13. Nov.

Ausgabe vom 13.10.1960

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  • Endspurt in der Kohle

    \7" or wenigen Tagen hat in den weit * über 100 Braünkohlengruben und Brikettfabriken unserer Republik ein neuer Abschnitt im "Wettbewerb begonnen — der große Endspurt um die-, Jahresplanerfülluns. Eine sozialistische Brigade aus dem Braunkohlen werk Geiseltal/Mitte, die Brigade „Solidarität" vom' Kohlebagger 132, war es, die dazu aufrief und selbst neue Verpflichtungen übernahm ...

  • Noch 59 Tage

    Bezirk Rostock startet Wettbewerb zum VI. Deutschen Bauernkongreß Berlin (ND). Der Rat des Bezirks, der Bezirksausschuß der Nationalen Front und das Sekretariat des Bezirksvorstandes der VdgB haben mit Genossenschaftsbauern in einer gemeinsamen Beratung in der Gemeinde Deyelsdorf, Kreis Grimmen, den Plan zur Vorbereitung des VI ...

  • Völker müssen Regierungen zu Abrüstungstaten zwingen

    Imperialisten torpedieren Abrüstungsdebatte in der UNO-Vollversammlung Chruschtschow: Sowjetunion wird Völkerbetrug nicht zulassen und weiter für Frieden kämpfen

    New York (ADN/ND). Mit unerhörtem Druck und unter Verletzung der Verfahrensregeln haben die Westmächte eine Mehrheit der UNO-Vollversammlung am Dienstagabend veranlaßt, die Behandlung der Abrüstungsfrage in der Vollversammlung zu torpedieren und sie an den Politischen Ausschuß zu verweisen. Die sozialistischen Länder sowie Kuba, Guinea, Mali und Afghanistan stimmten für eine Debatte in der Vollversammlung; 31 Staaten enthielten sich der Stimme ...

  • Leidenschaftliche Anklage gegen Kolonialismus

    In der Nachmittagssitzung am Mittwoch nahm Ministerpräsident Chruschtschow das Wort zur Kolonialfrage. Er erklärte, falls die UNO-Vollversammlung nicht die Vorschläge annehme, die auf die Beseitigung der Reste des Kolonialsystems gerichtet sind, gäbe es für die Völker der Kolonialländer keine andere Alternative, als ihre Unabhängigkeit im Kampf zu erringen ...

  • Stahlwerker künden von der Entschlossenheit der Werktätigen: Friedensplan des S< wird verwirklicht Weitere Betriebe schlössen sich dem Wettbewerb der Stahlwerke an Bester Roheisenproduzent: Eisenhüttenkombinat Stalinstadt Sozialismus

    Berlin (ND). „Wir Stahlwerker verfolgen seit Tagen, wie Eisenhower, und seine Leute auf der UNO-Vollversammlung leeres Stroh dreschen, lügen und versuchen, sich aus der Klemme zu ziehen. Doch sie können sieb drehen und wenden wie sie wollen. Die von Ministerpräsident Chruschtschow und den anderen Sprechern der friedliebenden Völker vorgetragenen Vorschläge zur Abrüstung und für die Befreiung der noch kolonial unterdrückten Völker bleiben auf der Tagesordnung, bis sie Wirklichkeit sind ...

  • Zementwerker auch dabei

    Stalinstadt (ND). Mehr Baustoffe für die Republik — mit dieser Losung haben sich auch die Hüttenzementwerker von Stahnstadt dem großen Wettbewerb zur Erfüllung und Übererfüllung des Planes 1960 angeschlossen, zu dem die Stahlwerker das hervorragende Beispiel geben. 210 000 Tonnen Zement, das sind 16 400 Tonnen mehr als der Plan vorsieht, wollen die Werktätigen des Hüttenzementwerkes im IV ...

  • über 100 Delegationen besuchten DDR

    Berlin (ADN). Weit über 100 ausländische Delegationen aus den verschiedensten Staaten der Welt besuchten in den vergangenen 12 Monaten die DDR. Der Labourabgeordnete aus England, der Senator aus Frankreich, der Großindustrielle aus den USA, der Bauer aus Dänemark, der Gewerkschafter aus Afrika und der Geschäftsmann aus Indien überzeugten sich, daß der konsequente Kampf der DDR für die Erhaltung des Friedens mit einer Politik der friedlichen Koexistenz verbunden ist ...

  • Hervorragender Politiker

    Inejir.o Asanuma gehörte zu den hervorragenden Führern .und Organisatoren jenes gewaltigen Volkswiderstandes, der den Sturz des Kishi-Regimes und die Absage des Eisenhower-Besuches erzwang. Er unterstützte die sowjetischen Vorschläge über allgemeine und vollständige Abrüstung, forderte nachdrücklich die Herstellung diplomatischer Beziehungen zwischen Japan und der Volksrepublik China und setzte sich für ...

  • SOHYO ruft zum Massenstreik

    Der Generalrat der japanischen Gewerkschaften (SOHYO) hat die Werktätigen für den 15. Oktober zu einem Massenstreik gegen den Mord und für die Auflösung der faschistischen und antikommunistischen Banden in Japan aufgerufen. Das Exekutivkomitee der Sozialistischen Partei, das zu einer Sondertagung zusammentrat, wird nach einem einstimmigen Beschluß der vorgesehenen Auflösung des Parlaments angesichts der bevorstehenden Wahl nicht zustimmen ...

  • „Nieder mit Ikeda"

    Von der Kundgebung zogen die Zehntausende, denen sich in den Straßen weitere Menschenmassen anschlössen, zum Polizeipräsidium und /um Sitz des Ministerpräsidenten. Machtvoll drangen ihre Rufe nach Rücktritt der Regierung Ikeda durch die Stadt. Transparente In grellen Farben trugen die Losungen „Das Ikeda- Kabinett ist verantwortlich" und „Nieder mit dem Ikeda-Kabinett, das Asanuma tötete" ...

  • Adenauer-Freunde ermordeten Japans Sozialistenführer

    Volkszorn erfaßt das ganze Land Zehntausende demonstrierten

    Tokio (ADN/ND). Der Vorsitzende der Sozialistischen Partei Japans, Inejiro Asanuma, ist am Mittwoch von einem faschistischen Banditen ermordet worden. Während einer Wahlversammlung, auf der Asanuma eine Rede hielt, stürzte der Mörder zur Tribüne und fügte dem Redner mit einer 40 Zentimeter langen Stichwaffe zwei schwere Wunden in Herznähe zu ...

  • Höchste Erregung im Land

    Die erschütternde Nachricht pflanzte sich wie ein Lauffeuer durch das ganze Land. Binnen weniger Stunden waren in allen Städten und Dörfern Millionen Menschen auf den' Beinen. Den ganzen Tag über hielten die machtvollen Protestaktionen der Werktätigen an. Über 50 000 Arbeiter, Sozialisten, Kommunisten und Gewerkschafter, Jungen und Mädchen der Universitäten und Hochschulen sowie Professoren demonstrierten im Tokioter Hibiya-Park ...

  • Mörder festgenommen

    Wie aus ersten Berichten hervorgeht, ist der Mörder, der festgenommen werden konnte, Angehöriger der reaktionären »Großjapanischen Patriotischen Gesellschaft". Das ist der Verband jener Faschisten und Militaristen, die seinerzeit Adenauer bei dessen Ankunft in Tokio mit Hakenkreusfahnen -and der Losung »Wir grüßen' unseren alten Kameraden" begrüßt hatten ...

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  • Endspurt in der Kohle (Fortsetzung von Seite 1)

    o finden die Bergarbeiter die 'Kraft, um in dieser Phase unseres Wettlaufs um die Jahresplanerfüllung das Tempo noch steigern zu können? Auch diese Frage beantwortete Willi Wehner. Er nannte drei Trümpfe: politische Klarheit, gegenseitige Sozialistische Hilfe und die strikte Orientierung auf das Weltniveau in der Ausnutzung der modernen Technik und in der Organisation der Produktion ...

