16. Jul.

Ausgabe vom 15.06.1949

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  • Der Schleier fällt

    „Ergebnisloses Ende der Pariser Konferenz", „Mr. Acheson will nach Hause". „Einigung in Paris unmöglich", so und ähnlich lauteten, bis Sonnabend die Zweckmeldungen der westlichen Presseagenturen- und dementsprechend der Westberliner Blätter. Plötzlich aber trat ein Umschwung ein, und genau so einheitlich ...

  • Birmingham an Swerdlowsk

    150000 Werktätige für Freundschaft mit UdSSR und Einheit Deutschlands

    London (ADN / TASS f Eig. Ber.). 150 0(10 britische Werktätige und Hausfrauen aus Birmingham haben durch den sowjetischen Botschafter in London ein Begrüßungsschreiben an den Swerdlowsker Gebietsrat der Söwjctgcwerkschaft gerichtet, in dem sie sich verpflichten, nach Kräften zur Festigung des Friedens und der Freundschaft mit der Sowjetunion beizutragen ...

  • Widerstand der Nationalen Front wächst

    Abwehr der Spaltungsversuche / „Ronzessionen" ziehen nicht / Proteststurm gegen Demontage

    Essen {DPD, Eig. Ber.). Prof. Dr. Ziegler vom Kaiser-Wilhelm-Institut für Kohleforschung in Mühlheim an der Ruhr wandte sich auf Befragen in einer scharfen Erklärung gegen die englische Behauptung, Sicherheitsgründe seien für die Demontage der Kohleveredlungsanlagen maßgebend. „Als Wissenschaftler und Forscher pflege ich tagtäglich die Gesetze der L°gik zum Prüfstein meiner eigenen Handlungen und der Handlungen Fremder zu machen ...

  • Einmischung der Wesünächte abgewiesen

    Sowjetische Antwortnote an Washington und London / Volksdemokratien erfüllen Friedensverträge

    Moskau (TASS/Eig. Ber.). Die Regierungen Ungarns, Rumäniens und Bulgariens haben, wie bereits in der Presse, berichtet, im April dieses Jahres die Noten der Regierungen der USA urld Großbritanniens, in denen Beschuldigungen über angebliche Verletzungen der Friedensver-r trage erhoben wurden, als völlig,unbegründet zurückgewiesen und als einen Versuch bezeichnet, sich in ihre Angelegenheiten einzumischen ...

  • Hilfe für Walzwerkarbeiter in Kirchmöser

    Seit« Anfang- dieses Jahres' sind über 1000 'Arbeiter in Kirchmöser damit beschäftigt, ein Walzwerk zu errichten. Die sowjetische Besatzungsmacht hat -dazu die Hallen und Gebäude zur t Verfügung ■gestellt. .Die .Anlagen: zur Walzenstraße für Bleche und .Feineisen wurden von der Sowjetunion kostenlos übergeben ...

  • Ein Großverlag unserer Zone

    Saalfeld (AR-Volkskorr.). Nur 30 Mann nahmen vor drei Jahren die "Arbeit in den Saalfelder Thälmann-Werken -unter- großen Schwierigkeiten auf. Schon nach kurzer -Zeit wurden sie zu einem Beispiel für viele Betriebe Thüringens, ja, der gesamten Zone. Im Mai 1948 konnte die Werkleitung mit Stolz berichten, daß sich die Produktion »gegenüber; dem Vorjahr verdoppelt hatte ...

  • General Howleys Doppelspiel

    „Sämtliche Bezirksleitungen der UGO-Eisenbahner haben sich noch im Laufe der Nacht für eine Weiterführung des Streikes ausgesprochen", schrieb schon gestern vormittag der amerikanisch lizenzierte „Abend". Der Sender der amerikanischen Militärregierung verbreitete ebenfalls Aufforderungen zur •'Weiterführung des S-Bahn-Putsches gegen die Berliner Bevölkerung ...

  • Kuomintang in Dauerkrise

    Kanton (ADN/DPD/Eig. Ber.). Die Aufforderung des neuen Ministerpräsidenten der Kuomintangregierung an seine- Minister, „alle ihre Fähigkeiten einzusetzen und die letzten Hilfsquellen Süd-Chinas zu mobilisieren", haben bereits zwei Minister, der stellvertretende Außenminister und der Minister ohne Portefeuille des vor drei Tagen gebildeten Kabinetts mit dem Rücktritt beantwortet ...

  • Wieder Geheim§itzung in Paris

    Paris (ADNEig. Ber.). Gestern um 17.30 Uhr traten die vier Außenminister im Palais de Marbre Kose zu einer nichtöffentlichen Sitzung zusammen, über den Verlauf der Sitzung, die auf Grund eines gegenseitigen Einverständnisses der vier Außenminister auf die Dauer von etwa zwei Stunden' unterbrochen worden war, und die nach 8 Uhr abends endete, ist kein Kommunique veröffentlicht worden ...

  • Organisation der Arbeit

    Zeitz (GW-Volkskorr.).' Der SED- Betriebsgrupperivorständ desv Kombinats Deuben beschloß, ab 1. April jeden Dienstag zum „Hennecke-Tag" zu erklären. An diesem-Tag, der unter der Losung „Nachdenken — Planen — Anpacken" steht, sollen durch gewissenhafte Vorbereitung und Organisation der Arbeit besonders gute Leistungen erzielt werden ...

