19. Jun.

Ausgabe vom 01.06.1961

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  • Regierungsdelegation zurückgekehrt

    Bruno Leuschner: Das waren die bisher bedeutsamsten Wirtschaftsverhandlungen

    Berlin (ADN). Von Moskau kommend, traf am Mittwoch die Regierungsdelegation der DDR auf dem Flugplatz Berlin- Schönefeld ein. Die Delegation hatte in der sowjetischen Hauptstadt mit einer Regierungsdelegation der UdSSR Verhandlungen zur Erweiterung und Vertiefung der Wirtschaftsbeziehungen in den Jahren ...

  • Allen Kindern Glück und Frieden

    eich glücklicher Augenblick im Leben einer Mutter, wenn ihr wenige Wochen altes Kind zum ersten Male sie anlächelt, die Ärmchen nach ihr ausstreckt Es ist gewiß: Jede liebende Mutter der Welt legt schützend den Arm um ihr Kind wie die junge Bäuerin auf dem berühmten Bild der Madonna von San Sisto des RaffaeL Seit je haben die Mütter der Welt ein Recht darauf, daß ihre Kinder leben, gesund und ohne Gefahr aufwachsen und an dem, was menschlicher Geist ersonnen, vollen Anteil haben ...

  • Friedensvertrag kommt bald

    ND: Aus allen Verlautbarungen der letzten Zeit ist zu ersehen, daß in Wien auch der Abschluß eines Friedensvertrages mit beiden deutschen Staaten Gegenstand der Beratungen sein wird. Glauben Sie, Genosse Walter Ulbricht, daß es in absehbarer Zeit zu einem Friedensvertrag kommen wird? Walter Ulbricht: Davon bin ich fest Oberzeugt ...

  • Rechtsbasis Potsdamer Abkommen

    ND: Welches ist nach Ihrer Ansteht die Rechtsbasis für den Abschluß des Friedensvertraaes ?

    Walter Ulbricht: Die Rechtsbasis ist und bleibt das Potsdamer Abkommen. Die Westmächte haben diese Rechtsbasis verletzt. Sie haben eine westdeutsche Separatwährung geschaffen. Mit ihrer aktiven Mithilfe wurde Deutschland gespalten. Sie haben die Pariser Verträge der westdeutschen Bevölkerung aufgezwungen ...

  • Kein Anlaß für militärischen Konflikt

    Walter Ulbricht: Meines Erachtens gibt es nicht den geringsten Anlaß für irgendeinen militärischen Konflikt. Nur Abenteurer können in diesem Zusammenhang von militärischen Konflikten reden. Da sind zunächst die Verkehrswege, die in der Westpresse oft erwähnt werden, wobei von Irgendwelchen Blockademaßnahmen geschwätzt wird ...

  • Hat Adenauer Mut zur Vernunft?

    ND: Glauben Sie, Genosse Walter Ulbricht, daß die Bonner Regierung vor oder nach den westdeutschen Wahlen bereit sein könnte, Verhandlungen mit der Regierung der Deutschen Demokratischen Republik zu führen, um zum Abschluß eines Friedensvertraaes zu kommen? Walter Ulbricht: Im westdeutschen Wahlkampf spielt bekanntlich die chauvinistische und revanchistische Schaumschlägerei eine überragende Rolle ...

  • Chruschtschow Gast der CSSR Auf dem Wege nach Wien in Bratislava von Novotny begrüßt

    Prag (ND-Korr.). Der sowjetische Ministerpräsident Nikita Chruschtschow, der sich auf dem Wege nach Wien befindet und auf Einladung der Regierung der CSSR jetzt für zwei Tage.Gast des Bruderlandes ist, traf in den späten Abendstunden des Mittwochs in der slowakischen Metropole Bratislava ein. Der Sonderzug ...

  • Walter Ulbricht beglückwünscht Präsident Bourguiba

    Berlin (ADN). Der Vorsitzende des Staatsrates der DDR, Walter Ulbricht, sandte dem Präsidenten der Republik Tunesien, Habib Bourguiba, zum Nationalfeiertag folgendes Glückwunschtelegramm: .,1.1. ^ „ Anläßlich des Nationalfeiertages der Republik Tunesien, des Jahrestages des Sieges und der Verkündung ...

  • Um einen ganzen Schritt zur friedlichen Koexistenz

    Nu: Was ist noch Ihrer Ansicht, Genosse Vorsitzender, das Wesentliche an den bevorstehenden Wiener Gesprächen?

    Walter Ulbricht: Es geht darum, zur friedlichen Koexistenz einen ganzen Schritt weiterzukommen. Natürlich können wir von Wien keine fertigen Lösungen für die großen Probleme der Gegenwart erwarten. Aber die Völker erwarten, daß die Wiener Gespräche der Entspannung dienen und daß wenigstens einige der brennenden Fragen, aus denen Konflikte entstehen könnten, einer Losung nähergebracht werden ...

  • Naive Angriffspläne ND: Was wollen die Gegner einer Verständigung konkret mit diesen Störmanövern gegen das Wiener Treffen erreichen?

    Walter ulbricht: Sie möchten das Wiener Treffen zum Platzen bringen, bevor es überhaupt stattgefunden hat, ähnlich etwa, wie seinerzeit die Pariser Gipfelkonferenz mit Hilfe der U-2-Provokation. Ich glaube nicht, daß dies gelingen wird. Die Völker fordern kategorisch, daß der Frieden nicht andauernd gestört wird ...

  • Wie wird der Friedensvertrag abgeschlossen? ND: Wie soll das geschehen?

    Walter Ulbricht: Der Friedensvertrag wird abgeschlossen werden entweder mit beiden deutschen Staaten — was wir wünschen und wozu wir bereit sind —, oder er wird abgeschlossen von der Sowjetunion und denjenigen Mächten der ehemaligen Anti-Hitler-Koalition, die es wünschen einerseits und der Deutschen Demokratischen Republik- andererseits ...

  • Ultras wühlen gegen Wiener Treffen

    Walter Ulbricht: Das sind die üblichen Störmanöver, die von den Interessenten des kalten Krieges immer dann ausgelöst werden, wenn eine Annäherung und internationale Entspannung auf der Tagesordnung stehen. Diesmal zielen diese Störrmanöver gegen die Zusammenkunft des -Vorsitzenden des Ministerrates der UdSSR, N ...

  • Walter Ulbricht über Friedensvertrag und Westberlin-Frage

    Interview des „Neuen Deutschlands" mit dem Vorsitzenden des Staatsrates der Deutschen Demokratischen Republik und Ersten Sekretär des ZK der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands

    ND: Genosse Vorsitzender des Staatsratest Vertreter der Bonner Regieruno und ein Teil-der Westpresse sind in den letzten Tagen ganz besonders bemüht, Unruhe zu verbreiten. So forderte Adenauer kategorisch die atomare Bewaffnung der Bonner Armee. Auf Revanchistentreffen in Westdeutschland wurden während der Pfingsttage provokatorische Forderungen auf Eroberung von Gebieten volksdemokratischer■ Länder erhoben ...

Seite 2
  • Fortsetzung Auf Seite

    ;B 1. Juni 1961 / ND / Nr. 149, Seite 2 Die Erlebnisse eines Kanadiers Chaim Kuflik heißt der Pistolenschütze. Er ist 58 Jahre alt und jüdischer Abstammung. Er ist aus Polen gebürtig und kanadischer Staatsbürger. Von Beruf ist Kuflik Kaufmann. Warum schoß er auf den Oberlandesgerichtsrat? Blenden wir ein Jahr zurück: 9 ...

  • „So ein verdammter . . .

    Der zusammengeschlagene und noch immer blutende Kanadier traut seinen Ohren nicht. Er zögert, der Aufforderung Folge zu leisten. Da packt ihn Odermann am Kragen und zerrt ihn über einen etwa zehn Meter langen Gang hinaus. Weitere drei Polizisten packen ebenfalls zu. Empört ruft Kuflik: „Das wird noch ein Nachspiel haben!" Als Antwort tritt ihn ein Polizist mit dem Absatz auf den Fuß und versetzt ihm einen Schlag in den Magen, daß er stöhnend zusammensackt ...

