17. Nov.

Ausgabe vom 30.01.1963

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  • Gescheitert

    Der in Brüssel unternommene verzweifelte Versuch, die Krise um. die sogenannte Europäische Wirtschaftsgemeinschaft durch einen Kompromiß zu lösen, ist gescheitert. Die zwischen den Teilnehmern bestehenden politischen und ökonomischen Widersprüche und Interessengegensätze waren zu stark. Die von Wirtschaftsminister Erhard ge* führte Bonner Delegation hatte am Montag und Dienstag sich den Anschein gegeben, als wollte sie die französische-Delegation für einen „Vermittlungsvorschlag" gewinnen ...

  • in Brüssel zusammengebrochen

    Gegensätze zwischen den Westmächten auf dem Höhepunkt Spaak: „Wir hängen über einem Abgrund" Schwindel von der Europaideologie geplatzt

    Biüssel (ADN/ND). Die Verhandlungen über einen Beitritt Großbritanniens zur EWG in der belgischen Hauptstadt Brüssel sind am Dienstagnachmittag endgültig gescheitert. Trotz heftigen amerikanischen Drucks wurde nach einer kurzen, etwa halbstündigen Beratung ein letzter Kompromißvorschlag der EWG-Staaten Italien, Belgien, Holland und Luxemburg, den Bonn heuchlerisch gemacht hatte, im Zusammenspiel mit der französischen Delegation abgelehnt ...

  • Müncheberg forscht für die Praxis

    Berlin (ND). Noch zielstrebiger zu, forschen, um in allen wissenschaftlichen Abteilungen das Weltniveau zu erreichen und mitzubestimmen sowie die Forschungsergebnisse schneller und wirksamer in die Praxis einzuführen, war da Fazit,.-daß. die Mitglieder der Partei Organisation des Instituts! für Ackerr un< Pflanzenbau in Müncheberg auf- tihre: jüngsten Parteiversammlung zogen ...

  • Größte Übersee-Beteiligung

    Größte ausländische Aussteller In Leipzig sind die Sowjetunion und Polen. Für diese Länder.sowie für die CSSR. Ungarn und Bulgarien ■ ist die Teilnahme an der leipziger Messe die größte Auslandsmessebeteiligung -in diesem .Jahr. Die Hälfte aller, Aussteller werden Überseestaaten seih,, die meisten davon junfe Nationalstaaten, für die Leipzig das Ter zum Welthandel« zum Händel ohne jede Diskriminierung mit den sozialistischen Ländern bedeutet ...

  • Energie beflügelt Produktivkräfte

    . Genosse Erich Mückenberger beriet mit Kraftwerkern in Finkenheerd

    Frankfurt (Oder) (ND/ADN). Über erste Schlußfolgerungen aus dem VI. Parteitag berieten am Montagnachmittag die Ge- .nossen der. Parteiorganisation ties Kraft- 'werkes Finkenheerd. Das Mitglied des Politbüros und 1. Sekretär der Bezirksleitung Frankfurt (Oder); Erich Mückenberger, ^Würdigte die hervorragenden Iiei4- stungep der Kraftwerker, im ,; Kämpf gegen die Kälte ...

  • Leistungsschau des Weltniveaus

    9000 Aussteller aus 60 Ländern kommen zur Leipziger Frühjahrsmesse / Umfassender internationaler wissenschaftlich-technischer Erfahrungsaustausch / Messeamt gab Pressekonferenz

    Berlin (ND). Größte und — mit 55 Branchen — universellste Messe der Welt, eine der eindrucksvollsten Schauen des internationalen wissenschaftlich-technischen Höchststandes und Treffpunkt von Wissenscbaft- ________ lern, Technikern und : Kaufleuten aus aller Welt - das wird die Leipziger Frühjahrsmesse ...

  • „Zauberformel" nicht gefunden

    Die „Zauberformel" wurde nicht gefunden. Um 18 Uhr löste sich die Ministerkonferenz auf, ohne einen neuen Termin anzuberaumen. Der stellvertretende belgische Außenminister Henri Fayat setzte den britischen Chefdelegierten in dürren Worten davon in Kenntnis, daß die „Kompromißlösung" abgelehnt worden sei ...

  • FDJ-Wahlen im Geist des Parteitages

    Genosse Horst Schumann berichtete vor dem Büro des Zentralrates

    Berlln (ADN): Die Freie Deutsche • Jugend steht fest hinter den Beschlüssen des' VI. Parteitages und wird alle; Kraf t daransetzen, sie verwirklichen zu helfen. Das wurde am Dienstag auf einer Beratung' des Büros des FDJ-Zentralrates über > die Aufgaben der FDJ nach dejn VI.. Parteitag festgestellt, auf der Horst Schumann, 1 ...

  • Die aktuelle Mahnung

    LT eute vor 30 Jahren zog der bräune Ll Mob im Scheine gespenstischer Rekeln durchs Brandenburger .Tor. tene Horden, die den Machtantritt litlers feierten, waren die Mord- [esellen, die zunächst in Deutschland md später in halb Europa einen Aus- ■ottungsfeldzug gegen alle führten, die ich Hitler entgegenstemmten ...

  • Achse Bonn—Paris—Madrid

    Die spanischen Zeitungen stellen am Dienstag in großer Aufmachung Spekulationen über die Ausweitung des Kriegspaktes zwischen Bonn und Paris auf das faschistische Spanien an. Die Zeitung „Madrid" spricht von einer „Achse Franco—de Gaulle—Adenauer" und veröffentlicht die Bilder dieser drei reaktionärsten Politiker Westeuropas ...

  • Leunaiugend im Wettbewerb

    , Höchste Arbeitsproduktivität Beste Qualität .,-. Geringste Selbstkosten ;■ ■- * Die Jugendbrigade Bergmann aus der Salzabteilung der Leuna-Werke „Walter Ulbricht" gab ihr Programm bekannt, wie sie im sozialistischen Wettbewerb .täglich und auf lange Sicht das Tempo der Steigerung der Arbeitsproduktivität wesentlich erhöhen will ...

  • USA rügen Bonn

    „USA zutiefst bestürzt", „Unangenehmer Eindruck" — unter diesen Schlagzeilen berichten die westlichen Nachrichtenagenturen über die Reaktion offizieller amerikanischer Kreise. DPA betont, Washington mache aus seiner Verärgerung über de Gaulle kein Hehl. Gleichzeitig rüge es aber auch die anderen EWG-Partner, und vor allem die Bundesrepublik, weil sie keinen „entschlosseneren" Stand gegenüber den Bemühungen de Gaulles, England aus der EWG herauszuhalten, eingenommen habe ...

  • Adenauers Dilemma

    Die westdeutsche Nachrichtenagentur DPA berichtete aus Bonn: ,,Mit dem negativen Ausgang in Brüssel ist nach Auffassung diplomatischer Beobachter die Politik des Bundeskanzlers in ' eine schwierige Lage geraten." Politische Beobachter in Bonn verweisen in diesem Zusammenhang auf die wohlbekannte Tatsache, ...

  • Gast aus Guayana

    .Berlin (ADN).^Der Minister .für Innere Angelegenheiten von Britisch-Guayana, Claude ■ Christian, ist ,am Dienstagabend zu einem mehrtägigen Besuch in. der Deutschen Demokratischen jKepublik, eingetroffen. E"r wurde auf dem Zentralflughafen Berlin-Sjichönefeld vom Stellvertreter des ' Ministers für Auswärtige Angelegenheiten Georg Stibi und von Vertretern dös Ministeriums für Außenhandel und Innerdeutschen Handel und gesellschaftlicher Organisationen empfangen ...

  • Auf der Heimreise

    Berlin (tyD). Auch am Dienstag haben Weitere ausländische Parteitagsgäste ,von Berlin aus ihre Heimreise angetreten. Auf dßm Zentralflughafen Berlin-Schönefeld wurden die Delegation der Kommunistischen Partei Indonesiens, unter..Leitung des stellvertretenden Vorsitzenden der kommunistischen Fraktion im indonesischen Parlament Genossen Dr ...

  • Entrüstung im Unterhaus

    Im britischen Unterhaus machte jich die Erregung der Abgeordneten während der Fragestunde Luft, als der Sprecher der Labourfraktion, Harold Wilson, von einer „Erniedrigung für Großbritannien" sprach und die sofortige Einberufung einer Commonwealth-Konferenz forderte. Macmillan gab auf alle Fragen ausweichende Antworten und" verwies auf eine Grundsatzerklärung, die er möglicherweise am Mittwochnachmittag abgeben will ...

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  • Wie die „ Welt'6 das Gruseln lernte

    Unfreiwillig hat die Hamburger „Welt" am Dienstag nachträglich noch einen bemerkenswerten Diskussionsbeitrag zu unserem Parteitag beigesteuert. Acht Tage, nachdem die Weltöffentlichkeit durch die historische, Beratung in der Werner-Seelenbinder-Halle Zeuge der festen Einheit und Geschlossenheit unserer Partei wurde, beschäftigt sich das Springersche Konzemblatt mit den gegenwärtigen Zuständen in den westdeutschen Parteien ...

