18. Jun.

Ausgabe vom 01.08.1961

Seite 1
  • größter Sieg

    Die Welt steht im:Banne des neuen Programmentwurfs der Kommunistischen Partei der Sowjetunion. Es ist kein, Parteiprogramm schlechthin, es ist das Programm der Menschheit, das den Weg zum größten aller Siege der Menschheitsgeschichte, zum Kommunismus, weist. Es ist das Programm der erlösten Menschheit, das der Welt Frieden, Arbeit, Freiheit, Gleichheit und Glück bringt ...

  • Das Programm des Kommunismus geht um die Welt

    Moskauer Dokument Gesprächsthema Nr. 1 in allen Ländern Bürgerliche Zeitungen müssen zugeben: Friedenswille der UdSSR klarer denn je bewiesen

    Berlin (ND/ADN). Vom Augenblick der Veröffentlichung an steht der Entwurf des neuen Programms der KPdSU im Mittelpunkt des Interesses der Weltöffentlichkeit. Sozialistische wie bürgerliche Presseagenturen sendeten noch in der Nacht zum Sonntag lange Nachrichtenserien über den Inhalt des Programms und ließen kurz danach auch ausführliche Auszüge folgen ...

  • FRANKREICH

    Die meisten Pariser erfuhren die wichtigsten Punkte des Programm- Entwurfs in den schönen Wäldern der Pariser Umgebung über ihre Kofferradios. Man kann ohne Übertreibung ;agen, daß das Wochenende für die Mehrsahl der Franzosen im Zeichen des Programms der KPdSU stand. Am Montag fielen die ausführlicheren Berichte der Zeitungen dann mit der Bekanntgabe zusammen, daß ab 1 ...

  • Ihr habt recht: Der Frieden erfordert größere Anstrengungen

    Kesselbauer liefern Generatorenständer aus eingespartem Material ■

    Berlin (ND). „Eine richtige Gagarin-Stimmung herrscht in unserer Brigade. Sc ist es richtig. Höher, schneller und weiter als der morsche Kapitalismus es jemals bringen konnte, kommen -wir an der Seite der Sowjetunion auf allen Gebieten des Lebens voran." So kommentierte der parteilose Brigadier Richard ...

  • WESTDEUTSCHLAND

    Der Essener Journalist und Bundestagskandidat der DFU Günther Bröhl erklärte: „Die Bekanntgabe des neuen Entwurfs des Programms der KPdSU hat erneut die Notwendigkeit einer ernsthaften Auseinandersetzung mit dem sowjetischen Friedensvertragsvorschlag für Deutschland unterstrichen. Der Entwurf des neuen Programms ist ein untrügliches Zeichen für den Friedenswillen der Sowjetunion ...

  • GROSSBRITANNIEN

    Monopol-Zeitungen wie der „Observer"* die „Sunday Times" und „Reynold's News" widmeten schon am Sonntag dem Programmentwurf ihre Hauptaufmachung auf der ersten Seite und brachten zudem ausführliche Berichte auf den Innenseiten. Der „Observer" verband antikommunistische Spekulation mit sachlicher Berichterstattung, konnte jedoch nicht umhin, den Entwurf als „grandioses Programm des Fortschritts" zu bezeichnen ...

  • Verkaufen sich an Konzerne

    Unser Nachbar sagte uns immer: .Solange es nicht verboten ist, gehe ich "rüber." Jetzt glaubt er, daß alle anderen gemeint seien, nur er nicht. Wir haben ihm gesagt, daß es jetzt auch für ihn gilt, sich zu entscheiden. Er ist ein alter Arbeiter, und ich habe ihn an die großen Kämpfe der zwanziger Jahre erinnert, als kaum ein Berliner Arbeiter daran dachte, nur seine eigenen Interessen zu sehen ...

  • Meckertante war still

    Als ich neulich vor einem Laden stand, wo man auf Kartoffeln wartete, meckerten einige Frauen darüber, daß nur ein Mann da wäre, der sie ablud, was ihnen zu lange dauerte. Plötzlich meldete sich eine Frau zu Wort und fragte die neben ihr Stehende, warum denn ihr Mann ^drüben" arbeite. Wäre er hier, könntsn vielleicht auch die Kartoffeln schneller abgeladen werden ...

  • Aufruf an alle jungen Christen

    „Wir sind gerufen, Täter des Friedens zu sein"

    Unter diesem Leitwort sind wir, junge Christen aus allen Teilen der Deutschen Demokratischen Republik, in Leipzig- Markkleeberg zusammengekommen. Wir haben die Aufgaben beraten, die uns als Junge Menschen auferlegt sind durch die Verantwortung, die wir als Glieder unseres Volkes tragen. Gerade für uns Jugendliche, die wir das Leben noch vor uns haben, ist der Frieden die wichtigste Sache ...

  • Stoff für Hetze

    Wäre es nicht so traurig, könnte man es fast kurios nennen, welche Rolle die Grenzgänger jetzt spielen: Erst verlassen sie hier ihre Arbeitsplätze. Die vielen Vorteile, die ohne ihre Hilfe Zustandekommen, nehmen sie wahr. Obendrein aber liefern sie der Westpresse nun auch noch einen Vorwand zur Hetze gegen uns ...

  • Unmißverständlich

    Mir scheint, da muß endlich mal ein deutliches Wort geredet werden. Deutlich, damit meine ich unmißverständlich. Die da drüben arbeiten und hier ihre Kinder in die Ferien fahren lassen, drüben die Löhne drücken und hier billige Mieten zahlen, müssen sich endlich mal sagen lassen: Ihr könnt uns nicht auf der Nase herumtanzen I Sicher soll man darüber reden, aber mal muß auch mit dem Gerede zu Ende sein ...

  • Walter Ulbricht beglückwünscht Hubert Maga

    Berlin (ADN). Der Vorsitzende des Staatsrates der DDR, Walter Ulbricht, übermittelte dem Präsidenten der Republik Dahomey, Hubert Maga, anläßlich des Jahrestages der Proklamierung der Unabhängigkeit der Republik Dahomey ein in herzlichen Worten gehaltenes Glückwunschtelegramm.

