18. Nov.

Ausgabe vom 27.03.1964

Seite 1
  • Besatzung der „RB-66" aus DDR ausgewiesen

    Es war kein Navigationsfehler, sondern Spionage / Bedauern der USA-Regierung berücksichtigt

    Berlin (ADN/ND). Die Besatzungsmitglieder des amerikanischen Flugzeuges „RB-66" sind am Freitag aus dem Gebiet der Deutschen Demokratischen Republik ausgewiesen worden. ADN teilt dazu folgendes mit: Wie bekannt, drang am 10. März dieses Jahres das amerikanische Militäraufklärungsflugzeug „RB-66" in den Luftraum der Deutschen Demokratischen Republik ein ...

  • Die westdeutschen Atomwaffengegner auf dem Marsch für Rüstungsstopp

    20 Ostermärsche in der Bundesrepublik / Hauptlosung: Sicherheit durch Abrüstung — für atomwaffenfreie Zonen— gegen multilaterale Atommacht

    Berlin (ND). Die Osterfeiertage werden in Westdeutschland zu einer machtvollen Demonstration gegen die Bonner Rüstungspolitik und das Streben nach Atomwaffen. Seit heute morgen sind die westdeutschen Atomwaffengegner auf dem traditionellen Ostermarsch. In den 20 Marschsäulen, die durch nahezu alle Großstädte der Bundesrepublik führen, ist die Hauptlosung: Sicherheit durch Abrüstung — für atomwaffenfreie Zonen — gegen multilaterale Atommacht ...

  • Deutsch-Sowjetische Freundschaftskundgebung

    statt. Auf der Kundgebung werden das Mitglied des Zentralkomitees der SED und Minister für Nationale Verteidigung der DDR, Armeegeneral Heinz Hoffmann, und das Mitglied des Zentralkomitees der KPdSU und Minister für Verteidigung der UdSSR, Marschall der Sowjetunion R. J. Malinowski, sprechen. Die Freundschaftskundgebung ...

  • 15 Gütezeichen „Q" noch in diesem Jahr

    Kampfziel im Dresdner Sachsenwerk Arbeitsgemeinschaften für höchste Qualität Z Agitatorengruppen nach dem Produktionsprinzip

    Dresden (ND). Mit einer gründlichen Analyse von Qualität, Kosten und der Termintreue begannen im Dresdner Sachsenwerk die Wahlen in den Parteigruppen. Exakte Arbeitsprogramme, die von den Hauptaufgaben des Betriebes ausgehen, sehen vor, noch in diesem Jahr für weitere 15 Haupterzeugnisse das Gütezeichen „Q" zu erlangen ...

  • Wie steht es mit der Aussaat?

    Berlin (ND). Auf 92 750 Hektar 'war bis Donnerstag in der DDR, das Sommergetreide gedrillt Das sind 12,6 Prozent der dafür vorgesehenen Anbaufläche. Während in den Bezirken Leipzig auf 60,1 Prozent, Cottbus auf 32,9 Prozent und Schwerin auf 25,9 Prozent die Saat im Boden ist, sind in den Bezirken Rostock 1,2 Prozent* Neubrandenburg 2,1 Prozent und Erfurt 7,2 Prozent gedrillt ...

  • Über 4,5 Millionen Japaner im Lohnkampf

    Tokio/Rom (ADN). Mehr als 4,5 Millionen japanische Werktätige beteiligten sich am Freitag an großen Streiks; Kundgebungen und Demonstrationen. Diese vom „Zentralrat für die gemeinsame Durchführung des Frühjahrskampfes" organisierten Einheitsaktionen sollen der Forderung Nachdruck verleihen, daß für alle Werktätigen ein garantierter Mindestlohn festgesetzt wird ...

  • Leiten nach neuer Art garantiert gute Saat

    ND-Gespräch mit Wilhelm Dinse, Produktionsleiter des Kreislandwirtschaftsrates Neuruppin

    Neuruppin (ND). Bund ein Zehntel Bef" landwirtschaftlichen Produkte des Bezirkes Potsdam kommen aus Neuruppin, dem größten Agrarkreis des Bezirkes.. In diesen Tagen entscheiden wenige Stunden darüber, wie der Ertrag bei der Ernte wiegt. Das verpflichtet die Produktionsleitung des Kreises, jetzt alles zu tun, damit durch eine sorgfältige Aussaat die Voraussetzungen für hohe Erträge geschaffen werden ...

  • Walter Ulbricht bei Faust-Premiere

    Meiningen (ND/ADN). Der Erste Sekretär des ZK und Vorsitzende des Staatsrates der DDR, Walter Ulbricht, und Genossin Lotte Ulbricht waren am Donnerstag herzlich begrüßte Ehrengäste bei der Premiere von Goethes „Faust" (1. Teil) im Meininger Theater. Mit der Inszenierung unter der Regie von Intendant Nationalpreisträger Alexander Reuter haben die „Meininger" einen beachtlichen Beitrag zum Welttheatertag geleistet ...

  • Präsident Tanganjikas empfing Kiesewetter

    Daressalam (ADN-Korr.). Der Präsident Tanganjikas, Julius Nyerere, empfing am Mittwoch in Daressalam den stellvertretenden Minister für Auswärtige Angelegenheiten der DDR Wolfgang Kiesewetter. Kiesewetter, der Gast der Regierung Tanganjikas war, wurde vom 2. Sekretärder Botschaft der DDR in Sansibar, Gerhard Stein, begleitet, während von tanganjikanischer Seite an der Unterredung im State House Vizepräsident Kawawa und Außen- und Verteidigungsminister Kambona teilnahmen ...

  • Untrennbar mit der Partei verbunden

    . Brief des V. Kongresses des VBKD an Walter Ulbricht

    Berlin (ND). Am Donnerstag beendete der V. Kongreß des Verbandes Bildender Künstler Deutschlands seine dreitägige Arbeit. Einstimmig beschlossen die Delegierten, Walter Ulbricht folgendes Grußschreiben zu übersenden: Hochverehrter Genosse Erster Sekretär des Zentralkomitees und' Vorsitzender des Staatsrates der DDR! Der V ...

  • Die Forderungen der DDR

    Am 6. Januar 1964 schrieb der Vorsitzende des Staatsrates der DDR, Walter Ulbricht, an den westdeutschen Bundeskanzler Erhard und unterbreitete ihm den Entwurf eines Vertrages zwischen der Regierung der DDR und der Regierung der Bundesrepublik über- den umfassenden Verzicht auf Kernwaffen. Im Vertragsentwurf heißt es u ...

  • Aber Bonn strebt nach Atomwaffen

    Die Regierung der DDR wandte sich Im Februar 1964 mit einer Erklärung an den 18-Staaten-AbrüstungsausschuB, in der es u. a. heißt: .Die DDR hat den festen Willen, über den Kernwaffenverzicht mit dem anderen deutschen Staat, der westdeutschen Bundesrepublik, zu einer Verständigung zu gelangen. Dieses ...

  • Heute mit Beilage DIE GEBILDETE NATION und Funkprogramm

    leitung einschließlich der 14 Produktionsorganisatoren um die Aussaat. ND: Also 35 .fahrende" Leiter? Wilhelm Dinse: Damit kämen wir keinen Schritt weiter! Wir gehen hei unserer Leitungstätigkeit von einer Analyse aller Betriebe aus. Die Ergebnisse möchte ich so zusammenfassen. # Erstens: 24 Genossenschaften, darunter sechs des Typ I, brauchen wir nicht zu helfen ...

  • Freundschaftstreffen mit Marschall Malinowski

    Berlin (ND). Anläßlich des Besuches der sowjetischen Militärdelegation in der DDR findet am'2. April um 17.30 Uhr in der Dynamo-Sporthalle in Berlin-Hohenschönhausen eine

  • Die Forderungen der westdeutschen Atomwaffengegner

    Unser Nein zur Bombe ist tin Ja zui

Seite 2
  • Direktor Bütefisch und sein Staat

    Verschämt und zumeist im Innenteil versteckt, berichtet die westdeutsche Presse über den allerneuesten Fall. Dem Direktor Bütefisch, früher IG-Farben, gegenwärtig stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Ruhrchemie Oberhausen, wurde das Bundesverdienstkreuz entzogen. Als Begründung wird angegeben, daß Bütefisch von einem Nürnberger Militärgericht wegen „Sklavenhandels" in Auschwitz „zu sechs Jahren Haftstrafe" verurteilt worden sei ...

  • Hetzkampagne der Ultras gegen die KPD

    Berlin (ND). Der Deutsche Freiheitssender 904 verbreitete am Donnerstag folgende Erklärung des Zentralkomitees der KPD: „In der westdeutschen Presse erscheinen — zum Teil in großer Aufmachung — Einzelheiten über die Aktivität der Kommunisten in der Bundesrepublik. Die Zeitungen berufen sich dabei auf den Hamburger Innensenator Helmut Schmidt ...

  • Rechtswidriges Reisebüro endlich auflösen

    Berlin (ADN). Nach Berichten westlicher Nachrichtenagenturen soll der Ständige NATO-Rat vor einigen Tagen beschlossen haben, das sogenannte Alliierte Reiseamt in Westberlin anzuweisen, die Beschränkungen für DDR- Bürger bei Reisen in die NATO-Länder zu „lockern". Seit Jahr und Tag wird das „Alliierte Reiseamt", dieser Überrest des Besatzungsregimes, auf Betreiben der Bonner Regierung dazu benutzt, den kalten Krieg gegen die DDR auf dem Gebiet des internationalen Reiseverkehrs zu führen ...

