialismus aufbaut, und unsere Freundschaft gesprochen hat. Die Partei- ...

  • Für internationale Beratung

    Beide Parteien unterstützen die Einberufung einer internationalen Beratung der kommunistischen und Arbeiterparteien, deren Aufgabe es sein wird, die Meinungen auszutauschen und die Standpunkte zu klären, die Prinzipien des Marxismus-Leninismus zu festigen und die kommunistische Weltbewegung weiter zu stärken ...

  • Gespräch mit Bischof Bartha

    L. Th. Zu den vielen interessanten Begegnungen, die unsere Partei- und Regierungsdelegation auf ihrer Fahrt durch die Ungarische Volksrepublik hatte, gehörte auch jene mit Dr. Tibor Bartha, Bischof der Reformierten Kirche und Präsident des ökumenischen Rates der Evangelischen Kirchen in Ungarn. Er nahm teil an dem Abendessen fin Debrecen, das vom Parteikomitee und dem Exekutivkomitee des Rates des Bezirks Hajdu-Bihar gegeben wurde ...

  • Reale Lage anerkennen

    Ein jeder muß begreifen, daß heute der einzige Weg der Regelung der deutschen Frage die Anerkennung der realen Lage, der Abschluß des Friedensvertrages mit den beiden existierenden Staaten, der Deutschen Demokratischen Republik und der deutschen Bundesrepublik, und die Lösung der Westberlinfrage durch die Umwandlung in eine entmilitarisierte Freie Stadt ist ...

  • Einig gegen Spalter

    Die Treue zu den Prinzipien des proletarischen Internationalismus, der Zusammenschluß unserer Reihen ist heute noch viel notwendiger als bisher. Wir müssen entschieden gegen die Spaltertätigkeit der Führer der Kommunistischen Partei Chinas auftreten. Die chinesischen Führer wollen die einstimmig angenommenen ...

  • Ansprache von Dr. Lothar Bolz

    ..Sehr verehrter Genosse Dobi!

    Sehr verehrter Genosse Kädar! Liebe Genossen und Freunde! Im Namen der Partei- und Regierungsdelegation der Deutschen Demokratischen Republik begrüße ich Sie alle herzlichst auf unserem Empfang und danke Ihnen, liebe ungarische Freunde, noch einmal für die uns erwiesene Gastfreundschaft. Überall, wo wir in diesen Tagen gewesen sind, haben wir uns unter Freunden, unter Brüdern gefühlt ...

  • Kein Weltfrieden ohne Bändigung des deutschenlmperialismus

    Werte Kundgebungsteilnehmer! Liebe Genossen! Die sozialistischen Länder wirken ständig mit neuen realen Friedensvorschlägen für die Verwirklichung der Hoffnungen der Menschheit. Als Ergebnis ihrer Bemühungen hat sich die internationale Lage in einem gewissen -Maße verbessert. In einem Punkt jedoch ist kein nennenswerter Fortschritt sichtbar: in der deutschen Frage ...

  • Friedliche Koexistenz fördert Fortschritt

    Unsere Länder sind durch den gemeinsamen Kampf für den Weltfrieden eng verbunden. Unerschütterlich stehen wir auf dem Standpunkt, daß in unserer Epoche die Politik der friedlichen Koexistenz am wirksamsten zum gesellschaftlichen Fortschritt und zum Sieg des Sozialismus im Weltmaßstab beiträgt. Da sich ...

  • Gegen jede Entstellung des Marxismus

    Die Ungarische Volksrepublik kämpft auf dem Gebiet der internationalen Politik gemeinsam mit den anderen sozialistischen Ländern, darunter mit der brüderlichen Deutschen Demokratischen Republik, unermüdlich und mit allen Kräften für den Frieden, für die Verwirklichung des Prinzips der friedlichen Koexistenz, für die Freundschaft der Völker und ihre Annäherung ...

  • Neue Formen der Zusammenarbeit

    Im Laufe der Jahre hat sich die Tätigkeit des Rates für Gegenseitige Wirtschaftshilfe, der heute bereits auf eine 15jährige Vergangenheit zurückblicken kann, sehr entwickelt. Neue Formen der Zusammenarbeit sind in den Vordergrund getreten und haben große Erfolge gezeitigt. Durch gemeinsame Anstrengungen ist die größte Erdölleitung der Welt geschaffen worden, die vier Länder mit öl aus der Sowjetunion versorgt ...

