20. Feb.

Ausgabe vom 01.01.1963

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  • NEUJAHRSANSPRACHE

    des Vorsitzenden des Staatsrates und Ersten Sekretärs des Zentralkomitees der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands, Genossen Walter Ulbricht ßiebe f3ürger der Neuheiten ^DemokraUscIien Republik! (2iebe </j-reuHcle, liebe 0enossen!

    In dieser Nacht, da das alte Jahr versinkt und ein neues emporsteigt, grüße ich Sie alle, auch Ihre Angehörigen und Freunde, sehr herzlich. Das Jahr 1962 war dank des unermüdlichen Kampfes der friedliebenden Kräfte aller Länder, dank der starken und zugleich elastischen Friedenspolitik der Sowjetunion auch für unser Volk ein Friedensjahr ...

  • Westen hat keine Ausrede mehr

    Sowjetunion bei gegenseitig gutem Willen für Einstellung aller Atomtests ab 1» Januar 1963

    Moskau (ADN/ND). Der sowjetische Ministerpräsident Nikita Chruschtschow hat am Vorabend des neuen Jahres Fragen der britischen Zeitung »Daily Express" zur internationalen Lage beantwortet. In dem Interview erklärte Chruschtschow, die Sowjetrecierung sei bereit, ab 1. Januar 1963 sämtliche Kernwaffenversuche einzustellen, wenn die Atommächte des Westens dem Appell der UNO die gleiche Einstellung entgegenbringen ...

  • Glückwünsche der Sowjetunion

    Deutsche Friedensregelung und Normalisierung der Lage in Westberlin notwendig

    Berlin (ADN). Zum neuen Jahr übermittelten der Erste Sekretär des Zentralkomitees der KPdSU und Vorsitzende des Ministerrates der UdSSR, N. S. Chruschtschow, und der Vorsitzende des Präsidiums des Obersten Sowjets der UdSSR, L. I. Breshnew, an den Ersten Sekretär des Zentralkomitees der Sozialistischen ...

  • Hans Kiefert bei den Grenzsoldaten

    Dank der Berliner für selbstlose Pflichterfüllung Berlin (ND). In den letzten Stunden vor dem Jahreswechsel besuchte das Mitglied des ZK und 2. Sekretär der Bezirksleitung, ' Hans Kiefert, Angehörige der 1. Grenzbrigade an der Staatsgrenze in Berlin. An der Friedrichstraße überbrachte er den Genossen, die hier in der eisigen Kälte der Silvesternacht ihren schweren Dienst versehen, den Dank der Bevölkerung der Hauptstadt für ihre Einsatzbereitschaft und treue Pflichterfüllung ...

  • Nonstopflug UdSSR-Kuba

    Das leistungsstärkste Verkehrsflugzeug der Welt, die sowjetische Turboprop-Maschine TU 114, hat am Wochenende erneut die Strecke Moskau-Havanna im Nonstopflug bewältigt. Mit diesem erfolgreichen Flug wurde zugleich der regelmäßige Luftverkehrsdienst zwischen der UdSSR und Kuba eröffnet. Der 14stündige Flug des sowjetischen Verkehrsflugzeuges, das über 170 Passagiere an Bord nehmen kann, geht über das Nord- und Grönlandmeer ...

  • Ein Kuß für Pawel Popowitsch

    Mit einem freudigen Kuß begrüßt eine junge Kubanerin den sowjetischen Kosmonauten Pawel Popowitsch bei seiner Ankunft in Havanna. Popowitsch nimmt gemeinsam mit sowjetischen Delegationen an den Revolutionsfeierlichkeiten in Kuba teil. Der enthusiastische Empfang, der allen Delegationsmitgliedern bereitet wurde; war spontaner Ausdruck der engen Freundschaft zwischen dem kubanischen und sowjetischen Volk ...

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  • Mit Zuversicht ins neue Jahr

    Berlin (ND). Am Jahresende veröffentlichte der Deutsche Freiheitssender 904 eine Neujahrsadresse des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Deutschlands an die westdeutsche Bevölkerung. Es heißt darin: „Wenn uns im vergangenen Jahr der Weltfrieden erhalten blieb und „die Menschheit vor einem weltweiten ...

  • Höchste Zeit

    Daß die Ultras in Bonn auch den Sport auf ihre Fahnen des kalten Krieges geschrieben haben, ist nicht erst seit dem Oberstdorfer Skandal bekannt. Oft, wenn Sport .und Spiel die Sportler aus beiden deutschen Staaten zusammenführen wollten, erhob man in Bonn diese Fahnen zum Zeichen, die geplanten Treffen brutal abzuwürgen ...

  • Sprengstoffanschläge westdeutscher Banditen in der Hauptstadt der DDR

    Berlin (ADN). Am 30. Dezember 1962 gegen 24 Uhr wurden von aus Westberlin eingedrungenen faschistischen Banditen zwei Sprengstoffanschläge im demokratischen Berlin verübt. Nach Abschluß einer Ausstellung im Zentralen Haus der Deutsch-sowjetischen Freundschaft explodierte in einem Ausstellungsraum ein versteckt abgelegtes Sprengstoffpaket ...

  • Steiler Aufschwung . in Dahlen ...

    .Leipzig (ND). Zu den zahlreichen Genossenschaften des' Bezirks Leipzig, die ihre Pläne vorbildlich erfüllten, gehören auch die LPG „Walter Ulbricht" in Dahlen, Kreis Oschatz, und „Bessere Arbeit" in Holzhausen, Kreis Leipzig-Land, die noch vor einem Jahr zu den LPG mit niedrigem Produktionsniveau gehörten Großen Anteil an diesem Aufschwung haben die Genossen Johannes Döhler und Ernst Himpel, die vor Jahresfrist von den Mitgliedern ihrer LPG nach Dahlen bzw ...

  • Katerstimmung

    In Bonn siehfs traurig aus. Es wollte keine rechte Silvesierstimmung aufkommen. Kein Wunder bei dem angebotenen Cocktail: Bundespapa Lübke klagte wehleidig zwischen zwei Reklamesendungen über die Mattscheibe, daß man „dornige Pfade" gehen müsse, jammerte über das „tiefe Mißtrauen", das in seinem Bundesdeutschland herrsche, und greinte über das von ihm selbst mitverfertigte „aufgestaute Unbehagen" in der Bevölkerung ...

  • Schwarz befürwortet Bauernlegen

    e Bauern wollen sich nicht EWG-Pohtik opfern

    Bonn (ADN). Die Fortsetzung des Bauernlegens in der westdeutschen Landwirtschaft hat der Bonner Landwirtschaftsminister Schwarz (CDU) in seiner Neujahrsansprache befürwortet. Als offizieller Sprecher der Adenauer-Regierung erklärte er: „Soweit die Verminderung der Zahl der in der Landwirtschaft Tätigen eine Folge der Auflösung zu kleiner Betriebseinheiten ist, handelt es sich um eine Fortsetzung der bisherigen Entwicklung, die zu begrüßen ist ...

  • *.. und Holzhausen

    Die Mitglieder der LPG „Bessere Arbeit" in Holzhausen erfüllten im Jahre 1962 den Staatsplan in Schlachtvieh mit 100,3 Prozent, in Milch mit 107 Prozent und in Eiern mit 113 Prozent. Diese seit Bestehen der Genossenschaft erstmalig erzielten Erfolge haben sich auf das finanzielle Ergebnis und die Einkünfte der Genossenschaftsbauern positiv ausgewirkt ...

  • Jagdrevier Steinplatz

    Inge war nach ihrer Republikflucht in Dortmund gelandet. Dort lernte sie Horst kennen und' lieben. Doch der Rausch flüchtiger Leidenschaften war bald verflogen. Horst entpuppte sich als einer jener üblen Kavaliere, die von der Erniedrigung ihrer Frauen leben. 'Er .prügelte sie im wahrsten Sinne des Wortes auf die Straße ...

