Erfurt Bestarbeiter und YVettbewerbsinltlatoren des Bezirkes Erfurt berieten am Freitag in der Thüringer Bezirksstadt gemeinsam mit Gerhard Müller, Kandidat des Politbüros des ZK und 1. Sekretär der Bezirksleitung Erfurt der SED, über die Verwirklichung ihres Wettbewerbsziels, im I. Quartal 1986 eine zusätzliche Tagesleistung in der Netto- und Industriellen Warenproduktion zu erreichen.
Manfred Olschok, Schleifer im Getriabewextk Gotha, informierte darüber, daß vor dem XI. Parteitag in seinem Betrieb — 15 Monate früher als im Pflichtenheft vorgesehen — ein neues Lastschaltgetriebe für Baumaschinen in Serie geht Durch den verstärkten Einsatz von Bürocomputern verkürzen sich die Durchlaufzeiten für neue Erzeugnisse bis zu 50 Prozent
Ausgehend von dem Vorhaben der Dreherin Gertrud Westphal aus dem Sömmendaer Büromaschinenwerfc, ün Monat März höchste arbeitstägliche Leistungen zu. erreichen, wandten sich die Bestarbeiter an alle Ambeitskollektiive des Bezirkes, den März zum Monat der höchsten ' Planerfüllung zu machen.
Als A und O bei der weiteren Parteitagsfvonbeiieitung bezeichnete Gerhard Müller, die Wirtschaftsstrategie der Partei mit noch größerer Energie und Konsequenz durchzusetzen und das Hauptaugenmerk auf die Entwicklung, Produktion und Anwendung der Schlüsseltechnologien zu legen. Zugleich gehe es darum, bei allen
Vorhaben gleichzeitig die Arbeitsund Lebensbedingungen der Werktätigen zu verbessern und das Vertrauen der Werktätigen zur Politik der Partei der Arbeiterklasse weiter zu festigen.
Potsdam. Eine vollautomatische Anlage zur Produktion von Kornaktivkohle nahm am Freitag im Chemiefaserwerk „Friedrich Engels" Premnitz den Betrieb auf. Damit erfüllten die Chemiearbeiter vorfristig eine Wettbewerbsverpflichtung. Die ersten Lieferungen des neuen Erzeugnisses erhalten die Berliner Wasserwerke. Als Filter, an Stelle von Kies eingesetzt, sorgt die Premnitzer Neuheit für Trinkwasser höchster Qualität.
Ein besonderer Vorteil des von Ingenieuren aus Premnitz, der Technischen Hochschulen Merseburg und Magdeburg gemeinsam entwickelten Verfahrens zur Herstellung des neuen Produkts ist der geschlossene, umweltfreundliche Stoffkreislauf. Es gestattet auch den Einsatz Von einheimischem Braunkohlenhochtemperaturkoks als Rohmaterial. Zehn Patente wurden für diese Entwicklung angemeldet.
Halle. Im Plastwerk Ammendorf begann am Freitag die Produktion von Dachrinnen und Fallrohren auf einer neuen Anlage. Mit dem Rationalisierungsobjekt wird die Fertigung dieser Erzeugnisse verdoppelt und der Bedarf in der Republik gedeckt. Die Arbeitsproduktivität steigt um 100 Prozent.
Der Aufbau der elektronisch gesteuerten Plastverarbeitungsmaschinen und Extruder erfolgte bei laufender Produktion. Gleichzeitig gestalteten die Rationalisierungsmittelbauer gemeinsam mit den Chemiearbeitern den Transportablauf wesentlich
effektiver, Arbeitserschwernisse für Anlagenfahrer und Transportarbeiter entfallen jetzt. Die Beförderung und Verladung der Erzeugnisse in Spezialpaletten ist durchgehend mechanisiert.
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