17. Nov.

Ausgabe vom 14.09.1957

Seite 1
  • Der Wahrheit gegenübergestellt

    frei Wahlen unter imperialisti- ■*-* sehen Verhältnissen kommt es für die Machthaber darauf an, das Volk zwar abstimmen, aber nichts entscheiden zu lassen. Dabei ist es einer ihrer wesentlichen Tricks, die Lebensfragen, über die das Volk eigentlich entscheiden müßte, zu verschleiern und die Wähler durch nebensächliche oder überhaupt r ...

  • Arbeiterjugend sozialistisch erziehen

    28. Tagung des FDGB-Bundesvorstandes beendet /Veränderung im Sekretariat

    Berlin (ND). Der Bundesvorstand des FDGB beendete am Freitagnachmittag seine dreitägigen Beratungen. Am letzten Tag beschäftigten sich die Mitglieder des Bundesvorstandes mit der Erziehung der Arbeiterjugend im Geiste des Sozialismus. Eine Delegation des Zentralrates der FDJ unter Leitung ihres 1. Sekretärs, Karl Namokel, nahm an diesen Beratungen teil ...

  • Auf dem Wege zur sozialistischen Universität

    ||ie Hörsäle und Laboratorien un- ■*-' serer Universitäten und Hochschulen öffnen sich in diesen Tagen für mehr als 90 000 Studenten. Über 14 000 von ihnen betreten zum ersten Male unsere sozialistischen Hochschulen. Um jedem Studenten ein erfolgreiches Studium zu garantieren, erhalten sie von der Arbeiter-und- Bauern-Macht unserer Republik großzügige Stipendien, gut eingerichtete ■Internate, moderne Institute sowie umfangreiche Bibliotheken ...

  • Mehr Strom für Winterbedarf

    Kraftwerke im sozialistischen Wettbewerb

    Berlin (NDJ, Die Belegschaften der Kraftwerke und Baustellen haben zu Ehren des 40. Jahrestages der Oktoberrevolution den Wettbewerb auf genommen, _ um zum Winter die größtmögliche Leistung ans Netz zu bringen. Der infolge nicht termingerechter Zulieferung bei Reparaturen und auf den Baustellen entstandene ...

  • Adenauers Grundprinzip: Die Lüge

    Adenauer hat die Lüge zum Grundprinzip seines Wahlkampfes gemacht", erklärte Fred Oelßner zu den fortwährenden Versuchen der CDU, die Sowjetunion als Schuldigen an der Spaltung Deutschlands hinzustellen. „Die Note der Sowjetregierung kommt ihnen sehr ungelegen, weil sie ihnen die Maske vom Gesicht reißt ...

  • Kampf für eine Wende

    Fernsehgespräch mit Fred Oelföner/ Karl Schirdewan und Herbert Warnke vor Arbeitern in Karl-Marx-Stadt undBerlin

    lt e r 1 i n (ND). 48 Stunden, bevor die westdeutschen Wähler an die Wahlurne treten, appellierten die Mitglieder des Politbüros Hermann Matern, Fred Oelßner, Karl Schirdewan und der Kandidat des Politbüros Herbert Warnke an sie, sich ihrei» großen Verantwortung bei der Stimmabgabe am Sonntag bewußt zu sein ...

  • Kundgebungen mit Parteiveteranen

    Sowjetische Gäste besuchen die Messestadt Leipzig

    Weimar (ND). In Weimar und Erfurt fanden am Donnerstagabend Kundgebungen statt, auf denen sich die sowjetischen Parteiveteranen mit herzlichen Worten an ihre deutschen Klassenbrüder wandten. Vor über 700 Bürgern Weimars sprachen im Klubhaus des Mähdrescherwerkes die Genossen Bulyshkin, Alexejew, und M ...

  • Israelischer Überfall auf Araberdorf

    Damaskus / Washington (ND/ADN). Die durch die aggressiven Handlungen der USA-Regierung gegen Syrien heraufbeschworene gespannte Lage im Nahen Osten hat sich in* den letzten 48 Stunden durch neue Provokationen weiter verschärft. So überfielen israelische Truppen ein arabisches Dorf im Grenzgebiet zwischen Syrien und Israel, wobei alle arabischen Bewohner gewaltsam aus ihren Häusern getrieben wurden ...

  • Botschafter Puvak gab Empfang

    Berlin (ADN). Der Außerordentliche und Bevollmächtigte Botschafter der Rumänischen Volksrepublik in der DDR, Iosif Puvak, gab anläßlich des Besuchs der Delegation der. Großen Nationalversammlung der Rumänischen Volksrepublik in der DDR am Freitagabend im Haus der Ministerien zu Berlin einen Empfang. ...

  • Ich fühle mich unter Freunden

    Berlin (ND). Der Präsident des seinen Flug nach Bukarest in Ber- Internationaien Olympischen ko- lin und war hier Gast des Natiomitees, der Amerikaner Avery nalen Olympischen Komitees der Brundage, unterbrach am Freitag Deutschen Demokratischen Repu-

  • Freundschaftlicher Appell der UdSSR an Türkei

    Bulganin an Menderes: Entfesselung eines bewaffneten Konflikts im Nahen Osten verhüten

    Moskau (ADN/ND). Der Vor- Ministerpräsidenten der Türkei, sitzende des Ministerrats der UdSSR, Menderes, mit einer Botschaft ge- N. A. Bulganin, hat sich an den wandt, in der es heißt: „Die Sowjet-

  • Scharfe Auseinandersetzungen mit „Politikern der Stärke"

    Auf einer Betriebsfunktionärkonferenz der Partei in Karl-Marx- Stadt rief am Freitagabend Karl Schirdewan die westdeutsche (Fortsetzung auf Seite 2)

Seite 2
  • Wer gut schmiert...

    weiland Hitlers Machtantritt und die Politik des dutzendjährigen Reiches finanzierten. In der Bundesrepublik gibt es eine Reihe von Organisationen und Institutionen, deren Existenz einzig und allein der Finanzierung der Regierungspartei dient. Sie werden oft nur von Strohmännern •— mitunter auch von CDU-Politikern — geleitet ...

  • Kampf für eine Wende

    (Fortsetzung von Seite t)

    Bevölkerung auf, die Bundestagswahlen zu einem Erfolg der Kräfte des Friedens und der Verständigung zwischen den beiden deutschen Staaten werden zu lassen. „Die mit der Vorbereitung der Bundestagswahlen verbundenen scharfen Auseinandersetzungen in Westdeutschland zwischen dem arbeitenden undfriedliebenden Volk und den ...

  • Alte und Gebrechliche zur Wahl der CDU/CSU gezwungen

    Großangelegte Wahlfälschung aufgedeckt

    B o n n (ADN). Aus mehreren Teilen Westdeutschlands liegen Berichte vor, nach denen das erstmals bei einer Bundestagswahl eingeführte System der Briefwahl von der Adenauer-CDU als ein Mittel zur Wahlfälschung benutzt wird. Von der Briefwahl, bei der Wahlschein und Stimmzettel per Post an den Wahlkreis geschickt werden, können neben Reisenden auch Kranke, Alte und Gebrechliche Gebrauch machen ...