  • Es sind die alten Lügen

    Welch weitgehende Übereinstimmung, teilweise bis in den Wortlaut hinein, auch zwischen den AchsenrDokumenten von damals und denen von heute besteht, ist frappierend. Es sind dieselben maßlosen Ziele; dasselbe Eüstüngsgerassel; dieselben Lügen. Die Friedenslüge. Anläßlich des s,Stahlpaktes'' heuchelte Ribbentrop: j,Die Achsen-Partner wollen den Frieden ...

  • Leistungsschau des Weltniveaus

    (Fortsetzung von Seite 1)

    Symposium über technische Probleme der zweiten Verarbeitungsstufe' der Metallurgie bilden die gegenwärtigen allen Industrieländern «ine Rolle spielen. Zu diesem Symposium werden namhafte Wissenschaftler aus den RGW-Staaten sowie aus England, Frankreich, Westdeutschland und anderen Ländern erwartet. Auf ...

  • Zentrale Polizeiaktion gegen acht Journalisten

    Gestapomethoden - ■ der Bandesanwaltschaft Dusseidort (ADN/ND). Mit einer großen von der Bundesanwaltschaft in Karlsruhe gesteuerten Aktion^ist. die Politische Polizei am Dienstag gegen eine Reihe von <■ westdeutschen Journalisten vorgegangen, die für die DEFA oder das Fernsehen der DDR arbeiten. ...

  • Krupp und Thyssen förderten Hitler

    DGB veröffentlichte Dokumentation über Industriehilfe für Faschisten

    Düsseldorf (ADN/ND). Der Vorstand des DGB hat in einer Dokumentation der westdeutschen Öffentlichkeit umfangreiches Material vorgelegt, das die finanzielle Unterstützung der Nationalsozialisten durch die Konzernherren von Rhein und Ruhr bestätigt. In seiner Publikation führt der DGB-Vorstand mehrere Namen führender westdeutscher Konzerne an, die Hitler ;durch große Summen unterstützt haben, so- Krupp, Thyssen und Kirdorf ...

  • Elektromotoren international genormt

    Besonders bemerkenswert wird In der Ausstellung der Elektrotechnik die VEM- Standärdreihe von Elektromotoren mit einem Lelstungsbereich bis zu 100 kW sein. Sie wurde auf Grund der Empfehlungen des RGW entwickelt und entspricht den Normen der International Electrical Commission (IEC), der 34 Länder angehören ...

  • Der Bonner Staat ist ein Unglück

    Vernichtende Kritik der Zeitung „France Observateur"

    Berlin (ND), Die französische Zeitung s,France Obiervateur" kommt bei einer Betrachtung über den Pakt zwischen de Gaulle und Adenauer zu der Feststellung, daß Bonn den Versuch unternimmt Frankreich sowie ganz Westeuropa immer mehr in die Politik des kalten Krieges und der Revanche hineinzuziehen. In dem Artikel heißt es dazu: „Es handelt sich in diesem Augenblick weder um das Deutschland Goethes noch um dasjenige Rathenaus noch um das Stresemanns ...

  • Dieaktuelle Mahnung

    (Fortsetzung von Seite 1)

    offenkundigen Scheiterns fortzusetzen, die hohe'Verantwortung der Friedenskräfte, .in Westdeutschland, unterstreichen. Sie- sind für den Frieden. Dann müssen sie,- auch iüc die friedliche Koexistenz zwischen beiden deutschen Staaten sein. Und das heißt in erster Linie; Zurückdrängung des Militarismus, denn! er ist das- Haupthindernis für die friedliche- Koexistenz ...

  • .,, v Diesmal mit Atomwaffen .

    Die Parallelen sind also in der Tat gespenstisch. Es ist nur eines anders als damals. Der Pariser Vertrag vom 22. Januar 1963 ist Achsen- und Stahlpakt in einem und dabei noch viel weitergehend und präziser, als es jene waren. Im schnarrenden Tone einer Generalstabsweisung abgefaßt, wird die militärische Zusammenarbeit bis ins Detail festgelegt: „Die Verteidigungsminister treten wenigstens einmal alle drei Monate zusammen ...

  • Schon einmal eine Achse

    Manchenorts wird gefragt, ob die Achse Bonn—Paris denn wirklich so gefährliche Konsequenzen hat. Versuchen wir, diese Frage nicht theoretisch, sondern am praktischen Beispiel einer anderen Achse zu beantworten. Wir finden, wenn wir im Geschichtsbuch blättern, ■ eine wahrhaft gespenstische Parallele. Es war im Sommer 1938, als die imperialistischen Mächte versuchten, einen einheitlichen ßWestpakt1» gegen die) UdSSR zusammenzubringen ...

  • Vernichtung eingeplant

    Was heißt flenn „Westdeutschland Ist Vorfeld"? In einem heute an sich veralteten militärischen Sprachgebrauch (Ludendorff, Cochenhausen u. a.) ist Vorfeld das zwischen der Hauptkampfstellung und dein Gegner liegende Gelände, durch das der eigene Angriff vorgetragen wird und das im Falle eines Gegenschlages schrittweise unter völliger Vernichtung preisgegeben wird in der Absicht, die Kräfte des Gegners aufzuzehren ...

  • Scharfmacher gilt es zu zügeln

    Düsseldorf (ADN/ND). Das Mitglied des Politbüros des ZK der KPD Erich Glückauf bezeichnete in einem ADN-Interview die Verhütung der Notstandsgesetze in Westdeutschland durch den gemeinsamen Kampf der Friedenskräfte als eine unmittelbare Lehre aus dör jüngsten deutschen Vergangenheit In Westdeutschland seien heute die gleichen Hintermänner am Werk wie damals bei Hitlers Machtergreifung, betonte er ...

  • Der Weg in den Krieg

    . Am 12. März-1938 billigte der j,Große Faschistische, Rat" in Rom, die Annexion Österreichs durch das faschistische Deutschland. Im Herbst 1938 gab Mussolini dem Achserifreund Schützenhilfe bei der Okkupation des sogenannten Sudetenlandes, im Frühjahr 1939 bei der Zerschlagung des tschechoslowakischen Staates ...

  • 1963 ist nicht 1936

    Es bedarf also wirklich keiner weiteren Beweise, um zu sehen: Die aggressive und sich atomar bewaffnende Achse Bonn—Paris ist eine ernste Gefahr für den Frieden. Ihre Aussichten Indes sind, weil 1963 nicht mehr 1936 ist, unendlich viel geringer als die ihrer Vorgängerin, der Achse Berlin—Rom. Die Möglichkeiten der aggressiven Kräfte werden durch das Wachstum der Macht und des Einflusses des sozialistischen Lagers immer mehr eingeengt ...

  • Was in Mourmelon begann

    Frankreich aber soll das Hinterland dieses Vorfeldes sein. Noch einmal soll' es — diesmal auf kaltem Wege okkupiert — den rückwärtigen Raum abgeben, den die Strategen des „Falles Rot" mit ihren Stützpunkten, Depots, Versorgungslinien und Ausbildungsplätzen Überziehen, dessen Menschen — und Materialreserven sie ausplündern ...

  • KURZ BERICHTET

    IiAWINENÜNGLÜCK. Drei Menschen, unter ihnen ein dreijähriges Mädchen, sind in den Chiemgauer Bergen bei einem Lawinenunglück ums Leben gekommen. ANGINAEPIDEMIE. 200 Bundeswehrsoldaten sind die ersten Opfer einer Anginaepidemie, die In der Kasseler Wlttich-Kaserne grassiert. Die Kaserne wurde unter Quarantäne gestellt ...

  • Kämpft für die Freiheit Rudolf Esteries!

    Appell an alle Deutschen guten Willens Berlin (ADN). In einer gemeinsamen Erklärung appellieren das Komitee zum Schütze der Menschenrechte und das Komitee „Freiheit für Rudolf Esterle" an alle Deutschen guten Willens, ihre Anstrengungen zu verstärken, um Rudolf Esterle den Fängen eines unmenschlichen Regimes zu entreißen ...

  • Achse — Vorfeld—Hinterland

    Zu einigen militärischen Aspekten und historischen Parallelen des westdeutsch-französischen Vertrages

    benden Risiken vor dem eigenen Volke zu vertreten." Im Sinne der Vorfeldtheorie auch die Notstandsgesetze, jnit denen sich gerade jetzt das Bonner Parlament beschäftigte. Und im Sinne der Vorfeldtheorie das' Notstandsmanöver „Fallex 62", über dessen, sorgfältig errechnete Ergebnisse Ende vorigen Jahres der „Spiegel" geschrieben hatte: „Nach wenigen Tagen waren erhebliche Teile der Bundesrepublik zerttört ...

  • Der große Unterschied

    Ein Mitglied der Ortsverwaltung der IG Metal! Niedersachsens stellte fest: „Während euer Parteitag neue Vorschläge für die Sicherung des Friedens und für ein friedliches Zusammenleben der beiden deutschen Staaten unterbreitete, unternimmt die Adenauer-Ragierung verstärkte Anstrengungen, um die Atomrüstung zu (orderen, um uns arbeitenden Menschen neue Latten aufzuerlegen un«T uns unsere, letzten demokratischen Rechte und Freiheiten zu rauben ...