  • Gegenseitige Hilfe

    Magdeburg (D Volkskorr.) Um den Aufbau des von der Sowjetunion gelieferten Walzwerkes nicht zu hemmen, benötigt Kirchmöser größere und kleinere Armaturen verschiedener Abmessungen. Die SED-Betriebsgruppe des Walzwerkes hat sich deshalb mit der Betriebsgruppe des Magdeburger Sanarwerkes S.trube in Verbindung gesetzt, das jetzt im Einvernehmen mit der Betriebsgewerkschaftsleitung und der Werksleitung die Anfertigung zum 30 ...

  • Schon wieder überholt

    Magdeburg (P. Volkskorr.). In der Werkzeugmaschinenfabrik Magdeburg läuft jetzt die Herstellung der von Oberingenieur Schöbe! konstruierten Vielstahldrehbank. Obwohl das Interesse an dieser vollautomatischen Drehbank nicht nur auf der Leipziger Messe, sondern auch auf den Messen in Polen und in der Schweiz sehr groß gewesen ist, hat die DWK zunächst nur eine Auflage -von 30 Stück bewilligt, weil ein neues verbessertes Modell dieser Drehbank im November dieses Jahres fertiggestellt wird ...

  • Da* Bündnis vertieft »ich

    Halle (Eig. Ber.). Zur Ergänzung, Verbesserung und Reparatur des Maschinen- und Gerätepstrks der MAS Teuchern leisteten die Arbeiter der Firma „Voß & Nauendorf", die Paten der MAS, bereits viele freiwillige Arbeitsstunden. Sie stellten außerdem „ihrer" MAS wertvolles Material kostenlos zur Verfügung ...

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  • Qf steh tßurJOifk u$$ton

    Zum Fall Kriedemann-Spengemann

    Es ist der Fall der Sozialdemokratischen Partei. Doch zeigt er auch, wie sehr die Gestapo auf die Rolle von Verrätern aus den antifaschistischen Parteien und Richtungen angewiesen war. Ja, sie existierte eigentlich nur durch diese und war bestrebt, stets neue solcher Subjekte zu schaffen, die freiwillig für Geld oder, unter Druck gesetzt, aus Angst zum Verrat an ihrer Sache (bereit waren ...

  • Die Aufgaben im Bauwesen

    Im Volkswirtschaftsplan sind für das Jahr 1949 Kapitalinvestitionen in Höhe von 1,4 Milliarden Mark vorgesehen, und der größere Teil dieser Summe wird für Bauarbeiten verwandt werden. Das in diesem Jahre zu verwirklichende Bauprogramm übersteigt bei weitem den Umfang der Bauarbeiten, die in den Vorjahren durchgeführt wurden ...

  • Schluß damit!

    „Berlin erwartet baldigen Verkehrsbeginn" so schrieb gestern „Der Tag", das Organ der Kaiser-CDU Die Streikabstimmung sei jedoch „durch gefährliche Wahlmanöver bedroht". „Die Nachrichten", so schreibt das West' berliner Blatt, die daraul abzielten, die Eisenbahner zu veranlassen, gegen die Aulnahme der ...

  • „Wyschinskij-Vorschläge begrüßenswert"

    CSU-Abgeordnete dafür / „Westmächte wollen erst noch herausholen"

    München (ADN). Der Vorschlag des sowjetischen Außenministers Wyschinskij auf der Pariser Konferenz, die Besatzungtruppen aus Deutschland abzuziehen, sei sehr begrüßenswert, erklärte der bayerische Landtagsabgeordnete Held (CSU). Der Vorschlag Wyschinskijs werde jedoch abgelehnt, da die „westalliierten Besatzungsmächte nicht eher abziehen werden, bis sie soviel wie möglich aus Deutschland herausgeholt haben ...

  • Kampf regen Facharbeitermangel

    Wir alle wissen, daß ein Mangel an Baufacharbeitern sich überall bemerkbar macht. Wie können wir diesen Mangel schnell überwinden? In erster Linie gilt es, die Organisation und die Arbeitsmethoden in den volkseigenen Baubetrieben zu verbessern. Allzuoft, müssen wir feststellen, daß es auf vielen Baustellen an der notwendigen Ordnung mangelt und dadurch viele unnötige Arbeit geleistet wird ...

  • Lebensmittel finden keine Käufer r *

    Niedrige Löhne für hohe Preise / „Hinweg mit JEIA, Besatzungs- und Ruhrstatut!"

    Hannover (ADN). „Die Politik des bizonalen Wirtschaftsrates vergrößert nur die Arbeitslosigkeit", heißt es in einer Resolution, die dir. Einwohner von Seesen auf einer stark besuchten Kundgebung einstimmig annahmen. In der Entschließung wird betont, daß • eine maßlose Verelendung der Bevölkerung die unmittelbare Folge der westdeutschen Politik sein wird ...

  • Senkung der Bauhotten

    Die Finanzierung der Bauvorhaben ist von großer Bedeutung- Durch richtige Planung der Bauobjekte, gründliche, sparsamste Kalkulation, gewissenhafte Ausschreibung, Vergebung und Abrechnung der Bauarbeiten, also durch eine geordnete Baubetriebswirtschaft, wird es möglich sein, die Baukosten erheblich zu senken und finanzielle Mittel für zusätzliche Bauvorhaben freizumachen ...

