24. Jan.

Ausgabe vom 20.11.1956

Seite 1
  • Mitteilungen Der Berliner Parteiorganisation

    ORGAN DES ZENTRALKOMITEES DER SOZIALISTISCHEN EINHEITSPARTEI DEUTSCHLANDS 11. (67.) Jahrgang / Nr. 277 / Einzelpreis 15 Pf Berlin, Dienstag, 20. November 1956 Berliner Ausgabe „Vorwärts" Brüderlicher Kampf grüß an die KPF Solidaritätsschreiben des Zentralkomitees der SED Berlin (ND). Das Zentralkomitee ...

  • Chruschtschow zu Fragen der internationalen Arbeiterbewegung

    Teure Genossen und Freunde! Gestatten Sie mir, zuerst unsere Befriedigung über die Ergebnisse der gemeinsamen Arbeit zum Ausdruck zu bringen, die die sowjetische und die polnische Delegation geleistet haben. Wir sind damit einverstanden, wie Genosse Gomulka die Ergebnisse unserer Verhandlungen charakterisiert hat ...

  • Grundlage für den Meinungsaustausch über die Rechte der Arbeiter in den Betrieben

    Das ZK der SED schlägt vor, die Frage der Rechte der Arbeiter in den Betrieben zu beraten

    Berlin (ND). Das ZK der SED faßte auf seiner 29. Tagung folgenden Beschluß: Das Zentralkomitee der SED nimmt den Bericht des Genossen Walter Ulbricht über die Beratung des Politbüros über die Fragen der Rechte der Arbeiter in den Betrieben zustimmend zur Kenntnis. Der Beschluß der 3. Parteikonferenz der SED fordert die weitere Demokratisierung auf allen Gebieten des gesellschaftlichen Lebens ...

  • Gäste aus der CSR besuchten volkseigene Betriebe Empfang bei Dr. Johannes Dieckmann und Otto Grotewohl

    Berlin (ND/ADN). Die Delegation der Nationalversammlung der Tschechoslowakischen Republik unter Leitung des Vorsitzenden der Nationalversammlung und Mitglied des Politbüros der KPC, Zdenek Fierlinger, wurde am Montagvormittag vom Präsidenten der Volkskammer der DDR, Dr. Johannes Dieckmann, empfangen ...

  • Schwierigkeiten werden überwunden

    Wie diese Schwierigkeiten zu überwinden seien, haben die Kumpel des Senftenberger Reviers in den vergangenen Monaten bewiesen. Unter Führung der Partei der Arbeiterklasse haben sie einen neuen Aufschwung in der Arbeit erzielt und die Arbeitsproduktivität beträchtlich gesteigert. So wurde im Monat Oktober im Vergleich zum II ...

  • Brüderlicher Kampf grüß an die KPF

    Solidaritätsschreiben des Zentralkomitees der SED

    Berlin (ND). Das Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands hat am Wochenende an das ZK der Kommunistischen Partei Frankreidis folgendes Schreiben gerichtet: „Teure Genossen! Mit Empörung vernehmen wir die Nachricht von den Anschlägen faschistischer Elemente auf die ruhmreiche Partei der französischen Werktätigen, die Kommunistische Partei Frankreichs ...

  • Garantie für dauerhaften Frieden

    Berlin (ND). „Aus einer für den Frieden gefährlichen Lage zeigt die Sowjetunion den Weg für eine radikale Wendung zu einem festen Frieden zwischen den Völkern." Dies erklärte am Montagabend der 1. Sekretär der Bezirksleitung Groß- Berlin, Alfred Neumann, auf einer Mitgliederversammlung der Wohnparteiorganisation des Ortsteils Johannisthai ...

  • Mehr Braunkohle — Sache der ganzen DDR

    Zentrale Aktivistenkonferenz der Braunkohlenindustrie / H. Warnke: Wettbewerb der Maschinenbauer zur Unterstützung des Braunkohlenbergbaues

    Lauchhammer (ND). Die Steigerung der Braunkohlenproduktion in der DDR ist eine Angelegenheit der Arbeiterklasse der ganzen Republik. Diese Erkenntnis ist das wichtigste Ergebnis der Zentralen Konferenz der Braunkohlenindustrie, die am Montag in Lauchhammer im Braunkohlenwerk „Friedenswacht" stattfand und darüber beriet, wie in den kommenden Monaten die Förderung von Kohle erhöht werden kann ...

  • Sofnrtmaßnahmen beschlossen

    In einem Beschluß wurden Sofortmaßnahmen für die Braunkohlenwerke und umfassende Hilfsmaßnahmen der anderen Industriezweige festgelegt, besonders rips Maschinenbaues. Sowohl in der Rohkohleforderung als auch in der Abraumbewegung sind bisher im Braunkohlenbergbau die Pläne nicht erfüllt worden. Besonders bedenklich sind die Planrückstände in der Abraumbewegung ...

Seite 2
  • Chruschtschow zu Fragen der internationalen Arbeiterbewegung

    (Fortsetzung von Seite 1)

    Truppen aus Deutschland und aus anderen Ländern um keinen einzigen Tag verzögern werden, wenn die kapitalistischen Länder ihre Truppen aus Westdeutschland abziehen und ihre Militär- und Marinestützpunkte auf fremden Territorien aufheben. Wir sind aber keine naiven Menschen, wir kennen die Manieren der imperialistischen Kreise ...

  • TASS-Bericht über die Rede Titos in Pula

    „Neues Deutschland" hat bekanntlich über die Rede des Genossen Tito in Pula in einer zusammenfassenden Darlegung am Sonntag ausführlich berichtet. In der gestrigen „Prawda" erschien über diese Rede ein Bericht der TASS aus Belgrad, aus dem wir nachstehende Auszüge veröffentlichen. Der erste Teil des ...

  • Hitlergenerale kommandieren die NATO-Armee

    Ceit Inkrafttreten des westdeut- ■-' sehen Soldatengesetzes hat der sogenannte Personalgutachter-Ausichuß — in dem alte eingefleischte Militaristen und Junker den Ton mgeben — 33 Generale für Heer, Luftwaffe und Marine bestätigt. Wer sind diese Generale, denen auf Betreiben der Rüstungsmilliardäre 3ie ...