  • NA TO- Götzendienst

    Da steht 'einer in der Uniform eines amerikanischen Fliegermajors auf dem Flugplatz Sembach bei Kaiserslautern — und betet. Militärgeistlicher Shade spricht vor Tausenden Amerikanern und Deutschen das „Gebet zum Tag der Streitkräfte", das sinnigerweise — es ist der 22. Mai — zur Pfingstbitte wird. Und so betet er: Herr, hilf der NATO, denn sie allein erhält uns und den kommenden Generationen die Segnungen der Religion und des Gesetzes ...

  • Genosse Erich Kops |

    Nachruf des Zentralkomitees Nach langer schwerer Krankheit starb am 28. Mai im Alter von 56 Jahren der verdienstvolle Funktionär der Arbeiterklasse und bewährte Kämpfer gegen den Faschismus, Genosse Erich Kops. Als Sohn .eines Zimmermanns schloß er sich in früher Jugend dem Kampf der Arbeiterklasse an ...

  • Regierungsdelegation zurückgekehrt

    (Fortsetzung von Seite 1)

    von 1962 bis 1965 ist ein weiterer entscheidender Schritt getan, um unseren sozialistischen Aufbau fegen die Störversuche der militaristischen Kräfte zu sichern. Das Ergebnis der Moskauer Verhandlungen ist von großer wirtschaftlicher Bedeutung, sowohl für die weitere ökonomische Zusammenarbeit als auch für die Arbeitsteilung zwischen unseren beiden Ländern ...

  • Barsig sollte besser nicht lügen

    Berlin (ADN). Der Brief des Mitglieds der Volkskammer und 1. Sekretärs der Bezirksleitung Frankfurt (Oder), Eduard Götzl, an einen sozialdemokratischen Bundestagsabgeordneten hat in Kreisen der SPD-Bundestagsfraktion stärkste Beachtung gefunden. Der offizielle Sprecher des Parteivorstandes der SPD, Barsig, sah sich gezwungen, auf einer Pressekonferenz in Bonn am Montag zu dem Schreiben Götzls Stellung zu nehmen ...

  • Reputation

    Dilemma in westlichen Zeitungsredaktionen: Wie sage ich's meinem Leser* wenn bei dem Wiener Treffen Chruschtschow- Kennedy doch was 'rauskommen sollte? Daß eigentlich nichts 'rauskommen müßte, weil nichts "rauskommen dürfte, ist das Morgenund das Abendgebet der Bonner Ultras und ihrer Journalistischen Lakaien ...

  • Bonns Justiz schützt Judenmörder

    Or. Toeplitz: Mit Einstellung des Globke-Verfahrens soll Israel unter Druck gesetzt werden

    .Berlin (ADN/ND). Der Präsident des Obersten Gerichts der DDR, Dr. Toeplitz, hat in" einem ADN-Interview zur Einstellung des Ermittlungsverfahrens gegen Dr. Globke durch die Bonner Staatsanwaltschaft Stellung genommen. Dr. Toeplitz erklärte u. a.: „In der Einstellung des Verfahrens gegen Globke enthüllt sich der Charakter der westdeutschen Justiz ...

  • Die Erlebnisse eines Kanadiers

    Chaim Kuflik heißt der Pistolenschütze. Er ist 58 Jahre alt und jüdischer Abstammung. Er ist aus Polen gebürtig und kanadischer Staatsbürger. Von Beruf ist Kuflik Kaufmann. Warum schoß er auf den Oberlandesgerichtsrat? Blenden wir ein Jahr zurück: 9. März 1960 in Frankfurt (Main). Kaufmann Kuflik. wenige Tage vorher aus Toronto nach Westdeutschland gekommen, sitzt bei einem Glas Bier in einem Lokal am Frankfurter Hauptbahnhof ...

  • Noch drei Tage

    Berlin (ND). In drei Tagen beginnt mit ..der festlichen Eröffnung im Zentralen .'Klub der Jugend und Sportler (Deutsche Sporthalle) in der Berliner Stalinallee das I.V. Pressefest des, „Neuen Deutschlands". Trotz des schlechten Wetters — dem erfreulicherweise am Wochenende Sonnenschein, folgen soll — legen, unermüdliche Helfer den 20 Bühnen den letzten Schliff an, auf denen über 1000 Künstler, Ar- ...

  • Polizei schützt Nazi

    Was weiter geschieht, schildert Kuflik später einem Journalisten: „Ich berichtete den Beamten den Vorfall. Ein Polizist fuhr mich an: ,Der Mann hat Sie also gewarnt? Weshalb haben Sie dann auch nicht Ihren Mund gehalten?' Die Aufforderung, die Personalien der am Tisch sitzengebliebenen Begleiterin des Schlägers und der übrigen Zeugen aufzunehmen, lehnten die Beamten ab ...

  • Was rollt da wirklich an ?

    Verhaftungswelle mit Vorwarnung — das ist wirklich eine „besondere Art" in der Westzone. Bisher wurde >n etwas nämlich immer schlagartig unter Einsatz von Riesenpolizeiaufgeboten durchgeführt; und nicht selten sogar bei Nacht und Nebel. Aber da ging es ja auch darum, Menschen wie die westdeutschen Bauernvertreter Richard Scheringer und Ludwig Hatzi oder die DDR-Volksvertreter Bruno Adler, Arno Lutz, Rudolf Ludwig und Otto Liebau aus Quedlinburg widerrechtlich t>in?ii ...

  • Mißbrauch wissenschaftlicher Tagung

    Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten zu Bonner Provokation

    Berlin (ADN). Zu den Versuchen Bon« ner und Westberliner Kreise, von ihren Provokationen im Zusammenhang mit dem in Westberlin stattfindenden Kongreß der Internationalen Vereinigung für Wasserversorgung abzulenken, stellte ein Sprecher des Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten der DDR u. a. fest: Da ...

  • Eichmann-Broschüre verboten

    Karlsruhe (ADN). Die Bundesanwaltschaft In Karlsruhe hat die Verbreitung einer Dokumentation in Westdeutschland über die Eichmann-Verbrechen verboten. Es handelt sich hierbei um eine Broschüre des ungarischen Geschichtswissenschaftlers Prof. Levai, in der die enge Zusammenarbeit zwischen Eichmann und dem derzeitigen Bonner Staatssekretär Globke bei den Judenverfolgungen während der Nazizeit nachgewiesen wird ...

  • Wehnerleute maßregeln Atomkriegsgegner

    Saarbrücken (ND). Auf Weisung der Wehner-Brandt-Gruppe hat der Landesvorstand der SPD Saar, wie DPA meldet, drei weitere bekannte Arbeiterfunktionäre aus der Partei ausgeschlossen. Die Aasschlußbegründung lautet für Josef Göbel aus Lebach, er habe sich zum Programm der Deutschen Friedensunion tt>FU) ...

  • ADN protestiert

    Berlin (ADN). Mit einer Falschinformation hat am Mittwoch die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe auf einer Pressekonferenz den Versuch unternommen, die Arbeit der ordnungsgemäß in Bonn akkreditierten DDR-Journalisten zu erschweren und die Tätigkeit des ADN in Verruf zu bringen. Nach Angaben der Bundesanwaltschaft soll angeblich ein „ADN-Vertreter Dr ...

  • Globke-Dokumente überzeugten

    Berlin (ADN). Namhafte Teilnehmer einer internationalen Juristenkommission haben in den letzten Tagen beim Ausschuß für Deutsche Einheit in die Dokumente Einsicht genommen, dife den Bonner Staatssekretär Dr. Globke belasten. Prof. Abbe .Boulier, Paris; Prof. Kadar, Budapest; Rechtsanwalt Ventura, Rom; Prof Maneli, Warschau, und andere überzeugten sich von der Echtheit der Dokumente ...

  • Eichmann

    . Vier, fünf Schüsse peitschen durch den kleinen Raum im Frankfurter Justizgebäude. Oberlandesgerichtsrat Kiessling wirft sich zur Seite. Nur eine Kugel verletzt ihn leicht. Er entreißt dem Täter die Waffe. Der Schütze, ein kleiner älterer Mann, wartet, bis zwei Justizbeamte, durch die Schüsse alarmiert, in das Zimmer stürzen und ihn festnehmen ...

