17. Feb.

Ausgabe vom 17.01.1970

Seite 1
  • Brandt beharrt auf alten Positionen

    Berlin (ADN./ND). Die SPD/ FDP-Regierung beharrt weiter auf der Äileinvertretungsanmaßung und lehnt den Vertragsentwurf der DDR ab. Das stellen Zeitungen sozialistischer und kapitalistischer Staaten im Zusammenhang mit der Erklärung des westdeutschen Kanzlers Brandt vor dem Bonner Bundestag fest. Demgegenüber bekräftigen die Springer-Zeitungen ihr Einverständnis mit der Rede ...

  • Wer im Geiste Lenins kämpft, wird siegen

    Karl-Marx-Stadt. 1250 Parteiaktivisten des Bezirkes nutzten am Freitag ihre Aktivtagung für eine gründliche Aussprache über Kampferfahrungen und über die neuen Anforderungen, um den Weg zu Spitzenleistungen erfolgreich zu beschreiten. In seinem Referat erklärte Paul Röscher, Mitglied des ZK und 1. Sekretär ...

  • Unerschütterliches Vertrauen verbindet L: Partei und Volk

    Sechs Bezirksparteiaktivs im Zeichen der 12. ZK-Tagung Erich Honecker sprach in Karl-Marx Siadt, Gerhard Schwerin,

    Berlin (ND). Am Freitag fanden in sechs weiteren Bezirken der DDR Parteiaktivtagungen statt. Die Genossen erörterten die Verwirklichung der Beschlüsse der 12. Tagung des Zentralkomitees. An den Beratungen beteiligten sich, von den Parteiaktivisten herzlich begrüßt, Genossen der Parteiführung - in Karl-Marx-Stadt ...

  • Bekenntnis Warschaus iu Frieden und Sicherheit

    Paul Verner überbrachte Grüße der DDR-Bevölkerung

    Warschau (ADN-Korr.). Zu einem einmütigen Bekenntnis der Warschauer Bevölkerung, alles zu tun, damit den Völkern Europas Frieden und Sicherheit für alle Zeiten garantiert sind, gestaltete sich ein Festakt, der anläßlich des 25. Jahrestages der Befreiung der polnischen Hauptstadt von der faschistischen Okkupation am Freitagabend im Kongreßsaal des Warschauer Kulturpalastes stattfand ...

  • Wahlkommission der Republik gebildet

    Genosse Friedrich Ebert zum Vorsitzenden berufen

    Berlin (ND). Der Staatsrat der DDR bildete zur Vorbereitung und Durchführung der Wahlen zu den Kreistagen, Stadtverordnetenversammlungen, Stadtbezirksversammlungen und Gemeindevertretungen am 22. März 1970 entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen auf Vorschlag der Parteien und Massenorganisationen sowie von Versammlungen in Betrieben, Genossenschaften, Institutionen und militärischen Verbänden die Wahlkonimission der Republik in folgender Zusammensetzung ...

  • Erfolge und Lehren

    Vom ersten Tag des neuen Jahres an bestand kein Zweifel. Der anspruchsvolle Plan 1970 bedarf all unserer Anstrengungen, damit dieses Jahr zu einem stabilen Ausgangspunkt für den Perspektivplan wird. Die Arbeitsproduktivität in der Industrie um 9,4 Prozent und das Nationaleinkommen um 6,3 Prozent zu erhöhen, das ist kein Pappenstiel! Die Startposition, von der aus wir diese Ziele ansteuern, ist nicht schlecht ...

  • Walter Ulbricht empfing Baath-Delegation

    Gemeinsamkeit des Kampfes gegen Imperialismus unterstrichen

    Berlin (ND). Der Erste Sekretär des ZK und Vorsitzende des Staatsrates, Walter Ulbricht, empfing am Freitag die zur Zeit in der DDR weilende Delegation der Arabischen Sozialistischen Baath-Partei. Der Leiter der Delegation, Mousleh Salem, Mitglied der Nationalleitung der Baath-Partei, übermittelte Walter ...

  • Sch neeverweh u ngen im Norden der DDR

    Berlin (ND). Verbreitete Schneefalle bei zum Teil stürmischen Winden führten am Freitag vor allem in den nördlichen Bezirken der DDR zu starken Verwehungen von Straßen und Schienenwegen. Im Reisezug- und Berufsverkehr kam es streckenweise zu Verspätungen. Hunderte Kräfte waren im Bezirk Rostock im Einsatz, um wie im Kreis Bad Doberan bis zu drei Meter hohe Schneeverwehungen Zu beseitigen ...

  • Alle Aktivität für die Stärkung der DDR

    Schwerin. Im Geiste Lenins lernen, lehren, erziehen und kämpfen — diese Losung an der Stirnseite der Schweriner Sport- und Kongreßhalle kennzeichnete die Beratung der 1500 Parteiaktivisten zur Auswertung der 12. Tagung des ZK. Bernhard Quandt, Mitglied des ZK und 1. Sekretär der Bezirksleitung, zog in seinem Referat eine kritische Bilanz, welchen Beitrag der Bezirk bei der Verwirklichung der Beschlüsse des VII ...

  • Heraus zur großen Kampfdemonstration!

    am Sonntag, dem !8. Januar 1970, zur Gedenkstätte der Sozialisten in Friedrichsfelde, Beginn 9 Uhr

    FRIEDRICH EBERT Wir demonstrieren für die weitere allseitige Stärkung der DDR, für Frieden und europäische Sicherheit, gegen Imperialismus, Militarismus und Neonazismus in Westdeutschfand I Seziaiistisehe Einheitspartei Deutschlands Bezirksleitung; Berlin Bezirksausschuß der Nationalen front des demokratischen ...

  • Pjotr Abrassimow bei Walter Ulbricht

    Berlin (ADN). Der Erste Sekretär des ZK und Vorsitzende des Staatsrates, Walter Ulbricht, empfing am Freitag den Außerordentlichen und Bevollmächtigten Botschafter der UdSSR in der DDR, P. A. Abrasssmow. Während des längeren Gespräches, das in einer Atmosphäre völligen gegenseitigen Verstehens und in voller Einmütigkeit verlief, wurden Fragen von aktueller Bedeutung erörtert ...

  • IN DIESER AUSGABE:

    Was gilt der Rat der Bürger?

    Seite 3 ist ideologische Arbeit langfristig planbar? Seite 4 Gesellschaftswissenschaften und Naturwissenschaften Von Jürgen Kuczynski Seite 9

Seite 2
  • Bekenntnis Warschaus zu Frieden und Sicherheit

    (Fortsetzung von Seite 1)

    dens und der Sicherheit in Europa zu stärken. Dieses Bündnis sei die feste Garantie des Friedens, der Sicherheit und Unabhängigkeit Volkspolens. Jozef Kepa, der der Sowjetunion für die Befreiung vom faschistischen Joch und für die Hilfe beim Aufbau des sozialistischen Polens und seiner Hauptstadt Warschau in herzlichen Worten dankte, unterstrich, daß Polen auf Grund der Ergebnisse des zweiten Weltkrieges zum erstenmal an allen seinen Grenzen Freunde besitze ...

  • EDV ebnet Weg zu Spitzenleistungen

    Kongreß für elektronische Datenverarbeitung im Hochschulwesen beendet Grußadresse an Walter Ulbricht

    Berlin (ND). Mit der Verabschiedung einer Grußadresse an den Ersten Sekretär des Zentralkomitees und Vorsitzenden des Staatsrates, Genossen Walter Ulbricht, ging am Freitag nach 5tägiger Dauer die Konferenz für elektronische Datenverarbeitung im Hochschulwesen in Berlin zu Ende. Im Präsidium der Abschlußsitzung hatten u ...

  • 70er Maßstäbe verlangen höhere Agrarproduktion

    Minister Georg Ewald erläuterte auf 9. RLN-Tagung Planaufgaben

    Bernburg (ND). Die 9. Tagung des Rates für landwirtschaftliche Produktion und Nahrungsgüterwirtschiaft (RLN) der DDR in Benrnbung ging aim Freitag zu Ende. Im Verlaufe der zweitägigen Beratung wurde, ausgehend von den 69er Ergebnissen, wiederholt bekräftigt: Der allererste Beitrag der Genossenschaftsmitglieder und Landarbeiter zur weiteren Stärkung der DDR besteht darin, die Ziele des Volkswirtschaftsplanes 1970 in jeder Genossenschaft und in jedem Volksgut kontinuierlich zu erreichen ...

  • Optimistisch in das dritte Jahrzehnt

    Suhl. 1000 Farteiaktiviistetn des südthüringiisehen Bezirkes berieten am Freitag Schlußfolgerungen aus den Beschlüssen der 12. ZK-Tagung. Hans Albrecht, Mitglied das ZK und 1. Sekretär der Bezirksleitung, kennzeichnete das gewachsene politische Bewußtsein der Werktätigen und die gestiegene Kampfkraft der Bezirksparteioirganisation als ausschlaggebend für die Überbiebung der Planziele des vergangenen Jahres ...

  • Ökonomische Gesetze streng verwirklichen

    uera. In einer kampferischen, zukunftsorientierten Atmosphäre verMef am Freitag in der Geraer Erwin-Panndorf-Halle die Bezirksparteiaktivtaguhg, an der 1600 Genossen teilnahmen. In seinem Referat erläuterte Herbert TAe-* genhahn, Mitglied des ZK und 1. Sekretär der Bezirksleitung, die neuen Aufgaben der Partei nach der 12 ...

