22. Okt.

Ausgabe vom 19.01.1963

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  • das.Wort.

    Genosse Kurt Hager berichtet von der großen Volksaussprache über den Entwurf des Programms. Walter Ulbricht spricht: „Wir stimmen jetzt über den Programmentwurf ab." Aller Blicke sind auf ihn gerichtet. Auf ihn, den ersten Repräsentanten der deutschen Arbeiterbewegung, seit fünfzig Jahren in Klassenschlachten bewährt, seit vierzig Jahren ununterbrochen im Zentralkomitee unserer Partei ...

  • Unsere Partei weist dem deutschen Volke Weg und Ziel im neuen Zeitalter

    Mitreißendes Schlußwort Walter Ulbrichts: Unser Parteitag widerspiegelt die Schöpferkraft desVolkes

    Es gibt in Deutschland keine andere Partei, die so einheitlich und geschlossen und so eng mit dem Volk verbunden ist wie die SED. Die Diskussion war erfüllt von dem Willen, der Energie und der Überzeugung, daß die DDR ihre Politik des Friedens in dem Maße wirksam führen kann, wie die Partei alle Kräfte auf den umfassenden Aufbau des Sozialismus und die Lösung der ökonomischen Aufgaben konzentriert ...

  • Manifest der Kommunistischen Partei Programm der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands

    An die Stelle der alten bürgerlicbeti Gesellschaft mit ihren Klassen und Klassengegensätzen tritt eine Assoziation^ worin die freie Entwicklung eines jeden die Bedingung für die freie Entwicklung aller ist

    Ein neues Zeitalter in der Geschichte des deutschen Volkes hat begonnen: das Zeitalter des Sozialismus. Es ist das Zeitalter des Friedens und der sozialen Sicherheit, der Atenschemvürde und Brüderlichkeit, der Freiheit und Gerechtigkeit, der Menschlichkeit und Lehensfreude.

  • Die historische Stunde

    Dieser Tag wird in das Buch der deutschen Geschichte eingehen. Am 18. Januar 1963 wird das Programm des Sozialismus beschlossen. t Die Arbeit des Parteitages leitet in dieser1 Stunde Genosse Walter Ulbricht. Er erteilt dem Vorsitzenden der Progrärnrnkommission

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  • Freundschaft mit der Sowjetunion entscheidende Le bensfrage unseres Volkes

    Otto Grotewohl gab Interview für „Prawda" und „Iswestija"

    „Der VI. Parteitag unserer Partei, der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands, ist ein Ereignis von größter nationaler und internationaler Bedeutung. Vor den Augen der ganzen Welt beraten die Delegierten aus allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens unserer Republik über die Maßnahmen, mit denen die nächste historisch bedeutsame Etappe des Weges unserer Partei erfüllt sein wird, deren Ergebnis der volle Sieg des Sozialismus ist ...

  • Helden unserer Zeit

    Der Redner bezieht sich dann auf die Ausführungen des Präsidenten der Akademie der Landwirtschaftswissenschaften, Prof. Dr. Dr. Stubbe. Walter Ulbricht gibt ein Geheimnis preis. Trotz kurzfristiger und nicht gerade formgerechter Einladung waren Prof. Dr. Dr. Stubbe und andere Mitglieder der Akademie zu einer Beratung junger Agronomen gefahren ...

  • Hermann Matern: UdSSR größte Kraft unserer Epoche

    Mit lang anhaltendem herzlichem Beifall wird dann Genosse Hermann Matern am Rednerpult begrüßt. Dieser Parteitag, so erklärt er, ist ein wichtiger Markstein bei der Festigung der kommunistischen Weltbewegung. Wir erfüllen das Vermächtnis von Marx und Engels: „Proletarier aller Länder vereinigt euch!" Der VI ...

  • Geschichtliche Verantwortung der DDR

    Auf unseren Parteitag blickt die Weltöffentlichkeit auch deshalb, so fährt Walter Ulbricht fort, weil hier in einem Lande mitten in Westeuropa das Programm des umfassenden Aufbaus des Sozialismus beschlossen wird. Es ist verständlich, daß sich die Werktätigen in allen Ländern dafür interessieren. Unser Parteitag ist zugleich ein Parteitag der Partei, die dem ganzen deutschen Volk den Weg zu Frieden und Glück zeigt ...

  • Nur vom Standpunkt der Klasse sieht man richtig

    Genosse Ulbricht Igeht dann auf Fragen westdeutscher Arbeiter ein, die am Parteitag als Gäste teilnehmen. Die. Aussprache, die Genosse Chruschtschow mit westdeutschen Gästen führte, zeigte, daß die westdeutschen Freunde beginnen, die DDR und die SED richtig vom Klassenstandpunkt aus zu betrachten. Das ist die Hauptfrage, sagt Genosse Ulbricht ...

  • Todor Shiwkow, Chivu Stoica und Sandor Gaspar vor dem Parteitag

    Zu einer eindrucksvollen Manifestation des proletarischen Internationalismus und der Einheit der kommunistischen und Arbeiterparteien gestaltet sich erneut die letzte Stunde des vierten Beratungstages. Lang anhaltender Beifall erfüllt jeweils die Werner-Seelenbinder-Halle, als Genosse Walter Ulbricht ...

  • Schrittweise Normalisierung der Beziehungen beider deutscher Staaten

    Zum Schluß wendet sich Genosse Ulbricht noch einmal der brennenden Frage zu, wie der Frieden in Deutschland gesichert werden soll. Er unterstreicht nochmals den Vorschlag an Westdeutschland, ein Abkommen des guten Willens und der Vernunft zu treffen. Es wäre gut, sagt der Erste Sekretär des Zentralkomitees, ...

  • Kurt Hager: Von der Sowjetunion lernen heißt siegen lernen

    Daß N. S. Chruschtschow das Programm unserer Partei als Ausdruck großer theoretischer Reife bezeichnet, so erklärt Kurt Hager, ist nicht nur ein hohes Lob, sondern gleichzeitig auch die Verpflichtung für uns, alles zu tun, um das Programm in die Tat umzusetzen und den Sozialismus in unserem Lande zu verwirklichen ...

  • Auf Friedenswacht

    Der Minister für Nationale Verteidigung, Genosse Hoffmann, vermittelt ein Bild der Veränderungen, die seit dem V. Parteitag im Militärwesen aller Länder stattfinden. Dank der Hilfe der Sowjetunion haben wir in der Ausbildung und Erziehung der Nationalen Volksarmee diesen revolutionären Veränderungen Rechnung getragen ...

  • Westen kam nicht auf seine Kosten

    Walter Ulbricht hebt dann hervor, daß die Bedeutung des VI. Parteitages auch durch die Anwesenheit der Vertreter der Bruderparteien aus 70 Landern unterstrichen werde. Unsere lieben Freunde aus den Bruderparteien, so betont Walter Ulbricht, haben durch ihre Reden nichtnur unseren Parteitag befruchtet, sondern auch die Einheit der kommunistischen und Arbeiterbewegung gefördert ...

  • Einheit der kommunistischen und Arbeiterparteien

    Walter Ulbricht wendet sich den Beziehungen zwischen den kommunistischen und Arbeiterparteien zu. Die kapitalistische Presse, so erläutert er, hat sich dafür sehr interessiert. Da sie in ihren eigenen Ländern selbst genügend Differenzen haben, versuchen sie, ob nicht auch hier etwas für sie zu holen sei ...

  • Um höhere Arbeitsproduktivität

    Die große Aussprache auf dem Parteitag, so schätzt der Erste Sekretär ein, Widerspiegelt das Schöpfertum der Arbeiterklasse, der Intelligenz, aller Werktätigen der DDR. Wissenschaftlich-technischer Fortschritt und Erhöhung der Arbeitsproduktivität standen im Mittelpunkt der Beratungen. Es war richtig, daß das Zentralkomitee mit Arbeitern, Ingenieuren und Wissenschaftlern, die die Initiative zum Produktionsaufgebot auslösten, gemeinsam den Kampf zur Erhöhung der Arbeitsproduktivität begann ...

  • Mandatsprüfungsbericht

    Walter Ulbricht, der die Schlußsitzung der Freitagberatungen des Parteitages leitet, erteilt der Vorsitzenden der Mandatsprüfungskommission, Genossin Edith Baumann, das Wort. Der Bericht der Mandatsprüfungskommission wird von den Delegierten einstimmig gebilligt. Walter Ulbricht bittet nun um Bestätigung des Berichts des Zentralkomitees an äen ...

  • Beschluß über Aufgaben in Her Industrie

    Das.. wort wird nunmehr dem Vorsitzenden der Redaktionskommission, Genossen Albert Norden, erteilt. Der vorliegende „Beschluß des VI. Parteitages der SED über die Aufgaben in der Industrie, im Bauwesen sowie Im Transportund Nachrichtenwesen" wird mit den von ihm vorgetragenen Ergänzungs- und Abänderungsvorschlägen von den Delegierten einstimmig gebilligt ...

  • Grußbotschaft des VI. Parteitages an die Kumpel in Kohle, Energie und Transport

    Der VI. Parteitag der SED entbietet den Bergarbeitern in den Braunkohlenrevieren, den Werktätigen in den Energiebetrieben, im Transportwesen und allen anderen am Kampf gegen Schnee und Kälte Beteiligten seine brüderlichen Kampfesgrüße. t.% Mit Eurem heldenhaften Ringen gegen die schwerwiegenden Auswirkungen der lang anhaltenden, ungewöhnlichen Kälte, mit Euren hervorragenden Taten, die Ihr Tag und Nacht mit ...

  • Unsere ökonomische Kraft in die Waagschale

    Der Parteitag hat fixiert: Unsere Partei, die Regierung und die Bevölkerung der DDR sehen eine ihrer vordringlichsten Aufgaben darin, die friedliche Koexistenz zwischen beiden deutschen Staaten herbeizuführen. Dieser Kampf wird in dem Maße erfolgreich sein, an dem es uns gelingt, die DDR immer mehr ökonomisch zu stärken und damit die gesamte sozialistische Gemeinschaft zu festigen ...

  • g widerspiegelt Schöpferkraft des Volke Parteita des Volkes

    Schlußwort des Genossen Walter Ulbricht zur Diskussion des Programmentwurfs, der Rechenschaftsberichte an den Parteitag und zum Referat / Von der DDR strahlt der Frieden nach Westdeutschland, weil wir den Sozialismus errichten / Wahres Glück liegt im Kam

    Zu Beginn seines Schlußwortes erkISrt Genosse Ulbricht: Die Arbeiterklasse, die Bürger der DDR, das ganze deutsche Volk, ja die gesamte Welt blicken auf den VI. Parteita?, weil sie hören wollen, welcher Weg in Deutschland den Frieden sichert und Deutschland vor einem thermonuklearen Krieg bewahrt. Die Menr sehen blicken auf diesen Parteitag, weil hier die Weiterführung der Friedenspolitik der Sowjetunion, der kommunistischen und Arbeiterparteien und unserer Partei dargelegt und begründet wurde ...

