20. Nov.

Ausgabe vom 19.05.1967

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  • VERTRAG

    über Freundschaft, Zusammenarbeit und gegenseitigen Beistand zwischen der Deutschen Demokratischen Republik und der Ungarischen Volksrepublik

    Die Deutsche Demokratische Republik und die Ungarische Volksrepublik haben, geleitet von dem Bestreben, im gemeinsamen Interesse beider Staaten die freundschaftlichen Beziehungen zwischen ihren Völkern auf der Grundlage der Prinzipien des sozialistischen Internationalismus1 weiter zu festigen und: dadurch in Übereinstimmung mit dem Warschauer Vertrag über Freundschaft,' Zusammenarbeit und gegenseitigen Beistand vom 14 ...

  • verstärken ihr enges sozialistisches Bündnis Verfrag über Freundschaft, Zusammenarbeit und gegenseitigen Beistand unterzeichnet Budapest bereitete Partei- und Staatsdelegation der DDR ein begeistertes Willkommen

    von unserem Sonderberichterstatter Peter L o r f Budapest. Mit der feierlichen Unterzeichnung des Vertrages über Freundschaft, Zusammenarbeit und gegenseitigen Beistand besiegelten am Donnerstagabend in Budapest die Partei- und Staatsdelegationerf-der Deutschen- Demokratischen Republik und der Ungarischen Volksrepublik ihr enges Bündnis zum gemeinsamen Kampf der beiden Staaten für Sozialismus, Frieden und europäische Sicherheit ...

  • MAGDEBURG

    Im Thälmann-Werk, dem größten Schwermaschinenbaubetrieb der Republik, beteiligen sich Tausende Kollegen an der „Generalinventur" für das wichtigste Wettbewerbsziel: Der Welthöchststand bei den fünf Haupterzeugnisgruppen — Walzwerkausrüstungen, Kabel- und Verseilmaschinen, Olmaschinen, Brech- und Klassieranlagen sowie metallurgische Krane — soll erhalten und ausgebaut werden ...

  • Eine Frage des Finalproduzenten

    Auf der Volkswerft Stralsund läuft der Wettbewerb auf vollen Touren: Bisher eingelöste Verpflichtungen brachten 2,3 Millionen Mark Nutzen. Arbeitsgemeinschaften legten neue Projekte für die Rationalisierung technologischer Prozesse vor. Die Abrechnung der Haushaltsbücher im April ergab 275 000 Mark Einsparungen ...

  • MEUSELWITZ

    Die produktivsten Anlagen in der Maschinenfabrik Meuselwitz laufen ständig in drei Schichten. Wie unser Volkskorrespondent Dieter Schiebold mitteilt, wollen die Maschinenbauer im Wettbewerb um die exakte Erfüllung des Planes 1967 jetzt den Schichtkoeffizienten von 1,9 auf 2,1 erhöhen. So gewinnen sie in diesem Jahr noch 25 600 Fertigungsstunden - die Bearbeitungszeit für zehn Flachschleifmaschinen ...

  • ERFURT

    Junge Leute geben im Wettbewerb des Starkstromanlagenbaus Erfurt den Ton an. 27 Jahre beträgt das Durchschnittsalter der 2000köpfigen Belegschaft, die bis Ende April alle Planaufgaben exakt erfüllte, schreibt unsere Korrespondentin Inge Hering. Mit Elan geht es weiter. Auf der Tagesordnung steht an erster Stelle: Neue Technologien werden gut genutzt, um mit erstklassigen Ergebnissen die Wahlen vorzubereiten ...

  • Wettbewerb von Stralsund bis Erfurt um Plan 67

    # Schwermaschinenbau Magdeburg: Wissenschaftlich-technischer Höchststand durch konzentrierte Forschung # Starkstromanlagenbau Erfurt: Junge Leute führen rationellere Technologien ein # Maschinenfabrik Meuselwitz: Hohe Schichtauslastung — beste Vorbereitung der 5-Tage-Woche # Pentacon Dresden: Sozialistische Gemeinschaftsarbeit beschleunigt Entwicklungstempo # Volkswerft Stralsund: Von Kooperationspartnern wollen wir Taten sehen Berlin (ND) ...

  • DRESDEN

    Wettbewerbsstimmung auch im VEB Pentacon Dresden. Sozialistische Gemeinschaftsarbeit — darauf gerichtet, immer den Höchststand mitzubestimmen — führte zu einem großen Erfolg: Die Practica nova 1, ein Spitzenerzeugnis der Dresdner Kameraindustrie, erhielt das höchste Gütezeichen der DDR. Es ist der neueste Typ der Practica-Kameras, die bereits von weit über einer halben Million Fotofreunden in aller Welt benutzt werden ...

  • , Ist1967wirklichnichtsmehrdrin?

    Die Mitglieder der Kooperationsgemeinschaft Berlstedt sagen in ihrem Wettbewerbsauf ruf: Überall gibt «s noch Reserven I LPG-Vorsitzender Hans Orthmann aus Blievenstorf (Kreis Ludwigslust) sagt: Unser Plan ist bereits so angespannt, daB in diesem Jahr nichts mehr drin ist. i i i

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  • Antwort auf die Leserfrage:

    Warum nicht auch 5-Tage-Unterrichts- Wochen?

    Der Beschluß des Ministerrates über die Einführung der durchgängigen ö-Tagej-ArbeitsWoche ließ viele Leser zur Feder greifen. Fast ausnahmslos bringen sie ihre Freude über diesen Fortschritt zum Ausdruck; nicht wenige bekräftigen ihre Meinungsäußerung mit persönlichen Wettbewerbsverpflichtungen zur Er* ...

  • Französisch reden!

    Bei Hanomag in Hannover, wo sich die Arbeiter gegen ralpiate Lohnkürzungen zur Wehr setzen, sagte am Mittwoch ein Gewerkschaftsvertrauensmann: .„Was die Franzosen heute machen, ist richtig. Auch mit denen in Bonn muß französisch geredet werden." Wie redet man französisch? Der Gewerkschafter in<. Hannover meinte den Generalstreik in Frankreich ...