  • Ausführlich zitiert

    AFP berichtet, die „Humanite" habe eine Fotografie mit'der Überschrift veröffentlicht: „Von der Brücke von Bettino Torissi zur Bundeswehr: Ein General, der seinen Weg gemacht hat." Weiter heißt es in der AFP-Meldung: „Die Fotografie zeigt unter einer Brücke, von der an langen Stricken sechs Leichen herabhängen, einen Volkswagen der Wehrmacht und an dessen Seite zwei Offiziere und einen Soldaten ...

  • DDR erwirbt überall Ansehen

    Italienische Zeitung „Messaggero": Hallstein-Doktrin scheitert

    Rom (ADN-Korr.). Bonn fürchte die in Fluß befindliche positive Entwicklung der internationalen Verhältnisse, schreibt die römische Zeitung „Messaggero", die sich am Freitag in einem ausführlichen Artikel mit der deutschen Frage befaßt. Große Teile der westdeutschen Bevölkerung seien überzeugt, daß die USA die DDR anerkennen werden ...

  • „Kein Atomkrieg für Revanchisten"

    Britische und indische Zeitungen verurteilen Erhards Revanchereden

    Berlin (ADN-Korr./ND). Das provokatorische Auftreten Bundeskanzler .Erhards und Wehners vor den Revanchisten in Bonn wird von der britischen Wochenzeitung „Tribüne" entschieden verurteilt. „Dr. Erhard, von dem man irrtümlich angenommen hatte, er würde realistischer als sein Vorgänger sein, bewies das Gegenteil", schreibt das Blatt ...

  • Leiten nach neuer Art garantiert gute Saat

    (Fortsetzung von Seite 1)

    9 Zweitens: Das Mittelfeld kommt mit wenigen Ratschlägen aus. • Drittens: Hilfe brauchen vor allem 21 Genossenschaften. Dort gehen unsere Produktionsorganisatoren vor Anker. Innerhalb von zwei Wochen wirken sie etwa zehn Tage direkt an der Leitung mit. Zwei bis vier Tage verbleiben ihnen für die anderen Genossenschaften Ihres Bereiches ...

  • Skrupelloser Verhrechertyp

    Amsterdam (ADN-Korr./ND). Trettner gehöre zu jenen Leuten, die vor keinem Verbrechen zurückschreckten, wenn es um die Ausführung von Befehlen Hitlers ging. Das erklärte der Amsterdamer Psychologe Prof. Dr. Buytendijk in einem ADN-Interview zu den Enthüllungen der DDR über die faschistische Vergangenheit des heutigen ...

  • Wetteifer um bestes Feld

    ■ ND: Bis Mittwoch abend waren im Kreis schon 40 Prozent des Sommergetreides gedrillt. Wie geht es nun weiter? Wilhelm Dinse: Nach dem Getreide kommen ohne Ruhepause die Hackfrüchte. Darum werden in den Dörfern bereits Kartoffeln sortiert und vorgekeimt. Das ist Angelegenheit der Genossenschaften. Unsere Aufgabe besteht darin, uns um Saatgut, Technik, Düngemittel zu kümmern ...

  • Letzte Ehrung für Josef Miller

    Berlin (ND). Am Donnerstagnachmittag nahmen im Krematorium Berlin-Baumschulenweg die Angehörigen, die Mitglieder des Politbüros Hermann Matern und Bruno Leuschner, zahlreiche Mitglieder und Kandidaten des Zentralkomitees sowie Kampfgefährten und Genossen aus Westdeutschland Abschied von unserem Genossen Josef Miller, Träger des Karl- Marx-Ördens und vieler anderer hoher Auszeichnungen ...

  • Wetter bestimmt Feiertage

    Wilhelm Dinse: Ja, darum geht es uns. Es genügt nicht, wenn nur einige Spitzen- LPG um hohe Erträge wetteifern, sondern das müssen alle Genossenschaften tun. Viele LPG erklären: Nicht der Kalender, sondern das Wetter bestimmt die Feiertage eines Bauern. Darum nutzen sie auch die Ostertage, um sich ihre Chance auf einen guten Wettbewerbsplatz innerhalb ihres Produktionsbereiches und im Kreis zu sichern ...

  • Solidarität erzwang Freiheit für Horst Benz

    Berlin (ND/ADN). Nach über viermonatiger widerrechtlicher Kerkerhaft in Westdeutschland ist Horst Benz, Sekretär des FDGB-Bezirksvorstandes Erfurt, am Donnerstag in die DDR zurückgekehrt. Er war am 21. November 1963 zusammen mit seinem Kollegen Franz Moritz von Beamten der Politischen Polizei in Düsseldorf auf offener Straße festgenommen worden ...

  • Bundesbürger unter Druck gesetzt

    Mainz (ADN/ND). Bundesbürger, die in die DDR reisen, werden von der Politischen Polizei schikaniert. Über diese Praktiken westdeutscher Justizorgane und des Bonner Verfassungsschutzes berichteten im westdeutschen Fernsehen II Pastor Rudolf Dohrmann, der Leiter der Wolfsburger Industriediakonie, sowie Pastor Weide vom Evangelisch-Lutherischen Pfarramt I in Mohringen ...

  • Und der ist Generalinspekteur

    „Man kann es kaum glauben: Der Mörder von Rotterdam ist der Höchstgestellte in der westdeutschen Wehrmacht", äußerte der Amsterdamer Speditionschef Frans Bink, der während der faschistischen Besetzung illegale Widerstandszeitungen druckte und verbreitete. „Und doch ist es nicht der erste Beweis, 'daß in Westdeutschland der Revanchismus wieder an der Macht ist", fügte Frans Bink hinzu ...

  • Jugoslawischer Protest

    Belgrad (ADN-Korr./ND). Starke Empörung spricht aus ersten Stellungnahmen, die die jugoslawische Presse zu der Einleitung eines provokatorischen Ermittlungsverfahrens gegen den jugoslawischen Vizepräsidenten Aleksander Rankovic wegen angeblicher Kriegsverbrechen durch den westdeutschen Bundesgerichtshof veröffentlicht ...

  • ... und das die Hauptstädter

    Fritz Rosenbert, Berlin NO 55, Kollwitzstraße 56: „Der Besuch unserer Westberliner Verwandten hat nicht nur dazu beigetragen, daß wir in der Weihnachtszeit frohe und glückliche Stunden verleben konnten. Die Westberliner haben sich in diesen Tagen ihre eigene Meinung vom Leben und von den Erfolgen in der Hauptstadt der DDR gebildet ...

  • Ausdruck des Revanchismus

    „Der Fall Trettner beweist, wie groß die revanchistische Gefahr in Westdeutschland ist. Ich bin der DDR dankbar, daß sie diese Verbrecher entlarvt und die Weltöffentlichkeit vor dem Revanchismus warnt." Das erklärte in einem weiteren Interview mit dem Amsterdamer ADN- Mitarbeiter der ehemalige Kommandeur der Widerstandsgruppe in Putten, Piet Oostenbroek ...

  • Glückwunsch des ZK

    Genosse Prof. Dr. D. h. c. Walter Baetke 80 Jahre Berlin (ND). Heute begeht Genosse Prof. Dr. D. h. c. Walter Baetke, Mitglied der Sächsischen Akademie der Wissenschaften, seinen 80. Geburtstag. Das Zentralkomitee übermittelt dem Jubilar herzliche Glückwünsche und spricht ihm Dank und Anerkennung für die geleistete wissenschaftliche Arbeit aus ...

  • 18 Arbeiter tödlich verunglückt

    Dortmund (ADN). Im Ruhrgebiet ereigneten sich am Freitag zwei folgenschwere Unglücksfälle, bei denen mindestens 18 Arbeiter getötet und 26 verletzt wurden. Zehn Bergleute wurden in einem Schacht der bundeseigenen Zeche „Sachsen" in Heesen bei Hamm getötet, als sie in einem Förderkorb in 1000 Meter Tiefe auf die Auffahrt warteten ...

  • Das sagen die Westberliner..*

    Albert Junker, Wannsee: „Das Wiedersehen zu Weihnachten und Neujahr war für mich und meine Kinder und Enkelkinder ein Freudentag. Nun hatten wir uns schon alle wieder auf Ostern gefreut. Aber auf einmal hieß es Von der Bundesregierung: Ihr dürft nicht! Warum läßt sich der Senat überhaupt hineinreden?" Heinz Stetefeld, Mariendorf: „Es spottet doch jeder Beschreibung, iiv welch einer Art von der Bonner Regierung die Tatsachen verdreht werden ...

  • Trettners Besuch in Paris streng geheim

    Paris (ADN). Der Kriegsverbrecher und Generalinspekteur der Bundeswehr, Trettner, weilte in den letzten Tagen zu einem streng geheimgehaltenen Besuch in Paris. Wie die französische Nachrichtenagentur AFP erst am Freitag berichtete, stattete Trettner dem Chef des Generalstabes der französischen Streitkräfte, General Ailleret, einen Besuch ab ...

