24. Jan.

Ausgabe vom 04.01.1969

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  • Alle Tatkraft unserem gemeinsamen Plan

    Leipzig. Vom zügigen Fortgang der Bau- und Montagearbeiten im VEB Glasseidenwerk Oschatz, dem ersten Werk seiner Art in der Republik, überzeugte sich gestern das Mitglied des Politbüros und 1. Sekretär der Bezirksleitung Leipzig, Genosse Paul Fröhlich. Der volkswirtschaftlich wichtige Betrieb — er wird Glasseide unter anderem für den Maschinenbau und das Bauwesen bereitstellen — ist für die Perspektive des gesamten Kreises Oschatz von größter Bedeutung ...

  • Neujahrsgratulation der Diplomaten beim Staatsrat Botschafter P. A. Abrassimow wünschte neue große Erfolge Walter Ulbricht dankte und entbot den Völkern Grüße

    Berlin (SD). Der Vorsitzende des Staatsrates der DDR, Walter Ulbricht, empfing am Freitagvormittag die in der DDR akkreditierten Chefs der diplomatischen und anderen. Missionen zur Entgegennahme der Neujahngratulation. Im Empfangssaal des Amtssitzes des Vorsitzenden des Staatsrates waren die Botschafter ...

  • Konsequente Friedenspolitik

    Die Verfassungsdiskussion und das Ergebnis des Volksentscheids haben die Stabilität und Legitimität der sozialistischen Staats- und Gesellschaftsordnung in der DDR unterstrichen. Damit wurden auch neue Maßstäbe für die internationale Geltung der DDR gesetzt. Das wird in zunehmendem Maße auch in jenen ...

  • Solidarisch mit Vietnam

    Unsere Sympathie und Solidarität gilt auch im kommenden Jahr dem vietnamesischen Volk, das mit aktiver Hilfe sozialistischer Staaten, insbesondere der UdSSR, einen heldenhaften Kampf gegen die USA-Aggressoren und ihre Marionetten führt. Wir fordern, daß die USA und ihre südvietnamesischen Marionetten ...

  • Erste Kreiskonferenz

    300 Delegierte wählten Kreisausschuß der Nationalen Front

    Strasburg (ND). Am Freitag fand in Strasburg die erste Kreiskonferenz zur Vorbereitung des Kongresses der Nationalen Front statt. Die 300 Delegierten wählten nach eingehender Aussprache über die weiteren Aufgaben zur allseitigen Stärkung der DDR den neuen Kreisausschuß. Er besteht aus 75 Mitgliedern, darunter 24 Frauen ...

  • Erneute Provokation Israels gegen Libanon

    Präsident Nasser: Überfall auf Beirut Mahnung für uns alle

    Beirut (ADN/ND). Israel hat am Donnerstagabend eine erneute Provokation gegen Libanon verübt. Militäreinheiten der Aggressoren belegten zwei Stunden lang Grenzgebiete im Süden des Landes mit Artilleriebeschuß. Libanesische Truppen erwiderten das Feuer.* Kairo (ADN-Korr.). VAR-Präsldent Gamal Abdel Nasser ...

  • Unsere Staaten tragen hohe Verantwortung für Sicherung des Friedens

    Im Namen des Staatsrates, der Regie- •rung und aller Bürger der Deutschen Demokratischen Republik danke ich Ihnen für Ihre Glückwünsche zum neuen Jahr und Ihre Anerkennung der Leistungen der Werktätigen der DDR bei der Gestaltung des umfassenden gesellschaftlichen Systems des Sozialismus. In dem vor uns liegenden Jahr begehen wir den- 20 ...

  • Unsere Forderung: DDR-Anerkennung

    SDAJ-Vorsitzendet Priem« würdigt Neuiahrsbotschaft Walter Ulbrichts Düsseldorf (ADN/ND). Die Anerkennung der DDR sollte die Forderung aller Demokraten und Sozialisten, im Jahre 1969 sein. Das erklärte der Bundesvorsitzende der Sozialistischen westdeutschen Arbeiterjugend (SDAJ), Rolf Jürgen Priemer, in einer Stellungnahme zur Neujahrsbotschaft des Staatsratsvorsitzenden der DDR, Walter Ulbricht ...

  • Alexej Kossygin: Gefahren für den Weltfrieden bannen

    # Eine politische Regelung des Vietnamproblems schafft günstige Voraussetzungen für die Verbesserung des Internationalen Klimas # Lasung der Krise im Nahen Osten ist nur auf der Basis der Sicherheitsratsresolution Ober den Abzug der Israelischen Okkupationstruppen aus den besetzten arabischen Gebieten ...

  • Zentraler Stab „Signal DDR 20" gebildet

    Berlin (ND). Am Freitag konstituierte sich der Zentrale Stab der von FDJ-Zentralrat und Zentralvorstand der GST organisierten Aktion „Signal DDR 20". Es ist eine umfangreiche wehrpolitische und wehrsportliche Massenaktion der Jugend zum 20. Jahrestag der DDR. Prominenteste Gäste waren die Mitglieder ...

  • Hector Rodriguez LI o m p a r t,

    Außerordentlicher und Bevollmächtigter Botschafter der Republik Kuba in der DDR. Anschließend kulturelle Darbietungen

  • 10. Jahrestages der Nationalen Befreiung Kubas

    am Montag, dem 6. Januar 1969, um 18.00 Uhr, im Filmtheater .Kosmos", Karl-Marx-All««.

    Es. sprechen:

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  • Internationale Politik der DDR genießt Hochachtung der Völker

    Ansprache Botschafter P. A. Abrassimows

    Hochverehrter Vorsitzender des Staatsrates der Deutschen Demokratischen Republik, Genosse Walter Ulbricht! Teure Genossen! Werte Herren J Gestatten Sie mir, verehrter Genosse Vorsitzender, im Namen und im Auftrag des Diplomatischen Korps sowie in meinem • eigenen Namen dem Volk der Deutschen Demokratischen ...

  • Unsere Staaten tragen hohe Verantwortung für Sicherung des Friedens

    (Forttetzung von Seite 1)

    Verehrte Genossen und Freunde! Die Politik der Deutschen Demokratischen-Republik berücksichtigt im besonderen die historischen Erfahrungen mit der aggressiven Expansionspolitik des deutschen Imperialismus. Unsere Politik wird von der Verpflichtung bestimmt zu verhindern, daß ein weiteres Mal ein Krieg von deutschem Boden ausgeht ...

  • Nützliche Maßnahmen

    Wie bekannt, sind ab 1. Januar 1969 auf Beschluß des Ministerrates der Deut- > sehen Demokratischen Republik neue Bestimmungen für die Aus- und Einfuhr von Gegenständen im grenzüberschreitenden Reiseverkehr in Kraft. Die Deutsche Demokratische Republik ist bekanntlich ein führender Industriestaat und attraktives Reiseland im Herzen Europas ...

  • BEGEGNUNGEN - DEPESCHEN - Glückwünsche an Union von Burma

    Anläßlich des Jahrestages der Erringung der Unabhängigkeit der Union von Burma übermittelten der Vorsitzende des Staatsrates der DDR, Walter Ulbricht, und der Vorsitzende des Ministerrates der DDR, Willi Stoph, dem Vorsitzenden des Revolutionären Rates und Vorsitzenden des Ministerrates der Revolutionären Regierung der Union von Burma,t General Ne Win, ein iti herzlichen Worten gehaltenes Glückwunschtelegramm, verbunden mit den besten Wünschen zum Jahreswechsel ...

  • Verkehrsstörungen durch westdeutsche Behörden

    Berlin (ADN). An den westdeutschen Grenzübergangsstellen kam es in den ersten Tagen-des neuen Jahres zu ernsten Störungen im grenzüberschreitenden Straßenverkehr. Am 1. Januar 1969 war ein Beschluß des westdeutschen Bundestages in Kraft getreten, wonach für alle Gütertransporte bei der Einfahrt in das Gebiet der Bundesrepublik Abgaben zu entrichten sind ...

  • Neujahrsgratulation

    {Fortsetzung von Seite 1) sehen Korps den Leistungen der Bürger der DDR beim Aufbau des Sozialismus und bei der Sicherung des Friedens zuteil werden ließen. Der Vorsitzende des Staatsrates der DDR, Walter Ulbricht; die Stellvertreter des Vorsitzenden des Staatsrates Dr. Heinrich Homann und Hans Rietz; der Sekretär des Staatsrates Otto Gotsche; die 1 ...

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  • Pädagogen sind aufmerksame Zuhörer

    verarbeitungswerk technisch wichtigen Reaktionen der Dampfreformierung und der Ammoniaksynthese benutzt. Bei der Erläuterung der Dampfreformierung bin ich auch auf die Fischer-Tropsch-Anlage 4n Schwarzheide eingegangen, weil sich die Lehrer dafür interessierten und wiederholt fragten, warum die Düngemittelfabrik in der Nähe einer Erdölraffinerie gebaut wurde ...

