20. Nov.

Ausgabe vom 27.10.1960

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  • Ausländische Journalisten bei Minister Rau

    Mehrstündige Aussprache in freundschaftlicher Atmosphäre

    Berlin (ADN). Der Stellvertreter des Vorsitzenden des Ministerrates und Minister für Außenhandel und Innerdeutschen Handel, Heinrich Rau, empfing am Mittwoch die ausländischen Journalisten, die entsprechend ihrem Wunsche vom Verband der Deutschen Journalisten zum Besuch der DDR eingeladen wurden, zu einer Aussprache ...

  • Manifest

    an alle deutschen Wissenschaftler und Künstler

    Berlin (ND). Mit der leidenschaftlichen Forderung, die Abrüstungsvorschläge der Sowjetunion und der DDR sowie die Programmatische Erklärung des Staatsrates der DDR mit allen Kräften zu unterstützen, wandte sich am Mittwoch eine Willenskungebung von mehr als 100 führenden Vertretern der Intelligenz der DDR an die Öffentlichkeit Sie hatten sich auf Einladung des Nationalrats und des Deutschen Kulturbundes In der Deutschen ...

  • Das ölte Lied

    Am herbstlichen Himmel der Niederlande hat sich ein beispielloser Zwischenfall ereignet. Düsenjäger der Adenauer-Luftwaffe, die unerlaubt in den holländischen Luftraum eindrangen, rammten um ein Haar die Reise-. maschine der Königin von England. Da der Flug der königlichen Maschine an alle westeuropäischen Flugsicherheitszentralen und auch an die Fliegerleitstellen der Bundeswehr gemeldet worden war, handelte es sich ganz offenbar um einen sorgsam eingefädelten Piratenstreich ...

  • England erregt über Bonns Piratenstück

    Emrys Hughes: Wir warnten zu Recht! „Daily Mail": Königin Zielscheibe der „Luftwaffe" Westdeutscher Oberst: Es war eine Militärübung

    Trotz fieberhafter Versuche des Bonner Kriegsministeriums, den Vorfall zu bagatellisieren, gab der britische Minister für die Luftstreitkräfte, George Ward, im Parlamentjeine genaue Darstellung dieses t-uftpiratenaktes. Der Labourabgeordnete Emrys Hughes gab in der Debatte den zunehmenden Sorgen der britischen Bevölkerung über die Militarisierung Westdeutschlands mit der Feststellung Aus- Bonner Militaristen marschieren in Frankreich ein ...

  • Vier weitere Kraftwerke helfen mit

    20 Millionen kWh aus Stalinstadt zusätzlich

    Stalinstadt (ND). Um die Stahlwerker zu unterstützen, haben nun auch die Kraftwerker des Eisenhüttenkombinats Stalinstadt beschlossen, ihre Verpflichtung zu zusätzlicher Produktion von Elektroenergie. von 16 Millionen auf 20 Millionen kWh zu erhöhen. Diese Energiemenge reicht aus, um das Eisenhüttenkombinat etwa 24 Tage lang mit Energie zu versorgen ...

  • Wer jetzt wartet, gefährdet die Ernte

    ND-Interview mit Minister Hans Reichelt

    Frage: Herr Minister, in den letzten Tagen gab es in allen. Bezirken der Republik größere Niederschläge. Welche Lage ergibt sich daraus für die Herbstarbeiten? t Antwort: Die Niederschläge haben die Herbstarbeiten insgesamt, besonders die Kartoffel- und Zuckerrübenrodung, außerordentlich erschwert. Das findet seinen Ausdrude im geringeren Erntetempo ...

  • Stand im Wettbewerb

    Berlin (ND). Auf einer Pressekonferenz des Operativstabes der Staatlichen Plankommission für den Stahlwettbewerb wurde bekanntgegeben, daß der Staatsplan in den ersten beiden Dekaden dieses Monats mit 3054 Tonnen Roheisen und 9206 Tonnen Walzstahl (warmgewalzt) überboten wurde. Trotzdem konnte das Wettbewerbsziel der ersten 20 Tage noch nicht erreicht werden ...

  • Bonner Kriegstreiber an die Kette

    Forum mit Generaloberst Hoffmann Im Berliner Glühlamoenwerk Berlin (ADN). Der Minister für Nationale Verteidigung der DDR, Generaloberst Heinz Hoffmann, sprach am Mittwoch auf einem Forum im Kultursaai des VEB Berliner Glühlampenwerk, an dem über 300 Werktätige aus allen Betrieben des Stadtbezirks Friedrichshain teilnahmen ...

  • Die Bauern beraten

    Die ersten Kreisbauernkonferenzen zur Vorbereitung des VL Deutschen Bauernkongresses haben stattgefunden. Ihre Erfahrungen sind lehrreich für alle, besonders für die Kreisleitungen und Kreisauschüsse der Nationalen Front. Bereits in den ersten Monaten unserer vollgenossenschaftlichen Landwirtschaft haben ...

  • „Grauen und Zorn"

    Der „Daily Express" beschreibt die Reaktion der britischen .Öffentlichkeit auf das ungeheuerliche Ereignis wie folgt: „Ein Empfinden äußersten Grauens, gefolgt von einem Gefühl der Ungläubigkeit, daß so etwa passieren konnte, und schließlich wachsender Zorn." Gleichzeitig veröffentlicht das Blatt in fetten Leitern eine Meldung des DDR-Randfunks, in der der Überfall als eine Provokation und als Luftpiraterie bezeichnet wird ...

  • Parlamentarier Chiles in Berlin eingetroffen

    Berlin (ADN). Die erste Parlamentsdelegation aus Chrte, die die DDR besucht, ist am Mittwochabend auf dein Flugplatz Berlin-Schönefeld eingetroffen. Die Delegation, die von dem Parlajnentsabgeordneten Armando Holzapfel geleitet wird, folgt einer Einladung des Präsidium der Volkskammer der DDR.

  • Freche Reaktion Bonns

    Die Bonner Regierung denke überhaupt nicht daran, sich wegen des empörenden Zwischenfalles bei der Königin zu entschuldigen, geht ans übereinstimmenden Berichten westlicher Nachrichtenagenturen am Mittwoch hervor.

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  • SPD und Wahlkampf

    Am Wochenbeginn tagten in Westberlin Vorstand, Parteirat und Kontrollkommission * der SPD. Was servierte diese Tafung den SPD-Mitgliedern für den bevorstehenden Parteitag (Ende November in Hannover) und für den Bundestagswahlkampf? Da gibt es erstens einen Antrag an den Parteitag über „gerechte Vermögensbildung" ...

  • Die Bauern beraten

    (Fortsetzung von Seite 1) ,

    behandelt. Aber wir können die Werkr tätigen nur dann begeistern, alle Regerven für die Steigerung der landwirtschaftlichen Produktion zu nutzen, wenn -wir sie überzeugen, daß jeder Kreis, jede Gemeinde, jede Genossenschaft und jeder einzelne Bauer durch bessere Arbeit in Feld und Stall einen noch „größeren Beitrag zur Sicherung djes "Friedens leisten kann ...