  • Jede in Bonn verhinderten Berliner Osferpegegnüng Aus Angst vor Entspannung verboten Ultras das Wiedersehen Berliner fordern: Nicht länger von der CDU das Selbstbestimmungsrecht beschneiden lassen!

    Berlin (ND/ADN). Die Berliner Osterbegegnung findet nicht statt, weil die Störenfriede in Bonn die Fortsetzung des Passierscheinabkommens vom 17. Dezember 1963 sabotiert haben! Diese Erkenntnis, spricht aus zahllosen Erklärungen, die Bürger der Hauptstadt der DDR und Westberlins dieser Tage abgaben. Übereinstimmend lautete ihre Forderung an den Senat von Westberlin, sich nicht länger von den CDU-Ultras gängeln zu lassen und den von Humanität zeugenden Vorschlägen der DDR zuzustimmen ...

  • Amerikaner äußern sich positiv

    Berlin (ADN/ND). „Die Amerikaner haben sich über die Weihnachtsvereinbarungen für Westberliner wohlwollend und positiv geäußert." Das erklärte der FDP-Bundestagsfraktionschef, von Kühlmann-Stümm, gegenüber dem Bonner „Generalanzeiger" in einem Exklusivinterview über seine USA-Reise. Auch die Bildung von gemeinsamen deutschen Kommissionen zur Regelung der verschiedensten Probleme „fand in den USA großes Verständnis", sagte Kühlmann- Stumm weiter ...

  • Propst Gruber hofft auf neue Vereinbarungen

    Berlin (ND). Der in Westberlin residierende Propst D. Heinrich Grüber hat sich in einem ADN-Interview zum humanistischen Anliegen des Passierscheinabkommens vom Dezember vergangenen Jahres bekannt. „Hatten wir doch die stille Hoffnung, daß die damals aufgenommenen Besprechungen spätestens zu Ostern schon zu weitergehenden Vereinbarungen führen ...

  • Bundeswehrchef war Mördergeneral

    Frankreichs Nachrichtenagentur AFP verbreitete Meldung über die unmenschlichen Verbrechen Heinz Trettners

    Berlin (ND). Die offiziöse französische Nachrichtenagentur AFP hat am 26. März aus dem zentralen Organ der Kommunistischen Partei Frankreichs „l'Humanite" große Teile eines Materials übernommen und verbreitet, in dem die Kriegsverbrechen des neuen Chefs der Bonner Bundeswehr, Trettner, angeprangert werden ...

  • NEUES DEUTSCHLAND

    DAS REDAKTIONSKOLLEGIUM

    Hermann Axen. Chefredakteur; Eberhard Heinrich. Hajo Herbell, Dr. Günter Kertzscher. stellv Chefredakteure; Armin Greim, Redaktionssekretär; Horst Bitschkowski, Harri Czepuck, Walter Florath, Dr. Rolf Gutermuth, Georg Hansen, Klause Höpcke, Karl-Ernst Reuter, Lieselotte Thoms. Dr. Harald Wessel

Seite 3
  • Planung mit Maschinen

    Paloczi-Horvath hebt hervor, daß in der Sowjetunion bei der Planung elektronische Rechenmaschinen angewandt werden. Das ist in der Tat von großer Bedeutung. Walter Ulbricht sagte auf dem 5. Plenums „Nur mit Hilfe elektronischer Datenverarbeitungsanlagen lassen sich die komplizierten, vielfältig verflochtenen Beziehungen in' unserer Wirtschaft so aufbereiten, daß einwandfreie, vorwärtsweisende Entscheidungen möglich werden ...

  • Das Zauberkunststück

    Es gehört zum Wesen des demokratischen Zentralismus, daß der Strom der Informationen in beiden Richtungen fließt: von der Peripherie zum Zentrum und vom Zentrum zur Peripherie. In der Tat wurden die Funktionen der Leitungstätigkeit durch den Dogmatismus gestört. Walter Ulbricht hat darüber auf dem 5 ...

  • Unsere Vorzüge

    Im Hinblick auf diese Aufgaben hat Walter Ulbricht auf dem 5. Plenum zwei Vorzüge des Sozialismus hervorgehoben: „Die entscheidenden Vorzüge unserer Wirtschaftsordnung sind: 1. die breite und tatkräftige Teilnahme der Arbeiter an der Lösung der Produktionsprobleme und an der Leitung der Wirtschaft, 2 ...

  • „Historisierung"

    Paloczi-Horvath bemüht sich, sein Kunststück theoretisch zu untermauern. Er hat, wie er annimmt, eine kolossale Entdeckung gemacht: die „Historisierung" bestimmter marxistisch - leninistischer Theorien. Eins seiner Beispiele ist dieses: Lenin war zu der Erkenntnis gelangt, daß imperialistische Kriege unvermeidlich sind ...

  • Kybernetik und Dialektik

    Paloczi-Horvath versucht noch auf andere Weise glaubhaft zu machen, daß die Kommunisten auf wesentliche Teile des Marxismus-Leninismus verzichtet hätten. Er betrachtet den „Triumph der Kybernetik" — so überschreibt er ein Kapitel seines Buches—als einen Triumph über den Marxismus. Die Handhabe für eine solche Behauptung bieten ihm falsche Urteile über die theoretische Kybernetik aus der ersten Hälfte der fünfziger Jahre, die er aus sowjetischen Veröffentlichungen zitiert ...

  • Plan und Eigentum

    Der zweite von Walter Ulbricht genannte Vorzug der sozialistischen Wirtschaft ist die rationelle Organisation, die Planung. Paloczi-Horvath erkennt sehr wohl, daß hier eine Schwäche des Kapitalismus liegt. Der Widerwillen gegen Planung, so meint er, sei ein gefährliches Dogma der Demokratie: „Eine Gesellschaft ist diesem Dogma zufolge um so demokratischer, je weniger Kontrollen sie ausübt und auf je weniger Gebieten sie plant ...

  • Auf der Höhe der Zeit

    Der Verfasser weist auf die.Schnelligkeit der wissenschaftlich-technischen Entwicklung in unseren Tagen hin: „Auf sehr vielen wichtigen Gebieten waren die Veränderungen in den letzten Jahrzehnten ebenso groß oder noch größer als alle Umwälzungen insgesamt in der geschriebenen Geschichte vor 1940. Überdies erfuhr das Tempo der historischen Änderung noch eine erstaunliche Beschleunigung im Jahrzehnt zwischen 1950 und 1960, wenn man dieses mit dem vorangegangenen Jahrzehnt vergleicht ...

  • Forschung und Technik

    Der Verfasser spricht von1 der Sowjetunion. Das trifft aber auch auf die DDR zu. Genosse Walter Ulbricht erklärte auf dem 5. Plenum. „In unserer Epoche, in der der Sieg des Sozialismus und die technische Revolution das Zukunftsbild der menschlichen Gesellschaft zeichnen, hängt der gesellschaftliche Fortschritt ...

  • Marx hat recht

    Ja, die Tatsachen rebellieren. Die 'Produktivkräfte sind stets in Bewegung und erfordern, daß die Ökonomik und schließlich der Überbau ihnen gerecht wird. Die technische Revolution, in die wir eingetreten sind, verändert die Produktivkräfte rasch und tiefgreifend. Darum stellt sich heute mit besonderer ...

  • Von Volkskorrespondent Manfred C o h I k e

    Rostock. Am Donnerstag fand in der Rostocker Neptunwerft ein zweifacher Stapellauf statt. Am Vormittag glitt der dritte in diesem Jahr gebaute 4300 tdw große Motorfrachter „Viljamy" in das nasse Element. Am Nachmittag verließ ein neues für die Sowjetunion bestimmtes Forschungsschiff die Helling. Es erhielt den Namen „Balchasch" ...

  • Kolbenringe aus Miramid

    Halle (ADN). Hervorragende Leistungen beim Einsatz des Plaststoffes Miramid aus den Leunawerken erreichte eine sozialistische Arbeitsgemeinschaft „Miramid-Kolbenringe", der Arbeiter, Ingenieure und Meister aus Leuna und der Maschinenfabrik Halle angehören. Durch Einsatz von Kolbenringen aus Miramid konnte beispielsweise die Laufzeit von Verdichtern auf 10 000 Stunden erhöht ■werden ...

  • Rückkoppelung gestört

    Er richtet seine Kritik gegen Defekte des demokratischen Zentralismus, gegen dogmatische Erscheinungen in der Leitungstätigkeit. Er wirft kommunistischen Führern der Vergangenheit vor: „Berichte über die Ergebnisse ihrer Politik entgegenzunehmen, verweigerten sie, wann immer diese Informationen mit dem marxistischen Dogma oder mit ihrem vorweggenommenen Bild der Wirklichkeit im Widerspruch standen ...

  • Gebildete Nation

    Mit einem Seitenblick auf die Bildungsmisere in einigen kapitalistischen Ländern — das gilt vor allem für Westdeutschland — schreibt Paloczi-Horvath über die Sowjetunion: „Sie hat den sehr großen Vorteil, früh bemerkt zu haben, daß Erziehung, wissenschaftliche Entwicklung und Forschung zum Wachstum mehr beitragen als Kapitalanhäufung ...

