20. Apr.

Ausgabe vom 11.01.1953

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  • Macht den Betriebsplan 1953 zur Sache der ganzen Belegschaft!

    Am KL Dezember 1952 beschloß die Volkskammer der Deutschen Demokratischen Republik nach eingehender Beratung einmütig das Gesetz über den Volkswirtschaftsplan 1953. Dieser Teilplan unseres großen Fünfjahr-Friedensplanes lest nicht nur eine bedeutende Erweiterung der metallurgischen Basis, die Höherentwicklung ...

  • Bauarbeiter der Stalinallee rufen zum sozialistischen Wettbewerb 1953 auf

    Diesem Plan schlössen sich im VEB Ausbau bereits die Fliesenlegerbrigaden Schönbeck, Meißner, Neumeister, Erwin Schulz, Golle, Liebing, Kittner und Bläske an und erweiterten ihn noch bedeutend: Alle neun Brigaden rufen für das Jahr 1953 zu einem sozialistischen Wettbewerb der Bauindustrie auf. Sie schlagen vor, in allen Baugewerken in den Wettkampf um die höchste Planerfüllung und die beste Qualität zu treten mit dem Ziel, bis zum 7 ...

  • Kundgebungen für die Reitung des Ehepaares Rosenberg

    Berlin (Eig. Ber.). Die Protestbewegung gegen das schändliche Todesurteil für das unschuldige amerikanische Ehepaar Ethel und Julius Rosenberg hat beispiellose Ausmaße angenommen. Die Werktätigen in allen Ländern senden nicht nur Protesttelegramme und -resolutionen nach Washington, sondern sie organisieren gewaltige Massenkundgebungen, auf denen leidenschaftlich und stürmisch die Forderung nach Freilassung des Ehepaares erhoben wird ...

  • Fieberhafte Aktivität Adenauers zur Durdi§elznng der Kriegsverträge

    Die Rache Fettes und Freitags

    Berlin (Eig. Ber.). Der Regierungswechsel in Frankreich, der durch den entschiedenen Widerstand des französischen Volkes gegen die Kriegspakte von Bonn und Paris veranlaßt wurde, läßt die Ratifizierung dieser Verträge noch* zweifelhafter erscheinen. Das hat den Bonner Regierungschef Adenauer — den treuesten Gewährsmann der USA in Europa (Donnelly) — zu fieberhaften Aktionen veranlaßt ...

  • Dank des Präsidenten Wilhelm Pieck

    Berlin (ADN). Dem Präsidenten der Deutschen Demokratischen Republik, Wilhelm Pieck, sind zum neuen Jahr und anläßlich seines 77. Geburtstages zahlreiche Glückwünsche und Selbstverpflichtungen zugegangen, iu denen einzelne Arbeitergruppen und ganze Belegschaften, werktätige Bauern und Landwirtschaftliche ...

  • Erfolgreicher Kampf gegen Betriebsverfassungsgesetz

    Karlsruhe (ADN). Die Entschlossenheit der Werktätigen, in einen Proteststreik zu treten, zwang die Direktion der Spinnerei und Weberei Zell-Schönau, die Maßregelung des Betriebsratsvorsitzenden Sutter zu widerrufen. Auf Grund des reaktionären Betriebsverfassungsgesetzes der Adenauer-Regierung hatte die Direktion von Sutter gefordert, lediglich eine Stunde täglich für die Erfüllung seiner Funktion als Betriebsratsvorsitzender zu verwenden ...

  • Ruhrkumpel greifen zur Selbsthilfe

    Recklinghausen (Eig. Ber.). Auf der Schachtanlage „General Blumenthal" in Recklinghausen sind 30 Bergarbeiter — eine Schicht — nach siebeneinihalbstündiger Arbeitszeit ausgefahren. An die Morgenschicht wurden von den Kumpeln Flugblätter verteilt, in denen die gesamte Belegschaft aufgefordert wurde, dem Beispiel dieser 30 Kameraden zu folgen ...

  • Wachsende Kampfbereitschaft gegen Adenauers Kriegspolitik

    Berlin (Eig. Ber.). In welchem Maße der von J. W Stalin in seinem Interview aufgezeigte klare Kurs der Verständigung und des Friedens die Werktätigen Westdeutschlands im Kampf um die Wahrung ihrer Lebensinteressen ermutigt hat, beweisen die entschlossenen Aktionen der Kumpel, zeigt die ständig wachsende ...

  • Neue Sendung moderner sowjetischer Großmaschinen

    Frankfurt (ADN). In der ersten Woche des neuen Jahres trafen auf dem Grenzbahnhof Frankfurt/Oder weitere Spezialmaschinen zur Mechanisierung der volkseigenen Bauwirtschaft, darunter 10 Bagger mittleren Löffelinhalts und eine Betonpumpe modernster Konstruktion vom Typ C 252 aus der Sowjetunion ein. Mit dem Transport kamen weiterhin ein Kratzfließband für den sächsischen Steinkohlenbergbau, 130 Lastkraftwagen vom Typ SIS 151 und zahlreiche Ersatzteile für Traktoren, Lastkraftwagen und Bagger an ...

  • Mao Tse-tung dankt Wilhelm Pieck

    Berlin (ADN). Aus der Präsidialkanzlei wird mitgeteilt: Der Präsident der Deutschen Demokratischen Republik, Wilhelm Pieck, erhielt vom Vorsitzenden des Rates der Zentralen Volksregierung der Volksrepublik China, Genossen Mao Tse-tung, nachstehendes Danktelegramm: „Hochverehrter Genosse Pieck! Von ganzem Herzen danke ich Ihnen für Ihre Glückwünsche zum Jahreswechsel ...

  • Durch Aktionseinheit zu neuen Siegen

    Frankfurt/Main (ADN/Eig. Ber.). Wie durch die Herstellung der Aktionseinheit zwischen Sozialdemokraten und Kommunisten der Sieg über die Reaktion zu erringen ist, zeigte sich bei der Wahl der neuen Ortsrichter in Dreieichenhain. Mit den -Stimmen der SPD wurde zum Vorsitzenden des Ortsgerichts der Fraktionsführer der KPD im Stadtparlament, Georg Lenhardt, gewählt ...