  • Festlicher Empfang im Zeichen der Einmütigkeit

    Wenige Stunden nach der eindrucks- 'ollen Großkundgebung fand am Montagibend im Budapester Sportpalast ein festicher Empfang in dem inmitten einer >rächtigen Parkanlage gelegenen Zentraen Klub der Ungarischen Volksarmee itatt. Die im Nordosten Budapests gelegene .Straße des Nepstadions" bot ein festliches Bild, als gegen 20 Uhr Hunderte Wagen in Doppelreihen vor dem Zentralen Armeeklub vorfuhren ...

  • Die DDR ist Vorposten des sozialistischen Lagers

    (Fortsetzung von Seite 3)

    chend dem proletarischen Internationalismus gegenseitig geholfen und unsere Entwicklung gesichert, die bedeutend schneller ist als die der kapitalistischen Welt.

Seite 6
  • Das ist allein unsere Sache

    Polnische Schriftsteller protestieren gegen westliche Einmischung in polnische Kulturpolitik

    Warschau (ADN-Korr.). 154 polnische Schriftsteller haben in einer Erklärung „gegen die von der Westpresse und dem Diversionssender .Freies Europa' betriebene Verleumdungskampagne gegen Volkspolen" protestiert „Wir wenden uns gegen die gegenwärtige Einmischung in unsere inneren Probleme, in unsere Kulturpolitik, ...

  • Wieviel darf meine Ware kosten?

    In den Thüringer Bekleidungswerken ist es aber so, daß selbst der Betriebsdirektor und der Planungsleiter keinen Überblick über die zeitliche Entwicklung der Einzelhandelsverkaufspreise für die Erzeugnisse des Betriebes haben. Die Gleichgültigkeit gegenüber dem Preis beginnt schon in den Vorstufen der Textilindustrie ...

  • Ungelegte Eier, die Geld kosten

    Auf der Betriebsdelegiertenkonferenz des VEB Elektromat Dresden - der Betrieb liefert Automaten und Sondermaschinen für die Industriezweige Elektrotechnik und Elektronik — erwähnte die Leiterin der Zentralen Fahrbereitschaft, Genossin Lilo Stepanek, ein kleines, aber bezeichnendes Beispiel dafür, wie sich das ökonomische Denken und Handeln bei immer mehr Werktätigen durchsetzt ...

  • Preiskontrolle bei Textilwaren

    Das Politbüro und die Regierung legen allergrößten Wert darauf, daß die Verbraucherpreise stabil bleiben. Sie haben mit Nachdruck betont, daß die Industriepreisreform, deren erste Etappe am 1. April 1964 begonnen hat, keinerlei Auswirkungen auf die Konsumgüterpreise haben darf. Jeden Versuch, gegen dieses Prinzip zu verstoßen und Preise „hintenherum" zu erhöhen, gilt es zu vereiteln ...

  • Wettbewerb und Preis

    Wie soll die Parteiorganisation diese Erkenntnis bei jeder Kollegin und jedem Kollegen fördern? Im sozialistischen Wettbewerb zur Erfüllung des Volkswirtschaftsplanes 1964! Jede Näherin in Erfurt weiß, wieviel Kleider an ihrem Band täglich zu nähen sind. Ihre Qualitätskennziffer, nämlich den geforderten Anteil in I ...

  • Onkel Bräsig lädt ein

    In den Werkstätten der Fachschule für Angewandte Kunst Heiligendamm brennt in diesen Tagen bis tief in die Nacht Licht Die Mädchen und Jungen der FDJ- Gruppe „Max Lingner" bereiten ihre Ausstellung für das Deutschlandtreffen vor. Auf einer Fläche von 200 Quadratmetern werden sie im Klub der Jugend und Sportler in der Berliner Karl-Marx- Allee für bessere Gestaltung der Freizeit im Ostseebezirk werben ...

  • Klare Konsequenzen

    „Wir kalkulieren unseren Stoffverbrauch nach Einzelschnittbildern. Diese Kalkulationen sind großzügig; sie sind nicht so straff, wie es volkswirtschaftlich notwendig wäre. Wir wußten das. Ganz wohl fühlten wir uns dabei zwar nie, aber wir ließen es dabei bewenden. Sicher, spätestens nach dem 5. Plenum hätten wir hellhörig werden müssen, wenn wir seine Beschlüsse richtig studiert hätten ...