  • Blidct nach Schwedt und lernt aus den Erfahrungen

    genommen. Wenn wir von der Heranbildung allseitig entwickelter sozialistischer Persönlichkeiten sprechen, hat Schmalspurdenken in engen fachlichen Geleisen keinen Platz mehr. Der Einfluß gewerkschaftlicher Organe und deren Leiter auf den Leistungsstand der Schulklassen, auf die Vermittlung von Kenntnissen aus dem Bereich der sozialistischen Produktion nimmt ständig zu ...

  • Früchte, die später reifen

    Ein Wort aus der Neujahrsansprache Walter Ulbrichts scheint allen, die Kinder großziehen und heranbilden, wie auf den Leib geschrieben: „Das Jahr 1968 hat bedeutend größere Erfolge gebracht, als. sie gegenwärtig durch Zahlen erfaßbar sind. Es sind langfristige Vorhaben. Ihre Früchte werden zum Teil erst zu Beginn des nächsten Jahrzehnts reifen ...

  • Patenschaff zum gegenseitigen Nutzen " * 1 Zeitmangel war nur eine Ausrede

    Bei fast allen 197 Brigaden und Kollektiven, die um den Titel kämpfen, ist die Patenschaft mit Schulen selbstverständlich. So verteidigten beispielsweise die Genossen und Kollegen des Wissenschaftlichen Bereichs ihren Brigadevertrag öffentlich. Zunächst wurde von vielen gesagt, es fehle an Zeit für die Patenschaftsarbeit ...

  • Berufswünsche lenken

    Entscheidend für die richtige Berufswahl der Schüler ist das Zusammenwirken von Lehrern, Eltern, Patenbrigaden und Betriebsleitungen. Die Berufsorientierung und -Werbung sollte rechtzeitig durch die Betriebe beginnen und von den. staatlichen Organen einheitlich gelenkt und geleitet werden. Vor allem müssen die Pädagogen gut über Möglichkeiten der Berufsausbildung, über Inhalt und Form der verschiedenen Berufe informiert sein ...

  • Auch wir Lehrer lernen dazu

    Leitende Mitarbeiter unseres Patenbetriebes, des Bau- und Montagekombdnates, hielten vor uns Lehrern Vorträge über ökonomische Probleme sowie zu Fragen der Ideologie, Politik, Kultur und Bildung. Damit hilft uns der Betrieb bei der ideologischen Weiterbildung der Lehrer. Er wirkt so auch auf die Erziehung der Schüler ein ...

  • Der Weg zum Studium

    Wir brauchen den erzieherischen Einfluß des Patenbetriebes, seine Unterstützung bei der Studienaufklärung und bei der Förderung begabter Schüler. Ebenso benötigen wir die Hilfe der Werktätigen bei der Einführung neuer Formen der polytechnischen Bildung für die Schüler der 11. und 12. Klassen und in der Zusammenarbeit mit den Eltern ...

  • Wer verkennt unsere Arbeit!

    In unseren Elternvertretungen arbeiten Werktätige aus verschiedenen Betrieben mit. Daher wissen wir, daß z. B. im Tiefbaukombinat und im Erdölverarbeitungswerk in einigen Bereichen die Tätigkeit in Elternaktiven und im Elternbeirat nicht als gesellschaftlich wichtig anerkannt wird. Damit sich diese Einstellung ändert, benötigen wir die Hilfe der Werkdirektoren und der politischen Organisationen ...

  • Hausarbeit über den Betrieb

    In unserem Patenschaftsvertrag ist u. a. festgelegt, daß die Schüler der 10. Klasse für den Staatsbürgerkundeunterricht langfristige Hausarbeiten über das Erdölverarbeitungswerk, seine Geschichte und Perspektive anfertigen. Mehrere Kollegen des Patenbetriebes beraten dabei unsere Schüler fachlich und politisch ...

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  • Schönholzer Heide

    zu einem Park des Spiels und des Sports aus. Der Wettbewerb lauft ab II. Januar 1969 und schließt mit dem 1. Juli 1969 ab. Er Ist anonym. Teilnahmeberechtigt sind alle In der DDR wohnenden Gartenarchitekten und Architekten sowie Studenten der Hoch- und Fachschulen. Die Wettbewerbsunterlagen können ab II ...

  • St*ll«nanx«ig*n

    Küchenleiter sucht neuen. Wirk.- Kr. Zuschriften unter B163 an die DEWAG Werbung. 35 Stendal Dlpl.-Ing.-Ok., FR chem. Ind., Ing. ehem., mit lOjähr. Berufter!., In ltd. Stellung u. guten Kenntnissen für Betriebsführung, Prod.-Organ. und Datenverarb., sucht neuen, verantwortungsvollen Wirkungskreis. Zuschriften erbeten unter P 410 039 an die DEWAG, 806 Dresden, Conradstraße Diplomgewerbelehrer, Chemie und Lebensmittel, sucht z ...

  • YEB Akkumulatorenbau Groningen

    als Werkteil des Werkes Berlin angeschlossen. Das Kombinat ist Rechtsnachfolger für die vorstehend genannten Betriebe. Sein Sitz ist Zwickau. Allen Geschäftspartnern der bisher juristisch selbständigen Betriebe danken wir für die gute Zusammenarbeit und das entgegengebrachte Vertrauen. Wir werden bemüht sein, die gute Zusammenarbeit weiter auszubauen ...

  • Wir bieten zum Verkauf an

    1 Kaffeemaschine „Mokka-Perle", ungebraucht Stundenleistung etwa 600 Tassen, Stromanschluß 380 V, Drehstrom, Heizleistung maxlm. 9 kW, Zeltwert 2180, M. geeignet zum Einsatz In größeren Gaststätten, bzw. dort, wo größere Kaffeemengen verlangt werden. Konsum-Genossenschaft Stadt Karl-Marx-Stadt eGmbH

  • 79 Arb*itszylind«r 34 Arb«itszylind«r

    B1-50/22X200, TGL 10 906, Gütezeichen „Q" Kreisbetrieb für Landtechnik „Erzgebirge" Betriebsteil 9341 Lauterbach (Erzgebirge) Materialstelle Telefon Marienberg 4 77 - Telex-Nr. 783 35 B 1 - 32/20X200. TGL 10 906

  • 1 Buchungsautomat Atcota

    neuwertig oder gebraucht, zu kaufen. Angebote an VEB (B) Zuschlagstoffe Frankfurt (Oder) Sitz 122 Eisenhüttenstadt Telefon 4 38 21 Eisenhüttenstadt Fernschreib-Nr. 163 436

  • 1 Turmdrehkran 30-50 Mpm

    evtl. leicht reparaturbedürftig Angebote erbeten an VE Straßen- und Tiefbaukombinat Erfurt 50 Erfurt, Hallesche Straße 15, PF 263, Tel. 52 52 37

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    Leistung: 1,5 kW Schutzart: Exgeschützt ~ max. Rührwerksdurchmesser: 150 mm VEB WBN „Carl von Ossletzky" 153 Teltow - Telefon 4941

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    Typ 102 8-502 bF 0270.031-12001 (auch kleinste;Mengen). Ellangebote erbeten «n VEB GOLDPFEIL

    9116 Hartmdnnsdorf bei Karl-Marx-Stadt Emst-Thälmann-Straße 10 Telefon Limbach 28 91, Telex Goldpfeilradio 017 269

  • 22 000 Bolzen

    etwa 3Omm0 und etwa 100 mm lang (Einzelheiten nach Zeichnung) Angebote an VEB HALLOREN SCHOKOLADENFABRIK

    (auch 2. Wahl) sowie Herstellerbetrieb für

  • Turmdrehkran.

    10 Mpm, Hubhöhe 30 m für Montagearbeiten in unserem Höchstspannunss-Versuchsfeld von März bis September 1969 VEB KERAMISCHE WERKE HERMSDORF

    Angebote sind zu richten an

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  • Der „Chef pädagoge"

    In dem Tagebuch hatten die „Mamais ihren Chefpädagogen. Fritz Hummel mußte sich deswegen manchen Angriffes erwehren. Er £ot an: „Wenn-mir einer nachweist, daß etwas nicht wahr ist, was' im;'Buch j steht, reiße ich die Seite 'raus." Die Antwort war immer etwas schwach über der Brust: „Freilich ist es wahr, aber es gehört nicht ins Tagebuch!" Es geschehen Dinge, die früher unmöglich gewesen wären ...

  • Die Kunstpreise des Bäckermeisters

    Womit verdient sich ein Bäckermeister den Kunstpreis? Mit Zuckerguß und Tortenboden? Noch nie gehört. Doch da sind drei. Urkunden: Kunstpreis des Elektrochemischen Kombinats Bitterfeld. Der Bäckermeister ist jetzt Obermeister, bäckt auch keine Brötchen, sondern schmilzt Aluminium. Er ist der „schreibende Mamai", Fritz Hummel ...

  • Einer der „Alten"

    Eine große Halle. In Dutzenden Ofen wird aus Tonerde Aluminium geschmolzen, jenes silberglänzende Metall, das vor über 100 Jahren zum erstenmal industriell verarbeitet wurde: zu Brustpanzern und Helmen für das Heer, zu einer Kinderklapper für den Sohn. Auftraggeber war Napoleon III. Das ist Geschichte, und was für eirie ...

  • Wo der Dreck am größten ist.

