21. Mär.

April 1965

  • flandrische Volksheld

    Ein neues Uilenspiegel-Ballett von Uwe Ködderitzsch in Leipzig aufgeführt

    Obgleich ich mich nicht unbedingt der Meinung des jungen Leipziger Komponisten Uwe Ködderitzsch anschließen möchte, daß der Stoff des „Thyü Uilenspiegel" (nach Charles de Costers berühmtem Buch) zum Vertanzen prädestiniert ist (er kann gewiß auch eine ebenso gute Operngrundlage sein), hat doch die Leipziger ...
  • Internationales Fechtturnier

    Am Sonnabend und Sonntag.findet in der''DynamorSporthalle das internationale Fechtturhier der Sportvereinigung Dynamo: statt. Neben den 164-Fechtern aus der DDR werden,AMve aus Polen, der CSSR, * Bulgarien,' Ungarn,' Österreich- und Schweden 'erwartet.VEs wird in allen Waffenarten gefochten, wobei die Florettwettbewerbe der- Damen und Herren am Sonnabend und die Degenurtd ...
  • Vergleiche

    Am Beispiel der Gruben der National Potasch Corp. (USA) und kanadischer Werke wurde nachgewiesen, daß die Förderleistungen pro Mann und Stunde um ein vielfaches höher liegen als in Merkers. Höhere Arbeitsproduktivität bedeutet nicht nur höhere Produktion, sondern auch niedrige Kosten. Sie sind entscheidende \ Faktoren im ökonomischen Wettkampf mit dem Kapitalismus, dessen Sieg vor allem in der Sphäre der materiellen Produktion entschieden wird ...
  • Streik der 40 000 „Pirelli"-Arbeiter

    Eom (ADN). 40 000 Arbeiter und Angestellte des Pirelli-Konzerns, des größten Unternehmens der Gummiindustrie Italiens, legten am Donnerstag die Arbeit nieder, um Lohnforderungen und bessere Arbeitsbedingungen durchzusetzen. New York (ADN). Über 1500 Piloten der Pan American World Airways setzen entschlossen ihren Streik für höhere Gehälter und für die Verkürzung der Flugeinsätze fort ...
  • Fußballfrühling in Jena

    Es war für mich das bisher beste Heimspiel des SC Motor Jena in dieser Saison, aber an der Qualität des Treffens hatten natürlich die Berliner auch ihren Anteil. Man darf Jedoch nicht vergessen, daß die Jenaer ein schweres Mittwoch- Pokalspiel gegen den SC Leipzig (3:1) hinter sich hatten, der ASK e^Iso ausgeruhter war ...
  • Korea und Vietnam

    In Korea hatte der Nimbus von der i,ynbesiegbarkeit'V der USA. seihen ersten. Stoß erhalten. Das hatte MäcArlhui;''gemeint. Dabei §teht das Schicksal der tl§Ä* in Indoehina ."militärisch von vornherein unter..einem ungünstigeren Stern. Damals hatten sie noch ganz Südkorea als Ausgangsbasis. In Südvietnam aber verfügen, sie gerade noch über ein paar Städte, Straßen und Flugplätze, die insgesamt weniger als ...
  • Bundestag schürt gefährliche Spannungen

    (Fortsetzung von Seite 1)

    lin eine Psychose des kalten Krieges zu schaffen. Die „Bild-Zeitung" fordert die Westmächte auf, „zurückzuschlagen". Das Blatt hetzt gleichzeitig gegen all jene Bürger in Westberlin und Westdeutsch-' land, die für normale Beziehungen eintreten. Sie und jene Vertreter der Besatzungsmächte in Westberlin, die nicht über die Bonner Provokation begeistert sind, werden als „die Weichen und Wankelmütigen" diffamiert ...
  • Provokateure

    Unter den Empfangenen befanden sich eingefleischte Provokateure, die mit der gesetz- und völkerrechtswidrigen Bundestagssitzung in Westberlin das Kriegsbeil ausgegraben haben und die danach streben. Westberlin zu einem Pulverfaß zu machen. Das bestätigte kein anderer als der Bundestagspräsident Gerstenmaier selbst, der einem Vertreter einer amerikanischen Nachrichtenagentur unverblümt erklärte, durch die Bundestagssitzung in Westberlin könne sehr wohl „eine explosive Situation entstehen" ...
  • Staatsrat verurteilt friedensgefährdende Bundestagsprovokation

    Kommunique der 17. Sitzung in der Hauptstadt

    Berlin (HD). Der Staatsrat der Deutschen Demokratischen Republik trat am 8. April 1965 unter Leitung des Vorsitzenden des Staatsrates, Walter Ulbricht, zu seiner 17. Sitzung zusammen. Der 1. Stellvertreter des Ministers für Auswärtige Angelegenheiten, Staatssekretär Otto Winzer, gab eine Einschätzung ...
  • Vom Lernen besessen

    ND: Genosse Professor, angesichts Ihrer Hautfarbe könnte man Sie fast mit -einem echten Kubaner verwechseln. Professor Müller: Das ist vielleicht etwas übertriebe«. Aber immerhin erlebte ich in den zwei Jahren kaum Temperaturen unter 20 Grad. Diese hohen Temperaturen strengen natürlich einen
  • Haekkerup besucht sozialistische Länder