  • Kein Kavaliersdelikt

    Wir haben keinerlei Grund, daran zu zweifeln, daß es Genosse Henske ehrlich meint Aber über einen Satz, in seiner Rede sind wir doch gestolpert. Genosse Henske sagte nämlich noch: „Wir werden in den nächsten Tagen Maßnahmen festlegen, damit sich diese Panne nicht wiederholt." • Hier soll nicht jedes Wort einer Diskussionsrede auf die Goldwaage gelegt werden ...

  • Mehr kalkuliert als verbraucht

    Der Erfurter Betrieb ist einer unserer größten Produzenten von Kinderoberbekleidung. Seine Haupterzeugnisse sind Mädchenkleider für verschiedene Altersstufen. Bei der Kontrolle durch das Zentralreferat in Frankenberg wurde festgestellt, daß der Betrieb für seine Erzeugnisse etwa fünf bis sieben Prozent mehr Material kalkuliert hat, als er tatsächlich verbraucht Der Preis, den der Kunde über das zulässige Maß hinaus bezahlen sollte, bewegt sich zwischen 30 Pfennig und zwei Mark je Kleid ...

  • Die anderen schwiegen

    Man kann sich auch nicht damit zufriedengeben, daß der Betriebsdirektor als einziger Genosse zu diesen Verstößen Stellung nimmt. Auf der Berichtswahlversammlung sprach eine ganze Reihe leitender Genossen, so unter anderen die Vorsitzende der BGL, die Hauptbuchhalterin und die Leiterin der Materialwirtschaft ...

  • „Die Arbeit" Heft 5 erscheint

    Berlin (ND). Die Gewerkschaftszeitschrift „Die Arbeit" behandelt in ihrem in diesen Tagen erscheinenden Heft 5 wichtige Probleme der technischen Revolution. Zu den Autoren gehören der Kandidat des Politbüros Genosse Dr. Günter Mittag, Professoren unserer Universitäten, Mediziner, Wirtschaftswissenschaftler sowie Funktionäre der Gewerkschaften und anderer Organisationen ...

  • Nur eine

    kleine Panne? Preisverstöße der Konfektion Im Lichte einer Parteiversammlung

    Im VEB Thüringer Bekleidungswerke Erfurt äußerten Arbeiterinnen in Gesprächen untereinander sinngemäß: „Das Leben wird teuer, Preise steigen." Diese Behauptung zu beweisen fiel ihnen schwer. Schließlich bewahren sie ja zu Hause nicht die Etiketten und Kassenzettel von Kleidern oder Mänteln auf, die sie vor drei, vier Jahren einmal gekauft haben ...

  • Minister Margot Honecker aus Finnland zurück

    Berlin (ADN). DDR-Volksbildungsminister Margot Honecker traf am Montagmittag, aus Helsinki kommend, auf dem Zentralflughafen Berlin-Schönefeld ein. Sie wurde herzlich begrüßt vom stellvertretenden Minister für Volksbildung Staatssekretär Werner Lorenz, von Vizekonsul Pietiläinen von der finnischen Handelsvertretung in der DDR sowie Vertretern des Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten und des Ministeriums für Kultur ...

  • Simson-„Spatzen" in Serie

    Suhl (ADN/ND). Das neuentwickelte Moped „Spatz" wird im Fahrzeug- und Gerätewerk Simson-Suhl in der Nullserie produziert. Die Jugendkomplexbrigade „John Schehr" aus der Moped-Montage erfüllte damit einen wichtigen Punkt aus ihrem Kampfprogramm zur Vorbereitung des Deutschlandtreffens. Der „Spatz" ist ein neuer Moped-Typ, der die Vorzüge des Motorrades und des Mopeds in einem Modell vereinigt ...

  • Moderne Pfahlbauten

    Magdeburg (ADN). Die Neubauten am Südabschnitt der Magdeburger Karl- Marx-Straße werden auf mächtige StehV betonpfähle gesetzt, die neun Meter tiefl in den Boden eingerammt sind. Diesö Maßnahme ist notwendig geworden* weil der Baugrund in Jahrhunderten durch Unterkellern unsicher geworden ist. Die Betonpfähle tragen die Fundamente de» neuen Häuser, die aus geschoßhohen Platten zusammengefügt werden ...

  • Filmlabor für Wien

    Leipzig (ADN). Mit dem Aufbau einer Entwicklungsanlage für ORWO-Colorfilme beginnt der VEB Laborbau Dresden in Wien. Die Anlage ist für die Wiener ORWO-Gesellschaft bestimmt. Ihr Kernstück ist ein sogenannter Zweitbelichtungstank, der die Zweitbelichtung von Colorfilmen .unter Wasser ermöglicht, was dem Weltstand auf diesem Ge- 1 biet entspricht ...

