Berlin (ND). Am Donnerstag fand in Berlin die festliche Uraufführung des Fernsehfilms »Ernst Thälmann" statt. Der zweiteilige Spielfilm, den seine Schöpfer dem XI. Parteitag der SED gewidmet haben, erlebt heute abend seine Bildschirmpremiere. Mit herzlichem Beifall .begrüßten Hunderte Berliner im Filmtheater «Kosmos" den Generalsekretär des ZK der SED und Vorsitzenden des Staatsrates der DDR, Erich Honecker. Im. Foyer des Hauses war er zuvor von Heinz Adameck, Vorsitzender des Staatlichen Komitees für Fernsehen beim Ministerrat der DDR, willkommen geheißen worden.
Zusammen mit der Tochter des unvergessenen Führers der deutschen und internationalen Arbeiterbewegung, Irma Gabel-Thälmann, und ihrer Familie wohnten der Aufführung bei die Mitglieder und Kandidaten des Politbüros des ZK der SED Willi Stoph, Vorsitzender des Ministerrates, Hermann Axen, Horst Dohlus, Werner Felfe, Kurt Hager, Joachim Herrinann, Werner Jarowinsky, Günther Kleiber, Egon Krenz, Werner Krolikowski,
Erich Mielke, Günter Mittag, Günter Schabowski, Harry Tisch, Inge Lange und Gerhard Schürer. Anwesend waren die Vorsitzenden der LDPD, Prof. Dr. Manfred Gerlach, und der NDPD, Prof. Dr. Heinrich Homann, und der Präsident des Nationalrates der Nationalen Front der DDR, Prt&.Dr.'Dr. Lothar Kolditz. -Zugegen waren 'weitere Mitglieder und Kandidaten des ZK der SED, unter ihnen Eberhard Aurich, 1. Sekretär des FDJ-Zentralrates, Margot Honecker, Minister für Volksbildung, und Armeegeneral Heinz Keßler, Minister für Nationale Verteidigung, weitere Mitglieder des Ministerrates, des Präsidiums der Volkskammer und des Staatsrates, Mitglieder des Präsidiums der Zentralleitung des Komitees der Antifaschistischen Widerstandskämpfer der DDR sowie weitere Persönlichkeiten der in der Nationalen Front vereinten Parteien und Massenorganisationen.
Die Premiere erlebten Botschafter sozialistischer und weiterer befreundeter Länder, unter ihnen der Außerordentliche und Bevollmächtigte Botschafter der UdSSR in der DDR, Wjatscheslaw Kotschemassow, sowie der Oberkommandierende der Gruppe der sowjetischen Streitkräfte in Deutschland, Armeegeneral Pjotr Luschew, und das Mitglied des Mi)itärrates und Chef der Politischen Verwaltung der Gruppe, Generalleutnant Nikolai Molssejew.
Zu den Teilnehmern gehörten Kampfgefährten Ernst Thälmanns, bewährte Veteranen der revolutionären Arbeiterbewegung, antifaschistische Widerstandskämpfer, Aktivisten der ersten. Stunde und des sozialistischen Aufbaus sowie Mitglieder des sozialistischen Jugendverbandes. ■
Mit großer Anteilnahme erlebten die Gäste der Veranstaltung den zweiteiligen Spielfilm, in dem ein wichtiges Kapitel deutscher Geschichte, der Kampf Thälmanns und der deutschen Kommunisten gegen den herannahenden Faschismus, authentisch gestaltet wird.
Der Film beginnt am 1. Mai 1929 mit den mörderischen Schüssen der Zörgiebel-Polizei auf demonstrierende Berliner Arbeiter und endet am 7. Februar 1933 mit der Illegalen Tagung "des ZK der KPD in Ziegenhals. Im Mittelpunkt steht Ernst Thälmann, fest verwurzelt im arbeitenden Volk. Eindrucksvolle Szenen zeigen ihn unter anderem bei Arbeitern in Berlin und Hamburg, beim Reichsjugendtreffen des Kommunistischen Jugendverbandes 1930 in Leipzig, bei Massenkundgebungen in Berlin, Wuppertal und Paris, in Beratungen der Parteiführung — unter anderen mit Wilhelm Pieck, John Schehr, Ernst Schneller, Franz Dahlem, Heinz Neumann, Hermann Remmde und Walter Ulbricht.
Man sieht Thälmann im Kreis seiner Familie und seiner engsten Freunde. Zur Spielhandlung gehören die Geschichte der Liebe zweier junger Kommunisten, die Erlebnisse eines jungen Sozialdemokraten, die Sorgen und der Kampf, Berliner Metallarbeiter, Hamburger Schauerleute und erzgebirgischer Landarbeiter, Aktionen der Kommunisten in Leipzig, Wuppertal und an der Ruhr.
Gezeigt wird Berlin als pulsierende Weltstadt. Der Zuschauer erlebt, wie hinter ihrer Fassade das Komplott der Großbourgeoisie mit den gefährlichsten Kräften der nationalistischen Reaktion geschmiedet wird, wie Hitler und Goebbels mit sozialer Demagogie operieren, wie der brutalen Gewalt der Weg geebnet Wird.
In diesem historischen Film von brennender Aktualität wirken bekannte Schauspieler aus der ganzen Republik mit. An 75 Orten in der DDR, der Sowjetunion, der CSSR, der BRD und Frankreich, wurde gedreht. Es entstand ein Panorama der damaligen Zeit und ihrer politischen und sozialen Kämpfe.
Bewegt dankten die Besucher der Uraufführung für das Erlebnis dieses Films. Sie zollten nach Mer vierstündigen Vorstellung allen, die am Gelingen des großangelegten Werkes beteiligt wa-
- (Fortsetzung auf Seite 2)
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