13. Dez.

Ausgabe vom 29.06.1963

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  • Hoch soll er leben, dreimal hoch!

    Von unserem Berichterstatter Karl Heinz Hagen ' Berlin (ND). Von mehr als 500 000 Berlinern mit Beifallsstürmen ohnegleichen empfangen, traf Nikita Sergejewitsch Chruschtschow am Freitagnachmittag in der Hauptstadt der Deutschen Demokratischen Republik ein. Vom Flugplatz Schönefeld bis zum Roten Rathaus, vom Roten Rathaus bis Niederschönhausen säumten die Berliner in dichten Mauern die Straßen ...

  • Begrüßung auf dem Flugplatz

    WALTER ULBRICHT; Ihr Besuch ist . ein nationales Ereignis

    Lieber Genosse Nikita Sergejewitsch Chruschtschow! . Verehrte Genossin Nina Petrowna! Seien Sie beide recht herzlich willkommen! Die Bürger der Deutschen Demokratischen Republik und ihrer Hauptstadt Berlin sind glücklich über Ihren Besuch; denn es ist der Besuch unseres besten Freundes. (Lang anhaltender Beifall) Erst vor einem halben Jahr hatten Sie uns anläßlich des VI ...

  • Wir stimmen in allen Fragen überein

    Lieber Genosse Walter Ulbricht! - Liebe Genossin Lotte Ulbricht! Liebe Freunde und Genossen! In erster Linie möchte ich Ihnen für den herzlichen Empfang und für die herzlichen Worte danken, die an die Adresse des sowjetischen Volkes, an die KPdSU und an mich als den Vorsätzenden des Ministerrates und Ersten Sekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei der Sowjetunion gerichtet wurden ...

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  • 'Vorposten des Sozialismus

    N. S. Chruschtschow:

    Lieber Genosse Ulbricht! Lieber Genosse Ebert! Lieber Genosse tVerner! Liebe Genossen und Freunde!: In der letzten Zeit sind öfter ausländische Gäste nach Berlin gekommen. Die einen fahren nach Westberlin - die anderen nach Ostberlin. . - Was.fUhren.diese Gäste mit sich, womit, kommen sie angereist? Einige sagen, daß sie Westberlin mit dem Ziel einer Normalisierung der Lage und der Einstellung des „kalten Krieges" besuchen, wenn auch in der Sache selbst ihre Handlungen vom Gegenteil zeugen ...

  • Ihr Besuch ein nationales Ereignis

    (Fortsetzung von Seite 1)

    sind Erfolge des ganzen sozialistischen Lagers. Wir gratulieren Ihnen und dem Sowjetvolk zu dieser neuen großen Leistung. Ihr gebührts^ini-herMorragender; •P.l»tz in der Geschichte der, Menschheit. (Starker Beifall) ,, ' Wir begrüßen Sie, lieber Genosse Nikita Sergejewitsch, als hervorragenden Vorkämpfer des Sozialismus und Kommunismus ...

  • Begeisterungsstürme auf dem Flugplatz

    Tausende von Berlinern entboten dem hohen Gast ein erstes Willkommen

    Von unserem Berichterstatter Horst I f f I ä n d e r Berlin-Schönefeld, 13.49 Uhr, Strahlender Sonnenschein überflutet"da* Flugfeld, das von dem farbenfrohen Spalier einer erwartungsvollen, in Hochstimmung versammelten Menschehmenge gesäumt wird. Hunderte von Berlinern haben es sich nicht nehmen lassen, den großen Freund des deutschen Volkes bereits hier auf dem Zentralflughafen der Deutschen Lufthansa vor den Toren der Hauptstadt willkommen zu heißen ...

  • Das schweißtreibende Wort

    „Ihr habt mich weidlich schwitzen machen", gesteht Mephistop'heles, als Faust ihn nach einer Kraftprobe der Zauberkunst schließlich aus einem Pudel in Menschengestalt zurückverwandelt hatte. Es waren gewisse Formeln, kurz gesagt, es waren Worte, die Mephisto ins Schwitzen brachten. Unsere naturwissenschaftlichen Kenntnisse verbieten uns, an die magische Kraft von Worten zu glauben ...

  • Friedrich Ebert:

    liebe Berlinerinnen und Berliner! An diesem Sommertag haben wir wieder einmal die große Ehre und Freude, den Ersten Sekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei der Sowjetunion und Vorsitzenden des Ministerrates der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken, den uns schon seit langen Jahren vertraut ...

  • Wir stimmen in allen Fragen überein

    (Fortsetzung von Seite 1)

    Berlin, zu kommen; um gemeinsam mit unseren deutschen Freunden Ihren 70. Geburtstag zu feiern, lieber Genosse Walter Ulbricht. Wir alle kennen unseren Freund, den Ersten Sekretär des Zentralkomitees der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands, den Vorsitzenden des Staatsrates der DDR, Walter Ulbricht, ...

  • Freundschaft vertieft

    unterstrichen, daß Sie, verehrter Genosse der sowjetischen Wissenschaft und Tech, Nikita Sergejewitsch Chruschtschow, .mit.,-.nik..ern.eut.unter Beweis stellten. (Beifall) Ihrem Freundschaftsbesuch anläßlich der Lassen Sie uns, liebe Berlinerinnen Vollendung des 70. Lebensjahres unseres unti Berliner, den von der Kraft unserer Genossen Walter Ulbricht nicht nur des- Herzen getragenen aufrichtigen Gruß des sen Lebenswerk, sondern ...

  • Janos Kädär« und Todor Shiwkow nach Berlin

    Budapest (ADN). Unter der Leitung des Ersten Sekretärs der USAP und Ministerpräsidenten der Revolutionären Arbeiter-und-Bauern-Regierung, Jänos Kädär, ist am Freitagabend eine Delegation nach Berlin abgereist, um an den Feierlichkeiten anläßlich des 70. Geburtstages Walter Ulbrichts teilzunehmen. . Mitglieder der Delegation sind der stellvertretende Außenminister Karoly Erdelyi und der Botschafter der UVR in der DDR, Jozsef Karpati ...

  • Walter Ulbricht - ein gradliniger Mann

    Frankfurt (Main) (ADN). Als einen unermüdlichen Kämpfer gegen den deutschen Imperialismus und Militarismus würdigt die antifaschistische Wochenzeitung „Die Tat", Frankfurt (Main), in ihrer jüngsten Ausgabe den Vorsitzenden des Staatsrates der DDR, Walter Ulbricht. „Es gibt Hunderte und Tausende von Beweisen für ...

  • Weltagenturen belichten über Chruschtschow-Besuch

    Berlin (ADN). Die bedeutendsten Nachrichtenagenturen der Welt haben in Eilund Vorrangmeldungen ausführlich von der Ankunft des sowjetischen Ministerpräsidenten N. S. Chruschtschow in Berlin berichtet. In langen Meldungsserien registrierten sie den herzlichen Empfang auf dem Zentralflughafen Berlln-Schönefeld und die triumphale Fahrt durch die Hauptstadt der DDR ...

  • NEUES DEUTSCHLAND

    DAS REDAKTIONSKOLLEGIUM

    Hermann Axen, Chefredakteur; Eberhard Heinrich, Dr. Günter Kertzscher, steUv. Chefredakteure; Horst Bitschkowskl« Harri Czepuck. Walter Florath, Dr. Rolf Gutermuth. Georg Hansen. Willi Köhler* Karl-Ernst Reuter. Willi Siebenmorgen

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  • Moderne Rechentechnik für technologische Prozesse

    Zum zweiten Male weilte der Initiator der wissenschaftlichen Methode der Gruppenbearbeitung, Leninpreisträger Prof. Dr. S. P. Mitrofanow, in der DDR. Er nahm an der 2. Ingenienrtagung der Betriebssektion der Kammer der Technik des VEB Carl Zeiss Jena Vom 24. bis 26. Juni teil und gewährte unserem Geraer Bezirkskorrespondenten Heinz Singer folgendes Interview; ND: weichen Eindruck haben Sie, Genosse Prof ...

  • Endlose Wöge der Begeisterung

    Und Genosse Chruschtschow unterstreicht in seiner Begrüßungsrede, daß er voll und ganz mit der Einschätzung der Lage und auch mit der Einschätzung des Charakters der Kennedy-Reise einverstanden ist, daß zwischen unseren Völkern volle Übereinstimmung besteht, so wie sie bisher immer zwischen, uns bestanden hat Nach der Begrüßung auf dem Flugplatz beginnt die Fahrt in und durch das festlich geschmückte und festlich gestimmteBerlin ...

  • Der Alex ist bunt von Menschen

    Von unserem Berichterstatter Manfred Krileer Alexanderplatz. Schon um 15 Uhr ist der Alexanderplatz von Menschenmengen eingekreist wie eine riesige Arena. Der Fahrzeugverkehr ist völlig stillgelegt. In den Zufahrtsstraßen stauen sich die Autokolonnen. In der Memhardstraße ist auch ein Mercedes-Lastauto mit dem Westber^ liner Kennzeichen B CC 983 in der Menge steckengeblieben ...

  • Sömmerda hielt Wort

    Sötmnerda. Heute vormittag übergibt das Kollektiv Elektronik, das von Dipl.-Ing. Heinz Skolaude geleitet wird, die ersten fünf Elektronischen Fakturierautomaten. Damit hat dieses Kollektiv, das in den letzten Monaten durch etwa 20 Produktionsarbeiterinnen und -arbeiter verstärkt wurde, seine zu Ehren Walter Ulbrichts übernommene Verpflichtung erfüllt ...

  • Die Besten der Partei

    Wenn man bei früheren Besuchen unseres großen Freundes manchmal den Eindruck hatte, eine Steigerung der Herzlichkeit und Begeisterung sei nun nicht mehr möglich, so haben die Berliner besonders vor dem Roten Rathaus eine abermalige Steigerung Wirklichkeit werden lassen. So etwas hat das altehrwürdige Haus der Stadtväter, hat Berlin noch nicht erlebt! Als Nikita Chruschtschow mit seiner Frau Nina auf dem Balkon erscheint, konnte man meinen, ganz Berlin sei aus dem Häuschen geraten ...

