24. Jan.

Ausgabe vom 23.01.1965

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  • Was Sonst Noch Passierte

    Proletarier aller Länder, vereinigt euch! Deutschland Organ des Zentralkomitees der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands Berliner Ausgabe /Einzelpreis 15 Pf Berlin, Sonnabend, 23. Januar 1965 20V Jahrgang / Nr. 23 Gardelli dirigierte die Staatskapelle Berlin (ND). Das IV. Sinfoniekonzert der Berliner Staatskapelle erhielt seine besondere Note durch den Dirigenten Lamberto Gardelli ...

  • Mit Umsicht überzeugen und selbst gut kämpfen

    Tagungen der Bezirksleitungen Suhl, Karl-Marx-Stadt, Potsdam und Erfurt zur Verantwortung der Genossen ,

    Berlin (ND). Die Aufgaben des Volkswirtschaftsplanes, die Verantwortung unserer Republik für die Zukunft Deutschlands und die Vorbereitung der Parteiwahlen standen im Mittelpunkt der Bezirksleitungssitzungen, die am Donnerstag und Freitag in Suhl, Karl-Marx-Stadt, Potsdam und Erfurt stattfanden. In allen vier Orten wurden Erfahrungen der politischen Massenarbeit in Referat und »Diskussion ausgetauscht ...

  • Trettners lind Hassels Bestrafung gefordert

    Hamburger Naziverfolgte: Keine Atomwaffen, sondern Verhandlungen / Proteste gegen Erhards Todespläne

    Hamburr (ADN). Die Entfernung von- Hassels und Trettners aus ihren Ämtern wegen ihrer Verantwortlichkeit für die- Atomminenpläne forderten die Teilnehmer einer Versammlung der Vereinigten Arbeitsgemeinschaft der Naziverfolgten; in Hamburg. In einer an Bundeskanzler- Erhard gerichteten Entschließung forderten sie darüber hinaus die Bestrafung Trettners und von Hassels, weil diese gegen die grundgesetzlichen Bestimmungen zum Schütze des Lebens und dies Völkerfriedens verstoßen hätten ...

  • Der Hebel Preis

    Für 3000 Betriebe unserer Republik, volkseigene wie andere, sind mit Jahresbeginn neue Industriepreise, vor allem für Grundstoffe der Leichtindustrie und des Bauwesens, wirksam ge* worden. Die zweite Etappe der Industriepreisreform hat begonnen. Nach einer dritten Etappe wird die Industriepreisreform 1966 abgeschlossen; Auf ihre Bedeutung geht der Minister der Finanzen, Willy Rumpf* auf Seite 3 des „ND" ein ...

  • Minister Ewald beriet mit Bördebauern

    Magdeburg (ND).. Am Freitag berieten die Mitglieder der,LPG Rottmersleben, Kreis Haldensieben, auf ihrer Jahreshauptversammlung über die Lehren des Jahres 1964 und die vor ihnen liegenden Aufgaben, An der Versammlung nahmen der Vorsitzende des Läridwirtschaftsrates der DDR, Minister Georg Ewald, und der Vorsitzende des Bezirkslandwirtschaftsrates, Ernst Zibolka, teil ...

  • UdSSR: Schluß mit Provokationen in Laos!

    Moskau (ADN/ND). Die Sowjetunion appelliert an die USA, ihre Flüge über Laos sowie die Bombardierung und Ber schießung laotischen Territoriums einzustellen; sie äußert;die Hoffnung, daß die Führer der drei politischen Gruppierungen in dem hinterindischen Königreich eine weitere Komplizierung der Lage vermeiden ...

  • Spanischen Patrioten drohen 434 Jahre Haft

    Paris/Madrid (ADN); Ein Franco-Sondergericht hat gegen 19 spanische Patrioten, die im Mai 1964 1h Valencia verhaftet wurden, insgesamt 434 Jahre Gefängnis beantragt. Wie die Pariser Zeitung „l'Humanite". berichtet, befindet sich unter ihnen die Spanierin Micaela Alonso, die bereits zehn Jahre lang in Kerkern des FranccyRegimes schmachtete und nun erneut von einer 31jährigen GefängnishaftTaedroht ist ...

  • Grundstein für Lebensmittellager

    Eisenhüttenstadt (ND). Der Grundstein für ein über 11 500 m2 großes Lebensmittellager wurde am Donnerstag in Eisen-5 hüttenstadt gelegt. Das Lager für die GHG Lebensmittel, Obst und Gemüse wird in Kompaktbauweise errichtet. Aus staatlichen Mitteln stehen dafür insgesamt 7,1 Millionen Mark zur Verfügung ...

  • Walker unterlegen und zurückgetreten

    London (ADN/ND). Der britische Außenminister Patrick Gordon Walker, der am Donnerstag bei Unterhauswahlen einem konservativen Kandidaten im Wahlbezirk Leyton unterlag, ist am Freitag nach einer Unterredung mit Premierminister Harold Wilson von seinem Regierungsposten zurückgetreten. Damit schrumpft die Labourrnehrheit' im Unterhaus auf drei Sitze, zusammen ...

  • Schweinfurter beunruhigt

    Schweinfurt (ND). Seit fast einer Woche steigert sich die Erregung der Bevölkerung Unterfrankens von Tag zu Tag. Ursache ist das Manöver „Marne Might", an dem neben der 3. US-JDivision auch die 35. Panzerbrigade der Bundeswehr teilnimmt. Über die Waffen, ob etwa das Verlegen von Atomminen „erprobt" werden soll, schweigen sich die Dienststellen aus ...

  • Markstein auf dem Weg zu Frieden und Sicherheit

    Volle Unterstützung für Politik der DDR gewürdigt Erklärung Walter Ulbrichts in Berlin hervorgehoben

    Berlin (ND). Die Weltpolitik ist •eit Freitag von einem Thema beherrscht: dem Ergebnis der Beratung, die die Mitgliedstaaten des Warschauer Vertrages in der polnischen Hauptstadt* abhielten.' Nachrichtenagentüren, 'Presse, Bundfunk, Fernsehen und einflußreiche Staatsmänner in Ost und West werten das Warschauer Kommunique als einen bedeutsamen Markstein auf dem Wege zu Frieden und Sicherheit in Europa ...

  • Heute mit Beilage" DIE GEBILDETE NATION

    ab. Sie berühren nur die ökonomischen Beziehungen zwischen den Betrieben. Die Konsumgüterpreise für die Bevölkerung bleiben, wie bei der ersten Etappe, der Industriepreisreform, stabil. , ; ' *,. - Daß es sich bei den neuen Preisen und ihrer beabsichtigten Wirkung nicht um fromme Wünsche, sondern um reale Vorstellungen handelt, zeigen die Ergebnisse der ersten Etappe der Industriepreisreform ...

  • Mord verjahrti Opfer verhöhnt

    Düsseldorfer Untomehmerblatt beschimpft USA-Bürger ;,

    Düsseldorf (ADN/ND). Mit skandalösen qntisemitischen Argumenten hat das Düsseldorfer Unternehmerorgan .„Handelsblatt" versucht, die Erregung in den USA über den Bonner Verjährungsbeschluß für Nazi- und Kriegsverbrechen zu bagatellisieren. Diese Erregung unter der amerikanischen Bevölkerung sei -ouf den ...

  • Gardelli dirigierte die Staatskapelle

    Berlin (ND). Das IV. Sinfoniekonzert der Berliner Staatskapelle erhielt seine besondere Note durch den Dirigenten Lamberto Gardelli. Das Programm war klug aufgebaut. Auf die etwas trockene Einleitung mit Händeis „Orlando"-Ouvertüre folgte die sich stilistisch ausgezeichnet einfügende Haydn-Sinfonie Nr ...

  • Einheit ärgert Feinde

    Der " "'Westberliner „Tagesspiegel" schreibt: „Von hier aus kann die Bundesrepublik sehr leicht unter neue Pressionen kommen, die es ihr sehr: schwer machen .können, zentrifugale. Tendenzen im Ostblock für deutsche Interessen ausi zunutzen." Der Westberliner „Telegraf" überschreibt seinen Bericht aus der polnischen Hauptstadt: „Warschauer Treffen demonstrierte Einigkeit" ...

  • Hessen will Hamburg folgen

    Wiesbaden (ND). Das Land Hessen will sich einem Antrag Hamburgs im Bundesrat anschließen, nach dem die Verjährungsfrist für schwere Naziverbrechen über den 8. Mai 1965 hinaus verlängert werden soll. Justizminister Lauritzen begründete am Donnerstag in Wiesbaden diese Entscheidung damit, daß die in Polen und der CSSR lagernden Akten noch nicht vollständig ausgewertet sind ...

  • Kernrüstung einfrieren

    • *■ Der schwedische Außenminister Nilsson setzte sich" vor der Vollversammlung für ein „Einfrieren" der- atomaren Rüstung ein, wie es auch von der Warschauer Konferenz vorgeschlagen wurde. Die Verbreitung von Kernwaffen soll verhindert werden, verlangte Nilsson. Das Verbot von Kerntests müsse auch auf unterirdische Versuche ausgedehnt werden ...

  • „Pfcrwdti**: f inheff sf ronfr gegen Bonner Kernwaffen

    Die Moskauer >,Prawda" erklärte am Freitag in einem Leitartikel: „Die Teilnehmerländer des Warschauer Vertrages^ die anderen sozialistischen Länder, die jungen unabhängigen Staaten und alle friedliebenden Kräfte wenden sich kategorisch gegen die Übergabe von Kernwaffen an die westdeutschen Militaristen und Revanchisten ...

  • Norwegen: Antiatompakt

    In der UNO-Vollversammlung forderte der norwegische Außenminister Lange — übereinstimmend mit den Warschauer Beschlüssen —, daß sich alle Staaten, die nicht im Besitz nuklearer Waffen sind, vertraglich verpflichten, auf die Herstellung oder den Erwerb dieser Waffen zu verzichten*,';

  • Ministerrat zu den nächsten Aufgaben der Staatsorgane

    £ Volkswirtschafts- «und Staatshaushaltsplan 1965 mit höchstem

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  • Auszeichnung an Ernst Busch verliehen

    Kulturbund vergab Iohannes-R.-B«cher-Medaille <•■*-- ■■••-«■ Der Präsidialrat des Deutschen Kulturbundes verlieh dem Sänger und Schauspieler Ernst Busch zu dessen 65. Geburtstag äie Johannes-R>:Becher-Meddille, in Gold. Die Auszeichnung erfolgte in Würdigung der '„außerordentlichen, in jahrzehntelangem Schaffen erworbenen Verdienste" ...