  • Berliner reden deutsch

    Leser urteilen über Grenzganger

    Von den 246 Leserbriefen, die gestern in unserer Redaktion eingingen, waren 112 dem Grenzgängerproblem gewidmet, derzeitig das Hauptgespräthsthema in Berlin. Hier einige Auszüge:

Seite 2
  • Junge Christen an Walter Ulbricht

    (Fortsetzung von Seite 1)

    werden muß. Den Deutschen Friedensplan begrüßen wir als beste Grundlage für eine konstruktive Lösung. Wir betrachten die Wahlen zu den örtlichen Volksvertretungen und die Vorbereitungen dazu als das in den nächsten Wochen entscheidende Mittel, unseren Staat zu stärken und durch ein Bekenntnis zur Arbeiter-und-Bauern-Macht den Erfordernissen des Friedens Nachdruck zu verleihen ...

  • Große gesamtdeutsche Gespräche am Wochenende überall in der DDR

    in. Arbeiterinnenkonferenz in Magdeburg / Forum in Erfurt / Gewerkschafter in Jena

    Berlin (ND/ADN). Das Wochenende stand in einigen Bezirken der DDR ganz im Zeichen großer nationaler Veranstaltungen. Auf der zweitägigen III. Gesamtdeutschen Arbeiterinnenkonferenz in Magdeburg legten die 270 Frauen aus der DDR, Westdeutschland und Westberlin ein Bekenntnis zum Deutschen Friedenplan ab ...

  • Wer Frieden "will, muß Frieden wählen

    Bedeutsames Jugendforum zur Bundestagswahl in Wuppertal

    Wuppertal (ND/DS/ADN). Unter dem Motto: „Wir suchen Leute mit Rückgrat für den Bundestag" veranstaltete der „Aktionsausschuß der Jugend gegen den Atomtod" in Wuppertal ein großes Jugendforum. Der Leiter des Forums betonte in seiner Ansprache, die Mehrzahl der Bevölkerung, vor allem aber die Jungwähler, ...

  • Jeder wird „weich' gemacht

    Auf die Frage des Gerichtsvorsitzenden, Vizepräsident Dr. .Jahn, ob die Möglichkeit bestehe, derartige Aussagen zu verweigern, erklärte Falk: Nur wer sich regelrecht auspressen ließ, bekommt in der Sichtungsstelle den notwendigen Stempel auf seinen Laufzettel. Und nur wer alle Stempel hat, bekommt Arbeit und wird „ausgeflogen" ...

  • Sozialdemokraten stimmen für DFU

    Wer Brandt und seine Mannschaft wählt, ebnet Strauß den Weg

    München (ADN/ND). Einen Aufruf an alle bayrischen Sozialdemokraten, bei den kommenden Bundestagswahlen der „Deutschen Friedensunion" (DFU) ihre Stimme zu geben, haben am Wochenende Münchner SPD-Mitglieder veröffentlicht. Die Münchner Sozialdemokraten, vornehmlich aus den Sektionen Haidhausen 2 und Waldpertach, weisen in ihrem offenen Brief darauf hin, daß die Kapitulationspolitik der rechten SPD-Führung sie zu diesem schweren Schritt veranlaßt hätte ...

  • Ein Brief voller Lügen

    Nach diesem Gespräch hat dieser USA- Agent dann Kunicke dazu erpreßt, einen Brief an seine Mutter zu schreiben. Der Zeuge sagte dazu dem Gericht folgendes: „Er hat mir den Brief nicht wörtlich diktiert, das wäre meiner Mutter aufgefallen. Er hat aber gesagt: In diesem Satz soll das und das enthalten sein und in diesem Satz das und das ...

  • Schutzmaßnahmen für DDR-Bürger

    Berlin (ND). Die Pressestelle des Ministeriums für Gesundheitswesen teilt mit: Da von der westdeutschen Regierung trotz des großzügigen Hilfsangebots der Regierung der DDR auf Lieferung des bewährten Sabin-Tschumakow-Impfstoffes nach wie vor völlig unzureichende Maßnahmen gegen die Poliomyelitis getroffen werden, breitet sich dort die Krankheit ständig weiter aus ...

  • Menschenfalle „Notaufnahme"

    Das gesamte „Notaufnahmeverfahren" im Westberliner „Flüchtlingslager" Marienfelde, dem sich jeder, der aus der DDR illegal nach Westberlin oder auch Westdeutschland gegangen ist, aussetzen muß, ist als eine einzige Menschenfalle anzusehen, sagte der Zeuge Falk aus. Falk war selbst bis vor kurzem als „Befrager" des westdeutschen Bundesamtes für Verfassungsschutz bei der „Vorprüfung B 1" — einem Teil des „Notaufnahmeverfahrens" — im „Flüchtlingslager" 'Marienfelde tätig ...

  • Der Menschheit größter Sieg

    (Fortsetzung von Seite 1).

    gang verurteilten Klassenherrschaft. Die rechten SPD-Führer haben dem, Marxismus endgültig abgeschworen, sie erstreben nicht einmal mehr soziale Reformen. Völlig dem Imperialismus unterworfen, ihm ganz hörig, geben sie die letzten Reste der bürgerlichen Demokratie preis, setzen sie alles auf die Karte der Atomrüstung und Notstandsdiktatur, der Unterwerfung der Nation unter die Rüstungsmonopole der USA und Bonns ...

  • Die Tochter erpreßt

    Ähnliche Fälle dieser Art berichteten auch andere Zeugen. Die Zeugin Stößel sagte aus, daß sie gezwungen wurde, ihre Tochter in einem Brief nach Westberlin zu locken. Die Tochter wurde dann vom amerikanischen Geheimdienst ohne lange Umschweife erpreßt: Man gab ihr 700 DM und verlangte dafür wichtige Unterlagen ihres Mannes, der Offizier in der Nationalen Volksarmee ist ...

  • Verräter sind nur Hummern

    „Ich hatte auch auf'dem Fragebogen angegeben, daß meine Eltern beim Topographischen Dienst in Dresden tätig sind. Das war nun wichtig für die Amerikaner ... Am nächsten Morgen wurde ich mit noch mehreren mir unbekannten Personen mit einem Volkswagenbus nach der Podbielskiallee 66 in Berlin-Dahlem (einer Zweigstelle des amerikanischen Geheimdienstes) gefahren ...

