14. Dez.

Ausgabe vom 17.01.1960

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  • Jahrestag eines bedeutenden Gesetzes

    Interview mit Hermann Matern

    FRAGE: Wie schätzen Sie dt« EnttmdM lung der örtli&ien Volksvertretungen seit Annahme des Gesetzes, über die'örtlichen Organe der Staatsmacht vom 17. Januar 1957 ein? ANTWORT: Im Gesetz über die örtlichen Organe der Staatsmacht sind, die Erfahrungen der örtlichen Volks-» Vertretungen im Kampf um die Schaffung der Grundlagen des Sozialismus verallgemeinert Es bildet die Grund» läge, auf der sich die örtlichen Volks- ...

  • Bonn ist dran

    Solange der kalte Krieg florierte und auch in. Amerika die aggressivsten Militaristen noch die Oberhand hatten, wurde die besondere Qualität des deutschen Militarismus im Westen meistens nicht beachtet. Sie wurde durch die Schneedecke des kalten Krieges gewissermaßen nivelliert. Diese Schneedecke sackt jetzt zusammen ...

  • 63000 übersiedelten in die DDR

    Bilanz eines Jahres / Adenauer-Staat bietet keine Existenzsicherheit

    Berlin (ND). Immer mehr Menschen kehren dem Adenauer-Staat den Rücken. Im Jahre 1959 sind 63 076 Obersiedler aus Westdeutschland in die DDR gekommen, das sind 17 Prozent mehr als 1958. Darunter befinden sich 41 585 Rückkehrer und 21 491 westdeutsche Bürger, die erstmalig in die DDR umgesiedelt sind. Die Anzahl der Zuzüge westdeutscher Bürger hat sich gegenüber 1958 fast verdoppelt ...

  • jVölkerfreundsdiaft" im neuen Hafen

    FDGB-Urlauberschiff in Rostock herzlich willkommen geheißen

    Rostock (ADN/ND). Das FDGB-Urlauberschiff "„Völkerfreundschaft", das am Vortage als erstes Hochseeschiff int neuen Rostocker Überseehafen festmachte, wurde am Sonnabend vom Vorsitzenden' des FDGB-Bundesvorstandes, HerbertWarnke, in der DDR herzlich willkommen geheißen. 'Über 100 Journalisten des In- ...

  • Jugend hilft Flora und Jolanthe

    Güstrow (ND/ADN). Etwa 300 junge Viehzüchter aus allen Teilen der DDR trafen sich am Freitag in Güstrow zu einer dreitägigen Konferenz, zu der der Zentralrat der FDJ eingeladen hatte'. Die jungen Genossenschaftsbauern und Landarbeiter beraten darüber, wie die Landjugend helfen kann, die Forderungen des 7 ...

  • KPD: Einigen wir uns für das Leben

    »In der Bundesrepublik stehen die Taten der Atomrüstung^ in krassem Widerspruch zu den Friedensbeteuerungen Adenauers. Die Sowjetunion aber hat erineut bewiesen, daß in ihrer Politik Worte und Taten völlig übereinstimmen", heißt es in einer Erklärung des Zentralkomitees der KPD. „Einigen wir uns für das Leben, für den Frieden ...

  • Chruschtschow sucht Weg zum Frieden

    Der indische Ministerpräsident Nehru bezeichnete Nikita Chruschtschow auf dem Parteitag der Kongreßpartei als „einen Menschen, der sorgfältig einen Weg zum Frieden sucht". Konni Z i 11 i a c u s , Labourabgeordneter „Der 14. Januar wird in unserem Gedächtnis als der Tag eines der größten Ereignisse unserer Zeit eingehen ...

  • Heinrich Rau: Beweis für kühne Friedenspolitik

    „Dieser Beschluß ist ein praktischer Schritt zu der von Chruschtschow vor den Vereinten Nationen vorgeschlagenen allgemeinen und vollständigen Abrüstung. Dieser Schritt ist eine Tat für die bevorstehende Gipfelkonferenz." Die' Beendigung der atomaren Aufrüstung der Bundeswehr und eine Zustimmung Bonns zum Acht-Punkte-Vorschlag der Volkskammer für die friedliche Entwicklung in Deutschland würden immer dringlicher ...

  • Eines der größten Ereignisse unserer Zeit

    Völker stimmen neuem sowjetischem Friedensschritt zu

    Berlin (ADN/ND). Der historische Beschluß des Obersten Sowjets der UdSSR, die sowjetischen Streitkräfte um 1,2 Millionen Mann zu reduzieren, steht weiterhin im Mittelpunkt des Weltinteresses. Hervorragende Staatsmänner und Politiker würdigen den Schritt der Sowjetunion als eines der größten Ereignisse unserer* Zeit ...

  • Festakt in Warschau

    Friedrich Ebert überbrachte Gruße

    Warschau (ADN-Korr./ND). 3090 Warschauer nahmen am Sonnabend an einer Festveranstaltung im Kongreßsaal des Kulturpalastes anläßlich des 15. Jahrestages der Befreiung der polnischen Hauptstadt teil. Die Festansprache hielt Oberbürgermeister Dworakowski. * Im Namen der Bevölkerung der Hauptstadt sowie- der Städte und Gemeinden der DDR übermittelte Oberbürgermeister Friedrich Ebert Grüße und Glückwünsche ...

  • Heraus zur Kampfdemonstration

    Es spricht: HERMANN MATERN, Mitglied des Politbüros des Zentralkomitees

    Im Geiste Karl Liebknechts und Rosa Luxemburgs: Nieder mit dem Militarismus I Für die Sicherung des Friedens I Für den Sieg des Sozialismus in der Deutschen Demokratischen Republik! zur Gedenkstätte der Sozialisten in Friedrichsfelde

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  • Jahrestag eines bedeutenden Gesetzes

    (Pöitsetzimo von Seite I) ' ■ , mögiieht -es den Bezirks- und Kreistagen, die fortgeschrittensten Erfahrungen und Arbeitsergebnisse einer Volksvertretung auffalle Volksvertretungen ihres Bereiches zu übertragen. ' Der. Ständige Ausschuß hat in den vergangenen Jahren selbst Berichte örtlicher Volksvertretungen über ihre Arbeit entgegengenommen und daraus wichtige ...

