Berlin (ND). Am Sonntag werden die Abgeordneten für die Volkskammer der DDR, die Stadtverordnetenversammlung von Berlin und die 14 Bezirkstage gewählt. 5006 Kandidaten stehen auf dem gemeinsamen Wahlvorschlag der, Nationalen Front. Sie wurdennach den Grundsätzen sozialistischer Demokratie von ihren Arbeitskollektiven geprüft, von den Parteien und Massenorganisationen nominiert und von öffentlichen Tagungen der Bezirks- und Kreisausschüsse der Nationalen Front beschlossen. Auch am Freitag fanden in vielen Städten und Gemeinden Wahlkundgebungen, Foren und Versammlungen statt, in denen sich Kandidaten den Wählern vorstellten. Auf den Veranstaltungen erklärten Bürger aller Klassen und Schichten,, daß sie ihre Kräfte für Frieden und Sozialismus einsetzen und ihre Stimme den Kandidaten der Nationalen Front geben werden. Mit Stolz zogen sie die Bilanz der während der ablaufenden Wahlperiode durch die Werktätigen/der Republik erreichten Erfolge. In der gemeinsamen Arbeit sehen sie eine entscheidende Voraussetzung dafür, daß die Beschlüsse des XI. Parteitages der SED verwirklicht werden und die bewährte Politik zum Wohle des Volkes fortgesetzt wird. Auf zahlreichen Kundgebungen, Versammlungen und Foren ergriffen nochmals Spitzenkandidaten der in der Nationalen Front der DDR vereinten Parteien und Massenorganisationen das Wort.
Vor den Teilnehmern der 'Wahlkundgebung in Ribnitz-Damgarten hob Egon Krenz, Mitglied des Politbüros und Sekretär des ZK der SED, hervor, daß unser sozialistisches Vaterland das gemeinsame Bündniswerk aller Klassen und Schichten unter Führung der Partei der Arbeiterklasse ist
Werner Felfe, Mitglied des Politbüros und Sekretär des ZK der SED, nannte auf der Kundgebung in Strasburg die Entscheidung für die Kandidaten der Nationalen Front eine Entscheidung für den weiteren Leistungsaufschwung der Volkswirtschaft.
Gemeinsam verschönern wir unser Leben und gemeinsam schützen wir es, sagte Armeegeneral Heinz- Keßler, Mitglied des Politbüros des ZK der SED und Minister für Nationale Verteidigung, vor Einwohnern Strausbergs.
Tatkraft und Zuversicht bestimmen in Stadt und Land das Wirken der Werktätigen, erklärte in Rostock Harry Tisch, Mitglied des Politbüros des ZK der SED und Vorsitzender des Bundesvorstandes des FDGB.
Paul Scholz, stellvertretender Vorsitzender der DBD, und Günter Hartmann, Mitglied des Präsidiums und Sekretär des Hauptausschusses der NDPD, sprachen vor Stralsunder Einwohnern. Sie würdigten die erfolgreiche Politik der DDR zum Wohle des Volkes.
In Jena und Bucha führte Kurt Hager, Mitglied des Politbüros und Sekretär des ZK der SED, Wahlgespräche, wobei er die Bedeutung der persönlichen Tat eines jeden an seinem Arbeitsplatz für die Stärkung des Sozialismus und den Frieden hervorhob.
Hans-Joachim Böhme, Mitglied des Politbüros des ZK der SED und 1. Sekretär der Bezirksleitung Halle, bekräftigte in Merseburg: Wir stimmen ein in den Ruf aus Moskau nach Abrüstung und Entspannung, nach Realismus und gutem Willen.
Auf die Vertretung der Interessen des Volkes und die Erhaltung des Friedens wird sich die Kraft der neu zu wählenden Volksvertretungen ' konzentrieren, unterstrich auf einer Kundgebung in Frankfurt Günther Kleiber, Mitglied des Politbüros des ZK der SED und Stellvertreter des Vorsitzenden .des Ministerrates.
Ihren Wunsch nach Frieden und einem gesicherten, glücklichen Leben im Sozialismus brachten Greifswalder Einwohner auf einer Kundgebung zum Ausdruck. Manfred Ewald, Präsident des DTSB der DDR, und Hermann Kant, Präsident des Schriftstellerverbandes der DDR, ergriffen das Wort.
Der bewährte Kurs der Einheit von Wirtschafts- und Sozialpolitik wird in fester Verbundenheit zwischen Partei und Volk fortgesetzt, sagte Inge Lange, Kandidat des Politbüros und Sekretär des ZK der SED, in Wernigerode.
Die auf das Wohl des Volkes und den Frieden gerichtete Politik der DDR entspricht der Verantwortung der Christen, betonte Dr. Johannes Zillig, Mitglied des Präsidiums und Sekretär des Hauptvorstandes der CDU, bei einem Wahlgespräch in Rostock.
Gemeinsam mit Gerhard Müller, Kandidat des Politbüros des ZK der SED und 1. Sekretär der Bezirksleitung Erfurt, bekräftigten Einwohner Nordhausens ihren Willen zur Verwirklichung der im Wahlaufruf gesetzten Ziele.
Werner-Walde, Kandidat des Politbüros des ZK der SED und 1. Sekretär der Bezirksleitung Cottbus, nahm in Hoyerswerda das Wort und betonte, daß unsere gute Sozialpolitik den steten Leistungszuwachs der Volkswirtschaft voraussetzt.
Vor Jung- und Erstwählern der LPG „Edwin Hoernle" in Berlin- Marzahn würdigte Wilhelm Weißgärber, Mitglied des Präsidiums des Parteivorstandes der DBD und Vorsitzender des Bezirksvorstandes Berlin, den Anteil der Jugend an der Gestaltung des Sozialismus.
Ausführlich Seiten 3, 4 und 5
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