19. Sep.

Ausgabe vom 22.01.1963

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  • Begeisternder Abschluß des VI. Parteitages / Einstimmige Wahl der zentralen Parteiorgane

    Kommunique der 1. Tagung des Zentralkomitees der SED

    Berlin (ND). Entsprechend dem, neuen Parteistatut wählten am Montag die Delegierten des VI. Parteitages in geheimer Wahl einstimmig die 121 Mitglieder und 60 Kandidaten des Zentralkomitees sowie die Mitglieder und Kandidaten der Zentralen Revisionskommission. In einer mitreißenden Schlußansprache faßte Genosse Walter Ulbricht die Ergebnisse des Parteitages zusammen und schätzte seine nationale und internationale Wirkung ein ...

  • Begeisternder Abschluß des VI. Parteitages Einstimmige Wahl der zentralen Parteiorgane

    Berlin (ND). Entsprechend dem, neuen Parteistatut wählten am Montag die Delegierten des VI. Parteitages in geheimer Wahl einstimmig die 121 Mitglieder und 60 Kandidaten des Zentralkomitees sowie die Mitglieder und Kandidaten der Zentralen Revisionskommission. In einer mitreißenden Schlußansprache faßte Genosse Walter Ulbricht die Ergebnisse des Parteitages zusammen und schätzte seine nationale und internationale Wirkung ein ...

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  • Festlicher Empfang des ZK ziim Abschluß des VI. Parteitages

    Berlin (ND). Zu einem festlichen Empfang vereinten sich am Montagabend im Haus des Zentralkomitees Delegierte und Gäste des VI. Parteitages, die Mitglieder und Kandidaten des neugewählten Zentralkomitees und die ausländischen Gäste des Parteitages. Arbeitsreiche, historisch bedeutsame Tage liegen hinter ihnen ...

  • Atomrüstungswahnsinn ein Ende.bereiten

    Auf dem Parteitag wurde klar die Frage nach der Zukunft Deutschlands beantwortet. Hier ist Deutschland, hier ist die Zukunft Deutschlands, rief Ge^ nosse Chruschtschow, riefen die Delegierten dieses Parteitages. Hier in der Deutschen Demokratischen Republik wurde das Fundament einer konsequenten Friedenspolitik ...

  • Programm — Gesetz unseres Lebens

    - Auf diesem Parteitag wurde, ausgehend von der Tatsache, daß ein neues Zeitalter, das Zeltalter des Sozialismus, in Deutschland begonnen hat, das Programm des Sozialismus beschlossen, das den Bürgern der Deutschen Demokratischen Republik und den Werktätigen ganz Deutschlands Weg und Ziel zeigt Von heute und hier an gilt es, das einstimmig beschlossene Programm des umfassenden Aufbaus des Sozialismus in der Deutscher Demokratischen Republik zu verwirklichen ...

  • Bericht der Wahlkommission

    Genossinnen und Genossen l Ich erstatte jetzt den Bericht der Wahlkommission. Wahlberechtigt auf dem VI. Parteitag waren 1907 Delegierte. An der Wahl haben 1882 Delegierte teilgenommen. 25 Delegierte konnten Ihr Wahlrecht nicht ausüben, da sie erkrankt sind und aus diesem Grunde hier' nicht anwesend sein können ...

  • Die Welt blickte auf uns

    In diesen Tagen blickten nicht nur die Mitglieder der Partei und die Bürger der Deutschen Demokratischen Republik nach der Hauptstadt der Deutschen Demokratischen Republik, sondern alle Völker Interessierten sich für die Beratungen und die Beschlüsse des VI. Parteitages. Der VI. Parteitag unserer Partei, ...

  • Partei und Volk — ein gemeinsames Ziel

    Unsere große Stärke ist die vollige Übereinstimmung der Interessen, Ziele und Wünsche unseres Volkes mit den Interessen und Zielen unserer Partei. Was will das Volk? Es will Frieden; es will einen deutschen Friedensvertrag und die Umwandlung Westberlins in eine neutrale Freie Stadt ohne NATO-Stützpunkte ...

  • Mitglieder des Zentralkomitees

    Hermann A x e n Julius Balkow Kurt Bart hei (Kuba) Prof. Dr. Karl-Heinz Bartsch Bruno Baum Edith Boumann Hugo Baumgart Dr. Hilde Benjamin Prof. Helene Berg Rolf Berget Fritz Bön isch Alois Brdutigam Edith Brandt Horst' B ra s c h Dr. h. c. Willi Bredel Otto Buchwitz Prof. Max Burghardt Renate Credo Franz ...

  • Einstimmige Wahl

    - Genosse Waldemar Schmidt erstattet den Bericht der Wahlkommission. Er gibt bekannt, daß 1882 stimmberechtigte Delegierte an der Wahl teilgenommen haben. Waldemar Schmidt beglückwünscht im Namen des Parteitages die neuen ZK-Mitglieder und wünscht ihnen Erfolge bei der/Verwirklichung der Beschlüsse des VI ...

  • Lebendiger Geist Lenins

    Mit bewegter Anteilnahme folgt der Parteitag den Ausführungen Prof Nagels, der in tief beeindruckenden Worten die Geschichte der Totenmaske Lenins erzählt, die ihm der sowjetische Bildhauer Merkurow 1932 schenkte und die er jetzt dem VI. Parteitag zu treuen Händen übergab. ' ' Unter dem Beifall, der den Worten folgt, drückt er Walter Ulbricht, N ...

  • Kandidaten des Zentralkomitees

    Bruno Beater

    Fritz Dallmanrt , Hans Ernst Martin Fischer Ernst G a 11 e r a c h Heinz 13 eg g el Dr. Michael GehrVng Otto Gotsche Dr. Werner Hager Gotthard Heinrich Eva H e m p e I Richard Herber "' ■ Werner H e y n i s c h , Johannes H ö r n i g Prof. Dr. Hans J ä c k e I / Heinz Juch Walter Kaiser-Gorrish Peter Kamps Werner Krußk Karl K u r o n Werner Lambert Ernst Lange Inge Lange Prof ...

  • Demonstration der Einheit

    Der Parteitag demonstrierte die Einheit der kommunistischen and Arbeiterparteien mit der Kommunistischen Partei der Sowjetunion, der Vorhat des •Weltproletariats. (Beifall) Die von Lenins Geist erfüllten Darlegungen des Genossen Chruschtschow über Grundsätze und Taktik, die er im Zusammenhang mit den ...

  • Grüße der Bruderparteien

    Dann treten nacheinander, immer wieder von' stürmischem Beifall begrüßt, die Genossen Hiroyuki O k a m o t o, Mitglied des ZK der Kommunistischen Partei Japans, Bachir Hadj Ali, Erster Sekretär des ZK der Kommunistischen Partei Algeriens, Orlando M i 11 a s , Mitglied des* Politbüros der Kommunistischen -Partei Chiles und Santiago Carl Ho, Generalsekretär der Kommunistischen Partei ...

  • Ansprache des Genossen Walter Ulbricht

    (Die Anwesenden erbeben sieb von den Plitzen and begrüßen Walter Ulbricht mit «türmlichem Beifall): ' Liebe Genossinnen und Genossen! nrJJer VI. Parteitag der Sozialistischen .Einheitspartei Deutschlands hat seine Arbeit beendet Erlauben Sie mir zunächst, all den fleißigen Genossen und Mitarbeitern zu danken, die die organisatorischen und technischen Arbeiten für den ordentlichen^ Verfaul des Parteitages, die Be-t treuung der Delegierten sowie der aus-' ländischen Gäste ausgeführt haben ...

  • Antwort des Vorsitzenden der Wahlkommission auf eine Frage

    Im Verlaufe des VI. Parteitages der SED wurde an den Vorsitzenden der Wahlkommission eine Frage in bezug auf die Abberufung des Genossen Karl Mewis als Vorsitzender der Staatlichen Plankommission gerichtet. Der Vorsitzende der Wahlkommission teilte mit, daß Genosse Karl Mewis als Vorsitzender der Staatlichen Plankommission abberufen wurde, weil er der Aufgabe nicht gewachsen ist ...