  • Auftrag: Stabile Energiewirtschaft

    Cottbus. 900 Parteiaktivisten berieten am Freitag im Cottbuser Haus der Bauarbeiter über die Aufgaben im Kohleund Energiebezirk nach der 12. Tagung des ZK. Beim Rückblick auf die Ergebnisse des Jahres 1969 verwies der 1. Sekretär der Bezirksleitung, Werner Walde, darauf, daß sich die Erkenntnis durchgesetzt' habe, wonach Pionier- und Spitzenleistungen nicht nur technischökonomischer Überlegungen bedürfen, sondern politisch-ideologische Klarheit voraussetzen ...

  • Wahlkommission (Fortsetzung von Seite 1)

    Gustav Siemon, Mitglied des Parteivorstandes und Sekretär des Hauptausschusses der NDPD Wilhelm Weißgärber, Mitglied des Präsidiums und Sekretär des Parteivorstandes der DBD Werner Kirchhoff, Vizepräsident des Nationalrates der Nationalen Front des demokratischen Deutschland Johannes Rech, Sekretär des Zentralrates der FDJ Gerd Mertink, Bundessekretär und Mitglied des Präsidiums des Deutschen Kulturbundes Prof ...

  • Der Plan 1970 ist von der Zukunft geprägt

    Dresden. Im neuen Dresdner Kulturpalast berieten am Freitag 2500 Parteiaktivisten und Gäste aus dem Bezirk Dresden die Aufgaben, die sich für die Bezirksparteiorganisation bei der Auswertung der 12. ZK-Tagung ergeben. „Das Gesetz der Ökonomie der Zeit erfordert, daß jeder einzelne an seinem Platz konkret seine Aufgaben kennen muß", sagte Werner Krolikowski, Mitglied des ZK und 1 ...

  • Gespräch in Bagdad

    Der zur Zeit in Bagdad weilende DDR-Kulturminister Klaus Gysi wurde am Donnerstag vom irakischen Erziehungsminister, Frau Dr. Suad Khalil Ismail, zu einem freundschaftlichen Gespräch empfangen. Am selben Tag hatte der irakische Minister für Kultur und Information, Hamid al Jaburi, efne Ausstellung über die Geschichte der DDR-Filmgesellschaft DEFA in Anwesenheit Minister Gysis und weiterer prominenter Persönlichkeiten eröffnet ...

  • Vorbeugungsmaßnahmen erforderlich

    Zahl der Grippeerkrankungen weiter angestiegen

    Berlin (ADN). Wie vom Ministerium für Gesundheitswesen mitgeteilt wird, ist es in den letzten Tagen in der DDR zu einem weiteren Ansteigen der fieberhaften Erkrankungen der Atmungsorgane bei Bürgern gekom'men. Dabei (raten im Vergleich zur vorangegangenen Woche häufiger Virusgrippeerkrankungen auf, die durch Erreger vom Typ Hongkong hervorgerufen wurden ...

  • Etwa eine viertel Million Kandidaten der Nationalen Front

    ... stehen am 22. März in den Städten und Gemeinden d»r DDR zur Wahl, im einzelnen werden gewählt: # für 191 Kreistage und 26 Stadtverordnetenversammlungen der Stadtkreise etwa 17 000 Abgeordnete; # für 33 Stadtbezirksversammlungen der Großstädte etwa 3000 Abgeordnete; # für 8994 Stadtverordnetenversammlungen und Gemeindevertretungen etwa 183 000 Abgeordnete ...

  • Walter Ulbricht an Bolivianische KP

    Berlin (ND). Anlaßlich des 20. Jahrestages der Neugründuhg der Bolivianischen KP übersandte der Erste Sekretär des ZK der SED, Walter Ulbricht, dem ZK der Partei folgendes Grußschreiben „Werte Genossen I Im Namen des Zentralkomitees der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands übermittle ich Ihnen anläßlich des 20 ...

  • Unerschütterliches Vertrauen verbindet Partei und Volk

    (Fortsetzung von Seite 1)

    Lenins, daß die entscheidende Voraussetzung für den Erfolg des politischen Kampfes der Arbeiterklasse in der Bereitschaft und Fähigkeit der Werktätigen, ihrer Bewußtheit, ihrer Organisiertheit und in ihren Karapferfahruingen liegt. „Die wichtigste Aufgabe besteht darin,^ die politische Aktivität der Arbeiterklasse, der Werktätigen und des ganzen Volkes aiuf die weitere allseitige Stärkung der DDR au ...

  • Walter Ulbricht empfing Baath-Delegation

    (Fortsetzung von Seite 1)

    DDR, unsere Partei- und Staatsführung unterstützen aktiv den gerechten Kampf des arabischen Volkes gegen die imperialistische israelische Aggression. Unsere Interessen sind eng miteinander verbunden, wir kämpfen mit aller Kraft gemeinsam gegen den Imperialismus", stellte Walter Ulbricht fest. An dem ...

  • Brandt beharrt auf alten Positionen

    „National-Zeitung": Keine Antwort auf Vertragsvorschlag

    Die Baseler großbürgerliche „National-Zeitung" unterstreicht, der Bericht Brandts enthält „teeine Überraschungen, weder negative noch — was zu bedauern ist - positive... Eine ausreichende Antwort auf Ulbrichts Vorstoß war Brandts Erklärung noch nicht." Die „Neue Zürcher Zeitung" betont in einem Kommentar, Brandt halbe es „der Opposition von CDU/CSU schwergemacht ...

  • ZK gratuliert

    Genossin Charlotte Küter Das Zentralkomitee hat Genossin Charlotte Küter, Schauspielerin, anläßlich ihres 70. Geburtstages herzliche Glückwünsche übersandt. in dem Schreiben heißt es: „Die DDR wurde Dir nach der Zerschlagung des Faschismus zur politischen und künstlerischen Heimat. Im Volke lebend und ...

  • Kurt Erlebach: Vor Konsequenzen zurückgewichen

    Brandt ist vor dem Bundestag weit hinter den Erwartungen vieler Wähler zurückgeblieben, die durch ihr Votum das Zustandekommen der Brandt, Scheel-Regienung ermöglichten. Dies erklärte das Präsidiumsmitglied der DKP, Kurt Erlebach. „Willy Brandt", so sagte er, „hat zwar wiederum von zwei deutschen Staaten gesprochen, aber er ist ebenso wieder vor der notwendigen Konsequenz zurückgewichen, daß die Beziehungen zwischen diesen nur auf völkerrechtlicher Basis geregelt werden können ...

  • Springer-Presse applaudiert

    Die Springer-Blätter spenden der Rede Brandts weiterhin Beifall. So stellt die „Welt" fest, was Brandt entwickelt habe „sind Zielvorstellungen", mit denen man sich „einverstanden erklären kann" Die Westberliner BZ schreibt „Es kam wie vermutet, die Opposition hatte es gestern schwer, sehr schwer Kiesinger und Strauß, die Hauptredner der Opposition, waren klug genug, nicht offene Türen einrennen zu wollen ...

  • Kampfesgrüße an die PPP Guayanas

    Berlin (ND). Der Erste Sekretär des ZK, Walter Ulbricht, übermittelte dem ZK der Fortschrittlichen Volkspartei (PPP) von Guayana folgendes Glückwunschtelegramm; „Werte Genossen! Anläßlich des 201 Jahrestages der Gründung der PPP übermittelt Ihnen das ZK der SED herzliche Glückwünsche und brüderliche Kampfesgrüße ...

  • „Günstige Aufnahme" in USA

    „Das USA-Außenministerium stellte sich am Freitag noch einmal hinter die Ostpolitik von Bundeskanzler Willy Brandt", meldet DPA. „Robert McCloskey, der Sprecher des Außenministeriums, bezeichnete Brandts außenpolitische Darlegungen in dem Bericht über die Lage der Nation als beredte und ■staatsmännische Äußerungen, die in den USA günstige Aufnahme fanden ...

Seite 3
  • Wissenschaftliche Orientierung für Pionierund Spitzenleistungen

    Berlin (ADN/ND). Die zentrale Arbeitsberatung leitender Kader der Partei, des Staates, der Wirtschaft, gesellschaftlicher Organisationen, von Wissenschaftlern und leitenden Propagandisten, die am Donnerstag in Berlin begonnen hatte, wurde am Freitag nach einer inhaltsreichen Diskussion beendet. Sie bekräftigte die Einheit von ideologischer und produktiver Funktion dei? Ökonomie des Sozialismus ...

  • Motive

    Wären diese sieben nur Untersuchende gewesen, hätten sie an dieser Stelle ihre Arbeit abgebrochen. Sie taten es nicht. Warum nicht? Dazu Genosse Alfred Voigt, Vertragsbearbeiter beim VEB Energieversorgung. „Für mich als alten Arbeiter und Genossen war klar- Was im Kapitalismus nie zu erreichen war, kann durch die sozialistische Demokratie geschafft werden ...

  • Mit vielen Ideen

    Aus einem Gespräch mit Zwickaus Oberbürgermeisterin, Genossin Liesbeth W i n d i s c h N D : Es gab in der Beratung beim I. Kreissekretär Kritik am Rat, Welche Folgerung ziehst du daraus? Genossin Windisch: Wir müssen immer mehr Bürger an die staatliche Leitungstätigkeit heranführen. Mit ihrem Wissen, ihren Kenntnissen werden ...