  • Herbert Warnke: Gewerkschaften und neue Technik

    Nach der ersten Pause übernimmt Genosse Alfred Kurella, Kandidat des Politbüros, die Leitung der Beratung. Alle schöpferischen Kräfte der Werktätigen zu entwickeln und sie mit der modernsten Technik zu vereinen, um ständig die Arbeitsproduktivität zu steigern und Erzeugnisse höchster Qualität zu schaffen, darin besteht die wichtigste Aufgabe der Gewerkschaften als Interessenvertreter der Werktätigen ...

  • Markstein zur Festigung der Einheit der kommunistischen Weltbewegung

    Punkt 9 Uhr beginnt der vierte Beratungstag. Unter dem Beifall der 4000, die sich von ihren Plätzen erheben, nehmen Walter Ulbricht und" Otto Grotewohl ihre Plätze im Präsidium ein,. Paul. Verner als Tagungsleiter beglückwünscht den Genossen Santiago Carillo, Generalsekretär der Kommunistischen Partei Spaniens, zu seinem heutigen 48 ...

  • Im Industriebau aufholen

    Mit der Industrialisierung im Bauwesen befaßt sich Genosse Prof. Gerhard Kose!, Mitglied des ZK. Er muß feststellen, daß auf diesem Gebiet der Industrie- und Tiefbau gegenüber dem Wohnungsbau zurückgeblieben ist. Als Ursache dafür bezeichnet er die falsche Auffassung mancher leitenden Kräfte Im Bauwesen, der Industriebau müsse nach Maß geschneidert werden ...

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  • Aktionseinheit notwendig

    Genosse Matern begründete dann den historischen Anspruch der Arbeiterklasse auf die Führung der Nation, der in der DDR bereits seine Verwirklichung gefunden hat, und sagte: In Westdeutschland wurde die Arbeiterklasse durch die imperialistischen Besatzungsmächte und infolge der Spaltungspolitik der rechten sozialdemokratischen Führer gehindert,, ihre nationale Führungsaufgabe tief zu erkennen und zu verwirklichen ...

  • Die Arbeiterklasse vermag alles, wenn sie die Macht hat

    Berlin (NO). Die nahezu 6000 Arbei- ] ter und Wissenschaftler, Ingenieure und . Techniker des größten Röhrenwerkes der Republik hatten am Freitag einen großen Tag. Der Erste Sekretär des ZK der KPdSU, Genosse Nikita S. Chruschtschow, besuchte in Begleitung des Genossen , Podgorny, Mitglied des Präsidiums des ZK der KPdSU und Erster Sekretär des ZK der KP der Ukraine, das Werk für Fernsehelektronik in der Ostendstraße ...

  • UdSSR — Freund und Bruder im Kampf

    Auf die Kommunistische Partei der Sowjetunion und ihre gewaltigen theoretischen und politischen Erfahrungen stützten sich die jungen kommunistischen Parteien Anfang der zwanziger Jahre. Die UdSSR erfüllte in Ehren ihre historische Rolle als Bollwerk und Grundlage der Weltrevolution. Im Ergebnis des heroischen ...

  • Falsche und richtige Begriffe

    Für die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands, die in der Deutschen Demokratischen Republik als dem westlichen Vorposten der sozialistischen Staatengemeinschaft unter den Bedingungen eines gespaltenen Landes und angesichts des aggressiven deutschen Militarismus und des NATO-Stützpunktes Westberlin einen besonders komplizierten Kampf führt, ist die Einheit der kommunistischen Weltbewegung, die Einheit der sozialistischen Staaten eine Lebensnotwendigkeit ...

  • Bannerträger des Internationalismus

    Von ihrer Gründung an führte die Kommunistische Partei Deutschlands einen entschlossenen Kampf für den Zusammenschluß der internationalen revolutionären Bewegung unter dem Banner Lenins und der von ihm gegründeten Kommunistischen Internationale. Mit goldenen Lettern sind in die Geschichte der kommunistischen ...

  • Unser Verhältnis zu den Kommunisten Jugoslawiens

    Genossen! In der kommunistischen Bewegung spielt die Frage des Verhältnisses zum Bund der Kommunisten Jugoslawiens eine wichtige Rolle. An diese Frage darf man nicht in erster Linie von subjektiven Erwägungen herangehen. Man muß die Grundfrage stellen, und die lautet: Jugoslawien ist ein sozialistisches Land, in dem die Arbeiterklasse im Bündnis mit den anderen Werktätigeadie Macht ausübt und den Sozialismus aufbaut ...

  • Die Krise der Adenauer-Politik

    Genosse Matern sprach im weiteren Verlauf seiner Rede über Fragen der Aktionseinheit der Arbeiterklasse in Westdeutschland. Es ist kein Zufall, daß unser VI. Parteitag im Blickpunkt des Interesses auch der westdeutschen Arbeiter steht. Dieses Interesse wird verbreitert auf alle anderen Schichten der westdeutschen Bevölkerung durch den offenen Ausbruch der politischen Krise der Adenauer-Regierung ...

  • Schluß mit der Öffentlichen Polemik

    Um die Wege der Lösung solcher Grundfragen kollektiv zu erörtern und kollektiv zu beschließen, finden zu gegebener Zeit Beratungen der kommunistischen und Arbeiterparteien statt. Die SED hat sich bereits 1956, ein Jahr vor der Moskauer Beratung, für eine solche internationale Konferenz der kommunistischen Parteien ausgesprochen ...

  • Die Hand bleibt ausgestreckt

    Das letzte Wort über die Arbeiterbewegung in Westdeutschland ist also noch nicht gesprochen. Unsere Einschätzung der Rolle der rechten SPD-Führung und der Ideologie des Reformismus ist prinzipiell richtig. Aber der Verlauf des 6. DGB-Kongresses und einige andere Erscheinungen in der Sozialdemokratie ...

  • Aussprache Chruschtschows mit Westberliner Persönlichkeiten

    Berlin (ADN). Am Freitagabend fand in der Hauptstadt der DDR eine zweistündige Aussprach» des Ersten Sekrö« tärs des ZK der KPdSU und Ministerpräsidenten der Sowjetunion, Nikita S. Chruschtschow, mit Vertretern der Westberliner Bevölkerung statt. Die' Beratung leitete der Spitzenkandidat der SED-Westberlin zu den Wahlen des Westberliner Abgeordnetenhauses und Vorsitzende des Vorstandes der SED-Westberlin, Gerhard Danelius, ein ...

  • Einheit—die Grundlage unserer Siege

    Liebe Genossinnen und Genossen Delegierte! Verehrte Gäste! Unser VI. Parteitag geht in die Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung als der Parteitag der Verkündung des Programms des Sozialismus in der Deutschen Demokratischen Republik ein. Unser VI. Parteitag ist in der Geschichte der internationalen Arbeiterbewegung ein wichtiger Markstein der Festigung der Einheit der kommunistischen Weltbewegung ...

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  • Chinas Volk freut sieh über Erfolge der DDR

    Liebe Genossen! Im Auftrage des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Chinas überbringt "die Delegation der Kommunistischen Partei Chinas im Namen unserer Partei und des chinesischen Volkes dem VI. Parteitag der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands und durch ihn der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands und der Bevölkerung der Deutschen Demokratischen Republik heiße brüderliche Glückwünsche ...

  • Provokationszentrum beseitigen

    Wir wissen, daß gerade deshalb eure demokratische Republik von der Bonner Regierung, von den aggressivsten Kreisen des amerikanischen Imperialismus und der anderen Westmächte heftig bekämpft und bedroht wird. Aber ihr seid in eurem Kampf nicht allein! An eurer Seite stehen alle sozialistischen Länder mit der großen Sowjetunion an der Spitze ...

  • Gegen die Monopole

    Gestattet, daß ich zu diesen Problemen einige Ausführungen mache, auch deswegen, weil nicht wenige Entstellungen und Verfälschungen darüber zirkulieren. Es gibt unter uns keinen Zweifel, daß die Gesellschaft nur durch radikale sozialistische Umwälzungen vom Elend; von der Ungerechtigkeit und von der Ausbeutung, wie sie dem kapitalistischen System wesenseigen sind, befreit werden kann ...

  • Grußschreiben der Kommunistischen Partei Chinas

    An den VI. Parteitag- der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands. Liebe Genossen! Im Namen der Kommunistischen Partei Chinas und des chinesischen Volkes übermittelt das Zentralkomitee der Kommunistischen Partei Chinas dem VI. Parteitag der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands und der Bevölkerung der Deutschen Demokratischen Republik heiße brüderliche Glückwünsche ...

  • Völker, Parteien und Menschen müssen sich bewähren

    Wir befinden uns in einem entscheidenden und außerordentlich wichtigen Augenblick der Weltgeschichte. Es sind Tage des Kampfes, in denen sich Völker, Parteien und Menschen bewähren müssen. Die Umrisse der neuen Zeit sieht man schon am Horizont. Es ist den Menschen gelungen, die Entwicklung der Gesellschaft und der Geschichte zu begreifen, das Gesetz der Schwerkraft zu besiegen, und er beginnt, die Atomkräfte für sich auszunutzen ...

  • Für die Einheit — gegen alles, was trennt

    Für die kubanische Delegation ist es ein erhebendes Gefühl, dies den Delegierten der kommunistischen und Arbeiterparteien und dem Ersten Sekretär der KPdSU, Genossen Chruschtschow, zum Ausdruck zu bringen. Die marxistisch-leninistische Partei Kubas ist tief bewegt, die Verwirklichung der Ideale des proletarischen Internationalismus am Beispiel der Solidarität mit unserem Vaterland zu sehen ...

  • Alle Kraft für die Einheit der Arbeiterparteien

    Unsere Erfahrung bestätigt voll und ganz die Richtigkeit und die Gültigkeit der von uns bezogenen politischen Linie und deren Verwirklichung. Sie unterstreicht den Irrtum der Kritik, die an unserer Orientierung und an unseren Aktionen von sektiererischen und dogmatischen Positionen aus geübt wurde. Wir ...

  • Die Quellen unseres Sieges

    Wir wollen jetzt auf die internationale Solidarität mit der kubanischen Revolution eingehen. Nur wenige Länder erhielten eine solche weltweite Unterstützung, wie sie heute unser Vaterland genießt. Damit man die Bedeutung dieser Solidarität und der effektiven Hilfe des sozialistischen Lagers für Kuba richtig erkennt, wollen wir die Hauptgründe für den Triumph unserer Revolution darlegen ...

  • Parteitag vermittelt wichtige Lehren

    Dieser Parteitag dient als Rückblick auf die Arbeit, die die deutschen Kommunisten geleistet haben, und wird zweifellos dazu beitragen, die Arbeit der Parteiführung zu stärken und ihre Verbindung mit den Volksmassen noch enger zu gestalten. Was uns, die Mitglieder der kubanischen Bruderdelegation, betrifft, ...