  • Neuer Lehrberuf

    Arnstadt (ADN). Junge Facharbeiter werden im VEB Chemische Maschinenbauwerke Rudisleben, Kreis Arnstadt, für das Anfahren von neuen Chemieanlagen im In- und Ausland qualifiziert. Dadurch können sich die Ingenieure, die bisher diese Arbeiten ausführten, in größerem Maße den Problemen der Entwicklung der Technologie widmen ...

  • Rebellion derTatsachen

    Über die wissenschaftlich-technische Revolution, das 5. Plenum und ein Buch von Paloczi-Horvath / Von Dr. Günter Kertzscher

    Der Verfasser meint die Tatsachen der wissenschaftlich-technischen Revolution. Er will beweisen, daß diese Tatsachen die Kommunisten zwingen, den Marxismus- Leninismus über. Bord zu werfen. Der Kapitalismus dagegen, so glaubt er, brauche nur auf einige unwesentliche Vorurteile zu verzichten, um den Tatsachen der technischen Revolution gerecht zu werden ...

  • Montagezeit verkürzt

    Halberstadt/Magdeburg (ADN). Um vier Wochen wollen Monteure aus Magdeburger und Halberstädter Betrieben den Montageabschluß bei zwei Teilobjekten für die Erweiterung der Synthesegas-Produktion in den Leunawerken vorverlegen. Die vorfristige Inbetriebnahme der Anlagen verspricht einen ökonomischen Nutzen von 600 000 DM ...

  • Sonnenschutzblende

    Uera (ADN). Der halbstaatliche Plasteverarbeitungsbetrieb Osalit in Auma, Bezirk Gera, hat in drei Jahren bei gleichbleibender Arbeitskräftezahl seine Produktion verdoppelt. Die Osalit KG, zu der sich drei kleine halbstaatliche Unternehmen vereinten, ist an zahlreichen Plastneuentwicklungen für die Fahrzeugindustrie und andere Zweige beteiligt ...

  • Zweiter 19 000er

    Wismar (ND). Am Donnerstagnachmittag Met unter dem Sirenengeheul der im Hafen liegenden Schiffe und, dem Beifall vieler hundert Werftarbeiter und Bürger der Stadt Wismar das zweite auf der Mathias-Thesen-Werft gebaute 19 000-t- Passagierschiff vom Stapel. Die Gattin des stellvertretenden Leiters der Handelsvertretung der Sowjetunion in Berlin, Anna Michailowna Maslowa* taufte das stolze Schiffy das 750 Kabinenpassagiere und 500 Deckspassagiere aufnehmen kann, auf den Namen ^Alexander Puschkin" ...

Seite 4
  • Bitterfelder Weg wird entschlossen fortgesetzt

    V. Kongreß der bildenden Künstler beendet / Grußschreiben an Walter Ulbricht / Neue Präsidentin des Verbandes: Prof. Lea Grundig

    Berlin (ND). Der dritte und letzte Kongreßtag des Verbandes Bildender Künstler Deutschlands schloß am Donnerstag mit der Bestätigung des Rechenschaftsberichtes, der Annahme des Verbandsstatutes und der Entschließung und der Wahl der leitenden Organe. Nach der Wahl des neuen Zentralvorstandes, dem viele junge Künstler angehören, wählten die Delegierten Genossin Prof ...

  • Neue Konzeptionen in Jena

    Akademischer Senat wertete Konferenz der Gesellschaf tswissenschaftler aus

    Jena (ND). Unter dem Vorsitz des Prorektors Prof. Dr. W. Dorst erörterte der Akademische Senat der Friedrich-Schiller-Universität am 24. März 1964 die Schlußfolgerungen, die aus dem 5. Plenum und der Konferenz der Gesellschaftswissenschaftler beim ZK der SED für die Weiterentwicklung der Universität insgesamt und insonderheit des gesellschaftswissenschaftlichen Bereiches zu ziehen sind ...

  • Begegnung mit Lenin

    Auf Vorschlag von Fritz nahmen wir den russischen Revolutionär Alex Schatz in unsere „Kommune" auf. Von Alex haben wir alle viel gelernt. Er hat Fritz Heckert auch mit Wladimir Iljitsch Lenin bekannt gemacht. In Zürich lernte Fritz Heckert auch seine Frau Wilma kennen. Sie gehörte der lettischen bolschewistischen Gruppe an ...

  • Die edelste Aufgabe unserer Kunst

    Aus der Entschließung des V. Kongresses

    Der Aufbau einer neuen Gesellschaft geschieht immer mit Menschen, die mit den Denkvorgängen vergangener Ordnung mehr oder weniger belastet sind. Darum ist der Aufbau des Sozialismus letztlich Erziehung der Menschen. Es ist edelste Aufgabe der Kunst, an der Erziehung des Menschen mitzuwirken. Wenn die Kunst helfen soll, Menschen zu bilden, muß sie erfreuen und erschüttern können, d ...

  • Vorsitzender des Arbeiter- und Soldatenrates

    Im Sommer 1918 wurde Fritz Heckert. auf Veranlassung des Militäroberkommandos in Schutzhaft genommen. Im November 1918'befreiten ihn die Arbeiter und wählten ihn zum Vorsitzenden des Chemnitzer Arbeiter- und Soldatenrates. Kurz danach wurde er von konterrevolutionären Offizieren der Ulanen, die im Auftrage Chemnitzer Großindustrie? ler handelten, verhaftet und zum Erschießen abgeführt ...

  • Kampier bis zum letzten Atemzug

    Seit 1919 gehörte Fritz Heckert dem Zentralkomitee der Kommunistischen Partei an. Gemeinsam mit Ernst Thälmann und Walter Ulbricht hat er die Arbeiter zum Kampf gegen den Faschismus aufgerufen. Immer wieder ist er für die Aktionseinheit und für die Gewerkschaftseinheit eingetreten. 1931 sprach er auf einer Konferenz in Gelsenkirchen ...

  • „Scharfe Propaganda"

    Als ich Anfang 1916 an die Ostfront kam, besuchte ich vorher meine Freunde in Chemnitz. Ich erhielt von Fritz Heckert die Junius-Broschüre von Rosa Luxemburg und einige Flugblätter gegen den Krieg. Bei einem Besuch 1917 erzählte er mir von den Erfolgen beim Aufbau illegaler Gruppen in den Chemnitzer Großbetrieben ...

  • Delegiertenkonferenz der Berliner Journalisten

    Berlin (ND). Am Donnerstag berieten im Haus der Presse in Berlin die Delegierten der nahezu 3000 Mitglieder des Berliner Bezirksverbandes des VdJ über die Aufgaben der Journalisten unserer Zeit. Der Vorsitzende des Bezirksverbandes, Ernst Hansch, legte. Rechenschaft, wie die Tätigkeit des Verbandes dazu beigetragen hat, die Mitglieder in ihrer beruflichen Praxis zu unterstützen ...

  • Seine Geburtsstadt ehrte ihn

    Paul Röscher: Vermächtnis Fritz Heckerts wurde erfüllt / Fritz-Heckert-j Medaille für 19 verdiente Arbeiter und Gewerkschaftsfunktionäre

    Karl-Marx-Stadt (ND-Korr.). Auf einer Festveranstaltung im Klubhaus „Fritz Heckert" ehrten am Donnerstagabend anläßlich seines 80. Geburtstages die Bürger Karl-Marx-Stadts ihren großen Sohn und Revolutionär Fritz Heckert, Mitbegründer der KPD. Die Festansprache hielt das Mitglied des ZK und 1. Sekretär der Bezirksleitung, Genosse Paul Röscher ...

  • Kongreß junger Lehrer

    Leipzig (ND). 750 junge Lehrer, Erzieher und Studenten aus allen Bezirken der DDR trafen sich am 26. und 27. März zu einem zweitägigen Erfahrungsaustausch in Leipzig. Das Ministerium für Volksbildung, der Zentralrat der FDJ und die ■ Gewerkschaft Unterricht und Erziehung berieten mit den Pädagogen in Vorbereitung auf das Deutschlandtreffen der Jugend aktuelle Probleme des Bildungswesens in der Deutschen Demokratischen Republik ...

  • Vom Bauarbeiter zum international bekannten Arbeiterführer

    Von Sonderburg ging Fritz Heckert nach Bremen, wo er Wilhelm Pieck kennenlernte. Von ihm erhielt er viele gute Anregungen für das Studium der marxistischen Literatur und den Aufbau einer Rede. „Du mußt vor allem ein gutes Deutsch sprechen lernen, darum sollst du im Kreise deiner Kollegen laut aus unseren Klassikern vorlesen", so lautete eine der Empfehlungen ...

  • Auf Wanderschaft

    Da er in Chemnitz keine Arbeit fand, ging er auf Wanderschaft. So kam er 1906 nach Berlin. Hier traf ich erstmals mit Fritz Heckert zusammen. Gemeinsam standen wir Streikposten auf einer Baustelle am Halleschen Tor, und hier machten wir nach einer Auseinandersetzung mit Streikbrechern Bekanntschaft mit der Polizei, den „Blauen" ...