  • „Kaufleute" mit Spezialaufträgen

    Mitarbeiter des britischen Geheimdienstes enthüllt Spionagetätigkeit gegen Ägypten und Polen

    Berlin (ADN). Mit wichtigen Geheimunterlagen hat sich vor wenigen Tagen der leitende Mitarbeiter des britischen Geheimdienstes Harald Trautmann von Westberlin aus in die DDR begeben und den Sicherheitsorganen gestellt. Die Dokumente und die umfangreichen Aussagen Trautmanns enthüllten die Tätigkeit und die Verbindung der britischen Spionagefiliale „Intelligence Staff" im „Haus des deutschen Sports" am westberliner Olympiastadion ...

  • Chance für die deutsche Wiedervereinigung

    Echo aus Westdeutschland zur neuen Friedensinitiative der Sowjetunion

    Von wnserem Bonner Korrespondenten Dr. Gerhard Denglet Die Montag-Zeitungen in Westdeutschland berichten alle in großer Aufmachung über den neuen Abrüstungsvorschlag der Sowjetunion. Dort, wo schon eigene redaktionelle Kommentare oder Äußerungen von Politikern zu verzeichnen sind, läßt sich ein gewisser Optimismus erkennen, wobei vor allem in der deutschen Frage positive Entwicklungen erhofft werden ...

  • Vollste Zustimmung dem Medensplan

    Abrüstungsvorschläge der UdSSR lebhaft begrüßt und diskutiert

    des demokratischen Deutsdiland: Massenvernichtungswaffen, der Reduzierung der Streitkräfte und des Abzugs der stationierten Streitkräfte in Deutschland konkrete Wege vorgeschlagen werden, wie der Frieden weiter gefestigt werden kann. Deshalb verdient eine 6olche Politik gerade in dieser Stunde die vollste und offene Unterstützung der gesamten friedliebenden Menschheit ...

  • Bundesbahn stimmte Fahrplanerweiterung zu

    Berlin (ADN). Auf Einladung der Deutschen Reichsbahn fand vom 15. bis zum 17. November 1956 in Erfurt eine Tagung von Vertretern der Deutschen Reichsbahn und der Deutschen Bundesbahn statt, die mit einem weitgehenden Erfolg des Bemühens der Verkehrsorgane der DDR um die Erweiterung des gesamtdeutschen Reiseverkehrs abgeschlossen werden konnte ...

  • Streikdelegation in Berlin

    Besuch aus Schleswig-Holstein beim Zentralvorstand der IG Metall im FDGB Berlin (ADN). Sechs streikende Metallarbeiter aus Schleswig-Holstein trafen am Sonnabend in Berlin mit dem Vorsitzenden des Zentralvorstandes der IG Metall, der DDR, Rolf Berger, und Mitgliedern des Sekretariats des Zentralvorstandes dieser Industriegewerkschaft zusammen ...

  • Regierung in Bonn ist bestürzt

    Bonn (Dgl.-Ber.). Auf einer Pressekonferenz in Bonn bewies die Regierung Adenauer, daß ihr die sowjetische Abrüstungsnote zumindest sehr ungelegen kommt und daß die darin enthaltenen Vorschläge über einen schrittweisen Abzug der Besatzungstruppen aus Deutschland sie bestürzt machen. Bundespressechef ...

  • Für Deutschland ein Leben in Frieden

    In meiner Eigenschaft als Sprecher des Nationalrats der Nationalen Front des demokratischen Deutschland begrüße ich herzlich die der Welt erneut unterbreiteten Vorschläge des Vorsitzenden des Ministerrats der UdSSR, N. A. Bulganin, für eine umfassende Abrüstung. Nach den furchtbaren Ereignissen der Aggression ...

  • Mit „Osterfahrung"

    An die Spitze des Wehrbereichs IV — zuständig für Rheinland- Pfalz und Hessen — hat der Bonner Kriegsminister den ehemaligen Generalstabsoffizier Paul Herrmann gesetzt. Berufssoldat seit 1916, hielt Herrmann 1929 Einzug in den Generalstab der Reichswehr. Er gehörte hier zu jenem Kreis von Offizieren, der sich intensiv mit dem Aufbau der späteren Hitlerarmee beschäftigte und unter deren Würgegriff die Weimarer Republik erdrosselt wurde ...

  • Fachmann für illegale Aufrüstung

    Ihr Gründer und Kommandeur Matzky, ein alter Fachmann für illegale Aufrüstung, erhielt jetzt als Belohnung einen Generalsposten in der neuen Wehrmacht Matzky steht seit seinem 18. Lebensjahr im Dienst des aggressiven deutschen Militarismus. Als Mitglied des Generalstabes der Reichswehr, in die er, vom wilhelminischen Heer kommend, übersiedelte, war er maßgeblich am Aufbau der Hitlerschen Aggressionsarmee beteiligt ...

  • Verantwortlich für Bombenterror

    „Der General gilt vielfach als der bedeutendste Organisationsexperte der Luftwaffe". So charakterisiert das Organ der westdeutschen Generalstäbler, „W e h r k u n d e" (München), den mit dem Aufbau einer neuen Angriffsluftwaffe beauftragten General Josef Kammhuber, Leiter der Abteilung Luftwaffe im Bonner Kriegsministerium und Mitglied des Militärischen Führungsrates ...

  • Hetzt zur Aggression

    Im „Deutschen Soldatenkalender" 1954 preist er den hinterhältigen, Überfall auf Polen mit der zynischen Bemerkung, daß die Wehrmacht Polens „im Blitzkrieg zerschlagen" und das Land „politisch ausgelöscht" wurde. 1955 bezeichnet er in demselben Organ „die Ostsee als Rollbahn". Im Sommer 1956 erklärte er nach seiner Rückkehr aus den USA, wo er Marineanlagen besichtigte, daß „die Ostsee ein strategisch wichtiges Gebiet sei" ...

  • Offene Ohren und Herzen

    Der neue Friedensplan der Sowjetunion findet gerade jetzt offene Ohren und Herzen bei allen sich nach Frieden sehnenden Menschen unserer Erde, weil er der von bestimmten Kräften westlicher Staaten geschürten Kriegspsychose und Kriegshetze eine eindeutige und klare Antwort gibt: Die Sowjetunion bekennt ...