  • Kubas Sieg—Triumph der sozialistischen Solidarität

    Liebe Genossinnen und Genossen! Wenn wir im Namen der Nationalen Leitung der ORI Kub« (Vereinigte Revolutionäre Organisationen Kubas) und dei Genossen Fidel Castro den VI. Parteitee der SED begrüßen, möchten wir eine Tatsache besonders hervorheben: Wie e» der Genosse Walter Ulbricht in seinem ausführlichen Rechenschaftsbericht bestätigte, wurden zwischen der DDR und der Revolutionären Regierung Kubas diplomatische Beziehungen hergestellt ...

  • Friedliche Koexistenz - und sozialistische Revolution

    Eine der grundlegenden Aufgaben der Revolutionäre Lateinamerikas besteht darin, klar zu unterscheiden zwischen dem Klassenfrieden einerseits und dem Frieden' zwischen Staaten, die verschiedene Klassen repräsentieren, andererseits. Der Frieden" zwischen verschiedenen Staaten, die verschiedene Klassen repräsentieren, Kuba und die Vereinigten Staaten zum Beispiel, ist möglich ...

  • Wir haben gleiche Ideale

    Früher waren die Beziehungen Deutschlands mit den übrigen Völkern der Welt nicht friedlicher Natur. Die schmerzliche Erfahrung der beiden Weltkriege sowie der Nazismus offenbarten in dramatischer Weise, wie die Interessen der bürgerlichen Klassen und der Großgrundbesitzer die Brüderlichkeit zwischen den Nationen unmöglich machen ...

  • Sowjetunion rettete Kubas Unabhängigkeit

    Durch die Initiative des Genossen Chruschtschow während der Krise im karibischen Raum wurde die Unabhängigkeit Kubas gewahrt und die gesamte Menschheit vor der Atomvernichtung gerettet. (Beifall) Wir erachten die Politik der friedlichen Koexistenz als Notwendigkeit. Natürlich hat die friedliche Koexistenz nichts mit der Beibehaltung des Status quo zu tun ...

  • Derwestdeutschelmperialismus — eine weltweite Bedrohung

    Genossinnen und Genossen! Ich möchte euch, den Delegierten des VI. Parteitages* der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands, und durch Euch allen Kommunisten und Werktätigen der Deutschen Demokratischen Republik die brüderlichen und herzlichsten Grüße der italienischen Kommunisten, Arbeiter und Demokraten überbringen ...

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  • Grundsatz der Nortex-Mädchen: Neue Technik — neue Normen

    Ich komme aus dem VEB Nordthüringer Textilwerke Bleicherode und stamme aus der Nortex-Brigade, die im Jahre V961 mit dem Orden „Banner der Arbeit" ausgezeichnet worden ist. Wie haben wir in unserem Betrieb zwischen dem V. und VI." Parteitag gearbeitet? Bis 1962 wurde der Automatisierungsgrad von 15 Prozent auf etwa 60 Prozent erhöht ...

  • Westdeutschland braucht Ulbrichts

    Genosse Norden schilderte dann den tiefen Eindruck, den ein illegales Zusammentreffen mit Genossen Walter Ulbricht Im April 1933 in Berlin-Wilmersdorf bei Ihm hinterlassen hat. Er erinnerte an das unermüdliche Wirken Walter Ulbrichts für eine breite Front gegen den Hitlerfaschismus und fuhr fort: Die bewegende Kraft dabei war* das Zentralkomitee der KPD, und unserem Ersten Sekretär kommt das historische Verdienst zu ...

  • Eher saufen die Bonner den Rhein aus...

    Die Reden der Genossen Ulbricht und Chruschtschow haben in den letzten 48 Stunden einen weltweiten Widerhall gefunden. Viele imperialistische Spekulationen der letzten Monate und Wochen sind schon nach den bewegenden ersten beiden Tagen unseres Kongresses in ein Nichts zerstoben. Noch am Dienstag, also ...

  • Volkstümlich und prinzipienfest

    Auf die Aufgaben von Presse, Rundfunk, Fernsehen und der agitatorischen Arbeit der Partei eingehend, sagte Genosse Prof. Norden: a Den neuen entscheidenden Abschnitt unseres Weges, den umfassenden Aufbau des Sozialismus, beginnen wir in einem Zeitpunkt, in dem Presse, Rundfunk und Fernsehen bei uns deutlicher ...

  • Konsumgüter bedarfsgerecht und in hoher Qualität erzeugen

    Mir sagte unlängst der Werkdirektor iines unserer größten Strumpfbetriebe, laß seine Verbindungen zum Handel gar licht schlecht seien, aber die Bestände leiner Erzeugnisse bei den Abnehmern jnd die Bedarfslage kenne er leider licht. Das ist keineswegs eine Einzel- :rscheinung. Andere Betriebsleiter haben las bestätigt ...

  • Nicht Tonnen, sondern Qualität

    In den letzten zwei Jahren hat sich die Struktur der Nachfrage verändert. Bei einigen Textil- und Bekleidungssortimenten dürfte für nicht kleine Teile unserer Bevölkerung ein gewisser Sättigungsgrad erreicht sein. Diese Tatsache zwingt die Industriebetriebe, ihr Augenmerk nicht ausschließlich auf die mengenmäßige Erfüllung ihrer Pläne, sondern auf die gestiegenen Ansprüche zu richten, die die Bevölkerung in bezug auf Qualität und Sortiment stellt ...

  • Ökonomische Gesetze gemeinsam durchsetzen

    Wir müssen mit den vorhandenen Fonds unter Ausnutzung aller Möglichkeiten Erzeugnisse herstellen, die dem Weltniveau entsprechen. Aber, Genossen^ selbst wenn wir das tun, wird es auch notwendig sein, die Absatzfähigkeit ständig zu überprüfen. Man muß zukünftig in der Leitungstätigkeit stärker beachten* daß Produktion, Zirkulation und individuelle Konsumtion Momente eines ein* heitlichen Reproduktionsprozesses sind, in dem in allen Sphären die ökonomischen Gesetze wirken ...

  • Zeulenroda gibt das Beispiel

    Sprechen wir von bedarf seerechter Produktion, so sprechen wir vor allem von der Erhöhung der Qualität unserer Konsumgüter Im richtigen Sortiment. Ich möchte keineswegs so verstanden werden, als hielte ich alles, was wir produzieren, für schlecht. Unser Export an Konsumgütern beweist ja auch, was wir leisten können ...

  • Noch viele Pfeile im Köcher

    Unsere Politik gegenüber Westdeutschland ist — das schreiben wir einigen Dogmatikern ins Stammbuch — geradezu das Schulbeispiel einer kämpferischen antiimperialistischen Politik, die eine schöpferische friedliche Regelung der Dinge in Deutschland vorschlägt und gleichzeitig unerbittlich Front macht gegen diejenigen, die sich dem widersetzen ...

  • Ein größeres Glück gibt es nicht

    Auf das Argument, daß unser Ziel zwar schön, der Weg dahin aber nicht schön sei, antwortete Genosse Prof. Norden u. a.: Der sozialistische Bau unserer Republik entsteht durch Millionen individuelle und kollektive Heldentaten, und wenn jede dieser Taten Schweiß kostet, so bringt sie gleichzeitig das Gefühl tiefer Befriedigung über die kleinen und großen Einzel- und Teilerfolge, deren Summe eben die Vollendung des Sozialismus sein wird ...

  • Der kleinere Staat, aber...

    Genosse Norden würdigte dann die historische Rolle der DDR, die die Kontinuität der Nation wahrt und ihre Zukunft verkörpert, und stellte fest: Ihr wißt, Genossen, daß Charakter und Politik einer Nation durch die Herrschaft der jeweils stärksten ökonomischen Klassen bestimmt werden. Darum betreibt das monopolkapitalistische westdeutsche Regime die Kriegspolitik, darum betreibt die Arbeiter-und-Bauern-Regierung der DDR eine Politik des Friedens ...

  • Vom Gluck und Unglück unserer Take

    Das deutsche Unglück unserer Tage Hegt darin, daß über Westdeutschland die Imperialisten herrschen, daß dort noch diejenigen gebieten, die immer dann am meisten gewannen, wenn die Nation am meisten verlor. Vaterlandslose Millionäre besitzen die Bundesrepublik. Ein Prozent der Bevölkerung regiert über 99 Prozent der Gesellschaft ...

  • Genossinnen und Genossen!

    Das gespannte Interesse Deutschlands und der Welt am VI. Parteitag der großen deutschen Partei des Sozialismus rührt daher, daß hier die einzige legale deutsche Partei am Werk ist, die mit einem fest umrissenen Programm der deutschen Zukunft vor Volk und Menschheit hintritt und dies Programm mit starker Hand schon verwirklicht ...

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  • Ein leninistisches Programm

    Liebe Genossinnen und Genossen! Wir beraten auf diesem bedeutsamen VI. Parteitag den Entwurf des Programms der SED für den umfassenden Aufbau des Sozialismus in der DDR. Unser Programm wäre nicht denkbar ohne die wegweisenden Ideen des Programms der KPdSU, das vom XXII. Parteitag beschlossen wurde und mit Recht als das Kommunistische Manifest des 20 ...

  • Akademie der Lords?

    In diesem Zusammenhang ein Wort zu den Ausführungen des von uns allen hochgeschätzten Genossen Willi Bredel. Willi Bredel schilderte in seinem Diskussionsbeitrag die Erfolge in der Arbeit der sozialistischen Akademie der Künste. Doch es ist klar, daß es nicht genügt, die Form, d. h. in diesem Fall den Namen der Akademie, zu ändern ...

  • Siebanlage gab Beispiel

    wir haben vocj alle Betriebe der ersten Baustufe unseres Kombinats ^Schwarze Pumpe" bis zum Jahre 1965 voll zu mechanisieren und zu automatisieren. Begonnen haben wir damit in der Siebänlage Sabrodt. Die Genossen der Siebanlage rückten als erste die Durchsetzung der neuen Technik in den -Mittelpunkt ihrer Arbeit und stellten sich die Aufgabe, nicht erst 1964, sondern bereits 1962 zu automatisieren ...

  • Schöpferkraft der Bauern verbürgt Erfolge im Wettbewerb

    Der Genossenschaftsbauer Hillmann, Brigadier der Brigade I, sagte: „Wir müssen doch endlich mit der Schluderwirtschaft Schluß machen. An jedem Jahresende müssen wir sagen: Wir haben unsere Verpflichtungen dem Staat gegenüber nicht erfüllt und nehmen das als etwas Unvermeidbares hin."1 Wir als Parteileitung und Vorstand konnten nicht einfach sagen: Nehmen wir doch ein paar Dezitonnen Schweinefleisch mehr in den Plan auf, obwohl das der einfachste Weg gewesen wäre ...

  • Komplexe Forschung

    Während die bürgerliche Ideologie eine bewußte Trennung der Naturwissenschaften und der Gesellschaftswissenschaften anstrebt und die Möglichkeit zur Erkenntnis der objektiven Gesetze der gesellschaftlichen Entwicklung bestreitet, gehen wir aus von der Einheit aller Bereiche des menschlichen Denkens, aller Gebiete der Wissenschaft ...