  • Für Abkommen der Vernunft

    1 Auf einer Kundgebung in Braunschweig gegen Atomrüstung und Notstandsdiktatur erklärte der Landesgeschäftsführer Ües Bundes der Deutschen in Niedersachsen, Bodo Stoof: „Unsere Forderung nach Abrüstung schließt insbesondere die Forderung nach einer Abrüstungsvereinbarung zwischen den beiden deutschen Staaten ein ...

  • Zur Mitarbeit bereit erklärt

    Lauenburg (ADN/ND). Demonstrationen gegen die Bonner Notstandsgesetze haben Diskussionsredner auf der Jugendkonferenz des DGB-Landesbezirks Nordmark in Lauenburg (Elbe) gefordert Vor Beginn des Kongresses waren an die Delegierten und Gäste Flugblätter der „Jungen Aktion gegen Atomtod" verteilt worden, in denen dem DGB versichert wird, daß die „Junge Aktion" bereit sei, an der Durchführung des Antinotstandsgesetzbeschlusses des 6 ...

  • Die Beschlüsse decken sich

    Ein Betriebsrotsmitglied aus" Baden- Württemberg erklärte: „Unsere gewerkschaftlichen Beschlüsse decken sich in vielen Fragen mit den erneuten Friedensvorschlägen des VI. Parteitages. Organisieren wir überall den Kampf um die Durchsetzung der Beschlüsse des 7. Gewerkschaftstages der IG Metall und des 6 ...

  • Appell der ■Entschlossenheit''

    Zu ähnlichen Aktionen gegen Bonn war es am Wochenende in den,Städten. Düsseldorf und Velbert gekommen. In Düsseldorf wandten sich die Demonstranten vor allem gegen die Ausrüstung, der Bundeswehr mit Atomwaffen. In Velbert, wo die Aktion mit einer- Atommahnwache begann, .verteilten junge Atomkriegsgegner Flugblätter mit "dem Appell an die Bevölkerung, entschlossen gegen die Notstandsgesetze aufzutreten ...

  • Sie stimmen zu

    In unserem Programm wird gesagt: „Die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands fegt dem ganzen deutschen Volk Ihr Programm des umfassenden Aufbau* des Sozialismus in der Deutschen Demokratischen Republik, des Kampfes um den Frieden und die Interessen der Nation vor in der Gewißheit daB es die Zustimmung aller Werktätigen finden wird ...

  • Marsch gegen Notstandsdiktatur Hunderte Hamburger demonstriertem ihren Willen zum aktiven Widerstand

    Hambnrr (ND/ADN). Geren die Bonner Notstandsgesetze demonstrierten am Montagabend Hunderte Hamburger Bürger, unter ihnen viele Jangfewerkschafter. Auf den von Facfc.elscb.eln erhell« ten Transparenten standen u. a. die Losungen: „Kampf den Notstandsgesetzen", „1933 ■= Ennächtifungsgesetr — 1963 «= Notstandsgesetz" and „Gefahr! Demokratie wird von Bonn untergraben" ...

  • Ein Bekenntnis

    zu unseren Vorschlägen

    Westdeutsche Metallarbeiterfunktionäre hatten am Wochenende ein« Aussprache mit Präsidiumsmitgliedern des Zentralvorstandes der IG Metall ■ im FDGB. Im Mittelpunkt stand der VI. Parteitag der SED. ,Was die westdeutschen Gesprächsteilnehmer sagten, wurde ein Bekenntnis zu unserer Politik. r

  • Atomausstellung der Sowjetunion

    Einen besonderen Besuchermagneten wird die Sowjetunion mit einer speziellen Atomausstellung schaffen. Sie enthält Modelle von Atomlabors und MusteT von Geräten, die von den Atomwissenschaftlern der UdSSR auf dem Gebiet der friedlichen Nutzung der Atomenergie benutzt werden.

  • NEUES DEUTSCHLAND

    DAS REDAKTIONSKOLLEGIUM

    Hermann Axenj Chefredakteur; Eberhard Heinrich, Dr. Günter Kertzscher, stellv. Chefredakteure; Horst " Bitschkowski, Harri Czepudt, Walter Florath, Dr. Roll Gutermuth, Georg Hansen, Willi Kohler, Karl-Ernst Reuter« Willi Siebenmorgen

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  • Die Verantwortung der Arbeiterklasse

    Die meisten Impulse, entsprechend den Beschlüssen des VI. Parteitages die moderne Technik zu meistern, kamen von der Jugendbrigade Bergmann aus der Salzabteilung. Ihr Sprecher, Härtung Krug, trug auf der Aktivtagung ein neues Programm vor, nach dem sie in ihrem Bereich den Wettbewerb weiterführen will ...

  • Was sagen die Arbeiter?

    Die durch die zeitweilige Schließung einiger Betriebe betroffenen Arbeiter — im Bezirk Halle sind es knapp zehn Prozent aller Beschäftigten - kennen nicht die Sorgen der 47 000 westdeutschen Bauarbeiterfamilien, deren Ernährer in Hamburg. Frankfurt (Main) und in Köln „aus Kältegründen" entlassen wurden, um die Profite der Bauunternehmer nicht zu schmälern ...

  • Wo Rekorden der Weg geebnet wird

    Am Morgen des -.nächsten Tages versammelt sich der für die Produktion verantwortliche Operativstab im alten Schloß von Merseburg, dem Sitz der VVB Braunkohle. Zu den Mitgliedern dieses Stabes gehören der Sekretär der Bezirksleitung Franz Becker, VVB-Hauptdirektor Kurt Baro, der Vizepräsident der Reichsbahndirektion Halle sowie Mitarbeiter des Volkswirtschaftsrates, des Bezirksrates, der Gewerkschaft und Angehörige unserer Volksarmee ...

  • Lernen und nochmals lernen

    In der Diskussion über den VI. Parteitag haben wir festgestellt, daß das kulturelle und sportliche Leben in unserer Jugendbrigade bisher wenig beachtet wurde. Unsere bisherige Arbeit bestand darin, daß wir einen Freundschaftsvertrag mit einer Pionierklasse der polytechnischen Oberschule Merseburg-Süd haben und in der Abteilungsmannschaft Fußball spielen ...

  • Keine Stillstandszeiten

    Wir fordern unsere Kollegen aus dem Harnstoffbetrieb Nord, Bau 52, auf, eine gründliche und qualitätsgerechte Arbeit zu leisten, damit in unserem Bereich keine zusätzlichen' Stillstandszeiten in der Produktion entstehen. Diese Forderung stellen wir deshalb, weil wir gewährleisten müssen, daß unserer Volkswirtschaft in diesem Jahre 24 000 t Harnstoff zur Verfügung ...

  • Studieren und anwenden

    1. Um weitere; wichtige Erkenntnisse des VI., Parteitages für unsere Arbeit zu gewinnen, ist es erforderlich, daß die Dokumente Abschnitt für Abschnitt von jedem Mitglied unserer Brigade studiert werden und auftretende Fragen mit allen Mitgliedern diskutiert werden mit dem Ziel, neue Täten in der Produktion "zu vollbringen ...

  • Neue Aufgaben für gewachsenes Kollektiv

    Seit der Bildung unseres Kollektivs im Sommer 1961 haben wir schon einiges erreicht. So brachten wir im, Jahre 1962 elf Verbesserungsvorschläge ein mit einem ökonomischen Nutzen von 2100 DM. Im Produktionsaufgebot wurden 918 Stunden eingespart und eine Steigerung der Arbeitsproduktivität von 6,82 Prozent erreicht ...

  • Qualität bauen und liefern

    KDT-Präsidium beriet Aufgaben nach dem VI. Parteitag

    Berlin (ADN). Über die Aufgaben der Kammer der Technik, die sich für die Ingenieurörganisation nach dem VI. Parteitag ergeben, beriet am Dienstag in Berlin das Präsidium der KDT gemeinsam mit den Vorsitzenden der Fachverbände und den Bezirkssekretären. Der stellvertretende Vorsitzende der Staatlichen Plankommission Ingenieur Rudolf Müller orientierte in seinem Referat auf den Kampf um die höchste Qualität der Erzeugnisse ...

  • Operativstäbe übernahmen das Kommando

    Auf Empfehlung der Bezirksleitung wurden in Halle zwei zentrale Operativ- ■ stäbe gebildet. Sie leiten gemeinsam den Kampf gegen die Kälte. Dem Stab beim Rat des Bezirkes obliegt die Versorgung der örtlichen Industrie und der Bevölkerung, er hat alle nur möglichen Reserven mobil zu machen Der zweite Stab, der seinen Sitz bei der VVB Braunkohle hat ...