  • Die CDU/CSU muß geschlagen werden, damit Deutschland leben kann!

    iMiiiiiiiiiiiiiiiiiniiuiiuiiiiiiiiuniiiiiiiiiniitiiiimiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiitiiiiiiiiiiiiiiHiiiiiiiitiiiiniiiiiiiiiiuiiiiiiiiii SPD-Bundestagskandidatin fordert Abkehr von Stärkepolitik

    Hannover (ADN). „Nur eine Abikehr von der Politik der Stärke und der Weg der Verhandinngen können zu einer Wiedervereinigung Deutschlands führen. Das innerdeutsche Gespräch muß begonnen werden, selbst auf die Gefahr hin, daß jeder, der solche Gespräche führt, als Kommunist verdächtigt wird." Dies erklärte die SPD-Bundestagskandidatin Frau Professor Peterseti am Mittwoch in Hannover bei einem Rund-Tisch-Gespräch mit den Kandidatinnen aller größeren westdeutschen Parteien ...

  • Gegen Militarismus und Krieg

    CDU-Bundestagskandidaten drücken sich erneut vor Rechenschaft

    Hamburg (ND). 5000 Mitglieder der IQ Metall, Bezirk Hamburg, forderten am Donnerstagabend in einer Großkundgebung in der Oldenburger Weser-Ems-Halle Rechenschaft von den bisherigen Kandidaten des Bundestages. Die Arbeite* verlangten, Schluß «u machen mit dem Zustand, daß in Westdeutschland die Abgeordneten nach der Wahl Ihren Wählern nicht mehr für ihre Tätigkeit verantwortlich sind ...

  • Auf dem Wege zur sozialistischen Universität

    (Fortsetzung von Seite 1)

    hung ist daher, wenn er im Leben einen festen Standpunkt einnehmen und die progressiven und humanistischen Traditionen der deutschen Wissenschaft schöpferisch fortsetzen will, daß er ein tiefes Verständnis der Gesetzmäßigkeiten der gesellschaftlichen Entwicklung besitzt. Die Grundlage dazu gibt ihm das Studium des Marxismus-Leninismus, der fortgeschrittensten Wissensschaft und der Weltanschauung der Arbeiterklasse ...

  • Amis greifen SPD-Wahlhelfer an

    Arbeltern mit Anwendung von Waffengewalt gedroht / Schläger zum Schweigen gebracht

    Kreuznach (ND/ADN). Offiziere und Unteroffiziere der amerikanischen Besatzungstruppen in Rheinland-Pfalz, die bei Nahbollenbach, einem der zahlreichen USA-Stützpunkte im Gebiet um Baumholder, stationiert sind, gingen am Mittwoch gegen SPD-Wahlhelfer vor und hinderten sie am Verteilen von SPD-Flugblättern ...

  • Unternehmerangriffe mit Streiks beantwortet

    Frankfurt (Main) (ND). Mit einem zweieinhalbstündigen Sitzstreik wehrten am Mittwoch 1000 Arbeiter der Meuser-Werke in Frankfurt- Fechenheim eine Akkordkürzung ab. Wie dazu bekannt wird, hatte der Unternehmerverband die Besitzerin der Meuser-Werke zu diesem Lohnraub veranlaßt, um die angekündigten Lohnforderungen der IG Metall schon vor ihrer eventuellen Bewilligung aufzuheben ...

  • Wer immer lügt , . ♦

    Eine Lüge muß so unverfroren sein, daß niemand darauf kommt, es könne eine Lüge sein. Kein anderer Hausknecht des Großkapitals hat diese These Hitlers so dreist zur Grundlage der politischen Massenverdvmmung gemacht, wie sein Nachfolger Konrod Adenauer. Bereits am. Anfang seiner CDU- und Bundeskanzlerkarriere stand diese Lüge, wie sie, unser Klischee veranschaulicht es, größer und unverschämter nicht auszudenken ist ...

  • Der Wähler muß entscheiden

    .Die Bundesrepublik steht letzt vor der Wahl: entweder Verzicht auf die NATQ-Politik, Verzicht auf die Vorbereitung eines Atomkrieges und schrittweise friedliche Wiederherstellung der Einheit Deutschlands oder Fortsetzung des jetzigen politischen Kurses, der vor allem für die westdeutsche Bevölkerung größte Gefahren in sich birgt, und Übernahme der Verantwortung für die Beibehaltung und Vertiefung der Spaltung Deutschlands ...

  • Oie Handfanger der Besatzer

    bei ihrem schändlichen Vorhaben waren die deutschen Monopolisten. In der jüngsten Note der Sowjetregierung an Bonn heißt es dazu: Die Westmächte genossen „die ungeteilte und aktive Unterstützung der westdeutschen Kreise, die bestrebt waren, sich von Ostdeutschland abzusondern, wo entsprechend dem Potsdamer Abkommen tiefgreifende demokratische Umgestaltungen im politischer* und wirtschaftlichen Leben durchgeführt wurden" ...

  • Westdeutschland wird Atomkriegsherd

    .von ihren NATO-Verbündeten gefördert und angespornt, begann die Regierung der Deutschen Bundesrepublik, die Remilitarisierung des Landes in Immer größerem Umfange zu verwirklichen, sie ging an die Vor* bereitung zur Schaffung einer zahlenmäßig starken Armee, führte iroU der Proteste der westdeutschen Bevölkerung die allgemeine Wehrpflicht ein, stellte Gelände für amerikanische Atomstützpunkte zur Verfügung ...

  • Wer wird die Einheit herstellen?

    Das kann nur das deutsche Volk selbst tun. «So sehr sich die herrschenden Kreise der Bundesrepublik auch bemühen mögen, dem zu entgehen, werden sie doch früher oder später einsehen müssen, daß der Weg zur Einheit des Landes über Verhandlungen zwischen der DDR und der Bundesrepublik führt."

  • Bonner Politik gegen Einheit

    „Westdeutschland wurde In den Nordatlantik-Militärblock einbezogen. Dabei wurde vertraglich festgelegt, daß ausländische Truppen Jahrzehnte» lang auf westdeutschem Boden verbleiben", heißt es in der Sowietnote.

  • Militärbasis der Westmächte

    Westdeutschland für ihre aggressiven Ziele gegen die Völker Osteuropas auszubauen, das bestimmte die ganze Politik der Westmächte. Dazu benötigten sie ein gespaltenes Land.

Seite 3
  • Der Herbstverkehr beginnt

    Die Eisenhahner haben sich gut vorbereitet, jetzt fordern sie das von der Wirtschaft

    Von Staatssekretär Fritz Szczepeclci. 1. Stellvertreter, des Ministers für Verkehrswesen Der Herbstverkehr bedeutet alljährlich Hochsaison in der Arbeit der Eisenbahner. Die Einbringung der Ernte, der Transport der alljährlich besonders in diesem Zeitraum ansteigenden Industrieproduktion sowie die Beförderung der höher liegenden Importe und Exporte verlangen eine bedeutende Steigerung der Leistungen im Verkehrswesen, ganz besonders bei der Eisten bahn ...