  • Kurs auf Militärdiktatur

    Was die dritte der genannten Regelungen angeht, so genügt es} auf die Pressekonferenz vom 14. Oktober zu verweisen, auf der Professor Albert Norden die. Nazivergangenheit der Verfasser des Bonner Wehrrechts und derer aufgedeckt hatte, die es in der Bundeswehr anwen- ■ den. Ihre schmutzige und verbrecherische Tradition läßt keinen Zweifel, wie es jetzt in der Bundeswehr weitergehen soll; Die Novelle vom 5 ...

  • Wer jetzt wartet, gefährdet die Ernte

    (Fortsetzung von Seite 1)

    Zwischenfrüchte vernachlässigt worden. Sie duldet jetzt jedoch keinen Aufschub mehr, da wir auch im nächsten Jahr hohe Erträge ernten wollen. Die LPG Typ t sollten die Herbstaussaat auf den zusammengelegten Flächen auch dann beginnen, wenn einzelne Hackfruchtschläge noch nicht geräumt sind. An Winterzwischenfrüchten kann auch jetzt noch Wickweizen gedrillt werden ...

  • Stundenlange Verhöre

    Oberarzt Dr. Karch, ebenfalls bereits 60 Jahre alt, schilderte mit erschütternden Einzelheiten, wie man ihn und den Katsvorsitzenden Fritz Schaarschmidt in Gestapomanier behandelte, sie stehend stundenlangen Verhören bis in die Nacht hinein unterworfen hatte. Die beiden Volksvertreter waren in einer ...

  • Faschistisches Wehrrecht

    Reichlich zwei Wochen nach Lübkes Erklärung, am 5. Oktober, verabschiedete der Bundestag eine Novelle zur Wehrdisziplinarordnung vom Frühjahr 1957. Sie regelt im wesentlichen dreierlei. Erstens erweitert sie, sowohl im Hinblick auf die zu behandelnden Delikte wie auch auf das Strafmaß, die Strafbefugnisse der ...

  • Eichmanns Kumpane unbehelligt

    Bonn (ADN/ND). Von den bisher ermittelten 120 ständigen Mitarbeitern des berüchtigten Judenmörders Eich* mann sind in Westdeutschland nur drei belangt worden. Von den übrigen neben Globke haben viele im Bonner Staat hohe Posten inne oder haben es zu besonderen Würden gebracht Das ergibt sich aus Nachforschungen von Experten aus Polen, der DDR, England, Israel und anderen Ländern ...

  • Lex plötzlich „pensioniert"

    Aufschlußreiche Hintergründe / Zusammenhänge zu Eichmann

    Bonn (ND-Korr.). Der bisherige Staatssekretär im Bonner Innenministerium, Ritter von Lex. soll heute aus seinem Dienst verabschiedet und in Pension geschickt werden. Dieser plötzliche Entschluß Schröders deutet auf einige Hintergründe hin. Lex, den man getrost als den Vater des KPD-Verbots, zahlreicher ...

  • Wir haben recht gehandelt

    Angeklagte Frauen legten' vor Gericht'ein Bekenntnis zum Frieden ab

    Frankfurt. (ADN/ND). Dramatischer Höhepunkt in: dem Prozeß gegen fünf Landesvorstandsmitglieder des widerrechtlich verbotenen Demokratischen Frauenbundes Deutschlands von Rheinland-Pfalz in Mainz wurde am Dienstag die Vernehmung von Frau Josef ine Halein. Als ihr der Gerichtsvorsitzende das Wort abzuschneiden suchte, während sie eine Erwiderung auf- die Anklage gab* erklärte Frau Haleiri erregt: „Ich lasse mich von Ihnen nicht in meinen Rechten als Bürger einschränken ...

  • Lübke: Drill muß sein!

    Vor den Fähnrichen der „traditionsreichen" Marineschule in Flensburg forderte er, die militärische Tugend der Disziplin „in der alten Reinheit zu sehen und vorzuleben". Dazu bedürfe es unbedingt auch des Drills. Wie gut verstanden wurde, welche Notwendigkeit hier gemeint war, hat Herr Lübke erfahren ...

  • „... wie vor 1945"

    In der Verordnung erweiterte Strauß in einschneidender Weise die Befehlsbefugnisse der Vorgesetzten. Er beseitigte mit einem Federstrich den Reklamengrundsatz" von der „staatsbürgerlichen Freiheit in Uniform", mit dem die innere Führung der Bundeswehr jahrelang das reaktionäre Wesen der Adenauer-Wehrmacht zu tarnen versucht hatte ...

  • Was geht in der Bundeswehr vor?

    Kürzlich hielt mitten auf dem Marktplatz von Straubing in Niederbayern ein LKW. der Bundeswehr, dem ein Unteroffizier und ein Gefreiter entstiegen. Der Unteroffizier ließ den Gefreiten strammstehen, brüllte ihn an und — alles inmitten eines sich rasch vergrößernden Menschenauflaufs — bestrafte ihn; Er befahl „Liegestütz" und ließ den Untergebenen „pumpen" ...

  • Menetekel der Niederlage

    Es versteht sich, daß eine-solche Entwicklung für uns die Pflicht zu noch größerer Wachsamkeit für unsere bewaffneten Kräfte die Pflicht zu weiterei Erh&hung der Einsatzbereitschaft und Kampfkraft bedeutet Gleichzeitig ab« sind wir sicher, daß die geschilderter Machenschaften der Militaristen die dei Bundeswehr gesetzmäßig innewohnender Widersprüche, die Keime ihrer Schwächcund Niederlage, nicht aus der Welt schaffen können ...

  • DDR-Justiz für Deutschland Vorbild

    Aue (ADN). In Anwesenheit des Ministers der Justiz der DDR, Dr. Hilde Benjamin, wählte am Dienstag der Kreistag Aue die fünf neuen Richter des Kreisgerichts. Den Abgeordneten waren vor der Wahl die Kandidaten Ursula Petzold. Manfred Becher, Wilhelm Huribeck, Herbert Erler und Wolfgang Stodczyk vorgestellt worden ...

  • In fünf Tagen neun DDR-Bürger verhaftet

    Berlin (NDfc wie das Komitee zum Schütze der Menschenrechte am Mittwochnachmittag bekanntgab, sind in den letzten fünf Tagen erneut neun Bürger der DDR von der westdeutschen Polizei widerrechtlich verhaftet und eingekerkert worden. Es handelt sich im einzelnen um: Josef Rubein aus dem Bezirk Dresden, ...