  • „Klar, daß wir den Kumpeln helfen!66

    prüft. Zehn Betriebe mußten wir schließen, um die Versorgung der Einwohner zu sichern. Die FDJ stellt Schnellreparaturbrigaden auf, um Rohrbrüche schnell beseitigen zu können." Der Merseburger Vertreter: „Wir haben Brennstoffe für die Bevölkerung gesichert. Die Schulen wurden geschlossen und die Ladenöffnungszeiten verändert ...

  • Alle 10 Tage Kontrolle

    4. Einer unserer. Schwerpunkte ist die Verkürzung- der Reparaturzeiten 'durch das Ausarbeiten eines Reparaturplanes für jedes Quartal; UnsereReparaturzeiten können wir verkürzen, indem wir^ a) die zehntägige öffentliche Kontrolle des Reparaturplanes organisieren; b) die Arbeitsorganisation noch weiter verbessern; < c) die Warte- und Laufzeiten soweit wie möglich beseitigen ...

  • Zwischenbilanz am 30. Juni

    Wir wollen unser, Programm im Ergebnis weiterer Diskussionen ständig ergänzen und konkretisieren. Wir wollen keine neue Aktion und keinen neuen Wettbewerb schaffen, sondern als Reparatürbrigade rufen wir allen Brigaden und Kollektiven unseres Werkes zu: Führen wir den begonnenen Wettbewerb, der von den Sömmerdaer Büromaschinenwerkern ausgelöst wurde, mit dem Schwung und Elan des VI ...

  • Jeder ein Neuerer

    3. Bei uns soll jeder ein Neuerer werden. Das heißt, jeder Neuerer gewinnt einen Jugendlichen und eine Frau für die aktive Mitarbeit im Neuererwesen auf der Grundlage des Planes Neue Technik und des Planes der Neuerer. Unser Ziel ist, 'daß sich jedes Brigademitglied bis zum Geburtstag Walter Ulbrichts an der Ausarbeitung von Verbesserungsvorschlägen beteiligt, wobei die Realisierung in der Regel drei Wochen nicht übersteigen soll ...

  • Arbeit nach Bestwerten

    2. Durch Überprüfung der Normen und Erarbeitung von Bestwerten laut Normenplan werden wir im Jahre 1963 voraussichtlich mindestens 714 Stunden einsparen. Diese Einsparung ist möglich durch die Verwirklichung folgender Positionen aus dem Plan Neue Technik: Kontrolle der Förderbänder, um das Ansetzen von Harnstoff an den Rollen und Abstreifern zu ...

  • Wettbewerb um beste Qualität und niedrigste Selbstkosten

    Jugend der Leunawerke kämpft mit konkretem Programm um höhere Arbeitsproduktivität und Planerfüllung

    Leuna (ND/ADN). Die über 8000 jungen Arbeiter, Angestellten und Ingenieure der Leuna-Werke „Walter Ulbricht" werden zur weiteren schnellen Steigerung der Arbeitsproduktivität tn der chemischen Industrie den Massenwettbewerb anläßlich des VI. Parteitages um die beste Qualität und die niedrigsten Selbstkosten der Erzeugnisse ifeiterl führen ...

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  • Zuschauen ist ganz nett

    Vierbeiniges zum „Weißen Rössl" im Metropol

    Falls Sie mich nicht kennen sollten: Ich bin der Dackel des Herrn Oberförsters. Leibhaftig und von Hängeohren bis Steert komplett neuestens ehrbares Ensemblemitglied des Berliner Metropol- Theaters. Dort können Sie mich besuchen. Im „Weißen Rössl", das der selige Herr Benatzky vor reichlich 32 Jahren komponiert hat und das nun als ich weiß nicht wlevieltausendste Inszenierung auch wieder mal nach Berlin kam ...

  • Slatan Dudow 60 Jahre

    Wenn vom proletarischen Film In Deutschland am Beginn der dreißiger Jahre die Rede ist, dann muß man von Slatan Dudow sprechen. Und wenn das Wort DEFA zu einem Begriff für sozialistische deutsche Filmkunst wurde, dann hat daran unser Genosse Slatan Dudow, der heute seinen 60. Geburtstag begeht, seinen Anteil ...

  • Glückwunsch des Zentralkomitees

    Berlin (ND). Der Regisseur Genosse Slatan Dudow, mehrfacher Nationalpreisträger und ausgezeichnet mit dem Vaterländischen Verdienstorden, begeht heute seinen 60. Geburtstag. Das Zentralkomitee beglückwünschte den verdienstvollen Künstler zu diesem Tag. In dem Glückwunschschreiben heißt es u. a.: „Jahrzehnte eines Kampfes als aufrechter Antifaschist und parteiverbundener Künstler, eines Kampfes — verbunden mit persönlichen Entbehrungen — für das Glück unseres Volkes liegen hinter Dir ...

  • Bündnis mit der Industrie

    In allen Beratungen auf dem VI. Parteitag wurde gefordert, die Arbeitsproduktivität mit Hilfe der wissenschaftlichen Einrichtungen unserer Institute an Akademien, Technischen Hochschulen und Universitäten rasch zu steigern. Es wurde immer wieder betont, von einer streng wissenschaftlichen aber auch elastischen ...

  • Schiffbau nach bestem Beispiel

    Dem Industriezweig Schiffbau der DDK wurde innerhalb des sozialistischen Lagers eine große Verantwortung übertragen. Seine Erzeugnisse müssen dazu beitragen, die Rentabilität der Flotte aller sozialistischen Staaten 'zu steigern. Deshalb ist es unsere Aufgabe, die Qualität der Fischereifahrzeuge und Frachter zu erhöhen ...

  • Verträge mit Betrieben

    Es gibt auch Beispiele, die eine fruchtbare Zusammenarbeit der Institute der Hochschule mit der volkseigenen Industrie zeigen. So half das „Institut für Getriebelehre" der Technischen Hochschule Magdeburg dem VEB Dieselmotorenwerk Schönebeck, die Ursache von Schäden an der Zahnradpumpe eines Dieselmotors zu ermitteln ...

  • Von der DDR sehr beeindruckt

    Rostock (ND). „Ich bin sehr glücklich, In der DDR zu sein und freue mich über den herzlichen Empfang." Dag erklärte der seit einigen Tagen im Ostseebezirk weilende mexikanische Schriftsteller Rafael Solana auf einer Pressekonferenz, die am Montagabend im Hotel „Stoltera" in Rostock - Warnemünde stattfand ...

  • Studienbewerbungen bis 15. Februar

    Berlin (ADN). Das Staatssekretariat für das Hoch- und Fachschulwesen teilt mit: Auf Grund von Hinweisen aus der Bevölkerung, in denen zum Ausdruck gebracht wird, daß Bewerbungsunterlagen zum Studium aus terminmäßigen Gründen nicht rechtzeitig eingereicht werden können, wurden die Universitäten, Hochund Fachschulen angewiesen, Bewerbungen zum Studium bis 15 ...

  • AUS DEM KULTURLEBEN

    Künstler rücken zusammen

    Berlin (ADN). Wie die zeitweilig In Berlin geschlossenen Theater die Zeit bis zu ihrer Wiedereröffnung überbrücken können, berieten am Dienstag die Verwaltungsdirektoren aller Theater' der Hauptstadt Im Berliner Rathaus. In gegenseitiger Hilfe bieten die noch spielenden Häuser den geschlossenen Theatern ihre Räume an, damit diese die Probenarbeiten fortführen können ...

  • Müsiktage in Sömmerda

    Sömmerda (ND). Erstmalig veranstaltete das Sömmerdaer Kreiskulturhaus „1. Mai" gemeinsam mit dem Klub der Werktätigen der Stadt vom 12. bis 20. Januar eine Woche „Sömmerdaer Musiktage". Zu dem vielseitigen Programm, das diese musikalischen Abende boten, gehörten Kammermusik, Darbietungen eines Laien- ...

  • Techniker unterstützen Pioniere

    Rostock (ADN). Mit technischen Arbeitsgemeinschaften will das Rostocker Haus der Jungen Pioniere künftig den naturwissenschaftlich-technischen Unterricht an den Schulen unterstutzen. Die Bau-Union Rostock hat bereits dl§ Patenschaft über zwei solcher Kollektive der 5. und 6. Klasse übernommen. Die Kinder werden mit der modernen Technik in diesem Betrieb vertraut teffladit, gleichzeitig soll das Interesse für d«n Bauarbeiterbefuf geweckt werden ...

  • Bildband über neue Plastik

    Dresden (ND). Der Verlag der Kunst Dresden bringt in Kürze einen Bildband heraus, der über das Schaffen der Bildhauer der DDR informiert. Der umfangreiche Band umfaßt den Zeitraum ab 1943 und gibt Kenntnis von der Arbeit der verstorbenen Wegbereiter des sozialistischen Realismus in der Plastik, wie Will Lammert und Eugen Haffmann bis zu den auf der V ...