  • Was gilt der Rat der Bürger?

    Zwickau hat 128 000 Einwohner. Die Stadt ist 57 km2 groß. Aul diese Menschen, auf diese Fläche rieselt aus den Schornsteinen der Fabriken und Heizanlagen Flugasche nieder- 2,1 Tonnen in der Stunde. 16 200 Tonnen im Jahr. Der DDR-Durchschnitt beträgt 139 Tonnen je km2 im Jahr. Zwickau hat doppelt soviel ...

  • Befriedigende Lösung

    Um Fragen der sozialistischen Demokratie in der Stadt Lübben ging es in dem Artikel „Hören Sie auf, wir kennen unsere Einwohner!" vom 3. November 1969. Er veranlaßte noch weitere Lübbener Bürger, dazu ihre Mei- ' nung zu sagen. So machte Klaus Nowak auf Unzulänglichkeiten im Handelsnetz aufmerksam. Damit hat er dem Rat geholfen, wichtigen Leitungsproblemen in diesem Wirtschaftsbereich auf die Spur zu kommen ...

  • Regelmäßig Rechenschaft

    „Wo bleibt die strenge Kontrolle?" fragte der ND-Leser G. Heyer in seinem Beitrag vom 24. November 1969. Er kritisierte mit Recht, daß bei den Rekonstruktionsmaßnahmen im Stadtzentrum von Dessau durch mangelhafte Kontrolle des Rates nicht alle Arbeiten qualitäts- und termingerecht ausgeführt wurden. Manche Bürger verloren dadurch die Lust, weiterhin am Wettbewerb teilzunehmen ...

  • ND diskutiert Fragen der Wahlvorbereitung

    Aus dem Wahlaufruf des Nationalrates der Nationalen Front des demokratischen Deutschland In Jeder Stadt und in jeder Gemeinde ist echte sozialistische Gemeinschaftsarbeit nötig, öberall geht es um ein noch engeres und ergebnisreicheres Zusammenwirken der Kreise, Städte, Stadtbezirke und Gemeinden mit den Kombinaten, Betrieben und gesellschaftlichen Einrichtungen ...

  • Geplante Mitarbeit

    Genosse Weber- „Ist es nicht besser, solche Initiativen zum Bestandteil staatlicher Leitungstätigkeit zu machen, sie nicht im verborgenen blühen zu lassen, sondern zu organisieren, ähnliche ehrenamtliche Kollektive zu beauftragen, Entscheidungen der Volksvertretung politisch und fachlich sachkundig vorzubereiten ?" Diese Frage muß gleich zu Beginn der 70er Jahre beantwortet werden ...

Seite 4
  • Ist ideologische Arbeit langfristig planbar?

    Kann man Parteiarbeit auf lange Sicht planen? Wie kann der Widerspruch zwischen dem operativen Druck des Alltags und einem langfristigen Plan der politisch-ideologischen Arbeit überwunden werden? Darüber stritten wir uns kürzlich im Kreise Leipziger Parteisekretäre. Wir waren uns einig, daß die Forderung der 12 ...

  • Unser Rat ist taub und stumm

    Angeregt durch die 12. Tagung des ZK und die letzte Volkskammertagung wenden wir uns an das ND mit einem Problem, das von großer Tragweite für unsere LPG und unsere kooperative Pflanzenproduktion ist. Unsere Abteilung Pflanzenproduktion innerhalb der Kooperationsgemeinschaft Woigast besteht seit dem 1 ...

  • Weitblick und Operativität

    Der langfristige Plan der politischideologischen Arbeit hat sich als Instrument zur Erhöhung der Kampfkraft der Partei bewährt. Und gemessen wird daran, wie sich die sozialistische Persönlichkeit formt, wie die volkswirtschaftlichen Aufgaben diszipliniert erfüllt werden, wie eine dem Kapitalismus überlegene Arbeitsproduktivität erreicht wird ...

  • THeieVkbsse

    Heinz Wagner Parteigruppenorgunisator im VEB Getriebewerk Penig, erklärt „Wir könnten zufrieden sein — ■ unsere kleine Parteigruppe von zehn Genossen hat sich zum Motor unseres Kollektivs entwickelt. Wir haben eine vertrauensvolle Atmosphäre, es geht kritisch zu. Es gibt aber auch eine Fülle von Problemen, mit denen wir uns tagtäglich 'rumschlagen müssen und die uns die Arbeit nicht gerade leicht machen ...

  • SamsisdieZeitimg

    Um die konsequente Durchsetzung der führenden Rolle der Partei geht es Horst Böse, Parteisekretär' im VEB Fettchemie Karl-Marx-Stadt. Betriebsteil Hirschfelde „Auch vor uns stehen in den 70er Jahren neue und weit kompliziertere Aufgaben. Doch die bisherigen Erfahrungen bei der Automatisierung werden uns eine große Hilfe sein ...

  • VOLKSWACHT

    Genosse Herbert Rücknagel, Einrichter im VEB Carl Zeiss Jena, meint zu den Aufgaben im Jahr 1970 „Für das gegenwärtig Wichtigste halte ich, daß wir uns zu den grundlegenden Problemen der Automatisierung einen klaren, kämpferischen Standpunkt erarbeiten. Dazu werden wir besonders die Materialien der 12 ...

  • VOLKSSTIMME

    Dr Helmut Brüser Sekretär der Parteiorganisation an der TH Magdeburg, schreibt. „Unsere Parteiorganisation bereitet eine Aktivtagung zur Auswertung der 12. ZK-Tagung vor. Dort müssen wir vor allem Schluß machen mit bloßen Reden über die Wissenschaftsorganisation und die Leitgedanken aus der 12. Tagung des ZK für unsere TH schöpferisch umzusetzen beginnen ...

  • IHMGERVOLKSZflÜTlNG

    Über die Genossen der Parteigruppe in der Brigade „VII. Parteitag" der Leipziger Buchbindereimaschinenwerke wird in einem redaktionellen Beitrag gesagt ,.In ihrem Betrieb wird 1970 die Arbeitsproduktivität auf 115 Prozent steigen. Darauf haben sie sich eingestellt. Nehmen wir die Qualifizierung. Der Standpunkt des Parteikollektivs ist ...

  • Beschlüsse der 12, ZK-Tagung und Thesen zum 100. Geburtstag Lenins werden studiert

    Jeden Monat einmal führt die Brigade „W I. Lenin" aus dem Berliner Glühlampenwerk unter Leitung der Genossen ihren Studienzirkel durch. Ihr Gedankenaustausch hat durch die Dokumente der 12. Tagung des ZK und die Thesen des ZK der KPdSU zum 100. Geburtstag Lenins neue Impulse erhalten. Genossin Liesbeth Noack spricht für alle Brigademitglieder, wenn sie meint ...

  • IN ZWEI SEMINAREN haben

    sich bereits Genossen im Betrieb Union Gera des Kombinates „Fritz Heckert" mit Problemen der 12. Tagung des ZK beschäftigt. Damit wird ein Maßnahmeplan der Parteileitung wirksam, der von differenzierten Problemdiskiuss'ionen bis zu Beratungen in den Parteigruppen das praxisbezogene Studium der Beschlüsse der 12 ...

  • GESPRÄCHE MIT APO-SEKRE-

    TAREN, Gruppenorganisatoren und staatlichen Leitern zur Vermittlung der Dokumente der 12. ZK-Tagung finden gegenwärtig im VEB Fahrzeug- und Jagdwaffenwerk „Ernst Thälmann" Suhl statt. Diese Debatten werden vom Betriebsfunk übertragen und geben den Genossen Anregungen für die tägliche Argumentation und Verwirklichung der Beschlüsse in ihren Kollektiven ...

  • In Bezirkszeitungen gelesen

    In den Bezirksorganen unserer Partei spiegeln sich vielfältige Bemühungen der Grundorganisationen und Parteigruppen wider, die bedeutungsvollen Dokumente der 12. Tagung des ZK auszuwerten und In der politischideologischen und fachlichen Arbeit wirksar.i werden zu Jossen. Dabei wird der Gedankenaustausch über d«n Leninschen Arbeitsstil fortgesetzt ...

Seite 5
  • Zeitreserven

    Im Durchschnitt entfallen auf einen Familienhaushalt in der DDR pro Woche mehr als 45 Stunden Hausarbeitszeit. Das bedeutet in. der Regel für die berufstätige Frau die „zweite Schicht" am Tage. Speisenzubereitung und Reinigung und Pflege der Wäsche binden die meiste Zeit. Bei dem hohen Frauenbeschäftigungsgrad in unserer Republik wächst die Bedeutung der Auslagerung dieser Tätigkeiten auf gesellschaftliche Dienstleistungsbetriebe und -einrichtungen ...

  • Außenwirtschaft 1970

    Hohe Wachstumsraten und stärkere Verflechtung

    197Ü soll der Außenhandel der DDR um 13,6 Prozent höhere Umsätze erreichen als 1969. Der Außenhandel hat einen wichtigen Beitrag zu leisten, um sowohl unsere Rohstoffbilanzen als auch die effektive Gestaltung der Produktion durch hohe Serien und Losgrößen zu sichern. Er muß einerseits den Absatz der Exporterzeugnisse mit volkswirtschaftlichem Gewinn und andererseits den Import von Ausrüstungen, Maschinen, Konsumgütern gewährleisten ...

