22. Jan.

Ausgabe vom 02.07.1949

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  • „Aber Appelsinen ham* vSa .. .**

    „Korruption großen Stils" najmte dieser Tage ein Kieler CDU-Organ die Finanzgebarung des ■Reuter- Landsberg-Magistrats: und stützte sich dabei auf amerikanische Quellen. Herr Reuter und seine Korona taten tief entrüstet. Die vorgestrige „Parlaments"-Sitzung in Schöneberg hat den Tatbestand bestätigt ...

  • Krisengewitter über den USA und England

    Berlin (ADN/TASS/Eig.Ber.). Der katastrophale Rückgang der Steuereinkünfte, eine unmittelbare Folge der vor sich gehenden Minderung der Geschäftstätigkeit, bringe in diesem Finanzjahr dem USA - Staatshaushalt einen Fehlbetrag von 1,5 Milliarden Dollars, hat laut "„New York Herald Tribüne" der demokratische Senator Harry F ...

  • Mailand - Symbol der Gewerkschaftseinheit

    „Wir betrachten das erwachende Vertrauen der internationalen Gewerkschaftsbewegung als die höchste Anerkennung unserer bisherigen gewerkschaftlichen Tätigkeit und als eine ehrenvolle Verpflichtung, dieses Vertrauen noch mehr als bisher zu rechtfertigen," erklärte Warnke. Der Redner gab eine ausführlichere ...

  • Das neue China in der Friedensfront

    Mao Tse Tung zum 28. Jahrestag der Gründung der Kommunistischen Partei Chinas / Sunjatsens Witwe beglückwünscht die Partei

    Die politische und gesellschaftliche Entwicklung in China habe viele Ähnlichkeiten mit der Entwicklung der Sowjetunion aufzuweisen, stellt Mao. Tse Tung fest. Wie im zaristischen Rußland vor der Oktoberrevolution habe auch China die drückenden Lasten der Feudalherrschaft zu tragen gehabt. Im internationalen Maßstabe betrachte die Kommunistische Partei den gemeinsamen Kampf mit der Sowjetunion und den neuen ...

  • Telegramm an J.W. Stalin

    beschlossen. „Wir, die Delegierten der Gesellschaft zum Studium der Kultur der Sowjetunion, haben heute auf unserem 2. Jahreskongreß auf Grund der Resultate unserer zweijährigen Arbeit, auf Grund unserer zweijährigen sich immer mehr vertiefenden Studien der Kultur der Sowjetunion den Beschluß gefaßt, uns den Namen „Gesellschaft für deutsch-sowjetische Freundschaft" zu geben ...

  • Delegation will Reimann besudien

    Gerhart'Eisler auf der Presse-Konferenz des Nationalen Komitees

    Wie der Vorsitzende des Nationalen Komitees, Gerhart Eisler, in einer Pressekonferenz bekanntgab, wurde der überparteilich zusammengesetzten Delegation der Besuch Reimanns durch die britischen Behörden mit dem Bemerken: „Reimann sei kein politischer Gefangener", nicht gestattet. „Das bedeutet also", ...

  • Riesa siegte im Stahlwerkswettbeiverb

    In der Gruppe Blechwalzwerk wurde Sieger die Belegschaft des Blechwalzwerkes Olbernhau. Dank der unermüdlichen Initiative der Arbeiterschaft und der werktätigen Intelligenz 'gelang veS "diesem- '-Werk, die Selbstkosten um 21,2 Prozent zu senken und das Qüärtals-Solf um 30 Tage vorfristig zu erfüllen ...

  • Erster Martinofen in Dohlen angeblasen

    Freital (Eig. Ber.). Der Start in den zweiten Halbjahrplan des volkseigenen Hüttenwerks Dohlen begann in Anwesenheit des Präsidenten der Hauptverwaltung Kohle bei der DWK Gustav Sobottka, mit der Inbetriebnahme des ersten Zehn- Tonnen-Martinofens. Am 1. Juli 1949 konnte damit das Hüttenwerk seine Stahlproduktion aufnehmen, was eine wesentliche Erleichterung für unseren Bergbau in der Beschaffung von Ersatzteilen beispielsweise für Bagger bedeutet ...

  • Ein Patentbüro im Leunatverk

    Leuna (PK-Volkskorr.). Um der steigenden Zahl der Verbesserungsvorschläge und Erfindungen Rechnung zu tragen, hat man im Leunawerk eine Zentralstelle, für Erfindungswesen (Patentbüro) eingerichtet. Jedem Betriebsangehörigen ist es jetzt möglich, ohne den üblichen Instanzenweg über Meister und Betriebsleiter, sich mit Vorschlägen direkt an diese Stelle zu wenden ...

  • Deutsch-sowjetische Freundschaft sichert Frieden und Einheit Deutschlands

    Kongreß der „Gesellschaft für deutsch-sowjetische Freundschaft" beschließt Telegramm an Stalin 1800 Delegierte und Gäste in der Staatsoper zu Berlin

    Zum ersten die Botschaft des sowjetischen Volkes, die von Professor Meschtschaninove überbracht wurde. Zum zweiten die Umbenennung der Gesellschaft in „Gesellschaft für deutsch - sowjetische Freundschaft", und zum dritten die Ansprache Otto Grotewohls, der in knappen Sätzen die historische Bedeutung umriß, die dieser Kongreß und der neue Name der Gesellschaft für das deutsche Volk gewonnen hat ...

  • Besseres Können entscheidet

    Berlin (Ge-Volkskorr.). Die hohe Ausschußquote im Stahlguß bei Härtung & Jachmann veranlagte die Betriebsgruppe, die BGL und die Betriebsleitung, eine Kommission einzusetzen, die die Ursachen hierfür ergründen sollte. Nach einer gewissenhaften Prüfung wurde festgestellt, daß der Mißstand auf die mangelhaften fachlichen Qualitäten des Abteilungsmeisters zurückzuführen war ...

  • Aktive Frauen

    Leipzig (MTh. - Volkskorr.). Die Frauen des Benzinwerkes Bohlen haben seit dem letzten Internationalen Frauentag eine eifrige Organisationstätigkeit entfaltet. In der chemischen Versuchsabteilung wurden zwei Frauenbrigaden gebildet, deren Leistungen allgemeine Anerkennung fanden. Zur Zeit sind die Böhlener Frauen mit dem Aufstellen einer dritten Brigade beschäftigt, die eine Schicht in der Flaschenabfüllung der chemischen Nebenbetriebe zugewiesen bekam ...