  • Bomben-Willy

    Der Westberliner Frontstadtbürgermeister Brandt hat kurz vor Neujahr auf einer Pressekonferenz durchblicken lassen, daß die Provokationen gegen die Staatsgrenze der DDR von Westberliner Boden aus auch 1963 fortgesetzt werden sollen. Wie das Dortmunder „Westdeutsche Tageblatt" berichtete, gab Brandt offiziell zu verstehen, „daß sich die Berlinkrise nach seiner Ansicht im kommenden Jahr erneut zuspitzen könnte" ...

  • KURZ BERICHTET

    GESCHLOSSEN. Drei der vier gynäkologischen Abteilungen der Universitätsfrauenklinik in Würzburg müssen wegen Schwesternmangels ab 1. Januar geschlossen werden. Damit fallen insgesamt 85 Betten aus. ABGESTÜRZT. Ein Schulflugzeug ist am Sonntag bei Herzogenaurach im oberfränkischen Landkreis Hoechstadt/Aisch abgestürzt ...

  • So passierte es dann

    Unbelehrbar durchbrach er die Grenze, Heß sich in Westberlin und später im Jugenddorf Dortmund-Oespel als „Freiheitsheld" feiern und wartete dann gespannt darauf, daß ihm die gebratenen Tauben ins Maul fliegen sollen. Das geschah natürlich nicht. Volker Röppnack mußte schwer arbeiten, aber an ein Auto war trotzdem nicht zu denken ...

  • Erzgrubensterben

    Düsseldorf (ADN/ND). Der Eisenerzbergbau der Bundesrepublik geht mit düsteren Aussichten in das neue Jahr. Der 31. Dezember 1962 war für mehrere Eisenerzgruben Westdeutschlands das Datum ihrer endgültigen Stillegung. Die Harz-Lahn-Erzbergbau AG schloß am 31. Dezember die Gruben „Eisenfeld", „Fortuna" und „Echte" ...

  • Wetter umgeschlagen

    Bonn (ADN/ND). Einen Temperaturanstieg, der die Thermometer örtlich von minus 20 Grad bis in die Nähe des Nullpunkts klettern ließ, erlebte Westdeutschland am Wochenende. In einzelnen bayrischen Orten Wurden sogar Wärmegrade gemessen. Der Wetterumschlag führte in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland dazu, daß die Schneefälle in Regen übergingen ...

  • Paulssen rührt Maßhaltetrommel

    Köln (ADN/ND). Verschärfte Klassenauseinandersetzungen zwischen den Gewerkschaften und den Unternehmerverbänden Westdeutschlands hat die amerikanische Nachrichtenagentur UPI für das neue Jahr angekündigt. Sie bezieht sich dabei auf eine zum Jahreswechsel vom Präsidenten der Bundesvereinigung westdeutscher Unternehmerverbände, Paulssen, gehaltene 4Scharfmacherrede ...

  • Mieten um 20 Prozent erhöht

    „Lücke-Plan" belastet Arbeiter, kleine Angestellte und Rentner am schwersten

    Berlin (ND). „Mit Beginn des neuen Jahre« werden einige Millionen Mieterin der Regel mittlere und kleinere Wohnungen — tiefer in ihre Taschen greifen müssen." Mit dieser zynischen Bemerkung kündigt die Westzonenagentur DPA die mit dem 1. Januar in Kraft tretenden neuen schweren Belastungen für die westdeutsche Bevölkerung an, von denen vorwiegend Arbeiter, kleinere Angestellte und Rentner betroffen werden ...

  • Messestadt in Weiß

    Leipzig (ADN). Von einer 11 bis 15 cm starken Schneedecke wurden am Morgen des letzten Tages des Jahres 1962 die Einwohner der Messestadt überrascht. Seit 1957/58 ist es das erste Mal, daß auch im Leipziger Gebiet die Skisportler zum Jahreswechsel wieder allen Grund zur Freude haben. Einen harten Kamp! führen die Eisenbahner, um trotz der Kälte und Schneeverwehungen den Verkehr ohne wesentliche Zug Verspätungen aufrechtzuerhalten ...

  • SPD Mindelheim verurteilt Wehner

    Mindelheim (ND/DS). Die Delegierten und Gäste der SPD-Kreiskonferenz in Mindelheim nahmen unter Beifall eine Resolution an, in der alle sozialdemokratischen Bundestagsabgeordneten persönlich aufgefordert werden, im Bundestag gegen alle Notstandsgesetze zu stimmen. Scharfe Kritik übten die Diskussionsredner an einer Politik der Gemeinsamkeit zwischen SPD und CDU/CSU ...

  • Massenentlassungen

    Hamburg (ADN/ND). Neue Massenentlassungen in der westdeutschen Werftindustrie kündigt am Montag die Hamburger Springer-Zeitung „Die Welt" an. Nach einem Hinweis darauf, daß die Werften der Bundesrepublik 1962 rund 17 Prozent weniger Tonnage ausgeliefert haben als im Vorjahr und daß der Exportanteil von 66,5 Prozent auf 36 Prozent gesunken ist, stellt die Zeitung fest: „Die Lage für die westdeutsche Schiffbauindustrie wird immer ernster ...

  • Glückwunsch des ZK

    Prof. Dr. Stasivv 60 Jahre alt Berlin (ND). Das ZK gratuliert Herrn Professor Dr. Ostap Stasiw, Direktor des Instituts für Kristallphysik der Deutschen Akademie der Wissenschaften und Professor mit vollem Lehrauftrag für Physik an der TU Dresden, zum 60. Geburtstag. In dem Glück wunschschreiben wird hervorgehoben, daß sich der Wissenschaftler auf dem Gebiet der Kristallphysik hohes internationales Ansehen erworben hat ...

  • Schmerzlich — aber lehrreich

    Auf der Reeperbahn in Hamburg und anderswo wurde er schnell seine Beute wieder los. Bald hatte man ihn gefaßt. Das neue Jahr beginnt auch für ihn in der Gefängniszelle — ohne Auto! Es ist schmerzlich, über solche entsetzlichen Erfahrungen schreiben zu müssen, die junge Menschen machten, weil sie ihre Ungeduld nicht zügeln konnten, weil sie nicht warten wollten, bis das Neue in Deutschland auch äußerlich so attraktiv geworden ist, daß die alte Ordnung dagegen verblaßt ...

  • »Die nächsten Aufgaben der Partei im Kampf für die Verteidigung der Demokratie und die Sicherung des Friedens"

    hielt der Erste Sekretär des Zentralkomitees, Genosse Max Reimann. Nach einer ausführlichen Diskussion' beschloß das Zentralkomitee, den Parteitag für das Jahr 1963 einzuberufen. Das Zentralkomitee beschloß den Entwurf einer Programmatischen Erklärung und eines veränderten Parteistatuts. Das Zentralkomitee ...

  • 2,5 Millionen Tonnen Güter

    Rostock {ND). Die Matrosen, Offiziere und Kapitäne der Deutschen Seereederei erfüllten zu Ehren des VI. Parteitages ihren Gütertransportplan mit 105 Prozent und beförderten in den vergangenen 12 Monaten somit 2,5 Millionen Tonnen Fracht. Unsere junge Handelsflotte verfügt zum Jahresende über insgesamt 82 Frachtund Tankschiffe mit einer Gesarrtttonnage von 450 000 tdw ...

  • Ein Freiheitsheld wartet

    Volker Röppnack trieb der Wunsch, ein eigenes Auto zu besitzen, dazu, die Hauptstadt der DDR zu verlassen und nach Westdeutschland zu gehen. Der knapp 20jährige wollte seinen Arbeitskameraden in der Heimat um keinen Preis glauben, daß 'auch in der hochindustrialisierten und mit einer besonders großen Automobilindustrie ausgerüsteten Bundesrepublik vor der Anschaffung eines Wagens der Schweiß jahrelanger Arbeit und zusätzlich der Verzicht auf alle anderen Annehmlichkeiten steht ...