  • Praxisnahe Lehrerbildung

    Neubrandenburg (ADN). Die enge Verbindung zwischen Wissenschaft und Praxis ist das Ziel eines Freundschaftsvertrages, der zwischen; der Abteilung Volksbildung des Rates des Bezirkes Neubrandenburg und dem Institut für Pädagogik der Ernst-Moritz-Arndt-Unl- Versität Greifswald abgeschlossen wurde. Dieser Vertrag ist die Grundlage Zu einer Zusammenarbeit besonders auf dem Gebiet der Aus- und Weiterbildung ...

  • Hufeland-Medaille für Prof. Dr. Serfling

    Berlin (ADN). Der Minister'für Gesundheitswesen der DDR, Max Sefrin, verlieh dem Direktor der Chirurgischen Klinik der Charite, Prof. Dr. med. Hans-Joachim Serfling, anläßlich des 50. Geburtstages die Hufeland-Medaille in Gold. Prof. Serfling hat sich große Verdienste auf seinem Fachgebiet erworben und leistet eine sehr erfolgreiche wissenschaftliche Tätigkeit ...

  • Prof. Oparin in der DDR

    Berlin (ADN). Prof. Dr. Oparin, Mitglied der Akademie der Wissenschaften der UdSSR, weilt zur Zeit in der DDR. Er nahm an einer Tagung der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina in Halle teil.

  • Gäste aus Prag in Dresden

    Dresden (ADN). Anerkennung und Begeisterung löste am Wochenende das Gastspiel des Prager Städtischen Sinfonieorchesters unter Leitung von Vaclav Neumann bei den Dresdner Konzerthfiterti aus.

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  • Ein Spitzel macht Karriere

    Um dieser Aufgabe willen hatten sich die mächtigen Drahtzieher Hitler engagiert, für den sie ihr Herz keineswegs erst am 4. Januar 1933 entdeckt hatten. Der „Führer" der Nazis, der seine Laufbahn al* Polizeispitzel in Wiener Obdachlosenasylen begann und folgerichtig als V-Mann der Reichswehr 1919 fortsetzte, genoß bereits Anfang der 20er Jahre für seine damals noch kleine vornehmlich bayrisch-lokale Pogrompartei die finanzielle Hilfe hoher industrieller Gönner ...

  • Für ein freies Deutschland

    Aber Wende und Ende waren auch ein Anfang. Der Anfang war die Stimme und Tat jener, die 1933 gewarnt hatten: Hitler ist der Krieg, und die jetzt riefen: Schluß mit dem Krieg, Krieg seinen Urhebern, Friede für ein freies Deutschland, Friede allen Völkern! Der Anfang waren jene, die in den Winternächten 1943 Antwort auf ihre Fragen fanden, denen die Schlacht an der Wolga die Augen geöffnet hatte ...

  • Devise: Krieg und Gehorsam

    Hitlers unmittelbare Vorgänger von Brüning über Papen zum Reichswehrgeneral Schleicher bereiteten dem Hitlerfaschismus zwar den Weg, aber keiner von ihnen verfügte über die Hemmungslosigkeit und Skrupellosigkeit Hitlers und seiner Spießgesellen, und keiner hatte vor allem die Massenbasis wio die Nazis, die man brauchte ...

  • Die Lügen der Geschlagenen

    Die wende war vollzogen, das Ende der Hitlerarmee und des Hitlerstaates von nun an sicher. Walter Ulbricht schrieb: „Die Zertrümmerung der deutschen Armeen am Südabschnitt der Ostfront beweist die Änderung des militärischen und wirtschaftlichen Kräfteverhältnisses . . . Die Zertrümmerung der deutschen Armeen bei Stalingrad und am Don läßt klar erkennen, daß auch dann, wenn keine zweite Front in Europa geschaffen wird, die Sowjetarmeen ...

  • Gesetz der Geschichte

    Nein, die Niederlage an der. Wolga geht nicht auf Temperaturen und nicht auf Schaltfehler im Kopfe Hitlers zurück. Die Sache, die die Nazigenerale und ihre Auftraggeber in den Monopolen, Banken und faschistischen Kanzleien ausgetüftelt hatten und durchzuführen versuchten, erlitt eine gesetzmäßige Niederlage ...

  • Der Sprung ins Dunkle

    Zu diesem Zeitpunkt hatte Europa bereits in Italien, Spanien und einigen anderen Ländern ^Machtergreifungen" oder ^nationale Erhebungen" durch extreme reaktionäre Gruppierungen erlebt. Es handelte sich also keineswegs um eine spezifisch deutsche Erscheinung. Aber indem zum ersten Male in einem hochentwickelten Industrieland eine solche Diktatur der äußersten Rechten errichtet wurde, zeichnete sich auch das Wesen des Faschismus klarer als bisher ab ...

  • Die mächtigen Drahtzieher

    Was da am 30. Januar 1933- plötzlich im Licht der Öffentlichkeit sich begab, im Scheine der flackernden Fackeln, war im Verborgenen gut vorbereitet worden. Am 4. Januar 1933 war die Entscheidung eigentlich gefallen. Hitler wurde von Kurt von Schröder, dem Vertrauensmann der rheinisch-westfälischen Schwerindustrie mit Franz von Papen zusammengebracht, dem Intimus Hindenburgs ...

  • „Hitler - das ist der Krieg!"

    Besser als mit diesen Worten kann wohl schwerlich belegt werden, was die KPD in den Jahren des heraufziehenden Faschismus der Nation Immer und immer wieder eindringlich zurieft „Hitler — das Ist ,der Krieg!" Gewiß waren damals die lichtscheuen Hintertreppengeschäfte der Nazis mit dem Monopolkapital nicht in jenen Einzelheiten bekannt wie heute ...

  • Die Stimme der guten Partei

    Wie lächerlich erscheint uns Heutigen die großmäulige Drohung eines Hitlers von 1933: „In zehn Jahren wird es in Deutschland keinen Marxismus mehr geben!" Dreißig Jahre nach dem Beginn des umfassendsten Versuches, das Rad der Geschichte in Deutschland rückwärtszudrehen, tönt die Stimme der guten Partei, dje nie verstummte und die der Faschismus auszurotten sich unterfing, lauter und vernehmlicher als je zuvor ...

  • Das Drama beginnt

    Aber die Traume der Welteroberer wurden zuschanden. Im gerechten Kampf, mit den Waffen und mit dem Blut des Sowjetvolkes wurde der Urteilsspruch der Geschichte vollstreckt Die Wende an der Wolga begann. Hier ist ihr Verlauf in Daten und Zahlen. Am 1. Juli 1942 tritt ostwärts von Charkow die 6. Armee zum Angriff an ...

  • Thälmanns Vermächtnis

    Um so mehr benötigte in dieser schweren Lage die deutsche Arbeiterklasse eine Kraft, die weiterhin konsequent und zielbewußt den Kampf gegen den Faschismus weiterführte. Dieser Kampf war das Vermächtnis des Genossen Thälmann, der in seinen Ausführungen auf der letzten illegalen ZK-Tagung vor dem Verbot der KPD in Zeuthen bei Berlin am 7 ...

  • Dem Blitzkrieg geht der Atem aus

    Wie hatte dieser Krieg doch begonnen — mit den trügerischen Blitzsiegen in Ost und West, in Nord und Süd. Aus Prag kamen für die Soldatenfrau die Stöckelschuh und aus Warschau das leinene Hemd, aus Oslo der Pelzkragen, aus Brüssel Spitzen und aus Paris das seidene Kleid. Aus dem weiten Russenland aber, wie Brecht schrieb, der Witwenschleier zur Totenfeier ...

  • Der Ruf zum Frieden

    Ist es nicht hohe Zeit zu verstehen, daß dieser Ruf heute so wenig wie damals aus Schwäche erklingt? Die Aggressoren sind schon damals nicht durchgekommen. Sie würden heute, da sich das Kräfteverhältnis in der Welt grundlegend zugunsten des Sozialismus gewandelt hat, nicht einmal aus ihren Ausgangsstellungen herauskommen ...

  • Bis zum sinnlosen Ende

    Am 11. November verfassen drei Deutsche, die auf der richtigen Seite stehen - Walter Ulbricht, Erich Weinert und Willi Bredel —, ein Flugblatt an die Truppen des Generalobersten Paulus: „Hitler hat nicht nur die deutschen Armeen der Südfront in den Sack getrieben, sondern ganz Deutschland in die Sackgasse geführt ...

  • Der Traum von Indien

    Doch noch war die- Wende nicht erzwungen. Noch einmal gewannen die Aggressoren die strategische Initiative zurück. Von 190" hatten sie die Zahl ihrer Divisionen auf 237 erhöht. Der Stoß wurde im Süden angesetzt, wo Kohle und Erz, Getreide und öl lockten. Und gleichzeitig der Stoß zur Wolga — militärisch, um den Angriff auf den Kaukasus in der Flanke zu decken, politisch, um durch den Griff an Rußlands Schicksalsstrom den ...

  • Der Mohr kann gehen

    Diese den Interessen der Nation einzig gemäße marxistisch-leninistische Politik wurde torpediert durch das Verhalten der rechten SPD- und Gewerkschaftsführer, die sich auf die Seite der herrschenden Klasse schlugen und vor dem Faschismus kapitulierten. Ein Einheitsfrontangebot der KPD nach dem anderen, selbst das Angebot zu gemeinsamen Kampfmaßnahmen am 31 ...

