Berlin (ND). Der Tar des Lehrers 1986 wurde am Donnerstar überall in unserer Republik festlich becanren. Im Hause des Ministerrates in Berlin erhielten 45 Pädagogen für hervorragende Leistungen hohe Auszeichnungen. Höhepunkt am Nachmittag war ein Empfang, zu dem der Generalsekretär des ZK der SED und Vorsitzende des Staatsrates der DDR, Erich Honecker, eingeladen bitte. In seinem Namen überbrachte Willi Stoph, Mitglied des Politbüros des ZK der SED und Stellvertreter des Vorsitzenden des Staatsrates, den Lehrern und Erziehern Grüße zu ihrem Ehrentag.
An dem festlichen Empfang nahmen teil: die Mitglieder des Politbüros des ZK der SED Prof. Dr. Kurt Hager, Sekretär des ZK, und Werner Krolikowski, Erster Stellvertreter des Vorsitzenden des Ministerrates, die Mitglieder des ZK der SED Margot Honecker, Minister für Volksbildung, Eberhard Aurich, 1. Sekretär des Zentralrates der FDJ, Prof. Dr. Hans- Joachim Böhme, Minister für Hoch- und Fachschulwesen, Manfred Ewald, Präsident des DTSB der DDR, Prof. Dr. Hannes Hör- , nig, Abteilungsleiter des ZK, Helga Labs, Vorsitzende des Zentralvorstandes der Gewerkschaft Unterricht und Erziehung, Werner Lorenz, Staatssekretär im Ministerium für Volksbildung, Prof. Dr. Gerhart Neuner, Präsident der Akademie der Pädagogischen Wissenschaften, Wilfried Poßner, Vorsitzender der Pionierorganisation „Ernst Thälmann", und Gerd Schulz, Abteilungsleiter des ZK. Anwesend waren Dr. Lothar Oppermann, Abteilungsleiter des ZK der SED, und Bodo Weidemann, Staatssekretär für Berufsbildung, sowie weitere Persönlichkeiten.
Auf der Festveranstaltung des Ministerrates am Donnerstagvormittag hatte Minister Margot Honecker 40 Pädagogen als „Verdiente Lehrer des Volkes" und weitere fünf als „Verdiente Meister des Sports" ausgezeichnet. Allen Lehrern und Erziehern sprach sie den Dank unserer Gesellschaft für die großen Leistungen aus.
Das Bildungswesen müsse und werde so wie bisher einen gewichtigen Beitrag leisten, um entsprechend der auf dem XI. Parteitag der SED beschlossenen, auf den weiteren Fortschritt unserer sozialistischen Gesellschaft gerichteten Politik diese Gesellschaft immer vollkommener zu gestalten, die Ausstrahlungskraft des Sozialismus zu erhöhen.
Unserer pädagogischen Arbeit liegt ein humanistisches "Erziehungskonzept zugrunde, erinnerte Margot Honecker. „Und was könnte den humanistischen Charakter sozialistischer Bildung und Erziehung eindrucksvoller kennzeichnen als dies, daß in unserer Gesellschaft das gleiche Recht auf Bildung, Chancengleichheit für jeden verwirklicht ist. Chancengleichheit verstehen wir als Bedingung und Anforderung, dahin zu wirken, die individuellen Anlagen und Fähigkeiten jedes Kindes optimal zur Entfaltung zu bringen. Unsere sozialistische Gesellschaft, die durch Kollektivität geprägt ist, sie ist ein fruchtbarer Boden dafür, daß sich die Persönlichkeit in ihrer Vielfalt und ganzen Eigenart entwickeln kann."
Mit roten Nelken gratulierten Jungpioniere den Ausgezeichneten. Studienrat Gerd Schlegel, Direktor der., Geschwister-Scholl- Oberschüle "Weißensee, Kreis Sömmerda, dankte der Parteiund Staatsführung für die hohe Ehrung. Er versicherte, daß die Pädagogen auch in Zukunft alle Aufgaben gut erfüllen und eine Jugend erziehen werden, die mit Herz und Verstand den Weg in die kommunistische Zukunft mitgestaltet.
Während des Empfangs im Staatsrat würdigte Willi Stoph die Arbeit der Pädagogen, die schön, aber nicht immer leicht sei. Sie verdient zu Recht die Achtung und Anerkennung der ganzen Gesellschaft. „Die jungen Menschen auf1 all das vorzubereiten, was wir uns für die kommenden Jahre, ja Jahrzehnte, vorgenommen haben, ist wahrhaft eine schöne Aufgabe für jeden Lehrer und Erzieher", sagte er. „Sie, liebe Pädagogen, können gewiß sein, daß Partei und Regierung den Belangen unserer Volksbildung und Ihrer Arbeit auch weiterhin größte Aufmerksamkeit schenken."
Irmgard Wagner von der Leipziger Hermann-Duncker-Oberschule erwiderte, die Pädagogen seien stolz auf die Wertschätzung ihrer Arbeit. Sie würden auch künftig keine Mühe scheuen, das in sie gesetzte Vertrauen zu rechtfertigen und ihren gesellschaftlichen Auftrag zu erfüllen.
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