  • Geschlossene Schneedecke

    Potsdam (ADN). Auf dem gesamten Gebiet der DDR liegt nach den Schneefällen in der Nacht zum Montag eine mehrere Zentimeter starke Schneedecke. Mit weiteren Schneefällen ist nur noch vereinzelt zu rechnen, da — wie die Zentrale Wetterdienststelle Potsdam mitteilt — das Schneewetter nach Osten abgezogen ist ...

  • Spuren verwischt

    Bonn (ADN/ND). Die Spuren des Attentats auf die jugoslawische Handelsmission in Bad Godesberg sollen verwischt werden. Als die jugoslawische Regierung in Bonn die Krankenhauspapiere des verstorbenen jugoslawischen Hausmeisters Momcilo Popowitsch anforderte, verschwanden die Krankenpapiere, Operationsberichte, Aufzeichnungen und Kurven auf geheimnisvolle Weise aus der Bonner Universitätsklinik ...

  • Erheblicher Verlust

    Frankfurt (Main). (ADN). Die westdeutsche Bundesbank hat in der dritten Dezemberwoche einen Devisenverlust von 715 Millionen D-Mark erlitten, so daß sich der Gesamtbestand der Notenbank an Devisen innerhalb einer Woche um 6,4 Prozent verringerte. Die Bank erklärt dazu, daß Zahlungen des Bonner Regimes an das Ausland den Devisenschwund verursacht haben ...

  • Was nach der Liebe kam

    Es ist immer gut, sich nach Ablauf einer bestimmten Inkubationszeit solcher Freiheitssucher zu erinnern. Was ist aus ihnen geworden? Wie erleben sie das neue Jahr? . Für den Haftrichter in Dortmund handelte es sich um eine reine Routinesache. Schon nach kurzer Vernehmung konnte er das Protokoll diktieren ...

  • Neues Luxusschiff

    Potsdam (ADN). Mit der Silvesterfeier an Bord wurde am Montag das zweite große Potsdamer Fahrgastschiff „Cecilienhof eingeweiht. Das Motorschiff, das in Magdeburg zu Ehren des VI. Parteitages vorfristig fertiggestellt wurde, war die Weihnachtsüberraschung für die Potsdamer. Das Motorschiff „Cecilienhof" ist damit neben der „Sanssouci" das zweite moderne Fahrgastschiff der gleichen Serie ...

  • Sie landeten in der Gosse

    So endete die Jagd nach leichtem Glück /

    Wie alljährlich melden sich hier auch heuer wieder die berufsmäßigen Freiheitsbeschwörer mit sentimentalen Neujahrsreden. Inge Schwab aus Zwickau und der Berliner Volker Röppnack gehörten früher zur gläubigen Hörergemeinde solcher Televisionsepistel, bis die Sehnsucht nach dem, was sie unter Freiheit verstanden, in ihnen übermächtig wurde ...

  • Flucht ins Gefängnis

    Die beliebteste Methode, eine widerborstige Frau auf den „rechten Weg" zu bringen, ist die Knochenspritze. Sie besteht darin, der Deliquentin eine Injektionsspritze so tief ins Fleisch zu treiben, daß die Kanülenspitze einen Knochen berührt. Dann, wird mit ihr solange, am, Knochen herumgeschabt, bis das be-, dauernswerte Opfer von wahnsinnigem Schmerz gepeinigt alles verspricht, was von ihr verlangt wird ...

  • Aussichten trübe

    Bremen (ADN/ND). Die Frachten der westdeutschen Küsten- und Binnenschifffahrt sind 1962 gegenüber dem Vorjahr um etwa zehn Prozent zurückgegangen. Dies teilte der Vorsitzende des Verbandes westdeutscher Küstenschiffer, Breuer, auf der Jahresversammlung dieser Organisation in Brake (Unterweser) mit. Nach seiner Auffassung ist im kommenden Jahr mit keiner Besserung der Frachtensituation zu rechnen ...

  • Von unserem Ruhrgebietskorrespondenten Hako

    Inge Schwab hat in den wenigen Monaten, die sie dieses freie Leben genießen durfte, ihren Entschluß, nach Westdeutschland zu gehen, mindestens hundertmal verflucht. Am Ende empfand sie sogar ihre Verhaftung kurz vor Weihnachten als Erlösung. Den Beginn des neuen Jahres wird sie im Gefängnis erleben. Nach Verbüßung ihrer Strafe wegen gewerbsmäßiger Unzucht wartet das Arbeitshaus auf sie ...

  • NEUES DEUTSCHLAND

    DAS REDAKTIONSKOLLEGIUM

    Hermann Axen, Chefredakteur; Eberhard Heinrich, Dr. Günter Kertzscher, stellv, Chefredakteure; Horst Bitschkowski, Harri Czepuck, Walter Florath, Dr. Rolf Gutermuth, Georg Hansen. Willi Köhler, Karl-Ernst Reuter, Willi Siebenmorgen

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  • NEUJAHRSWÜNSCHE

    Was wird das neue Jahr uns bringen? Selbstverständlich, daß eine Mutter bei dieser Frage an ihre Familie, an ihre Kinder denkt. Wenn für meine Ursula 1963 die Schulzeit beginnt, dann wünsche ich mir, daß sie fleißig lernt und ein gescheites Mädchen wird. Der Große will zur See. Wenn es ihm gelingt, dann soll er immer im Frieden über die Meere und zu den fremden Ländern fahren können ...

  • Unter einem Hut

    Der Jahreswechsel ist immer Anlaß der Besinnung auf Erreichtes und auf die Aufgaben, die vor uns liegen. Ein entscheidendes Ereignis war für mich die Berufung zum Leiter des Bauund Montagebetriebes zum Aufbau des Erdölverarbeitungswerkes Schwedt. Gleichzeitig behalte ich mein Amt als Hochschullehrer, als Direktor des Instituts für ...

  • Unser Meisterstück

    Zum VI. Parteitag kann ich als Delegierter melden: Wir haben in unserem Bereich 1962 den Plan materiell und finanziell vorfristig erfüllt. Am Jahresende unterstützten wir noch das Nachbarkollektiv Bär in sozialistischer Hilfe beim Bau des Westgiebels des Kraftwerksblockes II. Was ich mir selbst für 1963 vornehme? Ich will mich weiter qualifizieren und bis Jahresende den Meisterbrief in der Tasche haben ...

  • Offene Öhren und Tore für die Atomtechnik

    Die Hauptaufgabe des Bereiches Physik der Atomkerne des Zentralinstituts für Kernphysik Rossendorf besteht in der Erforschung der Atomkerne. Es ist uns möglich, meßtechnisch Zeiten zu erfassen, die zu millionsten Teilen einer Sekunde im gleichen Verhältnis stehen wie eine Millionstelsekunde zu einem Tag ...

  • epubliki

    Büromaschinenwerker aus Sömmerda

    Initiatoren des Massenwettbewerbes zum VI. Parteitag grüßen das neue Jahr: Manfred Gauger, Ing.: Zuallererst ein Prosit auf unsere Republik! Manfred Blankenburg, Technologe: Das Projekt der Fließreihe für die elektrische Fakturiermaschine werden wir jetzt gemeinsam mit den Arbeitern in die Praxis "umsetzen ...

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  • Berliner

    1. Januar 1963 / ND / Nr. I, Seite 4 Was wir wünschen was wir wollen B Foto: Deutsche Fotothek Sartre besucht UdSSR Moskau (ADN). Jean Paul Sartre und seine Frau Simone de Beauvoir sind am Freitag zu einem zehntägigen Besuch in äer Sowjetunion eingetroffen. Gastspiel des „Ballett african^ Berlin (ADN) ...

  • Bausteine für ein sozialistisches Nationaltheater

    lichen Teilnahme an diesen Klassenschlachten besteht seit eh und je am Maxim Gorki Theater unser größtes Anliegen. Vielleicht hat nicht alles, was wir auf die Bühne stellten, immer diesen Anforderungen voll standgehalten. Aber wir fragen uns bei jedem Stück: Hilft es den Zeitgenossen, besser zu leben? Wir sind überzeugt davon, daß z ...

  • Quermann; Ein Prosit der heiteren Muse!