  • Für Reimanns Freiheit ins Gefängnis

    Polizeijagd nach Plakatklebern / Tommys brachten keine Freiheit

    Bamberg (Eig. Ber.). Nach einer längeren Jagd durch die Straßen Bambergs gelang es der Stadtpolizei, zwei Männer zu verhaften, die- in den Straßen der Stadt Plakate geklebt hatten, auf denen zu lesen stand: „Freiheit für .Max Reimann!" Die Verhafteten wurden ins Polizeigefängnis eingeliefert und die bereits geklebten Plakate mit großer Mühe entfernt ...

  • Krupp-Arbeiter für „unverzügliche Schritte'

    Bisher 3000 Entlassungen / Osthandel notwendig

    Essen (ADN/Eig. Ber.). „Die Betriebssprecher und die Delegiertenversammlung der Friedrich Krupp AG fordern die Geschäftsleitung und den Betriebsrat auf, unverzüglich beim Wirtschaftsrat in Frankfurt Schritte zu unternehmen, um Handelsbeziehungen mit der Ostzone, den Ländern des Südostens und der Sowjetunion anzubahnen", heißt es in einer Entschließung, die 300 Delegierte einer Betriebsräteversammlung der Firma Krupp einstimmig annahmen ...

  • MateriaUorgtn

    Hinsichtlich der zweckmäßigen Verwendung des Baumaterials, der Einsparung von Baustoffen und der Ausnutzung der örtlichen Reserven ist noch vieles zu verbessern. Der Grundsatz bei allen Bauarbeiten muß sein: Nicht so fest wie möglich, sondern so fest wie nötig. Viele volkseigenen Kalk- und Zementwerke haben ihre Produktionspläne vorfristig erfüllt, und somit stehen zusätzlich Baustoffe in größeren Mengen zur Verfügung ...

  • Das wäre ein großes Geschenk

    Anschließend an den Diskussiönsbeiträg „Besuch in Moskau" vom 9.6. 1949 möchte ich als langjähriger Funktionär der Arbeiterbewegung folgenden Vorschlag machen: Auf allen von mir besuchten Parteioder Gewerkschaftsversammlungen habe ich feststellen können, daß bisher nur Spitzenfunktionäre Gelegenheit hatten, die Sowjetunion persönlich kennenzulernen und ihre dort gewonnenen Eindrücke uns zu übermitteln ...

  • Deutsche» Wirtschaftsinstitut wird gegründet

    Berlin (ADN). Das Sekretariat der Deutschen Wirtschaftskommission stimmte dem Vorschlag der Deutschen Verwaltung für Volksbildung zur Errichtung eines Deutschen Wirtschaftsinstituts zu. Die grundlegenden Aufgaben des Deutschen Wirtschaftsinstitutes bestehen in der Förderung und Entwicklung der Friedenswirtschaft ...

  • Der Konsum muß vorbildlich sein '

    In der Konsumverkaufsstelle Luckau gab es Gemüse auf Lebensmittelkartenabschnitte. Leider wurde die Freude getrübt, denn als es ans Bezahlen ging, machten wir alle ein betrübtes Gesicht. Eine Knolle Kohlrabi kostet 35 Pfennig. Laut Preisanordnung vom 22. April 1949 staffelt sich der Kleinhandels-Höchstpreis für Treibhauskohlrabi mit Laub zwischen 25 bis 42 Pfennig pro Kilogramm, wobei die einzelnen Größen vorgeschrieben sind ...

  • Alle Deutschen hinter Max Reimann

    Bei den jetzt begonnenen Demontagen in der Westzone kann man •offensichtlich Max Reimann nicht brauchen. Er wendet sich dagegen, wie er sich gegen das Bonner Besatzungsstatut und gegen die hinter diesem Statut stehenden deutschen Quislinge gewandt hat. Deshalb haben ihn die britischen Militärbehörden erneut ins Gefängnis gesteckt ...

  • Kraft unserer obersten Gewalt

    Frankfurt (Main) (DPD.). Die westdeutschen Militärgouverneure haben den elf Länderchefs in einer Botschaft die klare Weisung gegeben, das abgeänderte Wahlgesetz in Kraft zu setzen. Sie hätten die Zweifel der Länderchefs erwogen und sie zurückweisen müssen. „Daher ordnen wir nunmehr kraft unserer obersten Gewalt an, daß das Wahlgesetz in der durch unser Schreiben vom 1 ...

  • Andere machen sich breit

    Nürnberg (DPD). Gegen die katastrophale Raumnot der Nürnberger Justiz wandte sich der Präsident des Oberlandesgerichts Nürnberg - Fürth im Bayerischen Landtag mit den Worten: „Die Rechtspflege in Nürnberg ist auf dem besten Wege, vor die Hund« zu sehen." Die Raumnot ist darauf zurückzuführen, daß der Nürnberger Justizpalast mit seinen 600 Räumen noch immer von der Besatzungsmacht beansprucht wird ...

  • Man konnte es nicht glauben

    Bielefeld (DPD) Der frühere „Gauleiter" von Düsseldorf, Karl Florian, wurde am Montag vom Bielefelder Spruchgericht zu sechs Jahren Gefängnis und 20 000 D-Mark Geldstrafe verurteilt. Man könne es dem Angeklagten nicht glauben, daß es in seinem Gau keine Verfolgungen gegeben habe, heißt es in der Urteilsbegründung ...