    Du suchst Oswin Richter. In Hummels gesammelten Werken, Band 3 (1962), hast du diesen vorwurfsvollen Satz entdeckt: „Siehst doch, der Oswin, mit dem macht doch die Truppe, was sie will." O ja, der Hummel-Fritz war schon manchmal böse auf Oswin, den Brigadier. Kein Indiz kann überzeugender sein als dieses: Der gewissenhafte Chronist der „Mamais" nahm vier lange Sonntage die Feder nicht zur Hand ...

  • Der verhinderte Aktivist

    Viele Geschichten müßte man von den 46 alten „Mamais" noch erzählen. Von Robert Linke, der einer der. ersten Aktivisten der Brigade geworden wäre, wenn man ihn nicht während seiner Krankheit, einen Tag vor Wiederaufnahme der Arbeit, auf dem Acker angetroffen hätte. Inzwischen hat sich "Robert Linke zum stellvertretenden Schichtmeister qualifiziert ...

  • Zehn Jahre danach

    1963 kommt das studierte Kind der Brigade, Ingenieur und längst Genosse, ins Aluwerk zurück. Martin Nagel wird stellvertretender Elektrc-lyseleiter. „Damals hatte ich einen kleinen Augenblick Schwierigkeiten", erzählt er. „Ich begann manches anzuordnen, dachte, das steht dir jetzt zu, und außerdem hast du auch was gelernt ...

  • Orakel

    In jenen Tagen des Jahres 1959 orakelte im Elektrochemischen Kombinat Bitterfeld manch einer, die „Mamais" würden bald Wasser saufen gehen. Andere frozzelten: Guckt euch erst mal eure Zahlen an, bevor ihr das Maul aufreißt! Was war geschehen ? Tagelang hatten Aluminiumschmelzer der Jugendbrigade „Nikolai Mamai" über weißen Blättern gegrübelt ...

  • Besuch bei den „alten" Mamais heute Streiflichter aus Bitterfeld Von Jürgen Nowak

    sänger Walter Schmidt und den Maler Walter Dötzsch. Der Begriff „sozialistisch leben" bekam deutlichere Konturen: Die Welt der Aluminiumschmelzer wurde weiter. Zur großen „Mamai"- Familie gehörten aber auch die Frauen, sie fehlten bei keiner Veranstaltung. Wer Sorgen hatte, wandte sich damit an das Kollektiv, und gemeinsam wurde geholfen ...

  • Zum Studium

    Martin Nagel hatte — seinen Meister kaum in der Tasche — ein Fernstudium begonnen. Da besuchte Genosse Walter Ulbricht die „Mamais". „Du bist noch jung- — warum gehst du nicht ganz auf die Schulbank", sagte er zu Martin Nagel.. So ging Martin an die Fachschule" in Eisleben. „Man sagt, du hättest dort auch ein paar ...

  • ND-REPORTAGE • HD-REPORTAGE • HD-REPORTAGE • ND-REPORTAGE • ND-REP

    Die „Mamais" waren vor zehn Jahren die ersten, die allerersten. Die Kundschalter im Neuland: sozialistisch arbeiten, lernen, leben. Über vieles, was ihnen damals tiefe Falten in die Stirn grub, lachen sie heute. Für sie sind es die Probleme von gestern. Ihre Leistung aber bleibt: Sie ersetzten das Nebeneinander durch ein Miteinander, das unserer Gesellschaft gemäß ist ...

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  • Burma verwirklicht sein Progra Vor 21 Jahren wurde die Union unabhängig

    Von unserem Korrespondenten Hans-Joachim T h e b u t, Rangun mus. Insbesondere auf dem Lande, wo etwa 80 Prozent der 26 Millionen Einwohner der Union von Burma leben, muß die Zahl der Parteieinheiten — wie hier die Grundorganisationen bezeichnet werden — erhöht werden, um die Bauern stärker als bisher bei der Lösung von wichtigen Aufgaben hinzuzuziehen ...

  • UdSSR-

    Frankreich

    Die „Große Sowjetisch-Französische Kommission", die ihee Beratungen am Frtitag in Paris begann,* wird die Bilanz der bisherigen Kooperation zwischen beiden Staaten ziehen und die Perspektiven der weiteren Zusammenarbeit' besonders auf wirtschaftlichem und wissenschaftlich-technischem Gebiet festlegen ...

  • „Völlig neue Wege beschritten"

    „Le Dauphinois Libere", Lyon, schreibt: „Dag' neue Überschallpassagierflugzeug aus der Sowjetunion leitet eine neue Epoche im Flugverkehr ein. Die Flugzeuge, die wir heute noch als die modernsten ° und schnellsten ansehen, werden bald der Vergangenheit angehören. Technisch scheint die TU 144 eine große Leistung zu sein, und offenbar haben die Sowjets sowohl beim Material als auch bei der Konstruktion völlig neue Wege beschritten ...

  • Mehr Gewinn mit weniger Arbeitskräften

    Mit der Stillegung vieler Produktionsanlagen geht die Einführung modernster Produktionstechnik einher. Die Stahlbosse orientieren sich auf die Anwendung des Sauerstoffaufblasverfahrens zur Erzeugung von Oxygenstahl. Mit weit geringerer Belegschaft kann mehr Stahl von besserer Qualität hergestellt werden ...

  • Nicht nur Schwefel und Pulver

    Aus Erfahrungen soll man lernen. So ist es nur zu begrüßen, wenn ein Blatt wie der britische „New Statesman" seine Leser darauf aufmerksam macht, welche unheilvollen Traditionen imperialistischer deutscher Politik In Bonn fortgesetzt und durch einen Mann wie Strauß in besonders augenfälliger Weise repräsentiert werden ...

  • Mitbestimmung ist elementare Notwendigkeit

    Die Konzentration steigert die wirtschaftliche und politische Macht der Stahlherren. Das ohnedies unzureichende Mitbestimmungsrecht in der Montanindustrie wird immer mehr ausgehöhlt. So wurden auf dem Wege der Fusion (Firmehverschmelzung) bereits Dutzende gewerkschaftlicher „Arbeitsdirektoren" und Aufsichtsratsmitglieder • „überflüssig" gemacht ...

  • 41 600 Arbeiter weniger

    Folge der Rationalisierung sind ständige „Freisetzungen" von Belegschaftsmitgliedern. Von Mai 1965 bis Mitte 1967 ging die Zahl der Beschäftigten um 41 600 zurück. Ganze Betriebsanlagen wurden dicht gemacht. Die Rationalisierungsmaßnahmen des Hoesch- Konzerns haben eine Reduzierung der Belegschaften der Werke Phönix und Union von 23 000 im Jahre 1958 auf 14 500 zur Folge gehabt ...

  • „Russen kamen den anderen zuvor"

    Die „Washington Post" bemerkt, die UdSSR sei mit dem Bau des Überschallpassagierflugzeuges TU 144 den Vereinigten Staaten um mindestens dreieinhalb Jahre voraus. In der Londoner „Times" heißt es dazu: „Die Sowjetunion hat nicht nur England und Frankreich, sondern auch die Vereinigten Staaten von Amerika überholt ...

  • Die Großen fressen die Kleinen

    Großdimensionale Unternehmenseinheiten werden angestrebt. Kleinere Unternehmen sollen aufgesogen werden. Das Ziel der Stahlbosse sind vollintegrierte Hüttenkomplexe mit einer Jahresproduktion von mindestens 10 Millionen Tonnen Rohstahl. Der Konzentrationsprozeß zielt auf die Bildung von drei oder vier riesigen Hütten- und Stahlkonzernen hin ...

  • „Times": UdSSR mit TU 144 dem Westen voraus

    Weltpresse würdigt Probeflug des ersten Überschallpassagierflugzeuges

    Berlin (ADN/ND). Der Probeflug der TU 144, des ersten Überschallpassagierflugzeuges der Welt, wird in der internationalen Presse als ein epochales Ereignis in der zivilen Luftfahrt gewertet. Die „Paris-Presse Intransigeant" stellt fest, „die Sowjetunion hat an diesem Tag (des Probeflugs) den ersten Platz im Bau von Überschallpassagierflugzeugen errungen" ...

  • Alles für den Profit

    Nach Angaben der Bundesbank stiegen die Bruttogewinne der Unternehmer um fast 19,8 Prozent im 1. Halbjahr 1968 gegenüber dem Vorjahr. Die Bruttosumme der Löhne und Gehälter nahm hingegen nur um 4,8 Prozent zu. Lohnsteuerabzüge und Sozialversicherungsbeiträge erhöhten sich jedoch um 12 Prozent, so daß die echte Lohn- und Gehaltssteigerung nur 2,5 Prozent ausmachte ...

  • I Eine neue Epoche m der zivilen Luftfahrt

    Chefkonstrukteur AI exe j Andreiewitsch Tupolew, Sohn des berühmten sowjetischen Flugzeugkonstrukteurs Andrej Nikolojewitsch Tupolew, der leitende Testpilot Wladimir Benderow, Ingenieur Juri Seliwerstow, Flugzeugkommandant Cduard Jeljatv (sitzend) und Kopilot Michail Koslow (von links nach rechts) bei ...