  • Kar ein Wahlschlager

    Frankfurt/Main (ADN). 1,5 Millionen Rentenempfänger in Westdeutschland sollen nach dem Rentenreformplan der Adenauer-Regierung von einer Aufbesserung der Rentenbezüge ausgeschlossen bleiben. Dies geht aus einer Erklärung ies niedersächsischen FDP-Landes- /orsitzenden Graaf in Frankfurt/ Main hervor. Es handele sich dabei gerade um die Bezieher der niedrigsten Renten ...

  • Bolsdiafler Safranko bei Ministerpräsident Grotewohl

    Berlin (ADN). Ministerpräsident Otto Grotewohl empfing am Montag den Außerordentlichen und Bevollmächtigten Botschafter der Ungarischen Volksrepublik in der DDR, Emanuel Safranko, zu seinem Abschiedsbesuch. Am gleichen Tage wurde Botschafter Safranko auch vom Stellvertreter des Vorsitzenden des Ministerrats und Minister für Auswärtige Angelegenheiten, Dr ...

  • Atomkraft für den Frieden

    Meiner Ansicht nach hat in dieser angespannten Lage, die sich in der Welt entwickelt hat, wieder einmal die Sowjetunion ein erlö-

Seite 3
  • CSR in vorderster Front des Friedenskampfes von unserem Präger Korrespondenten Ludwig Marmulu

    Prag, die Stadt an der Moldau, mit ihrer tausendjährigen Geschichte, ist voll pulsierenden^ jungen Lebens. Von früh bis spät ein reger Verkehr auf den Straßen. In den Geschäften ein reiches Warenangebot. Kommt man mit den Menschen ins Gespräch, so gelangt die Unterhaltung immer zu drei Ereignissen: zur Intervention in Ägypten, zum faschistischen Putschversuch in Ungarn und — zur Demonstration der 200 000 Prager anläßlich des 39 ...

  • Beweise des sowjetischen Friedenswillens

    Die Sowjetunion hat allein im vergangenen Jahre einseitig eine starke Verringerung ihrer Streitkräfte um 1840 000 Mann vorgenommen, ihren Militärhaushalt um fast zehn Milliarden Rubel gekürzt und ihre Militärstützpunkte in Port Arthur und Porkkala-Udd aufgegeben. Sie führt, entgegen der verlogenen Propaganda der Westmächte, keinerlei Mobilisierung und Umgruppierung ihrer Truppen an den Grenzen durch ...

  • Konkrete Vorschläge der Sowjetregierung

    Um diese Forderungen, an deren Verwirklichung alle Völker brennend interessiert sind, praktisch und schnellstens zu realisieren, schlägt die Sowjetregierung vor: 1 Innerhalb von zwei Jahren -*-• die Streitkräfte der Sowjetunion, der Vereinigten Staaten von Amerika und Chinas auf 1 bis 1,5 Millionen Mann für jeden dieser Staaten, die Streitkräfte Großbritanniens und Frankreichs auf je 650 000 Mann und die Streitkräfte jedes der übrigen Staaten auf 150 000 bis 200 000 Mann zu reduzieren ...

  • Das Sowjetvolk wünscht friedlichen Wettstreit

    Die Völker der Sowjetunion, die den sozialistischen Weg beschritten und außergewöhnliche Erfolge bei der Entwicklung ihrer Volkswirtschaft und Kultur erzielt haben, konnten sich durch eigene Erfahrung davon überzeugen, daß das sozialistische System das fortschrittlichste ist und die Möglichkeit einer ...

  • Die UdSSR weist den Weg zum Frieden

    Erklärung der Sowjetregierung „Zur Frage der Abrüstung und zur Minderung der internationalen Spannung" vom 17.11.56

    Der bewaffnete Überfall Großbritanniens, Frankreichs und Israels auf Ägypten hat eine für den Frieden gef ährliche Lage geschaffen und vor den Völkern mit aller Schärfe die Frage der Gefahr eines dritten Weltkriegs aufgeworfen. Bekanntlich wurden in den erwähnten Ländern umfangreiche Maßnahmen zur Mobilisierung ...

  • Aggressoren in heikler Situation

    Um ihre Kriegspläne im Nahen Osten zu verwirklichen, haben. Großbritannien und Frankreich starke militärische Einheiten auf den Kriegsschauplatz gebracht, darunter auch solche, die sich in Westdeutschland befunden haben. Die französische Regierung hat außerdem einen bedeutenden Teil ihrer Armee in den nordafrikanischen Raum verlegt, um die nationale Befreiungsbewegung in Algerien zu unterdrücken ...

  • Hetzkampagne gegen die UdSSR als Deckmantel

    Beachtung erweckt die Tatsache, daß die für die Aggression gegen Ägypten verantwortlichen Kreise der Westmächte gegenwärtig versuchen, durch Erfindungen über aggressive Absichten der Sowjetunion im Nahen Osten und in Europa sowohl die Aufmerksamkeit von der Tatsache der gegen Ägypten verübten offenen Aggression abzulenken, als auch das Fiasko zu bemänteln, das dieses Abenteuer erlitten hat ...

  • Eine ernste Mahnung

    Die Sowjetregierung erachtet es für notwendig, mit allem Ernst die Tatsache zu unterstreichen, daß heute vor der Welt zwei Wege liegen: entweder der Weg der Einstellung des „kalten Krieges"-, des Verzichts auf die „Politik der Stärke", der Abrüstung und der Schaffung aller Voraussetzungen für die friedliche ...

  • Sowjetunion denkt nicht an einen Überfall

    Auf diese Weise wird einerseits zugegeben, daß die britisch-französisch-israelische Aggression gegen Ägypten eine komplizierte Lage für Westeuropa und für die NATO insgesamt geschaffen hat. Andererseits werden der Sowjetunion alle möglichen unsinnigen Pläne hinsichtlich Westeuropas, des Nahen Ostens und so weiter zugeschrieben, und die Kriegshysterie auf jede Weise geschürt ...

  • Nichtangriffspakt würde Spannungen vermindern

    Wenn die Sowjetregierung die Durchführung der oben erwähnten Maßnahmen vorschlägt, so ist sie der Ansicht, daß nach ihrer Realisierung die Frage der völligen Abschaffung der Streitkräfte und der Waffen aller Arten aufgeworfen werden muß, wobei die Staaten nur die Milizkontingente (Polizei) behalten sollen, die für die Aufrechterhaltung der inneren Sicherheit und für den Schutz der Grenzen notwendig sind ...