  • Friedensfahrtatmosphäre

    Von unserem Beriditerstatter Hein Müller Am Frankfurter Tor. Von allen Seiten strömen Tausende Berliner an die Fahrtstrecke. Fahnen und Transparente, Schmuckbänder und Bilder, Blumen und Luftballons — welch farbenfrohes Bild. Stolz zeigen die Schüler der 18. Oberschule ihre Raumschiffmodelle, Kosmonautenabzeichen ...

  • Fernsehen in natura

    Von unserem Berichterstatter Carl-Heinz Jescu«.e Bahnhof Lichtenberg. Seit 13.00 Uhr sind auch am Bahnhof Lichtenberg die ersten Gruppen begeisterter Menschen eingetroffen. Aus Fredersdorf und Petershagen kamen sie, die Jungen und Mädchen der dortigen Oberschulen, um dem sowjetischen Gast ein herzliches Willkommen zuzurufen ...

  • i Stahlstrangpresse funktionsbereit

    In Gröditz besinnt Versuchsproframm Gröditz. Am Sonnabendvormittag beginnt im Stahl- und Walzwerk Gröditz die Funktionsprobe der neuen Strangpreßanlage. Damit wird die erste große Versuchsanlage zum Strangpressen von Stahl in der DDR ihrer Bestimmung übergeben. Das Strangpressen von Stählen hilft uns eine weitere Sortimentslücke der zweiten Verarbeitungsstufe schließen ...

  • Rückstände aufgeholt — Pläne überboten

    Kalikombinat „Werra": Die Bergarbeiter produzierten Im ersten Halbjahr 9400 Tonnen Kalidüngemittel über den Plan. Im Streckenvortrieb wurde der Plan um 3500 Meter überboten, berichtet VK Roman Piray. Walzwerk Finow: Brutto- und Warenproduktion wurden übererfüllt. Auch bei Warmband gibt es keine Rückstände mehr ...

  • Geburtstagsständchen im voraus

    Von unserem Berichterstatter Arthur Boe* Schönhauser Alice. Schon in den Mittagsstunden hat sich das Spalier in der Schönhauser Allee gebildet. Sie trägt ein Festgewand wie nie zuvor, überall Fahnen, Girlanden, Blumen, und an der Ecke Dimitroffstraße steht ein riesengroßer Berliner Bär. Zu den ersten ...

  • Am Rande einer großen Fahrt notiert

    Jubel am Bahnhof Schöneweide

    Von unserem Berichterstatter Otto Häuser Bahnhof Schöneweide. An der Ecke Brückenstraße kommt Bewegung in die Massen. Der Begrüßungsschall und das Händeklatschen kündigt das Kommen der Wagenkolonne an. Die Pioniere links und rechts vor der dichten Menschenmauer heben ihre Blumensträuße; bunten Bänderstöcke, Fähnchen und Transparente ...

  • Die Jungen des Leutnants Otto

    Seite an Seite schreiten Nikita Chruschtschow und Walter Ulbricht die Front der Ehrenkompanie unserer Nationalen Volksarmee ab. Als diese später mit klingendem Spiel an den beiden Staatsmännern vorbeimarschiert, empfindet wohl jeder: Das sind prächtige Jungen, diszipliniert und ihrer Heimat, dem ersten deutschen Arbeiter-und-Bauern- Staat, treu ergeben ...

  • Nina Chruschtschowa erstmals in der DDR

    Pünktlich um 14Uhr rollt dieTurbo-Propmaschine, von einem Wartburg der Volks- Polizei gelotst, auf dem Platz aus, auf dem neben den Mitgliedern und Kandidaten des Politbüros, den Repräsentanten der Regierung und den Vertretern des Diplomatischen Korps eine zehntausendköpfige Menge harrt. Nikita Chruschtschow erscheint in der Tür, in bester Laune und, wie immer, zum Scherzen aufgelegt ...

  • „Wenn Kennedy Ohren hat..,"

    Von unserem Beriet terstatter Hans Uslar Ossietzkystraße: Die letzte Station vor dem Schloß Niederschönhausen. Die gelbe Flagge erscheint. Der Zug naht. Eine schwarzhaarige Frau und fünf junge Männer rennen nach vorn. Sie erheben eine französische Trikolore und ein Transparent Die Arbeiter der Renault-Werke, Paris, grüßen die Genossen N ...

  • „Und wenn et regnet?"

    Von unserem Berichterstatter Werner Schlurfe Karl-Liebknecht-Straße. Auf den breiten Gehsteigen der Karl-Liebknecht-Straße ist kaum durchzukommen. Dicht an dicht drängen sich die Berliner an beiden Seiten der "Fahrbahn. Vor der Volksbühne zeigen Künstler der „Distel" und Laienspielgruppen Ausschnitte aus ihren Programmen ...

  • Elektronenstrahlofen in Serie gefertigt

    Aicrerat ans Hennigsdorf über den Plan Hennigsdorf (ND). Die Werktätigen des VEB Lokomotivbau-Elektrotechnische Werke Hennigsdorf fertigten zu Ehren des 70. Geburtstages von Walter Ulbricht einen Elektronenstrahl-Mehrkammerofen 200 kW über ihren Plan. Nachdem die Montage des ersten Ofens dieser Art im Edelstahlwerk Freital 10 Tage vorfristig beendet wurde und dieser Ofen nach den geplanten Versuchen am 20 ...

  • Glückwünsche für Bezwinger des Alls

    Eine besondere Quelle der Begeisterung sind für die Berliner die jüngsten Erfolge der Sowjetunion bei der Erstürmung des Kosmos. An der Frankfurter Allee steigt ein Bündel Luftballons mit dem Porträt Valentina Tereschkowas in den Himmel. An vielen Stellen des Weges sind Raketen mit den Aufschriften „Wostok ...

  • Die „neun Prozent" nicht vergessen

    Viele Betriebe, die an der Strecke der langen Wagenkolonne liegen, zeigen, daß sie die Worte, die Nikita Chruschtschow auf dem VI. Parteitag in der Werner- Seelenbinder-Halle sprach, nicht nur nicht vergessen, sondern tatkräftig beherzigt haben. Damals hatte Nikita Chruschtschow bekanntlich mit besonderem Nachdrude die Bedeutung der Arbeitsproduktivität und ihrer Steigerung unterstrichen ...

  • Alle Herzen flogen ihnen zu

    So begann ein großes nationales Ereignis / Von Heinz Stern

    .-.Dieser Besuch tragt den Charakter eines großen nationalen Ereignisses", sagte Walter Ulbricht, als er auf dem Zentralflughafen Schönefeld seinen Geburtstagsgast Nikita Chruschtschow begrüßte. Schon die ersten Stunden des Aufenthaltes unseres Kampfgenossen und Freundes Nikita und seiner Gattin Nina Petrowna bestätigten diese Worte in glänzender Weise ...

  • Hunderte ausländische Journalisten berichten

    Berlin (ND). Der Besuch Nikita Chruschtschows in der DDR findet In der ganzen Welt ungewöhnlich große Aufmerksamkeit. Zeitungen aller Länder veröffentlichen an hervorragender Stelle ausführliche Berichte über den jubelnden Empfang in Berlin und über den bevorstehenden Geburtstag Walter Ulbrichts. Mehrere ...

  • Wollten dabeisein

    Berlin (ND). Ein wahrer Strom ausländischer Besucher kam am Tage der Ankunft N. S. Chruschtschows über den Ausländerübergang Friedrichstraße/Zimmerstraße in die Hauptstadt der DDR. Der außergewöhnliche Andrang von Fahrzeugen und Fußgängern riß seit den Morgenstunden nicht ab. Zeitweilig kam es auf Westberliner Seite zu Stauungen ...

  • Fernsehfunk Sonderstudio

    Berlin (ADN). Berichte vom Freundschaftsbesuch N. S. Chruschtschows anläßlich des 70. Geburtstages Walter Ulbrichts sendet der Deutsche Fernsehfunk aus dem Sonderstudio „Freundschaft" am/ Sonnabend um 19.00 und 21.20 Uhr und an den darauffolgenden Tagen um 19.30 Uhr.

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  • Ein großer Schritt voran

    Zum Spiel der Arbeiter- und Bauerntheater auf den 5. Arbeiterfestspielen

    Seit der Bitterfelder Konferenz hat die Entwicklung der Arbeiter- und Bauerntheater von Jahr zu Jahr bedeutendere Erfolge bewirkt. Abgesehen davon, daß sich immer neue Kollektive zusammenschließen, abgesehen auch davon, daß diese Laientheater in vielen Bezirken einen festen Platz im künstlerischen Geschehen eingenommen haben: die Arbeiter- und Bauerntheater haben vor allem im ideologisch-ästhetischen Bereich beigetragen, neue Qualitätsmaßstäbe zu setzen ...

  • „Freischütz" im Spielplan

    Wiederaufnahme in der Deutschen. Staatsoper Berlin

    In erneuerter szenischer Einrichtung hielt Carl Maria von Webers romantische Oper wieder Einzug ins Opernhaus Unter den Linden. Damit wurde im Repertoire der Staatsoper eine wichtige Lücke ge-= schlössen. Gehört doch der „Freischütz"* die deutsche Nationaloper des 19. Jahrhunderts, unbedingt in den Spielplan des traditionsreichen ...

  • Gut verpackt ist halb verkauft Bemerkungen zur Ausstellung der Fachschule für angewandte Kunst Berlin

    wohnheim Dresden Versuche zur Betonoberflächenbehandlung durch. Während im bisher üblichen Verfahren ein Maler sechs bis acht Arbeitsgänge braucht, um die stark poröse, unebene Oberfläche von Betonfertigteilen mit einem Farbauftrag zu versehen, ist bei dem neu entwickelten Verfahren, bei dem mit Folie oder einer Struktur gearbeitet wird, nur ein Arbeitsgang erforderlich ...

  • Unredlichkeiten

    Redakteure der „Süddeutschen Zeitung« räsonierten im August 1956 noch sehr heftig — sogar auf der ersten Seite ihres Blattes — gegen das Verbot der Kommunistischen Partei. Das waren noch Zeilen, da Chefredakteur Friedmann Leitartikel wie „Zauber der Montur" gegen die Wiederaufrüstung schreiben durfte! Aber sie sind längst vorbei, geblieben ist als schäbiger Rest das schlechte Gewissen ...