  • Zur Neuregelung der Treibstoff versorgung

    Antwort auf Fragen unserer Leser / Wer bekommt weiterhin Benzinmarken?

    Am 1« September 1957 trat em Beschluß des Präsidiums des Ministerrates in Kraft, durch den die Treibstoffverteiluhg neu geregelt wurde. Diese Neuregelung Wird voll der Bevölkerung der Republik begrüßt, weil sie einerseits der Lösung unserer volkswirtschaftlichen Aufgaben dient und andererseits Schwarzhandel ...

  • 100000 Rohlinge sind schon fertig

    FDJ-Kreisleitung Bitterfeld antwortet auf unsere Kritik

    ;,lm «Neuen Deutschland" •vom 31. Jult 1957 kritisierten wir Unter der Überschrift „Auguste noch immer nicht flott" die Kreisleitung «der FDJ Bitterfeld, weil die ProduKttori in der als „Bau der Jugend" von der FDJ übernommenen Ziegelei noch immer nicht aufgenommen worden War und die FDJ-Kreisleltung sich wenig um den „Bau der Jugend" kümmerte ...

  • Selbst ist der Mann

    Das Transformatorenwerk ,,Karl Liebknecht'1 in Oberschöneweids ist einer der Betriebe, die mit ihrer Produktion von Großtransformatoren und Hochleistungsschaltern infolge des Ständig wachsenden Energiebedarfs unserer Wirtschaft nicht Schritt halten können mit den Anforderungen des. Maschinenbaues. Nun ...

  • „Aufgeklärt"

    Die Gesprächspartner gaben sich durchaus nicht mit oberflächlichen Antworten zufrieden. Bürgermeister Ludwig schilderte den rumänischen Gästen, wie das Wohnungsproblem in Teuchern gelöst Wird und sagte: „Wir bauen in diesem Jahr in Teuchem lö Wohnungen und 3 Zimmer ohne staatliche Investitionen, Wir haben Einsparungen aus Haushaltemitteln und Vof altem: unsere Wohnungfcuehenden fordern nicht nur eine Wohnung, sondern arbeiten zum großen Teil beim Bau von Wohnungen freiwillig mit ...

  • Erfahrungsaustausch in Teuchern

    Von großem Wert für die rumänische wie für die deutsche Seite war der Erfahrungsaustausch zwi« sehen Volksvertretern. Ein solcher Erfahrungsaustausch fand audi in Teuchern statt, einer sächsischen Gemeinde von einigen tausend Einwohnern. lm April dieses Jahres hatte die Stadtverordnetenversammlung Teuchern in der Volkskammer vor dem Ständigen Ausschuß für die örtn liehen Volksvertretungen berichtet ...

  • wollen Gubener Eisenwerke Chinaauftrag vorfristig erfüllen

    Gilben (ND). Einen Exportauftrag im Werte von 150 000 DM nach der Volksrepublik China wollen die Arbeiter des VEB Eisenwerke Guben 20 Tage vor dem Termin, also schon am. 10. Dezember, ausliefern. Es handelt sich dabei um eine Koksaufschüttvorrichtung für den Bau einer Glashütte in China. Damit die Eisenwerker ihr Vorhaben einhalten können, ohne bei anderen Aufträgen in Lieferschwierigkeiten zu kommen, gingen sie im Bohrwerk vom zwei- zum dreischichtigen Betrieb über ...

  • Weniger Mitarbeiter —

    bessere Arbeit Die Zeit für die Diskussion wurde sowohl von deutscher wie von rumänischer Seite ausgiebig ausgenutzt. Der Ratsvorsitzende des Bezirks, Becker, wollte wissen, ob auch in der Rumänischen Volksrepublik die Rechte der örtlichen Volksvertretungen erweitert wur* den, Ihm antwortete der Vor-» ...

  • Nachdenken lohnte sich

    Zwlckau (ND). 342 Verbesserungsvorschläge mit einem voraussichtlichen Jahresnutzen von 495 000 DM wurden im ersten Halbjahr im VEB Kraftfahrzeug- und Motorenwerk „Sachsenring" in Zwickau eingereicht. Der dreifache Aktivist Fritz Retchenbach aus der mechanischen Abteilung, der zu den nahezu 1000 Mitarbeitern am Eriindungs- und Vorschlagswesen gen hört, brachte allein bisher 20 Vorschläge mit einem Nutzen von 13 383 DM ...

  • Mit den rumänischen Gästen unterwegs

    Delegation der Großen Nationalversammlung im Gesprächtmit deutschen Werktätigen

    ,,Bei Freunden zu Gast" ist fast schon ein geflügeltes Wort geworden. Und sicher werden auch die rumänischen Volksvertreter — Mitglieder der Großen Nationalversammlung — schon bei der Ankunft auf dem Flugplatz in Schönefeld am 4. September die Welle echter Freundschaft gespürt haben, die ihnen von deutscher ...

Seite 4
  • Wir stehen fest an eurer Seite

    Sowjetische Parteiveteranen besuchten die Werktätigen der Stadt Jena

    Eine Gruppe der Delegation alter Mitglieder der KPdSU besuchte auf ihrer Reise durch die DDR am Donnerstag die Stadt Jena. Nach der Besichtigung von Betriebsteilen des VEB Jenaer Glaswerk Schott & Genossen und des VEB Carl Zeiss sprach der Genosse Dubowitsch auf einem Beisammensein mit Veteranen und Funktionären der örtlichen Parteiorganisation ...

  • Wie schulen wir unsere Zirkelleiter?

    Erfahrungen aus Karl-Marx-Stadt

    Auch im vergangenen Parteilehrjahr machten wir wieder die Erfahrung, daß überall dort, wo qualifizierte Propagandisten als Zirkelleiter tätig gewesen sind, das Lehrjahr mit gutem Erfolg bis zu Ende durchgeführt wurde. Daher legen wir auf die weitere Qualifizierung der Propagandisten besonderen Wert. In fast allen Kreisen unseres Bezirkes werden die Zirkelleiter und Assistenten jetzt in Externatlehrgängen geschult ...

  • Von unserem Moskauer Korrespondenten Heim Stern

    platz getauft. Heute heißt er Kutusowplatz. Solche Dinge liegen, vvia man so sagt, im Auge des Beschauers. Wer ein Freund von Überfällen auf andere Völker, von Aggressoren und Welteroberern ist, für den ist Napoleon der große Held. Wer dagegen auf dem Standpunkt steht: Wir greifen niemanden an, doch wir schlagen zurück, wenn jemand in unser Haus eindringt, der sieht in Kutusow die Verkörperung des gerechten Befreiungs- und Freiheitskrieges ...