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  • V$4'lmnerlaUtmu* ilraM narrt

    Dtr amerikanische Imperialismus. durcJi den Krieg dick, fett und reich geworden, strebt unablässig nach dar Weltherrschaft. Pnbei hat der englieha Imperialismus, obwohl er aus (jem Krieg sehr- geschwächt herauskgrn, immer noch die wichtigsten strategischen Positionen, die größten kqlonialeii Märkte und Rohstoffquellen in seinen Hqnclen- Er versucht, diese Poajtjonen auch weiterhin tu behaupten ...

  • Anartn auf brltUrit« MHrht*

    Indessen hat für England «ie Frage der verstärkten Ausfuhr ihrer Waren äufiewt großo Bedeutung. Man muß beachten, daß schon vor dem Krieg« die Einfuhr nach England, das große Mengen Rohstoffe und Lebensmittel einführen mußte, die Ausfuhr englucher Waren überragte. Doch deckte England diese Einfuhrüberschüsse ...

  • 0Stehtßuv^ifhussfon

    Offener Brief an Professor Reuter

    Sehr geehrter Herr Prof. Reuter! Nach zahlreichen ergebnislosen Eingaben, die ich an die zuständigen Dienststellen das Magistrats gerichtet habe, sowie nach einer ebenso ergebnislosen Rücksprache, die ich mit dem Leiter des Sonderausschusses für Währungsfragen hatte, gestatte ich mir, bezüglich des Geldum'auTchFs ...

  • Mehr lernen, besser lehren,glücklicher leben!

    Pressekonferenz bei der Deutschen Verwaltung fiir Volksbildung

    Berlin ffiig, Ber.). In einer Pressekonferenz, die durch den Offenen Brief ausgelöst wurde, in dem Wilhelm Pieck und Otto Grotewohl zur Hilfe für die Jugend aufforderten, berichtete der Leiter der Schulabteilung der deutschen Verwaltung für Volksbildung, Hans Siebert, am Freitagnachmittag über den erfolgreichen Abschluß von Besprechungen mit der FDJ, die zu einem gemeinsamen Arbeitsplan für die Verwirklichung der Schulreform führten ...

  • Widersprüche im angelsächsischen Lager

    Stalin wies btraits im Jahre 1928 darauf hin, daß die anglo-amenkaniichen Widenprüche die Haupt- Widersprüche innerhalb des kapitalistischen Lagen find, „Nehmen wir die Frage des Erdöls", sagte Stalin damals, „das entscheidende Bedeutung sowohl für den Aufbau der kapitalistischen Wirtschaft als auch ...

  • Urlaub schwer gemacht

    In diesen Tagen bereiten sich viele werktätige Bewohner Ostberlins auf ihren wohlverdienten Urlaub vor. Dazu gehört auch der Umtausch der Lebensmittelkarten in Reisemarken. Man müßte meiricun, daß die Kartenstellen des Magistrats alles vorbereitet haben, um eine reibungslose Abfertigung des Publikums zu gewährleisten ...

  • Beim besten U'ilfon

    Das Sfoful für die „Hoho Kommission" in Westdeutschland wurde verHÜndQt: Was dam zu sagen ist, steht drin: Alle Rechte werden deji BpsatzitngsviiipiiJen ei/jgp/fl«m(, dem „Bundesstaat'' hleihl oußet der Tfil?* suche, riqß er .sicJi in Beziehung aaf. die cjeufsdie Einheit selbständig g&r\ macht hat, nichts, was noch Sejb* ständigkeit auch nur aussehen könnte ...

  • Ein unsauberer Unternehmer

    Am Stettiner Bahnhof betreibt ein gewisser Heinz Pflüger, Herbart» Straße 56, eine Werkstätte, in der Handwagen hergestellt werden. Außerdem vertreibt dieser Herr Milchzentrifugen in die Ostzone. Dieser Unternehmer lebt buchstäblich vom Betrug an den Neubauern. So hat er dem Neubauer Pfeifff.r, Mechelsdorf bei Rerik (Mecklenburg), für 600,— DM frnd G Pfund Butter eipe Milchzentrifuge ver» kauft ...

  • Währungsschnitt bestätigt

    Frankfurt (M»ln) (DPD/Eig. Ber.). In den Westzonen werden nach Mitteilung der Bank Deutscher Länder von September ab neug Fiipt-D- Mark-Naten herausgegeben worden. Gleichzeitig werden -dje gegenwärtig im Umlauf befindlichen Fünf-P- Mark-Noten von den Bankinstituten eingezogen werden. Damit bestätigt ...

  • „Gemeiner Betrug an den Flüchtlingen" Umsiedler-Sprecher Hermann gegen Wahlgesetz / Hoffnung auf KPD

    (DPD). Dar Sprecher der Dachauer Flüchtlinge, Hermann, nannte am Donnerstag dio Ände* rung cleg Bundes-Wahlgesetzes, wonach in Bayern Flüchtlinge und Einheimische getrennt wählen müssen, den „größten und gemeinsten Betrug an den Flüchtlingen". Wenn die Militärregierung dieser Abänderung nicht entgegentrete, fordere er alle piüchlingp auf, innerhalb eines Wahlbundes aller Kriegsopfer ihre Stimme für die Liste der KPD abzugeben ...

  • Explosion verhindert

    Leipzig (Eig. Ber.). Durch entschlossenes Löschan eines Brandherdes verhinderte der Werkstattzeichner Steude unter Einsatz des eigenen Lebens in den Leipziger Munnesmann-Werken eine Explosion, rettete die gefährdeten Arbeiter und bewahrte, wertvolle Betricbäeinrichtungen ver ckr Zerstörung. Steude, der früher Pg war, wurde von der Betriebsleitung mit einer höheren Geldprämie belohnt ...

  • Ablenkungsmanöver

    Berlin (Big. Ber.). Dio zunehmende Verlegenheit der Besatzungsbehörden angesichts der Massenproteste verrSt eine Meldimg des Blattes der amerikanischen Militärregierung „t>w Neue Zeitung", in der es heißt, daß „na.Ä Mitteilung dos zuständigen Beamten der britischen Militäwegierung, R/elmwn am 22. Ju|i statt am 17 ...

  • Großer Tag

    MünPhen (DPD/Eig. Ber.). Das erste von der Regierung in Bayern erbaute Flücqüingswohnhaiis wwde in Purterj im Landkreis Mildorf seiner Be- Stimmung übergeben. Der Übergabe wohnten Staatssekretär Jähicke, Vertreter der Regierung und eine Kam* mission der norwegischen Europa^ hülfe bei. Umsiedler äußerten, es sei wirklich ein großer Tag und so vieler Ehrengäste würdig, wenn die bayerische ...