  • Menschenhändler sprach „offen"

    Der Zeuge Kunicke berichtete weiter, daß ihm, nachdem auch ein zweiter Brief nicht den von diesem amerikanischen Menschenhändler erwarteten „Erfolg" hatte, folgendes gesagt wurde: „So geht es nicht mehr weiter, durch die Blume können wir uns nicht mehr unterhalten. Wir müssen offen miteinander reden ...

  • Strauß droht DDR mit Wirtschaftsrepressalien

    Washington (ADN). Der Bonner Kriegsminister Strauß hat am Sonntagabend in Washington der DDR und den anderen sozialistischen Ländern wegen des angekündigten Abschlusses eines Friedensvertrages mit wirtschaftlichen Sanktionen gedroht. Die „wirtschaftlichen Gegenmaßnahmen", zu denen die Adenauer- Regierung ...

  • Das Ausland zum Friedensvertrag

    »Stockholms Tidninqen": Wozu braucht Strauß Atomwaffen?

    Das der schwedischen Regierung nahestehende Blatt stellt fest, USA-Präsident Kennedy habe „mit einer für einen amerikanischen Führer ungewöhnlichen Offenheit zugegeben, daß die Sowjetunion ein Sicherheitsproblem hat". Es sei selbstverständlich, daß in der UdSSR die Aggression von 1941 nicht vergessen worden ist ...

  • Übereinkommen mit DDR nötig

    Die britische Zeitung setzt sich in ihrer jüngsten Ausgabe für möglichst baldige Verhandlungen über das Westberlin- Problem ein. „Es muß eindeutig Ver-. handlungen über die Zukunft Berlins geben, damit diese Stadt aufhört, eine Gefahr für den Weltfrieden zu sein", schreibt das Blatt. Die Westmächte müßten früher oder später erkennen, daß es im östlichen Teil Deutschlands eine Regierung gebe, mit der sie verhandeln müssen, stellt die Zeitung weiter fest ...

  • ZK der KPD zum CDU-Kriegsprogramm

    Düsseldorf (ADN/ND). „Die Friedensmaske der Führung der Adenauer-CDU ist gefallen", stellt das Zentralkomitee der Kommunistischen Partei Deutschlands in einer am Montag veröffentlichten Erklärung zu dem kürzlich verkündeten CDU-Programm fest. Dieses Programm sehe die Einbeziehung ganz Deutschlands in die ,NATO vor sowie eine weitere verstärkte Rüstung und die — gegen das Selbstbestimmungsrecht des deutschen Volkes gerichtete — Ablehnung eines Friedensvertrages für Deutschland ...

  • Sie über uns

    Die »Frankfurter Allgemeine Zeitung" meldet am 29. Juli aus Bonn: »In einer in Bonn vorgelegten Untersuchung über Delikt, Urteil und Strafe in der Sowjetzone (gemeint ist die DDR) kommt das Münchner Infratest- Institut zu der Ansicht, daß die Kriminalität in Mitteldeutschland außerordentlich zurückgegangen sei ...

  • Bonner Gestapo will Kandidaten streichen

    Berlin (ND). Schon jetzt sei vorauszusagen, daß die Namen von vier Kandidaten zum Bundestag in Rheinland-Pfalz auf dem Stimmzettel nicht erscheinen würden. Ihre Wahlversammlungen würden, wenn irgend möglich, verboten werden. Diese aufschlußreiche Mitteilung über die „freien" Bundestagswahlen gab ein hoher Beamter des Verfassungsschutzamtes in Mainz einem Journalisten ...

  • Arbeiterkonferenz in München

    München (ADN/ND). 350 Gewerkschaftsfunktionäre, Betriebsräte, Betriebsratsvorsitzende und Vertrauensleute aus ganz Bayern, die an einer Arbeiterkonferenz der DFU am Sonntag in München teilnahmen, forderten alle bayrischen Arbeiter, Angestellten und Beamten auf, der nahezu vollkommenen Refaschisierung, Militarisierung und bewußten Kriegshetze in der Bundesrepublik einen Riegel vorzuschieben ...

  • Die Kopfjäger erpressen rücksichtslos jeden, der die DDR verrät

    Jeder DDR-Burger, der den Weg des Verrats geht und die Republik illegal verläßt, wird in Westberlin - ob er will oder nicht —^von ausländischen und westdeutschen Agentenorganisationen aktiv in das schmutzige Geschäft des Menschenhandels eingeschaltet. Diese ungeheuerliche Tatsache wurde während des dritten Verhandlungstages im Prozeß gegen fünf Menschenhändler vor dem Obersten Gericht der DDR von zahlreichen Zeugen auf Grund eisener Erfahrungen bestätigt ...

  • Volkswirtschaitsrat nahm Tätigkeit auf

    Berlin (ADN). Der Volkswirtschaftsrat der DDR hat unter Vorsitz von Minister Alfred Neumann seine Tätigkeit aufgenommen. Als Stellvertreter des Vorsitzenden des Volkswirtschaftsrates fungieren: Kurt Gregor, Erich Markowitsch, Dr. Günter Mittag, zugleich als Sekretär des Volkswirtschaftsrates, Fritz Selbmann, Hans Wittik und Helmut Wunderlich ...

  • Für Verhandlungen

    Der Vorsitzende des außenpolitischen) Senatsausschusses hat sich am Sonntag für Ost-West-Verhandlungen über das" Deutschlandproblem ausgesprochen. Als mögliche Verhandlungsgrundlage nannte er unter anderem den Rapacki-Plan, der bekanntlich eine atomwaffenfreie Zone und ein militärisches Auseinanderrücken vorsieht ...

  • 31 Poliotote

    Düsseldorf (ADN). Die Zahl der Poliotodesopfer im westdeutschen Land Nordrhein-Westfalen ist in der vergangenen Woche um zwei auf insgesamt 31 angestiegen. Allein in der vergangenen Woche sind 47 Personen neu an der gefährlichen Seuche erkrankt. Insgesamt sind damit seit Jahresbeginn in Nordrhein-Westfalen 639 Poliofälle zu verzeichnen ...

  • Nazi-Zenker Marinechef

    Bonn (ADN). Der Konteradmiral Karl 1 Adolf Zenker, unter Hitler als Admiralstabsoffizier an der Planung der faschistischen Überfälle auf Dänemark, Norwegen und die Niederlande beteiligt, wurde am Montag vom Bonner Kriegsministerium offiziell zum Inspekteur der westdeutschen Kriegsmarine ernannt.

