23. Mär.

Ausgabe vom 31.01.1964

Seite 1
  • Der Kommißstiefel des Neokolonialismus

    Wes des Herz voll ist, des gehet der Mund über — heißt es in der Lutherschen Fassung des Sprichworts. Augenblicklich geht den offiziellen Zeitungsschreibern Westdeutschlands der Mund wie selten zuvor über. Die jüngsten Ereignisse in Afrika üben offensichtlich eine große Reizwirkung aus. Man lese, mit; welch überschäumender Begeisterung in einem Leitartikel der „Welt" die britische Intervention in Ostafrika gefeiert wird ...

  • Komitee für Chemieanlagenbau gebildet

    Ministerratsbeschlüsse zu Fragen der chemischen Industrie und der Landwirtschüft

    Berlin (ADN). Das Presseamt beim Vorsitzenden des Ministerrates teilt mit: Der Ministerrat beschloß am Donnerstag Maßnahmen zur Leitung und Koordinierung der Produktion von Chemieanlagen. Es wurde ein Komitee für Chemieanlagenbau beim Ministerrat der DDR gebildet, dem Vertreter zentraler staatlicher Organe angehören ...

  • Generaldirektoren und Werkleiter berichten dem Zentralkomitee

    Im Mittelpunkt der Rechenschaftslegung: Planerfüllung 1963 und Plananlauf 1964 Erfahrungen bei der Einführung des neuen ökonomischen Systems der Planung und Leitung der Volkswirtschaft Kritik an Hemmnissen und Mängeln Brief aus Lübbenau an Walter Ulbr

    Auch die Mitglieder und Kandidaten der Betriebsparteiorganisation Kraftwerke Lübbenau wandten sich im Namen aller Werktätigen dieses Energieriesen unserer Republik vor dem 5. Plenum an das ZK und Genossen Walter Ulbricht Die Genossen, die Rechenschaft über die Ergebnisse ihrer Arbeit im Vorjahr legen, ...

  • DDR übergab in Bonn neue Beweise gegen CDU-Minister Krüger

    Oberstaatsanwaltschaft der Bundeshauptstadt übernahm Ermittlungsverfahren

    Bonn (ADN-Korr.). Im Auftrage des Generalstutsanwalts der Deutschen Demokratischen Republik, Streit, haben die Staatsanwälte Foth und Ender am Donnerstag den zuständigen Justizorganen in Bonn vernichtendes Belastungsmaterial gegen den CDU-Minister und CDU-Bundestagsabgeordneten Krüger auf dem Wege der Rechtshilfe übergeben ...

  • Leunaarbeiter wählten Produktionskomitee

    Berlin (ADN/ND). Rund 1000 Gewerkschaftsvertrauensleute der Leuna-Werke „Walter Ulbricht" wählten am Donnerstag einstimmig das Produktionskomitee dieses größten Werkes der DDR und beschlossen den Betriebskollektivvertrag 1964. Der Vorsitzende des Volkswirt- Schaftsrates, Minister Alfred Neumann, gab ...

  • Kosmisches System Elektron 1

    Mächtige sowjetische Rakete bringt zwei Raumstationen auf Umlaufbahnen um die Erde

    Moskau (ADN). In der Sowjetunion sind am Donnerstag zwei wissenschaftliche Stationen mit der Bezeichnung „Elektron 1" und „Elektron 2" als kosmisches System gestartet worden. Sie wurden mit Hilfe einer mächtigen Trägerrakete auf Bahnen künstlicher Erdsatelliten gebracht, die wesentlich voneinander differieren ...

  • Sozialdemokraten . beim deutschen Gespräch

    Wir veröffentlichen heut« auf den Seiten 4 und 5 das Protokoll einer Aussprache des Ersten Sekretärs des ZK und Vorsitzenden des Staatsrates der Deutschen Demokratischen Republik, Walter Ulbricht, mit 43 Funktionären der SPD und des DGB. Walter Ulbricht betonte dort: Zentrale Frage des deutschen Gesprächs ist die Sicherung des Friedens ...

  • Erneute Verhandlungen Wendt—Korber

    Berlin (ADN). Das Presseamt beim Vorsitzenden des Ministerrates der DDR teilt mit: i,Die Verhandlungen zwischen dem Vertreter der Regierung der Deutschen Demokratischen Republik, Staatssekretär Erich Wendt, und dem Vertreter des Westberliner Senats, Senatsrat Horst Korber, über die Weiterführung der Passierscheinübereinkunft vom 17 ...

  • Bauern demonstrieren gegen EWG

    Kaiserslautern (ADN). Mehr als 6000 Landwirte aus der Rheinpfalz beteiligten sich am Donnerstagnachmittag an einer Großkundgebung der pfälzischen Bauern- und Winzerschaft in Kaiserslautern gegen die bauernfeindliche EWG- Politik Bonns. Die Aktion soll Auftakt zu einer großangelegten Aufklärungskampagne der pfälzischen Bauern sein ...

  • J. R. Becher-Haus eingerichtet

    Berlin (ND). Als ein Literaturmuseum neuer Art wird am heutigen Freitag die Dichter-Gedenkstätte „Johannes R. Becher-Haus" in Berlin-Niederschönhausen, Majakowskiring 34, eröffnet. In diesem Hause wohnte der Dichter von 1945 bis zu seinem Tode. Zahlreiche, zum Teil noch unbekannte, historisch und literarisch reizvolle Dokumente, Fotos, Briefe und Manuskripte bringen Leben und Werk Johannes R ...

  • Umlaufbahnen der Stationen

    Nach vorläufigen Angaben sind die kosmischen Stationen auf Bahnen gebracht worden, die den Berechnungen nahekommen, und zwar mit folgenden Parametern: „Elektron 1" mit einem Perigäum von 406 Kilometern und einem Apogäum von 7100 Kilometern, „Elektron 2" mit einem Perigäum von 460 Kilometern und einem Apogäum von 68 200 Kilometern ...

  • Schon 5 Medaillen für UdSSR

    Nach dem Eiskunstlaufsieg des Paares Ludmilla Beloussowa/Oleg Protopopow errangen die Aktiven der Sowjetunion am Donnerstag vier Medaillen: Drei Eisschnelläuferinnen der 500-m-Distanz standen auf dem Siegerpodest: Lydia Skoblikowa, Irina Jegorowa und Tatjana Sidorowa. Im 30-km- Langlauf holte sich Igor Worontscbichin die Bronzemedaille ...

  • Krüger mußte Rücktritt anbieten

    Bonn (ADN). Unmittelbar nach der Überreichung von schwerbelastenden Materialien durch Staatsanwälte der DDR an Bonn hat der zwangsbeurlanbte westdeutsche Revanchistenminister Krüger am Donnerstag seinen Rücktritt angeboten. Wie die amerikanische Nachrichtenagentur UPI berichtet, machte Krüger dieses Angebot dem Bonner Sonderminister Krone in einem Gespräch ...

  • Erforschung der Strahlungsgürtel

    Die Hauptaufgabe der Raumstationen ist das gleichzeitige Studium des inneren und des äußeren Strahlungsgürtels der Erde und der mit ihnen verbundenen physikalischen Erscheinungen. Die Erforschung der Strahlungsgürtel wird helfen, wertvolle Daten über Natur, räumliche Verteilung und Energiespektrum der geladenen Teilchen zu erhalten ...

  • „Ranger 6" zum Mond

    Cape Kennedy (ADN). Die USA haben am Donnerstag einen interplanetaren Flugkörper zum Mond gestartet. „Ranger 6" soll in 66 Stunden den Erdtrabanten erreichen. Die „Ranger 6" soll auf dem Mond zerschellen. Zuvor sollen jedoch sechs in der Kapsel untergebrachte Fernsehkameras rund 3000 Bilder von dem Mondgebiet übertragen ...

  • Alle Systeme funktionieren

    Die Funkmeßinformationen, die von den Raumstationen, „Elektron 1" und „Elektron 2" aufgenommen worden sind, bestätigen, daß alle Systeme normal funktionieren.

Seite 2
  • Noch einmal: Selbstbestimmung der Westdeutschen

    Der Londoner Rundfunk sah sich dieser Tage veranlaßt meinen Mitte Januar im „ND" veröffentlichten Beitrag „Herr Erhard und die Selbstbestimmung der Westdeutschen" zum Gegenstand eines ausführlichen Kommentars zu machen. Dem Londoner Rundfunk mißfiel dieser Beitrag. Er beschwerte sich bitter über die von uns benutzte Bezeichnung „Westzonenstaat" ...