  • Erste Etappe:

    Beide deutsehe Staaten % verzichten darauf, Gewalt gegeneinander und gegenüber dritten Staaten anzuwenden und vereinbaren einen Rüstungsstopp; # verzichten auf die Atomrüstupg, auf die Herstellung, den Kauf und die — Stationierung von Kern- und Raketenwaffen auf deutschem Territorium, auf chemische und ...

  • Allen Kindern Glück und Frieden

    (Fortsetzung von Seite 1)

    von unten zu höherer Schulbildung zu stoppen, besuchen tn der Deutschen Demokratischen Republik schon jetzt mehr alä 80 Prozent der Schulabgänger die zehnklafsige 'polytechnische Oberschule. < So äußert sich die Fürsorge des Staates auch darin, welche ' Bildungsmöglichkeiten er den Kindern des Volkes öffnet ...

  • Und was ist der „Beitrag" der Bonner Militaristen zum Wiener Treffen?

    Kriegsminister Strauß auf dem CDU- Parteitag in Köln: 0 „Wir verlangen wirksamste und mo-r dernste Waffen für die Bundeswehr..., ein abgewogenes System konventioneller und atomarer Waffen." Bundestagspräsident Gerstenmaier an gleicher Stelle: • „Wir fordern die Grenzen von 1937." Nazigeneral Heusinger vor seiner Abreise zum NATO-Stab in Washington! 0 „Atomraketen gehören in die vor- <-• derste Linie" — das heißt an die Grenzen der DDR und der CSSR ...

  • Vorschläge

    über die es sich lohnt, in Wien zu sprechen: Das Programm der allgemeinen und vollständigen Abrüstung

    vom sowjetischen Ministerpräsidenten Chruschtschow am 18. September 1959 der UNO-Vollversammlung unterbreitet, steht nach wie vor ouf der Tagesordnung der Weltpolitik, ist aktueller denn je. Dieses Programm sieht vor: # Auflösung aller Streitkräfte und Vorbot ihrer Wiederaufstellung:, # Vernichtung aller ...

  • Mutige Flugblattaktion

    Mainz (ADN). Eine große Flugblattaktion führte die in Westdeutschland widerrechtlich verbotene KPD in diesen Tagen in Rheinland-Pfalz durch. Eine Vielzahl von Flugblättern wurde in den Kreisen Kusel und Birkenfeld verteilt. Die Flugblattverteiler der KPD bedienten sich für ihre Aktion einiger Kraftwagen ...

  • Das Programm der allgemeinen und vollständigen Abrüstung beider deutscher Staaten in drei Etappen

    von der Regierung der Deutschen Demokratischen Republik in einer Denkschrift der 15. Tagung der UNO-Vollversammlung unterbreitet, weist auch heute den Weg zur Sicherung des Friedens und des Lebens unserer Nation. Es enthält folgende Punktet Friedensvertrag mit beiden deutschen Staaten , abgeschlossen und Westberlin in eine entmilitarisierte Freie Stadt umgewandelt wird ...

  • Internationales Symposium

    Berlin (ADN). Die Geologische Gesellschaft in der DDR und die Sektion Hydrologie beim Landesausschuß Geodäsie und Geophysik bei der Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin haben beschlossen, im Frühjahr 1962 in Erweiterung der 9. Jahrestagung der Gesellschaft gemeinsam ein internationales Symposium zum Thema „Wasser" in Erfurt durchzuführen ...

  • Freude gehabt

    ihn fürchterlich zusammen. Kuflik liegt am Bodep mit Verletzungen an Stirn und Kinn. Er blutet aus Mund und Nase. Im gleichen Augenblick betreten zwei Polizisten das Lokal. Wirt und Gäste helfeii Kuflik wieder auf die Beine. Der Täter verschwindet durch eine Hintertür.

  • Dritte Etappe:

    Beide deutsche Staaten # lösen ihre Streitkräfte endgültig auf; 0 annullieren ihre Zugehörigkeit zur NATO bzw. zum Warschauer Vertrag und erklären ihre Neutralität, die von den Hauptmächten der Anti-Hitler- Koalition oder von den Vereinten Nationen garantiert wird.

  • Zweite Etappe:

    Beide deutschen Staaten 0 verringern ihre Streitkräfte und Rüstungen, verzichten auf die Wehrpflicht, vernichten die im Besitz deutscher Streitkräfte befindlichen Raketenwaffen ; 0 alle ausländischen Truppen verlassen das deutsche Territorium.5

  • NEUES DEUTSCHLAND

    5 DAS REDAKTIONSKOLLEGIUM Hermann Axen. Chefredakteur; Georg Hansen, Dr. Günter Kertzsdier stellv. Chefredakteure; Eberhard Heinrich, Redaktionssekretär; Horst Bitschkowski, Walter Florath, Dr. Rolf Gutermuth, Willi Köhler. Karl-Ernst Reuter

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  • Die Kraft der Gemeinschaft nutzen

    Minister Reichelt über die nächsten Aufgaben der Landwirtschaft

    Berlin (ADN). Über die Aufgaben der Landwirtschaft, die sich aus den ungünstigen Wetterverhältnissen im Mai ergeben, äußerte sich der Minister für Landwirtschaft, Erfassung und Forstwirtschaft, Hans Reichelt, am Mittwoch in einem ADN-Interview, das wir etwas gekürzt wiedergeben. Frage: Im-Monat Mai gab es befcanntlich in einigen Gebieten der DDR außerordentlich hohe Niederschläge ...

  • 100 zusätzliche Plätze

    Als Beispiel dafür, wie die Arbeit schon jetzt, bevor die Ordnungen Gesetzeskraft erhalten haben, verändert werden kann, nannte er den Stadtbezirk Weißensee. Dieses Beispiel habe auch- auf andere Stadtbezirke ausgestrahlt, wie zum Beispiel auf Friedrichshain, wo auf Grund von- Hinweisen und Kritiken der Bevölkerung Mitarbeiter der Abteilung Volksbildung des Magistrats mitgeholfen haben, in Kindergärten zusätzlich 100 Plätze zu schaffen ...

  • Friedensvertrag wird kommen

    Friedrich Ebert charakterisierte in diesem Zusammenhang den provokatorischen ■„westlichen Alarmplan" als eine „Pistole Westberlins, die auf die DDR und das ganze sozialistische Lager gerichtet ist". Er sagte: „Das hysterische Geschrei verrät nur die Unsicherheit, in die Westdeutschlands Ultras angesichts ...

  • Keine Zeit zum Ausruhen

    Ergebnisse der Wirtschaftsverhandlungen DDR—UdSSR begrüßt

    Berlin (ND). In Betrieben und Institutionen werden die enge Wirtschaftsgemeinschaft zwischen der DDR und der UdSSR lebhaft begrüßt und die von beiden Regierungen geführten Verhandlungen diskutiert, . - Der Bezirksvorsitzende des Wirtschaftsrates Rostock, Kurt Westphal, erklärte unserem Mitarbeiter Helmut Lange: „Die großartigen Ergebnisse der Verhandlungen zwischen den Regierungen der UdSSR und der DDR sind für uns ein Grund zu großer Freude, aber kein Grund zum Ausruhen ...

  • Entscheidung vom grünen Tisch

    Als in Großpösna im Kreis Leipzig- Land eine Bürgerin ihr Haus verkaufen wollte, griff der Betrieb erneut zu, um dort eine Krippe bzw. einen Kindergarten einzurichten. Aber seit einem halben Jahr können der Rat der Stadt Leipzig und der Rat des Kreises nicht unter einen Hut kommen. Der Streit geht u ...

  • Warum müssen 110 Facharbeiterinnen zu Hause sitzen?

    Zu ihnen gehören auch die Arbeiterinnen, vorwiegend Mütter mit Kindern, die zwei- bis dreimal in der Woche eine Schicht arbeiten. Die Textilfacharbeiterin Inge Schöckigt brachte ihre Schwestern Renate Hübner und Marianne Genat mit in das Werk. Vor Jahren hatten die beiden wie viele andere in der "Baumwollspinnerei gelernt oder gearbeitet ...