  • Investitionen

    Unter Investitionen ist die Gesamtheit der materiellen und finanziellen Aufwendungen in allen Bereichen der Volkswirtschaft zu verstehen, die zur Schaffung neuer, für den Ersatz verbrauchter und für die Erweiterung bestehender Grundfonds eingesetzt werden. Die Investitionen sind auf die Erweiterung und Modernisierung der materiellen Produktionsgrundlagen sowie der Grundfonds in den nicht produktiven Bereichen gerichtet ...

  • Mit den Ideen der Neuerer auf Tuchfühlung

    befaßten wir uns mit traditionellem Maschinenbau. Wir konnten auf Vorhandenes aufbauen. Was wir entwikkelten und bauten, das hielt fünf, sechs Jahre dem Fortschritt stand, das war vom Konstrukteur fix und fertig entwickelt." Doch dann kam das Neue. Die Methoden änderten sich völlig. Nach Skizzen und Absprachen — noch bevor die Konstrukteure ihren letzten Gedanken äußerten — galt,es, technisches Neuland zu betreten ...

  • Modernes System der Dienstleistungen

    Der Plan 1970 stellt die Autgabe, unter aktiver Mitarbeit der Werktätigen die sozialistischen Arbeits- und Lebensbedingungen — planmäßig und orientiert auf die Schwerpunkte der Strukturpolitik — so zu gestalten, daß sie stärker produktivitätsfördernd und persönlichkeitsbildend wirken. Sie sollen zu höheren Leistungen für die Gesellschaft anregen und günstigere Bedingungen für die Teilnahme der Frauen im Arbeitsprozeß bieten ...

  • ökonomische Materialverwendung

    Im Gesetzblatt II, Nr 951969 ist eine „Direktive zu den Aufgaben der produktionsvorbereitenden Abteilungen in den Betrieben und Kombinaten der Industrie und des Bauwesens auf dem Gebiet der ökonomischen Materialverwendung" erschienen. Bekanntlich werden die Materialkosten, die einen erheblichen Teil der Selbstkosten ausmachen, vor allem in den produktionsvorbereitenden Abteilungen unmittelbar beeinflußt ...

  • Qualifikation für EDV

    Saalfeld <ADN), Auf die Anwendung moderner Leitung»- Instrumente bereitet sieh gegenwärtig die Maxhütte Unterweilenborn vor Darum eigneten sich mehr als 200 Mitarbeiter des metallurgischen Großbetriebes in den vergangenen zwei Jahren Grundkenntnisse auf dem Gebiet der elektronischen Datenverarbeitung an ...

  • Wirtschaftsrecht

    Berlin (ND). Die seit 1957 erscheinende Zeitschrift „Vertragssystem" erhält ab Januar 1970 ein neues Profil. Sie wird sich künftig verstärkt den Rechtsfragen bei der Planung, Leitung und Organisation der Volkswirtschaft, der Wirtschaftsorganisation und der sozialistischen Kooperation zuwenden. Sie trägt fortan den Titel „Wirtschaftsrecht ...

Seite 6
  • 800 000 Tote klagen noch heute an

    Wenige Stunden ist es erst her, daß ich Oberst Stanislaw Komornicki, ehemaliger Teilnehmer des Warschauer Aufstandes, kennenlernte. Er ist bereits seit frühester Kindheit mit Warschau verbunden. Er erinnere sich deshalb auch an die Ereignisse vor 25 Jahren nicht nur mit den Gefühlen eines Soldaten, sondern zugleich mit den Empfindungen eines alten Warschauers ...

  • Algerien: Kurs auf Industrialisierung

    Vierjahrplan fördert Ausnutzung natürlicher Reichtümer

    von Bringfried Beer, Algier tendster Wirtschaftszweig bleibt und die Ausnutzung der natürlichen Reichtümer des Landes durch die beschleunigte Industrialisierung. Die Ausnutzung der natürlichen Reichtümer wird in erster Linie durch den Ausbau der Erdölwirtschaft und den Aufbau der Petrolchemie garantiert werden ...

  • Täuschungsmanöver der Drahtzieher

    Mit ebensoviel Aufmerksamkeit wie Empörung wird hier in Kairo die fortgesetzte militärische Unterstützung Israels durch imperialistische Kräfte verfolgt, So lenkte Im Zusammenhang mit der israelischen Entführung der fünf Schnellboote aus Frankreich die ASU-Zeitung „AI Gumhuriya" kürzlich den Blick ihrer Leser auf die Fakten, die die indirekte Mitwirkung Westdeutschlands an der weiteren militärischen Aufrüstung des Aggressors kennzeichnen ...

  • Das große Geschäft mit der Angst kleiner Leute

    Gewissenlose Mietspekulanten Bergarbeiterfamilien

    Von unserem Ruhrgebietskorrespondenten Oskar Roth stein Kamen. Noch kurz Vor Jahresende erhielten die Bergarbeiterfamilien von etwa 800 Zechenwohnungen der ehemaligen Bergwerksgesellschaft „Monopol" die Kündigung. Gleichzeitig wurde ihnen der Abschluß neuer Mietverträge angeboten, die Mietpreiserhöhungen bis zu 220 Prozent vorsehen ...

  • Neue Antreibertricks der Unternehmer

    Korrespondenz aus Westdeutschland

    Dusseldorf. Die Lohnfortzahlung an erkrankte Arbeiter durch die Unternehmer, die mit Jahresbeginn 1970 in Kraft getreten ist, droht zu einem weiteren Mittel der Antreiberei zu werden. Auf diese Tatsache weist der Düsseldorfer BPB-Korrespondent Hans-Werner Burmeister in einer Übersicht .hin. Alarmierende ...

  • „Held" Ojukwu

    und der CIA

    Die feige und überstürzte Flucht de; Separatistenchefs Ojukwu aus der von dei nigerianischen Armee besetzten Ostregior des Landes ist — wie jetzt bestätig! wurde — vom USA-Geheimdienst CIA orgo nisiert und bewerkstelligt worden. Wie große Nachrichtenagenturen der USA melden, „wurde von amerikanischer ...

  • Bewußte Mitarbeit der Werktätigen

    Ein nationales Vorhaben dieser Größenordnung verlangt die bewußte Mitarbeit der werktätigen Massen. Auf die eminente Rolle der Gewerkschaften machte in diesem Zusammenhang in einer seiner jüngsten Ausgaben das Organ der algerischen Gewerkschaften „Revolution et Travail" aufmerksam. Das Blatt beschäftigte sich mit einer sehr wichtigen Frage, die schnell entschieden werden muß, der Ausbildung von Kadern ...

  • Symbol des neuen Polens

    Gedanken zum 25. Jahrestag der Befreiung Warschaus

    von unserem Korrespondenten Horst Isländer Zischend stieben die Funken der Schneidbrenner, vom Stampfen einer Dampframme übertönt. An gähnenden Baugruben gleiten, warnend klingelnd, Straßenbah,n^i vorbei. Vor Bretterzäunen, die dem Fahrzeugstrom Einhalt gebieten, recken Passanten die Hälse. Einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte Warschaus, die Kreuzung Aleja Jerozolimskie—Marszalkowska, hat sich erneut in einen Bauplatz verwandelt ...

  • Langfristige Zielsteilungen

    In den kommenden vier Jahren soll, ohne die Landwirtschaft zu vernachlässigen, verstärkt Kurs auf die Industrialisierung Algerien« genommen werden. Die künftige Industrie wird dann — so ist es im Plan vorgeschrieben — beschleunigt die Voraussetzungen für die Modernisierung der algerischen Landwirtschaft liefern ...

  • Tag des Gedenkens im ganzen Land

    Am heutigen 25. Jahrestag gedenken die Warschauer gemeinsam mit allen polnischen Werktätigen ihrer unzähligen Opfer im Kampf gegen Faschismus und Krieg. Sie ehren ihre Befreier, vor allem die heldenmütigen Kämpfer der Sowjetarmee. Und sie danken der Partei und der Regierung für den großzügigen Wiederaufbau der Hauptstadt, der bisher fast 170 Milliarden Zloty beanspruchte ...

  • Ein neues schönes Warschau

    erhebt sich heute an den Stätten, die vor 25 Jahren von faschistischen Bombenflugzeugen in pausenlosem Einsatz in Schutt und Asche gelegt wurden

Seite 7
  • Brandt: „wir sind uns in diesem Hause einig"

    Debatte im Bundestag abgeschlossen

    Bonn (ADN). Der SPD-Abgeordnete Hans Apel leitete am Freitag den zweiten Teil der Bundestagsdebatte zur Erklärung von Kanzler Brandt mit der Versicherung an die CDU/CSU ein, daß die Regierung Brandt/Scheel nicht an eine, völkerrechtliche Anerkennung der DDR denke. Wenn Bonn von der Existenz zweier deutscher Staaten spreche, so sei dies nur eine Tatsachenbeschreibung ...

  • Bundesregierung muß die DDR anerkennen

    Düsseldorf (ADN). Das Politbüro des ZK der KPD gab zum Bericht Willy Brandts vor dem Bundestag eine Stellungnahme ab, in der es unter anderem heißt: „Brandt hat sich geweigert, die DDR völkerrechtlich anzuerkennen und damit am Wesen der bankrotten und schädlichen CDU-Hallstein-Doktrin festgehalten. Bundeskanzler Brandt stellte die Behauptung auf, die Bundesregierung beabsichtige, ohne Diskriminierung und auf der Basis der Gleichberechtigung mit der DDR zu verhandeln ...