Seite 6
  • Infrarot-Trocknung

    auf Grund des äußerst geringen Wärmeverlustes eine hohe Wirtschaftlichkeit garantiert und zu bedeutendsten Qualitätssteigerungen führt. Sie wirkt unabhängig von Wärmeisolation und Luftzirkulation. Neben den bisherigen, sich gut bewährten Anlagen für die Bereiche der Galvanik, polygrafischen Industrie, ...

  • Zum Aufbau einer neuen Laien-Ballettgruppe

    (unter der Leitung von Jean Weidt) für die Arbeiterfestspiele sucht das „Ernst-Moritz-Arndf-Ensemble" '■ des Bezirksvorstandes der IG Eisenbahn ianzbegeisterte und begabte junge Männer und Frauen (Alter 15 bis 23 Jahre) Gleichzeitig suchen wir für das Qrchester des Ensembles Holzbläser, Blechbläser, Streicher, Sänger u ...

  • Kinderferienlarer-Tausch 1963

    Wir beabsichtigen, unser In Llchtenhaln a. d. B. (Thür.1 Wald) gelesenes Kinderferienlager Im Jahre 1963 mit einem anderen Betrieb zu tauschen. Kapazität: 120 Betten einschließlich Betreuungspersonal, Je Durchgang. Belegung ist In den Monaten Juli u. August 1963 möglich. Wir suchen ähnliches an einem der brandenbuVjischen'" oder mecklenburgischen Seen ...

  • Meister Nadelöhrs Zirkus

    Eine kunterbunte Zirkusschau Direktor und Dompteur Ist Meister Nadelöhr Mit Meister Briefmarke, Pitti Platsch, vielen Artisten u. großen Tieren Vorst. jeden Dienstag, Donnerstag u. Freitag, 15.30 Uhr. Vorverk. tgl. 10-20 Uhr, ah der Busch-Kasse u. den bekannten Vorverkaufskassen. Kassenruf 42 34 11

  • Kokerei- oder Chemie-Betrieb

    — evtl. auch stillgelegter Mühlenbetrieb — kann Aufbereitungsarbeiten von Braunkohlenkoks, 3 bis 20 mm, durch Brechen und Sieben in kleinere Körnungen übernehmen. Gleisanschluß für laufenden Waggon-Ein- und -Ausgang erforderlich. Angebote unter ND 2029, DEWAG. Berlin N 54

  • ACHTUNG!

    Handel und Arbeiterwohnungsbaugenossenschaften Wir produzieren 1963 Wäschegerüst* und Teppichklopfstangen für Neubaukomplex* VEB (B)BRIELETTA Maschinenbau Brielow, Kreis Brandenburg Ruf: Brielow 220 und 226 Telex: 015 626

  • freie Drehkapazität

    ab III. Quarta] 1963 für das Abdrehen von Druckwalzen von 12,0 auf 9,5 <£>, Stückzahl: 80 000. VEB Baumwollspinnerei Karl-Marx-Stadt Kari-Marx-St*dt, Schulstraße 38-41 ■ Technische Leitung Telefon 5 06 41/47

  • 1 Buchungsmaschine Astra 63

    (16 Zählwerke)'

    VEB (St) Baukombinat Eisenhüttenstadt Eisenhuttenstadt

  • Langhobelarbeiten Großdreharbeiten

    Ruf: Dresden 98 23 31 evtl. im Austausch gegen

  • Paul Schlinsog

    BPO Hauptdirektor BGL

Seite 7
  • Polens Presse zum VI. Parteitag

    Zwei große Komplexe prägten in diesen Tagen das Gesicht der polnischen Presse. Füllt naturgemäß die Berichterstattung über den Kampf gegen die Auswirkungen des strengen Winters viele Spalten, so rrehmen Untersuchung und Wertung der Ergebnisse des VI. Parteitages der SED einen nicht weniger großen Raum in den Zeitungen ein ...

  • Heldentaten gegen Schnee und Eis

    Zu Füßen des Palastes der Kultur und Wissenschaften leuchten die Hunderttausende Lampen der Stadt Warschau. Die Straßen sind dunkler geworden; auch die Leuchtreklame ist abgeschaltet. Doch in den- Wohnungen brennt Licht, Und die Schornsteine der Heizkraftwerke rauchen. Aber um Licht und Wärme zu erzeugen, muß man Kohle fördern und transportieren ...

  • Gegen die neue „Achse"

    Die Parlamentsdebatte über die Politik der Regierung, zu der die kommunistischen Abgeordneten mit ihrem Mißtrauensantrag die Initiative ergriffen hatten, unterstrich die Richtigkeit dieser Einschätzung. Der Generalsekretär der Kommunistischen Partei Italiens, Palmiro Togliatti, wies in der Debatte darauf ...

  • Völliges Tohuwaboh u im Westen

    „Prawda": EWG wird zum Bumerang / USA planen Gegenorganisation „Evening Standard": Bonn strebt nach Hitlers Zielen Sowjetbanner am Nordpol aufgepflanzt

    Der Washingtoner Korrespondent der „Prawda" stellt dazu fest, dieser Kurs sei der USA-Regierung offensichtlichdurch den Gang der Ereignisse in Brüssel aufgezwungen worden. Noch vor kurzem haben das Weiße Haus ein umfassendes Aktionsprogramm zur Festigung der „atlantischen Einheit" fertiggestellt. Es sah auf militärischem Gebiet den Aufbau einer multilateralen NATO- Atomstreitmacht vor, natürlich unter der Oberhoheit der USA ...

  • Nennis Opportunismus

    Die linke Strömung im Zentralkomitee der SPI hatte zuvor einen erbitterten Kampf gegen die Auffassungen Nennis geführt. Velio Basso, einer der Führer der Linken, hatte sich entschieden gegen das Argument Nennis gewandt, daß der Sturz der Regierung Fanfani den Weg zu einer „schlechteren" Regierung öffnen werde ...

  • Kommunique Indien—Kambodscha

    Die wichtigste Frage für die Erhaltung der Menschheit und der Zivilisation ist die Abrüstung sowie die Zerstörung der thermonuklearen Massenvernichtungswaffen, wird in einem gemeinsamen indisch-kambodschanischen Kommunique^ festgestellt. Das Kommunique wurde am Dienstag in Neu Delhi zum Abschluß viertägiger Verhandlungen zwischen dem indischen- Premierminister Jawaharlal Nehru und dem kambodschanischen Staatschef Prinz Norodom Sihanouk veröffentlicht ...

  • Worum geht es?

    Als die Regierung Fanfani am 2. März 1962 der Abgeordnetenkammer ihr Programm vorlegte, sah einer der Hauptpunkte die Bildung von Regionalregierungen vor. Nach monatelanger Verzögerungstaktik hat die Democrazia Cristiana aber nunmehr in aller Öffentlichkeit erklärt, daß sie dieses Versprechen nicht einzulösen! gedenke, sondern die Bildung von Regionalregierungerv prinzipiell ablehne ...

  • Nehru: UdSSR gab große Hilfe

    Interview mit „Prawda" / Zusammenarbeit für Frieden und Abrüstung

    Neu Delhi (ADN/ND). „Der Krieg muß nicht nur aus dem Leben, sondern auch aus dem Bewußtsein der Menschen verbannt werden", erklärte der indische Premierminister Nehru in einem Interview mit einem Korrespondenten der „Prawda". „Das bedeutet die volle und allgemeine Anerkennung der friedlichen Koexistenz zwischen Ländern mit unterschiedlicher Gesellschaftsordnung ...

  • Ost-West-Gespräch in Warschau

    Grußschreiben der Außenminister Adam Rapacki und Lord Home

    Warschau (ADN-Korr.). Die von Sir Eric Berthoud geleitete Gruppe von 24 britischen Parlamentariern und Vertretern des politischen, wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und kulturellen Leben Großbritanniens führt seit dem Wochenende in Warschau mit einer gleichgearteten polnischen Gruppe Diskussionen über Probleme der Koexistenz und der europäischen Sicherheit ...

  • Gespräche in Algier

    Altler (ADN-Korr.). Der Geschäftsträger der DDR in der Algerischen Demokratischen Volksrepublik, Legationsrat Fritz Stude, wurde am Dienstag vom Generalsekretär der Algerischen Nationalen Befreiungsö-ont (FLN), Mohammed Khider, zu einer Unterredung über beide Seiten interessierende Fragen empfangen. Das Gespräch, das im Politischen Büro der FLN stattfand, verlief in einer freundschaftlichen Atmosphäre ...

  • Vereinbarung DDR—Holland

    Berlin (ADN). In Den Haag wurde zwischen der Kammer für Außenhandel der DDR und der Stichting Nederlandse Kamer van Hoophandel voor Duitsland auf der Grundlage des bestehenden Handelsabkommens eine Vereinbarung über den Warenaustausch Im Jahre r963 unterzeichnet, die eine Erhöhung des beiderseitigen WarenvoUimens auf 116,3 Prozent vorsieht ...