  • General Bishop schwerhörig? Reimann-Urteil mufl kassiert werden / Proteste von «echs Mülioneo

    Berlin OBif Bar.). „Mit Verwunderung und Entrüstung haben wir festgestellt, daß dia bisher von rund sechs Millionen froigewprkschaft- .liehen Mitgliedern aus West- und Ostdeutschland für dio Freilassung Max Boimanns eingebrachten Pro, te,stresolutionen noch nicht bis zu den Ohren des britischen Oberbefehlshabers gedrungen sind", heißt e? in einsr Resolution der Funk« tionäre von zwanzig Bezirksgewerkgchaft^leitungen der Gewerkschaft der Techniker und 'Werkmeister ...

  • Es besteht die Vermutung

    Frankfurt <M»ln) (DPD). Der Deutsche Gewerkschaftsbund und die Industriegewerkschaft Bergbau erinnern die amerikanische Militärregierung in einer Erklärung an ihr Memorandum zur „Neuordnung der deutschen Kolilenwirtsehaft, „Es besteht die Vermutung, daß die Verwirklichung des Gesetze? Nr. 75 jetzt in ihr entscheidendes Stsdium tritt, ohne d«3 die deutsehe Seite in dem Umfang mitwirken kann, wie es von den Gewerkschaften vorgesehlagen worden war ...

  • Postler hörten die Wahrheit

    Stu»tf»rt (DPD). Auf dem Verbandstag der Postgewerkschaft stellte der Sekretär der Postarbeiter- Internationale in Bern, Gmuer, im Schlußwort fest, daß vier Jahre nach Kriegsende in vielen Ländern, wie Griechenland und Palästina, ,.mit amerikanischem Geld und amerikanischen Waffen auf dem Rücken des Volkes Krieg geführt" werde ...

  • Streit um die „Hauptstadt"

    Bonn (DPD). Im Streit um den Sitz der künftigen „Bundesregierung" betonte der Bonner Oberstadtdirektor Dr. Langendörfer, daß allein seine Stadt das Hecht und die Pflicht habe, die „Bundesregierung" unterzubringen. Auch der Bonner SPD-Fraktionsvorsitzende sprach sich gegen die „gehässigen Ausführungen der Stadt Frankfurt" aus ...

  • Ungesunde Gewerbefreiheit

    Frankfurt (Main) (ADN). Allein in Darmstäd,t wurden in den letzten Tagen 41 Paratyphusfälle gemeldet. Wie Arzte erklären, wurden seit der von den Amerikanern befohlenen „Gewerbefreiheit" Tausende von Eisbuden aufgemacht, deran Erzeugnisse nicht den hygienischen Erfordernissen entsprechen.

  • Bier statt Goethe

    Itiehps (ADN). Wegen der flaanziellen Notlage der Sta.dt wurde das Theatergeba.u.de in Itzehoe }n SchleswigT-Holstein der Notgeldern* schaft der Schauspieler gekündigt. Die Stadtverwaltung will im Theatergebäude, einenj rentablen Restaurationsbotrieb einrichten.

  • 250 Millionen kamen hinzu

    Hannover (ADN). Der Haushalt des Landes Niedersachsen mußte geändert werden, dg von den britischen Militärbehörden ein Mehrbetrag von 252 Millioijen D-Mark für Besatzungskosten gefordert wurde. Vorher waren bereits 500 Millionen vorgesehen. '

  • Spallvogel

    Hannover (DPD), Der Gouverneur für Niedersachsen, Brigadier Lirtg» ham, sagte am Donnerstag, er sä'h$ keinen Grund, ein deutsches Bodenreformgesetz für Niedersachsen, das sich „im Rahmen der britische» Wünsche" halte, abzulehnen-

  • Wie im Kriegt

    Wilhelmshaven (DPD). Mit Gepäck beladen zogen am Freitag früh die -in unmittelbarer Ntthe der Dock* wohnenden Wilhelmshavener Bürger gus der Gefahrenzone der Spren^ gungen, die am FreltagnaehmHta* noch nieht abgeschlossen wurert.

  • Wilder müssen dran glauben

    Kob|enz (DPD). Da das Land Rheinland'rPfalz nicht in der Lage war, die rückständigen Besatzungs? kosten für Mai in bar W zahlen, wurden jetzt 2,5 Millionen auf Holzeinschläge der Besatzungsmacht verrechnet.

  • Vom Bankier zum Kommissar

    Frankfurt (Main) (DPD). Der eher malige Weltbankpräsident McCloy traf am Freitagabend als künftiger „Hoher Kommissar'' für Deutschland zusammen mit seinen beiden Wind» spielen in Frankfurt ein-

  • Amerikanischer Lebensstil

    Stuttgart (DPD). Der Kassenpote eines Stuttgarter Bankinstituts wurde am. Freitagmorgen im Zentrum der Stadt von zwei Männern mit einer Eisenstange niedergeschlagen und um 40 000 Mark beraubt.

  • Falschgeldzentrale ausgehoben

    Hamhuri (DPD). Hamburger Kn* minalpolizei hob in Hannover eine Falschgcldzentrale aus, in der 3000 falsche Fünfziß-Pfennig-Scheine her* »«gestellt worden sind,

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  • Zum Herbst 500 neue Vorstüdienschüler!

    Mängel und Aufgaben der politischen Arbeit an der Berliner Humboldt-Universität

    Man darf gegenwärtig, da wir mit ganzer Kraft um die Demokratisierung unserer Universitäten iremüht sind, nidit die Augen vor der Tatsache verschließen, daß der nach 1945 einsetzende verhältnismäßig geringe Zustrom von Arbeiter- und Bauernstudenten noch nicht zur Erneuerung der Hochschulstruktur gefünrt hat ...

  • Der erste Durchbruch ist gelungen

    Fünfzigmal „Moskauer Charakter" im Berliner „Haus der Kultur"

    Nach der Premiere dieses Schauspiels von Anatolij Sofronow im Theater des „Hauses der Kultur der Sowjetunion" schrieben wir, mit dieser Aufführung sei der erste große Durchbruch der- sowjetischen Dramatik beim Berliner Publikum erfolgt. Heute, nach der fünfzigsten '•Wiederholung vor vollbesetzten Häusern dürfen wir mit Freude und Genugtuung feststellen daß wir uns nicht geirrt haben ...

  • heute und morq&n

    Ihre sf ärkslen Eindrücke Schriftsteller über die Sowjetunion

    Am Dienstag fand in Moskau eine Pressekonferenz <latt, auf der ausländische Schriftsteller aie in Moskau an der Feier des läO. Geburtstages von Alexander Puschkin teilgenommen, dann Leningrad, Stalingrad, Kiew und Nowosibirsk besucht hatten, über ihre Eindrücke berichteten. Dimitr Poljanoff Der betagte bulgarische Dichter Dimitr Poljanoff erklärte: Den stärksten Eindruck habe es auf ihn gemacht, daß die Puschkin-Feiern sich überall zu einem wahren Volksfest gestaltet hätten ...