  • Wettbewerb heißt Kampf

    Danach wurden auch die Versammlungen unserer Parteiorganisation und der Genossenschaft lebendiger. Unsere Genossen haben begriffen, daß Wettbewerbführen Kampf bedeutet. Wir wissen, daß wir unsere Ziele nur mit Hilfe aller Bäuerinnen und Bauern erreichen können. An die Stelle des Kommandierens müssen die Überzeugung und der materielle Anreiz treten ...

  • Betriebsinstitut für neue Technik

    Die vielseitige Problematik bei der Mechanisierung und Automatisierung der ganzen ersten Baustufe und die damit verbundene sozialistische Gemeinschaftsarbeit — bei uns arbeiten etwa 800 bis 900 Neuerer, Ingenieure und Wissenschaftler in Arbeitsgemeinschaften — und andererseits das rasche Anwachsen der Zahl der Verbesserungsvorschläge waren einfach mit den bisherigen, herkömmlichen Methoden nicht mehr zu beherrschen ...

  • Gegen Dogmatismus und Sektierertum

    Genossen! Der Marxismus-Leninismus verträgt sich nicht mit Dogmatismus und Sektierertum, mit Phrasendrescherei und einer abenteuerlichen Politik. Es sei mir gestattet, an eine historische Tatsache zu erinnern. Als am Vorabend der Revolution von 1848 der kleinbürgerliche radikale Publizist Karl Heinzen ...

  • Voller Siegeszuversicht

    Der abgrundtiefe Haß der Imperialisten und Revanchisten gegen die DDR, die schmutzige Flut der Verleumdungen, die sie ständig gegen unsere Partei und den Ersten Sekretär des ZK, Genossen Walter Ulbricht, ausstreuen, sind doch im Grunde genommen nur ein Ausdruck ihrer ohnmächtigen Wut über die Wende, die sich in der Geschichte Deutschlands mit dem Entstehen der DDR vollzogen hat ...

  • Jahrzehntelange ' Kampftraditionen

    Unser Programm bringt das Streben der Werktätigen der DDR und auch der Werktätigen Westdeutschlands nach einem gesicherten Frieden, nach sozialer Sicherheit, Menschenwürde und Brüderlichkeit, Freiheit und Gerechtigkeit, Menschlichkei t und Lebensfreude zum Ausdruck. Deshalb findet es breite Zustimmung, ...

  • Wissenschaftliches Zentrum

    Das Programm und die früher veröffentlichten theoretischen Dokumente, vor allem der Grundriß der Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung, beruhen auf dem kollektiven Erfahrungsschatz unserer Partei und den schöpferischen Ideen der Arbeiter, der Genossenschaftsbauern und der Intelligenz. Sie zeigen, ...

  • Als einigen Bauern der Kragen platzte

    Das ging so lange, bis einigen Genossenschaftsbauern auf der Vollversammlung am 29. September 1962 der Kragen platzte. Warum? In dieser Versammlung wurde die Ernte 1962 eingeschätzt und als überdurchschnittlich anerkannt. Zum anderen wurden die Ziele in der tierischen Produktion für 1963 beraten. Dabei stellte sich heraus, daß die Vorschläge, die vom Vorstand gemacht wurden, unter den Kennziffer» des Rates des Kreises lagen ...

  • Das Werktor für Wissenschaft und Technik öffnen

    werte Genossen! Unter den Braunkohlebergarbeitern hat überall der Dank unseres Genossen Walter Ulbricht an die Werktätigen der Kohleindustrie für ihren Wintereinsatz große Freude ausgelöst. In den letzten Tagen und Stunden haben die Werktätigen der Braun kohleindustrie hervorragende Leistungen in der Kohle gefahren ...

  • Freundschaft zur Sowjetunion unerschütterlich

    Heute ist die Freundschaft und enge wirtschaftliche Gemeinschaft mit der Sowjetunion eine grundlegende Garantie für die umfassende Verwirklichung des Sozialismus in der DDR und den Sieg der friedliebenden und fortschrittlichen Kräfte in ganz Deutschland. Diese Freundschaft und Verbundenheit beruhen auf ...

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  • Weltniveau für Investbauten der Industrie

    Genossinnen und Genossen! Der umfassende Aufbau des Sozialismus in unserer Republik erfordert die vorrangige Durchführung der Bauvorhaben der führenden Zweige unserer Volkswirtschaft. Dabei ist der höchste ökonomische Nutzeffekt der Investitionen zu sichern — heißt es im Programm unserer Partei. Zur Lösung dieser Aufgaben sind Kräfte und Mittel des Bauwesens auf die Erweiterung und die technische Vervollkommnung des Industriebaus zu konzentrieren ...

  • DDR verteidigt1 Selbstbestimmungsrecht

    Wenn ich Überhaupt davon spreche, so nur deshalb, weil die Bonner Diplomatie ständig versucht, mit dieser Heuchelei bei den Völkern krebsen zu gehen, die sich in den letzten Jahren ihre staatliche Selbständigkeit erkämpft haben, die aber noch — Genosse Chruschtschow hat hier davon gesprochen — im Kampf um ihre volle ökonomische und politische Unabhängigkeit stehen ...

  • Für ein Abkommen der Vernunft

    Mit den Vorschlagen für ein Abkommen der Vernunft und des guten Willens, die Genosse Walter Ulbricht dem VI. Parteitag unterbreitet hat, leistet unsere Partei einen neuen konstruktiven Beitrag zur Politik der friedlichen Koexistenz, wie sie den besonderen Erfordernissen der Normalisierung der Beziehungen ...

  • NATO-Aggressoren kommen nicht durch

    Die Notwendigkeit eines hohen Standes der Gefechtsbereitschaft für uns erwächst auch aus der Tatsache, daß wir gemeinsam mit den in der Deutschen Demokratischen Republik stationierten sowjetischen Streitkräften an der Westgrenze des sozialistischen Lagers auf Friedenswacht stehen, damit es keinem Aggressor gelingt unsere sozialistischen Länder mit Krieg zu überziehen ...

  • Zuverlässiger Schutz für Vaterland, Frieden und Sozialismus

    Liebe Genossinnen und Genossen! Alle Angehörigen der Nationalen Volksarmee, ganz gleich ob sie Mitglieder unserer Partei sind oder nicht, verfolgen mit großem Interesse die Beratungen unseres Parteitages. Begeistert geben sie dem Programm des Sieges des Sozialismus ihre Zustimmung; denn sie fühlen und ...

  • Adenauer heuchelt

    Die Völker Asiens. Afrikas und Lateinamerikas wissen sehr gut, daß sie sich nur im Kampf gegen den Imperialismus vom kolonialen Joch befreien konnten. Sie sollten deshalb auch nicht vergessen, daß in Westdeutschland die imperialistische Herrschaft, die mit ihrer aggressiven Revanchepolitik den Frieden ...

  • Weg zum Frieden in Europa

    Mit den weitergehenden Vorschlägen .für die Bildung einer deutschen Konföderation und ihrer Aufgaben, die im Programmentwurf enthalten sind, weist unsere Partei den einzig möglichen und sicheren Weg, auf dem unser Volk dem nationalen Zusammenschluß näher kommen kann. • Die Politik der friedlichen Koexistenz ...

  • Bonner Brutalität

    In der Tat, die Bonner Regierung war die erste, die sich den Boykottmaßnahmen gegen die Schiffahrt nach Kuba anschloß und die anderen NATO-Staaten ebenfalls dazu aufforderte und sogar den Transport von Bananen untersagte. Mit der Knochenhand des Hungers sollten die Freiheit und Selbstbestimmung des kubanischen Volkes erdrosselt werden ...

  • Mit neuester Kampftechnik ausgerüstet

    Gestatten Sie mir nunmehr, den Stand der Gefechtsbereitschaft der Nationalen Volksarmee einzuschätzen. Die Kampfkraft der Landstreltkräfte unserer Nationalen Volksarmee hat sich seit dem V. Parteitag unserer Partei bedeutend erhöht. Ihre Struktur und Gliederung wurden entsprechend den Erfordernissen des modernen Militärwesens verändert, Ihre Feuerkraft, Beweglichkeit und Manövrierfähigkeit beträchtlich gesteigert ...

  • Grundlegende Veränderungen im Militärwesen

    Genossinnen uned Genossen! Die seit dem V. Parteitag verflossene Zelt waren Jahre, in denen sich im Ergebnis der raschen Entwicklung der Militärtechnik große Veränderungen im Militärwesen Von der hohen Kampfkraft und der aller Länder vollzogen haben. In der sozialistischen Kampfmoral unserer Flaführenden ...

  • Bonner Hallstein-Doktrin — eine Form des Neokolonialismus

    ,' Liebe Genossinnen und Genossen! Gestattet, auf einige aktuelle außenpolitische Probleme einzugehen, die von nationalem und internationalem Interesse sind. Beginnen möchte ich mit dem letzten außenpolitischen Ereignis, dem Ausbau unserer freundschaftlichen Beziehungen zum freien sozialistischen Kuba, mit der Erhebung unserer beiderseitigen Vertretungen in den Rang von Botschaften ...

  • Gebildet, bewußt und gefechtsbereit

    Genossinnen und Genossen! Ich habe versucht, Ihnen ein Bild von den Veränderungen zu vermitteln, die sich seit dem V. Parteitag in unserer Armee vollzogen haben. Aber was wären die modernen Waffen und die immer mehr naturwissenschaftliche, technische und mathematische Kenntnisse erfordernde Kampftechnik ohne Menschen, ohne unsere Soldaten, Unteroffiziere und Offiziere ...

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  • Demokratischer Patriot

    Johannes Dieckmann fand schon aus den Traditionen seiner Familie heraus sehr früh zu den humanistischen und revolutionär-demokratischen Idealen der besten Söhne des deutschen Bürgertums. Johannes Dieckmann studierte Volkswirtschaft und neuere Sprachen. Er lernte Militarismus und Krieg hassen. Die Erlebnisse als Frontsoldat des ersten Weltkrieges führten ihn zu dem Entschluß, sich aktiv der Politik zuzuwenden ...

  • Tote reden nicht

    Einer der prominentesten FDB-Politiker, der 43jährige Bundestagsabgeordnete Wolfgang Döring, ist tot Er starb plötzlich. Jeder, der ihn kannte, hätte ihm alle möglichen Todesursachen prophezeit, nur keinen Herzinfarkt. - Schon deshalb muß man Zweifel an der von einem Düsseldorf er Krankenhaus konstatierten Todesursache anmelden ...

  • Dr. Dieckmann 70 Jahre — Ein Leben für die Nation

    Glückwunsch des Zentralkomitees

    Sehr geehrter Kollege Dr. Dieckmann! Im Namen des Zentralkomitees der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands und in meinem eigenen Namen übermittle ich Ihnen zu Ihrem 70. Geburtstag die herzlichsten Glückwünsche. Als unbeirrbarer Streiter, für die großen und edlen Ideen des Friedens, des Humanismus, der Menschenwürde und der Völkerfreundschaft werden Sie von der Bevölkerung der Deutschen Demokratischen Republik und den fortschrittlichen, friedliebenden Kräften in Westdeutschland verehrt ...