  • USA-Gebet 1963

    Wer mag wohl in diesen Tauen für die USA-Regierung der Hauptbösewicht auf der Weltbühne sein? Chruschtschow? Aber neinl Der Washingtoner Korrespondent des „Hamburger Echos* berichtet jedenfalls, in der amerikanischen Hauptstadt könnte man in diesem Zusammenhang nur immer' wieder den Namen de Gaulle hören, und „Adenauer ist nicht weit davon entfernt, sich hier so unbeliebt zu machen, tote er es nie für möglich gehalten hätte" ...

  • "Unil*": Am EWG-Abgrund

    „Alle wissen jetzt, daß eine tiefe Krise die EWG erschüttert", schreibt die „Unitä". Die Zeitung fügt hinzu: „Die größten Sorgen aber haben die .Experten' der EWG. Nach jahrelangem Studium der politischen und ökonomischen Perspektive der EWG müssen die Experten feststellen, daß die EWG am Rande des Abgrunds steht ...

  • Brüchige und hohle Basis

    per bekannte britische Publizist Willi Frischauer schreibt im „Evening Standard", daß sich das französisch-westdeutsche Abkommen und die Basis der EWG als brüchig und hohl erweisen werden. „Macmillan wird einem gefährlichen Dilemma entgehen — denn es gibt vielleicht keinen Gemeinsamen Markt mehr, der dieses Namens würdig ist und dem Großbritannien beitreten kann ...

  • 150-Jahr-Feier

    Stockholm ' (ADN-Korr.). Die Schwedische Königliche Forst- und Landwirtschaftsakademie in Stockholm beging am Montag in Anwesenheit des Königs und der Königin ihr 150jähriges Bestehen. Unter den 650 Gästen aus aller Welt befand sich auch eine Delegation von Wissenschaftlern aus der DDR, die von dem Präsidenten der Deutschen Akademie der Landwirtschaftswissenschaften zu Berlin, Prof ...

  • IN EINEM SATZ

    Warschau. Das erste polnische Betatron ist im Laboratorium für Industrielle Radiologie im * Warschauer Institut für Elektrotechnik in Betrieb genommen worden. Paris. Für die Aktionseinheit der Linkskräfte hat sich die Mehrheit der Delegierten des Jetzt beendeten Parteitages der Vereinigten Sozialistischen Partei Frankreichs ausgesprochen ...

  • Freistilringen

    Die Züricher „Tat" schreibt: „De Gaulies Handlungen können nur als äußerst amerikafeindlich gedeutet werden. Sein fast offen angekündigtes Endziel ist die Ausschaltung des amerikanischen Einflusses vom geheiligten Boden Europas." Nach Meinung der Zeitung verfolgt Christian Herter, der für die USA Zollverhandlungen mit Westeuropa in Gang bringen soll, die Absicht, „die Franzosen einzukreisen, und auszumanövrieren" ...

  • USA greifen nach Kongo

    New York (ND). Washington hat den Unterstaatssekretär im Außenministerium, Cleveland, an der Spitze einer USA- Mission nach Kongo entsandt. Cleveland soll nach Abschluß der Kampfhandlungen und der Wiederangliederung. Katangas *!ie Möglichkeit eines verstärkten Eindringens der USA in aas Teiche Gebiet untersuchen ...

  • Italiens Politik steht am Scheideweg

    C1 anfanis Regierungskarren rumpelt *• vorerst weiter — das eigene Programm, die eigenen Versprechungen vorsätzlich überrollend. Die Frist, die ihm zur Weiterfahrt auf abschüssiger Bahn bleibt, verdankt er nicht nur den ergeben hinterdrein trottenden Republikanern und Sozialdemokraten. Er verdankt sie ...

  • Mit den Masseh für den Frieden

    Im Bewußtsein der Volksmassen und in der politischen Realität hat Italier einen Scheideweg erreicht" Entweder wird eine wirkliche Wende nach links erreicht, oder unser Land läuft Gefahr, wie Westdeutschland und Frankreich einer Politik der Ultras unterworfen zu werden. Es bestehen alle Voraussetzungen, diese Gefahr zu verhindern und der Demokratie zum Siege zu verhelfen ...

  • Knoten alter Widersprüche

    Der sozialistische „Populaire" vertritt die Auffassung, daß de Gaulle von vornherein gegen einen Beitritt Englands zur EWG war und nur auf eine für ihn günstige innenpolitische Situation gewartet hat, um den Abbruch der Verhandlungen zu verlangen, Er habe gezögert, bis der Algerienkrieg beendet und die Opposition im eigenen Lande zurückgedrängt war ...

  • Kommunisten freilassen

    Das Exekutivkomitee der Kommunistischen Partei im indischen Staat Pandschab hat in einer Resolution die Freilassung der KP-Mitglieder gefordert, die unter den Bestimmungen des „Gesetzes zur Verteidigung Indiens" in Haft genommen worden sind. In Pandschab befinden sich gegenwärtig 43 Kommunisten in Haft, darunter fünf Abgeordnete des Staatenparlaments ...

  • Abschiedsbesuch

    Berlin (ADN). Der Stellvertreter de» Vorsitzenden des Ministerrates und Mi-, nister für Auswärtige Angelegenheiten der, Deutschen Demokratischen Republik,1 Dr. Lothar Bolz, empfing am Dienstag: den Leiter der Handelsvertretung der Re* publife Finnland 4n der Deutschen Demokratischen Republik, Generalkonsul Olavi Wanne, zu einem Abschiedsbesuch ...

  • Träume brechen zusammen

    Das Pariser Blatt „Aurore" betont: „Ein Bruch in Brüssel, in weldier Form auch immer, würde unweigerlich eine furchtbare Krise hervorrufen. Nach den Worten von Bundeswirtschaf tsminister Erhard würde sie in einzigartiger Weise über den Rahmen des Gemeinsamen Marktes hinausgehen und selbst die Einheit der westlichen Welt gefährden ...

  • Hungerstreik in Saigon

    Saigon {ADN). Rund 1000 politische Häftlinge eines der Gefängnisse von Saigon haben aus Protest gegen die unmenschliche Behandlung eihen dreitägigen Hungerstreik begonnen. Der südvietnamesische Diktator Ngo dinh Diem hat starke Truppeneinheiten' auf das Gefängnis in Marsch gesetzt, Wo über 10 000 Menschen eingekerkert sind ...

  • Zeit gegen den Westen

    . Es sei falsch zu glauben, daß die Zeit eine Einheit des Westens begünstige, meint der bekannte amerikanische Kom- 'mentator Walter Lippmann in einem von der Zeitschrift „Newsweek" veröffentlichten Artikel. Es gebe keinen Zweifel daran, daß de Gaulle als eigenbrötlerischer Politiker betrachtet werde ...

  • Kumpeln droht Not

    Tokio (ADN). Die japanische Bergbaugesellschaft „Hokutan" hat jetzt die Entlassung eines Drittels ihrer Belegschaft angekündigt. Insgesamt sollen In der nächsten Zeit 6000 Bergleute des Unternehmens auf die Straße gesetzt werden. Die Mitsui-Gesellschaft will 10 000 ihfer 27 000 Bergarbeiter entlassen ...

  • Verhandlungen in Burma

    Rangun (ADN-Korr.). Die CSSR-Regieningsdelegation unter Führung von Präsident Antonin Novotn? ist am Dienstag in Rangun mit General Ne Win und anderen Vertretern des Revolutionären Rates der Union von Burma zu Besprechungen über beide Seiten interessierende Fragen zusammengetroffen.

  • Auseinanderbrechen?

    Der konservative .Jifaro" spricht von der Möglichkeit eines Auseinanderbrechens der EWG. Die Zeitung schreibt weiter: „Italien, Belgien und Holland scheinen nicht geneigt zu akzeptieren, daß das vereinigte Europa von Frankreich und Deutschland geleitet wird." „Populaire":

  • „Syrena"mitDDR-Motor

    Warschau (ADN-Korr.). Die Vorarbeiten für die -Aufnahme der Produktion des bewährten polnischen Personenwagens „Syrena" mit eingebautem „Wartburg^Motor, die noch in diesem Jahr erfolgen soll, sind in vollem Gange. Die Probefahrten verliefen erfolgreich.

  • 244000 Tote und Verwundete

    Paris (ADN-Korr.). 24 000 französische wehrpflichtige Soldaten sind in dem siebeneinhalb Jahre lang von den herrschenden Kreisen Frankreichs gegen das algerische Volk geführten Krieg gefallen. 220 000 sind verwundet, oder krank zurückgekehrt.

  • Vabanquespiel Adenauers

    Die britische Zeitung Daily „Herald" schreibt: „Es ist ein wahnsinniges Vabanquespiel de Gaulles. Nur die willfährige Torheit Dr. Adenauers macht dieses Spiel möglich." „Figaro :

Seite 8
  • Mit stärkstem Aufgebot

    Die DDR ist ebenfalls mit ihren stärksten Kräften in Seefeld am Start. Und diese an sich selbstverständliche Tatsache verdient besondere Hervorhebung, weil sie bei den letzten, v.orolympischen Wettkämpfen, die Ende Februar 1959 in Squaw Valley stattfanden, bekanntlich nicht vertreten war. Schon damals verweigerte man den Läufern und Springern ' aus Thüringen und 'dem Erzgebirge die Einreisevisa, die ihnen nach den olympischen Gepflogenheiten zustanden ...