  • Friedensaussichten wesentlich besser

    Seitdem sina drei Jahre vergangen. Es ist Indessen nicht gelungen, mit den Westmächten eine Vereinbarung zu erzielen. Es entsteht die Frage: Wie soll es Weitergehen? Unsere Regierung, die schon bisher flie Streitkräfte und den Militäretat von sich aus mehrmals reduziert hat, beschloß eine neue kühne und edle Maßnahme: ihre Streitkräfte unverzüglich erneut stark einzuschränken ...

  • So rüstete die UdSSR ab

    Und je mehr Mittel für das Wettrüsten ausgegeben werden, je mehr Kanonen, Panzer, Raketen und Waffen anderer Art hergestellt werden, desto schwerer drückt die Steuerlast auf die Schultern der Völker. Eine Einstellung des Wettrüstens würde es ermöglichen, zusätzlich große Mittel für den Wohnungsbau, für das Gesundheitsund Bildungswesen, für die Erhöhung der Einkünfte der Werktätigen und für die Hilfeleistung an wirtschaftlich unterentwickelte Länder bereitzustellen ...

  • Da ist Bonn aktiv

    Endlich, mag mancher Saarbrücker gedacht ^iaben, als am Freitag Pollzeisignalö ertönten und., Rollkommandos durch die Straßen brausten, endlich gegen die, Nazis. Doch er hatte sich getäuscht. „Demokratischer Frauenbund" und „Freie Demo« toatische Jugend" stand an den Büros, in denen jetzt die schmutzigen Hände der Schröderschen Schergen Aufrufe gegen die Atomrüstung — für einen Friedensvertrag mit Deutschland aus den Schränken rissen ...

  • Erhard diffamiert Lohnforderungen als „falsch verstandene Freiheit"

    Bonn (ND). Westzonenwirtschaftsminister Erhard bezeichnete in einer Rede im westdeutschen Rundfunk die berechtigten Lohnforderungen der Arbeiter als „falsch verstandene Freiheit, die die innere gesellschaftliche Ordnung sprengen kann". Er erklärte, „die überzogenen Forderungen der Gewerkschaften" seien eine Folge „der Überbeschäftigung" und ließ durchblicken, den Gewerkschaften würde es nicht gelingen, „den Augenblick für sich zu nutzen" ...

  • Wettrüsten gefährlicher denn je

    Es ist an der Zeit, vom Gerede von der Abrüstung zu ihrer praktischen Verwirklichung überzugehen! Nur in diesem Falle wird man real die große Aufgabe erfüllen können, für deren Lösung die Vertreter aller Staaten auf der kürzlich beendeten Tagung der Vollversammlung der Organisation der Vereinten Nationen ...

  • Antisowjethetze und Aufrüstung

    Jeder Bürger wird 1960 um einen Monatsverdienst für Rüstung beraubt

    Von unserem Bonner Korrespondenten Harrt Czepuck Bonn. Mit einer verstärkten antisowjetischen Pressekampagne beantwortete Bonn am Samstag den Beschluß des Obersten Sowjets, die Streitkräfte der UdSSR um 1,2 Millionen Soldaten zu verringern. In allen offiziellen Blättern wird — die einheitliche Sprachregelung nicht verleugnend — von „neuen sowjetischen Drohungen" gesprochen, denen man entgegentreten müjsse ...

  • Alle Anstrengungen für Sicherung des Friedens

    Der Appell des Obersten Sowjets der UdSSR an die Parlamente and Regierungen aller Staaten der-Welt hat folgenden Wortlaut: „Der Oberste Sowjet der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken hat beschlossen, sich in einer außerordentlich wichtigen Frage, die Sie Interessen der ganzen' Menschheit berührt, an die Parlamente und Regierungen aller Staaten der Welt zu wenden ...

  • Aufrüstung Bonns — Bedrohung der Welt

    Westdeutschland wird aufgerüstet und mit Atom- und Raketenwaffen ausgestattet, was schwere Folgen für deft Frieden in Europa und in der ganzen Welt nach sich ziehen kann. In verschiedenen Ländern wird weiterhin offen zur Durchführung der längst bankrott gegangenen Politik der Stärke aufgerufen. All das macht es notwendig, daß jene, die die Völker wirklich vor den Schrecken eines neuen Krieges bewahren wollen, in ihren Bemühungen um ein Abrüstungsabkommen nicht nachlassen ...

  • Emil Beck gefesselt vor Gericht gezerrt

    Serie von Gesinnungsprozessen im Lüneburger Landgericht wurde fortgesetzt / Mutiges Bekenntnis des angeklagten Patrioten

    Lüneburg (ADN). Wie ein Schwerverbrecher in Handschellen gefesselt, wurde am Freitag der 33jährige Maschinenschlosser Emil Beck aus Eßlingen in Württemberg in den Gerichtssaal det Politischen Strafkammer des Landgerichts Lüneburg geführt, um dort in einem mehrtägigen Prozeß abgeurteilt zu werden. Erst nachdem er in der Anklagebank eingeschlossen war; wurden Emil Beck die unwürdigen Eisen von den Handgelenken genommen ...

  • Prof. Dr. Boenheim 70 Jahre

    Berlin (ND). Das Zentralkomitee übermittelte Genossen Prof. Dr. Felix Boenheim anläßlich seines 70. Geburtstages ein von Walter Ulbricht unterzeichnetes Glückwunschschreiben, in dem die großen Verdiensie des Gelehrten gewürdigt werden. Prof. Dr. Boenheim nahm schon als junger Arzt aktiven Anteil am Kampf der Arbeiterklasse gegen Krieg und Faschismus ...

  • Wir fragen Atombomben-Strauß:

    Sind nicht Ihre Kumpane Schröder, Oberländer, Globke, diese notorischen Faschisten und Antisemiten, Führer Ihrer Partei, der Adenauer-CDU? Ist Eberhard Taubert, Goebbels-Spezialist für Antikommunismus und Antisemitismus, nicht der von Ihnen eingesetzte Leiter des Bonner Amtes für psychologische Kriegführung? "* Als die Hitler-Faschisten den Reichstag anbrannten, beschuldigten sie die Kommunisten ...