  • Lügen haben kurze Beine

    Die Bonner Atomkrieger glauben offenbar, die Erregung der westdeutschen Bevölkerung über das atomare, Todesprojekt entlang der Grenzen zur DDR und der CSSR ließe sich aus der Welt schaffen, wenn man Lügen stän-i dig wiederholt. Am Donnerstag li#ß die Partei des Atomkanzlers Erhard zu diesem Zweck im Bundestag gleich, von mehreren Sprechern, so von Hassel und Jaeger, erklären, es gebe: kein Atomminenprojekt, und es habe noch nie eins gegeben ...

  • Abgeordnete -w bei ihren Wählern

    Wittenberg (ND-Korr.)." Kann man die Arbeiterversorgung im Stickstoffwerk Piesteritz' verbessern? Wie kommt es, daß ungelernte Kräfte im Handwerk oft mehr verdienen als qualifizierte Spezialisten? Warum gibt es in Wittenberg ;so, wenig Arbeitsbekleidung? Das waren einige der Fragen an Gerald Götting, Stellvertreter des Vorsitzenden des Staatsrates, auf einer Einwohnerversammlung am Donnerstag in der Lutherstadt Wittenberg ...

  • „General, wage es nicht noch einmal ..."

    „Die Kriegstreiber in Westdeutschland bereiten ihr teuflisches Werk zum Sritten Male vor und diesmal unbedingt mit Deutschen gegen Deutsche. Eines wird freilich anders werden als 1918 und 1945! Der kaiserliche Trostsprecher, der glorreiche Zeiten heraufführen wollte, fuhr dafür im Salonwagen nach Doorn, und der andere mit dem tausendjährigen Reich entzog sich feige, durch schmerzlosen Selbstmord allem Weiteren ...

  • Industrie und Außenhandel an einem Tisch

    Berlin. (ND). Ihre Erfahrungen im Außenhandel tauschten leitende Mitarbeiter aus den VVB und den Außenhandelsunternehmen auf einer gemeinsamen Beratung der Leitung des Volkswirtschaftsrates und des Ministeriums für Außenhandel und Innerdeutschen Handel am Freitag in Berlin aus. Sie wollen künftig ihre Bemühungen im Ex- und Import und für einen Vertragsvorlauf auf kommende Jahre wirkungsvoll koordinieren ...

  • Analyse der besten Arbeit

    Karl-Marx-Stadt. Fleiß und Können der Werktätigen ermöglichten es, unter Führung der Partei in den letzten zehn Jahren die industrielle Produktion des Bezirkes mehr als zu verdoppeln. Im Referat des Genossen Paul Röscher, Mitglied des ZK und 1. Sekretär der Bezirks- Leitung, sowie in der Diskussion wurde ...

  • Leiten ohne Ressortgeist

    VonunseremM i t a r b e 11 e r Wer n e r S c hi ri dl e r

    Suhl. Die Bauarbeiter des Bezirkes haben den, Jahresplan 1964 zehn Tage vorfristig erfüllt. Die Pläne in Schlachtvieh, Geflügel und Eiern wurden überboten. Dem stehen erhebliche Milchrückstände gegenüber. Genosse Otto Funke, Mitglied des ZK und 1. Sekretär der Bezirksleitung, forderte die Parteiorganisationen auf, die massenpolitische Arbeit mit Klugheit, Umsicht und Geduld, aber auch mit dem notwendigen Kämpfertum zu leisten ...

  • Plan verlangt hohe Kenntnisse

    Potsdam. Am 1. Juli 1965 soll im industriewerk Ludwigsfelde die Produk- ;ion des LKW 50 beginnen. Das ehemalige Traktorenwerk Brandenburg wird für 3etriebe spezialisiert. Werner Wittig, l. Sekretär der Bezirksleitung, betontem 3olche Aufgaben verlangen eine wissenschaftliche Leitungstätigkeit, Beratung nit den Menschen und ihre Einbeziehung n die Leitung ...

  • Mit allen Mitteln gegen den Wahnsinnsplan

    Millionen sind Prof. Max Born dankbar

    Berlin (ND). Der entschiedene Protest Prof. Dr. Max Borns gegen den wahnwitzigen Bonner Atomminenplan findet nach wie vor ein lebhaftes Echo bei den Wissenschaftlern der DDB. Das Plenum der Deutschen Akademie der Landwirtschaftswisseniehaften zu Berlin wandte sich auf seiner Sitzung am Freitag gegen • diesen allen humanlitlsdien Traditionen der deutschen Wissenschaft widersprechenden Plan und erhob auch im Namen aller Mitarbeiter der DAL schärfsten Protest ...

  • Es liegt an uns, den Todesplan zu verhindern

    Der weltbekannte tschechoslowakische Wissenschaftler Nobelpreisträger Prof. Dr. Jaroslav Heyrovsk^, Direktor der Polarographischen Anstalt bei der Tschechoslowakischen Akademie der Wissenschaften, hat seine Stimme gegen1 den Bonner Atomminenplan erhoben. Prof. Heyrovsky erklärte gegenüber unserem Prager ...

  • Forscher kamen zur Partei

    Vonunseren Mitarbeitern Heinz Stern und Siegfried Topf

    Erfurt. Annähernd ein Drittel der Mitarbeiter des Bereiches Forschung und Entwicklung im VEB Pressen- und Scherenbau Erfurt sind Mitglieder unserer Partei. Der Zuwachs an neuen Kandidaten war 1964 größer als in anderen Abteilungen. Im gleichen Jahr erfüllte der Betrieb nach langer Zeit erstmalig den Plan ...

  • IN EINEM SATZ

    Rio de Janeiro. Mehr alt zehn Millionen Arbeitslose gibt es nach den letzten Statistiken gegenwärtig in Lateinamerika. Athen. Der Oberbürgermeister von Sofia, Georgl PetkoV, weilt zu einem viertägigen Besuch in Atheh. Phnom Penh. Kambodschas Staatschef, Prinz Norodom Sihanouk, hat eine Einladung Anastas Mikojans zu einem Besuth in die UdSSR angenommen ...

  • CDUauf Revanchistenkurs

    Bonn (ADN). Zwischen der CDU und der Dachorganisation westdeutscher Revanchistenverbände „Bund der Vertriebenen" ist es bei einem „Spitzengespräch'' zu voller Übereinstimmung in allen grundlegenden Fragen der Bonner Revanchepolitik gekommen. CDU und BdV seien sich darüber einig, teilte; CDU- Sprecher Rathke In Bonn- mit, an den „Grenzen von 1937 als Rechtsgrundlagen" ihrer Politik festzuhalten ...

  • Bremer Bürger lehnen Notstand ab

    Bremen (ADN). Über 400 Bremer Persönlichkeiten haben bisher eine Petition unterzeichnet, in der von westdeutschen Abgeordneten die Ablehnung der Notstandsgesetze gefordert wird. Unter den Unterzeichnern befinden sich unter anderen 50 Lehrer, 31 Ärzte und 8 Pastoren. Die Petition hat folgenden Wortlaut: ...

  • Höhere Dienstleistungen im Dorf

    Berlin (ADN/ND). Die verschiedenen Kooperationsbeziehungen und Gemeinschaftseinrichtungen zwischen den Genossenschaften zu unterstützen, ist eine der dringenden Aufgaben der VdgB. Das legte der Zentral vorstand fest, der am Freitag in Berlin tagte und über die Probleme beriet; die sich aus dem Volkswirtschaftsplan 1965 für die VdgB ergeben ...

  • Studentenprotest v F gegen Revanchepolitik

    Frankfurt (Main) (ADN/ND). Der 2. Vorsitzende des Sozialistischen (West)- Deutschen Studentenbundes (SDS), Dabrowski, hat sich am Mittwoch bei einem Podiumsgespräch in der Universität von Frankfurt (Main) für eine Bonner Politik der Vernunft und des guten Willens eingesetzt. Er forderte von der Bundesregierung die Anerkennung der DDR und die Anerkennung der Oder-Nelße-Grenze ...

  • Hansestadt fordert: Osthandel verstärken

    Hamburg (ADN), Ihr Interesse an einer Ausweitung des Osthandels hat die Handelskammer Hamburg in ihrem Jahresbericht für 1965 geäußert. In ihrem Überblick über weltwirtschaftliche Entwicklungstendenzen geht die Kammer davon aus, daß der Handel mit den sozialistischen Staaten für die Bundesrepublik und den Westen Insgesamt künftig ein größeres Gewicht gewinnen werde ...

  • Globke als Zeuge für SS-Mörder

    Düsseldorf (ADN). Ex-Staatssekretar im Bundeskanzleramt Dr. Hans Globke wurde von den Verteidigern der zehn angeklagten SS-Führer des Massenvernichtungslagers Treblinka dafür als Zeuge benannt, daß ein Widerstand gegen die Nazimordbefehle angeblich nicht möglich war. Die zehn Angeklagten sind des Mordes oder der Beihilfe zum Mord in mehr als 700 000 Fällen angeschuldigt Die Vernehmung Globkes, der ...

  • Plankontrolle

    Vergeblich suchte der Vortltzende der LPG „Am Schwarzwassertal" in Luga (Kreis Bautzen) dieser Tag* den strammen Eber der LPG. Der war, wie sich herausstellte, auf individuelle Pirsch gegangen. In einem Gehöft fand der Eber einen Schweinestall, dessen Tür seiner Kraft nicht gewachsen war. So kam es zu einer nicht vorgesehenen Hochzeit ...

  • Schweiz mit erweitertem Angebot

    Berlin (ND). Im Vergleich zum Frühjahr 1964 ist die bestellte Schweizer Fläche zur Leipziger Jubiläumsmesse um nahezu 60 Prozent größer. Von den rund 1300 m3 Ausstellungsfläche befinden sich 75 Prozent auf dem Gelände der Technischen Messe. Das Angebot an Metallbearbeitungsmaschinen präsentiert die Maschinen-Export- und Finanz AG ...