  • Dr. Dieckmann in Urlaub

    Berlin (ND) Volkskammerpräsident Dr. Johannes Diecki.::.:- ■■• hat seinen diesjährigen Urlaub angtirc; ■- Die Amtsgeschäfte des Präsidenten ier Volkskammer führt während seines Urlaubs der Erste Stellvertreter des Präsidenten der Volkskammer. Hermann Matern.

  • NEU3S DEUTSCHLAND

    DAS REDAKTIONSKOLLEGIUM

    Hermann Axen, Chefredakteur; Georg Hansen, Dr. Günter Kertzscher stellv. Chefredakteure; Eberhard Heinrich, Redaktionssekretär; Horst Bitschkowski, Walter Florath, Dr. Roll Gutermuth, Willi Köhler, Karl-Ernst Reuter

Seite 3
  • Der Ubier gang vom Kapitalismus zum Kommunismus - der Entwicklungsweg der Menschheit

    I. Die historische Unyermeidlichkeit des Übergangs vom Kapitalismus zum Sozialismus

    Die welthistorische Wende der Menschheit vom Kapitalismus zum Sozialismus, die mit der Oktoberrevolution begonnen hat, ist ein gesetzmäßiges Ergebnis der Entwicklung der Gesellschaft. Der Marxismus-Leninismus hat die objektiven gesellschaftlichen Entwicklungsgesetze entdeckt, die dem Kapitalismus innewohnenden Widersprüche, die Unvermeidlichkeit ihrer revolutionären Explosion sowie des Übergangs der Gesellschaft zum Kommunismus aufgezeigt ...

  • II. Die welthistorische Bedeutung der Oktoberrevolution und des Sieges des Sozialismus in der UdSSR

    Der Große Oktober hat in Rußland, einem der größten Länder der Welt, die Front des Imperialismus durchbrochen und die Diktatur des Proletariats errichtet; er hat einen Staat von neuem Typus, den Sowjetstaat, und eine Demokratie von neuem Typus, die Demokratie für die Werktätigen, geschaffen. Die von ...

  • Einleitung

    Mit der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution begann eine neue Ära in der Geschichte der Menschheit: die Ära des Zusammenbruchs des' Kapitalismus und die Verwirklichung des Kommunismus. Per Sozialismus hat im Sowjetlande den vollen Triumph und in den volksdemokratischen Ländern entscheidende Siege errungen; et ist zum praktischen Werk Hunderter Millionen ...

  • der Kommunistischen Partei der Sowjetunion

    „Neues Deutschland1' veröffentlicht nachstehend Einleitung und ersten Teil des Entwurfs des Programms der Kommunistischen Partei der Sowjetunion. Der Wortlaut des gesamten Programmentwurfs erscheint in der „Einheit".

Seite 4
  • III. Das sozialistische Weltsystem

    Die Sowjetunion löst die Aufgaben des kommunistischen Aufbaus nicht allein, sondern:in der brüderlichen Familie der sozialistischen Länder. Die Zerschlagung des deutschen Faschismus und des japanischen Militarismus im zweiten Weltkrieg, bei der die Sowjetunion die. entscheidende Rolle spielte, schuf günstige Voraussetzungen für den Sturz der Macht der Kapitalisten und Gutsbesitzer durch die Völker einer Anzahl europäischer und asiatischer Länder ...

  • IV. Die Krise des Weltkapitalismus

    Der Imperialismus trat in die Periode des Nieder- und Untergangs ein. Der Kapitalismus ist von der Basis bis zur Spitze von einem unabwendbaren Zersetzungsprozeß befallen, der sich auf seine Wirtschafts- und Staatsordnung, seine Politik und Ideologie erstreckt. Der Imperialismus hat die Macht über den größten Teil der Menschheit unwiederbringlich verloren ...

  • Fortsetzung von Seite 3

    Staat, der den Frieden schützt und das Leninsche Prinzip der friedlichen Koexistenz in die Tat umsetzt, ist ein mächtiges Hindernis für die imperialistische Aggression. Die UdSSR hat mit ihren Erfahrungen voll und ganz die marxistisch-leninistische Lehre von der entscheidenden Rolle der Kommunistischen Partei bei der Errichtung und Entwicklung der sozialistischen Gesellschaft bestätigt ...

Seite 5
  • V. Die revolutionäre Weltbewegung der Arbeiterklasse

    Die internationale revolutionäre Bewegung der Arbeiterklasse hat welthistorische Siege errungen. Ihre wichtigste Errungenschaft ist das sozialistische Weltsystem. Das Beispiel des siegreichen Sozialismus übt einen revolutionären Einfluß auf die Werktätigen der kapitalistischen Welt aus, begeistert sie ^im Kampf gegen den Imperialismus und erleichtert in ungeheurem Maße die Bedingungen dieses Kampfes ...

  • VI. Die nationale Befreiungsbewegung

    Die Welt durchlebt eine Epoche stürmischer nationaler Befreiungsrevolutionen. Wenn der Imperialismus die nationale Unabhängigkeit und Freiheit der meisten Völker unterdrückte und sie in die Ketten grausamer Kolonialsklaverei schlug, so ist mit der Entstehung des Sozialismus die Xra der Befreiung der unterdrückten Völker angebrochen ...

  • Fortsetzung von Seite 4

    das stürmische Wachstum des Weltsozialismus unterspülen und 'zerstören Iden Imperialismus, führen zu seiner Schwächung und zu seinem Untergang, Die Monopolbourgeoisie kann dem unaufhaltsamen Gang der geschichtlichen Entwicklung nicht einmal mit Kernwaffen Einhalt gebieten. Die Menschheit hat das wahre Antlitz des Kapitalismus erkannt ...

Seite 6
  • VII. Der Kampf gegen die bürgerliche und die reformistische Ideologie

    Fortsetzung von Seite 5

    Die Welt von heute ist der Schauplatz eines erbitterten Ringens zweier Ideologien, der kommunistischen und der bürgerlichen. Dieses Ringen widerspiegelt den geschichtlichen Prozeß des Übergangs vom Kapitalismus zum Sozialismus im geistigen Leben der Menschheit. Die neue historische Epoche bat den wahren Triumph der revolutionären Weltanschauung des Proletariats gebracht ...