  • Zu viel Ministerien

    Nürnberg (ADN). Es sei für die verarmte Bevölkerung untragbar, nicht weniger als 127 Ministerien in den verschiedenen Ländern der dr& westlichen Besatzungszonen zu unterhalten, erklärte der Direktor der bizonalen Arbeitsverwaltung Anton Storch, lind forderte eine Reform des Verwaltunesapparates.

  • Deutsche Studentenberatung

    Göttingen (Eig. Ber.). Mit dem Ziel, gesamtdeutsche Besprechungen herbeizuführen, wandte sich der Allgemeine Studentenrat der „Georgia- Augusta-Universität" in Göttingen an die Studenten der Deutschen Universitäten. Es eei unbedingt notwendig, eine gesamtdeutsche Verbindung zu schaffen.

  • Kopfsteuer unerwünscht

    Lindau (ADN), Gegen die für die Berliner Westsektoren erhobene Kopfsteuer wandte sich der erweiterte Vorstand des Gewerkschaftsbundes von Württemberg- Hohenzollern. Alle Landtagsabgeordneten, die einer Gewerkschaft angehören, werden aufgefordert, das Fortbestehen der Kopfsteuer abzulehnen.

  • Kopfsteuer gebilligt

    Freiburg (ADN). Die Erhebung einer besonderen Abgabe zu Gunsten der Berliner Westsektoren hat der Haushaltausschuß des Südbadischen Landtages im Entwurf eines sogenannten „Notopfergesetzes" gebilligt.

  • Ein gefräßiger Löwe

    München (ADN). 2,22 Millionen D-Mark beantragte der bayerische Ministerpräsident allein für seinen Haushaltsplan, verlautet aus dem Haushaltsausschuß des bayerischen Landtages.

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  • Völkerverständigung nur mit dem Mund?

    Ein grundsätzliches Wort über die Kunstsprachen Esperanto und Ido

    In einer Verordnung der Deutschen Verwaltung des Innern vom 12. Januar 1D4D ist gesagt, daß Kunstsprachgruppen aufzulösen und die Ido- und Esperantosprachecken in den Zeitungen und Zeitschriften unverzüglich einzustellen sind. Das ist verschiedentlich als ein Verbot des Gebrauchs dieser Sprache schlechthin aufgefaßt worden und hat zu vielen ProtestEchrciben geführt ...

  • funge Menschen in der westdeutschen Misere

    Oberschule Bad Wildungen (Hessen) schreibt an Oberschule Thum (Sachsen)

    Als die Schülerschaft der Oberschule Thum (Erzgebirge) ein Schreiben an die Oberschule in Bad Wildungen (Hessen) absandte, um eine Diskussion über den Kampf um die Einheit Deutschlands'einzuleiten, war jeder gespannt darauf, ob Wildlingen antworten würde. Nun, Bad Wildungen hat geantwortet, sehr ausführlich sogar ...

  • Eine Volksrichterin

    Gerechtigkeit! Nirgends hat dieses Wort einen so tiefen Inhalt wie im Sowjetlande. Denn Gerechtigkeit kommt nur dort voll zur Geltung, wo das Volk wirklich frei ist, wo es die Macht ausübt, selbst die Gesetze erläßt, über ihre Befolgung wacht und selbst Recht spricht. Alexandra Polownjcwa, Volksrichterin des 6 ...

  • Lügen über Brugsch

    „Telegraf" und „Sozialdemokrat" behaupteten unter den Überschriften „Erst durch die Zensur" und „Angst vor Veröffentlichungen", daß der Vizepräsident der Deutschen Verwaltung für Volksbildung, Professor Dr. Brugsch, im Mai in der Sowjetunion gewesen sei, daß aber die Unterlagen für die beabsichtigte Veröffentlichung seines Reiseberichts von einer Dienststelle in Moskau zurückgehalten würden ...

  • Kau aLaultf ^.üenbaeq.

    So geheim, wie Wadjsen und Vergehn, 50 geöffnet wie die 'Blumenreife, holdes Rätsel, das ido ny.r begreife, um den Preis, es nie gelöst zu sehn. Das obiqa Foto zeigt einen Abguß der Hand des großen Bildhauers Auguste Rodin, angelertigt kurz vor keinem Tod Charaktere, psychologisch - gesellschaftlicher Motive ...

  • Bauen,bauen, bauen

    1710 Städte vollständig oder teilweise zerstört und niedergebrannt, 70 000 Dörfer in Trümmer und Asche, 25 Millionen Menschen obdachlos: das ist die Bilanz der Zerstörungen, die Hitlers Schergen vor 4 Jahren dem sowjetischen Volk hinterlassen haben! Aus Trümmern und Asche erstand dennoch nicht Haß, sondern der Wille nach Sicherung des Friedens mit allen Völkern, der Wille, aus Ruinen Größeres und Schöneres für die Sowjetmenschen zu erbauen ...

  • Thomas Job's Job: Onkel Harry vom Broadway

    Es gibt auf der Bühne nichts Langweiligeres als Kriminalstücke mit „psychologischer Vertiefung", denn das ist ein Widerspruch in sich. Der Kriminalreißer, der nichts anderes sein will als Nervenkitzel und seine Spannung aus der Verleitung des Zuschauers zu falschen Kombinationen bezieht, kann diese Spannung nur ...

