14. Dez.

Ausgabe vom 26.01.1968

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  • Gemeinsame Arbeit festigt unser sozialistisches Miteinander

    Berlin (ND). Der Erste Sekretär des ZK und Vorsitzende des Staatsrates, Walter Ulbricht, gab am Donnerstag einen Empfang für 140 Schrittmacher und Aktivisten der Torgauer Initiative. Bei dieser Gelegenheit sprach Walter Ulbricht allen Arbeitern, Genossenschaftsbauern, Angehörigen der Intelligenz, Komplementären, ...

  • NÖS als Ganzes

    Im Jahre 1968 werden wir, so heißt es im Gesetz über den Volkswirtschaftsplan, in einigen Bereichen unserer Wirtschaft das neue ökonomische System der Planung und Leitung als i Ganzes anwenden. Damit beschreiten wir eine wichtige Wegstrecke zur Gestaltung des ökonomischen Systems des Sozialismus. Aus zahlreichen Briefen, die in letzter Zeit in unserer Redaktion eintrafen, geht hervor, daß sich unsere Leser sehr für diese Problematik interessieren ...

  • „Pueblo" - Glied einer Kette von Provokationen

    Springer-Presse macht Stimmung für „zweite Front" in Asien

    Berlin/Phoentjant (ADN/ND). Die Provokation der USA in den Gewässern der Koreanischen Volksdemokratischen Republik wird von der internationalen Öffentlichkeit als neuer Beweis für die skrupellose Verletzung fremden Territoriums zu Spionagezwecken durch die amerikanische Führung angesehen. Spätestens ...

  • Provokateure trifft volle Verantwortung

    Moskau (ADN). „Die UdSSR und die anderen sozialistischen Länder betrachten die Reisen der Bonner Politiker nach Westberlin als gefährliche Provokationen", schrieb Donnerstag abend die „Iswestija". Sie seien nichts anderes als Versuche, entgegen den internationalen Abkommen Ansprüche auf Westberlin zu bekräftigen ...

  • Stadtrat von Fürth flaggte für Neonazis

    Fürth (ADN/ND). Die Stadt Fürth hatte zu „Ehren" des Landesparteitages der neonazistischen NP am vergangenen Wochenende Fahnenmasten aufstellen und die Flaggen der Stadt anbringen lassen, berichten Fürther Zeitungen. Journalisten, die Auskunft darüber verlangten, wie es zu dieser neuerlichen Hofierung der NP durch einen von SP- Stadträten beherrschten Stadtrat kam, wurde jegliche Antwort verweigert ...

  • Erste Gespräche in Neu Delhi

    Neu Delhi (ADN). „Die indisch-sowjetische Freundschaft hat stabile Grundlagen und wurde durch die historische Deklaration von Taschkent noch mehr gefestigt", erklärte Ministerpräsident Frau Indira Gandhi zur Begrüßung des sowjetischen Ministerpräsidenten Alexej Kossygin, der am Donnerstag zu einem offiziellen Besuch in Neu Delhi eintraf ...

  • Verabschiedung nach Grenoble

    Berlin (ND). In einer würdigen Festveranstaltung wurden Donnerstagabend in Strausberg die besten Wintersportler der DDR nach Grenoble verabschiedet. Der Vorsitzende des Staatlichen Komitees für Körperkultur und Sport, Staatssekretär Alfred B. Neumann, beglückwünschte die Sportler im Auftrage des Ministerrates der DDR und seines Vorsitzenden Willi Stoph zu der ehrenvollen Aufgabe ...

  • Bonn schießt Sperrfeuer

    Genf/Bonn (ADNND). Der sowjetische Chefdelegierte in Genf, Alexej Rostschin, hat die ablehnende Haltung Kiesingers zum Atomwaffensperrvertrag als „sehr bedauerlich" und „unerfreulich" bezeichnet. In einer scharfen Absage an den Sperrvertrag forderte Militärexperte Adelbert Weinstein in der „Frankfurter Allgemeinen" für Bonn erneut „mehr Einfluß auf die politische und militärische Nutzung der atomaren Abwehrkraft" ...

  • Versammlung des Musikrates der DDR

    Berlin (ADN). Der Musikrat der DDR, die nationale Sektion der DDR im internationalen Musikrat (IMC) bei der UNESCO, hielt am Donnerstag in Berlin seine 3. Generalversammlung ab. Zum Präsidenten des DDR-Musikrates wurde der Berliner Komponist und Musikwissenschaftler Prof. .Dr. Dr. h. c. Ernst Hermann Meyer wiedergewählt, zum Generalsekretär der Musikwissenschaftler Prof ...

  • Für einen langen Zeitraum

    Genosse Horst Barth, VEB Leipziger Kugellagerfabrik: Jedem muß klar sein, daß der Brief des Ersten Sekretärs des ZK nicht'nur für die Partei wählen vom 1. Februar bis 31. März 1968 Gültigkeit besitzt, sondern Grundlage unserer Arbeit für einen langen Zeitraum darstellt. Wir Genossen aus der APO des Bereiches ...

  • Viele Aussprachen geplant

    Genosse Ing. Otto Nims, Georgi- Dimitroff-Werk Magdeburg: Über den Inhalt des Briefes werden Aussprachen mit allen Werktätigen unseres Bereiches des Stahl- und Baggerbaus stattfinden. Frauenversammlungen, Gespräche mit Jugendlichen, mit Neuerern und mit Vertrauensleuten der Gewerkschaft sind geplant ...

  • 350 000-Mark-Spende für Erdbebenopfer

    Berlin (ND). Eine Delegation mit einer Solidaritätssendung des FDGB im Werte von 350 000 Mark für die Erdbebenopfer Siziliens verabschiedete das Präsidiumsmitglied des Bundesvorstandes Dr. Fritz Rösel am Donnerstagvormittag auf dem Zentralflughafen Berlin- Schönefeld. Damit wurde der Beschluß des Sekretariats des Bundesvorstands verwirklicht, dem Allgemeinen Italienischen Gewerkschaftsbund eine Hilfssendung mit Bekleidung, Schlafdecken, Zeltausrüstungen und Gummistiefeln in Palermo zu übergeben ...

  • Das ganze Leben lang lernen

    Genosse Walter Birr, Landbaukombinat Neubrandenburg: Wir werden uns in der Parteiorganisation gründlich mit der Forderung beschäftigen, jeder muß lernen, sein ganzes Leben lang zu lernen, sich ständig weiterzubilden. Die neue Technik und das Errichten moderner Produktionsanlagen zwingt uns dazu. Wenn wir uns nicht qualifizieren, werden wir eines Tages nicht mehr in der Lage sein, die Projekte zu verwirklichen ...

  • Geistig-kulturelles Leben verbessern

    Genosse Horst Hemleb, VEB Carl Zeiss Jena: In unserer Grundorganisation müssen wir aus dem Brief des Genossen Walter Ulbricht einige ganz entscheidende Schlußfolgerungen ziehen. Eine davon betrifft das geistig-kulturelle Leben. Wie steht es bei uns damit? Bisher kam die Behandlung solcher Fragen in unseren Mitgliederversammlungen, auch in den Beratungen der Parteigruppen, viel zu kurz ...