  • Bundeswehrangehörige in die DDR übergetreten

    Berlin (ADN). Weitere Bundeswehrangehörige haben in den vergangenen Tagen die Behörden der Deutschen Demokratischen Republik um Aufnahme gebeten. Sie verweigern den Kriegsdienst in der westdeutschen NATO-Armee, nachdem die Bonner Militärclique entsprechend der Generalsdenkschrift weitere Maßnahmen zur vollständigen Militarisierung der gesamten Bonner Armee eingeleitet hat und die Militärgerichtsbarkeit dem System der faschistischen Wehrmacht angleicht ...

  • Forum der Anklage

    -■■ Diese Sitzung wurde zu einem eindrucksvollen Forum der Anklage gegen den Bonner Unrechtsstaat Delegationen- •aller - Döbelner Betriebe überbrachten scharfe Protestresolutionen, über 100 weitere Protestschreiben gingen während der Kreistagssitzung ein, mehr als 30 Abgeordnete und Gäste richteten von der Tribüne des Kreistages ihre Anklagen an die Adresse der für die verbrecherische Freiheitsberaubung verantwortlichen Justizbehörden von Nordrhein- Westfalen ...

  • Empörung im Kreis Dvbzln — Empörung in der ganzen Republik Kämpft Fritz Scliaarschmidt frei!

    D 6 b e I n (NB). Getragen von einer Welle der Empörung der gesamten Bevölkerung des Kreises tagte gestern- vormittag der Kreistag von Döbeln, um die sofortige Freilassung des Kreisratsvorsitzenden Fritz Schaarschmidt, der morgen 60 Jahre alt wird, sowie des-Kr'elstagsabgeordneten und Baudirektors Armin Fischer zu fordern ...

  • Dr. Achenbach (FDP): Mit der DDR sprechen

    Gelsenkirchen (ADN). Bonn solle endlich mit der These Schluß machen, mit der Regierung der DDR könne man nicht sprechen. Das erklärte am Dienstagabend der außenpolitische Experte der FDP, Dr. Achenbach, auf einer Veranstaltung scjjner Partei in Gelsenkirchen. Wer 'die Wiedervereinigung Deutschlands auf friedlichem Wege erreichen wolle, müsse auch zu Verhandlungen bereit sein ...

  • Richter kündigt Maßnahmen - gegen IG. Metall an

    Düsseldorf (ADN). Rigorose Maßnahmen gegen die Beschlüsse der IG Metall zur geplanten Bonner Notstandsgesetzgebung hat der Vorsitzende des DGB, Willi Richter, am Mittwoch in Düsseldorf angekündigt Auf einer Pressekonferenz erklärte er, „die DGB-Orgäne würden darum besorgt sein", daß der Beschluß der IG Metall, der Bonner Notstandsgesetzgebung notfalls mit allen gesetzlichen Mitteln einschließlich des Streiks entgegenzutreten", nicht in die Tat umgesetzt werde ...

  • Bis jetzt fehlt jede Spur;..

    . . .von dem widerrechtlich eingekerkerten Kreisratsvorsitzendan von Döbeln, Fritz Schaarschmidt und dem Kreutagsabgeordneten und Baudlrtktor Armin Fischer. Alle ehrlichen Menschen in Westdeutschland sind aufgerufen, Anhaltspunkte für den Verbleib der Verhafteten dem Rat des Kreises Döbeln mitxufeilen ...

  • NEUES DEUTSCHLAND

    DAS REDAKTIONSKOLLEGIUM: Hermann Axen. Chefredakteur: Georg Hansen. Dr. Günter Kertzscher. stellv. Chefredakteure: Eberhard Heinrich. Redaktionssekretär: Walter Florath. Dr. Rolf Gut»rmuth. Willi Köhler. Karl - Ernst Reuter. Arno» Kriener

  • Von unserem militärpolitischen Mitarbeiter, Oberstleutnant H. H • r b e 11

    18. September nahm der Bonner Präsident Lübke seinen ersten offiziellen Besuch bei der Bundeswehr zum Anlaß, um die zwangsläufige Folge des Strauß- Erlasses, das Umsichgreifen von Schikane und Drill, pauschal zu rechtfertigen.

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  • Geplantes Marktaufkommen wird geschafft

    wir teilen Ihnen, hochverehrter Vorsitzender des Staatsrates, mit, daß wir unseren Plan des staatlichen Aufkommens an Getreide mit 145,78 Dezitonnen überboten und den Plan der Marktproduktion in Kartoffeln bis zum 11. Jahrestag der Republik lOOprozentig erfüllt haben. Unseren Plan ip Rind- und Schweinefleisch ' erfüllten wir- in den vergangenen drei Quartalen kontinuierlich ...

  • Stimme von neun Völkern

    Exzellenz! Wir Gäste aus neun Staaten, die gegenwärtig im Kreis Bitterfeld vorübergehend arbeiten, in Berufsausbildung stehen oder sich besuchsweise aufhalten, haben einen tieferen Einblick in die Verhältnisse, djas gesellschaftliche Leben der Bevölkerung und In die Politik der Regierung der DDR erhalten ...

  • „Wir Bauern stehen zu unserer Republik*

    Genossenschaftsbauern berichten über ihre Arbeitstaten ■

    unsere LPG ist über sieben Jahre alt Ihr Weg war steinig und holprig wie manche Feldwege. Dieses Jahr erreichen wir etwa 12 DM je Arbeitseinheit Jetzt ist es so, wie Sie es in der Programmatischen Erklärung gesagt haben: Wir werden geachtet wegen unserer Arbeitstaten. Als erste LPG unseres Kreises haben wir die Kartoffelrodung bis zum 11 ...

  • Auf dem Weg zum sozialistischen Dorf

    LPG „Florian Geyer", Reynitz, Kreis Meißen: In diesem Jahr liefern wir noch monatlich 200 Läufer an den Staat, so daß wir insgesamt 2000 Läufer verkaufen werden. Jedes Genossenschaftsmitglied weiß, daß letztlich die eigene Arbeit dazu beiträgt, wuchtige Hammerschläge für den Sieg des Sozialismus, gegen Militarismus und Kriegsgefahr zu führen ...

  • Dafür 130 Tonnen Stahl mehr!

    In der Erklärung des Staatsrates wird besonders die Verantwortung hervorgehoben, die wir als Arbeiter gemeinsam mit allen Schichten der Bevölkerung in der DDR und darüber hinaus mit allen friedliebenden Menschen der Welt zur •Erhaltung des Friedens zu tragen haben. Auf die Kraft der Arbeiterklasse, die unter Führung der Partei bisher große Erfolge errungen hat, kann sich unsere Regierung verlassen ...