  • Unser Neuland — der Mais

    „Wir sind entschlossen, Zehntaueende guter Taten für unsere gemeinsame sozialistische Sache zu vollbringen. Wir können zwar nicht Millionen Hektar Neuland urbar machen wie die Komsomolzen, doch wir erklären: Unser Neuland — ist der Mais. Der Mais ist die Reserve, die uns in die Lage versetzt, die tierische Produktion gewaltig zu steigern ...

  • Die große Aussprache beginnt

    Berlin (ND). In einer großen politischen Aussprache mit allen Schichten der Bevölkerung unserer Republik werden alle Mitarbeiter und Funktionäre der Nationalen Front in den nächsten Wochen die Bedeutung des 40. Jahrestages der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution, dieser Wende in der Geschichte der Menschheit, für den Frieden der Welt und den Aufbau des Sozialismus in der DDR erläutern ...

  • Jugend baut das sozialistische Dorf

    Zentralrat der FDJ stellt den Entwurf des Landjugendprogramms zur Diskussion

    Vom 6. bis 8. Dezember findet in Schwerin der III. Landjugendkongreß statt. Der Zentralrat der Freien Deutschen Jugend unterbreitet der gesamten Bevölkerung — insbesondere aber der Landjugend — den Entwurf eines Landjugendprbgramms, das vom III. Kongreß beschlossen werden soll. Das Dokument orientiert die Mitglieder der sozialistischen Jugendorganisation auf die Probleme des sozialistischen Aufbaus unserer Landwirtschaft und appelliert an die Landjugend, dafür die ganze Kraft einzusetzen ...

  • Neuland wird erschlossen

    (18, Fortsetzung)

    Aber beim Eintreten bleiben wir gebannt stehen; zunächst fesselt die gewaltige Kuppel den Blick; blickt man sich dann in der Kirche um, so entzückt das Auge eine Vielzahl herrlicher Skulpturen, Menschen, so möchte man meinen, von Fleisch und Blut Tatsächlich handelt es sich um Stuckarbeiten, wobei das Material derart fest und dauerhaft ist, daß die Skulpturen heute noch genau so erhalten sind, wie sie die unbekannten Meister im 17 ...

  • Die Zukunft erklären

    Der Programmentwurf fordert von allen FDJ-Funktionären, daß sie sich mit den Plänen zur Entwicklung der Landwirtschaft vertraut machen und interessante Methoden bei der Aussprache mit der Jugend entwickeln. „Wir wenden uns an alle Parteien und Massenorganisationen, besonders an die Gewerkschaften, die ...

  • Frohsinn in jedem Dorf

    Das Programm empfiehlt, in jedem MTS-Bereich eine Agitations- Kulturbrigade zu bilden. Höhepunkte des kulturellen und sportlichen Lebens sollen die Landjugendtage sein. Den Kreisbibliotheken wird empfohlen, spezielle Jugendbüchereien einzurichten, und die Bibliotheken in den MTS und Gemeinden sollten durch gute Jugendliteratur ergänzt werden ...

  • Kampfgemeinschaften junger Sozialisten

    Das Programm empfiehlt, entspiechend der 16. Zentralratstagung in jedem MTS-Bereich eine MTS- Bereichsleitung und in jeder politischen Gemeinde ein Dorfjugendkomitee der FDJ zu .bilden und in allen Dörfern Grundeinheiten oder Gruppen der FDJ zu gründen. Es wird kritisiert, daß viele Funktionäre der Jugendorganisation keine Kenntnis über die Lage der Landwirtschaft besitzen und wenig bemüht sind, ein solches Wissen zu erwerben ...

  • Neuerscheinungen

    H. Z e r 1 e : Die Kunst des Kritisierens. (Dietz Verlag; 214 Seiten, 5,30 DM). G. H e r t e 1: Inhaltsvergleichsregister der Marx-Engels-Gesamtausgaben. (Deutscher Verlag der Wissenschaften; 295 Seiten, 22,40 DM). R. Kirchner: Die Legende vom Volkskapitalismus. (Verlag Tribüne; 49 Seiten, 0,65 DM). O ...

  • Wettbewerb im Vertrieb der Werke Lenins

    Berlin (ND). Anläßlich des bevorstehenden 40. Jahrestages der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution hat sich die Kreisleitung Berlin-Treptow das Ziel gestellt, mehr als bisher die Werke W. I. Lenins zu propagieren und zu verbreiten. Sie hat sich an alle Berliner Kreisparteiorganisationen mit dem Aufruf gewandt, mit ihr in Wettbewerb im Vertrieb dieser Bände zu treten^ Die Kreisleitung Friedrichshain schloß sich diesem Wettbewerb bereits an ...

  • Lesemateriahen für das Parteilehrjahr

    Berlin (ND). In diesen Tagen Hat mit dem Erscheinen des „Lesematerials für den Zirkel Probleme der ökonomischen Politik der Partei (Zyklus Industrie)" die Auslieferung der Lehrmaterialien für das neue* Parteilehrjahr begonnen. Die Hefte enthalten jeweils den Stoff für das ganze Jahr und sind mit Illustrationen und einem Anhang mit Begriffserklärungen versehen ...

Seite 5
  • t s» und sein Hintergrund

    Diese Großzügigkeit kommt natürlich nicht von ungefähr; denn es hat In der italienischen Bourgeoisie eine starke Bewegung gegeben, die die Regierung drängte, wieder normale Beziehungen zur Volksrepublik China aufzunehmen. Die unmittelbare Ursache für dieses Verlangen muß in den schweren Krisenanzeichen: gesehen werden, die in wichtigen Zweigen der Industrie zu beobachten sind, und in dem außer- Von Dr ...

  • Amerikanische Geschosse töten Nordafrikaner

    Den USA warf Bourgiba vor, mit den französischen Kolonialherren praktisch gemeinsame Sache zu machen. Die Geschosse, mit denen auf Algerier und Tunesier gefeuert werde, seien amerikanischer Her^- kunft und der französischen Armee für ihren Kolonialkrieg geliefert worden. Tunesien dagegen verweigerten die USA Waffenlieferungen ohne diskriminierende Bedingungen ...

  • i i

    s

    üiniiiiiiiiiimimimimuiiimimiiiitc Von unserem Sonderkorrespondenten Rolf Günther iiiiiiiiiiiiiiiiiiiniiii......iiiniiiiiiiiinl Wien* Der an sich schon starke Verkehr in den Straßen der österreichischen Hauptstadt ist in diesen Tagen noch lebhafter geworden. Das Bild tn den Straßen ist bunt und farbenprächtig, und an den Portalen der Hotels findet man überall das Schild: „Alle Zimmer vermietet" ...

  • Erste Abschlüsse

    In der „Halle der Nationen" hat die DDR etwa 950 qm belegt. Die Schau ist, nachdem unsere Republik schon zweimal an der Wiener Messe teilgenommen hat, besonders auf deren Charakter abgestimmt. Man zeigt Erzeugnisse des Maschinenbaus — Seilbahnanlagen, Werkzeugmaschinen, Scheren und Pressen, Fleischerei- und Schokolademaschinen ...