  • In einen Konter gerannt

    Wer sich zum Stammgast bei Boxkämpfen zählt, weiß genau, was ein „Konter" ist. Allgemeinverständlich erklärt, handelt es sich um einen Schlag, der mitten in die Aktion des Gegners prallt, und nicht selten sind Boxer schon weniger von der Wucht eines Schlages als von der Geschwindigkeit bezwungen worden, mit der sie blindlings in des; Gegners Fäuste rannten ...

  • Kampf abstimmung gegen Wehner-Politik

    Anträge an den Parteitag in Hannover: Parteiführung soll Notstandsgesetze und Atomrüstung grundsätzlich ablehnen

    München (ADN/ND). Eine außerordentliche Konferenz des SPD-Unterbezirks München hat am Montagabend die SPD-Führung aufgefordert, Notstands- und Notdienstgesetze „grundsätzlich abzulehnen". In einer einstimmir angenommenen Entschließung, die dem Parteitag in Hannover zur Abstimmung vorgelegt werden soll, wird die Führungsspitze der SPD weiter aufgefordert, „die vom Führungsstab der Bundeswehr verlangte Atomrüstung der bundesdeutschen Streitkräfte eindeutig" abzulehnen ...

  • Revanchisten wollen ganz Osteuropa

    Antwort der Militaristen auf Erklärung der sozialistischen Länder

    Bonn (ADN/ND). Als Antwort Bonns auf die Veröffentlichung der Gemeinsamen Erklärung der DDR, der Volksrepublik Polen, der Sowjetunion und der CSSR über den Revanchismus in Westdeutschland erhoben offizielle Vertreter der Adenauer-Regierung erneut revanchistische Forderungen. In Aschaffenburg hetzte Verkehrsminister Seebohm auf einer Revanchistenveranstaltung zu einem Kreuzzug gegen die Unterzeichnerstaaten der Gemeinsamen Erklärung ...

  • Ein Brief Strauß' an Willy Brandt

    Besorgt von * * *

    Manche sozialdemokratische Führer, die in den letzten Monaten die Kapitulation vor den Militaristen vollzogen und deren Kriegspläne rückhaltlos unterstützt haben, leiden jetzt plötzlich an Gedächtnisschwäche. Unter dem Druck der Empörung im In- und Ausland gegen diese Kriegspläne Bonns möchten sie vor den sozialdemokratischen Mitgliedern und vor ihren Wählern die Harmlosen spielen, die — wie der sprichwörtliche Hase — von nichts wissen ...

  • Schmutsarbeit

    unter der sensationellen Überschrift „Ulbricht auf der Flucht nach vorn" ist in der Adenauer-Presse eine ganze Latte von sorgfältig numeriertem Quatsch zu lesen. Unter den Beweismaterialien für die Flucht (vor wem?) nach vorn (wohin?) sind solche globalen Behauptungen zu finden: „Die Alarmbereitschaft ...

  • Belgien nicht zu Embargo bereit

    Antwerpener Wirtschaftszeitung „Avond-Echo" lehnt Bonner Ansinnen ab

    Brüssel (ADN-Korr./ND). Die Bonner Regierung irre sich, wenn sie glaube, Belgien würde bereit sein, einem Handelsembargo gegen die DDR zuzustimmen, schrieb die Antwerpener Wirtschafts- und Finanzzeitung „Avond- Echo" am Dienstag in einem Leitartikel. Das Blatt, das als Organ der belgischen Regierung ...

  • Erklärung zum Transitverkehr

    Berlin (ADN). Zu den westlichen Pressemeldungen über angebliche Störungen des Transitverkehrs für Warenlieferungen aus sozialistischen Staaten nach Westberlin erklärt die Presseabteilung des Ministeriums für Außenhandel und Innerdeutschen Handel folgendes: Alle Warenlieferungen durch das Gebiet der DDR von und nach Westberlin im Warenverkehr mit obengenannten Staaten bedürfen der Genehmigung der staatlichen Organe der DDR ...

  • Amis befahlen den Handelsabbruch

    Adenauer und Brandt setzten antinationale Maßnahme durch

    Köln (ND). Die „New York Times" bestätigt in ihrer Amsterdamer Ausgabe vom 9. Oktober, daß der Krach zwischen dem Bonner Kanzler und Wirtschaftsminister Erhard seine Ursache in der Kündigung des Interzonenhandelsabkommens hat. Das Blatt erklärt, schon in der Zeit, als Adenauer sich noch in Urlaub befand, habe der amerikanische Botschaf-, ter in Bonn, Dowling, den amtierenden Regierungschef Erhard veranlassen wollen, das Handelsabkommen mit der DDR zu Fall zu bringen ...

  • Lügen widerlegt

    Berlin (ND). Am 11. Oktober verbreitete die amerikanische Nachrichtenagentur UPI folgende Meldung: „Der Transitverkehr von Westberliner Waren durch die Sowjetzone ins Ausland sei .einigermaßen normal', erklärte Oberregierungsrat Kurt Hausmann vom Berliner Wirtschaftssenat am Dienstag. Er wandte sich ...

  • 41 Monate Gefängnis für „Freies Volk"

    Düsseldorf (ADN/ND). Zu insgesamt 41 Monaten Gefängnis verurteilte am Dienstag die 4. Politische Strafkammer des Düsseldorfer Landgerichts die Düsseldorfer Arbeiter Harald Kosel, Engelbert Arnold und Helmut Kassner. Die drei Arbeiter, die bereits seit Dezember vergangenen Jahres in Haft sind, waren durch die Anklage beschuldigt worden, an dem Druck des illegalen KPD-Zentralorgans „Freies Volk" beteiligt gewesen zu sein ...

  • Braunkohleversorgung gefährdet

    Köln (ADN/ND). „Die Möglichkeit eines Engpasses in der Versorgung mit Braunkohlenbriketts wird von der Braunkohlenindustrie in der Bundesrepublik angedeutet", berichtet der „Kölner Stadt-Anzeiger" am Mittwoch. Bei einem strengen Winter müssen nach Auskunft des Verbandes rheinisch-westfälischer Kohlenhändler „mit ernsthaften Komplikationen bei der Lieferung von ausreichenden Mengen Braunkohlenbriketts gerechnet werden" ...

  • Erler für Atomwaffen

    Bonn (ND). Nach dem stellvertretenden SPD-Vorsitzenden Wehner hat sich jetzt auch der sogenannte Wehrexperte der rechten SPD-Führer, Erler, unverhüllt für die Atombewaffnung der Bundeswehr ausgesprochen. Im SPD-Pressedienst bekannte er offen, daß die SPD- Führung in der Frage der Atombewaffnung im Gegensatz zum Mehrheitsbeschluß der britischen Labour Party stehe ...

  • Giftmischer

    Die Wochenschrift schreibt zur Berichterstattung der westdeutschen Presse über die UNO-Tagung: Die These, „weil nicht sein kann, was nicht sein darf, ist zum obersten Grundsatz der Meinungsbildner in der Deutschen Bundesrepublik geworden. Verschweigen, Verheimlichen, Verfälschen, Verdrehen, das sind die Charakteristika eines großen Teiles der Presse ...

  • Schlamm fordert Panzerdurchstoß

    Hamburg (ADN/ND). „Berlin ist nicht zu halten ohne unsere Bereitschaft, Berlins wegen Krieg zu führen." Dies erklärte der Bonner Atomkriegsapostel Schlamm in der jüngsten Ausgabe des Hamburger ..Stern". Auf dem Tagesprogramm, so behauptet Schlamm weiter, stehe nicht nur der Anspruch Bonns auf Westberlin, sondern auch auf die DDR ...

  • Bonn ist der Strick

    ...

  • NEUES DEUTSCHLAND

    DAS REDAKTIONSKOLLEGIUM: Hermann Axen, Chefredakteur; Georg Hansen. Dr. Günter Kertzscher, stellv. Chefredakteure: Eberhard Heinrich, Redaktionssekretär: Walter Florath, Dr. Rolf Gutermuth. Willi Köhler, Karl-Ernst Reuter. Arno» Kriener

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  • Bei uns geht es gut voran

    LPG „Friedenseiche" in Kaarßen zum Brief Walter Ulbrichts

    Werter Genosse Ulbricht! Wir haben lange überlegt, ob wir Ihnen schon jetzt — kaum ein halbes Jahr nach der Gründung unserer LPG — eine befriedigende Antwort auf Ihren Brief an alle LPG Typ I geben können. Anfangs glaubten wir, daß es noch verfrüht ist, vor der ersten Jahresbilanz unserer jungen Genossenschaft zu berichten, wie wir Ihre freundschaftlichen Ratschläge zur raschen Festigung unserer LPG verwirklichen ...