  • Stahlkonzentration verschärft Ausbeutung

    Folgen der kapitalistischen Rationalisierung an Rhein und Ruhr

    von unserem Ruhrgebietskorrespondenten desamt weist nach, daß die für eine Tonne Rohstahl erforderlichen Arbeitsstunden von 16,6 im 1. Halbjahr 1965 auf 13,8 im 2. Halbjahr 1967 gesunken sind. Wie die IG Metall feststellt, wuchs die Arbeitsproduktivität um fast 17 Prozent. Gleichzeitig gingen die Bruttolohnkosten je Tonne Rohstahl von 82,1 DM * auf 79,7 DM zurück ...

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  • Gefahrenherde für Frieden beseitigen

    Ministerpräsident Kossygin nahm in Interview mit „Mainichi Shimbun" zu aktuellen Fragen Stellung

    Moskau (ADN). „Soll die Gefahr eines neuen Krieges gebannt werden, so müssen die den Weltfrieden bedrohenden gefährlichsten Spannungsherde in den verschiedenen Teilen der Erde beseitigt werden." Das betont der Vorsitzende des Ministerrates der UdSSR, Alexej Kossygin, in einem Interview, das er der japanischen Zeitung „Mainichi Shimbun" gewährte ...

  • Dem Internationalismus treu

    Akademiemitglied Prof. Fedossejew gab Pressekonferenz

    Moskau (ADN-Korr.). Auf einer internationalen Pressekonferenz in Moskau erklärte am Freitag Akademiemitglied Prof. Pjotr Fedossejew, Direktor des Instituts für Marxismus- Leninismus beim ZK der KPdSU, die Erfahrungen der sozialistischen Völkergemeinschaft hätten eindeutig bewiesen, daß viele nationale Probleme einzelner Länder nicht ohne gemeinsame Anstrengungen, nicht ohne koordinierte Aktionen der sozialistischen Staaten zu lösen sind ...

  • Entscheidende Hilfe

    Fidel Castro würdigt sozialistische Solidarität mit Kuba

    Havanna (ADN). Der Erste Sekretär des ZK der KP Kubas, Ministerpräsident FidelCastro, hat — wie bereits kurz berichte*>'<- auf einer Ma&eflkundgetftfn«'}^ Havanna Öle ■brüderliche; raife;; cjfjrSöi, wjetunion und anderer sozialistischer* Länder für Kuba gewürdigt. Wörtlich erklärte er: „Unser Land konnte heute seinen Optimismus und seine Freude über die erreichten Erfolge, über die großartigen Perspektiven der Zukunft zum Ausdruck bringen ...

  • Martin Dzur: Bonn und NATO bedrohen ttSR-Grenzen

    Prar (ADN-Korr./ND). Mit den Aufgaben der tschechoslowakischen Armee im Jahre 1969 beschäftigt sich der Minister für Nationale Verteidigung der OSSR, Generalleutnant Ing. Martin Dzur, in einem Artikel, den die Zeltung „Rüde Prävo" am Freitag veröffentlichte. Zu den nächsten Aufgaben der Armee schreibt ...

  • Komplicen in Wort und Tat |

    Di« Bonner Politiker haben in d«n letzten JaKren keine Gelegenheit versäumt, ihr militärisches und wirtschaftliches Komplott mit dem Aggressor Israel politisch «i untermauern. Dieser Pakt beruht - wie Walter Ulbricht in einem Interview mit der Kairoer Zeltung .AI Gumhuriya" analysierte - .auf der gemeinsamen ...

  • Garant für Sicherheit

    Admiral Kasatonow zur sowjetischen Flottenpräsenz im Mittelmeer

    Moskau (ADN/ND). Daß die israelische Aggression vom Juni 1967 bald gebremst und ihre Ausweitung zu einem großen Konflikt verhindert wurde, sei auch ein Verdienst der Flotte der UdSSR. Diese Feststellung trifft Flottenadmiral W. Kasatonow, 1. Stellvertreter des Oberkommandierenden der sowjetischen Kriegsflotte, in der „Moskowskaja Prawda ...

  • KPÖ-Parteitag eröffnet

    Rede des Ersten Sekretärs, Franz Muhri

    Wien (ADN-Korr). Am Freitag ist in der Wiener Stadthalle der XX. Parteitag der Kommunistischen Partei Österreichs eröffnet worden. An ihm nehmen rund 400 stimmberechtigte Delegierte teil. Unter den Delegationen von Bruderparteien befindet sich die von Hermann Matern, Mitglied des Politbüros des ZK, geleitete Delegation der SED ...

  • Kurz berichtet

    Dänemark ratifizierte

    Moskau. Der dänische Botschafter in Moskau, B. Anker Svart, überreichte am Freitag bei der sowjetischen Regierung die Ratifikationsurkunde zum Kernwaffensperrvertrag. Die Depositärländer - die UdSSR, die USA und Großbritannien - hatten den Vertrag am 1. Juli 1968 unterzeichnet. Platte über Nazi-Kiesinger Dortmund ...

  • Hetztagung in Westberlin

    Westberlin (ADN-Korr./ND). Der Vizepräsident des westdeutschen Bundestages Jaeger (CSU) entwickelte am Freitag auf einer provokatorischen Tat gung westdeutscher Burschenschaften in Westberlin das Programm der Bonner Führung gegen Frieden und Sicherheit in Europa. Auf der „Tagung" der „Deutschen Sängerschaft" und des „Coburger Convents" wandte sich der für seine scharfmacherischen Reden berüchtigte Politiker gegen jede Anerkennung der Realitäten in Europa ...

  • Konstruktive Vorschläge

    Neue Verhandlungsinitiative der DRV und der FNL in Paris

    Paris (ADN). Die Demokratische Republik Vietnam hat mit Einverständnis der Nationalen Befreiungsfront Südvietnams (FNL) den USA am Donnerstag eine Reihe von konstruktiven Vorschlägen unterbreitet die erneut den guten Willen demonstrieren und einen schnellen Beginn der vereinbarten Vietnamkonferenz in Paris ermöglichen ...

  • Frankreichs Regierung sprach über Nahostproblem

    Paris (ADN/ND). Der französische Ministerrat beschäftigte sich am Freitag mit der Lage im Nahen Osten nach den jüngsten Aggressionsakten Israels. Wie ein Regierungssprecher mitteilte, habe Außenminister Debre ausführlich über die Frage referiert. Die Resolution des UNO-Sicherheitsrates im ' November 1967 stelle nach Meinung der französischen Regierung eine gute Grundlage für eine Lösung des Nahostproblems dar ...

  • Tschechoslowakische Regierung vereidigt

    Prag (ADN). Die neue tschechoslowakische Regierung unter Ministerpräsident Oldflch Cernik ist am Donnerstag von Staatspräsident Ludvik Svoboda auf der Prager Burg vereidigt worden. Svoboda richtete eine kurze Ansprache an das neue Kabinett und beglückwünschte es zu seinem Amtsantritt. Zuvor hatte der Präsident die Mitglieder der wegen der föderativen Umgestaltung des Staates zurückgetretenen Regierung empfangen ...

  • Irrsinniger Kriegsakt

    Brüssel. Die führende katholische Zeltung Belgiens, „De Standaard", betont: „Der israelische Angriff empört die Weltmeinung *- die Friedenschancen im Nahen Osten sind kleiner denn je." „La Wallonie" bezeichnet den Überfall als einen irrsinnigen Kriegsakt.

  • UdSSR-Flotteneinheiten dürfen vor Libanon kreuzen

    Beirut (ND). Wie die ägyptische Nachrichtenagentur MEN berichtet hat das libanesische Kabinett beschlossen, sowjetischen Flotteneinheiten das Befahren der Territorialgewässer Libanons zu gestatten, wenn sie eine entsprechende Bitte vorbringen.

  • Was sonst noch passierte

    Ein Kurpfuscher In Dronthelm, der seine Patienten nur .brieflich behandelt" hatte, mußte sich vor Gericht verantworten. Als Entschuldigung brachte er vor: .Das geschah aus Vorsicht — denn ich fürchtete mich vor einer Ansteckung I"

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  • Über 22000 sahen „Vietnam-Foto-Report11

    Ein begeistertes Echo bei über 22 000 Besuchern aus aller Welt hat die Ausstellung „Vietnam- Foto-Report" der Nachrichtenagenturen VNA und ADN gefunden, die jetzt in Berlin ihre Pforten schloß. Mit ihren 250 Schwarzweiß- und Farbfotos sowie zahlreichen anderen Dokumenten und Beweisstücken, die vietnamesische ...

  • Kein Training am Bergisel

    Schneeflut in Tirol / Springer fuhren vergeblich zur Schanze

    von unserem Sonderberichterstatter Klaus Ullrich Am Bahnhof in Innsbruck schippten Soldaten die Gleise frei. Die Züge liefen mit Stundenverspätungen ein, in den Straßen wurden Autos unter Schneebergen gesucht, und der dichte Flokkenwirbel schien kein Ende zu nehmen. Nachdem schon am Donnerstag das Training auf der Bergisel-Schanze hatte ausfallen müssen, war auch die Fahrt der Springer zur Schanze am Freitag vergeblich ...

