Mit seinem' neuen •< vielseitigen Programm „Varia-ReVue 66"* äaS';;fim Sohnabend im Leipziger" Haus -der-Heiteren Wuse Premiere hatte, iwifd das (Leipziger •Arbeitervarief* des FDGB zu den. Arbeiterfestspielen in Neuruppin und Brandenburg 'auftreten.
Regierungsdelegation aus Moskau zurück J-
Berlin (ADN). Die vom Mitglied des Präsidiums des Ministerrates und Kandidaten des ' Politbüros des ZK Georg Ewald geleitete Regierungsdelegation, die die Internationale Landmaschinenausstellung in Moskau besucht hatte, traf am Sonntag wieder auf dem Zentralflughafen Berlin-Schönefeld ein. •
'i Der neueste. Kinderfilm der DEFA; Heiner Carows „Reise nach Sundevit", hatte nach seiner Erstaufführung während des Klnderund Jugendfümfestivals fn Halle am Sonntag im Berliner „Kosmos" Premiere.
Ovationen für Deutsche. Staatsoper
Lausanne (ADN). Mit Bravorufen bereits nach dem ersten Ajct wurde das Ensemble der Deutschen Staatsoper Berlin am Samstagabend bei seinem Gastspielauftakt in Lausanne mit Wagners „Lohengrin" von einem internationalen Publikum gefeiert.
Das *Theatr'e de -Beäulieu . der Schweizer Festfvalstadt, das ,1900 Besuchern Plotz bietet, war restlos, ausverkauft. Die Gastspielpremiere wurde vom Schweizer Rundfunk direkt übertragen. Sie endete mit Blumen und Ovationen für das gesamte Ensemble. . <
Kumpel protestieren bei Erhard
< Oberhausen,. (ADN/Npt Der Gesamtbkriebsrat aller Schachtanlagen der Hüttenwerke Oberhausen AG. hat den Bonner Kanzler Erhard in einem Brief aufgefordert,, die den Kumpeln durch Feierschichten -entstandenen;' Einkommensverluste zu-ersetzen und für-Vollbeschäftigung zu sorgen. Die Bergarbeiter der HOAGrZechen mußten am Sonnabend die fünfte unbezahlte Feierschicht Innerhalb von zwei Monaten
verfahren. ' ' ., , . r ■ . ■ - - ■
Die anmaßende Forderung Erhards an die westdeutschen Werktätigen.' zwei Stunden länger zu arbeiten, stehe im direkten Widerspruch zu den schon'alltäglich gewordenen. Feierschichten im Bergbau, betonen die Betriebsräte. Es könne nicht zugelassen werden,1 daß die Krise im-Bergbau im' vollen Ausmaß auf die. In: ihm. tätigen. :Menschen und ihre Familienangehörigen abgewälzt werden, solL-_____................„.,. ■•■ *
Strauß propagiert Anschluß Österreichs
■' Wien (ADN-Korr./ND). österreichische Zeitungen protestierten :am Wochenende gegen die Voh Exkriegsminister Strauß im westdeutschen Fernsehen erhobene Forderung. nach erneutem „Anschluß Österreichs". 'Die ■'„Volksstimme", das Organ der KP Österreichs, schreibt: „Der CSU-Führer Franz Josef Strauß ist nicht irgend jemand, sondern ein sehr routinierter Politiker, Man kann und darf daher über so etwas-nicht mit vorsichtiger Ratlosigkeit oder ratloser Vorsicht hinweggehen, sondern nur das tun, was in diesem Fall das einzig Mögliche und Notwendige ist; schärfsten Protest bei der Bonner Regierung gegen die unverschämte Anschlußpropaganda eines so prominenten Politikers einlegen."
Die katholische Wochenzeitschrift „Die Furche" schreibt: ..Was versteckt sich eigentlich hinter dem Strauß-Interview? Ein ungeschickter Ausrutscher oder mehr? Waren die Fragen des Gesprächs —' wie kolportiert wird — vorher genau abaesprochen?"