  • Prof. Dr. Hagemann 60 Jahre

    Münster (ND). Der mutige Kämpfer gegen die Bonner Atomrüstuntf und für eine Verständigung der Deutschen, Prof. Dr. Walter Hagemann, beging am Sonnabend seinen 60. Geburtstag. Sein konsequentes Auftreten gegen den von Adenauer und Strauß geplanten Atomtod erregte die Wut der kalten Krieger in Bonn. Mit allen Mitteln versuchten sie, den fortschrittlichen Wissenschaftler zu diffamieren und ihn seiner Existenz zu berauben ...

  • Was redet Bonns Kriegsminister in Lissabon?

    „Der Beitrag der Bundesrepublik zur NATO muß so groß wie möglich, die NATO-Streitkräfte müssen sehr stark und wirkungsvoll sein!" Strauß predigt und forciert die Aufrüstung! Das deutsche Volk will Freiheit vor der Furcht eines Atomkrieges! Die ganze Welt erklärt Bonn für das Zentrum des Faschismus und ...

  • NEUES DEUTSCHLAND

    DAS REDAKTIONSKOLLEGIUM: Hermann Axen, Chefredakteur; Georg* Hansen,- Dr. Günter Kertzsdjer, Irtellvr Chefredakteure; Eberhard Heinrich, Redaktiönssekretär; Walter Florath, Dr. Rolf .Gutermuth, Willi Köhler, Karl-Ernst ■ Keuterv Ingo Sdpt

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  • Vom neuen Elan der Sachsenwerker

    Die Parteiorganisation im VEB Sachsen werk Niedersedlitz zog Schlußfolgerungen aus der Kritik des 6. Plenums

    Die Brigaden der sozialistischen Arbeit haben sich quantitativ und qualitativ rasch entwickelt. Waren es im Juni 18 Brigaden, so sind es am Ende des Jahres 82 Brigaden, zu denen 1132 Arbeiter und damit 31 Prozent der Belegschaft gehören., Die neue Atmosphäre drückt sich auch in dem Anwachsen der Zahl der Verbesserungsvorschläge aus ...

  • MEINUNGEN

    Fritz Ludwig, Radialbohrer, Held der Arbeit, LEW Hennigsdorf: Entwurf für eine Verordnung zur Neuererbewegung? - Kenne ich nicht. Ich kann mich überhaupt nicht entsinnen, daß in dsr letzten Zeit die Neuerer in unserem Betneb zusammengefaßt und mit ihnen wichtige Fragen der Entwicklung des Betriebes und der Neuererbewegung behandelt wurden ...

  • Was soll verändert werden?

    Wir möchten mit aller Deutlichkeit hervorheben: Der Entwurf der Neuererverordnung ist ein beachtlicher Schritt na«h vorn. Niemand macht den Mitarbeitern des Amtes für Erfindungs- und Patentwesen das Verdienst streitig, gemeinsam mit den Kollegen aus den verschiedenen Institutionen in den Arbeitsgruppen eine große Arbeit geleistet zu haben ...

  • Gesetzemacher im Kopfstand

    Kann eine neue Verordnung für die Neuererbewegung ohne die Neuerer entstehen?

    wer auf dem Kopf steht, wird keine guten Gesetze machen. In einer solchen Lage aber befinden sich (zugegeben: unfreiwillig) die Mitarbeiter des Amtes für Erfindungs- und Patentwesen unserer Republik, die seit nahezu eineinhalb Jahren am Entwurf einer Verordnung für die Neuererbewegung arbeiten. Wie dringend ...

  • Die ersten Öltanks bei Schwedt

    In diesem Jahr 30 Millionen DM für Erdölverarbeitungswerk Schwedt (ADN). Die ersten neun großen aus werden in diesem Jahr acht Kilo- Öltanks werden in diesem Jahr auf dem meter Gleise verlegt und zehn Baracken Gelände des künftigen Erdölverarbei- aufgestellt. Auf dem Baugelände enttungswerkes bei Schwedt an der Oder er- stehen ein Heizhaus und eine 135 Meter richtet ...

  • 150 000 Vorschläge mehr

    Ein Blick auf die Bilanz des Erfindungs- und Vorschlagswesens in den ersten neun Monaten des Jahres 1959 macht deutlich, worum es bei der neuen Verordnung vor allem gehen muß: Den Widerspruch zwischen der sich immer erfolgreicher entwickelnden Neuererbewegung und den zurückbleibenden Methoden der Leitung, Organisation und Verbreitung der neuen Arbeitsmethoden zu lösen ...

  • Neuerer wissen von nichts

    Weshalb ist dann, bei so gründlicher Vorarbeit, vom Kopfstand der Gesetzmacher die Rede? Weil bis zum heutigen Tage der Gesetzentwurl der großen Armee der Neuerer und Arbeitererfinder unserer Republik noch nicht bekannt ist. Mit Ausnahme des Verdienten Erfinders Fritz Piskurek aus dem VEB Berliner Metallhütten- ...

  • „Neues Deutschland" lädt ein:

    Den Leiter der Abteilung Wirtschaft beim Bundesvorstand des FDGB, Nationalpreisträger Rudi R u b b e I ; den Vorsitzenden des Zentralen Neuereraktivs beim Bundesvorstand des FDGB, Nationalpreisträger Siegfried B o w e n s ; den Vizepräsidenten des Amtes für Patent- und Erfindungswesen der DDR, Werner N e s k e ; den Sekretär der Zentralleitung der Kammer der Technik, Dr ...

  • Zehn Jalire VEB Jenapharm

    „Banner der Arbeit" für sozialistische Arbeitsgemeinschaft

    Jena (ND). Der Stellvertreter des Ministerpräsidenten und Minister für Gesundheitswesen der DDR, Max Sefrin, zeichnete am Freitagabend auf einer Fest- 'veranstaltung anläßlich des 10jährigen Bestehens des VEB Jenapharm die sozialistische Arbeitsgemeinschaft „Vitamin B 12" mit dem Orden „Banner der Arbeit" aus ...