  • Leistungsschau der Funkamateure

    Berlin (ND). Der Minister für das Postund Fernmeldewesen, Rudolph Schulze, eröffnete am Montag im Berliner Postmuseum die III. DDR-Leistungsschau der GST-Funkamateure und Amateurkonstrukteure. Die vom Radioklub der DDR betreute Ausstellung ist vom 12. bis 20. Mai geöffnet Es werden nachrichtentechnische Geräte und elektronische Anlagen gezeigt, die von den Nachrichtenstiortlern selbst entwickelt und gefertigt wurden ...

  • Schon 17 Schiffsliegeplätze

    Rostock. Nachdem kürzlich im Rostokker Überseehafen ein weiterer Schiffsliegeplatz fertig wurde, stehen dem Hafen insgesamt 17 Liegeplätze für Schiffe bis zu je 20 000 BRT zur Verfügung. Im Hafen werden Stück- und Schüttgüter und öl umgeschlagen. Die Umschlagsleistung der ersten vier Monate dieses Jahres ist bereits um 300 000 Tonnen höher als die des gesamten Jahres 1960 ...

  • Schnecken nach Frankreich

    Sondershausen (ADN). Mehrere hundert Dezitonnen Weinbergschnecken aus Thüringen werden in diesem Jahr nach Frankreich geliefert. Das sieht ein Exportauftrag vor, den der halbstaatliche Betrieb Warmbier in Greußen abgeschlossen hat. Die Schnecken werden in einer Farm der Firma gemästet und lebend in Waggons verladen, mit denen sie innerhalb eines Tages ihr Endziel Strasbourg erreichen ...

  • Hohe Gasqualität

    Schwarze Pumpe (ADN). Das im Druckgaswerk Schwarze Pumpe erzeugte Gas übertrifft in Heizwert und Reinheit das bisher übliche Stadtgas. Eine Analyse der ersten Lieferungen ergab Heizwerte bis zu 3939 Kilokalorien, während die Norm bei 3600 bis 3800 Kilokalorien liegt. Das Druckgaswerk Schwarze Pumpe wird noch in diesem Jahr zum bedeutendsten Gaslieferanten der DDR werden ...

  • Ehrung für von Schuch

    Dresden (ADN). Mit einer Matinee ehrten am Sonntagvormittag die Staatstheater Dresden den großen Dirigenten Ernst von Schuch, dessen Todestag sich am Sonntag zum 50. Male jährte. In Anwesenheit der Tochter des Dirigenten» Kammersängerin Liesel von Schuch- Ganzel, hielt Generalintendant Gert Michael Henneberg die Gedenkrede ...

  • Kies vom Fließband

    Suhl (ND). Das erste vollmechanisiert« Kieswerk des Bezirks Suhl in Immelborn an der Werra hat den Probebetrieb aufgenommen. Es kann den ganzen Bezirk mit Kies versorgen. Ein neuentwickelter Schwimmgreifer fördert stündlich 100 Tonnen Kies. Schwimmende Bandstraßen sorgen in dem neuen Werk für hohe Produktivität ...

Seite 7
  • Memorandum über das Einfrieren nuklearer Rüstungen begrüßt

    Berlin (ND). Die Presseabteilung des Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten der DDR teilt mit: Am 15. April 1964 überreichte der Außerordentliche und Bevollmächtigte Botschafter der DDR in der Volksrepublik Polen, Karl Mewis, dem Stellvertreter des Ministers für Auswärtige Angelegenheiten der Volksrepublik ...

  • NATO-Amt stört Reiseverkehr

    Erklärung des Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten

    Berlin (ADN). Zu der Verhinderung der Reise von Wissenschaftlern der DDR nach Italien durch das sogenannte Alliierte Reiseamt in Westberlin erklärte ein Sprecher des Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten der Deutschen Demokratischen Republik: Wiederholt hat die Verweigerung der Einreise von Wissenschaftlern, Kulturschaffenden und Sportlern der DDR in Staaten der NATO breite internationale Entrüstung hervorgerufen, so z ...