  • Es ist schön, in diesem Staat zu leben

    Arbeiter, Wissenschaftler, Ärzte, Pfarrer und Unternehmer schreiben an den Staatsrat

    Mit besonderem Interesse diskutierten wir den Teil der Erklärung, der sich mit der Schöpferkraft des Volkes, der sozialistischen Demokratie und mit der Rolle der Gewerkschaften befaßt. Jawohl, es stimmt, die Teilnahme der Arbeiter an der Leitung der sozialistischen Produktion ist das wichtigste aller Rechte der Gewerkschaften in unserem Arbeiterund-Bauern-Staat ! Wir nehmen durch die Ständigen Produktionsberatungen an der Leitung unseres Betriebes teil ...

  • Wo erwerben wir Ruhm?

    Die Worte aus der Erklärung, daß „das deutsche Volk Größe und unvergänglichen Ruhm niemals mehr auf dem Schlachtfeld suchen darf, sondern daß es seine Größe und seinen Ruhm allein auf dem Felde der Wissenschaft und Kultur, der Wirtschaft und der sozialen Leistung finden kann", haben mich tief beeindruckt ...

  • Ärztliche Versorgung verbessert

    Wir sehen m Ihrer Person, Genosse Walter Ulbricht, als Vorsitzender des Staatsrates, und in Ihrer Programmatischen Erklärung die Garantie für einen weiteren stolzen Aufbau unseres jungen sozialistischen Friedensstaates. Für die allgemeine ärztliche Betreuung der .Bevölkerung wurden im Kreis Löbau 13 Arztbereiche geschaffen, die lückenlos aneinandergrenzend das ganze Territorium überziehen ...

  • Jeder vierte qualifiziert sich

    Unsere Brigade begrüßt die Bildung des Staatsrates mit Genossen Walter Ulbricht an der Spitze herzlich. In einer Brigadeversammlung haben wir darüber gesprochen, und wir werden diese Erklärung mit Taten unterstützen. Jedes vierte Brigademitglied hat sich verpflichtet, seine Fähigkeiten so zu erweitern, daß eine zweite Tätigkeit ausgeübt werden kann ...

  • Fa. Hoffmann erhöht Export

    Belegschaft und Betriebsleitung des Privatbetriebes Albert Hoffmann, Elektrokohle-Feinfabrikate, in Grünheide-Fangschleuse, haben sich eingehend mit der Programmatischen Erklärung befaßt. Von 'ganzem Herzen begrüßen wir die Ausführungen ... Als Antwort übernehmen wir folgende Verpflichtungen: vorfristige Erfüllung unseres größten Exportauftrages in die CSSR bis 15 ...

  • Pioniere immer bereit.

    Wir Pioniere und Schüler unserer schönen Oberschule danken dem Staatsrat, daß er bemüht sein wird, uns und dem ganzen deutschen Volk den Frieden zu erhalten. Es ist auch gerecht, daß alle Völker frei sind. Jeder Pionier und Schüler unserer Schule will bis zum Geburtstag unserer Pionierorganisation zwei Hefte und einen Bleistift für die Kinder im befreiten Afrika einsparen ...

  • Als Pfarrer stimme ich zu

    Als die Volkskammer der DDR die Verfassungsänderung bezüglich des Staatsrates beschloß, geiferten die westlichen Gazetten und Rundfunkstationen, ob unser neues Staatsoberhaupt auch von dem Recht der Begnadigung Gebrauch machen werde. Kein Monat ist vergangen, und schon ist das eingetreten. Was kann es Schöneres für einen Seelsorger geben, als diesen Schritt zu beiahen ...

  • Wir sind für Volksbefragung

    Eine Volksbefragung über die allgemeine und totale Abrüstung in ganz Deutschland würde einen wirklichen Akt der Selbstbestimmung des ganzen deutschen Volkes und eine echte Tat für die Sicherung des Friedens darstellen. Wir stimmen der Erklärung einmütig zu. Hausgemeinschaft Erich - Weinert - Straße 10, ...

  • Das gibt uns Mut

    Als westdeutsche Frau möchte ich Ihnen sagen: Gerade weil wir wissen, daß wir euch haben, besitzen wir soviel Mut und Kraft, um in Westdeutschland den Kampf gegen den Militarismus zu führen. Ich habe zwei Kriege miterlebt mit all ihren Schrecken und Greueln. Das darf nicht wiederkommen ... Frau K. R ...

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  • Durchbruch zur Gegenwartsoper

    Karl-Rudi Griesbachs „Marike Weiden" in Weimar, Görlitz undl Frankfurt (Oder) uraufgeführt

    Den 7. Oktober I960 wird man sich merken müssen. An diesem Tage ging zu Ehren des 11. Jahrestages unserer Republik in einer Ringuraufführung in Frankfurt (Oder), Görlitz und Weimar mit Karl-Rudi Griesbachs „Marike Weiden*' zum erstenmal eine neue Oper in Szene, die ihr Thema unserer Gegenwart entnimmt ...

  • Die Sterngucker von Rodewisch

    Die den Sputnik zum ersten Mal gesehen haben / Zum zehnjährigen Bestehen der Schulsternwarte Rodewisch

    Hoch droben auf einem Berg steht die Pestalozzi-Oberschule Rodewisch. Der ausgedehnte Bau wird gleichsam festgehalten von einem massiven Eingangsturm, auf dessen Plattform sich eine Kuppel wölbt Klettert man die 118 Stufen hinauf, so steht man alsbald einer blitzenden „Kanone" gegenüber, dem 300-mm-Spiegelteleskop der Schulsternwarte ...

  • Schlamm und Asche

    Mit der außergewöhnlichen Publizität, die die Hamburger „Welt" dem ehemaligen Direktor der Wartburg, Siegfried Asche, verschaffte, als er in jenen Teil Deutschlands hinüberwechselte, in dem das offizielle geistige Leben von Denkschriften ehemaliger Hitler-Generale und Publikationen solcher Zerstörungsfanatiker wie William S ...

  • Originelle Idee — unbefriedigender Ausgang

    In Teupitz, Kreis Königs Wusterhausen, hatte unlängst die Deutsche Akademie der Künste zu Berlin aus Anlaß der Teupitzer Dorffestspiele eine Grafikausstellung gezeigt Das war wirklich 'etwas Besonderes. Die Akademie verband diese Ausstellung mit der neuen, man kann schon sagen originellen, Idee, die drei besten Bilder am Schluß der Ausstellung unter den Besuchern zu verlosen, wozu jeder einen Stimmzettel erhielt, auf dem er das seiner Ansicht nach schönste Bild vermerken konnte ...

  • Ein Mann von Genie

    So nannte einst Friedrich Engels den .preußischen Feldmarschall August Neidhardt von Gneisenau, dessen Geburtstag sich heute zum 200. Male Jährt. Engeis hatte dabei nicht allein die militärischen Verdienste Gneisenaus im Auge, er würdigte mit seinem Ausspruch den großen Patrioten, der in entscheidender Stunde deutscher Geschichte zusammen mit Stein, Scharnhorst, Arndt und anderen „besten Männern Preußens" Bedeutendes für die Befreiung vom napoleonischen Joch geleistet hat ...