    Ein großer Kabarettist pflegte zu Silvester folgende Conference vorzutragen: „Das alte Jahr geht, man sieht, wenn man will, geht alles!" Ich möchte hinzufügen: „Manches ist zwar nicht so gegangen, wie es eigentlich gehen sollte, aber ohne in Schönfärberei zu verfallen, im allgemeinen ging es!" Das war wiederum keine Selbstkritik, sondern lediglich eine Feststellung allgemeiner Art zum Thema „Heitere Muse" ...

  • Der schönste Auftrag

    Es ist gar nicht so einfach, in wenigen Sätzen zusammenzufassen, was ich mir für die bildende Kunst allgemein im neuen Jahr erhoffe und auf welche Ziele ich meine eigene Arbeit richten will. Mir ist, als stünde ich vor einem kalten Büfett das die herrlichsten Sachen zieren, und ich könnte doch nur einmal zugreifen ...

  • Nicht in den Sand gemalt

    „Managements" nicht zuteil wird, bleibt stumm. Ich kenne viele musikalische Potenzen in Westdeutschland, die brachliegen. Voll Neid schauen sie auf unsere „Stunde der Musik". Meine Aufgaben In den nächsten Monaten: viele Konzerte im In- und Ausland. Also „nichts Neues"! Für die Schallplatte werde Ich das 5 ...

  • Westdeutsche sahen „Frau Flinz"

    Berlin (ADN). Westdeutsche Gewerkschafter waren am Donnerstag nach einer Aufführung der „Frau Flinz" Gesprächspartner von Helene Weigel und anderen Mitgliedern des Berliner Ensembles bei einem der traditionellen Foyer-Gespräche. »Wir wären froh, wenn wir in Westdeutschland auch so ein hervorragendes Theater hatten, das Probleme der Arbeiter auf die Bühne bringt ...

  • Der erste. Tag im neuen Jahr

    Am Anfang des Jahres, Da biste sehr gründlich. Die Wurzeln des Haares Sind zwar noch empfindlich« Doch ist dein entlaubtes Haupt erst geschniegelt, Dann wird dein verstaubtes Gedächtnis entsiegelt. Du schworst: keinen Zaster Mehr dumm zu verprassen Und auch keinen Knaster Mehr anzufassen. Du wolltest für alles Das Äußerste wagen ...

  • Zum neuen Jahr: HEBESPRUCH

    Ein neues Haus, gerecht in Form und Maß, es hebt sich aus dem Grund — Und ich erheb mein Glas auf euer Wohl — ihr Männer und ihr Fraun* auf euch, ihr Bauleut — auf die Leute, die hier baun. Und trink die Kraft der Sonne und der Erden auf die, die einst in diesem Haus geboren werden — Hier soll das Glück ...

  • Ballett-Einakter von Schostakowitsch

    Leningrad (ADN). Drei Einakter nach der Musik von Dmitri Schostakowitsch wurden am Freitag vom kleinen Operntheater in Leningrad mit großem Erfolg uraufgeführt. Zu diesen Ballettnovellen — „Die Dame und der Rüpel", nach dem gleichnamigen Drehbuch von Wladimir Majakowski, und die „Direktiv-Schlelfe" nach ...

  • Filmarchivaufführungen in\, Camera"

    Berlin (ADN). Das bekannte Wiederaufführungskino „Camera" in der Berliner Friedrichstraße wird am 11. Januar 1963 als Filmtheater des staatlichen Filmarchivs der DDR neueröffnet. Hier sollen hauptsächlich wertvolle alte Stumm- und Tonfilme nationaler und internationaler Produktion gezeigt werden, die nicht im öffentlichen Spielplan laufen ...

  • AUS DEM KULTURLEBEN

    Neue Theater in Kuba

    Havanna • (ADN-Korr;). Fünf Theater und vier Tanzgruppen sollen nach dem .Plan des Nationalrates für Kultur 1963 in Kuba neu gegründet werden. Die Ensembles des Lyrischen Theaters und des Musiktheaters - beide erst kürzlich in Havanna gebildet — werden vergrößerte Der Besuch von Theaterveranstaltungen durch Arbeiter, Bauern und Studenten wird dadurch auf das Dreifache ansteigen ...

  • Kino für Saharabewohner

    Algier (ADN-Korr.). Mehrere Tausend Bewohner der algerischen Sahara sahen im Dezember zum erstenmal In ihrem Leben eine Filmvorführung. In einer Kampagne gegen die Unwissenheit organisierten das algerische Informationsministerium und das Jugendministerium die Vorführung von Filmen in den entlegensten Dörfern und Oasen der Wüste, in denen bisher höchster Luxus das Radio war ...

  • Gastspiel des „Ballett african^

    Berlin (ADN). Das „Ballett african" aus der Republik Guinea, das bereits im November-mit großem Erfolg im Berliner Friedrichstadt-Palast aufgetreten ist, wird vom 9. Januar bis 9. März 1963 in den Bezirken Rostock, Schwerin, Gera, Dresden, Leipzig und Karl-Marx-Stadt Gastieren.

  • Sartre besucht UdSSR

    Moskau (ADN). Jean Paul Sartre und seine Frau Simone de Beauvoir sind am Freitag zu einem zehntägigen Besuch in äer Sowjetunion eingetroffen.

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  • Gespräch mit dem Helden der Arbeit Erich Seifert der meint: Arbeit mit den Normen ist Arbeit mit den Menschen

    tion, in den Zeitverlusten, die durch Mehr^- und Nacharbeiten, durch schlechte Arbeitsorganisation und durch veraltete Technologien entstehen, eine wichtige Reserve zur Steigerung der Arbeitsproduktivität. Diesen Zeitverlusten ging er energisch zu Leibe. Damals wurde in den Zeitungen über die Erschließung von Reserven nach der Seifert-Methode geschrieben; damals wurde Erich Seifert bekannt in unserer Republik ...

  • Vater und Sohn

    ■: . Im Meisterbereich Kramer des „Ernst- Grube"-Werkes arbeitet der junge Heli-' bert Eckl. Er ist nicht gerade der Tüchtigsten einer. Wenn Meister Kramer ihn. fragt: „Warum schaffst du, ein junger kräftiger Kerl, eigentlich soviel weniger als deine Nebenleute?", dann antwortet der Helibert unbekümmert: ;,Für mich langt's ...

  • „Mein" Geld

    Als Genosse Seifert und seine Kollegen zum Dreher Günther Dähne im „Ernst- Grube-Werk" kommen, haben sie kaum Zeit, ihm „Guten Tag" zu wünschen, da fährt er sie schon an: „Sagt gleich, was Ihr wollt: Ihr wollt uns ans Geld! Wozu kommt ihr erst zu mir? Verändert doch die Normen, dann müssen wir eben mehr schuften ...

  • Wo Arbeiter beraten, ist auch ein Weg

    Die Abteilung Getriebegehäusefertigung steht im VEB Getriebewerk Pirna groß da, wenn man die Auswertungen an der Wettbewerbstafel betrachtet. Sie ist regelmäßig unter den Siegerabteilungen zu finden; den Plan erfüllt sie immer mit über 100 Prozent. So wirkt es wie eine kalte Dusche, als die Werkleitung ...

  • Wichtiger als die neue Norm ist der neue Mensch

    Wenn Erich Seifert auf die Felder seiner Tätigkeit im Jahre 1862 zurückblickt, dann kann er feststellen: Im VEB „Ernst Grube" arbeiten alle Arbeiter in allen Abteilungen nach neuen Normen, die ein echter Maßstab der Leistung sind, weil sie ein wesentliches Merkmal mit der Armbanduhr gemeinsam haben: eine Stunde = 60 Minuten ...

  • Hut ab vor Rudi!

    Ebenfalls in der Meisterei Preil arbeitet am Magkomat Genosse Rudi Schmidt. Er hat etwas davon läuten hören, daß das Z (der Zeitzuschlag) „aus der Norm herausgelöst" werden soll. Er meint, bei der Umrechnung ■ dürfte von der Normerfüllung" der letzten Monate ausgegangen werden. So kniet er sich mächtig ins Zeug und steigert seinen Durchschnittslohn ...