  • DDR-Beweismaterial gegen Krüger

    (Fortsetzung von Sette 1) 4. Krüger war unter allen Richtern des Sondergerichts der brutalste. Aus den Zeugenaussagen ist erwiesen, daß Krüger den Angeklagten die gesetzlich vorgeschriebenen Verteidiger verweigerte mit der Erklärung r „Polen, Juden und Zigeuner brauchen keine Rechtsanwälte." Durch neu ...

  • Vermeidbar

    Eine «robe Provokation amerika^ nischer Besatzer hat sinnlose Todesopfer gefordert. Was sie mit einem Militärflugzeug im Luftraum der DDR unternahmenj konnte gar nicht anders enden, als es geendet Ist. Die Urheber tragen die ganze Verantwortung. Es ist ihnen doch bekannt, daß die DDR ein souveräner Staat Ist Sie wissen auch, daß dieser Staat dem Warschauer Vertrag angehört und' daß es die gemeinsame Verpflichtung der Vertragsstaaten ist, ihr Gebiet gemeinsam zu schützen ...

  • Washingtons Proteste nicht überzeugend

    TASS zur USA-Luftprovokation

    .Washington (ADN). Der Washingtonei Korrespondent der Nadirichtenagentui TAS$ schreibt zum Abschuß eines USA- Düsenflugzeuges über dem Territorium dei DDR: „Die amerikanischen und ausländischen Korrespondenten bestürmten gestern den ganzen Tag das Außenministerium, um zu erfahren, wer das amerikanische Militärflugzeug1 in den ...

  • Auschwitz-Mörder leugnen schamlos

    Prof. Kaul: Wahrheitsfindung wird hier nicht gefördert

    Frankfurt (Main) (ADN). „Ich verzichte auf die Befragung sämtlicher Angeklagten, da hier eine Förderung der Wahrheitsfindung nicht zu erwarten Ist", erklärte Prof. Dr.' Kaul, Nebenkläger für» DDR-Bürger, deren Angehörige in Auschwitz ermordet wurden, am Donnerstagmorgen im Frankfurter Auschwitz-Prozeß ...

  • Konzerndirektoren der IG-Farben gehören auf die Anklagebank »Der Rotfabriker" leuchtet hinter die Kulissen des Auschwitz-Prozesses

    Berlin (ND). Auf der Anklagebank m Auschwitz-Prozeß von Frankfurt (Main) müßten neben den 22 SS-Verbrechern Luch Direktoren des IG-Farben-Konzerns sitzen! Das fordert die Zeitung der KPD- Betriebsgruppe Farbwerke Hoechst, „Der Rotfabriker", In Ihrer jüngsten Ausgabe, He uns von Arbeitern des Konzernbetriebes zugesandt wurde ...

  • Albertz: Weiter mit DDR verhandeln

    Störversuche der Bonner Ultras entschieden zurückgewiesen

    Berlin (ND/ADN). Der Westberliner Bürgermeister Heinrich Albertz (SPD) hat sich auf einer Veranstaltung der Jungsozialisten in der URANIA für Weitere Verhandlungen mit der Regierung der DDR ausgesprochen. Albertz erklärte — unter deutlicherJArispi«lühg>auif die-wütenden Störversuche der Ultras in ...

  • „Wer, in die DDR reist, macht sich verdächtig**

    Berlin (Np). Jeder Bundesbürger, der zum Besuch seiner Verwandten in dia DDR fährt kommt in den Verdacht landesverräterischer Beziehungen. Das geht aus einem Korrespondentenbericht der „Frankfurter Rundschau" vom 30. Januar hervor. Der Korrespondent verweist auf: den Leiter der Wolfsburger Industrie- ...

  • Nur ein Daumen

    „Der Hackenstiel", KPD-Betriebszeitung auf der Zeche „Westfalen", unterrichtet die Belegschaft von unmenschlichen Methoden, mit denen die Zechendirektion verletzte Kumpel behandelt. „Vor einigen Tagen quetschte sich ein Kollege unserer Schachtanlage vom Daumen ein Glied ab", schreibt „Der Hackenstiel'' ...

  • Komitee für Chemieanlagenbau gebildet

    (Fortsetzung von Seite l) Der Aufbau des Staatlichen Komitees und seiner Organe wird schrittweise durchgeführt. Es werden Bezirkskomitees gebildet. Nachdem sie voll arbeitsfähig sind, sollen sie die Leitung der MTS/RTS übernehmen und den Aufbau der Kreisbetriebe für Landtechnik organisieren. Vom Ministerrat wurden ferner Ordnungen für die Planung, Vorbereitung ■und Durchführung der Investitionsvorhaben in der Energiewirtschaft und in der Kohleindustrie verabschiedet ...

  • DER BEB8Z-BBBEITERI Itltune PttXtP-BfTtlf.BSCPt!l*(tJUtufüflßll >//. IjnmiDlIllllimilllllllWlllwmWWIWWlIlWIHJlWI/IIr Fladung-Prozefi» vorläufig ausgesetzt

    Düsseldorf (ADN/ND). Der Prozeß gegen Klara Fladung und Grete Hoff mann vor der 4. Politischen Strafkammer des Landgerichts Düsseldorf wurde am Donnerstag auf „unbestimmte Zelt" - ausgesetzt Landgerichtsdirektor Böhm gab bekannt daß Klara Fladung, die 61jährige Ehefrau des ebenfalls vor dem Düsseldorfer Landgericht angeklagten westdeutschen Verlegers Hans Fladung, auf Grund ihres bedrohlichen Gesundheitszustandes nicht verhandlungsfähig ist ...

  • Freiheit für die KPD!

    »Der Städtische Besen »Betriebszeitung der KPD für die Städtischen Betriebe in Ludwigshafen (Rhein), fordert, sofort alle öffentlichen Ämter in Ludwigshafen und in der ganzen Bundesrepublik von ehemaligen Gestapo-, SS- und sonstigen Naziverbrechern zu säubern. Zum Anlaß für diesen Appell nahm die Zeftung die von der Öffentlichkeit erzwungene Verhaftung des Ludwigshafener Kripochefs Georg Fleischmann, der u ...

  • Wehner/Erler in der SPD unbeliebt

    Bonn (ADN). Scharfe Kritik an der Politik der Wehner/Erler-Gruppe in der SPD-Führung, von der die Bestrebungen der Ultras nach Verfügungsgewalt über Atomwaffen unterstützt werden, übt Anton Kulzer aus München in einem vom sozialdemokratischen „Vorwärts" veröffentlichten Leserbrief. „Die Tatsache^ daß die Bundeswehr auch von Leuten geführt wird, die unter Hitler Karriere gemacht haben, trägt nicht dazu bei, bei Sozialdemokraten Sympathie für die neue Armee zu wecken", betonte Kulzer, , ...

  • Über 5000 Hinweise zum Jugendgesetz

    . Hoyerswerda (ND). Der JugendausschuC der Volkskammer setzte am Donnerstag seine Arbeitstagung im Kreis Hoyerswerda fort, die das Mitglied des Staatsrates Horst Schumann leitete. In- Anwesenheit zahlreicher junger Arbeiter und FDJ-Mitglieder aus Betrieben und LPG erstattete Horst Grenz, der Leiter des Amtes für Jugendfragen beim Ministerrat den Bericht der Kommission des Ministerrates zur Ausarbeitung des neuen Jugendgesetzes ...

  • Westberliner für weitere Abkommen

    .-.Ein.Rentner entgegnete ihm, daß er und Hunderttausende andere Westberliner der DDR-Regierung und dem Westberliner Senat dankbar seien, die Passierscheinregelung getroffen zu haben. Ein Betriebsrat einer großen Westberliner Firma hielt Amrehn entgegen, daß die Arbeiter und Angestellten weitere Verhandlungen über die Ausgabe von Passierscheinen fordern ...

  • Glückwunsch des ZK

    Genosse Josef Fiedler 60 Jahre

    Berlin (ND). Herzlich beglückwünscht das Zentralkomitee Genossen Josef Fiedler, Sekretär einer Abteilungsparteiorganisation im Steinkohlenwerk „Martin Hoop" Zwickali, der heute seinen 60.' Geburtstag 'begeht. Genosse Josef Fiedler folgte 1951 dem Ruf der Partei, in der Steinkohlenindustrie zu arbeiten ...

  • Neokolonialismus

    (Fortsetzuna von Seite 1)

    Tage wiederum, daß die gestrigen Kolonialherren mit den Methoden des Neokolonialismus, von dem die „Ghanaian Times" spricht; ihre wirtschaftliche Macht und politischen Einfluß zu konservieren bestrebt sind. Diese Methoden reichen von den Verlockungen sogenannter Dollar- und Westmarkhilfe bis zur politischen Einmischung, von ökonomischem Druck bis zur brutalen Gewaltanwendung ...