  • Burokratengarn gesponnen

    Seit zwei Jahren bringt es der Rat der Stadt nicht fertig, eine geeignete Villa in der Windscheidstraße, die mit geringen Mitteln als Kinderkrippe für 64 Kinder ausgebaut werden könnte, dem Betrieb zur Verfügung zu stellen, obwohl objektiv alle Voraussetzungen dafür gegeben sind. Die mit den Umbauarbeiten beauftragte Firma Richter bemüht sich seit mehreren Monaten um einen Bauauftrag, aber das Stadtbauamt hat taube Ohren ...

  • Eine große Familie

    Da steht die 71jährige Genossin Else Lehmann Tag für. Tag an ihrer Maschine. Sie ist 50 Jahre'Mitglied der Partei der Arbeiterklasse, eine Frau, die nach einem arbeitsreichen Leben seit vielen Jahren längst als Rentnerin die wohlverdiente Arbeitsruhe hätte in Anspruch nehmen können. Nein, sie tut es nicht und hält dem Werk die Treue, damit unsere Werktätigen mehr Stoffe und Trikotagen kaufen können ...

  • Organisierte Mitarbeit aller Bürger

    Bevölkerung erwartet vom Treffen Chruschtschow—Kennedy Entspannung der internationalen Lage

    Der Oberbürgermeister der Hauptstadt der DDR und Mitglied des Politbüros, Friedrich Ebert, begrüßte vor den Berliner Stadtverordneten, die am Mittwoch zu ihrer 20. außerordentlichen Tagung zusammengetreten waren, das Treffen zwischen Chruschtschow und Kennedy. „Mit großer Genugtuung- begrüßen wir", sagte ...

  • Wer spinnt in Leipzig den richtigen Faden?

    Was Stadtrat Wittstock und einige Mitarbeiter staatlicher Organe von den fleißigen Arbeiterinnen der Baumwollspinnerei lernen sollten

    1. Mai 1961 als Verdiente Aktivistin ausgezeichnet wurde. Und da ist schließlich die 22jährige Spinnerin Christa Seifert, die erst vor kurzem heiratete und als Christa Koffent bereits einen Namen in der Republik hatte. Dadurch, daß sie zur Siebenseitenbedienung der Ringspinnmaschinen überging, konnte sie 40 Tage Planvorsprung erreichen ...

  • Gute Erfahrungen von Karl-Marx-Stadt

    Im Bezirk Karl-Marx-Stadt haben die Volksvertretungen und staatlichen Organe seit Beginn des Jahres exakte Programme der Hilfe für die Spinnereien und Webereien in Zusammenarbeit mit den Textilarbeiterinnen ausgearbeitet und beschlossen. Viele Probleme, die heute noch in der Baumwollspinnerei Leipzig ...

  • Zutiefst demokratischer Charakter

    „Der zutiefst demokratische Charakter unseres Zentralismus im Gegensatz zum bürokratischen Zentralismus einer allmächtigen Ministerialbürokratie im Bonner Staat kommt darin zum Ausdruck, daß alle Maßnahmen in enger Zusammenarbeit mit der Bevölkerung: and ihren Organisationen, besonders den Gewerkschaften und der Nationalen Front, zustande kommen und daß alle die nachgeordneten staatlichen Organe berührenden Fragen mit ihnen zu beraten und abzustimmen sind", stellte der Oberbürgermeister fest ...

  • Die Fahrt der großen Kontrolle

    Einige hundert Kilometer hot das Feld der Millimeterhelfer seit dem Startschuß zur Fahrt der großen Kontrolle durch alle Bezirke der Republik schon hinter sich. Margen wird die Bezirksstadt Cottbus erreicht. Auch hier werden die Freunde von Gramm und Millimeter kontrollieren, was in den Betrieben getan ...

  • Einmütiger Beschluß

    Einmütig stimmte die Stadtverordnetenversammlung in einem Beschluß den von Oberbürgermeister Friedrich Ebert unterbreiteten Empfehlungen an den Staatsrat zu. Ergänzend beauftragte das Plenum den Magistrat, die Ergebnisse der Aussprache über die neuen Ordnungen, besonders die in den örtlichen Volksvertretungen und ihren' Organen, gründlich auszuwerten und sie zur Grundlage der staatlichen Arbeit zu machen ...

  • Komplexe Maßnahmen lassen auf sich warten

    Immerhin ist man bei der Besprechung am 3. Mai in der Baumwollspinnerei au der Erkenntnis vorgedrungen, daß komplexe Maßnahmen, angefangen von der Versorgung bis zur Arbeitskräftegewhanung, vonnöten sind, wenn den Arbeiterinnen wirksam geholfen werden soll. Um eine exakte Vorlage für.den Bat zu

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  • Die Steine sind aus dem Weg

    Nun saßen wir am Dienstagabend zum zweiten Male vor dem Bildschirm, um uns das Fernsehspiel „Steine im Weg'' von Nationalpreisträger Helmut Sakowski anzusehen. Die Gemeinde der Zuschauer wird nach der heißen Diskussion um die erste Aufführung ungleich größer gewesen sein als im Herbst des vergangenen Jahres ...

  • Anspruchsvolle moderne Filmkunst „Smyk" — ein interessantes psychologisches Experiment aus der CSSR

    Irgendwo in irgendeiner westdeutschen Großstadt sitzt ein Mann in einem Nachtlokal und starrt ins Leere. In die Leere seines eigenen Gesichts. Die Maskenstarre des Zynismus vermag nur unvollkommen seine Ratlosigkeit zu verdecken. Ein Name reißt ihn auä seinem Dahinbrüten: „Fräulein Marie aus Prag bittet ...

  • Neue Pferde sind gesattelt Von der ersten Fernsehrevue bis zum Bärbel-Wachhblz-Film

    Es ist kein Geheimnis, daß die Abteilung Unterhaltung des Deutschen Fernsehfunks bisher nicht die besten Pferde ritt. Meistens hatten die „Starter" der anderen Abteilungen die Nase vorn, und die Unterhaltungssendungen trabten in mehr oder weniger ausgetretenen Pfaden hinterdrein. Seit geraumer Zeit zeichnet sich jedoch ein Wandel ab, den wir mit Millionen Zuschauern gern registrieren: Im Rennstall der Unterhaltung wurden einige neue Pferde gesattelt, die noch manches erwarten lassen ...

  • Protest der Filmschaffenden

    Die Reaktion der Filmwelt war einmütig und äußerst energisch. Auf einer am 1. November in Rom abgehaltenen Tagung wurde ein erster einstündiger Streik beschlossen, der zwei Tage später durchgeführt wurde. Unter den mehr als fünfhundert Regisseuren und Schauspielern, die sich am Protest beteiligten, sah man Vittorio de Sica und Roberto Rossellini, Carlo Lizzani und Claudia Cardinale: alles klingende Namen aus der Welt des Films ...

  • Der Fall „Rocco und seine Brüder"

    Der italienische Film erlebt einen glücklichen Augenblick. Nach dem „Süßen Leben" von Federico Fellini und dem „Großen Krieg" von Monicelli (diesen beiden Filmen könnte man noch den „General della Rovere" von, Rossellini hinzufügen), gab es innerhalb weniger Monate weitere sechs oder sieben Filme von beachtlichem künstlerischen Wert und ernster Problematik ...

  • Den Süditalienern wirklich helfen

    „Das Finale des Rocco-Films", schrieb Luchino Visconti in der kommunistischen Wochenschrift „Vie Nuove". „ist symbolisch für meine Ansichten vom Süden: Der Bruder, der Arbeiter ist, spricht mit dem Jüngsten der Familie über eine Zukunftsvision seines Landes, die in idealer Weise jene gedankliche Geschlossenheit Antonio Gramscis verkörpert ...

  • Die Filmweh schaut nach Moskau

    Filmschaffende aus 55 Staaten kommen zum Festival in die UdSSR

    Moskau (ND-Korr.). Der Minister für Kultur der Sowjetunion, Jekaterina Furzewa, Mitglied des Präsidiums des ZK der KPdSU, gab auf einer Pressekonferenz vor in- und ausländischen Journalisten, kurze Zeit nach ihrer Rückkehr von den Filmfestspielen in Cannes, weitere Einzelheiten über das bevorstehende Moskauer Filmfestival vom 9 ...