  • Neumann

    Konsequenz eines neuen Krieges — müssen alle Demokraten und fortschrittlich denkenden Menschen Westdeutschlands aktiven Widerstand entgegensetzen." „Ich bin der Meinung, daß sich jeder Bürger in Westdeutschland der Verantwortung für die Zukunft und Entwick- , lung der deutschen Nation bewußt wer- ' den muß, und dazu gehört die Aburteilung eines Globke und seinesgleichen im Bonner Staat", erklärte Konrad Mann, dessen Familie zum größten Teil durch den Faschismus vernichtet wurde ...

  • Gefahr für die Menschheit

    Suhl (ADN). „Es gibt keinen Unterschied zwischen Eichmann, Globke und Speidel; den Henkern und den Leuten, die Gesetze zur Organisierung eines Massenmordes vorbereiten, gebührt die gleiche Strafe." Dies erklärte Musikdirektor Konrad Mann, der als israelischer Staatsbürger seit vier,Jahren in der DDR lebt und wirkt, zum bevorstehenden Prozeß gegen den Judenmörder Globke ...

  • Filmstars aus 53 Ländern nach Moskau

    Moskau (ADN-Korr.). Weltbekannte Filmstars wie Sophia Lorer^ Mari» Schelf Simone Signoretj Natalie Wood; Giulietta Massina, Lolita Torres, Dany; Robin, Yves Montane^ Stanley Kramerj Billy Wilder und andere nehmen an den III. Internationalen Moskauer Filmfestspielen teil. Aus der DDR kommen Gisela May, Angelica Domröse; Armin Mueller-Stahl, Regisseur Frank Beyer und die Thorndikes ...

  • AUS DEM KULTURLEBEN

    Chruschtschow-Band vom Dietz Verlag •

    Berlin (ADN). Im Dietz Verlag erscheint noch in diesem Jahr eine Auswahl der Reden, Botschaften und Artikel N. S. Chruschtschows, seine Interviews und Gespräche mit ausländischen Journalisten zu außenpolitischen Fragen des Jahres 1962. Das Buch trägt den Titel „Den Krieg verhindern — den. Frieden verteidigen" ...

  • Gastliche Hochschule

    Magdeburg (ADN). Künftige Lehrer und Diplomingenieure werden an der Technischen Hochschule „Otto von Guericke" Magdeburg gemeinsam ihre Physikausbildung erhalten. Ein entsprechender Vertrag wurde kürzlich zwischen der Magdeburger Hochschule und dem Pädagogischen Institut der Elbestadt abgeschlossen, da an der Lehrerbildungsstätte die Möglichkeiten begrenzt sind ...

  • Internationaler Hochschulferienkurs

    Greifswald (ADN). Der III. Internationale Hochschulferienkurs des Instituts für Deutsche Philologie der Ernst-Moritz- Arndt-Universität Greifswald hat in dieser Woche begonnen. Gäste aus Dänemark und Polen, aus der CSSR, Ungarn und Bulgarien nehmen an den bis zum 7. Juli täglich stattfindenden Vorträge^ Seminaren und Übungen teil, die von "Greifswalder Wissenschaftlern und von «Germanisten ° der-Universität Warschau iund Brno veranstaltet werden ...

  • Sowjetische Künstler kommen

    Rostock (ADN). Sechzehn Ballettsolisten aus Moskau, Leningrad, Riga« Tallin und Wilnjus gastieren im Juli in fast zwanzig Städten der DDR. Als Auftakt ihrer Tournee werden die sowjetischen Künstler an der Ostseewoche in Rostock teilnehmen. Ihr Programm enthält u. a. Ausschnitte aus den Balletten „Schwanensee" von Tschaikowski, „Seltsames Schicksal" von Saranek, „Jurate und Kastitis" von Gruodis und aus „Flamme von Paris" von Assaf jew ...

  • Russisch aus berufenem Munde

    Berlin (ADN). Weiterbildungskurse für Russischlehrer finden in diesem Jahr im Juli wiederum unter der Anleitung von Dozenten aus der Sowjetunion in allen Teilen der DDR statt Die Hilfe der sowjetischen Pädagogen für ihre deutschen Kollegen ist im Kulturabkommen* zwischen der DDR und der UdSSR festgelegt ...

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  • Im Geiste Lenins

    Genosse Walter Ulbricht hielt auf diesem Lehrgang Vorlesungen über Lenins i,Was tun?'* und über „Die Lehren der Novemberrevolution von 1918". Diese Themenwahl war nicht zufällig. Die Partei stand vor außerordentlich schwierigen Aufgaben. Es mußte eine starke, einheitliche Kampffront des Volkes für die Neugestaltung Deutschlands geschaffen werden ...

  • Wie wirdieHeimat fanden

    Die von der KPD auf diesen oder anderen Lehrgängen geleistete Arbeit zur Vorbereitung der Antifaschisten auf ihre Aufgaben zur Rettung der Nation aus der tiefsten Katastrophe hat sich als überaus zweckmäßig erwiesen. Und doch — niemand konnte das ganze Ausmaß der Verwüstungen und Verheerungen, der Zerstörungen der Lebensgrundlagen des Volkes überblicken, die in den letzten Wochen und Monaten der Hitlerkrieg auf deutschem Boden noch anrichtete ...

  • Nützliche Ratschläge

    Bei der ersten Begegnung überraschte mich sein persönliches Wissen um die Probleme unserer neuen Erzeugnisse. Er wies uns darauf hin, den Problemen der Landwirtschaft noch mehr Aufmerksamkeit zu widmen und bei der Entwicklung der neuen Technik die Ratschläge der Praktiker der Landwirtschaft besonders zu beachten ...

  • Kommunisten voran

    Für die Ausrichtung der Arbeit in den Bezirken und zur Orientierung' aller antifaschistisch-demokratischen Kräfte in Deutschland war es notwendig, mit dem Aufbau des Großberliner Magistrats ein weithin sichtbares und wirksames Beispiel zu schaffen. Bekanntlich erfolgte die Bildung des Magistrats auf einer sehr breiten Grundlage ...

  • Die sich radikaler gaben

    In der bekannten Versammlung antifaschistischer Funktionäre vom 12. Juni 1945, in der Genosse Ulbricht zum ersten Male in einer öffentlichen Rede zum programmatischen Aufruf der KPD Stellung nahm, sprach nach ihm als Vertreter der Sozialdemokratie - - - Gustav - - --Dahrendorf; Nach meinen Notizen aus ...

  • Neubeginn

    Als die Gruppe sich nach zwei oder drei Tagen wieder zusammenfand, ergab sich aus den Berichten über die Lage in den einzelnen Bezirken, über die ersten Ansätze der Bildung von Verwaltungen, über die Kommunisten, Sozialdemokraten und anderen politischen Kräfte, die man vorgefunden hatte, daß es noch viele alte und überholte Vorstellungen gab, Versuche, dort fortzufahren, wo man unter Hitler aufgehört hatte ...

  • Ein Brief aus Schwedt

    Taktstraße llb: Dem Plan tun 25 Tage voraus

    Werter Genosse Walter Ulbricht! Vor fast einem Jahr, am 13. Juli 1962. besuchten Sie unsere Großbaustelle Erdölverarbeitungswerk Schwedt. Viele Mißstände, die damals die Arbeit auf unserer. Baustelle behinderten,, sind beseitigt'.-worden, und der Aufbau unseres Erdölverarbeitungswerkes geht zügig voran ...

  • Harte Nuß für „Käpten«

    Schwieriger hatten es die Genossen, die aus der Kriegsgefangenschaft zu unserem Lehrgang gekommen waren. In besonderer Erinnerung ist mir ein Roter Frontkämpfer von der Wasserkante, der bereits in der Weimarer Zelt ins Zuchthaus geworfen worden war, den die Nazis dort festgehalten hatten, bis sie ihn mit einer Strafkompanie an die Front schickten, damit er die Blutherrschaft seiner Kerkermeister retten helfe ...

  • Wo der Sozialismus siegt

    Das war genauso folgerichtig wie die Tatsache, daß Walter Ulbrichts Orientierung auf die neue Macht des Volkes die Einheit der Arbeiterklasse und den Zusammenschluß aller fortschrittlichen Kräfte in der Nationalen Front herbeiführen half. Von ihrem Vertrauen getragen, steht er heute als Vorsitzender des Staatsrates der Deutschen Demokratischen Republik an der Spitze des ersten deutschen Friedensstaates der Arbeiter und Bauern, des Staates, der tatsächlich den Sozialismus verwirklicht ...

  • Für die neue Macht des Volkes

    Mit der Gruppe Ulbricht in die Heimat / Von Otto Winzer

    Es war im Herbst 1944. Die Katastrophe des Hitlerkrieges raste dem Tiefpunkt des Abgrundes entgegen: seiner Austragung auf deutschem Boden. „Weiter mit Hitler — heißt Deutschland zerstören." Mit diesen Worten kennzeichnete Genosse Walter Ulbricht damals die Lage. Die KPD sah ihre Aufgabe darin, die Fortführung ...

  • Unabdingbare Lehren

    Unter den konkreten Bedingungen des Jahres 1944/45 in Deutschland ergab sich die Antwort auf Lenins berühmte Frage „Was tun?" eben aus der richtigen Anwendung seiner Lehre von der Partei, von ihrer Rolle im Kampf der Volksmassen für die demokratische Revolution und ihr Hinüberwachsen in die sozialistische Revolution ...

  • Der erste Auftrag

    Wir alle hatten Schlimmes erwartet, aber das war schlimmer als unsere schlimmsten Befürchtungen. Die Fahrt nach Bruchmühle bei Strausberg, wo wir in den ersten Tagen Quartier nahmen, lastete auf uns wie ein Alpdruck. Walter Ulbricht aber sorgte dafür, daß er unsere Initiative und unseren Arbeitswillen nicht erdrückte ...