  • _____________I Favoritensiege zum Auftakt HallenhandbaHturnier der Männer in Rostock und Schwerin

    Zum Auftakt eines internationalen Hallenhandballturniers der Männer in Rostock und Schwerin gab es folgende Vorrundenresultate: in Rostock: Gruppe A: HG Kopenhagen—Pogon Zabrze 21 :15, Gruppe B: SC DHfK Leipzig— Dinamo Bacau 16:9, in Schwerin: Gruppe A: SC Empor Rostock-Spartak Sofia 20:11, Gruppe B: MAI Moskau—Honved Budapest 18 :16 ...

  • Herbert Fechner eröffnete „TTT"

    Diesmal auch in allen anderen Bezirken der DDR

    Im Klub der Jugend und Sportler in Berlin eröffnete am Freitag der Oberbürgermeister der DDR- Hauptstadt, Herbert Fechner, das 9. Tischtennisturnier der Tausende. Diese traditionelle Veranstaltung soll in diesem Jahr erstmals auch in allen anderen Bezirken der DDR durchgeführt werden und ein Beitrag des Tischtennisverbandes zur Vorbereitung des V ...

  • Funk und Fernsehen heute

    ■ Radio DDR I: 11.00 Pädagogische Sprechstunde; 13.10 Operettenquodlibet; 14.05 Auf. alle Fälle: Unterhai tungswelle; 19.30 Man müßte noch mal zwanzig sein; 20.00 Neumann — 2 X klingeln; 20.30 Tanz bis Mitternacht. Radio DDR II: 15.20 Wort und Werk: Bela Bartok; 17.05 Tanzmusik; 19.00 Gesichtspunkte - Standpunkte; 19 ...

  • Die CAMERA im neuen Haus

    Das Bertiner Archivfilmtheater CAMERA erwartet 1969 sein Publikum in einem anderen Hause. Ab Dienstag, dem 7. Januar, ist das Kino des Staatlichen Filmarchivs, das im Januar sein sechsjähriges Jubiläum feiern kann, im Filmkunsttheater .PANORAMA" (in der Rüdersdorfer Straße, Nähe Ostbahnhof) zu Gast. Im Winterprogramm 1969 werden u ...

  • ... und am Sonntag

    Radio DDR I: 9.15 Musik - Musik und Dankeschön; 12.30 Das Schlagerkarussell; 14.20 Fürs Kofferradio; 17.05 Sport; 19.30 Stunde der Melodie; 21.05 Kleines Konzertpodium. Radio DDR II: 10.00 Lebendige Geschichte; 11.00 Kinderradio; 12.15 Musik an alle - für alle; 14.00 Stunde der Weltliteratur; 16.45 Opernkonzert; 19 ...

  • Wie wird das Wetter!

    Weiterentwicklung: Eine Hochdruckbrücke erstreckt sich von den Britischen Inseln über die Ostsee bis. nach Osteuropa. An ihrer Südflanke ist kalte Luft bis nach Mitteleuropa vorgedrungen. Tiefausläufer ziehen über Schottland und Südskandinavien nach Osten und führen milde Luftmassen mit, die auch im Norden und im Berliner Raum vorübergehend eine FrostmüLderung bewirken ...

  • DIE KURZE NACHRICHT

    VORTRÄGE. Im Hause des Museums für Naturkunde der Humboldt-Universität in der Invalidenstraße 43 halten jetzt jeden Sonntag um 17 Uhr bekannte Wissenschaftler naturhistorische Vorträge. Anschließend wird neues Forschungsmaterial besichtigt. Am kommenden Sonntag, dem 5. Januar, spricht Prof. Dr. Daber über die Verbindung des Museums mit Indien ...

  • UdSSR-Eishockeyjunioren wurden Europameister

    Die sowjetische Eishockey- Juniorenauswahl wurde in Garmisch-Partenkirchen durch ein 2:2 (1 :l, 1:1, 0:0) gegen den Titelverteidiger CSSR ungeschlagen Europameister. Vor etwa 3500 Zuschauern — sonst wohnten nur etwa 300 den Spielen bei — wurde das Abschlußspiel der II. Europameisterschaft zu einem echten Höhepunkt ...

  • Bück auf den Spielplan

    Deutsche Staatsoper (Kassenruf 20 04 91),'19-22 Uhr: Ballett „Romeo j und Julia" •••); Komiache Oper'- (222555), 19.30-22.15 Uhr: „Je-> nufa" •*•); Metropol-Theater (2023 98), 19.30-22 Uhr: „Kiss me. Kate.....); Deutsches Theater (4281 34), 17-20.45 Uhr: „Faust I" •*); Kammersptele (42 85 50), 20-22 ...

  • 3:2 Eishockeysieg über Finnland

    Nach dem beachtlichen 2 :2 im Eishockey-Länderspiel gegen Finnland am Donnerstag in Crimmitschau konnte sich die verjüngte DDR-Nationalmannschaft im zweiten Vergleich vor 8000 be- "geisterten, Zuschauern am Freitagabend im Dresdner Kunsteisstadion noch steigern. Mit 3 :2 (1 :0, 0 :0, 2 :2) erspielte sich die kämpferisch beeindruckende DDR-Vertretung einen kaum erwarteten Erfolg, der — obwohl erst 11 Sekunden vor der Schlußsirene sichergestellt — durchaus verdient war ...

  • Zweite Basketballrunde

    Mit der zweiten Vorrunde wird am Wochenende die DDR-Basketballmeisterschaft der Männer fortgesetzt. Im Gegensatz zu den vergangenen Jahren werden diesmal die Vorrundenergebnisse mit in die Finalturniere übernommen. Diese Neuregelung erhöhte bereits in den ersten Spielen die Spannung, so daß Überraschungen nicht ausblieben ...

  • SPORT • SPORT • SPORT • SPORT • SPORT • SPORT • SPORT • SPORT • SPORT I Das neue Jahr war ■ kaum einenTag alt

    Die Zeichen des Protests waren unübersehbar. Tommie Smith und John Carlos, die beiden farbigen amerikanischen Sprinter streckten ihre mit schwanen Handschuhen bedeckten Fäuste empor und senkten bei der amerikanischen Hymne die Köpfe. Während der vergangenen Olympischen Sommerspiele in Mexiko folgten weitere Aktionen, die Millionen auf die Rechtlosigkeit der Neger in der amerikanischen Gesellschaft aufmerksam machten ...

  • Frost kehrte schnell zurück

    Überrascht registrierten am Freitagmorgen die Hauptstädter die schnelle Rückkehr der Kälte. Während es noch um Mitternacht regnete und Schnee- und Eisreste die Straßen bedeckten, herrschten in den Morgenstunden wieder Frostgrade. Für die Mitarbeiter der Stra ßenreinigung bedeutete das eine rasche Umstellung auf die neuen Wetterverhältnisse ...

  • NEUES DEUTSCHLAND

    Redaktion: 108 Berlin, MauerstraBe 31/40, Tel. 12 0141 — Verlag :1OM Berlin, Schönhauser Allee 171, Tel. 42 0014 — Abonnementspreis monatlich 3,50 Mark — Bankkonto: Berliner Stadtkontor, 1058 Berlin, Schönhauser Allee 144, Konto-Nr. «Ul-14-18, Postscheckkonto: Postscheckamt Berlin, Konto-Nr. 555(9 _ Alleinige Anzeigenannahme DEWAG WERBUNG BERLIN, 102 Berlin, Rosenthaler Straße 28—31, und alle DEWAO- Betrtebe und Zweigstellen In den Bezirken der DDR — Zur Zeit gilt die Anzeigenprelsliate Nr ...

  • Weitere Veranstaltungen

    RADSPORT. Cross-Beziricsmeisterschaften hl Berlin, Dresden, Reinsdorf b. Zwickau, Annahütte, Piesteritz und Rostock. FAUSTBALL. Wanderpokalturnier der BSG Lok Dresden (Damen und Herren). — Damenoberli<a (Rückspiele). KEGELN. 4. Sonderligaturnier im Bowllnfkefeln (Männer) in Hennigsdorf. — 3. Sonderligaturnier (Frauen) Asphalt in Cottbus ...

  • 7. Stadtverordnelenversammlung einberufen

    Die 7. Stadtverordnetenversammlung wurde am Freitag vom Berliner Magistrat für den 16. und 17. Januar 1969 einberufen. Auf der Tagung werden die Abgeordneten über den Volkswirtschafts- und Haushaltsplan 1909 der DDR-Hauptstadt beraten. In den vergangenen Wochen standen die Pläne im Mittelpunkt der Diskussion in den ständigen Kommissionen der Berliner Stadtverordnetenversammlung ...

  • FAUSTBALL

    Damenoberlifa, Tabellenspitze nach drei Spieltagen: ISG Hirschfelde 14 :0 Punkte, SG Görlitz 8 :6, Motor Rathenow 6:2, SG Leipzig- Eutritzsch 6:8.

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  • Von Rudolf Singer

    teiligt. Das muß man sich einmal vorstellen, jeder dritte studiert physikalische Gesetze, zerbricht sich den Kopf über mathematische Formeln, läßt sich von seinem Ältesten russische Vokabeln abfragen, nutzt so manche freie Stunde am arbeitsfreien Sonnabend, um in neue Welten einzudringen. Er kämpft mit dem Lehrbuch, erleidet Niederlagen, ist stolz auf seine Siege, weiß mehr als gestern, wird reicher ...