  • VIII. Die friedliche Koexistenz und der Kampf für den Weltfrieden

    Als das Hauptziel ihrer außenpolitischen Tätigkeit betrachtet es die KPdSU, friedliche Verhältnisse für den Aufbau der kommunistischen Gesellschaft in der UdSSR und für die Entwicklung des sozialistischen Weltsystems zu sichern und zusammen mit allen friedliebenden Völkern die Menschheit vor einem verheerenden Weltkrieg zu bewahren ...

  • Die Heerstraße zum Sozialismus ist gebahnt

    Der Programmentwurf zeigt die welthistorische Bedeutung der Oktoberrevolution und des Sieges des Sozialismus in der UdSSR, zieht die Bilanz des vom Sowjetvolk unter der Führung der Kommunistischen Partei zurückgelegten ruhmreichen Weges und demonstriert, was die aus den großen sozialistischen Umgestaltungen gesammelten Erfahrungen lehren ...

  • Nach diesen Maßstäben wird gemessen

    Die in -dem Programmentwurf enthaltenen Zahlen geben eine Vorstellung von der Größe der zu lösenden Produktionsaufgaben. Der Umfang der Industrieproduktion wird sich in zehn Jahren etwa auf das 2,5fache und in 20 Jahren mindestens auf das sechsfache vergrößern. Unsere Industrie wird am Ende des zweiten Jahrzehnts jährlich 2700 bis 3000 Milliarden Kilowattstunden Elektroenergie und etwa 250 Millionen Tonnen Stahl erzeugen können ...

  • Ein grundlegendes Dokument unserer Epoche

    Der Programmentwurf der KPdSU ist ein großes politisches und theoretisches marxistischrleninistisches Dokument unserer Epoche. In ihm wird erstmalig in der Geschichte der Menschheit ein wissenschaftlich begründeter, konkreter Plan zum Aufbau der kommunistischen Gesellschaft aufgestellt. Vor unserem Lande eröffnen sich verlockende Perspektiven ...

  • Zum Wohle des Menschen

    Der Entwurf der KPdSU legt die Wege zur Verwirklichung der Losung der Partei „Alles im Namen des Menschen, zum Wohle des Menschen" fest. „Jetzt sind alle'Möglichkeiten für die rasche Hebung des Wohlstandes der gesamten Bevölkerung, der Arbeiter, der Bauern und der Intelligenz, vorhanden", heißt es in dem Entwurf ...

  • Worin liegt die Stärke des Programms?

    Die Stärke des Programms der KPdSU liegt in dem fortschrittlichen Charakter des Kommunismus, der gesetzmäßig an die Stelle der kapitalistischen Ordnung, der Ordnung der Ausbeutung des Menschen durch den Menschen, der Arbeitslosigkeit und Armut der breiten Massen, des Haders unter den Völkern und der Kriege, tritt ...

  • Diktatur des Proletariats — Volksstaat

    In dem Entwurf des Programms der KPdSU werden die Aufgaben der Partei auf dem Gebiete des Staatsaufbaus und der Weiterentwicklung der sozialistischen Demokratie formuliert. Lenin und die Partei haben in heftigem Kampf gegen die Opportunisten die Idee der Diktatur des Proletariats verteidigt und entwickelt ...

  • Kommunismus — unmittelbar praktische Aufgabe *

    Heute stellt unsere Partei als unmittelbare praktische Aufgabe den Aufbau der kommunistischen Gesellschaft. In dem Programmentwurf der KPdSU wird eine allseitige Charakteristik des Kommunismus gegeben und gezeigt, welches seine Produktivkräfte und seine gesellschaftlichen Beziehungen sein werden, was der Mensch, der Werktätige der kommunistischen Gesellschaft, sein wird ...

  • Das große Programm des Kampfes für den Kommunismus

    Leitartikel aus der Montag-Ausgabe der „Prawda"

    Am Sonntag wurde in der „Prawda" der Programmentwurf der Kommunistischen Partei der Sowjetunion veröffentlicht Der Programmentwurf wurde einmütig von dem Juni-Plenum des ZK der KI*dSU gebilligt und wird gemäß seinem Beschluß von allen Kommunisten und Werktätigen der UdSSR diskutiert werden. Das neue Parteiprogramm wird dem XXII ...

Seite 7
  • Ich sah die Flottenparade

    tfunderttausende Leningrader feierten XJ- am Wochenende zusammen mit den Matrosen und Offizieren ihrer Marine den Tag der sowjetischen Kriegsflotte. Auf der Newa zwischen Winterpalast und Peter-Pauls-Festung, den historischen Stätten, von denen die Große Sozialistische Oktoberrevolution ihren Ausgang nahm, waren Einheiten der sowjetischen Kriegsmarine aufgefahren ...

  • Der stärkste Staat schlägt Frieden vor

    Der Programmentwurf gibt eine klare und deutliche Antwort auf die Frage, welche Perspektiven der Kommunismus für den Fortschritt der gesamten Menschheit eröffnet. Das brennendste ^Problem der Gegenwart ist das Problem der Verhütung eines neuen Weltkrieges und der Festigung eines dauerhaften Friedens auf der Erde ...

  • Kapituliert England vor der EWG?

    Macmillan kündigt Aufnahmeantrag an / Sturm im Unterhaus / Erklärung zur Westberlinfrage von unserem Londoner Korrespondenten Dr. Franz K r a h I

    London. In einer elektrisch geladenen Atmosphäre im britischen Unterhaus verkündete Premierminister Macmillan am Montag die Kapitulation Englands vor seinen imperialistischen Konkurrenten im „Gemeinsamen Markt". In einer Regierungserklärung gab er die Entscheidung White Halls bekannt, um volle Mitgliedschaft Englands in der EWG nachzusuchen ...

  • Englands Arbeiter kontra Bonner Panier: Tagesordnung der TUC-Konferenz: Für Friedenspolitik

    London (ADN). Im Zeichen des Protestes gegen die Stationierung westdeutscher Truppen und gegen Stützpunkte der USA auf britischem Territorium steht die Tagesordnung für die bevorstehende Konferenz des britischen Gewerkschaftskongresses (TUC), die am Sonntag veröffentlicht worden ist. Eine ganze Reihe ...