  • Meine Begegnungen mit Walter Ulbricht

    Dreimal traf ich mit Genossen Walter Ulbricht im persönlichen Gespräch zusammen. Das erste Mal im Hotel „Elephant" in Weimar aus Anlaß der 200. Wiederkehr des Geburtstags von Friedrich Schiller; zum zweitenmal, als uns Walter Ulbricht im Mähdrescherwerk besuchte, und das dritte Mal bei einem Empfang der Neuerer in Niederschönhausen,' dem Amtssitz des Staatsratsvorsitzenden ...

  • Weisheit und Herzlichkeit

    Genosse Walter Ulbricht versteht es, gut zuzuhören, und man .weiß, daß er es nicht nur aus Höflichkeit, sondern aus tiefstem Interesse an der Sache tut. Seine Ratschläge waren für mich nie bloß eine Antwort auf eine bestimmte Frage, sondern eine prinzipielle Antwort, die mir bei der Lösung vieler Grundfragen geholfen hat ...

  • Erinnerungen

    Am 9. November 1918 war ich als Lehrling vom Spittelmarkt in einem Strom von Arbeitern zum Schloß gegangen, war dann zum Teil durch dieselben Straßen gelaufen, die wir bei dieser Fahrt berührt hatten. Zum zweiten Mal war Deutschland in einem imperialistischen Krieg zusammengebrochen. Doch damals lebte Berlin, war seine Arbeiterschaft im Aufbruch, hatte Liebknecht vom Balkon des Schlosses die sozialistische Republik verkündet ...

  • Anspornendes Vorbild

    Ich habe immer versucht, die persönlichen Begegnungen mit Walter Ulbricht nicht nur für mich zu nutzen, sondern auf einen möglichst großen Kreis zu übertragen. Ich habe das getan, weil uns die 70 Jahre des Genossen Walter Ulbricht immer wieder lehren, daß jeder von uns die Pflicht hat, seine ganze Person, sein Wissen und Können, seine ganze Kraft im Interesse der Arbeiterklasse zum Wohle der ganzen Gesellschaft einzusetzen ...

  • Berlin am 2. Mai 1945

    Berlin ist meine Vaterstadt Ich hatte im Norden und Osten Berlins gelebt und gearbeitet. Nun fuhren wir durch die fürchterlich zerbombte Frankfurter Allee nach Berlin hinein. Doch weit kamen wir

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  • Beobachter aus 2B tändern kommen zum Globke-Prozeß

    Namhafte Juristen, Historiker und Politiker aus aller Welt als Sachverständige / „Westinghouse Broadcasting" berichtet für USA / Korrespondenten aus Afrika, Indonesien und Lateinamerika

    Berlin (ND). Aus 23 Ländern liegen bisher Anmeldungen von namhaften Persönlichkeiten, wissenschaftlichen Instituten, Organisationen und Publikationsorganen vor, die am Prozeß gegen den Bonner Staatssekretär Dr. Globke vor dem Obersten Gericht der DDR teilnehmen wollen. Unter ihnen befinden sich Staats- und Völkerrechtler, Historiker und Publizisten von Internationalem Ruf, die durch Untersuchungen und Gutachten über die Naziverbrechen hervorgetreten sind ...

  • Wehner reglementiert Finnen

    Frecher Einmischungsversuch in die Politik der Sozialdemokraten

    Bonn (ADN/ND). Die Entscheidung des Parteitages der Sozialdemokratischen Partei Finnlands vom 17. Juni, den bisherigen Parteivorsitzenden Tanner durch Raffael Paasio zu ersetzen, der als Vertreter des gemäßigten Flügels gilt, hat die rechten Führer der westdeutschen Sozialdemokratie in starkem Maße beunruhigt ...

  • Empörung über Nazidiplomaten

    Ausweisung Kutschers aus Paris gefordert / Brief an Außenminister

    Paris (ADN). Im Auftrage der Gemeinschaft der Tüdfscheh Widerstandskämpfer"" in Frankreich richtete ihr Generalsekretär Feigelson einen aufsehenerregenden offenen Brief an den französischen Außenminister, in dem.er gegen die Anwesenheit eines Bonner Nazidiplomaten in Paris protestiert. In dem offenen Brief heißt es: „Mit großer Empörung erfahren wir von der Anwesenheit eines Diplomaten bei der Botschaft der deutschen Bundesrepublik in Paris, der während des letzten Krieges an der ...

  • Koexistenz bewährte sich

    Eine finnische Delegierte widersprach einigen Rednerinnen, die die Forderung, nach friedlicher Koexistenz von Ländern mit unterschiedlicher Gesellschaftsordnung als Frage von zweitrangiger Bedeutung bezeichneten. Sie verwies auf die Koexistenz ihres Landes mit der Sowjetunion und bezeichnete sie als Beispiel gutnachbarlicher Beziehungen und einer klugen Regelung aller Fragen ...

  • Leber-Leute praktizieren Notstand

    Alle Anträge gegen Notstandsgesetze als „nicht gestellt" erklärt

    Berlin (ADN/ND). Die rechte Führung der westdeutschen Industriegewerkschaft Bau/Steine/Erden hat am Freitag auf dem Kongreß der Gewerkschaft in Westberlin eine demokratische Diskussion über brennende Fragen der westdeutschen Gewerkschaftsbewegung rigoros verhindert und regelrechte Notstandsmethoden praktiziert ...

  • Lord Sandwich:.WestberlinDinosaurier ohne Hoffnung auf weitere Existenz"

    Britischer Oberhausabgeordneter: Macmillan sollte mit Kennedy über Abzug der westlichen Truppen, aus der Frontstadt verhandeln

    London (ADN-Korr./ND). Der britische Oberhausabgeordnete Lord Sandwich hat, wie in einem Teil der Auflage schon kurz berichtet, in einer Debatte die Westberlinpolitik der Westmächte äußerst scharf kritisiert. Lord Sandwich schätzte die Position Westberlins als unhaltbar ein und sagte: „(West-)Berlin ist der gefährlichste Ort auf der Erdoberfläche ...

  • Ausdruck enger Freundschaft

    Auslandspresse zum Besuch Nikita Chruschtschows in Berlin

    Warschau (ADN-Korr.). Die polnischen Zeitungen berichten am Freitag ausführlich über die Vorbereitungen der Berliner zum Empfang Chruschtschows und melden gleichzeitig die bevorstehende Reise von Wladyslaw Gomulka und Antonin Novotny nach Berlin. Die zahlreichen von der DDR-Presse veröffentlichten Äußerungen ...

  • Schröder übt nationalen Verrat

    Souveränität für NATO und Atomwaffen geopfert

    Düsseldorf (ADN/ND). Den Verzicht auf die nattonirle "Souveränität zugunsten des' aggressiven NATO-BUndnisses hat am Freitag der Bonner Außenminister Schröder erneut propagiert. Vor der „Wirtschaftsvereinigung Eisen- und Stahlindustrie", einer Vereinigung der westdeutschen Monopole, gebrauchte Schröder ...

  • Weltfrauenkongreß vor dem Abschluß

    Hauptanliegen der Frauen der Welt: Frieden und Abrüstung

    Moskau (ND-Korr./ADN). Am heutigen Sonnabend wird der Weltkongreß der Frauen, der seit Montag unter Teilnahme von Delegierten und Gästen aus. 119 Ländern der Erde in Moskau tagt, seine Arbeit mit der Diskussion und Abstimmung über das neue Progranrfm und der Neuwahl des Rates der IDFF beenden. ' Die sechs Kommissionen, die zur gründlichen Klärung der wichtigsten Probleme der internationalen Frauenbewegung gebildet wurden, berichten heute über das Ergebnis ihrer Beratungen ...

  • Reiseverbote für USA-Bürger

    Hohe Gefängnis- und Geldstrafen für Fahrten nach Kuba angedroht

    Washington (ADN). Unter Androhung von Geld- und Gefängnisstrafen bis zu fünf Jahren versucht die USA-Regierung, rund 50 amerikanische Studenten daran zu hindern, nach Kuba zu reisen. Die Studenten wollen auf Einladung der kubanischen Studentenvereinigung eine Informationsreise durch das Land unternehmen ...

  • Britische Regierung offiziell gegen multilaterale Atomstreitmacht

    „Großbritannien wird sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht an der von den Vereinigten Staaten vorgeschlagenen multilateralen Atomstreitmacht der NATO beteiligen", berichtet die amerikanische Nachrichtenagentur AP. In der Meldung heißt es weiter: „Diese Entscheidung wurde sicherem Vernehmen nach am Donnerstag auf einer Kabinettssitzung getroffen, an der auch die führenden britischen Militärs teilnahmen ...

  • „Tatsachen": Bonn schürt Spannung

    Westdeutsche unterstützen 7-Punkte-Vorschlag

    Duisburg (ADN/ND). Als den einzig gangbaren Weg für eine konstruktive Lösung der Deutschlandfrage bezeichnet die Duisburger Wochenzeitung „Tatsachen" den Sieben-Punkte-Vorschlag Walter Ulbrichts. Das Blatt stellt in seinem Leitartikel die Haltung Walter Ulbrichts der Konrad Adenauers gegenüber, der bereits nach wenigen Sätzen seiner an den amerikanischen Präsidenten Kennedy in Köln gerichteten Grußansprache über den „Ernstfall" eines Krieges gesprochen habe ...

  • De Gaulle greift Kennedy an

    Paris (ADN). Der französische Staatspräsident de Gaulle hat durch seinen Informationsminister Peyrefitte die von Kennedy bei seinem Westdeutschland- Besuch vertretenen USA-Vorherrschaftsansprüche unter den imperialistischen Staaten kategorisch "zurückweisen lassen. Frankreich brauche die Verfügungsgewalt über seine eigenen Streitkräfte, einschließlich einer Atomstreitmacht, erklärte Peyrefitte, der — wie die amerikanische Agentur AP feststellt — offensichtlich im Auftrage de Gaulies sprach ...

  • Kennedy-Besuch im Feuer der Kritik „Chicago Tribüne": Nicht Amerikas Städte aufs Spiel setzen

    Die amerikanische Zeitung „Chicago' Tribüne" erklärte am Freitag, Kennedy hätte keine Vollmacht gehabt, die amerikanischen Städte zur „Verteidigung" der westeuropäischen Städte aufs Spiel zu setzen. In einem Kommentar zur Rede des USA-Präsidenten in Frankfurt (Main) heißt es wörtlich: „Wenn Kennedy bei ...