  • Die Rechnung stimmt

    Mit dem Dreher Hans-Georg Packwitz braucht Erich über die Notwendigkeit exakter Normen nicht zu diskutieren. „So geht das nicht weiter", sagt er selbst. *Wir erfüllen die Normen mit 200 Prozent, aber der Betrieb erfüllt seinen Plan häufig nur mit 98 Prozent. So kann ich bei mir daheim nicht-rechnen, dort muß Soll und Haben- öbereinstimmeöi-'Undim Betrieb kann das doch wohl nicht an-" ders seih ...

  • Holzauge

    Günter Borrmann — ebenfalls ein junger Mensch — arbeitet in der Meisterei Preil. Er ist ein guter Arbeiter und Spitzenverdiener. An diesem Tage wird Erich Seifert von Ischias geplagt Er sitzt also im Zimmer der Abteilung Arbeit und Löhne und sagt: „Eigentlich könnte ja der Borrmann auch mal zu mir 'raufkommen, dann brauche ich heute nicht in die Werkhallen ra krauchen " Günter Borrmann kommt ins Zimmer, den Blick fest auf den Fußboden gerichtet ...

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  • Kontinent im Aufbruch

    Oeit dem Sieg der kubanischen Revoluk-' tion hat kein Jahr so sehr wie das vergangene die Aufmerksamkeit der Welt auf Lateinamerika gelenkt. Die Bewunderung und Solidarität, die der Kontinent damals dem tapferen kubanischen Volk entgegengebracht hatte, sind mit gleicher südlicher Leidenschaft, doch bereichert durch den Ausdruck noch größerer Entschlossenheit, zu ihm zurückgekehrt ...

  • Optimismus an der Seine

    Jjas abgelaufene Jahr war in Frankreich ein Jahr schwerer Kämpfe der Arbeiterschaft für Brot und Freiheit. Die Zahl der industriellen Auseinandersetzungen und Lohnstreiks ist im Vergleich zu den drei vorhergegangenen Jahren — seit dem Machtantritt des gaullistischen Regimes — beträchtlich angestiegen ...

  • Der Geist von Aldermaston

    Ijie englische Friedensbewegung ist Im Jahre 1962 stark gewachsen. Sie kämpft für das Verbot der Kernwaffenversuche und für die Abrüstung, für die Schließung der amerikanischen und • westdeutschen Militärstützpunkte ^n Großbritannien und für eine Friedensregelung in Deutschland. Der alljährliche viertägige Ostermarsch war im Frühjahr 1962 größer als je zuvor ...

  • Ma

    f Partei- und Regierungsdelega- * tion zu Besuch in der CSSR. Walter Ulbricht sprich* vor der Nationalversammlung. Walter Ulbricht empfängt den Leitei der zu einem Freundschaftsbesuch in der DDR weilenden Militärdelegation des Königreiches Laos, Generalleutnant Kong Le, zu einer Aussprache. Dabei versichert er dem laotischen Volk die volle Unterstützung der Regierung und ...

  • Angara

    uns freuten, sinnt Wolodja. Das neue ,.Kaltbeton"-Verfahren hatte sich bewährt. Täglich wurden von nun an 6000 Kubikmeter Beton vergossen, mehr als je zuvor. Die Oktoberfröste lassen die Arbeit schwer werden. Aber noch schwerer ist das Herz ob der bedrohlichen Nachrichten aus dem karibischen Raum. „Der Amerikaner will Kubas Freiheit erdrosseln", ruft Wolodja mit zornbebender Stimme auf der Belegschaftsversammlung ...

  • embe

    Der Minister für Außen- und Innerdeutschen Handel, Julius Balkow, eröffnet die Leipziger Herbstmesse. Eine Delegation namhafter finnischer Politiker unter Leitung des stellvertretenden Ministerpräsidenten, Landwirtschaftsministers und stellvertretenden Vorsitzenden der Agrarunion Finnlands, Dr. Virolainen, trifft in Berlin ein ...

  • Novembe

    Eine Delegation des ZK unter Leitung von Hermann Matern nimmt am VIII. Parteitag der Bulgarischen Kommunistischen Partei teil. Eine Delegation unter Leitung von Herbert Warnke nimmt am VIII. Parteitag der Ungarischen Sozialistischen Arbeiterpartei in Budapest teil. Der Präsident der Nationalversammlung ...

  • Feb

    Das ZK bringt gegenüber dem ZK der KPF die Empörung der Werktätigen der DDR über das verbrecherische Treiben der OAS zum Ausdruck. 7. Kongreß der Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische Freundschaft. Mehr als 1000 Delegierte und Gäste, Max Sefrin, Sonderbotschafter des Vorsitzenden des Staatsrates, trifft in Burma mit führenden Kabinettsmitgliedern zusammen ...

  • Zwischen Kreml und

    von Werner G o I d s t e i n , Moskau

    A ls vor zwölf Monaten das Glockenspiel ■"■ vom Spasskitürm das neue Jahr einläutete, hoben im Kreml Tausende Gäste ihr Glas. „Für das Sowjetvolk war 1961 ein friedliches Jahr", endete Nikita Chruschtschow seinen Trinkspruch. „Wir werden alles tun, um der Gefahr eines neuen Krieges entgegenzutreten und den Frieden aufrechtzuerhalten ...

  • Oktober

    An den Empfängen zum 13. Jahrestag der Gründung der DDR nehmen u. a. Prinz Souvanna Phouma, Mini- ^ sterpräsident von Laos, Prinz Norodom Kantol, Regierungschef von Kambodscha, Ferhat Abbas, Präsident der algerischen Nationalversammlung, Krishna Menon, Verteidigungsminister Indiens, sowie Hunderte weitere einflußreiche Persönlichkeiten aus allen Ländern zwischen R ...

  • ... Außenpolitik der DDR

    Augus

    Berlins Oberbürgermeister Ebert empfängt die Deputierten des argentinischen Nationalkongresses Atilio E. O. Marchini und Juan Carlos Espina. Eine malinesische Parlamentsdelegation unter Leitung des Präsidenten der Nationalversammlung, Haidara, trifft zu einem Freundschaftsbesuch ein. In Colombo wird ein Klub der Freundschaftsgesellschaft Ceylon-DDR eröffnet ...

  • Dezembe

    Der Parteitag der Sozialistischen Partei Japans spricht sich im Interesse der Sicherung des Friedens für die De-facto- Anerkennung der DDR durch Japan aus. Eine ZK-Delegation unter Leitung Friedrich Eberts nimmt am XII. Parteitag der KPC teil. Gerald Götting nimmt an den Fe:em zum ersten Jahrestag der Unabhängigkeit Tanganjikas teil und hat eine Aus- Sprache mit Präsident Nyerere ...

  • 12 Monate erfolgreiche...

    anua

    Die zur Teilnahme an den Feiern zum 3. Siegestag der kubanischen Revolution entsandte DDR-Delegation unter Leitung von Peter Florin wird von Fidel Castro empfangen. Das Deutsche Rote Kreuz der DDR übermittelt dem Algerischen Roten Halbmond die 26. Hilfssendung.

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  • Kampfesgraß dem tapferen Kuba

    Glückwunschtelegramm der Repräsentanten der DDR zum Nationalfeiertag

    Berlin. (ADN). Zum 4. Jahrestag des Sieges der kubanischen Revolution am 1. Januar 1963 übermittelten der Vorsitzende des Staatsrates der Deutschen Demokratischen Republik, Walter Ulbricht, und der Vorsitzende des Ministerrates der Deutschen Demokratischen Republik, Otto Grotewohl, dem Präsidenten der Republik Kuba, ...

  • Gruß aus der Antarktis

    Von Georg Dittrich, Joachim England und Georg Schwarz Von den Wissenschaftlern Georg Dittrich, Joachim England und Georg Schwarz erhielt unser Moskauer Korrespondent Werner Goldstein aus der Antarktis für das „ND" folgendes Telegramm: Neujahr 1962 in Kapstadt, Neujahr 1963 in der sowjetischen Südpolarstation Mirny — dazwischen liegt für die deutsche Gruppe bei der 7 ...