  • Weiterer Buttertransport aus der Sowjetunion in Frankfurt (Oder) eingetroffen

    Frankfurt/Oder (ADN). Weitere 40 Waggons mit Butter aus der Sowjetunion trafen am Freitag auf dem Grenzbahnhof Frankfurt/Oder ein. Das ist die dritte Teilsendung, die die Sowjetunion entsprechend dem Beschluß des Ministerrats der UdSSR über die Lieferung von 7100 Tonnen Butter für die Versorgung der Bevölkerung der Deutschen Demokratischen Republik auf dem Schienenwege lieferte ...

  • 75 % aller vorläufigen Normen technisch begründet

    Berlin (ADN). Einen stolzen Erfolg in der TAN-Arbeit hat die Belegschaft des volkseigenen Wärme- Apparaturenwerkes in Berlin-Köpenick erzielt. Im Jahre 1952 konnten 75 Prozent aller vorläufigen Arbeitsnormen in technisch begründete Arbeitsnormen umgearbeitet werden, wodurch eine Steigerung der Arbeitsproduktivität um 78 Prozent erreicht wurde ...

  • Tschu En-lai an Otto Grotewohl

    Der Vorsitzende des Staatlichen Verwaltungsrates der Volksrepublik China, Tschu En-lai, richtete an Ministerpräsident Otto Grotewohl folgendes Telegramm: „Für Ihre Glückwünsche anläßlich des Jahreswechsels nehmen Sie, Genosse Grotewohl, sowie die Regierung der Deutschen Demokratischen Republik meinen aufrichtigsten Dank entgegen ...

  • Wissenschaftliche Tagung über Stalins neues Werk

    Moskau (Eig. Ber.). Wie die „Prawda" berichtet, hat in Moskau eine mehrtägige Tagung über J. W. Stalins Werk „ökonomische Probleme des Sozialismus in der UdSSR" stattgefunden. Sie war von der Abteilung Ökonomik und Recht des Instituts für Ökonomik der Akademie der Wissenschaften der UdSSR einberufen worden ...

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  • Wilhelm Pieck zur Uraufführung von „Colonel Foster ist schuldig"

    Lieber Genosse Roger Vailland! Ich begrüße Sie und Ihre Gattin recht herzlich zu Ihrer Anwesenheit in Berlin aus Anlaß der Erstaufführung Ihres Schauspiels „Colonel Foster ist schuldig" in den Kammerspielen des Deutschen Theaters. Die vorzügliche Darstellung Ihres Stückes durch die deutschen Künstler ...

  • Spitzelzentrale der rechten SPD-Führung in Frankfurt /Main

    Verhaftungen durch die Adenauer-Polizei mit Wissen der rechten SPD-Führung

    Frankfurt/Main (Eig. Ber.). Die bürgerliche „Kasseler Post" veröffentlichte am 8. Januar 1953 bemerkenswerte Einzelheiten über eine geheime Spitzelzentrale der rechten Führung der SPD und des DGB in Frankfurt am Main. Nach der Aussage des ehemaligen Kriminalsekretärs Helmut Szesny (SPD) aus Frankfurt, ...

  • „Wir waren in Wien alle eine große Familie

    T" Werftarbeiter Schwee berichtet in Flensburg vom Völkerkongreß für den Fneden

    Flensburg (ADN/Eig. Ber.). Der Flensburger Werftarbeiter Schwee erklärte nach seiner Rückkehr vom Wiener Völkerkongreß für den Frieden: „Die Delegierten aus 86 Nationen und die Bevölkerung von Wien waren während der Tagung wie eine große Familie. Ich bin in Anbetracht der Verbrechen Nazideutschlands ...

  • Lehr-Polizei überfiel KPD-Büros in Nordrhein-Westfalen

    Terroristen ermordeten DGB-Funktionär in Düsseldorf

    Dusseldorf (ADN). Ein starkes Kommando der Lehr-Polizei überfiel am Freitag die Büros der KPD- Landesleitung Nordrhein-Westfalen und der KPD-Kreisleitung Düsseldorf. Unter Bruch des Bonner Grundgesetzes durchwühlten die Polizisten zwei Stunden lang alle Schränke und Schreibtische und nahmen einige Flugblätter mit, in denen die westdeutschen Bürger zur Verteidigung ihrer demokratischen Rechte und zum Kampf für die Freilassung des Arbeiterführers Fritz Thrun aufgerufen werden ...

  • „Erbarmungslose Anstrengungen zur Erhaltung des Kapitalismus

    Mit den abigen Worten kennzeichnete J. B. Figgins, Generalsekretär der englischen nationalen Eisens taahinergewerkschaft in „Railway Review" das neue Jahr 1953. Der Zweck aller „sozialen" gesetzgeberischen Maßnahmen der Laibour- Regierung nach 1945 — so erklärte Figgins, sei ausschließlich der „den Kapitalismus seinen Opfern schmackhaifter zu machen" ...

  • Große Erfolge der Volk§armee in Südvietnam

    Peking (ADN). Einheiten der vietnamesischen Volksarmee und Partisanen haben in den vergangenen drei Monaten bei hunderten von Gefechie,n, und Angriffen in , Süd Vietnam mehr als 4500 Soldaten und Offiziere der französischen Interventionstruppen und der Bao-Dai-Söldner getötet, etwa 2000 verwundet und zahlreiche weitere gefangengenommen, heißt es in einem Kommunique der Botschaft der Demokratischen Republik Vietnam in der Volksrepublik China ...

  • Letzte Ehrung für fünf verdiente Seeleute

    Saßnitz (ADN). Im Namen der Regierung der Deutschen Demokratischen Republik und des Zentralkomitees der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands ehrte der Vorsitzende des Rates des Bezirks Rostock, Hans Warnke, auf einer Trauerfeier im Gewerkschaftshaus in Saßnitz fünf verdiente Seeleute, die bei einer heldenmütigen Rettungsaktion bei Bornholm den Seemannstod fanden ...