  • Demonstration der Siegeszuversicht

    Die Delegierten gedachten Wladimir II jitsch-Lenins / Prof essor Nagel übergab dem Parteitag die Totenmaske Lenins / Bruderparteien solidarisch , ..,.,., y mit KPdSU und SED , .[. '

    Werner - Seelenbinder - Halle. Montag 12 Uhr. Nachdem um 9 Uhr die Delegierten mit beschließender und beratender Stimme zu einer geschlossenen Sitzung zusammengekommen waren, setzt der Parteitag seine Beratungen fort- Pünktlich 12 Uhr nehmen Walter Ulbricht, N. S. Chruschtschow und Otto Grötewohl unter stürmischem Beifall inv Präsidium Platz ...

  • Westdeutschland wird Weg des Sozialismus beschreiten

    In dem Bewußtsein, mit dem umfassenden Aufbau des Sozialismus in der Deutschen Demokratischen Republik zugleich das Fundament für ein künftiges einheitliches, friedliebendes und sozialistisches Deutschland zu legen, gehen wir, liebe Genossinnen und Genossen, mit Zuversicht, Kraft und Energie an unsere Arbeit ...

  • Mitglieder der Zentralen Revisionskommission

    Franz Demuth Charles Dewey Werner E i d n e r Erich Funk Fritz Gabler Hildegard Gurgelt Sepp Hahn Kurt Her holz Werner Lauterbach Ernst M e 11 s Robert Menzel Sonja Müller Emil RatJimann Gerda R u s k e Helmut Sandig Günter S i e b e r Kurt Siegmund Josef Schlesinger Erich T a m m Richard Wenzel Margarete ...

  • Horst Sindermann

    Otto Schön Helmut Scholz Walter Schröder Gerhard S c h Q r e r Horst Schumann Albert Stlef Willi Stoph Hermann Storch Josef Streit Ilse Thiele Harry Tisch Walter Ulbricht Prof. Maxim VaIIentin Paul Verner Waldemar Verner Hans W a r n k « Herbert Wornk« Friedrich Wehmer Dr. Herbert Weiz Josef Wenig Otto ...

  • NEUES DEUTSCHLAND

    DAS REDAKTIONSKOLLEGIUM

    Hermann Axen, Chefredakteur; Eberhard Heinrich, Dr. Günter Kertzscher, stellv. Chefredakteure; Horst Bitschkowski, Harri Czepuck. Walter Florath, Dr. Roll Gutermuth, Georg Hansen, Willi Köhler, Karl-Ernst Reuter, Willi Siebenmorgen

  • Alfred Neu mann

    Prof. Albert Norden Alois P i s n i k Bernhard Q u a n d t Karl Rieke Prof. Hans Rodenbtrg Kurt R 5 d i g e r Prof. Dr. Robert R o m p e Paul Röscher Prof. Dr. Erich RObensam Willy Rumpf Kurt S e I b t

  • Kandidaten der Zentralen Revisionskommission

    Karl-Heinz Lorber Horst O s s 1 g Johannes PI e t s c h Hilde S c h I i c h t i n g

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  • Die Totenmaske Lenins

    Totenmaske. Die Maske trug das Signum „Gorki, 22. Januar 1924, 4.00 Uhr nachts". Ganz unerwartet überreichte uns Merkurow beim Abschied feierlich seinen einzigen ihm gehörenden Abguß der Toten-"" maske, die er mit einer Widmung für mich und meine Frau und dem Datum 12. Mai 1932 versehen hatte. Er sagte eindringlich: „Otto, behüte sie wie deinen Augapfel!" Die Maske kam nach Deutschiana und fand in unserer Wohnung am Wedding in ...

  • . Hohe Tribüne des Internationalismus

    In verschiedenen Formen, auf verschiedenen Wegen, unter verschiedenen Bedingungan, die den Besonderheiten jedes Landes entsprechen, befindet sich Lateinamerika im Kampf, geführt von der Vorhut der Arbeiterklasse, den kommunistischen Parteien, auf die sich der Haß der Feinde unserer Unabhängigkeit konzentriert ...

  • Das Wort der Pioniere: „Wir danken euch, Genossen"

    Thälmann-Piöniere überbringen den Delegierten die Grüße der Kinder

    Dieser sechste Beratungstag ■ ist Wieder voller Höhepunkte. Noch sind, alle ■ Rarteitagsdelegierten ergriffen von dem Auftreten des Genossen Nagel,- der dem Parteitag eine Lenin-Maske überreichte, da kündigt Genosse Ebert eine Delegation der Pionierorganisation „Ernst Thälmann" an. Und schon (erklingen von der Galerie Fanfaren, und in der» Saal kommen sie gezogen, die Kinder derRepublik, in ihren weißen BJusen mit dem blauen Halstuch ...

  • Dogmatismus und Sektierertum schaden dem Weltfrieden <-

    Ebenso, wie die Sowjetunion urtd da«' gesamte sozialistische Lager uns unterstützen, gibt es gewisse andere, deren Handlungen uns schaden und faktisch unsere Feinde begünstigen. Wir beziehen uns auf diejenigen, die zu Verleumdungen sogar der Partei Lenins greifen, die ideologischen und organisatorischen Prinzipien untergraben und die Gefahr der Fraktionsbildung hervorrufen ...

  • Genosse Prof. Otto Nagel; Nationalpreisträger:

    Liebe Genossinnen, liebe Genossen! Es ist nicht üblich, auf einem Parteitag Geschichten zu erzählen. Wenn ich es dennoch tun werde, so deshalb, weil meine Geschichte auch von Wladimir Iljitsch Lenin handelt, dessen Todestag- sich heute zum 39. Male jährt. Der 21. Januar 1924 war ein bitterkalter Tag ...

  • Für friedliche Koexistenz

    Das Leben hat den Hinweis in der Erklärung, der 81 Parteien bestätigt, in der es heißt: „Die Koexistenz von Staaten unterschiedlicher Gesellschaftsordnung ist eine Form des Klassenkampfes zwischen Sozialismus und Kapitalismus. Unter den Bedingungen der friedlichen Koexistenz ergeben Sich günstige Möglichkeiten zur Entfaltung des Klassenkampfes in den kapitalistischen Ländern und der nationalen Befreiungsbewegung der Völker in den kolonialen und abhängigen Ländern ...

  • . Unsere Menschen danken Chruschtschow

    Am Abend vor meiner Abreise aus dem fernen Chile zu eurem Parteitag war ich in einer Massenversammlung in einer Oftschaft, in der sehr arme Familien leben. Es sprach dort, auf einem Stuhl stehend, eine arbeitende Mutter. Eine von denen, die, mit schweren BJechkanistern auf ihren Schultern beladen,, viele hundert Meter weit laufen müssen, um das Wasser für die Bedürfnisse ihrer Familien heranzuschleppen ...

  • Euer sozialistischer Aufbau ist uns eine große Hilfe

    Liebe Genossen! Mir wurde der außerordentliche ehrenvolle. Auftrag übertragen, zu euch zu sprechen im Namen der kommunistischen und Arbeiterparteien von Argentinien, Bolivien, Brasilien, Kolumbien, Costa Rica, Chile, Ekuador, Guatemala, Haiti, Honduras, Nikaragua, Panama, Paraguay, Peru, Dominikanische Republik, Salvador und Uruguay,, deren Delegationen sich auf eurem Parteitag befinden ...

  • Kubas Unabhängigkeit — ' , ein Sieg der, Friedenskräfte

    Die Erklärung der 81 kommunistischen und- Arbeiterparteien hat ganz richtig herausgestellt: Man kann den Weltkrieg verhindern durch die vereinten Bemühungen des sozialistischen Lagers, der internationalen Arbeiterklasse, der nationalen Befreiungsbewegung, der Länder, die sich gegen den Krieg aussprechen, und aller friedlichen Kräfte ...

  • Gelöbnis an den VI. Parteitag

    Vor Ihnen, liebe Genossen Delegierte, im Angesicht der besten und treuesten Menschen unseres Volkes, im Angesicht unserer Mütter und Väter; im Angesicht der Freunde, aus vielen Ländern; die heute als willkommene Gäste, bei uns sind, geben wir hier im Namen aller Thälmann-Piöniere unser Gelöbnis ab: Weil ...

  • Kleinstradio

    In eine Hosentasche stecken kann man das Mustergerät des neuen Taschentransistorenempfängers „T 120": Eine sozialistische Arbeitsgemeinschaft im VEB Stern-Radio in Berlin unter Leitung des jungen Ingenieurs Bernhard Ernst entwickelte dieses Kleinstradio in knapp vier Wochen. Am Freitag' kamen Annelie' und Andrew Thorndike zum Delegationsbüro urid überbrachten ihren Film „Das russische Wunder" samt Drehbuch ...