  • Rede an der Grammos-Front /

    Sohne Griechenlands! Ich1 wende mich an euch, Bauern, Arbeiter und Intellektuelle, die ihr im Heer einer Regierung kämpft, die eure Interessen nicht vertritt. Ich will hier Zeugnis ablegen, und allein meine Sorge um die Wahrheit und meine Leidenschaft für den Frieden treiben midi dazu Ein Bruderkrieg, wie der eure, ist der furchtbarste der Kriege, und nur die, die euch führen, können Nutzen davon haben ...

  • Volksnahrung und Delikatessen aus Sowjet&eivässern

    Wir Deutschen glauben zumeist, daß wir eine große Vielseitigkeit und Kultur in der Zubereitung von Fischspeisen haben. Das aber können wir nur so, lange glauben, bis wir einmal in der Sowjetunion waren, dem Lande der meisten und verschiedenartigsten Fische und der entwickeltsten Fischzubereitung. Und ...

  • Vom Nützlichen über das Wahre zum Schönen

    Leibniz-Tag der Deutschen Akademie der Wissenschallen im Zeidien Goethes

    Die Deutsche Akademie der Wissenschaften feierte am Donnerstag im großen Festsaal der Deutschen Wirtschaftskommission den Geburtstag ihres ersten Präsidenten Gotthold Wilhelm Leibniz und stellte dieses traditionelle Gedenken unter das Zeichen des Goethe-Jahres. In seiner Begrüßungsansprache berichtete der Akademiepräsident ...

  • Paul Robesons Gru§ an New York

    Paul Robeson ist bekanntlich Ende Juni von seiner Europareise, die ihn auch in die Sowjetunion führte, nach New York zurückgekehrt. Bei seiner Ankunft gab der weltberühmte Negersänger den ihn bestürmenden Journalisten einige Antworten, die in Amerika als „sensationell" verbreitet werden. Er sagte u.a ...

  • Goethe-Tag der Studenten

    „Einer neuen Wahrheit ist nichts schädlicher als ein alter Irrtum." Dieses ■ Goethewort, umrahmt von vielen Blumen, schmückt die weißverkleidete Bühne der Leipziger Kongreßhalle, wo sich junge Menichen aus ganz Deutschland versam-> melt haben, um die^Goethe-Tage der deutschen Studentenschaft" zu begehen ...

  • <^)/e ifeü/ten Cfcäo

    Von Friedrich Gottlieb Kloostock Willkommen, o silberner Mond, Schöner, stiller Geiährt der Nachtl Du entfliehst? Eile nicht, bleib, Gedankenfreund. Sehet, er bleibt, das Gewölk wallte nur hin. Des Maies Erwachen ist nur Schöner noch wie die Sommernachf, Wenn ihm Tau, hell wie Licht, aus der Locke träult, Und zu dem Hügel herauf rötlich er kömmt ...

  • Wir erfahren

    Moskau. In 6000 von den Sowjetgewerkschaften eingerichteten Ferienlagern werden in diesem Sommer hunderttausende Sowjetkinder Erholung und Entspannung finden. Allein im,Bezirk Charkow haben die1 Gewerkschaften 25 Millionen Rubel zur Verfügung gestellt zur Unterhaltung von_Sommerlagern, in denen 44 000 Kinder ihre Ferien verbringen werden ...

  • Für die Volksgesundheit

    Für den Ausbau der Poliklinik des Kreises Wisimar bewilligten die Stadtverordneten 72 000 DM. Für die Erweiterung des Wismarer Krankenhauses einschließlich der Tbc-Station wurden 76 000 DM bewilligt und für den Kindergarten der Derutra 15 000 DM zur Verfügung gestellt.

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  • n fvonsrci) ucr rrcunusoiau qqi voincr

    Siebenhundert Delegierte und viele ausländische Gäste auf der 2. Jahrestagung der Gesellsdiaft zum Studium der Kultur der Sowjetunion

    ?roie*sor Jürgen Kuczynski, der Präsident der Gesellschaft, eröffnete nach dem Verklingen feierlicher Musik die Tagung und gab, immer wieder von Beifall unterbrochen, die Zusammensetzung des Präsidiums bekannt. Die Vorsitzenden des Deutschen Volksrates, Wilhelm Pieck, Professor Kastner und Otto Nuschke, sowie die beiden Vertreter der SMA, Botschafter Semjonow und Generalmajor Tulpanow, wurden als erste fgenannt und herzlich begrüßt ...

  • Begrüßungsansprache des Leiters der sowjetisenen Delegation, Professor Meschtschaninow

    Von langem herzlichem Beifall begrüßt, trat Prof. Mesdhtschanin o w an das Rednerpult und richtete folgende Ansprache an den Kongreß: Im Namen der Delegierten der sowjetischen Kulturschaffenden begrüße ich die Teilnehmer des zweiten Zonenkongresses der „Gesellschaft zum Studium der Kultur der Sowjetunion" ...

  • Die große Aufgabe der Deutschen

    Wilhelm Pieck ergriff sodann unter lansjanhaltendem Beifall der Versammelten als Vertreter des Deutschen Volksrates das Wort: „Die Gesellschaft zum Studium der Kultur der Sowjetunion hat sich die Aufgabe gest-eljt, die Geschichte der Sowjetkultur zu studieren und die Ergebnisse dem deutschen Volke zu ■üb«rmitteln ...

  • Freundschaft heißt Verpflichtung

    Bedeutsame Erklärung Otto Grotewohls in der Nachmittagssitzung desKongresses

    Willi Bredel eröffnete die Nachmittagsitzung des Kongresses und gab eine große Anzahl von Begrüßungs- und Glückwunschschreiben bekannt, darunter auch ein Telegramm der Tschechoslowakischsowjetischen Gesellschaft. Danach erteilte er Otto Grotewohl das Wort, der u. a. folgendes ausführte: Liebe Freunde! ...

  • D/as Herz des einfachen Volkes ist mit der Sowjetunion

    AI» erstem Redner erteilte Professor Kuczynski dem Oberbürgermeister der Stadt Berjin, Friedrich 2 b e r t, das Wort, der nicht nur 'eine formelle Begrüßung an den Kongreß richtete, sondern ein lebendiges Bild des Lebens und des Kampfes in dieser schwergeprüften Stadt zeichnete. „Dieser Kongreß", erklärte Ebert, „ist ein in die Zukunft wirkendes Ereignis ...

