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N. A. Tichonow zu einem freundschaftlichen Gespräch, herzlich erwiderte.
Der Erste Sekretär des ZK der SED, Erich Honecker, würdigte den XXV. Parteitag, auf dem eine begeisternde Perspektive der weiteren Entwicklung der Sowjetgesellschaft auf dem Wege zum Kommunismus gegeben wurde, als ein Ereignis von welthistorischer Bedeutung, das bei den Kommunisten und allen Werktätigen in der DDR einen großen, zustimmenden Widerhall gefunden hat. , Er hob hervor, daß die Auswertung der Dokumente des XXV. Parteitages der KPdSU, wie sie von der 17. Tagung des Zentralkomitees der SED vorgenommen wurde, eine wertvolle Quelle für die erfolgreiche Meisterung der in der DDR stehenden Aufgaben bei der weiteren Gestaltung der entwickelten sozialistischen Gesellschaft und der Schaffung ider Voraussetzungen für den allmählichen Übergang zum Kommunismus ist.
In der breiten Volksaussprache zu den für den IX. Parteitag vorbereiteten Dokumenten manifestierte sich erneut die feste, brüderliche Verbundenheit mit der KPdSU und die tiefe Freundschaft zur Sowjetunion.
Genosse Honecker und Genosse Tichonow brachten ihre feste Überzeugung zum Ausdruck, daß die Beschlüsse des XXV. Parteitages der KPdSU und des bevorstehenden IX. Parteitages der SED der weiteren Annäherung unserer Völker und Staaten neue, große Impulse verleihen werden.
In diesem Zusammenhang hoben die Gesprächspartner die große Bedeutung des Vertrages über Freundschaft, Zusammenarbeit und gegenseitigen Beistand vom 7. Oktober 1975 hervor, auf dessen Basis sich die brüderlichen Beziehungen zwischen der DDR und der UdSSR auf allen Gebieten des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens immer mehr vertiefen. Mit ihm sind die Hauptrichtungen der allseitigen Zusammenarbeit auf lange Sicht festgelegt.
In dem in herzlicher Atmosphäre geführten Meinungsaustausch wurde von beiden Seiten die große Bedeutung der weiteren Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen der DDR und der UdSSR auf dem Gebiet der Wirtschaft, Wissenschaft und Technik für die erfolgreiche Verwirklichung der in beiden Ländern im Fünfjahrplanzeitraum 1976—1980 stehenden Aufgaben zur weiteren Erhöhung der Effektivität und Qualität der Produktion auf dem Wege der Intensivierung hervorgehoben. Die Paritätische Regierungskommission für wirtschaftliche und wissenschaftlichtechnische Zusammenarbeit zwischen der DDR und der UdSSR trägt dabei für die Erreichung neuer Dimensionen für das enge Zusammenwirken der Volkswirtschaften beider Länder und ihre weitere Verflechtung große Verantwortung.
Ausgehend von den Beschlüssen des RGW zur weiteren Verwirklichung des Komplexprogramms der sozialistischen ökonomischen Integration, insbesondere zur Ausarbeitung langfristiger Zielprogramme, standen in dem Meinungsaustausch Fragen der Koordinierung und Abstimmung der Volkswirtschaftspläne für einen längerfristigen Zeitraum, Perspektivmaßnahmen zur Entwicklung der wichtigsten Zweige der Volkswirtschaft sowie die weitere Vertiefung der Spezialisierung und Kooperation in Forschung und Produktion im Vordergrund.
Beide Seiten würdigten die großen Anstrengungen und hervorragenden Ergebnisse der Werktätigen beider Länder bei der termin- und qualitätsgerechten Realisierung der während der Koordinierung der Volkswirtschaftspläne für den Zeitraum 1976 bis 1980 getroffenen Vereinbarungen als eine stabile Grundlage für die weitere Entwicklung der ökonomischen Beziehungen zum Wohle unserer Völker.
An der freundschaftlichen Begegnung nahmen das Mitglied des Politbüros des ZK der SED und Erster Stellvertreter des Vorsitzenden des Ministerrates der DDR, Günter Mittag, das Mitglied des Politbüros und Sekretär des ZK der SED Paul Verner, der Kandidat des Politbüros des ZK der SED und Vorsitzende der Staatlichen Plankommission, Gerhard Schür er, und der 1. Stellvertreter des Vorsitzenden des Staatlichen Plankomitees der UdSSR, Genosse Lebedjew, teil.
Bei der Begegnung war auch das Mitglied des ZK der KPdSU, der Außerordentliche und Bevollmächtigte Botschafter der UdSSR in der DDR, Piotr Abrassimow, zugegen.
Ferner fanden Beratungen über die weitere Vertiefung der wissenschaftlich-technischen und ökonomischen Zusammenarbeit zwischen der DDR und der UdSSR statt, an denen von seiten der DDR Günter Mittag, Paul Verner, Gerhard Schürer und von sowjetischer Seite N. A. Tichonow, V. D. Lebedjew und P. Ä. Abrassimow teilnahmen.
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