  • Bonn erhöht jetzt auch Kohlenpreig

    „Fuldaer Volkszeitung": Schuman-Plan bringt Teuerung für das Volk

    Bonn (Eng. Ber.). Die Bonner Regierung hat am Donnerstag eine Heraufsetzung des Inlands-Kohjenpreises um fünf D-Mark je Tonne beschlossen und damit den vor wenigen Tagen erfolgten Vorstoß der westdeutschen Kohlen- und Stahlindustriellen zur Erzielung maximaler Profite sanktioniert. Die westdeutsche Nachrichtenagentur DPA kündigt weitere Heraufsetzungen des Kohlenpreises an ...

  • Reiseeindrücke aus dem neuen Albanien/h

    Wenn früher in einem der wenigen Häfen Albaniens ein Schiff anlegte, brachte es fremde Soldaten, Gewehre und Kanonen. Wenn es die Mole verließ und auf dem blaugrünen Adriatischen Meer verschwand, war es beladen mit Oliven, Wolle, Erdöl und anderen Schätzen des Landes. Dann standen die Hafenarbeiter von Dürres und Vlora mit finsteren Blicken am Kai und ballten die Fäuste in den Taschen ...

  • USA-Bomben auf eigene Stellungen in Korea

    Fusan (ADN/Eig. Ber.). Einheiten der USA-Luftstreitkräfte in Korea haben am Donnerstag eine amerikanische Batterie bei Jontschon im Mittelabschnitt der Front mit BombeVi, Raketen und Bordwaffen angegriffen, berichten westliche Nachrichtenagenturen. Es sollen hohe Verluste an Toten und Verwundeten unter den amerikanischen Artilleristen entstanden sein ...

  • Bernard Koenen zum Botsehafter in Prag beruien

    Berlin (ADN). Präsident Wilhelm Pieck verlieh am Sonnabend, dem 10. Januar 1953, im Beisein des Ministers für Auswärtige Angelegenheiten, Georg Dertinger, Herrn Bernard Koenen den diplomatischen Rang eines Außerordentlichen und Bevollmächtigten Botschafters und übergab ihm das -Beglaubigungsschreiben als Chef der Diplomatischen Mission der Deutschen Demokratischen Republik bei der Regierung der Tschechoslowakischen Republik ...

  • Sturm auf Polizeipräsidium in Karatschi

    Karatschi (ADN/Eig. Ber.). Die Zahl der Todesopfer des Polizeiterrors der letzten Tage in der pakistanischen Hauptstadt Karatschi ist auf 16 gestiegen. Am Donnerstag hatten tausende Studenten eine Erhöhung ihrer Stipendien gefordert, wobei die Polizei zehn Demonstranten niederschoß. Am Freitag kam es erneut zu Demonstrationen der über das Vorgehen der Polizei empörten Bevölkerung ...

  • Chinesische Freiheitskämpfer in Berlin eingetroffen

    Berlin (ADN). Auf dem Berliner Ostbahnhof traf am Sonnabendabend eine Delegation von 19 chinesischen Patrioten und Freiheitskämpfern unter Leitung von Dr. Bai Hsi-ching ein, um der Bevölkerung der Hauptstadt Deutschlands, Berlin, eine Ausstellung über die barbarische bakteriologische Kriegführung der amerikanischen Imperialisten in Korea zu übergeben ...

  • Riesiges Kriegsbudget der USA

    Washington (ADN). 73 Prozent aller Ausgaben des amerikanischen Staatshaushaltes für das Jahr 1953/54 sind für Kriegsvorbereitungen bestimmt. Dies teilte Präsident Truman kurz vor seiner Amtsübergabe an Eisenhower am Freitag dem USA- Kongreß mit. Allein für die Entwicklung neuer Massenvernichtungswaffen sollen 2,7 Milliarden Dollar bereitgestellt werden ...

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  • Blutzeugen antimilitaristischer Arbeit

    Wir Kommunisten gedenken heute besonders unserer tapferen jungen revolutionären Helden aus dem Ruhrkriege, die ihre Treue zur proletarischen Klasse, ihren leidenschaftlichen Kampf für die soziale und nationale Befreiung des werktätigen Volkes mit ihrem jungen Herzblut bezahlten! Wir gedenken unseres ...

  • Verschärfung der Krise

    A<uf der ökonomischen Basis des Wachstums und der Verschärfung der kapitalistischen Krise sehen wir in allen kapitalistischen Ländern ein Anwachsen autarkischer Bestrebungen, die die Entfachung einer nationalistischen Welle fördern, und auf deren Basis sich wiederum sowohl der Faschismus als auch die chauvinistischen Kriegsleidenschaften entwickeln ...

  • Mit Poincares Bajonetten gegen das Ruhrproletariat

    Als in den Rhein-Ruhr-Betrieben im Frühjahr 1923 die Belegschaften in Kampf- und Streikaktionen gegen den inflationistischen Lohnraub eintraten, ereigneten sich Dinge, die das werktätige deutsche Volk, die vor allem auch unsere werktätige Jugend niemals vergessen wird und vergessen darf. Der offizielle ...

  • Der patriotische Kampf der Arbeiterklasse gegen die Zerstückelung Deutschlands vor 30 Jahren

    11. Januar 1923: Französische und belgische Truppen marschieren ins Ruhrgebiet ein. Wie recht hatten Lenin und Stalin, als sie nach dem ersten "Weltkrieg warnend erklärten, daß der Versailler Vertrag keinen Frieden bringe, sondern die Keime neuer Kriege in sich trage! Während die deutschen Monopolkapitalisten ...

  • Die Solidarität der jranzösischen Arbeiterschajt

    Die Internationale Konferenz der Kommunisten vor zehn Jahren (am 6. und 7. Januar 1923 in Essen. Anm. d. Red.) erregte ein so großes Aufsehen unter den imperialistischen Mächten, daß sich sogar das französische Kriegsministerium mit der Angelegenheit befaßte und in einer umfassenden Anklageschrift die politischen Beschlüsse dieser Konferenz aufgriff, um sie als Beweisstücke des „Landesverrats" gegen unsere französischen Genossen zu verwenden ...

