20. Mär.

Ausgabe vom 29.01.1961

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  • VdgB-Vorschlag an Bauernverband

    Brief Friedrich Wehmers an Rehwinkel übergeben / Bauernverbände sollen gemeinsam beraten

    Berlin (ND).. Der Vorsitzende des Zentralvorstandes der VdgB, Friedrich Wehmer, wandte sich im Namen des Präsidiums des Zentralvorstandes an den Präsidenten des westdeutschen Bauernverbandes, Edmund Rehwinkel. In einem Brief schlägt er vor, über Lebensfragen der deutschen Bauern gemeinsam zu beraten Das Schreiben wurde gestern von einem Vertreter des Zentralvorstandes der VdgB Herrn Rehwinkel während der Sitzung des Präsidiums des westdeutschen Bauernverbandes in Westberlin übergeben ...

  • Walter Ulbricht bei Wintersportlern

    Beginn der III. Nordischen Skiwettkämpfe / Herzliche Begegnungen mit Urlaubern

    Klingenthal (ND). Der Beginn der III. Nordischen Ski wettkämpfe in Klingenthal am Sonnabendmorgen erhielt durch die Anwesenheit des Vorsitzenden des Staatsrates der DDR, Walter Ulbricht, ein besonderes Gepräge. Herzlich begrüßten die Skisportler von Klingenthal und die Gäste aus sieben Ländern Walter Ulbricht ...

  • Prof. Steenbeck, Jena: Wir geben allen Mut zum ehrlichen Gespräch

    Eine Grundlage für die Diskussion gaben in' kurzen Referaten Prof. Max Steenbeck aus Jena und der Hamburger Mediziner Prof. Grobe. Prof. Steenbeck bezeichnete es als sinnvoll, zu Beginn des Kongresses über die Wirkungen der Kernwaffen zu be- \ richten. Die Einberufer der Konferenz hätten ihn beauftragt, darüber zu sprechen, weil er aus der Kenntnis Kernkräfte zu den denkbar schärfsten Gegnern ihrer militärischen Anwendung gehört ...

  • Prof. Grobe, Hamburg: 10 Jahre Gottesfrieden — ein wichtiger Vorschlag

    Prof. Grobe. Hamburg, erklärte, daß er nur für sich persönlich spreche. Er wisse aber dennoch, daß er damit Sprachrohr von Millionen sei, die stumm bleiben müßten, um ihre eigene Existenz nicht zu gefährden. Es gäbe gewisse Unterschiede zwischen der DDR und der Bundesrepublik, sagte der Redner. Er wisse beispielsweise nicht, ob die Vertreter der DDR auch Schwierigkeiten hatten, nach Weimar zu kommen ...

  • Prof. Lüdtke, München: Nur wer für Frieden ist, ist Christ

    Die Aussprache wurde eröffnet von Prof. Schottländer aus Westberlin, der an der Humboldt-Universität tätig ist Er schlug vor, einen Gegenbegriff für die moralische Aufrüstung zu schaffen. Man sollte diesen Begriff Abrüstungsmoral nennen. Als Westberliner habe er sich vorgenommen, diese Abrüstungsmoral in Westherlin zu heben- » Der nächste Redner war Prof ...

  • Bonn solidarisiert sich mit Algerienkrieg

    Westfernsehen gemaßregelt Berlin (ND). Das Auswärtige Amt in Bonn sprach sich am Freitag gegen den vom westdeutschen Femsehen gesendeten Film „Der siebenjährige Krieg" aus, der sich mit dem schmutzigen Krieg der französischen Imperialisten, der westdeutschen NATO-Verbündeten", in „.Algerien beschäftigte ...

  • Neues aus der Industrie der DDR

    EINEN NEUEN ANHÄNGEBEETPFLUG

    mit-der Typenbezeichnung B 187 für Bodenbearbeitung entwickelte der VEB Bodenbearbeitungsgeräte Leipzig, teilt unsere Volkskorrespondentin Edith Neef mit. Er ist der Beginn einer, neuen Pflugserie unter Berücksichtigung des Baukastenprinzips. In seiner Ausführung - vierfurchig - gleicht er dem Gerät DV 30, ist aber um 250 kg leichter gebaut ...

  • Vier Lessing-Preise verliehen

    Berlin <ND). Aus Anlaß des 232. Geburtstages von Gotthold Ephraim Lessing verlieh der Minister für Kultur, Alexander Abusch, am Sonnabend in Berlin den Lessing-Preis der Deutschen Demokratischen Republik 1960 und den Lessing-Preis 1961. Mit dem Lessing-Preis 1960 wurde die Dramatikerin Hedda Zinner für ihr Stück i,Was wäre wenn ...

  • Nationales Forum über die Lebensfrage in Deutschland

    In gemeinsamer Sorge um den Frieden für unser Volk — Fruchtbringender Meinungsaustausch zwischen 680 Persönlichkeiten aus Westdeutschland und 260 aus der DDR

    Den Männern und Frauen aus beiden Teilen Deutschlands, die in Weimar zusammengekommen sind, ist die Sorge um das Schicksal der deutschen Nation und den Frieden gemeinsam. Ihre Zusammenkunft ist insofern einzigartig, als hier Organisationen weder einberufen haben, noch durch die Teilnehmer des Kongresses ...

  • Mörder Bechtel in Westdeutschland

    Paris (ADN/ND). Am Freitag berichteten die Pariser Zeitungen „Humanitö" und „Liberation", daß der Mörder William Bechtel, Fallschirmjägeroffizier und Geheimdienstagent Frankreichs, sich seit dem 13. Januar unter dem Schutz der westdeutschen Polizei in Bonn befindet. Gegen Bechtel, der im Auftrag der „Roten Hand" am 15 ...

  • WGB-Exekutivkomitee tagt in Berlin

    Berlin (ADN). Eine Tarung des Exekutivkomitees des Weltgewerkschaftsbundes findet vom 2. bis i. Februar 1961 in Berlin statt. Die führenden Vertreter der internationalen Gewerkschaftsbewegung werden über wichtige Fragen des Kampfes der internationalen Arbeiterklasse beraten. Zur Teilnahme an der Tagung ...

  • Von Q bis Q

    A rbeiter und Ingenieure, die auf das '*• Ansehen ihres Betriebes bedacht sind, betrachten das „Q" für ihre Erzeugnisse als die Krönung ihres Schaffens. Fragt man erfahrene Menschen, wie man dieses höchste Gütezeichen erringt, so weisen sie. darauf hin, daß vor dem Stempel „Q" auf dem Erzeugnis natürlich die Qualitätsarbeit steht ...

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  • Von Q bis Q

    (Fortsetzung von Seite 1)

    zierten Maschinen dem Weltniveau entsprechen. Da bestimmte Baumwollbearbei-' tungsmaschinen des sowjetischen Betriebes besser als die deutschen sind, soll jetzt geprüft werden, ob die Produktion unserer Maschine eingestellt und dafür die sowjetische importiert wird oder ob unser Textilmaschinenbau die sowjetische Konstruktion baut ...

  • Hitler-Schlagworte als SPD-Parolen

    Das von Brandt und Wehner ausgegebene Stichwort der „gemeinsamen Außenpolitik" mit der von Nazis durchsetzten Adenauer-CDU führt die westdeutsche Sozialdemokratie in beängstigendem Tempo immer tiefer in den Sumpf der Revanche- und Kriegspolitik a la Hitler. Am vergangenen Wochenende kamen Mitglieder ...

  • Ist Kirchenaustritt Vorbedingung für sozialistische Namensgebung?

    Engstirnige Entscheidung stößt Menschen auf ihrem Weg zum sozialistischen Leben zurück

    Ich möchte Ihnen hier einen Fall schildern, der mich und meinen Mann sehr verbittert hat: Wir sind beide jung verheiratet und haben einen vier Monate alten Sohn, der die sozialistische Namensgebung erhalten sollte Vor etwa 14 Tagen bat ich in meinem Betrieb (VEB Konzert- und Gastspieldirektion Schwerin) darum, dieses Fest am 5 ...