  • Grüße der Grenzsoldaten

    Einen dicken, roten Folianten mit Grüßen überbrachte eine Delegation der Grenzsoldaten mit dem Berliner. Stadtkommandanten, Generalmajor Poppe, an der Spitze. Die Soldaten geben Rechenschaft: 271 Soldaten und Unteroffiziere wurden Kandidat der Partei der Arbeiterklasse, 507 Mitglieder der FDJ, 424 junge Genossen verpflichteten sich als Soldaten auf Zeit ...

  • 500 000. Waschmaschine

    Neben der großen grauen Mappe mit dem goldenen Aufdruck „DFD", dem Haushaltsbuch der Frauen unserer Republik, steht die 500 000. Waschmaschine aus Schwarzenberg, die Schüler im polytechnischen Unterricht montierten. 14 345 Verpflichtungen und Grußadressen haben die Mitarbeiter des Delegationsbüros bis zum 21 ...

  • Zeichen des Vertrauens

    14 345 Verpflichtungen, Grüße und Geschenke, an den Parteitag Die Verbundenheit der Werktätigen der DDR mit der Partei der Arbeiterklasse ist während des Parteitages deutlich wie nie zuvor zum Ausdruck gekommen. Auch in einigen Zimmern neben der Werner- Seelenbinder-Halle spiegelt sich das anschaulich wider — im Delegationsbüro des Parteitages ...

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  • Hochachtung vor e Errungenschaften vor euren

    Den Text dieser Begrüßungsrede übergab Genossin Nora Jeffery dem Präsidium des Parteitages. Liebe Genossen! Ich überbringe eurem Kongreß die wärmsten brüderlichen Grüße des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Großbritanniens. Die friedliche Lösung der deutschen Frage ist eines der größten Probleme für uns in Großbritannien, wo eine starke Friedensbewegung besteht ...

  • Weiterhin für den Aufbau

    Die Arbeit der Kommunistischen Partei Algeriens'war von Anfang an auf die Herstellung dieser Einheit gerichtet. Aus diesem Grunde stellt das Verbot der Kommunistischen Partei Algeriens ein sehr negatives Element für die"se Einheit und diese Mobilisierung dar. Es ist darauf ausgerichtet, die Arbeiterklasse ihrer Avantgarde und ihrer marxistisch-leninistischen Ideologie zu berauben ...

  • Grußschreiben

    des Zentralkomitees der Partei der Werktätigen Vietnams

    An den VI. Parteitag der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands. Liebe Genossen! Im Namen der Partei der Werktätigen Vietnams, der vietnamesischen Arbeiterklasse und des vietnamesischen Volkes übersenden wir dem VI.. Parteitag der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands die herzlichsten Grüße ...

  • Mitgliederzahl verdoppelt

    Bei der Wahl zum Oberhaus des Parlaments im letzten Jahr hat unsere Partei die Zahl der Stimmen gegenüber den vorherigen Wahlen mehr als verdoppelt In diesen drei Jahren haben sich die Zahl der Mitglieder und die Auflage der Zeitungen unserer Partei ebenfalls verdoppelt, und wir sind jetzt dabei, die Mitgliederzahl und die Auflage unserer Zeitungen weiter zur«rhöhen ...

  • Für feste Einheit

    Liebe Genossen! Im Namen aller Mitglieder unserer Partei und 'im Namen der fortschrittlichen Japaner, die unsere Partei unterstützen, entbietet das Zentralkomitee der Kommunistischen Partei Japans euch, den Genossen Delegierten des VI; Parteitages der SED, und durch euch allen Mitgliedern eurer Partei und den Werktätigen der Deutschen Demokratischen Republik Grüße der brüderlichen Freundschaft und der Kampfessolidarität ...

  • Politik der Einheit

    Teure Genossen! Ebenso wie wir im Innern unseres Landes eine Politik der Einheit verfolgen, werden wir außerhalb unseres Landes weiterhin für die Einheit der internationalen kommunistischen und Arbeiterbewegung kämpfen. Wir unterstützen voll und ganz den Vorschlag des Genossen Chruschtschow, jede öffentliche Polemik zu vermeiden und es der Zeit zu überlassen, die Gemüter zu beruhigen ...

  • Hand in Hand werden wir siegen

    Teure Genossen! Im Namen der Kommunisten Algeriens begrüße ich Ihren VI. Parteitag und wünsche Ihnen große Erfolge in Ihrem friedlichen Werk des umfassenden Aufbaus des Sozialismus! (Beifall) Die Gründung und die Festigung Ihres Staates sind ein Ereignis von höchster Bedeutung für alle Völker. Algerien hat das in seinem Befreiungskampf erfahren ...

  • Ohne Vorbehalte für sowjetische Friedenspolitik

    Die Kommunistische Partei Spaniens, erzogen in den Prinzipien des Marxismus-Leninismus, im Geiste des proletarischen Internationalismus, in der Liebe zur Kommunistischen Partei der Sowjetunion, hat den Kampf für den Frieden stets als eine ihrer großen revolutionären Aufgaben betrachtet. Während der drei Jahre unseres nationalrevolutionären Krieges sagten wir unserem Volk — und so war es auch —, daß wir in Spanien für den Frieden der Welt kämpfen ...

  • Das neue Deutschland kämpfte mit uns vor Madrid

    Ich brauche nicht zu sagen, mit welch großer Befriedigung das spanische Volle die Festigung eures Friedensstaates betrachtet, in dem bereits sozialistische Produktionsverhältnisse herrschen. Diese« neue Deutschland, das hier vertreten ist« haben wir — wenn ich es so ausdrücken darf — schon in den Jahren 1936 bis 1939 kennengelernt ...

  • Hitler heißt heute Konrad Adenauer

    Jedoch lernten wir damals auch die verhaßte Fratze des anderen Deutschlands kennen, des Deutschlands der Militaristen und Revanchisten, verkörpert durch Hitler und den Nazismus, der eine entscheidende Rolle bei der Niederlage des spanischen Volkes spielte. Dieses zweite Deutschland gibt es noch, wenn auch Hitler heute Konrad Adenauer heißt ...

  • Meinungsverschiedenheiten durch Kontakte klären ,

    Ich möchte hier im Namen des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei. Spaniens erklären, daß wir ohne Vorbehalt die Vorschläge unterstützen, die Genosse Chruschtschow von dieser Tribüne aus darlegte, um zu einer einheitlichen und prinzipiellen Lösung der Meinungsverschiedenheiten zu gelangen, die zwischen einigen Parteien und der Gesamtheit der internationalen kommunistischen Bewegung bestehen ...

  • Schon 1936 lernten wir...

    Genossen! Ich überbringe eurem VI. Parteitag den heißen und brüderlichen Kampfesgruß der Kommunistischen Partei Spaniens. (Beifall) Aus dem wertvollen Referat des Genossen Walter Ulbricht, eines alten Freundes des spanischen Volkes, und aus den bisherigen. Diskussionsbeiträgen haben wir mit Begeisterung ...

  • Partei kämpft an vorderster Stelle

    Genossen! Die USA-Imperialisten beschleunigen jetzt die sogenannten Japanrv»nn<«in Nora laUeri. Mitalied des Politbüros der Kommunistischen Partei Großbritanniens:

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  • Gesellschaftswissenschaftler müssen aufholen

    Generell muß man allerdings kritisieren, daß die Gesellschaftswissenschaften gerade gegenüber der komplexen Aufgabe einer Akademie stärker zurückgeblieben sind. Es überwiegen die gewiß sehr beachtlichen Einzelleistungen auf begrenzten Fachgebieten. Auf wenigen Gebieten wie der Geschichte, der Philosophie öder der Romanistik, der Asien- und Afrikakunde gibt es erst Konzeptionen und Ansätze für eine Überwindung dieser Enge ...

  • Die Lehre von Zernag ,

    Es wurde zum Beispiel dem VEB Zernag Zeitz — das ist in unserem Bezirk der Betrieb, der bis dahin Ausrüstungen für Brikettfabriken hergestellt hat — im vorigen Jahr die Aufgabe gestellt, die Produktion auf den Bau von Baggern umzustellen und bereits bis Ende des Jahres 85 Bagger des Typs ÜB 162 auszuliefern ...