  • „Steckenpferd" macht wieder mit

    Dresden (ADN). Die Belegschaft des VEB „Steckenpferd" in Dresden-Radebeul hat beschlossen, dem Aufruf der Dessauer Waggonbauer zur Weiterführung der „Steckenpferd"-Bewegung im Jahre 1960 zu folgen. Die Werktätigen, von denen die Initiative zu der nachvihrem Betrieb benannten bedeutsamen Aktion ausgegangen war, wollen in diesem Jahr zusätzliche Exporte in Höhe von mindestens 250 000 DM liefern ...

  • Das hören die Waggonbauer gern

    Leipzig (ADN). Dem Aufruf der Dessauer Waggonbauer, in diesem Jahr in der „Steckenpferd"-Bewegung zusätzlich Exportgüter im Werte von mindestens 300 .Millionen DM zur Verfügung zu stellen, haben sich die Werktätigen der volkseigenen Leipziger Pianofortefabfik in Böhlitz-Ehrenberg angeschlossen. Sie werden "zusätzlich 70 Pianos im Gesamtwert von 100 000 DM exportieren ...

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  • Zwei, die sich gut verstehen

    Lebendiger Kulturaustausch zwischen Rostock und Bremen

    Wollten wir ausschließlich über die „Ariodante"-Auff ührung • schreiben, die das Theater der Freien Hansestadt Bremen am 11. Januar in Rostock zeigte, so könnte der Leser unserer Zeitung mit Recht darauf hinweisen, daß wir schon anläßlich der Händel-Festtage in Göttingen Inszenierung und musikalische Qualität gewürdigt haben („ND" vom 23 ...

  • Vor dem Jubiläum der blauen Schwerter

    Einige hundert Meißner Einwohner nahmen am Freitagabend an einem Forum teil, bei dem der Stellvertreter des Ministers für Kultur, Genosse Prof. Fischner» im Auftrage der Regierungskommiision zur Vorbereitung der Feiern zum, 250, Gründungstag der weltbekannten Meißner Porzellanmanufaktur das Programm, de? Festtage erläuterte ...

  • Arnold Zweig: Epochale Wendung

    Mit geradezu feierlichen Worten fühlt man sich genötigt, das Ereignis zu erörtern, dem wir beiwohnen 'durften, als Nikita Chruschtschow seine Botschaft an den Obersten Sowjet richtete: die Sowjetarmee um 1200 000 Mann zu verringern. Nicht Abrüstung wird hier eingeleitet, sondern das Ende einer Weltepoche, in der die Menschen einander in Massen ermordeten, statt sich über das Für und Wider ihrer Gegensätze mit Worten und Gründen auszusprechen ...

  • Als Anfragen erfolglos blieben .. •

    Im Kampf um hohe Produktionsergebnisse finden wir durch das kollektive Handeln, durch unser geschlossenes und entschlossenes Auftreten die Kraft, um all denen, die bewußt oder unbewußt die Entwicklung der Brigade und den Produktionsprozeß hemmen, einen Strich durch die Rechnung zu machen. Kurze Zeit nachdem wif den Kampf um den Titel „Brigade der sozialistischen Arbeit" aufgenommen hatten, war plötzlich keine Arbeit mehr da ...

  • Darum in die Partei

    Die Arbeiterklasse kann ihre Macht nur verwirklichen und ausüben, wenn an ihrer Spitze eine marxistische Partei steht. Im Kampf um den Titel „Brigade der sozialistischen Arbeit" festigt sich der Zusammenschluß der parteilosen Arbeiter um die Partei* Im Kampf um die Erfüllung unseres Produktionsplans, ...

  • Der Geiger Igor Besrodny bezauberte len Variationen in einem anderen

    Igor Besrodny, ein junger, aber in seiner Heimat und im Ausland schon mit viel Lorbeeren bedachter sowjetischer Geiger, weilte nach fast zehn Jahren wieder bei uns. Im „Theater der Freundschaft" gab Igor Besrodny aus Moskau eine „Stunde der Musik" mit bewährten Violinwerken vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart ...

  • Charlotte Küter 60 Jahre

    Berlin (ADN/ND). Der Präsident der Volkskammer, Dr. Johannes Dieckmann» beglückwünschte die Schauspielerin Charlotte Küter, die seit 1949 der Volkskammer angehört, zu- ihrem 60. Geburtstag „Es ist mir ein herzliches Bedürfnis* — schreibt Dr. Dieckmann —, „Ihnen, de* großen Künstlerin und mutigen Vor^ ...

  • So nutzen wir unsere Macht

    den Egoismus und die Selbstsucht zu überwinden, jene alte Lebensgewohnheit: „Die Hauptsache, meine Lohntüte stimmt, was gehen mich die anderen an." Hier und da, nicht-einmal selten, führte auch diese Einstellung "zu guten Einzelleistungen an der Maschine. Aber diese Haltung trug nicht dazu bei, neue Kräfte hervorzubringen ...

  • DEFA-Filme im englischen Fernsehen

    London (ADN-Korr.). Alle privaten englischen Fernsehprogramme wolleg ihren Zuschauern am 18. Januar Auszüge aus den DEFA-Dokumentarfilmen «DtJ und mancher Kamerad", „Urlaub auf SylV< und „Unternehmen Teutonenschwert" zeigen. Die Filme weisen nqch, daß Faschisten wje der ehemalige Nazi- und heutige NATO-General Speidel oder der „Henker von Warschau", Reinefarth, in West? deutschend wieder zu Amt und Würden gekommen sind ...

  • ns

    darunter auch Wirtschaftsfunktionäre, für diese Arbeitsweise zu gewinnen suchen. Eine unserer Verpflichtungen im Kampf um den Tite'l ist, im Zirkel junger Sozialisten politisch-ideologische Klarheit und Kenntnisse in den wichtigsten Fragen des Marxismus-Leninismus und der wissenschaftlichen Weltanschauung der Arbeiterklasse, des dialektischen Und historischen Materialismus, zu gewinnen ...