  • NEUES DEUTSCHLAND

    DAS REDAKTIONSKOLLEGIUM

    Hermann Axen, Chefredakteur; Eberhard Heinrich. Hajo Herbell. Dr. Güntei Kertzscher; stellv. Chefredakteare: Armin Greim, Redaktionssekretär; Horst Bitschkowskl, Harri Czepuck. Walter Florath, Dr. Rolf Gutermuth, Georg Hansen, Klaus Höpcke. Karl-Ernst Reuter, Lieselotte Thoms. Dr. Harald Wessel

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  • Ministerrat beriet Aufgaben der Staatsorgane

    Volkswirtschafts- und Staatshaushaltsplan mit größtem Nutzeffekt erfüllen

    Märkten genügen. Die Erfüllung der Pläne Neue Technik, die zielstrebige sozialistische Rationalisierung in Produktion und Verwaltung sind hierbei von außerordentlicher Bedeutung. Der Plan 1965 sieht einen beträchtlichen Zuwachs an Investitionen vor, deren Ver-, wirklichung in hohem Maße das Tempo' der weiteren Entwicklung unserer Volkswirtschaft bestimmt ...

  • Besserer Zement, höherer Gewinn

    Wie bei anderen Grundstoffen werden jetzt auch bei den Rohstoffen der Baustoffindustrie die gesellschaftlich notwendigen Aufwendungen einschließlich der Mittel für die Erweiterungsinvestitionen durch die Preise gedeckt. Die Preise wurden so differenziert — bei einem Teil der Abnehmer werden sie zunächst ...

  • Weite Skala von Erzeugnissen

    Während im vergangenen Jahr bekanntlich die Preise für die entscheidenden Energieträger — Kohle, Elektroenergie, Gas und Koks — sowie die Preise der Grundstoffe für die metallverarbeitende' und chemische Industrie geregelt wurden, treten mit Beginn dieses Jahres neue Preise für die Grundstoffe der Textilindustrie, der Holzindustrie, der Bauindustrie und der Lederindustrie in Kraft ...

  • Echte Selbstkosten

    Die neuen Preise werden die Steigerung der Arbeitsproduktivität und die Senkung der Selbstkosten in den einzelnen Industriezweigen wesentlich unterstützen. In allen Verarbeitungsstufen der Textil- und Konfektionsindustrie kauften bisher die Betriebe Rohstoffe wie Wolle, Baumwolle, Seide usw. zu Preisen ein, bei denen der Staat sowohl für Importe als auch für die eigene Erzeugung hohe staatliche Subventionen zahlte ...

  • Spanplatte gut und billig

    Eine wichtige Funktion der neuen Preise besteht u. a. darin, auf die sparsame Verwendung von Holz zu orientieren und zur Anwendung holzsparender, volkswirtschaftlich vorteilhafter Werkstoffe anzuregen, wie zum Einsatz von Span- und Faserplatten an Stelle von Schnittholz oder anderen massiven Holzteilen, zur Verwendung von Betonteilen an Stelle von Holzbauelementen oder von Betonmästen und -schwellen an Stelle von Solchen aus Holz ...

  • Fürs Frühjahr bereit

    Karl-Marx-Stadt. Bis Mitte Januar haben die Bauern und die Arbeiter der Kreisbetriebe für Landtechnik des Be-1 zirkes Karl-Marx-Stadt fast 90 Prozent der Traktoren und etwa die Hälfte der Drillmaschinen, Düngerstreuer und Pflüge, repariert. Ein Teil der für die Heumahd; und die Getreideernte notwendigen Maschinen ist ebenfalls schon einsatzbereit ...

  • Fruchtbares * Abfallprodukt

    Rostock. Etwa 27 000 Tonnen Scheideschlamm liegen seit der Rübensaison in den Schwemmteichen der vier Zuckerfabriken des Bezirkes Rostock. Dieses Abfallprodukt der Zuckerherstellung ist wertvoller Dünger. Bei Versuchen auf sauren Böden, die mit. Scheideschlamm, gedüngt wurden, stiegen die Hektarerträge bei Zuckerrüben von 193 dt auf 283 und der Zuckergehalt der Rüben von 15,2 Prozent auf 17,3 ...

  • Jede Mark verdoppelte sich

    Potsdam. Etwa 250 LPG des Bezirkes Potsdam haben bisher ihre Jahreshauptversammlungen durchgeführt. Karl Rieke, Mitglied des Staatsrates und Vorsitzender der LPG Rogäsen und Zitz im, Landkreis Brandenburg, konnte berichten: Die LPG Rogäsen schloß das Jahr 1964 mit einem Kostensatz von nur 49,22 Mark bei 100 Mark Einnahmen ab ...

  • Landtechniker t erforschen Bedarf

    , Leipzig. Bis zum 17. Februar finden In den Bezirken Neübrandenburg, Frankfurt (Oder). Schwerin, Potsdam, Dresden und Karl-Marx-Stadt landwirtschaftliche Maschinen- und Geräteausstellungeh statt. Diese Veranstaltungen, von der WB Landmaschinen- und Traktorenbau gemeinsam mit dem Komitee ^ für Landtechnik und den Bezirkslandwirtschaftsräten organisiert, dienen der Bedarfsermittlung für 1966 ...

  • Wer Buntmetall wählt, rechnet dreimal

    Eine große Rolle für den sparsamen ümgang'tnit»-wichtigen Rohstoffen -spielen die neuen Preise der Buntmetalle und der Kabel und Leitungen. Die Berechnungen zeigen, daß beispielsweise die Selbstkosten für Aluminium und Plaste wesentlich geringer sind als beispielsweise diejenigen für Kupfer und Blei ...

  • Beton billiger als Ziegel

    Die neuen Preise für Zement verändern im volkswirtschaftlichen Interesse die Preisrelationen zwischen Betonelementen und Ziegeleierzeugnissen und fördern damit die breitere Anwendung der industriellen Bauweise. Während bisher die Kosten des Rohbaues bei zwei vergleichbaren Wohnblöcken in traditioneller ...

  • 6500 Schiedskommissionen

    Rund 6500 Schiedskommissionen werden bis Ende 1966 in der DDR gewählt. Das geht aus den Plänen hervor, die die örtlichen Volksvertretungen beschlossen haben. Neben den bereits seit Jahren tätigen 160 000 Mitgliedern von 18 000 Konfliktkommissionen werden damit künftig weitere 70 000 bis 80 000 Bürger in Schiedskommissionen ehrenamtlich Recht sprechen ...

  • Wofür neue Preise ?

    In der Textilindustrie für Wolle; Baumwolle und andere natürliche Textilrohstoffe bis zu den Garnen und Zwirnen; in der Lederindustrie von den rohen Häuten und Fellen bis zu Leder und Kunstleder; im Bereich der Holz- und holzverarbeitenden Industrie für Rohholz, die Erzeugnisse der Sägewerke, der Furnier- ...

  • Holz ist Goldes wert

    Nehmen wir den wertvollen Rohstoff Holz. Auf der einen Seite äst der Bedarf mit den Jahren ständig gestiegen. Andererseits .geht das, Holzaufkpmmen ^aus unserer Forstwirtschaft zurück"! Der Holzeinschlag muß in den nächsten Jahren weiter reduziert werden, damit der Waldbestand sich wieder erhöht und eine stabile Holzvorratswirtschaft erreicht wird ...

  • Wolle oder Chemiefaser?

    Die Preise »zwingen nun die Betriebe, genau zu berechnen, welche Rohstoffe - Wolle, Baumwolle, synthetische Fasern — für den jeweiligen Verwendungszweck am günstigsten sind; aber auch, welche Qualität des jeweiligen Rohstoffs am vorteilhaftesten ist. Betrug bisher der Preisunterschied bei den vier Hauptgruppen der Wolle zwischen der billigsten und teuersten Sorte je kg rund 5 Mark, so sind es jetzt mehr als 11 Mark ...

  • In Polen neues Zivilgesetzbuch

    Am 1. Januar trat das neue Zivilgesetzbuch (ZGB) der Volksrepublik Polen in Kraft. Es stellt die erste Kodifizierung des polnischen Zivilrechts dar und besteht aus den Abschnitten: Allgemeiner Teil; Eigentums- und andere Sachenrechte;. Schuldrecht; Erbrecht. Es umfaßt insgesamt 1074 Artikel. Bisher galten, auf dem Gebiet des Zivilrechts einzelne Gesetze ...

  • Subventionen entfallen

    Mit der Neuregelung der Preise für die Rohstoffe der Textilindustrie werden Subventionen für Wolle und Baumwolle in einer Höhe von rund einer halben Milliarde Mark je Jahr liquidiert und damit die Preise für diese wichtigen Rohstoffe dem Wert -weitgehend angeglichen. Gleichzeitig wurden entsprechend ihren Selbstkosten die Preise für eine Reihe von synthetischen Fasern gesenkt ...

  • Selten rückfällig

    Die Konfliktkommissionen inv den Betrieben und Verwaltungen der DDR entscheiden gegenwärtig bereits 84 Prozent aller arbeitsrechtlichen Konflikte endgültig. Die hohe Wirksamkeit dieser gesellschaftlichen Rechtspflegeorgane wird auch daran deutlich, daß die Zahl der Bürger, die nach einer Beratung vor der Konfliktkommission wegen eines strafrechtlichen Vergehens rückfällig wurden, äußerst gering ist ...

  • Konsumgüterpreise unverändert,

    Um von vornherein jede Unklarheit zu vermeiden — der Abbau der staatlichen Subventionen bei den Grundstoffen erfolgt durch den Abbau der bei den Finalprodukten gegenwärtig realisierten Produktionsabgabe und Verbrauchsabgabe. Es handelt sich also um die Änderung der Verrechnungspreise zwischen den Industriebetrieben, nicht dagegen um eine Veränderung der,Konsumgüterpreise ...

  • Zweite Etappe der Industrie- Preisreform

    mit Beginn des Planjahres 1965 ist unsere Wirtschaft in die zweite Etappe der Industriepreisreform eingetreten. Die Verwirklichung ihrer Maßnahmen, die die Preise dem Wert angleichen, stärkt das neue ökonomische System der Planung und Leitung der Volkswirtschaft. Weitere maßgebliche Voraussetzungen für das Funktionieren des Systems ökonomischer Hebel werden gegeben ...

  • Volumen von 75 Milliarden Mark

    In der zweiten Etappe der Industriepreisreform wurden neue Preise für ein Warenvolumen von fast 15 Milliarden Mark eingeführt. Damit sind seit dem Beginn der Industriepreisreform die Preise für ein Produktions- und Leistungsvolumen von insgesamt 57 Milliarden Mark einschließlich Import neu geregelt.