  • Den Prozeß sofort absetzen!

    London (ADN-Korr./ND). „Wenn den westdeutschen Behörden wirklich an einer Verbesserung der Beziehungen swischen unseren Ländern gelegen ist, dann sollten sie sofort die Verfolgung des kranken Hans Fladung einstellen", fordern Sybil Thorndike und ihr Gatte, Sir Lewis Casson. zwei der bedeutendsten englischen Schauspieler und Mitglieder des nFladunc-Verteidigungskomitees" am Mittwoch in tfer „Times" ...

  • Jugoslawische Delegation in Berlin

    Berlin (ADN). Eine'Delegation der Sozialistischen Föderativen Republik Jugoslawien traf am Öonnerstagabend in Berlin zu Verhandlungen über den Abschlu£ eines Konsularvertrages zwischen dei DDR und,der SFRJ ein. Die Delegation wird von dem Bevollmächtigten Minister Im Staatssekretariat für Auswärtige ...

  • NEUES DEUTSCHLAND

    , DAS REDAKTIONSKOLLEGIUM Hermann Axen, Chefredakteur; Eberhard Heinrich. Hajo Herbell, Dr. Ganter Kertzscher, stellv. Chefredakteure; Armin Greim, Redaktionssekretär: Horst Bitschkowski, Harri Czepuck. Walter Florath, Dr. Rolf Gutermuth, Georg Hansen, Willi Köhler, Karl-Ernst Reuter, • Lieselotte Thoms ...

  • Niedergeschrien

    Berlin (ND). Nach Redaktionsschluß erreichte uns die Nachricht daß Amrehn am Donnerstagabend auf einem Jugendforum in Schöneberg mit seinen verhanlungsfeindllchen Ansichten den schärfsten Widerspruch der Teilnehmer herausforderte. Das Forum mußte abgebrochen werden.

  • Amrehn bei Mitgliedern der CDU abgeblitzt

    Berlin (ADN). Eine Abfuhr erhielt am Mittwochabend der Westberliner CDU- Vorsitzende Amrehn auf einer Versammlung seiner eigenen Partei im Rathaus Steglitz, als er erneut gegen jede Weiterführung der Verhandlungen zwischen Senat und DDR-Regieruns auftrat.

  • Gegner jeder Entspannung

    Im Stile eines kalten Kriegers hatte Amrehn „jedes noch so geringe Entgegenkommen" gegenüber der DDR in der Passierscheinfrage entschieden abgelehnt. Der Senat hätte die Vereinbarung vom 17. Dezember 1963 unter keinen Umständen abschließen dürfen.

  • Staatsanwalt beharrt auf Anklage

    Staatsanwalt Dr. Wäscher erklärte in einer Stellungnahme zu dem Gutachten, die Staatsanwaltschaft werde sich vorbehalten, „etwa im Herbst dieses Jahres" die Verhandlungsfähigkeit von Frau Fladung erneut prüfen zu lassen. .;i

Seite 3
  • Steckbriefe für das *Q"

    Das Karl-Marx-Werk nimmt als größter Armaturenproduzent der DDR unter den Zulieferbetrieben für die Investvorhaben der führenden Zweige unserer nationalen Wirtschaft einen bedeutenden Platz ein. Durch die vorrangige Entwicklung dieser Zweige, besonders der Chemie und der Energiewirtschaft, ergeben sich eine Reihe neuer Probleme ...

  • Erfahrungen von 1963

    besser nutzen

    Das Bau« und Montagekombinat Kohle und Energie war im Jahre 1963 mit 85 Prozent der Gesamtkapazität des Kombinates auf volkswirtschaftlich wichtigen Vorhaben der führenden Industriezweige eingesetzt. Die Hauptaufgabe des Kombinates war die Sicherung der notwendigen Bauleistungen als Hauptauftragnehmer für den Bauanteil der Investitionsvorhaben ...

  • Staatsplanobjekte vorfristig übergeben

    Vor dem Industriezweig stand im vergangenen Jahr die Aufgabe, den großen Bedarf an elektrotechnischen Anlagen und Ausrüstungen für die volkswirtschaftlich wichtigen Investitionsvorhaben unseretÄepublik in bester Qualität zu decken. Darüber hinaus galt es, die Zulieferungen für alle Maschinenbauprpgramme und den direkten Export zu sichern ...

  • Sozialistischer Wettbewerb brachte mehr Fisch

    Dank diesen guten Ergebnissen konnte die Versorgung der Werktätigen mit Fisch und Fischwaren aus eigenem Aufkommen 1963 spürbar verbessert werden. Der Anteil der eigenen Fänge an der Gesamtversorgung konnte gegenüber 1962 gesteigert werden. Hinter diesen Zahlen steckt eine unermüdliche Arbeit der Parteiorganisationen in den Betrieben der Fischwirtschaft ...

  • Arzneimittel aus eigener Produktion

    Im Jahre 1963 gelang es der pharmazeutischen Industrie erstmalig, die volle Abdeckung des Inlandbedarfs mit allen wichtigen Arzneimitteln zu garantieren. Wichtige Spezialitäten und Substanzen konnten im Inland produziert werden, so daß nur noch ein geringer Import solcher Erzeugnisse durchgeführt, wurde, ...

  • Rechenschaft zum 5. Plenum des ZK

    Die Generaldirektoren der WB und Werkleiter wichtiger Großbetriebe der DDR berichteten zum 5. Plenum dem Zentralkomitee und dem Ersten Sekretär des ZK und Vorsitzenden des Staatsrates, Genossen Walter Ulbricht, über die wichtigsten Ergebnisse und Probleme der Erfüllung des Planes 1963 und des Plananlaufs ...

Seite 4
  • Die Erfahrungen der DDR studieren

    Sie sagen vielleicht, das eine oder andere sei bei uns noch nicht vollkommen. Das: hat auch niemand behauptet. Der Aufbau des Sozialismus ist ein komplizierter Prozeß. Die Überwindung des Kapitalismus und seiner Überreste ist ein Prozeß, der mehr als zehn Jahre dauert Ohne Zweifel haben viele Menschen noch alte Gewohnheiten aus der kapitalistischen Zeit ...

  • Freiheit für das arbeitende Volk

    Wir sind hier als Vertreter der Arbeiterklasse und haben die Leitung der Staatsmacht In der Hand. Die Betriebe der Deutschen Demokratischen Republik gehören dem Volke. Es gibt bei uhs weder Monopolkapitalisten noch kapitalistische Großbanken. Das Gebäude, in dem Herr Schacht, der frühere Präsident der Reichsbank, residierte, haben wir als SED übernommen ...

  • Der weg zu einem friedlichen Deutschland

    Wir haben die Grenze doch nicht geschaffen, sie wurde von den drei Westmachten und den herrschenden Kreisen Westdeutschlands gemeinsam durch die Einführung der Separatwährung und Schaffung des Separatstaates gezogen. Genosse Robert (SPD), Westdeutscher Gesprächsleiter: Ich habe mich, nachdem der Genosse Walter Ulbricht den Brief an Erhard geschrieben hatte, mit einigen Funktionären unterhalten ...

  • Lehren des Berliner Abkommens

    Das Berliner Abkommen zwischen den Vertretern der Regierung der DDR und des Senats von Westberlin hat gezeigt, daß es auf dem Wege von Verhandlungen möglich ist, zur Verständigung über bestimmte Fragen zu kommen. Der Regierende Bürgermeister Westberlins, Herr Bwtndt, sagte kürzlich, es sei notwendig, aus den Schützengräben des kalten Krieges herauszukommen ...

  • Wer muß Vorleistungen bringen?

    Walter Ulbricht: Manche fordern von uns, wir sollten bestimmte Vorleistungen bringen. Warum sollen wir Vorleistungen bringen und in Ruhe zusehen, wie der Revanchismus die Hetze gegen die DDR. schürt? Warum treten die Arbeiterklasse und die SPD in Westdeutschland nicht energisch gegen den Revanchismus ...

  • Gehe mit der Zeit nimm teil am deutschen Gespräch

    Wir wollen die »nationale Gangart", das Recht des deutschen Volkes, gelber Über die Wiedervereinigung Deutschlands und die friedliche Losung der deutschen Frage zu entscheiden. Die Bonner Regierung aber, die behauptet, sie *el für dal Selbstbestimmungsrecht, schlägt gleichzeitig vor, die drei Westmäcbte müßten darüber entscheiden und darüber Verhandlungen führen, Wi« die deutsche Frage zu lösen ist ...