  • Volksaktien auf Halden

    Bis zum 1. Januar versuchten die ideologischen Hausierer des *Volkskapitalismus"-Geschäfts der westdeutschen Bevölkerung weiszumachen, daß vor den Bankschaltern lange Arbeiterschlangen stünden, die es nicht erwarten könnten, endlich eine Hundert-Mark-Volkswagenaktie für 350 Mark zu kaufen. Man riet allen, die nicht zu kurz kommen wollten, sich vorsorglich schon Papiere reservieren zu lassen ...

  • J. Stein wand, Bergarbeiter: Kraft des ganzen Volkes nötig

    Der westdeutsche Bergarbeiter Johannes Steinwand machte die für Frieden und Abrüstung sich einsetzenden Wissenschaftler darauf aufmerksam, daß ihre Tat nur dann machtvoll ist, wenn sie die Kraft'des ganzen Volkes in diesem Ringen einschließen. „Wir Arbeiter sind das Blut des Volkes", sagte der Redner ...

  • Gäste des Kongresses

    UdSSR: Prof. Ivan Glustschenko, Akademiemitglied, Mitglied des Präsidiums des Sowjetischen Friedenskomitees; Helena Serebrowskaja, Schriftstellerin, Mitglied des Leningrader Friedenskomitees VOLKSREPUBLIK POLEN: iosef Ozga- M i c h a I s k i, Abgeordneter, Mitglied des Staatsrates, stell». Vorsitzender der Vereinigten Bauernpartei, stellv ...

  • Das darf sich nicht wiederholen

    Hambure <ND/ADN). Die In Hamburg studierende Sozialpädagogin A. Gäsenow hat sich wie die Mehrzahl der Hamburger Studenten von den in Marburg gegen Volkskammerpräsident Dr. Diedcmann organisierten faschistischen Krawallen distanziert. Sie erklärte: „Was versteht man noch bei uns in der Bundesrepublik ...

  • „Grenzschützer" jagen Weimar-Fahrer

    Schröder-Kontrollen in Bebra und Ludwigstadt

    Weimar (ADN). An die Tage der Nazl-Sra fühlten sich viele der Westdeutschen "erinnert, als am Freitag an den Kontrollpunkten Bebra und Ludwigstadt ein Massenaufgebot des Bundesgrenzschutzes Jagd auf Weimar-Fahrer machte. In Bebra verlangten die rücksichtslos Vorgehenden Beamten fast von jedem Reisenden Auskunft, ob er nach Weimar zur Teilnahme an dem Kongreß fahre ...

  • Präsidium und Begrüßungen

    Im Präsidium der Konferenz hatten folgende Persönlichkeiten Platz genommen: Prof. Dr. phil. Werner Hartke, Präsident der Akademie der Wissenschaften zu Berlin; Prof. Dr. Max Steenbeck. Jena; Prof. Otto Nagel, Präsident der Deutschen Akademie der Künste zu Berlin; Greta Kuckhoff, Dipl.-Volkswirt; Prof ...

  • Bonner Willkür

    Erneuter Störversuch im innerdeutschen Handel Berlin (ADN). Nachdem durch die Bonner Regierung am 29. Dezember 1960 die Kündigung des Berliner Abkommens zurückgenommen und damit das Berliner Abkommen vom Jahre 1051 einschließlich aller Zusatzvereinbarungen und die Vereinbarungen vom 16. August 1980 per 1 ...

  • Hitler-Losung ist Wehners Losung

    SPD-„Vorwärts" hetzt in Nazimanier gegen CSSR

    „Der Zusammenbau« der osterreichisch - ungarischen Monarchie im ersten Weltkrieg führte zur Gründung der Tschechoslowakei, eines Staates, dem schon bei seiner Geburt der TodesUeim innewohnte." Dieser Satz ist im SPD-,,Vorwärts" vom 27. Januar zu lesen. Es handelt sich dabei nicht um ein Zitat aus einer Rede Hitlers» der mit solchen Hetzreden den Krieg gegen die Tschechoslowakei vorbereitete, sondern um die Wiedergabe einer Rede des stellvertretenden Vorsitzenden der SPD, Herbert Wehner ...

  • Generalleutnant a. D. Ebrecht, Lindau: Befehl des Gewissens — Handeln!

    Generalleutnant a. D. Ebrecht aus Lindau erklärte: „Unsere Heimat ist dort, wo wir unter Menschen sind, die so denken, fühlen und handeln wie wir. Es ist mir heute unverständlich, warum nicht gerade aus dem Kreis meiner früheren Berufskollegen, der führenden Offiziere beider Weltkriege, der Ruf nach Frieden kommt, der mit Leidenschaft vorgetragene Protest gegen eine unsinnige und gefährliche Aufrüstung ...

  • Dr. Jansen, Karlsruhe: Göttinger Appell genügt nicht mehr

    Über die große Verantwortung vor dem deutschen Volke und der Welt, die der Wissenschaftler und Intellektuelle in der Gegenwart trägt, sprach der Kernchemiker Dr. Jansen aus Karlsruhe. Er verwies auf die Initiative von Prof. Otto Hahn und der Göttinger 18, die mutig ihre Stimme gegen den Mißbrauch der Atomenergie erhoben haben ...

  • Anna Seghers, Berlin: , Zusammen leben — nicht gegeneinander sterben

    „Wir müssen zusammen leben, um nicht gegeneinander zu sterben", betonte die Präsidentin des Deutschen Schriftsteller-Verbandes. Anna Seghers. Alle Deutschen hätten eine ganze Skala von Betrug. Angst und Todesdrohung der Vergangenheit erlebt. Aber wenn man an die Hysterie von Marburg denkt, dann scheinen diese Erfahrungen bei manchem noch nicht gefruchtet zu haben ...

  • Dr. Hewlett Johnson: Die Geschichte ist auf unserer Seite

    Einer der Höhepunkte und würdiger Abschluß des ersten Konferenztages war die Rede des Dekans von Canterbury. Dr. Hewlett Johnson. Er begrüßte die ständigen Abrüstungsvorschläge des sozialistischen Lagers und sagte, «ras hindert die westliche Welt, diese Herausforderung anzunehmen. „Unsere Aufgabe ist es, weiter für Frieden und Koexistenz einzutreten, wie es auf dieser Konferenz geschieht ...

  • Glückwunsch für Prof. Dr. Waldemar Ilberg

    Berlin (ND). Der Direktor des Physikalischen Instituts der Karl-Marx-Universität Leipzig, Prof. Dr. Waldemar Ilberg, wird heute 60 Jahre. In einem von Walter Ulbricht unterzeichneten Glückwunschschreiben wird besonders die Leistung des Jubilars als Wissenschaftler und Hochschullehrer auf dem Gebiet der Experimentalphysik und die Tätigkeit als Institutsdirektor und Mitglied des Wissenschaftlichen Rates des Ministeriums für Volksbildung hervorgehoben ...

  • Genosse Karl Siebert 65 Jahre

    Berlin (ND). Der Abteilungsleiter im Ministerium für Post- und Fernmeldewesen Karl Siebert wird am 29. Januar 65 Jahre. In einem vom Ersten Sekretär des ZK und Vorsitzenden des Staatsrats, Walter Ulbricht, übersandten Glückwunschschreiben wird der jahrzehntelange Kampf des Jubilars als Mitglied der Partei der Arbeiterklasse und der Gewerkschaft gewürdigt ...

  • Hanauer Arbeiter stehen zu Metall-Beschlüssen

    Hanau (ADN). Die baldige Realisierung der Beschlüsse des 6. Ordentlichen Gewerkschaftstages der IG Metall, auf dem der Bonner Notstandsgesetzgebung der Kampf, gegebenenfalls auch mit dem politischen Streik, angesagt worden war, haben über 100 Gewerkschaftsvertrauensleute der IG Metall aus dem Stadt- und Landkreis Hanau gefordert ...

