Bitte beschreiben Sie kurz, welchen Fehler Sie im Artikel gefunden haben.
Bitte alle mit * gekennzeichneten Felder ausfüllen.
Die Redaktion erhielt in den letzten Tagen und Wochen zahlreiche Briefe zu unserer gemeinsam mit Radio DDR organisierten publizistischen Aktion. In diesen Zuschriften geht es um den sozialistischen Wettbewerb, der jetzt unter der Losung geführt wird: „Durch, sozialistische Rationalisierung zur Erhöhung des Nationaleinkommens — Aus dem Groschen die Mark!"
Die meisten Briefe beeindrucken dadurch, daß in unserer Republik die Werktätigen die Rationalisierung als ihre ureigenste Sache betrachten. „Die Rationalisierung", so sagen Gewerkschaftsvertrauensleute des Berliner VEB Elektrokohle, „verlangt natürlich große Anstrengungen, Tatkraft, Ideenreichtum und sicher auch manches persönliche Opfer an Freizeit und Bequemlichkeit, denn sie ist mit Lernen und Parteiergreifen für das Neue verbunden. Aber die Vorteile, die sie uns bringt, wiegen; alle Mühe auf. Rationalisierung ist unser aller Sache, weil sie der Gesellschaft und dem einzelnen nutzt." Diese Übereinstimmung der gesellschaftlichen und persönlichen Interessen, von Partei und Regierung durch das neue ökonomische System der Planung und Leitung, klug gefördert, wurde in unserer Republik zur Haupttriebkraft.% der sozialistischen Produktion.
Blättern wir,'um nicht allgemein zu bleiben,'ein wenig in unseren Zuschriften, in de4&J 'sehr vielfältig bewiesen wird, welchen Nutzen die Werktätigen der DDR von der Rationalisierung haben:
Die wichtigste Seite, den maximalen Zuwachs zum Nationaleinkommen, erwähnen die Werktätigen des VEB Mikrosa • Schleifmaschinenwerk Leipzig. „Uns"; so schreiben sie, „versetzt die komplexe Rationalisierung -in. die Lage, die- Produktion auf dem Weltmarkt stark gefragter Spitzenerzeugnisse zu erweitern, indem mit dem vorhandenen Maschinenpark mehr produziert, die. .»zur Verfügung stehende Arbeitszeit, maximal für die Produktion von Qualitätserzeugnissen genutzt und der, Aufwand an lebendiger . und vergegenständlichter Arbeit t ständig verringert wird. Der Nutzeffekt schlägt' sich in größerem Zuwachs zum Nationaleinkommen nieder. Das ermöglicht uns, unsere Volkswirtschaft schneller entsprechend den Erfordernissen der technischen- Revolution weiterzuentwickeln und unseren Lebensstandard weiter zu verbessern."-
*.-
Den Dieselmotorenbauern des Magdeburger Karl-Liebknecht-Werkes geht es auch.um die politische Wir-, kung der Arbeit der Rationalisatoren. „Wir, sind z. B. ■.zuallererst und zutiefst am Frieden interessiert", schreiben sie. „Ob Frieden in Europa% herrscht oder die Bonner Atomkrieger die,Welt ins Elend stürzen können, hängt' wesentlich vom Erfolg der außenpolitischen und gesamtnationalen Initiativen der DDR ab. Nun bestätigen diei Erfahrungen der letzten" Jahre, daß deren Wirkung um so größer ist, je stärker unsere Republik ist. In diesem Sirine liegen also jedem unserer Schritte zur Erhaltung des Friedens, und zur1 Verständigung zwischen den beiden deutschen Staaten gute Taten • in der Produktion zugrunde. Wir glauben, deshalb, daß gerade unser Beitrag zur Rationalisierung ein besonders wichtiger-Beitrag zum Frieden ist".
Auf einen weiteren Aspekt des Nutzens der- Rationalisierung für den Arbeiter weisen die Schiffbauer der Warnowwerft. "hin. Sie.-sagen: „V.ön -grpßer'Bedeutung dafür, ob wir Freude,an der Arbeit haben und gut verdienen,. ist. die Organisation des Produktionsflusses. In der Vergangenheit war es damit nicht immer zum besteh bestellt/ y Zulieferungen stockten, Wattezeiten mußten geschrieben werden, durch lange Transportwege entstanden zusätzliche Belastungen. Nicht; etwa, daß jetzt'schon alles ideal geregelt isi Aber wir spüren; 'Die 'komplexe 'Rationalisierung, besonders der'rationell-, organisierte Prbduktionsiluß, trägt wesentlich dazu bei, dem unrhjrthmischen' Ablauf der Arbeit ..beizukommen; .'Es' zieht Ordnung im Betrieb ein, und davon profitieren' iwir/- sowohl hinsichtlich der ArbeitsätmösphMre als auch des Verdienstes.**: ..... ,
■ Ip ähnlicher. Richtung liegt'eine Zuschrift, äus> dem ,Mansfeld-Kombinat
(Fortsetzung Seite 2. Spalt« 1)
Login