  • Bonn kann Zahlung der Postschulden nicht ausweichen

    Weiterer Brief an westdeutschen Postminister

    Berlin (ADN). Die Pressestelle des Ministeriums für Post- und Fernmeldewesen teilt mit: Wie bereits gemeldet, richtete der Minister für Post- und Fernmeldewesen der Deutschen Demokratischen Republik, Rudolph Schulze, am 26. April 1967 ein Schreiben an den westdeutschen Bundesminister für Post- und Fernmeldewesen, Dr ...

  • Bonn will realen Vorschlägen ausweichen

    Berlin (ADN). Wie bekannt, hat der Vorsitzende des Ministerrates der Deutschen Demokratischen Republik, Willi Stoph, am 10. Mai 1967 ein Schreiben an den westdeutschen Bundeskanzler Kieäinger gerichtet. Darin werden Verhandlungen und ordnungsgemäße Vereinbarungen über die Normalisierung der Beziehungen ...

  • an MenscfcfichkeÜ

    In einem Kommentar' im 'Deutschen Fernsehfunk würdigte Donnerstag abend Karl-Eduard von Schnitzler den in Budapest unterzeichneten Vertrag zwischen der DDR und Ungarn über Freundschaft, Zusammenarbeit und gegenseitigen Beistand als einen „weiteren Schritt nach Europa, das .seine Sicherheit.in die eigenen Händö nimmt, gerichtet gegen jede Art voh Politik, die Europas Sicherheit bedroht" ...

  • Herzliche Glückwünsche an Präsident Ho chi Minh

    Telegramm Walter Ulbrichts zum 77. Geburtstag des vietnamesischen Präsidenten

    Hochverehrter Genosse Ho chi Minhl Anläßlich Ihres 77. Geburtstages übermittle ich Ihnen im Namen des Zentralkomitees dfer Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands, des Staatsrates der Deutschen Demokratischen Republik und In meinem eigenen Namen die herzlichsten Glückwünsche. Wir sehen in Ihnen und ...

  • Wahlgespräch mit Brigaden

    Paul Fröhlich legt Rechenschaft vor Eilenhurger Wählern

    Leipzig (ND-Korr.). Das Mitglied des Politbüros und 1. Sekretär der Bezirksleitung Leipzig, Paul Fröhlich, legte am Donnerstag im Celluloidwerk Eilenburg Rechenschaft vor seinen Wählern. Vor der Belegschaftsversammlung am Abend besuchte Paul Fröhlich die Werktätigen im Zellulose-Acetatbetrieb an ihren Arbeitsplätzen ...

  • DDR-Vertreter gaben Cocktail in Paris

    Paris (ADN-Korr.). Der Leiter der Vertretung der Kammer für Außenhandel der DDR in Frankreich, Handelsrat Gerhard Schramm, und der Leiter der DDR- Ausstellung auf der Internationalen Messe in Paris, Handelsrat Paul Knoblauch, gaben am Donnerstag einen Cocktail. Der Einladung der. DDR-Repräsentanten hatten führende Vertreter des Handels und der Industrie Frankreichs, Repräsentanten der französischen Wirtschafts- und Indüstrieministerien sowie Abgeordnete der Nationalversammlung Folge geleistet ...

  • Koalition auf „neu"

    19. (6.) Mai An der Spitze der zweiten Provisorischen Regierung, einer Koalition von Vertretern der bürgerlichen und kleinbürgerlichen Parteien, steht wieder der Großgrundbesitzer Fürst G. E. Lwow. Außenminister ist der Zuckerkönig M. I. Tereschtschenko. Sechs der insgesamt 16 Ministersessel haben Menschewiki ...

  • Auftrag die Jugend: 48-Millionen-Objekt an

    Parlamentsschwung im Wettbewerb — beste Wahlvorbereitung

    Karl-Marx-Stadt (ND). Der Bau und die Leitung eines,.modernen ^G^flügelkombij, nats im Landkreis Kar}-Marx-Stadt — ein 48-MilIipne'ri-Oblek.f-"WÜfffe der Jugenä des Bezirkes übertragen. Die jungen Bauarbeiter wollen die erste Ausbaustufe 1968 beenden. Das Kombinat wird 1970 eine Kapazität von rund 450 000 Legehennen besitzen ...

  • Zwei neue Stadtkreise

    Berlin (ND). Durch Erlaß des Staatsrates der Deutschen Demokratischen Republik vom 12. Mai 1967 wurde der Städtkreis „Halle-Neustadt", Bezirk Halle, in den Grenzen des bisherigen Territoriums Halle-West gebildet Weiterhin wurde die Stadt Suhl aus dem Landkreis Suhl ausgegliedert und zum Stadtkreis erklärt ...

  • Mit gutenTaten zur Wahl

    Berlin (ND). In Magdeburg, Dresden, Leipzig und der Hauptstadt beendeten am Donnerstag die Bezirksvorstände des DFD ihre zweitägigen Delegiertenkonferenzen, die sich mit den Aufgaben nach dem VII. Parteitag beschäftigten. Auf der Berliner Delegiertenkonferenz bezog sich das Mitglied des ZK und Vorsitzende des DFD-Bundesvorstandes, Ilse Thiele, in ihrem Schlußwort auf das Beispiel des Stadtbezirks Prenzlauer Berg ...

  • Verkehrsunfall

    Potsdam (ADN). Am Donnerstagmorgen ereignete sich auf der Autobahn Berlin— Marienborn im Kreis Brandenburg am Kilometer 3,5 ein schwerer Verkehrsunfall. Der Fahrer des westdeutschen PKW HE-H 224, Roland F., kam aus bisher unbekannten Gründen nach links von der Fahrbahn ab und überschlug sich. Trotz sofortiger ärztlicher Hilfe ist er seinen Verletzungen erlegen ...

  • 27. Sitzung der Volkskammer einberufen

    Berlin (MD). Das Präsidium der Volkskammer der Deutschen Demokratischen Republik hat auf der Grundlage entsprechender Festlegungen des Staatsrates die Volkskpmmer zum 26. Mai 1967 zu ihrer 27. Sitzung einberufen. Zur Beratung.steht u. a. das Gesetz über den Perspektivplan zur Entwicklung der Volkswirtschaft der Deutschen Demokratischen Republik bis 1970 ...