  • Befremdliches Verhalten Kennedys

    TASS zu einer provokatorischen Rede des USA-Präsidenten in Miami

    Washington (ADN). In diplomatischen und Journalistenkreisen der amerikanischen Hauptstadt hat eine Rede des USA-Präsidenten Kennedy in Miami Besorgnis und Befremden hervorgerufen, stellt TASS in einem Korrespondentenbericht aus Washington fest. Kennedy hatte sich am Wochenende auf einer Kundgebung in Florida von den 1113 freigelassenen kubanischen Sträflingen feiern lassen ...

  • Wünsche für Sudan und Kamerun

    ' Berlin (ADN). Der Vorsitzende des Staatsrates der Deutschen Demokratischen Republik, Walter Ulbricht, übermittelte dem Präsidenten des Obersten Militärrates der Republik Sudan, General Ibrahim Abboud, folgendes Telegramm: „Anläßlich des Unabhängigkeitstages Ihres Landes und zum Jahreswechsel übermittle ...

  • Was fürchten die Dollar- Magnaten?

    Die fröhlichen Cubanos, denen zum erstenmal die Erde, auf der sie leben, die Luft, die sie atmen, und der blaue Himmel, der sich über ihnen wölbt, selbst gehört, haben oft mit grimmigem Humor erklärt: „Wenn unsere Nachbarschaft den Yanquis nicht paßt — sollen sie doch umziehen!" Was ist es denn, was die Dollar-Herrscher,an Kuba so fürchten? Bedroht das 115 000 qkm große Kuba mit seinen sieben Millionen Einwohnern etwa die 9 ...

  • Bei 40 Grad minus und 40 Grad plus

    Berichte und Korrespondenzen aus fünf Erdteilen

    Als vor wenigen Stunden das alte dem neuen Jahr wich, erhoben unsere Werktätigen die Gläser auf ihre Erfolge von heute und morgen nicht nur innerhalb der DDR. In vielen Ländern aller Kontinente ist die Zahl derer, die durch hervorragende Leistungen, durch wichtige Forschungen, durch echte Hilfsbereitschaft und gute Freundschaftstaten dazu beitragen, das Ansehen unseres Staates in der Welt zu erhöhen, auch im nunmehr vergangenen Jahr weiter gewachsen ...

  • In Sofia als Pädagogen

    In Sofia, Positano 26, steht das Gymnasium für deutsche Sprache — eine von drei Schulen dieser Art in Bulgarien. Bulgarische Schüler lernen hier wie in anderen Gymnasien, nur daß die Fächer Deutsch, Geographie, Geschichte, Chemie, Biologie und Landwirtschaft von sieben Lehrern aus der DDR in deutsch gelehrt werden ...

  • Mit Traktoren inBrasilien

    Vnn Max K tihnne

    Klaus Franke vom Brandenburger Traktorenwerk und Joachim Jentzsch von der Fahrzeughydraulik Frankenberg haben ein Jahr in Brasilien als Instrukteure für unsere KT 50 gearbeitet. Im Begriffe heimzufahren, sagten sie: „Wieviel phantastische und unvergeßliche Erlebnisse und wie schwer, sie kurz zu fassen ...

  • UdSSR — Freund Jugoslawiens

    Präsident Tito wünscht engste Beziehungen zu allen sozialistischen Ländern

    " Belgrad (ADN). Die Herstellung möglichst guter freundschaftlicher Beziehungen zur Sowjetunion und den anderen, sozialistischen Ländern bezeichnete der jugoslawische Staatspräsident Tito am Sonnabend als eines der Hauptziele der jugoslawischen' Außenpolitik. Er sprach auf einer Kundgebung anläßlich eines Betriebsjubiläums ...

  • „Piamag" in Indien

    Werner Eisenschmidt ist Monteur von „Piamag" Plauen. Seit September montiert er in Neu Delhi, Puna und Nagpur unsere Rotationsmaschinen, die in Indien längst Namen und Ruf erworben haben. Nicht umsonst ist die DDR heute für Indien der größte Exporteur von polygraphischen Maschinen. Werner Eisenschmidts unermüdlichem Einsatz ist es zu danken, daß am 26 ...

  • Probelauf in Ungarn

    Für 37 Facharbeiter aus der DDR beim Bau des Wärmekraftwerkes in Oroszlany wird dies der letzte Jahreswechsel sein, den sie in Ungarn verleben. Wenn sie im kommenden Sommer in ihre Heimat zurückkehren, dann sind die meisten von ihnen mehr als zwei Jahre hier, um ihren ungarischen Kollegen zu helfen, das größte und modernste Wärmekraftwerk des Landes mit vier Blockeinheiten von je 50 Megawatt zu errichten ...

  • In schweren Tagen erprobt

    Wir sind stolz darauf, daß diese Brüderlichkeit sich auch in jenen Oktobertagen erprobte, die als entscheidende Tage der Rettung des Weltfriedens und der Menschheit vor einem thermonuklearen Krieg in die Geschichte eingegangen sind. Wir alle, die ganze Menschheit, erlebten damals durch die amerikanischen Aggressionshandlungen gegen Kuba die gefährlichste Bedrohung des Weltfriedens seit Ende des zweiten Weltkrieges ...

  • Auch in Europa durchsetzen

    Auch dem deutschen Volk haben die Oktoberereignisse wichtige Lehren vermittelt. Ist es nicht ein Gebot der Vernunft, auch im Herzen Europas den gefährlichen Krisenherd, der durch die abenteuerliche Revanchepolitik Bonns in Westdeutschland und Westberlin angeheizt wird, zu beseitigen, bevor sich eine ...

  • Ganz Amerikas Zukunft

    „Haben Sie sich hier alles gut angesehen?" hatte ein venezolanischer Abgeordneter nach einer Reise durch die Insel den damaligen ND-Sonderkorrespondenten gefragt und hinzugefügt: „Dann wissen Sie, wie ganz Lateinamerika morgen aussieht ... Kubas Gegenwart — das ist ■■ unsere Zukunft." Kuba leuchtet den Völkern Lateinamerikas voran ...

  • Studenten in Baku

    Tausende Kilometer trennen die aserbaidshanische Hauptstadt Baku von unserer Heimat, die mich und andere zur Ausbildung in das berühmte sowjetische Erdölzentrum am Kaspischen Meer geschickt hat. Doch ungeachtet der großen Entfernung fühlen wir uns mit unserer DDR stets eng verbunden. Wir studieren in den Fachrichtungen Erdölgeologie oder -maschinenbau ...

  • Siegreich bestanden

    Jene Tage warfen ein Blitzlicht auf das internationale Kräfteverhältnis. Die Zeit der Washingtoner Willkür ist auch für den karibischen Raum vorbei. Der Einfluß des sozialistischen Weltsystems reicht bis in die westliche. Hemisphäre. Das Bestehen der kubanischen Revolution vor seiner größten Bedrohung seit dem siegreichen 1 ...

  • Koexistenz durchsetzen

    Rom (ADN-Korr.). „Im Jahr 1963 muß man die Perspektive eines Vernichtungskrieges verhindern und ednen Zustand der. friedlichen Koexistenz erreichen", schreibt Palmiro Togliatti in einem von der i,Unitä" veröffentlichten Neujahrsgruß an alle Kommunisten und Werktätigen Italiens. Nach der Überwindung der Kubakrise sei der Weg zu Verhandlungen über die Lösung strittiger ...

  • Vier große Jahre

    Vier Jahre, historisch kurz, aber dennoch bis zum Rand gefüllt, sind seitdem vergangen. Wie eine herrliche purpurrote Blume entfaltete sich die kubanische Revolution, bewundert und geliebt von allen ehrlichen Menschen des Erdballs." 1959 wurde das Jahr der Befreiung vom Joch der aus- und inländischen Bedrücker, 1960 das Jahr der Agrarreform, 1961 das Jahr der fast restlosen Beseitigung des Analphabetismus ...