  • Zielstrebiger vom Ich zum Wir

    Wir haben aus der Programmatischen Erklärung des Vorsitzenden des Staatsrates die Erkenntnis gewonnen, daß wir den Schritt vom Ich zum Wir noch zielstrebiger gehen müssen. Genosse Walter Ulbricht sprach uns aus dem Herzen, als er sagte: ,Im Grunde genommen hat uns alle der Sozialismus — oft ohne daß wir es besonders wahrgenommen haben — geformt und unser Denken und Handeln verändert ...

  • Straffe Führung nötig

    Das sind nur einige Beispiele, die zeigen, daß sich auch bei uns im Denken und Handeln vieles verändert hat. Trotzdem sind wir mit dem bisher Erreichten nicht zufrieden. Wir. sind ständig bemüht, die Arbeitsproduktivität zu steigern, und konnten auch einige Erfolge erreichen. Leider werden aber die Ergebnisse unserer Arbeit oft durch den unrhythmischen Arbeitsablauf in unserem Werk wieder zunichte gemacht ...

  • Bequemlichkeit und Unverstand

    Diese Einwände sind zum Teil berechtigt, man kann sie nicht ohne weiteres mit einer Handbewegung abtun. Aber können sie wirklich ein Grund sein, auf den Direktbezug zu verzichten? Nein, sie deuten vielmehr auf einige tiefere Ursachen hin: Die Zusammenarbeit zwischen Groß- und Einzelhandel ist ungenügend entwickelt, und manche Funktionäre, vor allem in den Großhandelsgesellschäften, haben die Bedeutung des Direktbezuges einfach noch nicht begriffen ...

  • Für echte Gemeinschaftsarbeit

    Anstatt also an althergebrachten Formen zu kleben und allerlei Ausflüchte zu konstruieren, sollten sich alle Beteiligten, Industrie, Großhandel und Einzelhandel, zu einer echten sozialistischen Gemeinschaftsarbeit zusammenfinden. Wir wollen durch die Direktbeziehungen erreichen, daß sich der Einfluß ...

  • Ein zuverlässiger Kompaß

    „Wir haben mit großem Interesse den Brief der Brigade .Einheit' des VEB Bergmann-Borkig an den Vorsitzenden des Staatsrates gelesen. Auch wir sind der Meinung, daß diese Erklärung für uns ein zuverlässiger Kompaß ist. Wir betrachten die Programmatische Erklärung des Vorsitzenden des Staatsrates, Genossen Walter Ulbricht, als eine Anleitung zum Handeln in unserer Arbeit und beim Kampf um den Staatstitel ,Brigade der sozialistischen Arbeit' ...

  • Unser Wort gilt

    Eine sozialistische Arbeitsgemeinschaft antwortet Walter Ulbricht

    Am Vorabend des 11. Jahrestages der DDR trafen sich die Kollegen der sozialistischen Arbeitsgemeinschaft „Wofapas", Arbeiter, Ingenieure und Chemiker aus dem Produktionsbetrieb B-Fabrik und der Werkstatt I des VEB Farbenfabrik Wolfen, zu einer Aussprache. Dank und Anerkennung für die konsequente Friedenspolitik der Regierung ist' unsere Antwort auf die Programmatische Erklärung des Staatsrates vor der Volkskammer, die unser Vorsitzender des Staatsrates, Walter Ulbricht, am 4 ...

  • Textil- und Kurzwaren, Karl-Marx-Stadt

    Solche Direktbeziehungen entsprechen dem Prinzip „Auf dem kürzesten Wege vom Erzeuger zum Verbraucher" und ermöglichen eine ständige, operative Einwirkung des Handels auf die Produktion. Sie sollten deshalb möglichst großzügig entwickelt und gepflegt werden, unabhängig von der Größe und Eigentumsform der betreffenden Betriebe ...

  • Ergänzen und unterstützen

    Wir haben Verständnis dafür, daß viele Genossen ausgelastet sind und eine direkte Hilfe für das Wohngebiet kaum möglich ist Sie sollten aber ihre Frauen unterstützen, damit sie wenigstens aktiv sein können. Wie oft gibt es den Ärger, daß die Frau nicht teilnehmen kann, da sie bei den Kindern bleiben muß ...

  • Da konnte der Kragen platzen

    Die Art, den Menschen mit allen Vorzügen und Schwächen zu sehen, immer Vorbild zu sein, ein echtes Vertrauensverhältnis zu schaffen, so wie es in der Erklärung angeführt ist. fällt manchmal recht schwer. Wenn eine nichtberufstätige Genossin aus Bequemlichkeit oder mit fadenscheinigen Begründungen der Wohngruppenarbeit fernbleibt, so konnte einem, wenn man an die aufopferungsvolle Arbeit vieler Genossen früher und heute denkt, der Kragen platzen ...

  • Gesetze sind nicht ewig

    Was die gesetzlichen Bestimmungen anbelangt, so ist die Sache eigentlich recht einfach: Wenn sie nicht mehr den Erfordernissen der bestmöglichen Versorgung entsprechen, muß man sie eben aufheben oder ändern. In diesem Falle ist das bereits geschehen. Die bisher hemmenden gesetzlichen Bestimmungen über die Verteilung und Abführung der Großhandelsspanne bei der Durchführung des Direktbezuges sind gleichfalls aufgehoben worden ...

  • Fernsehen und dabeisein

    Noch eins zur geistig-kulturellen Betätigung. So schön die Einrichtung des Fernsehens auch ist — wie leicht macht sie bequem. Viele Genossen gehen höchst selten ins Kino, in das Theater oder andere Kulturveranstaltungen. Dabei liegt es auf der Hand, daß man von einem Besuch einer Veranstaltung viel mehr hat ...

  • Wie soll es sein?

    Ein „Entweder — Oder" kann es hier überhaupt nicht geben; denn für ein gut sortiertes Warenangebot ist beides notwendig, der Direktbezug und die Belieferung durch die GHG. Wie wir uns das in der Praxis vorstellen, sei an einem Beispiel erläutert: In der Stadt Brandenburg (Havel) gibt es einen volkseigenen Betrieb und eine Spezialverkaufsstelle für Kinderbekleidung ...

  • „Rentabilitäts"-Ideologen

    Nun liegen allerdings die Hemmnisse für die Entwicklung des Direktbezugs durchaus -nicht nur beim Handel. Ganz im Gegenteil. Es gibt auch heute noch eine Reihe von Produktionsbetrieben, VVB und Verkaufsorganisationen der Industrie, die vom Direktbezug nicht allzuviel halten. Sie begründen ihre ablehnende Haltung etwa so: „Der Direktbezug ist uns zu teuer ...

  • GHG müssen Organisatoren sein

    Die Kompliziertheit dieses Problems darf uns jedoch nicht davon abhalten, einen vernünftigen Anfang zu machen. Es gehört also jetzt zur unabdingbaren Pflicht aller Zentralen Warenkontore des Ministeriums für Handel und Versorgung, solche Stammverbindungen zunächst zwischen den Produktionsbetrieben und den Großhandelsgesellschaften der Bezirke herzustellen ...

  • Was hemmt den Direktbezug?

    ben für den Direktbezug nur kleine Restsortimente übrig, die zufällig über den Plan hergestellt wurden oder die vorher ein anderer abgelehnt hat." Zweitens: „Wenn wir zu Direktverträgen kommen wollen, müssen wir an den verschiedensten Submissionen teilnehmen, auf denen die Industrie ihre Waren dem Großhandel anbietet ...

