4. Aug.

Ausgabe vom 25.12.1951

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  • Die deutsche Weihnacht

    Heute ist Weihnachten, das schönste und innigste deutsche Fest. Wie verleben die Deutschen in Ost und West heute, am Ausgang des Jahres 1951, die Weihnachtsfeiertage? Wir, in der Deutschen Demokratischen Republik feiern dieses Weihnachtsfest schöner, wohlhabender, geborgener als in den vergangenen Jahren ...

  • Glückwunsch des ZK derSED an den Vorsitzenden der KP Großbritanniens, William Gallacher

    Werter Genosse William Gallacher! Das Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands entbietet Dir zu Deinem 70. Geburtstage die herzlichsten Glückwünsche. Wir wissen, mit welcher Liebe besonders die Arbeiterschaft Deiner schottischen Heimat an Dir hängt, mit welchem Vertrauen die Unterdrückten und Ausgebeuteten auf Dich als den mutigen und unermüdlichen Anwalt ihrer Interessen blicken ...

  • Bayerische Bürgermeister, Gemeinderäte und Pfarrer verlangen Verständigung aller Deutschen

    Nürnberg (Eig. Ber.). In den westdeutschen Gemeinden, die die Lasten der Remilitarisierung besonders stark spüren, verstärkt sich die Überzeugung, daß allein die Wiederherstellung der Einheit Deutschlands ihre Not beenden kann. Am Vorabend des* Weihnachtsfestes erhoben im Kreise Haßfurt (Bayern) Bürgermeister, Geistliche und Gemeinderäte ihre Stimme für die sofortige friedliche Wiedervereinigung unseres Vaterlandes ...

  • Weihnachtspakete an westdeutsche Patrioten

    Weihnachtsfeiern der Betriebe und Organisationen / Reuter ließ Kindern die Geschenke rauben

    Berlin (ADN). Weihnachtspakete im Werte von 50 000 DM hat das Deutsche Friedenskomitee im Einvernehmen mit dem Weltfriedensrat an westdeutsche Friedensfreunde versandt. Die Pakete erhalten vor allem Patrioten, die wegen ihres mutigen Einsatzes für den Frieden unter den Verfolgungen der Bonner Regierung zu leiden hatten, dafür Gefängnisstrafen erhielten oder durch die Folgen der Remilitarisierungspolitik Adenauers ihren Arbeitsplatz verloren haben ...

  • Friede wird auf Erden, wenn wir alle dafür kämpfen

    Gegen. den durch Adenauers Kriegspolitik dem deutschen Volke drohenden Bruderkrieg erhoben am Wochenende wieder tausende Westdeutsche ih-e Stimme. Volksbefragungshelfer sammelten 13 049 Ja-Stimmen für den Frieden. Im Kreis Bochum haben bisher über 114 000 Bürger ein Bekenntnis gegen die Remilitarisierung Westdeutschlands abgegeben ...

  • Der Deutsche Schrift steller verband an A. Fadejew

    Hochgeschätzter Alexander Fadejew! Der Deutsche Schriftstellerverband übermittelt Ihnen zu Ihrem 50. Geburtstag die aufrichtigsten Glückwünsche. Mit Ihren Werken, vor allem mit den Romanen „Die Neunzehn" und „Die junge Garde", haben Sie in der deutschen Leserschaft ein tiefes Verständnis und herzliche Liebe für die Menschen Ihrer Heimat, für die Menschen der Sowjetunion geweckt ...

  • Anna Seghers zum Stalin-Friedenspreis

    Moskau (ADN). „In Deutschland ist der Kampf um den Frieden mit dem Kampf um die Einheit der Heimat verschmolzen. In einem einheitlichen freien Land in Frieden zu leben ist der ^Vurisch von Millionen Deutschen", schreibt die1 Schriftstellerin Anna Seghers in der „Prawda" aus Anlaß ihrer Auszeichnung mit dem Internationalen Stalin-Friedenspreis ...