  • Messe echt wienerisch

    Der deutsche Besucher, der von der Leipziger Messe nach Wien kommt, ist versucht, beide Messen zu vergleichen — obwohl dies natürlich nur eine Sache der äußeren Eindrücke sein kann, da jede Messe ihre handelspolitischen, schwer vergleichbaren Besonderheiten hat Wien erreicht nicht das Format von Leipzig, was das Hauptanliegen der Messe, den Handel selbst, betrifft ...

  • Menschenjagd in Arkansas

    Negerkinder sollten umgebracht werden / KP der USA verlangt energische Maßnahmen

    New York (ADN/ND). Zu neuen. Gewalttätigkeiten gegen Negerschüler kam es am Donnerstag in der Stadt Ozark (Arkansas). Drei farbige Schüler, die vor wenigen Tagen in die Oberschule der Stadt aufgenommen worden waren, wurden auf ihrem Schulweg von einem Auto gejagt Der Fahrer versuchte, die Kinder mit seinem Wagen zu überfahren ...

  • China berät besseren Arbeitsstil

    Pdking (ADN). Das ZK der Kommunistischen Partei Chinas hat am Donnerstag eine Direktive über die Durchführung der Kampagne zur Verbesserung des Arbeitsstils in allen Betrieben des Landes herausgegeben. Darin wird den Betriebsleitungen nahegelegt, die Arbeiter zu freimütiger Diskussion aufzufordern und sich sorgfältig mit den hervorgebrachten Kritiken zu befassen ...

  • Touristenstrom nach China

    Ich könnte noch zahlreiche Erklärungen solcher Art zitieren; für viele andere mag hier die des ehemaligen Präsidenten de* Republik, Ferrucio Parri, stehen: „Peking ist heute das Zentrum einer ganzen Welt. Das Abseitsstehen Ist die schlimmste aller Arten von Politik; sie verhindert heute sogar, daß wir als Touristen in China erscheinen ...

  • UdSSR fördert fast 100 Millionen t Erdöl

    Hauptgebiete an der Wolga und im Ural

    Moskau (ADN-Korr.). Die Erdölgewinnung der UdSSR wird sieb in diesem Jahr der 100-Millionen- Tonnen-Grenze nähern. Das geht aus einem Artikel des stellvertretenden Leiters der Abteilung für Erdöl und -gasindustrie der Staatlichen Plankommission, Notkin, in der „Krasnaja Swesda" hervor. Der Förderzuwachs ...

  • Ein Wandel,,,

    Seit einigen Monaten indessen ist die bürgerliche Presse Italiens wie verwandelt. Alle Zeitungen wetteifern darin, Chinaartikel zu veröffentlichen, und sehr oft sind diese Artikel nicht nur relativ objektiv, sondern sie spenden auch Lob und Anerkennung. Der plötzliche Wettlaut der italienischen Bourgeoisie um die „Neuentdeckung" Chinas hat einen doppelten Aspekt: einen kulturpolitischen und einen ökonomischen ...

  • Indien und Jugoslawien lehnen ab

    New York (ADN), Der indische Delegierte Arthur Lall sprach sich in der Freitagsitzung der UNO- Vollversammlung gegen dien amerikanischen Resolutionsentwurf aus, in dem „eine Verurteilung Ungarns und dter Sowjetunion" gefordert wird. Indien vertrete die Meinung, erklärte er, daß es an der Zeit ist, diese Angelegenheit in einer Weise zu behandeln, die eine friedliche Entwicklung nicht noch mehr gefährdet Dies sei gegenwärtig, da der Frieden bedroht ist, besonders notwendig ...

  • Meßgeräte der DDR in Bukarest ausgestellt

    Bukarest (ADN-Korr./ND). Unter dem Motto „Automatisierung und Mechanisierung der Meßtechnik" ist in der „Ständigen Exportmusterschau der DDR" in Bukarest neben der Lehr- und Lernmittelschau die zweite Fachausstellung eröffnet worden. Hier sind Prüf- und Meßgeräte der volkseigenen Betriebe Meßindustrie Werdau, Feinmeß- 'fabrik Suhl und Lehren- und Meßgerätewerk Schmalkalden zu sehen ...

  • Entschlossene Worte aus Tunis

    Präsident Bourgiba fordert französische Kolonialtruppen zum sofortigen Abzug auf / Auch USA gewarnt

    Tunis (ND/ADN). Der tunesische Staatspräsident Bourgiba hat außerordentlich scharfe Angriffe gegen die französische Regierung und die sie unterstützenden amerikanischen Imperialisten gerichtet. Bourgiba forderte die sofortige Räumung der noch in Tunesien bestehenden französischen Stützpunkte und betonte, sein Land werde die Evakuierung zu beschleunigen wissen, falls Paris mit der Antwort zögern sollte ...

  • IPU tagt in London

    London (ADN). Die 46. Konferenz der Interparlamentarischen Union, an der insgesamt 500 Delegierte aus 52 Ländern teilnehmen, ist am Donnerstag durch die britische Königin Elizabeth in« London feierlich eröffnet worden. Im Mittelpunkt der Debatte stehen so bedeutende Probleme des internationalen Lebens der Gegenwart, wie die Gefahr des Atomkriegs, das Selbstbestimmungsrecht der Völker, friedliche Koexistenz und kollektive Sicherheit, Mittelostfragen und schließlich die deutsche Frage ...

  • W. Ulbricht bei deutschen Studenten in Moskau

    Moskau (ADN-Korr,). Der Erste Sekretär des ZK der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands und Stellvertreter des Vorsitzenden des Ministerrats der DDR, Walter Ulbricht, sprach am Freitag im Kultursaal der Lomonossow-Universität in Moskau zu etwa 500 deutschen Studenten über die Entwicklung der Deutschen ...

  • Chinesisch-jugoslawische Besprechungen begannen

    Peking (ADN). Chinesisch-jugoslawische Besprechungen über wirtschaftliche und politische Fragen haben am Freitag in Peking begonnen, Die jugoslawische Delegation wird von Vizepräsident Vukmanovic-Tempo geleitet; von chinesischer Seite beteiligen sich an den Beratungen unter anderen der stellvertretende Ministerpräsident Tschen Jün und Außenhandelfiminister ...

  • Für 170 Mrd. Lire TJSA-Waffen

    Rom (ADN). Die USA haben Italien In der Zeit vom 1. Juli 1956 bis zum 30. Juni 1957 Waffen und Militärausrüstungen für eine Summe von 170 Milliarden Lire geliefert, meldet die italienische Zeitung „Messaggero". In Kürze wird eine weitere Lieferung amerikanischen Kriegsmaterials erfolgen. Darunter befinden ...