  • Nach Schichtschluß beraten

    Genosse Helmut Beyer, Sekretär der APO Werkbahn im Tagebau Klettwitz des Braunkohlenkombinats Lauchhammer: Sofort nach Schichtschluß am Mittwoch (hat sich unser Leitungskollektiv mit dem Inhalt des Briefes vertraut gemacht, Damit gaben wir den Auftakt für eine breite Aussprache unter den Genossen und mit den parteilosen Kollegen über die Grundgedanken und die Aufgaben, die sich für uns daraus ableiten ...

  • Neuer israelischer Feuerüberfall

    Amman (ADN). Israelische Einheiten haben am Donnerstag nahe der über den Jordan führenden Allenby-Brücke mit Maschinengewehren und 10-Zlentimeter-Geschützen erneut einen Feuerüberfall auf eine jordanische Stellung verübt. Jordanische Einheiten erwiderten das Feuer. Wie ein Militärsprecher in Amman mitteilte, dauerte das von Israel provozierte Gefecht zwei Stunden ...

  • Heftigster Angriff der FNL auf Khe Sanh

    Saigon (ADN/ND). Die seit einer Woche schwerste Attacke gegen die Aggressoren unternahmen am Mittwoch FNL-Kämpfer auf den USA-Stützpunkt bei Khe Sanh. Die Aggressoren mußten die der Basis vorgelagerte Ortschaft Khe Sanh räumen.

  • Erneut fünf Tote

    Palermo (ADN). Fünf Todesopfer forderte nach ersten Berichten der Erdstoß, der am Donnerstag Westsizilien erschütterte. 69 Menschen wurden bei dem Beben, das nur 20 Sekunden dauerte, verletzt Ein Kind wird noch vermißt

Seite 2
  • „Gewohnheitsrecht" der Provokationen ?

    Herr Schütz bemüht sich, einen Rekord an dreister Arroganz, üblei Rechtsverdreherei und gefährlichen Provokationen aufzustellen. In London versuchte er glauben zu machen, es gäbe eine Obereinstimmung dei Bonner Regierung, der drei Westmächte und der Sowjetunion hinsichtlich des Status quo in Westberlin ...

  • Herbert Warnke in Ungarn geehrt

    Der Vorsitzende des Bundesvorstandes des FDGB, Herbert Warnke, Mitglied des Politbüros des ZK dei SED, der an der Spitze einer Delegation des Bundesvorstandes zu Gesprächen -mit dem Generalsekretär der ungarischen Gewerkschaften, Sandor Gaspar, in Budapest weilte, hat die ungarische Hauptstadt am Donnerstag wieder verlassen ...

  • Der Preis für imperialistische Frechheit

    Herr Axel Cäsar Springer — bekannt durch seinen Brei aus Blut, Tränen und Hormonen - läßt seine „Welt" heute aufschreien: „Wieder Korea!" Amerikas Außenminister Rusk nennt die Beschlagnahme der .Pueblo" eine Kriegshandlung. Einige amerikanische Senatoren fordern, Nordkorea mit Atombomben zu belegen, und Westdeutschlands zweites Fernsehprogramm stellt heuchlerisch die Frage: „Was wollen die Koreaner?" Vielleicht stellen wir die Frage besser richtig herum ...

  • Eigene Arbeit gründlich studiert Von Werner Hoppe

    Gera. Wenn ein sorgfaltiges Arbeitsstudium betrieben wird, ist der Plan keine Gleichung mit Unbekannten. Diese Erfahrung machten im VEB Modedruck Gera Technologen, Abteilungsleiter, Meister und Drucker am Maschinenkomplex 5, die ihre Aggregate, ihre Arbeitsplätze und die Arbeitsprozesse unter die kritische Lupe nahmen ...

  • Neue Stücke für ein neues Publikum

    Berlin. Wenn die Intendanter und Chefdramatungen von übei einem halben Hundert Büihner, zusammenkommen, dann repräsentiert ^dieses Gremium ein€ Fülle von Ideen und Erfahrungen — nützlich und wertvoll nicht nur für die darstellende Kunst. Aber natürlich hatten die Leiter unserer Theater auch Probleme und Sorgen mitgebracht, als sie am Mittwoch und Donnerstag im Weißen, Saal der Berliner Kongreßhalle berieten ...

  • Keine Winterruhe auf der agra

    von Heinz Bock

    Leipzig. Für die Mitarbeiter der DDR-Landwirtschaftsausstellung in Markkleeberg gibt es keine Winterruhe. Gegenwärtig sind sie in zentralen Konsultationspunkten wie Neuholland, Berlstedt, Bobritzschtal und Schafstädt tätig. Sie unterstützen Qualifizierungslehrgänge, veranstalten Konsultationen und analysieren die besten Erfahrungen der Praxis für die nächste agra ...

  • NÖS als Ganzes

    (Fortsetzung von Seite 1)

    sachkundigen Ausnutzung der ökonomischen Gesetze des Sozialismus erwiesen. Von erstrangiger Bedeutung ist dabei die beträchtliche Veränderung im volkswirtschaftlich verantwortungsbewußten Denken bi-i großen Teilen der Werktätigen tind der Führungskader, die sich in allen Bereichen unserer Volkswirtschaft vollzogen hat ...

  • Glückwunsch für Nicolae Ceausescu

    Berlin (ND). Aufrichtige Glückwünsche und Grüße übermitteln das Zentralkomitee und der Staatsrat der DDR dem Generalsekretär des ZK der Rumänischen Kommunistischen Partei und Vorsitzenden des Staatsrates der Sozialistischen Republik Rumänien, Nicolae Ceausescu, zum heutigen 50. Geburtstag. Die von Walter ...

  • Rumänische Theaterausstellung

    Berlin (ND). Eine Ausstellung „Das Theater in der Sozialistischen Republik Rumänien" wurde am Donnerstag im Foyer der Komischen Oper Berlin im Beisein des Außerordentlichen und Bevollmächtigten Botschafters der SRR in der DDR, Dr.-Ing. Nicolae Ghenea, eröffnet. Sie bietet mit 140 Zeichnungen und Fotografien zu rumänischen Sprechtheater-, Musifctheaiter- sowie Ballettinszenierungen eine repräsentative Übersicht über das Bühnenschaffen des Landes ...

  • Jahrestagung der Veterinärmediziner

    Berlin (ADN). Über die Aufgaben der Veterinärmedizin bei der Gestaltung des ökonomischen Systems des Sozialismus in der Landwirtschaft und Nahrungsgüterwirtschaft beraten seit Donnerstag auf einer zweitägigen Jahreshaupttagung der wissenschaftlichen Gesellschaft für Veterinärmedizin in der DDR Hochschullehrer, Tierärzte und Diplomlandwirte in der Berliner Kongreßhalle ...