  • Terrorurteil gegen Carlebach

    Frankfurt/Main (ADN). Der bekannte westdeutsche Friedenskämpfer Emil Cariebach ist am Sonnabend Von. einem westdeutschen. .G ericht: zu vier Monaten Gefängnis und 500 D-Märk Geldstrafe verurteilt worden, obwohl das Beweismaterial der Verteidigung die Urteilsbegründung eindeutig widerlegte. Carlebach ...

  • 140 Millionen DM für Wohnungsinstandsetzung

    Berlin (ADN). Im Jahre 1951 stellte der Magistrat von Groß-Berlin insgesamt 140 Millionen DM für die Wiedergewinnung, Instandsetzung und Winterfestmachung von Wohnungen zur Verfügung. Davon entfallen 88 Millionen DM auf die Reparatur von Wohnungen der volkseigenen Grundstücksverwaltung. 40 Millionen DM standen privaten Hauseigentümern als Kredite zur Verfügung ...

  • Leninorden für Alexander Fadejew

    Moskau (ADN). Im Zusammenhang des Obersten Sowjets der DdSSR-für mit seinem fünfzigsten Geburtstag hervorragendeVerdieEtsteunidieEntwurde der Schriftsteller Alexander wiefchmg der sowjetischen Literatur Fadejew durch Erlaß des Präsidiums mit dem Leninorden ausgezeichnet. '

  • Präsident Pieek beschenkt Patenkinder

    Berlin (ADN). Präsident Wilhelm Pieck hat zum Weihnachtsfest allen Kindern, für die er im Laufe des Jahres 1951 die Ehrenpatenschaft übernommen hat, ein Geschenkpaket i'Ksrmitteln lassen.

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  • Lehren eines nicht durchgeführten Streiks

    Die Gegensätze zwischen dem Senat der großen Remilitarisierungskoalition in Westberlin und der Bevölkerung verschärfen sich von Tag zu Tag. Die Versuche der westberliner Machthaber, die amerikanische Politik der Kriegsvorbereituirg in beschleunigtem Tempo auch in Westberlin bis zum letzten durchzuführen, stoßen auf eine breite Abwehrbewegung der werktätigen Bevölkerung ...

  • Adenauers Weihnachtswunsch: Krieg auf Erden

    Während in den Weihnachtstagen im ganzen deutschen Volk der Wunsch und die Sehnsucht nach Frieden stärker denn je sind, hat es der Bonner Remilitarisierungskanzler Adenauer fertiggebracht, der westdeutschen Bevölkerung am Vorabend des Weihnachtsfestes neue Kriegsdrohungen zu präsentieren und der westdeutschen Jugend die Kommißstiefel unter den Tannenbaum zu stellen ...

  • Der Schuman-Plan — ein USA-Plan

    New York (ADN). Der Schuman- Plan, der die Schaffung eines westeuropäischen Kohlen- und Stahltrusts unter der Führung der USA vorsieht und die Remilitarisierung Westdeutschlands im Rahmen der Kriegsvorbereitungen der USA- Imperialisten bezweckt, wird von einigen reaktionären USA-Zeitungen offen als amerikanischer Plan bezeichnet ...

  • Sowjetisches Solidaritätsschiff von der italienischen Bevölkerung begeistert empfangen

    Rom (ADN). Das zweite sowjetische Schiff mit Lebensmitteln und Liebesgaben für die von der Hochwasserkatastrophe in Oberitalien betroffene Bevölkerung ist am Sonntag im Hafen von Genua eingetroffen. Seit den frühen Morgenstunden strömten Tausende von Werktätigen zu der Anlegestelle und begrüßten den sowjetischen Transporter mit Hunderten von Fahnen, Transparenten und Spruchbändern, die Aufschriften wie „Die Hafenarbeiter von Genua grüßen die Vertreter der sowjetischen Werktätigen" ...