  • Abschied von Joseph Gutsche

    „Dem hervorragenden Kämpfer für Frieden und Sozialismus!", so lautete die Inschrift auf den Kränzen, die im Auftrage des ZK und des Vorsitzenden des Staatsrates an, den mit Blumen und dem roten Banner der Arbeiterklasse geschmückten Sarg des Genossen Generalmajor Joseph Gutsche niedergelegt waren. In einer eindrucksvollen Trauerfeier nahmen gestern in Berlin-Baumschulenweg die nächsten Angehörigen sowie viele Hunderte von Genossen und Freunden Abschied von Joseph Gutsche ...

  • Auf der Sp.ite dp.r Araber

    Chruschtschow drückte seine Befriedigung aus, daß die Ansichten der UdSSR und der VAR in vielen internationalen Fragen übereinstimmen. Die Sowjetunion habe großes Verständnis für die Idee der arabischen Einheit, da diese Einheit auf antiimperialistischer, antikolonialistischer Grundlage dazu beitrage, die wichtigen Probleme dieses Raums zu lösen, und den Kolonialmächten die Möglichkeit, nimmt, auf flie Uneinigkeit der, Völker zu spekulieren ...

  • Nowak: Polen verurteilt Erhards Revanchepolitik

    „Woche der polnischen West- und Nordgebiete" eröffnet

    Warschau (ADN-Korr.). „Die Revanchepolitik ist nicht nur die Politik der Landsmannschaften, sondern auch die offizielle Politik der Bundesregierung, wie Kanzler Erhard erst kürzlich wieder bestätigte." Das erklärte das Mitglied des ZK der PVAP und stellvertretender Ministerpräsident der Volksrepublik Polen Zenon Nowak am Wochenende in Szczecin auf einer Veranstaltung im Rahmen der gegenwärtig stattfindenden „Woche der polnischen West- und Nordgebiete" ...

  • Vordringlich: Truppenabzug

    „Die Sowjetunion", legte Chruschtschow dar, „erklärt erneut: Unsere Sympathien gehören voll und ganz den kämpfenden arabischen Völkern sowie den anderen Völkern, die den Abzug aller Truppen vom Territorium fremder Staaten und die Auflösung aller ausländischen Stützpunkte fordern. Der Aufenthalt von Truppen auf fremden Territorien und das Bestehen ausländischer Militärstützpunkte ist eine ernste Quelle internationaler Spannung, eine Quelle von Zusammenstößen zwischen den Staaten ...

  • Blick auf den Spielplan

    DEUTSCHE STAATSOPER, 19.30 Uhrf „Carmen." **) KOMISCHE OPER, 19.30 Uhr: «Pique Dame" •••) METROPOL-THEATER, 19 Uhr: Konzert (BSO) DEUTSCHES THEATER, 20 Uhr: „Der Snob" *♦*) KAMMERSPIELE, 19.30 Uhr: „Zwei Herren aus Verona" ***) BERLINER ENSEMBLE, 19 Uhr: „Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui" *•) VOLKSBÜHNE, 19 Uhr: „Krieg und Frieden" •**) THEATER IM 3 ...

  • Gute Freunde helfen

    Für die Festigung der nationalen Unabhängigkeit und die Souveränität eines Landes sei die Entwicklung, der Wirtschaft von entscheidender Bedeutung. Das Programm und die Ziele der Arabischen Sozialistischen Union eröffneten die Perspektiven des weiteren erfolgreichen Voranschreitens der VAR. Das Sowjetvolk habe nach der Oktoberrevolution ebenfalls entschlossen den Aufbau der Wirtschaft und die Hebung des Wohlstands der Werktätigen in Angriff genommen ...

  • Vereinigung aller revolutionären Kräfte sichert den Sieg der Völker des Erdballs

    Große Rede Nikita Chruschtschows vor dem Parlament der VAR / Präsident Nasser: „Unser Gast ist der Führer der großen Revolution, die Hunderte Millionen Menschen befreit hat und ihnen den Weg zur Ära des Atoms und des Kosmos bahnt"

    Kairo (ADN/ND). Der sowjetische Ministerpräsident Nikita Chruschtschow hielt am Montag vor der Nationalversammlung der VAR, die zu einer Sondersitzung zusammengetreten war, eine große Rede. Als Chruschtschow in Begleitung Präsident Nassers, der VAR-Vizepräsidenten, Ministerpräsident Ali Sabris, des gesamten übrigen Kabinetts und zahlreicher Vertreter des Diplomatischen Korps den Plenarsaal des Parlaments betrat, wurde er von den Abgeordneten mit stürmischem, lang anhaltendem Beifall begrüßt ...