  • Am Rande des Chruschtschow-Besuchs

    Als bekannt geworden war, daß Genosse Chruschtschow zum VI. Parteitag nach Berlin kommen würde, hatte Willy Brandt eine Idee, offenbar einen originalen und ganz selbständigen Gedanken. Er ersuchte Genossen Chruschtschow um eine Unterredung. Warum nicht? Genosse Chruschtschow erklärte sich auch tatsächlich bereit, Brandt zu empfangen ...

  • Ehrentitel , ,Held der Arbeit"

    Der Vorsitzende des Staatsrates der Deutschen Demokratischen Republik, Walter Ulbricht, verlieh dem Stellvertreter des Vorsitzenden des Staatsrates und Präsidenten der Volkskammer, Dr. Johannes Dieckmann, anläßlich seines 70. Geburtstages den Ehrentitel „Held der Arbeit". Zu Ehren des Jubilars gab der Vorsitzende des Staatsrates am 18 ...

  • Brandt kneift vor Ultras der CDU

    Gespräch mit Chruschtschow ausgewichen '/. Westberliner Bevölkerung protestiert

    Berlin (ADN/ND). Ein Durcheinander ohne Beispiel hat in Westberlin und Bonn die Tatsache hervorgerufen, daß der Westberliner SPD-Bürgermeister Willy Brandt unter dem Druck der Adenauer-CDU einem Von ihm selbst vorgeschlagenen Gespräch mit N. S, Chruschtschow in letzter Minute aus dem Wege gegangen ist ...

  • Gasleitung gerissen

    Kine Eisschwelle, die sich am Entnahmebauwerk der Saale bei den Leunawerken gebildet hatte, wurde Freitag früh von Pionieren der Nationalen Volksarmee gesprengt. Da die Wasserversorgung für das Kraftwerk Hirschfelde wegen zu geringen Wasserstandes der Neiße gefährdet war, erklärten sich unsere polnischen Nadibarn sofort bereit, die entsprechenden' technischen Maßnahmen zu treffen, um durch Wasser aus der Vitka-Talsperre die Funktionsfähigkeit des Kraftwerkes aufrechtzuerhalten ...

  • EWG-Verhandlungen vertagt

    > Paris drängt auf Abbruch der Gespräche mit London

    Brüssel (ADN/ND). Nach heftigen Auseinandersetzungen bei den Beratungen der sechs EWG-Staaten über den Beitritt Großbritanniens hat sich die französische Delegation am Freitag damit einverstanden erklärt, die Entscheidung darüber, ob die Verhandlungen mit London weitergeführt werden sollen, auf den 28 ...

  • Mehr als überrascht

    „Man kann doch nicht heute so und morgen so denken'

    IOC-Kanzler Otto Mayer (Schweiz) brachte in einem Gespräch mit der in Stuttgart erscheinenden „Internationalen Sport-Korrespondenz" (ISK) seine Verwunderund über die Wandlung des westdeutschen NOK-Präsidenten Willi Daume zum Ausdruck, der sich am 8. Dezember in Lausanne für getrennte deutsche Olympiamannschaften ausgesprochen hatte und dann am 12 ...

  • 70000 Bergleuten droht Entlassung

    25 Zechen sollen stillgelegt werden / Milch und Fleisch teurer

    Essen (ND). An der Ruhr herrscht unter den Bertarbeitern Alarmstimmunj: 25 Zechen, die pro Jahr 25 Millionen Tonnen Kohle fördern, droht in den näch- «ten drei bis vier Jahren die Stülegunr. 70 000 bis 80 000 Bergleute werden dadurch ihren Arbeitsplatz verlieren. Diese ungeheuerliche Tatsache gab der Vorsitzende des Unternehmerverbandes Ruhrbergbau, Dr ...

  • Verschärfter Frost erwartet

    Aufopferungsvoller Einsatz der Kumpel / Steigender Gasverbrauch

    Berlin (ND). Von Tag zu Tag. nimmt der aufopferungsvolle und unter großem Einsatz geführte Winterkampf der Kumpel in der Kohle- und Energiewirtschaft sowie der Arbeiter in den Verkehrsbetrieben härtere Formen an. Zunehmender Frost — für die Nacht zum Sonntag sind minus 25 Grad angekündigt —, Neuschnee und Verwehungen, starke Vereisung der Geräte sowie wachsende Eisdecken der Flüsse haben ernste Auswirkungen auf alle Bereiche der Volkswirtschaft ...

  • Aktivist der ersten Stunde

    .Es hat in oll den entscheidenden Perioden der deutschen Geschichte auch ehrliche, fortschrittliche, demokratische und patriotische Vertreter des deutschen Bürgertums gegeben. Im Geiste der großen humanistischen Traditionen sind sie gegen den imperialistischen Strom geschwommen. Sie suchten ehrlich nach einem demokratischen Weg, nach einer Vertretung der wahren Interessen der deutschen Nation ...

  • Wasserkanone gegen Eis

    Wie bereits gemeldet, wird die Elbe beim Kraftwerk Vockerode durch eine quer durch den Fluß führende Schwelle angestaut Eine erste Reihe der sechs Meter hohen Pfähle ist unter außerordentlich schwierigen Bedingungen, von Pioniereinheiten der Nationalen Volksarmee bereits fertiggestellt worden. In hervorragender Zusammenarbeit mit Spezialtrupps der sowjetischen Armee wurde am Freitag mit dem Einrammen der zweiten Pfahlreihe begonnen ...

  • Ministerrat und Volkskammer gratulieren

    Berlin (ADN). Der Vorsitzende des Ministerrates der DDR, Otto Grotewohl, übermittelte dem Präsidenten der Volkskammer und Stellvertreter des Vorsitzenden des Staatsrates, Dr. Johannes Dieckmann, zu seinem 70. Geburtstag herzliche Grüße und Glückwünsche. In einem Glückwunschschreiben des Präsidiums der Volkskammer werden vor allem die Verdienste Dr ...

  • Marsch durch NATO-Basis Nord

    Berlin (ND/DS/ADN). Die Atomwaffengegner in Schleswig-Holstein und im Ruhrgebiet bereiten gegenwärtig den Ostermarsch 1963 vor. Wie aus Hamburg bekannt wird, ist vorgesehen, in diesem Jahr durch die NATO-Basis Nord zu marschieren. Der Marsch soll am Ostersonnabend in Kiel beginnen und in den darauffolgenden Tagen über Neumünster, Bad Oldesloe und Ahrensburg nach Hamburg führen ...

  • Gaitskell gestorben

    London (ND). Der Führer der britischen Labour Party, Hugh Gaitskell, ist am Freitag in einem Londoner Krankenhaus im Alter von 56 Jahren gestorben. Gaitskell litt an einer schweren Lungen-, Rippenfell- und Herzbeutelentzündung, zu der noch eine Infektion der Nieren hinzugetreten war.

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  • PARTEI

    Das auszusagen, was ich dir verdanke, Mußt eine Zeit vergehen. Schweres wurde Mir aufgeladen, daß ich fest verspüre Dich, ewigen Halt... Wenn die Verzweiflung mir Die Sicht entzog und Nimmerwiederkehr Mir tückisch drohte, dann, dann warst es du, Die mir-ein Zeichen gab, und klar sah ich Das Land vor mir, dem all mein Mühen galt ...

  • Die Partei

    An Ferdinand Freiligrath (1842) / Von Georg H e r w e g h

    Die ihr gehört — frei hob ich sie verkündigt: Ob jedem recht: — schiert ein Poet sich drum? Seit-Priams Tagen, weiß er, wird gesündigt In Ilium und außer Ilium. Er beugt sein Knie dem Helden Bonaparte, Und hört mit Zürnen d'Enghiens Todesschrei: Der Dichter steht auf einer hohem Warte Als auf den Zinnen der Partei ...

  • Genossen. Von Rose' N y 1 a n d

    Genossen, entschuldigt» ich muß Euch was sagen, nicht weil ich" es muß ■ sondern weil ich es will. Das schlepp ich herum schon seit Wochen und Tagen. Befiehl einer mal seinem Herzen: „Sei still", es hört nicht und will • auch nicht ruhig sein, läuft heiß, trommelt hart und will unbedingt reden. So platz ich in unsre: Beratungen 'rein, ■ t (Um Entschuldigung '- hab ich bereits gebeten ...

  • REBELL

    Dies rebellierende Jahrhundert entbietet dem rebellischen Jahrtausend — Gruß. Es kommt dein Tag, Genosse Spartakus!' Sah tausendmal die Frühlingsknospen schwellen seit deinem Tode, doch noch nie war solche Pracht. Zwar seufzt Europa — aber Asien lacht! Das heiße Afrika ist voller frischer Quellen. — Sah Zähne blitzen, weiß und stark, ich sah Wollköpfe, die sich über Bücher beugen ...

  • Ansprachen

    Der Kumpel: •* Ich breche die Kohle und schmelze den Stahl und schmiede uns Waffe und Pflug. Und glüht der rubinrote Stern überm Tal dann war es für heute genug. Doch, daß es noch mehr sei, ich helfe dabei! Zum Ruhm und zur Macht und zum Sieg der Partei! Der Bauer: Ich züchte die Herde und pflüge das Feld und hüte die Saat für das Brot Es tragen die Äcker in Frieden bestellt, genug gegen Hunger und Not ...

  • DU, UNSERE ZEIT

    Sicher blühten die Blumen auch vor tausend Jahren schön, und manchmal klang sicher ein Liebeslied in eines Herbstiuindes Wehn. r " Und sicher steigen die Schwalben auch. im nächsten Jahrtausend zum Licht. und die Erde wird sicher viel freundlicher sein und schöner das Menschengesicht. ' Aber ganz sicher waren die Sterne der Erde noch nie so nah, und der Himmel sah sicher noch nie eine Zeit, da solch ein Beginnen geschah ...

  • An meine Freunde

    Ob ihr allem seid unter wechselndem Himmel, oder ob ihr auf einer Landstraße geht, oder ob ihr euch sammelt auf Plätzen — ihr seid mir nahe! Oh meine Freunde, ( wie warm sind eure Hände, wie groß eure Herzen! Man hat euch geschlagen, wie Tiere in Kerkern gehalten, aber ihr tretet hinaus in die Freiheit, wo keine Taube mehr blutet und keines Bettlers Mund den Staub schmeckt ...

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  • Notizen aus zwei Jahrzehnten

    Zum 100. Geburtstag Konstantin Sergejewitsch Stanislawskis, des großen Reformators der Bühnenkunst, dessen Lebenswerk untrennbar verbunden ist mit der Entwicklung des realistischen Theaters, erschienen in der sowjetischen Zeitschrift „Teatr" bisher unveröffentlichte Notizen Stanislawskis aus den Jahren 1919 bis 1938 ...