  • Westberliner Weihnachtsmeldungen

    Berlin (Eig. Ber.). Täglich 200 Mark durchschnittlich verdient jeder der 50 Wechselstubenbesitzer in Westberlin, errechneten die westberliner Zeitungen. Um diesen Gewinn durch Hochhalten des Schwindelkurses zu sichern, wurde eine Steuer auf den Umtausch von Westgeld beschlossen. Monatlich 125 Mark beträgt das Durchschnittseinkommen der westberliner Haushalte, gab der Bürgermeister von Neukölln, Exner, auf einer kommunalpolitischen Konferenz der SPD bekannt ...

  • Ungarn verurteilt USA-Provokateure

    Budapest (ADN). Das Budapester Militärgericht verurteilte flie Besatzungsmitglieder des USA-Flugzeuges, das im November in verbrecherischer Absicht die ungarische Grenze verletzt hatte, zu Geldstrafen von je 360 000 Forint bzw. drei Monaten Gefängnis. Die amerikanischen Flieger konnten keine ausreichende Erklärung dafür geben, weshalb sich an Bord ihrer Maschine Militärkarten wichtiger Gebiete der UdSSR und der Volksdemokratien befunden hatten ...

  • Vergebliches Leugnen

    Die USA-Abstimmungsmaschine in den UN hat die sowjetische Beschwerde gegen den 100-Millionen- Dollar-Sabotage-Fonds der USA zurückgewiesen. Die USA-Vertreter hatten geleugnet, daß dieses Geld für Spionage und Sabotage gegen die Volksdemokratien und die Sowjetunion verwendet werden soll. Sie befinden ...

  • Meldungen aus dem In- und Ausland

    Der Lehrkutter „Neues Deutschland" ist von einem Besuch des polnischen Hafens Gdynia zurückgekehrt, wo die Besatzung mit Ausbildern und Lehrlingen des polnischen Fischereiwesens Erfahrungen in der Nachwuchsausbildung für die Hochseeflotten ausgetauscht hatte. 3250 Kinder von Belegschaftsangehörigen der Volkswerft Stralsund wurden am Sonntag im Stralsunder Gewerkschaftshaus auf einer Weihnachtsfeier beschert ...

  • Kim Ir Sen und Peng Teh Huai schreiben an Ridgway zur Kriegsgefangenenfrage

    Panmunjon (ADN). Der Ober- zember darstellt, heißt es: „Wir be-* bef ehlshaber der koreanischen Volks- trachten eine schnelle Lösung der armee, Kim Ir Sen, und der Befehls- verschiedenen Fragen bei den Verhaber der chinesischen Freiwilligen- handlungen gegenwärtig als das verbände, General Peng Teh Huai ...

  • Schwadisinn

    Wir wollen unseren Lesern am heu* tigen Tage eine Meldung nicht vorent* halten, die Schumachers „Telegraf" am iy November dieses Jahres veröffent* lichte. Darin hieß es: „Die Veranstaltung öffentlicher Weihnachtsfeiern staatlicher und privater Institutionen hat das sowjetzonale Innenministerium gestern auf dem Verordnungswege untersagt, desgleichen Konzerte und Vorträge mit weihnachtlichem Charakter ...

  • Indiens Kongreßpartei wankt

    Generalsekretär der KP, Ghosh, zu den Wahlerfolgen des Linksblocks

    Neu Delhi (ADN). Die indische Kongreßpartei genießt nach den bisher vorliegenden Ergebnissen der Parlamentswahlen nicht mehr das Vertrauen des Volkes, stellte der Generalsekretär der Kommunistischen Partei Indiens, Ghosh, kürzlich auf einer Pressekonferenz in Kalkutta fest. Die Kongreßpartei ist Jie Partei Nehrus, die gegenwärtige Regierungspartei ...

  • „Manchmal ertappt man uns"

    New York (Eig. Ber.). Die in Newark (USA) erscheinende reaktionäre Zeitung „Star Ledger" bringt einen Artikel ihres Militärkommentators unter der bezeichnenden Überschrift: „Spioniert Amerika bei den Roten? Sogar sehr viel! Manchmal ertappt man uns". In dem Artikel heißt es u. a. „Das Ausmaß unserer Diversionstätigkeit hinter dem Eisernen Vorhang ist sehr groß, und daraus erklärt es sich auch, daß man uns so häufig ertappt ...

