Berlin (ND). Mitglieder der Parteiführung besuchten am Freitag, dem Vorabend weiterer Kreisdeiegiertenkonferenzen der SED, Werktätige in Betrieben unserer Republik. In herzlichen Gesprächen informierten sie sich über zahlreiche Initiativen im sozialistischen Wettbewerb zu Ehren des IX. Parteitages der SED. Eindrucksvoll widerspiegelten die Begegnungen das enge Vertrauensverhältnis der Arbeiterklasse und aller Werktätigen zur Partei. So besuchten die Mitglieder des Politbüros des ZK der SED Werner Lamberz das Reifenkombinat Fürstenwalde; Günter Mittag den Schwermaschinenbau NOBAS Nordhausen; Erich Mückenberger das Lederwarenwerk Schwerin-Süd; Horst Sindermann das Kombinat Kinderfahrzeuge ZEKIWA Zeitz; Willi Stoph dqs Rohrkombinat Riesa. An den Begegnungen nahmen 1. Sekretäre von Bezirksund Kreisleitungen der SED teil.
Werktätige im Fürstenwalder Stammbetrieb des Reifenkombinates brachten in vielen Diskussionen mit Werner Lamberz ihre Zustimmung zu den Entwürfen der Parteitagsdokumente zum Ausdruck. Im Verlauf zahlreicher Gespräche an den Arbeitsplätzen berichteten die Reifenwerker von dem Vorhaben, im Wettbewerb zu Ehren des IX. Parteitages der SED bis Ende April den Jahresplan mit 33 Prozent zu erfüllen. Karl-Heinz Hübner, Initiator der „Notizen zum Plan", schilderte seine Erfahrungen bei der sozialistischen Intensivierung des Produktionsprozesses.
Beim Rundgang im VEB Schwermaschinenbau NOBAS Nordhausen überzeugte sich Günter Mittag von hohen Wettbewerbsleistungen des Betriebskollektivs. Zu den nächsten Zielen gehört es, für den Hydraulitobagger ÜB 631, der besonders dem Wohnungsbau nutzt, das Gütezeichen „Q" zu erringen. In der Montagehalle schilderten Schlosser, Rohrleger und Monteure ihre Erfolge mit persönlichen und kollektiv-schöpferischen Plänen zur Steigerung der Arbeitsproduktivität.
Im Mittelpunkt der Gespräche, die Erich Mückenberger mit den Arbeiterinnen des Lederwarenwerkes in Schwerin-Süd führte, standen die Sicherung hoher Qualität der Erzeugnisse und die stetige Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen der Belegschaft dieses nach dem VIII. Parteitag, der SED errichteten Betriebes. Bauarbeiter des Schweriner Industrdebaukomfoinates bekräftigten ihre Verpflichtung, die neue große Produktionshalle des Lederwarenwerkes zu Ehren des IX. Parteitages vorfristig am 13. Mai 1976 zu übergeben.
Mehrere in den letzten Jahren grundlegend rationalisierte Produktionsabschnitte im Stammbetrieb des Kombinates ZEKIWA Zeitz besuchte Horst Sindermann und informierte sich über erfolgreiche Wettbewerbsinitiativen der Kollektive. Alle zehn Sekunden verläßt hier ein fertiges Erzeugnis die .Fließbänder. In Gesprächen über die Entwürfe der Materialien zum IX. Parteitag begrüßten zahlreiche Genossen und parteilose Kollegen, daß der. bewährte Kurs der Hauptaufgabe unbeirrbar fortgesetzt wird. Viele neue Verpflichtungen, die dem Gast überreicht wurden, zeigen die große Bereitschaft des Kollektivs, diese Politik weiter verwirklichen zu helfen.
Von ihrem Wettbewerbsziel, einen Tag Planvorsprung bis zum IX. Parteitag zu erreichen, berichteten die Brigaden Willi Stoph beim Besuch im Martinwerk I des Riesaer Rohrkombinates und im Rohrwerk III in Zeithain. Die Werktätigen des Martinwerkes I haben alle Kollektive zu der Verpflichtung angeregt, jeden Monat einen Abstich aus eingespartem Material mit eingesparter Energie zu ermöglichen. Die Verdiente Metallurgin der DDR Kernmacherin Erika Niese sprach über die Initiative, unter dem Leitmotiv „Neun Wochen zum Neunten" in allen Bereichen nach Bestwerten zu streben, die künftig Grundlage der täglichen Planabrechnung werden sollen.
Ausführlich auf den Seiten 3 und 4
Dieser Text wurde nachträglich digitalisiert. Dabei können Fehler bei der automatischen Texterkennung passieren.
Wir sind bemüht, diese zu beheben: Wenn Sie Fehler finden, klicken Sie hier
Vielen Dank!
Login