  • Staatsratsbeschluß Inhalf der Clubarbeif

    Berlin (ND). Am Donnerstagabend trat der Club der Kulturschaffenden „Johannes R. Becher" in Berlin im Beisein von Prof. Max Burghardt, dem Präsidenten des Deutschen Kulturbundes und Mitglied des Clubvorstandes, zu seiner Jahreshauptversammlung zusammen. Dr. Fritz Klein, Vorsitzender des Clubvorstandes, orientierte in seinem Rechenschaftsbericht auf die Aufgaben der nächsten Zeit Der Club „Johannes R ...

  • Prof. Otto Reinhold sprach in Westberlin

    Westberlin (ADN). Rund 1000 Westberliner, Mitglieder der SED- IVestberlin, Sozialdemokraten und Studenten, nahmen am Mittwochabend an einer Veranstaltung in ler Neuköllner „Neuen Welt" teil, luf der das Mitglied des ZK und Direktor des Instituts für Gesellschaftswissenschaften beim ZK, Prof. Dr. Otto Reinhold, zum rhema „Der aktuelle Marxismus ind seine unaktuellen Kritiker" wach ...

  • Minister Dr. Wunsche sprach in Heidenau

    Dresden (ADN). Der Stellvertreter des Vorsitzenden des Ministerrates und Minister der Justiz, Dr. Kurt Wünsche, sprach am Mittwochabend im Klubhaus „Aufbau" der kleinen Industriestadt Heidenau bei Dresden vor mehr als 350 Bürgern über das neue Strafrecht der DDR und zu den gegenwärtigen Wahlen der Schiedskommissionen ...

  • LESERBRIEFE

    Spießgesellen Von Peter P i I n e y , Halle

    Mit wieviel Dreistigkeit und Zynismus sich die USA-Killer öffentlich ihrer Schandtaten rühmen, führte mir die Dokumentation „Gehetzt — Geprügelt — Gefoltert — Zusammengeschlagen — Vergast" (ND vom 19. Januar) erschreckend vor Augen. Tief erschüttert erfährt man von diesen furchtbaren Verbrechen gegen die Menschlichkeit, die von den USA-Imperialisten täglich in Vietnam ...

  • Grußadresse nach Indien

    Berlin (ADN). Der Vorsitzende des Staatsrates der Deutschen .Demokratischen Republik, Walter Ulbricht, übermittelte dem Präsidenten der Republik Indien, Dr. Zakir Husain, anläßlich des 18. Jahrestages der Proklamierung der Republik Indien ein Glückwunschtelegramm. Walter Ulbricht verleiht darin seiner Überzeugung Ausdruck, daß sich die freundschaftlichen Beziehungen zwischen der DDR und der Republik Indien zu beiderseitigem Nutzen und Vorteil allseitig entwickeln und festigen werden ...

  • Schrittmacher-Konferenz der Jugend im April

    Berlin (ADN). Eine Schrittmacher-Konferenz der DDR-Arbeiterjugend wird am 6. und 7. April 1968 in Zeitz stattfinden. Das teilte der Sekretär des Zentralrates der FDJ Werner Jentsch am Donnerstag in einem Pressegespräch mit. Die mehr als 650 Delegierten werden u. a. über die Initiative der Arbeiterjugend beim Aufbau des Sozialismus, über ihren Beitrag für die Vorbereitung des 20 ...

  • NEUES DEUTSCHLAND

    DAS REDAKTIONSKOLLEGIUM

    Rudi Singer, Chefredakteur; Dr. Hajo Herbell, Harri Czepuck, Dr. Sander Drobela, Dr. Günter Kertzscher, Herben Naumann, stellv. Chefredakteure; Armin Greim, Redaktionssekretär; Horst Bilschkowski, Georg Hansen, Klaus Höpcke, Werner Sdiindler, Lieselotte- Thoms, Klaus Ullrich, Dr. Harald Wessel

  • Botschafter Abrassimow empfing Gerhard Danelius

    Berlin (ADN). Der Außerordentliche und Bevollmächtigte Botschafter der UdSSR in der DDR, P. A. Abrassimow, empfing am Donnerstag den Vorsitzenden der SED-Westberlin, Gerhard Danelius, zu einer Unterredung.

Seite 3
  • Eine erprobte und gewachsene Gemeinschaft

    Aus dem Bericht des Präsidenten des Nationalrates, Prof. Dr. Dr. Erich Correns

    In Vorbereitung des VII. Parteitages der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands hat vor nunmehr einem Jahr der Kreisausschuß der Nationalen Front in Targau mit seinem Aufruf an alle Ausschüsse der Nationalen Front ein großes Echo und eine breite Initiative in allen Bezirken und Kreisen unserer Republik ausgelöst ...

  • Drei Erfolge

    Walter Ulbricht würdigte dann drei Erfolge der Torgauer Initiative besctn^ ders: Erstens stellt sie einen bedeutenden ökonomischen Nutzen dar. Dabei ist bedeutungsvoll, daß sich die Aktivität besonders darauf richtet, das Leben der Menschen und das Aussehen der Städte und Dörfer zu verschönern. Unter anderem nannte er die seit der Einführung der 5-Tage-Arbeitswoche so wichtige Initiative beim Ausbau von Naherholungsgebieten ...

  • Plan und Initiative

    Einen wesentlichen Teil seiner Ausführungen widmete der Vorsitzende des Staatsrates der Unterstützung des Volkswirtschaftsplanes durch die Torgauer Initiative. Die Ausarbeitung des Perspektivplanes bis 1970 gibt den Bürgern die Möglichkeit, sich selbst eine Vorstellung von der Zukunft zu verschaffen, ihre Wünsche zu äußern und den Plan auszuarbeiten, wie das Leben im eigenen Ort schöner gestaltet werden kann ...

  • Das Große und das Kleine

    Aus den Leistungen zog Walter Ulbricht die Schlußfolgerung^ daß noch ganz andere Aufgaben gelöst werden können. Dabei betonte er den unlösbaren Zusammenhang des Großen mit dem Kleinen. Wenn die Berliner Bauschaffenden einen Netzplan für den Bau des Zentrums ausgearbeitet haben, dann ist das eine große Leistung ...

  • Neue Lebensbedingungen

    Woher kommt es, fragte Walter Ulbricht, daß sich die Bürger in ihrem Denken und Handeln in den letzten beiden Jahrzehnten so verändert haben ? Däe wirtschaftlichen Verhältnisse, die Produktionsverhältnisse, das kulturelle Leben haben sich verändert, und die Menschen selbst haben eine große Entwicklung durchgemacht ...

  • Dem 20Jahrestag entgegen!

    Walter Ulbricht faßte zusammen, daß die Masseninitiative zur täglichen Stärkung der DDR beiträgt und sozialistische Persönlichkeiten herausbilden hilft, indem sie den in erster Linie im Produktionsprozeß des sozialistischen Betriebes vor sich gehenden Prozeß der Persönlichkeitsbildung auf sinnvolle Weise im Wohngebiet fortsetzt ...