  • Wenn die Ehefrau Mitglied unserer Partei ist

    Als ich die Programmatische Erklärung las. die der Vorsitzende des Staatsrates, Walter Ulbricht, vor der Volkskammer abgab, machte ich mir über die großartigen Ausführungen zu den gesellschaftlichen und menschlichen Beziehungen, einige Gedanken. In diesen Worten spiegelt sich wider, wie vertraut Partei und Regierung mit den kleinsten Fragen unseres täglichen Lebens sind ...

  • Walter Ulbricht hat recht: Wir wurden neue Menschen

    Stahlbaumontagebrigade aus dem VTA Leipzig schreibt an das „ND"

    Unsere Volkskorrespondenten, die Stahlbauschlosser Manfred Günther und Dieter Goldhorn aus der Stahlbaumontagebrigade Abteilung 275 des VEB Verlade- und Transportanlagen Leipzig, die im Kampf um den Ehrentitel „Brigade der sozialistischen Arbeit" steht, übergaben der Redaktion der „ND" im Auftrage ihres Kollektivs eine von den Kollegen erarbeitete Stellungnahme zur Programmatischen Erklärung des Genossen Walter Ulbricht Die Stahlbauschlosser schreiben u ...

  • Was sagt der Einzelhandel?

    Wie erklärt sich diese rückläufige Entwicklung? Fragt man die Funktionäre und Mitarbeiter des Einzelhandels danach, so bekommt man im wesentlichen drei Begründungen zu hören. Erstens: „Es kostet zuviel -Aufwand an Zeit und Geld, bis die Verkaufsstellen einen Betrieb gefunden haben, der ihre Wünsche erfüllt ...

  • Keine Querfeldeinfahrten

    Nun stellt der VEB Brandenburger Kinderbekleidung freilich nur bestimmte Artikel her, er wird also die Verkaufsstelle nicht mit einem vollen Sortiment an Anzügen, Hosen, Mänteln, Anoraks, Kleidern, Blusen und Röcken ausstatten können. Deshalb wird die GHG Textilwaren Potsdam das Sortiment nach wie vor komplettieren und die Verkaufsstelle nach- dem üblichen Bestell- und Lieferturnus bedienen müssen ...

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  • Uraufführung des Schauspiels Die Holländerbraut" von Erwin Strittmatter

    wirkungen. Ich möchte es bedauern, dafl in der Aufführung des Deutschen Theaters (im Hause des Berliner Ensembles) wohl die zweiten, aber weniger die ersten auf ihre Kosten kommen. Hier ist ijämlich wieder eine jener sonderbar unterkühlten, getüftelten Inszenierungen.jnit denen uns immer mal wieder demonstriert wird, wie gründlich Brecht selbst von seinen Schülern mißverstanden werden kann ...

  • Moskau sieht Otto Nagels Werk

    An einigen wänden die herben, erschütternden Menschendarstellungen des Weddings der zwanziger Jahre, an anderen die mit Liebe für Berlin gezeichneten Straßenzeilen des Proletariats aus einer vergangenen Epoche und schließlich die neue Ära der deutschen Hauptstadt Berlin mit der ersten sozialistischen Straße, der Stalinallee ...

  • Venturelli

    Die Deutsche Akademie der Künste lud den chilenischen Maler Jose Venturelli zu einer Kollektivausstellung ein. Ihren Auftakt bilden die am Ende der vierziger Jahre entstandenen, von revolutionärer Dynamik und kämpferischem Elan erfüllten Blätter, in denen Venturelli die Erniedrigung und den Schmerz, den Zorn und den Kampf der unterdrückten Massen in seinem Heimatland gestaltet ...

  • Agrarwissenschaftliche Gesellschaft gegründet

    Prof. Dr. Liebenberg zum Präsidenten gewählt

    Halle (ADN). Am Gründungskongreß der Deutschen Agrarwissenschaftlichen Gesellschaft am Mittwoch in Halle nahmen Agrarwissenschaftler, Absolventen und Studenten von land- und forstwirtschaftlichen Hoch- und Fachschulen sowie bewährte Praktiker der sozialistischen Land- und Forstwirtschaft teil. In ihrer Mitte begrüßten sie den Kandidaten des ZK und stellvertretenden Leiter der Abteilung Landwirtschaft beim ZK, Prof ...

  • Liebe, Erbhot Klassenkampf l

    sie dadurch zu beherrschen, sie soll ihm helfen, Schiebergeschäfte zu verschleiern, soll die Großbauern im Dorf stützen. Unter der Erpressung bäumt sich ihr Stolz auf. Das Kind des Verhaßten, jetzt Ist sie es, die sich davon durch Abtreibung befreien will. Ihn selbst klagt sie öffentlich an. Aber sie kann nichts ungeschehen machen, ihre Schwäche zeitigt Folgen ...

  • Mahler-Ehrung mit Hermann Scherchen

    Keinen berufeneren Leiter hätte das Leipziger Rundfunk-Sinfonieorchester für sein dem 100. Geburtstag Gustav Mahlers gewidmetes Konzert finden können als Hermann Scherchen. War die Sinfonik Mahlers doch seit je das besondere Anliegen des verdienten Dirigenten. Für diesen Abend hatte Scherchen zwei der monumentalsten sinfonischen Arbeiten Mahlers gewählt: den großartigen Torso des Adagios der Sinfonie Nr ...

  • Kokorin

    Mit dem uns bereits bekannten Moskauer Maler AnatoÜ Kokorin als Gast bietet der Berliner Bezirksverband im Erich-Weinert-Haus Pankow eine interessante Auswahl von Studien und Bildern, die ein Ergebnis von Auslandsreisen Berliner Künstler bilden. Rund und bunt erscheint hier die Welt, und in vielfältiger Auffassung ist sie dargestellt ...

  • AUS DEM KULTURLEBEN

    Bonn behindert sowjetische Buchausstellung

    Köln (ADN/ND). Die westdeutschen Behörden haben der Leitung der am Montag in Köln vom Botschafter der UdSSR in Westdeutschland, Smirnow, eröffneten sowjetischen Buchausstellung eine Reihe einschränkender Bestimmungen auferlegt. Die Buchauswahl zeigt 2500 Werke aus den Gebieten Naturwissenschaft, Technik, Medizin, Verkehrswesen, Landwirtschaft und Kunsthandwerk ...

  • Josef-Kainz-Ausstellung

    Berlin (ND). Den Gästen der Kammerspiele des Deutschen Theaters wird außer der Repertoirevorstellung, der ihr Besuch gilt, eine kostbare Zugabe geboten: eine kleine Gedenkausstellung über Josef Kainz, von der theaterwissenschaftlichen Abteilung der Deutschen Akademie der Künste zum 50. Todestag des großen Schauspielers im Foyer des Hauses aufgebaut Vitrinen und Wandtafeln bieten ein reiches, vielseitiges Material dar ...

  • Dübravec

    Im Haus der Tschechoslowakischen" Kultur stellt sich uns in Robert Dübravec ein Vertreter des kühnen Aufschwunges vor, den die slowakische Graphik im letzten Jahrzehnt genommen hat. In einer Verschmelzung des vielfach angewendeten expressiven, auf große Vereinfachung zielenden Holzschnittstils unserer Zeit mit der volkstümlichen slowakischen Holzschnittkunst findet Dübravec zu einer eigenen starken Note ...

  • Neues Beginnen

    In der Ausstellung ..Neues Beginnen werden im Museum für Deutsche Geschichte die anläßlich der II. Arbeiterfestspiele mit dem Kunstpreis des FDGB ausgezeichneten Werke von Berufs- und Laienkünstlern gezeigt, umrahmt von einer engen Auswahl weiterer Arbeiten, die die große Ausstellung in Karl-Marx- Stadt enthielt ...

  • v. Braun-Film abgelehnt

    London (ADN). Das amerikanisch-westdeutsche Filmmachwerk „Wernher von Braun — Ich greife nach den Sternen" wird in Großbritannien in absehbarer Zeit nicht gezeigt. „Es besteht hier ohne Frage dje weitverbreitete Meinung, daß von Braun, der Erfinder der V 1 und V 2, die auf England niedergingen, in dem Film verherrlicht wird", schrieb dazu ein Korrespondent der westdeutschen Fachzeitschrift „Filmwoche" aus London ...