  • Keine Einheit unter der Atombombe

    Niemand kann doch glauben, daß eine Wiedervereinigung Deutschlands unter den Bedingungen der multilateralen Atomrüstung, unter den Bedingungen ganz gleich welcher Art von Atomrüstung möglich ist. Unter der Atombombe kann man Deutschland nicht vereinigen, das geht nicht Man kann Deutschland nur unter den Bedingungen der allgemeinen und vollständigen Abrüstung vereinigen ...

  • Die Verantwortung der Arbeiterklasse und ihrer Organisationen

    Angesichts dieser Lage müssen sich die Arbeiterparteien und die Gewerkschaften in beiden deutschen Staaten darüber im klaren sein: Wer wirklich für ein friedliches Deutschland und für die Wiedervereinigung ist, der muß zuerst für die Verständigung zwischen den beiden Arbeiterparteien iund zwischen den Gewerkschaften sein ...

  • Unheilvoller Antikommunismus

    Genosse Karl, Nordrhein-Wfestfalen: Wenn ich in der Zahlstelle der Gewerkschaft sage: Hört mal zu, Kollegen, wie denkt Ihr euch das, wollen wir nicht mal Kontakte mit dem FDGB aufnehmen, wollen wir nicht mal eine Studienkommission rüberschlcken und das Gespräch in Gang bringen — dann weiß ich, daß ich meine Funktion und Stellung verliere ...

  • Unter Arbeitern keine Diplomatie

    Das alles habe ich nur gesagt, damit von vornherein eine Atmosphäre der Aufgeschlossenheit zustande kommt und die Genossen nicht etwa denken, sie müßten hier diplomatische Reden halten, weil sie im Slaatsratsgebäude sind. Wir sprechen so, w*e sich das für uns als Kommunisten und für Sie als Sozialdemokraten geziemt ...

  • Der Inhalt Her nationalen Frage

    Die zentrale Frage, um die es bei diesem deutschen Gespräch geht, ist die nationale Frage. Sie besteht nach unserer Meinung In der Sicherung des Friedens. Ohne die Sicherung des Friedens ist eine Lösung der deutschen Frage und die Einheit Deutschlands nicht möglich. Ohne die Abrüstung kann es keine Wiedervereinlgung ...

  • Nationale Gangart

    Daß es dabei nicht um kleine taktische Fragen geht, haben doch die öffentlichen Erklärungen Herrn Barzels im westdeutschen Fernsehfunk gezeigt, in denen er dagegen Stellung nahm, daß die weitdeutsche Bundesrepublik von der DDR „auf die nationale Gangart gedrängt Wird". Herr Barzel hat richtig erfaßt, worum es geht ...

  • Aus der einleitenden Rede Walter Ulbrichts

    Ich begrüße alle Genossinnen und Genossen auf das herzlichste. Sie haben um eine Aussprache gebeten. Wir führen solche Aussprachen mit Arbeitern, Gewerksehaftern und «ozialdernokratischen Genössen ata Westdeutschland «ehr gern. Wir messen dieser Aussprache die (roßte Bedeutung bei, weil sie zu dem deutschen Gespräch gehört, das gegenwärtig in allen Kreisen der Bevölkerung Westdeutschland« geführt wird ...

  • Berliner Abkommen allgemein begrüßt

    Genosse Willi, Betriebsrat, Bayern: Dazu möchte ich gleich sagen, daß das Berliner Abkommen Im allgemeinen günstig aufgenommen wordeh ist Es wurde als Beweis dafür angenommen, daß die DDR der westdeutschen Bundesrepublik in Richtung Verständigung und Entspannung mehr oder weniger entgegenkommen will ...

  • SPD muß eigene Politik machen

    Genostin Elfriede: Es ist nicht leicht Was bietet sich uns außer der Sozialdemokratischen Partei an? — Das ist eine große Partei, und wir sind bepackt mit einer gewissen Loyalität der Partei gegenüber. Walter Ulbricht: Kein Sozialdemokrat sollte seiner Partei gegenüber Illoyal sein. Er sollte nur dazu beitragen, daß sie "eine sozialdemokratische und keine CDU- Politik durchführt ...

Seite 5
  • Eishockey

    Sozialdemokraten beim deutschen Gespräch 31. Jan. 1964 Z ND / Nr. 31, Seite 5 B (Fortsetzung von Seite 4) SED, frühere programmatische Forderungen der SPD durchführen. Die Vereinbarungen, die die Gewerkschaften der vier Zonen getroffen haben, haben wir auch durchgeführt, das kann ich beweisen. Zuruf: Auch die Prager Erklärung des SPD-Parteivorstandes von 1934! Das alles haben wir durchgeführt ...

  • Worin besteht die Deutschlandpolitik der SPD?

    Walter Ulbricht: Ich möchte eine Zwischenfrage stellen, wenn die Genossen gestatten. Uns ist nicht klar, worin eigentlich die Deutschlandpolitik der SPD besteht und welche Vorstellungen die Genossen von der Deutschlandpolitik der SPD haben? Warum frage ich? Weil Sie gesagt haben, daß die SPD manche Fragen vielleicht diplomatisch stellen muß ...

  • Hatte es die DDR leichter?

    Die SPD-Mitglieder selber tragen die Verantwortung, wenn sie solche Leute wählen. Bei uns kann es gar nicht passieren, daß z. B. ein Millionär Kreissekretär oder Kreisleitungsvorsitzender wird. Bei uns werden die Kandidaten In der Mitgliederversammlung geprüft. Dann wird gewählt. Bei euch fehlt diese Demokratie ...

  • Was ist nationale Politik?

    Was verstehen wir denn unter nationaler Politik? Nationale Politik Ist eine Politik, die verhindert, daß Deutschland jemals wieder Ausgangspunkt eines Kriege« wird. Eine andere nationale Politik als die der Überwindung des deutschen Revanchismus und Militarismus gibt es nicht. Nach zwei Weltkriegen kann das deutsche Volk keine andere nationale Politik betreiben, und die Kraft, die am konsequentesten für diesa nationale Friedenspolitik ist, das Ist die Arbeiterklasse ...

  • (Fortsetzung von Seite 4)

    SED, frühere programmatische Forderungen der SPD durchführen. Die Vereinbarungen, die die Gewerkschaften der vier Zonen getroffen haben, haben wir auch durchgeführt, das kann ich beweisen. Zuruf: Auch die Prager Erklärung des SPD-Parteivorstandes von 1934! Das alles haben wir durchgeführt. Aber der Parteivorstand der SPD macht nicht mit ...

  • Hilfe für die SPD

    Walter Ulbricht: Ich will den Genossen Norden ttwas erganzen: In dieser Politbürositzung fragte ein Genosse, nachdem ich meine Meinung dargelegt hatte: Was soll das Resultat sein? Darauf habe ich folgendes gesagt: Der Zweck ist die Herbeiführung einer Entspannung dort, wo die Gefahren am größten sind, nämlich in Westberlin ...

  • Wer gab den Anstoß?

    Genosse Franz: Ich möchte auf die Ausführungen des Genossen Walter Ulbricht eingehen. Er fragte, ob die Sozialdemokratische Partei eine Konzeption in der Deutschlandfrage habe. Meine Meinung kann falsch sein, aber ich denke, daß die Sozialdemokratische Partei bis zur Pariser Gipfelkonferenz eine Konzeption in der Deutschlandfrage besaßt Ob die gut oder schlecht war, ist eine andere Sache ...

  • W ehner wollte Adenauer retten

    Die SPD ist mit ihrem Deutschlandplan gegen diesen Plan aufgetreten und hat sich bemüht, eine eigene Deutschlandkonzeption auszuarbeiten. Wir haben damals erklärt: Obwohl wir in manchem mit dem Vorschlag nicht einverstanden sind, unterstützen wir den Deutschlandplan der SPD. Über die Ziele konnte man verschiedener Meinung sein, aber es wurden Vorschläge gemacht, und wir werden Vorschläge, die der Verständigung in Deutschland dienen, unterstützen ...

  • Eigene Politik ausarbeiten

    Wehner und Erler können zwar noch einige Leute in Westdeutschland betrügen, aber das ist doch, keine Deutschlandpolitik. Die Arbeiterklasse in Westdeutschland muß aber eine Deutschlandpolitik haben, in den Beschlüssen des Gewerkschaftskongresses Ist das zum Teil enthalten, darin gibt es gewisse Grundelemente einer Deutschlandpolitik ...