  • Gemeinsam schaffen wir's

    Walter Ulbricht ging dann darauf ein, daß die Werktätigen ihre Herrschaft immer bewußter ausüben, was immer größere Erfahrungen, höhere Kenntnisse erfordert. Wenn jetzt von einem Bürgermeister verlangt wird, daß er das kybernetische System der Leitung seiner Stadt vorlegen soll, wird es noch schwieriger ...

  • Ausschüsse und Bat

    Welche Lehre haben wir aus dem vergangenen Jahr gezogen? fragt Inge Kootz, Sekretär des Rates der Stadt Gera, und antwortet selbst: Der begonnene Weg, daß sich die Ausschüsse der Nationalen Front und der Rat der Stadt an einen Tisch setzen, gemeinsam beraten, wie die Kräfte und Mittel eingesetzt und konzentriert werden, und mit der Bevölkerung gemeinsam über Ideen und Lösungswege beraten — das hat sich bewährt ...

  • Wahr gewordene Träume

    Die Entwässerung einer Fläche von 700 Hektar Land haben sich Einwohner und Genossenschaftsbauern der Gemeinde Günstedt im Kreis Sömmerda zum Ziel gesetzt. Helga Wallstabe aus der LPG „Neues Leben" erzählt unbefangen, wie dieses 1,5-Millionen- Objekt in weniger als einem Jahr zu 75 Prozent fertiggestellt werden konnte ...

  • Einer für den anderen da

    Dann erhebt sich wieder eine Frau: Gerda Legier aus Berlin, Mitglied der CDU. Alle rührt es tief an, was sie berichtet: In ihrem Haus, in dem viele alte Menschen wohnen, ist einer für den anderen da. Da wird den alten Bürgern geholfen, wenn sie krank sind, da erhält eine junge Mutter jegliche Hilfe der Hausgemeinschaft ...

  • Sinnvoll gestaltete Freizeit

    Vom Gemeinschaftsgeist der Burger von Bad Lauchstädt zeugen ihre Anstrengungen, die Möglichkeiten für eine kulturvoll gestaltete Freizeit zu erweitern.' Darüber spricht Eberhard Spangenberg, Vorsitzender des Ortsausschusses und Mitglied der LDPD. Traditionsreiche Kulturstätten wie das Goethe-Theater oder der Kur- ' saal werden von den Bürgern, Feierabendbrigaden der Ohemiebetriebe und Wissenschaftlern restauriert Werte für eine Million Mark wurden bereits geschaffen ...

  • Werk aller Bürger

    Als erster ergreift der Vorsitzende eines Wohnbezdrksaiusschusses der Nationalen Front in Hennigsdorf, Kurt Gehrke, das Wort. Der Schlosser aus dem Stahl- und Walzwerk Hennigsdorf berichtet, daß durch das tatkräftige Gemeinschaftswerk der Bürger zusätzliche Werte in Höhe von 1,8 Millionen Mark geschaffen wurden ...

  • Niemanden übergehen

    Willy Wegener, Vorsitzender der PGH „Waterkant" in Rostock, Mitglied der NDPD, berichtet von den Früchten der Gemeinschaftsarbeit in Rostock. Sie trugen dazu bei, daß zusätzlicher Wohnraum geschaffen, das Stadtbild verschönert, Straßen gebaut und der Rostocker Zoo zu einem Kleinod wurde. Willy Wegener vermerkt kritisch, daß die Initiative einiger Handwerker zunächst brach liegen blieb, weil man nicht an sie herangetreten war ...

  • Bilanz des Torgauer Wettbewerbs 1967

    Gesamtwert der Leistungen

    darunter an Objekten des Volkswirtschaftsplanes Verschönerung der Städte und Dörfer (Schulen, Kindergärten, Kultur- und Sportstätten, Naherholung u. ä.) i Wohnungsbau und Werterhaltung Straßenbau und -beleuchtung Meliorationsmaßnahmen Es wurden u. a. geschaffen: Um- und ausgebaute Wohnungen 15 519 Kindergartenplätze ...

  • Stolze Ergebnisse eines Jahres

    Aus dem Erfahrungsaustausch auf dem festlichen Empfang

    Über die reichen Erfahrungen, die sie innerhalb eines Jahres der Torgauer Initiative gesammelt haben, sprachen sieben Bürger, Angehörige verschiedener Berufe, Parteien und Massenorganisationen. Stellvertretend für Hunderttausende -fleißiger und schöpferischer Menschen unserer Gesellschaft zogen sie die persönliche Bilanz einer Bewegung, die unser aller Leben reicher und schöner machen half ...

  • Auf die Initiatoren!

    Peter Matthes, Kreissekretär der Nationalen Front in Torgau, drückt als letzter Sprecher den Stolz der Torgauer aus, zu einer so großen Bewegung beigetragen zu haben. Jetzt, sagt er, beraten wir, wie wir den 20. Jahrestag unserer Republik gemeinsam vorbereiten und weiter vorwärtsmarschieren. Walter Ulbricht ...

  • Die große Kraft K/VT*? WTT'^W'■ *"!.W" , * der Nationalen Front wächst

    gen hervorbrachte, aber auch speziell deshalb, weil sie dieser Entwicklung des gesellschaftlichen Lebens, der Gemeinschaftsarbeit, einen so gewaltigen Auftrieb gegeben hat", unterstrich Walter Ulbricht.

  • 2 450.3 Mio Mark

    1054.2 Mio Mark 1 273,4 Mio Mark 871,9 Mio Mark 224,7 Mio Mark 80,3 Mio Mark

Seite 4
  • Was Sonst Noch Passierte

    Kulturpolitik Seite 4 / ND / 26. Januar 1968 Foto: Kootz Die deutsche Erstaufführung des Volksstückes mit Liedern „Der wilde Kapitän" bringt das Maxim Gorfci Theater Berlin am 31. Januar auf die Bühne. Der Autor, Leninpreisträger Juhan Smuul, wird zur Premiere anwesend sein Viele Künstler unseres Bezirkes fragen, welche Bestimmung Kunst und Kulftur im entwickelten gesellschaftlichen System des Sozialismus haben ...

  • Gemeinschafts- Großatelier

    arbeit im Von Edith Brandt, Mitglied des ZK und Sekretär der Bezirksleitung Halle

    und doch wird sichtbar, daß bei aller Schönheit vieler der geschaffenen Plastiken die Einheit von Architektur und Kunst noch nicht völlig gemeistert werden konnte. Auch Schriftsteller und Komponisten wurden durch den Aufbau dieser neuen Stadt angeregt. Jan Koplowitz' Gedichte und Reportagen und das vom Kulturministerium ausgezeichnete Expose von Rolf Merckel über den Bauleiter Heiner Hinrichs sind, wie die Lieder von Karl-Ernst Sasse, erste Ergebnisse ...

  • von Kunst geprägt

    wissenschaftlichen Weltanschauung, Karl Marx, arbeitet. Er hat uns geholfen, zur richtigen Methode der sozialistischen Gemeinschaftsarbeit zwischen Architekten und Künstlern zu kommen und sie bei der künftigen Planung durchzusetzen. Im Ergebnis gemeinsamer Beratungen entstanden die Konturen des neuen Stadtzentrums, das e ...