  • Ratschläge von Wilhelm Pieck

    Als uns Schleswiger Kollegen baten, sie in ihrem Kampf zu unterstützen, beschlossen wir auf Vorschlag Fritz Heckerts einen Solidaritätsstreik. Die Unternehmer riefen den Vorstand des Gewerkschaftsverbandes um Hilfe an. Der Vorsitzende, Fritz Päplow, kam nach Sonderburg. Er bemühte sich, uns vom Streik abzuhalten ...

  • 80. Geburtstag von Fritz Heckert am 28. März

    Erinnerungen von Robert Siewert, Mitglied des Präsidiums des Komitees der Antifaschistischen Widerstandskämpfer in der DDR

Seite 5
  • Erkenntnis in ernster Stunde

    TyTordostindien ist von einer zweiten -1-" Welle blutiger Zusammenstöße zwischen Hindus und Moslems heimgesucht worden. Die erste hatte im Januar in Kalkutta rund hundert Todesopfer gefordert, die jüngste schon über 200, und um ein Mehrfaches größer ist die Zahl der Verletzten und der Obdachlosen, deren Heime geplündert und gebrandschatzt wurden ...

  • Außenhandel wächst weiter

    Zusammenfassend möchte ich sagen: Die Deutsche Demokratische Republik ist an dieser Konferenz interessiert, da sie für die allseitige Entwicklung der Wirtschaftsund Handelsbeziehungen mit allen Ländern der Welt auf gleichberechtigter und gegenseitig vorteilhafter Basis eintritt. Die DDR unterhält umfangreiche Handelsbeziehungen nicht nur mit den europäischen Staaten, sondern auch mit zahlreichen Ländern Asiens, Afrikas und Lateinamerikas ...

  • Nur Gleichberechtigung sichert Weiterentwicklung des Welthandels

    Große Rede des sowjetischen Außenhandelsministers Patolitschew / Kritik an Bonns Vertreter Von unserem nach Genf entsandten Sonderkorrespondenten Dr. Rolf Gutermuth

    Genf. Als äußerst Konstruktiven Beitrat werteten Delegierte und Beobachter der Welthandelskonferenz in Genf am Wochenende die Rede des sowjetischen Außenhandelsministers Patolitschcw und dessen konkrete Vorschläge zur Normalisierung und Erweiterung der internationalen ökonomischen Zusammenarbeit. Demgegenüber ...

  • Nationaler Kongreß in Hanoi

    Ho chi Minh fordert strikte Durchführung der Indochina-Abkommen

    Hanoi (ADN). Ein Nationaler Kongreß ist am Freitag in Hanoi eröffnet worden. An ihm nehmen Mitglieder des Politbüros und des Sekretariats des Zentralkomitees der Partei der Arbeit, Mitglieder der Nationalversammlung und des Ministerrates, Vertreter der Parteien und Massenorganisationen sowie Wissenschaftler und Delegierte aus Betrieben teil ...

  • ZK grüßt Bruderparteien

    Botschaften an Parteitage in den Niederlanden und Kanada

    Berlin (ND). Das Zentralkomitee hat dem XXI. Parteitag der Kommunistischen Partei der Niederlande und dem XVIII. Parteitag der Kommunistischen Partei Kanadas Grußschreiben übermittelt und den Delegierten der beiden bedeutsamen Beratungen vollen Erfolg für ihre Arbeit gewünscht. In den Telegrammen, die vom Ersten Sekretär des ZK, Walter Ulbricht, unterzeichnet sind, wird die feste Kampfgemeinschaft mit den Genossen beider Parteien bekräftigt ...

  • KPF-Appell an alle Demokraten

    ZK-Tagung beschäftigte sich mit den Lehren aus den Kantonalwahlen

    Paris (ND/ADN). Der Generalsekretär der Kommunistischen Partei Frankreichs, Maurice Thorez, hat an alle demokratischen Kräfte Frankreichs appelliert, sich noch fester zu einer Einheitsfront gegen das Regime der persönlichen Macht de Gaulles zusammenzuschließen. Thorez sprach auf der am Donnerstag in Ivry bei Paris beendeten zweitägigen ZK- Tagung, die sich mit den Lehren der Kantonalwahlen am 8 ...

  • USA sollten „gewisse Realitäten der Welt prüfen und akzeptieren

    Aufsehenerregende Erklärung des Vorsitzenden des Außenpolitischen Ausschusses

    Washington (ADN). Die Forderung von USA-Senator Fulbright nach „Anerkennung gewisser Realitäten" In der Welt hat in den USA großes Aufsehen erregt. Die »New York Times" begrüßte die »Anzeichen einer realistischeren Behandlung" wesentlicher internationaler Fragen in der amerikanischen Politik. „Es ist gut zu wissen, daß wir Männer wie Fulbright haben, die sich nicht fürchten auszusprechen, daß die Amerikaner Realitäten ins Aute fassen sollten" ...

  • Zur Mitarbeit bereit

    Lassen Sie mich abschließend noch folgendes sagen: Wir sind uns sehr wohl der Tatsache bewußt, daß auf der Konferenz echte und auch komplizierte Probleme auf der Tagesordnung stehen. Positive Ergebnisse verlangen den guten Willen und eine konstruktive Mitarbeit aller beteiligten Staaten. Die Deutsche Demokratische Republik ist bereit, in diesem Sinne an der Konferenz mitzuarbeiten ...

  • Gewichtiger Beitrag möglich

    Die Deutsche Demokratische Republik, auch das wird in der Grundsatzerklärung betont, gehört heute zu den zehn führenden Industrieländern der Welt und hat einen beträchtlichen Außenhandelsumsatz, der im Jahre 1963 die 20-Milliarden-Valuta-DM-Grenze überschritten hat. Entsprechend ihrem volkswirtschaftlichen ...

  • Universalität notwendig

    Die Regierung der Deutschen Demokratischen Republik ist überzeugt, daß die Konferenz einen wichtigen Beitrag zur Minderung der heute noch vorhandenen Schwierigkeiten im internationalen Handel leisten kann, wenn sie dem Streben der Völker nach Entspannung sowie dem Bemühen aller interessierten Staaten nach der Erweiterung und Verbesserung der internationalen Wirtschaftsbeziehungen Rechnung trägt und entsprechende Empfehlungen ausarbeitet ...

  • Die DDR und die Genfer Konferenz

    TASS-Interview mit Bruno Leuschner, Mitglied des Politbüros des Zentralkomitees und Stellvertreter des Vorsitzenden des Ministerrates

    Frage: Welche Bedeutung mißt die Regierung der Deutschen Demokratischen Republik der in Genf tagenden UNO-Konferenz für Handel und Entwicklung bei? Antwort: Die Regierung der Deutschen Demokratischen Republik unterstützt jede Maßnahme, die geeignet ist, die friedlichen Beziehungen zwischen den Völkern zu festigen ...

  • Schmücker droht

    Vor halbleerem Saal — nur die westdeutsche Delegation war vollzählig erschienen — sprach der Bonner Wirtschaftsminister Schmücker. Er gab ebenso wie der amerikanische Delegierte Ball den jungen Nationalstaaten nachdrücklich zu verstehen, daß sie nur Hilfe zu erwarten haben, wenn sie ein „günstiges Investitionsklima" schaffen und die Privatwirtschaft nicht antasten ...

  • DDR gehört dazu

    Man könne nicht, fuhr der Redner fort, an den Handelspraktiken der Westmächte vorbeigehen, deren diskriminierende Politik gegenüber den sozialistischen Ländern eine Quelle der Spannungen und des Mißtrauens in der Welt seien. Die Nutzlosigkeit des NATO-Embargos gegenüber den sozialistischen Ländern demonstrierte Patolitschew mit dem Hinweis, daß die Sowjetunion viele der Erzeugnisse selber exportiere, die auf der Embargoliste stehen ...

  • DDR-Vertreter empfangen!

    Amsterdam (ND). Direktor M. H. Damme der Vereinigten Maschinenfabriken hat in einem Interview mit dem „Amsterdamer Handelsblad" erklärt, daß die holländische Regierung den Regierungsautoritäten der DDR weit mehr Reisemöglichkeiten verschaffen soll, damit sie nach Holland kommen können. Die politische Starrheit schade jetzt dem Handel, sagte er ...

  • Gruß an VAR-Premier

    Berlin (ADN). Der Vorsitzende des Ministerrates der DDR, Otto Grotewohl, übermittelte dem Ministerpräsidenten der Vereinigten Arabischen Republik, Ali Sabri, anläßlich seiner Wahl ein Glückwunschtelegramm. Darin heißt es: „Ich bin überzeugt, daß der unsere beiden Staaten und Völker verbindende gemeinsame ...

  • Nur ein China existiert

    Fulbright setzte sich ferner dafür ein, daß die USA gegenüber der Volksrepublik China endlich eine beweglichere Haltung einnehmen. „Es ist zunächst einmal nötig, daß wir bereit sind, gewisse Realitäten in China anzuerkennen", sagte er. Ein Fakt, der akzeptiert werden müßte, sei der, daß es nur ein China gebe und daß es von Peking regiert werde ...

  • Schlußsitzung in Algier

    Algier (ADN-Korr.). Die 6. Konferenz des Afro-Asiatischen Solidaritätsrates wurde am Freitag in Algier beendet. In einer Schlußsitzung verlas der Generalsekretär der Organisation, Jussef Sebai, eine „Allgemeine Erklärung" und eine „Politische Erklärung" des Rates, in denen die Ansichten der Solidaritätsbewegung zu den verschiedenen Fragen der Solidaritätsbewegung sowie die weiteren Ziele dargelegt werden ...