  • Alle Ausbeuter beseitigen

    Chruschtschow ging dann auf Probleme der Festigung der Souveränität der Staaten ein, die kürzlich ihre Unabhängigkeit erlangt haben. Er sagte, daß jene Staaten nicht als wirklich frei und unabhängig angesehen werden können, die ihre Unabhängigkeit verkündet haben, in denen aber die Positionen der Kolonialisten noch stark sind, in denen die Kolonialisten von ihnen erzogene und ausgebildete Leute in Schlüsselstellungen zurückgelassen haben ...

  • ' Waffen für die Freiheit

    „Westliche Politiker und Presseorgane , fügte Chruschtschow hinzu, „sagen mit gespielter Verwunderung: Wie denn — die Sowjetunion tritt einerseits für die Regelung der internationalen Probleme durch Verhandlungen ein und liefert andererseits einer Anzahl asiatischer, afrikanischer und lateinamerikanischer Länder Waffen? Doch ist das gar kein Widerspruch ...

  • Ein machtvoller Strom

    Unter den gegenwärtigen Bedingungen, hob Chruschtschow hervor, fließen die machtvollen Kräfte unserer Epoche — der Sozialismus, die nationale Befreiungsbewegung und die internationale kommunistische und Arbeiterbewegung — in einen r:ygewalltgen - Strom zusammen. „Immer entschiedener, immer nachdrücklicher wird die Frage des nichtkapitalistischen Entwicklungsweges der unabhängigen Länder, die die Ketten des imperialistischen Jochs gesprengt haben, auf die Tagesordnung gestellt ...

  • Wie wird das Wetter?

    Wetterlaee: Das Küstengebiet wird von Tiefausläufern gestreift, sonst verbleibt Deutschland unter Hochdruckeinfluß. Dabei steigen die Temperaturen vorübergehend an. Aussichten für Dienstag: Wolkig, besonders in den südlichen Bezirken auch heiter; an der Küste vereinzelt etwas Regen. Tageshöchsttemperaturen zwischen 20 Grad an der Küste und 25 Grad im Süden ...

  • Alle Kräfte vereinigen

    Die Festigung der Errungenschaften der schon befreiten Völker und der Sieg der noch um ihre Freiheit kämpfenden Völker bestehe in der Vereinigung aller revolutionären fortschrittlichen Kräfte des Erdballs. Es gelte, diese revolutionären Kräfte aller Völker, aller Kontinente, gleich welcher Rasse, Nationalität, Hautfarbe und Glaubensbekenntnisse, zu vereinen ...

  • 500000 Italiener im Streikkampf

    Rom (ADN). 500 000 Gemeindeangestellte Italiens traten am Montag in einen 24stündigen Streik, um ihrer Forderung nach Aufbesserung der Gehälter Nachdruck zu verleihen. Der Streik wurde von den Gewerkschaften aller politischen Richtungen unterstützt.

Seite 8
  • Ungarischer Doppelerfolg

    Mit dem erwarteten ungarischen Doppelerfolg klang am Montag in Halle der Mehrländervergleich im Modernen Fünfkampf aus. Die Gäste gewannen die Mannschaftswertung mit 15 713 Punkten überlegen vor der DDR II (Petrikowski,- Adler, Grosse) mit 14156 Punkten und belegten in der Einzelwertung durch Bälczo, Mozar und Mona die ersten drei Plätze ...

  • Gelfa verloren

    3. Etappe von Lodz nach Wroclaw über 200 km Der Tschechoslowake Jan Smolik jagte Dieter Mickein den ersten Rang und Hoff mann das Violette Trikot ab Moiceanu (Rumänien) Etappensieger vor Kegels (Belgien) und Smolik (CSSR) Von unseren Sonderberichterstatt

    Eine 200-km-Etappe ohne Rückenwind mit einem Stundenschnitt von über 43 km — das sagt genug über den dritten Friedensfahrttag. Dabei blieb das Feld lange beisammen, und erst vierzig Kilometer vor dem Ziel fiel nach vielen mißglückten Ausreißversuchen eine Vorentscheidung, als die bunte Kette plötzlich vor dem zwölften Fahrer abriß und die elfköpfige Spitze nach einem schnellen Blick in die Runde eine gnadenlose Jagd entfesselte ...