  • Sowjetunion für Großmächtekonferenz

    In Anbetracht dessen, daß die gegenwärtige internationale Lage die Notwendigkeit diktiert, unaufschiebbare Maßnahmen zur Verhinderung eines Krieges und zur Einstellung des Wettrüstens zu ergreifen, hält es die Sowjetregierung für zweckmäßig, eine Konferenz der Regierungschefs der UdSSR, der USA, Großbritanniens, Frankreichs und Indiens einzuberufen, wie dies vom Präsidenten der Schweizer Eidgenossenschaft vorgeschlagen worden ist ...

Seite 4
  • Rede des Genossen Gomulka

    Auf dem Empfang in der polnischen Botschaft am Sonntag

    Teure Genossen! Im Namen der Delegation des Zentralkomitees der Polnischen Vereinigten Arbeiterpartei und der Regierung der Volksrepublik Polen begrüße ich Sie herzlich auf dem heutigen Empfang. Ich begrüße herzlich die Führung der Kommunistischen Partei und der Regierung der Sowjetunion, die Vertreter der Machtorgane der Russischen Sozialistischen Föderativen Sowjetrepublik sowie die Vertreter der Öffentlichkeit der Hauptstadt ...

  • Volle Übereinstimmung UdSSR—Volkspolen

    Der Wortlaut der sowjetisch-polnischen Erklärung nach den Verhandlungen in Moskau

    Moskau (ADN). Die am Sonntag in Moskau unterzeichnete sowjetisch-polnische Erklärung hat folgenden Wortlaut: Zwischen einer Delegation der Kommunistischen Partei der Sowjetunion und der Regierung der Sowjetunion und einer Delegation des Zentralkomitees der Polnischen Vereinigten Arbeiterpartei und der Regierung der Polnischen Volksrepublik fanden vom 15 ...

  • Volkspolen und die Bundesrepublik

    Warschau (ND). Die Wochenzeitung des ZK der Polnischen Vereinigten Arbeiterpartei „Trybuna Wolnosci" bringt einen Artikel ihres Bonner Korrespondenten Henryk Kassyanowicz mit der Überschrift „Polnische Angelegenheiten in der Deutschen Bundesrepublik". Unter Bezugnahme auf die Erklärung Adenauers, die ...

  • Rokossowski stellvertretender Minister für Verteidigung der UdSSR

    Moskau (ADN). Nach einer Mitteilung der Agentur TASS vom Montag ist Marschall der Sowjetunion Rokossowski zum stellvertretenden Minister für Verteidigung der UdSSR ernannt worden. Er ist am 15. November aus der Volksrepublik Polen in die Sowjetunion zurückgekehrt. Hierzu veröffentlicht die „Prawda" am 19 ...

  • I.

    Die Zusammenkünfte und Verhandlungen, die in einer herzlichen und freundschaftlichen Atmosphäre des gegenseitigen Verständnisses und der Aufrichtigkeit verliefen, gestatteten es den Delegationen, einen erfolgreichen Meinungsaustausch über die Fragen der Entwicklung und Festigung der gegenseitigen Beziehungen zwischen der Sowjetunion und der Volksrepublik Polen sowie zu wichtigen internationalen Fragen durchzuführen ...

  • Freundschaft wurde gefestigt

    Danktelegramm der polnischen Partei- und Begierungsdelegation

    Moskau (ADN). Die polnische Partei- und Regierungsdelegation richtete am Montag beim Verlassen der Sowjetunion folgendes Telegramm an ihre Gastgeber: „Beim Verlassen ihres gastfreundlichen Landes senden wir Ihnen, verehrte und teure Genossen, und in Ihrer Person dem Zentralkomitee der KPdSU und der Sowjetregierung die besten Grüße und unseren Dank für den herzlichen und freundschaftlichen Empfang, der uns zuteil wurde ...

Seite 5
  • Terroristen isoliert

    Der Arbeiterrat der Maschinenfabrik Lang sagte uns heute offen, daß solche Kräfte von außen her wirken und terroristische Gruppen bestrebt sind, in den Arbeitern eine gewisse Furcht vor Repressalien im Falle der Arbeitsaufnahme zu erzeugen* Ein Chauffeur, der einen Autobus fahren wollte — so sagten uns die Arbeiter — wurde von solchen Terroristen beschossen ...

  • Sozialistisches Lager muß seine Reihen festigen

    Wie schon kurz berichtet, fand die 2. Tagung des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Chinas vom 10. bis 15. November in Peking statt. Die Agentur Neues China berichtet über den Verlauf der Tagung: An der Arbeit des Plenums nahmen 84 Mitglieder und 85 Kandidaten des ZK teil. Außerdem waren 147 weitere verantwortliche Funktionäre zentraler und örtlicher Parteiorganisationen anwesend ...

  • Die Einheit der kommunistischen Parteien stärken

    An die Redaktion „Neues Deutschland", Berlin. Werte Genossen! Als ich am Sonntag die deutschen Sendungen der Sender befreundeter Länder hörte, vernahm ich unter anderem in einer Presseschau eine Wiedergabe einer Veröffentlichung aus dem jugoslawischen Bruderorgan „Borba". Ich war sehr gespannt, was die jugoslawischen Genossen zu der internationalen Lage sagen würden ...

  • Kairo fordert um erzütjUduMi Abzug

    Interventen planen militärische Unterdrückung der Bevölkerung von Port Said / Sanitätswagen beschossen

    Kairo (ND/ADN). Den Abzug ler anglo-französischen Interventen us Ägypten in kürzester Frist, nöglichst noch im Verlaufe dieser Voche, (orderte am Sonntag der /hef der ägyptischen Präsidialkanzlei, Ali Sabri. Großbritannien tnd Frankreich hätten auf keinen ?all das Recht, ihre Truppen soange in Ägypten zu belassen, bis lie UNO-Polizeitruppe ihre Stelungen bezogen habe ...