  • Ruhrkampf 1923 gegen Okkupanten und Landesverräter

    Vor 30 Jahren unternahm der französische Imperialismus durch die militärische Besetzung des Ruhrgebietes den Versuch, das industrielle Herz Deutschlands abzuspalten. Während das landesverräterische Monopolkapital mit dem Separatistenklüngel Adenauers an der Spitze diese Bestrebungen förderte, übernahm die Arbeiterklasse die Führung des patriotischen Kampfes zur Sicherung der Einheit Deutschlands ...

  • Landesverräterische Bourgeoisie

    Der französische Kapitalismus benutzte die von der Ruhr-Schwerindustrie provozierte Verweigerung der Reparationszahlungen zur Annexion dieses entscheidenden industriellen Terrains, um eine wirtschaftliche Konzentration herzustellen zwischen den Becken Briey und Longwy, der lothringischen Minette und der Ruhrkohle ...

  • I

    Die rRote Fahne" vom 11. Januar 1933, in der Ernst Thälmann seinen Artikel zum 10. Jahrestag der Ruhrbeselzung veröffentlichte iisienung und angesichts des wachsenden revolutionären Aufschwungs wachsen die Bestrebungen der Imperialisten, auf gewaltsamem Wege däte ihren Wirtschaftskörpern fehlenden Absatz-, Rohstoff- und Verkehrsterritorien zu erobern, bestehende Unterxirückungsverhältnisse zu verschärfen (Versailles, St ...

  • Schwerindustrie. Anm. d. Red.), ge- deutschen Behörden Treibjagden

    meinsam mit dem Zentrum die nationalistischen Aufrufe zur „vaterländischen Einheit". Die SPD schloß den „Burgfrieden" mit den Todfeinden des Proletariats verstärkt zu einer Zeit, wo der rücksichtsloseste Burgkrieg das Gebot der Stunde war. — Die SPD denunzierte an vielen Stellen Kommunisten bei den Besatzungsbehörden, sie veranstaltete gemeinsam mit den gegen revolutionäre Arbeiter, während die Leon Blum und Paul-Boncour (französische sozialdemokratische Führer ...

  • Die Sozialdemokratie als das Werkzeug nationalistisclier Machthaber

    Es muß vor der gesamten internationalen Arbeiterschaft festgestellt werden, daß die Sozialdemokratie vori Beginn des Ruhrkrieges an das verbrecherische Spiel der Prozentpatrioten und den Wahnwitz chauvinistischer Verhetzung genau so wie das imperialistische Kriegsverbrechen von 1914 bis 1918 mitgemacht hat ...

  • Im Geiste Lenins!

    So zeigt uns Lenin die Marschroute: Der Weg zur nationalen Befreiung geht über den Weg der Machtergreifung durch das Proletariat, im Bunde mit den werktätigen Schichten, er geht nur über den Weg der sozialen Befreiung ... Im brüderlichen Kampfbündnis mit den Arbeitern und Bauern der Sowjetunion, in engster ...

  • Heldentum unserer Jugend

    gegen die Vergewaltigung der Werktätigen an Rhein und Ruhr ein einziges großes Ruhmesblatt in der Geschichte des Proletariats ... Die revolutionäre antimilitaristische Tätigkeit unseres Kommunistischen Jugendverbandes Während des Ruhrkrieges ist eine seiner ruhmvollsten Epochen, einer der heroischsten ...

  • Die Völker solidarisch mit Thälmanns Partei

    Aus der Deklaration der Kommunistischen Partei Deutschlands, Frankreichs, Englands, Italiens, Polens, der Tschechoslowakei, Belgiens und Luxemburgs zur zehnjährigen Wiederkehr des Ruhrkrieges. Veröifentlicht in der .Roten Fahne" vom 8. Januar 19

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  • Die Erfolge der Automatisierung in der Sowjetunion

    Profescor \ ' Trapesnikow, Direktor des Instituts für Automatik und Telemechanik

    bei der Akademie der Wissenschaften der UdSSR Die Fragen der Automatisierung der Produktionsprozesse sind für die Industrie unserer Republik von außerordentlich aktueller Bedeutung. Das Uiiit insbesondere iür die Schwerindustrie — die Grundlage der gesamten Industrie — zu. Dabei gilt es, von den umfangreichen Erfahrungen der Sow;'efunion auf dem Gebiet der Automatisierung zu lernen ...

  • Die Jagd nach dem Maximalprofit und ihre Auswirkungen aut das Leben und die Gesundheit der Ruhrkumpel

    „Sicherung des kapitalistischen Maximalprofits durch Ausbeutung, Ruinierung und Verelendung der Mehrheit der Bevölkerung" — das sind einige der Merkmale des Grundgesetzes des modernen Kapitalismus, um dessen Erkenntnis J. W. Stalin den Marxismus-Leninismus bereichert und damit der internationalen Arbeiterklasse eine neue scharfe Waffe in die Hände gegeben hat ...

  • Ein Schädling wurde aus der Genossenschaft ausgeschlossen

    Genosse Walter Ulbricht führte auf der Tagung in Berlin am 5. Dezember 1952 vor den Vorsitzenden der Produktionsgenossenschaften aus: „Die Arbeitserfahrung der Kollektivwirtschaften in der UdSSR, der Genossenschaften in den volksdemokratischen Ländern und unserer Genossenschaften lehrt, daß eine richtige ...

  • Zentrale Konferenz der half uns die Arbeit h< Produktionsgenosseiisdh&ften esser zu organisieren44

    Am 15. Dezember 1952 haben wir Genossenschaftsbauern "der Produktionsgenossenschaft „Neues Deutschland", Haus Zeitz, in einer Mitgliederversammlung die Zentrale Konferenz der Produktionsgenossenschaften ausgewertet. Ich habe über den Verlauf der Konferenz berichtet und gleichzeitig festgestellt, daß wir bis dahin nicht nach den Richtlinien, die uns Walter Ulbricht gab, gearbeitet haben ...