  • Nachwuchs

    Die Deutsche Bücherstube stellt „Berliner Nachwuchs" vor, leider in einer Zusammenstellung, die etwas wahllos erscheint. Wenn die Kollektion also für die junge Berliner Generation keinesfalls repräsentativ ist und dies vielleicht in dem zur Verfügung stehenden Raum auch nicht sein kann, so gibt es in ihr doch einige beachtenswerte Arbeiten ...

  • Internationale Fachtagung

    Berlin (ND). In der Zeit vom 12. bis 19. Oktober findet in Strausberg bei Berlin eine Tagung der Sektion Veterinärmedizin des Rates für Gegenseitige Wirtschaftshilfe statt. Im Mittelpunkt der Tagung, an der die Leiter des Veterinärwesens und andere Fachexperten der Veterinärmedizin aus den sozialistischen ...

  • Pressekonferenz des Ministeriums für Kultur

    Berlin (ND). Auf einer Pressekonferenz am Dienstagnachmittag legte der Minister für Kultur, Genosse Alexander Abusch, den Journalisten die nächsten Aufgaben dar, an deren Lösung das Ministerium arbeitet. Er bezeichnete als vordringlich, das Niveau auf allen Gebieten der Kunst, besonders auf dem Gebiet der Menschengestaltung, zu heben ...

  • Mitten in unserer Zeit

    Ausstellungen der bildenden Kunst während der Berliner Festtage

    International sind die Namen, die das Gesicht der Kunstausstellungen zu den diesjährigen Berliner Fest- ___ Spieltagen prägen, weit ge- S'VwSfffä sPannt zeigen sich die Inii|iH halte - alle Veranstaltunlliljfgl gen bezeugen die tiefe Anteilnahme der bildenden Kunst an der Gegenwart und ihren dringlichsten Problemen ...

  • Vietnamesen studieren DDR-Film

    Berlin (ADN). 98 Praktikanten, Studenten und Angehörige verschiedener Berufe aus der Volksrepublik Vietnam trafen am Montag auf dem Berliner Ostbahnhof zu einem Studienaufenthalt in der DDR ein. In ein- bis vierjährigem Studium wollen sie sich auf allen Filmfachgebieten die notwendigen Kenntnisse aneignen ...

  • Brecht in Dänemark

    Kopenhagen (ADN). Das Theater In Odense, der Geburtsstadt von Hans Christian Andersen, brachte am Sonntag als dänische Erstaufführung Bertolt Brechts „Leben des Galilei" heraus. Die Hauptrolle hat der Norweger Claes Gill übernommen. Die dänische Presse bezeichnet die Premiere als ein außergewöhnliches Theaterereignis und bedauert es sehr, daß dänische Bühnen bisher nur wenige Werke Brechts aufgeführt haben ...

Seite 5
  • Neue menschliche Beziehungen im Sozialismus

    Die) Stellung des Menschen in unserer sozialistischen Gesellschaft ist demgegenüber durch neue Merkmale gekennzeichnet. Das Wachstum des Sozialismus hat neue gesellschaftliche Beziehungen und eine neue Geisteshaltung hervorgebracht Das ist besonders in den vergangenen zwei Jahren sichtbar geworden. Es ist natürlich, daß in einer Zeit des Übergangs, des Werdens einer neuen Ordnung noch viele Unzulänglichkeiten bestehen ...

  • Militärpolitische Kraftmeierei und pseudopatriotische Phraseologie

    In einem bemerkenswerten Bericht zur Lage schreibt Dr. Achim von Borries in den in Köln erscheinenden „Blättern für deutsche und internationale Politik" vom 25. September 1960, die Bonner Regierung habe eine Entwicklung heraufbeschworen, die die Deutschen Kopf und Kragen kosten kann, wenn ihr nicht in Bälde Einhalt geboten wird ...

  • Die „ungewöhnlich schwere Krisis" der „freien Welt

    Während heute bei den Menschen in den sozialistischen Ländern und den jungen Nationalstaaten das Gefühl des Stolzes über die erkämpften Erfolge wächst, während das Vertrauen in die eigene Kraft zunimmt und die Entschlossenheit, auf dem neuen Wege voranzugehen, immer stärkeren Ausdruck in Taten findet, vollzieht sich im Denken der Anhänger der alten Welt ein entgegengesetzter Prozeß ...

  • Antikommunismus in der Krise

    Der zutiefst unwahre, heuchlerische Charakter ihrer Begriffe hindert die Ideologen des Westen daran, die im gesellschaftlichen und geistigen Leben vor sich gehenden Veränderungen wirklich zu erfassen. Sie sind außerstande, die Wahrheit zu erkennen, oder sie entstellen bewußt die Wahrheit aus Haß gegen den Sozialismus, aus eingefleischtem Antikommunismus ...

  • Wie sie ihre „Freiheit" selbst sehen

    Die westlichen Philosophen, Soziologen, Historiker und Publizisten sind jedoch nicht nur hilflos, weil sie die Gesetzmäßigkeiten der gesellschaftlichen Entwicklung nicht verstehen und eine grauenhafte Unkenntnis des Marxismus an den Tag legen. Sie sind es auch, wie mir scheinen will, weil sie Opfer ihrer eigenen Propaganda sind ...

  • Das Gerechte siegt über das „ewig" Ungerechte

    Die Erkenntnis, daß wir in einer sich verändernden Welt leben, Ist heute wohl allgemein. Sie entstand nicht nur durch die raschen Fortschritt« in Wissenschaft und Technik, obwohl Düsenflugzeuge, Atomkraftwerke, Raketen und Erdsatelliten viel dazu beigetragen haben. Eine entscheidende Rolle spielten die grundlegenden gesellschaftlichen Veränderungen in den letzten 50 Jahren und vor allem seit dem Ende des zweiten Weltkrieges ...

  • Ein menschenfeindliches System

    Der Imperialismus und Militarismus sind zutiefst menschenfeindlich. Wenn man die gegenwärtige geistige Situation betrachtet, kann man nicht daran vorbeigehen, daß es in der westlichen Welt, besonders in Westdeutschland, im Grunde genommen eine tiefe Erniedrigung und Verachtung des Menschen gibt Führende Denker bringen dies offen zum Ausdruck ...

  • Von Prof. Kurt Hager*)

    techhischen Denken die Schuld geben. Aber in Wirklichkeit sind die zunehmende Sinnentleerung, der Verzicht auf die Reflektion über das Gesamtleben wie das Einzelleben, die Ausschaltung ethischer Faktoren nicht durch das wissenschaftliche Denken hervorgerufen, sondern durch eine gesellschaftliche Ordnung, ...

  • Totale Perspektivlosigkeit

    Im Grunde genommen liegt in dem Eingeständnis, daß der Westen sich in einer schleichenden Kulturkrise, einem geistig-moralischen Vakuum befindet, zugleich auch das Eingeständnis, daß diese Gesellschaftsordnung keine Perspektive zu bieten vermag, daß sie keine höheren sittlichen Werte besitzt. In der Tat sind die Empfehlungen, die Spranger, Röpke und andere Ideologen des Westens geben, um einen Ausweg aus der Krisis zu finden, äußerst dürftig ...

  • Nur die Nase zwicken?

    Es Ist unbestreitbar, daß die Erneuerung der sozialen Existenzformen auf das Denken der Menschheit eine revolutionierende Wirkung ausübt. Man braucht nur die selbstbewußten Reden der .Vertreter der jungen afrikanischen Staaten in der UNO-Vollversammlung zu lesen, um diesem neuen Geist zu begegnen, der die Vertreter der alten Welt des Imperialismus und Kolonialismus in Erstaunen und Schrecken versetzt ...

  • Sozialismus — Entfaltung des schöpferischen Geistes und der Persönlichkeit

    In diesen Wunschträumen offenbart sich die ganze Hilflosigkeit dieser Ideologen. Sie sind außerstande zu begreifen, daß die Erneuerung der sozialen Existenzformen gesetzmäßig ist, eine, wie Marx sich ausdrückte, mit eherner Notwendigkeit wirkende und sich durchsetzende Tendenz. Der geschichtliche Fortschritt läßt sich nicht aufhalten oder gar rückgängig machen ...