  • Die »Neuentdeckung" Chinas

    Die wichtigsten journalistischen Beiträge in Italien über China waren in den letzten Jahren die des bekannten Schriftstellera Enrico Emanuelli in der Turiner ..Stampa" und von Franco Calamandrei in der „Unitä". Diese Zeitungen waren praktisch die einzigen m Italien, die längere Berichte über Volkschina publizierten ...

  • Alte Kampfgefährten auch heute in gemeinsamer Front

    Deutsche und tschechoslowakische Parteiveteranen trafen sich zum Erfahrungsaustausch in Prag

    Junge Pioniere aus verschiedenen Prager Schulen bereiteten am Donnerstag den auf Einladung der Kommunistischen Partei der Tschechoslowakei in der CSR weilenden deutschen Parteiveteranen im Klement-Gottwald-Museum einen begeisterten Empfang; im Verlaufe der herzlichen Begrüßungsszene

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  • Wieder Einsturz-Unglück

    Eine Betondecke an dem Neubau des mit öffentlichen Mitteln finanzierten amerikanischen Hilton- Hotels am Zoo ist Freitagvormittag eingestürzt. Drei Arbeiter wurden verletzt. Die Einsturzstelle wurde sofort nach dem Unglück von der Baupolizei abgesperrt. Erst vor wenigen Wochen war eine noch unvollendete Betonbrücke auf der heuen Hochbahnstrecke nach Tegel plötzlich zusammengefallen ...

  • Wie „Engpässe" entstehen

    Zur 4. Tagung der Stadtverordnetenversammlung

    Wir Bauschaffenden erwarten sehr viel von der am 2. Oktober stattfindenden Aussprache , der Stadtverordnetenversammlung über das Bauwesen, Wir erwarten vor allem,, daß die Organisation im Bauwesen besser wird. Ich möchte diese Notwendigkeit am Beispiel einiger Bauobjekte im Stadtbezirk Mitte begründen ...

  • Die Jugend ist die entscheidende Kraft

    Aus Anlaß des Schwimmländerkampfes DDR—Sowjetunion schrieb der Präsident der Sektion Schwimmen der UdSSR, N. Filatow, für „Neues Deutschland" den folgenden Beitrag, der unseren Lasern einen Einblick in die Entwicklung des sowjetischen Schwimmsports gibt. Die Ergebnisse der sowjetischen Schwimmer bei den Olympischen Spielen 1952 in Helsinki waren kläglich ...

  • Schuhe des Anstoßes

    . Der als Sportjournalist bisher sehr geschätzte ehemalige deutsche Hochsprungmeister Ludwig Koppenwallner verblüffte die Fachwelt unlängst mit derben Kommentaren vom Leichtathletik-Landerkampf Großbritannien gegen UdSSR. Von einem Fernsehreporter als Experte gefragt, äußerte er bereits über den Äther, daß die Schuhe der sowjetischen Hochspringer Stepanow und Kaschkarow vor ein Tribunal des Internationalen Leichtathletik-Verbandes gehören ...

  • Auf der Pressetribüne mitgehört

    9,5 Millionen für Wohnungsbau in Mitte / 2. Tagung der Bezirksverordneten

    Donnerstag, 10 Uhr. Im Neuen Rathaus in der Parochialstraße, fanden sich die Bezirksverordneten des Stadtbezirks Mitte zu ihrer 2. -Tagung ein. Tagesordnung: Erfüllung des Volkswirtschaftsplans in der örtlichen Industrie und im Handel, Leistungen im NAW, Wohnungsbau und anderes. Planerfüllung Der Volkswirtschaftsplan ist im ersten Halbjahr mit 98,7 Prozent erfüllt worden ...

  • UdSSR führt nach dem ersten Tag 35:25

    Hans Zierold entschied 400-m-Duell für sieh

    Mit klarem Vorsprung führen die Gäste nach dem ersten Tag des Schwimmländerkampfes DDR gegen UdSSR, der am Freitagnachmittag in Leipzig begann. Nach fünf Disziplinen liegt unsere Staffel 25 :35 im Rückstand. Leider litten die Wettkämpfe unter dem denkbar schlechten Wetter, einmal mußten die Schwimmer und die etwa 3000 Zuschauer sogar yor den kalten Regenböen die Flucht ergreifen ...

  • DDR-Mannschaft vorn

    Ein Sieg mit 1,5 : 0,5 Punkten über England brachte am Donnerstag der DDR-Mannschaft in Emmen (Holland) die Führung in der Schach-Weltmeisterschaft der Frauen. Sie liegt zur Zeit mit 3 von 4 möglichen Punkten an der Spitze vor Jugoslawien mit 2,5 Punkten und einer Hängepartie (gegen Holland). Den dritten Platz nimmt mit ebenfalls 2,5 Punkten d'e UdSSR ein, die am Donnerstag gegen Rumänien nur ein 1 : 1 erzielte ...

  • i^llip

    Ein Schandfleck

    In der Stalinallee werden an den Blocks A-Nord und A-Süd die Balkons repariert bzw. umgebaut. Über die Umstände, die dazu führten, sind wir informiert. Was uns aber nacht gefällt, ist die Tatsache, daß seit dem Frühjahr 1957 an den Balkons herumgemurkst wird: Täglich befahren Westberliner Autos, Autobusse und Ami-Autobusse die Stalinallee ...

  • Neue Wohnungen in Sicht

    9 500 000 DM' für 304 fertige und 881 Rqhbauwohnungen sollen für das Jahr 1958 bereitgestellt werden. Diesen Vorschlag unterbreitete Bezirksrat Friedrich den Bezirksverordneten. Sie stimmten zu, beauftragen aber darüber hinaus den Rat des Stadtbezirks, den Magistrat von Groß-Berlin um den Bau von zusätzlich 54 Wohnungen in der Garten- und Borsigstraße im nächsten Jahr zu ersuchen ...

  • Mit gutem Beispiel voran

    Sowohl in der Leistung als auch im Wert stand der Stadtbezirk im NAW im ersten Halbjahr an vierter bzw. fünfter Stelle. Immerhin wurden 231 641 Aufbaustunden, ein Teil davon im Oderbruch, geleistet. Über eine Million DM Werte erbrachte dabei das Nationale Auf- 'bauwerk in Mitte bis zum 31. August. Der Stadtbezirk Mitte muß im NAW in Berlin an die Spitze rücken ...

  • Schläft FDJ-Bezirksleitung Berlin?

    In dem Artikel „Drei Monate nach dem Magdeburger Kongreß", der am 23. August irri „Neuen Deutschland" erschienen ist, wurde aus vielen Bezirken der DDR berichtet Über Berlin stand jedoch nichts darin. Sol] das heißen, daß, hier alles in bester Ordnung ist? Es ist nämlich durchaus nicht so. Die Berliner Delegation hatte auf der Rückreise von Magdeburg beschlossen, nach der Wahl am 23 ...