Frankreich zum Truppenabzug bereit
Paris (ADN). Die französische Regierung verlangt in einer am Sonntag veröffentlichten Antwortnote auf das Aidememoire der Bonner Regierung zu Fragen der NATO, daß die Bonner Regierung endlich eindeutig die Frage beantwortet, ob sie „unter, den durch die Beschlüsse' der französischen Regierung bezüglich der NATO geschaffenen neuen Bedingungen das Verbleiben der 'französischen Truppen in ihrem Hoheitsgebiet wünscht". Da in dem Bonner Aide-memoire zu der Frage nicht Stellung genommen worden sei, „legt die französische Regierung Wert auf die Erklärung, daß sie bereit ist. ihre Truppen von (west-)deutschem Hoheitsgebiet abzuziehen". Der Abzug könne innerhalb eines Jahres schrittweise ab 1. Juli.1966 erfolgen. . .,
, Der Bonner Außenminister Schröder hatte am Freitag in Bochum den weiteren Verbleib französischer Truppen von bestimmten Bedingungen abhängig 'gemacht
Dr.Günter Mittag in Helsinki zu Gast
Helsinki ' (ADN-Korr.). Der Vorsitzende des Volkskammerausschusses für Industrie, Bauwesen und Verkehr, Dr. Günter Mittag, Kandidat des Politbüros deä ZK, besichtigte am Sonntag — begleitet vom I^iter.der DDB-Handelsvertretung, Gesandter Wilhelm Thiele, und HandeLsrat Willi Zähler - die Exportausstellung mehrerer DDR- Außenhandelsunternehmen in Helsinki.
Friedrichs Dritter
' Helsinki tADN).'Beim Wisten, Weltmeisterschaftsläuf im Motocross der.Klasse C.(500.ccni) qm Sonntag in Helsinki belegte Pcul Friedrichs hinter Smith-(England) und Jöhonjspir (Schweden) einendritten Platt- Der in der GC- samtwertung, hinter Frie'drichsan "zweiter vSte1le"-iiegende- Tibbün (Schweden) wurde. Fünfter. - In der Gesamtwertung fuhrt Fried-, richs (DDR) mit 34 Punkten vor Tibblin (Schweden) 23 und Valek (CSSR) 18.
DDR siegte
" Klosterrieuburg (ADN). Mit eineiirv Gesamtsieg der "DDR .in der ^Mannschaftswertung .endete in Klosterneuburg die Nieder- ■österreich-Rundfahrt der Radsportler, Die DDR-Vertretung .verwies mit 43:10:28 st die beiden österreichischen Teams Union CL (43:14:54) • und Union' ' RB (43:19:2°) auf die Plätzen in der Einzelwertung siegte, der Schweizer Lüthi vor , den; Österreichern Csenar und Frisch sowie < vor Mickein Und Voigtländer.
Freiheitsmaske vom Gesicht gestreift
Wachsende Empörung über Einreiseverbot für Minister Gysi
Berlin (ND). Immerfnehr Künstler und Kulturschaffende unserer Republik äußern sich empört über das Verbot, den Minister für Kultur der DDR, Klaus Gysi, an einer Canaletto- Ausstellung in Essen teilnehmen zu lassen. Die BUdhauerin Rutbild Hahne sagte, der Bonner Staat habe mit dieser Maßnahme erneut „die Maske der sogenannten Freiheit vom ' Gesicht gestreift". Mit der Einreiseverweißerung versetzte sie „jedem Takt, jeder Annäherung und der Kultur, insgesamt einen Schlag ins Gesicht". (Siehe auch S. 2)
Knobeln mit System
Neuerer im Fernsehkolbenwerk Friedrichshain im Wettbewerb
zum Das
im Kreis Spremberg — eines der wichtigsten Werke der VVB — hat seine Leistungen in den letzten Jahren durch komplexe Rationalisierung sogar auf das Zweieinhalbfache der ursprünglichen Kapazität steigern können. Beispielsweise wird der Bedarf der DDR an 47-cm-Fernsehkolben mit rechteckiger Bildfläche vom Friedrichshain er Werk seit einiger Zeit vollständig gedeckt Dieser Tage wurde eine neue Vorrichtung in Betrieb genommen, die die vom Automaten geformten und noch glühend heißen Bildkolbenteile halbautomatisch in die Kühlöfen führt. Durch das zum größten Teil im Betrieb selbst entwickelte Gerät werden künftig 12 Arbeitskräfte weniger benötigt. ... ■. .
Werkleiter Heinz Prinz sagte hierzu: „Im Neuererwesen zählen wir zu den Spitzenreitern der VVB. Wir haben nicht nur einen Plan der Neuerer, sondern kommen auch alle drei Wochen mit den Neuerern zusammen, um unsere Gedanken über die weitere technische Entwicklung auszutauschen."