  • Wie ich am Lernen Gefallen fand

    Liebes ND! Beim Lesen des Aufrufs zum 2. Frauenkongreß blieben meine Gedanken an folgendem Satz hängen: „Handelt getreu unserer sozialistischen Verfassung als bewußte Staatsbürgerinnen, die schöpferisch arbeiten, ihr Wissen ständig vervollkommnen und Verantwortung tragen für das Ganze." Mir kam wieder die große Volksaussprache über unsere neue Verfassung zu Beginn des vergangenen Jahres In den Sinn ...

  • Gedanken zu einem Bild Kraft, Licht und Wärme

    Wie denkbar einfach ist das doch alles: ein Griff zum Schalter - und es wird Licht, ein Druck auf die Taste - und wir haben die Welt in Bild und Ton im Hause. Wohl konservierte Speisen und Getränke beschert uns der Kühlschrank — so manche kraftund zeitraubende Hausarbeit erleichtert uns die Elektrizität ...

  • Ein kleines Land

    Natürlich ist die DDR für sich genommen ein kleines Land und kann sich eine moderne hochleistungsfähige Forschung nicht auf der ganzen Skala der Wissenschaftsdisziplinen .leisten. Aber sie hat dessen ungeachtet eine bedeutende sozialistische Großindustrie. Diese Großindustrie ist künftig nur in dem Maße lebens- und entwicklungsfähig, wie sie sich auf Spitzenleistungen aus Forschung und Technik stützen kann ...

  • Verantwortlich für das Ganze

    Ausdruck der neuen Gesellschaftsbeziehungen und der sozialistischen Arbeiterehre ist, daß sich heute immer mehr Arbeiter für die Entwicklung des Ganzen, der gesamten Geseilschaft und Wirtschaft verantwortlich fühlen und danach handeln. Zugleich verlangen aber auch die sich aus dem neuen ökonomischen ...

  • Staat der Jugend

    • Wenn] die Bürger der Deutschen Demokratischen Republik heute voller Freude sagen können, daß sie unter Führung der marxistisch-leninistischen Partei der Arbeiterklasse die sozialistische Revolution zum Siege geführt haben, so betonen wir ausdrücklich, daß dieses geschichtliche Werk von der älteren Generation gemeinsam mit der Jugend vollbracht wurde ...

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  • Schönheitsnormen für Altbauten?

    Unsere Leseraussprache, die sich seit Anfang Juti vergangenen Jahres mit den vielfältigen Problemen von Schönheit, Ordnung und Sauberkeit befaßt, nähert sich dem Ende. Bis zum 31. Dezember 1968 schrieben uns 318 Leser. Heute veröffentlichen wir nochmals eine Auswahl von Briefen aus der umfänglichen Postmappe ...

  • Wann macht die Arbeit Freude?

    Um Ihre Frage „Hat Schönheit am Arbeitsplatz wirklich nichts mit Planerfüllung zu tun?" beantworten zu können, sollte man erst klären, was Schönheit am Arbeitsplatz eigentlich ist. Meiner Meinung nach sollte man unter Schönheit nicht nur Sehenswertes, sondern vor allem auch Nützliches, wie zum Beispiel das harmonische Zusammenwirken von Mensch und Maschine, gute Arbeitsorganisation usw ...

  • Belobigung in der Kaderakte

    Wenn , wir heute zum Federhalter greifen, um uns an der Leseraussprache unserer Zeltung zu der Frage „Hat Schönheit am Arbeitsplatz wirklich nichts mit Planerfüllung zu tun?"' zu beteiligen, dann deshalb, weil wir uns mitten in der Auswertung unse-, res Wettbewerbes 1968 befinden und den Wettbewerb für 1969 vorbereiten ...

  • Kongreßstadt Leipzig

    Leipzig (ADN). Ihr internationales Ansehen als Stätte wissenschaftlichen Erfahrungsaustausches wird die Universitätsstadt Leipzig auch im kommenden Jahr festigen. Bereits jetzt liegt eine Reihe von Anträgen wissenschaftlicher Gesellschaften der DDR vor, die ihre Zusammenkünfte mit ausländischen Fachkollegen wieder in Leipzig abhalten wollen ...

  • 10000 Studenten mehr im Jahre 1969

    Berlin (ADN/ND). In allen Studienformen wird sich in diesem Jahr die Zahl der Studenten gegenüber 1968 um 9,3 Prozent erhöhen. Das gab der Minister für Hoch- und Fachschulwesen, Prof. Dr. Ernst-Joachim Gießmann, in einem ADN-Interview bekannt. „Die Steigerung in Mathematik und Naturwissenschaften beträgt dabei rund 15 Prozent darunter bei Mathematikern 28 Prozent und in der Physik 25 Prozent ...

  • Akademiejubiläum in Kiew

    Kiew (ADN/ND). Den 50. Jahrestag ihrer Gründung begeht Im Februar die Ukrainische Akademie- der Wissenschaften. Aus diesem Anlaß teilte Akademiepräsident Boris Paton kürzlich auf einer Pressekonferenz mit, daß im Gründungsjahr 140 Mitarbeiter an der Akademie tätig waren, während es jetzt mehr als 30 000 sind, darunter 109 Akademiemitglieder ...

  • Jeder Arzt weiß es

    In vergangenen Zeiten waren die Grundbegriffe " der Hygiene noch weitgehend unbekannt. Ein Holzschnitt aus dem 16. Jahrhundert (oben) zeigt, wie. in einem Spital Tote und noch, Lebende mit krepiertem Vieh durcheinanderliegen. Seit Pasteur und Semmelweis ist es hingegen zu einer Selbstverständlichkeit ...

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  • Kompliment für die Schallplatte

    Neues von ETERNA

    An der Schwelte des neuen Jahres ist es wohl angebracht, unserer Schallplattenfirma ein Kompliment auszusprechen für die Fülle wertvoller neuer Aufnahmen, die 1968 insbesondere das ETERNA-Repertoire bereicherten. Das Kompliment ist am Platze vor allem auch darum, weil im System unseres sozialistischen Musiklebens der Schallplatte wachsende Bedeutung zukommt ...

  • Ringelspiel

    „Wißt ihr, wie eine der •besten Kurzgeschichten der deutschen Literatur des 20. Jahrhunderts entstand?" fragte Hermann Kant in. der Runde seiner Bekannten beim -Bier. „Nein", riefen alle. „Ich meine Ludwig Tureks .Leben und Tod meines Bruders Rudolf", sagte Kant. „Turek war Ende der dreißiger Jahre in der Sowjetunion, zeltete am ...

  • Neue Fingerzeige

    Literaturpropaganda

    Der Stendaler Schlossersohn Ludwig Turek ist nicht allein rein unerschöpflich als Erzähler praller, lebensvoller Geschichten, sondern auch im Erfinden und Praktizieren neuer Methoden der Literaturpropaganda. Und sie sind sämtlich wie er selbst: originell. - Turek kam Ende der fünfziger Jahre in ein Berliner Jugendklubhaus, um aus seinem Buch „Ein Prolet erzählt" vorzulesen ...

  • unsere neue musik

    graziöse B-Dur-Sinfonie genauer bekannt. ETERNA beweist aber mit seinen neuen Aufnahmen, daß auch die anderen Werke näheren Kennenlernens wert sind und das Bild vom Sinfoniker Schubert um charakteristische Züge zu bereichern vermögen. Das wird deutlich etwa in der c-Moll-Sinfonie, die den jungen Meister auf den Spuren Beethovens zeigt, iim C-Dur-Werk, das Schuberts neue und eigene Art der Einbeziehung volksmusikalischer Anregungen erkennen läßt ...

  • Anforderungen

    Professor Dr. Max Steenbeck, Leiter des wissenschaftlich-technischen Büros für Reaktörbau in Berlin- Oberschöneweide und Professor mit Lehrstuhl für Plasmaphysik und Direktor des Instituts für Magneto- Hydrodynamik an der Universität Jena, ist ständig schwer beschäftigt und braucht zahlreiche, qualifizierte Mitarbeiter ...

  • Kritik

    Uwe Berger schrieb ein Gedicht, in dem von einem Kanu die Rede ist, das flußaufwärts fährt. Die Zeitschrift „Sinn und Form" druckte das Gedicht. Bald darauf ging bei Uwe Berger ein Protest vom Kanusportverband ein, ein Kanu führe nie flußauf, der Herr Autor möge sich gefälligst vor dem Verfertigen solcher Phantasieprodukte informieren ...

  • Liebesgedichte

    Erich Weinert wurde tadelnd gefragt, warum er keine Liebesgedichte geschrieben habe. Weinert schaute den Frager verwundert an: „Ich habe nur Liebesgedichte geschrieben", sagte er.

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  • Ein Kriminalfall vor 3300 Jahren?