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  • Beitrag zur Sicherheit des Kontinents

    Rede Walter Ulbrichts im Anschluß an den feierlichen Akt im Delegationssaal des Parlaments der Ungarischen Volksrepublik

    Teurer Genosse Kädar! Teurer Genosse Losonczi! Teurer Genosse Fock! Werte Genossen und Freunde! Der Vertrag übe? Freundschaft, Zusammenarbeit und gegenseitigen Beistand, den wir soeben unterzeichnet haben, ist das bedeutsamste und umfassendste Vertragswerk in der Entwicklung der bilateralen Beziehungen zwischen unseren beiden Ländern ...

  • ation in Vertrag weist Revanchisten in die Schranken Ansprache Päl Losonczis nach der Unterzeichnung desVertrages überFreundschaft, Zusammenarbeit und gegenseitigen Beistand

    Lieber Genosse Ulbricht! Lieber Genosse Stoph! Liebe Genossen! Liebe Freunde! Gestatten Sie mir, daß ich anläßlidi der Unterzeichnung des Vertrages über Freundschaft, Zusammenarbeit und gegenseitigen Beistand zwischen der Ungarischen Volksrepublik und der Deutschen Demokratischen Republik meiner Freude, ...

  • Erstes Willkommen in Szob

    Nachdem der Sonderzug mit dem Ersten Sekretär des ZK und Vorsitzenden des Staatsrates der* DDR, Genossen Walter Ulbricht, dem Mitglied des Politbüros des ZK und Vorsitzenden des Ministerrates, Willi Stoph, und den anderen Mitgliedern der Delegation die tschechoslowakisch-ungarische, Grenze passiert hatte — es war kurz nach sieben Uhr —, wurde den Gästen schon in dem Grenzstädtchen Szob ein liebevolles Willkommen bereitet ...

  • Jubel und „Eljen"-Sprechchöre

    ' Als er an. der Spitze der Delegation die Bahnhofsvorhalle betrat, dröhnte das hohe Gebäude von den ohrenbetäubenden „Eljen" -Spreehchören und dem Jubel der Hunderte wider, die hier Platz gefunden hatten. Vor dem Bahnhof, wo sich große Banner der beiden Länder in der schwachen Mittagsbrise bauschten, empfing dann Budapest mit seiner überströmenden Begeisterung den Genossen Ulbricht und die Mitglieder der Delegation ...

  • Teilnehmer der Unterzeichnung

    An der Unterzeichnung des Vertrages nahmen von se-iten der DDR teil: Walter Ulbricht, Erster Sekretär des ZK der SED und Vorsitzender des Staatsrotes der DDR, WiHi Stoph, Mitglied d«s Politbüros des ZK der SED und Vorsitzendet des Ministerrates der DDR, Erich Honecker, Mitglied des Politbüros und Sekretär ...

  • Historischer Tag an der Donau

    Es ist 18.30 Uhr. Im Delegationssaal des Parlamentes, der mit kostbaren Teppichen ausgelegt ist, flammen die Scheinwerfer auf und tauchen die in rötlichund graugeädertem Marmor gehaltenen Wände in grelles Licht. Die Partei- und Staatsdelegationen der DDR und der UVR schreiten die breite Freitreppe herauf, die links und rechts von Soldaten und Offizieren einer Ehrenformation der Ungarischen Volksarmee flankiert wird ...

  • Herzlicher Empfang durch führende Persönlichkeiten

    Zum Empfang der Partei- und Staatsdelegation der DDR waren auf dem Budapester Ostbahnhof ferner erschienen: Päl Losonczi, Vorsitzender des Präsidialrates der UVR, Jenö Fock, Mitglied des Politbüros des ZK der USAP und Vorsitzender der Revolutionären Arbeiter-und-Bauern-Regierung der UVR, die Mitglieder des Politbüros des ZK der USAP Lajos Feher, Sändor Gäspär, Zoltän Komöcsin, Dezsö Nemes und Istvän Szirmai sowie die Kandidaten des Politbüros Dr ...

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  • Höchstes Niveau auf allen Gebieten

    Daher stellte der VI. Parteitag fest, daß die grundlegenden Aufgaben der Übergangsperiode gelöst waren und der umfassende Aufbau des Sozialismus begonnen werden konnte. Das „Programm des Sozialismus" wurde beschlossen. Dieses Programm ist Ausgangspunkt und Grundlage der Beschlüsse des VII. Parteitages ...

  • Festessen für DDR-Delegation

    Das Zentralkomitee der Ungarischen Sozialistischen Arbeiterpartei, der Präsidialrat der Ungarischen Volksrepublik und die Ungarische Revolutionäre Arbeiter-und-Bauern-Regierung gaben am Donnerstagabend im Anschluß an die Unterzeichnung des Vertrages über Freundschaft, Zusammenarbeit und gegenseitigen Beistand zwischen der DDR und der UVR zu Ehren der Partei- und Staatsdelegation der DDR ein Festessen ...

  • Dynamisch und effektiv

    Genosse Walter Ulbricht hob hervor, daß noch eine große praktische und theoretische Arbeit vor uns liegt. Von besonderer Bedeutung ist die weitere Entwicklung und volle Durchsetzung des ökonomischen Systems. Im Mittelpunkt steht, die Meisterung der technischen Revolution mit dem höchstmöglichen gesellschaftlichen Nutzeffekt ...

  • Sonderbusse zur Bernauer Schleife

    Anläßlich des Auto- und Motorradrennens auf der Bernauer Schleife am Sonntag, dem 21. Mai, richtet die BVG an diesem Tage ab 8 Uhr zwei Sonderomnibuslinien ein. Ab Weißensee: Klement-Gottwald-Allee Ecke Rennbahnstraße über Klement-Gottwald-Allee — Malchow, Dorf Straße bis Lindenberg. Ab Buch (Altbuch): Ecke Karower Straße über Alt- Buch — 'Schwanebecker Straße "bis Schwanebecki Der Fahrpreis beträgt je Person 0,30 Mark ...

  • Gespräche im Parlament

    An den am Donnerstag im ungarischen Parlament geführten Gesprächen nahmen neben Walter Ulbricht und Jänos Kädär teil: von DDR-Seite Willi Stoph, Mitglied des Politbüros des ZK der SED und Vorsitzender des Ministerrates der DDR; Erich Honecker, Mitglied des Politbüros und Sekretär des ZK; Dr. Heinrich ...