  • Deutsch-japanisches Treffen an der Moskwa

    FDJ-Delegation traf auch mit Jugendlichen Frankreichs, Indonesiens und anderer Länder zusammen Von unserer zum Weltjugendforum entsandten Sonderkorrespondentin Ursula Rebetzky

    Moskau. „Unsere Herzen schlagen gemeinsam im Takt für den Frieden", sagte ein führendes Mitglied des- Rates der japanischen Jugend, dem 66 Jugendorganisationen des Inselreiches angehören, auf einer Begegnung mit der Delegation der FDJ im Hotel „Ukraine". „Jetzt ist es bald 20 Jahre her, seit der zweite Weltkrieg zu Ende ging, doch seine Folgen in beiden Ländern sind noch nicht überwunden ...

  • Warum die Bedeutung der Partei weiter zunimmt

    Das Sowjetvolk baut unter der erfahrenen Führung der Kommunistischen Partei und ihres Leninschen Zentralkomitees mit Genossen N. S. Chruschtschow an der Spitze den Kommunismus auf. In dem Entwurf wird die wichtige Schlußfolgerung formuliert, daß die Kommunistische Partei der Arbeiterklasse durch den ...

  • Heath betonte Verhandlungsbereitschaft

    Im Anschluß an die dramatische Regierungserklärung trat das Unterhaus in eine außenpolitische Debatte ein, deren Hauptthema die Westberlinfrage bildete. Vor etwa 60 Abgeordneten — wenig mehr als ein Zehntel des Hauses — legte Lordsiegelbewahrer Heath den Standpunkt der britischen Regierung dar. In einer bemerkenswert maßvollen Rede betonte er mehrfach die Bereitschaft der britischen Regierung zu Verhandlungen über Westberlin und stellte nur zwei Bedingungen für die Erzielung eines Abkommens: 1 ...

  • Beifall für DDR-Solidarität

    Mit großem Beifall wurde in der Kommission des Welt Jugendforums, die si-ii mit dem Kampf der Jugend gegen Kolonialismus und für nationale Unabhängigkeit befaßt, am Montag der Diskussions,- beitrag des Sekretärs des Zentralrats der FDJ Werner Lambertz aufgenommen, der versicherte, daß die Jugend der DDR mit großer Sympathie den heroischen Befreiungskampf der Jugend Afrikas, Asiens und Lateinamerikas gegen Kolonialismus und Imperialismus unterstützt ...

  • Diplomaten Afrikas bei Chruschtschow

    Sowjetunion an der Seite des tunesischen Volkes

    Moskau (ADN). Der sowjetische Ministerpräsident Chruschtschow empfing am Montag die Botschafter und diplomatischen Vertreten von neun afrikanischen Staaten zu einer, Unterredung über die -Bizertafrage. Die Diplomaten,--auf deren''' Ersuchen die Unterredung stattfand, unterrichteten Chruschtschow über die Haltung ihrer Regierungen zur französischen Aggression gegen Tunesien ...

  • Dorticos dankt

    Berlin (ADN). In einem Telegramm an den Vorsitzenden des Staatsrates, Walter Ulbricht, und an den Vorsitzenden des Ministerrates, Otto Grotewohl, dankte der Präsident der Republik Kuba, Oswaldo Dorticos Torrado, für die übermittelten Glückwünsche anläßlich des Nationalfeiertages. Das Telegramm lautet: ...

  • Wachsen der Aktivität jedes Mitglieds — Lebensgesetz der Partei

    Das Lebensgesetz der Partei ist die strikte Einhaltung der Leninschen Normen des Parteilebens und des Prinzips der kollektiven Leitung, die Erhöhung der Verantwortung der Parteiorgane und ihrer Funktionäre vor der Masse der Parteimitglieder, die Gewährleistung des Anwachsens der Aktivität und der selbständigen, freien Tätigkeit aller Kommunisten, ihre Teilnahme an der Ausarbeitung und Durchführung der Politik der Partei, die Entwicklung von Kritik und Selbstkritik ...

  • Die große Aussprache beginnt

    Der Entwurf des Programms der KPdSU findet lebhaftesten Widerhall in den Herzen der Sowjetmenschen und ihre einmütige Zustimmung. Die Werktätigen der Sowjetunion sehen in diesem Dokument den Ausdruck ihrer Lebensinteressen, ihrer Wünsche und Hoffnungen. Der Entwurf des KFdSU-PrDgramms wird umfassend ...

  • Df. Nkrumah bekräftigt Bedeutung des Friedensvertrages

    Budapest/Prag (ADN-Korr./ND). Der Präsident der Republik Ghana, Dr. Kwame Nkrumah, und der Vorsitzende des Präsidialrates der Ungarischen Volksrepublik, Istvan Dobi, haben zum Abschluß des dreitägigen Staatsbesuchs Präsident Nkrumahs in Ungarn und der dabei geführten Verhandlungen ein Kommunique1 unterzeichnet, in dem es heißt: „Beide Regierungen sind sich darin einig, daß die infolge des letzten Weltkrieges noch bestehenden Probleme im Interesse der Festigung des Weltfriedens zu beseitigen sind ...

  • Die hohe Moral der neuen Gesellschaft

    Die Partei sieht in ihrem Programmentwurf ein breites System von Maßnahmen auf den Gebieten der Ideologie, der Krziehung, der Bildung, der Wissenschaft und der Kultur vor. Das Wichtigste in der ideologischen Arbeit sind in der gegenwärtigen Etappe die Erziehung aller Werktätigen im Geist einer hohen ...

  • Schreiben Präsident Burgibas

    Berlin (ADN). Im Auftrage des Präsidenten der Republik Tunesien, Habib Burgiba, übermittelte der Chef des Kabinetts des Präsidenten, Abdallah Farhat, dem Bevollmächtigten der Regierung der DDR für die arabischen Staaten, Botschafter Wolfgang Kiesewetter, ein Telegramm, in dem es heißt: „Seine Exzellenz der Präsident der Republik Tunesien hat mich beauftragt, ...

  • Delegation der RVR in Moskau eingetroffen

    Moskau (ADN). Die vom Ersten Sekretär des ZK der RAP und Vorsitzenden des Staatsrates, Gheorghe Gheorghiu-Dej, geführte Partei- und Regierungsdelegation der Rumänischen Volksrepublik ist am Montag in Moskau eingetroffen. Der Vorsitzende des Präsidiums des Obersten Sowjets der UdSSR, Leonid Breshnew. Ministerpräsident Nikita Chruschtschow und weitere führende Persönlichkeiten des Sowjetstaates sowie Tausende Moskauer hießen die Gäste herzlich willkommen ...