  • UdSSR für Rechte Chinas in der UNO

    New York (ADN). Die Einsetzung der Volksrepublik China in ihre Rechte in der UNO forderte der sowjetische Vertreter am Donnerstag auf der 4. Sondertagung der UNO-Vollversammlung. Die Sondertagung erörterte am gleichen Tage den Bericht des Ausschusses zur Überprüfung der Vollmachten der Delegationen, wobei die Vertreter der Tschiangkaischek-Clique erneut als UNO-Vertreter bestätigt wurden ...

  • Lippmann: Mit beiden deutschen Staaten muß verhandelt werden

    New York (ND). Der einflußreiche amerikanische Journalist Walter Lippmann hat in einem Artikel, der in der ;,New York Herald Tribüne" und in Hunderten anderen. USA-Zeitungen veröffentlicht worden ist, erklärt: „Nur Paris wird Bonn bei einem absolut harten Kurs in bezug auf Ostdeutschland und (West-)Berlin unterstützen ...

  • Buhlen um Nazierben

    Der britische „Evening Standard" wendet sich energisch gegen die Absicht, Bonn mit Hilfe einer NATO-Atomstreitmacht Kernwaffen in die Hände zu spielen. Das Blatt bezeichnet den Aufwand, den Bonn mit dem Besuch des Präsidenten trieb, als „Kennedy- Karneval" und betont, Kennedy müsse sich „der Ironie seiner Situation bewußt sein ...

  • Nicht irremachen lassen

    Berlin (ADN/ND). „Die Arbeiterklasse in Westdeutschland darf sich nicht länger durch die antikommunistische Hetze gegen die DDR und die ,Mauer* irremachen lassen, sondern muß ihre ganze Kraft auf die Verwirklichung des Sieben-Punkte- Programms der DDR konzentrieren, weil dieses Programm der Erhaltung des Friedens und der Annäherung der beiden deutschen Staaten dient ...

  • Rüffel für Bonn

    Wien (ADN-Korr.). Bonn fühle sich durch die Aufnahme des Luftverkehrs zwischen der DDR und Österreich „auf die politischen Hühneraugen getreten", schreibt die liberale Wiener Wochenzeitung „Rundblick". „In Bonn will man so tun, als bestünde die DDR nicht. Das neutrale Österreich hat allen Grund, eine solche Vogel-Strauß-Politik nicht mitzumachen ...

  • Ernüchterung des Alltags

    In der westdeutschen Zeitung .Die Welt" schreibt die amerikanische Journalistin Marguerite Higgins. warnend: .Es wäre traurig; würden die Erwartungen im Brackwasser des Kennedy-Besuchs zu hoch geschraubt. Deshalb erscheint es klug, das, was gesagt wurde, auch Im Lichte der bisherigen Erfahrungen zu sehen ...

  • Antrittsbesuch

    Bukarest (ADN-Korr.). Der Außerordentliche und Bevollmächtigte Botschafter der Deutschen Demokratischen Republik in der Rumänischen Volksrepublik, Anton Ruh, stattete in diesen Tagen dem Mitglied des Politbüros und Sekretär des Zentralkomitees der Rumänischen Arbeiterpartei Chivu Stoica seinen Antrittsbesuch ab ...

  • Geschenk aus London

    London (ADN-Korr.). Fortschrittliche Einwohner des Londoner Stadtbezirkes Islington werden Walter Ulbricht zu seinem 70. Geburtstag einen goldenen Füllfederhalter senden. In ihrer Glückwunschbotschaft heißt es: „Wir wissen, daß Sie diesen Füllfederhalter benutzen werden, um für den Frieden zu schreiben und zu arbeiten ...

  • Auf Dulles' Spuren

    .In den Reden Kennedys zur sogenannten gesamtdeutschen Problematik gab es viele Formulierungen und Standpunkte, mit denen man nicht übereinstimmen kann. Noch deutlicher wurden sie in den Reden des Präsidenten auf dem Gebiet Westberlins, wo Kennedy fast auf die Dulles-Terminologie abgeglitten Ist." Radio ...

  • Bestürzung

    .wenn man sich die vier Tage vergegenwärtigt, so bleibt unter der Oberfläche der Freude ein bitterer Bodensatz von Trauer und Bestürzung übrig. Es hat wohl dieses Kennedy-Besuches bedurft, um allen (West-) Europäern sichtbar zu machen, wie tief wir im Augenblick gesunken sind." .Rüde Prävo":

  • •-- 40 Millionen Tote mahnen

    Die britische Zeitung schreibt: .(West-) Berlin fängt an, sich selbst als Mittelpunkt der Welt zu fühlen, und Erinnerungen an alte Ruhmestaten werden wach. Die übrige Welt sollte sich lieber eine andere Erinnerung wachhalten: Die Erinnerung an 40Millionen Kriegstote." .The Guardian":

  • „Westeuropa-Gebäude" erschüttert

    Straßburg (ADN). Nicht nur am Horizont der Montanunion, sondern „auch Ober dem gesamten europäischen Bauwerk ballen sich Wolken zusammen", erklärte der Vizepräsident der Hohen Behörde der Montanunion, Coppe, vor dem sogenannten Europaparlament in Straßburg.

  • Sergeant bat um Asyl

    Berlin (ADN). In den Abendstunden des Donnerstags stellte sich der Sergeant der amerikanischen Armee Thomas Badey von der 2. Kampfgruppe des 6. Infanterie- Regiments in Westberlin, McNair-Kaserne, den Grenzsicherungskräften der DDR in Berlin und bat um Asyl.

  • Unerfüllbarer Traum

    .Kennedys gegenwärtige Westeuropareise ist dadurch gekennzeichnet, daß sie die Absicht Washingtons angekündigt hat, auf neuer Grundlage eine Position der Stärke zu schaffen. Zugleich aber hat die Reise auch die Unerfülibarkeit dieses Traumes gezeigt."

  • Besorgnis über Militarismus

    In der Kommission „Gesundheit, Erziehung und Bildung der Kinder und Jugendlichen" äußerte eine westdeutsche Delegierte ihre ernste Besorgnis darüber, daß der Militarismus auf Kinder und Jugendliche verderblichen Einfluß ausübt

  • ... nicht Westeuropa

    Das englische Blatt betont: .Präsident Kennedy... muß erkennen, daß Westberlin kein echtes Bild von Westeuropa vermittelt ... Im wahren Sinne des Wortes ist Westberlin eine Vorstadt Washingtons." „Evening Standard":

  • Glückwunsch an Ducci

    Berlin (ADN). Volkskammerpräsident Prof. Dr. Dieckmann hat dem Präsidenten der Abgeordnetenkammer der Republik Italien, Dr. Brunetto Bucciarelli Ducci, zu seiner Wahl telegrafisch seine Glückwünsche übermittelt. '-

Seite 8
  • Ztaditionsteicftet *4ndtea$ried wietietetöffnet

    Riedel gewann „Großen Eröffnungspreis" auf dem Erfurter Zementoval

    So lautet ein Telegramm, das am Donnerstagnachmittag aufgegeben wurde. Absender: Kreisfachausschuß Erfurt des Deutschen Radsportverbandes. Eine der schnellsten Radrennbahnen Deutschlands, die 1899 eingeweihte Zementbahn „Andreasried", erlebte ihre festliche Wiedereröffnung. Angespornt durch den Friedensfahrtsieg unserer Farben, hatten freiwillige Aufbauhelfer, Betonierarbeiter und rührige Sportfunktionäre allen Skeptikern das Nachsehen gegeben und den Endspurt der letzten Junitage gewonnen ...

  • 1000 Kanuten in Grünau

    Nach der- Internationalen Ruderregatta am vergangenen Wochenende tummeln sich am Sonnabend und, Sonntag die Rennkanuten auf der ■ traditionellen Regattastrecke in Berlin-Grünau. Die Elite unserer Republik startet fast vollzählig bei den' als Qualifikationswettbewerben für die deutschen Meisterschaften geltenden Wettkämpfen ...

  • Wie wird das Wetter?

    Wetterlage: Im EinfluBbereich eines mitteleuropäischen Tiefdrucksystems dauert die unbeständige und zu gewittrigen Niederschlagen neigende Witterung an. Aussiebten für Sonnabend: Vorherrschend wolkig, zeitweise bedeckt und örtlich längerer, zum Teil gewittriger Regen. Höchsttemperaturen zwischen 20 Grad im Südwesten und 25 Grad in Mecklenburg, an der Odermündung örtlich bis 28 , Grad ...

  • Drei Entscheidungen

    Drei Radsportmeis.tertitel wurden am Freitag auf den Weißenseer Bahn vergeben: Im 4000-m-Verfolgungsfahren: wurde der Berliner Dynamo-Fahrer Staps in 5:07,49 min vor Franz (SC Karl-Marx- Stadt) in 5:07,57 min Deutscher Meister. Im Sprint sicherte sich Marx (SC Karl- Marx-Stadt) den Titel. Zweiter wurde Karl-Heinz Peter (Dynamo Berlin) ...

Seite 9
  • Weil er unser Genosse ist

    T/V er ihn aus der Nähe kennt, dem ist es nicht • " recht vorstellbar: Am 30. Juni 1963 wird er siebzig Jahre alt, dieser tatkräftige, rastlos tätige, nimmermüde Mann, unser Walter Ulbricht .... Man sieht ihn vor sich, wie er sachlich wägend, nüchtern überlegend oder auch kritisch1 prüfend eine wichtige Entscheidung durchdenkt ...

  • Adel der Menschlichkeit

    -i>... die Brüderlichkeit ist keine Phrase, sondern Wahrheit bei ihnen, ynd der Adel der Menschlichkeit leuchtet uns aus den von der Arbeit perhärteten Gesichtern entgegen" Diese" W)^fe^ArTetrae>lüihg"<r«aft»^irH"0^ dem Eindruck der Zusammenkünfte mit französischen sozialistischen Arbeitern ...