  • Der heutige TheatergpieSplan

    Deutsche Staatsoper: Geschlossen. — Deutsches Theater: „Mutter Courage und ihre Kinder" (18 Uhr). — Kammerspiele: „Wahn in Boston" (18.30 Uhr). —• Komische Oper: „Der Zigeunerbaron" (18-30 Uhr). — Haus der Kultur: „Der Moskauer Charakter" (19 Uhr). — Theater am Schiffbauerdamm: „Alle meine Söhne" 19 Uhr) ...

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    ^)ec a-uet*

    Daß ich bilden darf daß sich der Stein meiner Hand gewährt und meinem "Willen - Leib aus Stein, lang vorgeformt im Stillen, um erschlossen, dodo geheim zu sein.

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  • 1'raktlsthe Maßnahmen der ideologischen Erstehung

    In bezug auf die Hebung des ideologischen Niveaus in der Partei möchte ich folgende Schlußfolgerung ziehen: 1. Das Selbststudium muß zur Hauptmethode der Erziehung der Parteimitglieder gemacht werden. Deshalb ist es notwendig, daß die Sekretariate der Parteileitungen die Genossen systematisch zum Selbststudium ...

  • über die wissenschaftliche Lehre von der Partei neuen Typus

    Genosse Ulbricht fuhr dann fort: „Ich möchte nicht grundsätzliche Erklärungen geben über die Partei neuen Typus. Das ist im Stalinsehen Lehrbuch des Marxismus-Leninismus, in der „G e sc h i c h t e der Kommunistischen Partei der Sowjetunio n", dargelegt. Das Kapitel IV handelt über die Leninsche Theorie von den organisatorischen Grundlagen der Partei und im Schlußkapitel ist die Lehre über die Partei neuen Typus, über die marxistisch-leninistische Partei, zusammenfassend formuliert ...

  • Eine Genossin sehreibt die Wahrheit über Mißstände in der Parteiorganisation

    Eine Genossin aus dem Lande Bran'denburg hat an den Landesvörstand des FDGB einen Brief geschrieben, in dem eine Reihe Fragen behandelt ist. die eigentlich Parteifragen sind. Genosse Ulbricht erklärte, man müsse die Vorschläge und die Kritik der einfachen Parteimitglieder mehr beachten. „Die Genossin ...

  • über Organisationsformen, Methoden und über die Kontrolle der Durchführung der Beschlüsse

    Die Organisationsprinzipien der Partei neuen Typus sind feststehend, aber die Formen und Methoden der Parteiarbeit werden bestimmt durch die besonderen Aufgaben im gegebenen Zeitabschnitt. Mit der Hebung des ideologischen Niveaus der Partei werden auch die organisatorischen Methoden entwickelt. Meines ...

  • nomincn.

    „Auf der ersten Parteikonferenz begründete der Vorsitzende Genosse Grotewohl die Notwendigkeit der Umwandlung der SED .in eine Partei neuen Typus. In der Resolution der Parteikonferenz ist dargelegt, was die Partei neuen Typus sein soll und auf welchem Wege die SED zu einer Partei neuen Typus werden soll ...

  • Der demokratisdae Zentralismus und die Überprüfung der leitenden Funktionäre

    Es entspricht dem Prinzip des demokratischen Zentralismus, daß die Parteiorgane, die von unten nach oben gewählt worden sind, regelmäßig vor den Mitgliedern über ihre Tätigkeit Bericht erstatten. Bei diesen Berichten haben die Parteimitglieder die volle Möglichkeit, Mängel in der Arbeit der Parteileitung zu kritisieren und bei den Wahlen die führenden Genossen wieder zu wählen oder nicht wieder zu wählen ...

  • Kaderfragen, Sadie des Sekretariats

    Bisher war die Personalpolitik in der Partei hauptsächlich Angelegenheit der Personalabteilung. Unserer Meinung nach ist für die Personalpolitik das Sekretariat verantwortlich. Heute ist die Personalpolitik der Partei verbunden mit der Entwicklung der Kader auf den verschiedensten Gebieten des Staates, der Wirtschaft, der Kulturarbeit ...

  • Politisch-organisatorische Maßnahmen

    Auf Grund eines Beschlusses des Politbüros ersuchen wir euch, folgende politisch - organisatorische Maßnahmen durchzuführen: 1. Alle im Betrieb beschäftigten Parteimitglieder müssen der Parteiorganisation des Betriebes angehören, dort ihre Parteibeiträge zahlen und Parteiarbeit leisten. 2. In Großbetrieben mit über 500 Parteimitgliedern sind die Abteilungsgruppen die Grundeinheiten mit allen Rechten der Beschlußfassung einschließlich des Rechtes auf Aufnahme von Kandidaten ...

  • Direktion und Betriebsgruppe

    Genosse Ulbricht ging dann auf das Verhältnis zur Direktion ein und betonte, daß die Parteileitung im Betrieb nicht die Arbeit der Verwaltung übernehmen kann, sondern daß es ihre Hauptarbeit ist, die Massen von den notwendigen demokratischen, wirtschaftlichen und kulturellen Maßnahmen zu überzeugen. Die Parteileitung muß sich fortlaufend mit der Erfüllung des Wirtschaftsplanes beschäftigen und ihre ...