  • Bald Atomflugzeuge und künstliche Sonnen

    Kühne Pläne sowjetischer Wissenschaftler und Ingenieure / Klimaveränderungen möglich

    Moskau (ADN). Sowjetische Wissenschaftler und Ingenieure werden schon in nächster Zeit Flugzeuge mit Atomantrieb bauen, schreibt Professor Pokrowski, Doktor der technischen Wissenschaften, in der Zeitschrift „Ogonjok". Zwar habe der mit Atomkraft betriebene Motor bis jetzt noch verschiedene Nachteile, darunter ein noch zu großes Gewicht, doch bedeute er schon heute eine Revolution, einen Sprung in der Geschichte des Flugwesens ...

  • Horvath protestiert gegen UNO-Einmisehung

    Greuelmärchen zurückgewiesen / Schepilow: Kubanische Resolution eine Provokation

    New York (ADN). Der ungarische Außenminister, Imre Horvath, protestierte am Montag im Namen seiner Regierung in der Vollversammlung der Vereinten Nationen erneut gegen die Einmischung der UNO in die inneren Angelegenheiten der Ungarischen Volksrepublik. Horvath verwahrte sich gegen verleumderische Behauptungen über die angebliche Deportation ungarischer Bürger nach der Sowjetunion, die in einer von Kuba eingebrachten Entschließung enthalten sind ...

  • Stutenweise Ingangsetzung

    In der Maschinenfabrik Lang, die hauptsächlich Turbinen, Dampfkessel, chemische Anlagen usw. herstellt, sagte uns der Oberingenieur, der Betrieb würde wahrscheinlich infolge der ungenügenden Gaserzeugung gewisse Schwierigkeiten haben. Sonst aber sei technisch alles vorbereitet, es wäre eine Reservedampfturbine mit Generator vorhanden, so daß der Betrieb außer dem Strom aus dem öffentlichen Netz sich selbst noch zusätzlich mit elektrischer Energie versorgen kann ...

  • Nehru zum sowjetischen Abrüstungsvorschlag

    Neu Delhi (ND). Vor dem indiichen Parlament nahm Ministerpräsident Nehru zu dem Vorschlag les Vorsitzenden des Ministerrats ler UdSSR, N. A. Bulganin, Stelung, eine Abrüstungskonferenz ;inzuberufen. Nehru sagte: „Ich labe die Botschaft Bulganins erhalen, in der eine Abrüstungskonferenz vorgeschlagen wird ...

  • | Budapester Schornsteine rauchen \ 1 Im Kombinat Csepel arbeiteten am Montag trotz Anlaufschwierigkeiten alle 18 Betriebe |

    5 Semderbericht aus Ungarn für „Neues Deutschland" von Georg Stibi tmd Werner Kolmar 5

    Budapest, 19. November. Der heutige Montag ist der erste Tag, an dem entsprechend dem Beschluß des •Zentralen Arbeiterrates in den Betrieben und Verkehrsunternehmen der ungarischen Hauptstadt die Wiederaufnahme der Arbeit zu erfolgen hatte. Wir haben heute mehrere Budapester Großbetriebe besucht, sprachen unmittelbar mit den Arbeiterräten und Werktätigen und überzeugten uns an Ort und Stelle vom Stand der Dinge ...

  • Westeuropäische Ölkrise greift um sich Folgen der anglo-französischen Aggression immer spürbarer / Geschäft für USA-Monopole

    London/New York (ND/ADN). Die Ölversorgung der westeuropäischen Länder, die weitgehend von den Lieferungen aus dem Nahen und Mittleren Osten abhängig und durch die anglo-französische Aggression gegen Ägypten in eine Krise geraten ist, verschlechtert sich zusehends. In den meisten Ländern ist der Treibstoff bereits rationiert ...

  • Hunderttausend begrüßten Tschou En-lai

    Herzlicher Empfang für den chinesischen Ministerpräsidenten in Hanoi

    Hanoi (ADN/ND). Hunderttausend Vietnamesen — darunter Arbeiter, Bauern, Angestellte, Studenten und Angehörige nationaler Minderheiten — bereiteten dem chinesischen Ministerpräsidenten Tschou En-lai am Montag auf einer Massenkundgebung in Hanoi ein begeistertes Willkommen. Der vietnamesische Ministerpräsident ...

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  • Größere Rechte für die Schöffen Ergebnisse des ersten Schöffentages der DDR / Neue Bestimmungen werden vorbereitet

    339 Schöffen hatten sich kürzlich in Leipzig versammelt, um darüber zu beraten, wie ihre Rechte erweitert werden können. Jedes Kreisgericht hatte mindestens einen Vertreter entsandt. Aber auch Richter, Staatsanwälte, Mitglieder von Ständigen Kommissionen für örtliche Volkspolizei und Justiz, Vertreter Parteien und Massenorganisationen, Mitarbeiter des Ministeriums der Justiz waren erschienen, um ihre Erfahrungen aus der Arbeit der Schöffen mitzuteilen und Anregungen von ihnen zu empfangen ...

  • Brauchbare Vorschläge werden so fort verwirklicht

    Wahlversammlung der ersten Schicht der AGL I im VEB Berliner Metallhütten- und Halbzeugwerke

    Auf zahlreiche gute Erfolge m ihrer Arbeit kann die Abteilungsgewerkschaftsleitung im Werk I des VEB Berliner Metallhüttenund Halbzeugwerke zurückblicken. Das zeigte sich bei der Rechenschaftslegung der bisherigen AGL, die kürzlich stattfand und zu der sich mehr als 130 Gießer, Schmelzer, Metallsortierer und andere Arbeiter der ersten Schicht zusammpnfandpn ...

  • Zehnmal schneller geschweißt

    Sowjetische Gäste standen Pate bei Anwendung des Elektro-Schlackerischweißens Von Held der Arbeit Werner Henschke, Dimitroff-Werk, Magdeburg

    Was vor Jahresfrist noch für unmöglich gehalten wurde, ist jetzt bei uns mit der Einführung des Elektro - Schlackenschweißverfahrens Wirklichkeit geworden. Das Verfahren, von dem sowjetische Ingenieure in Fachzeitschriften schon vor mehr als zwei Jahren berichteten, wurde vor einem Jahr den Schweißfachleuten unserer Republik bei ihrem Besuch in der Sowjetunion in der Praxis vorgeführt ...