  • Kuba-Politik gescheitert

    Kein einziger verantwortlicher Politiker werde für eine Invasion auf Kuba eintreten, erklärte Fulbright bei der Einschätzung der Möglichkeiten der amerikanischen Kuba-Politik. Auch die Politik der Erdrosselung Kubas durch eine Wirtschaftsblockade sei gescheitert, sie werde auch in Zukunft keinen Erfolg bringen ...

  • Dank aus Griechenland

    Berlin (ADN). Der König von Griechenland, Konstantin II., übermittelte dem Vorsitzenden des Staatsrates der DDR, Walter Ulbricht, auf dessen Glückwunschtelegramm zum Unabhähgigkeitstag Griechenlands folgendes Antworttelegramm: „Ich bin tief gerührt von den liebenswürdigen Wünschen, die Sie mir freundlicherweise aus Anlaß des Nationalfeiertages übersandt haben ...

  • Unterredung in Moskau

    Moskau (ADN). Die gegenwartig in der Sowjetunion weilende Delegation der Bezirksleitung Berlin unter Leitung von Paul Verner, Mitglied des Politbüros, Sekretär des ZK \ind 1. Sekretär der Bezirksleitung Berlin, traf am Freitag mit dem Sekretär des ZK der KPdSU Juri Andropow zu einem freundschaftlichen Gespräch zusammen ...

  • „Kosmos 27 gestartet

    Moskau (ADN). In der Sowjetunion ist am Freitag ein künstlicher Erdsatellit mit der Bezeichnung „Kosmos 27" gestartet worden. Seine Bahn hat folgende Parameter: anfängliche Umlaufzeit 88,7 Minuten, Apogäum 237 Kilometer, Perigäum 192 Kilometer, Neigungswinkel der Bahn zur Äquatorebene 64 Grad 48 Minuten ...

Seite 6
  • Nachwuchs im Mittelpunkt

    12. Tagung des DTSB-Bundesvorstandes in Berlin

    Der Bundesvorstand des Deutschen Turn- und Sportbundes trat am Donnerstag in Berlin-Weißensee zu seiner 12. Tagung zusammen, in deren Mittelpunkt Probleme der Entwicklung des sportlichen Nachwuchses standen. Das Referat zu diesem Thema hielt der Sekretär des Deutschen Turn- und Sportbundes Bernhard Orczechowski, während den Bericht des Präsidiums DTSB-Sekretär Günter Heinze gab ...

  • Entscheidung an der Ostsee

    Fußball-Olympiaauswahl beginnt heute Spiel gegen Holland mit 1:0-Vorsprung

    An der niederländischen Nordseeküste gewann die Fußball-Olympiaauswahl unserer Republik vor 14 Tagen das erste der beiden Vorrunden-Qualifikationsspiele für das Olympische Turnier in Japan. 1:0 — die Gastgeber ließen ihrer Freude, mit diesem knappsten aller Resultate ihre Chance gewahrt zu haben, freien Lauf ...

  • Weißwasser schaffte nur 4:3

    Turbulentes Spiel des neuen Meisters gegen TSC Berlin

    „Man kann sich vornehmen, was man will, man unterschätzt den Gegner immer wieder", gestand Manfred Buder nach dem letzten Meisterschaftsspiel des alten und neuen Meisters Dynamo Weißwasser, der gegen den TSC Berlin nur mühsam zu einem denkbar knappen 4:3 (2 :1, 1:1, 1 :1)-Sieg kam und damit auch die letzten beiden zum 14 ...

  • Godefroots 2. Etappensieg

    Der Belgier Godefroot feierte am Donnerstag auf der 93 km langen vierten Etappe der Tunesien-Radrundfahrt von Beja nach Ain Draham seinen zweiten Etappensieg. In Führung liegt weiter der Schwede Gösta Pettersson, der am Mittwoch die dritte Etappe über 120 km von La Marsa nach Beja gewonnen und Spitzenreiter geworden war ...

  • Klarer Dynamo-Sieg

    Valerengen IF Oslo verlor Fußballvergleich 0:3 (0:1)

    Dynamo: Bräunlich; Dorner, Heine, Skaba; Bley, Unglaube; Trümpier, Sobek, Hall, Wolf, Klingbiel. Oslo: Sörli; Tobiassen, Eggen, Holden; Larsen, Jakobsen; Breen, Hoff, Markussen, Lausness, Eriksen. Tore: 1 : 0 Sobek (25.), 2 : 0 Trümpier (73.), 3 : 0 Bley (79.). Schiedsrichter: Riedel (Falkensee), Zuschauer: 1000 ...

  • Blick auf den Spielplan

    DEUTSCHE STAATSOPER, 17.30 Uhr: eNabucco" •); 21 Uhr: Internationales . Streichquartett (Apollosaal) •*) KOMISCHE OPER, 19.30 Uhr: „La Bobeine« •*) METROPOL-THEATER, 19.30 Uhr: „Ser- %us Peter" **•) DEUTSCHES THEATER, 20 Uhr: „Der Kirschgarten" **) KAMMERSPIELE, 16.30 Uhr: „Inspektor Campbeils letzter Fall" *♦*); 21 Uhr: „Die Mitschuldigen" ***) BERLINER ENSEMBLE, 19 Uhr: „Die Tage der Commune" **> VOLKSBÜHNE, 19 ...

  • Lichtenberg 47 nicht zu stoppen

    Auch der BSG Luftfahrt gelang es in der Berliner Stadtliga nicht, den Siegeszug von Lichtenberg 47 aufzuhalten. Vor 3000 Zuschauern gewannen die Lichtenberger im Zoschke-Stadion noch 6:2 (3:0). . -^ ■><,-:'■ " Ferner spielten: SG Adlershof-GSG Köpenick 1 :1, Einheit Treptow—SG Hohenschönhausen ...

  • Wie wird das Wetter?

    Wetterlare: Deutschland gelangt nur langsam unter den Einfluß dos sichrna,.h Süden ausweitenden skandinavischen Hochdruckgebietes. Damit steigen die Tägestemperaturen nur zögernd weiter an. Aussichten für Sonnabend: In den nördlichen und südlichen Bezirken der DDR wolkig, zeitweise heiter und im allgemeinen niederschlagsfrei ...

  • NEUES DEUTSCHLAND

    Redaktion: Berlin W 8. Mauerstraße 39/40, Tel. 32 03 41 - Verlas: Berlin N M. Schönhauser Allee 176, Tel. 42 0014 - Abonnementspreis monatlich S.SO DM - Bankkonto: Berliner Stadtkontor, Berlin N 63. Schönhauser Allee 144. Konto-Nr. 4'1898 - Alleinige Anzeigenannahme DEWAG WERBUNG BERLIN. Berlin C l Rosenthaler Straßs 28-314 und die DEWAG- Betriebe und Zweigstellen In den Bezirken der DDR - zur zeit eilt die AnzeleenpreisUste Kr ...

Seite 7
  • Das Bitterfelder Wunder

    Von einem Wunder möchte ich betichtei} und wie es dazu kam. Vor fünf Jahren arbeitete ich als Sandstrahler. Zu jener Zeit beschränkte ich mich auf das Schreiben von Briefen an die Verwandtschaft. Auch das suchte ich, wenn möglich, meine Frau machen zu lassen. Als ich nach dem Bitterfelder Aufruf eine erste kleine Geschichte geschrieben hatte, und zwar aus tiefstem Gefühl heraus, vertraute ich sie meiner Frau an ...

  • Der Gärtner

    Der Gärtner lebt wie die Pflanze in seiner feuchtwarmen Welt, niedergebückt schon am Morgen, wenn die Fenster hell werden, gräbt er dem Licht die fließenden Wege. Er kommt mit den Krokussen aus schneereichem Winter. Aus den Topfpyramiden treibt er die grünen Finger der Erde, die gelben und violetten Zirrusf lämmchen, besorgt, daß alles gedeihe und reif werde am Sommerholz seiner blättrigen Hecke ...

  • Liebe

    Liebe, ach Liebe, du uralte Weise; spiel deine Strophen ins herrliche Heut, sing die Verwandlung der Heimat und preise lachend die Siege der schaffenden Leut. Väter, in Sielen, von Peitschen getrieben, rieben die Brust und die Seele sich wund, Ihrer sind viel auf der Strecke geblieben für dieses Lächeln auf unserem Mund ...

  • Nachtinventar

    Der Sender treibt Synkopen verquollen in mein Zimmer. Die Leuchtschrift Ist erloschen, der Nachbar schnarcht: wie immer. Ein weißer Falter flattert rings um das Schreibtischlicht. Der Holzwurm speit der Diele vom Holzmehl ins Gesicht. Der O£en liegt in Wehen mit letzten Wärmewellen. Ich zeichne die Hyperbel und suche n-tc Stellen ...

  • Jetzt schwimmt der Mond im Teiche

    Jetzt schwimmt der Mond im Teiche, im Schilf erschreckt der bleiche , die Mückea sicherlich. Wir liegen still inv Boote, die Liebe ist im Lote, ab heute wieder frisch. Die Unken haben Glocken; die grauen Krebse hocken am Grund und sind allein. Wir -woU'n sie morgen fangen (weil sie heut nacht nicht sangen) und legen sie in Wein ...