  • Die Parteiorganisation in den Betrieben ist die wichtigste Grundorganisation

    Die führende Rolle der Arbeiterklasse kann nur verwirklicht werden, wenn in unserer Partei audi organisatorisch die Betriebsgruppe die wichtigste Grundorganisation ist. Vom ideologischen Niveau, von der Aktivität und der Organisation der Betriebsgruppe sind die Durchführung des Zweijahrplanes, die Entfaltung des Wettbewerbes, die Festlegung der technisch begründeten Normen und die kulturelle Tätigkeit abhängig ...

  • Was soll mit inaktiven Genossen geschehen?

    Genossen stellen die Frage, was soll mit den Mitgliedern geschehen, die nicht in Gruppenversammlungen kommen, mit der Beitragszahlung mehr als drei Monate zurückbleiben oder sogar Träger gegnerischer Auffassungen sind. Unseres Erachtens kann man diese Mißstände nicht beseitigen durch Streichung aus der Kartothek ...

  • über die Parteiorganisation in den Wohngebieten und Dörfern

    An Hand einer Reihe von- Beispielen zeigte Genosse Ulbricht, daß die Parteiarbeit im Wohngebiet zu sehr nach innen gerichtet ist. Sie ist beschränkt auf Bildungsabende,. Parteikassierung und allgemeine Agitation im Zusammenhang mit bestimmten Kampagnen. Gerade die Wahlen zum Volkskongreß zeigen, daß ...

  • über die soziale Zusammensetzung der Partei, über Mitglieder und Kandidaten

    Die Partei kann die Rolle eines Führers der Massen nur durchführen, wenn ihre soziale Zusammensetzung eine entsprechende ist, d. h. wenn in ihren Reihen die weitsichtigsten, fortgeschrittensten Angehörigen der Arbeiterklasse organisiert sind. Von der sozialen Zusammensetzung der Partei hängen die Politik und die innere Geschlossenheit der Partei ab ...

  • über die Auswahl und Förderung der Kader

    Das Wichtigste ist die Entwicklung der Kader. Davon ist die Durchführung der Generallinie der Partei abhängig. Die Kaderfragen unserer Partei sind zugleich die der leitenden Menschen in Staat, Wirtschaft, Kultur und in den antifaschistischdemokratischen Massenorganisationen. Während früher der Parteiarbeiter vor allem ein fähiger Agitator und Organisator sein mußte, braucht er heute ein hohes Wissen a ...

  • Kadertnangel?

    Es gibt nun Genossen, die behaupten, wir haben Kadermangel. Aber wie viele Genossen haben schon die Landes- und Kreisschulen besucht und wie viele haben in der Kriegsgefangenschaft Schulen besucht. Offenkundig werden diese Genossen nicht planmäßig zur Arbeit herangezogen und gefördert. Wir müssen auch feststellen, daß unter den Delegierten zum Volkskongreß viel zu wenig Frauen sind und den leitenden Organen der Partei zu wenig Frauen angehören ...

  • Arbeit im Dorf

    In den Dörfern ist das Wichtigste, daß die Zusammensetzung der Parteiorganisationen eine andere wird. Wir haben viele Ortsgruppen in landwirtschaftlichen Gebieten, denen nur wenige Bauern angehören, ja es gibt Ortsgruppen, in denen überhaupt kein Bauer organisiert ist, weil sich die Arbeiter dort von den Bauern isoliert haben ...

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  • Wie wird das WETTER ?

    (Eigentr Utricht) Übersicht. Ein ausgedehntes Hochdruckgebiet liegt über Norawesteuropa, daher Zufuhr von kühlfir Meeresluft nach Deutschland. Voraussage: Bei frischen bis mäßigen Winden wechselnd wolkig bis heiter, größtenteils niederschlagsfrei. Tageshöchstwerte im Binnenlande etwa 18 Grad, im Norden der Zone etwa 15 Grad, nachts Temperaturen 10 bis 6 Grad ...

  • Der Bezug von Textilien jetzt einfacher

    In den Emzelhandelsgeschäften wurden bisher Textil- und Schuhwaren, die für verschiedene Bedarfsträger, z. B. Punktkarteninhaber, Altstoffablieferer, Ablieferer von freien Spitzen usw. bestimmt waren, in getrennten Lagern geführt. Insbe?ondere nach Einführung der Punklkarte hat es sich gezeigt, daß diese getrennte Lagerhaltung nicht nur für die Einzelhandelsgeschäfte, sondern auch für die Bevölkerung eine Belastung darstellt ...

  • WIBTS C H A fl

    Leistungssteigerung in der Verwaltung

    Berlin (Eig. Ber.). Eine Anordnung der DWK vom Dezember 1948 sah die ÜOprozentige Senkung der Verwaltungskostcn vor. Im Durchschnitt der Zone sind 18,9 Prozent erreicht worden. Die „Industriegewerkschaft Verwaltungen, Banken, Versicherungen" hat ihre Kollegen in der DWK, ö.en Landesregierungen, Kreis-, ...