  • TAGEBUCH

    Lodz war in der Vergangenheit mehrfach bester Etappenort der Friedensfahrt. Lodz, nach vier Jahren Pause wieder Etappenziel, hat seine alte Liebe bewahrt. Die Menschen längs der Strecke und die Wimpelketten, die die Häuser entlang den Straßen verbanden, zählten nach Hunderttausenden. Und Lodz hat schließlich zum ersten Male auch den Schritt von der prächtigen Kulisse zum aktiven Mitwirkenden getan ...

  • emungen EDWARD STRELECKI

    Rumänischer Friedensfahrer .» Beim Mannschaftszeitfahren feierte'ich Geburtstag. Daß wir an diesem Tag ziemlich gut gefahren sind, möchte ich allerdings nicht allein, auf die Festtagsstimmung zurückführen. Ich glaube vielmehr, daß die drittbeste Zeit in dieser schweren Prüfung auf unsere gute und intensive Vorbereitung zurückzuführen ist ...

  • Stimmen • Htteile

    HERBERT WEISBROD

    Trainer der DDR-Mannschaft * Bis zum km 159 waren unsere Fahrer jederzeit gut im Bilde. Beim km 160 paßten sie einen einzigen Moment nicht auf. Vom km 161 an mußten sie dafür die Zeche zahlen. Man hat wieder einmal gesehen, wie auch die kleinste Unachtsamkeit sich auswirken kann. Allerdings — wie sie dann die Differenz bis ins Ziel' auf 36 Sekunden verkürzten, das machte vieles wieder gut ...

  • Das Erappenresulfar

    Etappeneinzelwcrtunq

    6. Gougault (Frankreich^ 7. Palka (Polens 8. Woodcock (Großbritannien^ 9. Boltezar (Jugoslawien), 10. Ardeleanu (Rumänien), alle gleiche Zeit, II. Zapala (Polen) 1:29 zur., 12. Kudra (Polen) 1:36 zur.* 13. Van den Neste (Belgien), 14. Appler (DDR), 15. Skibby (Dänemark), Iß. Schejbal (CSSR), 17. Petersen (Dänemark), 18 ...

  • 49 km

    Die erste Prämie in Sieradz .ist vergeben. Kudra (Polen) vor Van den Neste (Belgien) und Dumitrescu (Rumänien) heißt der Einlauf. Sie holen sich zugleich 3, 2 und 1 Punkt für den Kampf ums Violette Trikot. Sonst hat sich vorn noch nichts getan. Von Defekten sind vor allem die Franzosen betroffen, die sich stets gegenseitig beim Anschluß ans Feld unterstützen ...

  • 200 km

    Fast allein auf sich gestellt sind unsere Jungen. Die Verfolgungsjagd ist schwer. Trotzdem beträgt der Rückstand am Ende nur 36 Sekunden. Der Pole Zapala erreicht als erster der Spitzengruppe die Stadioneinfahrt. Der Belgier Kegels und Rumäniens Routinier Moiceanu hängen an seinen Fersen. In der Kurve ist der Dreikampf in vollem Gange ...

  • Der Etappensieger

    „Die Etappe war schwer, weil am Anfang so viel Kleinpflaster war. Nachher auf dem Asphalt rollte es besser. Ich sah zu, daß ich immer im Bilde war und dann den richtigen Augenblick erwischte", erzählte der 29jährige Bukarester Fotograf, der die Friedensfahrt das siebente Mal bestreitet und seine bisherigen beiden Etappensiege auch auf polnischem Boden errang: 1959 in Warschau und 1961 in Gdansk ...

  • Programm

    zur Ankunft der Friedensfahrer

    im Walter-Ulbricht-Stadion Ab 11.00 Uhr Enlcß 12.20 Uhr Musikparade mit 1500 Musikern und Spielleuten T2.40 Uhr Festübungen Frauen 12.55 Uhr Massenvorführungen der Sportstudenten der DHfK und der Institute für Körpererziehung 13.10 Uhr Massenvorführungen der SV Dynamo 13.25 Uhr Leichtathletische Staffelwettkämpfe 13 ...

  • 123 km

    In Kepno winkt die zweite Prämie des Tages. Fünf Kilometer vorher lösen sich der Belgier Spruyt und der Ungar Juszko vom Feld. Als der Ungar, den Spurt gewinnt, trennt die beiden bereits eine Minute von den Verfolgern. Spruyt ist der stärkste Belgier. Alarm! Als die Jagd beginnt, ist Täve mit ganz vorn ...