  • Menschen wie du und ich

    Professor K a s t n e r ergriff als Vertreter des Demokratischen Blocks das Wort und führte aus: „Im Namen des Demokratischen Blocks, der Zusammenfassung aller antifaschistisch-demokratischen Parteien und Organisationen, überbringe ich der Gesellschaft zum Studium, der Kultur der Sowjetunion Glück-* wünsche und Dank ...

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  • Sowjetische Besatzungsmacht und deutsche Kultur

    Wenh wir das offizielle Kommunique, das die Verordnung über die Förderung der deutschen Kultur, die kürzlich von der Deutschen Wirtschaftskommission erlassen Wurde, einleitete, lesen, dann erkennen wir den großen Anteil, den die Sowjetbesatzungsmacht als Exekutivorgan der Sowjetunion an dieser Kulturtat gehabt hat ...

  • Das erste Wort der Sowjetunion an die Welt war: Frieden

    Ist doch die Sowjetunion die erste ^flacht des Friedens in Jahrtausenden der Geschichte der Menschheit und war doch ihr erstes Wort an die Völker der Welt: Frieden! Schon am 8. November 1917, als die Arbeiter und Bauern in Petersburg — noch nicht in ganz Rußland — die Macht ergriffen hatten, mitten im furchtbaren Gemetzel des ersten Weltkrieges, da ertönte aus Rußland als erster Friedensappell einer Regierung der „Aufruf an die Völker und Regierungen aller kriegführenden Länder" ...

  • Deutsch-sowjetische Freundschaft, eine nationale Existenzfrage

    Professor Dr. Kuczynskis großer Rechenschaftsbericht ,

    Prof. Dr. Kuezynski, Präsident der Gesellschaft zum Studium der Kultur der Sowjetunion, ergriff das Wort zu seinem großen Rechenschaftsbericht. : nam, in Malaya, Slam und Indonesien — dann müssen wir auf das stärkste beeindruckt sein von den gewaltigen Erfolgen der fortschrittlichen Kräfte in der ganzen Welt ...

  • „Ost oder West" — Nein! Fortschritt oder Rückschritt?

    Glücklicherweise sind die Zeiten vorbei, da vielfach auch noch in fortschrittlichen Kreisen auf die Frage „Ost oder West?" geantwortet wurde: „Wir wollen eine Brücke bilden." Aber die Antwort, die heute oft gegeben wird: „Wir sind für den Osten" — ist keineswegs glücklich und führt häufig zu de"r Isolierung, die der Gegner sich als zweitbesten Erfolg gegen uns wünscht ...

  • Otto Grotewohls Erklärung

    (Fortsetzung von Seite 4) kommens geschaffenen Verhältnisse zu zwingen. Die Errichtung der , anglo-amerikanischen Kolonialherrschaft in Deutschland sollte in Paris durch die Anerkennung der in vsr-. dächtiger Eile geschaffenen Bonner Verfassung und des Besatzungsstatuts auch für die Ostzone Deutschlands besiegelt werden ...

  • Westmächten betrieben«

    Politik ist damit zusammengebrochen. Der Schiffbruch dieser Politik wird auch dadurch bewiesen, daß «ich der Außenministerrat in seiner weiteren Tätigkeit das Zustandekommen einer Einigung über die Wiederherstellung der wirtschaftlichen und politischen Einheit Deutschlands zum Ziele setzen muß. Diese Zielsetzung «teht im Widerspruch mit der vf n den Weltmächten in Wesdeutschland gegenwärtig betriebenen Politik ...

  • ,Das Wort Mensch, wie stolz das klingt*

    Der bekannte holländische Schriftsteller Nico Rost ergriff ebenfalls auf dem Kongreß das Wort. Er erinnerte an eine Konferenz der früheren .Gesellschaft der Freunda der Sowjetunion, die im Jahre 1927 ebenfalls in Berlin stattgefunden hatte. Diese Organisation sei bezeichnenderweise als,eine der ersten von den Hitler-Faschisten verboten worden, während ihr damaliger Vorsitzender, der Schriftsteller Brich Baron, kurz nach der Machtübernahme ermordet wurde ...

  • Die Grüge des polnischen Volkes

    Der Vertreter der polnischen Delegation überbrächte dem Kongreß diö Grüße der polnischen Werktätigen und führte aus, daß die Vertiefung der freundschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und der Sowjetunion helfen möge, den Aufbau Deutschlands auf der Grundlage der nationalen Einheit und Wahrer Demokratie und die friedliche Entwicklung zu fördern ...

  • Eine 300 Jahr alte Fahne

    Als letzter BSgrüßunfsredner am Vormittag sprach der Kumpel Mütt im Namen der Märufelder Bergarbeiter: Wir bringen dem Kongreß 6ine über 300 Jähre alte Fahne mit. Das ist ein Symbol dafür, daß die Bergarbeiter in den Schächten des Mänsf eider Reviers eine Brücke geschlagen haben von der alten Tradition zu einem neuen Ethos der Arbeit, das sieh ausdrückt in der Breite und Tiefe der Aktivistenbewegung ...

  • Freunde für immer

    In diesem Sinne sind wir stärker und mächtiger, als wir je in unserer Geschichte wären. Warum? Weil wir Wahrheit und Recht auf unserer Seite haben; denn das heißt es, ein Freund der Sowjetunion sein. In diesem Sinne sind wir stärker und mächtiger als je in unserer Geschichte, weil wir die Zukunft auf Sfunserer Seite haben; denn das heißt es, ein Freund der Sowjetunion sein ...

  • „Gesellschaft für Deutsch- Sowfetlsche Freundschaft"

    Prof. Dr. Kuezynski schloß sein« Ansprache mit dem Ruf: „Hoch lebe die Sowjetunion, die Vorkämpferin für Frieden, Freiheit und Fortschritt, unsere Lehrmeisterin, unser großer Freund! Hoch leben die fortschrittlichen Kräfte -unseres Landes, die diesen denkwürdigen Tag unserer Geschichte in schweren Jahren ...

  • Die Volkspolizei begrüßt den Kongreß

    Im Anschluß an das Referat Prof. Kuezynskls begrüßte ein Vertreter der Volkspolizei Thüringens den Kongreß mit foägeoaen Worten: Der „Gesellschaft für deutschsowjetische Freundschaft11 überbringe ich im Namen der Volkspolizei aus Thüringen viele herMlche Grüße und wünsche diesem Kongreß guten Erfolg m Efeiner Arbeit, wir Volkspolizisten geloben, unsere gan2e Kraft daraniusetaen, aläe deutschen ...