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  • Indizien

    ND: Gegen wen? Doch nicht nur gegen Nazideutschland? Der Krieg ging doch seit Mitte/Ende 1944 seinem Ende entgegen ... Walter Weidauer: Man wollte die Sowjetunion beeindrucken. Wir können noch darüber sprechen. ND: Gut, sprechen wir noch darüber. Doch zurück zu Ihren Vermutungen. Walter Weidauer: Meine > Vermutung " wird von einigen Aussagen desubek"annten deutschen Atomphysikers Werner Heisenberg gestützt ...

  • Grauenhafte Nacht

    Walter weidauer: Ja, es war eine grauenhafte Nacht, eine der größten Metzeleien des zweiten Weltkrieges. Die Anstifter dieser Barbarei, die an\15. Februar in England und Amerika noch als Nationalhelden gefeiert wurden, versuchten bereit« vier Wochen später, ihre Vaterichaft an diesem Verbrechen zu verbergen ...

  • brav ?

    Jena (ND). Die Arbeitsgruppe des Jugendausschusses der Volkskammer beendete am Freitagabend ihren Erfahrungsaustausch mit Leitungskräften und Studenten der Friedrich-Schiller-Universität Jena. In einer abschließenden Beratung mit Rektor Prof. Dr. Günther Drefahl und weiteren Gelehrten der Universität ...

  • Optisches Glas

    Abbe, der erkannte, daß ohne neue optische Gläser die Verwirklichung der rechnerisch gelösten Optiken nur Stückwerk bleiben mußte, fand und gewann im wissenschaftlichen Glastechniker Otto. Schott den Mann, dem mit ihm gemeinsam die Reform der Glastechnik auf wissenschaftlicher Grundlage und die Schöpfung neuer optischer Gläser (unter Zusetzung von Lithium, Phosphor und Bor) gelang ...

  • Humanistische Prinzipien

    Ernst Abbe war jedoch nicht nur ein genialer Naturforscher und bedeutender Erfinder, sondern auch kapitalistischer Unternehmer und als bürgerlicher. Demokrat Sozialreformer, .Unter kapitalistischen Bedingungen konnte Abbes gesellschaftspolitisches Wirken nicht frei von inneren unlösbaren Widersprüchen sein: Seine Idealvorstellungen stießen sich fortgesetzt an/den Auswirkungen der objektiven kapitalistischen Gesetze ...

  • Weitere Quellen

    Walter Weidauer: Natürlich nicht. Der Sinn des Planes bestand auch darin: Die anglcr-amerikanlschen -, Truppen wollten früher als die Rote Armee die Hauptstädte Berlin und Prag besetzen. Im voraussichtlichen Besatzungsgebiet der Sowjetarmee vernichteten sie soviel wie möglich Industriewerke, Verkehrsknotenpunkte usw ...

  • 197 000 Vortrage

    Berlin (ADN). Probleme sozialistischer Menschenbildung in der technischen- Revolution und beim umfassenden Aufbau des Sozialismus in der DDR standen am Freitag im Mittelpunkt der 9. Tagung des Präsidiums der Gesellschaft zur Verbreitung wissenschaftlicher Kenntnisse' in Berlin. Ferner stand die Direktive zur Ausarbeitung eines Planes der Arbeit der Gesellschaft bis 1970 zur- Diskussion ...

  • Früh begabt

    Ernst Abbe, am 23. Januar 1840 in Eisenach als Sohn des Spinnmeisters Adam Abbe geboran. zählt zu .den deutschen Physikern, die in der Wissenschaftsgeschichte einen ruhmvollen Platz einnehmen. Bereits-auf der Volksschule fällt seine ungewöhnliche Begabung auf. Eine kärgliche Beihilfe ermöglicht ihm den Besuch der höheren Schule ...

  • Begehrte Fachkräfte

    Quedlinburg (ADN). 63 Studenten aus sieben afrikanischen Staaten sowie aus Kuba und Japan werden gegenwärtig an der medizinischen Fachschule des Kreiskrankenhauses Quedlinburg als Krankenschwester bzw. als Pfleger ausgebildet. Während ihrer dreijährigen Ausbildung erhalten die ausländischen Studenten nicht nur in den theoretischen und praktischen medizinischen Fächern Unterricht, sondern auch in Deutsch, Mathematik, Physik und Chehiie ...

  • Neue Geräte

    Carl Zeiß, der 1846 die Konzession „zur Fertigung und zum Verkauf mechanischer und optischer Instrumente sowie zur Errichtung eir.es Ateliers für Mechanik in Jena" erhalten hatte, erkannte als erster auf dem Gebiet des optischen Gerätebaus die Notwendigkeit des geordneten Zusammenwirkens von Wissenschaft und technischer Kunst ...

  • Ingenieurökonomie

    Dresden (ND). Etwa 300 Studenten werden im Herbstsemester 1965 an der Fakultät für Ingenieurökonomie der TU Dresden ihr Studium beginnen. Die Fakultät,, deren Absolventen sich in den vergangenen Jahren an verantwortlichen Stellen in der Wirtschaftspraxis und in wissenschaftlichen Einrichtungen außerordentlich gut bewährt haben, bildet Ihre Studenten in den Fachrichtungen Maschinenbau, Elektrotechnik, Bauindustrie, Energetik ...

  • Freundschaftsvertrag

    Leipzig (ADN). Einen Freundschaftsvertrag schlössen kürzlich die Prager Universität „17. November" und das Herder-Institut der Karl-Marx-Universität Leipzig in der Messestadt ab. Das Abkommen unterzeichneten der Vertreter des Rektors der Prager Universität, Prof. Dr. Poldauf, sowie der 1: Stellvertreter des Rektors der Karl-Marx-Uni* versität, Prof ...

  • Hygiene im Betrieb

    Magdeburg (ADN). Wie die Zahl der Infektionserkrankungen durch hygienische Gestaltung der Arbeits- und Lebensbedingungen zu senken sind, darüber beraten leitende Hygiene- Inspektoren der DDR auf einer zentralen Weiterbildungstagung, die am Donnerstag in Magdeburg begann. Auf dem Veranstaltungsprogrskfim stehen 13 Vorträge namhafter ...

  • Zugraketen

    New York (ND). Ein Forschungszentrum der United Aircr'aft Corp, hat für den Transport von Nutzlasten im Weltraum kleine Zugraketen entwickelt. Sorgfältige Überlegungen ergaben, daß es nicht zweckmäßig ist, schiebende Raketen zu produzieren, da zur exakten Arbeit mit Nutzlasten unter Weltraumbedingungen die Brennzeit der Rakete genauestens mit der erforderlichen Geschwindigkeit in Übereinstimmung gebracht werden muß ...

  • Begründer der modernen Optik

    - Am 23. Januar 1965 gedenken Insbesondere die Carl-Zeiß-Stiftung Jena, die Angehörigen der volkseigenen Betriebe Carl Zeiss, Schott & Gen., Jenapharm, der Friedrich-Schiller-Universität Jena und darüber hinaus die gesamte Bevölkerung der Zeiss- und Universitätsstadt Jena des Begründers der wissenschaftlichen Arbeit in Forschung, Entwicklung und Fertigung des Zeiss-Werkes, Ernst Abbe, der am 14 ...

  • Sollte die erste Atombombe auf Dresden fallen?

    ND-Interview mit Walter Weidauer

    ND: Als in den Morgenstunden des 14. Februar 1945 die Überlebenden aus den Kellern der zerstörten und brennenden Häuser herauskrochen, waren sie entsetzt. Überall wohin sie blickten, sahen sie Trümmer. Dresden war völlig zerstört. Zehntausende Menschen — darunter zahllose Mütter mit ihren kleinen Kindern — starben in jener Nacht — entweder von den Luftminen zerrissen oder im Qualm der Phosphorbomben grauenhaft erstickt ...

  • Unser Gesprächspartner:

    Genosse Walter Weidauer, seit 1922 Mitglied der KPD, wurde 1932 zum Abgeordneten des Reichstages gewählt. Während der Nazizeit war er aktiv am Illegalen Kampf der Partei beteiligt. Nach 1945 erwarb er sich als langjähriger Oberbürgermeister der Stadt Dresden große Verdienste um den Aufbau der völlig zerstörten Elbmetropole ...

Seite 5
  • Lotto-Quoten

    23. Januar 1965 / ND / Seite 5 ß Nationale und internationale Politik Bonn — Feind der Araber Waffenhilfe für Israel überall bestätigt Kalro/Bonn/New York (ADN/ND). Die Kairoer Wochenschrift „Rosa el Youssef" hat enthüllt, daß Westdeutschland bisher über 5000 israelische Offiziere und Soldaten - vorwiegend an der „Hawk*-Rakete - ausgebildet habe ...

  • Wladimirow weist Provokateure zurück

    Sowjetischer Diplomat: Sprechen Sie selbst mit der DDR

    Korrespondenz aus Westdeutschland Der Presseattache' der Bonner UdSSR- Botschaft, G. I. Wladimirow, hat seine Zuhörer auf einer Veranstaltung, des Sozialdemokratischen Hochschulbundes (SHB) am Donnerstag in München aufgefordert, über die Lösung des Deutschlandproblems selbst mit der DDR zu reden. Als ...

  • UNO in Gefahr

    Resultat westlicher Politik .

    .Gleich, wie der Austritt Indonesiens aus der Organisation der Vereinten Nationen bewertet wird, schon die Tatsache des Austritts an sich zeugt von der-anomalen Lage in der UNO", heißt es In einem mit .Obosrewatel" - Beobachter -gezeichneten „Prawda"- Kommentar am Freitag. .Der Beschluß wurde als Antwort auf die Manöver der imperialistischen Mächte gefaßt, die UNO In ihrem Interesse auszunutzen und Malaysia In den Sicherheitsrat zu schmuggeln ...

  • UdSSR rückhaltlos an der Seite Vietnams

    „Der USA-Intervention muß ein Ende bereitet werden"

    Moskau (ADN/ND). Die Regierung der UdSSR unterstützt voll und ganz den Protest der Regierung der Demokratischen Republik Vietnam gegen die neuen Provokationen der amerikanischen Militaristenclique zur Ausweitung der Kampfhandlungen in Indochina. Dies wird in Schreiben betont, die Außenminister Andrej Gromyko laut TASS an die Außenminister der DRV und der Volksrepublik China, Xuan Thuy und Tschen Ji, gerichtet hat ...