  • Prof. Erich Hertzsch, Jena: Geben wir Beispiel

    Der bekannte Jenaer Theologie-Professor D. Erich Hertzsch unterstrich, daß es jetzt darauf ankomme, die christliche Welt für die friedliche Koexistenz zu gewinnen und die Wurzeln des Unfriedens in der Welt auszurotten. „Das Christentum fordert: Tut Buße. Wer griechisch gelernt hat. der weiß, das heißt, lernt Umdenken ...

  • Genosse Heinrich Mosler 50 Jahre

    Berlin (ND). Der Erste Sekretär des ZK und Vorsitzende des Staatsrats, Walter Ulbricht, übersandte dem 2. Sekretär der Bezirksleitung Schwerin, Heinrich Mosler, ein in herzlichen Worten gehaltenes Glückwunschschreiben zum heutigen 50. Geburtstag. Genosse Mosler wurde bereits mit 18 Jahren Mitglied der KPD und setzte sich vorbehaltlos für die Interessen der Arbeiterklasse ein ...

  • SPD-Frauen für Kampf

    Offenbach (ADN/ND). Gegen die beabsichtigte Notstands- und Notdienstgesetzgebung protestierten die Frauen einer Veranstaltung der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen in Offenbach. Mehrere Frauen betonten in der Diskussion, daß es nicht genüge, gegen das Gesetz nur mit Protesten vorzugehen ...

  • NEUES DEUTSCHLAND

    DAS REDAKTIONSKOLLEGIUM

    Hermann Axen, Chefredakteur; Georg Hansen, Dr. Günter Kertzscher stellv. Chefredakteure; Eberhard Heinrieb, Redaktionssekretär: Horst Bftsdikowski, Walter Florath. Dr. Rolf Gutermuth. WiUJ Köhler, Karl-Ernst Reuter

  • Nationales Forum über die Lebensfrage

    (Fortsetzung von Seite 1)

    als Theologen eigentlich tun müßtet. Weil ihr nicht genug für den Frieden tut, deshalb müssen wir etwas unternehmen!"

Seite 3
  • Umdenken darf nicht Wunschdenken sein

    Wenn ich nun zu den Konsequenzen übergehe, die sich nun für unser Tun — und unser Lassen — ergeben, so möchte ich von Anfang an feststellen, daß ich nicht in irgendeiner Weise — sozusagen ex officio — den Standpunkt der DDR vertrete, sondern daß ich durchaus als Einzelperson und ohne jeden Auftrag spreche ...

  • Kein Vertrauen zu den Männern der Vergangenheit

    Bei aller grundsätzlichen Ablehnung der atomaren Waffen können wir in der gegenwärtigen Weltlage doch nicht den Besitz von atomaren Waffen an sich generell verurteilen; denn ausschließlich die Tatsache, daß nach den USA auch die Sowjetunion über diese Mittel verfügt, hat eine Wiederholung von Hiroshima und Nagasaki unmöglich gemacht und die weltweite Ablehnung der Verwendung atomarer Waffen erst wirksam werden lassen ...

  • Wer ist der Freie, wer der Knecht?

    Es wäre für die Entwicklung und unsere eigene Stellung in der Welt besser gewesen, wenn weder im Westen noch im Osten Deutschlands wieder eine Armee bewaffnet worden wäre, und es wäre, nachdem es doch geschehen ist, gut, wenn man sie auf beiden Seiten wieder abschaffen könnte. Das wäre nach dem Geschehen der Vergangenheit eigentlich das nächstliegende gewesen ...

  • Eine neue Ordnung ist überall im Werden

    Die erste Voraussetzung für eine glückliche Zukunft ist, daß es eine Zukunft überhaupt gibt Für uns heißt das: unerbittlicher Kampf gegen alles, was zum Kriege treibt, einen großen Weltbrand auslösen kann und bei gegebenen Umständen dies auch tun will. Das heißt für uns weiter: Auf allen Ebenen miteinander ...

  • Folgen der Gedankenträgheit

    Ich stehe trotzdem zu der Behauptung von der großen Kriegsgefahr, die eine Aufrüstung Westdeutschlands, vor allem eine atomare, bedeutet, und zwar nicht zuletzt deswegen, weil ich mich noch zu genau an die Meinungsentwickiung im Deutschland der 30er Jahre erinnere. Ich selbst habe bis zum März 39 auch ...

  • Das Gewissen darf nicht schlafen

    Gegen dze kleineren Bomben haben Schutzmaßnahmen einen gewissen Sinn. Etwa ein Drittel der Toten in Hiroshima sind durch die unmittelbare Wirkung des Lichtes bzw. der ultravioletten Strahlen verbrannt. Ein leichter Schattenschutz hätte sie davor bewahrt; ein großer Teil von ihnen wäre dann allerdings entweder durch ...

  • Auf allen Ebenen miteinander sprechen, um nicht im Gegeneinander sterben zu müssen

    Aus der Rede von Professor Dr.Max Steenbeck, Jena, auf dem Kongreß für Frieden und Abrüstung in Weimar

    Mane Damen und Herren! Es ist sicher sinnvoll, zu Beginn unseres Kongresses für Frieden und Abrüstung einiges über die Wirkung der bekannten und der möglichen Kernwaffen zu berichten. Da wir aber natürlich in der DDR» hierüber kein eigenes Wissen haben können, hat der Kreis der Einladenden mich als den Leiter unseres Kraftwerks-Reaktorbaues gebeten, mit einer kurzen Zusammenstellung des Bekanntgewordenen zu beginnen ...

  • DER VORSITZENDE DES STAATSRATES DER DDR, Genosse Walter Ulbricht, und seine Gast der internationalen Skiwettkamon

    Gattin weilen zum Wochenende in der vogtländischen Stadt Klingenthal, dem Zei unserer Musikinstrumentenindustrie. Er besichtigte den VEB Harmonikawerk. Bei di Rundgang und auch bei einer Zusammenkunft mit dem Arbeitskreis „Akkordeonindustrie", lern neben Vertretern der volkseiaenen Werke auch Mitalieder ...

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  • Arthur und die lateinische Kuh

    werden? Vielleicht soll ich da über 300 Rinders kommandieren! Auf einmal reicht meine lebenslange Praxis nicht mehr aus — da muß ein Studierter her! Aber ob wir einen kriegen würden? Und da sag ich mir: Der Studierte — das könnte doch der Arthur Wiedenhaupt sein. Darum also mach ich den Lehrgang für ...

  • In Buftea ging es gut voran

    Mit gutem Recht bezeichnen Filmfachleute das vergangene Jahr als einen Höhepunkt im Filmschaffen der Rumänischen Volksrepublik. Zwei Tatsachen werden als Beweis ins Feld geführt Erstmalig befanden sich 1960 im Bukarester Filmstudio Buftea, einem der jüngsten Europas, zehn Filme In den verschiedenen Phasen der Produktion ...

  • Provokateure

    Mft einer Vler-Zellen-Meldung wurde es «Wicht In einer Westberliner Fachzeitschrift angekündigt; Die Exportunion der westdeutschen Filmwirtschaft hat für das Festival in Connej, den UFA-Rlm .Der Teufel spielte Balalaika* gemeldet. Wie man aus Presse, berichten entnehmen kann, handelt es sich um einen antikommunistischen Streifen ...

  • Vielen Dank für „Weißes Blut"

    Ein Brief aus der Sowjetunion

    Liebe Redaktion Wir möchten auf diesem Wege dem gesamten Kollektiv, das an der Schaffung des Films „Weißes Blut« gearbeitet hat unseren Dank zum Ausdruck bringen. Ich und meine Kollegen sind einer Meinung: Die zugrundegelegte Idee ist großartig, der Film sehr notwendig und zeitnah — ein ausgezeichnetes Werk ...

