Kurzlich berichtete „Neues Deutschland", daß eine Kooperationskette für Porlen entsteht. Was steckt hinter dieser Mitteilung? «
Porlen ist ein geschäumtes Kunstleder, das sich ausgezeichnet zu Taschen und Schuhen verarbeiten läßt Waren aus Porten sind überall gefragt, in unseren Läden und auf dem Weltmarkt
Mehr Taschen aus* Porlen>. das erfordert mehr Meterware Porlen. Und' das wiederum verlangt mehr Rohstoffe für die Fertigung von Porlen.'- Es ist also eine ganze Kette von Betrieben der verschiedensten Industrie-, zweige an dieser Produktion beteiligt: Nur ein schwaches Glied in; dieser- Kette der Kooperationspartner — und alle gutgemeinten Pläne des Final-' Produzenten, die: Produktion -welti marktfähiger Erzeugnisse zu steigern; geraten ins Wanken.
Um das zu verhindern, vereinbart die WB Leder und Kunstleder als Produzent von Porlen mit ihrem wichtigsten Zulieferer, der WB Elektro^ chemie und Plaste, feste Verträge über die künftige Rohstoffzufuhr, mit genauen Festlegungen über Menge, Termin, Kosten und Qualität Andererseits ist die erstgenannte WB selbst auch Zulieferer — nämlich für die Por-' len verarbeitenden Betriebe in der VVB Lederwaren und der WB Schuhe. Diese beiden sind ebenso an klaren Regelungen ihrer Kooperations-; beziehungen interessiert
So entsteht für Porlen, wofür das 13. Plenum den Begriff der Kooperationskette oder des Kooperationsver-- bandes prägte: eine durch genaue vertragliche Vereinbarungen geregelte ständige Zusammenarbeit vom Produzenten des Grundmaterials bis zum Absatz eines Erzeugnisses.
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