  • über die Organisierung und Kontrolle der Durchführung der Beschlüsse

    i Fortsetzung von Seite 4) wehrorgan sein, noch ein Verschiebebahnhof, sondern sollen sich wirklich mit der Förderung von Kadern beschäftigen. Sowohl die Mitarbeiter in der Personalabteilung wie die verantwortlichen Mitarbeiter der Abteilungen müssen fähig sein, eine Beurteilung der Menschen zu geben, nach ihrer Gewissenhaftigkeit, politischen Entwicklung, Fachkennt-' nisseri und Verwaltungsfähigkeit ...

  • {/^\ ftOMAJr/vÖr WILLI BREDEL 2.. TEIL VON «VERWANDTE UND BEKANNTE.

    Copyright by Aufbau-Veru». Berlin macht hatte, In die Hände, und Matthias Brenten trat an den Tisch heran und bot seinem Bruder die Hand mit den Worten: „Auf unsere Versöhnung denn, Carl! Ich bedaure, daß ich damals nicht zu Hause war, dann war' sie früher zustande gekommen!" ,,'n Tag, Matthias! Sei mir und meinen Gästen willkommen!" „Und Minna?" Matthias Brenten wies auf seine Frau, die neben Frieda in der offenen Tür stand ...

  • Tag- der Technik im Kombinat Prüfen

    Auf der 1. Parteikonferenz der SED sprach Walter Ulbricht im Zusammenhang mit der schnellen Weiterentwicklung unserer Technik davon, daß „das Wichtigste die enge kameradschaftliche Zusammenarbeit der technischen Intelligenz und der Arbeiter" ist. Einen neuen Weg, um das schon angebahnte Bündnis zwischen Arbeitern und technischer Intelligenz zu festigen, beschritt man im Kombinat Profen ...

  • „Sclimutsige" Sclimulzproscnte

    Der Kontrollabteilung. der Hauptverwaltung Land- und Forstwirtschaft in der BWK ging die Meldung zu, daß der brandenburgischen Hauptgenossenschaft Kurmark in Beeskow von der Firma Schwarz & Schmiedel in Cottbus einige Waggons Kartoffeln mit ungewöhnlich hohen Schmutzprozenten berechnet worden seien ...

  • Was bringt der F UNK?

    Mittwoch, 15. Juni 1943 Berlin, 336,7 m = 841 kHz 17.45—18.00: Eiternfunk / 18:05—1S.15: Probleme der Zeit ' 18.15—18.45: Lifcfltr und Tänze aus der Sowjetunion / 18.45: Deutschlands Stimme / 19.45—20.00: Bericht von der Sitzung des Demokratischen Blocks Berlin / 20.00—20.13: Nachrichten und Kommentar des Tages / 20 ...

  • 6.3. Fortsetzung

    Hätte er zu diesen nach Schnaps riechenden Worten gelächelt, nur spöttisch und überlegen gelächelt, hätte sich sein Sohn vielleicht damit zufrieden gegeben. Völlig beruhigt hätte ihn, wenn der Vater diesem Tölpel mit einigen ironischen Worten übers Maul gefahren wäre, nur mit einigen zurechtweisenden Worten ...

  • Volkskorrespondenten berichten Stark beeindruckt

    ifleuselwitz (ES-Volkskorr.). Am 8. Juni besuchte eine Jugend-Delegation, die sich aus Vertretern von 12 Nationen zusammensetzte und in der sich als Vertreter des Weltjugendbundes der Franzose Denis befand, die Lehrlingsausbildungsabteilung der Maschinenfabrik Meuselwitz. Nach eingehender Besichtigung der Lehrwerkstätten erklärte der Vertreter des Weltjugendbundes, Denis, daß er etwas derartig vorbildliches in Frankreich noch nicht gesehen habe ...

  • Schlußfolgerungen

    Auf Grund des sorgfältigen Studiums der Arbeit der Parteiorganisationen, des Materials der Instrukteure und des Meinungsaustausches auf der Organisationskonferenz kam Genösse Ulbricht zu folgenden Schlußfolgerungen über die nächsten Maßnahmen zur besseren Durchführung der Generallinie der Partei: 1. ...

Seite 6
  • Appell an Westberliner Eisenbahner

    „Die S-Bahn-Aktion hat erwiesen, daß die UGO keinerlei Merkmale einer unabhängigen Gewerkschaftsbewegung aufweist. Sie hat sich, nachdem sie auf Befehl fremder Mächte Terrorakte durchführte, als ein Werkzeug antinationaler und imperialistischer Kräfte entlarvt'.', erklärte gestern Roman Chwalek vor 1000 Funktionären der IG Eisenbahn auf einer Konferenz im RAW Schöneweide ...

  • Raus aus dem Putsch - rein in den Putsch

    .. . ,• ....

    Erste Stellungnahme der IG-Eisenbahn / Enthüllungen über Abstimmungsfälschungen der UGO Zu dem Ergebnis der von der UGO veranstalteten sogenannten Urab-1 Stimmung erklärt der Vorstand der Industriegewerkschaft Eisenbahn: „Es besteht kein Zweifel darüber, daß dieses Ergebnis von den ärgsten UGO-Provokateuren gemacht wurde ...

  • Was Sie noch nicht wußten

    Magistrat übernimmt Führerschein-Gebühr. Die Gebühren für die zur Zeit bei der Polizei durchgeführten Neuregistrierungen der Führerscheine werden vom Magistrat übernommen. Lediglich die Kosten der ärztlichen Untersuchung müssen von den Führerschein-Inhabern selbst getragen werden. Jueendferienlager ab Donnerstag ...