    Stockholm (ADN). Der däni- «ehe Außenminister, Per Haekkerup, teilte am Samstag auf einer Pressekonferenz mit, daß er Anfang September zu.politischen Gesprächen nach Polen fahren werde: Sein Land- sei' an Gesprächen mit Polen über die Minderung der Spannungen und über die Möglichkeiten zur Abrüstung interessiert ...
  • In Halle 8:12 verloren

    Bruno Guse überzeugte durch Abbruchsieg gegen Marin

    Von unserem Berichterstatter Horst Urban In Halle setzte der Boxverband im zweiten , Länder kämpf gegen Rumänien seine „Talentschau" für die bevorstehenden Europameisterschaften fort. Unter diesem Aspekt war auch das Resultat des Vergleichs nur von zweitrangiger Bedeutung, doch entsprach die 8 :12-Niederlage auch dem Niveau der „Kandidaten", die sich in der Sporthalle an der Burgstraße vorstellten und kaum eine Chance haben dürften, den Berliner Europameisterschaftsring von innen zu sehen ...
  • 983 Mülionen Mark für die Gesundheit

    Neustrelltz (ND). Die Haushaltmittel für das Gesundheits- und Sozialwesen betrugen im Bezirk Neubrandenburg in den letzten elf Jahren 983 Mill. Mark. Es entstanden große, moderne medizinische Einrichtungen wie z. B. das Kreiskrankenhaus Pasewalk mit 376 Betten und das Institut für Blutspende- und Transfusionswesen in Neubrandenburg ...
  • Spielplanvorschau der Berliner Bühnen vom 18.4.1965-25.4.1965

    *) ausverkauft ) beschr, Kartenverkauf X) Apollo-Saal =) Theater Im 3. Stock — Ende der Vorstellungen siehe Plakataushang; Öffnungszeiten der Vorverk.-Kassen der Berliner Bühnen Mo.—Sa. 12—18, Sonntag 16—18 Uhr, Einzelanrecht ab Freitag 16—18 Uhr.
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    69 §
  • Nachdenken, Herr Eckhardt

    Die von Herrn Dr. Schulz befragten Oberschüler erklärten in ihrer Mehrheit: „Die DDR ist unser Vaterland." Es gibt weitere Untersuchungen an anderen Oberschulen, die zu ähnlichen Ergebnissen führten. Wie ist es nun, haben diese Oberschüler oder Herr Jochen Eckhardt (Beilage Nr. 14 vom 3. April 1965) ...
  • ■lllillll

    Jean-Pierre Faye schreibt einen poetischen, empfindsamen, schwierigen Stil, zu schwierig nach meinem Dafürhalten (aber das ist eine Frage des persönlichen Geschmacks). Hieraus resultiert in seinem gesamten Werk (er hat bereits vier Romane und Theaterstücke geschrieben) — so auch in _ der „Schleuse" — eine gewisse Doppeldeutigkeit oder zumindest eine subtile Dunkelheit, die einer Entschlüsselung bedarf, wozu nicht jedermann in der Lage ist ...
  • Starker Besucherstrom an Osterfeiertagen

    Berlin (ADN/ND). Zügig und reibungslos wie an den Vortagen verlief der Besuchsverkehr auch am Ostermontag ah allen fünf Grenzübergängen zur DDR- Häuptstadt.- Bis 17 Uhr kamen 61400 Westberliner zum Besuch ihrer Verwandten in die- Hauptstadt, der DDR. Bereits bis 9 Uhr hatten 23 280 Westberliner die Grerizkontrollen passiert ...
  • NEUES DEUTSCHLAND

    DAS REDAKTIONSKOLLEGIUM

    Hermann Axen, Chefredakteur; Eberhard Heinrich. Hajo Herbell. Dr. Günter Kertzscher, stellv. Chefredakteurer; Armin Greim, Redaktionssekretär;" Horst Bitscbkowskj, Harri Czepuck. Walter ,Florath. Dr. Rolf Gutermuth. Georg ^Hansen, Klaus Höpcke, Werner Schindler. Lieselotte Thoms. Dr. Harald Wessel
  • Füllstoff für Arznei

    Aufgekauft wird der Milchzucker von Betrieben der chemischen und pharmazeutischen Industrie. Sie benötigen ihn vorwiegend als Füllstoff für die verschiedensten Medikamente. Milchzucker ist ein Arzneimittel und wird als solches bei seiner Herstellung, beim Verkauf und auf dem Transport behandelt Absatzleiter Hermann Schmidt erzählte, das Erzeugnis Wird in einer Originalverpackung versandt, die aus 6fachen Papiersäcken und einer Polyäthylen-Einlage als Innensack besteht ...
  • Gierig nach Boliviens Zink