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  • IV. Hilfe für die deutsdie Arbeiterklasse

    Manche Mensehen sagen, und kommen sich beträchtlich (intelligent dabei vor: „Aber wie kann die SED für den Abzug der Besatzungstruppen sein? Will sie vielleicht leugnen, wieviel ihr die Sowjetmacht geholfen hat?" Sie will es nicht leugnen. Ganz im Gegenteil. Sie will es allen Menschen sagen. Sie wäre eine schlechte Vertreterin der deutschen Arbeiterschaft, v/enn sie nicht Wert darauf legte, zu zsigrn ...

  • III. „Niemand handelt gegen seine eigenen Interessen"

    Viele Menschen in Deutschland sagen: „Aber daß die Russen freiwillig herausgehen wollen, das ist doch einfach unglaubwürdig. Schließlich handelt doch niemand gegen seine eigenen Interessen." Gewiß, niemand handelt willentlich gegen seine eigenen Interessen. Aber welches sind, fragt sich stets, die eigenen Interessen? Bekanntlich fallen sie nicht immer mit den Vorstellungen zusammen, die man für seine Interessen hält ...

  • Vier Fragen und vier Antworten / Zum Thema: über „die Russen* und über uns

    Referat von Rudolf Herrnstadt auf der 2. Jahrestagung der Gesellschaft zum Studium der Kultur der Sowjetunion I. Vom Recht der freien Rede

    Gestatten Sie, zum Thema „Über die Russen und über uns" einige Fragen herauszugreifen und den Versuch zu machen, sie zu beantworten. Unzählige Menschen in Westdeutschland sagen, heute: „Natürlich ist es schlecht bei uns, natürlich sind wir unzufrieden, — aber verglichen mit dem Osten: wenigstens frei reden kann man ...

  • II. Der Friede — eine heilige Verpflichtung

    Viele Menschen in Westdeutschland sagen: „Sie werden hier keinen finden, dem die Amerikaner sympathisch sind. Wir alle hassen sie. Immerhin, sagen wir uns — besser noch, als daß, die Russen kommen!" Wenn man ihnen sagt: „Die Russen denken gar nicht daran, zu kommen", erwidern sie: „Aber die Russen warten doch nur auf eine Gelegenheit ...

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  • ttflBTS CHAFT

    Erfolge der volkseigenen Saatsuehtgüter Aber viele Schwächen müssen noch überwunden werden

    Die Saatzuchtbetriebe dos Landes Sachsen-Anhalt spielen für die ErnShrung unseres Volkes eine besondere Rolle. Während sich Kleinwanz~ leben immer mehr auf die Züchtung hochwertiger Zuckerrüben spezialisiert, werden in Bernburg Getreide und in Quedlinburg Blumen und Gemüse gezüchtet, Im vergangenen Jahr wurde in Kleinwanzlyberi eina Methode gegen den Wunzenbefail entwickelt ...

  • Volkseifrene Betriebe Leichtindmtrie

    Berlin (ADN). Die Verbesserung und Verbilligung der Produktion bezeichnete Direktor Gloth, der Leiter der neugegründeten Vereinigung Volkseigener Betriebe, Ber4in, Leichtindustrie, als das Ziel der organisatorischen Neuordnung. Die Vereinigung umfaßt zur Zeit 26 Betriebe mit. rund 5400 Beschäftigten ...

  • Wa*hrinet<terFUNK?

    Sonnabend, J. Juli 19U Pirlin, 358,7 m * Ml kW? 12.00—12.10: Der Zonenreporter / lj.lo bi* 1J.15: Mittagskonzert / 14.11—14-45: Opernwejodien / 1U5—14.55: Vcm der a»hre<- t*gun(f der Qesellschaft zum Studium dej- Sowjetkultur / 16.0ä—17.45. Meine Lialv , lingsmelodie / 17.45—18.00: Junge Welt 18.05—18 ...

  • Senkung der Betrlebtkosten

    durch Wettbewerbe Chemnitz (ADN). Um 3,8 Prozent wurden im Durchschnitt die Selbstkosten der WB Textil, Land. Sachgen, in den ersten sechs Mpnaten dieses Jahres gegenüber dem zweiten Halbjahr 1948 gesenkt, In einzelnen Betrieben wurde eine Kostensenkung bis zu 26 Prozent erreicht, Diese Erfolge wurden zum Teil durch eine Steigerung der Arbeitsproduktivität, vielfach als Folge veransitalteter innerbetrieblicher Wettbewerbe erzielt ...

  • Handtverk ist eingeschaltet

    Potsdam (ADN). Von den Han-dwerksgeno£senschaften des Landes Brandenburg wurden jetzt die ersten Liefer- und Arbeitsverträge mit volkseigenen Betrieben abgeschlossen. So wird u. a. die Genossenschaft 4er Schlüsssr in Brandenburg an das Trakt'6telr^Tltr'Tn''"i'''Briande'rß}urg:''SJr dritten Quartal 1949 ...

  • ZWEIUNDZWANZIGSTES KAPITEL

    „Die Verfassung angenommen! Die Revolution beendet!" So verkündeten die Tageszeitungen. Die Republik hatte sich konsolidiert, Die Wirtschaft lief wieder an. Die lockenden sozialistischen l^osungen waren überflüssig geworden und verschwunden. Stinnes war Held des Tages. Die Gewerkschaftsführer fühlten sich noch als Minister ohne Portefeuille, als eine Art Nebenregierung, Die Republik war im werktätigen Volk nicht sonderlich populär, man mißtraute ihr ...

  • SHCDEL UND BEKANNT*»

    topyrllni 67 *iübnu-v«rni, «So wi« bei«pieiiwei«e ich einer bin?" „Wenn Si« nur schießen und nicht arbeiten wollen, ja.M „Vielen Dank lür die Aufrichtigkeit!" So verlief sein Duell mit dem Oberleutnant. Er in Kniehosen und W»ms, langen Haaren und nackten Seinen. — sein Gegenüber in Offäzienmni» form, ...

  • SteuerreformveirQrdnung für Berlin i

    Bßrlin (ADN), Die jetzt erlassenen Durchführungsbestimmungen der Steuerreformverordnung vom 19, Mai 1949 sehen vor, daß der Arbeitnehmer die Lahnsteuerkarle 1949 bei dem für seinen Wohnsitz zuständigen Finanzamt vorzulegen hat und dabei gleichzeitig diejenigen Nachweise erbringt, die für eine Steuerermäßigung nach der weitgehenden neuen Steuerregelung (Gatten-, Kinder- ...

  • Wie wird das WETTER ?

    (Mtgintr Übersicht! Das wejteurogaische Hochdruckgebiet festigt sich, daher keine W»tteränderurtg. Nach Abzug des Regenfebietes leichter Temperaturanstieg. Voraijssage: In, Mecklenburg und Brandenburg wechselnd bewölkt, Nachlassen von Niederschlägen. Im Süden der Zone wolkig bis heiter. Höchstwerts über S8 Grad, nachts lfr bis 10 Gra ...