  • gelder für Remilitarisjcrung

    Nürnberg (ADN). 280 Millionen D-Mark hat die westdeutsche Bundesanstalt für Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung 1952 an die Bonner Regierung als Beitrag für die Rüstungsfinanzierung zahlen müssen. Das geht aus einer Erklärung des Präsidenten der Bundesanstalt, Julius Scheuble, in Nürnberg hervor ...

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  • Beschlusse zur saisongerechten Belieferung wurden mangelhaft kontrolliert

    Hinsichtlich des saisongerechten Angebotes an die Bevölkerung ist es für uns entscheidend, jene Fragen zu lösen, die innerhalb unseres eigenen Wirkungsbereiches geklärt werden können urrd müssen. Damit die Bekleidungsindustrie dem Handel der Saison entsprechende Kollektionen vorlegen kann, braucht sie zur Modellfertigung von den Webereien entsprechende Musterkupons, und zwar rechtzeitig ...

  • Ministerium für Leichtindustrie muß seine Arbeit schnell verbessern!

    Beratung in der Redaktion „Neues Deutschland" über die Verbesserung der Versorgung der Bevölkerung mit Textilien

    Auch im Jahre 1952 haben es die Leichtindustrie und der Handel nicht verstanden, die Bevölkerung saisongerecht mit qualitativ hochwertigen Waren in modischer Ausführung und in reichhaltigen Sortimenten zu beliefern. Bereits Ende September und Anfang Oktober mehrten sich die Anzeichen, daß dem Handel zuwenig warme Unterwäsche, Wintermäntel und warme Oberbekleidung zum Verkauf an die Bevölkerung zur Verfügung stehen ...

  • Betriebsegoismus bei der Sortimentsplanung wurde nicht bekämpft

    Die volkseigenen Betriebe wurden nicht iramei straff genug angeleite'. Es war deshalb für eine Anzahl Betriebe möglich, den Weg zu gehen, der ihnen sehr eenehm war: nämlich die Planerfüllung durch eine Sortimentsbildung zu erreichen, die ihnen die Quartalsprämie sicherte. Diese Betriebe lehnten dem Handel gegenüber die Übernahme von solchen Sortimenten ab, die ihnen für die Planerfüllung eine kämpferische Arbeil abverlangte ...

  • Zur Frage der Preise für Kinderbekleidung

    EÜi Fleischer, Fortschritt I: „Ich habe zwei Kinder, eines ist fünf, das andere zwei Jahre. Auf meine Punktkarte bekomme ich keine Hemdchen zu kaufen. Ich kann aber nicht jeden Monat viele Mark für eine Garnitur in der HO ausgeben. Ebenso ist es mit Kleidchen. Wann regelt man endlich den Preis für die Kinderbekleidung richtig?" Parteisekretär Erich Wendt, Fortschritt Werk III: „Ein bei uns gearbeitetes Kinderkleid kostet im Verkauf 38 DM ...

  • Stellungnahme des Ministeriums für Leichtindustrie

    Die Besprechung in der Redaktion „Neues Deutschland" war gekennzeichnet dadurch, daß die Vertreter des Ministeriums für Leichtindustrie eine nur ungenügende und viel zuwenig selbstkritische Analyse zu geben vermochten. Immer wieder macht sich die Tendenz geltend, alle Versäumnisse für die aufgetretenen Mängel in der Versorgung der Bevölkerung ausschließlich bei anderen Stellen nachweisen zu wollen und sich nicht mit den eigenen Fehlern und Schwächen zu beschäftigen ...

  • Parteisekretär Erich Wendt, Fortschritt, Werk III:

    „HO und Konsum verlangen mit Recht die pünktliche Auslieferung der Waren. Sind wir zur Zeit in der Lage, als Konfektionsbetrieb diese Forderung zu erfüllen? Nein. Die Anlieferung der Stoffe, die wir zu bearbeiten haben, erfolgt ebenfalls erst in diesem Quartal, so daß also praktisch die Stoffe erst da sind, wenn sie verarbeitet sein müßten ...

  • Margarete Zucker, Abtig-. Wirtschaft beim .Magistrat von Groß-Berlin:

    „Eine Ursache für ein schlechtes Sortiment ist die ungenügende Bedarfsforschung durch den Handel. Dafür ein Beispiel von der Submission für Winterwaren. Der HO Industriewaren wurden von den Fortschritt-Betrieben über 6300 Herrenwintermäntel angeboten, der HO Warenhäuser fast 2000 und dem Verband Deutscher Konsumgenossenschaften über 7700 ...

  • Erna Trübenbach, HO-Warenhauser, Berlin:

    „Der Kampf um höhere Qualitäten darf nicht allein vom Handel und von der Industrie geführt werden. Eine wichtige Funktion hat dabei das Amt für Material- und Warenprüfung. Tatsache ist jedoch, daß es die schlechte Arbeit einiger Betriebe der Leichtindustrie zum Schaden der Bevölkerung in Schutz nimmt ...

  • Werner Claus, HO Industriewaren:

    „Wir wollten der Bevölkerung ein dickes Frottierhandtuch mit einem Garninhalt von 370 Gramm liefern. Wir haben den Auftrag darüber präzise erteilt und die technischen Daten einwandfrei und genau vertraglich niedergelegt. Wir bekommen aber von einem großen Betrieb nunmehr folgende Antwort: ,Der Auftrag wird nicht in der gegebenen Form ausgeführt — also nicht mit 370 Gramm Garninhalt wie vorgesehen, sondern nur mit 230 Gramm Garninhalt ...

  • Wir selbst sind verantwortlich!