  • Die Partei führt die Künstler im Kampf

    Die KPD übt von, Mirer Geburtsstunde an bestimmenden Einfluß auf alle Kunstgattungen-aus. Sie zieht im ersten großen revolutionären Anlauf der Nachkriegszeit auch Künstler wie Lovis Corinth, von dem die Totenmaske Karl Liebknechts ausgestellt ist, Beckmann, Kandinsky und Moholy- Nagy in der „Novembergruppt" vorübergehend an sich ...

  • Am Anfang steht Karl Marx

    Am Anfang der Ausstellung steht mit Recht das Kommunistische Manifest. An Hand einiger Ausstellungsstücke wird gezeigt, daß die revolutionären Ereignisse von 1848/49 die bildenden Künstler Menzel und Klinger, die Musiker Lortzing, Schumann- und Wagner zu bedeutenden künstlerischen Äußerungen inspiriert haben, die aber noch nichts von der historischen Rolle der Arbeiterklasse spüren lassen ...

  • Der Zukunft zugewandt

    In den Kunstwerken, die nach 1945 geschaffen wurden, hat sich all das Gute und Schöne manifestiert, wofür so viele treue Kämpfer der Arbeiterklasse, gefallen sind. Man begegnet den Künstlern wieder, die seit -Gründung der KPD an der Seite- der Arbeiterklasse gekämpft haben, man findet aber auch unter ...

  • Kunst im Kampf

    Ein Gang durch die Ausstellung der Deutschen Akademie der Künste zu Ehren des VI. Parteitages

    Zum VI. Parteitag zeigt die Heutsche Akademie der Künste eine Ausstellung unter dem Titel „Kunst im Kampf". Sie will an Hand von Dokumenten beweisen, daß eng verbunden mit der Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung sich gleichzeitig eine neue revolutionäre Kunst herausgebildet hat, die sowohl mit den progressiven Strömungen der deutschen bürgerlichen Kunst verbunden ist als auch wesentliche Impulse von der sowjetischen Kunst nach 1917 empfangen hat ...

  • Widerstand gegen den Faschismus

    Die Entwicklung der proletarisch-revolutionären Kunst konnte der Faschismus wohl hemmen, aber nicht aufhalten. Die künstlerische Dokumentation dieses Zeitabschnittes konzentriert sich im wesentlichen auf zwei .große politische Ereignisse, an denen die deutschen revolutionären Künstler leidenschaftlich Anteil genommen haben: Reichstagsbrandprozeß und Spanienkrieg ...

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  • 22,4 Prozent Stimmen für die KPD

    Am 15. Januar 1920 war das graue Haus in der Futterstraße erneut von Schmerz über die Opfer des Militarismus und seiner Helfershelfer erfüllt. Am ersten Jahrestag der- Ermordung Rosa Luxemburgs und Karl Liebknechts fanden sich 1200 Genossenund revolutionäre Arbeiter zu einer erhebenden Gedächtnisfeier für die beiden großen Arbeiterführer ein ...

  • „Allerhand Privilegla"

    „Allerhand Privilegia" erhielt- der Leipziger Baumeister Sommer, als er 1714 den früheren Patriziersitz unweit der berühmten Krämerbrücke erwarb. Er. richtete den Bau- als Ballhaus ein, Der 'Senat der damals Kurmainzischen Stadt legte Wert auf ein eigenes „Universitäts- Ball und Caffee-Haus", um dadurch allen „Umgang mit ungesitteten Leuten" zu vermeiden ...

  • Erfurt, Futterstraße 16

    Ein Haus, ein Parteitag und eine Bilanz/ Von Horst S chief e 1 bein

    Tm Oktober 1891 waren die Erfurter „Kaiserf- säle" Stätte eines bedeutenden Ereignisses für idie deutsche Arbeiterbewegung, für die Entwicklung der deutschen Sozialdemokratie. Acht Tage lang war das weiträumige Haus mit der schmucklosen Fassade in der Futterstraße Zeuge der Beratungen jenes Parteitages ...

  • Eine königliche Gewehrfabrik'

    Die alte thüringische Metropole trug im Jahr 1891 ein Gesicht, das typisch für die deutschen Großstädte in dieser Zeit war. Der deutsche Imperialismus war bestrebt, gegenüber den anderen Großmächten- Europas aufzuholen. Gleichzeitig zeugt die Tatsache, daß 1891 in Deutschland 278 000 Mitglieder gewerkschaftlicher Organisationen registriert waren, ebenso wie der marxistische Inhalt des Erfurter Parteitages von der wachsenden Stärke der kampfbereiten Arbeiterschaft ...

  • Nur ß! 000 Wahlberechtigte

    .. Die Arbeiterpartei hatte bis 1911 keinen Vertreter im Stadtparlament. Obwohl das Proletariat die Mehrheit der Einwohner bildete, verhinderte das nach dem Steuerzensus geregelte Wahlrecht eine Interessenvertretung in der Stadtverordnetenversammlung. Von 125 000 Bürgern besaßen nur 18 000 Wahlberechtigung! Erst als sich 1911 durch die Eingemeindung des Arbeitervorortes Ilversgehofen die Mindeststeuergrenze nach unten verschob, änderte sich das Bild ...

  • Heute: Klubhaus

    Die ^Kaisersäle", -inzwischen ini Erdgeschoß .'in ein Kabarett umgewandelt, machten auf. eine Weise mit der Gestapo Bekanntschaft, die heute fast lächerlich anmutet. Sogar der Name des Nachtlokals, „Valencia", war ihnen ein Dorn1-im Auge. Er mußte 1938 in „Atlantis" geändert werden. Da Valencia während des spanischen Bürgerkrieges Sitz der republikanischen Regierung war, bereitete der Name' den Nazis schlaflose Nächte ...

  • Was tun?

    Und aus dem Jahrtausend-Dunkel brach ein Licht und ward Geleit und eine Stimme, die Antwort sprach in den Traum, in den Tag, in die Zeit. Und die noch gestern1 die Wirrnis schlug und der Spuk der Dämonen entzweit, ' " trug Lenins Wort'tuie ein Lerchenflug durch den Traum, durch den Tag, durch die Zeit ...

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  • Lehrmittel „eigener Produktion"

    Die besten Neuerer- uqd Produktionsarbeiter sollten die lernende Jugend zur praktischen Arbeit und zum erfolgreichen Schaffen anleiten. Wichtig ist es auch, der Jugend klarzumachen, daß Ordnung und Disziplin Grundlagen des intensiven Lernens sind und daß es stets der Mensch ist, der mit seinem Wissen, Können und seinen Erfahrungen den Stand der Produktion, die Lebensweise, die Zukunft der Gesellschaft bestimmen wird ...

  • Spezielle Klassen

    Nach meinen Erfahrungen bestehen bei den Schülern auch unterschiedliche Begabungen für naturwissenschaftliche und technische (handwerkliche) Fächer. Naturwissenschaftliche Fächer, besonders Mathematik, erfordern bekanntlich ein gutes Abstraktionsvermögen. Es gibt Schüler, die dafür weniger veranlagt sind, dafür aber in Arbeiten, die hohe Geschicklichkeit erfordern, viel bessere Leistungen zeigen ...

  • Bildungsfaktor Bibliothek

    Ich vermisse eins bei all den vielen Diskussionen über das Bildungswesen (oder habe ich es übersehen?): Man hat ganz den Einfluß außer acht gelassen, den gute Bücher ausüben. Als meine Tochter so ungefähr in der dritten oder vierten Klasse in Deutsch nachließ, habe ich ihr die griechischen Heldensagen gekauft ...

  • Verlangen nach Ehrlichkeit

    Der Chefredakteur des Rotterdamer „Algemeen Dagblad", Anton van der Vet, sprach kürzlich im Rahmen einer Untersuchung westdeutscher Jugendprobleme mit einem Bonner Angestellten des Bundes- Jugendringes. Dieser Angestellte, befragt nach dem Einfluß der regierungsamtlichen Betreuungsstellen unter der westdeutschen Jugend, klagte Herrn van der Vet folgendermaßen sein Leid: ■Wir hören sehr viel— ...

  • Solide Grundausbildung

    Die Studenten der Fakultät für Verfahrenstechnik an der Technischen Hochschule für Chemie in Leuna-Merseburg werden künftig in ihrem Praktikum unmittelbar in der Produktion der Leuna- Werke „Walter Ulbricht" mitarbeiten. Die. Vereinbarung entspricht den guten Erfahrungen, die an der Hochschule gesammelt wurden ...

  • Wieder ein Stundenplan

    Ich selbst arbeite an der erweiterten Oberschule. In der Vorbereitung auf das Abitur kann ich es nicht verantworten, jetzt „krank zu machen", obwohl ich schon vier Wochen einen geschwollenen Fuß habe. Der Arzt hat mir jetzt orthopädische Schuhe verschrieben, aber die Kollegin bei der SVK meint: „Sie bekommen Nachricht ...

  • Mittelmaß ist kein Ziel

    So findet man z. B. noch oft, daß Lehrer schon zufrieden sind, wenn zu höheren Leistungen befähigte Schüler nur durchschnittliche Arbeiten, liefern, da hier ja keine „Versetzungsgefahr" besteht'' Cernelfer'^nd'Leistungswille werden in dieser Weise nicht genügend-entwickelt, ja, es kann sich sogar in dem jungen Menschen die Einstellung herausbilden, daß er mit „Mittelmäßigkeit" später im Beruf auch zurechtkommen wird ...

  • Hemmungen überwunden

    In diesem Förderunterricht habe Ich diö Kinder aber auch als sehr aufgeschlossene Schüler kennengelernt, die fleißig mitarbeiten, wenn die gestellten Anforderungen ihrem Leistungsstand entsprechen. Sie sind weniger gehemmt, da jetzt die Schüler fehlen, die sonst „alles wissen". Die Teilung der Klassen nach dem dritten oder vierten Schuljahr wäre also auch für die zu diesem Zeitpunkt leistungsschwachen Schüler- von Vorteil ...

  • Gemeinsames Bemühen

    Nach unseren Erfahrungen hat es sich als sehr nützlich erwiesen, wenn Lehrer mit bewährten Produktionsarbeitern und dem Elternhaus noch enger zusammenrücken und sich- in einheitlicher gemeinsamer Erziehungsarbeit zum Vorteil der Jugend ergänzen und aktiv einsetzen. Die Unterrichts- und Erziehungsarbeit ...

  • Entwicklungshilfe

    Der in Bonn erscheinende „HochschuU Dienst", ein Informationsblatt der westdeutschen Rektorenkonferenz, singt hin und wieder ein Loblied auf die westdeutiche sogenannte Entwicklungshilfe für afrikanische Universitäten. Es hat jedoch den Anscliein, als ob gewisse Mitarbeiter dieses Blattes selbst einer kleinen geistigen Entwicklungshilfe bedürftig sind ...