  • Keine Sympathien für Revanchepolitik

    Es gibt einen Ausweg; denn durch die Veränderung des Kräfteverhältnisses in der Welt ist eine andere Lage entstanden. Nach den Erfahrungen zweier Weltkriege wird es in der Weit niemanden mehr geben, der Sympathien für die deutschen Revanchisten empfindet und ihren Forderungen nachgibt. Nicht einmal das amerikanische Volk wird bereit sein, sich für die westdeutschen Revanchisten zu opfern, und die Engländer erst recht nicht ...

  • Die Verantwortung der westdeutschen Arbeiter

    Die sozialdemokratische Parteiführung wirft uns vor, wir wollen unser System auf Westdeutschland übertragen. Daa schlagen wir nicht vor. Sie selber müssen die Politik ausarbeiten und den Kampf führen zur Überwindung der reaktionären militaristischen Kräfte und der großen Rüstungsmonopole. Die Sowjetunion und das sozialistische Lager, auch die Nationalstaaten, helfen Ihnen, indem sie uns eine internationale Entspannung kämp-i fen ...

  • Schlußwort Walter Ulbrichts Die Arbeiterklasse braucht eine eigene Konzeption

    Die Aussprache war sehr interessant. In ihrem Mittelpunkt stand das Bestreben, eine Entspannung in den Beziehungen zwischen den beiden deutschen Staaten und auch zwischen den Arbeiterparteien und Organisationen herbeizuführen. Ich gebe wohl die Auffassung aller wieder, wenn ich sage, daß alle der Meinung sind, daß miteinander gesprochen, miteinander verhandelt werden muß ...

  • Herzlichen Dank für die offenen Worte

    Westdeutscher Gesprächsleiter: ich möchte dem Genossen Walter Ulbricht für seine offenen Worte danken, syj* eind noch nicht in allen Dingen einig. Aber wir Wollen uns als ehrliche Genossen an einen Tisch setzen, wir wollen im Gesprach bleiben und etwas dafür tun, daß der Frieden gesichert und der Krieg verhindert wird ...

Seite 6
  • Ist mit Jungverheirateten wirklich nichts anzufangen?

    Vor unseren Gesprächen waren wir bei einigen aktiven Funktionären auf solche Argumente gestoßen: Es kommen ja doch nur die gleichen zu den Veranstaltungen. Die berufstätigen Frauen haben entweder keine Zeit, oder sie nehmen sich keine für Veranstaltungen im Wohngebiet Mit den jungen Frauen ist sowieso nichts anzufangen ...

  • Wer muß den ersten Schritt tun ?

    Ursula Ballerstein, Hausfrau, 36 Jahre, ein Kind: „Über manches, was ich in der Zeitung lese und im Rundfunk höre, ist mein Mann ein guter Gesprächspartner. Am gesellschaftlichen Leben im Wohngebiet habe ich keinen Anteil. Es fällt mir schwer, den ersten Schritt zur Gemeinschaft zu tun, wenn man so ruhig ist wie ich ...

  • Müssen abends die Türen zu sein?

    Birgit Piotrowski, Buchhalterin, 20 Jahre: „Ich bin meistens allein. Noch nicht einmal alle Mieter kennt man. Dabei wohnen wir schon länger als ein Jahr hier. Wenn ich abends nach Hause komme, sind die Türen der Nachbarn zu. Jeder ist mit sich beschäftigt." Elfriede Hoberg. Hausfrau* 39 Jahre, zwei Kinder: „Mein Mann hat als Werkleiter einen für die Gesellschaft verantwortungsvollen und schweren Dienst ...

  • Neuererzentrum

    Wissenschaftlich-technische Vortrage und Ausstellungen bietet auch im Februar das Programm des Berliner Neuererzentrums. So wird* am 6. Februar eine Lehrschau über „Neue Verfahren im Werkzeugbau unter Berücksichtigung der Standardisierung" im Plastik-Werk in Friedrichshagen eröffnet werden. Ingenieure, Chemiker und andere Wissenschaftler , und Techniker aus verschiedenen Städten der DDR haben sich bereit erklärt, ihre Kenntnisse in Vorträgen weiterzuvermitteln ...

  • Zum Fest der Jugend

    Der Haupttrakt innerhalb des Neubaues des S-Bahnhofs Alexanderplatz wird sich bis zum Pfingstfest in seiner ganzen Pracht präsentieren. Das ist der Beitrag der am Bau beteiligten Werktätigen aus 60 Betrieben der DDR zum Deutschlandtreffen der Jugend in Berlin. Fünf Aufgänge und drei Rolltreppen stehen dann für den Publikumsverkehr zur Verfügung ...

  • Wer kennt den Täter?

    Einen Einbruch in ein Textilwarengeschäft verübte am Sonnabend, dem 25. Januar, gegen 17.30 Uhr, ein bisher unbekannter Täter in Berlin N 58, Schönhauser Allee 65. Der Täter, der vom Hof aus durch ein Toilettenfenster in das Geschäft eindrang, ergriff die Flucht, als sich plötzlich die Alarmanlage auslöste ...

  • Viele Interessen manche Vorbehalte

    ND-Streifzug in Magdeburger Wohnbezirken

    Die erste Etappe des ND-Streifzuges war Magdeburg. Im Wohngebiet 5, Reform/Hopfengarten, sprachen Korrespondentinnen unserer Zeitung aus Leipzig, Erfurt, Potsdam und Magedburg, Mitarbeiter der Nationalen Front, des Kulturbundes und Abgeordnete .mit fast 40 Frauen. Sie fanden ein offenes Ohr und bereitwillige ...

  • Knopfloch verfehlt...

    In den Magdeburger Wohngebieten gibt es viele Männer und Frauen, die sich sehr bemühen, das gesellschaftliche Leben im Wohngebiet zu fördern und zu führen. Sie leisten eine große, verdienstvolle Arbeit. Nicht immer scheint deren Ergebnis den Aufwand zu lohnen. Aus mancher Schwierigkeit der täglichen Kleinarbeit, ja auch aus manchem Fehlschlag erwuchsen zum Ursula Dertz, Angestellte, 22 Jahre, ein Kind: „Wir möchten gern die Grünfläche vor unseren Neubaublocks im NAW errichten ...

  • Spielplan

    Deutsche Staatsoper, geschlossen Komische Oper, 19 Uhr: „La Boheme"***) Metropol-Theater, 19 Uhr: „Mein schöner Benjamino" **♦) Deutsches Theater, 19.30 Uhr: „Iphigenie auf Tauris" ••) Kammerspiele, 19.30 Uhr: „Der Biberpelz" •**) Berliner Ensemble, 19 Uhr: „Die Dreigroschenoper" **) Volksbühne, 20 Uhr: „Mein Freund" *•*) Maxim Gorki Theater ...

  • 19.30 Das elfte Gebot 19.30 Steine,Im Weg Keine Vorstellung t

    19.00 Brecht-Abend Nr. 3 Der Messingkauf 11.00 Brecht - Lieder und Gedichte für Kinder 19.00 Die Tage d. Comm, 19.00 Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui 19.00 Die Dreigroschenoper 18.00 1 Der Ritter 21.00 j vom Mirakel 19.00 Diener zweier Herren 19.00 Der Hauptmann , von Köpenick 19.00 Eine Rosine In der Sonne 19,30 Die Reise um die Erde in 80 Tagen 19 ...

  • 20.00; Rummelplatz

    19.30 Hansel und Cretel Keine Vorstellung 19.30 Fieber 19.30 Der Tartüff 19.30 Die Mitschuldigen Berliner Ensemble 19.00 Sehweyk im zweiten Weltkrieg 19.00 Diener zweier Herren Keine Vorstellung 19.00 Schloß Gripshölm —) Theater der Freundschaft 15.00 Rotkäppchen 15.00 Unser kleiner Trompeter 15.00 Quartett mit Schlage« 14 ...

  • Betriebsstörungen

    Zu Zugausfällen auf dem Ostbahnhof und dem Bahnhof Friedrichstraße kam es am Mittwoch in der Zeit von 19.30 bis 20 Uhr wegen Störungen an der Femsteuerung für den Betriebsstrom. Verspätungen und Zugausfälle entstanden am Mittwoch zwischen 17.53 und 18 Uhr sowie zwischen 18.11 und 18.20 Uhr durch einen Dauerkurzschluß zwischen den S-Bahnhöfen Baumschulenweg und Treptower Park ...

  • Mehr über Erziehungsprobleme — eine unberechtigte Forderung ?

    Ilse Bastian, z. Z. Hausfrau, 30 Jahre, ein Kind: „Warum macht man nicht jetzt im Winter für die Mütter Vorträge über Erziehungsprobleme im Treffpunkt Leipziger Chaussee, während sich die Kinder auf der gegenüberliegenden Eisbahn tummeln können." Margarete Basan, Hausfrau, 38 Jahre: i,Mein Mann ist Schriftsteller, und ich bin 31 ...