Seite 10
  • Em deutscher Arbeiter söhn

    Johannes R. Becher: Walter Ulbricht. Ein deutscher Arbeitersohn. Dietz Verlag, Berlin, 1963. 7. Auflage. 22S S., 21 Bildbeilagen. Ganzleinen. 3 DM. Die Literatur kennt mancherlei Beispiele dafür, wie Leben und Wirken eines Politikers und Staatsmannes Dichter Und Schriftsteller beeinflußt haben, ihnen zum Stoff für bedeutsame Werke wurden ...

  • g

    .demonstriert. i( ,f, ■>. .. ,,., : v;(1.,Wenn., diese Acbeits-f; und, Leitungsmethoden Allgemeingut alfer Genossenschaftsbauern werden; wenn der Wettbewerb zum immerwährenden Bestandteil der Leitung aller Genossenschaften wird, dann werden Erträge erreicht, die eine Versorgung der Bevölkerung aus eigenem Aufkommen weitgehend sichern, stellte Walter Ulbricht fest ...

  • Gedanken zu einem guten Buch

    Autorenkollektiv: Walter Ulbricht - Schriftsteller, Künstler, Wissenschaftler und Pädagogen zu seinem siebzigsten Geburtstag. Aufbau-Verlag, Berlin, 1963. 284 S., Ganzleinen, 6 DM. Ein Buch hat midi erregt und nachdenklich gestimmt. Das Buch ist ein Sammelband, erschienen im Aufbau-Verlag, und dem Genossen Walter Ulbricht zum 70 ...

  • Bilder aus einem großen Leben

    DEFÄ-Wochenschau zum Geburtstag des Genossen Ulbricht Die großen Staatsmänner unserer Zeit stehen im Blickpunkt der Öffentlichkeit. Presse, Film, Funk und Fernsehen verfolgen ihre Schritte. Die Journalisten zeichnen auf, informieren die Welt. Sie sind Chronisten historischer Ereignisse. Aus ihren Berichten läßt sich ein Urteil bilden über das Virken großer Persönlichkeiten ...

  • Weil er unser Genosse ist

    (Fortsetzung von Seite 1)

    im Sprächgebrauch der verantwortlichen Funktionäre uncl Mitarbeiter als.„komplexe Aufgabe" bezeichnet wird, wird aufgegliedert, die Unterlagen werden gesichtet, systematisch geordnet, zusammengefügt, und dann entsteht ein Plan, der sichtbar werden läßt, daß ein zusammenhängender " .großer Fragenkomplex in durchgehendem Zug untersucht, geprüft und der Lösung zugeführt werden soll ...

Seite 11
  • Als das Vertrauen zur eigenen Kraft erwacht

    -pp- Druckereien (die größte Errungenschaft, Friedrich Königs .Doppelschnellpresse.mit Dampfbetrieb, schafft 1100 Bogen je Stunde), acht Papist- und Pappenfabriken, eine Kammgarnspinnerei (öle größte Deutschlands), 38 Zigarrenuhd" Tabakfabriken, 26 Pianofortefabriken, 17 Hutfabriken und fünf Sägewerke nennt das Stadtrtgiatcr 18*55 ...

  • Ein;Schuster und ein Drechsler.

    Der lerneifrige Schuster Vahlteich-wird 1863;im Leipziger „Pantheon" zum Mitbegründer- des „Allgemeinen Deutschen Arbeitervereins". Ferdinand Lassalle, seinem Vorsitzenden, kommt damit nach der Auflösung,des Bundes der Kommunisten, das. historische Verdienst zu, die Arbeiterorganisationen im gesamtnatiönalen Rahmen „von der liberalen Bourgeoisie gelöst zu haben ...

  • Aus „Ernst:Th&linarini-T>Bilder-Uhd-'Dokumenteaus'seinemvLeben",'!DiStz Vertag'195a

    Mustermesse" gewordenen traditionellen Fernhändelsmarktes. Im 'kaiserlichen Deutschland wachsen, die Monopole, sie fürchten um einen ..Platz.an der Sonne", und'die .an diesen Platz drängende Rüstungsmaschinerie läßt dem Proletariat nichts als' schmalen Lohn, finstere Wohnungen, rachitische Kinder" und den Drill ab- ,gerichteter preußischer Korporale ...

  • Georgi Dimitroff, der Held von Leipzig

    Für über drei Monate verwandelte sich im Herbst 1933 der Verhandlungssaal des IV. Strafsenats des Reichsgerichts in Leipzig zu einer die ganze Welt in Atem haltenden Stätte der Abrechnung mit der braunen Pest. Der bulgarische Arbeiterführer- Georgi, Dimitroff, von den Faschisten seiner Heimat bereits ...

  • Rückblende um 125 Jahre

    Blenden wir um etwa 125 Jahre zurück. Die Befreiungskriege' 1813 bis 1815 mit ihrem Höhepunkt, der Völkerschlacht bei Leipzig, lagen bereits 24 Jahre iurück. Die Entwicklung der Produktivkräfte drängt voran und verlangt geradezu gebieterisch auch eine Verbesserung der Verkehrsmöglichkeiten. So wird die Eröffnung des ersten Teilabschnitts der Eisenbahnlinie Leipzig- Dresden 1837, die in das 20 Kilometer entfernte Machern führt, zum Symbol der beginnenden Industrialisierung ...

  • Ein Zljähriger Tischlergeselle

    . Der '[Verlust des wertvollen ■• publizistischen Forums-konnte'die deutsche. Linke nicht ermüden. "Zu :ihr stieß in-Leipzig bei Ausbruch des" ersten Weltkrieges ein 21jähriger Tischlergeselle,, dessen revolutionäre Gesinnung nach Entfaltung drängte. Über-ihn berichtet- der Arbeiterveteran■ Alfred Radestqck, ...

  • Stätte des Sieges, Stätte der Begegnung

    Auf den „Frankfurter Wiesen", wo der junge Tischler Walter Ulbricht in seinen wenigen freien Stunden dem Fußball nachjagte, erheben sich heute das modernste Stadion Deutschlands und wenige hundert Meter davor der einzigartige Komplex der Deutschen Hochschule für Körperkultur und Sport. In wenigen "Wochen wird das IV ...

  • DäsVGefecht bei Leutzsch

    ;Hatte.das; Leipziger. Proletariat, im: Oktober. 1912 mit einer. Friedenskundgebung auf dem Messeplatz..>gegeh den Krieg demonstriert, wo vor 90 000 Zuhörern -von fünf"Rednertribünen aus gleichzeitig gesprochen wurde, so, waren auch, nach Kriegsbegihn revolutionäre Aktionen, mehr als einmal Gegenstand der Polizeiberichte ...

  • Herzstück der deutschen Arbeiterbeweg

    Blick in die traditionsreiche-GescHicrite'der Geburtsstadt ■ unseres Geno:

    Stadtider Messe, Stadt des Buches — so geht es dfen Werbeleuten seit Jahrzehnten von den Lippen. Kunststadt Dresden, Blumenstadt Erfürt, Messestadt Leipzig — sind das nicht Klischees, die eigentlich überholt sind? Unsere Städte sind mehr als nur kunst-, blumen- oder literaturfreudig — Eigenschaften, die auf einen Ort zu beschränken unzulässig wäre ...

  • Hoffnung; die sich'.Tiichr erfüllte

    Die. Chance; jene -Erfolge, zu festigen; -reifte noch eiritnal: heran, als die Berliner Arbeiter, mit ihr.env.Generalstreik - im August. 1923 die'-reaktionäre 'und ( antinaüpnale"' Regierung,, eüno 'zum Rücktritt.''zwangen'und die .Leipziger sien" diesem Streik.anschlossenrDer Funke; des Bürgerkrieges sprang durch ...

  • Die „Leipziger; Yölkszeiturigt

    -'Die' .Einwohnerzahl :. der, . Sachsenmetcdpöle wächst um die. Jahrhuhder.tw.encje auf'über -^ÖO ÖÖO ah. Der .Platz "vor/dem1.nun. schön' 400' Jahre »-alten, von Hieronymus Lotter, im Renaissancestil erbauten Rathaus- mit seiner .herrlich gegliederten Fassade erlebt alljährlich die. Geschäftigkeit "Tausender ...

Seite 12
  • „Laßt doch Professor Lipezk zu uns kommen!"

    Betrachtungen zu einer Konferenz des Deutschen Pädagogischen Zentralinstituts-mit pädagogischen Neuerern

    Begreife einer den Dr. Drefenstedt! Zuerst hielt er ein sehr fundiertes Referat für die Erhöhung des Unterrichtsniveaus durch Gemeinschaftsarbeit von pädagogischen Neuerern und Wissenschaftlern, und in der Pause zierte er sich zu sagen, wieviel Neuerer denn auf dieser Beratung anwesend seien. Das sei ...

  • Gedanken über Menschenwürde

    Walter Ulbricht auf dem VII. Parlament der FDJ: Wenn westdeutsche Jugendliche von ihrer Zuneigung zur sogenannten westlichen Welt sprechen, so mögen sie ihre Augen öffnen und erkennen, wer die Herrscher über die Völker der westlichen Welt sind, wie das Finanzkapital und die großen Monopole die Völker ausplündern und durch den Rüstungswahn, riesige Profite einstecken ...

  • Politik mit Schurz

    Historische Anspielungen sind Glückssache, besonders in Bonn, wo man In solchen Dingen eine große Portion Ignoranz an den Tag legt. Der Sonner Oberbürgermeister hätte es sicher unterlassen,, sich zur Begrüßung des Präsidenten Kennedy ausgerechnet auf den deutsch-amerikanischen Politiker Karl Schurz zu berufen, we ...

  • Ellenbogenfreiheit

    Den typischen Manager charakterisiert Packard mit den Worten: „Er bringt Rivalen ins Wanken, läßt Untergebene im Ungewissen und täuscht Vorgesetzte, die er zu überflügeln hofft. Er ist viel zu klug, als daß Verärgerung oder Verdruß' sein Benehmen färben würden. Unser Mann ist auch nicht zimperlich . , ...