    Die Leitung des Ministeriums sieht ihre besondere Aufgabe darin, bei ihren Mitarbeitern das Bewußtsein zu schaffen, daß sie nicht nur in exakter planmäßiger Arbeit den reibungslosen Ablauf der Produktion in den Betrieben zu organisieren, sondern daß sie alle anderen Fragen wie Planaufstellung, Preisfestlegung, Materalsicherstellung mit den zuständigen Ministerien wirklich kämpferisch zu bearbeiten haben ...

  • Die Kontrolle der privaten Industrie erfolgte nicht!

    Wir haben besonders in den letzten Monaten nicht berücksichtigt, daß unser Ministerium nicht nur für die Produktion der volkseigenen Industrie die Verantwortung trägt, sondern auch für die Durchführung der Produktion, die auf Grund des Volkswirtschaftsplanes in der Privatindustrie liegt. Die früher mit ...

  • Parteisekretär Erich Wendt, Fortschritt-Werk III:

    „Die Qualität der uns gelieferten Stoffe hemmt uns in der Durchführung unserer Produktion. Zum Teil sind die Stoffe schief gewebt, zum Teil stimmen die Muster nicht. Wir erhalten auch Seide zum Beisp:el von der Firma Paller in Meerane hergestellt, die das Zeichen der Güteklasse I trägt. Allein von der Lieferfirma sind 30 Fehler eingezeichnet ...

  • Werner Claus, HO Industriewaren:

    „Nach wie vor verkauft der Handel nicht saisongerecht. Ein Grundübel ist, daß wir noch nicht richtig die Planung beherrschen. Es war im Ministerium für Leichtindustrie im Jahre 1952 leider noch so, daß die Spinnereien, Webereien und die Konfektion ihre Produktion für das gleiche Quartal planten, ohne ...

  • Aus dem Protokoll der Beratung:

    Zur Verbesserung der Qualität Verdiente Aktivistin Vera Rhode, Berliner Glühlampenwerk:

    „Wenn man in der HO oder im Konsum Textilien kauft, hat man oft allen Grund, mit der Qualität unzufrieden zu sein. Dafür nur ein Beispiel über die Arbeitsbekleidung. In einem Konsumladen in der Warschauer Straße in Berlin kaufte ich einen einfachen dunklen Arbeitskittel, Größe 48, für 38 DM. Nach dem ersten Waschen war er jedoch nicht mehr Größe 48, sondern nur noch 44, außerdem hatte er lauter Streifen ...

  • Anna Hennig, Stellvertretender Direktor der gleichen VVB:

    „Wir haben von den Wintersachen gesprochen, das ist fast vorbei. Wir können es nicht ändern." Nach einer heftigen Kritik der Tagungsteilnehmer und der Redaktion „Neues Deutschland" verpflichtete sich Staatssekretär Willi-Peter Konzok, Ministerium für Leichtindustrie, daß dem Handel die letzte Winterware bis zum 5 ...

  • Erna Trübenbach, HO-Warenhauser Berlin:

    „Es wäre falsch, wenn das Ministerium für Finanzen eine solche Regelung findet, den Handel schlechthin mit Saisonkrediten auszustatten. Der Einzelhandel, also auch die HO, braucht im Frühjahr und im Sommer die kunstseidene Unterwäsche und zum Herbst die für kältere Tage. Es ist nicht die Aufgabe des Einzelhandels, Lieferungen von Sommerware im Herbst auf Lager zu nehmen ...

  • Alexander Iwanik, Ministerium für Handel und Versorgung:

    „Das Ministerium für Leichtindustrie geht bei der Kritik der Bevölkerung aufs Entschuldigen aus. Jetzt gibt es auf einmal Schwierigkeiten in der Belieferung mit Winterbekleidung, und schon tritt die Tendenz des Ministeriums für Leichtindustrie offen zutage, ihre eigenen Fehler auf sogenannte objektive Schwierigkeiten abzuschieben ...

  • Zur Frage der saisongerechten Belieferung

    Annemarie Röske, Fortschritt I:

    „Ich habe den Eindruck, daß sich manche Mitarbeiter aus den Handelsorganen und den Ministerien hinter ihre dicken Akten verschanzen. Sie sprechen nur von ihren Ämtern und sehen nicht die Wirklichkeit, sondern betrachten alles nur vom grünen Tisch aus. Diese Mitarbeiter sollten einmal die Produktionsbetriebe besuchen und in die Läden gehen, dann werden sie dasselbe feststellen wie wir: es wird nicht saisongerecht geliefert ...

  • Gertrud Günzel, VVB Damen-, Berufs- und Wäschekonfektion:

    „Bisher haben wir immer nach den Rohmaterialien und nach der Kapazität unserer Betriebe geplant. Jetzt ist damit Schluß. Unter allen Umständen muß jetzt der Bedarf der Bevölkerung die Grundlage für unsere Arbeit werden. Das sollte schon in diesem Jahr der Fall sein. Das Ministerium für Leichtindustrie hat jedoch nicht berücksichtigt, daß man sich darauf gründlich vorbereiten muß ...

  • Volkskorrespondentin Hildegard Otto, Kreiskonsumgenossenschaft Saalfeld:

    „Ich möchte dazu ein Beispiel aus der Max-Hütte erzählen. Hier sprechen wir jeden Betriebsverkauf mit den Arbeitern selbst durch. Sie sagen uns, was wir bringen sollen. Wir wollten einmal Arbeitskleidung verkaufen. Die Arbeiter sagten uns, daß sie davon jedoch genug hätten. Da haben wir unser Sortiment auf andere Waren umgestellt ...

  • Zur Erweiterung des Sortiments

    Martha Sablowsky, Siemens- Plania: Die Kollegen von Siemens-Plania sind sehr unzufrieden mit den Betriebsverkäufen durch die HO und den Konsum. Der Handel richtet sich nicht nach den Wünschen der Werktätigen. Ja, noch mehr. Man fragt uns nicht, was wir haben wollen. Mit der BGL wird nur vereinbart, wo der Verkauf stattfindet ...

  • Volkskorrespondentin Ruth Hebestreit, Leipziger Wollgarnfabrik:

    „Bei Betriebsverkäufen durch den Leipziger Konsum in unserem Werk ist das Sortiment auch sehr ungenügend. Man muß glauben, der Konsum bringt uns nur Ladenhüter, die er woanders nicht mehr los wird."