  • Gegen Frost und Eis

    13 000 Tonnen Kies, das sind 43 Lastkähne mit je 300 Tonnen, und 1000 Tonnen Streusalz — 50 Waggons je 20 Tonnen — wurden in der Zeit vom S. Dezember 1963 bis. 15. Januar 1964 von der Straßenreinigung in der Hauptstadt verbraucht. 33 Zentimeter Schnee fielen in 10 Tagen. Achtmal warnte die Zentrale Wetterdienststelle Potsdam ...

  • Aus dem Zug gestürzt

    Auf dem Bahnhof Leninallee stürzte am Mittwoch um 18.45 Uhr eine Reisende aus einem einfahrenden S-Bahn-Zug und geriet mit dem Fuß zwischen Wagen und Bahnsteigkante. Sie mußte mit Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden. (ADN)

  • Metropol-Theater 20.00 Konzert (BSO) Komische Oper 19.00 Ritter Blaubart

    15.00 Im Weißen Rößl 19.00 Im Weißen Rößl (Zum 75. Male) 19.00 Die lustige Witwe 19,00 Himmel, so ein Theater (Zum 25. Male) 19.00 In Frisco ist der Teufel las 19.00 Orpheus In der Unterwelt

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  • Geknechtetes Volk

    war et »chon wirkliche Freiheit? Di« Einwohner Sansibars haben darüber ihr« eigene Meinung. Wohl wurde das Inselreich als 112. Staat in di« UNO aufgenommen, Wohl wehte über den Inseln nun eine eigene Flagge. Und der Sultan Jams,chid .bin Abdulla, bisher „Hoheit" genannt, ließ sich jetzt mit „Majestät" anreden ...

  • „Prawda" zu chinesischen Entstellungen

    Moskau (ADN). Die „Frawda" hat am Donnerstag bedauert, daß chinesisi Zeitungen den Vorschlag Nikita Ch: schtschows für ein internationales Abkc men über den Verzicht auf Gevn Anwendung entstellen und versuchen, Bemühungen der Sowjetunion und ani rer Staaten um den Frieden und internationale Entspannung zu erschv ren ...

  • Neuer Militärputsch in Saigon

    USA waren informiert / Südvietnam bricht mit Paris

    Saigon/Washington fADN/ND), Ein neuer Militärputsch Ut laut UPI in der Nacht zum Donnerstag in der südvietna- ' mesischen Hauptstadt Inszeniert worden. Im Morgengrauen hatten p^nzer den Sitz der regierenden Militärjunta - der Nachfolgerin de» gestürzten Diem-Regimas - und die Residenz des Junta-Chefs Duong van Minh umstellt ...

  • Die nächsten Ziele

    Wahrend in Sansibar aus der ganzer Welt die Anerkennungen für die Volksregierung eintrafen •— die Glückwünsche der DDR-Regierung wurden am 18. januai Über Radio Sansibar verbreitet «^ äußerten «ich die Reprä«ent«nten der Volk»- bewegung ruhig und überlegen üb«? die Ziele der Revolution, Präsident Karume ...

  • Bonn fälscht Kommunique

    Pont» (ND/ADN). Die Bonner Regierung hat in dem von ihr veröffentlichten KommunicjU* über den Rom-Besuch Erhards den Passus «ur Frage der multilateralen NATO-Atommaeht (MLF) »o entstellt, daß er nicht nur in Nuancen, sondern auch grundsatzlieh vom Italienischen Text abweicht. In der Bonner Fassung heißt es, die Regierungen hatten beschlosien, „ihre Arbeiten für die Schaffung der MLF fortzusetsen", die italienische dagegen spricht lediglich von „laufenden Studien über die MLF" ...

  • Sicherheitsrat muß eingreifen

    Der Ständige sowjetische, UNQ-Vertreter Prof. Dr. Fedorenko hat TASS zufolge am Mittwoch in einem Schreiben an den UNO-Generalsekretär darauf aufmerksam gemacht, daß die Frage der Situation auf Zypern dem Sicherheitsrat zur Erörterung vorliegt, der gemäß der UN-Charta die Aufgabe habe, praktische Maßnahmen zur Erhaltung des Weltfrieden« und der internationalen Sicherheit zu ergreifen ...

  • Abgeordnete besuchen die DDR

    Französische Senatoren traten wieder die Heimreise an

    Berlin (ADN/ND). Unter Leitung der 1 Viaepräsidentin der französischen Nationalversammlung, Jacqueline Thomö-Patenotre, trafen am Donnerstag 13 französische Abgeordnete in Berlin ein. Sie wurden vom Vorsitzenden der Interparlamentarischen Gruppe der DDR, Anton Plenikowski, »uf dem JZentralflughafen Berlin- Schönefeld herzlich willkommen geheißen ...

  • NATO-Überfall droht

    Gerade darauf — auf einen Anschlag gegen die Freiheit und Unabhängigkeit Zyperns — arbeitet man auf der Londoner Zypernkonferenz hin. Es wird ein , Plan zur Aufstellung internationaler Truppen entworfen, um angeblich Zyprioten ■ vor Zyprioten zu schützen. Die Truppen werden als international hingestellt, ...

  • Revolution der Massen

    In der Nacht zum Sonntag, dem 12. Januar 1964, peitschten Schüsse durch di« Insel. In kühnem Handitreich betttsten bewaffnete Gruppen — unterstützt vom ganzen Volk — Polizeiämter und Kasernen, die Radiostation, die Residenz des Premiers und den Sultanspalast In wenigen Stunden war da« verhaßte Regime der feudalen Ausbeuter beseitigt ...

  • WechselvoUe Geschichte

    Alt ist die Geschichte der 2647 km1 umfassenden Inselwelt und "voller Leiden für die heute etwa 300 600 Menschen zählende Bevölkerung (240 000 Afrikaner, darunter" "140 000 Schirazls, Mischlings aus Persern »und Bantus, und etwa 60 000 Araber und Inder)'. In den ersten tünt Jahrhunderten unserer Zeltrechnung kamen Einwanderer ...

  • Arbeitsplan der VAR in Genf

    *Hafez Ismail: Völker drangen *ui Lösung des Abrüstungsproblems

    Genf (ADN-Korr.). Als bedeutende Beiträge zur Internationalen Entspannung würdigte der Delegierte der Vereinigten Arabischen Republik Hafez Ismail am Donnerstag in der Sitssung des 18-Staaten- Ausschusses in Genf das Moskauer Abkommen über die teilweise Einstellung der Kernwaffenversuche sowie die von der UNO-Vollversammlung bekräftigte Verpflichtung der USA und der UdSSR, keine Kernwaffenträger in den Kosmos zu entsenden ...

  • Gomulka: Höhere Ausgaben für Landwirtschaft

    W»rfcfc«n (ADN). Als die wichtigst«» Aufgaben und Ziele der Landwirtschaft für die nächsten Jahre nannte der Erste Sekretär des ZK der PVAP, Wladyslaw Gomutk«, *uf einer Konferena der Vorsitzenden der volksrfite die Beseitigung der Notwendigkeit von Getreideimpor' ten, die bessere Versorgung der Bevölkerung mit landwirtschaftlichen Erzeugnissen und Lebensmitteln sowie die Sicherung des Exports von landwirtschaftlichen Erzeugnissen und Lebensmitteln und die Erweiterung dieses Exports ...

  • Mißachtung der Souveränität

    Die NATO-Großmächte Großbritannien und USA machen Anstalten, nach Zypern Truppen zu entsenden. Gleichzeitig wollen sie zu diesem schändlichen und gefährlichen Unternehmen auch einige Nachbarländer Zyperns heranziehen, um dem kleinen Staat das Bajonett auf die Brust zu setzen. Und das nennt sich Lösung der Zypernfrage ...

  • Kolonialwahlen

    Die Briten ließen ein Regiment Schotten aufmarschieren. So war die „Wahlordnung" gesichert, auch der schändliche Betrug der herrschenden Klasse gegenüber der ASP-Opposition. W,9 Prozent der Wahlberechtigten wählten. Die ASP erhielt zwar 54 Prozent aller Stimmen, jedoch nur 13 Sitze. ZNP und ZPPP hatten sich mit nur 46 Prozent 18 Mandate ergaunert (ZNP 12, ZPPP 8) ...