  • Warum die Abrüstungsvorschläge real sind

    Der Präsident der Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin, Prof. Dr. Werner Hartke, widmete seine Ausführungen insbesondere dem Nachweis, daß xias Programm der Abrüstung zum Unter- 'schied von der Vergangenheit heute auf einer völlig festen Basis beruht. Er führte dazu u. a. aus: „Die Sowjetunion ...

  • Des Dankes der Nachwelt sicher

    Dr. Klaus Fuchs, stellvertretender Direktor des Zentralinstituts für Kernphysik in Rossendorf, hob hervor, daß unser Staat mit unerbittlicher Konsequenz mit der verhängnisvollen Vergangenheit des deutschen Volkes gebrochen hat. „Ich glaube, daß allein schon für diese Tatsache unserem Staat und vor allem auch den Männern und Frauen, die in den ersten schweren Stunden nach 1945 die Arbeit für den Aufbau eines friedlichen deutschen Staates auf sich genommen haben, der Dank der Nachwelt gewiß ist ...

  • Freiheit für Hans Wunderlich! Professoren und Studenten

    Berlin (ND). Für die Befreiung des von SA-Schröder eingekerkerten Studenten Hans Wunderlich von der Veterinär-Medizinischen Fakultät der Humboldt-Universität wurde am Mittwoch im Senatssaal der Universität ein Komitee gegründet. Zum Vorsitzenden wählten die Studenten den Dekan der Veterinär-Medizinischen Fakultät, Prof ...

  • Dankenswerte Sprachregelung

    Do das Bonner Presseamt die Existenz einer Universität Unter den Linden nicht leugnen kann, aber gleichzeitig nicht anerkennen will, daß dort die Humboldt- Universität steht, hat es die Sprachregelung herausgegeben, diese, Universität „Friedrich-WilhelmS'Universität" zu nennen. So poltert denn der Hohenzollernungeist ...

  • Leidenschaftliche Anklage

    Eine leidenschaftliche Anklage gegen die Kriegstreiber in Bonn erhob auch Prof. Dr. Gänse, Direktor der Medizinischen" Akademie in Dresden. Er sagte u. a.: „Es ist sonnenklar, daß die Menschen, die in Westdeutschland an der Regierung sind, ein einziger Fehler sind. Wir diskutieren hier bei uns in der Republik häufig über Fehler, die wir machen ...

  • Ein Institut der Charite

    Berlin (ND), Das „Institut für Virologie der Berliner Charite hat seit seiner Gründung im Jahre 1958 bereits 29 Publikationen herausgegeben, die in DDR-, CSSR-, westdeutschen, italienischen und französischen Zeitschriften erschienen. Prof. Dr. E d 1 i n g e r, der Direktor des Instituts, Ist Mitglied der New-Yorker Akademie der Wissenschaften, der französischen Mikrobiologischen Gesellschaft und der französischen ...

  • Prominente Gäste zur 150-Jahr-Feier

    Ich erwarte von Ihrem Jubiläum eine überzeugende Darlegung der Entwicklung der Erziehung in der sozia- | listischen DDR in allumfassendem Sinne. Ich erwarte auch viele Hinweise auf die geistigen Errungenschaften des ' deutschen Volkes durch die Jahrhunderte hindurch. Ich erwarte insbesondere einen Beweis wirklicher Koexistenz zwischen den Geistesschaffenden aus West und Ost und im allgemeinen eine die Welt überzeugende Darstellung der Torheit ...

  • Musikhochschulen der DDR international anerkannt '

    Köln (ADN). Die internationale Rektorenkonferenz der „Europäischen Vereinigung der Akademien, Konservatorien und- Musikhochschulen", die vom 20. bis 25. Oktober in Köln tagte, nahm die Musikhochschulen Berlin, Dresden, Leipzig und Weimar in diese internationale Organisation auf. Sie billigte damit einen Antrag, den die Rektoren der Berliner und Dresdner Musikhochschule, Prof ...

  • Bonner Staat -— ein einziger Fehler

    Auf der Willenskundgebung der Wissenschaftler und Künstler in der Deutschen Akademie der Künste, von der wir auf Seite 1 berichten, begründeten zahlreiche hervorragende Vertreter der Intelligenz mit interessanten Argumenten die Ziele des Manifestes. Einleitend erklärte der Präsident des Nationalrates, Prof ...

  • Mehr Studienplätze durch Fern- und Abendstudium

    Berlin (ND). Rund 3000 Werktätige aus Berliner Betrieben und staatlichen Verwaltungen haben die Möglichkeit, in den nächsten fünf Jahren ein Fernstudium an der Humboldt-Universität abzuschließen. Hinzu kommen noch mehrere hundert Abendstudenten, die ein kombiniertes Studium absolvieren werden. Demgegenüber ...

  • Der Dank eines Besuchers

    »lassen Sie mich hiermit recht herzlich Dank sagen für die neue Oper .Marike Weiden*. Sie ist geeignet, das Vorurteil vieler gegen die Oper überhaupt zu brechen, ja vielen' Menschen, die dieser Theatergattung fremd gegenüberstanden, den Weg zum Opernverständnis zu bahnen." H. Mehnert, Vorsitzender einer ...

  • Reges Interesse an internationalem Studentenseminar

    Berlin (ND). Studentenvertretungen aus mehr als 30 Ländern, u. a. aus Laos, Kuba, Panama, Ecuador und Brasilien, haben bisher ihre Teilnahme am Internationalen Sradentenseminar der Humboldt-Universität zur friedlichen Lösung der deutschen Frage, das vom, 8. bis 12. November im Rahmen der 150-Jahr-Feier ...

  • Christel Goltz gastiert

    Berbn (ND). Christel Goltz a. G. singt am 3. November in der Dresdner Staatsoper die Partie der Tosca und am 5. November die Partie der Salome. Die Partie des Narraboth singt Cornelius van Dijk aus Hamburg als Gast

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  • Zum Manifest der 121

    Die Kommunistische Partei ist die einzige Kraft, die gemeinsam mit anderen demokratischen und Arbeiterorganisationen imstande ist, den Kampf der Arbeiterklasse zu organisieren. Die Partei hat stets für einheitliche Aktionen der Massen gekämpft. Die zahlreichen Proteste gegen den Krieg, die in allen Schichten der Bevölkerung erhoben wurden, sind durch die mutigen Aktionen der Arbeiterklasse unter Führung der KPF vorbereitet worden ...

  • Bonn gab 2,5 Milliarden für den Algerienkrieg

    Die. Adenauer-Regierung hat seit 1957 mindestens 2,5 Milliarden D-Mark als Finanzhilfe für Frankreichs Algerienkrieg gezahlt. Das geht aus Untersuchungen westdeutscher Finanzspezialisten und einiger Zeitungen hervor, die seit 1957 die Finanzierung des französischen Kolonialkrieges gegen das algerische Volk durch Bonn verfolgen ...