  • Vorfrühlingsimpression

    Den hastigen Schmelzwasserflüssen streichen die grünenden Zweige der Weide beruhigend über die Wellen. Am Grunde schmutziger Pfützen recken die sprießenden Gräser streitbar die Spitzen. Die letzten Schneeflocken fallen wie Blütenblätter. Bernd Jentzsch

Seite 8
  • Von Klaus Marschke

    Nun wird die Presse der Sowjetunion bei uns nicht nur in Weimar gelesen, sondern auch in Oelsnitz, in Eisleben und in Bernburg. Niemanden, der unser Leben mitlebt, wird es sehr überraschen, daß sich binnen kurzer Frist eine Arbeitsgemeinschaft gleichgesinnter Bergleute, Porzellanmacher, Chemietechnologen und Metallurgen bildete, die sich dieses Vorhabens annahm ...

  • Leipziger Ostertreff

    Am Karfreitag 1930 klingelt der Wecker in der Wohnung von Walter Harnecker in Berlin-Charlottenburg schon ganz früh. Walter und viele andere Berliner Mädchen und Jungen haben sich bereits lange auf die Ostertage gefreut, denn sie wollen gemeinsam zum Reichsjugendtag des KJVD in Leipzig. Heute ist es nun endlich soweit: 7 Uhr Treffpunkt Bülowplatz ...

  • Der Glasschrank

    Es gibt Leute bei uns, die lieben den Sozialismus auf eine so eigene Art, daß sie ihn am liebsten zu Hause in den Glasschrank stellen möchten, zwischen Mutters „Echt Meißen" und den Pokal vom Bezirksausscheid, vielleicht sogar neben das goldgerahmte Abschlußzeugnis einer Betriebs-, Fach- oder Hochschule; und zu allen höheren Feiertagen wird abgestaubt ...

Seite 9
  • Vom Woyzeck zum Bienkopp

    Eine Reihe von Erzählwerken, die seit einiger Zeit die literarische Diskussion bestimmen, weisen neben ins Auge fallenden Unterschieden der Thematik und der künstlerischen Konzeption auch wichtige Gemeinsamkeiten auf. Es scheint z. B., als seien sich Neutsch, Noll, Schulz, Strittmatter, Chr. Wolf, G ...

  • Von Prof. Dr: Hans Kaufmann

    mehr oder weniger, dicht, durch, die sie; brechen, muß." Die gesamte künstlerische'Konzeption der Anna Seghers - ich Wage diese; Behauptung -Vist mit dieser Auffassung eng verbunden, 'die nichts mit herablassendem Mitleid, um so mehr aber mit wirklicher Brüderlichkeit zu tun hat. Erst kürzlieh hat .sie dies energisch bekräftigt, als; sie im Gespräch (vgl ...

  • Bräkers Werke in einem Band

    Aus gew. und eingel. von Hans-Günther Thalbeim, Herausgeber: Nationale Forschungs- und Gedenkstätten der klassischen deutschen Literatur in Weimar (Bibliothek deutscher Klassiker). Erstaufl. Aufbau-Verlag, Berlin und Weimar; 1964, 314 S. Ganzleinen, 5 DM. Seite 3 ND-Beilage Nr. 13 vom 28. März 1964 Der ...

  • Menschensohn

    Augusto, Roa Bastos: Menschensohn. Roman. Aus dem Span, von Curt Meyer-Clason, Aufbau- Verlag, Berlin und Weimar, 1964, 333 S., Ganzlei- ■ nen, 7,20 DM. • Der. im Exil lebende paraguayische Schriftsteller hat mit diesem 1962 geschriebenen Roman ein Epot seines Volkes geschaffen. An einer Fülle von Einzelschicksalen gestaltet er den erwachenden „Menschensohn" mit all seinen Hoffnungen und Kämpfen ...

  • Erinnerungen einer Mutter

    Marcjanna Fornalska: Erinnerungen einer Mutter. Aus dem Poln., Dtetz Verlag, Berlin, 1964. 633 S. Ganzleinen, 11,50 DM. Das Buch wurde von einer achtzigjährigen Frau verfaßt, die vorher kaum ein Wort schreiben konnte. Mit einem Finger, jeden Buchstaben suchend, tippte sie es Wort für Wort auf der Schreibmaschine ...

  • Der rothaarige Widerspruch

    Gottfried Herold: Der rothaarige Widerspruch. Verlag Neues Leben, Berlin, J964, 18} S. Ganzleinen, 4,90 DM. Inmitten der genossenschaftlichen Felder des Dorfes Steinhegen liegt ein Stück Land, das dem LPG-Vorsitzenden des Nachbardorfes gehört. Nachdem er sich einem Austausch widersetzt hat, zeigt er Interesse an der dort stehenden halb verfallenen Scheune ...

  • Die Kinder der Nibelungen

    Adolf Endler: Die Kinder der "Nibelungen, Mitteldeutscher Verlag, Halle, 1964, 111 S. Ganzleinen, 2,80 DM. Mit diesem zweiten Gedichtband setzt sich Adolf Endler mit Erscheinungen der Gegenwart auseinander. In heiteren Kindergedichten . spricht Endler vom Glück unserer Gegenwart.

Seite 10
  • Das ist schlechtes Deutsch

    Die von Bonn gesteuerte Propaganda bemüht sich momentan besonders emsig, den Wissenschaftlern, Künstlern und Studenten der DDR die im Westen übliche seltsame Vorstellung von geistiger Freiheit aufzuschwatzen. Zu diesem Zwecke spricht man dort von einer „Liberalisierung des Geistes in den Ostblockstaaten" ...

  • Lehrbuch in Vorbereitung

    Besonders viele Lehrer machten darauf aufmerksam, daß zum Zeitpunkt der Einführung des neuen Lehrplanes für Staatsbürgerkunde, also am 1. September 1964, auch Lehrbücher vorliegen müßten, die dem neuesten Stand der marxistisch-leninistischen Gesellschaftswissenschaften entsprechen und in einer der Jugend verständlichen Art und Weise geschrieben sind ...

  • Keine „politischen Schwänzchen"

    Wichtig sind darum die vielen Hinweise in der Diskussion darauf, daß man die Jugend, ihre spezifischen Probleme, ihre geistige Haltung und rhre Bestrebungen gut kennen muß. Das verlangt insbesondere von unseren Lehrern, vielfältige und neue Formen und Methoden der Arbeit mit der Jugend innerhalb und außerhalb des Unterrichts schöpferisch zu entwickeln ...

  • Dr. Heinrich Vogel

    Dr. Heinrich Vogel gehört zu den lungeren Philosophen, die befähigt und gewillt sind, immer neue Entwicklungsprobleme unserer Gesellschaft anzupacken und zu meistern. Die gesellschaftliche Funktion, die er ausübt, kommt diesem Anliegen entgegen: Genosse Dr. phil. Heinrich Vogel ist seit zwei Jahren 1 ...

  • Zwischenbilanz

    Die Aussprache zur staatsbürgerlichen Bildung und Erziehung der Jugend wird weitergehen, viele Fragen bedürfen noch gründlicher Untersuchungen. Nicht alle Aufgaben, die mit der staatsbürgerlichen Erziehung zusammenhängen, lassen sich sofort lösen. Hier soll- also zunächst nur eine Zwischenbilanz gezogen und über die nächsten notwendigen Schritte gesprochen werden ...

  • Moderne Sprachlehre

    Fremdsprachen sind ein unbezahlbarer Wissensschatz. Sie öffnen uns den Zugang zur Kultur anderer Völker. Sie dienen dem Austausch neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse. Mithin bereichern sie nicht nur unser geistiges Leben, sondern helfen uns auch, die materiellen Produktivkräfte schnell zu entwickeln ...

  • Kritisch sei bemerkt...

    In der Diskussion kamen auch spezifische Probleme des Faches Staatsbürgerkunde zur Sprache. Das ist völlig gerechtfertigt, denn die politische, weltanschauliche und moralische Bildung und Erziehung ist der spezielle Gegenstand dieses Fachunterrichts innerhalb des Gesamtprozesses der staatsbürgerlichen Erziehung und Bildung ...

  • Verschiedene Qualifizierungswege

    Mit Recht wurde in der Diskussion ein neuer Lehrplan gefordert. Inzwischen liegt der Entwurf eines wissenschaftlich begründeten, anspruchsvollen Lehrplanes vor. Er entspricht weitgehend den gesellschaftlichen Anforderungen, wie sie im Parteiprogramm niedergelegt sind. Gegenwärtig wird der Entwurf an etwa 60 Schulen erprobt ...

  • und lebensnah

    Zur Diskussion über staatsbürgerliche Bildung und Erziehung Von Margot Honecker, Minister für Volksbildung

    Die Diskussion über staatsbürgerliche Bildung und Erziehung, die im „Neuen Deutschland" und anderen Publikationsorganen unserer Republ?k geführt wurde, beweist den großen Widerhall, den das Jugendkommunique in allen Kreisen unserer Bevölkerung und besonders unter der Jugend selbst gefunden hat. Diese lebhafte, interessante und kritische Aussprache gab uns wertvolle Anregungen für die weitere Arbeit ...

