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Berlin (ND). Die letzte Woche vor den Wahlen wurde: mit weiteren Kundgebungen, ■ Versammlungen und Gesprächen eingeleitet, wobei sich Kandidaten der Nationalen Front und Wähler aus allen Klassen und Schiebten trafen. Die Begegnungen standen im Zeichen der erfolgreichen Fortsetzung der Politik zum Wohle des Volkes und zur Erhaltung des Friedens.
Magdeburg, 6000 Magdeburger Werktätige nahmen an einer Wahlkundgebung mit dem Spitzenkandidaten für die Volkskammer Werner Eberlein, Mitglied des Politbüros des ZK der S&D und 1. Sekretär der Bezirksleitung Magdeburg, teil. Mit ihm ergriffen auf dem Platz der Thälmannwerker Bürger verschiedener Schichten das Wort und versicherten, daß ihre Stimme den Kandidaten der Nationalen Front gehört. Die Bürger der DDR können auf eine Wahlperiode zurückblicken, in der dank dem Fleiß und dem Ideenreichtum aller die Leistungsfähigkeit unseres Landes weiter gewachsen ist, betonte Werner Eberlein. „Alles, was wir in oftmals harter, aufopferungsvoller Arbeit erreicht haben, kommt uns selbst zugute. Soziale Sicherheit und Geborgenheit sind im Gegensatz zur .neuen Armut' im Kapitalismus für jeden von uns eine Selbstverständlichkeit,"
Wittenberg. Die Ergebnisse unserer Volkswirtschaft sind für uns die beste Friedens1- und Außenpolitik, erklärte der Stellvertreter des Vorsitzenden des Staatsrates Gerald Götting, Vorsitzender der CDU, auf einer Wahlkundgebung in Wittenberg. Vor rund 10O00 Einwohnern unterstrich er, daß sich unser Staat und seine Bürger, gleich welcher Weltanschauung und- Religion, dem "humanistischen Erbe verbünden wissen.' „Wir sind dem Vermächtnis derer verpflichtet.
die in früheren Zeiten für den Frieden, für das Glück des Volkes, für die Freundschaft der Völker wirkten. Wir verwirklichen ihre Grundanliegen, indem wir für den weiteren Fortschritt unserer Gesellschaft und für. dauerhaften Frieden arbeiten."
Berlin. Im VEB Funkwerk Köpenick trafen sich 200 Werktätige zu einem Wählerforum mit dem Mitglied" des Politbüros des ZK der SED Alfred Neumann, Erster Stellvertreter des Vorsitzenden des Ministerrates, der erneut als Spitzenkandidat im Wahlkreis 1 aufgestellt wurde. Er bezeichnete in seiner Rede das bewährte Bündnis der Arbeiterklasse mit den anderen Werktä- 1 tigen als entscheidende Garantie für das weitere Voranschreiten der DDR und sagte: „Wir wollen ; den sozialistischen Staat noch an- ; ziehender für das Volk machen, seine internationale Ausstrahlungskraft noch weiter erhöhen lind alles tun, um den' FrieÜIefi zu stärken.'' Die Funkwerker teilten Alfred Neumann mit, daß sie im sozialistischen Wettbewerb alle anteiligen Planaufgaben für die ersten fünf Monate erfüllt und in wichtigen Positionen überboten haben.
Brandenburg. Auf einer Wahlkundgebung mit Werner Krolikowski, Mitglied des Politbüros des ZK der SED und Erster Stellvertreter des Vorsitzenden des Ministerrates .der DDR, bekundeten 50 000 Brandenburger ihre einmütige Unterstützung für die Kandidaten der Nationalen Front. „Die Politik, die wir vertreten, ist die Politik für das Wohl des Menschen", erklärte der Spitzenkandidat „Unsere Politik ist die Politik des Sozialismus, ist die Politik des Friedens." Während eines Besuches im Stahl- und Walzwerk Brandenburg berichteten 'die Metallurgen, daß sie mit erfüllten Verpflichtungen zur Wahl gehen: Mit 3,3 Prozent sind die Ziele der Produktivitätssteigerungüberboten. Das Kombinat hat seit Jahresbeginn Fonds im Werte von 18,2 Millionen Mark an den Staat zurückgegeben.
Magdeburg. Mit Handwerkern aus der. Magdeburger PGH Klempner Neustadt sprach Manfred Flegel, Stellvertreter des Vorsitzenden des Ministerrates der DDR, Vorsitzender des Staatlichen Vertragsgerichtes und Mitglied des Präsidiums des Hauptausschusses der NDPD.
Adorf. Gespräche mit Wählern führte der Volkskammerkandidat Rudolph Schulze, Stellvertreter des Vorsitzenden des Ministerrates, Minister für Post- und Fernmeldewesen und Mitglied des Präsidiums des Hauptvorstandes der CDU, im Werk Adorf des VEB Halbmondteppiche. Im Mittelpunkt stand die ökonomische Leistungssteigerung als wirksamster Beitrag zur Stärkung der DDR und damit zur Sicherung des Friedens.
Meißen. Zu einem Meeting begrüßten Mitarbeiter des Handels den Volkskammerkandidaten Dr. Heinz Fahrenkrog, Präsident des Verbandes der Konsumgenossenschaften der DDR. Sie versicherten, daß sie ihre Stimme für die Kandidaten der Nationalen Front mit neuen Leistungen für die Politik der Hauptaufgabe verbinden werden.
Ausfuhrlich auf Seilen 3 und 1
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