  • „Prawda : Im Zeichen völligen Einvernehmens

    Bonner Atompolitik untergräbt Europas Sicherheit

    Moskau (ADN). „Die Länder des Warschauer Vertrages werden auch fernerhin alles daransetzen, die internationale Entspannung und Abrüstung, die friedliche Koexistenz und die Sicherung einer friedlichen Zukunft für die Völker allseitig zu fördern", heißt es im Freitagleitartikel der „Prawda" zur Warschauer Tagung ...

  • Gromyko: Zypernlösung ist Sache der Zyprioten

    Inselrepublik darf kein NATO-Militärstützpunkt werden

    Moskau (ADN/ND). Der sowjetische Außenminister Andrej Gromyko hat in einem „Iswestija"-Intervlew die Meinung der UdSSR bekräftigt, daß die Lösung des Zypernproblems Sache der Inselbevölkerung selbst Ist. Eine Lösung müsse „auf der Achtung der Unabhängigkeit und territorialen Integrität der Republik Zypern beruhen ...

  • 55:8 steht es für die Stahlkonzerne

    IG Metall berät über Lohnkampf in Nordrhein-Westfalen

    Gelsenkirchen (ND-Korr.). Am Dienstag kommender Woche will die Große Tarifkommission der IG Metall in Gelsenkirchen zusammentreten. Es soll darüber beraten werden, wie ein neuer Lohntarif für die rund 200 000 in der Eisen- und Stahlindustrie Nordrhein-Westfalens beschäftigten Arbeiter und Angestellten durchgesetzt werden kann ...

  • „Borba66 und „Politika66: So wird der Frieden gesichert

    Belgrad (ADN-Korr.). Die jugoslawische Presse, die mit Aufmerksamkeit den Verlauf der Warschauer Zusammenkunft verfolgt hatte, unterstreicht bei der auszugsweisen Veröffentlichung des Abschlußkommuniques die konstruktiven Vorschläge zur Entspannung in Europa und hebt zugleich die Entschlossenheit der Warschauer Vertragsstaaten zur Abwehr der durch NATO und MLF heraufbeschworenen Gefahren hervor ...

  • Marx gilt auch für Algerien

    Erklärung Präsident Ben Bellas Algier (ND). Algeriens Präsident Ben Bella hat in einer Rede vor dem Exekutivkomitee des Allgemeinen Gewerkschaftsbundes (UGTA) die positiven und negativen Seiten der Gewerkschaftsarbeit während der letzten Jahre analysiert. Er erklärte, das Jahr 1964 sei eine Periode des Suchens nach der Form, der Struktur der Gewerkschaft gewesen, „Nun müssen wir uns auf den Inhalt, auf die Festigung der Gewerkschaftsbewegung konzentrieren ...

  • l99Trybuna Ludu66: Konstruktives Programm des Sozialismus

    Warschau (ADN-Korr.). „Keine Atomwaffen für Westdeutschland, weder direkt noch durch Vermittlung einer Staatengruppe, weder zur ausschließlichen Verfügung noch gemeinsam mit irgend jemandem. Weder über die amerikanisch-westdeutsche Version der MLF, noch über die britische Version der atlantischen Atomstreitkräfte", forderte am Freitag die führende polnische Zeitung „Trybuna Ludu" ...

  • Bonn — Feind der Araber

    Waffenhilfe für Israel überall bestätigt

    Kalro/Bonn/New York (ADN/ND). Die Kairoer Wochenschrift „Rosa el Youssef" hat enthüllt, daß Westdeutschland bisher über 5000 israelische Offiziere und Soldaten - vorwiegend an der „Hawk*-Rakete - ausgebildet habe. Zur gleichen Zeit gibt die „Frankfurter Rundschau" zu, Westdeutschland habe seit den internen ...

  • Treffen in Masuren

    Sowjetische und polnische Staatsmänner konferierten

    Warschau (ADN). Leonid Breshnew, Erster Sekretär des ZK der KPdSU, und' Alexej Kossygin, Mitglied des Präsidiums des ZK der KPdSU und Vorsitzender des" Ministerrates der UdSSR, führten am Donnerstag und Freitag in Masuren Be-. sprechungen mit dem Ersten Sekretär des ZK der Polnischen Vereinigten Arbeiterpartei, Wladyslaw Gomulka, und dem Mitglied des Politbüros des ZK ...

  • Diskontsatz erhöht

    Unruhe über anhaltende Preissteigerungen soll gedämpft werden

    Frankfurt (Main) (ADN/ND). Der Zentralbankrat der westdeutschen Bundesbank hat am Donnerstag beschlossen, den Diskontsatz (Zinssatz ' für Wechselgeschäfte, der zugleich für das gesamte Geldgeschäft maßgebend ist) von 3 auf 3,5 Prozent heraufzusetzen. Diese Maßnahme trat bereits am Freitag in Kraft. Das amerikanische Schatzamt erklärte am Donnerstagabend, nach seiner Ansicht werde dieser Beschluß die internationale Kapitalbewegung kaum beeinflussen ...

  • Kumpel von „Waltrop" erzwangen Weiterarbeit

    Düsseldorf (ADN). Die Ruhrzeche „Waltrop" des staatseigenen Hibernia-Konzerhs wird nicht stillgelegt. Das mußte am Donnerstag in Bad Godesberg der Aufsichtsrat der Zechengesellschaft beschließen. Die ursprüngliche Anmeldung der Zeche „Waltrop^zur Stillegung hatte" machtvolle Proteste der Belegschaft hervorgerufen ...

  • Fiasko der Bonner Deutschlandpolitik

    Kiel (ND). Die Kieler „Volkszeitung" (SPD) hat am Donnerstag der Bonner Regierung die völlige Pleite ihrer „Deutschlandinitiative" bescheinigt. Die Zeitung schreibt: „'Was jetzt jedem offenbar sein dürfte, ist die völlige Pleite der .Deutschlandinitiative' der Bundesregierung. Das ist gleichzeitig das endgültige Fiaslco unserer offiziellen Deutschlandpolitik ...

  • Gewerkschaften gehen Kompromiß ein

    New York (ADN). Ein neuer Tarifvertrag für die Hafenarbeiter der amerikanischen Ost- und Golfküste Ist nach einer zweiten Abstimmung unter dem Druck der Gewerkschaftsführer gegen die Stimmen von über 5000 Arbeitern in Kraft getreten. Während der als Kompromiß zwischen Unternehmern und Gewerkschaften ausgehandelte Vertrag zwar eine Lohnerhöhung vorsieht, wird den Reedern eine Reduzierung der Entladegruppen von 20 auf 17 Mann zugestanden ...

  • Was sonst noch passierte

    Eigenartige Zustände werden aus dem Gefängnis von Birmingham bekannt, aus dem vor einem halben Jahr der Postzugräuber Charles Wilson entsprungen ist: Bei der Untersuchung des Fluchtplanes einet anderen, zu zwölf Jahren Kerker verurteilten Häftlings entdedtte man bestürzt, daß aus dem Gefängnis laufend Platin geschmuggelt wird ...

  • Straßenschlacht in Saigon

    Saigon (ADN). Hunderte buddhistische Mönche demonstrierten am Freitag vor der USA-Botschaft in Saigon gegen die amerikanische Unterstützung für das verrottete Regime. Armee-Einheiten gingen mit Schlagstöcken und Tränengasbomben gegen die Mönche und die sie begleitenden Frauen und Kinder vor, von denen viele verletzt wurden ...

  • Zeiss-Geräte in Warschau ausgestellt

    Warschau (ADN-Korr). Eine Spezialausstellung von modernen Geräten des VEB Carl Zeiss Jena für die Augenheilkunde, Gynäkologie, Hals-, Nasen- und Ohrenmedizin, Radiologie Sowie Labormedizin wird gegenwärtig in Warschau gezeigt. Unter den ausgestellten Qualitätserzeugnissen findet der Zeiss-LichtkoagU» ...

  • Wahlmanöver

    Berlin (ND). Der Haushaltsausschuß des Bonner Bundestages habe vorgeschlagen, den direkten Rüstungsetat für 1965 um eine Milliarde DM zu kürzen, berichten westdeutsche Zeitungen am Freitag. Aus informierten Kreisen Bonns wurde dazu bekannt, daß es sich bei dieser Ankündigung um ein Wahlmanöver der CDU/CSU handelt ...

  • Fidel Castro warnt Piraten

    Havanna (ADN/ND). Aul «Iner Konferenz der Organisation für die Zuckerrohrernte sagte der kubanisch« Ministerpräsident Fidel Castro, Indem er auf den jüngsten Luftangriff kubanischer Konterrevolutionäre in der Provinz Pinardel Rio einging, „unsere Erfolge lassen die Feinde Kubas nicht zur Ruhe kommen ...

  • Studenten protestierten gegen Salazar-Terror

    Lissabon (ADN). Hunderte Studenten der Universität Lissabon haben am Freitag gegen die Verhaftung von 30 Kommilitonen durch die portugiesische Sicherheitspolizei protestiert. Die dreißig waren am Vortage unter der Beschuldigung festgenommen worden, der verbotenen Kommunistischen Partei anzugehören.

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  • Weißwasser neuer Meister

    Dynamo Berlin unterlag im Bückspiel 2:4 (0 :1, 0:2, 2:1) Von unserem Berichterstatter Klaus Ullrich

    Daß man sich in-Weißwässer auf dem Eis zu bewegen weiß, spürte man spätestens in den turbulenten Minuten nach der Schlußsirene, als Hunderte. Einheimische über die Bande des Wilhelm- Pieck-Stadions in Weißwasser sprangen und mit sicheren Schritten ihre Dynamo- Mannschaft einkreisten, um sie schon als neuen Meister zu feiern ...

  • 1:1 gegen Atletico Madrid Willkommen in der Heimat!

    Zum Abschluß minutenlanger Beifall im Maracana-Stadion für die DDR-Fußballelt ND-Sonderbericht aus Rio de Janeiro

    120 000 kamen am Donnerstagabend in das Maracana-Stadion. Sie erlebten zwei spannende Spiele des Flamengo- Turniers, mit dem dje sportlichen Veranstaltungen anläßlich der 400-Jahr- Feierlichkeiten Rio de Janeiros eröffnet wurden. Das Endspiel um das als Pokal ausgeschriebene „Silberschiff" sah wider Erwarten eine in Hochform antretende Vasco-da-Gama-Mannschaft auf dem flutlichthellen Rasen ...