  • Moskau — Treffpunkt des Films

    Maskau (ADN-Korr.). Zum Treffpunkt der internationalen Filmwelt wird die, sowjetische Hauptstadt im Juli dieses Jahres, wenn am 9. Juli die 2, Moskauer Filmfestspiele beginnen. Der Sekretär der Festspieldirektion, V. Pozner, stellte in einem Interview mit der Zeitung „Iswestija" fest, daß ein besonderes Merkmal des Moskauer Festivals die volle Gleichberechtigung aller Teilnehmer sein werde ...

  • Bessere Filme aus Italien kaufen

    Ich bin Italiener und arbeite seit slnigen Jahren hier in der DDR. Es bekümmert mich sehr, daß in der DDR nicht mehr von den italienischen Filmen gezeigt werden, die wesentliche Probleme Italiens behandeln und von unseren aesten und fortschrittlichsten Regisseuren produziert werden. („Senso" von Visconti, „II generale della Rovere" von Sossellini, „Läwentura" von Antonioni ...

  • Begeisterte Rezensionen widmet die New-Yorker Presse dem sowjetischen

    Film »Don Quichotte". Der Schauspieler Willy Fritsch, bekannt aus über 100 Filmen bürgerlicher Produkt tion, begingt in Hamburg seinen 60. Geburtstag. t Die VII. westdeutschen Kurzfilmtage in Oberhausen finden in diesem Jahr vom 6, bis 12. Februar statt. Es werden auch Kurzfilme aus der DDR gezeigt. Die mexikanische Filmverleihfirma „Cimex" plant für den Monat Februar den Abschluß eines Abkommens über den Filmaustausch mit mehreren sozialistischen Ländern ...

  • Wieder einmal blamiert

    Hamburg (ADN). „Der (westdeutsche Film erlebte In Mar del Plata ein Begräbnis erster Klasse. Er fand praktisch nicht statt." Zu dieser Feststellung kommt der Herausgeber des In Hamburg erscheinenden „Film-Telegramm", Klaus Hebecker, der an den 3. Internationalen Filmfestspielen in Mar del Plata in Argentinien teilgenommen hat Es wurden dort die Filme „Die 100P Augen des Dr ...

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  • .Geist zahlt sich immer aus"

    Glaeser läßt In seinem Roman eine kluge Frau aussprechen, was offenbar auch seine Meinung ist: „Wenn aber das Geld die Intelligenz beherrscht, statt umgekehrt dann stinkt der Laden." —.„Er stinkt" antwortet ihr Gesprächspartner, Und er hatte recht Es kann auch gar nicht anders sein. Im Kapitalismus Ist nun einmal Profitmacherei das oberste Prinzip ...

  • Die Herrschaft des Geldes

    Was Glaeser besonders beschäftigt, Ist die Herrschaft des Geldes, die alle Sphären des Lebens durchdringt Der Architekt Simmern beklagt den „ungebundenen Individualismus, auf dessen Tisch nichts anderes gilt als das klirrende Geld". Der Industrielle Imhof „vertraute auf die Macht des Geldes, das er durch verzweigte Kanäle fließen Heß" ...

  • Unser neues Leben

    Wir haben die Bemühungen der Romangestalten um die Frage: wohin? so ausführlich dargestellt, damit der Leser selbst sieht, wie sie mit den Köpfen an den eisernen Vorhang stoßen, den der Antikommunismus ideologisch aufgerichtet hat und den Bonn gerade jetzt durch ein Gesetz zu verstärken sucht. Dahinter liegt die DDR, in der die scheinbar nicht zu klärenden Probleme, wenigstens Im Prinzip, gelöst sind ...

  • Das Wertvollste: die DDR

    Man kann nicht sagen, daß die DDR in Glaesers Roman überhaupt nicht vorkäme. Einer findet es „hochinteressant", daß auf deutschem Boden zwei Weltanschauungen sich untereinander messen. Ein Professor bemerkt halb bewundernd, halb angstvoll: „Drüben wächst ein spartanischer Staat hoch, das habe Ich gesehen, als ich auf dem Kongreß in Leipzig war, gräßlich spartanisch, aber mit einer tollen Muskulatur, während wir hier mit dem fetten Boppes wackeln ...

  • Wie wird Westdeutschland frei?

    Was die politische Seite des Lebens in der Bundesrepublik betrifft so spricht aus Glaesers Buch die Sorge um die sogenannte unbewältigte Vergangenheit Die Nazis in den Schlüsselstellungen der Industrie werden gezeigt. Die systematische militaristische Propaganda wird geschildert Die Revanchisten und Faschisten dringen in die Schule ein und vergiften das Bewußtsein der Jugend ...

  • So elend sind die Deutschen nicht

    Politische Bemerkungen zu Ernst Glaesers Roman „Glanz und Elend der Deutschen" / Von Dr. Günter Kertzscher

    Man versteht den Lauf der Welt nicht mehr, wenn man nicht ausgeht vom sozialistischen Weltsystem, das dfe Hauptrichtung der geschichtlichen Entwicklung bestimmt Man versteht Deutschland nicht mehr, wenn man nicht ausgeht von der Deutschen Demokratischen Republik, dem sozialistischen Staat, der die Zukunft der Nation darstellt ...

  • Wo geht die Reise hin?

    Die Frage nach der Perspektive drängt sich allenthalben auf. Da aber der Autor selbst anscheinend keine rechte Vorstellung hat, wohin die Reise gehen soll, bleibt auch das ideologische Gesicht seiner Romangestalten wenig profiliert. Sie spüren, daß die Lage unhaltbar ist, aber sie wissen sich keinen Rat ...

  • Die Made im NATO-Käse

    Bevor nämlich Lübke vergeblich um die Gunst des vierbeinigen Publikums warb, war er mit seiner Frau „sofort in medias res gegangen". Die Sache, in die das oberste Bonner Ehepaar den Worten des Chronisten zufolge sofort mitten hineinging, war NATO-Käse. „Auf dem dänischen Stand ging es los mit Käsehappen, die Holländer wollten auch nicht mit Käse geizen, Käse gab es auch bei den Franzosen ...

  • Unkenntnis oder Absicht?

    Die deutliche Abneigung der Vierbeiner mußte Lübke um so mehr verärgern, als kurz vorher einige Zimmerleute das Bonner Staatsoberhaupt „mit fest verrammeltem Hut" „stumm und unverwandt schauend" begrüßt hatten. Seine Hoffnung, die Ochsen und Eber würden ihm freundlicher begegnen, war damit auch zunichte ...

  • Der Ersatzbauer

    Da die Ackerleute von jenseits der Elbe sich Kühe durchaus zu Hause anschauen können, aber ihre Proteste gegen den Grünen Plan" nicht an den Westberliner Ausstellungstafeln anbringen durften, findet man am Funkturm natürlich kaum wirkliche Bauern. So mußte der Bundespräsident Lübke gleichsam als oberster Bonner Ersatzbauer außer Landes reisen und in Westberlin den „Agrarfachmann" spielen ...

  • Hopfenanbauer in katastrophaler Lage

    Wolnzacfa (Oberbayern) (ADN/ND). Die wirtschaftliche Existenz der meisten Hopfenanbauer in Westdeutschland ist ernstlich gefährdet, heißt es am Freitag in einer Erklärung des westdeutschen Hopfenpflanzer-Verbandes. Infolge der bauernfeindlichen Bonner Agrarpolitik Bei es jetzt zu einem völligen Zusammenbruch der Hopfenpreise auf dem westdeutschen Markt gekommen ...

