Berlin. Ein Plus von 2,2 Taten in der industriellen Warenproduktion haben die rund 4000 Werktätigen des VEB Gummiwerke Berlin, Stammbetrieb des Kombinats Plast- und Erstverarbeitung, bisher im Wettbewerb zur Verwirklichung der Beschlüsse des XI. Parteitages der SED erzielt. Der Plan der Konsumgüterproduktion ist anteilig mit 2,8 Prozent überboten. Bis zur 11. Berliner Bestarbeiterkonferenz am 11. September wollen die Gummiwerker die erreichten guten Ergebnisse kontinuierlich1 ausbauen.
Die Produzenten eines breiten, fast 10 000 Erzeugnisse umfassenden Sortiments von Gummiformartikeln, Wellendichtringen, Verschlußelementen und anderen Elastartikeln bereiten gegenwärtig den September als einen Monat höchster Qualität vor. Bisher stellten sie in diesem Jahr ihren Partnern im Fahrzeug-, Schiff- und Maschinenbau zusätzlich Erzeugnisse mit dem Gütezeichen „Q" im Wert von über 110 000 Mark zur Verfügung. Das höchste Gütesiegel wird nun für weitere Erzeugnisse angestrebt, zum Beispiel für neue Antriebspesen, das sind Gummiteile, die in Laufwerken von Kassettenrecordern Verwendung finden. 1700 Werktätige beteiligen sich zur Zeit am innerbetrieblichen Wettbewerb um den Titel „Qualitätsarbeiter".
Wolmirstedt. 1088 Tonnen Rohsalz und 152 Tonnen Kalidünger über den Plan sind das Ergebnis einer ersten Höchstleistungsschicht von 65 Kollektiven im Kalibetrieb Zielitz anläßlich des bevorstehenden Weltfriedenstages. Damit stieg der Vorsprung des Werkkollektivs, das seit 62 Monaten plantreu ist, auf über 6000 Tonnen Kali an. Das entspricht zwei zusätzlichen Tagesproduktionen in der industriellen Warenproduktion.
„Die Auszeichnung mit einer Wanderfahne des Ministerrates und des FDGB-Bundesvorstandes wollen wir durch weitere hohe Leistungen zur Stärkung des Sozialismus rechtfertigen", erklärte Meister Günter Schmidt. Der Verdiente Bergmanri verwies darauf, daß sein Kollektiv die beschleunigte Anwendung von Schlüsseltechnologien als entscheidenden Weg betrachtet, um auch künftig kontinuierlich die Planaufgaben zu erfüllen und zugleich den Aufwand zu senken. Nachdem der Verarbeitungsbetrieb bereits durchgängig rechnergestützt mit hohem Effekt läuft, zieht jetzt Schritt für Schritt moderne Rechentechnik auch unter Tage ein. Durch den Einsatz von Bürocomputern werden beispielsweise die Förderprozesse des Rohsalzes optimiert. Jugendforscher- und Neuererkollektive arbeiten unter Federführung der Betriebssektion der Kammer der Technik an diesem Rationalisierungsvorhaben mit.
Quedlinburg. Die Werktätigen des VEB Eisen- und Hüttenwerke Thale haben ihre Wettbewerbsverpflichtung, 1986 drei zusätzliche Tagesleistungen verfügbares Endprodukt zu erwirtschaften, bis jetzt bereits mit 2,3 Tagesproduktionen erfüllt. Den Ausschlag dafür gaben die Modernisierung des Stahlwerkes und weitere Rationalisierungslösungen, mit denen die Hüttenwerker der Harzstadt ihren Betrieb zum Pulvermetallurgiezentrum der DDR entwikkeln. So nahm kürzlich ein neuer leistungsfähiger Lichtbogenschmelzofen im Stahlwerk den Betrieb auf. „Wir sind besonders stolz, daß es uns gelang, mit Hilfe des eigenen Rationalisierungsmittelbaus und weiterer Betriebe unseres Mansfeld Kombinates diesen Ofen in kurzer Zeit zu entwickeln und zu bauen", sagte Bereichsleiter Walfried Hoppe.
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