  • Postfrisch oder gestempelt

    300 000 Sendungen an Philatelisten

    Von den Briefmarkenfreunden in allen Bezirken unserer Republik wird die Versandstelle für Sammlermarken in der Französischen Straße 9-12 sehr geschätzt. Hier können sie als Dauerkunden alle neuen Inlandwertzeichen und Sondermarken erhalten. Postfrische und gestempelte Marken, Sonderstempel, Ersttagsbriefe — all das wird hier bestellt ...

  • ... und am Sonntag

    Deutschlandsender: 11.30 Der Dresdner Kreuzchor singt; 13.00 Sonntagsgespräch; 15.05 Hörspiel: „Zum Beispiel"; 16.00 Das musikalische Preisrätsel; 19.30 „Die Mörder- Story", Kriminalhörspiel; 20.15 Rhythmus gehört zum Tanzen; 21.40 Sport; 23.00 Die Rezension. Berliner Rundfunk: 10.45 Atelier und Bühne; 13 ...

  • Heute in Funk urid Fernsehen

    Deutschlandsender: 11.00 Gehört — gelesen - mitgeteilt; 14.30 Ereignisse und Gestalten; 15.05 Karussell der leichten Muse; 17.00 Internationale Politik; 18.35 Sport und Musik; 19.30 Einführung in das Galeriekonzert; 19.40 Galeriekonzert; 21.50 Tanzmusik. Berliner Rundfunk: 9.00 Medizin und Gesundheit; 13 ...

  • Helga und Helmut Titelträger

    Deutsche Meisterschaf ten im Eisschnellauf auf der Kunsteisbahn des Berliner Sportforums Von unserem Berichterstatter Hans Allmert - i . ;

    Am Freitagabend" begannen auf der Kunsteisbahn • des Berliner Sportforums, * die Deutschen Meisterschaften im Eis-, schneilauf. Im Gegensatz zu den vergangenen Jahren ging es diesmal nicht nur um den Titel im Mehrkampf, son-^ dern gleichzeitig auch um die Meisterwürde auf. den einzelnen Strecken. ~ In den beiden am ersten Tag gelaufe- ...

  • Blick auf den Spielplan

    DEUTSCHE STAATSOPER, 19.30 Uhr: „Carmen"**) METROPOL-THEATER, 19 Uhr: „Mein Freund Bunbury"*) DEUTSCHES THEATER, 16 Uhr:: „Der Frieden"**); 21 Uhr: „Iphigenie auf Tauris"**) v KAMMERSPIELE, 19.30 Uhr: „Prozeß Richard Waveriy"**) BERLINER. ENSEMBLE, 18 Uhr: „Coriolan" (geschlossene Vorstellung) MAXIM GORKI THEATER, 19 ...

  • „Glückauf" in der Klosterstraße

    In einigen Straßen des Zentrums unserer Stadt bohren Männer tief in den Berliner Baugrund. Die Bohrtrupps von der PGH „Glückauf" kommen aus Jarmen — einem kleinen Städtchen im mecklenburgischen Kreis Demmin. Sie untersuchen die Bodenbeschaffenheit für den weiteren Aufbau des Stadtzentrums. Die Brigade Wilhelm Breitsprecher arbeitet mit einem Bohrgerüst mitten auf der Klosterstraße <Bild links) ...

  • Für junge Musikfreunde

    Stereokabinett im Zentralhaus der Jungen Pioniere

    Anziehungspunkt für musikbegeisterte Jugendliche ist die jüngste Einrichtung des Zentralhauses der Jungen Pioniere „German Titow" in Lichtenberg, ein Stereokabinett. Die Mädchen und Jungen können Sich täglich anmelden, um etwas über das Leben ihres Lieblingskomponisten zu erfahren und seine Werke zu hören, t Das Stereokabinett soll die Musiklehrer in ihrem Bemühen unterstützen, bei den Schülern Liebe und Verständnis für die Musik zu wecken ...

  • Berliner Fußball

    Der TSC Berlin empfängt in der DDR- Liga (Nord) die Elf von Turbine. Magdeburg. Die Berliner müssen vor i eigenem Publikum unbedingt beide Punkte erobern, um-wieder Anschluß an das Mittelfeld zufinden. Dynamo Hohenschönhausen spielt auswärts bei Vorwärts Rostock. Spielbeginn am Sonntag um 14 Uhr. Freundschaftsspiele:* Sohnabend 14 ...

  • Durch die Blume

    Wenn in der »Mazurka in Weißensee das kabarettistische Programm über die Bühne gegangen ist, erscheint Abend für Abend eine Frau mit einem, großen Blumenkorb. Je nach Jahreszeit bietet sie Freesien, Alpen- Veilchen, Schneeglöckchen, Rosen oder Nelken an. Welcher Mann, der in Begleitung seiner Frau oder Freundin dort einen gemütlichen Abend verbringt, kann dieser netten Aufforderung "zum Blumenschenken widerstehen? ...

  • Wohin in der nächsten Woche?

    Urwald-HospitaL — Paul Hermann Freyer spricht am 26. Januar um 20 Uhr im Kreiskulturhaus „Erich Franz" im Stadtbezirk Prenzlauer Berg über seinen Besuch bei Nobelpreisträger- Albert Schweitzer in Lambarene. Auf dem Wege zum Jazz ist das Thema eines Vortrages am 27. Januar um 17.30 Uhr im Kreiskulturhaus „Erich Weinert" in Pankow ...

  • Auschwitz-Film

    Auf der Kundgebung zum 20. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz am kommenden Sonntag im Filmtheater „Kosmos", Karl-Marx-Allee, wird der erschütternde sowjetische Dokumentarfilm';*über ?dieses Konzentrationslager;-* gezeigt. Die Veranstaltung des Berliner Ausschusses der Nationalen Front und' des Komitees der Antifaschistischen Widerstandskämpfer beginnt um 10 Uhr ...

  • Wie wird das Wetter?

    Aussichten für Sonnabend: Überwiegend stark bewölkt, zum Teil neblig trüb. Im Osten anfangs noch leichter-' Sehneefall, sonst zeitweise Schneeregen oder Regen. Tageshöchsttemperaturen zwischen null Grad an der Oder und 4 Grad im Westen der DDR. Nachts Tiefstwerte zwischen plus 1 und minus 3 Grad. Im Bergland anhaltender leichter bis mäßiger Frost Schwacher Wind vorwiegend um West ...

  • „Correio Dan ha"

    »Das Unentschieden war ein ungerechtes Resultat für die Deutschen. Obwohl die ostdeutsche Auswahl größtenteils überlegen war, konnte sie jedoch nur ein 1 :1 erreichen. Von der ersten Minute an bedrohte die deutsche Mannschaft das gegnerische Tor. Den Stürmern fehlte aber, obwohl sie perfekt waren, die genügende Zielstrebigkeit, und diese Tatsache nutzten die Spanier fast immer aus, um zum Tor von Heinsch vorzudringen ...

  • Wintersportwetterbericht

    Schierke 44 cm Pulver, Ski gut; Benneckenstein 24 cm körniger Altschnee, Ski gut; Brotterode 30 cm Pulver, Ski sehr gut; Oberhof 60 cm Pulver, Ski sehr gut; Frauenwald 48 cm Pulver, Ski sehr gut; Lauscha 29 cm Pulver, Ski gut; Aschberg 50 cm körniger« Altschnee, Ski sehr gut; Oberwiesentbal 40 cm verharscht, Ski gut; Schellerhau 31 cm verharscht, Ski sehr gut; Oybin 10 cm Pulver ...

  • Gebirgsfahrten

    Zu einem Wintersportwochenende lädt das Komitee, für Touristik und Wandern sportliche Berliner ein. Ein Sonderzug startet am 16. Februar, um 21.30 Uhr vom Ostbahnhof. Ziel der Reise ist Altenberg/Geising im Erzgebirge. Preis 17 Mark. Karten sind beim Bezirkskomitee für Touristik und Wandern, Unter den Linden 36/38 erhältlich ...

  • Jornal do Comercio"

    »Die Zuschauer konnten ein Spiel von zwei grundverschiedenen Systemen sehen, wobei die Deutschen als Mannschaft technisch besser, spielten, während die Spanier ihr individuelles Können in den Vordergrund schoben."

  • Die Aufstellung der DDR-Elf

    Im letzten Spiel traten.für die DDR an: Heinsch; Fräßdorf, Walter, Krampe (Geisler); Körner, Liebrecht; Frenzel (Pankau), Bauchspieß (R. Ducke), P. Ducke, Erler, VogeL Schiedsrichter: Antonio Viag (Brasilien).

  • Erholungsheim

    Die Berliner Handwerker bauen sich am Dämeritzsee bei Erkner ein Erholungsheim, das sie während der Wintermonate auch als Schulungs- Stätte nutzen wollen. Gegen-

Seite 7
  • Traumkontrolle

    Es wird Zeit,x Genossen: Unsere Träume sind noch immer unter Weltniveau. Weltniveau als Maßstab' ist beschlossen. Und Beschlüsse gelteri sowieso. Du vertraust auf die Erfahrungswerte? Gut, Genosse. Prüfe sie genau! Prüfe sashlich wie der Fachgelehrte jeden Augenblick geträumten Traum: - wann und wo und wie er sich bewährte ...

  • Sagt: Wieviel Millionen iinsrer Stimmen sind gegen Gewehre aufzubieten?

    Sadistischer Ausspruch eines Tsbombe-Söldners: '„Für uns sind nur tote Neger gute Neger. Und ich bin hergekommen, damit es mehr gute Neger gibt." Den Mund reiß idl'mir auf mit meinen Händen; um allen Schmerz*und'Zorn hinauszuschreien vor diesem Widerhall der.grellen Schüsse. Seht: tote Augen auf uns niederschneien ...

  • Über die Entwicklung-

    Als ich zur Schule gin,g, es war im Kriege^1 , zweifelte ich in der Religionsstünde ~ ; .s die Existenz Gottes an- " Der Lehrer argumentierte, mit Prügeln. Als mein Sohn neulich itj der Schjije über die Richtigkeit ' eines Lehrsatzes ; polemisjerte, v, argumentierte der Lehrer mit einem'Lob.1 " Etnst-Alfred ...

  • An mainen Nebenmann

    Sag Kumpel,,Kpllegej Kämeead zu mit - Es bleibt sich gleich..Dochxwisse eins: Wenn du an meinet Seite stehst, Steh' ich zu dir. Steh* auch zu mirl Und wenn du strauchelst, halt" ich dich. Halt' du auch mich!