  • „Wir sind ein Weinlokal"

    Ich habe Ihre Artikelserie „Sicherheit hat Vorfahrt" gelesen^ Ich möchte Sie aber auf folgendes hinweisen: Wenn Sie als Kraftfahrer abends unterwegs sind und in einer Vergnügungsstätte ein alkoholfreies Getränk wünschen, dann werden Sie vom Ober vielfach höflich darauf hingewiesen, daß es so etwas nicht gibt ...

  • Kühles Schauerwetter!

    Sturmtief, das seine Lage nur wenig ändert und sich auch nw wenig abschwächt. Dadurch wird mit weiterhin sehr kräftigen Westwinden kühle, aus dem Polargebiet stammende Luft nach ■Mitteleuropa gebracht. Das unbeständige und recht kühle Schauerwetter hält darum noch an. Aussichten: Bei weiterhin lebhaften, ...

  • AUS WESTBERLIN: Amrehn gegen Normalisierung

    Jegliches Eingehen auf die Anregungen des amtierenden Oberbürgermeisters Waldemar Schmidt über eine Normalisierung der Verhältnisse in Berlin durch eine Verständigung zwischen Magistrat und Senat hat der amtierende Westberliner Bürgermeister Amrehn (CDU) am Freitag abgelehnt. Damit hat Amrehn insbesondere ...

  • Grundlos verboten

    CDU-Bürgermeister Brunn von Charlottenburg hat die Kundgebung der SED, die am Donnerstag auf dem Stuttgarter Platz stattfinden sollte, kurzfristig unbegründet verboten. Empört stellt die Kreisleitung Charlottenburg der Partei fest, daß Bruhn dagegen im vergangenen Jahr wörtlich erklärt hat: „Solange ich Bürgermeister von Charlottenburg bin, bekommt der Stahlhelm alle Räume und den notwendigen polizeilichen Schutz von mir ...

  • DFD gegen Brotteuerung

    Im Namen seiner Mitglieder und im Interesse der Berufstätigen und der Hausfrauen Westberlins protestiert der Bezirksvorstand Berlin des Demokratischen Frauenbundes gegen die erneuten Preissteigerungen in Westberlin. Der DFD fordert gesetzliche Maßnahmen durch Senat und Abgeordnetenhaus gegen jeden Preiswucher, Beibehaltung des billigen Konsumbrotes, Aufhebung des Bundesmietengesetzes in Westberlin ...

  • Wohin mit Vorschlägen?

    Die Pressestelle des Magistrats Von Groß-Berlin teilt mit, daß Kritiken, Hinweise und Anregungen der Bevölkerung für die 4. Stadtverordnetenversammlung, die sich mit Baufragen beschäftigt, an die Ständige Kommission für Bau, Wohnungswesen und ländliches Bauwesen zu richten sind. Adresse: Rathaus Berlin, Abgeordnetenkabinett, Zimmer 315 ...

  • Trauriger Lebensabend

    Horrende Preise werden in den Privatheimen für alte Leute in Westberlin verlangt. Die Preise bewegen sich zwischen 200 bis 400 D-Mark im Monat. Die Pensionäre müssen außerdem auf eigene Kosten ihre Wäsche waschen lassen und über eigenes Taschengeld verfügen. Trotz dieses Wuchers werden die alten Leute vielfach noch schlecht verpflegt ...

  • Bauobjekte besichtigt

    25 Stadtverordnete besichtigten dieser Tage Bauobjekte im demokratischen Berlin, um sich vor Beginn der 4. Stadtverordnetenversammlung persönlich über das Baugeschehen und über Fragen der Technisierung im Bauwesen zu informieren. Unter anderem besuchten sie das Betonwerk in der Schmidstraße und das Betonwerk Rummelsburg ...

  • Mitteilungen der Berliner Parteiorganisation

    Mitte: Ab sofort kann dde Literatur für das 8. iParteilehrjahr in den nachfolgenden Org.-Büchhandlungen abgeholt werden: Buch- und 'Landkartenhandlung, Neustädtische Kirchstraße 5, Kunst-und-Wissen-Buchhandlung, Rosenthaler Platz, Universitäts- BuchhandluniS, Unter den Linden.

Seite 7
  • Die Tankstelle I

    Bauernwagen, der Hahn saß auf der Deichsel. Den Hals gereckt, krähte er stolz in die Morgenstille hinein. Jetzt regte es sich auch in der Ruine. Ein Hund knurrte, man hörte eine ärgerliche Stimme, und noch ehe Igor einen Entschluß gefaßt hatte, erschien in der Türöffnung ein Mann in Hemd, Unterhosen und Holzpantinen ...

  • K ALE NDERGEDIC HTE

    Man wirft uns vor, wir schrieben Kalendergedichte " und klebten einen roten Schwanz an jeden Vers und an jede Geschichte. Man sagt, das Gedicht sei eine Monstranz, der Dichter ein Priester und so wie in der Kirche die Gemeinde aufs Knie, müßten die Leute aufs Knie davor sinken. Im übrigen braucht es kein Mensch zu verstehn, denn der Dichter hat nicht mit den Menschen zu gehn ...

  • KUNST

    Fünf Buchstaben! Groß geschrieben! Flatternde Seele im Innenraum! („Bei Euch wird die Kunst vertrieben mit Leitartikeln und Holzhammerhieben, Kali und Kohle gegen den Traum ;s..") und den Arbeiterstaat und den Bauernstaat höchstens * zum: Melken nötig! Das ist auf der Höhe der Kultur, das bewegt sich in Non-plus-ultra-Gefilden, arbi'ter1 der Nationalliteratur ...

Seite 8
  • Die Tankstelle I

    Das Mädchen warf Igor einen prüfenden Blick zu, dann, offenbar noch unschlüssig, ob sie ihm voll vertrauen sollte, sagte sie zögernd: „Daran habe ich auch schon gedacht. Aber wenn ich die Sache anzeige, gibt es nur Scherereien, und davon haben wir genug." „Haben Sie außer dem Seil noch etwas gefunden?" „Einen ...

  • Der Boden dem Bauern /

    Schafstädt im Kreis Merseburg, das ist ein kleines, rühriges Landstädtchen, wie es viele gibt. Als 1945 der Bombenkrieg im Lande sein Ende fand und der Hitlerstaat unter dem Ansturm der Sowjetarmeen zerbrach, fanden in den ersten Tagen nur wenige unter den 2683 Einwohnern den Mut, in die Speichen zu ...

  • Chronik aus Jugoslawien

    Vom Anfang des 16. Jahrhunderts bis zum Jahre 1914 spannt sich der Bogen dieser Chronik — auf nur 400 Selten drängen sich die mannigfachsten Ereignisse zusammen; die Fülle des Erzählten erweckt den Eindruck, als habe man in dickleibigen Büchern wochen-, ja monatelang den vergangenen Zeiten nachgespürt ...

  • Lebendige Erinnerung /von *** ro«*«

    F. C. Weiskopf, dem diese Aufzeichnungen seines Mitarbeiters aus der Redaktion der „Neuen Deutschen Literatur" gelten, starb heute vor zwei Jahren. Mit Herzklopfen drückte ich die Klinke nieder. Ein noch jugendlich wirkender, «chlank gewachsener Mann stand im Zimmer. Er blickte mir lächelnd entgegen ...