  • 80000 Sudanesen: Alles zum Schütze der Revolution

    Machtvolle Kundgebung in der Hauptstadt Khartum

    Khanum (ADN-Korr.). 80 000 sudanesische Arbeiter, Bauern, Angestellte, Lehrer, Studenten, und Intellektuelle demonstrierten am Donnerstagabend auf einer machtvollen Kundgebung in der Khartumer Innenstadt für den Schutz der Revolution. Sie verurteilten in Sprechchören und auf Transparenten die imperialistischen Machenschaften in Sudan und forderten energische Maßnahmen gegen die innere Reaktion, die in den letzten Wochen ihre Wühlarbeit besonders an der Universität Khartum betrieb ...

  • Geheimdienst deckt Luxemburg-Mörder

    Stuttgart (ADN). Der amtierende Vizepräsident des westdeutschen Bundesamtes für Verfassungsschutz Dr. Günther Nollau (SPD) hat zehn Jahre lang belastende Zeugenaussagen über den Mörder Rosa Luxemburgs unterschlagen und diesen Mordschützen dadurch strafrechtlich begünstigt. Dies wurde jetzt zufällig in einem Gerichtsverfahren vor der 17 ...

  • Gowon: Krieg ist beendet

    Staatschef Nigerias kündigt umfassende Hilfsaktionen an

    Lagos (ADN). Der nigerianische Staats- und Regierungschef Generalmajor Yakubu Gowon hat am Donnerstagabend in einer Rundfunkansprache offiziell das Ende des Bürgerkrieges und der sezessionistischen Bewegung in der Ostregion verkündet. Er betonte, daß dieses Ergebnis allein von den Nigerianern ohne Mitwirkung ...

  • 7200 Asturier im Streik

    Kampffront erweitert / 700 Kumpel ausgesperrt

    Madrid (ADN). Der Streik der Bergarbeiter in der spanischen Stadt Oviedö hat sich am Freitag ausgeweitet. Zur Zeit befinden sich rund 7200 Bergleute im Ausstand, mit dem sie gegen die Willkür der Unternehmer protestieren. Der Hunosa-Konzern hatte 700 Arbeiter ausgeschlossen und drohte mit weiteren Aussperrungen und Kündigungen ...

  • Bonner Investitionen in Israel forciert

    Bonn (ADN). Der Bundesvorstand der Deutschen Industrie (BDI) unterstützt Bestrebungen Israels, westdeutsche Unternehmen für die Durchführung von Investitionen in Israel zu gewinnen. Dazu wurde bekannt, daß die israelische Botschaft in Bonn in enger Zusammenarbeit mit dem BDI eine Übersicht über Möglichkeiten ...

  • + + +(fyj)* * ■

    Bürgerkrieg in Nigeria schürten, sind über Nacht zu .barmherzigen Engein1 geworden. " General Gowon verurteilte scharf die widerliche Heuchelei. Dies© Oremien, so erklärte er, „die sich als Rotkreuz- oder Kirchenkörperschaften ausgeben, waren Instrumente bei der Verlängerung des Krieges". Sie sollten ihr „blutbeflecktes Geld" behalten ...

  • Wählerwille mißachtet

    Westdeutsche Öffentlichkeit enttäuscht über Haltung Brandts

    Bonn (ADN/ND). Voll Enttäuschung stellen die an Frieden und Verständigung interessierten Kräfte Westdeutschlands fest, daß die negierende Haltung des Bonner Bundeskanzlers Brandt in krassem Widerspruch zu den in dem Vertragsentwurf der DDR enthaltenen konstruktiven Vorschlägen steht. Gerumpel der alten ...

  • Keinerlei Fortschritt

    „Dieser Regierungsbericht stellt keinen Fortschritt dar", erklärte der FDP- Bürgerschaftskandidat und Vorsitzende des Hamburger Jugendringes, Gerhard Weber. Er sei vielmehr enttäuschend, „weil.man sich in Bonn wiederum nicht entschließen konnte, sich auf die Realitäten der 70er Jahre einzustellen. Man hat wiederum in der Deutschlandpolitik versucht, in das Booi der 60er Jahre einzusteigen, das aber längst abgefahren ist ...

  • Kanzler dankt Revanchisten

    Bonn (ADN). Der Bonner Bundeskanzler Willy Brandt (SPD) empfing am Freitagnachmittag das Präsidium des Revanchisten-Dachverbandes „Bund der Vertriebenen" zu einer Aussprache. Dabei würdigte Brandt die Leistungen der rechtextremistisehen Kräfte beim Aufbau und der Entwicklung der Bundesrepublik und — wie es bei DPA heißt — „ihre Rolle bei der Abwehr radikaler politischer Tendenzen" ...

  • Imperialistische Schlappe am Niger

    kabelte UPI, nahm noch in der Nacht zum Montag „unverzüglich Kontakt" mit dem britischen Premier Wilson auf und setzte einen Sonderausschuß unter Vorsitz des „Sicherheitsexperten" Kissinger ein. Wie auf Bestellung stimmten die imperialistischen Massenmedien ein großes Wehgeschrei an. Springers „Welt" klagte am Dienstag: „Wäre das Experiment Biafra gelungen — Afrika hätte neue Biafras geboren ...

  • Zechenherren für Mord an Yablonski verantwortlich

    Moskau (ADN-Korr.). Die Verantwortung der Grubenkönige der USA für den politischen Mord an Joseph Yablonski unterstreicht die sowjetische Gewerkschaftszeitung „Trud" in einem Interview, das der Sekretär des Nationalen Komitees der KP der USA Georges Meyers ihrem New-Yorker Korrespondenten gewährte. Der ...

  • Fortschrittliches Amerika ehrte Dr. King

    Washington (ADN). Die fortschrittliche Öffentlichkeit der USA beging am Donnerstag den 4L Geburtstag Martin Luther Kings, der im Jahre 1968 einem rassistischen Mordanschlag in Memphis zum Opfer fiel. In allen Teilen der USA fanden Demonstrationen, Kundgebungen, Gedenkgottesdienste und andere Veranstaltungen statt ...

  • Flugblailaklion der DKP

    Düsseldorf (ADN). Der Partei vorstand der DKP hat in einer Flugblattaktion die Bevölkerung aufgerufen, gemeinsam zu handeln und dafür Sorge zu tragen, daß die große Chance, die im Vertragsangebot der DDR liege, genutzt wird. Der Parteivorstand der DKP unterstreicht: „Dem Druck der CDU/CSU, die die Hauptverantwortung ...

  • Kosmos 320 gestartet

    Moskau (ADN). In der Sowjetunion ist am Freitag der 320. Erdsatellit der Kosmosserie gestartet worden. Die Umlaufbahn hat die folgenden Parameter: anfängliche Umlaufzeit 90 Minuten, maximale Erdferne 342 Kilometer, minimale Erdferne 240 Kilometer, Bahnneigung 48,5 Grad.

  • DFU: Klägliches Ergebnis

    Das Direktorium der Deutschen Friedens-Union (DFU) stellt zu dem Bericht Brandts fest, was dort 'gezeigt wurde, „kann nur als kläglich 'bezeichnet werden. Doch war dieses Ergebnis vorauszusehen."

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  • Favoriten steuern wieder die Titel an

    Günter Zöller und Gabriele Seyfert sowie das Paar Steiner/Walther führen nach der Pflicht

    Von unserem Berichterstatter Hans Allmert Die Eisfläche ist in Drittel unterteilt. Auf dem einen Drittel laufen sich die Aktiven ein, auf das zweite konzentriert sich die Aufmerksamkeit, hier entscheiden die Preisrichter über die Höhe der Noten für die gelaufenen Figuren, das letzte Drittel befindet sich gewissermaßen in Vorbereitung als nächste Wettkampffläche ...

  • Aufmarschplan

    für die Kampfdemonstration am Sonntag, dem 18. Januar 1970, anläßlich des Jahrestages der Ermordung von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg

    8.45 Uhr: Spalierbiläung durch die Werktätigen aus dem Bereich der Kreisleitung Außenhandel in der Frankfurter Allee (auf der südlichen Seite) ab Tasdorfer Straße bis Buchberger Straße; durch die Werktätigen des Kreises Lichtenberg in der Frankfurter Allee auf beiden Seiten ab Buchberger Straße und in der Gudrunstraße bis zum Vorplatz der Gedenkstätte der Sozialisten ...

  • DIE BESONDERE TOURNEE

    Tatsachenbericht von Klaus Ullrich I. Staunen über viele Springer

    Nächste Woche treffen sie sich. Am Mittwoch in Klingenthal, erster Schauplatz der Tournee der Freundschaft im Jahre 70. Eine besondere Tournee? Man wird in aller Welt das Jahr Lenins feiern, das Jahr seines 100. Geburtstages und den 25. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus Vor Tagen erst war dieses Erlebnis: Vierschanzentournee in Bischofshofen ...

  • Winter-Neuauflage mit Flockenwirbel

    Mit starkem Schneefall trumpfte am Freitag der Winter erneut auf. Die Mitarbeiter der Straßenreinigung, unterstützt durch 150 Arbeiter aus Bau- und Gartenbaubetrieben, rückten seit den frühen Morgenstunden den weißen Massen zu Leibe. In den Straßen der Hauptstadt rollten über 150 Schneepflüge, 30 Schneekehrwalzen, 23 Sprühund 16 automatische Streufahrzeuge ...