  • Gedanken,

    -.1 •

Seite 8
  • Die Tochter der Weberin

    Aus dem unvollendeten Roman von Hans Marchwitza

    Am 77. Januar ig6$ bat uns Hans Marcbwitza für immer verlassen. „Mille hat er besonders geliebt", so sagte uns Frau Hilde Marchwitza, als wir - von tiefer Bewegung ergriffen - vor den Manuskripten dieses letzten unvollendeten Romans am Schreibtisch des toten Dichters standen. " Noch am Tage vor seinem Tode beschäftigte ihn die Geschichte seiner ...

  • Blutsonntag

    Am 22. Januar 190$ - in Rußland der 9. nach altem Stil - durcheilt eine Nachricht die Welt, in doppeltem Sinne erschütternd. In Petersburg hat der russische Zar eine friedliche Arbeiterdemonstration zusammenschießen lassen, Tausende von Opfern sind zu beklagen, ein Blutbad also, das empört. Und zugleich ...

  • Faksimile aus den Aufzeichnungen Hans Marchwitzas zur Wandlung Milles

    folgte und reichte ihm die alte Gitarre. „Mein guter Junge hat immer darauf gespielt," sagte sie - in ihren Augen standen Tränen - „immer, wenn unsereins seinen trüben Gedanken nachhing. Da, versuch mal deine kleinen Hände daran, du sollst noch nicht mit diesem bitteren Blick herumgehen ... Spiel mein Junge ...

  • /ffü//, a^ i*,*'&r

    rangen kamen wieder mit diesen Fäden: Sie war wieder bei Mutter Ranke, sif 'hörte ihre Worte: „Meine arme Waise, wie wird df in Leben- einmal aussehen, wenn ich nicht mehr da bin. Ja, es ist ein schweres, ein immerzu verwaistes Dasein, dieses unser Leben . . ." Dann kam in alle diese Trauer wieder ein lichter Augenblick ...

Seite 9
  • Fragwürdiger Pilatus-Stein

    Nicht eben selten sind Geschichten und Anekdoten, die davpn,,zu berichten wissen, ,wie einem Prähistoriker, einem .Archäologen ein7 angeblicher Fund,» eine Münze, eine Scherbe, eine Pfeilspitze, zur.Bestimmung des: Alters übergeben wurde, wor bei es sich in .Wirklichkeit um ein modernes Stück handelte, mit -viel- Patina überzogen ...

  • Wohin rollst du, Krönlein?

    , Weit ab vom dröhnenden Lärm der City, draußen am Rande der Stadt, sind in den letzten Jahren neue Wohnviertel, Satellitenstädte, gewachsen. Eine davon ist „Farsta". Da blieb nichts von der alten, gedrängten Bauweise der Vergangenheit. Weit auseinandergezogen sind die Wohnhäuser, ' durch Rasenflächen voneinander getrennt ...

  • Auf dem Stockholmer „Eiffelturm"

    „Gondolen nennt sich, die kleine Stockholmer Sehenswürdigkeit. Eigentlich hat das Restaurant mit einer Gpndel, wenig gemeinsam..Oder vielleicht doch? ;Wie! eine Gondel schwebt es in der Luft.. Eine, Stahlkonstruktion, einem Förderturm gleich, = der auch die Gäste mit dem Lift .heraufträgt, stützt es auf der einen Seite ...

  • Brückenschlag übern Söderström

    48 Brücken" verbinden die einzelnen Inseln und Stadtteile. Ununterbrochen flutet über sie; der Strom des Autoverkehrs,'rasseln die,Tunnelbahnund, Eisenbahnzüge., ' ' Eine von ihnen, die Brücke, über den Söderström, 240 Me.ter läng Und mit ihren beiden Fahrbahnen neun Meter breit, ist DDR-Arbeit, Qualitätsprödukt der Ingenieure und Techniker des VEB Lauchhammerwerk ...

  • Wie ist der Stockholmer?

    Der Stockholmer hat Zeit, trotz und vielleicht gerade wegen der Großstadthast. An den Bushaltestellen gibt es kein Gedränge und Geschiebe. Man stellt sich an, ist der Verkehr groß, wartet yman geduldig, bis man einsteigen kann. Im unaufhörlichen Verkehrsstrom - es wird links gefahren - gilt das Gebot der Rücksichtnahme des Kraftfahrers auf den Füßgänger, auch wenn der Mann mit den vielefc^PS unter der Motorhaube das Recht auf seinejsS^ite haj ...

  • Wenn BischöfeBaedeker schreiben

    „Hier gibt es Amazonen, hier trifft man Menschen mit Hundeköpfen und Zyklopen mit einem Auge mitten in der Stirn. Hier leben die, die Sölinus Ymantopedes nannte, die Einbeinigen,,die auf,einem Bein,herumhüpfen." Diese Zeilen, man liest sie heute, mit einem leichten Lächeln, entstammen dem ersten Baedeker ...

  • Von „Garnla Stan" nach „Farsta"

    :'„Gamla-rStan", das heißt „Alte Stadt . Bummelt man gemächlich durch ihre engen Straßen (und Gassen, fühlt man sich unwillkürlich um hundert Jahre und mehr zurückversetzt in. jene Zeit, da Stockholm noch allein Handels- und 'Hafenstadt, aber noch nicht Industriestadt war. Dicht aneinander .drängen sich- die alten, ehrwürdigen Bürgerhäuser, als wollten sie sich,gegenseitig mit ihren: Giebeln umarmen ...

  • Wenn der. Abend sinkt

    Wenn der Abend sinkt, und er kommt jetzt früh in diesen -Breiten, wenn sich die Stadt in ihren Lichtermantelhül|trwerin die bunten Leuchtreklamen, in allep Farben aufflammen, gleich den unzähligen Lichtem aus den Wohnungen, dann ist die Zeit der Liehespärchen upd Teenager, die Zeit der Besuche im Familienkreis nach einem angestrengten Arbeitstag, "; Wenn der Abend sinkt, dann, verdoppelt sich die wasserumwpbene leuchtende Stadt ...

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  • Interview: Offener und ehrlicher Meinungsstreit

    „ND": Uns würde interessieren, wie die Jugendkommission bei der Bezirksleitung unserer Partei in Magdeburg die ideologischen Probleme der Jugend untersucht hat. Waldemar Bogenschneider: Wir werteten zunächst Analysen und Berichte der Partei, der gesellschaftlichen Organisationen ,sowie staatlicher Institutionen über die Bewußtseinsentwicklung der Jugend aus ...

  • , Jenseits des Werktors

    Ihre Forderung, daß die Parteiorganisation und die FDJ sich mehr um das Freizeitleben der jungen Menschen kümmern sollten, ist im Prinzip richtig. Ich habe Sie so verstanden, daß diese Gremien nicht etwa ständig das Verhalten der Jugendlichen in ihrer Freizeit „kontrollieren" oder gar dafür verantwortlich sein sollen ...

  • Die Macht und das Morgen

    Mitbestimmen erschöpft sich nie und nimmer in bloßen Worten, so sehr es die gemeinsame Beratung voraussetzt und einschließt. Die Werktätigen des ersten Arbeiter-und-Bauern-Staates der Weltgeschichte, Sowjetrußlands, erteilten der, Umwelt schon in den ersten schweren Jahren nach der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution eine eindrucksvolle Lektion über das Wesen sozialistischer Demokratie ...

  • Um diesen Zusammenhang geht es

    Natürlich gehört es auch zu den Aufgaben der Betriebe, Schulen usw., sieb über das Freizeitverhaken der Jugend Gedanken zu machen. Dazu bedarf es aber gründlicher Analysen über alle Probleme, vor denen die Jugendlichen in der Arbeit, der Familie, der Tätigkeit in gesellschaftlichen Organisationen usw ...

  • Ein Thema für Parteiorganisationen? Leseraussprache „Haben Sie etwas zu sagen?"

    In einigen Briefen, die wir in den letzten Wochen veröffentlichten; schlugen verschiedene Leser vor, daß sich die Parteiorganisationen einmal mit dem Verhältnis von Arbeit und Freizeitgestaltung der Jugend in ihrem Bereich konkret befassen müßten. Zu diesem Vorschlag äußern sich heute weitere Leser. Besonders möchten wir auf den Brief von Detlev Philipp aufmerksam machen ...

  • Lebendig streiten

    Wäre es nicht notwendig, daß sich die Parteiorganisationen mit dem Freizeitverhalten der Jugend befassen? Das gab in der ND-Beilage Nr. 3 vom 16. Januar 1965 Dr. Günther Röblitz zu überlegen. Vielleicht hat dieser Vorschlag bei manchen Genossen Skepsis ausgelöst. „Können wir uns denn um alles kümmern?" mögen sie fragen ...

  • Wenn s nichts einbringe...

    In der ND-Beilage Nr. 52 vom 25. Dezember 1964 drucken Sie eine Zuschrift von Heinz Wunderlich zu dem Problem Jugend und Freizeitgestaltung ab. Hierzu möchte ich sagen: In unserem Ort hat es sich erwiesen, daß Zaundemolierungen und ähnliche Untaten fast immer von denselben Jugendlichen vorgenommen werden ...

  • Hausaufgäben

    6,8 Wochenstunden benötigen die befragten Jugendlichen, um ihre Hausaufgaben zu erledigen. Das sind vier Prozent aller W ochehsiunden. Die meisten Jugendlichen aus den Berufsschulen wenden durchschnittlich 3,5 bis 1 Stunden für ihre Hausaufgaben auf. Bei Berufsschulklassen mit Abiturabschluß liegt das Maximum zwischen io,y und 14 Stunden, bei erweiterten Oberschulklassen ebenfalls zwischen to,$ und 14 Stunden ...

  • Häusliche Arbeiten

    29,8 Wochenstunden brauchen die befragten Jugendlichen für 'Essen, Kleiden, Pflege der Kleidung und häusliche Arbeiten. Das sind ij,8 Prozent des gesamten Wochenzeitbudgets. Während fünf Prozent der Jugendlichen täglich mit weniger als drei Stunden für die häuslichen Arbeiten auskommen, benötigen 39 Prozent zwischen drei und vier Stunden, 36 Prozent zwischen vier und fünf Stunden, 16 Prozent zwischen fünf und sechs Stunden und noch knapp vier Prozent mehr als sechs Stunden ...