  • Die ^Eheschließung"

    Zu denen, die so sprachen, gehörten auch die Genossen des Betriebes.» Ihnen ließ es keine Ruhe, daß einerseits der gute Wille der Jugend im Fertigungsbereich auf Grund mangelhafter Fachkenntnisse keinen rechten Ansatzpunkt fand und daß andererseits im Betrieb ein guter Fachmann, der erst vor kurzem sein Meisterstudium beendet hatte, nur über Fehler und Mängel schimpft0, ohne zu ihrer Abhilfe beizutragen ...

  • Exakte ße/sp/e/e

    Am 8. Februar tritt in Lausanne das Exekutivkomitee des Internationalen ■ Olympischen Komitees unter dem Vorsitz ihres Präsidenten, des Amerikaners Avery Brundage, zusammen. Den führenden Männern des olympischen Sports steht keine .leichte Aufgabe bevor.. Auf der Tagesordnung steht als einer der wichtigsten Punkte kein sportliches, sondern ein politisches Problem ...

  • Heute vorolympischer Auftakt in Seefeld

    Die besten Langläufer und Kombinierten aus 20 Ländern starten genau ein Jahr vor den Olympischen Spielen auf den olympischen Strecken und Schanzen

    von unserem'Sonderberichterstatter Klaus Ullrich Es fällt fast schwer das zu glauben, aber Veikko Hakulinen, Finnlands Skikönig, der vor wenigen Tagen seinen 38. Geburtstag feierte, soll sich - so wird behauptet — mit heftigen Worten gegen die olympischen Langlaufstrecken ausgesprochen haben. Es fällt schwer, dies zu" glauben, weil Hakulinen in drei Tagen nicht viel mehr als zwei Worte zu sagen pflegt, und selbst diese beiden kann man sich beim besten Willen nicht als heftige Worte vorstellen ...

  • Der Gerichtsreporter hat das Wort

    Resolut und selbstsicher steht die dunkelhaarige Christel B. vor Gericht, daneben zurückhaltend ihr Ehemann Horst. Sie haben ihr Gewerbe für den Altstoffhandel in Prenzlauer Berg dazu mißbraucht, die Volkseigene Handelszentrale (VHZ) Schrott um rund, 8000 DM zu betrügen. ■■■ In jedem Stadtbezirk der Hauptstadt gibt es mehrere Geschäfte, in denen die Bürger unter anderem Schrott und Buntmetall abliefern ...

  • Wie wird das .Wetter?

    Wetterlafe: Deutschland liegt im Bereich einer Zone hohen Luftdruckes, die sich von Grönland über die Britischen Inseln und Mitteleuropa bis zum Schwarzen Meer erstreckt Dabei i?t von Polen" her etwas kältere'^ Festlandsluft ins östliche Deutschland eingeflossen und tiät hier eine. 'Frostverschärf üng ...

  • Das Geständnis

    Das war kurz vor dem VI. Parteitag. Im Meisterbereich sprach es sich herum, daß Genosse Kuschmierz als Delegierter daran teilnehmen würde. Meister Roll gratulierte seinem Freund und machte ihm ein langes Geständnis: „Du kannst mit gutem Gewissen dort auftreten. Wir sind ein gutes Stück vorangekommen, vor allem dank deiner Hilfe, und der Unterstützung der Partei ...

  • „Leuna II" mit Kurs auf Le Havre

    Rostock (ND). Die Schiffe unserer Handelsflotte befanden sich am 29. Januar auf folgenden Positionen: In Rostock bzw. Wismar liegen „Halberstadt", „Heinrich Heine", „Kap Arkona", „Buna" und „Leuna I"; „Rostock" ankert in Turku, „Bohlen" in Ventspils, „Albatros" in Dürres, „Sperber", „Rügen", „Warnow" ...

  • „Verflucht engstirnige Politik"

    Brandts Kneifen vor Gespräch mit Chruschtschow verurteilt

    Auf der Wahlversammlung des Bezirks Reinickendorf der IG Metall im Westberliner DGB wurde am Sonntag scharf verurteilt, daß sich der Westberliner Bürgermeister Brandt vor dem Gespräch mit N. S. Chruschtschow gedrückt hat. Selbst der Westberliner Bevollmächtigte der IG Metall Karl Lehmann, der in der Regel die Brandt-Politik zu stützen sucht, erklärte diesmal: „Es ist eine verflucht engstirnige Politik, die dort (im Schöneberger Senat) betrieben wurde ...

  • Er wollte

    Willy Brandt wollte, ja, er wollte mit N. S. Chruschtschow sprechen. Diese Angelegenheit ist Gegenstand eines Interviews mit Brandt, das das westdeutsche Nachrichtenmagazin „Spiegel" in seiner jüngsten Ausgabe veröffentlicht. Oh, wie plastisch malt der Westberliner Bürgermeister darin noch einmal, aus, wie er ...

  • Die thermische Zange

    Das Kollektiv wuchs. Ende des Jahres 1962 war der Jugendbereich vom siebten und letzten Platz in der Güteklasse auf den dritten geklettert. Großes Aufsehen erregte die Sache mit der thermischen Zange. Immer wieder war es früher passiert, daß beim Abziehen der Isolierschicht vom Draht dieser durch die Zange beschädigt wurde, so daß die Gefahr von Ausfällen an den Schalteinrichtungen be- ' stand ...

  • Eisbrecherbesatzüngen ausgezeichnet

    Die Besatzungen dreier Eisbrecher und ihre Schiffsführer Klelnert, Dittmann und Niers wurden am Dienstag durch den Stellvertreter des Berliner Oberbürgermeisters, Stadtrat Max Reutter, in * der Messe . des Eisbrechers „Stralsund" für ihre hervorragenden Verdienste bei der Sicherung der Kohleversorgung der Hauptstadt ausgezeichnet ...

  • Günter Flauger gestürzt

    Beim Trainingsspringen zu den vorolympischen Skiwettbewerben in Seefeld bei Innsbruck kam der DDR-Kombinierte Rainer Dietel am Dienstag auf ausgezeichnete 75 m. Er wurde nur von dem westdeutschen, Olympiasieger Georg Thoma übertroffen. Über 70 m sprangen noch der Österreicher Köstinger, der Norweger Knudsen, der Finne Liuiro und Kotschkin (UdSSR) ...

  • Konzert der Musikhochschule

    Ihr erstes Konzert der Freundschaft geben Studenten der Deutschen Hochschule für Musik am heutigen Mittwoch um 20 Uhr im Kreiskulturhaus „Erich Franz", Schönhauser Allee 36/39. Auf dem Programm stehen Werke alter und neuer Meister. Karten zum Preise von 1 DM sind an der Abendkasse erhältlich. Konzerte solcher Art waren zwischen der Ständigen Kommission Kultur der Stadtbezirksversammlung Prenzlauer Berg und dem Rektor der Musikhochschule, Prof ...

  • Ärzteball im Rathaus

    Der dritte Ärzteball des Gesundheitswesens der Hauptstadt findet am 16. Februar im Berliner Rathaus statt. Der Ball war ursprünglich für den 2. Februar vorgesehen, ist aber wegen der Maßnahmen infolge der Frostperiode auf diesen neuen Zeitpunkt festgelegt worden. Dem Festkomitee, dessen Vorsitz wiederum der Nestor der deutschen Ärzteschaft, Nationalpreisträger Prof ...

  • Meister Roll und seine Jungen

    Sein Weg in die Reihen der Partei / „Feierabendschule" und Qualität

    Menschen wandeln sich, und mit ihrer Wandlung ändert sich die Meinung über sie. „Aus dem Jugendbereich wird kaum was Rechtes", hieß es im VEB Elektroprojekt noch vor einem halben Jahr. „Elan haben die Jungen, aber Elan ohne gründliche Fachkenntnisse — das bleibt eben immer mindere Qualität!" Skeptisch lautete auch das Urteil über den jungen Meister Horst Roll: „Ein guter Fachmann, aber überall steckt er seine Nase 'rein und meckert nur 'rum, wenn ihm was nicht Daßt ...

  • Blick auf den Spielplan

    DEUTSCHE STAATSOPER, 19,30 Uhr: „Ein Maskenball"*«) BERLINER ENSEMBLE, 19 Uhr: „Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui" (zum 200. Mal)**) MAXIM GORKI THEATER, 19 Uhr: „Die äuber"**) THEATER DER FREUNDSCHAFT, 20 Uhr: Jazzkonzert**) KOMISCHE OPER, 19.30 Uhr: „Das schlaue Füchslein"***) FRIEDRICHSTADT-PALAST, keine Vorstellung ZIRKUS BUSCH, 15 ...

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