  • Zellophan und Parteiarbeit

    Nachdem Genosse Koenen die Notwendigkeit einer zielgerichteten Durchführung und Kontrolle der Beschlüsse auch am Beispiel des Elektrochemischen Kombinates Bitterfeld nachgewiesen hatte, fuhr er fort: Während wir hier durch die Verstärkung der Partei- und Werkleitung mit Kräften, die auch im Kampf gegen ...

  • Abendkurse

    Die Erfüllung des Programms verlangt von allen unseren Mitgliedern und den Kandidaten der Partei, unsere Wissenschaft den Marxismus-Leninismus, zu beherrschen. Deshalb studieren wir im Parteilehrjahr. Unsere Genossinnen jedoch stellten höhere Anforderungen. In Zusammenarbeit mit der Bezirksparteischule des Bezirks ...

  • Woran es in der Landwirtschaft hing

    Darin wandte sich Genosse Koenen Fragen der Landwirtschaft zu und sagte u. a.: / Auf der ersten und zweiten Tagung unserer VI. Bezirksdelegiertenkonferenz war der Rückstand in der Viehwirtschaft Gegenstand ernster Auseinandersetzungen. In solchen Auseinandersetzungen wurde für das Zurückbleiben zumeist ...

  • Persönlich leiten, nicht über die Post

    Genossinnen und Genossenl Ich möchte in meinen Ausführungen darlegen, wie wir als Genossen in der Wohnparteiorganisation unsere Aufgaben zum umfassenden Aufbau des Sozialismus erfüllen, welche Methoden wir anwenden, um den höheren Anforderungen, die uns das Programm und das Statut stellen, gerecht zu werden ...

  • Rührige Frauenbrigaden

    Jeder Genosse in unserer WPO erhall für die Lösung der Aufgaben innerhalb unserer Grundorganisation oder des Wohngebietes einen konkreten Parteiauftrag, der,seinen Fähigkeiten angemessen ist Das heißt natürlich nicht, daß wir uns als Leitungsmitglieder hinsetzen und der Reihe nach einige Parteiaufträge ausschreiben und diese dann per Post unseren Genossen zuschicken ...

  • Konzentrierte Grundlagenforschung "

    Die Deutsche Akademie der Wissenschaften zu Berlin hat als besondere Aufgabe die organisierte Grundlagenforschung, das heißt den Gewinn neuer Erkenntnisse von den Gesetzmäßigkeiten in Natur und Gesellschaft zum Nutzen des Fortschritts der Menschheit und der Wissenschaft. Die Mitglieder und Mitarbeiter der Akademie haben sich vorgenommen, diese Grundlagenforschung in einem den Bedürfnissen und Möglichkeiten unseres Staates angepaßten Spektrum zu entwickeln ...

  • Erziehung im Prozeß der Arbeit

    Die Parteierziehungsarbeit wird viel zu oft nur dann geleistet wenn das Kind in, den Brunnen gefallen ist und sich Parteierziehungsmaßnahmen erforderlich machen. Parteierziehungsniaßnahmen spielen aber nur eine Hilfsrolle. Die hauptsächliche Erziehung erfolgt im. Prozeß der Arbeit und die Einstellungzur Arbeit ist auch der hauptsächliche Gradmesser für die Beurteilung eines Genossen ...

  • Bevor das Kind im Brunnen liegt

    Mit dem neuen Parteistatut erhält die Partei das Grundgesetz, das das Handeln aller Parteimitglieder in der Periode des umfassenden Aufbaues des Sozialismus bestimmt Die Verwirklichung und die strenge Einhaltung der in dem neuen Parteistatut enthaltenen Grundsätze, Pflichten und Rechte Erfordern eine höhere Qualität der Leitungstätigkeit und die Erziehung aller Parteimitglieder zu einem hohen Parteibewußtsein ...

  • Weder weichen noch harten Kurs

    Bei einigen Genossen gibt es die Meinung, daß die sektiererischen Uberspit- 'zungen nicht so schlimm seien und im Vergleich zu opportunistischen Entstellungen nicht ins Gewicht fallen. In der Partei gibt es weder einen „weichen" noch einen „harten" Kurs, sondern nur einen prinzipiell marxistisch-leninistischen Kurs, wie er von unserem Zentralkomitee und vom Genossen Walter Ulbricht persönlich täglich vordemonstriert wird ...

  • Beschlüsse und bittere Erfahrungen

    Der VI. Parteitag gibt politisch-moralisch uns allen, der Partei und der gesamten Bevölkerung unserer Republik, einen gewaltigen Aufschwung. Da3 wir mit all diesen Aufgaben fertig werden, das wissen wir. Es ist aber richtig, wenn wir an einen Abschnitt des Beschlußentwurfes unseres Parteitages anknüpfen, ...

  • Feingefühl und Geduld

    In der Parteierziehungsarbeit gibt es und kann es kein starres Dogma geben. Das ist eine verantwortliche, aber auch schöne Aufgabe. Wer erziehen will, muß einen echten Parteistandpunkt haben, muß mit Feingefühl und Geduld, mit Umsicht und Klugheit zu Werke geben und rechtzeitig auf die Sorgen und Nöte reagieren ...

  • Höchste wissenschaftliche Leistungen für die DDR

    . Genotsen Delegierte des VI. Parteitages! Ich habe die ehrenvolle Aufgabe, im Auftrag der Akademie dem VI. Parteitag die Grüße der Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin zu überbringen. (Beifall) Namens der Deutschen Akademie der Wissenschaften kann ich dem' Parteitag berichten, daß die bedeutungsvolle Entwicklung, die in der Deutschen Demokratischen Republik unter der Führung der Partei seit dem V ...

  • Wege in Neuland

    Erstmalig wird die staatliche Leitung der Produktion im Kreis voll und ganz durchorganisiert. Es gibt bei uns in der Republik und überhaupt in Deutschland dafür keinen vergleichbaren Vorgang. Wir müssen uns darüber klar sein, wie sehr wir als eine feste und geschlossene Einheit überall auftreten müssen, damit sich nirgends irgendeine andere Kraft in einem Betrieb, in einer LPG, in einem Dorf oder in einer Organisation breitmachen und uns beim Aufbau stören könnte ...

  • Konsequenter Kampf um Erfüllung der Beschlüsse

    Liebe Genossinnen und Genossen! Das 17. Plenum hat uns seinerzeit große Aufgaben zur Vorbereitung des VI. Parteitages mit auf den Weg gegeben. Dabei hat uns Genosse Walter Ulbricht besonders geraten, falsche Meinungen, falsche Vorstellungen, die den Weg zu den größeren Aufgaben versperren, aufzudecken und zu überwinden ...

  • Nicht vom Schreibtisch aus

    Die krankhaften Erscheinungen des Dogmatismus und Sektierertums, des herzlosen, bürokratischen Verhaltens fügen der Partei großen Schaden zu. Nichts reizt die Werktätigen mehr als herzloses Verhalten, Hartherzigkeit und Unaufmerksamkeit. Ein solches herzloses Arbeiten widerspricht zutiefst dem Wesen unserer Gesellschaftsordnung ...

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  • Sowjetisches Entgegenkommen

    Das Haupthindernis für ein Abkommen ist die Forderung der amerikanischen Seite nach einer internationalen Kontrolle und Inspektion der Einstellung der unterirdischen Kernwaffenversuche auf dem Territorium der Kernwaffenmächte. Ich möchte annehmen, daß Sie die Richtigkeit unserer Beweise selbst einsehen, daß jetzt nationale Mittel auch für die Kontrolle dieser Art von Versuchen ausreichen, um sicher zu sein, daß jede Seite ...

  • Alle Möglichkeiten für Einigung

    Herr Präsident, wir sind davon fiberzeugt, daß jetzt alle Möglichkeiten dafür vorhanden sind, sich über die Inspektion zu einigen. Bekanntlich haben wir im Laufe der ganzen letzten Zeit wiederholt von der westlichen Seite gehört: Einigt euch im Prinzip über eine Inspektion, dann wird der Weg zu einem Abkommen offen sein ...

  • Zur Zahl der Inspektionen

    Was die Anzahl der Inspektionen an Ort und Stelle betrifft, so scheint ein Mißverständnis unterlaufen zu sein. Sie haben, wie es scheint, den Eindruck gewonnen, Botschafter Dean hätte dem stellvertretenden Minister Kusnezow- gesagt, die Vereinigten Staaten könnten bereit sein, sich mit zwei bis vier Inspektionen an Ort und Stelle jährlich einverstanden zu erklären ...