  • Besseres Bauen wird auch am Reißbrett entschieden

    Zu einem großen Teil ist die richtige Ausnutzung der Baustoffe und eine Steigerung der Arbeitsproduktivität von der Projektierung abhängig. Deshalb ist die Verbesserung der Projektierungspraxis auch ein wichtiger Hebel für die Leistungssteigerung im Bauwesen überhaupt. Es erscheint uns deshalb die Behauptung des Genossen Ehrlich nicht richtig, daß die Frage des besseren und billigeren Bauens nur zu einem geringen Teil am Reißbrett entschieden wird ...

  • Zur Organisierung des Bauablaufs

    Eine dringende Aufgabe ist es, die Baustellen kontinuierlich mit Baustoffen zu versorgen, denn die Initiative unserer Bauarbeiter, die das kontinuierliche Bauen mit Komplexbrigaden auf der Baustelle organisieren und immer mehr Verständnis für die Notwendigkeit der Anwendung neuer Bauweisen zeigen, kommt erst dann zur vollen Wirkung, wenn wir diese Voraussetzungen schaffen ...

  • Ein kluger Schritt des Meisterbauern

    Er bewirtschaftete 9,56 ha Land, besaß fünf Kühe, die im Jahr je 5600 Kilogramm Milch gaben, dazu eine Sterke, ein Jungrind und mehr als 25 Schweine. Er kaufte sich einen Fernsehapparat und schließlich auch einen IFA F9. Er besaß, seine Freunde wie seine Neider müssen es zugeben, die bestlaüfende Wirtschaft im Dorf ...

  • Meinungsstreit weiterführen

    Der begonnene Meinungsstreit besitzt eine große Bedeutung für die Klärung vieler Fragen, die vor allem im Zusammenhang mit der Industrialisierung stehen. Der Meinungsstreit muß aber weitergeführt werden direkt an den Baustellen, am Reißbrett, in den Instituten und in den staatlichen Verwaltungen,* 100 ...

  • Wettbewerb und Planerfüllung

    Neben der Sorge um den Menschen darf die Gewerkschaft jedoch auch nicht außer acht lassen, daß erst durch die Erfüllung der Pläne die Voraussetzungen für eine allseitige Verbesserung unseres Lebensstandards geschaffen werden. Die AGL im Werk I kann dabei auf einige gute Erfolge zurückblicken. So gelang es durch ständige sozialistische Wettbewerbe, in den vergangenen Quartalen den Plan zu erfüllen und teilweise sogar überzuerfüllen ...

  • Die Baukosten

    Die Ursachen für die Erhöhung der Baukosten gegenüber 1950 sind die steigenden Material- und Lohnkosten, die nicht kontinuierliche Belieferung der Baustellen mit Baustoffen, die Nichteinhaltung der Direktive der Staatlichen Plankommission, die nicht konsequente Anwendung von Typen und andere. Nicht unwesentlich wurden die Baukosten auch durch den übermäßigen Aufwand für die äußere Gestaltung unserer Wohnbauten und die Überdimensionierung der Wohnungen, vor allem ihrer Nebenflächen, beeinflußt ...

  • Auch mit Ziegelgroßblöcken bauen

    Das bedeutet dann aber, daß wir auf solche Baustoffe zurückgreifen müssen, bei denen wir am schnellsten zur Steigerung der Produktion kommen können. Das heißt, wir müssen in erster Linie die Ziegelproduktion erweitern und modernisieren. Daß dies möglich und notwendig ist, hat der erneute Besuch des sowjetischen Neuerers Duwar ...

  • Mehr Baustoffe — das ist jetzt am wichtigsten

    Eins der schwierigsten Probleme ist das der Baustoffe, mit dem sich Architekt Ehrlich kaum auseinandersetzt. Zur Zeit haben wir einen akuten Mangel an Hauptbaustoffen, dessen wichtigste Ursache darin liegt, daß die Leistungsfähigkeit der Baustoffindustrie mit der ununterbrochenen Steigerung der Leistungen in der Bauindustrie nicht Schritt gehalten hat ...

  • 100000 Wohnungen mehr bauen ist schwierig, aber möglich

    Die Diskussion über die Erweiterung des Wohnungsbauprogramms um 100 000 Wohnungseinheiten erhält mehr und mehr grundsätzliche Bedeutung für die generelle Verbesserung des Bauwesens. Alle geäußerten Auffassungen münden in das Bestreben, die derzeitigen Bauleistungen mit den vorhandenen Mitteln und Kräften erheblich zu vergrößern ...

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  • Probleme der Krisentheorie

    Prof. Dr. J. L. Schmidt und Prof. Dr. J. Kuczynski über Forschungsergebnisse

    Einige Wirtschaftswissenschaftler der DDR beschäftigten sich — nicht zuletzt angeregt durch die Ideen des XX. Parteitages der KPdSU und der 3. Parteikonferenz der SED — in letzter Zeit stark mit den Fragen des ökonomischen Zyklus nach dem zweiten Weltkrieg, besonders mit den wiederholt aufgetretenen Krisenerscheinungen in den USA und in den kapitalistischen Staaten Westeuropas ...

  • Der Fall Rumjanzew

    Wir sahen der Erstaufführung dieses Filmes in unserer Republik mit Spannung entgegen. Hatte er doch auf den IX. Internationalen Filmfestspielen in Karlovy Vary Aufsehen erregt und den Hauptpreis des Kampfes um den neuen Menschen errungen. Wir wurden nicht enttäuscht. Er ist zweifellos einer der bestgelungenen sowjetischen Gegenwartsfilme der letzten Jahre ...

  • <Jm rKeich des cJDalai 12

    ama Quer durch Tibet im Sommer 1956 (_ Von Harald H a u s e r

    Es folgen Tage ermüdender Fahrt durch endlose Hochebenen, durch felsenbesäte Gletscherfelder, aus denen sich das Eis vor Jahrtausenden zurückgezogen hat; Fahrten längs buntschillernder Gebirgsketten, durch kurvenreiche Schluchten, in denen eiskalte Gletscherwasser dicht schäumend in die Tiefe stürzen; ...