  • 160 km

    Zehn Minuten nach dem Büfett fällt die wahrscheinliche Vorentscheidung. Die beiden Ausreißer sind eingeholt. Aber eine neue elfköpfige Spitze geht auf Reisen. Zwei Rumänen (Ardeleanu und Moiceanu). zwei Polen (Palka und Zapala), zwei CSSR-Fahrer (Smolik und Dolezal) und dazu Gougault (Frankreich), Boltezar (Jugoslawien), Juszko (Ungarn), Woodcock (Großbritannien) und Kegels (Belgien) drücken aufs Tempo ...

  • Polnischer Radsportpräsident

    Von einem Generalangriff der polnischen Mannschaft auf dieser dritten Etappe kann man eigentlich nicht sprechen. Wer klug ist, teilt seine Kräfte ein. Und die Entscheidung der Friedensfahrt wird auf dem Gebiet der DDR und in der CSSR fallen. Aber jede Gelegenheit muß natürlich genutzt werden. So war es heute ...

  • NEUES DEUTSCHLAND

    Redaktion: Berlin W 8. Mauerstraße 89/40 Tel. 22 03 41 - Verlag: Berlin N 54, Schönhauser Allee 176, Tel. 42 0014 - Abonnementspreis monatlich 3.50 DM - Bankkonto: Berliner Stadtkontor. Berlin N 58, Schönhauser Allee 144) Konto-Nr. 4<1898 - Alleinige Anzeigenannahme DEWAG WERBUNG BERLIN. Berlin C 2< Rosenthaler Straße 28-31 ...

  • Die heutige Etappe

    Die 174 km von Wroclaw nach Poznan sind wieder flach wie eine Tischplatte, wenn man von einer kleinen Steigung gleich nach dem Start absieht. In Rawicz und Leczno wird um Prämienpreise und Punkte für das Violette Trikot gespurtet. Die Zielankunft wird kurz nach 18 Uhr in Poznan erwartet. Morgen ist dort der erste Ruhetag, übermorgen geht es nach kurzer -Bahnfahrt bis Swiebodzin nach Berlin ...

  • RUDI KIRCHHOFF

    DDR-Friedensfahrer 1952, „ND"-Mitarbeiter 1964 Das Rennen ist noch längst nicht im entscheidenden Stadium. Sicher wird mancher wieder fragen, wie wir die Minute, verlieren konnten. Erinnern wir uns an das letzte Jahr: Wir verloren auf der dritten Etappe mehr Zeit als diesmal. Mich jedepfalls hat auch heute keiner enttäuscht, und ich bleibe dabei: Wir haben den besten Kapitän des Feldes ...

  • MILAN PERIC

    4. Prag-Warschau 1948, CSSR-Mannschaftsleiter 1964 „Wir hatten einige Sorge, daß es uns so ergehen könnte wie im letzten Jahr, als wir am Tag nach dem Mannschaftszeitfahren so entsetzlich viel Zeit verloren. Diese Sorge sind wir los, und obendrein haben wir das Gelbe Trikot. Grund genug eigentlich für uns, zufrieden zu sein ...

  • JEROME KEGELS

    Belgischer Friedensfahrer Ich wollte die Etappe gewinnen. Und Ich glaube, ich hätte auch eine Chance gehabt. Durch den Sturz von Zapala in der Zielkurve kam ich leider aus dem Tritt Aber ich glaube, heute hat sich gezeigt, daß wir Belgier bei diesem Rennen auch ein Wort mitsprechen.

  • Gesamteinzelwertung — Wie das Rennen steht: Gesamteinzelwertung — Wie das Rennen steht. Gesamtmannschaftswertung — Wie das Rennen Moiceanu

    0:18 zur. Woodcock 0:30 zur.

Seite
Grünfutterernte begann Schulter an Schulter neuen Gipfeln des Sozialismus entgegen aus jungen Abgeordneten beider deutscher Parlamente und des Abgeordnetenhauses von Westberlin zur Beratung der Jugendfragen und Jugendgesetzgebung. Schandprozeß absetzen Jugend im Monopolstaat Was tust Du im Wettbewerb? Dem Volke/um Nui/en Der Republik zu Ehren Arbeiter im halbstaatlichen Betrieb Dank Nikita Chruschtschows Festlicher Empfang Export und Wettbewerb Chruschtschow sprach vor dem VAR-Parlament Herzlicher Empfang in Belgrad Moiceanu Etappensieger in Wroclaw Weshalb Bonn die Wahrheit fürchtet Regierungsdelegation in Jugoslawien Antrittsbesuche Glückwünsche an Laos
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