  • Gedanken zur großen Kampfdemonstration nach Friedrichsfelde

    Auch Monika Kinza, Uwe Redel, Uwe Schrötter und Frank Gerstmann, Schüler der 9. Klasse der 8. Oberschule Lichtenberg, sind am Sonntag dabei. Sie begründen das so: Frank Gerstmann. „Alle Patrioten, die in Friedrichsfelde bestattet sind, hatten ein hohes politisches Wissen und kämpften daher konsequent für den Sozialismus ...

  • Liebknecht-Brigaden sind mit dabei

    Morgen, am Vormittag des 18. Januar, formiert sich das werktätige Berlin, um nach Friedrichsfelde zur Gedenkstätte der Sozialisten zu demonstrieren. Im Marschblock der Transformatorenbauer von Oberschöneweide junge Kernmacher. Ihr Kollektiv der sozialistischen Arbeit trägt seit dem März 1968 den verpflichtenden Namen „Karl Liebknecht" „Vor dieser Demonstration können wir auf besondere Erfolge in unserer Arbeit hinweisen", sagt Genosse Detlef Degener, der 27- jährige Brigadier ...

  • Verkehrsumleitung

    Zur Sicherung der Kampfdemonstration der Berliner Bevölkerung zur Gedenkstätte der Sozialisten in Friedrichsfelde und zur Gewährleistung eines flüssigen Straßenverkehrs gibt das Präsidium der Volkspolizei folgende Verkehrsuirnleitung bekannt: Am 18. Januar ist das nachfolgende Stnaßengebiet von 7.30 Uhr bis gegen 13 ...

  • Die aktuelle ND-Tabelle

    Drei 100-m-Schanzen in der DDR

    Schäme am Rennsteig (Oberhof) 116 m Jürgen Dommerich (SC Motor Zella-Mehlis) 21.12.1969 Inselsbergschanze (Brotterode) 1t>0,5m Clemens Walther (SC Motor Zella-Mehlis) 2. 3.1969 Große Aschbergschanze (Klingenthal) 100 m Horst Queck (SC Motor Zella-Mehlis) 11. 1.1970 Marktiegelschanze (Lauscha) 90,5 m Christian Kiehl (SC Traktor Oberwiesenthal) 16 ...

  • SPORT • SPORT • SPORT • SPORT • SPORT • SPORT • SPORT • SPORT • SPORT • SPORT

    Handbali-Notizen: Schwedens Handballer bezwangen Viieweltmeister

    Schwedens Hallenhandballauswahl der Männer, Gruppengegner der DDR-Nationalmannschaft bei der am 26. Februar in Frankreich beginnenden Weltmeisterschaft, feierte in Linköping einen 15;12 (6:7)-Sieg über den Vizeweltmeister Dänemark. Björn Andersson war mit sechs Treffern der erfolgreichste'Tqrschütze der Schweden ...

  • SKISPORT

    Springen in Bakuriani, auf einer neuen Schanze des Gebirgskurortes in der Georgischen SSR: Koba Zakadse 102 und 104 m. Abfahrtslauf in Badgastein (Frauen): 1. Isabelle Mir, 2. Michele Jacot, 3. Michele Macchi (alle Frankreich).

  • AUS DEM SPORTPROGRAMM

    Handball: Oberliga (Männer) am Sonnabend: Rostock—Dessau, ASK—SC Leipzig, SC Dynamo gegen Aue, Premnitz—SC Magdeburg, DHfK—Eisenach. Am Sonntag: Rostock—SC Magde-

  • WASSERBALL

    Blitzturnier in Berlin: Finale Lok Schöneweide—SG Nordring 5 :3, um Platz 3: Turbine Gaswerke II gegen Post Leipzig 1 : 0.

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  • Historien

    iiiiiiiiiiiiiiii m •) Gegensehlag - .1 K. „Ethos des Umgangs mit der Technik" Weizsäcker verlangt nicht nur Nachdenken über den Sinn der Technik. „Die Schaffung von Werkzeugen ist sicher ein Schritt der Verwandlung der Welt durch ein gewisses Verständnis. Die Anwendung dieser Werkzeuge in einer Art, die einen versklavt, ist dagegen Unsinn ...

  • Soziaiismus — die Rolle der Produktionsverhältnisse

    Sowohl Naturwissenschatten wie Technik unterliegen in der Ausrichtung ihrer Entwicklung und Anwendung der Ideologie, der Politik, die im Laufe der Ausgestaltung der Ausbeutergesellschaft und erst recht in der sozialistischen Gesellschaft gesellschaftswissenschaftlich bestimmt werden. Aber sie alle,, ...

  • Unsere erste Begegnung •mit der Kunst

    Liebes ND' Ich möchte von einem Erlebnis schreiben, das schon lange Jahre zurückliegt und bis an mein Lebensende unvergessen bleiben wird. Es war im harten Winter 1946'47 Damals lebte ich mit meinen sieben Kindern als sogenannter Umsiedler auf der Insel Rügen, mein Mann war gerade aus sowjetischer Kriegsgefangenschaft zurückgekehrt ...

  • „Ethos des Umgangs mit der Technik"

    Weizsäcker verlangt nicht nur Nachdenken über den Sinn der Technik. „Die Schaffung von Werkzeugen ist sicher ein Schritt der Verwandlung der Welt durch ein gewisses Verständnis. Die Anwendung dieser Werkzeuge in einer Art, die einen versklavt, ist dagegen Unsinn. Ein wichtiger Schritt ist also, daß man ...

  • Vertrauensmann der Massen

    Carl Friedrich von Weizsäcker ist ein Sucher nach Wahrheit in Natur und Gesellschalt. So manche Antworten; die er findet, sind klug und richtig; andere sind falsch und doch' bedeutsam genug, um eine prinzipielle Auseinandersetzung über sie zu führen. In der um die Jahreswende erschienenen Nummer der ...

  • Technik wozu?

    Doch schnell hebt sich das Niveau seiner Überlegungen, als die Frage auftaucht, ob mit dem technischen Fortschritt, der verlange, daß „alles organisiert, geplant, kanalisiert werden" müsse, nicht die persönliche Freiheit eingeengt werde. Weizsäcker antwortet: „Die Einschränkung, die die Technik uns auferlegt, ...

  • Die Technik und die Wilden

    Im 18. Jahrhundert gab es in der europäischen Literatur eine Strömung, die die Auffassung vertrat, daß „die Wilden"«,glücklich lebten, bevor sie mit der zersetzenden Zivilisation Europas in Verbindung kämen. Und daher müßte auch der Europäer, wenn er wieder glücklich werden wolle, zur Natur, zum einfachen Leben zurückkehren ...

  • Gesellschaftswissenschaften und Naturwissenschaften

    oder Von der Beherrschung der Technik

    keit einer Monopolprofitgesellschaft, entspricht. Doch Weizsäcker entwickelt seinen Gedankengang in Antwort auf eine neue Frage weiter

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  • Des Menschen Reichtum wächst in der Gesellschaft

    Komplexe Persönlichkeitstheorie . Geht man davon aus, daß die Persönlichkeit eine allgemeine Bedingung menschlicher Geschichte und damit eine der wesentlichsten Eigenschaften menschlicher Individuen ist, so ist die Frage nach der Entwicklung dieser notwendigen, allgemeinen und relativ stabilen Eigenschaft von nie versiegender Aktualität ...

  • Bitte keinen Schematismus!

    Der Kain unserer Tage unterscheidet sich äußerlich von dem Kain aus dem Alten Testament. Er muß nicht immer zum Mörder an seinem Bruder werden. Vielfältig ist das Gesicht des heutigen Kain. Er wird beherrscht von Egoismus, Rücksichtslosigkeit und Habgier. Die Gedanken des Kain von heute kreisen um chromblitzende schnelle Autos mit vielen Pferdestärken, um ein siebenstelliges Bankkonto, eine Traumvilla mit beheizbarem Swimmingpool, um Ferienbungalows im ewig warmen Süden ...

  • Gemeinschaftswerk

    Wir sind weit davon entfernt, Söhne eines Kains zu sein. Mehr als das. Mit jedem Tag, ja, mit jeder Aktivität zum Wohle unseres Staates und unserer sozialistischen Menschengemeinschaft entfernen wir uns weiter von dem Punkt, von dem aus man den Menschen tierisch-aggressive Triebe nachzusagen wagt. Allerdings gibt es auch in unserem Staat keinen automatischen, keinen konfliktlosen Weg zum Prometheus, und nicht jeder wird zum Helden des 20 ...

  • Kurz und knapp aus Leserbriefen • Kurz und knapp aus Leserbriefen • Kurz und knapp

    Sehr aufmerksam verfolge ich die ND-Leseraussprache „Was ist der Mensch?" und werte diese Beiträge in Verbindung mit gesellschaftskritischen Filmen laufend im Unterricht mit den Schülern aus. Es liegt nur an den sozialen Verhältnissen, wenn in der kapitalistischen Gesellschaftsordnung der Wert des Menschen nicht nach seiner Leistung für den Fortschritt, sondern nach seinem Besitz gemessen wird ...