  • Wiedersehen mit Egks „Peer Gynt"

    Vor bald zwanzig Jahren hat ein höchst eigenartiges Werk, Werner Egks „Peer Gynt", von Berlins Staatsoper aus die Opernbühnen erobert. Nun wird, wie berichtet wurde, das jüngste heitere Werk des Münchner Komponisten, „Der Revisor" (nach Gogols berühmter Komödie), kurz nach der Schwetzinger Uraufführung ebenfalls zunächst an der Lindenoper erklingen ...

  • England weit hinter Sowjetunion zurück

    London (ADN). Die Sowjetunion hat Großbritannien bei der Ausbildung von wissenschaftlich-technischen Fachkräften seit langem überholt, stellten britische Wissenschaftler vor verschiedenen Gremien in Manchester, dem großen britischen Industriezentrum, fest. Der Präsident des Rates der Universität Manchester, Lord Simon, erklärte auf einer Ratssitzung, Großbritannien falle mit seiner wissenschaftlichen Ausbildung immer weiter hinter Rußland zurück ...

  • Film in jedes Dorf

    Berlin (ND). Auf einer Pressekonferenz anläßlich der Eröffnung der Woche des sowjetischen Films unterhielt sich die in der DDR weilende Delegation sowjetischer Filmschaffender mit Berliner Pressevertretern über Fragen des sowjetischen Filmwesens. O. Dawydow, Leiter des Sovexportfilms Moskau, beantwortete u ...

  • Im Verlag des Ministeriums für Nationale Verteidigung erschienen:

    Friedrich Engels: Die Infanterie — Der Angriff — Die Schlacht (52 Seiten, 0,60 DM). Hans Naumann: Über die wichtigsten Faktoren und Bedingungen zur Erringung des Sieges im modernen Krieg (32 Seiten, 0,35 DM). W. I. Lenin als Militärwissenschaftler (56 Seiten, 0,70 DM). Dr. Joachim P e c k : Das imperialistische Kriegspaktsystem und süine Krise (76 Seiten, 2 DM) ...

  • „Die kleinen Füchse

    Berlin (ADN). Das von der antifaschistischen amerikanischen Dramatikerin Lillian Hellman bereits 1!J39 geschriebene Schauspiel „Die kleinen Füchse" wurde in einer Pressevorstellung in den Berliner Kammerspielen zum ersten Male aufgeführt. Es wird nach seiner Premiere am kommenden Dienstag in den Spielplan aufgenommen werden ...

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  • 212000 x Renfnerf reude in derHauptstadt

    Interview mit der Leiterin der Verwaltung der Sozialversicherung Berlin, Roberta Gropper

    ürage: Wieviel Rentner der Haupt- •*• Stadt werden künftig in den Genuß der erhöhten Renten kommen? Antwort: 212 000 Rentner Berlins werden monatlich 30 DM mehr erhalten. Hinzu kommen noch 50 000 Teilrentner, an die ebenfalls nach den gesetzlichen Bestimmungen höhere Renten als bisher ausgezahlt werden ...

  • Vom Eckenknödeln zu Meisterehren

    Neue Wege im Jugendsport / Schulen beispielhaft / FDJ und Nationale Front hinken nach

    Sportbegeisterung und selbst aktive sportliche Betätigung sind aus dem Alltag unserer Jugendlichen kaum noch wegzudenken. Immer neue Formen der sportlichen Organisation, neue Wege der sportlichen Betätigung erschließen sich ihnen dabei, was beweist, daß die vielen Anregungen, die besonders von Jugendlichen zur Vorbereitung der 11 ...

  • Olympische Leichtathletik-Wettbewerbe ausgelost

    S. Herrmann trifft auf John Landy / Zatopek meldete für die 5000 m / Gisela Köhler und Strickland in einem Vorlauf

    In der Olympiastadt Melbourne sind am Sonntag die Leichtathletik- Wettbewerbe der XVI. Sommerspiele ausgelost worden. Für die kurze Sprintstrecke der Männer wurden zwölf Vorläufe ausgelost, von denen jeweils die ersten beiden in die Zwischenläufe kommen, aus denen sich wiederum die drei ersten für das Semifinale qualifizieren ...

  • Sieg der olympischen Idee

    Melbourne, die Stadt der XVI. Olym-> pischen Spiele, ist vom olympischen Fieber gepackt. Nur noch wenige Stunden sind es, dann werden die Fanfaren erklingen, wird in der Hauptkampfbahn der Spiele die Flagge mit den fünf Ringen auf weißem Grund nochgezogen und wird in einem feierlichen Zeremoniell der Herzog von Edinbourgh die traditionelle Formel sprechen: „Ich erkläre die Olympischen Spiele 1956 der XVI ...

  • Die Freundschaft der Sportler steht über allem

    Wie sich die Hammerwerfer Michail Kriwonossow (UdSSR) und Harald Conolly (USA) kennenlernten

    Beide hielten lange Wochen die Sportwelt in Atem, beide hatten sich nie zuvor gesehen. Sie kannten sich nur aus den Meldungen der Zeitungen, die vom anderen Erdteil in ihre Heimat gelangten. Sie jagten sich gegenseitig die Weltrekorde im Hammerwerfen ab und bereiteten sich gut und gründlich auf das große Treffen in Melbourne vor ...

  • Ägypter und Berliner einig

    Am Montagabend hörte ich Ägypter sprechen. Es war auf einer Kundgebung des Berliner Friedensrates im Haus der Presse in der Friedrichstraße. Ihre bescheidene, aber ungemein selbstbewußte Art zu reden, fesselte die Zuhörer vom ersten Wort an. Gemeinsam mit den zahlreichen arabischen Versammlungsteilnehmern, unter ihnen viele Studenten aus Westberlin, feierten wir Berliner die Söhne des Nillandes immer wieder mit stürmischem Beifall ...

  • BERLINER NOTIZEN

    Eine Briefmarkenschau mit Großtarusch veranstaltet die Gruppe Philatelie im Kulturbund Pankow am Mittwoch, 21. November, von 10 bis 18 Uhr, im Erich-Weinert-Haus, Breite Straße 43 a. Eintritt frei. Im Kulturhaus der Bauarbeiter an der Stalinallee findet, heute, 15 Uhr, eine Rentnerversammlunß statt. Es spricht Kurt Thieme, 1 ...