    Sein Gesicht ist weltbekannt, Millionen hat sich das starrschöne Antlitz eingeprägt — mehr als je zu Lebenszeit ihn kannten. Tut-Anch-Amon, Pharao im vorzeitigen Ägypten, eine der eigenartigen Erscheinungen der alten Welt am Nil. Obwohl er weder Bauwerke noch Schlachtenruhm zurückließ, überstrahlt sein Name heute die der Großen auf den Königsthronen, die dieses Reich bauten und prägten — die Amenophis, Sethos, Ramses u ...

  • Der „Seßhafte"

    Diese Erfahrungen der eigenen und vieler vorangegangener Generationen mögen eine der psychologischen Ursachen für die verbreitete „EDlust" sein. Man möchte nachholen, was einem die Vergangenheit vorenthielt. Der verbesserte Lebensstandard begünstigt diese Entwicklung; dazu gehören das ständige und zunehmende Angebot hochwertiger, zum Teil relativ billiger Nahrungsmittel, die Gastlichkeit verbunden mit gutem Essen und Trinken, Urlaub oder Feiertage mit übermäßiger, fetter Ernährung ...

  • Die Dicken leben kürzer

    Die Folgen der Fettsucht sind so ernst und schwerwiegend, daß sie ein soziales, gesundheitliches, humanitäres und ökonomisches Problem ersten Grades bedeuten. Überraschend ist zunächst die enge Beziehung zwischen Fettsucht und Lebenserwartung. Selbst eine relativ geringe Übergewichtigkeit von 5 bis 15 Prozent vermindert die Lebenserwartung deutlich: Die Sterblichkeitsrate (relative Anzahl der Todesfälle in einer bestimmten Altersgruppe) steigt bereits auf 120 Prozent ...

  • Eßgewohnheiten = Charaktersacht

    Aus all den dargelegten Umständen kann man schlußfolgern, daß es eine wesentliche Pflicht der Gelellschaft Ist, der Fettsucht und damit ihren Folgen nachdrücklich entgegenzuwirken. Um Mißverständnissen vorzubeugen: Wir denken nicht an eine Gesellschaft dürrer Asketen mit flackerndem Blick, die alle Leute nur auf Schwarzbrot, Joghurt und Radieschen setzen wollen (so wertvoll diese Nahrungsmittel In unserer täglichen Kost auch sind) ...

  • Sport hält jung und gesund

    Eine weitere wirksame Hilfe, die Fettsucht zu bekämpfen, ist die.Volkssportbewegung In den Wohnbezirken. Einbis zweimal die Woche zwei Stunden Gymnastik, den Körper bewegen, lokkern, könnte ein erfolgversprechender Anfang sein. Mancherorts Ist das Frauenturnen besonders beliebt ■ Sicherlich lassen sich durch einen allgemeinen, allmählichen Abbau des Übergewichtes unserer Bevölkerung nicht alle Probleme der unter den heutigen Bedingungen gehäuft auftretenden Erkrankungen lösen ...

  • Krank gegessen

    In einer Untersuchung einer städtischen Bevölkerungsgruppe im, Alter von 40 bis 45 Jahren lag die relative Krankheitshäufigkeit Schlanker bei 20 Prozent, bei der entsprechenden Anzahl Dicker dagegen um 80 Prozent. In einer Studie über den Anteil dicker Menschen bei der Frühlnvalldität lag er bei über 60 Prozent, wobei in vielen Fällen die Frühjnvalidität eine mittelbare oder unmittelbare Folge der Fettsucht war ...

  • Seekrankheit übertragbar?

    Wie beeinflußt die Empfindung des Schaukeins den menschlichen Organismus? Diese Frage studieren Wissenschaftler am Physiologischen Institut der Belorussischen Akademie der Wissenschaften an Hunden. Mit diesem Versuch wollen sie zunächst erforschen, ob es möglich ist, daß sich „Schaukelreize" mit dem Blut auf ein anderes Tier übertragen lassen ...

  • Musik fördert Wachstum

    Erstaunliche Beobachtungen konnten grusinische Wissenschaftler auf Versuchsparzellen machen, die mit Getreide bestellt waren. Pflanzen, die über Lautsprecher mit sinfonischer Musik und mit Jazzklängen „beschallt" worden waren, wuchsen schneller als Pflanzen auf Vergleichsparzellen ohne Musik. Eine Erklärung für dieses Phänomen konnte noch nicht gefunden werden ...

  • Der Bewegungsfaulpelz

    Neben die ständige Überernährung tritt dann noch der ständige, gewohnheltsgemäße Mangel an körperlicher Bewegung und Betätigung. Der Fettsüchtige ist oft weniger ein Vielfraß als vielmehr ein „Faulpelz". Die ständige und intensive körperliche Betätigung ist nämlich nicht nur für den unmittelbaren Wiederverbrauch ...

  • Leitgedanken zur gesunden Lebensweise

    Halte auf Grund vernünftiger Ernährung dein Körpergevlcht, das du mit 25 oder 30 Jahren hattestl Iß elwelß-, vltamln- und mineralstoffreich. Bevorzuge Magerfleisch, Innerelen, Fisch, Magerkäse, Quark und Magermilch (z. B. Joghurt). Iß viel Gemüse - zum Teil als Rohkost - Sauerkraut, Obst und ein gutes kräftiges Brot ...

  • Gebärmutterverpflanzung denkbar

    In einer Welt, In der die Organverpflanzung Tagesthema ist, wird wahrscheinlich demnächst auch die Übertragung einer Gebärmutter aktuell. Das meinte der niederländische Gynäkologe Professor Willem Platte aus Utrecht' Der 66jährige wies darauf hin, daß Tierversuche auf diesem Gebiet bereits unternommen würden ...

  • Neue Weizensorte in Odessa gezüchtet

    Eine neue Winterweizensorte, mit der In diesem Herbst erstmals 1500 ha Anbaufläche bestellt wurden, züchtete Akademiemitglled Professor D. A. Dolguschin, Mitarbeiter des Allunionspflanzen- Zuchtinstituts in der Nähe von Odessa. Die Weizensorte mit der Bezeichnung Odesskaja 51 bewies In dreijährigen Versuchen, ...

  • Serum gegen Organabwehr

    Ein neues Serum, das die Abwehrreaktion gegen fremde Organe bei Transplantationen aufhebt, ohne damit die Abwehr des Körpers gegen Infektionskrankheiten zu schwächen, ist von Melbourner Wissenschaftlern entwikkelt worden. Das neue Serum sei „um

Seite 13
  • Der neue Startplatz der Agrarpiloten

    Das Flugzeug - Landmaschine ersten Ranges

    Von Arthur B o • c k •chaft inagesamt 1,4 Millionen Hektar auf diese Welse bearbeitet werden, Der geschätzte Nutzen, den die Bauern« Land- und Forstarbeiter hierbei erzielen, erhöht sich von 105 Millionen Mark im Jahre 1967 auf etwa 252 Millionen Mark. Sowjetunion ist führend Mit'dieser Leistung" haben- ticfr die Wirtschaftsflieger der DDR in Buropa in das Vorderfeld geschoben ...

  • KA 26 - vielseitig einsetzbar und zuverlässig

    Der berühmte Konstrukteur • O. K. Antonow hat einmal gesagt: Ausrüstungen für den aviochemischen Dienst zu entwickeln, das ist keineswegs leichter, als ein neues Flugzeug zu konstruieren. - Dies trifft ebenso auf den Bau von Hubschraubern zu, wo eine hohe Effektivität sowohl in flugtechnischer als auch In aviochemischer Hinsicht erreicht werden soll ...

  • Wie wird man „fliegender Bauer"!

    Von Jahr zu Jahr wächst die Nutzfläche, die bei uns aviochemisch behandelt wird. Deshalb braucht die Interflug, Betriebsteil Wirtschaftsflug, jährlich mindestens 20 neue Agrarflieger, bis 1980 sind es etwa 250. Die Ausbildung stellt hohe Anforderungen an dl« Schüler in gesundheitlicher, fachlichfliegerischer und politisch-moralischer Hinsicht ...

  • Zwei Maschinen im ACZ stationiert

    Im Agrochemischen Zentrum (ACZ) Schafstadt, das jährlich Chemikalien im Werte von sechs Millionen Mark einsetzt, sind zwei Landwirtschaftsflugzeuge vom Typ Z 37 stationiert. Es handelt sich um ein ökonomisches Experiment; hierbei wird geprüft, wie weit die Wirtschaftsflugzeuge direkt in ein ACZ eingegliedert und die Kosten gesenkt werden können ...

  • Weizensaat steht gut

    Zur Getreideaussaat Im vergangenen Herbst nutzten die Bauern der LPG Redefin, Kreis Hagenow, und Alt Meteln, Landkreis Schwerin, zum erstenmal Flugzeuge. 212 Hektar Winterweizen und -joggen wurden auf diese Welse bestellt. LPG-Vorsitzender Manfred Künzer aus Redefin: „Wir haben uns dazu entschlossen, weil wir nach wöchenlangen Niederschlägen mit Traktoren nicht mehr auf die Felder kamen ...

