Moskau. Die 4998 Delegierten der 15,7 Millionen Kommunisten des Sowjetlandes haben am Donnerstag die schöpferische Aussprache auf dem XXV. Parteitag der KPdSU fortgesetzt. Während des dritten Beratungstages ergriffen zehn Genossen aus den verschiedensten Teilen der Union das Wort. Einmütig stimmten die Diskussionsredner dem am Dienstag vom Generalsekretär des ZK der KPdSU, Leonid Breshnew, erstatteten Rechenschaftsbericht des Zentralkomitees zu. Die Debatte vermittelte ein eindrucksvolles Bild von den gewaltigen Errungenschaften der Erbauer des Kommunismus. Sie gestaltete sich zugleich zu einem lebhaften Erfahrungsaustausch über die besten Methoden zur Verwirklichung der auf das Wohl des Volkes, die Stärkung des Weltsozialismus und die Festigung von Frieden und Sicherheit gerichteten Innen- und Außenpolitik der KPdSU.
Während der Donnerstagsitzungen, die unter dem Vorsitz von Nikolai Podgorny, Mitglied des Politbüros des ZK der KPdSU und Vorsitzender des Präsidiums des Oberstem Sowjets, stattfanden, sprachen weitere Erste Sekretäre der Zentralkomitees kommunistischer Parteien von Unionsrepubliken der Sowjetunion, Werktätige aus Industrie und Landwirtschaft, Vertreter der Wissenschaft sowie 1. Sekretäre von Gebietsparteikomitees.
In der Vormittagssitzung des Parteitages ergriffen das Wort: die Delegierten Sergej Medunow, 1. Sekretär des Gebietsparteikomitees Krasnodar, Gejdar Alijew, Mitglied des ZK der JCPdSU und Erster Sekretär des ZK der. KP Aserbaidshans, Anatoli Alexandrow, Mitglied des ZK der KPdSU und Präsident der Akademie der Wissenschaften der UdSSR, und Jakow Rjabow, Mitglied des ZK der KPdSU und 1. Sekretär des Gebietsparteikomitees Swerdlowsk.
Nach einer Pause setzte Alexander Georgijew, Mitglied des ZK der KPdSU und 1. Sekretär des Regionsparteikomitees Altai, die Diskussion fort. Ihm folgten die Delegierten Alexander Gitalow, Brigadier im Kolchos „XX. Parteitag" in Kirowograd, und August Voss, Mitglied des ZK der KPdSU und Erster Sekretär des ZK der KP Lettlands.
Erster Diskussionsredner der Nachmittagssitzung war Turdakun Ussubalijew, Mitglied des ZK der KPdSU und Erster Sekretär des ZK der KP Kirgisiens. Weiter sprachen Alexej Tschujew, Dreher in den baltischen Werken „Sergo Ordshonikidse" Leningrad, und Leonid Kostandow, Mitglied des ZK der KPdSU und Minister für Chemie der UdSSR.
Die vom Parteitag mit lebhaftem Interesse verfolgten Diskussionsbeiträge dieser Genossen belegten anschaulich die große Schöpferkraft der Erbauer des Kommunismus und die politisch-moralische Einheit von Partei und Volk. Zugleich wurden an Hand zahlreicher Beispiele — so der beeindruckenden gesellschaftlichen Entwicklung Kirgisiens und Aserbaidshans — die gewaltigen historischen Fortschritte deutlich, die alle Völker des Sowjetlandes dank der erfolgreichen Leninschen Nationalitätenpolitik erreichten. Entschieden verurteilten die •Redner die antisowjetische Propaganda und Hetze, die von imperialistischen Kräften im Zusammenwirken mit den Maoisten entfacht werde.
Im Mittelpunkt der konstruktiven, auf die zielstrebige Verwirklichung der von Leonid Breshnew dargelegten innenund außenpolitischen Generallinie der Partei orientierten Aussprache standen erneut so wichtige Themen wie die Führung des sozialistischen Wettbewerbs in Industrie und Landwirtschaft, die Beschleunigung des wissenschaftlich-technischen Fortschritts und die sozialistische ökonomische Integration.
Die Grußansprachen weiterer führende/ Genossen von Bruderparteien wüidigten besonders das erfolgreiche Friedensprogramm der KPdSU und die großartigen Errungenschaften des Sowjetlandes auf allen Gebieten. Das Auftreten der ausländischen Gäste wurde erneut zu einer Demonstration des proletarischen Internationalismus.
Jänos Kädär erklärte, die Vergangenheit der Sowjetunion sei eine große historische Lehre, ihre Gegenwart ein Vorbild zum Nacheifern und ihre Zukunft eine glänzende Perspektive für alle Völker der Welt.^ Die historischen Erfahrungen der Sowjetunion verdienten ständige Aufmerksamkeit und werJ den niemals ihre Bedeutung einbüßen.
Todor Shiwkow bezeichnete die Einstellung zur Sowjetunion als Prüfstein für revolutionären Geist und Internationalismus, als Scheide zwischen den Kräften des Fortschritts und jenen der Reaktion. Das zurückliegende Jahrfünft habe den Triumph des Friedensprogramms gebracht, dessen Realität und tiefer Humanismus alle revolutionären und fortschrittlichen Kräfte der Welt inspiriert habe.
Alvaro Cunhal dankte vor dem Forum i des XXV Parteitages der KPdSU für die Solidarität des Sowjetvolkes. Die Unterstützung, Zuversicht und Solidarität dieses Volkes, das die Leninsche Partei im Geiste des proletarischen Internationalismus erzogen habe, bestärke die fortschrittlichen Kräfte Portugals in ihrem Kampf. Der Internationalismus der Sowjetmenschen finde in der Rede Leonid Breshnews und auf dem ganzen Parteitag eine glänzende Bestätigung.
Nicolae Ceausescu nannte die Rede Leonid Breshnews ein Panorama der großartigen Errungenschaften, die das Sowjetvolk unter der Führung der KPdSU auf allen Gebieten erreicht habe. Die großen sozialökonomischen Leistungen der Sowjetunion, ihre konsequente Politik des Friedens und der
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