Von unseren Redaktionsmitgliedern Dieter Adolph und Herbert Woll
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Berlin. Das Zentrale Spartakiadekomitee beriet am Donnerstagnachmittag auf seiner zweiten Sitzung im Haus des Zentralrates der FDJ, wie die mobilisierende Wirkung der Spartakiaden künftig auf die gesamte Jugend ausgedehnt werden kann. . i
■ An der Beratung nahmen teil: Horst Schumann,- Mitglied des Staatsrates und 1. Sekretär.des FDJ- Zentralrates, Margot Honecker, Minister für Volksbildung, Konrad Naumann, Sekretär der '* Bezirksleitung Berlin, Jochen Hertwig, Sekretär der Zentralleitung der Pionierorganisation, Rudi Reichert, amtierender Präsident des DTSB, Prof. Dr. Günter Erbach, amtierender Vorsitzender des Staatlichen Komitees für Körperkultur und Sport, Rudi Hellmann, Leitender Arbeitsgruppe Sport im ZK, DTSB-Sekretäre sowie Funktionäre der FDJ, des FDGB und des Staatsapparates.
Ausgehend von den Beratungen des 11. Plen-jrns, stellte Horst -Schumann in stinerrv «ittlelterKien Referat fest, daß sich im Zeitraum bis 1970 die Lebensweise der Werktätigen, vor allem der Jugend, verändern wird. Das macht eine niveauvollere Beschäftigung in der Freizeit erforderlich. „Der Sport, die Spartakiaden sind damit Sache der ganzen Gesellschaft." ' •■•■
Horst Schumann hob die charaktermldenden Eigenschaften des.Sports hervor und wies auf die notwendige Einheit von geistiger, moralischer und körperlicher Erziehung und Bildung der jungen Generation hin. Es sei Aufgabe der FDJ, ■der Pionierorganisation, des DTSB und aller anderen gesellschaftlichen Organe, ein echtes Bedürfnis aller Jungen und Mädchen für den Sport zu wecken. „Jene Kinder und Jugendliche, die bei den Qualifikationswettkämpfen für die Zentrale Spartakiade ausscheiden, dürfen wir unter keinen Umständen aus den Augen verlieren." (Siehe auch Seite 6)
Minister Margot Honecker betonte,, daß die komplizierten Aufgaben des 11. Plenums nur gelöst werden können, wenn wir leistungsfähige, disziplinierte, körperlich gesunde und lebensfrohe junge Menschen erziehen,, die vor Schwierigkeiten nicht zurückschrecken. Sie verwies auf die Notwendigkeit, die vielseitige Entwicklung des Kinder- und Jugend^ sporta auch systematisch auf lange Sicht zu planen, wobei der Heranbildung «Sfler Vielzahl qualifizierter Übungsleiter .besondere Bedeutung zukomme.
„Was. wir erreichen wollen, ist doch, daß in aller. Schulen und in jedem Ort der Massensport unter den Kindern und Jugendlichen entwickelt wird. Ohne den Sport sind die großen Aufgaben der Zukunft ' nicht zu - lösen", • sagte Margot Honecker. - .
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