  • Restriktionen in den Papierkorb

    Die Wochenzeitung „Photo News", das Fachorgan der Fotoamateure und des Kamerahandels, widmete in einer ihrer letzten Nummern ihre ganze erste Seite dem Problem des Kameraimports aus der DDR. Sie brachte ein großes Bild, auf dem ein hübsches Mädchen eine „Werra II" der Carl-Zeiss-Werke Jena zeigt Die Überschrift des Artikels läuft über die ganze erste Seite ...

  • Kubas Appell fand Gehör

    USA-Aggressoren werden sich in der UNO zu verantworten haben

    New York (ADN-Korr^ND). Geren den nachdrücklichen Widerstand der USA hat der LenkungsausschuB der UNO-Vollversammlung beschlossen, die Beschwerde der Revolutionären Regierung Kubas gegen die Aggressionspläne und Einmischungsversuche der amerikanischen Imperialisten in der gegenwärtigen Sitzungsperiode zu behandeln ...

  • „Optimatic" — der große Schlager

    übrigens handelt es sich nicht nur um ein Problem der Ausfuhr, sondern auch der Einfuhr. In der ersten Oktoberhälfte fand In London die alljährliche Leistungsschau der Büromaschinenindustrie statt. Den Stand Nummer l, gleich am Eingang der Ausstellung, hatte die Firma Broughton & Co. Ltd. mit Beschlag belegt, die ein blühendes Geschäft mit unseren bekannten Rheinmetall - Schreibmaschinen machte ...

  • „Liberation": Wie in alten Tagen

    Mit einem bissigen Kommentar bringt auch die Pariser Zeitung „Liböration" die Empörung breiter Kreise der französischen Öffentlichkeit über die Stationierung von Verbänden der Bonner NATO- Armee in Frankreich zum Ausdruck. Das Blatt befaßt sich mit einer internen Dienstanweisung der Bundeswehr über das Auftreten und Verhalten, westdeutscher Soldaten auf französischem Boden und glossiert einige dieser in faschistischer Manier und in überheblichem Ton formulierten Vorschriften ...

  • Fallschirmjäger na^h Sissonne St. Quentin wählte wieder KPF

    Bonn (ADN). Je 100 Fallschirmjäger und Panzergrenadiere der Bundeswehr sind am Mittwochnachmittag als Vorkommando westdeutscher Bataillone auf Befehl des Bonner Kriegsministers Strauß nach Sissonne und Mourmelon in Ostfrankreich in Marsch gesetzt worden. Diese alarmierende Nachricht wird in Bonn bekannt ...

  • Fragen an den Innenminister

    Der Labourabgeordnete Arthur Lewis hat bekanntlich zu diesem Thema zwei Anfragen an den Innenminister Butler gerichtet, die am heutigen Donnerstag auf der Tagesordnung des Unterhauses stehen: 1. „Ist ihm (Butler) bekannt, daß zahlreichen britischen Firmen wesentliche Abschlüsse mit Ostdeutschland verlorengehen, ...

  • De Gaulle immer unpopulärer

    Maurice Thorez stellte fest, daß der ungerechte Algerienkrieg seit mehr als sechs Jahren auf dem französischen Volk lastet. Die Unzufriedenheit mit der Algerienpolitik der Regierung sei derart gewachsen, daß sich die Regierung de Gaulle großen Schwierigkeiten gegenübersehe. Das sei aus der Enttäuschung der breiten Massen zu erklären, die von de Gaulle die Beendigung des Kolonialkrieges erhofft hatten ...

  • Laßt die Ostdeutschen herein!

    Vielleicht ist Mr. Lewis nur deswegen empört, weil er der Labour Party angehört, also in Opposition steht? Keineswegs! Dieser Tage erschien die landwirtschaftliche Wochenzeitung, „Farming Express", ein Organ des konservativen Beaverbrook-Verlages, mit der Balkenüberschrift Über die ganze Seite: „Laßt die Ostdeutschen herein!" Der konservative Unterhausabgeordnete George Drayson richtete ebenfalls einen geharnischten Protestbrief an Innenminister Butler ...

  • Exportoffensive gescheitert

    Die wirtschaftliche Lage Englands hat sich bekanntlich in den letzten drei Monaten erheblich-verschlechtert. Die Exportoffensive, zu der Mr. Macmillan aufgerufen hatte, ist'gescheitert.-Berechnungen des Handelsministeriums zeigen, daß die britische Ausfuhr vom I. bis zum III. Quartal dieses Jahres um 5,5 Prozent zurückgegangen ist ...

  • Von Dr. Franz K r a h I, London

    as britische Unterhaus ist jetzt nach dreimonatigen Parlamentsferien wieder zusammengetreten. Die Regierung hat die lange Parlamentspause ausgenutzt, um einen Kurs zu steuern, der unzweifelhaft auf den Widerstand eines großen. Teils der Abgeordneten gestoßen -wäre. Charakteristisch dafür sind die britischen Konzessionen an das revanchistische Bonner Regime nach der Reise Macmillans zu Adenauer ...

  • Bonn — tödliche Gefahr für Frankreich

    Genosse Maurice Thorez: Die Massen mobilisieren — Algerienkrieg beenden — mit den Bonner Revanchisten brechen — Weg mit Atomwaffen

    Der Generalsekretär der KPF, Maurice Thorez, forderte auf einer Rede vor'dem Plenum des ZK der KPF in Ivry am vergangenen Wochenende die sofortige Beendigung des Algerienkrieges und die Verwirklichung des Rechtes des algerischen Volkes auf Selbstbestimmung. Er betonte, daß die KPF weiterhin dafür kämpfen wird, die Massen des französischen Volkes gegen den Kolonialkrieg zu mobilisieren ...

  • Schweden empört über Erpressungspolitik Bonns

    Stockholm (ADN-Korr.). Die Erpressungsversuche Bonns in den Verhandlungen mit den , nordeuropäischen Ländern über die Einschränkung der Rechte der skandinavischen Luftfahrtgesellschaft SAS in Westdeutschland haben in vielen schwedischen Zeitungen bittere Kommentare ausgelöst. Das Stockholmer „Aftonbladet" veröffentlicht einen Leserbrief, in dem die Forderung erhoben wird, die Bonner Haltung mit einer Verminderung der Einfuhr aus Westdeutschland zu beantworten ...

  • KPF und Sozialisten demonstrieren gemeinsam

    Paris (ADN/ND). In einer Reihe bedeutender französischer Industriestädte werden heute am Donnerstag, dem Kampftag für die Beendigung des Algerienkrieges, gemeinsame Demonstrationen der KPF und der Sozialistischen Partei stattfinden, obwohl die zentrale Leitung der Sozialisten dies ausdrücklich verboten hat ...

