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; kö. Ein Meer Von rfarbe und Lebens- ' freude bot sich den Beschauern, als die Rostocker am Sonntag, .durchs He« .ihrer Stadt zogen, ihre vielen Gäste aus nah und fern grüßend. Gleich anderen Ehrengästen winkte auch Frau Tekla Torbrink aus Schweden zurück. Das gütige Antlitz der sozialdemokrgtischen.Reichstagsabgeordneten drückte tiefe Bewegung aus: «Ich flieirte, nicht nut das Meer, das uns Verbindet, alle' Meere sollen Meere' des Friedens sein, und keines darf aggressiven Zielen' offenstehen." Sie sagte es ernst und nachdenklich, auf die; Kinder deutend, die auf , dem ungewohnten Parkett des Platzes einen Volkstanz zeigten. Die Verantwortung eines reifen Lebens.sprach aus-'diesen knappen Worten. . Verantwortung för das Leben, das es zu schützen gilt — das war auch der Tenor der Worte Walter Ulbrichts, der Worte Willi Stophs. Der Ministerpräsident riß denen, die neue Gefahren für das Leben der Völker Nordeuropas bringen, die Tarnkappe herunter und hielt sich an Tatsachen, die das aggressive Streben der westdeutschen Militaristen "belegen. -
Der zwingende Schluß daraus: gemeinsam'der Gefahr zu begegnen, das Meer und die Länder, die es Verbindet, gemeinsam' zu sichern. Dieser Logik entspricht es, daß sich die Gäste aus den nordischen Staaten nicht nur unsere- Errungenschaften . anschauen werden. Ob auf der Arbeiterkonferenz der Ostseeländer, dem Juristenseminar, dem FraüehforuW oder:' der erstmalig stattfindenden Kommunalpolitikertagung — überall wird das. große Anlieger) der Völker im Ostseeraum Mittelpunkt sein. Die Pädagogen, die sich zu einem Seminar zusammenfinden, die Jugendlichen, die' in Gradi-Müritz ums Lagerfeuer-sitzen - sie fühlen steh besonders verpflichtet, Partei iu: ergreifen für den Frieden.
Eine Fotomontage John Heartfields zeigte kurze Zeit -vor der faschistischen Barbarei - Kinobesucher, die sich auf der Leinwand eine Filmszene betrachten. .Tu etwas, damit du nicht vom Zuschauer zum Objekt des Krieges wirst", hatte der große Künstler dazu geschrieben. Ich mußte daran denken, als Künstler des Volkstheaters Rostode zum Abschluß der großen Demonstration in eindringlichen Szenenfolgen zur Solidarität mit Vietnams heldenhaftem Volk riefen'.
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