  • Aus dem Kulturleben

    KULTURZENTRUM. Rege Bautätigkeit herrscht gegenwärtig auf der Peissnitz-Inseli wo das Kulturzentrum Halles seinen Platz finden wird. Neben zwei Bühnen entstehen hier ein Mehrzweckgebäude für kulturelle Selbstbetätigung, eine Gaststätte und zwei Ausstellungspavillons, die zu den 10. Arbeiterfestspielen eingeweiht werden sollen ...

  • Diskussion zum Beschluß des Staatsrates über die Kultur

    über den wichtigen Platz der Monumentalplastik im System der künstlerischen Gestaltungsmittel mit Erfolg zu führen. Die große Mehrzahl unserer Künstler bemüht sich, die marxistisch-leninistische Ästhetik für ihr Schaffen fruchtbar zu machen. Das schließt aber nicht aus, daß es bei der Anwendung der Realismuskonzeption auf die künstlerische Arbeit noch manche Schwierigkeiten gibt, vorgefaßte Meinungen zu überwinden ...

  • WIE WIRKT BEI UNS DER KÜNSTLER?

    . ls ich am zweiten Tag der A Eisenacher Beratung des Z-X Kulturministeriums Ende / \ vergangener Woche das ND aufschlug, fand ich dort den Beitrag des Berliner Bildhauers Hans Kies. Ich war sofort interessiert. Denn hier wurde ein Problem aufgeworfen, das uns in Karl-Marx-Stadt seit einiger Zeit intensiv beschäftigt und auf ...

  • Rundheraus eine Absage

    Karl Mickel ließ den Hamburger Senat abblitzen

    Der in der Hauptstadt der DDR als Hochschullehrer tätige Schriftsteller Karl Mickel sollte nach den Vorstellungen des Hamburger Senats dieser Tage durch Verleihung eines im Hamburger Lessing-Preis ausgesetzten Stipendiums für literarische Nachwuchskräfte „gefördert" werden. Diesem durchsichtigen Versuch, in Sachen der Literatur die Bonner Politik der Alleinvertretungsanmaßung krampfhaft zu betreiben, hat Karl Mickel rundheraus eine Absage erteilt ...

  • Der Zaubertrank

    Neuer Konzertzyklus der Deutschen Staatsoper

    Die Deutsche Staatsoper hat einen neuen Konzertzyklus eingerichtet, der der Musik des 20. Jahrhunderts gewidmet ist. Das Unternehmen sollte Beachtung finden. Die Reihe trägt den Titel „Musik in unserer Zeit". Der Hörer hat die interessante Möglichkeit, Werke aus sehr verschiedenen Stillbereichen kennenzulernen ...

  • Vorschläge für Kunstpreis

    Bisher 300 Briefe an FDGB-Bundesvorstand

    In nahezu 300 Briefen an den FDGB^Bundesvorstand haben sich bisher Brigaden aus Industrieund landwirtschaftlichen Betrieben kritisch zu einzelnen Werken der VI. Deutschen Kunstausstellung geäußert und zahlreiche Vorschläge für den FDGB-Kunstpreis unterbreitet. Die meisten Stimmen erhielten dabei bisher ...

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  • Warum heiraten wir?

    Der neue Brigadeleiter baute seinen Plan aus. Jetzt verbündete er sich mit der Vortragsgesellschaft „Urania". Nach Schichtschluß organisierte er Kurzvorträige. Da einige junge Menschen — auch das hatte er bemerkt — Heiratsplänen nachhingen, setzte er das Thema „Warum heiraten wir?" auf die Vortragsordnung ...

  • Auf nach Trebsen

    Lutz Stolzenburg war sofort einverstanden. Das war der Punkt auf seinem Plan. Als er vor die Brigade trat und den Vorschlag erläuterte, waren alle ohne Ausnahme Feuer und Flamme. Besonders die Kollegen, die ohne Familie waren. Sie alle, mit und ohne Familie, marschierten am nächste freien Wochenende nach Trebsen ...

  • Die Ingenieure staunten

    Lutz Stolzenburg überdachte seine Chancen. Wie würde er zur gleichen Autorität wie sein Vorgänger kommen. Wie würde er genausogut der Brigade „Friedrich Engels" vorstehen können. Es war eine gute Brigade. Mit viel Eigeninitiative und traditionell guten Arbeitsergebnissen. Aus eigenem Antrieb hatten sie rationalisiert ...

  • Mißtrauen in eigenes Unterfangen

    Also diese vielen Vielleicht Wollte Lutz Stolzenburg, der neue Brigadechef, mal richtig in den Griff bekommen. Er wollte die FamilLenatmosphäre, die zweifellos in der Arbeitszeit bestand, auch auf die Freizeit ausweiten. „Eher hütest du einen Back Flöhe, als daß du die Interessen dieses Kollektivs auf einen Nenner bringst", sagte tan ein Brigademitglied skeptisch und verstärkte damit sein Mißtrauen in das eigene Unterfangen ...

  • Auf den Spuren der Freizeit (IV) Brigade „Friedrich Engels11 Von Heinz Fellenberg

    Für den quirligen, mittelgroßen, dunkelhaarigen 30jährigen Leipziger Arbeiter Lutz Stolzenburg aus dem VEB Badenbearbeitungsgerätewerk Leipzig war seine Brigade ohne den Brigadechef Günter Wagner nicht denkbar. Wagner war sozusagen die Seele vom Ganzen. Ein Prachtkerl, wie er im Buche steht. Nicht umsonst hatte man ihn viermal als Aktivist ausgezeichnet ...

  • Volltreffer und Fröhlichkeit

    Als die Brigade das zweite Mal in Trebsen ihr Wochenende verlebte, war Fritz Wolff zu Hause geblieben. Seine Frau erwartete ein Baby, und er wollte sie nicht allein lassen. Seine Frau führte mit ihm zusammen das Bfigadetagebuch. Ihr waren die Probleme und die Menschen vertraut. Sie setzte ihrem Fritz zu, wenigstens am zweiten Tag desi Wochenendes, doch noch nach Trebsen zu fahren ...

Seite 6
  • Prozeß gegen die „Partei der Reaktion11

    Die Putschisten sind sich sicher, daß der VAR-Präsident die Bedingungen annehmen wird, um Blutvergießen und einen Bürgerkrieg zu vermeiden, der mit Sicherheit den israelischen Aggressor geradezu einladen würde, den Suezkanal zu überschreiten. Falls der Präsident sich nicht beugt, wird unter starker Luftwaffendeckung ein Panzerregiment auf Kairo in Marsch gesetzt ...

  • Aktionseinheit schlug Bremer Senat

    Korrespondent aus Westdeutschland

    Bremen. Die entschlossene, gemeinsame Aktion von Arbeitern. Lehrlingen, Studenten und Schülern Bremens gegen die antisoziale Senatspolitik hat am Mittwoch zu einem ersten Erfolg geführt. In vieltausendfacher Auflage waren Flugblätter der Schülervereinigungen und Studentenringe verteilt worden, die die ...