  • Etappen unseres Weges

    Eines der Wesensmerkmale der Politik unserer Partei besteht gerade darin, daß wir von einer streng wissenschaftlichen Analyse, von den Gesetzmäßigkeiten der gesellschaftlichen Entwicklung ausgehen und den Aufbau des Sozialismus planmäßig Schritt für Schritt vollziehen. Der Beschluß des VII. Parteitages, ...

  • U

    Ufern u neuen Was ist das entwickelte gesellschaftliche System des Sozialismus? / Eine Konsultation von Prof. Dr. Otto Reinhold, Mitglied des ZK

    Im Mittelpunkt aller Beratungen und Beschlüsse des VII. Parteitages stehen die Aufgaben zur Gestaltung des entwickelten gesellschaftlichen Systems des Sozialismus in der DDR. Genosse Walter Ulbricht charakterisierte sein Wesen folgendermaßen: „Das entwickelte gesellschaftliche System des Sozialismus ...

  • Optimale Verflechtung

    Die Eigenverantwortung der sozialistischen Betriebe im ökonomischen System ergibt sich aus den Erfordernissen des Reproduktionsprozesses, ist aber zugleich eine wichtige Bedingung für die Entwicklung der sozialistischen Demokratie. Denn ohne die Entwicklung der sozialistischen Demokratie kann die Eigenverantwortung nicht zum Erfolg führen« Die Übereinstimmung zwischen individuellen und gesellschaftlichen Erfordernissen ist ein Wesensmerkmal des ökono-, mischen Systems ...

  • Kernstück: Ökonomie

    Es kommt darauf an, daß erstens alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens auf sozialistische Weise entwickelt werden. Dazu gehören: das ökonomische System als Kernstück, die sozialistische Demokratie, das einheitliche sozialistische Bildungssystem, die Durchdringung aller Sphären des gesellschaftlichen Lebens durch die sozialistische Ideologie, die stetige Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen unserer Bürger und eine moderne Landesverteidigung ...

  • Tierpark empfing 20 000 000. Besucher

    Als 20 000 000. Besucher seit Bestehen des Berliner Tierparadieses in Friedrichsfelde (2. Juli 1955) empfing Prof. Dr. Heinrich Dathe am Donnerstagmittag die 20jährige Studentin Elvira Überla. Die junge Besucherin aus Boizenburg (Elbe) begleitete als Dolmetscherin Eduardo Martinez aus Kolumbien. Er gehört als Jugendfunktionär zu einer Delegation seines Landes, die am VIII ...

  • Keldysch erneut Akademiepräsident

    Moskau (ADN). Mstislaw Keldysch wurde auf der Vollversammlung der Akademie der Wissenschaften der UdSSR am Mittwoch zu deren Präsidenten wiedergewählt. Eine sowjetische Kapazität auf dem Gebiet der Mathematik und der Mechanik, hatte der heute 56jährige Wissenschaftler schon mit 20 Jahren die Universität absolviert, wurde mit 35 Jahren Akademiemitglied und mit 50 Jahren Präsident der Akademie der Wissenschaften der UdSSR ...

  • Blick auf den Spielplan

    DEUTSCHE STAATSOPER (Kassenruf 20 04 91), 19-22.15 Uhr: „Die Hochzeit des Figaro'' (in deutscher Sprache)***) Komische oper (222555), 19-22 Uhr: „Ritter Blaubart"**) METROPOL-THEATER (20 23 98), 19 Uhr: „Music Man" (Premiere)**) DEUTSCHES THEATER (42 8134), keine Vorstellung KAMMERSPIELE (42 85 50), keine Vorstellung BERLINER ENSEMBLE (42 3160) ...

  • ■■■■■■HMHHH FDGB-Fenenheime für Wochenendausflügler Heute in Funk und Fernsehen Erfrischungen und Mittagessen sollten angeboten werden

    Die FDGB-Heime in der näheren Umgebung Berlins sollten ihre Pforten auch für Wochenendausflügler offenhalten und Erfrischungen oder Mittagessen anbieten. Das meint die Leiterin des Feriendienstes beim FDGB-Bezirksvorstand, Ilse Gollnow. Entsprechende Vereinbarungen zwischen den in Frage kommenden Heimen und Betriebsgewerkschaftsleitungen, nach denen zum Teil auch Übernachtungen in der Vor- und Nachsaison möglich sind, werden vorbereitet ...

  • Freiheitsentzug für gewissenlose Westberlinerin

    Potsdam. Zu einem Jahr Freiheitsentzug ohne Bewährung wurde am Dienstag die Westberlinerin Angelika von Stephani vom Kreisgericht Kyritz wegen fahrlässiger Körperverletzung und Verkehrsunfallflucht verurteilt. Die Westberlinerin hatte am" Montagabend auf der F 5 im Kreis Kyritz einen jugendlichen Radfahrer beim Überholen mit ihrem PKW B — PL 860 schwer verletzt und Verkehrsunfallflucht begangen ...

  • Wie wird das Wetter?

    Wetterentwicklunj: Umfangreicher Luftdruckanstieg über großen Teilen von Mittelund Westeuropa löst die bisher vorhandenen Störungen auf. Ein von der Nordsee nach Südwesten reichender Hochkeil gewinnt allmählich Einfluß auf unser Wetter, so daß auch die zunächst von Nordwesten herangeführte Meeresluft langsam wieder erwärmt wird ...

  • THEATER DER FREUNDSCHAFT

    (55 0711), 18-20 Uhr: „Ein Krug mit Oliven"*) PUPPENTHEATER BERLIN (48 49 46), in Pankow, 15-16.30 Uhr: „Herr Märchen spielt Märchen"***); im Haus des Kindes kein Puppenspiel DISTEL (221155), 20 Uhr: Nachtkabarett „Wir sind die längste Zeit barock gewesen" — Tanzveranstaltung*); Vorstellungskarten**) ...

  • an der Donau

    (Fortsetzung von Seite 3)

    hatten sich die Botschafter und Geschäftsträger der sozialistischen und befreundeten Länder, Mitarbeiter der Botschaft und Bürger der DDR versammelt.

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  • Gespannt auf die Zukunft

    Die Arbeit unserer Frauenkommission ist ein weites Feld für uns, vor allem aber auch Neuland; denn wir gehören ja zu den allerersten In der Republik, die ein solches demokratisches Forum für die Bäuerinnen gebildet haben. Das A und O unserer Arbeit ist, alle Fragen, die die Bäuerinnen bewegen, mit Ihnen zu beraten ...