  • Psychologische Kriegführung

    Natürlich konnten der deutsche Imperialismus und Militarismus nach der militärischen und politisch-moralischen Niederlage im zweiten Weltkrieg nicht einfach ihre alte Ideologie wiederaufnehmen. Sie mußten sie den veränderten Bedingungen anpassen und ihr gewissermaßen einen demokratischen Anstrich geben ...

  • „Propheten der wissenschaftlichen Wahrheit

    Um die tiefe Wirkung des Marxismus auf das Denken großer Teile der Menschheit zu verstehen, ist es angebracht, daran zu erinnern, daß Marxj Engels und Lenin diese gewaltige gesellschaftliche Umwälzung wissenschaftlich exakt vorausgesagt haben, und zwar zu einem Zeitpunkt, als die kapitalistische Gesellschaftsordnung und das von ihr geschaffene Kolonialsystem noch in voller Blüte standen und die bürgerliche Apologetik dieses System als das absolute, einzig mögliche gesellschaftliche System pries ...

  • Gebeugte Rücken vor dem Amerikanischen

    Es ist dies die philosophische oder wissenschaftliche Verallgemeinerung einer Situation des Menschen, deren konkrete Äußerungen inJWestdeutschland von dem Chefredakteur der bürgerlichen schwedischen Zeitung „Dagens Nyheter" kürzlich folgendermaßen beschrieben wurde: „Diese Wohlstandswut, dieses Messen ...

  • Wissenschaft als Sündenbock

    Die Ursache der westlichen Kulturkrise sieht Spranger darin, daß der Gedanke einer Lenkung der Gesellschaftsbewegung durch Wissenschaft aufgekommen und die Fähigkeit, über die eigentlichen Ziele des Gesamtlebens wie des Einzellebens zu reflektieren, abhanden gekommen sei. Das abendländische Kulturgefüge sei einseitig und durch zunehmende Sinnentleerung gekennzeichnet ...

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  • HISTORISCHE FORSCHUNGEN IN DER DDR

    Analysen und Berichte

    ZEITSCHRIFT FÜR GESCHICHTSWISSENSCHAFT 640 Seilen, Halbleinen, 950 DM Fünfzehn Jahre nach dem Sieg der Sowjetunion und der Staaten der Antl-Hitler-Koalitlon über den deutseben Faschismus blicken die Historiker der DDR auf Ihre bisherigen hlstoiioiraphlschen Leistungen zurück und zeigen, wie sie es verstanden ...

  • MOCCA-S AH N E-COCKTAIL

    Zutaten: 1 Glas Cordial Medoc, 2 Schuß Weinbrand. 2 Glas starker Kaffeeaufguß, ein gehäufter Eßlöffel Schlagsahne, Schokoladenraspel. Zubereitung: Die Zutaten — außer der geraspelten Schokolade — werden Ins Trinkglas gegeben, gründlich verrührt und vor dem Servieren zur Garnierung mit Schokoladenraspel bestreut ...

  • TECHNIK AN WENDEN- ANDEREN VORAUS SEIN

    WÜRZIGER KAFFEE-EIN ZAUBERTRANK

    Die Araber — und die müßten es ja wissen — schreiben dem Kaffee wunderbare Eigenschaften zu, »er besänftige den Zorn, vertreibe die Melancholie, trockne die Träne, errege freudige Empfindungen und mache den Geist klar". Es wird schon stimmen. Doch wenn er dies alles bewirken soll, dann muß er g u t sein ...

  • OBST FÜR DEN WINTER

    Die obstreiche Ernte dieses Jahres vermag unseren appetitvollen Vitaminhunger zu befriedigen. Das saftreiche, köstliche Fruchtfleisch des sonnengereiften Obstes spendet lebenswichtige Nährstoffe. Diese vitaminreiche Gabe der Natur gilt es zu nützen, das heißt, jetzt richtig Vorsorgen und neben dem Essen das Einkochen nicht vergessen ...

  • Y MOCCA-COCKTAIL Unser Tip: KAFFEEMIXGETRÄNKE

    Zutaten: 1 Glas Weinbrand. 1 Glas Cyracao. 2 Glas starker Kaffeeaufguß, 1 Teelöffel Zuckersirup. 1 Kaffeebohne. Zubereitung: Die Zutaten werden im Mixbecher auf Eis gemischt, ins Trinkglas geseiht und zur Garnierung mit einer Kaffeebohne verziert.

  • TISCH-

    KAFFEEMASCHINE A R A C A T I

    Nutzt das Mahlgut restlos aus «• Sparsam und wirtschaftlich im Verbrauch — Betriebssicher und von solider Bauart — Bereitet aromatischen Kaffee von hoher Güte für 1—4 Tassen

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  • Mit Bonn zusammenarbeiten heißt schuldig werden

    Als der kommunistische Abgeordnete Alfred Jensen Anfang der Woche vor dem dänischen Parlament an Verteidigungsminister Paul Hansen die Frage richtete, ob sich der Standpunkt der dänischen Regierung zur dänisch-westdeutschen Zusammenarbeit geändert habe, nachdem bekannt geworden-, ist, daß Hitler-Generale ^und Kriegsverbrecher eine führende Rolle bei den kürzlich durchgeführten Kriegsmanövern mit der westdeutschen Bundeswehr gespielt haben, erhielt er eine völlig unbefriedigende Antwort ...

  • Inejiro Asanuma

    f\ie Faschisten haben einen der- bekann- '■' testen Arbeiterführer Japans ermordet, den Vorsitzenden der Sozialistischen Partei, Inejiro Asanuma. Mich hat diese Nachricht besonders erschüttert. Vor zwei Jahren sagte er mir in einem Interview, wie hoch er die Beziehungen der SoziaIistischen Partei Japans zur DDR schätze ...

  • Aufwachen!

    Meine Herren! Man muß diejenigen aufwecken, die hier dösen; man muß diejenigen, autwecken^-xüa^hier-^-nicht,- .an-, wesend sind. Die Völker haben diese Leute zu den Sitzungen der Vollversammlung geschickt und denken, daß sie die Abrüstungsfrage erörtern, sie aber treiben steh in New York herum, und wo sie sich befinden, weiß Gott allein, bezahlt bekommen sie aber Volksgelder ...

  • Wie tötet man den Floh?

    Was aber hat von dieser Tribüne herab Herr Macmillan vorgeschlagen? Auch in der Aussprache mit mir sagte er: Herr Chruschtschow, Sie haben es eilig, man kann eine solche Sache nicht schnell lösen. Man muß, sagte er, so vorgehen: Wollen wir uns einigen und einen politischen Ausschuß bilden; wollen wir einen wissenschaftlichen Ausschuß bilden ...

  • Kuba fürchtet die Mörder nicht

    Ministerpräsident Fidel Castro zu Problemen der Revolution

    Havanna (ADN). Der kubanische Ministerpräsident Fidel Castro hat am Montag in Havanna auf dem NationalkongreQ der Munizipalräte für Volksbildung grundlegende theoretische und praktische Probleme der kubanischen Revolution dargelegt. „Die erste Etappe der Revolution", so sagte er, „wurde mit der Beseitigung des staatlichen Militärapparats der Diktatur beendet ...

  • Niemand kann die Woge der Befreiung vom Kolonialismus aufhalten

    Stalinabad (ADN/ND). Die Teilnehmer der ersten sowjetischen Solidaritätskonferenz der Völker Asiens und Afrikas bezeichneten am Mittwoch einstimmig die Verstärkung des Kampfes für die sofortige und endgültige Beseitigung des Kolonialregimes, wie sie von Chruschtschow vor der UNO vorgeschlagen wurde, als eine der dringlichsten Aufgaben ...

  • „Iswestija": Brandt-Woche in Wien ist befremdend

    Moskau/Wien (ADN). Die Moskauer Zeitung „Iswestija" stellt am Dienstag fest, daß die Regierung Österreichs mit einer Westberlinwoche in Wien, in deren Verlauf Willy Brandt auf verschiedenen Veranstaltungen sprechen will, den Interessen des Frlidens in Europa einen schlechten Dienst erweist. Die Zeitung ...