Seite 3
  • Die Geschieh Tannenbäume

    le zweier Eine Weihnachlserzählung aus Berlin

    So dicht beieinander wuchsen die beiden kleinen Tannen, daß sich ihre Zweige leise berührten, wenn der Wind durch den träumenden Winterwald fuhr und den ersten feinen Pulverschnee vor sich herjagte. Und während die großen Bäume jedesmal unwillig ihre mächtigen Wipfel schüttelten, breiteten die kleinen Tannen dem Wind und dem Schnee stolz ihre vollen grünen Zweige entgegen ...

  • Weihnachten 1951

    „Der Unterschied zwischen Weihnachten 1948 und in diesem Jahr ist bestimmt nicht gering", erklärt Artur Raaseh. „Einen Anzug für 500 Mark konnte ich mir früher nicht leisten, jetzt kostet er uns nur 150 DM. Auch an einen Morgenrock, den ich meiner Frau für 72 DM schenke, war früher nicht zu denken. Das Oberhemd kostete 1948 mehr als 100 Mark, jetzt nur noch 33 DM ...

  • Der Weihnachtstisch einer Berliner Familie

    So reichhaltig gedeckt wie in diesem Jahr war der Weihnachtstisch der Familie R a a s c h aus Berlin, Gubener Straße 2 b, Ecke Stalinallee, und der aller Familien in der DDR und im demokratischen Sektor von Berlin noch nie. Doch lassen wir die Familie Raaseh über ihren Weihnachtstisch 1948 und 1951 selbst ...

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  • Weihnachten in der Festung Oran

    Befreit Jack Holsten und seine Kameraden aus dem Kerker!

    Wenn es in Deutschland von den Türmen Weihnachten läutet und sich in bunten Glaskugeln die Augen fröhlicher Kinder spiegeln, wenn sich unsere Jungen und Mädchen, die an der Werkbank, an den Universitäten für ein glückliches Leben schaffen und lernen, zufrieden im Kreis ihrer Familie entspannen, dann geht in der Festung Oran, hunderte Kilometer von Deutschland entfernt, das Leben seinen unveränderten furchtbaren Schritt ...

  • 1815 glänzte in Berlin der erste Weihnachtsbaum

    Zu einer Kinderbescherung gehört ein Tannenbaum mit viel Lametta und Zuckerbehang, so sind wir es seit jeher gewohnt. Seit jeher? Unter den Weihnachtsbräuchen der Berliner Ist der Lichterbaum nicht einmal 150 Jahre alt. 1815 glänzte er zum erstenmal in der Hauptstadt, aber erst gegen Ende des vorigen Jahrhunderts setzte sich der neue Brauch bei den Berlinern durch ...

  • „Zuckerwatte! Zuckerwatte I"

    Seit 30 Jahren hat Vater Kube seinen Stand auf dem Berliner Weihnachtsmarkt. Zuckerwatte gehört zum Berliner Weihnachtsmarkt, ebenso wie die kandierten Äpfel. Und Hugo Kube, der Tag für Tag auf dem Alexanderplatz in seiner kleinen Verkaufsbude den Zucker zu der begehrten Lekkerei „spinnt", lacht dieses ...

  • Umsiedler Mose wieder ein wohlhabender Bauer

    Einen der 106 Neubauernhöfe in Hoppenrade bewirtschaftet der ehemalige Umsiedler Willy Mose mit seiner Frau. Als Charlotte Mose 1946, nach der Aufteilung des Gutes des Barons von Werthern, eine Neubauernstelle übernahm, besaß sie nichts als ihre eigene Arbeitskraft und die ihrer drei Kinder. Ihr Mann befand sich damals noch in Kriegsgefangenschaft ...

  • Familie Kösiler feiert Friedensweihnacht

    Im Dezember 1946 traf die Familie Köstler aus Chomutov, einer kleinen Kreisstadt der Tschechoslowakischen Republik, in Schönebeck (Elbe) ein. Zuerst mußte die Familie Köstler in einem Auffanglager untergebracht werden und verlebte hier nach ihrer Umsiedlung das erste Weihnachtsfest. „Es war damals ein bescheidenes Weihnachten ...