  • Großbritannien

    London (ADN), Nach amtlichen britischen Angaben ist der allgemeine Preisindex in Großbritannien von 109 im April auf Hl im Mai dieses Jahres gestiegen, während die Löhne in derselben Periode auf der gleichen Höhe stehengeblieben sind. Die damit verbundene Senkung der Reallöhne veranlagte die britischen ...

  • Pralinen' und Fondantfachmann

    Konsurrigeno5ieps~h»f'gvef-band Sachsen-Anhalt e. G. m. b. H. Feodnra Schokoladenfabrik (1» Y>) Tanecrmünde Autogmlosfer Karosserie-Klempner Aulo-Sprilzjadiierer Auto-Elektriker nur erste Fachkräfte werden eingeste'.lt. Werkküche vorhanden. G. A. SIBVEUT, Berlin - Grünau, Dahraestraße 25 Anzeigenannahme Berlin N 54, Schönhauser Aue« 176, von 9 bis 16 Uhr, sonnabends von 9 bis 12 Uhr, und in sämtlichen FiiiJlen der PZV Anzeigenprais: pro mm 3,— DM in einer Ausgabe, S,— PM in der Geiamtauigsbe ...

  • f ' i4t

    IM HERBST 194? 3t. August bis *■ Septemhtr Anmeldungen zum Besuch <jer Leipziger Messe im Herbst 1949 durch Berliner Firmen und Handwerksbetriebe: tunlichst sofort beim Leipziger Messeamt, Berliner Geschäftsstelle, Berlin W I, Behrenstrane 21, formlos unter Angabe von 1, Name upd Anschrift der Fa ...

  • J U BI LAU MS AUS5TELLU.N.Q

    In, Alton Stadthaus Betlln C 3, Kloilenk«ßa 47 in 4«r Zelt vom 18.6. bis 20.7,1949. Tägl. gt&ffn*>, auch sonntags, von 10-20 Uhr FI n tr 111 f r ■ I ~< Fthrverblndung: U-B«bn K;»it»Fstr|8», S-Bäh" Alegindtrplal,, $lr.l.nb.- Uni. 64,65,71,72,73,74,1 (Stadlrin.)

  • DELPHI-Film-BUhne

    Berlin NO 5f, Gustav-Ado'.f-Str 2a. uMsjft zwischen »Hei Ehen*' mit U\ nagower. Albrecht SchQenli»! Peter Petcrsen, Maria Koppenhöfer, ffiffie *Jörbßr, dazu JKr Augenzeuge. Anfangszeiten: 18, SO Uhr, sonntags ab 16 Uhr.

  • Dadipappe

    in jeder Menge, außprst preiswert lieferbar, d«u: Teer Klebemasse, Teerbesen u. Nijge.. Ferner Dammmatten. DämmDlattert, Harthqlzlaser- und LeiehtlnupUtten sowie alle Bindemittel.

  • Siel I ena rt g e b o t e

    Stellmacher. l)es. Karosseriebauer, Stellt ein FAWA Pahrzeugwagenfcau G.m.Ö.H,, Berlin - Adler$hflf, Adlergesteil 333. — Telefon P3 98 31

  • Tkeater-Varietä-lloiizert

    £HEJHALIPE STAATSTHEATER PEUTSCHE STAATS0PER. 2 7. Geschl. Veranstaltung Lust. W vbiI. aqf 9- 7. Kart, beh. Gültigkeit

  • FÜR VÖLKERVERSTÄNDIGUNG ERKÄMPFT FRIEDEN FORTSCHRITT WOHLSTAND

    Altmetalle

    Kupfer ~. Blei — Zink dringend zu kaulen gesucht. StaU- schreiberstr, 3 (U-Bhf. Moritzplatz)

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  • Was Sie noch nicht wußten

    Die Zone hilft Berlin. Der Landkreis Schweinitz hat dem Hauptsozialamt' des Berliner Magistrats 30 Erholungsplätze für bedürftige Kinder zur Verfügung gestellt. Die Kinder, die aus den Bezirken Mitte und Friedrichshain ausgewählt -werden, treten am 5. Juli die Reise an. Brennholzzufuhren nach Berlin reibungslos ...

  • Der große Wunsch ging in Erfüllung

    Dankbare Freude über die Wiederaufnahme des S-Bahnverkehrs / Neue Störungsmanöver der UGO!

    Nach 41 Tagen. Stillegung des S-Bahnverkehrs in den Berliner Westsektoren durch die UGO, nach zahllosen Sabotageakten an den Eisenbahnanlagen und Verbarrikadierung der S-Bahnstrecken unter Schutz der Westpolizei, vollzog sieh Freitag früh mit dem fahrplanmäßigen Betriebsbeginn die Wiederaufnahme des S-Bahnverkehrs auf allen Strecken ohne Zwischenfalle ...

  • JfO

    Alemannia oder TeBe?

    Auf, Grund eines Beschlusses des vorjährigen Spartentages herrscht Während de^ "Monats Juli im gesamten Berliner. Fußball Spielruhe. Da der 5okalwettbewerb aber (ebenfalls auf Beschluß eines Spartentage.') erst im Januar begonnen wurde und maru mit der Zeit bis Ende Juni nicht,ganz.ausgekommen ist, ist ausnahmsweise das Pokal-Endspiel auf den ...

  • Oskar Hauser nach 91 Tagen Haft zurückgekehrt

    Alle Anschuldigungen der französischen Militärregierung erwiesen sich als haltlos

    Am Freitagabend traf aus OKenburg kommend der drei Monate lang von der französischen Militärregierung widerrechtlich festgehaltene Berliner Student Oskar Hauser in Berlin ein. In seinem ersten Interview berichtete er einem. Vertreter des „Neuen De.utscnland" Einzelheiten über seine Haft. Am 1. April war er in Freiburg festgenommen worden und erst 19 Tage später, eine Frist, die selbst nach den Mllitärgesetzen unzulässig ist, wurde ein Haltbefehl erlassen ...

  • Großes Turftcochenen.de

    Zwej ereignisreiche Renntage stehen der "großen Berliner Turf gemeinde anv diesem Wochenende bevor. Am Sonnabend finden in Hoppegarten gut besetzte Galopprennen statt, in deren Mittelpunkt ein 4000-m-Jagdrenften mit schweren Sprüngen steht. Trotz seiner -hohen Bürde vön-73Vj kg muß' rn.an mit Lilienstein gehen, der in Jagdrennen durch seine Springsichertveit, schwer,- zu schlagen ist ...