    Köln (ADN). Die Stoiberger Zink AG des Kölner Großindustriellen Otto Wolff von Amerongen hat mit der staatlichen bolivianischen Bergwerksgesellschaft „Comibol" ein Abkommen über die gemeinsame Ausbeutung der Zinkerzvorkommen des staatlichen Bergwerksunternehmens „Matilde" bei La Paz vereinbart Zu diesem Zweck soll eine neue Gesellschaft mit einem Kapital von acht Millionen Dollar gegründet werden, von dem die Otto-Wolff-Gruppe die Hälfte übernehmen wird ...
  • Die Sage

    "- Ich liege 'unten in der Koje, rolle hin und her itil gleichen Takt mit Schiff und Wellen. Der Schlaf i$t geflohen, ^och einmal kommt der Abend iti Erinnerung und jenes Gespräch um den seltsamen Namen unseres Gotlandbootes: Tjelvar. „Eigenartig der Name." Mein Reisegenosse müßte wohl meinen fragenden Ton richtig verstanden Haben, und so erzählte er mir: „Das ist eine ...
  • Flaggenwechsel aufl2300-Tonner

    Rostock (ND). Auf dem 12 300-tdw-Frachtschiff „Welish" fand am Sonnabend der feierliche Flaggenwechsel statt, ein traditioneller. Brauch, der den Verkauf eines dienstbereiten Schiffes an den Auftraggeber besiegelt. Es handelt sich um das 7. Schiff einer Serie, die auf der Warnowwerft Rostock-Warnemünde seit 1963 für die sowjetische Handelsflotte gebaut wird ...
  • Gescheiterte Ostpolitik

    Der westdeutsche Publizist Paul Sethe hat dieser Tage in einem „Porträt der Regierungspartei" festgestellt, daß die Ostpolitik der CDU seit dem 13. August 1061 festgefahren sei. Aber diese Politik ist In Wahrheit schon zum Scheitern Verurteilt, seit es eine DDR gibt. Mit dem Abschluß des Warschauer Vertrages, ...
  • DDR wurde ein interessanter Parther

    DEM AG-Vorstandsmitglied: Westmächte, wollen sich in ihrem Handel mit dem Osten nicht von Bonn bevormunden lassen

    Hannover (ADN). Die DDR hat sich auf einen beachtlichen Platz unter den Industrienationen emporgearbeitet. Auf diese Tatsache wies am Wochenende das Vorstandsmitglied des Duisburger DEMAG- Konzerns, Schulz, als Sprecher des Osthandelsausschusses der westdeutschen Wirtschaft bei der Eröffnung der Messe in Hannover vor Journalisten hin ...
  • Besucher wurden vorbildlich betreut

    Berlin (ADN). Während des Osterbesuchszeitraums für Westberliner Bürger haben die unter Leitung -einer Arbeitsgruppe des Ministeriums für Gesundheitswesen der DDR tätigen Kräfte eine hohe Einsatzbereitschaft gezeigt. Insgesamt erhielten 2031 Westberliner in den Unfallhilfsstellen eine erste medizinische Hilfe; mehrere tausend Besucher wurden sozial betreut ...
  • Übereinstimmung Moskau—Paris in mehreren Punkten

    Unterredung Gromykos mit Ministerpräsident Pompidou

    Paris (ND/ADN). Nach seinen Gesprächen mit Staatspräsident de Gaulle und Außenminister Couve de Murville hatte der sowjetische Außenminister Gromyko atn Mittwoch eine längere Unterredung mit dem französischen Ministerpräsidenten Pompidou. Von sowjetischer wie von französischer Seite wurde anschließend erneut das herzliche Klima unterstrichen, das auch diese Begegnung auszeichnete ...
  • Abschied für Sir Stanley

    80 000 Zuschauer bereiteten am Mitt-1 woch in Stoke Sir Stanley Matthews; einem der größten' Fußballspiele/: aller Zeiten, einen herzlichen'Abschied vom Fußballsport. Eine Auswahl des Internationalen Fußballverbandes (FIFA) und eine britische Auswahl, in der Stanley Matthews noch einmal auf Rechts- ■'außen stürmte, bestritten das'Abschiedsspiel für den Engländer, das die FIFA- Auswahl mit 6:4 (4:2) gewann ...
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Sportjournalisten gegen Visa-Boykott Marschsäule III BVG- und Fahrzeugverkehr am Feiertag ; Länderkämpfe im kleinen Anschläge auf S-Bahn in Westberlin Heute in Funk und Fernsehen SPORTJCUftZ BERICHTET Marschsäule II Abschied für Sir Stanley Blick auf den Spielplan Start in die Saison Friedensfahrer dominierten Stellplätze für die Demonstranten Internationale Speedway Heraus zur Kampfdemonstration Leicester City in Dresden NEUES DEUTSCHLAND Wie wird das Wetter? Wie sie fügen und hetzen ,Sie zielen nur I auf die Beine!" Marschsäule IV Bezirkspokal für Lichtenberg Tödlicher Verkehrsunfall Turnerinnen gegen Krakow Abschluß der Demonstration' Marschsäule IV Großer Zapfenstreich Theateraufführung Aufmarschplan Marschsäule I Marschsäule II Marschsäule III - Museum geöffnet Das ist die Wahrheit: •
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