Bitte beschreiben Sie kurz, welchen Fehler Sie im Artikel gefunden haben.
Bitte alle mit * gekennzeichneten Felder ausfüllen.
Frau Inge Keller ist den Lesern des „Neuen Deutschlands" als hervorragende Schauspielerin bekannt. Weniger bekannt ist vielleicht die Tatsache, daß sie dem Nationalrat der Nationalen Front als Mitglied angehört. Auf dessen jüngster Tagung vermittelte sie Eindrücke, die ' sie auf einer. Gastspielreise in Westdeutschland empfing. Sie sprach zu den Lebensfragen der Nation und dabei von der „Heimatlosigkeit" ihrer westdeutschen Kollegen „inmitten der Attraktivität der Schaufenster" .und deren „Fassungslosigkeit angesichts der Attraktivität unserer sozialistischen Menschengemeinschaft".
Ich finde diese Worte sehr charakteristisch, denn unsere sozialistische Lebensgemeinschaft wird wesentlich dazu beitragen — so sagte Genosse Walter Ulbricht in seiner programmatischen Rede am 21. April —, das Bild des künftigen Vaterlandes der Deutschen zu formen. Warum ist das so? Wir haben die Ursachen des Krieges restlos beseitigt. Bei uns weiß jeder, daß unsere Politik auf die Erhaltung des Friedens gerichtet ist. Drüben ahnen viele, daß die gesamte Politik der Bonner Regierung nur dem Ziele dient, Kernwaffen zu erlangen und zu versuchen, das Deutsche Reich in den Grenzen von 1937 wiederherzustellen — also einen neuen Krieg vom Zaune.zu brechen. Wir haben die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen abgeschafft. Woran spüren die Werktätigen drüben, daß sie Knechte geblieben sind? Daran, daß sie regelrecht weggeworfen werden, wenn sie nicht mehr in der Lage sind, Profit zu produzieren. Daran, daß sich niemand darum sorgt, ihre Kinder für die Anforderungen des Jahres 1980 auszurüsten. Unsere Ordnung ist eine menschliche Ordnung. In Westdeutschland aber existiert die unmenschlich formierte Gesellschaft.
Wir begrüßen sehr, daß Westdeutsche in zunehmender Zahl bei der. Begegnung mit DDR-Bürgern verstehen lernen, welcher Staat in Deutschland wirklich attraktiv ist und welche Ordnung in Deutschland geändert werden muß, wollen die Werktätigen ( als Menschen leben. Sie werden dann auch begreifen, daß es innerstes Anliegen ist, wenn bei uns alle Hand anlegen, um die Republik zu entwickeln — „mit Initiative, Herz und Verstand", wie Genosse Siegfried Wiegand aus dem Magdeburger Karl-Liebknecht-Werk auf der Tagung des Nationalrates formulierte. Er sprach im Auftrag jener Diesel,- motorenbauer, die kürzlich die Initiative zur Weiterführung des sozialistischen Wettbewerbs ergriffen: „Je stärker die Positionen unserer DDR, desto sicherer der Friede."
Der Nationalrat hat aufgerufen, alles zu tun, um die Arbeiter-und- Bauern-Macht politisch, ökonomisch, kulturell und militärisch zu festigen. Das wird, geschehen — mit zunehmendem Erfolg. Das „Geheimnis" dieser Zuversicht? Die neue sozialistische Menschengemeinschaft in unserer Republik!
Login