  • Zwanzigfacher Nutzen

    Bis zu, B0 Prozent aller Forschungsarbeiten der vier Chemie-Institute der Friedrich-Schiller-Universität, Jena- werden gegenwärtig äüren-LVerträge mit Industriebetrieben der"' DDR!' 'bestimmt und- finanziert. So besterien enge Verbindungen zu mehr als 20 Großbetrieben, unter anderem zu den Leuna-Werken ^Walter Ulbricht", dem %VEB Carl Zeiss, dem' VEB Jenapharm, dem VEB Jenaer Glaswerk und dem VEB Fahlberg-List Magdeburg ...

  • Fragwürdiger Beschluß -

    Zu der von Werner Pltesse erwähnten Zeitungslektüre auch noch ein Wort: Ich selbst lese das „ND", die „Freiheit", die „Junge Welt" und die „Deutsche Lehrerzeitung". Bestellt habe ich zudem die „Südharz-Rundschau", weil ein Beschluß das verlangt. Bis heute habe ich sie (zum Glück) noch nicht bekommen (wohl weil ich den Bestellschein direkt in der Geschäftsstelle abgegeben habe?), aber lesen könnte ich • sie auch nicht mehr ...

  • 25 Prozent ausgefallen

    Dem steht aber mancherlei entgegen. Werner Plesse hat ..einiges dazu .gesagt. Einige Beispiele mögen das erhärten: Mein Sohn geht jetzt in die zweite Klasse der vor einigen Jahren in unserer Stadt neu eröffneten polytechnischen Oberschule. Nach meiner Schätzung sind in diesem Jahr 25 Prozent der vorgesehenen Stunden ausgefallen ...

  • Beitrag zur Jugendforschung

    „ An der ;Höchschule für Verkehrswesen „Friedrich List" Dresden arbeitet in der Abteilung Marxismus-Leninismus eine Forschuhgsgruppe Studenten/Junge "Intelligenz. Diese Gruppe hat sich das Ziel gestellt, den Reifeprdzeß der Studenten insbesondere der naturwissenschaftlichen Fachrichtungen unter den Bedingungen des ' wissenschaftlich-technischen Fortschritts soziologisch' zu erforschen ...

  • Verbesserungsvorschläge der Schüler

    Als Mitglied des Elternbeirates der Erweiterten Oberschule in Wilkau-Haßlau möchte ich Euch zu dem grundlegenden Beitrag von Prof. Dr. Marianne Lange „Wofür erziehen wir die Jugend?" („ND"- Beilage vom 15.. Dezember 1962) und zu äen aufgeworfenen Fragen kurz meine Gedanken mitteilen. Ohne dabei auf alle ...

  • Ordnung fördert das Lernen

    Weitere Leserzuschriften zu unserer Diskussion über das Bildungswesen in der DDJt

    Wir veröffentlichen heute weitere Briefe, in denen unsere Leser uns ihre Gedanken zu den Problemen des Bildungswesens in der DDR mitteilen. An unserer Diskussion beteiligen sich zahlreiche Lehrer) wissenschaftliche Mitarbeiter pädagogischer Institute und Eltern aus allen Bevölkerungsschichten unserer Republik ...

  • Talente früh erkennen

    Die Frage „Mittelmaß oder Spitzenleistung?" sollte bereits in den ersten Schuljahren an der allgemeinbildenden polytechnischen Oberschule sehr ernstr haft geprüft werden, denn auch hier besteht die Gefahr einer „gewissen Nivellierung zum Durchschnitt". Bekanntlich erfolgt die Trennung der Schüler für die erweiterte polytechnische Oberschule (zwölf Schuljahre) zur Zeit erst nach dem achten Schuljahr ...

  • Hindernisse für hohes Niveau

    Ich möchte die Gedanken von Werner Ples^e („ND"-Beilage vom 5. Januar- 1963), die ich im Prinzip anerkenne, ein wenig ergänzen, um das von-ihm Gesagte zu bekräftigen. Es leuchtet ein, daß man die Unterrichtsstoffe verdichten muß. Allerdings kann das nicht nur in der Stundenverteilung des Lehrplanes erfolgen ...

  • Interessengruppen

    Das „ND" fragte weiter: „Wie sollen wir die auf bestimmten Gebieten besonders begabten jungen Menschen fördern und weiterentwickeln?" Richtig wird es sein, daß wir den aktiven, begabten jungen Menschen, in der Schule, beim Unterricht, in der Produktion oder außerschulisch in den Interessengruppen hervorheben und in jeder Beziehung unterstützen ...

  • Freie Bahn

    Im Berliner Haus der Jungen Talente arbeiten mehr als zwanzig Interessengemeinschaften auf dem Gebiet der bildenden Kunst. Insgesamt sind es rund 1000 Berliner Jugendliche, die in 40 Arbeitsgemeinschaften im-Haus der Jungen Talente ihren Interessen nachgehen.

  • Fremde Herren

    Einer Meldung der westdeutschen Zeitung „Die Welt" zufolge hat sich das USA-Kapital in Westdeutschland seit 1950 versiebenfacht. Die Kapitalanlagen der USA in Westdeutschland stiegen in dieser Zeit von 0,2 auf 1,5 Milliarden Dollar.

  • Zuwenig Stipendien

    Jeder fünfte Student der Universität Hamburg ist neben, seinem Studium hauptberuflich tötig. 55 Prozent der Fiudcnten gehören sozialen Schichten an, ii ebnen die Eltern das Studium ihrer Kinder im wesentlichen selbst finanzieren.

  • Zuviel Millionäre

    In Westdeutschland gab es 1960 über 0000 Personen, die ein Jahreseinkommen von mehr als einer Million D-Mark angaben. Sie verfügten zusammen über ein Vermögen von 28,7 Milliarden D-Mark.

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  • Ein Bruchteil genügte

    Der Metallurge, erzeugt noch immer bei uns, wie auch in der übrigen Welt, zum weit überwiegenden Teil die sogenannten Massenbaustähle oder Großbaustähle. Sie haben, wie vor 30 bis 40 Jahren, Festigkeitswerte, die Beanspruchungen zulassen, die nur ein Bruchteil von dem ausmachen, was höherfeste Stähle leisten können ...

  • Gegenstück „Polytechnische Bibliothek"

    Eine in sich geschlossen und klug konzipierte, erweiterungsfähige Reihe ist dagegen die Polytechnische Bibliothek, die nach zwei Jahren ihres Bestehens nun schön etwa. 30 Bände umfaßt. Das Präsidium der Gesellschaft zur Verbreitung wissenschaftlicher Kenntnisse als Herausgeber, der VEB Fachbuchverlag Leipzig und auch die anderen beteiligten technischen Verlage haben von Anfang an größten Wert auf eine einheitliche Gestaltung und Aufmachung gelegt ...

  • „Fortschritt" in Tonnen gemessen

    Selbstverständlich braucht man eine gewisse Entwicklungszeit, um Konstruktionen auf einen leistungsfähigeren Werkstoff umzustellen. Bisher machte sich hier hinderlich bemerkbar, daß die Leistung der Werke, z. B. von Eisenkonstruk~ tionsfirrrien, nach Tonnen bemessen wird; je leichter, also fortschrittlicher, ein Bauwerk gestaltet wird, um so weniger entspricht es den Anforderungen der Planauflage nach Tonnen ...

  • ■ Verschmähte Hilfe kostet Millionen DM

    Natürlich können diese Probleme nur durch eine gute Gemeinschaftsarbeit befriedigend gelöst werden. Wir haben heute etwa 400 Stahlmarken, so wie die meisten großen stahlerzeugenden Länder der Welt. Selbstverständlich Ist es für viele Verbraucher nicht einfach, in jedem Falle die richtige Stahlsorte auszuwählen, da hjerzu, wie auf allen Gebieten der Technik, besondere Fachkenntnisse erforderlich sind ...

  • Fehlende Konzeption

    So interessant auch fast jedes einzelne dieser Büchlein ist, erhebt sich doch die Frage nach der Konzeption der Reihe. Ihr einziges Charakteristikum nämlich ist lediglich die einheitliche Aufmachung und der Preis van 2 DM. Die thematische Auswahl und die Gestaltung der einzelnen Bändchen scheint zufällig zu sein ...

  • Biophysiker mitkonkretenAufgabe,n

    Im Dezember wurde in Berlin die ..Biophvsika- Usche Gesellschaft in der Deutschen Demokratischen Republik" gegründet. Dem Grün'Jungsxomitee gehören an: Prof. Dr. Beier, Prof. Dr. Deutsch, Dr. Eschke, Prof. Dr. Gieteelt, Diplomphysiker Koch, Prof. Dr. Lange, Prof. Dr. Rompe, Prof. Dr. Segal. Zum Vorsitzenden für den Geschäftsftihrenden Vorstand wurde Prof ...

  • Richtiger Stahleinsatz

    Die Verhältnisse in der DDR sind besonderer Art. Es.fehlt uns an den Rohstoffen für die Stahlerzeugung, sowohl an Erz wie an den metallurgischen Brennstoffen. Dies bedingt, daß durch weite Transportwege ökonomische Belastungen entstehen, die uns besonderen Anlaß geben müssen, die Ökonomie der Erzeugungen und vor allem auch die Ökonomie des Stahleinsatzes sorgfältig zu entwickeln ...

  • Tropenpflanzen aus Leipzig

    Zwei Jahre Lehr- und Versuchsstation des Instituts für Tropische und Subtropische Landwirtschaft / 400 verschiedene Pflanzenarten

    Auf eine erfolgreiche zweijährige Tätigkeit konnten kürzlich die Mitarbeiter der Lehr- und Versuchsstation des Instituts für. Tropische und Subtropische Landwirtschaft der Karl-Marx-Universität Leipzig, zurückblicken. In einem 1200 Quadratmeter großen Gewächshauskomplex wurden seit Bestehen der. Station über 400 verschiedene Nutzpflanzenarten des tropischen und subtropischen ...

  • Moderne Bauten mit Großvaters Methoden?

    Der richtige Stahleinsatz wird schnell und ökonomisch befriedigend hur dann zu erreichen sein, wenn hinsichtlich der bestehenden Vorschriften auch bei uns ein Stand erreicht wird, der dem anderer Länder entspricht, die den Leichtbau schon wesentlich stärker durchgesetzt haben als wir. Zum Teil sind unsere Abnahmestellen, Uberwachungsstellen und Konstrukteure noch der Ansicht, daß die vor Jahrzehnten gültigen Sicherheitszuschläge auch heute noch ihre Berechtigung haben ...

  • Patentanmeldungen in-über 30 Ländern

    per Forderung der Mode nach leichten, jedoch u>ärmefen' Stoff en wurde durch die Herstellung von Damen- und Herrenmantelstoffen der Mischung 40 Prozent Dederönhohlprofil und 60 Prozent Wojle entsprochen. Die Gewebe sind 20 Prozent leichter als die bisherigen Mischungen, ohne an Wärrnehaltung und Volumen einzubüßen ...

