2. Februar
17.02.1976 / Seite 1 / Allgemein

Genossen im Arbeitskollektiv

Ich sehe meinen Auftrag als Kommunist 4al"in> die politisch-ideologische Tätigkeit in meinem Arbeitskollektiv mit solch einer Wirksamkeit zu entwickeln, daß alle Aufgaben, die die Partei stellt, erfüllt werden." Mit diesen Worten schilderte die Anlagenfahrerin Emmi Ubl aus dem Kalibetrieb „Werra" aus Merkers ihre Aufgabe für die kommende Zeit. So wie sie denken und handeln überall die Mitglieder und Kandidaten der SED, gerade jetzt, während der großen Volksdiskussion über die Materialien zum IX. Parteitag. Zusammen mit dem neuen Programm und der Direktive für den Fünfjahrplan ist ein drittes Dokument bestimmend für die Haltung der Kommunisten in ihrem Arbeitskollektiv — der Entwurf des Parteistatuts.

Im Mittelpunkt seiner Erörterung steht vor allem der Abschnitt I über die Pflichten und Rechte der Parteimitglieder. Es entspricht der Erfahrung und der Praxis der Parteiarbeit, wenn es darin heißt, es gelte, die Verbundenheit mit den Massen unaufhörlich zu festigen, ihnen den Sinn der Politik und der Beschlüsse der Partei zu erläutern, sie von der Richtigkeit der Politik der Partei zu überzeugen, sie für deren Durchführung zu gewinnen und von den Massen zu lernen.

Wo immer sich Genossen in diesen Tagen über die Dokumente verständigen, Vorschläge machen, Anträge formulieren und neue Initiativen ergreifen — stets räumen sie den wachsenden Ansprüchen an die eigene Arbeit den ersten Rang ein. Überzeugend argumentieren und persönlich Vorbild sein, diese Forderung wird an ein Mitglied unseres Kampfbundes täglich und in jeder Situation, vor allem an seinem Arbeitsplatz, gestellt. Durch ihre Persönlichkeit und Aktivität geben die Genossen in ihren Kollektiven ein Beispiel kommunistischen Denkens und Handelns. Indem sie im sozialistischen Wettbewerb vorangehen, vertiefen sie gleichzeitig das Verständnis für die Einheit von Wirtschafts- und Sozialpolitik der Partei, mobilisieren sie die schöpferische Kraft aller Werktätigen für die weitere Verwirklichung der Hauptaufgabe, die der klare Kurs unserer Partei ist und bleibt.

Die Mitglieder und Kandidaten der SED stehen, wie es der Entwurf des. Statuts vorsieht, in vorderster Reihe, wenn es gilt, vorbildliche sozialistische Einstellung zur Arbeit zu beweisen und Bahnbrecher des Neuen zu sein. Sie bringen den Kollegen, ihren Vorschlägen und Hinweisen Achtung und Aufmerksamkeit entgegen. Jedes Parteimitglied wird im Entwurf des Statuts verpflichtet — so, wie es auch das Programm und die Direktive vorsehen —, „für ein hohes Entwicklungstempo der sozialistischen Produktion, die Erhöhung der Effektivität, den wissenschaftlich-technischen Fortschritt und das Wachstum der Arbeitsproduktivität zu wirken". Wie allen die Erfahrungen der Besten zugänglich gemacht, wie sie mit der Kraft der Überzeugung verallgemeinert werden — das sind Ansprüche an die Genossen, die in den Diskussionen der Parteikollektive eine große Rolle spielen.

Pflichten und Rechte, wie sie im Entwurf des Statuts formuliert Sind, entsprechen den Erfahrungen, Erkenntnissen und Fähigkeiten der Parteimitglieder. Sie sind Richtschnur ihres Handelns. Eindrucksvoll haben das auch die Parteiwahlen in den Gruppen, Abteilungsparteiorganisationen und Grundorganisationen bewiesen. Die neugewählten Leitungen und alle Kommunisten informierten ihre Kollegen über die Ziele, die es bis zum IX. Parteitag zu erreichen gilt. Neue Vorhaben werden gemeinsam angepackt. Nicht zuletzt beweist dieses vertrauensvolle Zusammengehen die wachsende politisch*-moralische Einheit des Volkes der Deutschen Demokratischen Republik.

So sind viele Gedanken des Statuts, für alle sichtbar, lebendige Praxis der Parteiarbeit. Unter ihnen auch dieser: „Jeder Kommunist fördert die sozialistische Bewußtseinsbildung der Bürger im Geiste der Weltanschauung der Arbeiterklasse, des Marxismus-Leninismus und des proletarischen Internationalismus ..." Gerade in den Arbeitskollektiven tritt zutage — in der Tätigkeit der Agitatoren, beim aktuellen Gespräch in der Brigade —, daß die Genossen ihre politischen und theoretischen Kenntnisse in wirksamer Weise vervollkommnen. Dabei sind die Werke der Klassiker, die Beschlüsse der Partei und die Entwürfe der drei Dokumente zum IX. Parteitag die Quellen, aus denen jeder Kommunist Wissen und Kraft schöpft. Allen Genossen geht es darum, stets der großen Ehre und hohen Verpflichtung gerecht zu werden, Mitglied der SED zu sein.

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