  • LPG-Vorsitzender Hans Orthmann aus Blievenstorf (Kreis Ludwigslust) sagte unserem Mitarbeiter Werner Schieck: Unser Plan ist bereits so angespannt* daß wie dieses Jahr in keinem -Produkt zusätzlich etwas bringen können. liiiiiiiiiiiii II! „Rat der Mä

    Unser Kooperationsrat, der 22 Genossenschaften vom Typ III und I vertritt, war bisher ein „Rat der Man-? ner". Keine einzige Frau hatte darin Sitz und Stimme, obwohl doch in fast allen Genossenschaften um die Hälfte der Mitglieder Bäuerinnen sind. Man sagte früher: Das Auge der Bäuerin läßt das Kalb gedeihen ...

  • Wettbewerb - unsere Tagesaufgabe

    Auch die Gegenwart fordert ihr Recht von uns Frauen. Die Ziele, die wir uns in der Kooperation gesteckt haben, werden ja schon jetzt anvisiert. Die Kooperationsgemeinschaft Berlstedt hat alle Landwirtschaftsbetriebe zum Wettbewerb aufgerufen. Auch wir wollen unser Bestes geben. Die erste Etappe des Wettbewerbs zum 50 ...

  • Perspektive der Kooperation Neuholland

    Potsdam (ADN). Die Perspektive der Kooperationsgemeinschaft Neuholland im Kreis Oranienburg bis 1980 wird in der nächsten Zeit gemeinsam mit Wissenschaftlern ausgearbeitet. In engem Zusammenwirken von Instituten der Deutschen Akademie der Landwirtschaftswissenschaften, Bauern und Endproduzenten werden die einzelnen Wirtschaftsbereiche der Kooperation exakt analysiert und Wege zu industriemäßigen Produktionsmethoden gezeigt ...

  • Politik nicht mehr „hinten herum"s

    Im vorigen Monat watfen wir Frauen aus der Kommission für zwei Tage im Ferienheim unserer Wachtnitzer LPG. Wir wollten uns näher kennenlernen und über die zukünftigen Aufgaben beraten. Unser Arbeitsplan, den wir dort aufgestellt haben, sieht vor, daß wir Frauen uns ausführlich mit den Grundfragen Unserer Agrarpolitik vertraut machen ...

  • Wer hal Ihrer Meinung nach recht, die Berlsfedfer oder Genosse Hans Orthmann! Gibt 65 in unserer Republik einen sozialistischen Landwirtschaftsbetrieb, in dem nach

    Bäuerinnen sind natürlich durch die individuelle Hauswirtschaft noch zusätzlich belastet und finden wenig Zeit, sich neue Kenntnisse anzueignen oder gesellschaftlich tätig zu sein. Persönliche Aussprachen mit ihnen über die Zukunft der Kooperationsgemeinschaft und damit über ihre eigene Zukunft werden sie sicher für unsere Arbeit interessieren, sie gehören ja zu uns ...

  • Die Berlstedter sagen in ihrem Wettbewerbsaufruf:

    Die Generalinventur in unserer Kooperationsgemeinschaft zeigt, daß es überall noch Reserven gibt, wenn mit den neuen Maßstäben des VII. Parteitages gemessen wird. Wir meinen, daß das nicht allein für uns zutrifft. Natürlich sind die konkreten Bedingungen für den sozialistischen Wettbewerb zu Ehren des Roten Oktober in jedem Landwirtschaftsbetrieb anders ...

  • Fast alle Kartoffeln im Boden

    Berlin (ADN). Nahezu 600 000 Hektar, das sind 94,4 Prozent der vorgesehenen Flächen, wurden von den Bauern und Landarbeitern der DDR bis Mitte dieser Woche mit Kartoffeln bestellt. Nunmehr sind noch auf 35 000 Hektar — auf Flächen, die bisher Winterzwischenfrüchte trugen — die Pflanzkartoffeln in den Boden zu bringen ...

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  • wehren Hanomag-Arbeiter sich gegen Notstandspraxis

    7000 setzten in Hannoverund Bremen den Streik fort In dem Rüstungskonzern wird Vorgeschmack auf Diktatur-, Verfassung gegeben

    Hannover (ND). Die Arbeiter und Angestellten des Rüstungsbetriebes Hanomag in Hannover haben am Donnerstag ihren Streik fortgesetzt. Auf dem Fabrikhof und vor den Toren versammelten sich rund 5000 Mann der 6000köpfigen Belegschaft. Ein Sprecher der gewerkschaftlichen Vertrauensleute erklärte am Mittag auf einer Kurzversammlung vor dem Werktor, die Streikenden würden sich auf keine Kompromisse mehr einlassen ...

  • Erste Gespräche Otto Winzers in Bagdad

    Der Außenminister der DDR, Otto Winzer, der sich gegenwärtig zu einem Besuch in Irak aufhält, stattete am Mittwochabend seinem irakischen Kollegen Dr. Adnan Pachachi einen Höflichkeitsbesuch ab. Diesem Besuch folgten am Donnerstag detaillierte offizielle Gespräche zwischen beiden Außenministern. Außenminister Dr ...

  • VAR: Keine UNO-Truppen im Gaza-Streifen

    Kairo (ADN). Die VAR hat - Berichten westlicher Nachriäitenagenturen zufolge - den vollständigen Abzug der UNO-Truppen gefordert, die nach der Suez-Aggression im Gaza-Streifen und auf der Sinai-Halbinsel entlang der ägyptisch-israelischen Grenze stationiert worden waren. Wie die' Agentur berichtet, verbreitete ...

  • Abgeordnete verurteilen Athener Putschregime

    Protesterklärung sowjetischer Parlamentarier Bevölkerung unserer Republik brandmarkt Terror

    Berlin (ADN/ND). Nach wie vor hält die weltweite Protestwelle gegen das monarcho-faschistische Militärregime in Griechenland an. Sie hat alle Schichten der Bevölkerung in den einzelnen Staaten erfaßt. So hat die sowjetische Gruppe der Interparlamentarischen Union in. einer Erklärung die Parlamentarier ...