  • Ein Hund lebt besser im Staate Adenauers .«»

    Weihnachten 1949. Bereits seit Oktober muß die achtköpfige Familie des Umsiedlers Vincent Kniersch, in Daschendorf, Kreis Ebern (Oberfranken), unter freiem Himmel kampieren. Während die Weihnachtsglocken „Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen" läuten, sitzen acht Menschen vor Kälte zitternd seit Monaten unter einem mit Decken und Zeltplanen notdürftig überspannten Gestell ...

  • Ein USA-Offizier plaudert aus der Schule

    Über den Grund, warum die Adenauer-Regierung den Umsiedlern keine neue Heimat gibt, sondern sie durch organisierte Not in eine Verzweiflungsstimmung treibt, berichteten die „Nürnberger Nachrichten" kürzlich folgendes: „Ein USA-Offizier der Würzburger Militärpost erklärte in Scheinfeld, daß die USA-Armee deutsche Umsiedler einstellen werde ...

  • Die Lösung des Umsiedlerproblems — eine große patriotische Tat

    Deutsch-

    Wenn heute die Menschen m unserer Republik den Weihnachtsbaum anzünden, wenn sich das helle Licht der brennenden Kerzen in glücklichen Kinderaugen widerspiegelt, dann empfindet wohl jeder- dieses Licht leuchtet in eine helle Zukunft. Ob Alteingesessene oder Neubürger, alle schließt die Arbeit am Aufbau eines glücklichen Lebens, das Ringen um den Frieden und die Einheit unseres Vaterlandes zusammen ...

  • Umsiedlerelend systematisch organisiert

    Diese Menschen sollen — nach dem Willen Adenauers — auch keine neue Heimat finden. In ihnen soll ein Revanchegeist gezüchtet werden, um sie als Kanonenfutter für den amerikanischen Krieg einspannen zu können. Die Umsiedler wurden deshalb nicht etwa gleichmäßig über Westdeutschland verteilt, sondern in landwirtschaftlichen Gebieten in Lagern untergebracht, die gegenüber Industriegegenden nur eine sehr beschränkte Aufnahmefähigkeit für Arbeitskräfte besitzen ...

  • Kinderballett der Jungen Pioniere tanzte für westberliner Kinder

    Im demokratischen Sektor Berlins fanden am Goldenen Sonntag viele Weihnachtsfeiern statt, bei denen Betriebe und Organisationen Kinder aus allen Teilen der Stadt eine Festfreude bereiteten. Im Haus der Jugend Unter den Linden hatten sich 450 Kinder erwerbsloser Westberliner eingefunden um sich gemeinsam mit Erich Honecker und Margot Feist vom Weihnachtsmann bescheren zu lassen ...

  • e-

    Das sind einige erschütternde Beispiele von zehntausenden. Allein in Schleswig-Holstein hausen noch heute 300 000 Umsiedler in Elendsauartieren, 35 000 Umsiedler in Unterfran-* ken müssen auch diesen Winter in Barackenlagern zubringen.

Seite 5
  • €?s i$ß0f~ (ßifltss

    Roman über den Aufbau des Stahlwerkes Brandenburg Von Maria L a n g n e r

    15. Fortsetzung Und nun kommt also die Sache mit der veränderten Lage des Schrottplatzes hinzu. Budde hat darüber schon mit Sydow, dem Parteisekretär, gesprochen. Der sagt, es sei wegen der Braunkohle. Die Generatorenanlage muß so nahe wie möglich bei den Öfen stehen, denn das Braunkrhlengas darf keinen langen Anlaufweg haben ...

  • Ein Panzer muß zurück /

    Nach einer Begebenheit in einem Dorf bei Stuttgart Von Olaf Badstübner

    Im Oktober 1951 fuhr der Panzerfahrer Robert Merriman durchs Neckarland und dachte an seine H>imnt Wie zu Hause, überlegte er und meinte, der Panzer rolle nicht mehr über deutsche Straßen, sondern über die Chausseen Virginiens, durch die Ketten der Alleghanyberge nach seiner Vaterstadt Richmond. In zwei Stunden, dachte er, könnte ich vor dem Hause mit den blaugetupften Gardinen hniten ...