  • 15 Jahre Verband Deutscher Journalisten

    Berlin (ND). Der Verband Deutscher Journalisten beging am 28. Januar seinen 15. Geburtstag. Der Bundesvorstand des FDGB übermittelte dem Verband dazu herzliche Glückwünsche. In dem von Herbert Warnke unterzeichnetem Schreiben heißt es u. a.: iFDer Freie Deutsche Gewerkschaftsbund, der aktiven Anteil an der Gründung des Verbandes nahm, war vom ersten Tage des Bestehens des Journalistenverbandes mit diesem freundschaftlich verbunden ...

  • Ungebührlichkeit im Westberliner Käseladen

    Lustige Begebenheiten auf der sogenannten Grünen Woche

    Alle Jahre wieder holen einige Großagrarier und berufsmäßige Ackerlandräuber zusätzliche Ochsen und Schweine nach Westberlin. Sie nennen das eine Landwirtschaftsausstellung. Natürlich wundern sich die Vierbeiner darüber. Sie scheinen sich zu fragen, was sie ausgerechnet in diesem tristen, grauen Asphaltgarten zu tun haben ...

  • Der Laden zieht nicht

    Wir glauben gern, daß die Bonner Bauernleger den sozialistischen Acker in der DDR so schnell nicht vergessen. Aber der Schwarz sollte doch zuständigkeitshalber die westdeutschen Bauern nicht vergessen, denen die Westberliner „Demonstration europäischer Käse-Einheit" gar nicht behagt, weil sie ihren Interessen entgegensteht ...

  • Wilhelmine mit Mainelken

    Der einfältigen Wilhelmine Lübke schenkten französische Blumenzüchter übrigens einen ganzen Strauß roter Nelken. Und da die Bundes-Wflhelmine nicht nur die Paßgesetze nicht kennt, sondern auch nicht weiß, daß rote Nelken seit einem Jahr in Westdeutschland äußerst verpönt sind, trug sie den Strauß treuherzig durch die ganze „Grüne Woche" ...

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  • Polens schönster und gefährlichster Bergfluß wird gebändigt

    von unserem Warschauer Korrespondenten Karl Kr ahn Berge spiegeln sich in den Wassern des Dunajec und verleihen ihm eigentlich noch mehr als nur die zwei Gesichter, die ihm die Einheimischen nachsagen. Streckenweise ist der Dunajec die Grenze zwischen Polen und der CSSR. Zu beiden Seiten winken Urlauber von Badestellen und Campingplätzen, oder Kinder aus den Dörfern, die ein Stück nphpn uns ...

  • Rumänien wird bedeutender Zementproduzent Weitere Fortschritte im ökonomischen Wettbewerb mit dem Kapitalismus

    Bukarest (ADN-Korr.). 5,5mal menr Zement als im Jahre 1938 erzeugt gegenwärtig die Rumänische Volksrepublik. Betrug im Jahre 1938 der Zementausstoß 510 000 Tonnen, so wuchs er auf 2 850 000 Tonnen im Jahre 1959. Nach den Kennziffern des Sechsjahrplanes steigt die Produktion von Zement in der RVR bis 1965 auf etwa 6,5 Millionen Tonnen, also auf das 2,3fache des vergangenen Jahres ...

  • Wasser hat Balken

    Am Horizont scheint eine langgezogene Brücke oder eine Insel aufzutauchen. Dort also wird uns Antwort. Wir verlassen die schwankenden Planken unseres Schiffes und betreten festen Boden. Das ist weder eine gewöhnliche Brücke, noch ist es eine Insel im eigentlichen Sinne. Einige' Stunden später, nachdem wir alles kennengelernt haben, ist die Antwort auf die Frage, was die „Erdölsteine" darstellen, einfach: ein Erdölrevier mitten in der Kaspi ...

  • Haben die „Erdölsteine" eine Zukunft?

    Als Kommunisten zeichnet die „Erdölsteiner" unbedingt auch ihr Glaube an die reiche Zukunft aus. Davon zeugt nicht allein die große glückliche Kinderschar in Baku, in der viele ihren Vater zwei Wochen jeden Monats auf den „Erdölsteinen" wissen. (Die andere Monatshälfte aber haben sie ihn Tag für Tag zu Hause ...

  • Die zwei Gesichter des Dunajec

    Der Wirtschaftsrat beim Ministerrat der Volksrepublik Polen hat kürzlich ein umfangreiches Programm der Flußregulierung im Lande gebilligt, durch das auch der wilde Bergfluß Dunajec gebändigt werden soll. Unser Korrespondent hat aus diesem Anlaß in seinem Notizblock geblättert und uns daraus die Schilderung folgenden Sommererlebnisses übermittelt: I jer Dunajec hat zwei Gesichter, sagen " die Bewohner der südpolnischen Wojewodschaft Krakow ...

  • Bucht der sieben Schiffe

    In Geschichten der Fischer und Fahrensleute der Kaspisee hatten die atollartigen Klippen einen unheimlichen Ruf — als Grab von Seeleuten und Schiffen. Das hat die Sowjetmacht geändert. Doch sie selbst hat dort sieben Schiffe absichtkommen ist, das so reiche Schätze an Erdöl bergen sollte. Doch sein Prinzip, das für ihn und jetzt für alle Brigadiere gilt, nämlich als erstes ein festes zuverlässiges Kollektiv am Bohrturm zu bilden, war Ausgangspunkt für eine erfolgreiche Arbeit ...

  • Zylinderblöcke von der Taktstraße

    Neunfache Arbeitsproduktivität / Technische Neuerungen

    Moskau (ADN-Korr.). Eine • hochleistungsfähige automatische Taktstraße zur Bearbeitung von Zylinderblöcken für Automotoren entsteht gegenwärtig im Moskauer Ordshonikidse-Werk. Die Taktstraße besteht aus 85 Werkbänken. Mit ihrer Hilfe wird die Arbeitsproduktivität bei der Bearbeitung von Zylinderblöcken auf das Neunfache gesteigert ...

  • Kerimow bohrt schräg

    Die Markscheider nannten der Brigade Kerimow eines Tages zwei weit voneinander entfernt liegende Fundstätten. Also zwei Bohrtürme? Nein! Jussuf Kerimow bohrte mit großer Genauigkeit von einem Bohrloch aus in schräger Richtung beide Lagerstätten an. Der Gedanke reifte aus Erfahrungen beim Anbohren von Untersee-Lagerstätten, die vom Ufer aus erreicht werden mußten ...

  • Ein Kommunist im Kaspischen Meer

    Erdölförderung mitten im stürmischen Meer / Von Werner Goldstein

    Tf s kommt nicht selten vor, daß Kinder J-J berühmter Eltern deren Leistungen noch übertreffen. Der noch frischen, wenn auch schon reifen Mutter Baku, der Erdölmetropole Aserbaidshans. ergeht das so mit ihrem Sprößling „Neftjanije Kamny", dem reichen Revier bei den hErdölsteinen" in der Kaspisee. Gerade elfjährig — am 7 ...

  • in der Sowjetunion

    triebseigenschaften. Die Gefriertemperatur des X)ls wird z. B. beträchtlich gesenkt, die Ansatzbildung in Motoren und der -Verschleiß der Einzelteile des Motors verringern sich, während die Langlebigkeit des Motors um ein Mehrfaches wächst. Der wirtschaftliche Nutzen beläuft sich jährlich auf mehrere Millionen Rubel ...

  • Wie moderne Pfahlbauten Snan^ *• "SiTn&n

    Kaspischen Meer, den häufigen Stürmen trotzend, große Mengen von Erdöl fördern

    lieh auf Grund gesetzt. Vor etwa zehn Jahren war das. als man vom Bakuer Schiffsfriedhof Wracks heranschleppte und sie anbohrte, so daß der Kiel sich auf die Klippen senkte. Rings um den Punkt der zwei ersten Bohrungen entstand so eine verhältnismäßig friedliche Bucht, ein Wellenbrecher im wütigen Meer, das den ölschatz ohne schweren Kampf nicht hergeben will ...