  • Entschließungen gebilligt

    Conakry (ADN-Korr.). Die Delegierten des VI. Parteitages der Demokratischen Partei Guineas billigten am Sonntag einstimmig die von deiKKommissionen ausgearbeiteten Entschließungen, mit deinen im Prinzip die in den vier Berichten des Politbüros gegebenen Hauptrichtlinien für die weitere Entwicklung Guineas bestätigt werden ...

  • Karamanlis fordert neue Opfer

    Athen (ADN). Die Entwicklung der griechischen Wirtschaft stoße von Jahr zu Jahr „auf immer größere Schwierigkeiten", erklärte Ministerpräsident Karamanlis in einer Rundfunkansprache anläßlich des Jahreswechsels. Der griechische Regierungschef gab zu, daß die Angliederung seines Landes an den „Gemeinsamen Markt" (EWG) neue schwere und angespannte Bemühungen erfordern wird, und rief das griechische Volk auf, neue Opfer zu bringen ...

  • Frau Bandaranaike in Peking

    Peking (ADN). Der ceylonesische Premierminister, Frau Sirimavo Bandaranaike, ist am Sonntag auf Einladung von Ministerpräsident Tschou En-lai zueinem Freundschaftsbesuch in Peking eingetroffen. Sie wird, wie Hsinhua meldet, „auch mit den chinesischen Führern einen Meinungsaustausch über unmittelbare ...

  • In Kairo feiern nicht alle

    Vnn Armin G r e im

    Am Nil gibt es nicht viel, was an einen von uns gewöhnten Jahreswechsel denken läßt. Frost- oder gar Schnee kennt man hier nicht. Die übliche Neujahrsatmosphäre fehlt aber auch deshalb, weil hierzulande die wenigsten Menschen jetzt das Jahr 1963 beginnen. Die Mehrzahl, die Moslems, werden erst in etwa zwei Monaten den Beginn ihres neuen Jahres 1383 feiern ...

  • "In der Glut des Sudan

    Der größte Neujahrswunsch unserer Handelsvertreter in Khartum, der Hauptstadt des Sudan, ist bei 40 Grad plus ein kühles Bad. Nichts überzeugte mich mehr von der Berechtigung dieses Wunsches als eine Nacht, die ich mit den Kollegen unter freiem Himmel verbrachte, wie sie es gewöhnt'sind;da in-der Hitze niemand in den Häusern zu schlafen vermag ...

  • Juri, German, Andrijan, Pawel

    Riga (ADN). Juri, German, Andrijan und Pawel heißen die vier gesunden Knaben, die die 27jährige Lehrerin Vera Matochina aus der lettischen Stadt Tukums am Sonntag zur Welt brachte. Für die Eltern der Vierlinge war es eine Selbstverständlichkeit, ihrem Quartett im kosmischen Jahr 1962 die Vornamen der vier sowjetischen Raumfahrer zu geben ...

  • Leuchtfeuer auf dem Kontinent Amerika

    Zum vierten Jahrestag der kubanischen Volksrevolution / Von Lothar K i 11 m e r

    rjer 1. Januar, nach unserer Zeitrech- •*-^nung Neujahr, ist auf der westlichen Hemisphäre seit dem Jahre 1959 zugleich der Beginn einer neuen Zeit. Am 1. Januar 1959 siegte die VolksrevoLution auf der Antilleninsel Kuba. Arbeiter, Bauern und revolutionäre Intellektuelle stürzten den Dollar-Diktator Batista und übernahmen die Macht ...

  • Hodges rechnet mit Rückgang

    Washington (ADN). Die USA-Regierung rechne im neuen Jahr mit einer weiteren Konjunkturverschlechterung. Das erklärte der amerikanische Handelsminister Hodges am Sonntag in einem Jahresrückblick. Er äußerte die Befürchtung, daß sich die amerikanische Wirtschaftsentwicklung im kommenden Jahr noch mehr verlangsamen werde als 1962 ...

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  • Unermüdlich

    Schon um 5 Uhr beginnt ihr Arbeitstag. Aus dem Standbriefkasten an der Ecke holt sie die Morgenzeitungen, dann beginnt die erste Tour — 28 Aufgänge mit je acht bis zehn Mietsparteien. Wenn sie zum erstenmal nach Hause kommt, setzt sie dem Mann den Morgenkaffee vor und macht die Kinder für die Schule zurecht ...

  • EMPÖRUNG

    Innsbruck. 31. Dezember

    In vielen Gesprächen versicherten Springer und Funktionäre der anderen Mannschaften unseren Aktiven immer wieder, wie empört sie über den unglaublichen Eingriff der Bonner Regierung in die Vier- Schan/en-Tournee sind. Der schwedische Mannschaftsleiter Pelle Oehmann — er war am Sonntag Kampfrich- Vfigeseth *« ...

  • Erstes Wetter dieses Jahres

    Wetterlage: Zwischen einem Tief über der Biskaya und einem von Südskandinavien bis Grönland reichenden Hochdruckgebiet besteht im nördlichen Mitteleuropa eine 'östliche Bodenströmung. Unser Gebiet verbleibt deshalb weiterhin in der Kaltluft. Aussichten für Dienstag: Wechselnde, zeitweise starke Bewölkung, nur vereinzelt etwas Schnee ...

  • Wenn die Sonne lacht

    Viel besser als ein guter Wille Wirkt manchmal eine gute Pille. (Wilhelm'Busch) Bit, war das kalt in der Silvesternacht! Während unter der dicken Eisdecke des Müggelsees Barsche und Plötzen mit verdrehten Fischaugen nach oben äugten, versammelten sich auf dem Eis die Leiter der umliegenden Ausflugsgaststätten zur fröhlichen Silvesterfeier ...

  • Schneegestöber

    Denn mancher hat sich schon beklagt, Ach, hätt' ich das doch nrcht gesagt I (Wilhelm Busen) ' Die ganze Silvesternacht bei einem einzigen Punsch? Der Stadtreporter gesteht, daß er nicht zur Gilde der Abstinenzler gehört. Als ein gutgemixtes „Schneegestöber" auf den Tisch kam, griff er zur letzten Post des alten Jahres ...

  • SC Rotation siegte

    Sieger eines internationalen Volleyballturniers der Männer wurde am Sonntag in Leipzig der Deutsche Meister SC Rotation Leipzig. Ungeschlagen verwiesen die Messestädter den SC Dynamo Berlin, eine Belgrader Stadtauswahl und die Stadtmannschaft"1 von Szczecin auf die Plätze. Toto-Quoten Sport-Toto: 1. Rang 95 Gewinner mit je 76,20 DM, 2 ...

  • Drei von Tausenden

    2568 Ausländer in Berlin / Hauptstadt empfing Gäste aus 28 Ländern

    •Berlin ist die Hauptstadt der Deutschen Demokratischen Republik. Berlin ist zugleich Zentrum unseres Sports. Das geht aus einer Bilanz hervor, die am letzten Tag des Jahres gezogen wurde. Der stellvertretende Vorsitzende des DTSB-Bezirksvorstandes Berlin, Gerhard Michael, teilte am Montag mit, daß im Verlauf des Jahres 1962 in Berlin 104 Sportdelegationen mit insgesamt 2568 Aktiven und Begleitern zu Gast waren ...

  • Kisten-Clou

    Es schwant mir was, mir ist so wohl. Gibt's heute mittag Sauerkohl? (Wilhelm Busch) Blättern wir weiter. Ein prunkvolles Stilleben ziert den Deckel der nächsten Mappe. Unverkennbar der Absender: Großhandelsgesellschaft Kartoffeln, Obst und Gemüse. Auf langer Liste sind gut übersichtlich schon heute alle Lagerräume verzeichnet, die für den nächsten Winter das Obst und das Gemüse, alle Vitamine für die Berliner aufnehmen werden ...

