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Früher reichte fürs ganze Leben, was einer in jungen, Jahren lernte. Ein Maurer z. B.. setzte zeitlebens Stein auf1 Stein; 'wie. es Genera-. troneii vor1 ihm getan hatten.' Heute" ist der Mäürer Baufacharbeitfeil /Seine Tätigkeitsmerkmale haben rsich\ wesentlich verändert. So;ist es;in vielen ■Berufen. Die Erfordernisse der ganzen technischen Entwicklung der letzten Jahrzehnte, vornehmlich aber- die der technischen Revolution veränderten den Charakter dieser Berufe und ändern ihn ..weiterhin. „Die technische Revolution wirft i alte .' Werte radikal' über Bord und setzt neue Maßstäbe für Wissen;., und Können der Menschen. Dieser. Umstand führte dazu, daß auch die Schule ihr Gesicht ■ ändern mußte/ Das aber konnte- sie - wie die Praxis zeigt — nur unter den Bedingungen >des; Sozialismus., Indem- wir das Bildungsprivileg der vormals herrschenden Klasse beseitigten, ■ die ■ allgemeinbildende polytechnische Oberschule .errichteten, den Arbeiter- und Bauernkindern das Tor" zur Hochschule' pffneten und ein breites Netz: von Abendoberschulen, Volkshochschulen und Betriebsakademien schufen,1 wurde" es möglich, planmäßig jenes. Wissen - und Können zu vermitteln, das den Erfordernissen der technischen Revolution entspricht. Entscheidenden Anteil hat daran die polytechnische. -Bildung und Er-, Ziehung.
TTTir stehen heute vor der Aufgabe,; W, die Jugend so zu bilden und zu erziehen, daß sie den hohen Ansprüchen der technischen Revolution unter den Bedingungen des umfassenden; Auf-; baus des Sozialismus gewachsen ist. Unter diesem Blickpunkt gewinnt der berufsvorbereitende polytechnische Un->. terricht große nationale Bedeutung, da vom Stand des Wissens und Könnens abhängt, wer den Kampf Inder Sphäre der.; materiellen Produktion gewinnt.
Die." ftätüi^der-groBeiv Industrie ^"Bedinge den ^ Wechsel "der 'Arbeit; Fluß der Funktion, allseitige Beweglichkeit des Arbeitens", sagte schon Karl Marx voraus, - Aber damals begann eben erst die Dampfmaschine das Gesicht der großen Industrie; zu prägen. Dennoch nötigte schon diese industrielle Umwälzung zur Einführung. einer allgemeinen sechs- bis,achtjähri-1 gen Schulpflicht. Wieviel mehr Wissen und Können, wieviel mehr Beweglichkeit und Anpassungsfähigkeit müssen wir heute verlangen, damit sich der Produzent von morgen rasch in veränderte Produktionsbedingungen, neue Technologien,; neue Aufgaben hineinfindet, und zwar dergestalt, daß er nicht zum bloßen Anhängsel der modernen Maschinerie, sondern zu deren Beherrscher und .Schöpfer wird. Das aber ist nur unter solchen Bedingungen möglich, wo die Arbeiterklasse die Macht im Staate ausübt, wo sie auch die Wirtschaft beherrscht und .lenkt
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