  • „Unfruchtbarer SPD-Kurs" in der Labour Party nicht gefragt

    London (ADN-Korr.). Der seit den Antiatombeschlüssen des Labourkongresses entbrannte Kampf um die Führung der britischen Labour Party hat sich dramatisch zugespitzt. Die bekannte Politikerin Barbara Castle nominierte den Abgeordneten Harold Wilson, der zur bisherigen NATO-Politik der Labourführung in Opposition steht, offiziell als Gegenkandidaten gegen den bisherigen Parteiführer Gaitskell ...

  • Handel DDR—MVR wird erweitert

    Berlin (ADN). Auf der Grundlage des langfristigen Abkommens zwischen den Regierungen der DDR und der Mongolischen Volksrepublik über gegenseitige Warenlieferungen in den Jahren 1961/1965 fanden in Ulan-Bator zwischen den Regierungsdelegationen beider Länder Verhandlungen über das Jahresabkommen 1961 statt ...

  • DDR-Delegierte in Stockholm

    Stockholm (ADN-Korr.). Eine Delegation des Deutschen Friedensrates unter Leitung des Sekretärs des Ausschusses für Deutsche Einheit. Adolf Deter, traf in Stockholm ein. Auf Einladung des schwedischen Friedensrates wird die Delegation, der auch der Chefarzt des Stralsunder Krankenhauses, Dr. Rauch, der ...

  • Außenminister Rapacki weilte in Berlin

    Berlin (ADN). Der Außenminister der Volksrepublik Polen, Adam Rapacki, weilte am Mittwoch, von" der UNO-Vollversammlung in New York kommend, in Berlin. Er wurde auf dem Berliner Ostbahnhof vom Minister' für Auswärtige Angelegenheiten der DDR, Dr. Lothar Bolz, von leitenden Mitarbeitern des Ministeriums sowie dem Botschaftsrat Dr ...

  • Gewerkschaftskongreß in Rumänien

    Bukarest (ADN-Korr.). Der IV; Kongreß der Gewerkschaften der Rumänischen Volksrepublik ist am Mittwoch im Bukarester Palast der Republik eröffnet worden. Der Kongreß wird die Aufgaben der Gewerkschaften nach dem III. Parteitag der RAP beraten und ein neues Statut beschließen. _ Auch eine Delegation des FDGB unter der Leitung des Mitgliedes des Präsidiums des FDGB-Bundesvorstandes und Vorsitzenden der IG Bergbau, Werner Lucas, nimmt als Gast am Kongreß teil ...

  • Modibo Keita an Otto Grotewohl

    Berlin (ADN). Der Ministerpräsident der Republik Mali,\ Modibo Keita, hat dem Vorsitzenden des Ministerrates der DDR, Otto Grotewohl, im Zusammenhang mit der durch die Regierung der DDR ausgesprochenen Anerkennung der Republik Mali ein Telegramm übermittelt. „Ich bin sehr bewegt von dem Wunsche des demokratischen Deutschlands, daß sich zwischen unseren beiden Ländern freundschaftliche Beziehungen entwickeln mögen", heißt es darin ...

  • Schneidet man sich die Nase ah um sein Gesicht zu ärgern ?

    Entwicklung des friedlichen Handels nutzt England und der DDR D

    der Kommentare lief darauf hinaus, daß man weder durch Kündigung des innerdeutschen Handelsabkommens noch durch andere Handelsbeschränkungen hoffen kann, die Wirtschaft der DDR „abzuwürgen". Das könne nur zur Verlagerung der DDR-Aufträge an andere Länder führen.

  • 3000Renau

    Demonstration vor dem Werk In Billancourt bei Paris gegen diese Abwälzung der Folgen des Algerienkriegs auf die Schultern der Werktätigen und legten zwei Stunden die Arbeit nieder •

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  • Auch ein gesellschaftliches Problems

    Der Vorsitzende der Ständigen Kommission Örtliche und Kommunale Wirtschaft, Walter V o ß, wies darauf hin, daß der hohe Krankenstand in Berlin (er liegt 1,5 Prozent über dem Republikdurchschnitt) nicht nur ein medizinisches, sondern auch ein gesellschaftliches Problem ist. Die Erziehung zu sozialistischer Ordnung und Disziplin muß neben dem vorbeugenden Gesundheitsschutz hier entscheidenden Wandel schaffen ...

  • DDR spielt in Finalgruppe A

    Letzte Vorrunde in Leipzig brachte in den Spitzengruppen keine Veränderungen

    Die, Entscheidung ist gefallen, die Situation für die Finalgruppe A ist klar. Nach der 9. Vorrunde der Schachwelt-- meisterschaft im Leipziger Ringmessehaus, das am Mittwochabend mit fast 4000 Besuchern den bisher stärl&ten Wochentagsandrang erlebte, stehen.folgende 12 Mannschaften (je drei aus den /vier Gruppen) ;für den Kampf um den, Weltmeistertitel fest: Jugoslawien, Bulgarien, DDR UdSSR, Argentinien, Holland, England, CSSR, Ungarn, USA, Westdeutschland, Rumänien ...

  • Im dritten Länderspiel gegen Finnland

    Revidiert die deutsche Fußballnationalmannschaft das 2 :3 von Helsinki?

    Als am Abend des 6. September 1939 der Rundfunk und am darauffolgenden Morgen die Tages- und Sportzeitungen die Fußballniederlage der deutschen Nationalelf gegen Finnland verkündeten, gab es allerorts bei den Fußballanhängern enttäuschte Gesichter. 2 :3 im Olympiastadion zu Helsinki verloren, gegen einen Gegner, der bis zu diesem 6 ...

  • Hoss/ns Schritt

    Hossin Bouschosch hat über Nacht Frankreich verlassen. Er galt als einer der besten Spieler des Profl-FuBballclubs Le Havre AC. Und als bester Spieler wurde er zugleich am besten bezahlt. Warum also ging Hossin Bouschasch? Er ist Algerier. Heute, am 27. Oktober ober, findet in Frankreich der Kampftag gegen den schmutzigen Algerienkrieg statt ...

  • Friedrich Ebert: Beachtlicher Schritt vorwärts

    Die 15. Tagung der Stadtverordneten der Hauptstadt stellt einen beachtlichen Schritt vorwärts in der staatlichen Leitungstätigkeit dar, erklärte Oberbürgermeister Friedrich Ebert in seinem Diskussionsbeitrag. In Vorbereitung dieser Tagung haben die Angehörigen der medizinischen Intelligenz, die Mitarbeiter ...

  • Der anomale Senator

    Der westberliner Innensenator Lip- 1 sdiitz hat erbost festgestellt, daß 100 000 § DM Strafgelder zu wenig eingenommen i worden seien. Deshalb erließ er eine | .Dienstanweisung" an alle Westberliner 3 Revierpolizisten, nicht dauernd »an den | Ecken herumzustehen" und »auf dem 1 Streifengang zu dösen", sondern gefäl- § iigst den fehlenden Betrag einzutreiben ...