  • Zwei Jahre früher

    Fünf Millionen Tonnen Erdöl — das Ist etwas weniger als ein Viertel der Produktion ganz Aserbaidshans im Siebenjahrplan — sollen die „Erdölsteine" bis zum Jahre 1965 fördern. Die Ungeduld der „Insulaner" verkürzt diese Frist, wie schon jetzt vorauszusehen ist, um zwei ganze Jahre. Fragt mich heute jemand, was „Neftjanije Kamny" darstelle, so antworte ich: Inmitten der Wogen und Stürme des Kaspischen Meeres steht ein Kommunist ...

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  • Asien will kein zweites Korea

    mal sind, die militärischen: „Im vergangenen Monat, seit Souvanna Phoumas (des rechtmäßigen laotischen Ministerpräsidenten) Truppen Vientiane räumten, hat die Boun-Oum-Nosavan-Clique mehr Territorium verloren, als sie gewann", stellt die indische „Link" fest. Womit auch die amerikanische Lüge ad absurdum geführt ist, daß sich die Putschisten auf die Unterstützung der Bevölkerung berufen können ...

  • Ein Pyrrhussieg Von I. Cuillerrno. Montevideo

    In den Abendstunden des 10. Januar flber- 1 fielen faschistische Banditen das Haus des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Uruguays und das Gebäude der Universität in Montevideo. Es gelang den Banditen nicht In die Gebäude einzudringen; vor dem Haus des Zentralkomitees kam es zu heftigen Zusammenstößen, die sich Ober mehrere Stunden hinzogen ...

  • Die „geborgte Oma"

    Eine dritte Ideale Dienstleistung für junge, aber auch für ältere Prager Ehepaare ist schließlich die „geborgte Oma". Sie wissen: Man möchte abends gern noch zusammen ins Kino oder ins Theater gehen oder am Sonntaevormittag vielleicht gemeinsam zum Wassersport. Die inzwischen angekommenen Kinderchen brachten aber — wer weiß von wem — gleich die Eigenart mit, fürchterlichen Krawall zu machen, wenn sie für ein paar Stunden allein gelassen werden ...

  • Hochzeitstafel frei Haus

    Was die Hochzeitstafel betrifft, so wird auch sie von „Svatka" „geliefert" mit oder ohne Geschirr, Besteck. Koch und Kellner. Man kann sie Ins eigene Haus oder auch in ein Hotel bestellen. Was aufgetafelt werden soll, wählt das Paar selbstverständlich selbst aus. Kostenpunkt? Für ein wirklich erstklassiges Hochzeitsmenü mit den üblichen Gängen werden im Durchschnitt 60 Kronen (20 DM) je Person verlangt Auf alle anderen Dienstleistungen, wie Taxi, Fotograf, Blumen usw ...

  • Galvao soll Befreiungsjunta bilden „Santa Maria" steuert Brasilien an

    Rio de Janeiro/Paris /Caracas (ADN/ND). Der Führer der bürgerlichen Opposition regen den portugiesischen Diktator Salazar, General Humberto Dclgado, hat am Freitag In einem Funkspruch den Kommandanten der „Santa Maria", Hauptmann Henrique Galvao, zum „bevollmächtigten Delegierten der revolutionären Aktion gegen die portugiesische Regierune Salazar" ernannt und ihn mit der Bildung einer nationalen „Befreiungsjnnta" beauftragt ...

  • Nicht alles braucht man selbst zu kaufen

    Das Hochzeitsbüro ist nicht die einzige Idee, die die Prager Stadtväter in puncto Dienstleistungen, für junge Ehepaare hatten. Nach der Hochzeit, so sagten sie sich, kommen bekanntlich die Flitterwochen, an deren Anfang nicht selten eine kleine Hochzeitsreise steht. Im Winter geht es in die Hohe Tatra oder ins Riesengebirge zum Skisport, im Sommer an einsn See oder ins Grüne zum Zelten ...

  • Ein Heiratsbüro anderer Art

    Das Prager Heiratsbüro mit dem schönen Namen „Svatka" (zu deutsch i.Hochzeit") ist natürlich mit dem, was man bei uns gewöhnlich unter Heiratsbüro versteht, nicht zu vergleichen. Die bei uns übliche Eheanbahnung gibt es in Prag, ja in der ganzen CSSR- nicht mehr. Wenn hierzulande der „vielbeschäftigte Diplomphysiker ...

  • RGW-Kommissionen tagten

    Moskau (ADN-Korr.). In der Zeit vom 18. bis 23. Januar 1961 fand In Moskau eine ordentliche Sitzung der Ständigen Kommission des Rates für Gegenseitige Wirtschaftshilfe für Elektroenergie statt An der Sitzung nahmen Delegationen der Deutschen Demokratischen Republik, der UdSSR, der CSSR, Albaniens, Bulgariens, Ungarns, Polens und Rumäniens teil ...

  • Kriegshetze war „Propagandatrick

    Vientiane (ADN/ND). Die laotische Putschistenclique Bonn Oum/Nosavan hat ihre fabrizierten Berichte über eine »Intervention" nordvietnamesischer Truppen, die von den USA als Vorwand zur Verstärkung ihrer militärischen Einmischung benutzt worden waren, jetzt zynisch selbst dementiert Am 87. Januar berichteten ...

  • I960: Plan in Bulgarien übererfüllt

    Hauptsächliche Ziele des Fünfjahrplans in drei Jahren erreicht Von unserer Korrespondentin Cläre Einhorn

    Sofia. „Dank der erfolgreichen Erfüllung des Planes für 1960 ist der dritte Fünfjahrplan in seinen Dauptpositionen In drei Jahren erfüllt worden." Mit dieser Überschrift wurden am Sonnabend in der gesamten bulgarischen Presse die Frgebnisse der Planerfüllung von 1960 veröffentlicht. Der Plan der gesamten ...

  • Handelsgespräche DDR-Finnland

    Helsinki (ADN-Korr.). Ein Wirtschaftsgespräch über den Stand und die Perspektiven des Handels zwischen Finnland und der DDR führten Mitarbeiter der Handelsvertretung der DDR in Helsinki mit Vertretern finnischer Firmen, die mit der DDR Geschäftsbeziehungen unterhalten. Die Handelsvertretung der DDR hatte auf Anregung finnischer Außenhandelsfirmen zu diesem Gespräch eingeladen ...

  • Unbehagen in Paris

    Paris (ND). Nach Berichten aus der französischen Hauptstadt herrscht dort Unbehagen über die Bonner Bestrebungen, die anderen NATO-Regierungen zur Unterbindung des Handels mit der DDR und zur Verhinderung der Reisen von Bürgern der DDR in diese Staaten zu veranlassen. Nachdem die westdeutsche Regierung ...

  • Brasilianisches Startverbot für ÜSA-Flugzeuge

    San Juan (Puerto Rico) (ADN). Die brasilianische Regierung bat ein Startverbot für alle Flugzeuge der USA- Marine erlassen, die von Brasilien ans an der Verfolgung und Überwachung der »Santa Maria" beteiligt waren. Dies gab am Sonnabend der Operationsstab des "CSA-Marinestützpunktes tn San Juan auf Puerto Rico bekannt ...

  • KP der USA billigt Moskauer Dokumente

    New York (ADN). Das Nationalkomitee der Kommunistischen Partei der USA hat auf seiner jüngsten Tagung die Dokumente der Moskauer Beratung der Vertreter von 81 kommunistischen und Arbeiterparteien gebilligt Wie die Zeitung „Worker" berichtet, beschloß das Nationalkomitee auf derselben Tagung ein Kampfprogramm für Frieden und Bürgerrechte sowie gegen das Anwachsen der Arbeitslosigkeit ...