  • Das Parteiaktiv tagte

    Veraltete Organisationsmethoden müssen geändert werden

    Nachdem die erste Parteikonferenz die grundsätzliche politische Linie für den' Prozeß der Umwandlung unserer Organisation zur Partei neuen Typus erarbeitet hatte, komme es jetzt darauf an, einige Organisationsmethoden den höheren Aufgaben entsprechend zu verändern, erklärte Gen. Heinz Hoffmann vom Landesvorstand der SED in dsr Tagung der Berliner Parteiaktivs, die gestern im Berliner Glühlsmpenwerk stattfand ...

  • Uns ist aufgefallen: Dalles auf der ganzen Linie

    Gestern gab es in zehntausenden "Westberliner Haushalten einen solennen Krach. Mochte man bisher auch noch so großen Wert aul distinguierten Umgangston gelegt haben, denn schließlich war das Familienoberhaupt „Magistratsbeamter" und: „noblcsse oblige" — jetzt Helen alle" Hemmungen, und ganz ollen protestierten vor allem die Hausfrauen: „Wie lange sollen wir denn noch aut Geld für Miete und die täglichen Ausgaben warfen?" Der Leiter des Westmagistrats hat nämlich seinen Angestellten zum l ...

  • Reine Hilfe für die Währungsgeschädigten

    Dr. Suhr erklärt: „Hoffnung auf größere Freiheiten hinfällig!"

    Durch die überraschend große Zahl von Anordnungen und Befehlen der Westkommandanten an die Westberliner Verwaltung, die willkürlichen Eingriffen gleichkämen, sei die Hoffnung auf größere Freiheiten für den Westsektorenmagistrat hinfällig geworden, erklärte der Vorsteher des Berliner Westparlaments, Dr ...

  • 40000 Tabletten an einem Tag

    Volkseigener Betrieb stellt täglich 300Kilogramm Arzneimittel her

    Die volkseigene Fabrik pharmazeutischer Präparate Dr. Hugo Rcmmier AG, Anklamer Straße, übertraf ihr Produktionssoll im ersten Halbjahr des Zweijahrespians um 60 Prozent. Damit hat der Betrieb gegenüber dem Vorjahr eine Produktionssteigerung um 84 Prozent erreicht. Die Firma Remmler stellt täglich etwa 300 kg Arzneimittel her ...

  • Überfall in der Brunnensiraße

    Im Anschluß an eine von der SED einberufene öffentliche Versammlung, die gestern abend im Primussaal am Wedding stattfand, überfielen jugendliche Rowdies in der Brunnenstraße einige Versammlungsteilnehmer, schlugen sie zu Boden und brachten ihnen mehrere Messerstiche bei. Obwohl Stumm-Polizisten in der Nähe waren, griffen sie nicht ein ...

  • Diebesgesindel fol&te der UGO auf dem Fuß

    Nach der Wiederaufnahme der Arbeit bei den Betriebsstellen der Reichsbahn in Westberlin hat sich ergeben, daß während des UGO- Putsches nicht nur außerordentlich schwere Schäden an den technischen Anlagen verursacht, sondern auch zahlreiche schwerwiegende Diebstähle begangen worden sind, unter deren Folge jetzt die ganze Belegschaft zu leiden hat ...

  • Deine PARTEI r'oft dich

    Sonnabend, 2. Juli 1M9 SchSneberg: n.oo Uhr, SeÄretariatszirkex, Nicdstraße' 33. -Sorjntag, 3. Juli 1915 Köpenicks 8.30 Uhr, Treffpunkt a'tler Genossen- in den 'jeweils iestgeseüten Lokalen zur .Werbung für die' Parteiliteratur. ' ,. ■'■ Achtung Zirkelleiter! •' > " Am Sonntag, dem 3. Juli',,9'.3<TUhr, findet in der Atfgust-Bebel-Scliüle;' Kaulidorf,' Hönower Weg, die' Tagung, aller Zirkelleiter zum Studium der Geschickte der KPdSU (B)- statt ...

  • Dussault gewann die 1. Etappe Sandru Etappensieger in Ungarn

    Die erste Etappe der „Tour de France", die über 182 km von Paris nach Reims führte, konnte der Franzose Marcel Dussault zu seinen Gunsten entscheiden. 2. wurde der Belgier Jomaux, 3. Tassin (Frankreich), 4. Molineris (Frankreich), 5. Lambrecht (Belgien), 6. Robic (Frankreich). Bartali und Coppi trafen 2 Minuten nach dem Sieger mit dem Hauptfeld in Reims ein ...

  • Fußball-Kehraus in Berlin Schneller Sieg von Paul Daehre

    Am letzten Spieltagx vor der Sommerpause zeigte sich Unioii- Oberscjaönevyeide an der Köpenicker Landstraße Grün-Weiß. Baumschulenweg mit 5:0 (1:0) Toren überlegen. Wacker 04 schlug BeroliriarStralau sogar mit 11:0 (6:0), während "Lichtenberg 47. und der l.-FC Lichterfelde 2:2 spielten. ^Imr ausverkauften-Berliner Pratergarten hatten die Berufsringer mit ihrem' Kampfabend einen schönen Publikumserfolg ...

  • Wasserballturnier

    Der Charlottenburger Schwimmverein veranstaltet in der Zeit vom 4. bis 9. Juli im Sorr.merbad Westend, Berlin-Charlottcnburg, ein Wasserballturnier um den „Westend- Pokal" An. dem Turnier beteiligen sich Männer- und Jügenrimannschaften der Berliner Schwimrhvereine. Beginn der Spiele an jedem Tag um 19 ...

  • •VVN

    Montag, 4. Juli J949 19,00 Uhr im „Haus Vaterland" am Potsdamer Platz Kundgebung für Einheit Deutschland: und gerechten Trieden.'Es sprechen lUtsmilgüeder der VVN, Dr. Michael Woltt, Arthur Ketterer,'- Gret« Kuckhoü und andere.. Eintritt frei.

  • Gesellsdiaft

    zum Studium der Kultur der SL Über die Ergebnisse der .Außenministerkonferenz spricht Hauptmann Tregbbow 'am Montag, dem 4. Juli 11949; um 18.00 Uhr, im Haus' der Kultur der Sowjetunion.

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„Aber Appelsinen ham* vSa .. .** Krisengewitter über den USA und England Mailand - Symbol der Gewerkschaftseinheit Das neue China in der Friedensfront Telegramm an J.W. Stalin Delegation will Reimann besudien Riesa siegte im Stahlwerkswettbeiverb Erster Martinofen in Dohlen angeblasen Ein Patentbüro im Leunatverk Deutsch-sowjetische Freundschaft sichert Frieden und Einheit Deutschlands Besseres Können entscheidet Aktive Frauen
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