  • Paek Kee Rak und Schwester Ahn / E^aWungvonHeungDuk

    Die ganze Nacht bewegte sich der Flieger Paek Kee Eak unruhig im Bett. Sein hübsches sonnenverbranntes Gesicht war rot gefleckt. Der junge Organismus wehrte sich verzweifelt gegen den Tod. Paek Kee Eak hatte eine Schußverletzung am linken Bein. Eine an sich nicht gefährliche Wunde, sie war aber entzündet, und Paek Kee Rak hatte viel Blut verloren ...

Seite 6
  • Alexander Fadejew 50 Jahre alt

    Am 24. Dezember beging der sowjetische Schriftsteller Alexander Fadejew seinen fünfzigsten Geburtstag. Er gehört zu jener Gruppe von Schriftstellern. deren Schaffensimpuls ausgelöst wurde durch das große Erlebnis des Bürgerkrieges, in dem die Völker Rußlands ihre Revolution sicherten und die Grundlagen für den sozialistischen Aufbau ihrer Heimat verteidigten ...

  • Ein großer britischer Revolutionär

    Zum 70. Geburtstag von Genossen William Gallacher

    Heute feiert William Gallacher, der Vorsitzende der Kommunistischen Partei Großbritanniens, seinen siebzigsten Geburtstag. Das gesamte Weltfriedenslager, insbesondere aber die vom amerikanisch-englischen Imperialismus unterdrückten und ausgebeuteten Völker und die Kommunistischen und Arbeiterparteien in allen Ländern erblicken in Gallacher ihren Freund und unermüdlichen Mitkämpfer ...

  • Aus den Funkprogrammen

    Dienstag, 25. Dezember 1951 Berliner Rundfunk 10.10: Winterszeit — Weihnachtsfreud — 11.00: Unsere Gesetze — unsere Helfer — 11.15: Konzert für die Jugend — 12.00: Kommentar — 12.15: Musik zu Tisch — 13.10: Volksmusik — 14.00: Eine Stunde Theater, Film und Musik — 14.30 Weihnachtsmusik alter Meister — 15 ...

  • In Zukunft: Radsportwettkämpfe auf dem Eise?

    Wie der sowjetische Rennfahrer Ssergej Werschinin ganzjährig trainiert

    Noch im März dieses Jahres konnte man auf einem der gefrorenen Gewässer in der Umgebung von Moskau einen Radfahrer über das Eis strampeln sehen. Seine Bewegungen waren zunächst verschüchtert und unsicher; doch steigerte sich ständig die Geschwindigkeit. Auch blieb er immer länger auf dem Eise. Er fuhr nicht nur geradeaus, sondern fühlte sich auch in den Kurven sicher ...

  • Zwölf Preise für gute Jugend- und Kinderliteratur verliehen

    Zu dem 3. Preisausschreiben zur Schaffung einer neuen Jugend- und Kinderliteratur, das wie die beiden vorangegangenen in der Verwirklichung des Jugendgesetzes vom 8. Februar 1950 durchgeführt wurde, zeichnete der Leiter des Amtes für Literatur- und Verlagswesen in einer Feierstunde zwölf Preisträger aus ...

  • Hein ten Hoifs Weihnachtswunsch

    Der Deutsche und Europameister im Schwergewichtsboxen, Hein ten Hoff, wünschte sich als schönstes Weihnachtsgeschenk die Entsendung einer gesamtdeutschen Mannschaft zu den Olympischen Spielen nach Oslo und Helsinki. Seine Wünsche für das kommende Jahr drückte der Europameister mit folgenden Worten aus: „Ich hoffe, daß im Jahre 1952 auch uns deutschen Boxern die Gelegenheit geboten wird, mehr als bisher um höhere Titel zu kämpfen ...