  • Kurt Tucholsky

    (9. Januar 1890 bis 19. Dezember 1935)

    Gesetze der Persönlichkeit so zu erkennen, wie sie uns objektiv entgegentreten. Um diese wahre Erkenntnis muß es uns gehen, wenn das Ziel sozialistischer Gesellschaftsentwicklung in der allseitig gebildeten sozialistischen Persönlichkeit besteht und dieses Ziel nur unter der Bedingung des persönlichen Wirkens, der bewußten und die eigenen Entwicklungsgesetze ausnutzenden Aktivität der Persönlichkeit zu erreichen ist ...

  • Im Blickpunki: Der Chemiker von morgen

    Halle (ADN). Ein wichtiges Forschungsthema aus dem Bereich der Agrochemie wurde den FDJ-Studenten der Sektion Chemie der Martin- Luther-Universität Halle-Wittenberg auf ihrer FDJ-Kreisdelegiertenkonferenz als Jugendobjekt übergeben. Damit erfüllt der Lehrkörper eine entscheidende Forderung der Studenten nach einem noch stärker forschungsbezogenen wissenschaftlich-produktiven Studium ...

  • Wissenschaftliche Kongresse in Leipzig

    Leipzig (ADN). Die Kongreßstadt Leipzig wird auch 1970 wieder Treffpunkt Tausender ausländischer Wissenschaftler sein. Ministerien und wissenschaftliche Dachorganisationen haben bereits zu Jahresbeginn ihre Termine für bedeutende internationale und nationale Tagungen gemeldet. So ist Leipzig beispielsweise Gastgeber eines internationalen Symposiums, das sich mit der Rekultivierung ehemaliger Industrie- und Bergbaugelände befaßt ...

  • Wohltätigkeit

    Sieh! Da steht das Erholungsheim einer Aktiengeseilschafts-Gruppe; morgens gibt es Haferschleim und abends Gerstensuppe. Und die Arbeiter dürfen auch in den Park... Gut. Das ist der Pfennig. Aber wo ist die Mark -? Sie reichen euch manche Almosen hin unter christlichen frommen Gebeten; sie pflegen die leidende Wöchnerin, denn sie brauchen ja die Proleten ...

  • Neue Werke zum

    Lenin-Geburtstag

    Moskau (ADN). Die sowjetische Akademie der Wissenschaften gibt zu Ehren des 100. Geburtstages Lenins eine Reihe neuer wissenschaftlicher Werke heraus. Diese Schriften würdigen den Beitrag Lenins zur weiteren Entwicklung der Gesellschaftswissenschaften und heben die Bedeutung des Leninschen Werkes für den Fortschritt von Wissenschaft und Technik, für die internationale kommunistische Arbeiterbewegung und für den nationalen Befreiungskampf hervor ...

  • Gemeinsames Symposium

    Prag (ADN-Korr.). Ein internationales Symposium der Institute für Staats- und Rechtswissenschaften sozialistischer Länder zum Thema „Lenin und der sozialistische Föderalismus" findet vom 27 bis 29. Januar in Prag statt. An der wissenschaftlichen Diskussion werden u. a. Vertreter aus der Sowjetunion und der DDR teilnehmen ...

  • Mehr als 10000 Besucher im URANIA-Vortragszentrum

    Potsdam (ADN). Ein interessantes Jahresprogramm bot das URANIA- Vortragszentrum Potsdam 1969 seinen mehr als 10 300 Besuchern. Die URANIA organisierte für Einwohner und Besucher der märkischen Bezirksstadt u. a. Weiterbildungskurse, Kolloquien, Medizinische Sonntage, Foren, Filmmatineen und Exkursionen ...

  • Geborgen in der Gemeinsamkeit

    Freude erleichtert uns unsere Alltagssorgen, bringt die Gewißheit, daß wir eine Gemeinschaft sind. Weil uns Völkerhetze, Unmoral, Raubtier- Instinkte fremd sind, sollten wir alle unsere Mitbürger achten und lieben. Denn nichts verbindet uns mehr als Herz und Hand und — wenn es sein muß *- die geballte Faust für den Frieden und das Glück der Menschheit einzusetzen, Rudolf Matthes, Invalide, 8571 Köekte, Krs ...

Seite 11
  • „Der neue Humanismus wird sozialistisch sein"

    sich endlich, wie er sagt, schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts gleichsam die Tore des Glücks öffnen; aber dann hat sich nach des Verfassers Ansicht das Blatt gewendet. Als Grund für seine Meinung muß eine merkwürdige Verkettung von Beispielen herhalten: erster Weltkrieg, bolschewistische Revolution, Faschismus, zweiter Weltkrieg, Judenvernichtung, Anwachsen der Technik, Atombombe — das habe den Enthusiasmus des Menschen hinweggefegt und ihn in den Trümmern der Werte zurückgelassen ...

  • Ihr Menschen in den USA

    Ihr Menschen in den USA, Frauen, Mütter, habt ihr eure Söhne unter Wehen und Schmerzen zur Welt gebracht, damit sie anderer Mütter Söhne für ein paar Dollar Blutsold niedermetzeln? Ihr Menschen in den USA, Männer, Söhne Lincolns, habt ihr euer bißchen Freiheit, ganz und gar unvollkommen noch, durch dunkle ...

  • Ein Gewehr in unserer Hand

    Zum heutigen 5. Todestag von Hans Marchwitza

    ben war roh geschnitzt, von der ungelenken Hand eines Bergarbeiters, edner Hand, die sonst die Keilhaue führte Das Schloß war nicht ziseliert. Die Faust 'des Kumpels konnte nicht den Stichel führen. Der Lauf war blank. Die Züge darin waren stellenweise nicht .ganz einwandfrei und etwas ungefüge Beim ersten Schuß aus dieser Waffe stob der Feind wie ein aufgescheuchter Spatzenschwarm auf Zehntausend^ ...

  • Beigeschmack von Verlegenheit

    Wenig später luden die Kammerspiele des Deutschen Theaters zu einer Premiere, die sich kaum weniger lustig verstanden wissen wollte. Drei Einakter wurden da aufgeführt: von Erich Köhler „Die Lampe", worin eine junge Agronomin vermittels eines gut beherrschten Wackelkontakts ihre Dorfgenossen ein paar ...

  • Großer Spaß am kleinen Stück

    Rudi Strahls Lus.tspiel „In Sachen Adam und Eva", das nach seiner Hallenser Uraufführung im Herbst vergangenen Jahres eine stattliche Reihe von Bühnen zum Nachspielen bewogen hat, kam nun auch im Berliner Maxim Gorki Theater heraus, genauer' in dessen Foyer-Theater, das damit seinerseits Premiere hatte ...

  • Gedanken über Patrice Lumumba

    Gedichte hat er geschrieben zuweilen, und Reden hat er gehalten, und viele liebten die Reden mehr noch als die Gedichte. Schmähreden schmerzten ihn dann, besonders, weil sie aus schwarzen- Gesichtern kamen, die ebenso dunkel waren wie jene ihm lieben Gesichter, denen Gedichte er sagte und Reden. Auch die Faustschläge schmerzten, besonders, weil sie von schwarzen Fäusten kamen, von schwarzen geschundenen Fäusten kamen auf seinen schwarzen geschundenen Leib ...

  • Buch des Oktober

    Les! ich noch? Worte bewegen sich, leben, werden Gestalten, marschierende Reihn. Zeichen, Signale, vom Smolny gegeben^ rufen mich; packen mich, reihen mich ein. Bin mit dabei in den stürmischen Tagen. Sturm, in Millionen von Herzen entfacht, Sturm, von Millionen von Fäusten getragen: Lenins Partei rief die Klasse zur Macht ...

Seite 12
  • Feldzug gegen Rauschgifte?

    Die Vereinten Nationen unternehmen gegenwärtig äußerst intensive Anstrengungen, um den gefährlichen Mißbrauch von LSD und anderen psy->- chotropischen (stimimungsverändernden) Substanzen einzudämmen, der besonders unter den Jugendlichen zahlreicher westlicher Länder ein gefährliches Ausmaß erreicht hat ...

  • Chemotherapie immunologisch unterstützt

    erkrankten, kann man annehmen, daß sie sich angesteckt haben, Da man bei einem einmaligen Experiment einen Zufallsbefund, z. B, eine bisher noch unbekannte „Pavian-Leukämie", die mit der menschlichen Form nichts gemein hat, nicht ausschließen kann, sollen die Versuche nochmals wiederholt werden, Weil ...

  • Wachstum Im Mondstaub

    Niedere Pflanzen gedeihen im Mondsteub, den die amerikanischen Astronauten Armstrong und AWita im Juni vergangenen Jahres vom Mond mitgebracht hatten, besser als im kalifornischen Wütttnboden, Zu diesem Ergebnis gelangten Wissenschaftler im Mondlabof Houston (USA), -wo derartige Versuche vorgenommen ...

  • ÄnSimaterje in „großer Menge

    Das weitgrößte Synchrotron in Serpuchow bei Moskau (rechts das Hauptsteuerpult des Beschleunigers) erzeugt Antimaterie in Mengen, wie sie die Physiker bis jetzt nicht gewinnen konnten. Die Anzahl der mit diesem Teilchenbeschleuniger „erzeugten" Deuterium-Antikerne wird bereits nach Tausenden je Stunde gemessen ...

  • Vulkan liefert Glas

    Glassorten, die auch von aggressiven Flüssigkeiten nicht abgegriffen werden, sind von tasseMsehen Chemikern aus alten vulkanischen Gesteinen hergestellt worden, die tm Tal dts Flusses Irtyseh vorkommen, Diese Gläser widerstehen auch längere Zeit der Einwirkung kongentri#rter Safe« und Schwefelsäure sowie ...