  • An erster Stelle in der Welt

    Insgesamt 70,8 Millionen Hektar Land wurden 1967 in der Sowjetunion von Flugzeugen beflogen. Das ist weit mehr als die Agrarflugfläche aller übrigen Länder der Welt. Mehr als- 15 Prozent' des Mineraldünger», 31 Prozent der Pflanzehschutzmittel und 60 Prozent der Herblzide werden in der Sowjetunion von Flugzeugen und Hubschraubern ausgebracht ...

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  • HISTORIEN

    ernste Menschen, bewaffnet und unbewaffnet, und ich werde den Anblick ihres starken Willens, der sich in ihren Gesichtern ausprägte, nie vergessen. Sie wollten das Errungene verteidigen. Es waren neben Arbeitern der AEG, Knorrbremse Lichtenberg, Flohr und Siemens auch junge revolutionäre Soldateneinheiten unter ihnen ...

  • Heute vor 50 Jahren

    Der preußische Innenminister, Paul Hirsch (SPD), teilt dem Berliner Polizeipräsidenten, Emil Eichhorn (USPD) mit, daß er entlassen sei. Die Nachricht über diese provokatorische Maßnahme ruft In der Arbeiterschaft der Hauptstadt heftige Empörung hervor. In zahlreichen Großbetrieben legen die Werktätigen spontan die Arbeit nieder ...

  • Alexander platz 1919

    Hier stand'einmal das alte Lehrervereinshaus, und jenseits der Alexanderstraße stand das „rote" Polizeipräsidium, und rings herum um mich wird jetzt in sozialistischer Gemeinschaftsarbeit ein neuer, dem modernen Verkehr angemessener Alex entstehen. Ich stehe mit dem Rücken an der Fassade der neuen Kongreßhalle und sehe erfreut unsere Bauarbeiter in den Gruben, die alles für die Erfüllung ihrer Pläne und die Einhaltung ihrer Verpflichtungen zum 20 ...

  • Der Spartakist stand auf der Wacht...

    Über die Jahuarkämpfe 1919 und die Bilanx der Novemberrevolution Von Roland Grau, IML eine bürgerliche Mehrheit zu sichern, nur Zeit gewinnen, um noch mehr Gleichzeitig sollte das Ansehen der Truppen konzentrieren zu können. Am militärischen Gewalt wiederhergestellt 8. Januar begann der militärische Anund den Freikorpssöldnern ein „Erfolgs- griff der Konterrevolution ...

Seite 15
  • Kurz Berichtet

    _____■ : J vor wenigen Wochen gelang in Stockholm dieser besondere Fang: 37,1 kg Haschisch, Rohopium und andere Rauschgifte. Aber wlaviel gahalma Lager werden nicht entdeck Vor mehreren Tagen wurden in Stockholm drei Narkotikaschmuggler zu den strengsten Strafen, die es für dieses Verbrechen hier gibt, verurteilt: zu lediglich sechs Jahren Gefängnis ...

  • Schätze in der Trockenzone

    Ein einsamer Wächter mit schwarzem Regenschirm, der ihn vor der sengenden Tropensonne schützen soll, steht auf den freigelegten ; Grundmauern des > ehemaligen Königspalastes von Beikhtano. Er wacht inmitt ten der von Kakteen und dürftigem Gras bewachsenen Trockenzone Burmas über die steinernen Reste, die von der einst so mächtigen Pyu-Dynastie (7 ...

  • Smolensk als Schlüssel für die Hauptstadt

    . Jugenderinnerungen! Wer vergäße wohl die Jahre, als die Barriere überschritten ward, die Kindheit und Jugend trennt? Nicht zuletzt — das besagen Erfahrung wie Wissenschaft — formen Eindrücke jener Periode in starkem Maße Gefühle, Charakter, Bewußtsein. Als dm Spätsommer des Jahres 1941 deutsche Faschisten ...

  • Das Beispiel Columbia

    „s In Columbia (Süd- "' karolina) erschien "eines Tages an einem Laden ein Schild, daß hier ein „Gl-Cafe", ein Cafe für Soldaten also, seine Pforten geöffnet habe. Die Soldaten des benachbarten Fort Jackson wurden eingeladen, beim Schlürfen eines leichten Drinks oder beim Tat»? gute Unterhaltung zu genießen: Rezitationen namhafter Autoren, Auftritte bekannter Schauspieler und gute Musik ...

  • Hindi soll dominieren

    Man stelle sich vor! Bei uns müßte ein Gespräch zwischen Berufskollegen von der Waterkaht und dem Erzgebirge gedolmetscht werden, weil die Erzgebirgler aus ihrem Dialekt eine eigene Sprache entwickelt hätten und die Wismarer ihr nicht folgen könnten. Sicher würde man das für einen verfrühten Aprilscherz halten ...

  • Vorbereiteter Mord

    tober 1968 97 kg „Rohware" einschleuste, aus denen Hunderttausende Rauschgifttabletten fabriziert wurden - die Herstellerfirma hat man bis heute nicht gefunden —, verdiente daran 811000 Kronen netto! Für seinen Helfer, den 24jährigen arbeitslosen Harry Westman, iprangen in sechs Monaten immerhin 15 000 Kronen heraus ...

  • Mit Erfurt und Dresden verbunden

    Nicht, daß uns hier nur reine Theorie, des Lehrstuhls für Deutsch dieser pädagogischen Alma mater «geboten würde. Die Wahrheit der Worte dst vielmehr erwiesen. Schon als Studentin hatte Alla sie erprobt, als sie in Leningrad mit Studenten aus der DDR Freundschaft schloß. In ihrer Heimatstadt Smolensk gehört sie zu jenen, die den Studentenaustausch mit den Pädagogischen Instituten in Erfurt und Dresden, den Freundschaftsvertrag mit ihnen ■ befürwortete und zum Nutzen aller auch praktizierte ...

  • II

    Eine Sendung des polnischen Fernsehens erinnerte kürzlich an bewegende Episoden, die die Feierlichkeiten zum 25. Jahrestag der Polnischen Volksarmee verschönt hatten. Es ging um das Wiedersehen mit den „Söhnen des Regiments".

Seite 16
  • Wir Suchen

    s COLLAGE: ARNDT Die Humorredaktion Lieb« Leser I Ab heute hat der Lachverständige wieder das Wort, das heißt, wir haben wieder den Raum, die zahlreichen Lachverständigen zu Wort kommen zu lassen. Bitte, machen Sie regen Gebrauch davon I Wir hoffen auf Ihre Hinweise, rechnen mit Ihrer Kritik und freuen uns über jede Zwerchfellerschütterung, die wir auf diesem Wege offiziell registrieren können ...

  • STICH DER WOCHE

    die notwendigen Müllobfuhrmaßnahmen einzuleiten. Dazu bekomme ich einen HHfsdezernisten nebst Gemeindeauto. , 6. April: Heute besichtigten wir die ersten 110 Grundstücke und legten mit den Eigentümern die Müllkästenabstellplätze zwecks rationeller Abfertigung fest. Auch merkten sie, daß es jetzt ernst wird mit der Ordnung, und sie beruhigten sich ...

  • Tagebuchnotizen eines Müllsachbearbeiters

    4. Man: Heute fragte ich meine Frau, ob ich mich bewerben soll. Der Rat der Gemeinde sucht schon lange einen Sachbearbeiter für das Müllwesen. Meinetwegen, sagte meine Frau, aber putz dir die Schuhe, wenn du nach Hause komnrst. Ich gedachte dieser Mahnung und bewarb mich. 13. März: Bürgermeister Dünnebarth lud mich zu sich und sprach: „Sie sind unser Mann, und morgen fangen Sie gleich an ...

  • Witz und Würde

    Eine Laudatio für das Professorenkollegium Jeder Mensch, ob Koch, ob Kaderleiter, Klempner, Klinkenputzer, Kunstgenie, Clown, Kassierer, Kaufmann und so weiter ist im Grunde von Natur aus heiter und macht gern gelegentlich: Hihi! Die Entladung solcher Zwerchfell blitze ist berufsbedingt und sehr begehrt ...

  • JÄ.SIE VERSCHANDELN JA UNSERN SCHÜNEN GEPFLEGTEN WOHNBEZIRK!'

    Stilblüten aus dem Musikunterricht

    Als Bach von Leipzig zurückkam, traf ihn ein schwerer Schlag. Er erfuhr, daß seine Frau gestorben sei, und sie habe ihm nun noch zwei Söhne zurückgelassen. Händel und Bach führten die Barockzeit zum Gipfel. Mehr ließ sich aus dieser Musik nicht machen, dehn die Feudalepoche stand am Ende ihres Grabes ...

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Alle Tatkraft unserem gemeinsamen Plan Neujahrsgratulation der Diplomaten beim Staatsrat Botschafter P. A. Abrassimow wünschte neue große Erfolge Walter Ulbricht dankte und entbot den Völkern Grüße Konsequente Friedenspolitik Solidarisch mit Vietnam Erste Kreiskonferenz Erneute Provokation Israels gegen Libanon Unsere Staaten tragen hohe Verantwortung für Sicherung des Friedens Unsere Forderung: DDR-Anerkennung Alexej Kossygin: Gefahren für den Weltfrieden bannen Zentraler Stab „Signal DDR 20" gebildet Hector Rodriguez LI o m p a r t, 10. Jahrestages der Nationalen Befreiung Kubas
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