  • Antwort Chruschtschows vom 7. Januar 1963

    »Sehr geehrter Herr Präsident! Ich habe Ihre Antwort auf meine Botschaft vom 19. Dezember 1962 erhalten. Ich bin befriedigt darüber, daß Sie die in dieser Botschaft dargelegten Vorschläge der Sowjetunion richtig so verstanden haben, in allernächster Zeit das Verbot aller Kernwaffenversuche herbeizuführen ...

  • Kerne Einwände gegen Verlegung der Standorte

    Sie hegen jedoch Zweifel hinsichtlich der Installierung automatischer seismischer Stationen in andere seismische Zonen der Sowjetunion — für den Fernen Osten und Mittelasien. Ihrer Meinung nach wäre es zweckmäßig, solche Stationen im Raum von Kamtschatka und im Raum von Taschkent zu installieren. Nach ...

  • Die Frage des Kontrollsystems

    Diese Stationen wären nutzlich im Hinblick auf größere Möglichkeiten des gesamten Kontrollsystems; ich bezweifele aber, daß sie den gleichen Wert haben würden im Hinblick darauf, die Anzahl der verdächtigen seismischen Erscheinungen dadurch zu verringern, daß sie als Erdbeben erkannt werden. Zu diesem Zweck sollen sich die seismischen Stationen, ohne Personal in der seismischen Schwankungen am stärksten ausgesetzten Zone befinden, nicht aber außerhalb derselben ...

  • Mit Inspektionen einverstanden

    Wir haben die Aufmerksamkeit darauf gerichtet, daß Ihr Vertreter, Botschafter A. Dean, am 30. Oktober dieses Jahres (1962 - ADN) in einer Unterredung mit dem 1. Stellvertreter des Außenministers der UdSSR, W. W. Kusnezow, in New York erklärt hat, nach Meinung der USA-Regierung würde es ausreichen, auf dem Territorium der Sowjetunion jährlich zwei bis vier Inspektionen 'an Ort und ...

  • Über Mittel und Wege

    Wenn wir beabsichtigen, Frieden zwischen den Systemen mit weitgehenden ideologischen Unterschieden zu haben, müssen wir Mittel finden, die sich wiederholenden Wellen der Furcht und des Argwohns zu vermindern oder zu beseitigen, die aus Unkenntnis und gegenseitigem Mißverstehen oder daraus erwachsen, daß der einen oder der anderen Seite ein Abkommen verletzt erscheint ...

  • Statt Atomkrieg friedliche _ Beziehungen entwickeln

    Die Sowjetunion braucht keinen Krieg. Ich glaube, daß auch den Vereinigten Staaten ein Krieg keine erfreuliche Perspektiven verspricht. Während Amerika früher nach jedem Krieg sein Wirtschaftspotential vergrößern und immer neue Reichtümer ansammeln konnte, würde heutzutage-ein Krieg mit modernen, Raketen- und Kernwaffen innerhalb weniger Minuten Meere und Ozeane überspringen ...

  • Antwort Kennedys vom 28. Dezember 1962

    Sehr geehrter Herr Vorsitzender! Ich habe, mich gefreut; Ihr Schreiben vom 19. Dezember 1962 zu erhalten, in dem Sie Ihre Ansichten über die Kernwaffenversuche darlegen. Zwischen Ihren und meinen Ansichten scheint es hinsichtlich der Notwendigkeit, in diesem Zeitalter der Kernwaffe einen Krieg zu verhindern, keinen Unterschied zu geben ...

  • Jetzt Weg zu Übereinkunft frei

    Wir sind der Ansicht, daß jetzt der Weg zu einem Übereinkommen gerade und klar vor uns liegt. Ab 1. Januar des neuen Jahres, des Jahres 1963, kann die Welt vom Donnern der Kernwaffenexplosionen befreit sein. Das erwarten die Völker, und dazu rief die UNO-Vollversammlung auf. Mit der Beilegung^ der Kubakrise haben wir die Menschen von der unmittelbar über der Welt schwebenden Gefahr einer Anwendung der todbringenden Kernwaffen im Kriege befreit ...

  • Kulturbund belebt Wohngebiete

    Cottbus (ND). Erfolge bei der stärkeren Entwicklung des kulturellen Lebens in den Wohngebieten erzielte der Deutsche Kulturbund in den letzten Wochen in Cottbus. In einer Aussprache im Cottbuser Kreiskulturhaus, an der auch der Präsident des Kulturbundes, Prof. Max Burghardt — Mitglied des Zentralkomitees und Delegierter des VI ...

  • Schreiben Chruschtschows vom 19. Dezember 1962

    . Sehr geehrter Herr Präsident! In unserem kürzlichen Briefwechsel über die Ereignisse im karibischen Raum berührten wir auch die Frage der Einstellung der Kernwaffenversuche. Heute möchte ich auf dieses Problem erneut zurückkommen und meine Ansichten über mögliche Wege zu seiner unverzüglichen Lösung darlegen, die für beide Seiten annehmbar wären ...

  • Probleme nicht unlösbar

    Trotz dieser Probleme hat mich Ihr Brief ermutigt. Ich glaube nicht, daß irgendeines der von mir berührten Probleme unlösbar ist. Sie müssen gelöst werden. Ich hätte gerne gewußt, wie wir Ihrer Meinung nach am besten mit der Erörterung beginnen können, die die Behandlung einiger technischer Seiten erforderlich machen kann ...

  • AUS DEM KULTURLEBEN

    Neue Ideen durch VI. Parteitag

    Dresden (ADN). „Die Rede Walter Ulbrichts hat mich mit Begeisterung erfüllt, weil in ihr das sozialistische Gebäude der Zukunft gezeichnet worden ist Es ist ein stabiles, auf festem Fundament stehendes Gebäude. An ihm mitzugestalten und ihm seine Schönheit zu verleihen, das ist eine wahrhaft große Aufgabe für alle Künstler ...

  • Protest gegen Einreiseverbot

    London (ADN-Korr.). Energischen Protest gegen das Einreiseverbot für das Berliner Ensemble nach Großbritannien hat der britische Schriftsteller und Dramatiker Ronald Duncan in einem Brief erhoben, der am Sonnabend in der „Times" veröffentlicht wurde. Ronald Duncan, bekannt auch als Librettist mehrerer Benjamin-Britten-Opern, schreibt in seinem Brief: „Wenn wir Ensembles von solchem Format ...

  • Nun auch Wünsche der UdSSR berücksichtigen v

    Die Sowjetregierung hat bestimmte Gebiete für die Einrichtung automatischer seismischer Stationen auf dem Territorium der UdSSR genannt. Darüber hinaus, Herr Präsident, haben wir Ihre Wünsche berücksichtigt und sind damit einverstanden, die. Installierung von zwei Stationen an neuen Stellen zu verlegen ...

  • Briefwechsel N. S. Chruschtschow-J. Kennedy über Einstellung der Kernwaffenversuche

    Moskau/Washington (ADN). In Moskau und Washington sind am Montag zur gleichen Zeit Briefe veröffentlicht worden, die der Vorsitzende des Ministerrates der UdSSR, Nikita Chruschtschow, und der Präsident der USA, John Kennedy, über Probleme des Verbots der Kernwaffenversuche in den vergangenen Wochen ausgetauscht haben ...

  • Volksbühnen-Premiere

    Berlin (ADN). Die „Satanische Komödie" des „schreibenden Schauspielers" Hans Lücke, eine Glossierung der Entwicklung Westdeutschlands in den vergangenen fünfzehn Jahren, hatte am Sonnabend in der Berliner Volksbühne Premiere. Die Zuschauer, unter ihnen zahlreiche prominente Kulturschaffende der Hauptstadt, nahmen die Inszenierung Lothar Bellags mit herzlichem Beifall auf ...

  • „Mutter Courage" in Österreich

    Wien (ADN). Brechts „Mutter Courage und ihre Kirfder" will das Linzer Landestheater in diesem Frühjahr herausbringen, nachdem das Wiener Volkstheater bereits vor einigen Wochen die Inszenierung dieses Stückes für Ende Februar angekündigt hat „Der seit zehn Jahren stillschweigend bestehende Boykott der Werke Brechts in Österreich weicht weiter auf", schreibt dazu die amerikanische Nachrichtenagentur UPI ...