  • NA TO-In vasion bedroh t Zypern Präsident Makaribs protestiert /1ASS-Erklärung «u den gegenwärtigen Ereignissen um die Inselrepublik

    Ankara/Nikosia MoaKau (ADN/ND), Eine großangelegte militärische Invasion der NATO Jn Zypern tteh« unmittelbar bevor. Diene provokatorische Mitteilung machte am Mittwochabend der stellvertretende türkische Ministerpräsident und amtierende Außenminister, Cemal Satir. 10 000 Söldner verschiedener NATO-Staaten würden voraussichtlich Mitte kommender Woche die Inselrepublik okkupieren ...

  • Auch Tito begrüßt Neujahrsbotschaft

    Belgrad (ADN). Der Präsident der J zialistischen Föderativen Republik Ju| slawien, Josip Broz-Tito, hat in eir Antwort auf die Neujahrsbotschaft c sowjetischen Ministerpräsidenten Chi schtschow erklärt: „Wir teilen voll u ganz Ihr« Überzeugung, daß die Anw< düng von Gewalt zur Regelung von C biets- ...

  • Gruß der DDR

    Die Deutsche Demokratische Republi) hat seit der ersten Stunde der Erhebuni in Sansibar mit heißem Herzen an dei Seite des Volkes gestanden. Der Glück Wunsch unserer Regierung war eln< Selbstverständlichkeit, denn der Kamp um Freiheit und Unabhängigkeit finde uns immer an setner Seite. Und wenn di< Regierung Sansibars Ihrerseits am 29 ...

  • Gheorghiir-Dej stimml Chruschtschow zu

    Bukarest (ADN). „Die Rumänise Volksrepublik ist der Ansicht, daß e internationales Abkommen über Verzic auf Gewaltanwendung bei der Lösu: von Grenzstreitigkeiten ein wichtig Schritt zur Festigung des Friedens wäri heißt es in der am Donnerstag veröffer lichten Antwort des Vorsitzenden c Staatsrates der Rumänischen Volksrep blik, Gheorghe Gheorghiu-Dej, auf c Neujahrsbotschaft Chruschtschows ...

  • Alleinbestimmungsrecht Zyperns

    Es lat eine Innere Angelegenheit Je Staates, all? Internen Fragen zu lösen. Sowjetunion unterstützt das bereeht! Streben des ganzen Volkes von Zyp« seine Unabhängigkeit, Souveränität \ territoriale Unantastbarkeit zu sich« und verurteilt jegliche Versuche einer a ländischen Einmischung In die inne Angelegenheiten der Republik Zyp« unter welchem Vorwand und in welc Form »ie auch unternommen wer< mögen ...

  • Aktion gegen Adoula

    opoldTlll« (ADN). Anhänger des ermordeten kongolesischen Nationalhelden Patrice Lumumba haben nach Berichten, die am Mittwoch in JUopoldviUe eintrafen, am Dien«tag in der Hauptstadt der Provinz Orientale, StanleyviUe, gegen die Regierung Adoula demonstriert. AI» Hundert« Jugendliche durch die Straßen der Stadt zogen, schlössen sich ihnen mehrere hundert Polizisten an ...

  • Neues Gipfeltreffen der paktfreien Staate]

    Ktlro (ADN-Korr.). Indien und VAR sind übereingekommen, daß e neue Gipfelkonferenz der niehtpa g«bundenen Staaten noch in diesem J stattfinden sollte. Die* teilte VAR-Mi sterpräsldent All Sabrl am Donners nach einer Zusammenkunft mit Indl stellvertretenden Außenminister Dir Singh mit, Wie verlautet, i»t Kairo KenferenzQrt vorgesehen ...

  • Panama fordert Recht

    Washington (ND/ADN). Die Verhandlungen zwischen Panama und den USA sind endgültig zusammengebrochen. Dies bestätigte der p»name*isch» Vertreter bei der OrganUation Amort.kanUch.er Staaten (OAS) in Washington. Panama hat inzwischen eine Sondersitzung der QAS-Außen* minister gefordert. Der panamesische ...

  • Hungermarsch in Chikago

    Chtkaxo (ADN). Etwa 300 Mütter mit Ihren Kindern führten am Donner»tag in Chikago einen Hungermarsch zum Amtssitz des Gouverneurs des Staates Illinois durch. Bei starker Kälte zogen die Demonstrantinnen, die meisten waren Negerinnen, durch die Straßen und riefen: „Wir wollen Nahrungsmittel! Wir wollen ...

  • VAR erkennt Sansibar a»

    Kairo (ADN-Korr.). Di« Btgierung d« VAR hat am Donnerstag die Revolutio näre Regierung der Volksrepublik Sans! bar anerkannt. Dieser Schritt hat in de gesamten arabischen Welt große Auf merk samkeit gefunden, da die westliche Pro paganda versuchte, mit Greuelmeldungei über angebliche Araberverfolgungen li Sandbar die Anerkennung der neuen Re gierung durch die arabischen Staaten zi verhindern ...

  • Butler fährt zur Konferenz

    „Ich hoffe, daß Außenminister Butler in etwa drei Wochen selbst hier sein wird." "Diese Ankündigung machte der Delegationsleiter Großbritanniens, Peter Thomas, Er äußerte große» Interesse für das am Dienstag dem Ausschuß von der Sowjetregierung vorgelegte Memorandum, aus dem ihm besonders drei Punkte einer eingehenden Erörterung wert erschienen: Beginn der Vernichtung von Rüstungsmaterial, Reduzierung der Militärbudgets und Nichtverbreitung von Kernwaffen ...

  • 450000 Textilarbeiter Italiens streikbereit

    ftom (ADN-Korr.K 450000 Textilarbeiter Italien« wollen am Freitag ern«ut in einen 48-Stunden-Streik treten. Sie protestieren damit gegen die Weigerung der Unternehmer, die bereit« »eit langem geforderten Lohnerhöhungen zu bewilligen. In den letzten Monaten hatten sich die italienischen Textilarbeiter wiederholt su machtvollen Streikaktionen asu- Mmmengeschlowen, um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen ...

  • Erfolge der CSSR-Industrie Produktion in 10 Jahren um 122 Prozent gestiegen / Nationalversammlung berät nächste Aufgaben

    Frag (ADN). Die tschechoslowakische Nationalversammlung ist am Donnerstagrormittag in Frag zu einer Plenartagung Busammengetreten, meldet CTK. Auf der Tagesordnung stehen ein Bericht des stellvertretenden Ministerpräsidenten Sldrtch Cernik über den Volkswlrtichaftsplan 1964 sowie ein Bericht de* Finanzminister* Richard Dvofak über das 3udget im ...

  • Dank aus Burma

    Berlin (ADN). In einem In hersuchen Worten gehaltenen Telegramm an den Vorsitzenden de« Staatsrates der DDR, Walter Ulbricht, dankte der Vorsitzende äes Revolutionären Rates der Union von Burma, General Ne Win, für die anläßlich des Jahrestages der Unabhängißkelts- Brklärung der Union von Burma übermittelten Glückwünsche ...

  • Sansibar geht einen neuen Weg

    Zur ProWamforung der ostafrikanischen Volksrepublik / Von Lothar K! 11 m«r

    1\ ur wenige Kilonieter vor der Ostküste A1 Afrikas liegen südlich des Äquator» Sansibar und Pemba, umgeben von einigen kleinen Koralleninseln — eine tro» pisdie Märchenwelt für den flüchtigen Besucher, der den Pütt der Gewürznelken schon von weitem spürt.

  • Ungarns Parlament zusammengetreten

    Budapest (ADN). Eine Tagung der Nationalversammlung der Ungarischen Volksrepublik ist am Donnerstag eröffnet worden. Auf der Tagesordnung steht der Staatshaushaltsplan für 1964. Finanzminister Matya* Timar gab einen Bericht über den Plan.

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  • Glückwünsche Des Zk

    i u u n n NEUES DEUTSCHLAND Redaktion: Berlin W 8, Mauerstraße 39/40, Tel. 22 03« - Vertat: Berlin N M. Schönhauser Allee 176. TeL C 0014' - Abonnementspreis monatlich 3,50 DM - Bankkonto: Berliner Stadtkontor, Berlin N 58, Schönhauser Allee Mi Konto-Nr. «/1898 - Alleinige Anzeigenannahme DEWAG WERBUNG BERLIN, Berlin O lj Rosenthaler Straße 28-31 ...

  • Noch dreimal Konzentration notwendig

    DDR-Rennschlittenfahrer setzten sich an die Spitze des Feldes

    Sieht man von den Eishockeyspielern ab, so haben die Rennschlittenfahrer die längste „Wartezeit" dieser Winterspiele: Erst 93 Stunden nach dem ersten am Donnerstagabend gestarteten Lauf wird man endgültig wissen, wer die Medaillen auf der rasenden Fahrt durch das eisharte Kurvenlabyrinth mit nach Hause nimmt ...