  • ikUetä zoa et m den "famsen

    Hindernisse auf S-Bahn-Schienen / Gespräch mit Triebwagenführer

    „Von Kriminalsekretär Esch erfahren wir, wie sich der Angeklagte bei den ersten, Vernehmungen verhielt. Damals, unmittelbar nach, den Anschlägen, war er aufgeschlossen und durchaus mitteilsam. Er gab noch vor der Tatortbesichtigung eine Beschreibung mit zahlreichen Einzelheiten, die nur der Täter kennen konnte ...

  • Arzt sein heißt Könner sein

    Der Prodekan der Medizinischen Fakultät der Humboldt-Universität, Prof. Dr. Waldeyer, sprach über die enge Verbindung der Charite mit der Entwicklung der Hauptstadt. Um die Verbindung zum städtischen Gesundheitswesen noch zu verbessern, wird während der 250-Jahr-Feier der Charite ein entsprechender Vertrag abgeschlossen ...

  • Verkaufskultur und Hygiene

    Auch die Ständige Kommission Handel und Versorgung hatte zu den Problemen des Gesundheitswesens etwas zu sagen. Und was Frau Königsdorf" den Stadtverordneten vortrug, war und ist beachtenswert. Entspricht es der Verkaufskultur, wenn Milchflaschen verkauft werden, bei deren Anblick schon die Verkäuferinnen Ekel empfinden? Ein Beispiel dafür hatte die Rednerin vor sich auf das Rednerpult gestellt ...

  • Betrunkene sollen auch bezahlen

    Starke Beachtung fanden die Ausführungen des Vorsitzenden der Ständigen Kommission Gesundheitswesen, des Abgeordneten Dr. S l e g e 1. Es gilt nicht nur einen energischen Kampf gegen Krankheiten zu führen, sondern stärker für ein gesundes Leben einzutreten. Auf den Verpackungen von Lebensmitteln sollten Rezepte für richtige Ernährung abgedruckt und das Verkaufspersonal in die Lage versetzt werden, in dieser Hinsicht beratend zu wirken ...

  • Unfreundliches Herbstwetter

    Wetterlage: Das westliche Tiefdrucksystem hat auf Deutschland verstärkt' Einfluß gewonnen. Im Grenzbereich von kühler Luft aus dem Osten und milderer aus dem Westen haben sich ausgedehnte Wolkenfelder gebildet. Aussichten für Donnerstat: Überwiegend bedeckt, teilweise auch wieder nebligtrübe. Zeitweise leichter Regen ...

  • Hinweise besser beachten

    Für eine bessere Unterbringung chronisch Kranker und chronisch kranker alter Menschen sowie für eine Verbesserung ihrer pflegerischen und ärztlichen Betreuung setzte sich Prof. Dr. Dr. Georges ein. Er regte eine spezialisiertere Behandlung dieser Kranken und die Schaffung besonderer Institutionen an ...

  • Jeder für seine Gesundheit selbst verantwortlich

    Unsere Menschen müssen lernen, daß sie für ihre Gesundheit selbst verantwortlich sind. Das sagte der Stellvertreter des Ministers für Gesundheitswesen, Prof. Dr. Friedeberger, der sich u. a. mit einigen Mängeln, die einer gesunden Lebensweise entgegenstehen, auseinandersetzte. Das Vorhaben, in der Hauptstadt ein Zentrum für Gesundheitserziehung zu schaffen, wird begrüßt ...

  • Kuopio). '■■"

    DDR: Spickenagel (ASK Vorwärts), Heinsch (Empor Rostock); Kalinke (ASK Vorwärts), Heine (SC Dynamo), Krampe (ASK Vorwärts), Skaba (SC Dynamo), B. Müller .(SC Wismut); Mühlbächer (SC Dynamo),' Liebrecht (Lok Stendal),. Kiupel (ASK Vorwärts); Ducke I (Motor Jena), Ducke I! (Motor Jena), Meyer (ASK Vor- *wärts) ...

  • NEUES DEUTSCHLAND

    Redaktion: Berlin W 8. Mauerstraße 39/40. Tel. 22 03 41 - Verlag: Berlin N 84. Schönhauser Allee 176, Tel. 42 59 Sl - Abonnementspreis monatlich 3,50 DM - Bankkonto: Berliner Stadt- Kontor, Berlin N 68. Schönhauser Allee 144, Konto-Nr. 4/1898 - Alleinige Anzeigenannahme DEWAG WERBUNG BERLIN. Berlin C ...

  • Die Aufgebote

    Finnland: Nabb (IFK Vaasa); Mäkinen (Haka Valkeakoski), Valtonen (Haka Valkeakoski), Jalava (JK Helsinki); Heinonen '(Reipas Viipori), Holmqvist (IFK Helsinki); Hyvärlnen (PS Kuopiö). Rytkönen (JK Helsinki), Sundelin (PS Turku), Pahlmann (PS Helsinki), Peltonen (Haka Valkeakoski). - Ersatz:' örti (IF ...

  • MITTEILUNGEN DER PARTEI

    27. Oktober Mitte: 17 Uhr in der Aula der Oberschule „Ernst Wildangel", Eingang Wallnerstraße, Vortrag: „Probleme der gegenwärtigen Epoche und die schöpferische Entwicklung des Marxismus-Leninismus". Es spricht: Genosse Prof. Dr. Ley, Vorsitzender des Staatlichen Rundfunkkomitees. Einladungen in der Poststelle ...

  • ERGEBNISSE UND TABELLEN

    Vorgruppe A Vorgruppe B Albanien—Bulg. 0:2 (S) Ital.—Holland 0,5:2,5 (1) Finnland—Malta 2:0(2) Argen.—Oster. 1,5:1,5.(1) DDR—Frankr. 3:1 Polen—Philipp. 3:1 Norweg.—Indon. -2:2 Portu.—UdSSR 0,5:3,5 Israel—Jueosl. 2:2 Monaco—Indien 0:3 (1) Jugoslawien : Bulgarien DDR

  • Wegweiser zu gesünderem Leben

    Stadtverordnete berieten Perspektivplan der medizinischen Wissenschaft und des Gesundheitswesens

    Im Mitttelpunkt des zweiten Tages der 15. Stadtverordnetenversammlung im Berliner Rathaus am Mittwoch stand die Aussprache über die Probleme des Perspektivplanes der medizinischen Wissenschaft und des Gesundheitswesens der Hauptstadt der DDR bis 1965.

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Ausländische Journalisten bei Minister Rau Manifest Das ölte Lied England erregt über Bonns Piratenstück Vier weitere Kraftwerke helfen mit Wer jetzt wartet, gefährdet die Ernte Stand im Wettbewerb Bonner Kriegstreiber an die Kette Die Bauern beraten „Grauen und Zorn" Parlamentarier Chiles in Berlin eingetroffen Freche Reaktion Bonns
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