  • Bananenschalen auf den Weg

    Packard zitiert die Erkenntnisse eines nordamerikanischen Wissenschaftlers: schicklichkeit" im karrieristischen Machtkampf \„für die Bestimmung der Aufstiegschancen wichtiger ist als die Kenntnis verwaltungstechnischer Einzelheiten". Deutlicher gesagt: In den Verwaltungen der Monopolherren gilt nicht in erster Linie das Leistungsprinzip, sondern setzen sich meist die rücksichtslosesten, zynischsten und skrupellosesten Postenjäger, Kriecher und Karrieristen durch ...

  • Weg zum Menschlichen?

    Packard, in seiner bürgerlichen Befangenheit, meint, die unmenschlichen Praktiken könnten gemildert werden, wenn man die Verwaltungs-„Pyramide" flacher anlege, „demokratischere Verhältnisse" schaffe und das eigene schöpferische Denken der Konzernbürokraten aktiviere. In seinem Schlußkapitel „Wege zurück ...

  • Lebenssinn der Manager

    Packard umschreibt die Absichten seines Buches mit folgenden Worten: „Wir wollen uns zuverlässige Kennt- 'nisse über Menschen erarbeiten, welche die Pyramiden von heute erklettern. Zu ihnen gehören jene vorwärtsdrängenden, wohlgerüsteten Führungskräfte, die ihre Lager nacheinander auf immer höheren Klippen an den Pyramiden wirtschaftlicher Macht aufschlagen ...

  • Postenjäger ohne Glück

    Die kapitalistischen Wirtschaftsbürokraten rennen nach dem Glück. Sie müssen lügen,, betrügen, sich selbst entwürdigen, ihren Vorgesetzten umschmeicheln und ihre Kollegen hintergehen, um ihren Posten zu behalten. Sie sehen gleichzeitig, wie die Aktionäre durch Ausbeutung und Rüstungsproduktion Millionen scheffeln ...

  • ' Räuber und Rivalen

    Die Manager werden ja..doch täglich von ihren. Brotherren zu » unsauberen Praktiken im' Konkurrenzkampf mit anderen Konzernen angehalten. Es ist deshalb nur zu natürlich, daß sie dieselben unsauberen Praktiken auch/im individuellen egoistischen Interesse anwenden. Packard bringt in seinem Buch zahlreiche ...

  • Leistung und Kollektivität

    Anständige zwischenmenschliche Beziehungen der gegenseitigen Hilfe und kameradschaftlichen Zusammenarbeit entstehen auf der Grundlage sozialistischer Produktionsverhältnisse. Das gesellschaftliche Eigentum an den Produktionsmitteln ruft ein gemeinsames Interesse aller Arbeiter, Wissenschaftler und\ wirtschaftlichen Führungskräfte am Aufstieg der Produktion hervor ...

  • Dschungelkrieg m Glaspalästen

    "Tatsachen über den moralischen Verfall kapitalistischer ;,Führungskr,äite" „/ VonDr. Harald W e s s e 1

    Würde die Unwahrheit durch millionenfache Wiederholung wahr, so müßte die westdeutsche Bevölkerung an diesem Wochenende zutiefst davon überzeugt sein, daß die USA das Mutterland der Freiheit und der brüderlichen Gesinnung -sind. Im Zusammenhang mit dem Besuch Kennedys in Westdeutsch- . land und Westberlin sind die Lieblingsschlagworte der modernen kapitalistischen Welt, die Begriffe Freiheit, Brüderlichkeit und Menschlichkeit, in einem Maße strapaziert worden wie nie zuvor ...

  • Einträglicher Skandal

    Des ehemaligen britischen Kriegsministers „Schoßhündchen", Christine Keeler, - beweist jetzt auch auf künstlerischem Gebiet ihre großen Fähigkeiten. Sie gründete eine Gesellschaft zur Wahrung aller Filmund sonstigen Püblikationsrechte an ihrer Skandalgeschichte. In einem Film „Christine-Keeler^Story" will sie die Hauptrolle spielen ...

  • Kampf aller gegen alle

    Packard, der vor einigen Jahren schon mit einer kritischen Untersuchung über das kapitalistische Reklame- und Propagandagebaren großes Aufsehen erregte, untersucht in seiner neuen Schrift die Erscheinungsformen des Karrierismus, des egoistischen Konkurrenzkampfes, des Menschenverschleißes und des Bürokratismus in den Verwaltungspalästen der Monopolherren ...

  • Analphabetismus wächst

    Bei einem UNESCO-Presseseminar in Paris wurde bekanntgegeben, daß auf der Welt, vornehmlich in den ehemals kolonial unterdrückten Ländern, gegenwärtig etwa 700 Millionen Menschen leben, die nicht lesen und schreiben könneri. Das seien etwa zwei Fünftel der Weltbevölkerung. 45 Prozent aller Kinder der Welt können keine Schule besuchen, sagte ein UNESCO-Sprecher ...

  • Bonner Wünschelruten

    Beim Bau der Universitätskliniken auf dem Venusberg beauftragte die Universität Bonn einen Wünschelrutengänger* eine geeignete Stelle für eine Wasserbohrung zu finden. An der Stelle, die dieser Mann „fand", wurden 32 000 D-Mark für Bohrungen verbraucht, ohne daß ein Tropfen Wasser gefunden wurde. Als Professor Elbel von der Universität Bonn dies in einem Vortrag über modernen Dummenfang und Scharlatanerie mitteilte, erntete er stürmische Heiterkeit ...

  • Leistung sekundär

    Das Ergebnis dieses Dschungelkrieges in den Glaspalästen der Monopolherren gibt einigen klügeren Großunternehmern bereits heute zu denken. Sie erkennen, daß unter diesen Umständen die „Ge-

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  • Literarische Anfänge

    Als der Bauernsohn Scharnhorst nach vierjährigem Besuch der Militärschule des Grafen Schaumburg-Lippe 1778 als Fähnrich in die hannoverische Armee eintrat, besaß er wenige Aussichten auf eine rasche und glänzende militärische Karriere. Ohne Adelsprädikat, ohne hohe Protektion schien sein Weg als Offizier ...

  • AUS DEM TRUPPENLEBEN

    291 UNTEROFFIZIERE des Dienstbereichs Leipzig der Landstreitkräfte, die im Herbst dieses Jahres aus dem aktiven Wehrdienst entlassen worden wären, dienen länger. Mit 101 Weiterverpflichtungen steht der Verband Hollstein dabei an der Spitze. IHRE PATENBOOTE bei der Volksmarine besuchten kürzlich Vertreter der Städte Aue, Forst und Senftenberg ...

  • Der Leutnant und der Brand

    Es gab Bedenken, ob eine so vielfältige Arbeit nicht zu. einer Überlastung führen könnte. Die besteh Volkspolizisten traten jedoch den Beweis an, daß ei nicht so Ist. Leutnant Georg K. ist einer dieser Genössen. Als er in Friedersdorf aufklärte, wie es zu einer Brandstiftung durch Kinderhand kommen konnte, der ein Stall und eine Scheune zum Opfer fielen, arbeitete er ...

  • Die Wende von 1806

    Damals zeichnete sich am Horizont bereits die Unterwerfungspolitik der französischen Großbourgeoisie gegenüber Deutschland ab. Das linke Rheinland War schon okkupiert. Früher oder später würden auch Preußen und die übrigen norddeutschen Staaten den Kampf um ihre Unabhängigkeit aufnehmen müssen. Diesen Kampf durch rechtzeitige Militärreformen vorzubereiten, sah: Scharnhorst als seine wesentliche Aufgabe an ...

  • Lehren der Revolution

    Aber noch verhinderten die politischen Verhalt, nisse des ausgehenden 18. Jahrhunderts, diese fortschrittlichen Gedanken zu verwirklichen. Das änderte sich auch nicht schlagartig mit der französischen Revolution und der bewaffneten Intervention der Feudalmächte in Frankreich. Dennoch brachte Scharnhorst, ...

  • In einer Zeitenwende

    Wie kaum bei einem der nationalen Führer von 1813 verkörperten sich in Scharnhorst alle progressiven Seiten der Befreiungsbewegung: Vaterlandsliebe, bürgerlich-fortschrittlicher Geist und Fortschrittsglaube, Streben nach deutscher Einheit und die Bereitschaft, sich auf das Volk zu stützen. Zugleich besaß er ...

  • Im Urteil der Geschichte

    Friedrich Engels:

    ... 1806 brach Preußen .nur deshalb zusammen, weil nirgends im Lande eine Spur dieses nationalen Widerstandsgeistes vorhanden war. Nach 1807 taten die Reorganisatoren der Verwaltung und der Armee alles, was in ihrer Macht stand, um diesen Geist wieder zu beleben. Zu dieser Zeit zeigte Spanien das ruhmvolle Beispiel, wie eine Nation einer einfallenden Armee widerstehen kann ...

  • Gegen die Stockdisziplin

    Zu ihnen, die sich in nahezu allen deutschen Armeen befanden, gehörte bald Scharnhorst. Nach anfänglicher Mitarbeit an militärischen Journalen gab er bald selbst periodische Schriften heraus, so von 1782 bis 1784 die „Militär- Bibliothek", 1785 die „Bibliothek für- Offiziere',' und schließlich von 1788 an das „Neue militärische Journal" ...

  • : JKrieg nur zur Verteidigung-/! ,..

    Für die Ideenwelt efer militärischen Opposition, so wie sie in den Schriften Scharnhorsts zum Ausdruck kam, waren zwei Gedanken bedeutungsvoll, die ihre Gemeinsamkeit mit der bürgerlich-oppositionellen Bewegung zeigten. Der erste war die Idee des Verteidigungskrieges. Scharnhorst lehnte den Krieg ab, nur um Provinzen zu erobern oder dynastische Streitigkeiten gewaltsam zu lösen, Nach seiner Ansicht durfte der Staat nur dann zum Kriege greifen, wenn es um die Verteidigung des eigenen Bodens ging ...

  • Zum Tag der Deutschen Volkspolizei

    Schweigend saßen sich die Genossen und Kollegen gegenüber. Werner Schwarz, der als Leiter des Baustoffkombinata^Bitterfeld die Verantwortung für die Arbeit von 600 Belegschaftsangehörigen trägt, Harry Zeidler, der Technische Direktor, Parteisekretär Willi Kehling, Abteilungsleiter Ernst Kloos, der Vorsitzende der Konfliktkommission, Herbert Gössel, und die anderen ...