  • Ideal für junge Eheleute

    »Uns die Sorgen und euch die Freude" — Dienstleistungen zum Nacheifern Von unserem Prager Korrespondenten Herbert Naumann

    LJeiraten Ist meist mit beträchtlicher •*•■*■ Aufregung verbunden. Nicht wegen des Partners oder der Partnerin fürs Leben — o nein. Aber was Ist vor einem solchen Fest nicht alles zu besprechen, zu beachten, zu bestellen und zu besorgen. Laufereien am laufenden Band — vor allem für die Eltern der Braut, bei der die Hochzeit stattfindet Wer"s hinter sich hat ...

  • Franzosische Parlamentarier bei Staatssekretär Seigewasser

    Berlin (ADN). „Ich freue mich, in die DDR gekommen zu sein. Bei unserej: Reise habe ich viele Vorurteile fallenlassen müssen", äußerte der französische Abgeordnete Delachenal, der gemeinsam mit seinen Kollegen am Freitagabend vom Staatssekretär für Kirchenfragen, Hans Seigewasser, in Berlin empfangen wurde ...

  • Lateinamerikanische Solidaritätskonferenz eröffnet

    Montevideo (ADN). Die zweite lateinamerikanische Konferenz für die Amnestie der politischen Häftlinge in Spanien und Portugal begann am Freitag in der Hauptstadt Uruguays. Teilnehmer der Konferenz sind 350 Parlamentsabgeordnete, Vertreter von Parteien und Gewerkschaften, Kulturschaffende und Wissenschaftler aus ganz Lateinamerika ...

  • Bruno Leuschner auf Textilausstelhmg

    Moskau (ADN). Der Stellvertreter des Vorsitzenden des Ministerrats und Vorsitzender der Staatlichen Plankommission, Bruno Leuschner, der sich zur Zeit an der Spitze einer Regierungsdelegation der DDR in Moskau aufhält, besuchte am Sonnabend die Unionsausstellung von Textilerzeugnissen.

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  • Nach dem Springen führt Dieter Neuendorf

    Auf den Plätzen folgen Manfred Meinhold, Bainer Dietel und Günter Flauger/Maatela (Finnland) enttäuschte

    Von unserem Berichterstatter Klaus Ullrich Mit dem Sprunglauf auf der großen Vogtlandschanze begann am Sonnabendnachmittag in Anwesenheit des Ersten Sekretärs. des ZK und Vorsitzenden des Staatsrates, Walter Ulbricht, die Nordische Kombination, das Kernstück der Klingenthaler. Nordischen Wettkämpfe, für die die „Freie Presse" einen Wanderpokal stiftete ...

  • Gefährliche Experimente mit Blauschimmelpilz

    Bonn schädigt Tabakanbau der DDR / Seuchenherd nach Westberlin geschleppt

    Berlin (ND). Wie bekannt wird, sind in Westberlin Versuche an Tabakpflanzen mit dem Blauschimmelpilz aufgenommen worden. Dieser Pilz verursacht die gefährlichste Tabakkrankheit, den Blauschimmel, von dem im Sommer vorigen Jahres weite Tabakanbaugebiete Westdeutschlands befallen waren. Die Krankheit war von der Bundesanstalt für Tabakforschung in Forchheim (Württemberg) ausgegangen, wo im Auftrag der Bonner Regierung umfangreiche Experimente mit dem gefährlichen Pilz angestellt wurden ...

  • Entwicklung wie nie zuvor

    Als 1948 unter dem heutigen Direktor, Prof. Wattenberg, mit dem Neuaufbau begonnen wurde, geschah das mit der Zielsetzung, ein Institut zu entwickeln, das dem naturwissenschaftlichen Bedürfnis der Menschen im 20. Jahrhundert Rechnung tragen und das Interesse an der Astronomie in breitesten Schichten der Bevölkerung wecken sollte ...

  • Bodo Bockenauer nach guter Kür Achter

    Giletti (Frankreich) Europameister vor Calmat (Frankreich) und Schnelldorfer (Westdeutschland)

    Das offizielle Endergebnis, das erst spät in der Nacht zum Sonnabend ermittelt wurde, ergab, daß sich Bodo Bockenauer bei den Eiskunstlauf-Europameisterschaften in Westberlin mit einer guten Kür gegenüber der Pflicht um zwei Plätze verbessert hatte und Achter geworden war. Im Vorjahr hatte er sich mit dem 15 ...

  • Das„0"und Klingenthal

    Klingenthal, 28. Januar

    wenn in Klingenthai verständlicherweise auch Zeiten,. Weiten und Noten in diesen Stunden im Mittelpunkt aller Debatten stehen - der Erfolg des Berliner Eiskunstlaufpaares Senf'Göbel bei den Europameisterschaften im Westberliner Sportpalast hat auf den Höhen des Erzgebirges nicht weniger Freude ausgelöst als in Berlin oder Rostock ...

  • Volkssternwarte mit Tradition

    Die Zeiten, in denen die Menschen dem Ereignis einer Sonnenfinsternis mit panischem Schrecken entgegensahen, gehören längst der Vergangenheit an. Heute weiß jedes Schulkind, daß die sich verdunkelnde Sonne weder — wie in der alten chinesischen Mythologie — von einem Drachen gefressen wird, noch — wie aus einem Aufruf zur Regierungszeit Kaiser Maximilians hervorgeht — angeblich schädliche Strahlen aussendet ...

  • -Targis, Pro/. Edwin Gehring Berlin-Nikolass „Prawda": Liquidierung der bürgerlichen Freiheiten

    „Die Anfrechterhaltung des Besatzungsrerimes in Westberlin und die Verwandlung der Stadt in einen Schauplatz des kalten Krieges als Vorbereitung auf einen heißen Krieg sind von der Liquidierung der bürgerlichen Freiheiten begleitet." Dies erklart die „Prawda" am Freitag in einem Kommentar, in dem sie sich mit den Anschlägen der Frontstadtpolitiker auf die fortschrittliche Zeitung „Die Wahrheit" befaßt ...

  • 15 Jahre Weltgewerkschaftsbund

    Am 31. Januar, 14 Uhr, wird die Foto- Ausstellung „15 Jahre Weltgewerkschaftsbund" in der Staatsbibliothek, Unter den Linden 8, eröffnet Die Ausstellung dauert bis zum 12. Februar-und ist vom Montag bis Sonnabend von 10 bis 20 Uhr, sonntags von 13 bis 20 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Die Ausstellung ...

  • Berlins Auge ins Weltall

    Archenhold-Sternwarte Treptow in Erwartung der Sonnenfinsternis im Februar über den Ausbau zum astronomischen Garten

    Am Morgen des 15. Februar werden — ein strahlend blauer Winterhimmel vorausgesetzt — die Berliner ein interessantes astronomisches Ereignis beobachten können. Zum letzten Mal war es vor etwa zwei Jahren sichtbar. Pünklich um 7.48 Uhr am 15. Februar beginnt der Mond sich vor die Sonne zu schieben, um diese schließlich bis zu 88 Prozent zu verdecken ...

  • Lehrstätte der Jugend

    Unter Prof. Wattenberg und seinen drei hauptamtlichen und vier freiwilligen Mitarbeitern hat die Archenhold-Sternwarte in den letzten Jahren außerordentliche Popularität erlangt. Ein Beweis dafür sind die 949 astronomischen Veranstaltungen, die allein 1960 vor über 24 000 Besuchern stattfanden. Einer ...

  • ISU-Präsident Koch: „Technisch sehr gut'

    Auf Einladung des Deutschen Eislaufverbandes der DDR weilte ISU-Präsident Dr. James Koch (Schweiz) am Freitag im demokratischen Berlin, wo er auch Gast des NOK war. Dr. Koch bezeichnete die Werner-Seelenbinder-Halle als „technisch sehr gut" und „durchaus für internationale. Meisterschaften der ISU geeignet" ...