PackendesGeherduell
Pathus-Lindner
Auggezeichnete Zeiten bei internationalen Leichtathletikwettkämpfen in> Karl-Marx-Stadt
■ Karl-Marx-Stadi (ADN). Einen packenden Brust-än-Brust- Kampf lieferten' sidi am Sonntag bei- internationalen Leichtathletik-Wettkämpfen im ' Ernst-Thälmann-Stadion in Karl- Marx-Stadt unsere,Geher Hans-Joachim Pathus (ASK Vorwärts Potsdam) und Dieter Ländner (SC Chemie Halle). Über 2fr km wurde, für beide die Zeit von 1:28:01,8 st gestoppt. Der Zielrichterentecheid lautete: Pathus vor Lindner. Von den Gästen aus Ungarn belegten Stefan Goeri den 9. und Johann Dalmati den 11.:Platz. 7- ' '[.'■■> '•" ' " ■"■ -• , ; ,,... 5 Eiö'taui über 25 km' sah erneut den unverwüstlichen Gerhard Hönicke (SC Karl-Marx-Stadt), als Sieger. Seine Zeit 1:17:46,* st,'-.'
' > ■ i , '■ * ■- * t '■ .
Reklamenote durchschaut
Das Bemühen der Erhard-Regierung, mit ihrer heuchlerischen, aber dürftig bemäntelten Note die Weltöffentlichkeit Irrezuführen und von den wahren Zielen Ihrer Politik abzulenken, Ist fehlgeschlagen. Das beweist das Internationale Echo. Das beweisen vor allem die Antwortnoten, der Regierungen der Sowjetunion, Volljspolens und der CSSR. Die Nöte der Sowjetunion Im besonderen macht klar, daß mit entsprechendün Maßnahmen geantwortet werden würde, sollte man in Bonn versuchen, die revanchistischen Pläne in die Tat umzusetzen.
Der sogenannte Gewaltverzicht; von dejn In der Erhard-Note die Rede Ist, hat einzig den Sinn, anderen Staaten Sand In die, Augen zu streuerr. Mit d«r anmaßenden These von» Alttfnvertratungsrecht, mit der Behauptung vom Fortbestehen" des Deutschen Reiches in den Grenzen ' voh 1937' offenbarte die Erhard- Regierunq, daß es Ihr erklärtes Ziel Ist, die DDR auszulöschen. Deshalb bleibt alles Gerede von einem angeblichen Gewaltverzicht völlig bedeutungslos. Es kommt auf den Gewaltverzicht geaenüber der DDR an." Hier liegt des Pudels Kern.
Das Imperialistische Vorhaben, die DDR zu annektieren, kann nur ein Resultat haben: Dielenigen, die es versuchen, werden daran ersticken. Es sei In diesem Zusammenhang nochmals an die entsprechende Passoge der ■ spwfetlschen Antwortnote erinnert: „Die Regierung der BRD, ihr Parlament und ihre Bevölkerunq müssen sich klar darüber sein, daß Jeder Anschlag auf die Grenzen der Deutschen Demokratischen-Republik, auf ihre Souveränität... auf einen vernichtenden Widerstand seitens der UdSSR, der DDR. Polens, der Tschechoslowakei sowie der anderen mit ihnen verbündeten* europäischen Staaten treffen wird." ;
In Bonn wird fetzt davon geredet, cfäß die Antwort der Sowjetunion .enttäuschend* sei. Für wen, so muß man fragen. Ist sie denn enttäuschend? Etwa für diejenigen, die an der Sicherung und Erhaltung des Friedens interessiert sind und sich — wie wir - In der fHaltung der UdSSR bestärkt fühlen? Doch nur für iene Leute, deren friedensfeindliche Politik und deren Betrugsmanöver vor aller Welt angeprangert wurden.
Es bleibt > festzustellen: Solange Bonn nicht den'Weg revanchistischer Grenzforderungen verläßt, wird niemand glauben, daß es keinen Krieg will. Die Methode Hitlers, vom Frieden zu reden und zugleich den Krieg vorzubereiten, Ist' durchschaut. Man kann di« Völker nicht mehr belügen.
Sein Können stellte Matthias Brehme erneut beim Länderkampf der Turner DDR gegen Polen unter Beweis.: Als-Zweiter der Einzelwertung hatte er wesentlichen Anteil am Gesamtsieg .
Foto: ZB/RiUer
Westberlin muß mit der Zeit gehen
I. Parteitag der SED-Westberlin beendet/Bedeutsames Dokument „Für eine friedvolle und glückliche Zukunft Westberlins"
Von unstren Berichterstattern Harri C z • p u c k und Günter Böhm«
Westberlin. Der I. Parteitag der SED-Westberlin wurde am Sonntarabend mit der Wahl des neuen aus 41 Mitgliedern bestehenden Parteivorstandes beendet. Gerhard Danelius wurde zum Parteivorsitzenden gewählt. Die Delegierten beschlossen ein neues Statut und ein politisches Dokument „Vorschläge der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands-Westberlin für eine friedvolle and tfücklldie Zukunft Westberlins" (Wortlaut auf Seite 3). Der Parteitag war ein Beweis für den demokratischen Chsmkt«r und die • demokratl»chen Ziele def SED-Westberlin, er war ein Beweis für die Einheit und Gecc&lofsenlteif der Partei, Das konnte Gerhard Danelius M «einem Schlußwort feststellen.