  • Weltrekord durch Ischen Tsehing-kai

    Nachdem der chinesische Gewichtheber Tschen Tsehing-kai vor einer Woche seinen offiziellen Weltrekord im beidarmigen Stoßen der Bantamgewichtsklasse (133 kg, aufgestellt am 7. Juni d. J.) um 2 kg übertroffen hatte, gelang ihm jetzt mit 137,5 kg eine weitere Verbesserung des Weltrekords. Sieg und Niederlage ...

  • Mitteilungen der Berliner Parteiorganisation

    Fernunterricht, Stützpunkt Berlin. IV. Lehrgang bitte umgehend Material abholen. Lichtenberg. Lektion „Die Warenbewegung und die Aufgaben des Großhandels: das Vertragssystem" am Dienstag, dem 20. November, 17 Uhr, im Parteikabinett. Teilnehmer- Genossen Mitarbeiter des Handels, Mitglieder der Gewerkschaftsleitungen und interessierte Genossen und Kollegen ...

  • Jugendweihe slark gefragt

    Über ein Viertel aller im nächsten Jahr zur Schulentlassung kommenden Berliner Kinder nehmen an den Vorbereitungsstunden zur Jugendweihe teil. In der 4. Schule in Berlin-Treptow beteiligen sich z. B. über 90 Prozent der Kinder, die sich zur Jugendweihe gemeldet haben, an den Vorbereitungsstunden. Zu den interessanten Veranstaltungen gehört auch eine Einführung in die Welt der Oper am 30 ...

  • Westberliner Bilanz

    Sechs westberliner Bürger haben sich am Wochenende das Leben genommen. In Spandau öffnete sich die 63jährige Rentnerin Anna F. die Pulsadern. Mit Gas vergiftete sich die 33jährige Ruth W in Neukölln. Der 41jährige Friedrich P. aus Mariendorf nahm sich mit einem Pflanzenschutzmittel das Leben. Mit einer Überdosis Schlaftabletten beging die 63jährige Flora W ...

  • Lange Bank

    Eine „vierstellige Zahl" machen die unerledigten Verwaltungsgerichtsprozesse in Westberlin aus. Dies mußte der SPD-Innensenator Lipschitz am Sonnabend bei der Einführung des neuen Verwaltungsgerichtspräsidenten Heinrich Pauli bekanntgeben. Die hohe Anzahl unerledigter Prozesse von westberliner Bürgern gegen die Verwaltung sei, wie der neue Präsident in seiner Antrittsrede meinte, „dem Ansehen der Verwaltungsgerichtsbarkeit abträglich" ...

  • Angst

    „Der Rektor schlägt — wir haben Angst vor ihm", erklärte jetzt auch ein 15jähriger Schüler der Reinickendorfer Oberschule in der Lindauer Straße. Seine Mutter bestätigte, daß ihr Sohn ebenfalls von dem Rektor der Schule, Scheichen, geschlagen wurde. Scheichen hatte — wie gemeldet — vor 14 Tagen den zwölfjährigen Bodo Happe so schwer mißhandelt, daß der Junge seitdem mit einer Gehirnblutung bewußtlos liegt ...

  • DAS REDAKTIONSKOLLEGIUM

    Redaktion: Berlin W 8. Mauerstr. 39/40, Tel. 22 03 41 — Verlag: Berlin N 54, Schönhauser Allee 176, Tel. 42 59 51 — Abonnementspreis monatlich 3,50 DM — Alleinige Anzeigenannahme: Alle Filialen der DEWAG-werbung: z. Z. gültig Anzeigenpreisliste Nr. 9 — Bankkonto: Berliner Stadtkontor. Berlin N 58, Schönhauser Allee 114, Konto-Nr ...

  • Spitzenbelastungszeiten

    Der Hauptlastverteüer gibt bekannt: In der Woche vom 19. bis 24. November 1956 liegen die Spitzenbelastungszeiten von 6.00 Uhr bis 8.00 Uhr, 16.00 Uhr bis 20.15 Uhr. Neben der Industrie werden auch die Verbrauchergruppen Haushalt, Landwirtschaft und Gewerbe gebeten, auf die Spitzenzeiten zu achten und besonders von 17 ...

  • Xrzte spenden für Ungarn

    Ärzte- und Schwesternpersonal des Krankenhauses Prenzlauer Berg in der Nordmark- und Wisbyer Straße haben in einer Sammlung der Betriebsgewerkschaftsleitung für den Wiederaufbau der Ungarischen Volksrepublik bisher 713,40 DM gespendet. Die Sammlung wird noch fortgesetzt. Bereits in der vergangenen Woche hatte die BGL aus dem Solidaritätsfonds einen weiteren Betrag von 500 DM überwiesen ...

  • Kalt und klar

    Wetterlage: Ein kräftiges Hochdruckgebietbildete sich am Sonntag und Montag über Schweden, das sich langsam nach Südosten verlagert. Auf seiner Süd- und Westflanke fließt kalte Meeresluft nach Mitteleuropa. Sie hatte bereits am Montag früh die Elbe erreicht und wird am Dienstag bis Frankreich vordringen ...

  • Winden aus Ost bis Südost meist

    heiter, trocken und auch tagsüber ziemlich kalt. Höchsttemperaturen um null Grad. Nachts Fröste bis unter minus 5, im Odergebiet bis minus 10 Grad. Weitere Aussichten: Wieder aufkommende lockere Bewölkung, keine Verschärfung der Nachtfröste.

  • Blauer Brief zu Weihnathlen

    Bei der Firma Brendel & Löwing im westberliner Bezirk Kreuzberg sollen 65 Kollegen noch vor Weihnachten das Kündigungsschreiben erhalten. Mit dieser Maßnahme wollen die Unternehmer die Auszahlung einer Weihnachtsgratifikation umgehen.

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Mitteilungen Der Berliner Parteiorganisation Chruschtschow zu Fragen der internationalen Arbeiterbewegung Grundlage für den Meinungsaustausch über die Rechte der Arbeiter in den Betrieben Gäste aus der CSR besuchten volkseigene Betriebe Empfang bei Dr. Johannes Dieckmann und Otto Grotewohl Schwierigkeiten werden überwunden Brüderlicher Kampf grüß an die KPF Garantie für dauerhaften Frieden Mehr Braunkohle — Sache der ganzen DDR Sofnrtmaßnahmen beschlossen
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