  • Attacke Bonns gegen Atomwaffensperrvertrag

    Offizielle Forderung nach Teilhabe an den Ergebnissen der militärischen Kernforschung

    Bonn (ADN/ND). Die Bonner Regierung hat sich in einer Denkschrift erneut gegen einen Atomwaffensperrvertrag ausgesprochen, der Bonn den Weg zur Kernmacht verschließt. In der Schrift fordert das Kiesinger/Strauß-Kabinett von den Kernwaffenmächten die Verpflichtung, „die Nichtkern Waffenmächte an den Erkenntnissen und Ergebnissen, die sie aus der militärischen Beschäftigung auf nuklearem Gebiet gewinnen, teilhaben zu lassen" ...

  • Betroffen über Erfolg der Massenaktionen

    Während die 'ranzösischen Werk-

    tätigen auf die StraBe gingen, streikten auch in Westdeutschland 4000 Hanomag-Arbeiter, und ein DGB-Sprecher erklärte: Was die Franzosen machen, «st richtig! Unter dem Eindruck möglicher Rückwirkungen sah sich die westdeutsche und Westberliner Presse gezwungen, sich ausführlicher als gewöhnlich mit den Aktionen der französischen Arbeiter zu befassen, wobei sie nur sehr widerwillig den großen Erfolg des Generälstreiks eingestand ...

  • Abs: Jetzige Regierung ist für mich die beste

    Lob für Komplott mit den Monopolen gegen die Arbeiter

    Gießen (ND/ADN). „Eine bessere Regierung, als wir sie haben, kann ich mir derzeit nicht vorstellen." Das erklärte am Mittwoch Hermann J. Abs von der Deutschen Bank und maßgebliches Aufsichtsratsmitglied in mindestens zwei Dutzend westdeutscher Industriekonzerne, vor der Industrie-und-Handels- Kammer Gießen ...

  • Schläge

    werden folgen Von Pierre Datand, Paris

    Der nationale Streik, der am- Mittwoch Frankreich erbeben . ließ, war ganz außergewöhnlich: Seit langem hatten nicht mehr so viele'Werktätige an einer derartigen; Aktion teilgenommen. Diese Aktion war ein politischer Streik, gerichtet gegen die Sozialpolitik der Regierung, An ihr beteiligten sich alle großen Gewerkschaften ...

  • Auch in Bremen wird weiter gestreikt

    Bremen (ADN). Auch die 2000 Arbeiter des.Bremer Hanomag-Werkes sind am Donnerstag erneut in den. Streik getreten und haben sich damit endgültig der vom Rheinstahl-Hanomag-Werk in Hannover ausgehenden Kampfaktion angeschlossen. Die Belegschaft hatte zunächst am Donnerstagmorgen zur gewohnten Zeit die Arbeit wieder aufgenommen ...

  • Beschluß über Stillegung verschoben

    Düsseldorf (ADN/ND). Die Bereitschaft der Oberhausen er Bergarbeiter, sich gegen die Stillegung der Schachtanlage Concordia zur Wehr zu setzen, hat den Aufsichtsrat des Konzernbetriebes am Donnerstag veranlaßt, eine für den 23. Mai einberufene Sitzung abzusagen. Auf dieser Sitzung sollte der endgültige Termin für die Zechenschließung bestimmt werden ...

  • Schröders Konzept: Taktische Atomwaffen

    Bonn (ADN/ND). oJie Bundeswehr wird weiter vergrößert, auf die „nukleare Komponente" in Form von Trägerwaffen für Atomsprengköpfe wird nicht verzichtet, an der aggressiven Vorwärtsstrategie gegen die DDR und andere sozialistische Staaten wird festgehalten — diese Folgerungen über die „Zukunft der Bundeswehr" hat der Bonner Kriegsminister Schröder im sogenannten Verteidigungsausschuß des Bundestages gezogen ...

  • Schiller beschleunigt den Zechentod

    1967 dreimal mehr Feierschichten als im Vorjahr

    Dusseldorf (ADN). Das am Mittwoch vom Bonner sozialdemokratischen Wirtschaftsminister Schiller vorgetragene sogenannte Anpassungsgesetz für den westdeutschen Steinkohlebergbau sieht den Fortgang des Zechensterbens an der Ruhr vor. Dies ergibt eich aus den Ausführungen, die am Mittwochabend der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Kühn (SP) vor dem Rhein-Ruhr-Klub in Düsseldorf machte ...

  • Israel beschießt ÜNO-Flugzeug

    New York (ADN). Israelische Flugzeuge haben am Donnerstag das Feuer auf eine Maschine der UNO-Waffenstillstandskommission im Nahen Osten eröffnet und versucht, sie auf israelischem Territorium zur Landung zu zwingen. Das teilte UNO-Generalsekretär U Thant mit. An Bord des Flugzeugs befand sich der Chef der UNO-Truppen im Nahen Osten, Generalmajor Indar Jit Rikhye (Indien) ...

  • Abrüstungsausschuß, setzt Arbeit fort

    Genf (ND-Korr.). Der 18-Staaten-Abrüstungsausschuß ist am Donnerstag nach fast achtwöchiger Unterbrechung erneut im Genfer Palais des Nations zusammengetreten. An der Spitze der Tagesordnung steht die Ausarbeitung eines Atomwaffensperrvertrages. Auf die..ständigen Bonner Störmanöver verweisend, forderte ...

  • FNL

    zerstörte amerikanisches Radarzentruni

    Saigon/Hanoi (ADN). Einheiten der südvietnamesischen Befreiungsarmee beschossen am Donnerstagmorgen in Dong Ha die Befehlszentrale der 3. USA- Marineinfanterie-Division und den. Militärflugplatz. Dabei wurde das Radarzentrum lü' Brand gesetzt. Insgesamt explodierten auf dem USA-Stützpunkt mehr als 200 Granaten ...

  • Texas-Polizei stürmte Negeruniversität

    Houston (ADN). Zu schweren Zusammenstößen zwischen Studenten der Negeruniversität in Houston (USA-Staat Texas)- und der Polizei kam es. am Dienstagabend. Die Polizei hatte die Studenten daran hindern wollen, unter den Kommilitonen Mitglieder für die Bewegung der Bürgerrechtskämpfer zu iverben. 600 schwerbewaffnete Polizisten riegelten das Universitätsgebäude ab und stürmten dann einen Aufenthaltsraum ...