  • Wir helfen nicht beim Betrügen

    Es ist Ihr Recht, dafür zu stimmen, daß diese Frage im politischen (ersten) Ausschuß erörtert wird. Wir haben nichts gegen den ersten Ausschuß, nichts. Ich weiß sogar nicht, wo es besser und wo es schlechter ist: ob es im ersten Ausschuß oder in der Vollversammlung besser ist. Doch wir sagen nur, daß wir den ersten Ausschuß schon ausprobiert haben ...

  • Salbungsvolle Worte nützen nichts!

    In seiner Antwort auf die Reden der westlichen Delegierten in der UNO-Vollversammlung erklärte der sowjetische Ministerpräsident Chruschtschow am Dienstagabend u. a.: Meine Herreni! Wir haben noch etwas Geduld, und uns ist die letzte Hoffnung darauf geblieben, daß vielleicht die Vollversammlung in ihren Plenarsitzungen zur Erzielung eines Abkommens über die Abrüstung verhelfen und letzten Endes die Menschheit vor einem Krieg bewahren wird ...

  • DPA: Nehru vom Westen enttäuscht

    Indiens Premier hält sowjetische Vorschläge für gute Ausgangsbasis

    Neu Delhi (ADN). Der indische Ministerpräsident Nehru sei über die Haltung der Westmächte sehr enttäuscht, berichtet der DPA-Korrespondent aus Neu Delhi: „Aus der unmittelbaren Umgebung des indischen Ministerpräsidenten verlautete, daß die Haltung der Westmächte und vor allem die Einstellung des britischen Premierministers Macmillan zu dem Entschließungsantrag der fünf neutralen Länder über eine Begegnung zwischen Eisenhower und Chruschtschow für Nehru unverständlich ist ...

  • Präzisionsgeräte in Sofia

    SOFIA. Eine Ausstellung „Präzisionsgeräte für Wissenschaft, Technik, Industrie und Kultur" wurde in den Räumen der ständigen Exportmusterschau der DDR in Sofia eröffnet. Sie zeigt einen Ausschnitt aus dem Produktionsprogramm des weltbekannten VEB „Carl Zeiss, Jena". Zur Eröffnung erschienen Vertreter des Außenhandelsministeriums mit dem stellvertretenden Minister Dobri Alexiew an der Spitze ...

  • Stavanger gegen NATO

    Oslo (ADN). Gegen die von der NATO beabsichtigte Stationierung von Kernwaffen auf norwegischem Boden protestierten die Teilnehmer einer Großkundgebung in der norwegischen Stadt Stavanger. In einer Entschließung appellierten die Versammelten an das norwegische Parlament, gegen die Stationierung von Atomwaffen sowie gegen die ausländischen Militärstützpunkte in Norwegen Stellung zu nehmen ...

  • Coventry rief: „Norstad, go home!"

    London (ADN-Korr.). Mit den Losungen „Norstad, go home", „Nieder mit der NATO" und „Verbietet die Atombombe" wurde der Oberbefehlshaber der NATO- Streitkräfte in Europa empfangen, als er am Mittwoch in der mittelenglischen Stadt Coventry eintraf. Schon Stunden vor der Ankunft Norstads waren die Losungen an Häuserwände und Brücken in verschiedenen Teilen der im letzten Krieg schwer zerstörten Industriestadt gemalt worden ...

  • Kollektivausstellung in Tunis

    TUNIS. In Tunis wird am kommenden Freitag die 8. Internationale Messe eröffnet, auf der die DDR mit einer Kollektivausstellung vertreten ist. Auf einer Fläche von 300 Quadratmetern werden Erzeugnisse des Maschinenbaues der DDR, feinmechanische und optische Geräte, Büromaschinen, Glas und Porzellanwaren, Musikinstrumente und Sportartikel gezeigt ...

  • Sie wird die Welt überraschen

    LONDON. „Laßt die Bevölkerung im Osten Deutschlands in Frieden leben, und sie wird ohne Zweifel die Welt mit ihrem wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt überraschen." Das schreibt der Führer der schottischen Bergarbeiter, Abe Moffat, in der jüngsten Ausgabe des Organs der schottischen Organisation der Nationalen Britischen Bergarbeitergewerkschaft, „The Miner" ...

  • In vielen Welthäfen zu Hause

    ROSTOCK. Maniokmehl übernimmt zur Zeit der 10 000-Tonnen-Frachteir „Freundschaft" im brasilianischen Hafen Imbituba, während die „Berlin" in New Port Metalle für China an Bord nimmt In Beirut bzw. Latakia löschen die „Heinrich Heine" und die „Stubbenkammer" Stückgüter aus der DDR. Die „Karl- Marx-Stadt" hat im Hafen von Rangun festgemacht ...

  • Interesse für „Optimatic"

    LONDON. Mehrere Betriebe der DDR zeigen in Ständen ihrer britischen Vertreter ihre Erzeugnisse auf einer internationalen Büromaschinenausstellung, die gegenwärtig in der größten Ausstellungshalle in London stattfindet. Besonderes Interesse findet eine automatische Buchungsmaschine des VEB Optima, Erfurt ...

  • 30 Afrikaner in Angola ermordet

    London (ADN). Portugiesische Kolonialtruppen haben in der Nähe des Dorfes Bengo in der portugiesischen Kolonie Angola 30 Afrikaner ermordet und 200 verwundet. Der Massenmord wurde begangen, als etwa 1000 Einwohner Bengos und des Nachbardorfes Ikolo die Freilassung des afrikanischen Arztes und Dichters Dr ...

  • In Cap Canaveral nichts Neues

    Cap Canaveral (ADN), Das neue Projekt der USA, einen Spionagesatelliten in den Weltraum zu schicken, ist mißlungen. Die zweite Stufe der Trägerrakete zündete nicht. Der Satellit erreichte somit nicht die vorgesehene Umlaufbahn. Ein weiterer, Versuch der USA, eine Atlas- Rakete zu'starten, die etwa 8000 km weit fliegen sollte, ist ebenfalls gescheitert ...

  • Chruschtschow-Besuch später

    Moskau (ADN). Der vorgesehene Besucn des sowjetischen Ministerpräsidenten Chruschtschow in der Koreanischen Volksdemokratischen Republik ist — wie TASS meldet — nach Übereinkunft beider Regierungen vorerst verschoben worden. Der Besuch war für Anfang Oktober vorgesehen. Ein neuer Zeitpunkt wird später mitgeteilt werden ...

  • DDR — ein geachteter Staat

    Auf Ausstellungen in Tunis, London und Sofia vertreten Z Schiffe auf allen Meeren

    Berlin (ADN/ND). Aus aller Welt kommen die Meldungen über das wachsende Interesse an den politischen und ökonomischen Leistungen unserer Republik. Immer mehr setzt sich auf allen Kontinenten die Meinung durch, daß die DDR der wahrhaft friedliebende deutsche Staat ist — und zudem äußerst leistungsfähig ...

Seite 8
  • Wo schon längst nicht mehr gewütet wird

    Peinliches Beinliches — im letzten Sechs-Tase-Zirkus notiert von Klaus Ullrich

    Der Mann in dem modisch geschnittenen Flanellanzug und mit dem gelichteten Haar über der Stirn liebt es, wenn man ihn mit „General" anspricht. Selbst im Tonfall der Ironie scheint es ihm noch eine Ehre. Tatsächlich ist er sportlicher Leiter eines Sechstagerennens, was er aber, um das Absurde noch zu steigern, ebensowenig ist wie ein General ...

  • Während einer Reise im D 1161 notiert von Eberhard Rnssek

    In dem Augenblick, da der Zeiger der Bahnhofsuhr auf die 26. Minute rückt, hebt der Mann mit der roten Mütze den Befehlsstab, und der D 1161 setzt sich in Bewegung. Kaum sind die Lichter des Erfurter Hauptbahnhofs entschwunden, dreht der Zug voll auf, ziemlich 100 Kilometer je Stunde. Nach knapp zwanzig Minuten passiert er mit Volldampf den Bahnhof Weimar ...