  • Nachtschlaf

    60,4 Wochenstunden beträgt die Schlafdauer bei den befragten Jugendlichen. Das sind $ Prozent ihres Wochenbudgets. Die Schlafdauer liegt vorwiegend zwischen 7,5 und 9,5 Stunden. Unter 7,5 Stunden schlafen nur weniger als fünf Prozent der Jugendlichen. Schüler der erweiterten Oberschule schlafen im Durchschnitt 8,9 Stunden täglich, Jugendliche in den Berufsschulklassen hingegen nur 8,3 Stunden ...

  • Schul- und Arbeitszeit '■>

    41,6 Wochenstunden beträgt im Durchschnitt die obligatorische Schul- und Arbeitszeit für die 403 befragten rj- und 18jährigen Jugendlichen. Das sind 24,7 Prozent ihres wöchentlichen Zeitbudgets. Für Berufsschulklassen tiegt der Durchschnitt bei 42,6 Ständen, für Berufsschulklassen mit Abiturabschluß bei 42,z Stunden und für erweiterte Oberschulen bei }},$ Stunden in der Woche ...

  • Freizeit

    29,4 Stunden in der Woche verbleiben den Jugendlichen im Durchschnitt an echter freier Zeit. Das sind 17 Prozent aller Wöchenstunden. Ihnen stehen folglich. 4,1 Stunden am Tage zur Verfügung, die sie nach eigenem Ermessen gestalten können. Die Jungen verfügen durchschnittlich über J2,y Stunden an freier Zeit, die Mädchen nur über 24,8 Wochenstunden ...

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  • Im Urlaub anstrengen?

    Viele Menschen vertreten den Standpunkt, Erholung bestehe vor allem aus Nichtstun: viel schlafen, gut essen, alles an sich herankommen lassen, sich zu nichts ernstlich verpflichtet fühlen und vor allem körperliche Anstrengungen meiden. Gewiß gehört auch das zur Erholung. Die Gewebe des Körpers benötigen Ruhepausen ...

  • Fünf Jahrhunderte Hubschrauber

    Universalerfinder Leonardo da Vinci ist auch der Urvater des Hubschraubers. Schon vor fünf Jahrhunderten entwickelte er die „tragende Luftschraube". Er erläuterte schon wissenschaftlich die Grundlägen des Senkrecht- und Schwebefluges. Fliegen, der Wunschtraum der Menschheit seit Jahrtausenden - in der Luft „stehenbleiben", die Krone des Fliegens I Weitere Stationen: 1754: M ...

  • Präzisionsarbeit "

    Ungezählte Versuchsflüge waren notwendig, um die zur Zeit beste Leistung mit dem Mehrzweckhubschrauber Mi - 4 zu erreichen. Piloten, Bordmechaniker und Helfer hatten theoretisch und praktisch viel zu lernen. In den ersten Kranflugstunden bereitete es z. B. den Piloten große Schwierigkeiten, lange, vertikal hängende Lasten mit Seillängen von drei bis fünfzig Metern zu fliegen und auszupendeln ...

  • Rohr(luft)post

    Die. erfolgreichen Einsätze sind der beste Lohn für die harten Schulungsmonate. Immer häufiger erinnern sich große Betriebe an den fliegenden Kran. Nicht nur Schornsteinreparaturen gehören zu den Aufträgen. Kürzlich wurde für den VEB Zinnerz in Altenberg eine 1100 Meter lange Rohrleitung in schwierigem Gelände gelegt ...

  • Bilanz ist gut'

    Die Rechnung Vdes ■Oberingenieurs ging auf. Es war unmöglich, herkömmliche Kräne einzusetzen, da die Tanks weit auseinanderliegen und von Erdwällen umgeben sind. 60 Tage mehr wären vergangen, ip Arbeitskräfte gebunden, wenn nicht die rettende Idee mit dem Hubschrauber den billigeren Wef» gezeigt hätte ...

  • Der fliegende Kran

    Am.Einsatztag fährt zur festgelegten: Zeit ein Tankwagen des Stützpunktes nach Schwedt. Um 9 Uhr startet der Hubschrauber. Nach 55 Minuten Flugzeit landet er mit Donnergetöse in einem Staubwirbel mitten im Erdölkombinat, unmittelbar neben den Tanksv Bau- und Erdölarbeiter unterbrechen für einen Moment ihre Arbeit und' schauen zu ...

  • Zum Leben erweckt

    Mehrere Dutzend Maiszünslerraupen setzte man in einem Leningrader Institut einer. Temperatur von minus 79 Grad aus. Als man1 die Temperatur wieder erhöhte, verpuppten sich die Raupen, und den Puppen entschlüpften später wohlbehalten Schmetterlinge. Damit werde die klassische These umgestoßen, wonach Eiskristallbildung in den Zellen eines Lebewesens unvermeidlich zum, Tode führe,' heißt es in einer TASS- Meldung ...

  • Noch nicht ausgenutzt .

    Ein Blick auf die Leistungstafel des Stützpunktes Spezialflug, Betriebsteil Wirtschaftsflug der Interflug, läßt hoffen, daß der volkswirtschaftlich hohe Nutzen des Kranfluges bald in allen Industriezweigen erkannt wird. Dann würden planmäßige Einsätze gegenüber den momentan vorherrschenden „Feuerwehraktionen" übet;- wiegen, mehrere Objekte könnten ins Auge gefaßt und die Aufträge koordiniert werden, wodurch die bisherigen Kosten weiter gesenkt würden ...

  • Baumeister Hubschrauber

    Hoher ökonomischer Nutzen / Montagezeit auf Stunden verkürzt / Von Horst B a r a b a s

    Im Stützpunkt „Spezialflug Berlin" rasselt das Telefon. Am anderen Ende der Leitung meldet sich der Objektbauingenieur Otto vom VEB Gaselan, Außenstelle Schwedt. „Wir brauchen dringend einen Hubschrauber."..." Die Sekretärin notiert eifrig alle Daten, Oberinstrukteur Haßmann erkundigt sich nach den Einsatzbedingungen ...

  • Hoffentlich keine Windstille

    Bei allen Kranflugeinsätzen spielen die Wetterverhältnisse eine große Rolle. Windstille und hohe Temperaturen vermindern die Tragkraft des Hubschraubers beträchtlich. Aus diesem Grund wählen die Piloten gern 'die frühen Morgenstunden. Windgeschwindigkeiten von sechs bis acht Metern in der Sekunde und Temperaturen von von o bis 10 Grad plus sind für den Kranflug am günstigsten ...

  • Knochenkonserven

    Ein medizinisches Forschungsinstitut in New Jersey hat ein Verfahren entwickelt, mit dem man, Ersatzknochen längere Zeit sicher konservieren kann. Aus den Knochen, die von jungen Kälbern stammen, werden alle Eiweißstoffe entfernt. Man bewahrt sie dann in Vakuumkonserven auf, die der Chirurg bei Bedarf leicht öffnen kann ...

  • Wird es wärmer?

    Die mittlere Länge der Schweizer Gletscher nahm in den Jahren 1962 und 1963 um 18,55 Meter ab. Damit hat sich die; seit Jahren beobachtete Rückzugstendenz in diesen Jahren noch verstärkt. Schweizer Glaziologen haben 94 Gletscher ver- ' messen. Sie kameti zu dem Ergebnis, daß sich 77 Gletscher zurückzogen, Sechs blieben "gleich, zehn rückten leicht vor ...

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  • 9# ._•--■ Über das deutsche SprachgescHehen

    Bitte, verzeihen Sie mir, wenn ich nicht so gut wie Sie spreche. Ich bin nämlich ein Ausländer und lehre in meiner Heimat deutsche Sprache. Jetzt kam ich in Ihr Land, um meine -Sprachkennt? nisse zu vervollständigen. Ist das SD richtig gesprochen? Ja? Danke! Es heißt, wenn man eine Sprache gut lernen will, so muß man in' ihr Mutterland fahren ...

  • Kollege Kran

    Du bist der lange Arm" der Staatebäuöf und reichst dem Himmel beinah- bis' ans Kinn. Du siehst die Stadt um" viele Fuß genauer. Mich packt bei deinem Anblick tiefe Trauer, daß ich so schrecklich klein geraten bin. Du Zeigefinger aller Baustrategen, wo, du dich hebst* da-schießt etwas empor. Zwar bist du deinen menschlichen ...

  • Nekrolog \.

    auf den Fernseherafen von'Monte Christo

    Nun- nimmt der große Graf den Alpdruck vom-Kanal v.,.._ und steigt zum1 letzten Schlaf ; ins oberste Regal. Der Kampf war seihe Welt", doch Logik darin rar. '">'■•-•>,,„ Es starb, ein'Fernsehheld, .... der niemals einer war.-f -, ;" Dahin ist seiriiÄppeal!. °\ Er^vcar ein.teurer Kauf."'-■■'"■> ...

  • Der Lachverständiae hat ^äsj^ort

    ■ Als langjährige Weihnachtsfrau muß ich ganz energisch;? gegen Ihren Artikel „Die Einführung der Weihnachtsfraii" protestieren. Wir Weihnachtsfrauen. bMuchen - htcht erst eingeführt zu werden. Wir sind da und bleiben da. Auch wenn sich Carola Stolle, die 'offensichtlich männlichen Geschlechts ist, nur ijber ...

  • 111 111 w m Ml Dichter R

    Herr R ... ist fleißig, In der Tat. • " Doch seine Worte sind Plakat. "; Braucht nur ein Regenguß zu- kommen;'"-"*' und schon sind sie dävöngeschwömmen. Werner Lindemann

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Was Sonst Noch Passierte Mit Umsicht überzeugen und selbst gut kämpfen Trettners lind Hassels Bestrafung gefordert Der Hebel Preis Minister Ewald beriet mit Bördebauern UdSSR: Schluß mit Provokationen in Laos! Spanischen Patrioten drohen 434 Jahre Haft Grundstein für Lebensmittellager Walker unterlegen und zurückgetreten Schweinfurter beunruhigt Markstein auf dem Weg zu Frieden und Sicherheit Heute mit Beilage" DIE GEBILDETE NATION Mord verjahrti Opfer verhöhnt Gardelli dirigierte die Staatskapelle Einheit ärgert Feinde Hessen will Hamburg folgen Kernrüstung einfrieren „Pfcrwdti**: f inheff sf ronfr gegen Bonner Kernwaffen Norwegen: Antiatompakt Ministerrat zu den nächsten Aufgaben der Staatsorgane
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