  • Witz der Woche

    Den Witz der Woche leistete sich die westdeutsche Filmzensur in Wiesbaden. Nach tiefsinnigem Brüten hinter den Mauern des Biebricher Schlosses wurde der Öffentlichkeit mitgeteilt, daß künftig bei der Zulassung von Filmtiteln auf die Jugendlichen Rücksicht genommen werden müsse. Das ist wieder ein Sieg der westdeutschen „Demokratie'' ...

  • TODESMUT

    Der amerikanische Filmschauspieler Spencer Tracy, Hauptdarsteller in dem amerikanischen Film „Das Urteil von Nürnberg", mußte zu Außenaufnahmen nach Westberlin. Als Tracy seine Absicht bekundete, von Hof mit dem Auto durch die DDR zu fahren, gerieten einige Leute der Filmgesellschaft Vnited Artists aus dem Häuschen ...

  • Franco ist wütend

    Madrid (ADN). Der Generaldirektor für Film und Theater im spanischen Informationsministerium, Joe Munoz Fontan, ist abgesetzt worden, weil er die Ausfuhr des Films „Viridiana" und seine Aufführung bei den Filmfestspielen in Cannes erlaubt hat. Der Film, der erste, den der spanische Regisseur Luis Bunuel seit 30 Jahren in seiner Heimat gedreht hat, erhielt in Cannes zusammen mit dem französischen Streifen „Eine so lange Abwesenheit" die Goldene Palme ...

  • Mamlock-Film im Wettbewerb

    Das Ministerium für Kultur der Deutschen Demokratischen Republik hat< nach Beratung mit Filmschaffenden, den Film „Professor Mamlock" für den Wettbewerb gemeldet. Für Sondervorführungen sind die Filme „Der Fall Gleiwitz^ und „Italienisches Capriccio" vorgesehen. In die internationale Jury wurde Michael Tschesno-Hell berufen ...

Seite 5
  • Mathematik kann jeder lernen

    IVoch immer ist die Meinung weit verbreitet, ein normaler Mensch könne sich nicht aufrichtig für die „trockene" Mathematik interessieren, und zur Bewältigung der Schulanforderungen in diesem Fach sei im Gegensatz zu anderen Fächern eine Spezialbegabung erforderlich. Ein Versagen jn der Mathematik sei daher nicht so streng zu beurteilen wie etwa im Fach Deutsch ...

  • Polytechnische Bildung per Autobus?

    Es tauchte sogar der Vorschlag auf, das produktionsverbundene 1. Studienjahr in seiner jetzigen Form zu liauidieren und durch ^Studientage" in der Produktion zu ersetzen, wobei die Seminargruppen einmal in der Woche eventuell per Autobus in e\nen Betrieb fahren, um dort die Produktion kennenzulernen ...

  • Lehren und lernen mit Lust und Liebe

    Es genügt in unserer sozialistischen Gesellschaftsordnung nicht, ein ausgezeichnetes Fachwissen zu haben, wenn ein Lehrer nicht in der Lage ist, dieses Fachwissen in verständlicher Weise unseren Kindern vermitteln zu können. In vielen Fällen fehlen unseren Lehrern gründliche Kenntnisse über die kindliche Psychologie, besonders jungen Lehrern, die von der Universität kommen und wenig Erfahrung im Umgang mit Kindern haben ...

  • Vernünftige Studienpläne

    Gegenwärtig wird an allen Universitäten und Hochschulen das Problem diskutiert, wie man die unbestreitbar allzu vollgenackten Studienpläne entlasten und den Studenten wieder ein echtes „Studium" ermöglichen kann, das in einigen Fachrichtungen den Charakter des Hin- und Herhastens von einer Vorlesung zur anderen angenommen hat ...

  • Kinder- und Jugendbuchautoren ausgezeichnet

    Berlin (ND). Am Vorabend des Internationalen Kindertages verlieh der Stellvertreter des Ministers für Kultur, Staatssekretär Erich Wendt, in einem feierlichen Akt am Mittwoch im Club der Kulturschaffenden „Johannes R. Becher" in Berlin die Preise im Preisausschreiben zur Förderung der sozialistischen Kinderund Jugendliteratur 1960/61 ...

  • Lehrer von Morsen

    •Bei der Diskussion der Materialien zum VI. Pädagogischen Kongreß kamen zwei Problemkreise offensichtlich zu kurz: Einmal ist es zunächst der Bereich der polytechnischen Bildung und Erziehung, zum andern alles, was mit der Lehrerbildung zusammenhängt. Der Zentrale Polytechnische Eeirat empfahl zwar, „Polytechnische Bildung stärker in die Diskussion einbeziehen" (Deutsche Lehrerzeitung Nr ...

  • 50 Jahre Deutsches Hygiene-Museum Dresden

    Grußadresse des Zentralkomitees Berlin (ND1. In diesen Tagen kann das Deutsche Hygiene-Museum Dresden auf 50 Jahre erfolgreiche Arbeit zurückblicken. Es ist aus dem aufsehenerregenden Pavillon „Der Mensch" auf der lr Internationalen Hygiene-Ausstellung 1911 hervorgegangen und gehört heute zu den bekanntesten Zentren der gesundheitlichen Aufklärung und Belehrung in der Welt ...

  • Neue Qualitäten bedingen neue Formen und Methoden

    Durch den Unterrichtstag in der Produktion ist zweifellos eine neue "Qualität im gesamten Bildungs- und Erziehungsprozeß wirksam geworden, nämlich die bewußte Verbindung der Schule mit der gesellschaftlichen und Produktionspraxis. Die Schüler erhalten Einsicht in,die technologischen und ökonomischen ...

  • Wo bleiben die anderen

    fjpnnsspn? Immer wieder orientiert das ZK unserer Partei auf die Aufgaben und fordert von allen Mitgliedern, daß sie die mobilisierende Kraft sein müssen. Jeder Genosse muß sich die Frage stellen, ob er auch alles tut, um die Forderungen unserer Partei zu erfüllen. Leider ist es nicht immer so! Ich pflegte seit dem ersten Schulbesuch meiner Tochter einen engen Kontakt zu den Lehrkräften ...

  • KINDERTAG

    Weinen Kinder auch bei uns? Gewiß! Der Frühling kennt Sonne und Schauer. Aber weinen, weil Henker der Freiheit das Leben bedrohen, gibt es dort, wo der Imperialismus den Menschen entwürdigt. Unser Gelöbnis: Schaffen wir eine Welt, in der Kinder nur noch weinen, wenn sie sich aestoßen haben!

  • ZUM INTERNATIONALE

    Das lachende Kind lebt in unserer Republik. Es freut sich wie alle Kinder, die mit ihren Barchen verreisen oder Bonbons schlecken dürfen. Das weinende Kind lebt in Angola. Portugiesische Kolonialherren raubten ihm karton blieb sein Kinderzimmer

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  • Kameras, Geschäftsleute, Diplomaten

    Die optische Industrie der DDR ist auf der gegenwärtig in London stattfindenden internationalen Foto- und Kinoausstellung gut vertreten. Die Deutsche Kamera-Außenhandelsgesellschaft hat einen ansprechenden Stand belegt, der es ermöglicht, unsere Präzisionsapparate und optischen Instrumente zur Geltung zu bringen ...

  • Franco-Spanien in die NATO?

    Bonn und London wollen sich offiziell mit dem Henker verbünden

    Madrid/London (ADN/ND). Die NATO-Mächte beabsichtigen, wie aus Agenturmeldungen • hervorgeht, ganz offen, die faschistische Diktatur in Spanien politisch, militärisch und ökonomisch in ihr aggressives Paktsystem einzubeziehen und das kolonialistische Salazar-Regime in Portugal um jeden Preis zu halten ...