  • Mahgoub neuer Premier in Sudan

    Khartoum (ADN). Der sudanesische Politiker Mohammed Ahmed Mahgoub ist von der Verfassunggebenden Versammlung (Parlament) am Donnerstag zum neuen Premierminister des Landes gewählt worden, nachdem dem" bisherigen Premierminister, Sadik el Mahdi, das Vertrauen verweigert worden war. Die Wahl Mahgoubs erfolgte mit 111 gegen 93 Stimmen bei sechs Enthaltungen ...

  • Spatschicht schloß sich dem Ausstand an

    Hannover (ADN). Ein Gespräch zwischen Vertretern der streikenden Hanomag-Arbeiter und der Direktion der Rheinstahl Hanomag AG in Hannover ist am Donnerstagnachmittag ergebnislos verlaufen. Die Arbeiter der Spätschicht nahmen die Arbeit nicht auf. Betriebsrat und IG Metall traten zusammen, um die neue Entwicklung des Ausstandes zu beraten ...

  • Spiljak Präsident des Bundesexekutivrates

    Belgrad (ADN-Korr.). Zum neuen Präsidenten des Bundesexekutivrates der SFRJ wurde am Donnerstag auf einer gemeinsamen Sitzung des Bundes- und Nationalitätenrates der bisherige Präsident des Exekutivrates Kroatiens, Mika Spiljak, gewählt. Neue Vizepräsidenten des Bundesexekutivrates Wurden Kiro Gligorov und Rudi Kolak ...

  • Was sonst noch passierte

    Die schwedische »Liga gegen den Kitsch" hielt in Stockholm ihre erste Tagung ab. In der dort aufgestellten schwarzen Liste wurde als Nummer eins das Plakat genannt, mit dem die Liga für ihre Aktion geworben hatte.

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  • [Tagebuch

    Mit seiner pfiffigen Fahrweise ist er inzwischen auch den letzten aufgefallen: Miguel Brooks, der Jüngste des Feldes. Der X7jährige Kubaner ist mehr wert, als sein 86. Platz in der Gesamtwertung (60 min hinter Smolik) aussagt Wachsam wie ein Höllenhund verfolgt er jede Aktion des großen Feldes, in dem er sich als Nachwuchsfahrer — zum erstenmal im Ausland — mehr als tapfer behauptet ...

  • Etappen-Kommentar

    hatte zu allem Überfluß Klaus Ampler, der sich mit vom Feld absetzen konnte, einen Defekt und fuhr kilometerweit mit bremsendem Hinterrad, wertvolle Minuten einbüßend, Ebert sah in Gera fast schon wie der sichere Sieger aus, als ihn der Jugoslawe Pavlic Zentimeter vor dem Zielstrich in einem bewundernswürdigen Spurt noch abfing ...

  • Kundgebung der Sportfreundschaft

    Sowjetische Gäste und Aktiv der Berliner Sportler und Sportfunktionare in der Humboldt-Universität

    Zu~ -einem Höhepunkt der deutschsowjetischen Sportfreundschaft wurde am Donnerstagabend im Marx-Engels- Aüditorium der Berliner Humboldt-Universität eine Veranstaltung des Deutschen Turn- und Sportburides mit der zur Zeit in der DDR weilenden Delegation des Zentralrates des Bundes der Sportgesellschaften und -Organisationen der UdSSR ...

  • Gera erlebte die erste große Entscheidung

    Neue Reihenfolge in der Mannschaftswertung: CSSR, Polen, DDR / Jan Smolik bleibt Spitzenreiter/Klaus Ampler verlor 17:01 min Lebedjew und Grabe gaben auf / Die Etappensieger des Tages: Duchemin (Frankreich) und Pavlic (Jugoslawien)

    Ausgerechnet eine der kürzesten Etappen der Fahrt führte zu der bisher größten Entscheidung: Die 112 km von Halle nach Gera bei härtestem Kantenwind ließ das durch das'schwere Zeitfahren am Vormittag .offensichtlich angeschlagene Feld völlig auseinanderreißen. Von den ersten drei des Vormittags war' ...

  • Sprechverbindung zum Fernsehturm

    Ausstellung der Nationalen Volksarmee

    ' Was wäre ein ND-Pressefesf ohne die Genossen der Berliner Grenzbrigade? - Selbstverständlich sind sie dabei - mit Fahrzeugen, neuen Nachrichtenmitteln und Waffen demonstrieren unsere Grenzsoldaten moderne Armeetechnik In ,einer Ausstellung. Alle Fahrzeuge, Waffen und'Nachrichtengerate können von den Besuchern besichtigt bzw ...

  • In Fernsehen und Rundfunk

    Der Fernsehfunk sendet um 14.30 Uhr und 16 Uhr. Radio DDR blendet sich ein: 13.05, 14.05, 15.05, 15.35, 16.05, 16.15 Uhr. ■ Man hatte einiges von diesem Tag erwartet, doch mancher wurde bitter überrascht. Es erwies sich, daß diese Doppeletappe jene Entscheidung herbeiführte, auf die man seit Tagen gewartet hatte ...

  • Unterweis

    Im Hallenser „Volkspark" ist Rast zwischen den beiden Etappen. Campingbetten und gedeckte Tische für die Fahrer, Telefone, Fernschreiber für die Journalisten, im Garten abgesperrt Platz für die Räder. Vom obersten Stockwerk sieht man die bunten Fassaden einer neuen Stadt: Halle- West Das letzte Mal kam die Friedensfahrt vor sechs Jahren in die Saalestadt ...

  • Damals

    1»56

    ■ Das Jahr des ersten sowjetischen Sieges. 24 Monate zuvor waren zum ersten Male Rennfahrer aus Leningrad und Moskau zum Friedenskurs gekommen, wurden Sechste In der Mannschaftswertung, belegten ein Jahr darauf den vierten Platz und trugen nun beim dritten Anlauf die Blauen Trikots über insgesamt .sieben Etappen bis nach Prag ...

  • Gesamteinzelwerfung

    1. Smolik (CSSR) 28:27:18 2. Heintz (Frankreich) 1:11 zur. 3. Duchemin (Frankreich) 3:30 zur. 4. Maes (Belgien) 2:44 zur. 5. Marks (DDR) 3:14 zur. 6. Kirilow (Bulgarien) 4:08 zur., 7. Tkatschenko (UdSSR) 4:09 zur., 8. Berlaud (Frankreich) 4:36 zur.. 9. Dähne (DDR) 5:58 zur., 10. Masiera (Polen) 6:08 zur ...