  • Es wird vorgeschlagen: Jedem sein Bauchladen

    Was lange währt, wird endlich gut. Wenigstens lür diejenigen, die bisher nur dem „schwarzen Gewerbe" nachgingen, zeigt sich ein Silbersireilen am. Horizont. Man wird es in Bälde in den Westsektoren Berlins nicht mehr nötig haben, mit Biedermannsmaske Schieber- und Schwarzmarktgeschäfte zu tarnen. Wenn schon sonst kein Handel und Wandel mehr möglich ist, dann sollen wenigstens alle Bindungen einer Gewerbeordnung gelöst werden ...

  • Vor dem Zusammenbruch

    Ständiges Sinken der Produktion und des Absatzes Westberliner Betriebe

    Die Lage der Westberliner Betriebe verschlechtert sich von Woche zu Woche. Durch die Einfuhr von Fertigwaren und Gebrauchsartikeln aus Westdeutschland wird die Westberliner Industrie systematisch von den westdeutschen Unternehmungen an die Wand gedrückt. Nicht nur, daß es den Betrieben in den Westsektoren ...

  • 2000 Wohnungen mit allem Komfort

    Rascher Aufbau am Schwerpunkt VI / Friedrichshain hilft mit Ruinen aus

    Die Kraftfahrer, die den langen grünen Baumtunnel des Adlergestells hinunterflitzen, und die Reisenden in den vorüberhuschenden S-Bahn-Zügen können auf einem großen Schild unter dunklen Kiefern lesen, daß der demokratische Magistrat am Bahnhof Adlershof den 6. Schwerpunkt seines großen Wiederaufbauprogramms errichtet hat ...

  • Straßenbahn in „neuer Schale"

    Die neue Hauptwerkstatt der BVG in Rummelsburg arbeitet

    Draußen in Rummelsburg, in einer großen ehemaligen Werkhalle der AEG wird scharf geschossen. Verwegene Gestalten in blauen Kombinationen schießen aus großen Pistolen intensiv auf arg verbeulte Straßenbahnwagen. „Spritzen", berichtigt uns Direktor Knapp von der BVG und zeigt auf Fässer mit kanariengelbem Lack ...

  • Deine PARTEI ruft dich

    15. Juni 1949 Landesverband Kultur und Erziehung: 17.00 Uhr: Zusammenkunft der Arbeitsgemeinschaft der Verleger und Buchhändler der SED im Verlag „Volk und Wis- .sen", Oberwasserstraße 11-12. Das Parteibuch gilt als Ausweis. Landesverband Kultur und Erziehung: 18.00 Uhr1 Zusammenkunft der Arbeitsgemeinschaft der Schriftsteller und Journalisten der SED im Landesverband -der SED, Behrenstraße 35-39 ...

  • Olympiasieger Csik gesclilagen

    In Oslo begannen vor ,6000 Zuschauern die Europameisterschaften der Amateurboxer. Im Freiluftring des Bisletstadions schied bereits am ersten Tage im? Bantamgewicht Ungarns Olympiasieger Tibor- Csik überraschend aus. Der Finne Sitola gewann durch unerhörtes Tempo und beidhändige Schlagserien knapp nach Punkten ...

  • Sowjetisther Weltrekord im Gewichtheben

    Der Junge Komsomolze Wassili Piwennj verbesserte in Dnjepopetrowsk den Weltrekord des Österreichers Robert Fein der Leichtgewichtsklasse im beidarmigen Drücken von 108 auf 109..4 kg. Eine Reihe neuer ' Jahresbestleistungen: wurde bei den letzten leichtathletischen Wettkämpfen in der Sowjetunion erzielt ...

  • Ani der Kartentasche

    Westsektoren Neukölln: Mütter, die in der Zeit vom 1. Dezember 1948 bis 31. Mai 1949 entbunden haben, erhalten durch die zuständigen Säuglingsfürsorg&stellen ab 20. Juni, 1949 kostenlos 250 g Lebertran. Tempelhof: 450 g Lebertran kostenlos für Tbc-kranke Kinder vom 1. bis einschließlich 14 Lebensjahr ...

  • Gesellschaft

    Zum Studium der Kultur der SU Mittwoch, 15. Juni-1949. Studiumgruppe Literatur: 18.30 Uhr, Kanonierstraße 10, „Das russische Geistesleben von der Friihzeit bis zur Gegenwart". Dozent: Friedrich Schwarz. . Mitte: 19.30 Uhr, Kanonierstraße 10, „Das Leben und Schaffen G W. Belinskijs", anschließend Kulturfilm: „Belinskij" ...

  • Haus der Kultur der SU

    Mittwoch, 15. Juni 1949 18.00 Uhr, Marmorsaal, Adolf Hennecke: „Meine Begegnung mit Stachanow - und Stachanow-Arbeitem".

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Der Schleier fällt Birmingham an Swerdlowsk Widerstand der Nationalen Front wächst Einmischung der Wesünächte abgewiesen Hilfe für Walzwerkarbeiter in Kirchmöser Ein Großverlag unserer Zone General Howleys Doppelspiel Kuomintang in Dauerkrise Wieder Geheim§itzung in Paris Organisation der Arbeit Gegenseitige Hilfe Schon wieder überholt Da* Bündnis vertieft »ich
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