  • Welttreffen gegen Kernwaffen

    Tokio (ADN). An der 7. Weltkonferenz gegen Atom- und Wasserstoffbomben, die am 6. August in Tokio beginnt, werden 87 Delegierte aus 20 Ländern aller Kontinente sowie Vertreter von sieben internationalen Organisationen teilnehmen. Dies gab der Vorsitzende des Japanischen Rates für das Verbot der Atom- und Wasserstoffbomben, Prof ...

  • Rio feierte Juri Gagarin

    Rio de Janeiro (ADN/ND). Rund hunderttausend Brasilianer feierten am Sonntag den sowjetischen Weltraumfahrer Juri Gagarin auf einer Kundgebung in Rio de Janeiro. Der Kosmonaut, der zuvor in der Hauptstadt Brasilia zu Gast war, besuchte in Rio den Sitz der Nationalen Studentenunion (UNE). Zehntausende hatten sich außerdem in den benachbarten Straßen eingefunden, um den sowjetischen Fliegermajor zu sehen ...

  • DDR-Erfolg in Ulan Bator

    Ulan Bator (ADN). Aus Anlaß des 40. Jahrestages der Mongolischen Volksrevolution wurde vom 8. bis 30. Juli 1961 in Ulan Bator eine Landwirtschaftsausstellung der DDR durchgeführt. Durch Erlaß des Präsidiums des Großen Volkshurals erhielt diese Ausstellung die Ehrenmedaille des 40. Jahrestages der Mongolischen Volksrevolution ...

  • Gerald Götting bei Sekou Toure

    Conakry (ADN). Der Stellvertreter des Vorsitzenden des Staatsrates Gerald Götting wurde am 27. Juli 1961 von Präsidenten der Republik Guinea, S£kou Toure, empfangen. Präsident Sekou Toure führte mit Gerald Götting ein längeres Gespräch über beide Seiten interessierende Fragen. Am 28. Juli 1961 wurde Gerald Götting vom Präsidenten der Nationalversammlung der Republik Guinea, Diallo Sayfoulaye, empfangen ...

  • Das große Programm des Kampfes für den Kommunismus

    (Fortsetzung von Seite 6)

    des Proletariats entstanden ist, ist zu einem Volksstaat, zu einem Organ des Ausdrucks der Interessen und des Willens des ganzen Volkes geworden.

Seite 8
  • „Der Staat heißt DDR"

    Trotz mehrtägiger Bonner Hetze gegen die Teilnahme von DDR-Sportlern am Nürnberger Reit- und Springturnier und trotz eines offenen Boykottaufrufs des Nürnberger „8-Uhr-Blattes" an die Bevölkerung, waren an beiden Tagen bei Regen und Kälte über 5000 Anhänger des Pferdesports in das Reitstadion gepilgert ...

  • Conolly warf 69,09 m

    Jahresbestleistung im Hammerwerfen erzielte Weltrekordmann Harold Conolly (USA) am Sonnabend in Los Angeles mit 69,09 m. €m Stabhochsprung schaffte Ron Morris 4,72 m, scheiterte aber an der Weltrekordhöhe von 4,85 m. Jugendrekord knapp verfehlt Bei den Abendwettkämpfen des SC Wissenschaft DHfK I^ipzig gab es am Wochenende in den technischen Wettbewerben eine Reihe beachtlicher Leistungen ...

  • größte Qangsferrmg 2. Verbrechen im Auto

    Heft 83 einer der vielen Schund-Reihen schildert auf Seite 27 eine Vergewaltigung im fahrenden Wagen: „Joe nickte nur kurz und schob sich dann über die Lehne. Als er das Steuer mit fester Hand umschloß, grinste Ralph und verließ seinen Platz. Der Wagen raste dahin durch die Straßen. Niemand hätte von ...

  • Der Neubau

    Heute wird in Westberlin ein Neubau eingeweiht, und man versäumt es nicht darauf zu verweisen, daß 440 000 D-Mark für ihn aufgewendet werden mußten. Doch der Leser im demokratischen Berlin würde nicht erraten, welchem Zweck dieser Neubau dienen soll, selbst wenn man ihm versprechen würde: »Zehnmal darfst du raten!* Um es kurz zu machen ...

  • Der Laden blieb offen

    Für das II. Quartal 1961 wurde der Verkaufsstellenausschuß L 18/136 als bester im Wettbewerb der KG Weißensee gemeldet. Durch die gute Zusammenarbeit zwischen dem Verkaufspersonal und den Verkaufsstellenausschüssen konnte der Umsatzplan für alle drei Verkaufsstellen mit durchschnittlich 109 Prozent erfüllt werden ...

  • Offenherzige Aussprachen

    In den Aussprachen ging es nicht nur um die große Politik, sondern auch um Probleme, die uns in Neuenhagen auf den Nägeln brennen. Unsere Einwohner sind verärgert, weil die Produktionsgenossenschaft des Baugewerbes nicht in der Lage ist, alle notwendigen Hausreparaturen durchzuführen. Es fehlte an Arbeitskräften ...

  • Brief aus Hohenschönhausen

    Angeregt durch den Artikel „Heinzelmännchen im Handel" im „ND" vom 19. Juli schreibt die Vorsitzende des Konsum-Verkaufsstellenausschusses L 18/136, Frau Helene Ackermann: „Nicht nur in der KG Köpenick gibt es Heinzelmännchen, auch in Weißensee sind sie am Werk. Zu unserem Verkaufsstellenausschuß hier im Randgebiet Hohenschönhausen gehören drei Verkaufsstellen ...

  • An den Zeitungskiosken erhältlich: Die Revanche 1961

    Der Verlag „Neues Deutschland" hat dem Wunsch vieler Freunde des königlichen Spiels Rechnung getragen und die 21 Partien des Revanchekampfes um die Schachweltmeisterschaft zwisdien Michail Tal und Michail Botwinnik in einer Broschüre herausgebracht. Ein bedeutender Gewinn gegenüber dem Vorjahr besteht darin, daß der sowjetisdie Großmeister Salo Flohr und Tals Sekundant, der Verdiente Meis' ...