  • Efappeneinzelwerlung

    1; Duchemin (Frankreich) 58:58 2. Magiera (Polen) 0:15 zur. < 3. Maes (Belgien) 0:22 zur. 4. Heintz (Frankreich) 0:24 zur. 5. Smolik (CSSR) 0:28 zur. 6. Blawdzin (Polen) 0:32 zur.; 7. Takacz (Ungarn) 0:43 zur., 8. Ampler (DDR) 1:19 zur., 9. Tkatschenko (UdSSR) 1:27 zur., 10. Tesselaar, P. (Niederlande) 1:29 zur ...

  • Die Etappensieger

    Henri Duchemin

    Am Vorabend dieses gnadenlosen Kampfes gegen die Uhr hatte er bereits erklärt, daß er sich auf der Fahrt von Berlin nach Leipzig etwas „geschont" und dafür sein Mannschaftskamerad Heintz — der Sieger des.ersten Zeitfahrens — die ganze „Arbeit" getan hätte. Henri" Duchemins Rechnung ging auf. Der , 22jährige Büroangestellte aus der Bretagne gewann 1965 bei der Bulgarien-Rundfahrt bereits eine Zeitfahretappe und errang in dieser Saison schon drei Siege ...

  • Die Bergwertung

    Auf der gestrigen Etappe von Halle nach Gera wurden die ersten 'Bergwertungspunkte des- diesjährigen Rennens vergeben. Die- Jubilä'umsfahrt' enthält insgesamt sieben Bergwertungen. ..Bergkönig",ist am Ende „derjenige,.der bei, den sieben , Wertungen.' die' höchste Punktzahl erreicht. Die Punkte werden jeweils wie folgt vergeben: 1; Platz - 10 Pupkte, 2 ...

  • Gesamfeinzelwertung

    6. Blawdzin (Polen) 7:45 zur.i" 7.. Kegel (Polen) 7:54 zur., 8. Heintz (Frankreich) 7:58 zur.,' 9. Duchemin (Frankreich) 8:17 zur., 10. Dolezel (CSSR) 8:55 zur:; 11. Mintjens (Belgien) 9:25 zur., 12. Marks (DDR) 10:01 zur., 13. Tkatschenko (UdSSR) 10:56 zur.* 14. Moiceanu (Rumänien) 11:44 zur., 15. öschger (Schweiz) 11:45 zur ...

  • Efappeneinielwerfung

    1. Pavhc (Jugoslawien) 2:47:49 2. Ebert (Westberlin) 0:30 zur. 3. Hoffmann (DDR) 0:54 zur. 4. EI Gourcfa (Marokko) 1:09 zur. 5. Blawdzin (Polen) 1:09 zur. 6. Suciu (Rumänien) 1:09'zur., 7. Hojlund (Dänemark), 8. Valencic (Jugoslawien), 9. Czechowski (Polen), 10. Kegel (Polen), 11. Maes (Belgien). 12 ...

  • 10. Etappe

    Am Start: 107 Fahrer. Ausgeschieden: Grabe (DDR). Wegen Überschreitung des Zeitlimits aus dem Rennen genommen: Mitchell (Großbritannien), Nahli, El Mhaini, Kaddour (alle Marokko), Saro, Martinez, Barzagaz (alle Kuba), Gantemer, Zagda (beide MVR). Die MVR wird in der Mannschaftswertung nicht mehr berücksichtigt (nur noch zwei Fahrer im Rennen) ...

  • NEUES DEUTSCHLAND

    Redaktion: 108 Berlin« Mauerstraße 39740t Tel. 22 03 41 — Verlag: 1054 Berlin. Schönhauser Allee 176, Tel. 42 00 14 — Abonnements- Preis monatlich 3,50 Mark — Bankkonto: Berliner Stadtkontor, 1058 Berlins Schönhauser Allee 144. Konto-Nr. 4.1898. Postscheckkonto: Postscheckamt Berlins Konto-Nr. 555 09 — Alleinige Anzeigenannahme DEWAG WER- BUNG BERLIN, 102 Berlin, Rosenthaler Straße 28—31; und alle DEWAG-Betriebe and Zweigstellen In den Bezirken der DDR —» Zur Zelt gilt die AnzelgeapreUllst« Nr ...

  • Gesamfmannschaffswertung

    1. Frankreich 85:31:11 2. DDR 4:44 zur. 3. CSSR 6:13 zur. 4. Polen 10:20 zur., 5. Bulgarien 12:21 zur.* 6. UdSSR 13:52 zur., 7. Belgien 17:17 zur., 8. Ungarn 20:09 zur., 9. Wd/Wb 25:35 zur., 10. Schweiz 28:51 zur.. 11. Niederlande 28:51 zur., 12. Rumänien 32:21 zur., 13. Jugoslawien 34:54 zur., 14. Dänemark 1:11:33 zur ...

  • Efappenmannschaffswerfung

    1/ Frankreich 3:00:51 2. Polen 0:24 zur. 3. Belgien 1:12 zur. 4. CSSR 1:37 zur., 5. DDR 1:39 zur., 6. UdSSR 4:29 zur.. 7. Bulgarien 5:21 zur. 8. Schweiz 5:43 zur., 9. Ungarn 5:54 zur., 10. Wd/Wb 7:15 zur.. 11. Jugoslawien 7-42 zur., 12. Rumänien 8:23 zur., 13. Niederlande 9:11 zur., 14. Großbritannien 13:45 zur ...

  • Gesamfmannschaffswerfiing

    4. Bulgarien 6:43 zur.j 5. Frankreich 13:26 zur., 6. Belgien 17:44 zur.* 7. Rumänien 25:31 zur., 8..UdSSR 27:01 zur.; 9. Westdeutschland/Westberlin 32:05 zur.i 10. Ungarn 33:35 zur., 11. Jugoslawien 34:37 zur.; 12. Schweiz 35:41 zur., 13. Niederlande 38:37 zur.,- 14. Dänemark 1:20:17 zur.s 15. Großbritannien 1:40:23 zur ...

  • Bergwertung

    1. Ebert (Westberlin) 10 Punkte, 2. Blawdzin (Polen) 7, 3. Huster (DDR) 5, 4. Saidchushin (UdSSR) 3, 5. Sawtschew (Bulgarien) 1.

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