  • „Wostok" startete mit 20 MM. PS

    Obelisk am Landungsort Smelowka errichtet / Start erfolgte vom Kosmodrom Baikonur Bericht über Flugrekorde Gagarins eingereicht

    Paris (ADN). Die Tragerrakete des Raumschiffes „Wostok", mit dem der sowjetische Fliegermajor Juri Gagarin den ersten Raumflug in der Geschichte unternahm, hatte beim Start sechs Triebwerke mit einer Gesamtschubkraft von 20 Millionen PS. Dies wird in, einem Bericht über den Raumflug Juri Gagarins mitgeteilt, den der Vorsitzende des Zentralen Sowjetischen Aero-Klubs „Tschkalow", Tatjantschenko, am Dienstag der Tagung der Luftsportkommission der Internationalen Luftfahrtföderation (FAI) übergab ...

  • Neokolonialismus in Aktion

    TASS zur Konferenz von Coquilhatville

    Mit der Marionettenkonferenz in Coquilhatville ist die Verschwörung der Neokolonialisten gegen die Republik Kongo in ihr Schlußstadium eingetreten, stellt TASS in einem Kommentar fest Das letzte Glied in der langen Kette der von den Kolonialisten in Kongo begangenen Verbrechen solle die ihnen genehme „Umgestaltung" des Landes sein ...

  • Natascha hat viele Freunde

    Auch Natascha hat viele Freunde. Zu ihnen gehören nicht nur Ihr Vater und ihre Mutter, Pelageja Prokofjewna, die mit ihrem Haushalt, mit den Kindern und Enkeln zusätzlich zu ihrer Arbeit reichlich zu tun hat. Als Natascha vor kurzem krank- wurde, rief als erste ihre Klassenlehrerin, Irina Alexejewna Meschalkina, an ...

  • Gemeinsam gegen Wolken

    Es gibt indessen auch einige Wolken am blauen Himmel zufriedenen Lebens im „Neunten", Mißstände, mit denen sich das junge Wohnviertel, das werdende Kollektiv seiner Bewohner gemeinsam auseinandersetzt. Wir sprechen nicht davon, daß die vielen glücklichen Kinder Neu-Tscherjomuschkis zwischen der Straße der Gewerkschaften und der Straße des Fernsehens keineswegs alles Musterknaben sind ...

  • Jede erdenkliche Hilfe für die KVDR

    Kundgebung mit Alexej Kossygin in Phoengjang

    Phoengjang (ADN). Zu Ehren der in der Koreanischen Volksdemokratischen Republik weilenden sowjetischen Regierungsdelegation fand am Dienstag in Phoengjang eine Kundgebung statt, auf der die feste Freundschaft zwischen den Völkern beider Länder bekräftigt wurde. Der Leiter der sowjetischen Delegation, der Erste stellvertretende Ministerpräsident der UdSSR ...

  • Sommerferien neuer Art -

    Jetzt stehen drei Monate Sommerfenen vor der Tür. Nicht nur der Elternausschuß der Schule beriet darüber, wie man diese Ferien für die Kinder so schön wie möglich, gestalten kann/ Auch ein vereinigter Ausschuß, der gebildet wurde, um die Erziehung und Bildung von jung und alt im „Neunten" zu beraten, beschäftigte sich mit dieser Frage ...

  • USA-Störfeuer bei Laoskonferenz

    Bericht der Kontrollkommission widerlegt westliche Hirngespinste

    Genf (ADN). Die Genfer Laoskonferenz wurde am Mittwoch fortgesetzt. Bei der Eröffnung der Sitzung verlangte der britische Chefdelegierte Macdonald, daß die Konferenz der Internationalen Kontrollkommission für Laos zunächst neue Anweisungen erteilt. Auch der amerikanische Delegierte erhob diese Forderung ...

  • Ein General, ein Flug zum Mond und ein Tierbesuch

    Eine andere Frau stellt mit den Ausschußmitgliedern ebenfalls unentwegt etwas für die Kinder auf die Beine: Sofi.ia Alexejewna Prochorowa, die Vorsitzende des Elternausschusses des Wohnviertels. Freuden und Sorgen der Eltern sind ihr vertraut — hat sie doch.selbst zwei Töchter, die jetzt allerdings, schon zu den Erwachsenen zählen ...

  • Nehru: „Einfach unglaublich"

    Neu Delhi (ADN-Korr./ND). Der indische Premierminister Nehru richtete in einer Rede in Durgapur im Zusammenhang mit dem Besuch von Lord Home in Portugal den bisher schärfsten Angriff gegen die NATO und insbesondere die britische Regierung. Der britische Außenminister hatte während seines Besuchs bei Salazar dem Diktator jedwede Unterstützung bei der Unterdrückung des Freiheitskampfes in Angola zugesichert und sich mit der terroristischen Kolonialpolitik des Diktators solidarisiert ...

  • Wohnviertel der glücklichen Kinder

    A ls ich Iwan Petrowitsch vor kurzem •rl besuchen wollte, traf ich ihn schon vor seinem Haus auf der Straße, an seinem Arm das. „Nesthäkchen" unter, seinen sechs 'Töchternr die 13jShrige""Natascha, Das war Im" neunten Wohnviertel von Neu-Tscherjomuschkl, dem ;;Neunten", wie seine Bewohner diesen ersten der selbständigen Wohnkomplexe Moskaus mit seinen rund 15 Wohngebäuden und den vielen Grünflächen, Spielplätzen, Planschbecken, der Schule, der Kinderkrippe und dem Kindergarten nennen ...

  • Kennedy in Paris

    Paris/Washington {ADN/ND). Präsident Kennedy ist am Mittwoch zu einem dreitägigen Aufenthalt in Paris eingetroffen, Er wurde auf dem Flugplatz von Präsident de Gaulle begrüßt. Kurze Zeit nach der Ankunft Kennedys begannen seine Gespräche mit dem französischen Präsidenten de Gaulle. Im Anschluß daran gab de Gaulle zu Ehren Kennedys in seinem Amtssitz ein Essen, an dem auch der französische Premierminister Debre und Außenminister Couve de Murville teilnahmen ...

  • Glückwünsche Herbert Warnkes

    Berlin (ADN). Der Vorsitzende des FDGB-Bundesvorstandes. Herbert Warnke, übermittelte dem Vorsitzenden des jetzt gebildeten Allafrikanischen Gewerkschaftsbundes, Mahjoub Ben Seddik, folgendes Glückwunschtelegramm: „Die Gründung des Allafrikanischen Gewerkschaftsbundes ist ein großer, für die Arbeiterklasse der ganzen Welt bedeutsamer Sieg der Einheit der afrikanischen Werktätigen in ihrem Kampf für sozialen Fortschritt, gegen Imperialismus und Neokolonialismus ...

  • K. D. Sharma bei Minister Reichelt

    Berlin (ADN). Anläßlich des Besuches des Generalsekretärs des Allindischen Farmerverbandes und Generalsekretärs der afrikanisch-asiatischen Bauernorganisation, K. D. Sharma, gab der Minister für Landwirtschaft, Erfassung und Forstwirtschaft, Reichelt, am Mittwoch ein Essen. Daran nahmen u. a. auch der erste Sekretär des Zentralvorstandes der VdgB, Sperling, und der Staatssekretär des Ministeriums für Landwirtschaft, Erfassung und Forstwirtschaft, Skodowski, teil ...

  • Das Morgen im Heute

    Überall in Moskau gibt es glückliche Kinder. Doch Natascha, die jüngste Töchter meines Gastgebers Iwan Petrowitsch, •und 2000 andere im „Neuriten" mit ihr haben es besonders gut. weil sie Teil eines großen sich bildenden Kollektivs sind, das heute noch ein Beginn, morgen schon ■die Wohn- und Lebensweise aller im Kommunismus sein wird ...

  • Sudan protestiert

    Bonn (ADN/ND). Die sudanesische Regierung hat sich auf diplomatischem Wege in Bonn über den jüngsten Fall der Rassendiskriminierung beschwert, der eine sudanesische Studentengruppe in Fulda ausgesetzt war. Bei dem empörenden Vorfall hatte ein Fuldaer Gaststättenbesitzer am vergangenen Wochenende die Studentengruppe des( Lokals verwiesen, nachdem er zuvor bereits seinem Bedienungspersonal befohlen hatte, die sudanesischen Gäste auf keinen Fall zu bedienen ...