  • Wehners Naziraubexperten Hitlers Expansionsspezialisten an der Spitze des Bundesministeriums für gesamtdeutsche Fragen

    SP-Minister Wehners sogenanntes „Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen" ist die Zentrale der westdeutschen Monopole für den Kampf gegen die DDR. Hier und im berüchtigten „Forschungsbeirat" des Wehner-Ministeriums entstanden und entstehen die detaillierten Pläne zur Annexion der DDR, die bekannten „Grauen Pläne" ...

  • Schütz(en)hilfe

    Korrespondenz aus Westberlin

    Der Regierende Bürgermeister Klaus Schütz will am Sonnabend nach Washington fliegen, um mit dem amerikanischen Präsidenten zusammenzutreffen. Er wolle mit Johnson erörtern, „ob die wirtschaftlichen Anstrengungen (West) Berlins" dem „Sparprogramm" der USA-Regierung „angepaßt werden können", ließ Schütz durch das Senatspresseamt verlauten ...

  • s 1 I

    Je klarer sich die Möglichkeit abzeich- h net, endlich den Atomwaffensperrvertrag I unter Dach und Fach zu bringen, desto | brutaler und aggressiver werden die Töne h aus Bonn. Friedensheuchelei wird zu offe- jj ner Kriegshetze. & Der „Bayern-Kurier", das reaktionäre | Sprachrohr des CSU-Vorsitzenden Strauß - J berüchtigt dafür, daß er nur den „Fall J Rot" kennt -, erklärte kurzerhand: Besitz » oder Verfügungsgewalt über Atomwaffen |1 seien „Bestandteil der Wiedervereinigungs- || Politik" ...

  • Getroffene Spione bellen

    Es ist doch eigenartig: Ein mit modernsten elektronischen Spionagegeräten ausgerüstetes USA-Kriegsschiff ist bei Wonsan in nordkoreanische HoheAsgewässet eingedrungen und — wie es nicht anders sein konnte — von Marineeinheliten der KVDR gestellt worden. Sofort beginnen die Provozierenden ein Geschrei, das — liest man westdeutsche und USA-Zeitungen - sogar als hysterisches Kriegsgeschrei gewertet werden kann ...

  • Labours Krise und die 23 ..Rebellen" von William Wainwright, London

    Die Krämpfe, von denen gegenwartig die Parlamentsfraktion der Labour Party befallen ist, sind Ausdruck einer tiefen Krise der Politik und Führung der Partei. Sie schwelt bereits seit langer Zeit. 23 Labourabgeordnete sollen gemaßregelt werden, weil sie während der Unterhausdebatte der von Wilson verfügten Beschneidung der Sozialleistungen im Gesundheitswesen, Bildungswesen und Wohnungsbau durch Stimmenthaltung ihr Einverständnis versagten ...

Seite 7
  • Kurz berichtet

    Ali Sabri ASU-Generalsekretär

    Kairo. VAR-Präsident Gamal Abdel Nasser hat am Mittwoch seinen Stellvertreter Ali Sabri zum Generalsekretär der Arabischen Sozialistischen Union (ASU), der einzigen politischen Organisation des Landes, ernannt. Ali Sabri war bereits früher ASU-Generalsekretär; nach der israelischen Aggression im Juni 1967 hatte Nasser dieses Amt selber übernommen ...

  • Dokumente aus DDR echt

    Frage: Der Sachverständige, den Sie wählten, war Mr. J. Howard Haring. Weshalb gerade ihn? Und was sollte er prüfen? Antwort: Mr. Haring ist eine führende Persönlichkeit im Bereich der Schriftexpertisen in den USA. Er wirkte schon beim Strafprozeß gegen Bruno Hauptmann, den Entführer des Lindbergh-Babys, mit ...

  • „Aktion Januar 1968": Lübke vor Gericht stellen

    ADN-Interview mit dem Kriminologen Frank Arnau

    München Zürich (ADN1ND). Bundespräsident Lübke muß vor ein Gericht gestellt werden! Das hat die ,,Aktion Januar 1968" — von westdeutschen Gewerkschaftsführern, Wissenschaftlern und Künstlern gegründet und von zahlreichen demokratischen Organisationen unterstützt — am Donnerstag auf einer Pressekonferenz in der bayrischen- Landeshauptstadt gefordert ...

  • CDU: Bundeswehr gegen Arbeiter

    Alarmierendes Eingeständnis eines Notstandsexperten

    Bonn (ND/ADN). Die CDU CSU will die Notstandsverfassung, damit Bonn im Rahmen eines angeordneten Notstandes Bundeswehreinheiten gegen demonstrierende und streikende Arbeiter einsetzen kann. Diese von Bundesregierung und CDU, CSU-Führung bisher abgeleugnete Tatsache hat am Mittwoch laut Springers „Welt" ein namentlich nicht genannter Notstandsexperte der westdeutschen Monopolpartei eingestanden ...

  • Bombenverlust zugegeben

    USA-Suchtrupps: Radioaktivität an Absturzstelle

    Washington (ADN). Das amerikanische Kriegsministerium 'bestätigte am Mittwoch offiziell, daß der über Grönland abgestürzte B 52-Bomber vier Wasserstoffbomben an Bord hatte. Dieses Eingeständnis erfolgte im Zusammenhang mit der Bekanntgabe, daß bei den Suchaktionen „erste Fragmente" der geborstenen Bomben gefunden worden seien ...

  • Bonn beging Fälschung

    Antwort: Um es einfach auszudrücken, die Wahrheitsliebe. Ich habe an der Echtheit der Dokumente schon deshalb nicht gezweifelt, weil das Bundesinnenministerium die Unechtheit mit abwegigen Mitteln zu „beweisen" versuchte. Wäre die Echtheit wirklich anzweifelbar gewesen, so hätte der Beweis für die behauptete Fälschung mit korrekten Methoden erbracht werden müssen ...

  • Initiative

    der Jungdemokraten pijinrlvlov" nn'.'i ■ •;.:.-.

    Bonn (ADN-Korr.'ND)-. Die Aufgabe der Alleinvertretungsanmaßung, die Respektierung der Grenzen der DDR und die Aufnahme normaler Beziehungen zwischen den Regierungen beider deutschen Staaten fordern Vorstand und Hauptausschuß der westdeutschen Jungdemokraten. Einen entsprechenden Diskussionsbeitrag zum Entwurf eines FDP-Grundsatzprogramms übergaben sie am Mittwoch in Bonn der Presse ...

  • Rechtzeitig entlarvt

    Lüge und Provokation sind methodischer Bestandteil der USA-Globalstrategie. Sie kennzeichnen die Spionageflüge der USA über dem Territorium der UdSSR, die im Mai 1960 mit dem Abschuß von Captain Powers über • Swerdlowsk endeten. ,. Sie standen am Beginn der Vietnamaggression. Sie sollten jetzt auch herhalten für einen Überfall auf die KVDR ...