Am Somi'tagvormntag hatten die Delegierten die Diskussion über den Bericht des Parteivorstandes und das neue Statut fortgesetzt. In 223 Mitgliederversammlungen war der Entwurf d«s Statuts, der den Bedingungen des Kampfes einer sozialistischen Partei unter kapitalistischen Verhältnissen entspricht, beraten worden. In Diskussionsreden erklärten mehrere Delegierte — teilweise im Auftrage ihrer Parteigruppen —, das neue Statut werde die Popularität' der Partei weiter erhöhen.
Mit starkem Beifall wurde immer, wieder den Rednern gedankt, die ihre tiefe Solidarität mit dem vietnamesischen Volk zum Ausdruck brachten und zum Teil erhebliche Geldspenden für Vietnam überreichten.
Höhepunkte der Vormittagssitzung waren die Grußanspracfcen der Genossen . Artur Starewicz, Sekretär des ZK der Polnischen Vereinigten Arbeiterpartei, der« mit dem Bonner Revanchismus' scharf abrechnete, und des Genossen Robert Lakota, Mitglied des" ZK der Kommunistischen Partei Frankreich». Er wies auf die gemeinsamen Kampfaufgaben der KPF und der SED-Westberlin ' hin. Belck» Sprecher unterstrichen die Bedeutung, die Westberliii für den Frieden und die Sicherheit in Europa haben könnte. (Siehe S. 4) ,
In zahlreichen Diskussionsbeiträgen kam zum Ausdruck, daß sich die Mitglieder der Partei der Verantwortung dieser Aufgabe Westberlins bewußt sind. Das bestätigten auch die Feststellungen von Harry Flichtbeil, 1. Sekretär des Kreisvorstandes Reinickendorf: „Wir sind an dem Punkt angekommen, wo das Wort unserer Partei in Westberlin gehört und beachtet wird. Westberlin muß mit' der Zeit gehen. Nur so kann die Stadt ihrer Verantwortung für Frieden und Sicherheit gerecht werden."
Noch 5 Tage bis zum AJK
Prof. Dr. Jäckel: Wir können westdeutschen Gästen von großen Erfolgen berichten
Berlin (ND). Bis zum Sonnabend hatten sich 1500 westdeutsche Jugendliche beim Organisationsbüro zum VIII. Deutschen Arbeiteri jugendkongreß in Karl-
Marx-Stadt angemeldet. Täglich treffen neue Zusagen ein.
Eine Gruppe bayerischer Junggewerkschafter teilte mit: „Bisher haben wir auf die gehört, die uns immer vor einem DDR-Besuch warnten. Damit wird jetzt Schluß gemacht Schließlich sind wir der Wiedervereinigung mit der Politik der Bonner Regierung keinen Schritt näher gekommen. Jetzt unterhalten wir uns mit den Kollegen im Osten darüber."' ,
Die Jugend unserer Republik bereitet »Ich mit guten Taten auf die Kingstfeiertage vor, So. fcpnttrtHerf* und baute der Kiub Junger Techniker Ixn GroDdrehmaschinenbau „8. Mal* Karl-Marx-Stadt für Drehmaschinen eine automatische Zuführung.
Der Rektor der Technischen Hochschule Karl-Marx-Stadt, Prof. Dr. Jäckel, erklärte in einem ADN-Interview: „Wir können den westdeutschen Gästen von außerordentlichen Erfolgen berichten. Allein an unserer Hochschule, an der gegenwärtig rund 4000 Studenten immatrikuliert sind, beträgt die Zahl der Arbeiter- und Bauernkinder rund «0 Prozent, während an westdeutschen Hochschulen nur etwa 5 Prozent der Studenten Arbeiterkinder sind." Deshalb hätten die Kongreßteilnehmer allen Grund, sich zu Pfingsten über die großzügige Jugendpolitik in unserem Staat zu unterhalten. „Die westdeutschen Gäste sollen aus eigene^ Anschauung kennenlernen, was ein sozialistischer Staat und die geeinte Arbeiterklasse für die Weiterbildung der Arbeiterjugend alles tun."
Dieser Text wurde nachträglich digitalisiert. Dabei können Fehler bei der automatischen Texterkennung passieren.
Wir sind bemüht, diese zu beheben: Wenn Sie Fehler finden, klicken Sie hier
Vielen Dank!
Login