  • Martin Lauer und das Maß

    Der Weltrekordler im 110-m-Hürdenlauf, Martin Lauer aus Köln, ist von seinem Verband überraschend gesperrt worden. Für ein Jahr soll er aus der westdeutschen Ländermannschaft ausgeschlossen bleiben und möglicherweise überhaupt nicht im Ausland starten dürfen, überraschend kam dieser Schritt wohlgemerkt nicht für uns, sondern für die westdeutsche Öffentlichkeit ...

  • England kommt zum Rückkampf

    Sechs Leichtathletik-Medaillen-Gewinner unter den Gästen

    Am Sonntagmittag wird im Berliner Walter-Ulbricht-Stadion der letzte und vielleicht auch bedeutendste Höhepunkt der diesjährigen Leichtathletik-Saison seinen Anfang nehmen. England erscheint mit seiner Frauen- und Männermannschaft zum Rückkampf für die im vorigen Sommer in London ausgetragene erste Begegnung, die allerdings nur von den Männermannschaften bestritten wurde und mit einem 108 :104-Sieg der Gastgeber endete ...

  • Ausverkauft trotz leerer Plätze

    Im Augenblick bereitet beim Schnellverkehr noch ein zweites Problem Sorgen: Unser D 1161 gart in Halle als ^ausverkauft", obwohl noch genügend Sitzplätze 2. Klasse frei sind. Wie erklärt sich das? Sehr einfach: Ein Teil der 516 Platzkarten für den D 1161 wird in Erfurt, ein Teil in Halle verkauft Nun hat Halle sein Kontingent ausverkauft, aber Erfurt nicht, folglich bleiben Plätze frei ...

  • Platzkarte hin und zurück?

    Inzwischen hat unser Zug Halle erreicht. Während des kurzen Aufenthalts wird der Wassertank der Lokomotive aufgefüllt, und pünktlich 5.57 Uhr geht es weiter. Unter den Reisenden, die hier zugestiegen sind, ist Herr Alwin Rollberg, Werbeleiter aus den Bunawerken. Der mitfahrende Verkehrskontrolleur der Reichsbahndirektion fragt ihn nach seinen Wünschen ...

  • Westberlin gehört nicht zu Bonn

    Bundestag hat in den Westsektoren nichts zu suchen

    In der Ausgabe vom 1. Oktober der westdeutschen Illustrierten „Stern" schreibt der Chefredakteur des Blattes, Henri Nannen, daß Westberlin nicht zu Bonn gehört. Er drückt sich trotz mancher irriger und abenteuerlicher Auffassungen an anderer Stelle sehr klar und präzise aus: „In Westberlin tritt jedes Jahr der Deutsche Bundestag zusammen, obwohl Westberlin nach dem Grundgesetz nicht zur Bundesrepublik gehört ...

  • DTSB lädt DSB ein

    Auf einer Pressekonferenz wurde am Dienstag in Berlin mitgeteilt, daß das Präsidium des Deutschen Turn- und Sportbundes der DDR das Präsidium des westdeutschen Sportbundes für den 6. November nach Weimar eingeladenhat, wo — ausgehend von den guten Erfahrungen mit der gemeinsamen deutschen Olympiamannschaft — über die weitere Zusammenarbeit der Sportler aus beiden deutschen Staaten beraten werden soll ...

  • Schneller — und ohne Ex-Zuschlag

    Mittlerweile haben die Genossen des Zugbegleitkommandos der Transportpolizei, die in Halle zugestiegen sind, die Personalausweise der Reisenden kontrolliert, und unser Zug hat den Bahnhof Schönefeld erreicht. Nach einem kurzen Betriebsaufenthalt von einer Minute wird das Ausfahrsignal auf „Fahrt frei" gestellt, und es geht weiter ...

  • Aktion gegen „Die Wahrheit" verfassungswidrig

    In einem Schreiben an den Westberliner Innensenator Lipschitz protestiert der Vorsitzende des Verbandes der Deutschen Journalisten, Dr. Georg Krausz, im Namen der 5000 Journalisten der DDR gegen die Willkürmaßnahmen des Frontstadtsenats gegen die Westberliner Zeitung „Die Wahrheit". Es heißt in dem Schreiben u ...

  • Nachts Bodenfrostgefahr

    Wetterlage: Unser Wetter steht noch immer unter dem Einfluß des mit seinem Kern über Südschweden liegenden Tiefdruckgebietes. Es verlagert sich nwr langsam ostwärts und füllt sich dabei etwas auf. An seiner Westflanke hält der Zustrom der kühlen Meeresluft nach Norddeutschland zunächst noch an, wobei die Sdiauerneigung allmählich nachlassen wird ...

  • In Naumburg halten?

    Eine junge Dame, die in Halle zustieg, sagt uns: „Ja, der Schnellverkehr ist eine gute Sache, nur müßte der Zug auch in Naumburg halten. Die eine Minute macht doch sicher nichts aus." Der Verkehrskontrolleur antwortet ihr: „Doch, meine Dame. Mit demselben Recht könnten nämlich auch die Weimarer, Weißenfelser, Bitterfelder oder Wittenberger fordern, daß wir in ihrer Stadt halten ...

  • WARNUNG!

    Dm Präsidium der Volkspolizei teilt ■dt: In einer Reibe Westberliner Zeitungen wurden in letzter Zeit Kraftfahrer als Helden refeiert and beglückwünscht, die mit überhöhter Geschwindigkeit die Kontrollpunkte an der Eberswalder Straße, Strelitzer Straße, Kopenhagener Straße, Bouchestraße nach Westberlin passierten nnd dabei ihr Leben nnd ihre Gesundheit gefährdeten ...

  • Intermezzo mit einem Zwergtaucher

    Zur allgemeinen Überraschung hatte sich dieser Tage ein Zwergtaucher im Schwimmbecken der Eisbärenfreianlage eingefunden. Er War auf dem Zuge und wurde zweifellos von der ausgedehnten, spiegelnden Wasserfläche angelockt. Zwergtaucher sind kleine Wasservögel — nur etwa so groß wie halbwüchsige "Enten —, die wie die viel häufiger auf Seen bemerkten Haubentaucher sich ausschließlich von kleinem Wassergetier ernähren ...

  • Lok 01136 fahrbereit

    während Herr Nowak aufsteht und sich reisefertig macht, überprüft der Wagenmeister auf, dem Hauptbahnhof acht D- Zug-Wagen sauf ihre Betriebssicherheit. Lokführer Kurt Albrecht und Heizer Kurt Meiselbach machen inzwischen ihre Schnellzuglokomotive 01136 fahrbereit. Inzwischen ist es vier Uhr geworden, die ersten Reisenden haben bereits im Zug Platz genommen, und bald erscheint auch unser Dienstreisender ...

  • Lebenshaltungskosten gestiegen

    Die Lebenshaltungskosten in Westberlin sind in den vergangenen Jahren um 23 Prozent angestiegen. Sie lagen im Monat September bei 123,1 (1950 = 100). Diese enorme Erhöhung der Lebenshaltungskosten ergibt sich vor allem aus dem Ansteigen der Lebensmittelpreise und den drastischen Mietpreiserhöhungen, die seit 1950 mehr als 30 Prozent betragen ...

  • MITTEILUNGEN DER PARTEI

    13. Oktober Mitte: Alle Mitglieder der SED. die am 13. Oktober an der polytechnischen Kreiskonferenz des Stadtbezirks Mitte teilnehmen, treffen sich bereits um 15 Uhr im Berolinahaus, Zimmer 727, zu einer kurzen vorbereitenden Beratung.

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Endspurt in der Kohle Noch 59 Tage Völker müssen Regierungen zu Abrüstungstaten zwingen Leidenschaftliche Anklage gegen Kolonialismus Stahlwerker künden von der Entschlossenheit der Werktätigen: Friedensplan des S&lt; wird verwirklicht Weitere Betriebe schlössen sich dem Wettbewerb der Stahlwerke an Bester Roheisenproduzent: Eisenhüttenkombinat Stalinstadt Sozialismus Zementwerker auch dabei über 100 Delegationen besuchten DDR Hervorragender Politiker SOHYO ruft zum Massenstreik „Nieder mit Ikeda" Adenauer-Freunde ermordeten Japans Sozialistenführer Höchste Erregung im Land Mörder festgenommen
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