  • MOSAIK DES TAGES

    320 Studenten der Berliner Humboldt- Universität erholen sich in diesem Sommer im Ausland. Die Ferienreisen, die in Zusammenarbeit mit dem Komitee für Touristik und Wandern veranstaltet werden, führen die Studenten in die Sowjetunion, in die CSSR, nach Polen, Ungarn, Bulgarien, Rumänien und Jugoslawien ...

  • Jagd auf Klassiker

    Der Westberliner Zoll hat seit dem Wochenende begonnen, eine größere Zahl von Zivilstreifen auf U-Bahnhöfen und vor S-Bahnhöfen einzusetzen. Die Zollbeamten machen vor allem Jagd auf westdeutsche Studenten- und Jugendgruppen, die von Besuchen im demokratischen Berlin häufig mit Büchern der Klassiker aus Wissenschaft und Belletristik oder junger fortschrittlicher Autoren in den Händen nach Westberlin zurückkehren ...

  • Aktive Genossinnen

    Die Unterstützung durch weiteste Kreise der Bevölkerung, insbesondere durch 300 Genossinnen aus den Woluw Parteiorganisationen, ist eine große Hilfe für die Handelstätigkeit der KG Weißensee. Funktionäre und Mitglieder leisteten allein im II. Quartal über 4500 Stunden als Zeithilfe oder durch die Teilnahme an Hausfrauenbrigaden ...

  • Hausfrauen übernehmen Ferienvertretungen

    Ungehobene Schätze im sozialistischen Handel / Was das Beispiel der Weißenseer Heinzelmännchen lehrt

    Fragen des Handels, der Dienstleistungen und der Versorgung mit den 1000 kleinen Dingen stehen auf der Tagesordnung der heutigen Bezirksverordnetenversammlung von Weißensee. Dabei sollten die Volksvertreter auch bedenken, wieviel gute Gedanken und Anregungen, wieviel aktive Hilfsbereitschaft noch als ungehobener Schatz in breiten Kreisen der Bevölkerung ruhen, ein Schatz, den es zu heben gilt, um vorhandene Schwierigkeiten und Arbeitskräftemangel zu überwinden ...

  • Besätzer übten „Beweglichkeit"

    „Routinemäßige Übungen zur Überprüfung der .Beweglichkeit'" führten am Montagmorgen die drei westlichen Besatzungstruppen in Westberlin durch. Um 4.30 Uhr rasten Militärlastwagen mit Lautsprechern durch die weiten Wohngebiete der Amerikaner in Zehlendorf. Das gleiche Bild bot sich im Umkreis des Olympiastadions, wo die britischen Besatzungsangehörigen mit ihren Familien wohnen, sowie in Frohnau und Reinickendorf, wo sich die Franzosen seit Jahren ganze Straßenzüge ' reserviert haben ...

  • Nicht länger Treibholz

    Wir werden diese Aussprachen fortsetzen, wir werden allen sagen, daß sie sich zu entscheiden haben. Sie können nicht von uns verlangen, daß sie die Vorteile, die die Arbeiterklasse sich in der DDR errungen hat, genießen können und auf der anderen Seite für die Feinde der Arbeiterklasse arbeiten. Und das gilt auch für Fritz Levenhagen, Willi Staffelt und Fritz Strenow, die uns in den Aussprachen sagten, daß ihnen die persönlichen Vorteile wichtiger sind als die Interessen der Arbeiterklasse ...

  • 15 trennten sich vom Verrat

    15 Arbeiter der Gemeinde Neuenhagen vor den Toren Berlins haben sich in diesen Tagen entschieden. Sie werden ihre Arbeit in Westberlin beenden und ihre Tätigkeit in unseren volkseigenen Betrieben wieder aufnehmen. Nicht zuletzt ausschlaggebend für ihren'Schritt waren die Aussprachen, die wir mit ihnen führten, ehrliche und vor allem offene Aussprachen ...

  • MITTEILUNGEN DER PARTEI

    Die Bildungsstätte der Bezirksleitung und die Kreisleitung Prenzlauer Berg laden ein zum Vortrag: „Der Friedensvertrag —" ein Gebot des Völkerrechts. Potsdam, UN-Charta' und die .Rechtsauffassungen' des Herrn Gerstenmaier". Referent: Genosse Ingo Oeier, Mitarbeiter im Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten, am Mittwoch, dem 2 ...

  • Lipschitz forciert Hipo

    Die Verwaltung des Westberliner Innensenators Lipschitz (SPD) hat in den letzten Tagen Pläne zur Forcierung der Ausbildung von Angehörigen der Hilfspolizei ausgearbeitet. Die als „freiwillige Polizeireserve" bezeichnete Hipo soll bis zum Jahresende auf einen Stand von 3000 einsatzfähigen Angehörigen gebracht werden ...

  • Butzke Dritter

    Mit der 8. Etappe von Wroclaw nach Lodz über 193 km ging am Sonntag die Polen-Rundfahrt 1961 zu Ende. Den letzten Etappensieg holte sich der Pole Jochem in 4:50:58 st, doch den Gesamtsieg trug ungefährdet sein Landsmann Kowalski vor Fornalczyk davon. Der Potsdamer Butzke belegte als bester DDR- Fahrer mit 2:50 min Rückstand zum Sieger einen guten dritten Platz ...

  • NEUES DEUTSCHLAND 1234887»» 11 12 1?

    Redaktion: Berlin W i. Mauerstraße S9 40. TeL 22 03 41 — Verlag: Berlin N 54. Schönhauser Allee 176, Tel. « 89 51 — Abonnementspreis monatlich 3,50 DM — Bankkonto: Berliner Stadt- Kontor, Berlin N' 58, Schönhauser Allee 144. Konto-Nr. 4'1898 — Alleinige Anzeigenannahme DEWAG WERBUNO BERLIN, Bertin C ...

  • Neues Sittlichkeitsverbrechen

    Eine 28jährige Frau, namens Erna Engelmann, ist in der Nacht zum Sonntag in einer Laubenkolonie des Westberliner Bezirks Neukölln ermordet aufgefunden worden. Nach ersten Angaben der Polizei handelt es sich vermutlich um ein Sittlichkeitsverbrechen. Von dem Täter fehlt noch jede Spur. (ADN)

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