  • Protestversammlung gegen Bundeswehrwerbung

    Eine Protestversammlung gegen die gesetzwidrige Werbeaktion für die Bonner Bundeswehr durch den Westberliner Lehrer Funk in Schöneberg will die SED- Kreisleitung dieses Bezirkes am 6. Februar in der Aula der Schule am Maybachplatz durchführen. Sie wendet sich in einem Schreiben an den Rektor der Schule, ...

  • Nur 4 : 4 gegen Crimmitschau

    Nur 4 :4 spielte der SC Dynamo Berlin in der letzten Eishockey-Finalrunde in Karl-Marx-Stadt gegen den ASK Crimmitschau. Dynamo Weißwasser schlug den SC Wismut 7-2. — In Rostock spieltet um den 5. bis 8. Platz am Freitag und Sonnabend Einheit Berlin—Motor Karl- Marx-Stadt 8 : 2 und Empor Rostock 7 : 6, Dynamo Rostock-Empor Rostock 5:3 und Motor Karl-Marx-Stadt 13 :1 ...

  • Sie haben Angst!

    Haben denn diese Herrschaften so große Angst vor dem Frieden? Mit dem Frontstadtgeist muß endlich Schluß gemacht werden, und die Demokratie muß wieder zu ihrem Recht kommen. Wir grüßen Sie und bleiben Ihre treuen Leser. Familie Ernst Wiese, Charlottenbura Anklage zurückziehen Ich finde e» unerhört, daß gerade die Zeitung, die als einzige in Westberlin der Bevölkerung tatsächlich die Wahrheit sagt, verfolgt bzw mundtot gemacht werden soll ...

  • „Seien Sie meiner Unterstützung gewiß"

    Anklage gegen die fortschrittliche "Westberliner Zeitung ist verfassungswidrig

    Einen Sturm der Empörung hat die Anklage gegen die fortschrittliche Westberliner Zeitung „Die Wahrheit" ausgelöst. Wie gemeldet, soll der Zeitung am Dienstag der Prozeß gemacht werden, weil sie die Moskauer Erklärung der kommunistischen und Arbeiterparteien und andere offizielle historische Dokumente abgedruckt hat ...

  • 17 neue Leser

    Erste Antwort auf die Schikanen gegen ..Die Wahrheit": Wir haben an einem Tag 17 neue Abonnenten geworben. Kollegen des RAW. Grunewald Meine volle Sympathie Die Zeitung besitzt infolge ihrer realen Berichterstattung weiterhin meine volle Sympathie. Werner Sttewe. N 65, Malplaquetstraße 8 Protest eingelegt Ich habe bereits beim Oberstaatsanwalt Cantor meinen Protest eingelegt und die Einstellung des Verfahrens gefordert ...

  • Wie wird das Wetter?

    Aussiebten für Sonntat, Z9> Januar 1961: Mäßige bis starke Winde um Süd, mittags wolkig bis ;bedeckt und Durchzug eines Niederschlagsgebietes, anfangs als Schnee, der bald • in Regen übergeht. Bei kurzfristiger Glatteisbildung Tageshöchsttemperaturen bis einige Grade über Null ansteigend, Nachts höchstens leichter Frost ...

  • Gemahnt an Vergangenheit

    Wenn „Die Wahrheit" diese bedeutungsvolle Erklärung der Moskauer Beratung der kommunistischen und Arbeiterparteien und den Appell an die Völker der Welt ihren Lesern zugänglich gemacht hat, so Verfolgte sie damit friedliche humanistische Ziele. W,enn man aus diesen Gründen den verantwortlichen Redakteur vor Gericht zerrt, so ist dies eine Maßnahme, die äußerst bedenklich stimmt ...

  • NOTIZEN

    »Der zweite Weg" ist der Titel' eines Stückes, das am Sonntag, 19 Uhr, im Theater der Freundschaft gezeigt werden sollte. Wegen Erkrankung eines Schauspielers findet die Aufführung am 28. Februar, 19.30 Uhr, statt. Karten behalten ihre Gültigkeit. An Stelle „Das tapfere Schneiderlein" wird am Montag, dem 30 ...

  • Ich protestiere!

    Die Wahrheiten, die Sie schreiben, tun einigen Herren im Senat wohl sehr weh. Anders ist mir deren undemokratische Handlungsweise nicht erklärlich. Johannes Emmi er, Tempelhofer Damm 218 beste Gelegenheit zu erfahren, daß „Die Wahrheit" als einzige Westberliner Zeitung sich der Sorgen unserer Mieter zur Frage der Mietpreiserhöhüng annahm ...

  • Karusselldrehmaschinen mit Fernbeobachtungsanlage

    Eine Zweiständer-Karusselldrehmaschine, ausgestattet mit einer Fernbeobachtungsanlage, zu der eine Kamera und ein Bildschirm gehören, stellt der VEB Großdrehmaschinenbau „7. Oktober", Berlin-Weißensee, auf der Leipziger Frühjahrsmesse aus. Die Anregung zum Anbau der Fernbeobachtungsanlage gab dem Berliner Betrieb Chefkonstrukteur Ing ...

  • Kulibins zweiter Sieg

    Alexander Kulibin (UdSSR) gewann am Sonnabend die dritte Etappe der Ägypten-Rundfahrt von Assiut über 135 km nach Minjeh in 3:43:48 st im Spurt aus einer sechsköpfigen pruppe, in der sich als einziger DDR-Fahrer Dieter Wiedemann befand. Der spurtschnelle sowjetische Fahrer wiederholte damit seinen Sieg vom Vortag und wurde zugleich' neuer Träger des Gelben Trikots ...

  • Dienstleistungen werden erweitert

    Der Dienstleistungsbetrieb „VEB Hausglanz" im Stadtbezirk Mitte will in diesem Jahr zwölf weitere Reparaturannahmestellen neu einrichten. Dadurch sollen die bisher 15 verschiedenen Dienstleistungsarten auf 33 erhöht werden. So wird noch im I. Quartal ein Verleih für Tisch- und Bettwäsche sowie Geschirr ...

  • Prof. Fritz Linder verläßt Westberlin

    Der Direktor der Chirurgischen Universitäts-Klinik des Westberliner Westend-Krankenhauses beabsichtigt, die Frontstadt zu verlassen und nach West- * deutschland überzusiedeln. Dem bekannten Chirurgen und Herzspezialisten ist die Leitung der 1. Wiener Universitätsklinik und die Leitung der Universitätsklinik Heidelberg angetragen worden ...

  • MITTEILUNGEN DER PARTEI

    31. Januar Bezirksleitung: 16 Uhr Vortrag „Ohne technisch-ökonomische Kennziffern keine exakte Führungstätigkeit der Parteiorganisationen im Kampf um das Weltniveau" im VEB Berliner Glühlampenwerk, Kleiner Kultursaal, Berlin O 17, Warschauer Platz 9 bis 10. •- Lektor: Genosse Alexander Schulze, Assistent an der Hochschule für Ökonomie ...

  • Meinungsfreiheit

    Das Recht auf freie Meinungsäußerung steht in der Verfassung. Ich stehe nach wie vor zu meiner Zeitung, denn sie ist die einzige in Westberlin, die auch die Interessen des Mittelstandes Vertritt- Dachdeckermeister Fuchs, Wittenau, Tornower Weg 29

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VdgB-Vorschlag an Bauernverband Walter Ulbricht bei Wintersportlern Prof. Steenbeck, Jena: Wir geben allen Mut zum ehrlichen Gespräch Prof. Grobe, Hamburg: 10 Jahre Gottesfrieden — ein wichtiger Vorschlag Prof. Lüdtke, München: Nur wer für Frieden ist, ist Christ Bonn solidarisiert sich mit Algerienkrieg Neues aus der Industrie der DDR Vier Lessing-Preise verliehen Nationales Forum über die Lebensfrage in Deutschland Mörder Bechtel in Westdeutschland WGB-Exekutivkomitee tagt in Berlin Von Q bis Q
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