Seite 11
  • Phantastisch, aber durchaus möglich

    Der nebenstehende Bericht mutet geradezu phantastisch an. Wir baten deshalb Herrn Diplompsychologen Dr. Jürgen Mehl vom Institut für Psychologie der Humboldt-Universität Berlin um seine Meinung: Der Bericht aus der Sowjetunion über erste Ergebnisse untersuchter Lernleistungen schlafender Menschen mag auf den ersten Blick phantastisch erscheinen ...

  • Schädlich für das Nervensystem?

    „Wie fühlten Sie sich?" „Ausgezeichnet." Die Frage nach der Gefahrlosigkeit des nächtlichen Lernens beschäftigte Swjadostsch schon vor dem Kriege. Würde es steh nicht schädlich auf das Nervensystem des Menschen auswirken? Zahlreiche Untersuchungen führten zu erstaunlichen Ergebnissen: Die Menschen fühlten sich tatsächlich besser ...

  • Fünf Nächte wöchentlich

    Natürlich könnten Skeptiker sofort einwenden: Wie ist es aber, wenn sich dies alles innerhalb „dieser Viertelstunde einprägt und. die.nächtlichen „Kunststücke" damit gar nichts zu tun haben? Blisnitschenko hat auch solche Versuche durchgeführt - in der Nacht erzählte man Studenten von den Helden der Festung Brest Am Morgen fragte man sie: ' „Welche Heldenstadt kennen Sie?" Stets kam die gleiche Antwort - Brest; nicht etwa Leningrad oder Sewastopol ...

  • Programmiertes Selbststudium

    Wir gewöhnen uns erstaunlich schnell an die seltsamsten Dinge. Hier aber, in den Hypnozitnmern, die gleichzeitig Schlafräume sind (ein exakter Ausdruck dafür wurde noch nicht gefunden), gibt ss überhaupt nichts, worüber man staunen könnte. Ganz gewöhnliche Betten, Bettvorleger und Hacker, auf denen Lautsprecher stehen ...

  • Noch keine Massenversuche

    Vor allem müssen wir die Grenzen des menschlichen Gedächtnisses feststellen. Die Methodik muß endgültig ausgearbeitet werden. Die Physiologen erreichen allein nichts. Hier müssen auch Akustiker, Biologen, Psychologen und Fachleute auf diesem Gebiet der experimentellen Phonetik ein Wort mitsprechen. Erst dann kann man mit Massenversuchen beginnen ...

  • Greise lernen wie Jugendliche

    Wenn bei uns das Lernen nicht vorangeht, besonders von Fremdsprachen, finden wir dafür zahlreiche Rechtfertigungen, schieben es auf ein schlechtes Gedächtnis oder auf unzureichende Fähigkeiten. Beim nächtlichen Unterricht dagegen gibt es keinen Schüler mit einer schlechten Note. Die Studenten Blisnitschenkos lernen alle mit dem besten Erfolg und prägen sich 95 bis 100 Prozent aller Wörter ein ...

  • Afrika schwimmt fort

    Im Gebiet des Golfs von Aden ist die Erderwärmung vier bis fünfmal größer als normal. Das deutet auf eine starke Aktivität im Erdinnern hin und stützt die These, daß Afrika von Arabien „fortschwimmt". Jährlich entfernt sich nach dieser These der Erdteil um etwa einen Zentimeter. Diese Erkenntnisse brachte ...

  • Sensationelle Meldungen

    Das war der erste wissenschaftliche Versuch in der Welt, um zu klären, welche Möglichkeiten bestehen, während des natürlichen Schlafes gesprochene Worte aufzunehmen. Er wurde von A. M. Swjadostsch angestellt, der heute Professor und Doktor der medizinischen Wissenschaft ist. Daß es möglich ist, Menschen im Schlaf etwas 2u lehren, darauf ist man wahrscheinlich schon viel früher gekommen ...

  • Neue Informationskanäle

    Im Schlaf lernen - das löst wohl deshalb ein sensationelles Interesse aus, weil dieses Problem jeden von uns mehr oder weniger stark berührt Das Leben Oberschüttet uns Tag für Tag mit einer Lawine von Neuigkeiten. Der Inhalt fast jeden Berufes verändert sich in einigen Jahren merklich. Die Kenntnis einer oder zweier Fremdsprachen genügt für die Arbeit nicht mehr ...

  • 15 Jahre lange Versuche

    In der Sowjetunion hat der Leiter des Laboratoriums für experimentelle Phonetik am Institut für Sprachkunde bei der Akademie der Wissenschaften der UdSSR, Kandidat der philologischen Wissenschaften Leonid Andrejewitsch Blisnitschenko, die Rolle des „nächtlichen Ruhestörers" übernommen. Bereits in den vierziger Jahren beschäftigte sich Blisnitschenko, ohne etwas über die Arbeiten von Swjadostsch zu wissen, in Kiew mit der Theorie der Hypnopädie ...

  • Unzureichende Krebsforschung

    Mit dem völlig unzureichenden Stand der Krebsforschung, in Westdeutschland befaßte sich kürzlich die „Frankfurter Rundschau" in einem längeren Artikel. Die Zeitung betont, daß es in Berlin-Buch seit 1947 ein DDR-Institut für Krebsforschung gibt, das schon im Jahre 1959 über 153 wissenschaftliche Mitarbeiter und 870 Angestellte verfügte ...

  • Im Schlaf

    besinnt der Unterricht

    Es war im Jahre 1936. In einer Leningrader Klinik las man drei Mädchen während des Schlafes mehrere Male eine Geschichte mit spannender Handlung vor. Kaum waren sie des Morgens erwacht, begann eines der Mädchen die gleiche Geschichte wiederzuerzählen, die es angeblich geträumt hatte. „Woher weißt du, was ich geträumt habe?" staunte die zweite ...

Seite 12
  • Die Wahrheit über den Osterhasen

    Freunde, schon Shakespeare ließ Heinrich VIII. sagen: „Die Wahrheit ist schlicht und gerade." Aber das Phänomenale an ihr ist: Sie bricht sich immer Bahn. Früher oder später. Und sogar auf den Gebieten, wo selbst Wahrheitsfanatiker nicht so schnell hinzutreten gewohnt sind. Es sei nur daran erinnert, wie kürzlich im Westen auch Hansel und Gretel als abgefeimtes Mörderpaar entlarvt wurden ...

  • Aus dem Bonner Ei gepellt

    Nachdem sich der alte Hase in Bonn entschlossen zu haben scheint, die Faule-Eier-Produktion in der üblichen Weise fortzusetzen, sehen wir uns genötigt, alle Ostereiersudler vor dem Auftauchen folgender Exemplare zu warnen. Es ist damit zu rechnen, daß die erhardgekochten, nagoldlackierten, braunbesträußelten und voni Abzugshahn getrettnerten Eierchen auch weiterhin das Nest der westdeutschen Bürger beschmutzen werden ...

  • Vom Ich zum Quartier

    Die Stadt Berlin; von jeher sehr gesellig Und guten Gästen immer wohl geneigt, Beweist in diesen Tagen augenfällig. Wie man sich von der besten Seite zeigt. Der Mai ist nah. Es rüsten sich die Massen. Das Jugendfestival steht vor der Tür. Und um es dort nicht länger steh'n zu lassen, Benötigt man nun einmal auch Quartier ...

  • Na bitte

    Stoßseufzer eines Abiturienten Na bitte, sagte ich es nicht schon lange, daß uns're Pauker große Pfeifen sind. Erst nehmen sie uns in die Prüfungszange und machen uqs mit Sitzenbleiben bange, und nun war ihr Geunke für den Wind. Wen kratzt denn heute noch der Stil von Goethen und Lessings oder Kleistens Sprachgefühl ...

  • Die Spinne

    Vera Langntckel Zeichnung: Hlavin

Seite
Besatzung der „RB-66" aus DDR ausgewiesen Die westdeutschen Atomwaffengegner auf dem Marsch für Rüstungsstopp Deutsch-Sowjetische Freundschaftskundgebung 15 Gütezeichen „Q" noch in diesem Jahr Wie steht es mit der Aussaat? Über 4,5 Millionen Japaner im Lohnkampf Leiten nach neuer Art garantiert gute Saat Walter Ulbricht bei Faust-Premiere Präsident Tanganjikas empfing Kiesewetter Untrennbar mit der Partei verbunden Die Forderungen der DDR Aber Bonn strebt nach Atomwaffen Heute mit Beilage DIE GEBILDETE NATION und Funkprogramm Freundschaftstreffen mit Marschall Malinowski Die Forderungen der westdeutschen Atomwaffengegner
Jahrgänge durchstöbern
1946 | 1947 | 1948 | 1949 | 1950 | 1951 | 1952 | 1953 | 1954 | 1955 | 1956 | 1957 | 1958 | 1959 | 1960 | 1961 | 1962 | 1963 | 1964 | 1965 | 1966 | 1967 | 1968 | 1969 | 1970 | 1971 | 1972 | 1973 | 1974 | 1975 | 1976 | 1977 | 1978 | 1979 | 1980 | 1981 | 1982 | 1983 | 1984 | 1985 | 1986 | 1987 | 1988 | 1989 | 1990
Tagesausgabe wählen