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  • Unbehagen über Achsenpolitik

    Westdeutschland sieht Adenauers Parisreise mit gemischten Gefühlen

    von unserem Bonner Korrespondenten Peter L o r f Bonn. Mißtrauen und Unbehagen sind die ungewöhnlichen Begleitakkorde zum Besuch Adenauers beim französischen General-Staatschef de Gaulle. Im westlichen Ausland hatte man die Achse Bonn—Paris schon seit eh und je mit Unbehagen beobachtet Neu ist, daß jetzt auch in der westdeutschen Presse nicht jubelnde Lobeschöre, sondern klagende Töne das Bild bestimmen ...

  • Wer zustimmt, mißbraucht Mandat

    In der Erklärung heißt es: „Die Notstandsgesetze sind Gesetze des Verfassungsbruchs und der Diktatur. Mit ihnen soll ein ganzes Paket von Kriegsgesetzen durchgepeitscht werden, die das gesamte Leben der Bevölkerung der Vorbereitung eines atomaren Vernichtungskrieges unterordnen würde. Wir sagen deshalb ...

  • Niemand glaubt an natürlichen Tod

    Döring beigesetzt / Gerstenmaier macht zweideutige Anspielungen

    Dusseldorf (ND). Der verstorbene stellvertretende FDP-Vorsitzende Wolfgang Döring ist am Montag in Düsseldorf beigesetztV Worden. Die mysteriösen Umstände bei seinem Tod stehen nach wie vor Im Mittelpunkt der politischen Gespräche in der Stadt-und auch in Bonn. . In FDP-Führungskreisen wird der Ansicht, Döring sei eines natürlichen Todes gestorben, offen widersprochen ...

  • Die Ultras entlarvten sich selbst

    Bevölkerung verurteilt Absage des Gesprächs Brandt—Chruschtschow

    Berlin (ND). Westberliner und westdeutsche Zeitungen sahen sich am Sonntag und Montag veranlaßt, in Kommentaren festzustellen,-daß die Unterbindung eines Gesprächs zwischen Brandt und N. S. Chruschtschow durch die militaristischen Ultras von der Bevölkerung in Westberlin und Westdeutschland verurteilt wird ...

  • Algerien plant IBFG-Austritt

    Gewerkschaftskongreß erteilt USA-Agenten massive Abfuhr

    Algier (ADN-Korr.). Der algerische Gewerkschaftsbund (UGTA) plant den Austritt aus dem IBFG, der internationalen Organisation rechter Gewerkschaften. Dies ist eines der Ergebnisse des am Sonntag In Algier beendeten ersten Kongresses der UGTA nach der Befreiung des Landes. Das neugewählte Exekutivkomitee, dessen Generalsekretär Rabah Djermane wurde, erhielt von den Delegierten den Auftrag, die Frage eines weiteren Verbleibens im IBFG zu überprüfen ...

  • Zwei Walzenstraßen stillgelegt

    Nun auch Entlassungen und Zwangsurlaub bei der Stahl- und Hüttenindustrie im Saargebiet

    Saarbrücken (DS/ND). Die anhaltende Flaute in der westdeutschen Stahlindustrie führte zu weiteren Produktionseinschränkungen, Massenentlassungen und Zwangsurlaub auch im Saargebiet. In der Burbacher Hütte wurden zwei Walzstraßen stillgelegt. Die Direktion des Werkes hrt bereits mit der Entlassung der ...

  • Glückwünsche für Prof. Dr. Dieckmann

    Berlin (ADN). Anläßlich seines 70. Geburtstages gingen dem Präsidenten der Volkskammer und Stellvertreter des Vorsitzenden des Staatsrates der DDR, Prof. Dr. Johannes Dieckmann, neben den Glückwünschen aus allen Kreisen der Bevölkerung beider deutscher Staaten besondere Glückwünsche folgender Persönlichkeiten zu: I ...

  • Polnische Gäste abgereist

    Herzlicher Abschied von Wladyslaw Gomuika auf dem Ostbahnhof

    Berlin (ND). Nach ihrer Teilnahme am VI. Parteitag trat am späten Montagabend die Delegation der Polnischen Vereinigten Arbeiterpartei unter Leitung des Ersten Sekretärs des ZK, Genossen Wladyslaw Gomuika, vom Berliner Ostbahnhof aus die Heimreise nach Warschau an. Der polnischen Delegation gehörten ferner an: das 'Mitglied des Politbüros Zenon Kliszko, das Mitglied des ZK und Stellvertreter des Vorsitzenden des Ministerrates Eugeniusz-Szyr, der 1 ...

  • Rusk: Tür zu Verhandlungen offen

    USA-Außenminister zum Briefwechsel Chruschtschow—Kennedy

    Washington (ADN). Der amerikanische Außenminister Dean Rusk hat laut Reuter am Montag in einem Fernsehinterview den Vorschlag Chruschtschows als ermutigend bezeichnet. Mit der Zustimmung zu jährlich drei Inspektionen an Ort und Stelle sei sicherlich die Tür zu Verhandlungen -geöffnet worden. „Ich denke, ernsthafte Diskussionen können begonnen werden", betonte Rusk ...

  • KURZBERICHTET

    PROTESTIERT. Der Familienbund dei westdeutschen Katholiken hat in München gegen die beabsichtigte »icksichtslose Erhöhung des Preises für Trinkmilch um nahezu 14 Prozent protestiert. ZUSAMMENGESTOSSEN. 12 Reisende wurden am Sonntagabend verletzt, als im Bahnhof von Erzhausen (Landkreis Darmstadt) ein Personenzug den letzter Wagen eines Güterzuges streifte ...

  • „Bude Prävo": Friedensvertrag bindet Feinden die Hände

    In Leitartikeln und Kommentaren ziehen die in Prag erscheinenden Zeitungen eine erste Bilanz des VI. Parteitages der SED. Im Mittelpunkt der Einschätzungen steht die Forderung nach dem Abschluß eines deutschen Friedensvertrages, „durch den man die westdeutschen Militaristen daran hindert, von den revanchistischen Forderungen zu revanchistischen Taten überzugehen", wie das KPC-Zentralorgan „Rüde Prävo" in seinem Leitartikel hervorhebt ...

  • De Gaulle soll Atomweg ebnen

    Berlin (ADN/ND). In der „Bonner Rundschau" hebt der Adenauer-Journalist Robert Ingrim die Bedeutung der Kanzlerreise besonders im Hinblick auf die westdeutschen Atomwaffenpläne hervor. Ingrim betont, die Kernwatffenpolitik de Gaulles entspräche ganz den Zielen Adenauers. Wörtlich heißt es: »Um mit den Briten auf die gleiche Stufe zu kommen, braucht er (de Gaulle) die Bekanntgabe amerikanischer Konstruktionsgeheimnisse ...

  • D, Martin Niemöller: Kalten Krieg abbauen

    Eisen (ADN/ND).. .Für die Beendigung des kalten Krieges setzte sich am Freitagabend in Essen vor über 300 Zuhörern Kirchenpräsident D. Martin Niemöller ein. Niemöller, der auf einer Veranstaltung der Internationale der Kriegsdienstgegner im Heim des Christlichen Vereins junger Männer sprach, sagte: „Der Friede ist für die Christen die Grundlage des Glaubens ...

  • Novotny bei Sihanouk

    Freundschaftliche Zusammenarbeit zwischen CSSR und Kambodscha

    Pnom Penh (ADN). Der kambodschanische Staatschef Prinz Norodom Sihanouk gab am Wochenende in der Stadt Siemreap ein Bankett zu Ehren des tschechoslowakischen Präsidenten Antonin Novotny, berichtet CTK am Montag. Prinz Sihanouk würdigte die freundschaftliche Zusammenarbeit zwischen den beiden Staaten ...

  • Gespräche in Washington jetzt mit Großbritannien

    London/Washington (ADN/ND). Großbritannien wird sich ab Dienstag an den gegenwärtig von der UdSSR und den USA in Washington geführten Verhandlungen über die Frage des Verbots der Kernwaffenversuche beteiligen. Dies wurde am Sonntag offiziell vorn, britischen Außenministcrium mitgeteilt. Die britische ...