  • Bonn hetzt gegen KVDR

    Bonn (ADN/ND). Die westdeutsche Monopolpresse nimmt die Provokation des amerikanischen Spionageschiffes zum Anlaß, eine wüste Hetze gegen die Koreanische Volksdemokratische Republik zu entfachen und offen kriegerische Handlungen zu fordern. Die Springersche „Bild"-Zeitung erscheint unter der Schlagzeile: „Befreit US-Flotte die gekaperte ...

  • KPI: Schritte gegen Neonazis verlangen

    Rom (ADN/ND). Abgeordnete der kommunistischen Fraktion im italienischen Parlament haben an Ministerpräsident Moro appelliert von der Bonner Regierung wirksame Maßnahmen gegen den Neonazismus in Westdeutschland und den neonazistischen Terror in Alto Adige zu fordern. Eine entsprechende Anfrage wurde im Zusammenhang mit dem geplanten Besuch Kanzler Kiesingers in Italien eingebracht ...

  • Djakarta öffnet Monopolen das Tor

    Djakarta (ND/ADN). Durch Rückgabe von zwölf beschlagnahmten Unternehmen ermuntert die Regierung in Djakarta die ausländischen Monopole zur Rückkehr nach Indonesien und zu verstärkten Kapitalinvestitionen. Zu den Konzernen, die wieder zurückgekehrt sind, gehören u. a. der größte amerikanische Zigar.ettenproduzent, British American Tobacco, der größte Reifenproduzent der USA, Goodyear, und der niederländische Konzern Unilever ...

  • In anderen Ländern unmöglich

    Antwort: Nun bin ich von Natur aus wenig schreckhaft Aber, glauben Sie mir, es war alle Vorsorge getroffen worden, damit die Urkunden dem Zugriff jener entzogen blieben, denen die Wahrheitsfindung zuwider ist Die Dokumente befanden sich stets in Sicherer Obhut und an sicherem Ort Das ist auch gegenwärtig der Fall ...

  • Provokation - Methode der USA-Globalstrategen „Pueblo" — jüngstes Glied einer Kette von Anschlägen gegen die Souveränität der Völker

    Die Weltöffentlichkeit hat auf die neue Provokation der USA mit Empörung reagiert. Alle ausfluchtenden Erklärungen, alle ultimativen Drohungen setzen die Johnson-Regierung nur weiter ins Unrecht. Das am 23. Januar in Hoheitsgewässern der KVDR aufgebrachte USA-Spionageschiff „Pueblo" hat, als es gestellt wurde, 7,6 Seemeilen vor der Küste der KVDR gelegen und sich damit innerhalb der Zwölfmeilenzone der koreanischen Hoheitsgewässer befunden ...

  • Wie 1964 in Vietnam

    Es sollte nämlich alles so verlaufen, wie am 2. August 1964 in den Gewässern der Demokratischen Republik Vietnam. Damals meldete AP: „Ein schwerer Zwischenfall hat sich am Sonntag vor der Küste Nordvietnams ereignet. Der amerikanische Zerstörer .Maddox' wurde im Golf von Tanking von drei Schnellbooten unbekannter Nationalität mit Torpedos und Bordwaffen angegriffen ...

  • I J Leutnant White packt aus Die Völker sind gewarnt! Äußerste Wachsamkeit gegenüber weiteren Aggressionsakten ist geboten! Aktionen der „Pueblo" ein echter Aggressionsakt Geständnis Kapitän Buchers vom USA-Spionageschiff

    Genf (ADN-Korr.'ND). Der Abschluß eines Vertrages über die Nichtweiterverbreitung von Kernwaffen eröffne eine neue Möglichkeit, die Sicherheit unseres europäischen Kontinents auf solidere Grundlagen zu setzen, erklärte der Leiter der polnischen Abrüstungsdelegation, Botschafter M. Bluszstajn, in Genf ...

  • Arm in Arm mit Seoul

    Bonn werde keinerlei Schritte gegen die südkoreanische Regierung unternehmen und auch die diplomatischen Beziehungen nicht abbrechen. Mit dieser Stellungnahme zu der Verschleppung von 17 südkoreanischen Bürgern aus Westdeutschland und ihre Verurteilung in Südkorea hat Bonn am Donnerstag erneut seine enge Komplicenschaft mit dem Regime in Seoul betont ...

  • Volkswille ist nicht gefragt

    Westberlin (ADN). „Der Volkswille kann nicht unbedingt entscheidend sein für das, was gemacht wird." Das erklärte der Westberliner CDU-Abgeordnete Karl-Heinz Schmitz am Donnerstag vor dem Westberliner Abgeordnetenhaus zu dem Antrag seiner Fraktion für ein Gesetz über „Volksbegehren und Volksentscheid" ...

  • Vorwand und Absicht

    Die USA haben vorsätzlich koreanische Hoheitsgewässer verletzt, um Waffenwirkung zu provozieren, die als Vorwand für sogenannte „Vergeltungsaktionen" herhalten müssen. Nicht vorgesehen war allerdings der Verlust des mit modernsten Nachrichtenmitteln ausgerüsteten Schiffes. Der rasche Zugriff der Seestreitkräfte der KVDR hat den geplanten Ablauf der Provokation durchkreuzt ...

  • Linkssozialisten doch im Folketing

    Kopenhagen (ADN-Korr.). Nach dem gegenwärtigen Stand der Feinzählung der Ergebnisse der dänischen Parlamentswahlen werden die Linkssozialisten doch im Folketing vertreten sein. Das ergaben Berechnungen des dänischen Innenministeriums. Bei der Feinzählung wurden allein in Kopenhagen 103 Stimmen gefunden, die angeblich aus Versehen den Volkssozialisten zugerechnet wurden ...

  • Was sonst noch passierte

    George Albrecht in Palm Beadi (Florida) war auf einer Baustelle verunglückt und verklagte die Baufirmo wegen Unfallgeld. Seine Klage wurde abgelehnt, da der Unfall ols .eine Handlung Gottes" zu verstehen sei. Daraufhin verklagte Albrecht „Gott u. Co." auf 25 000 Dollar Schadenersatz und nannte außerdem noch 30 Kirchengemeinden in der Umgebung als ...

  • Aktionen der Partisanen

    Phoengjang (ADN). Von zahlreichen Aktionen südkoreanischer Partisanen gegen das USA-hörige Seouler Regime berichtet die KVDR-Nachrichtenagentur KCNA. Danach griff am Dienstag eine Partisaneneinheit einen Posten des 51. USA-Nachrichtenbataillons an. Am selben Tag verwickelten Patrioten auch Seouler Söldner der 101 ...

  • Dritte Fakultät in Madrid geschlossen

    Madrid (ADN). Im Anschluß an eine Studentenversammlung ist am Mittwoch die Naturwissenschaftliche Fakultät der Universität Madrid laut AFP „bis auf weiteres" geschlossen worden. Zuvor waren bereits die Wirtschaftswissenschaftliche und die Philosophische Fakultät vom Senat auf Grund der studentischen Kampfaktionen geschlossen worden ...