  • DER MA ULHELD /

    Der Herr Senator Lipschitz schlägt die Kommunisten ohne Hilfe der Faschisten und er schlägt die' Faschisten ohne Hilfe der Kommunisten —• so stark ist der Lipschitz, denn er ist ein Lippenschütz, « ein Schütze der Lippe, mit anderen Worten: ein Maulheld. Er hat nur einen Fehler, er hat ein kurzes Gedächtnis ...

  • Gegenseitig helfen ~» auch Maßstab bei der Prämie

    Wir nutzen unsere Macht und festigen sie, indem wir bei der Prämiierung in unserer Brigade nicht nur die fachliche, sondern auch die gesellschaftliche Arbeit bewerten- Bisher haben wir uns damit zufriedengegeben, daß nur die gute Leistung an der Maschine bewertet wird. Jetzt sind wir soweit, daß wir ...

  • Waffen aus dej>Hand

    Für uns Deutsche ist Chruschtschows Rede Glück und Alarm. Glück — weil die Sowjetunion sich selbst ehrt, indem sie die Vernunft ehrt, auch diesmal: weil die Sowjetunion mit der gewaltigen Verringerung des Heeres vorangeht, ihren früheren Vorschlag auf totale Abrüstung aufrechterhält und ihre Kraft und Macht -unbeirrt und beispielhaft dafür verwendet, die Auslöschung ganzer Völker in einem Atomkriee zu verhindern ...

  • III. Berufspädagogischer Kongreß beendet

    Leipzig (ND). Der III. Berufspädagogische Kongreß wurde am Freitag mit dem Schlußwort des Kandidaten des Politbüros Genossen Kurt Hager beendet. Prof. Hager erteilte fest: „Es war ein Kongreß des friedlichen Schaffens und Lernens, ein Kongreß, der Ideen vertritt, die das Leben des Volkes reicher und vollkommener machen ...

  • Taten ->» nicht Geschwätz

    Alles das ist möglich geworden, weil immer mehr Kollegen unserer Brigade begreifen, daß unsere Macht nicht auf leeren Reden, sondern auf Taten für den Sozialismus beruht. Überall erweist sich, Welche Kraft im gemeinsamen Handeln steckt, und unser Bestreben ist es, diese Kraft nicht nur zu verdoppeln, ...

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  • Die besten Freunde von Flora und Jolanthe

    Junge Viehzüchter beraten in Güstrow / Ein dankbares Aufgabengebiet der Jugend

    Gustrow (ND). Auf die neuen Vorschläge, die Genosse Chruschtschow dem Obersten Sowjet unterbreitete, antworteten 3Q0 junge Viehzüchter der DDR mt ihrer sm Freitag begonnenen dreitägigen Beratung in Güstrow mit vorbildlichen, Verpflichtungen, Innerhalb vpp zwei Jahren sollen 30Q0Q Mädchen und Jun. gen für die Viehzuchtbrigaden der landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften gewonnen werden ...

  • Golßener Elan auch in Berlin

    Kommunique der 11. Tagung der Bezirksleitung Groß-Berlin der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands

    Am 15. und 16. Januar 1960 fand die 11. Tagung der Bezirksleitung Groß- Berlin. der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands statt. Die Tagung war der Auswertung des 7. Plenums des Zentralkomitees und der Vorbereitung der Parteiwahlen gewidmet. An ihren Beratungen nahmen als Gäste Genossenschaftsbauern, ...

  • Der Traktor ist schneller

    Hinzu kommt: 50 Prozent aller Arbeiten sind in der Landwirtschaft bekanntlich Transportarbeiten. Um eine Tonne Last einen Kilometer weit zu transportieren, brauchst du mit den Pferden acht Minuten, mit Kühen oder Ochsen das Doppelte an Zeit.j Der Traktor schafft das schneller und leichter. Eine Kuh, die nicht zu ziehen braucht, gibt mehr Milch ...

  • Die Mißgeburt von Granskevitz

    M as ländliche Bauwesen ist ein gan? *J delikates Problem. Schon seit Jahren werden die Pläne schlecht erfüllt. Würden sieh einmal der Minister für Landund Forstwirtschaft, Hans Reichelt, und der Minister für Bauwesen, Ernst Scholz, sowie die Verantwortlichen aus den Räten der Bezirke zusammensetzen ...

  • MilQolsienenitidjesewitwtlan / Mit Golsiener und Jesewitier Elan /

    Sellendorf er Einzelbauern machen mit

    Seilendorf gehört zum Produktions» gebiet der LPG Golßen. Der Golßener Elan breitete sich in den Brigaden und Arbeitsgruppen der Genossenschaft schnell aus. Aber noch war in den verschiedenen Gemeinden des Produktionsgebietes Golßen der Golßener Plan nicht zur Sache aller Einwohner geworden. Deshalb ergriff der Ortsausschuß der Nationalen Front Sellendorf die Initiative und beriet mit den Genossenschaftsbauern am 15, Ja» nuar einen Plan zur Verwirklichung der Aufgaben der 7 ...

  • Futterreserve wird angelegt

    Die Parteiorganisation der LPG in Penzlin, Kreis Waren, hat ein Programm zur raschen Entwicklung der Viehbestände ausgearbeitet. Durch die Aufzucht sämtlicher weiblicher Kälber der LPG und durch Zukauf weiblicher Tiere wird in diesem Jahr der Rinderbestand von 852 auf 1332 Stück erhöht. Damit schaffen wir die Voraussetzung, daß 1963 schon 42 Kühe je 100 ha gehalten werden ...

  • Ende 1960 vier Ollenställe

    Gera (ADN). Mit dem gleichen Elan wie die Golßener Genossenschaftsbauern gehen die Mitglieder der rund 890 ha großen LPG „Karl Marx" in Brahmenau, Landkreis Gera, an die Aufgaben des Jahres 1960. Sie setzen sich das Ziel, die im Plan vorgesehenen 150 kg Schweine^ fleisch je Hektar zu Überbieten. Im Laufe des Jahres soll der Schweinebestand von 976 Tieren, darunter 166 Zuchtsauen, auf 1236 Tiere erhöht werden ...