  • In der Brigade beraten

    Die Beschlüsse der Parteiorganisation führten dann zu einer schnellen Änderung des Arbeitsstils. Genosse G. wurde für die ständige Verbindung- der Abteilung zu den Konfliktkommissionen in den Betrieben verantwortlich gemacht. Offiziere übergeben persönlich die Verfügungen, nehmen an den Beratungen und ...

  • Aufklären ist gut...

    Wo aber bleibt da die Romantik, wo der scharfäugige, geheimnisumwitterte Kriminalist, der pfeiferauchend hinter irgendeiner Hecke dem Täter auflauert? wird mancher fragen. Der Genosse Oberleutnant H., Leiter der Bitterfelder K-Abteilung, gibt dafür eine Erklärung: „Wenn wir Verbrechen aufklären, ist das gut ...

  • W. I. Lenin:

    Als Napoleon I. im Jahre 1807 Preußen den Tilsiter Frieden aufzwang, da hatte der Eroberer alle Armeen der Deutschen vernichtet, die Hauptstadt und alle großen Städte besetzt, seine eigene Polizei eingeführt, die Besiegten gezwungen, ihm Hilfstruppen zur Führung neuer Raubkriege zur Verfügung zu stellen, da hatte er Deutschland zerstückelt und mit dem einen deutschen Staat Bündnisse gegen andere deutsche Staaten geschlossen ...

  • Nicht Fälle, sondern Menschen

    „Die Auseinandersetzung hat im Betrieb Wunder gewirkt", meint heute Abteilungsleiter Ernst Kloos. „Diese Zustände, wie sie noch vor kurzem hier herrschten, haben keine Grundlage mehr." „Wir arbeiten von der Konfliktkommission aus sehr eng mit der Kriminalpolizei zusammen", ergänzt Herbert Gössel. „Sie übergibt uns nicht nur manchen ...

  • Em großer Patriot

    Zürn 150. Todestag General Scharnhorsts / Von Dr. Heinz Helraert

    Am 28. Juni 1813 verstarb in Frag der preußische Generalleutnant Gerhard Johann David Scharnhorst an den Folgen einer Wunde, die er Anfang. Mai in der Schlacht vpn Großgörschen empfangen hatte. Sein Tod war ein schwerer Verlust für die nationale Befreiungsbewegung, spürbar schwächte er die Positionen der fortschrittlichen Kräfte im Lager der antinapoleonischen Koalition ...

  • Kriminalisten als Erzieher

    ren. Noch am gleichen Nachmittag sprachen Werkleiter Schwarz und Oberleutnant G. zu 130 Arbeiterinnen und Arbeitern der Abteilung III. Einige der beschädigten Rohlinge waren aufgestellt worden. „Es geht nicht allein um den entstandenen Schaden", erklärte der Kriminalpolizist. ..Hier versuchen einige verantwortungslose ?4enschen eure Arbeit' zu beschmutzen, und das kann sich die Belegschaft nicht gefallen lassen ...

  • Sein Werk lebt

    Für Scharnhorst bestand der Sinn dieser Reform nicht allein darin, den künftigen Sieg über das fremde Joch zu begründen. Sein fernes Ziel war es, in einem reformierten Preußen die notwendige Grundlage für eine gesamtdeutsche Militärverfassung und eine deutsche Nationalarmee zu erhalten. Diese Hoffnung, in der Scharnhorst lebte, kämpfte und starb, hat sich nicht erfüllt ...

  • NEUE MILITARLITERATUR

    Im Deutschen Militärverlagerschienen:

    Handbuch für Mot.-Schützcn; 658 Seiten, mit zahlreichen Abbildungen, Tafeln und Schemata, Ganzleinen mit Schutzumschlag; 8,80 DM S. A. Peresada, Fla-Raketen; 88 Seiten, mit .Abbildungen, engl. Broschur; 1,90 DM Langhans/Haase/Geipel, Schutz vor Massenvernichtungfsmitteln. Schutz vor Kernwaffen, chemischen Kampfstoffen und biologischen Kampfmitteln: 120 Seiten, mit Abbildungen und Schemata, broschiert ...

  • Bummelanten am Pranger

    Die Informationen, die er im Kombinat erhielt, stimmten ihn nachdenklich. Das war doch eine ganze Kette strafbarer Handlungen, die letzten Endes einmal zum Verbrechen führen mußten» wenn nichts dagegen getan wurde. Sollte er also mit der Ermittlung beginnen, oder was war zu tun? Es ging doch um die Arbeit des ganten Kollektivs, um die Ehre aller Arbeiter im Betrieb ...

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  • Sechs Jahre danach

    Aufgeschrieben, von Heinz Stern und Dieter Adolph

    Es war am 31. März 1957. Nach den feierlichen Klängen Beethovehscher Musik erschien — vollkommen überraschend für 98 Mädchen und Jungen aus verschiedenen Dessauer Schulen, die an diesem Tage ihre Jugendweihe erhielten — Walter Ulbricht im Landestheater. Er erzählte den jungen Bürgern aus seinem Leben und gabjhnen, aus dem Schatz seiner reichen Erfahrungen schöpfend, einige Ratschläge für ihren Lebensweg ...

  • Dessau—Dortmund und retour: Bernd Rosenwald

    Sollte bei allen unseren sieben Jugendweihlingen von 1957 immer alles glatt gegangen sein: Lehre, Arbeit, Studium? Sollte nicht einer dabeisein, der gestrauchelt ist, der mal eine- Dummheit gemacht hat? Es gibt einen, der in den letzten sechs Jahren zumindest allerhand erlebt hat: Bernd Rosenwald. Seine Mutter ist seit Jahren alleinstehend, ist berufstätig und konnte Bernd trotz aller Mühe nicht mit so fester Hand erziehen, wie sie es gern getan hätte ...

  • Kraftvoller Gegenangriff

    „Der Gegenangriff ist-die'beste Verteidigung", nach dieser' Devise spielte der junge sowjetische Meister Zaharov, als der Ungar Tompa mit einem Bauernsturm g'egen:seine Königsstellung vorgehen wollte. Aus dem Treffen RSFSR-—■ Budapest im Aprildieses« Jahres. Pirc-Verteiflieum Weiß: Tompa, Schwarz: Zaharov \ ...

  • Schöne Augen, schöne Stimme: Bärbel Stephan

    Bärbel Stephan hat sich ein Kompliment verdient. Sie ist die Schönste jener drei Mädchen, die am 31. März 1957 in der' ersten Reihe des Dessauer Landestheaters saßen. Glücklich darf sich der junge Mathematiklehrer Rawiehl schätzen, der das blonde Mädchen mjt;den schönen Augen und den sanftgeschwungenen Gesichtszügen -in acht Tagen als seine'Frau zum ...

  • Olympiaverdächtig: Ulli Hörn

    Für Ullrich Hörn begann die Entwicklung, die seinen Lebensweg weitgehend bestimmte, im Garten des elterlichen Hauses. Der Vater, ein Dessauer Lehrer, wie auch die Mutter — hatte einen eisernen Barren und ein Reck aufgestellt, an dem Ulli, sein Bruder Andy und die Kinder der ganzen Straße schon als kleine Steppkes ihre Kraft und ihre Geschicklichkeit erprobten ...

  • Am Reißbrett: Annemarie Franke

    Annemarie Kath beendete ebenso wie Ulli Hörn die polytechnische Oberschule. Erst danach, im September 1959, begann sie ihre Lehre als Bauzeichner. Dafür konnte sie die Lehre eineinhalb Jahre vorfristig abschließen und ihre Prüfung mit „gut" bestehen. Heute ist Annemarie Bauzeichner beim VEB Industrieprojektierung Dessau ...

  • KREUZWORTRÄTSEL

    Wa agerecht: 1. Formation des Erdaltertums, 4. früherer tschechoslowakischer Schachmeister, 7. Baumfrucrit, 9. Tagesabschnitt, 12. sowjetische Hafenstadt am Schwarzen Meer, 14. Saiteninstrument der Antike, .15. Heilstätte, 16. Stadt im Norden des Irak, 17. kleinlicher, übertrieben genauer Mensch, 19 ...

  • Eür moderne Technik entflammt: Kurt Piesch

    ;Im'Elektromotorenwerk Dessau finden wir Kurt Piesch. Hier ist der hoch "aufgewachsene schlanke Junge mit,dem:rötlichen.Haarseit fünf Jahren zu Hause. Hier-lernte er zweieinhalb Jahre Elektrömaschinenbauer; hier bestand'erim Frühjahr 1961 seine Prüfung mit „gutVUhdrriit dem Werk blieb er auch-während-der zwei Jähre verbünden, in denen er-seihen ...

  • Glückliche Mutter: Helga Koppe

    Der erste, der uns in dem hübschen Häuschen der Familie Dietrich begrüßt, ist der anderthalbjährige Michael. Er guckt immer, wenn es klin,- gelt, ob es nicht der Vati ist. Im bisherigen Leben Michaels kam der. Vati immer nur auf Besuch, für wenige kurze Urlaubstage von der Armee. Erst im September werden Michael und Mutti den Vater ganz für sich haben ...

  • mm un .\Wern mm

    ' Werner^Lamm ihatte einmal daran gedacht,'die Republik zu verlassen. Er ist heute sehr glücklich, daß er gar nicht bis;Westberlin kam- ■ ■ Werner hat Schlosser'" gelernt und arbeitet im VEB Molkereimaschinentechnik und .-bedarf, i Magdeburg. Er ist; ständig unterwegs, •' um, ,in »landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften die ...

  • SCHACHr. AUFGABE

    Weiß: Ke4; Tä7,. Tf8,'Sgft Bd2, g5,-Y h.5 (sieben Steine). .Schwarz: Kh'T, Tg8, =Bdi g7 (Vieri Steine), r Von Dr. 'VW.' Hörwitz; Aus Schach-Maga- • zin 1947.

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Hoch soll er leben, dreimal hoch! Begrüßung auf dem Flugplatz Wir stimmen in allen Fragen überein
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