  • Einreisevisa verweigert

    London (ADN-Korr.). Das britische Konsulat in Westberlin verweigerte drei Delegierten der IG Bergbau der DDR, die von der Jahreskonferenz der schottischen Bergarbeitergewerkschaft eingeladen worden waren, die Einreisevisa, obwohl das britische Innenministerium am Freitag vergangener Woche mitgeteilt hätte, die Einreise für die DDR-Gäste sei genehmigt ...

  • Verhandlungen in Na Mon fortgesetzt

    Na Mon (ADN). Bei den politisch-militärischen Verhandlungen der drei laotitischen Gruppierungen in Na Mon legten am Mittwoch die Vertreter aller Seiten ihre Grundsätze für die Politik einer zu bildenden Koalitionsregierung dar, berichtet UPI. Nach den Beratungen wurde ein gemeinsames Kommunique veröffentlicht, ...

  • Länderbank-Direktor besuchte Stalinstadt

    Stalinstadt (ADN). Der Generaldirektor und Vorsitzende des Vorstandes der österreichischen Länderbank-AG, Oskar Henisch, der sich auf einer Reise durch einige europäische Länder befindet, besuchte am Dienstag Stalinstadt. Er wurde herzlich begrüßt von dem Amtierenden Filialdirektor der Deutschen Notenbank Stalinstadt, Marianne von der Heyden ...

  • Ein Biesengefängnis

    Lissabon (ADN). Die Nationale Portugiesische Studentenbewegung hat in der vorigen Woche in einem Appell an die Studenten der ganzen Welt festgestellt, daß Portugal gegenwärtig ein Riesengefängnis ist: „In den 30 Jahren des autoritären Polizeiregimes'Salazars waren die politischen Unterdrückungsmaßnahmen nie so grausam wie in der letzten Zeit", heißt es in dem Aufruf ...

  • Trujillo ermordet

    Paris (ADN). Der Diktator der Dominikanischen Republik, Rafael Trujillo, ist am Mittwoch ermordet worden. Das gab USA-Präsident Kennedys Pressechef Salinger am Mittwochabend in Paris bekannt. Er teilte weiter mit, daß Außenminister Dean Rusk von Kennedy angewiesen worden sei, in Washington zu bleiben und die Situation in der Dominikanischen Republik zu verfolgen ...

  • 3800 politische Prozesse

    Berlin (ADN). Den grausamen Terror, dem alle politischen Gegner des faschistischen Salazar-Regimes ausgesetzt sind, schildert am Dienstag die „Frankfurter Rundschau" in einem Beitrag ihres Lissaboner Korrespondenten, der berichtet, daß allein im Jahre 1959 von den Sondergerichten in Portugal 3800 politische Prozesse geführt worden sind ...

  • Nkrumah: NATO unter Anklage

    Accra (ADN). Der ghanesische Präsident Dr. Kwame Nkrumah hat ani Dienstag in einer Rede vor dem Parlament die NATO angeklagt, das portugiesische Kolonialregime in Afrika zu unterstützen. Zugleich verlangte er einen Handelsboykott gegen Portugal und eine gemeinsame afrikanisch-asiatische Aktion bei den Vereinten Nationen ...

  • Wallfahrt zur Akropolis

    Athen (ADN-Korr.). Tausende von Athenern besuchten am Mittwoch von den frühen Morgenstunden an die Akropolis — den Ort, an dem Manolis Glezos vor zwanzig Jahren die Hakenkreuzfahne der faschistischen Besatzungsmacht herunterriß.

  • Angoladebatte gefordert

    New York (ADN). 38 afrikanischasiatische UNO-Mitglieder und Jugoslawien haben am Mittwoch offiziell eine Debatte des UNO-Sicherheitsrates über den portugiesischen Kolonialkrieg in Angola gefordert, meldet UPI.

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  • Nur zwei Titelverteidiger im Ring

    DDR" mit acht Boxern bei den Europameisterschaften in Belgrad vertreten

    Von den zehn Box-Europameistern, die sich 1959 in Luzern mit dem Meistergürtel der AIBA schmücken konnten, werden vom 3. bis 10. Juni in Belgrad nur zwei ihre Titel verteidigen, im Bantamgewicht der Westdeutsche Horst Rascher und im Schwergewicht Abramow (Sowjetunion). Der Boxverband der Deutschen Demokratischen ...

  • Verhängnisvolles Spiel mit Blindgänger

    Zwei Jugendliche schwer verletzt / Sprengmeister Hauptmann Bahr warnt eindringlich vor Fundmunition

    Ein furchtbares Unglück ereignete sich am 11. Mai. Durch eine explodierende Splitterbombe aus dem zweiten Weltkrieg wurden in der Köllnischen Heide im Stadtbezirk Treptow der 13jährige Oberschüler Rainer Bause und der 18jährige Olaf Zernicke aus der Bärenlauchstraße in Niederschöneweide schwer verletzt ...

  • Schwyzer Deutsch

    Alles war haarfein eingefädelt. Nach menschlichem Ermessen konnte nichts mehr schiefgehen. Das Fußballänderspiel Dänemark-DDR mußte dem Flaggen- und Hymnenverbot zum Opfer fallen. Und plötzlich spielte die „Zone" doch. Wem sollte da nicht die Galle aufsteigen. Wie Balsam wirkte in dieser finsteren Stunde ...

  • BERLIN

    ■HAUPTSTADT^ Ärger in Treptow

    Der Vorstand der Treptower Kleingarten, anläge „Lindenhof II" in Adlershof ist ratlos. Erfährt man den Grund, ist man zumindest sprachlos und versteht den ratlosen Vorstand. , Ein Teil der Kleingartenanlage mußte im Herbst letzten Jahres wegen eines Neubau- Projektes der Deutschen Akademie der Wissenschaften geräumt werden ...

  • Im Patentbüro

    Pionierfreundschaften, Kollektive und auch einzelne Kinder können nämlich im Zentralhaus ihre Bastelarbeiten begutachten lassen. Im Patentbüro, das jeden Mittwoch von 15 bis 18 Uhr geöffnet ist, liegt ein dickes Buch, In dem alle Arbeiten „amtlich" eingetragen werden. Unter dem Datum 12. April 1961 heißt es z ...

  • Wolf gang Uhlmann am Schachbrett

    vor der Bücherstube im Park stellt sich ara Sonntag von 14 bis 18 Uhr der Mann vor, dem als erstem Schachspieler der Deutschen Demokratischen Republik der ehrenvolle Titel »Internationaler Großmeister" verliehen wurde: Wolfgang Uhlmann vom SC Einheit Dresden, der auf seinem Konto Siegs gegen die Besten ...

  • Stätte glücklicher Erinnerung

    Oft kommen durch die Tür mit dem Schild „Eingang nur für Kinder" große Leute, die sich noch gar nicht recht daran gewöhnen können, daß dies nicht mehr der richtige Eingang ist Offiziere der Nationalen Volksarmee, Facharbeiter, Studenten und andere sind es, die es immer wieder an die Stätte glücklicher Kindheitserinnerungen zurückzieht Die Dramaturgin des Theaters der Freundschaft Hannelore Hilsheimer, fand z ...

  • Wer tippt mit?

    Im Rahmen der Veranstaltung werden sich zwei Mannschaften im friedlichen Wettstreit gegenüberstehen: Kultur und Sport. Den Sport vertreten: Christa Stubnick, zweifache olympische Silbermedaillengewinnerin, und Klaus Ullrich, Sport* redakteur des „ND". Die Kultur vertreten: Kati Szekely vom Deutschen Theater und vom Jugendmagazin des Deutschen Fernsehfunks und Horst Knietisch, Kulturredakteur des „ND" ...

  • MOSAIK DES TAGES

    Tschechische and polnische Kinder sind am Internationalen Kindertag Gäste der Schüler aus der 10. Oberschule in Pankow. Mehr als 100 000 Besucher erfreuten die Künstler des berühmten Neger-Tanztheaters „Brasiliana" im Monat Mai im Friedrichstadt-Palasfc Die Skelette von sieben Menschen, die Opfer der amerikanischen und englischen Bombenangriffe wurden, sind am Dienstag bei Enttrümmerungsarbeiten auf dem Grundstück Martin-Luther-Straße 78/79 in Schöneberg aufgefunden worden ...