  • Von Horst Herold

    bleiben, wo sie sind. Stimmt! Aber auch die Kulturen? Jetzt bist du gezwungen, dort anzubauen, wo du dein Land hast. In der LPG kann man die Schläge zusammenlegen, kann für Ackerland den günstigsten Standort wählen. Günstigster Standort aber beißt Möglichkeiten zur Produktionssteigerung, stimmt's?" „Da hast du recht", stimmt Gerhard Weickert zu ...

  • In acht Monaten fette Schweine

    Rostock (ND). Der im „ND" vom 10. Januar veröffentlichte Plan der LPG „Florian Geyer" in Golßen hat auch die Genossenschaftsbauern der LPG „Karl Marx" in Kuhlrade, Kreis Ribnitz-Damgarten, angeregt, sich einen Fahrplan ihrer LPG für das Jahr 1960 zu erarbeiten. ' * Planziffern des Vorschlag der Kreises ...

  • Mit 4,11 dz Getreide 1 dz Fleisch

    Die 7. Tagung des. ZK hat wertvolle Anregungen gegeben, wie wir Viehpfleger der sozialistischen Landwirtschaft die Aufgaben des Siebenjahrplanes verwirklichen und überbieten können, Die Reserven liegen, zum größten Teil in der Steigerung der Hektarerträge, Die Königin der Futterpflanzen, die Luzerne, Wird vom Silomais weit überflügelt ...

  • Wer hat die hesten*Argumente?

    Ein Aprilmorgen 1958 in Waltersdorf an ider Lausche, 400 Meter über dem Meeresspiegel. Gespannte Neugier bei den Bauern. Eine Brigade Agitatoren aus Zittau ist eingetroffen. Zum Hof des Meisterbauern Gerhard Weickert «stapft der 1. Kreissekretär der Partei, Genosse Werner Eidner. Gerhard Weickerts Wort hat Gewicht im Dorf ...

  • Macht der Sozialismus am Berg halt?

    Die Arbeiterklasse im Kreis Zittau hat In jüngster Vergangenheit viel von sich reden gemacht. Solche hervorragenden Neuerer, wie Frida Hockauf, Günter Christoph, Meister Hohlfeld oder Irmgard Richter, spornten Hunderttausende Werktätige in der ganzen Republik zu neuen Produktionserfolgen an. Die sozialistische Umgestaltung der Landwirtschaft ging in diesem Kreis nur ungenügend voran ...

  • Plan wurde korrigiert

    Seehausen (ADN). Die Mitglieder der LPG „Erich Weinert" aus Ziessau im Kreis Seehausen haben die ihnen vom Rat des Kreises gegebenen Planzahlen korrigiert und »chon in diesem Jahr Kurs auf Weltspitzenleistungen genommen. So wollen lie I960 pro Hektar Nutzfläche 1325 kg Milch produzieren. Gute Voraussetzungen dazu hat die LPG bereits im vergangenen Jahr geschaffen, Sie hielt auf 100 ha 107 Rinder, davon 47 Kühe ...

Seite 7
  • Meinungen

    17. Januar I960/ND/Nr. 17, Seite 7 B Porträt eines Putschisten Auf dem großen Steinpflaster sitzen mit untergeschlagenen Beinen ein paar hundert* meist ärmlich gekleidete Männer und Frauen. Ihre Blicke sind auf den Redner und den tief nach vorn gebeugten Lhalu gerichtet. Stunden verharrt Lhalu, einst Herr und Gebieter über 22 Rittergüter, 13 Viehfarmen und die dazugehörigen Leibeigenen, vor seinen früheren Sklaven und Knechten in dieser Haltung ...

  • England weiß zu

    London. Zur Nazizeit war es schwer, als Deutscher in nichtfaschistischen Ländern 2u leben. Allzusehr war der deutsche Name durch die Untaten des faschistischen Regimes geschändet, inzwischen sind 15 Jahre vergangen. Heute ist es, zumindest in England, schon wieder ebenso peinlich, als Untertan der Adenauer, Strauß, Oberländer und Schröder zu gelten, und man tut als Bürger der DDR gut daran, allerorten nachdrücklich auf seine Staatsbürgerschaft hinzuweisen ...

  • Warum trat Pinay zurück?

    Von Pier;* Durand, Paris J^er französische Wirtschaftsminister Pinaf L^ ist zurückgetreten. Diese Entscheidung des prominenten Politikers beruht nicht auf persönlicher Unzufriedenheit, sondern hat klar erkennbare politische Wurzeln. Pinay, der Ehrenpräsident der »Unabhängigen", gehört zu denen, die seit Jahr und Tag auf die Unterwerfung Frankreichs unter die USA gesetzt hatten ...

  • Portwein, Pelze und Pistole

    Eine kurze Besichtigung des Hauses, das von Lhalus beiden Frauen bewohnt wird, führt uns in die Zimmer des Edelmannes. Die bemerkenswerte Einrichtung eines kleinen Raumes besteht u.a. aus einer Vitrine mit Buddhafiguren, davor ein paar Flaschen echten Portweins und französischen Bordeaux, ein Tisch mit einem Roulette und an den Wänden Plakate mit fast lebensgroßen „Pin-up-girls", wohl aus Hongkong oder Taiwan ...

  • Auf freiem Grund

    Im Prinzip Unterscheiden sich die Ariklägeversammlurigen In Tibet, die zum Teil auch als Massehveränstaltungeri mit bis ZU iOÖOO Teilnehmern durchgeführt Werdet!, nicht von den Bauernversammlungen gegen die Gutsbesitzer in den Hauptgebieten Chinas während der Bodenreform. Sie ersetzen nicht das ordentliche Gericht,-dem sich also auch Lhalu noch zu stellen hat ...

  • Noch zwei Weichselbrücken

    Froge: Auf welche Weise soll das VeN kehrsproblem in Warschau gelöst werden? Antwort: Das ist eine der Hauptaufgaben im Generalplan. Zunächst wird der Wohnungsbau in der Nähe der neuen Industriezentren beschleunigt. Eine spürbare Verbesserung erzielten wir 1959 dadurch, daß wir 37 km Hauptstraßen bauten, zum größten Teil unter Umgehung des Stadtzentrums, darunter die neue zweistöckige Brücke über die Weichsel ...