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  • DIE LEKTION /

    pelt so groß wie seine ganze Mechanische Fabrik." Sergej Fjodorowitsch wollte noch das eine oder andere scharfe und abfällige Wort über den Direktor der Mechanischen Fabrik sagen. Aber dann erinnerte er sich plötzlich, wie ihn der Sekretär des Gebietskomitees der Partei erst vor kurzem ermahnt hatte, sich diesen Direktor zum Vorbild zu nehmen, wie er von dem Sekretär auf seine Reden über den „Maßstab" die Antwort erhalten hatte: „Je höher aer Maßstab, um so größer auch die Anforderungen ...

  • Alexej Nikolajewitsch Tolstoj

    Zu seinem Geburtstag am 10. Januar

    Auf dem VIII. Sowjetkongreß — es war 1936 — erklärte Genosse Molotow u. a.: „Vor mir sprach der allen bekannte Schriftsteller Alexej Nikolajewitsch Tolstoj. Wer wüßte nicht, daß dies der ehemalige Graf Tolstoj ist. Und jetzt? Jetzt ist er einer der besten und populärsten Schriftsteller des Sowjetlandes — der Genosse Alexej Nikolajewitsch Tolstoj ...

  • SIEG ODER NIEDERLAGE

    Das Sammeln wurde schwieriger. Kumiak stieß auf immer größere Widerstände, vor allem bei den Geschäftsleuten. Sie gaben anfangs wohl nur unter dem Druck des lange nicht mehr gewöhnten Streiks, der sich über das ganze Nordwestgebiet des Ruhrlandes ausgedehnt hatte, aber die meisten äußerten- allmählich wieder eine offene Abneigung, und wenn sie doch noch dann und wann etwas hergaben, dann verriet ihr Murren deutlich, daß sie es nur unter Zwang taten ...

  • Von D. Beljajew

    schrieben: ,Die Reichen und die Gauner, das sind zwei Seiten ein und derselben Medaille, zwei Hauptarten von Parasiten, die der Kapitalismus großgezogen hat.. .• Die Klasse der Reichen ist bekanntlich vom Antlitz dieses Landes hinweggefegt worden. Wie aber steht es mit den Gaunern? Die Gauner, die gibt es leider auch bei uns noch, es gibt sie überall ...

  • d&ltäinim

    (39. Fortsetzung) Der Rechtsanwalt lachte kurz und knurrend: „Vertröstet euch nicht mit solchen menschlichen Einsichten", warf er ernüchternd ein. „Diese Gesellschaft wird nie solche Einsichten üben. Sie steigt über Leichen, wenn es um ihre Selbsterhaltung geht. Sie braucht Idiotie und Narrheit und keine denkenden und empfindsamen Menschen um sich ...

  • Berlin III

    Nachrichten:4.45; 5.45; 6.45; 9.45; 11.45; 17.45; 21.45; 0.45. 8.10: Leitartikel des Organs des ZK der SED, „Neues Deutschland" — 9.55: „Gäste aus Warschau", von W. K. Schweickert — 11.00: Briefe aus der Hörerrunde — 11.15: Der Dresdner Kreuzchor singt — 11.55: Deutsche Volkslieder — 12.30: Kommentar zum Sonntag — 13 ...

  • Berlin II

    Nachrichten: 4.33; 5.30; 6.30; 8.30, 14.30; 19.30; 21.30. 7.00= Leitartikel des Organs des ZK der SED, „Neues Deutschland" —12.30: Klima-Laboratorien — 13.00: Kommentar zum Sonntag — 13.15: „Das neue Deutschland", von Kuba und Asriel - 13.20: Volksmusikstunde — 14.45: Vom deutschen Volkstanz — 15.15: Unterhaltungsmusik — 16 ...

  • Aus dem Programm des deutschen demokratischen Rundfunks

    Sonntag, 11. Januar 1953 Berlin I

    Nachrichten: 5.00; 6.00; 7.00; 8.00; 11.00; 13.00; 18.00; 21.00; 24.00; 1.00. 10.40: Deutschland wird eins sein — 11.10: Stimmen deutscher Patrioten — 11.20: Unsere Volkspolizei singt und spielt — 12.00: Kommentar zum Sonntag — 12.15: „Das neue Deutschland", von Kuba und Asriel — 12.20: Unterhaltungsmusik — 13 ...

  • Wie wird das Wetter?

    Amtlicher Wetterbericht Wetterlage. Das von der Nordsee nach der Odermündung gezogene Tief füllt sich unter weiterer Auflockerung nach Südosten auf. Wetteraussichten. Bei schwacher Luftbewegung meist stark dunstig oder neblig. Im Laufe des Tages teilweise Auflockerung, Höchsttemperaturen bis nahe null Grad ansteigend, nachts leichter, örtlich mäßiger Frost ...

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  • Einführung der Hausbücher —- ein weiterer Schritt zur besseren Zusammenarbeit zwischen der Volkspolizei und der Bevölkerung

    Ei richtune von Zentralen Meldestellen in allen Bezirken des demokratischen Sektors von Groß- Berlin und gewisse Vereinfachungen im Meldewesen haben der werktätigen Bevölkerung wesentliche Erleichterungen gebracht. Viele Arbeitsstunden konnten zugunsten des Fünfjahrplanes eingespart werden. Durch eine gute Zusammenarbeit der Volkspolizei mit den Magistratsdienststellen wurde der Bevölkerung viel Ärger und Mühe erspart ...

  • Deine PARTEI ruR dich

    Qualifizierungslehrgang Alle Genosien, die für die Teilnahme am Qualifizierungslehrgang für Propagandisten der Zirkel Grundschule I, Stalinbiographie und Geschichte der KPdSU (Elementar) vorgesehen sind, treffen sich am Montag, d^m ,12. Januar,, 8 „Uhr, im" kleinen IÄtionssäal des Parteikabinetts. der Bezirksleitung; Unterricht - bis 17 ...