  • Soldat und Gewehr

    Und gestern erzählte ein Arbeiter mir, als sie lagen in Rußland vierzig und vie~ außen so kalt, und innen so leer, und außen-innen so müde, da habe er einmal mit dem Gewehr (er und auch andere aus seiner Truppe) voll Wut geschlagen auf die Kruppe des Pferdes, weil es zu langsam nach rückwärts gekrochen, ...

Seite 9
  • Der Boden dem Bauern

    (Fortsetzung von Seite 2)

    fand nichts besonderes dabei. So war das ja immer gewesen, nur die Ernte wurde Immer in seine Scheuer gefahren. Und bis zur Ernte würde man ja auch in diesem Jahr sehen. Er blieb ruhig zu Hause und wartete ab. Er hatte das alles kommen sehen und fand, daß die Amerikaner alles in allem recht honorige Leute waren ...

  • Jahrtausende alte Probleme

    Wissenschaftler aus aller Welt berieten in Moskau über Fracren, wie das Leben entstand

    Wie wir bereits in ' unserer Beilage vom 31. August berichteten, kamen kürzlich In Moskau namhafte Wissenschaftler aus 17 Ländern zu einer Konferenz zusammen, um sich mit Problemen über die Entstehung des Lebens auf der Erde zu befassen. Unter den deutschen Konferenzteilnehmern befand sich Prof. Dr. K ...

  • Operation ohne Wunde

    Das Bronchoskop als verlängerter Finger / Pfeilgift als helfendes Medikament

    Es war gerade Schulstunde und schwierige Rechenaufgaben sollten im 4. Schuljahr gelöst werden. Da wird an vielen Federhaltern vor Aufregung gekaut. Auf einmal der Aufschrei und Hustenanfall eines Kindes. Eine Füllhalterkappe von einem Füllhalter mit Druckfüllung hatte sich durch die aufgeregten Kaubewegungen des Kindes gelöst, lag im Mund, und — ach, wenn es ...

  • Land des ewigen Winters

    • Polarforscher Dr. M. M. Somow besucht die DDR

    14. Millionen Quadratkilometer umfaßt das antarktische Festland, das von einer mindestens 1500 m dicken Eisschicht bedeckt ist. Die Eisdecke reicht oft mehrere hundert Kilometer weit in die das antarktische Festland umgebenden Ozeane hinaus,, und selbst während der kurzen Sommermonate, die nur selten eine Plus-Temperatur kennen, schmelzen diese gewaltigen Eismassen nicht ...

  • In 10 km Tiefe gefangen

    Kürzlich gelang1 es dem sowjetischen Forschungsschiff „Witjas", die bisher tiefste Meeresstelle in der Nähe der Marianen-Inseln östlich der Philippinen zu vermessen. Die sowjetischen Forscher registrierten eine Meerestiefe von 10 960 m. Bisher war die 1951 von einem englischen Schiff festgestellte maximale Meerestiefe 10 863 m ...

Seite 10
  • bis zur Von der Pädagogik roßen Wascke

    Unsere 'Aufmerksamkeit % galt einem Firmenschild „VEB Erstes Berliner Wäschewerk .Tadellos'".. Vorbei an. Kisten, ..Kartons — herum um manche.Bcke —, so landeten wir bei der Genossin Jacobi. Sie ist ^stellvertretender Parteisekretär und erhielt den Auftrag, die Arbeit im Frauenausschuß zu fördern.und zu unterstützen ...

  • Rumänische Farbenharmonie

    Wer je aus nördlichen Gefilden in den Brutkasten-Monaten Bukarests bei 40° im Schatten ge-* litten hat, der weiß, warum sich diese helle, freundliche Stadt so innig an ihre zahllosen schattenspendenden Parkanlagen schmiegt, warum die Geschäfte von 13 bis 17 Uhr geschlossen haben, warum die Rumänen so urendlich viel Selterswasser trinken und täglich wahre Gebirge von Wassermelonen zerschlürfen ...

  • Rand um die Kaltwelle

    Manche unserer Leserinnen.hat uns schon wegen des «leidigen Problems der Kaltwelle geschrieben. Soll das. Haar gepflegt' aussehen, will man die Kurzhaqrmode mitmachen, bleibt nichts anderes übrig, als sich mindestens dreimal im Jahr dieser stundenlangen. Prozedur zu .unterziehen. Daß der Geldb'euterdabei' Schaden nimmt, ist ein allgemein bekannter ...

  • Verhängnisvoller Tempoverlust

    Bei schärf angelegten Partien ist es nicht selten ein'Tempoverlust, der der einen Partei zum Verhängnis wird. In der folgenden Partie leistet sich Schwarz einen solchen mit seinem 11. Zuge. Als Folge davon schwoll der weiße Angriff schnell übermächtig an, und mit einer effektvollen Opferwendung erzwang der Anziehende den Sieg ...

  • Zweckmäßig und formschön

    Unter den vielen Ausstellungsständen der Mädler-Passage gewann die Beispielschau „Formschöne Porzellan-, Glas- und Keramikwaren", die vom Heipziger Messeamt veranstaltet wurde, besonders an Wert. Alle in Leipzig ausstellenden Betriebe der Porzellan-, Glas- und Keramikindustrie waren aufgefordert worden, ihre gelungensten Muster einzuschicken ...

  • Silbenrätsel

    Aus den Silben: a — bär — be — bon — brief— ehe — ehe — de — de — dek — di — di — die — e — e — ei — ein — ein — eis — ,en — en — erst — flie — ge — gen — gib — go — go — impf — in — kel — kel -=- ker — kret — lais — lend — let — li — lin — lur — man — man — mo — mond — na.— na — nar — neu — neu — ni ...

  • SCHACHAUFGABE >\

    (Weiß am Zuge erzwingt den Gewinn) ': Aus. einerTürnierpartie ' L«' ' Schmid gegen 'Castaldi. •Bern- 1957. ■■--.." Weiß: 'Kh2, De3, Tbl, dl, ' Lg2, g5, -Se.7v, Bä2, e2, VI, &, h3 (12 Steine). Schwarz :Kh8; Dc7,' Te8, f8,, L65, e6, Sc6, Ba6,-b7, f7, gß, h7 (12 Steine).1,

  • WIEGENLIED I

    (Vertont von E. H. Meyer)>

Seite
Der Wahrheit gegenübergestellt Arbeiterjugend sozialistisch erziehen Auf dem Wege zur sozialistischen Universität Mehr Strom für Winterbedarf Adenauers Grundprinzip: Die Lüge Kampf für eine Wende Kundgebungen mit Parteiveteranen Israelischer Überfall auf Araberdorf Botschafter Puvak gab Empfang Ich fühle mich unter Freunden Freundschaftlicher Appell der UdSSR an Türkei Scharfe Auseinandersetzungen mit „Politikern der Stärke"
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