  • Morgenröte über Tibet (V)

    der konterrevolutionären Kräfte während des Putsches und schließlich als Gefangener der Chinesischen Volksbefreiungsarmee. Doch heute geht es nicht so sehr um seihe konterrevolutionäre Vergangenheit. Hier, auf dem Hof des AdelshaUseS, stehen sich Leibeigene und Herr gegenüber, der Herr allerdings demonstrativ bewacht, die bisherigen Leibeigenen schon" mehr und mehr ihrer Freiheit bewußt ...

  • Drei Vergleiche

    Frage: Welchen Stand hat der NeuauN bau Warschaus heute gegenüber dem Warschau aus der Vorkriegszeit erreicht? Antwort: Wir können heute sagen, daß wir nach diesen schweren Jahren das Warschau von einst in jeder Hinsicht übertroffen haben. Unser größter Erfolg zeigt sich beim Aufbau der .Industrie. Ihre Produktion ist — in vergleichbaren Preisen gemessen •— fünfmal so hoch wie 1938 ...

  • Hauptrichtung: Plattenbauweise

    Frage: wie settt steh eile Industrielle Bauweise in Warschau durch, und wie be* einflußt sie das BaüMmpo und die Baukosten? Antwort: 1959 sind rund 30 Prozent aller Wohnungen industriell in der Großblock- oder Plattenbauweise errichtet worden. Der Tempogewinn ist sehr eindeutig: Gegenüber dem traditionellen Bauen sparen wir bereits die Hälfte Zeit ein ...

  • Porträt eines Putschisten

    Auf dem großen Steinpflaster sitzen mit untergeschlagenen Beinen ein paar hundert* meist ärmlich gekleidete Männer und Frauen. Ihre Blicke sind auf den Redner und den tief nach vorn gebeugten Lhalu gerichtet. Stunden verharrt Lhalu, einst Herr und Gebieter über 22 Rittergüter, 13 Viehfarmen und die dazugehörigen Leibeigenen, vor seinen früheren Sklaven und Knechten in dieser Haltung ...

  • Veränderungen in Ungarns Regierung

    Budapest (ND-Korr.). Der Präsidiälrat der Ungarischen Volksrepublik hat am Freitag Gyula K ä 11 a i, Mitglied des Politbüros des ZK der USAP, zum Ersteh Stellvertreter des Ministerpräsidenten ernannt. Der Präsidialrät schlug ferner der Nationalversammlung Vor, auf ihrer nächsten Sitzung György M a r o s ä n , Mitglied des Politbüros des ZK der ÜSAP, zum Mitglied des Präsidialrates zu wählen ...

  • Gedenken für Karl und Rosa

    Deutsch-polnische Kundgebungen gegen Faschismus und Militarismus

    Frankfurt (Oder)/Warschaü (ADN). Zum Gedenken an die am 15. Januar 1919 von der Reaktion ermordeten deutschen Ar* beiterführer Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg versammelten sich am Sonnabend in der Frankfurter Ernst-Kämieth- Sporthalle mehr als 3000 Einwohner der Oderstadt gemeinsam mit polnischen Gästen Zu einer Kampfkundgebung gegen Faschismus und Krieg ...

  • Lebende Barrikade gegen Kishi

    10 000 Polizisten mußten Japans Premier vor dem Volkszorn schützen

    Tokio (ND/ADN). Zu großen Demonstrationen der Tokioter Bevölkerung kam es am Sönnabendmorgen, als sich der Japanische Ministerpräsident Kishi zum Flugplatz begeben wollte, um zur Unterzeichnung des revidierten amerikanischjapanischen „Sicherheitspaktes" nach Washington zu fliegen. Dieser neue Pakt soll Japan noch mehr als bisher zur Aufmarschbasis für USA-Truppen machen und die Atomrüstung der japanischen Armee sanktionieren ...

  • | Warschau schöner denn je I

    Unser Korrespondent Karl Krahn interviewte Chefarchitekt Ciborowski

    TTJie polnische Bevölkerung wird die •'"' 15. Wiederkehr des 17. Januar, an dem 1945 ihre in Trümmer liegende Hauptstadt den Hitler-Faschisten entrissen wurde, würdig begehen. Die vielen Kränze und Blumen, die seit Tagen an den Ehrenstellen für die polnischen und sowjetischen Opfer niedergelegt werden, ...

  • Krise in Paris verschärft sich

    P*r» (ADN/ND). Nur 48 Stunden nach dem Rücktritt des französischen Wirtschafts- und Finanzministers Piriay hat jetzt auch der Staatssekretär für den Außenhandel, Flechet, sein Amt zur Verfügung gestellt. Da Flechet bereite der dritte Politiker ist, der die Regierung Debre im Laufe von weniger als einem Monat Verlassen hat — noch vor Pinay war der sozialistische Unterrichtsminister Boulloche zurückgetreten *—, hat sich die politische Basis der Regierung rapide verengt ...

  • DDR-Gäste besuchten Betriebe Schanghais

    Schanghai (ADN-Korr.). Die Regierungsdelegation der DDR, die sich bis Montag in Schanghai aufhalten wird, besichtigte am Sonnabend das Dämpfturbinenwerk und das ElektromotöreRWerk in Minghang, einem erst in letzter Zeit entstandenen Ort vor den Toren Schanghais. Auf einem Bankett hatte Heinrich Raü am Freitag die beabsichtigte Unterzeichnung des revidierten „Sicherheitsvertrages" zwischen den USA und Japan als eine Gefahr für die Sicherheit der Völker in Asien und im Fernen Osten verurteilt ...

  • Industriebau, schön bei 1965

    Frage: Wie ist die gegenwärtige Situa-i tlon Warschaus hinsichtlich der Verwirklichung des Generalplanes für den Wieder« aufbau bis 1965? Antwort: Beim Aufbau unserer Industrie haben wir schön heute fast den für 1965 geplanten Stand erreicht. Im Wohnungsbau sind wir mit 31 500 bezogenen Wohnräumen 1959 und 45 ÖOÖ Wohnräumen im Rohzustand gerade auf dem laufenden ...