  • Föderationen erkannten uns an

    Helsinki hat weiter unter Beweis gestellt, daß sich die internationalen Amateur-Föderationen den berechtigten Forderungen der Sektionen der DDR auf Aufnahme in die internationalen Verbände nicht mehr verschließen können, zumal sich unsere Sportler streng nach den Wettkampfordnungen und Statuten der internationalen Föderationen richten ...

  • Ein Brot minderer Qualität = 1,03 D-Mark

    Brotpreis steigt in Westberlin nicht um 18, sondern um 25 Pfennig

    Nicht 18, sondern sogar 25 Pfennig beträgt die Subventionssumme, die für jedes Drei-Pfund-Konsumbrot gestrichen werden soll, gab der Leiter der finanzpolitischen Abteilung im Bonner Finanzministerium, Ministerialdirektor Dr. Öftering, am Wochenende in einer ersten offiziellen Verlautbarung zu der geplanten Brotpreiserhöhung in Westberlin und Westdeutschland bekannt ...

  • Westdeutsche Bürger fordern Auflösung der westberliner Agenten- und Spionagezentralen

    Die Nachricht von der feigen Ermordung des jungen Volkspolizisten Helmut Just hat auch bei- den friedliebenden Menschen in Westdeutschland tiefe Empörung hervorgerufen. Zahlreiche westdeutsche Bürger schließen sich der Forderung Armeegeneral Tschuikows an, die Agentenund Terrororganisationen in Westberlin zu liquidieren ...

  • 3. Durchführungsbestimmung zur Meldeordnung für Groß-Berlin vom 28. Januar 1952 über die Einführung von Hausbüchern

    Zur besseren Erfassung der Bevölkerung von Groß-Berlin wird auf Grund des § 26 der Meldeordnung für Groß-Berlin vom 28. Januar 1952 verordnet: § 1 L Unberührt von den Bestimmungen der Meldepflicht der Hauseigentümer und -Verwalter bei der Meldestelle der Volkspolizei nach den §§ 8 und 9 der Meldeverordnüng für Groß-Berlin vom 28 ...

  • Die deutschen Sportler stehen im Jahre 1953 vor großen Aufgäben

    Bedeutende internationale Vergleichskämpfe mit den Sportlern der Sowjetunion und der Länder der Volksdemokratie gaben im vergangenen Jahr unserer Arbeit das Gepräge. Viele unserer Sportler erwarben sich durch intensives Studium der sowjetischen Trainingsmethoden große Erfahrungen, die sie in der kommenden Saison befähigen werden, beachtliche Erfolge bei der Verbesserung des Leistungsniveaus zu erzielen ...

  • Sieht das der Magistrat nicht?

    Die Straßen Berlins bieten seit den häufigen Schneefällen der letzten Wochen ein unerfreuliches Bild. Schlimmer noch, sie sind zu einer Quelle berechtigter Empörung der Bevölkerung über das gleichgültige Verhalten des Magistrats .jur^d,, der Bezirksämter gegenüber ihren Aufgäben bei der Straßenreinigühg geworden ...

  • Bekanntmachung des Präsidiums der Volkspolizei

    Gemäß der 3. Durchführungsbestimmung zur Meldeordnung von Groß-Berlin haben alle Hausbesitzer (-Verwalter), die Leiter von Barackenlagern und die Vorstände von Kleingartenanlagen bis zum 15. Januar 1953 der nach Lage des Objektes jeweils zuständigen Volkspolizei-Revier-Meldestelle folgende Angaben schriftlich unter- Beifügung einer Rückantwortkarte mitzuteilen ...

  • Eisenbahner halfen vorbildlich beim Aufbau Berlins

    5761 Eisenbahner der Deutschen Demokratischen Republik leisteten im vergangenen Jahr in Herzfelde insgesamt 103 696 Halbschichten, Bekanntlich wurde nach Herzfelde ein großer Teil des Berliner Trümmerschutts transportiert. Die Eisenbahner entluden dort 6708 Waggons mit Schutt und bargen aus dem Schutt noch ...

  • Jahreshauptversammlungen des DFD

    Die Gruppen des Demokratischen Frauenbundes Deutschlands in Berlin führen in den nächsten Wochen ihre Jahreshauptversammlungen durch. Der Bezirksverband des DFD ruft alle Mitglieder auf, an diesen wichtigen Beratungen teilzunehmen. Am 14. Januar um 20 Uhr versammeln sich die Mitglieder der Gruppe 68 IV im Kreisbüro des DFD, Prenzlauer Berg, Dimitroifstraße 72 ...

  • für alle Kindergärten

    Die westberliner Kriegshetzerpresse hat die Behauptung aufgestellt, der Magistrat von Groß-Berlin habe die in den evangelischen Kindergärten untergebrachten Kinder von der Schulspeisung ausgeschlossen. Die Pressestelle des Oberbürgermeisters ist ermächtigt festzustellen, daß diese Meldung frei erfunden ist ...

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Macht den Betriebsplan 1953 zur Sache der ganzen Belegschaft! Bauarbeiter der Stalinallee rufen zum sozialistischen Wettbewerb 1953 auf Kundgebungen für die Reitung des Ehepaares Rosenberg Fieberhafte Aktivität Adenauers zur Durdi§elznng der Kriegsverträge Dank des Präsidenten Wilhelm Pieck Erfolgreicher Kampf gegen Betriebsverfassungsgesetz Ruhrkumpel greifen zur Selbsthilfe Wachsende Kampfbereitschaft gegen Adenauers Kriegspolitik Neue Sendung moderner sowjetischer Großmaschinen Mao Tse-tung dankt Wilhelm Pieck Durch Aktionseinheit zu neuen Siegen Weiterer Buttertransport aus der Sowjetunion in Frankfurt (Oder) eingetroffen 75 % aller vorläufigen Normen technisch begründet Tschu En-lai an Otto Grotewohl Wissenschaftliche Tagung über Stalins neues Werk
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