  • „Borba": Parteitag wichtigstes Ereignis der 'Woche

    „Obwohl eine Woche bedeutender Ereignisse in den verschiedenen Teilen der Welt vergangen ist, ist es nicht übertrieben zu sagen, daß der Parteitag der SED in Deutschland das absolut wichtigste Ereignis war", schreibt die jugoslawische Zeitung „Borba". „Die sozialistische Perspektive, die in der Untrennbarkeit von Frieden und Sozialismus ausgedrückt ist, wird immer klarer ...

  • Alle Energie für Frieden und Sozialismus auf deutscher Erde

    Moskau/Berlin (ADN/ND). „Schon jetzt kann man sagen, daß der Parteitag zu einer Schule der politischen Erziehung der Massen geworden ist, zum klaren Gradmesser ihres hohen Bewußtseins, hrer Bereitschaft, alle Kräfte, alle Energie für die Sache des Friedens und des Sozialismus auf deutscher Erde einzusetzen ...

  • Appell an Hamburger Bürgerschaft

    In einer Eingabe an die Hamburger Bürgerschaft hat der Landesverband des Bundes der Deutschen die Parlamentsmitglieder aufgefordert, ih're bisherige grundsätzliche Zustimmung für eine Verabschiedung der Notstandsgesetze zurückzunehmen und die Vertreter Hamburgs im Bundesrat anzuweisen, alle Notstandspläne abzulehnen ...

  • Ungarische und rumänische Delegation auf der Heimfahrt

    Berlin (ADN). Die Delegation der.- Ungarischen Soziallstischen Arbeiterpartei' unter Leitung des Mitgliedes des Politbüros Saridor Gaspar Und die "Delegation der Rumänischen Arbeiterpartei unter Leitung des Mitgliedes des Politbüros und Sekretärs des ZK Chivu Stoica, traten am -Montagabend vom Berliner Ostbahnhof;die Heimreise an ...

  • - CDU/CSU verbietet Brandt Gespräche

    Bonn (ADN/ND). Der CDU/CSU-Fraktionsvorstand hat am Montag auf einer Sitzung in Bonn geschlossen erklärt, ein Gespräch des Westberliner Bürgermeisters Brandt mit dem sowjetischen Ministerpräsidenten Chruschtschow dürfe auf keinen Fall geführt werden. Gespräche beschwörten „die Gefahr einer Anerkennung sowjetischer Thesen" herauf, wurde erklärt ...

  • Versperrt der Diktatur den Weg!

    Ehemalige KPD-Bundestägsabgeordnete fordern Absetzung der Notstandsdiskussion

    Dfisseldorf (ND/ADN). Mit dem Appell, die Notstandsgesetze von der Tagesordnung des Bundestages am 24. und 25. Januar abzusetzen, haben sich die ehemaligen KPD-Abgeordneten des ersten Bundestages Heinz Renner, Gertrud Strohbach, Grete Thiele und Fritz Rische an die Abgeordneten des westdeutschen Parlaments gewandt ...

  • China im Prinzip für Colombo-Vorschläge

    Peking (ADN). „Die chinesische Regie^ rung akzeptiert im Prinzip die Vorschläge der Colombo-Konferenz als vorläufige Grundlage von Besprechungen zwischen chinesischen und indischen Beamten." Dies erklärte laut Hsinhua der stellvertretende Ministerpräsident und Außenminister der Volksrepublik China, Tschen Ji, am Montagabend auf einem Abschiedsbankett für den stellvertretenden Ministerpräsidenten und Außenminister Nepals, Dr ...

  • UNO-Truppen in Kolwezi

    Leopoldville (ADN). Indische UNO- Truppen sind am Montagmittag in Kolwezi einmarschiert. Dieses bedeutendste katangeeische Bergbauzentrum war die letzte Zufluchtsstätte Tshombes und seiner Söldnerarmee. Der Einmarsch der UNO-Truppen erfolgte, wie, westliche Nachrichtenagenturen berichten, ohne jeglichen Zwischenfall ...

  • Weniger Messeaussteller

    Frankfurt (Main). Die Frühjahrsmesu in Frankfurt (Main) steht auch in die' sem Jahr wieder im Zeichen einer rückläufigen Ausstellerzahl. Während in Frühjahr 1962 noch 3038 Aussteller ii Frankfurt (Main) ihre Exponate zeigten werden es nach einer vorläufigen Über sieht in diesem Jahr unter 3000 sein Im Frühjahr 1957 hatte die Zahl dei Aussteller In der Mainsfsdt noch 3401 betragen ...

  • Sukarno bildet Sonderrat

    Djakarta (ADN). Der indonesische Staatspräsident Sukarno hat am Sonntag einen „Sonderrat für die revolutionäre Führung" gebildet, der die für Mai angekündigte Aufhebung des Belagerungszustandes in Indonesien vorbereiten soll; Den Vorsitz in diesem Rat führt Sukarno. Zu den 14 Mitgliedern gehört auch ...

  • Unweigerlich Entlassungen

    Düsseldorf. Ein Lieferstopp von Großröhren nach der Sowjetunion führt bei ~den westdeutschen Großröhren' schweißwerken unweigerlich zu Entlas sungen, betont die Unternehmerzeit' schritt „Stahl und Eisen", Düsseldorf Für die westdeutsche Stahlindustrie seier die Röhrenlieferungen in die sozialistischen Länder ein fester Bestandteil de: Exportprogramms geworden ...

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  • INTERNATIONALE SPORTUMSCHAU

    Rodelweltmeisterin Ilse Geißler (DDR) gewann auf der neuen Olympiabahn In Innsbruck-Igls den internationalen Wettbewerb um den „Ehrenpreis der Stadt Innsbruck" vor ihrer Mannschaftskameradin Ortrun Enderlein. Bei den Männern belegten Scheidel (DDR) hinter dem Westdeutschen Max und im Doppelsitzer Egger/Vollprecht (DDR) hinter den Polen Pendrak/Kudzia jeweils den Ehrenplatz ...

  • „Eisfähre nach Hiddensee

    Seit Anfang Januar ist der kleine Fahrhafen Schaprode an der Westküste Rügens zum Umschlagplatz für die Versorgung der Ostseeinsel Hiddensee geworden. Eine über 30 Zentimeter starke Eisfläche auf dem Schaproder Bodden macht seit über drei Wochen den sonst üblichen Schiffsverkehr zwischen Hiddensee und dem Festland unmöglich ...

  • „Elbe" mit voller Leistung

    Wasserversorgung für Kraftwerk Vockerode stabilisiert / Störungen in Tagebauen

    Vockerode (SD). Durch gemeinsame Anstrengungen der Kraftwerker, der Feuerwehren, der Soldaten der NVA und der Sowjetarmee wurde die Wasserversorgung des Kraftwerkes „Elbe" in Vockerode stabilisiert. Am Montag, 6 ühr, lieferte das Kraftwerk die volle Leistung von 384 MW ins Netz. In den Kraft- und Gaswerken unserer Republik wurden am Sonntag und Montag trotz härtester Arbeitsbedingungen infolge der noch immer unvermindert anhaltenden Kälte allgemein gute Produktionsleistungen erreicht ...

  • Solidaritätswelle in der Republik

    Halle: Drei Lichtspieltheater1 mit 2000 Plätzen sind bis zum späten Abend für Rentner geöffnet. Sie werden in den behaglich durchwärmten Sälen durch Filme und Tonbänder unterhalten. Großkayna: Die Kollegen der Hauptwerkstatt des BKW Großkayna gaben aus ihrer Deputatkohle 368 Zentner für Altersheime ab, schreibt unser VK Richard Fussy ...

  • Für Heizmaterial gesorgt

    Im Karlshorster Wirkungsbereich 31 der Nationalen Front, im Stadtbezirk Lichtenberg, wohnen zum überwiegenden Teil Rentner in Kleingartensiedlungen. Die zuständige Wohnparteiorganisation und der Wirkungsbereichsausschuß der Nationalen Front haben am 21. Januar für diese alten Bürger in den Siedlungshäusern eine Hilfsaktion organisiert ...

  • Busfahrer auf Kältetour

    3.30 Uhr: Im Hof der Außenstelle Egeln des VEB Kraftverkehr Staßfurt blubbern die Dieselmotoren der „Ikarusse". Bei einem ist die Treibstoffleitung eingefroren. Kleine Fische für die Schlosser der Werkstatt Sie haben bei den 64 Fahrzeugen, die sie einschließlich des Güterverkehrs zu betreuen haben, in diesen Wintertagen schon ganz andere Sachen gemeistert ...