  • Klingenberg verkürzt Reparaturzeit

    Sozialistische Hilfe — Hebel zum Erfolg

    Mit der Einführung des 56 Tonnen schweren Induktors in den Stator der Hauptturbine III des Kraftwerkes Klingenberg sind die Reparaturen an diesem Großaggregat in die entscheidende Phase getreten. Durch die sozialistische Hilfe* die dem Großkraftwerk von vielen Betrieben der DDR während des Generalreparaturprogramms gegeben wirdy wurde es möglich; die Reparaturzeit an der Hauptturbine III von viereinhalb Monaten auf acht Wochen zu verkürzen ...

  • Wer darf mitmachen?

    Wer darf denn nun ins Zentralhaius der Jungen Pioniere gehen und an den Arbeitsgemeinschaften teilnehmen? Das ist eine Frage, bei der jedermann im Lichtenberger Wunderland verständnislos den Kopf schüttelt. Selbstverständlich jedes Kind; ob es Mitglied der Pionierorganisatio». ist oder nicht, ob die Eltern viel oder wenig Geld verdienen, ob es in Friedrichshain oder in Weißensee wohnt, ob es einzeln oder zusammen mit der Klasse kommt ...

  • Etwas wärmer und freundlicher

    Wetterlare: Das kleine Tiefdruckgebiet« das in der ersten Wochenhälfte die lang anhaltenden und ergiebigen Regenfälle brachte, ist zur südlichen Nordsee abgewandert und verliert nunmehr seinen Einfluß auf unser Wettergeschehen. Zwischen einem flachen Hochkeil über Südosteuropa und einem Tief über der Biskaya und Westfrankreich gelangt Deutschland in eine schwache südliche bis südöstliche Luftströmung ...

  • Wo jeden Tag Kindertag ist

    Im Wunderland An der Parkaue in Lichtenberg Eifrige Vorbereitungen für das IV. Pioniertreffen in Erfurt

    KinderBcharen streben dem großen Gebäude An der Parkaue in Lichtenberg zu. Unter ihnen ist auch ein kleiner Mann, der noch die Schulmappe auf dem Rücken hat Jetzt bleibt er stehen. „Ich könnte ja auch zu Hause auf der Straße spielen", scheint er zu überlegen. Aber erstens ist das zu gefährlich. Und zweitens: ...

  • Überhaupt alles kostenlos

    Es ist überhaupt alles kostenlos. Weder wird Eintritt bezahlt, noch müssen die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaften Beitragsmarken kleben. Wenn die Mutti eines künftigen bildenden Künstlers etwa Geburtstag hat. kann er im Keramiker- Atelier eine Vase, einen Teller oder eine Schale formen, sie mit den schönsten Ornamenten verzieren, im eigenen Ofen brennen — und kostenlos mit nach Hause nehmen ...

  • Höhere Auflage der „Wahrheit"

    Eine Steigerung der Auflage der fortschrittlichen Westberliner Zeitung „Di© Wahrheit" meldet AP am Mittwoch. Die amerikanische Nachrichtenagentur stützt eich dabei auf eine Information, die ein Sprecher des Westberliner Innensenators Lipschitz (SPD) abgab. Danach sollen vor allem die Donnerstagsausgaben des Blattes eine Auflagensteigerung bis zu 50 Prozent verbuchen ...

  • Der Knüller: „Revue am Mont Klamott"

    Unter diesem Titel geht auf der Freilichtbühne das festliche Abschlußprogramm in Szene. Kabarett, Jazz, Ballett, Schlager - Heiteres und Besinnliches Kennen Sie die Meinung der Marsbewohner? Kennen Sie den Walter-Song ? Kennen Sie die Moritat vom Ochsenblut? Kennen Sie das rote Gespenst? Erleben Sie ...

  • Abschiedsempfang für „Brasiliana"

    Den Ruf des Berliner Friedrichstadt-' Palastes als Weltstadtvariete bestätigt« der Direktor des berühmten Neger-Tanz* tfaeaters „Brasilianä" aus Rio de Janeiro, Miecio Askanasy, für das die Direktion des Palastes am Dienstagabend einen Ab. schiedsempfang gab. „Es war für uns etwas Wunderbares, im Berliner Friedrichstadt-Palast zu spielen ...

  • MIDISDEUTSCHLAND

    Redaktion: Berlin W * »ttuerstraße 89/40; T«L 22 03« — Verlas: Berlin N 54. Schönhauser Allee 176; TeL 42 59 51 — Abonnementspreis monatlich S,50 DM — Bankkonto: Berliner Stadt- Kontor. Berlin N 88. Schönhauser Allee 144; Konto-Nr. «'1898 — Alleinige Anzeigenannahme DEWAG WERBONO BERLIN; Berlin C it Rosenthaler Straße 28-31; und alle DEWAG- Betrlebe In den Bezirksstädten de» DDR — Postscheckkonto Berlin 1456 ...

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    Judo Wenn ein Einzentner- einen Zweizentnermann lächelnd aufs Kreuz legt, ruft das häufig Zweifel an der Redlichkeit des Duells hervor. Im Judo ist das möglich. Wer sich dafür interessiert: Von 14 bis 16 Uhr demonstriert die BSG Einheit „Friedrich Friesen" Griffe und Würfe aus dem Repertoire dieser meisterhaften und verblüffenden Selbstverteidigung ...

  • SC Lok schlug Wismut 3 : \

    In einem Nachholepunktspiel der neutralen Fußballoberliga-Runde bezwang der SC Lok Leipzig am Mittwoch in Altenburg den SC Wismut Karl-Marx- Stadt durch Treffer von Gawöhn (2) und Thöne mit 3 :1. Wachtel war für Wismut erfolgreich. In der I. Liga endete das Spitzenspiel zwischen dem SC Motor Karl-Marx-Stadt und Dynamo Dresden vor 12 000 Zuschauern mit 1 :0 für den SC Motor ...

  • Ansprache: Oberbürgermeister Friedrich Ebert,

    Mitglied des Politbüros des ZK und des Staatsrates der DDR Anschließend: Großes Festprogramm mit dem Deutschen Fernsehfunk, Leitung Heinz Quermann , im Zentralen Klub der Jugend und der Sportler (Deutsche Sporthalle) in der Stalinallee Beginn: 19 Uhr, Einlaß: 18.15 Uhr Eintrittskarten sind an der Kasse ...

  • Und am Sonntag ?

    Auf in den Friedrichshainl 20 Bühnen und Plätze - über 1000 Mitwirkende = Mode = Sport s Tanz 5 ernste und heitere Muse — alle bunten Blüten der Kultur verbinden sich zu einem großen Strauß der Freude, Von 7 bis 24 Uhr. Im gesamten Friedrichsharn!

  • Benfica Lissabon Europapokal-Sieger

    i Das Endspiel des 6. Fußball-Europapokal-Wettbewerbes der Landesmeister gewann am Mittwoch in Bern überraschend der portugiesische Meister mit 3 :2 gegen den FC Barcelona.

  • WERNER BUSSE 21 Jahre, Deutscher Meister 1961, SC Rotation Berlin Weltergewicht 21 Jahre, Deutscher Meister 1961, SC Traktor Schwerin

    Halbmittelgewicht HANS-DIETER NEIDEL 22 Jahre, Vizemeister 1961, SC Traktor Schwerin Schwergewicht

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Regierungsdelegation zurückgekehrt Allen Kindern Glück und Frieden Friedensvertrag kommt bald Rechtsbasis Potsdamer Abkommen Kein Anlaß für militärischen Konflikt Hat Adenauer Mut zur Vernunft? Chruschtschow Gast der CSSR Auf dem Wege nach Wien in Bratislava von Novotny begrüßt Walter Ulbricht beglückwünscht Präsident Bourguiba Um einen ganzen Schritt zur friedlichen Koexistenz Naive Angriffspläne ND: Was wollen die Gegner einer Verständigung konkret mit diesen Störmanövern gegen das Wiener Treffen erreichen? Wie wird der Friedensvertrag abgeschlossen? ND: Wie soll das geschehen? Ultras wühlen gegen Wiener Treffen Walter Ulbricht über Friedensvertrag und Westberlin-Frage
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