  • Erik Christensen

    DÄNEMARK

    Seit 30 Jahren steht der Diplomingenieur im dänischen Handball. Selbst lange aktiv und 26mal für Dänemark eingesetzt, leitet er den Handball Kopenhagens, ist Vorstandsmitglied des dänischen Verbandes und kam nun mit seiner Stadtmannschaft zum Neujahrsturnier. Seine Meinung: „Der Sport ist eine gute«Möglichkeit, über alle politischen Meinungen hinweg die Freundschaft zu festigen ...

  • Die Erleuchtung

    Wohl dem, der noch, erröten kannl

    (Wilhelm Busch) Der VEB Gasversorgung teilt mit,, es laste ihm schwer auf der Seele, daß er im Herbst in der Neuen Königstraße die Gaslaternen erst anstreichen und dann herausreißen ließ, weil hier moderne elektrische Straßenleuchten aufgestellt wurden. Die Gartenämter in Köpenick, Treptow und in anderen Stadtbezirken bedauern sehr, bei einigen Grünanlagen erst den Basen gesät und danach die Gräben für , die Berieselungsrohre gezogen zu haben ...

  • Kjell Jarlenius

    SCHWEDEN

    Der 28jährige Ingenieur aus Boras, einer kleinen Stadt in Südschweden, gilt als einer der besten schwedischen Handballspieler. Er stand bereits 24mal in der Nationalmannschaft und ist im übrigen ein begeisterter Tennis- und Eishockeyspieler. Beim Dynamo-Turnier war er dabei und sagte: „Ich bin jetzt zum fünften Male bei Ihnen in der DDR ...

  • Arild Gulden

    NORWEGEN

    Der 21jährige Ökonomiestudent aus Oslo weilte anläßlich des Dynamo-Hallenhandballturniers in Berlin. Er bestritt trotz seiner Jugend bereits 20 Länderspiele für Norwegen und war erst vor wenigen Tagen einer der Besten beim 17 :14-Sieg im Länderspiel gegen Westdeutschland. Er erklärte: „Ich bin das dritte Mal In der DDR, kenne Rostock sehr gut und freue mich, nunmehr Berlin kennengelernt zu haben ...

  • BLICK AUF DEN SPIELPLAN

    DEUTSCHE STAATSOPER, Dienstag, 18 Uhr: „Tannhäuser" ••*); Mittwoch, 19 Uhr: „Die Hochzeit des Figaro" ***) DEUTSCHES THEATER, Dienstag, 19 Uhr: „Der Frieden" ♦*); Mittwoch, 19 Uhr: „Wilhelm Teil" ••) KAMMERSPIELE, Dienstag, 1950 Uhr: „Minna von Barnhelm" •*•); Mittwoch, 19 Uhr: „Haus Herzenstod" •••) ...

  • Prosit Neujahr!

    Mensch, was bist du für ein Schlingeil

    (Wilhelm Busch) Das neue Jahr hat seinen Einzug gehalten. Die wohlgebundenen Mappen mit den guten Vorsätzen hat der Stadtreporter griffbereit zur Seite gelegt. Er wird sie im Laufe des Jahres wieder aufschlagen, wenn die Absender gemeinsam mit den Bewohnern der Hauptstadt ihre Versprechen einlösen. (Sollte der Stadtreporter in der Punschlaune Vorsätze ausgeplaudert haben, die noch nicht gefaßt wurden, so ist er guten Absichten nur zuvorgekommen) ...

  • Fünf Städte - fünfmal Klasse

    Heute 15 Uhr beginnt das Neujahrsturnier der Hallenhandballer

    Heute 15 Uhr ist es soweit. In der Werner-Seelenbinder-Halle beginnt das VII. Internationale Hallenhandballturnier. Nach dem Frauenvorspiel Berlin—Dresden stehen sich im Kampf jeder gegen jeden über jeweils zweimal zehn Minuten die Männerstadtmannschaften von Kopenhagen, Bukarest, Plzen (an Stelle von Prag), Leipzig und Berlin gegenüber ...

  • NEUES DEUTSCHLAND 123456789 10 12 13

    Redaktion: Berlin W B. Mauerstraße 39-40. Tel. 22 03 41 - Verlag: BerUn N 54. Schönhauser Allee 176, Tel. 42 59 51 - Abonnementspreis monatlich 3,50 DM - Bankkonto: Berliner Stadtkontor, Berlin N 58, Schörhauser Allee 144, Konto-Nr. 4/1898 - Alleinige Anzeigenannahme DEWAG WERBUNG BERLIN, Berlin C 2, Rosenthaler Straße 28-31, und alle Dewag- Betriebe in den Bezirksstädten der DDR - Postscheckkonto Berlin 1456 ...

  • BUKAREST

    Die Mannschaft aus dem Land des Weltmeisters hat ebenfalls sechs Nationalspieler in ihren Reihen. Im Mittelpunkt des Interesses dürfte auch hier der Torwart stehen: Redl. der Held von Dortmund. Im Weltmeisterschaftsfinale von 1961 meisterte der Schwarzschopf selbst die gefährlichsten Schüsse der tschechoslowakischen Meisterspieler und legte mit seiner Leistung den Grundstein zum Sieg ...

  • KOPENHAGEN

    Berlin sieht die stärkste Vertretung der dänischen Hauptstadt. Die Mannschaft der Nielsen — fünfmal vertreten, aber in keinem Fall verwandt — und Co. verfügt über nicht weniger als sechs Nationalspieler. Im Tor steht der großartige Morten Petersen, der kürzlich entscheidenden Anteil am Sieg Dänemarks über Exweltmeister Schweden hatte ...

  • Trefflich, trefflich

    Mancher ertrinkt lieber, als daß

    er um Hilfe ruft. Ein Lob den Bäckern. Ihre echten Berliner Silvesterpfannkuchen waren wieder trefflich. Trefflich auch der Vorsatz, den sich die Abteilungen Handel und Versorgung bei den Räten der Stadtbezirke gesetzt haben. Sie wollen die Urlaubsschließungen der Bäcker und anderen Einzelhändler 1963 ...

  • PLZEN

    Die Sieben aus der Heimat des vielgefragten Bieres ist im tschechoslowakischen Hallenhandball der ewige Zweite. Vier Nationalspieler gehören zum Aufgebot. Dazu kommen zwei Juniorenauswahlspieler. In der laufenden Meisterschaft unterlag Spartak Plzen — identisch mit der Stadtmannschaft — dem Meister Dukla ...

  • BERLIN

    Der Gastgeber muß ebenfalls auf viele Stammspieler verzichten. Hirsch, Matz, Hebler. Pappusch. Liedtke sind nur die Bekanntesten, die wegen Verletzung oder Krankheit fehlen. Dennoch wird Berlin, ergänzt durch starke Nachwuchsspieler wie Hildebrandt und Widdig, den Erfolg von 1962 mit aller Kraft verteidigen ...

  • Viertelfinale ausgelost

    Für das Viertelfinale um den FDGB- Pokal im Fußball, das bereits am Sonntag stattfindet, wurden folgende Paarungen ausgelost: SC Chemie Halle—ASK Vorwärts Berlin, Motor Zwickau—SC Empor Rostock, Chemie Zeitz—SC Wismut Karl-Marx-Stadt und Motor Karl- Marx-Stadt West-Lok Stendal.

  • LEIPZIG

    Die Leipziger müssen leider ohne die DHfK-Spieler auskommen, die nicht rechtzeitig von ihrem Gastspiel in der VAR zurückkommen konnten. Doch wer den Leipziger Handball kennt, weiß, daß heute dennoch mit der Auswahl der Messestadt zu rechnen sein wird.

  • Die guten Vorsätze

    Was der Stadtreporter in der Silvesternacht unter seinem Punschglas fand

    Ach, der Tugend schöne Werke, Gerne macht' ich sie erwischen. Doch ich merke, doch ich merke. Immer kommt mir 'was dazwischen. {Wilhelm Busch)

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NEUJAHRSANSPRACHE Westen hat keine Ausrede mehr Glückwünsche der Sowjetunion Hans Kiefert bei den Grenzsoldaten Nonstopflug UdSSR-Kuba Ein Kuß für Pawel Popowitsch
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