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  • „Rattay & Oeser" wollen gemeinsam hoch hinaus

    Wer kennt sie nicht, die Zimmerleute. Ihre schwarzen Kordhosen mit dem weiten Schlag eines Matrosen, die Perlmuttknöpfe an der Jacke . . .? Eines jedoch fehlt heute auf dem Bau an ihrer Montur — der breitkrempige Zimmermannshut. Der helle Schutzhelm hat ihn dort verdrängt. Vor Jahren gab so mancher dem Zimmermann wenig Zukunft im Bauwesen ...

  • Trumpf Naß

    Freizeit im Schmetterlingsstil

    Vorschriftsmäßig präpariert, betrete ich wenig später den Innenraum, und da ich den Badesitten der alten Römer sehr gewogen bin, verlangt /es mich zunächst nach einem philosophischen Gespräch. Am Beckenrand sitzt ein älterer Mann. Ich setze mich zu ihm und lasse die Beine ins Wasser hängen. „Wie ist denn das Wasser heute so?" Er sieht mich lange an ...

  • Masernimpfsiellen in jedem Stadtbezirk

    Pressekonferenz mit Medizinalrat Dr. Hubert Wieczorek

    Rund 10 000 Berliner Kinder im Alter von acht Monaten an sollen noch bis Ende Februar gegen Masern geimpft werden. Das teilte Medizinalrat Dr. Hubert Wieczorek, leitender Kinderarzt, am Donnerstag auf einer Pressekonferenz mit. Er appellierte an alle Eltern, deren Kinder bisher noch keine Masern hatten und nicht gegen diese gefährliche Infektionskrankheit geimpft worden sind, die Mediziner, Hygieniker, und Impffürsongerinnen zu unterstützen ...

  • Die Solidarität der Parteiveteranen

    Feierliche Stille am Donnerstagnachmittag im Filmtheater „International" in der Karl-Marx-Allee. 600 Parteiveteranen haben sich dort zu einer Solidaritätskundgebung zusammengefunden. Ihr Gast, ein Genosse aus Südvietnam: Tran huu Kha, der 2. Sekretär der Mission der Nationalen Front für die Befreiung Südvietnams in der DDR ...

  • in die Butt

    mit Herz und Schnauze folgen dem Motto: Jeder einmal in die Butt.' Des zu erwartenden Andrangs wegen bitten wir um telefonische Anmeldungen bis 10. Februar. Rufnummer 20 21 98. Diese 20 Pfennige können den Besten zumindest einen Faschingsorden einbringen." „Und wie steht es mit der Kußfreiheit?" „Das ist eine Angelegenheit, die völlig in der Hand des Karnevalprinzen und seiner Prinzessin liegt ...

  • f-—J—Jm l JJ/» I Bls 4- Februar

    K^UägSBH^BHtaB International«!! Soliden ^•^^^•^H*^^ DICK PRICE, Meiste 1 » **7 " W^ ^^ -* der USA, Profi-Weltmeister; INGE VON DER HEIDEN, dreifache westdeutsche Meisterin; MIRKO VIRTANEN, finnischer Meister; VERA SIBROVA, tschechoslowakische Meisterin; MARTA « OSCHA KREJCIN, CSSR; CHARLOTT « ANDY NAIRR, England Vorstellungen täglich 19 Uhr (außer montags), sonnabends und sonntags auch 15 Uhr ...

  • Zeugen gesucht

    Die Verkehrepolizei sucht Zeugen eines Unfalles, der sich am Montag, dem 22. Januar, gegen 17.30 Uhr in der Edisonstraße Ecke Siemensstraße in Oberschönewedde ereignete. Bei dem Unfall wurde eine sechsjährige Schülerin schwer verletzt. Zeugen, insbesondere der Fahrer eines PKW Wolga, der sich unmittelbar am Unfallort aufgehalten hatte, werden gebeten, sich bei der Verkehrsunfallbereitschaft 102 Berlin, Keibelstraße 31, Telefon 51 03 51, Apparat 79 04, zu melden ...

  • Winterferien

    Zu interessanten Führungen durch das alte Köpenick lädt das Heimatgeschichtliche Kabinett im Insel-Kulturpark Köpenick alle Ferienkinder-im Februar ein. Auf Wanderungen durch die Müggelberge können die Mädchen und Jungen aus Sagen und Märchen über den Riesen vom Müggelsee und das versunkene Schloß im Teufelssee hören ...

  • Blick auf den Spielplan

    DEUTSCHE STAATSOPER (Kassenruf 20 04 91). 19.30-22 Uhr: „Turandot"«*) KOMISCHE OPER (222555), keine Vorstellung METROPOL-THEATER (20 23 98), 19-21.45 Uhr: „Mein Freund Bunbury"*«) DEUTSCHES THEATER (42 81 34), 20-23 Uhr: „Prozeß in Nürnberg"*") KAMMERSPIELE (42 85 50), 20.30 bis 22.45 Uhr: „Baran oder Die Leute im Dorf"***) BERLINER ENSEMBLE (42 31 60), 19-22 ...

  • PUPPENTHEATER BERLIN

    (48 49 46), in Pankow, 15-16.30 Uhr: „Pinocchios Abenteuer"*); im Haus des Kindes keine Vorstellung DISTEL (22 11 55), 20 Uhr: Nachtkabarett „Wir sind die längste Zeit barock gewesen"*) FRIEDRICHSTADT-PALAST (42 72 00), 19 Uhr: „Scala-Hsrevue Paris"**) *♦•) Karten erhältlich, ••) einige Karten erhältlich, ...

  • MAXIM GORKI THEATER

    (2017 90), 19-21 Uhr: „Wassa Shelesnowa"***) VOLKSBÜHNE (42 96 07/08), 19.30 bis 21.15 Uhr: „Mirandolina"»**) . THEATER IM 3. STOCK (42 96 07/08), 20 Uhr: „Erich-Kästner- Abend"*) THEATER DER FREUNDSCHAFT (55 0711), 14-15.30 Uhr: „Die Schneekönigin"*); 19-21 Uhr: „Die Gaunerstreiche des Scapin"*)

  • Schwerer Verkehrsunfall

    Tödlich verletzt wurde am Mittwoch die sechsjährige Heidemari Z. aus dem Stadtbezirk Friedrichshain, als sie beim Überqueren der Pankower Mühlenstraße gegen einen PKW lief. (ADN)

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Gemeinsame Arbeit festigt unser sozialistisches Miteinander NÖS als Ganzes „Pueblo" - Glied einer Kette von Provokationen Provokateure trifft volle Verantwortung Stadtrat von Fürth flaggte für Neonazis Erste Gespräche in Neu Delhi Verabschiedung nach Grenoble Bonn schießt Sperrfeuer Versammlung des Musikrates der DDR Für einen langen Zeitraum Viele Aussprachen geplant 350 000-Mark-Spende für Erdbebenopfer Das ganze Leben lang lernen Geistig-kulturelles Leben verbessern Nach Schichtschluß beraten Neuer israelischer Feuerüberfall Heftigster Angriff der FNL auf Khe Sanh Erneut fünf Tote
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