  • CSSR-Mediziner erforschen Lungenasthma

    25 Bergbaulehrlinge aus Libusin bei Kladno Wurden unermüdliche Helfer einer Gruppe von Wissenschaftlern der Fakultät für Kinderheim künde an der Prager Universität unter Leitung von Dr. H. Kures, die sich mit der Erforschung des Lungenasthmas befaßt. Jeden Vormittag schlucken die Lehrlinge eine „Ballonsonde" und treten eine halbe Stunde lang die Pedale von sogenannten Ergometern (Rad-Meßgeräte) ...

  • Unkoordinierte Populärwissenschaft..

    ■ Wenn auch die beiden hier behandelten.Reihen in' ihrer Thematik, ihrem Niveau und ihrer. Zielsetzung unterschiedlich sind, sei doch eine verr ■gleichende Bemerkung gestattet. Der klaren Zielsetzung der. Polytechnischen- Bibliothek steht die Zufälligkeit in der Themenwahl der Enzyklopädie- Taschenbuchreihe gegenüber ...

  • Geologisches Werk über Antarktisplatte

    Ein geologisches Werk über das kristalline Fundament der Antarktisplatte hat der sowjetische Polargeologe Michail Rawitsch zusammen mit weiteren Leningrader Wissenschaftlern jetzt beendet. Bei den geologischen Beobachtungen sind 8000 km der Küste der Ostantarktis untersucht worden. In Leningrad wurden dann über 400Ö Muster antarktischer Gebirgsgesteinproben im Laboratorium geprüft, etwa 2000 Materialbestimr mungen ...

  • Besserer Zusammenhalt

    Ein großer Nachteil der Textilien aus Dederonfasern ist zum Beispiel, daß sie leicht kleine Knötchen auf der Gewebe- oder GestrickoberflSche taitdfen. Diese' Knötchen sind -hauptsächlich auf die. runde, glatte .Faseroberfläche, die ein Herausgleiten der Fasern aus dem Faserverband begünstigt, zurückzuführen ...

  • Taschenbuchreihen um jeden Preis?

    Eine der thematisch umfassendsten populärwissenschaftlichen Reihen auf dem Büchermarkt ist die Taschenbuchreihe des Verlages Enzyklopädie. Ihre Thematik reicht von der an dieser Stelle schon besprochenen Arbeit von R. Q- Gropp „Der dialektische Materialismus" über Georg Möllers kleine Stilkunde „Deutsch von heute" bis zu Bplling «Was ist das für ein Schiff?", einer kleinen Schiffstypenkunde ...

  • Haltbarere Damenstrümpfe

    Der zehnzackige, sternförmige Querschnitt (c) der Profüseide ist vor allem für Strümpfe geeignet. Auf Grund der vielen Zacken ist diese Seide wesentlich weniger gledtfähig als rund ersponnene. Dies wirkt sich günstig auf die Verminderung der Zugstellenempfindlichkeit " von Dederondamenstrümpfen aus. ...

  • Glanzeffekt

    Die Dederonbrillantseide mit ihrem dreikantigen Profil (Querschnitt b) besitzt einen diamantähn- Hchen Schimmer, der auf der Reflexion des Lichtes beruht. Die -Brillantseide wird entsprechend der augenblicklichen. Mode, die für Abendkleidung Gewebe mit Metallglanzeffekten, wie zum Beispiel Brokat, bevorzugt, gern verwendet ...

  • Faser mit Hohlraum

    Der Querschnitt, de? Bildes d ist der einer Hohlprofilfaser, also einer profilierten Faser, in deren Mitte sich ein Hohlraum befindet. Diese Querschnittsänderung bewirk't U. a,, daß die Dederonhohlprofilfaser bei hoher Bauschigkeit leichter ist als alle anderen Faserstoffe, eine gute Wärmehaltung besitzt und einen wollähnlichen Griff reigt ...

  • Über Ökonomie des Stahleinsatzes

    Man pflegt den Entwicklungsstand eines Landes nach dem Stahlverbrauch, umgerechnet auf den Pro-Kopf-Bedarf der Bevölkerung, zu bewerten. Wenn auch mancher sagt, die Geschichte der Menschheit verlief so, daß auf die Steinzeit die Bronzezeit und dann die Eisenzeit folgte, jetzt leben wir in der Kunststoffzeit und in der, Zeit des Leichtmetalles, so trifft das in bezug auf den Wertmäßigen und den mengenmäßigen Einsatz des Stahles im Vergleich zum Kunststoff und Leichtmetall in keiner Weise zu ...

  • Dederonhohlprofilfaser

    Von^Textilingenieur Jutta Mieck Die Frauen-verdanken es-heute vielfach den Chemiefasern, wenn sie aft. dem immer wieder wechselnden Spiel' der Mode teilnehmen können. Dederon, Prelanä, Wolpryla — welche Frau kennt und schätzt- diese Erzeugnisse nicht? Trotz aller Vorzüge,.die diese Fasern schon heute besitzen arbeiten Textilfachleute an der weiteren Verbesserung der Kunstfasern ...

  • Anpassungsfähige Wüstenpflanzen

    Die Pflanzenwelt der Wüste ist noch bei 40 bis 45 Grad Celsius zur Fotosynthese fähig. Bei diesen Temperatüren werden Pflanzen anderer geographischer Gebiete existenzunfähig. Dies stellte die usbekische Biologin Sabochat Fasylowa fest. Die Untersuchungen der usbekischen Biologin dienen dazu, neue Futtergräser für Weideplätze in der Wüste auszuwählen ...

  • Neue Hochschulstadt -

    Eine Stadt der Studenten und des Studiums- entsteht gegenwärtig südlich der bulgarischen Hauptstadt in der Ortschaft Darwenzia. Die Gebäude des chemisch-technologischen, des* maschinen-elektrotechnischen, des- forstwirtschaftlichen und des Bergbauinstituts sind bereits errichtet. Demnächst entsteht auch das Gebäude des Instituts für Bauwesen ...

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  • 3)as Sct)wz?0t\it unserer UM tätöjt j< tenw aus den wl/ngÄn für to Steigerung der tierischen 2WS ß^i -au 5S5ra die W Bilanz nach sechs Monaten

    Was Frauen einmal versprechen, halten sie auch. Das große Haushaltbuch der Frauen aus den Wohngebieten der Städte und Dörfer, das dem VI. Parteitag vom Bundesvorstand ■des-.DFD über-r geben wurde, beweist das einmal mehr. Es enthält eine Vielzahl nützlicher Tatenyidie-dem umfassenden Aufbau des Sozialismus dienen ...

  • Internationale Notizen

    Norwegen: In Vorbereitung des Weltkongresses der Frauen, Juni 1963 in Moskau, wurden auf Initiative norwegischer Frauen Postkarten mit dem Porträt der amerikanischen Negersängerin Ruth Reese herausgegeben. Der Erlös des Kartenverkaufs wird dem Solidaritätskonto des Weltkongresses überwiesen. : Franlcreidi: Der erste Zug mit 230 französischen Frauen und Mädchen wurde vor 20 Jahren — am 27 ...

  • Zum Gedenk'en

    Am 28. Dezember 1962 verstarb in Budapest im Alter von 57 Jahren der ungarische Schachmeister Paul Rethy. Meister Rethy zählte in den dreißiger Jahren zu den stärksten Meistern Ungarns und hat sein Vaterland mehrmals auf den Schacholympiaden vertreten. Nachstehend eine Partie des Verstorbenen gegen den westdeutschen Meister Rellstab ...

  • Gewonnen durch interessante Arbeit

    „Wir brauchen eine moderne, ideenreiche Arbeit mit den Frauen", berichtete schließlich Genossin Ruth Busch aus Berlin-Pankow. „Da ich Pädagogin bin, meinte ich, daß es am besten über die Kinder gelingt, mit ihnen in Verbindung zu kommen. Jede Mutter möchte, doch, daß ihre Kleinen auf die Schule gut vorbereitet sind ...

  • Das Familienleben verändert sich

    In den Betrieben ist ganz offensichtlich, wie durch das tägliche. Gespräch, durch den persönlichen Kontakt und die Lösung gemeinsamer Aufgaben das sozialistische Bewußtsein der Menschen wächst. .Aber das Leben der berufstätigen Frauen pulsiert nicht nur im Betrieb, sondern auch im Wohngebiet, in der Familie ...

  • Hauptübel beseitigen

    Das, was Genossin Rostock erzählte, ist sicher von Eroßer Bedeutung. Sie deckte eines der Hauptübel auf, was in vielen Wohngebieten die gesellschaftliche Arbeit hemmt. Über die individuelle Arbeit mit den Menschen sollten wir weitere Überlegungen anstellen. Genossin Lore Abraham, Vorsitzende des Wohnbezirksausschusses der Nationalen Front, sprach unmißverständlich aus, daß man mit der Praxis — jeder kocht seine Suppe für sich allein — endlich Schluß machen muß ...

  • Frieden und Sozialismus gehören zusammen

    i,Das kann tch unbedingt bestätigen''^ meinte Genossin Erna Neumann. „Die Arbeit bei uns im Betrieb, dem Werk für Signal- und Sicherungstechnik, 'ist ganz anders geworden, als sie es noch vor einem Jahr war. Die Frauen wurden reifer. Sie kommen mit vielen Fragen zu uns Genossen, Als der amerikanische Überfall auf Kuba drohte, gab es einige Frauenbrigaden, die — noch ehe wir mit ihnen darüber gesprochen hatten — ihren Protest gegen die imperialistische Bedrohung niederschrieben ...

  • Mehr Geduld schafft Vertrauen

    Genossin Charlotte Rostock, Lehrerin aus dem Stadtbezirk Berlin-Prenzlauer Berg: „Wirklich, der alte Stil unserer Arbeit bringt uns nicht weiter voran. Es Ist doch so, daß manche Frau ungern zum Zirkel kam, weil sie glaubte, diese Veranstaltung solle nur Mittel zum Zweck sein und auf dem Nachhauseweg habe sie bereits den Aufnahmeschein des DFD in der Tasche ...

  • Der Boden wahren Glücks

    ist die Gemeinschaft

    Sie kamen aus verschiedenen Staütoezirken unserer Hauptstadt, hatten ebon noch mit Frauen über das Programm der Partei gesprochen, mit Berufstätigen und Hausfrauen. Wir hatten die Genossinnen zu einem Gespräch in die Redaktion geladen, um von ihnen zu erfahren, wie es vor allem in den Wohngebieten gelang, die Mehrzahl der Frauen mit den Problemen des Parteitages vertraut zu machen ...

  • SCHACH- AUFGABE

    Matt in zwei Zügen Weiß: Kh2, Dd8, Ta4, Sb4, Sg7 (fünf Steine). Schwarz: Kf4, Le4, Be6, e5, f3, g5 (sechs Steinet Von N. Maxlmow. Nachdruck;

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das.Wort. Unsere Partei weist dem deutschen Volke Weg und Ziel im neuen Zeitalter Manifest der Kommunistischen Partei Programm der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands Die historische Stunde
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