  • Preisbarometer steigt

    Frankfurt (Main) (ADN/ND). In zahlreichen Wirtschaftsbetrieben Westdeutschlands ist die Produktion zum Erliegen gekommen. Ungezählte Ortschaften sind durch Schneeverwehungen abgeschnitten. „Wird uns der Frost das Licht abdrehen?" fragt die „Welt am Sonntag". „Noch zwei Wochen von dieser Güte, und wir sitzen im Dunkeln ...

  • Eisbrecher im Schwarzen Meer

    Berlin (ADN/ND). Die vierte Woche des neuen Jahres brachte in Moskau ein weiteres Absinken der Temperaturen. Am Montagmorgen zeigte das Thermometer in der sowjetischen Hauptstadt minus 28 Grad. Erstmalig in der Geschichte haben die sowjetischen Eisbrecher die hohen Breitengrade verlassen, um die Schiffahrt im Schwarzen ' und im Asowschen ...

  • Wie wird das Wetter?

    Wetterlare: An der Ostflanke eines Hochs über'der Nordsee zieht ein schwacher Tiefdruckausläufer nach Süden und beeinflußt unser Gebiet. Wetteraussichten für Dienstag: Teils heiter, teils stark bewölkt und zeitweiser leichter Schneefall. Höchsttemperaturen zwischen minus zwei Grad an der Küste und minus acht Grad im Süden ...

  • Das FDGB-Pokalsemifinale

    Der Spielausschuß des Deutschen Fußballverbandes loste am Sonnabend im Berliner Presseclub das Semifinale des FDGB-Pokals aus. Am 24. Februar streiten um den Einzug in das Finale: Chemie Zeitz-Motor West Karl-Marx-Stadt und SC Chemie Halle—Motor Zwickau. Zum ersten Male in der Pokalgeschichte unserer Republik wird demnach eine Mannschaft der zweithöchsten Spielklasse das Endspiel erreichen ...

  • Zwölf Strecken wieder befahrbar

    Die Frostverschärfung, starke Schneeverwehungen und die damit verbundene Sperrung von 21 Strecken besonders in den Bezirken Erfurt und Magdeburg bereiteten den Eisenbahnern erneut große Schwierigkeiten. 5000 Arbeitskräfte waren übers Wochenende zum Schneeräumen eingesetzt. In den Abendstunden des Sonntags konnten 12 der gesperrten Strecken wieder freigegeben werden ...

  • Maßnahmen zur Energieeinsparung

    Operativstab beim Berliner Magistrat appelliert an die Bevölkerung

    Der Operativstab beim Berliner Magistrat beschäftigte sich am Montag unter Leitung des Stellvertreters des Oberbürgermeisters, Stadtrat Heibig, mit der gegenwärtigen Lage in der Kohle-, Gas und Energieversorgung der Hauptstadt. Trotz der aufopferungsvollen Leistungen der Werktätigen im Kohlebergbau, im Transportwesen und in den Gas- und Energiebetrieben sei die Situation wegen der anhaltenden Kälte weiter gespannt, stellte der Operativstab fest ...

  • 40 Prozent mehr Müll

    Bei Eis und Schnee sind die Kollegen der Berliner Müllabfuhr tagtäglich mit ihren schweren Skoda-Fahrzeugen in den Stadtbezirken unterwegs. Ungefähr 40 Prozent mehr Müll, so berichteten die Kollegen des Fuhrhofes in der Malmöer Straße, muß gegenüber früheren Wintern abgefahren werden. Die Müllfahrer richten an alle Berliner die Bitte, beim Schneeräumen und Streuen nicht die Zugangswege zu den Mülltonnen zu ...

  • Warme Aufenthaltsräume

    Auch .alle Feierabendheime des Stadtbezirks Friedrichshain halten für die alten Bürger den ganzen Tag über gemütliche Aufenthaltsräume bereit. Für besonders dringliche Fälle wurden in den Feierabendheimen 57 zeitweilig^ Plätze bereitgestellt. Die Mitarbeiter der HO in der Auerstraße in Friedrichshain haben ihren Kulturraum den Bürgern der Umgebung zur Verfügung gestellt Der Wirkungsbereich 22 der Nationalen Front richtete am Frankfurter Tor 8 eine Wärmestube ein ...

  • *♦*) Karten erhältlich, •*) noch einige Karten erhältlich, •) Karten ausverkauft.

    In der Berliner Bärenlotterie wurden folgende Gewinnquoten ermittelt: I und II mit Zusatzzahl: kein Gewinner. II: vier mit je 18 691,30 DM. III: 563 mit je 75,20 DM. IV: 13 643 mit je 3,10 DM. Stand der Sonderprämie: 70 000 DM. Die Prämien zu je 15 DM fielen auf die Endnummern 960 und 637. Im VEB Zahlenlotto wurden folgende Gewinnquoten ermittelt: I: kein Gewinner ...

  • Wir helfen den Alten

    Hilf saktionen in allen Berliner Stadtbezirken

    In den Wochen des strengen: Frostes haben sich die Berliner Hausgemeinschaften, die Wirkungsbereichsausschüsse der Nationalen Front, die Volkssolidarität, die Jugendorganisationen und viele Einrichtungen des. gesellschaftlichen Lebens hervorragend bewährt. Tag und Nacht waren hilfsbereite Menschen während des klirrenden Frostes unterwegs, um vor allem alte und kranke Bürger zu betreuen und ihnen jede Hilfe zum Schutz vor der Kälte angedeihen zu lassen ...

  • . Blick auf den Spielplan

    DEUTSCHE STAATSOPER, 19 Uhr: „Der Wildschütz"***) DEUTSCHES THEATER, 19 Uhr: „Wilhelm Teil"***) KAMMERSPIELE, 19.30 Uhrr-„Inspektor Campbeils letzter Fall"***) BERLINER ENSEMBLE, 19 Uhr: „Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui"***) MAXIM GORKI THEATER, 19 Uhr: geschlossene Vorstellung THEATER DER FREUNDSCHAFT, 15 Uhr: „Die Schneekönigin"*) METROPOL-THEATER, 19 Uhr: „Orpheus in der Unterwelt"*") VOLKSBÜHNE, 19 ...

  • NEUES DEUTSCHLAND

    Redaktion: Berlin W 8, Mauerstraße 39/«, Tel. 22 OS 41 - Verlag: Berlin N 54, Schönhauser Allee 178, Tel. 42 59 51 - Abonnementspreis monatlich 3,50 DM - Bankkonto: Berliner Stadtkontor, Berlin N 58, Schönhauser Allee 144, Konto-Nr. 4/1898 - Alleinige Anzeigenannahme DEWAG WERBUNG BERLIN, Berlin C 2, Rosenthaler Straße 28-31, und alle DEWAG- Betriebe In den Bezirksstädten der DDR - Postscheckkonto Berlin 1458 ...

  • Schneewachen bei der S-Bahn

    Große Leistungen vollbringen bei der Berliner S-Bahn die Schneewachen und. das Fahrpersonal. Immer wieder müssen die Weichen gereinigt und aufgetaut werden. Der anhaltende Frost verursachte auch einige Schienenbrüche. Dadurch ergaben sich Verspätungen und Zugausfälle. Auf allen Bahnhöfen stehen heiße Getränke in Thermosbehältern für die Berliner Eisenbahner zur Verfügung ...

  • Wunschkonzert von Radio DDR

    Heute sendet Radio DDR ein Grußund Wunschkonzert für alle Werktätigen, die während der Kälteperiode großartige Leistungen vollbringen. Wünsche und Grüße nehmen alle Sender und Studios sowie Radio DDR, Berlin Oberschöneweide. Ruf 63 28 31. entgegen.

  • Dörfer eingeschneit

    Starke Schneeverwehungen brachten in der Nacht zum Sonntag, den Verkehr im Eichsfeld fast zum Erliegen. In den Höhenlagen sind einige Dörfer eingeschneit und können nur auf Schlitten versorgt ■werden

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Begeisternder Abschluß des VI. Parteitages / Einstimmige Wahl der zentralen Parteiorgane Begeisternder Abschluß des VI. Parteitages Einstimmige Wahl der zentralen Parteiorgane
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