  • SC Dynamo gegen Weißwasser7:2

    Eishockey-Pokal Verteidiger schlag den Meister

    Der SC Dynamo Berlin ist auf dem besten Wege, den Eishockeypokal des DELV mit Erfolg zu verteidigen. Nach einem unerwartet klaren 7:2 (4:2, 2:0, 1:0) am «Donnerstag gegen den Deutschen Meister Dynamo Weißwasser im Eisstadion des Berliner Sportforums ist die Berliner Mannschaft die einzige noch ungeschlagene ...

  • Dreifacher UdSSR-Triumph im Eis-Sprint

    Helga Haase über 500 m Achte / Siegerin nur ein Zehntel über dem Weltrekord

    Mit dieser Goldmedaille erreichte die Sowjetunion — erst zum drittenmal am Olympiastart — ein so traditionsreiches Land wie Schweden in der Zahl der olympischen Siege . . . Und dabei hatten die sowjetischen Mädchen ihre Weltrekordlerfn Inga Woronina wegen einer Verletzung zu Hause lassen müssen. Aber eine Lücke entstand nicht ...

  • Revanche für Squaw Valley

    Eero Mäntyranta Olympiasieger im 30-km-Langlauf

    Vor vier Jahren hatten die Finnen auf dieser Distanz einen ihrer schwärzesten Tage, Hakulinens sechster Platz blieb die ganze Ausbeute. Diesmal- schien es, als sollte es eine großartige Revanche geben, denn nach 20 km behaupteten 30-km- Weltmeister Eero Mäntyranta, ein 26jähriger Zollsoldat aus Pello, und Kalevl Laurila fast unangefochten die Spitze ...

  • Im Abfahrtslauf: Österreich

    Österreich verdankt dieses umjubelte Gold beim Abfahrtslauf wohl auch dem Umstand, daß es zwei überragende Läufer am Start einer Prüfung hatte, In def die Nerven vielleicht schwerer wogen als das, was man technisches Können za nennen pflegt. Egon Zimmermann, schon beim letzten Nonstop-Training von vielen ...

  • Ludmilla Beloussowa Oleg Protopopow

    Der Abend nach diesem traumhaften olympischen Sieg war überall lang. Die Fahnenträger von Kilius/Bäumler randalierten: „Das war ein Eistanz, die Schwierigkeiten brachten nur die Silbermedaille." Sie vergaßen dabei, daß man dem sowjetischen Paar früher „reine Akrobatik" vorwarf und Kilius/Bäumler als die „sportlichen Tänzer" rühmte ...

  • 'InnsbtiicherSiilizcn

    Eine interessante Parallele bot Innsbruck: An zwei verschiedenen Tischen •wurde über die alpinen FIS-Noten diskutiert. An dem einen Tisch.ergab sich folgender Disput: „Wir sind mit den FIS-Noten nicht einverstanden, weil wir im letzten Jahr kaum in Europa waren." „Das muß bedacht werden, wir werden erwägen, eine Lösung zu finden ...

  • Wie wird das Wetter?

    Wetterlare: Einem nach Osten abziehenden Ausläufer eines skandinavischen Tiefdrucksystems folgt über die Nordsee verhältnismäßig milde Luft. Ausstellten für Freitag: Bei mäßigen bis starken westlichen Winden wechselnd bewölkt, nur vereinzelt Schauer. Tageshöchsttemperaturen zwischen 3 und 6 Grad, nachts Tiefstwerte um 2 Grad ...

  • Rennschlitten

    Frauen* Zwischenergebnis nach dem 1. Lauf: Ortrun Enderlein 51,13 sec, 2. Ilse Oeißler (beide DDR) 51,28, 3. Oldriska Tylova (CSSR) 51,37, 4. Helene Thurner (Österreich) 52,08. 5. Irena Pawelczyk (Polen) 52,81, 6. Helena Macher (Polen) 53,15, 7. Hana Nesvadbova (CSSR) 53,56, 8. Friderike Matejka (Österreich) 53,61, 9 ...

  • Eishockey

    Kanada-Schweden 3:1 (1:0^ ItIj 1:0). Tore: 1:0 Forhan, 2:0 Dineen, 2:1 S. Johannson, 3 :1 Selling. Finnland—Schweiz 4 :0 (0 : 0, 3 :0,1:0). Tore: 1:0 Peltonen, 2 :0 Nikkilä, 3:0 Kilpiö, 4 :0 Pulli. Grupp«A Stand vom Donnerstagabend Kanada 2 11:1 4:0 CSSR 1 11:1 2:0 UdSSR 1 5:1 2:0 Finnland 1 4:0 2:0 Schweden 1 1:3 0:2 USA 1 1:5 0:3 Westdeutschland 1 1:11 0:2 Schweiz 2 0:12 0:4 B-Gruppe: Italien—Ungarn 6 :4, Österreich—Jugoslawien 6 : 2, Japan—Norwegen 4 : 3, Polen—Rumänien 6 :1 ...

  • NEUES DEUTSCHLAND

    Redaktion: Berlin W 8, Mauerstraße 39/40, Tel. 22 03« - Vertat: Berlin N M. Schönhauser Allee 176. TeL C 0014' - Abonnementspreis monatlich 3,50 DM - Bankkonto: Berliner Stadtkontor, Berlin N 58, Schönhauser Allee Mi Konto-Nr. «/1898 - Alleinige Anzeigenannahme DEWAG WERBUNG BERLIN, Berlin O lj Rosenthaler Straße 28-31 ...

  • IGOR WORONTSCHICHIN

    UdSSR - 1:32:15,8 4. Stefansson (Schweden) 1:32:34,8, S. Jernberg (Schweden) 1:32:39,6, 6. Laurila (Finnland) .1:32:41,4, 7. Rönnlund (Schweden) 1:32:43,6, 8. östby (Norwegen) 1:32:54,6, 9. Samuelsson (Schweden) 1:33:07,8,- 10. Demel (Westdeutschland) 1:33:10,2, 29. Seidel (DDR) 1:40:01,0, 32. Dannhauer (DDR) 1:40:35,7, 35 ...

  • Heute in Innsbruck

    8 Uhr: Eiskunstlauf-Fortsetzung Damen Pflicht: 9.30 Uhr: Bobrennen Zweisitzer 1. und 2. Lauf; 11 Uhr: Eisschnellauf 1500 m Damen (Fernsehen); 13 Uhr: Spezialspringen mitt-" lere Schanze (Fernsehen); 17 Uhr: Eishockey USA-Westdeutschland; 20 Uhr: Rennschlitten-Einsitzer Damen und Herren 2. Lauf; 20.30 Uhr: Eishockey UdSSR-CSSR (Fernsehen) ...

  • WOLFGANG BARTELS

    Westdeutschland - 2:19,48 4. Minsch (Schweiz) 2:19,54, 5. Leitner (Westdeutschland) 2:19,67, 6. Perillat (Frankreich) 2:19,79, 7. Nenning (Österreich) 2:19,88, 8. Favre (Schweiz) 2:20,23, 9. Bogner (Westdeutschland) 2:20,72, 10. Messner (Österreich) 2:20,74, 12. Wagnerberger (Westdeutschland) 2:21,03 ...

  • TATJANA SIDOROWA

    UdSSR - 45,5 4. Ashworth und Smith (beide USA) je 46,2, 6. Jacobsson (Schweden) 46,5, 7. Lawler (USA) 46,6, 8. Haase (DDR) 47,2, 9. Eriksson (Schweden) 47,3, 10. Ryan (Kanada) 47,7, 21. Reichert (DDR) 49,8, 25. Behrenz (DDR) 50,9

  • ZWEITER TAG

    Lydia Skoblikowa mit Olympiarekord Zimmermann holte Österreichs ersehnte Goldmedaille

    DDR-Rennschlittenfahrer nach dem ersten von vier Läufen in Führung Kanada—Schweden 3:1

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Der Kommißstiefel des Neokolonialismus Komitee für Chemieanlagenbau gebildet Generaldirektoren und Werkleiter berichten dem Zentralkomitee DDR übergab in Bonn neue Beweise gegen CDU-Minister Krüger Leunaarbeiter wählten Produktionskomitee Kosmisches System Elektron 1 Sozialdemokraten . beim deutschen Gespräch Erneute Verhandlungen Wendt—Korber Bauern demonstrieren gegen EWG J. R. Becher-Haus eingerichtet Umlaufbahnen der Stationen Schon 5 Medaillen für UdSSR Krüger mußte Rücktritt anbieten Erforschung der Strahlungsgürtel „Ranger 6" zum Mond Alle Systeme funktionieren
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