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Die Partei kann sich auf uns Bauern verlassen. Wir sorgen dafür, daß der Tisch der Republik immer besser gedeckt wird." Das erklärte Fritz Woit, Vorsitzender der LPG Görzign am 18. April vor dem Politbüro des ZK, als Vertreter der Werktätigen über die Ergebnisse im Wettbewerb zu Ehren des 20. Jahrestages unserer Partei berichteten. Im Namen aller Genossenschaftsbauern versicherte Fritz Woit: „Wir setzen den Wettbewerb unter der Losung fort: Mit den Erfahrungen der Besten in jeder LPG mehr, besser und billiger^ produzieren."
Seitdem sind erst fünf Wochen ver- ■gangeh. Und doch haben die Bäuerinnen, Bauern und Landarbeiter bereits bewiesen, daß Fritz, Wöit. dem Politbüro ni<ht zuviel .^versprochen' hatte. Minister Heinz Kuhrig berichtete am Mittwoch vor den Mitgliedern des Landwirtschaftsrates, daß die Genossenschaften und Volksgüter bis zum 20. Mai den anteiligen Plan der tierischen Produktion in allen Positionen erfüllt und teilweise überboten haben. Die Ergebnisse Liegen höher als im Vorjahr, in dem unsere Landwirtschaft die bisher höchsten Leistungen vollbrachte. Besonders erfreulich ist, daß in der Milchproduktion gegenüber dem Vorjahr ein Zuwachs von 10,6 Prozent erreicht werden konnte. Diese Tatsachen zeigen: Unsere Bauern sind gewillt, die Friedenspolitik unserer Partei und unseres Staates mit guten Taten im Wettbewerb zu unterstützen. Sie wollen auf ihre Weise mit handfesten ökonomischen Ergebnissen dazu beitragen, das Gespräch mit den Mitgliedern und Freunden der SPD über die Grundfragen der Nation voranzubringen.
Zu den bisherigen Erfolgen haben jedoch nicht alle Betriebe und alle Bezirke in gleichem Maße beigetragen. Die Bezirke Schwerin, Rostock, Magdeburg und Neubrandenburg produzierten zwar mehr Milch als im Vorjahr. Aber die Ziele des Planes erreichten sie nicht ganz. Zweifellos war den Bauern dieser Gebiete das Wetter kein Verbündeter im Wettbewerb. Im April standen im Norden viele Wiesen und Weiden unter Wasser. Die Grünfutterperiode begann später als in den Vorjahren. Das Futter mußte infolge mangelnder Vorräte vielfach gestreckt werden. In den Bezirken Suhl, Gera, Neubrandenburg und Halle wurden die Planziele der Schlachtviehproduktion nicht ganz erfüllt. Eine der Ursachen besteht darin, daß wegen niedriger Hack-; fruchterträge im Jahre 1965 dieFutter-j grundlage unzureichend war.
In dem einen wie dem anderen Fall bestätigt sich: Gute Ergebnisse in der Viehwirtschaft setzen voraus, daß die LPG und VEG die Bodenfruchtbarkeit; systematisch verbessern, daß siä hohe Erträge bei.Getreide, Kartoffeln« Zuckerrüben und vor allem auf dem Grünland erzielen. Deshalb sehen viele Genossenschaften gegenwärtig ihre wichtigste Wettbewerbsauf gäbe darin, die Zuckerrüben und Kartoffeln ordentlich zu pflegen und die Heuernte in kürzester Frist und in guter Qualität unter -Dach und. Fach zu bringen.
Die Erfahrungen der besten LPG lehren, daß innerbetriebliche Verträge, wie sie in Neuholland, Pessin und anderen Betrieben zwischen den Vorständen und den einzelnen Kollektiven vereinbart wurden, die Initiative aller Genossenschaftsmitglieder im Wettbewerb anregen. Jeder fühlt sich dafür verantwortlich, auf seinem Platz seinen Anteil zu leisten, damit das Ziel des Betriebes und letztlich des Volkswirtschaftsplanes erreicht wird.
(Fortsetzung Seite 2. Svalte l) '■•
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