Seite 8
  • Ich bin doch nichts Besonderes

    „... ich habe seit langem gespart, um für meine ^beiden Kinder und mich einige neue Möbel zu beschaffen. Beim Studieren des Vorschlages der SED wurde mir klar, welch unendlich große Summe von uns allen aufgebracht werden muß, um diesen Vorschlag zu reali= sieren. Ich fand, daß meine alten Möbel noch einige Zeit ihren Zweck erfüllen werden ...

  • Verstehen Sie — alle Schichten!

    „... ist meine Firma bereit, zur Ge= winnung von Materialien in vorhandc nen Ruinen die Demontagearbeiten der Be= und Entwiisserungs* sowie sanitären Anlagen für 20 Wohnungen kostenlos durchzuführen, bin ich bereit, im Zuge dieses Vorschlages für 20 bis 30 V<,'oh= nungen die Montagcxrbeiten für die Be= und Entwässcrungs- sowie sanitären Anlagen bei Zurverfügungstellung der notwendigen Materialien auszuführen ...

  • Weil ich das Gute und Schöne liebe

    „... weil ich das Gute und Schöne liebe, deshalb bin ich für den Frieden und Aufbau unserer lieben Stadt Berlin. Dazu will ich ab sofort monatlich 2,00 Mark auf ein Jahr von meiner Rente zeichnen ... Anna Heyer, Rentnerin, Berlin NO 5s, Christburger Str. 15." Fein und klar ist die Handschrift der Rentnerin Anna Heyer ...

  • Berlin — ne Wolke und wir mitten drin!

    „... verpflichten wir uns, innerhalb des Nationalen Aufbauprogramms hun= dert Neubauwohnungen in unserer Frei= zeit kostenlos zu installieren. Lehrlingsbrigade Günter Bachmann, Siemens-Plania, Berlin=Lichtenberg." Ein großer, heller Raum, in einer Linie ausgerichtet: Schraubstöcke, und dahinter je ein lachendes Jungengesicht — das ist der erste Eindruck von der Brigade „Günter Bachmann", den Elektroinstallations- Lehrlingen von Siemens-Plania ...

  • Geistige Blindheit ist noch schlimmer!

    „... leidär bin ich nicht in der Lage, mich durch Sonderschichten am Aufbau zu beteiligen. Desgleichen werde ich auch nicht das schöne Gesicht des zukünftigen Berlins sehen können, da ich durch die Vorbereitung des zweiten Weltkrieges mein Augenlicht verloren habe. Ich verpflichte mich aber trotz= dem, als blinder Telefonist 3 Prozent meines Bruttoeinkommens für die Auf* baulotterie zur Verfügung zu stellen ...

  • ZU

    .H-JElCS, 5.8.5$ H^ ' Von Margot Pfannstiel

    und ich. Es ist der Mann.neben dir an der Drehbank, der deiner Meinung nach doch immer so zurückhaltend, wenn «nicht sogar skeptiseh, -war. Es ist die Frau, die neben dif in der Straßenbahn sitzt und von der du absolut nicht denken konntest, daß gerade sie .. Es ist deine Nachbarin, die so oft über dies und jenes meckerte und der du „so etwas" nie zugetraut hättest ...

  • Ich suchte nach der Wahrheit, nach einem neuen Lebensstil

    „... die letzten Tage, jene bedeuten' den Ereignisse im Leben unseres VoU kes, veranlassen mich, Ihnen meine ehr= liehe Freude über das erstmalig in unserer Geschichte sich entwickelnde demokratische Nationalbewußtsein an dieser Stelle mitzuteilen. Ich werde — und dies ist identisch mit einer Verpflich= ...

  • Auch Neukölln und Tiergarten

    „... Es ist für uns Deutsche eine Ehrensache, für den Frieden zu arbeiten und aufzubauen. Das Nationale Aufbau- Programm gibt uns Architekten, die in Westberlin und in Westdeutschland so zahlreich aus dem Arbeitsprozeß aus= geschlossen sind, die Möglichkeit, unser Wissen und Können für eine gute Sache einzusetzen ...

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