  • Kartographierfe Anomalien

    Eine Karte, auf der alle magnetischen Anomalien der UdSSR veraelenn#t sind, ist von sowjetischen Wissenschaftlern to Leningrad fertiggestellt worden. Die Karte läßt Rückschlüsse auf Gebiete mit mineralischem vorkommen au. In dem Kartenwerk sind Zonen, di§ jeweils auf ganz bestimmt« lodensehätae hindeuten, besonders herausge&rib&ltet ...

Seite 13
  • „Gewichtige" Reserven für das leichte ökonomische Bauen

    sind, so werden doch auch die durch statisch-konstruktive Masseredussierung gegebenen Möglichkeiten noch nicht voll ausgeschöpft. Ich denke dabei an die Spannbeton-Dachplatten, die seit mehreren Monaten im VEB Betonwerke Gröbzig auf einer teilautomatisierten technologischen Linie mit höchster Qualität produziert werden ...

  • Ingenieure und Ökonomen mit Weftbewerbstaten zum KDT-Kongreß

    In den Betriebssektionen, Bezirks- 5|#|%v und Fach verbänden • ■^.■^ ■ bereiten die Mit- KONGRESS glieder der sozialistischen Ingenieurorganisation unserer Republik mit neuen Wettbewerbstaten den 5. Kongreß der Kammer der Technik vor. Er wird am 6. und 7 Februar in der Hauptstadt der DDR tagen. Die Wissenschaftler, ...

  • Leser stellten uns di e Frage

    Was sind Sekundärrohstoffe?

    Unter dem Begriff Schrott wurde oftmals Minderwertiges oder Wertloses verstanden. Dagegen macht die fachlich nichtige Bezeichnung „Metallische Sekundärrohstoffe" deutlich, daß diese Materialien volkswirtschaftlich wichtige Ressourcen sind. Zu ihnen gehören Erzeugnisse und Abfälle jedes Verarbeitungszustandes aus Eisen, Stahl und unedlen Nichteisenmetallen, die wieder eingeschmolzen oder chemisch aufbereitet werden können ...

  • j Wissenswert

    Sehwimmende Kraftwerke werden in der UdSSR jetzt in Serie produziert. Sie verfügen über eine Leistung von 20 Megawatt und sollen auf den Flüssen im Norden der Sowjetunion eingesetzt werden, um Häfen, Erdölreviere, Bergwerke und Neubauzentren mit Strom zu versorgen. Ein Heißwasserrohrsystem verhindert ...

  • Beton muß nicht schwer sein, wenn genügend Wissenschaft investiert wird

    Die Festigkeit des Stahlbetons ist nicht nur für die Fachleute ein Begriff. Allerdings ist er bis in die heutige Zeit mit der Vorstellung „schwer und klobig" verknüpft. Inzwischen vollzieht sich jedoch im Zusammenhang mit der Entwicklung einer modernen Vorfertigungsindustrie und der damit verbundenen ...

  • Klarer Kurs auf automatisierte Herstellung standardisierter Elemente

    „Das Einheitssystem Bau bildet die wissenschaftliche Grundlage für eine auf die Erzielung von Spitzenleistungen bei den stoukturbastimmenden Haupteraeugnissen orientierte einheitliche, den Prinzipien des leichten, ökonomischen Bauens entsprechende technische, ökonomische Politik", heißt ©s in der Grußadresse des ZK an die Teilnehmer der 5 ...

  • Starterleichterungen bei Minusgraden

    Wenn die Batterie iroti aller Kunstgriffe schlapp wird, bleibt den Budopester Kraftfahrern immer noch der Winterserviee. DI© Hilfswagen werden von der Einsatzzentrale über UKW-Spreehfgnk lum iimatwrt dirigiert

Seite 14
  • Geschult von Lenin und Liebknecht

    Am 11. Januar 1970 jährte sich zum 25. Mal der Tag, an dem Georg Schumann und Genossen von den Faschisten ermordet wurden. Die Polizeiakte S. 40 623, die 1916 wegen seiner Zusammenkunft mit Karl Liebknecht in Jena und seines Kampfes gegen den Krieg eröffnet worden war, schloß mit dem Blatt 70, der „Nachricht über Vollstreckung" des Todesurteiles wegen „Vorbereitung zum Hochverrat", d ...

  • Wegweiser zu revolutionärem Handeln

    der Einsamkeit der märkischen Wälder hielt der Genosse nunmehr seine Lektionen und verschwand dann mittels der Stadtbahn wieder in Richtung Berlin. Wie er dabei die ihm stets folgenden Spitzel abschütteln mußte, hat uns manchmal erheitert, aber auch zu größerer Vorsicht ermahnt. Vor allem sanen wir uns ...

  • Vor 100-50-25 Jahren

    Versammlungsrecht

    „Zwickauer Tageblatt und Anzeiger" vom 16. Januar 1870: Waidenburg. In welcher Weise das Versammlungsrecht in der hiesigen Gegend behandelt wird, ist kaum glaublich. In einer Versammlung wurde von früheren r Wahlen gesprochen, worauf der Gendarm sofort den Redner unterbrach und erklärte, er sei,beauftragt, von Politik nicht reden zu lassen ...

  • HISTORIEN

    befreundeten. Gerade auf Anweisung von Iljitsch überzeugte ich den damals noch jungen Karl Liebknecht davon, daß es nötig wäre, die deutschen Arbeiter mit unserer Arbeiterbewegung bekannt zu machen. Wir stellten ein ausführliches Referat über die russischen Angelegenheiten zusammen. Karl Liebknecht, dem ich dieses Referat in schlechter deutscher Sprache übersetzte, bearbeitete es in einer für die Deutschen verständlichen Sprache ...

  • Eine Tanne mit roten Fähnchen

    Karl Liebknecht, der Sohn des hervorragenden deutschen Arbeiterführers Wilhelm Liebknecht, war ein entschiedener und furchtloser Kämpfer gegen alle Formen der Ausbeutung und Unterdrückung der Arbeiterklasse und setzte sich mit glühender Leidenschaft für den Sozialismus ein. i Ein hervorragendes Zeugnis seiner Liebe und Sympathie zur russischen Arbeiterklasse und zur Großen Sozialistischen Oktoberrevolution ist in wenigen Zeilen eines Briefes enthalten, den er am 8 ...

  • Du bist klug

    „Annele" aus Oauting an „Mein Lieber" am 18. Januar 1945 (Feldpost): Täglich lesen wir nun die Berichte über die große russische Offensive, und meine Angst um Dich, Lieber, wächst täglich. Was wirst Du durchmachen müssen, um aus dieser Hölle herauszukommen. Aber ich weiß. Du bist kiug, und das tröstet mich etwas Vermißt ist noch lange nicht verloren Vorhin kam Dein Brief mit Einlage ...

  • Mit Wonne verschlungen

    Wedehorn, 13. 4.1915

Seite 15
Seite 16
  • Der neue Briefträger

    [STICH DER WOCHE Von Bernd Heimberger

    Ich bin ein Mensch wie Sie und mein Nachbar. Ich bin ein Mensch und Mitglied von sechs Organisationen und einer Partei. Als dem Abgeordneten der Nationalen Front bringen mir viele Familien aus der unmittelbaren Umgebung und den nächsten zwei Straßenzügen ihr Vertrauen entgegen. Und so halte auch ich das: Vertrauen gegen Vertrauen ...

  • Unsere miese Bude

    Vor zwei Wochen fing bei uns im Betrieb ein Neuer an. Blaschke heißt er und wurde durch seine Heirat in unsere Gegend verschlagen. In den ersten Tagen sprach er kaum ein Wort, dann aber begann er plötzlich zu nörgeln. „Ziemlich miese Bude" und so. Das konnte ich natürlich nicht imwidersprochen hinnehmen, wo wir doch schon dreimal lobend in der Presse erwähnt worden sind ...

  • Von Harry F i e b i g

    „Es verlangt ja niemand, daß du einen wissenschaftlichen Vortrag hältst. Du erzählst einfach so von der Leiber weg, wie ihr das organisiert habt — diesen ständigen Planvorsprung." „Planvorsprung?" fragt BlasdiSse. „Wie kommt ihr denn auf den Quatsch?" „Ich — ich denke", stottert der AGL-Vorsitzende, ...

  • Doktor Wald

    Wenn ich an Kopfweh leide und Neurosen, mich unverstanden fühle oder alt und mich die bösen Musen nicht liebkosen, dann konsultiere ich den Doktor Wald. Er wohnt gleich nebenan in Hoppegarten, doch praktiziert er auch noch anderswo; in Oberfrohna und in Hinterzarten, in Thale, Vera Cruz und Teterow. Er ist mein Augenarzt und mein Psychiater, mein Orthopäde und mein Internist ...

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Brandt beharrt auf alten Positionen Wer im Geiste Lenins kämpft, wird siegen Unerschütterliches Vertrauen verbindet L: Partei und Volk Bekenntnis Warschaus iu Frieden und Sicherheit Wahlkommission der Republik gebildet Erfolge und Lehren Walter Ulbricht empfing Baath-Delegation Sch neeverweh u ngen im Norden der DDR Alle Aktivität für die Stärkung der DDR Heraus zur großen Kampfdemonstration! Pjotr Abrassimow bei Walter Ulbricht IN DIESER AUSGABE:
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