  • Gericht über den Teufel-Lhalu

    gegen Lhalu: Wacht auf, Verdammte dieser Erde! „Umbringen würden wir dich, wenn die Politik der Partei nicht wäre", ruft ein Redner in äußerster Erregung aus. Die Bewachung des Lhalu rührt sich nicht. Weder der Ankläger, der dicht neben seinem Peiniger steht, noch die anderen würden sich an Lhalu vergreifen ...

  • Beteiligung der UdSSR auch an zweiter Baustufe?

    Kairo (ADN-Korr.). „Die Teilnahme der Sowjetunion an der Zweiten Baustufe des Assuan-Hochdammes liegt in der Kompetenz der beiden beteiligten Regierungen. Wenn Sie meine persönliche Meinung hören wollen, so denke ich, daß diese Frage in Moskau wohlwollend geprüft werden kann." Dies erklärte der sowjetische Minister für den Kraftwerksbau, Nowikow, in einer Pressekonferenz in Kairo ...

  • Vukmanovic bei Chruschtschow

    Moskau (ADN). Der Erste Sekretär des Zentralkomitees der KPdSU, Nikita Chruschtschow, empfing am Sonnabend Svetozar Vukmanovic, Mitglied des Exekutivkomi teesrdet-Zentralkomitees-ctes Bundes der Kommunisten Jugoslawiens und Vorsitzender des Zentralrats des Gewerkschaftsbundes der Föderativen Volksrepublik Jugoslawien, auf dessen Ersuchen und hatte mit ihm eine Aussprache ...

  • Protokoll über kulturelle Zusammenarbeit unterzeichnet

    Moskau (ADN-Korr.). über die kulturelle Zusammenarbeit zwischen der DDR und der UdSSR im Jahre 1960 Wurde am Sonnabend von Botschafter Rudolf Dölling als Vertreter der DDR und Von selten der UdSSR vom Vorsitzenden des Staatlichen Komitees für kulturelle Beziehungen mit dem Ausland, G. A. Shükow. ein Protokoll unterzeichnet ...

  • Weltraum-Konferenz beendet

    Nizza (ADN). Die Beratungen der Weltraumforscher in Nizza haben einen erfolgreichen Abschluß gefunden. Es wurde Verständigung über eine engere internationale Zusammenarbeit bei der Beobachtung künstlicher Erdsatelliten und einen stärkeren gegenseitigen Erfahrungsäustausch erzielt.

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  • Ein doppelt schöner Tag in Oberhof

    Walter Ulbricht und Dr. Johannes Dieckmann zum 10. Male bei den Sportlern aus beiden deutschen Staaten: Vierstundengespräch um Krieg oder Frieden

    Oberhof war an diesem Tag einen Besuch wert. Die reichen Schneefälle der letzten Woche hatten dem Winterkurort im Thüringer Wald ein Winterkleid gegeben, wie es der beste Modeschöpfer schöner nicht hätte schaffen können. Kein Wunder, daß sich die Sportler aus allen Teilen Deutschlands, die den Weg zum Rennsteig gefunden hatten, wie im Paradies fühlten ...

  • Günter Flauger nach dem Lauf Sechster

    Sonnhilde Kallus bei den schwedischen Skispielen über zehn km Achte

    Mit den Laufdisziplinen in Sälen und der nordischen Kombination in Falun begannen am Sonnabend die schwedischen Skispiele. Die drei DDR-Läuferinnen Sonnhilde Kallus, Christa Göhler und Renate Borges starteten über zehn km bei fast polaren Kältegraden um minus 25 Grad. Das große schwedische Aufgebot ließ ...

  • Haase kam durch Sturz um den Sieg

    Bester im 15-km-Langlaüf bei den olympischen Ausscheidungskämpfen wurde Siegfried Weiß

    Die Langläufer und Nordisch-Kombinierten beider deutscher Skiverbände, die in Reit im Winkl vor acht Tagen bereits Ausscheidungswettkämpfe" um die noch zu vergebenden Flugkarten für die Olympischen Spiele in Squaw Valley durchgeführt hatten, trafen vereinbarungsgemäß in Oberhof an diesem Wochenende zum zweiten Male, aufeinander ...

  • „Bewunderiiswerte Kulturtat"

    Zustimmung aus allen Schichten der Bevölkerung

    Stadtrat Max Reut t er (CDU): Der von Ministerpräsident Chruschtschow erneut aufgezeigte Weg zur Abrüstung, zur Verständigung, der friedlichen Koexistenz yon. Staaten mit unterschiedlicher Gesellschaftsordnung bedeutet die Rettung der Menschheit. Seine Ausführungen sind zugleich eine ernste Mahnung an die sich in Westdeutschland wieder neu gesammelten und die Politik beherrschenden Kräfte des Faschismus und Militarismus ...

  • Alle Jahre wieder

    Der Schnee fiel in diesem Jahr früher, der Groschen beim Magistrat, ihn mit Hilfe der Bevölkerung schnell zu beseitigen, um so später. Tagelang kam es zu Verspätungen der Straßenbahn, zu Unfällen, zu Verkehrsstörungen und vor allem zu unnötigen Ausfallzeiten in den Betrieben. Es ist jetzt nicht mehr die Zeit, darüber zu hadern, ob die Wintervorbereitungen der Abteilung Kommunale Wirtschaft beim Magistrat und der Straßenreinigung mangelhaft gewesen sind ...

  • Da gab es Lachsalven und Beifall

    Zwischenruf: Adenauer hat aber während seines Besuches in London nicht verlangt, die DDR-Fahne 'runterzuholen, die üher einer Ausstellung wehte I Walter Ulbricht: So weit reicht sein Arm nicht. Er hat doch in Westberlin selbst gesagt, auf wie dünner Decke er steht. Wir mischen uns in diese Analyse nicht ein ...

  • Am Reichstag schoß die Sipo

    Ein Jahr nach der Ermordung Karl Liebknechts und Rosa Luxemburgs durch die Freikorpsmörder erlebte Berlin eine machtvolle Kampfdemonstration gegen das reaktionäre Betriebsrätegesetz vor dem Reichstag am 13. lanuar 1920. Ein Jahr nach dem Meuchelmord verteidigten die Berliner Arbeiter unter dem Kugelregen der Sipo die Errungenschaften der Novemberrevolution ...

  • Fest wie eine Mauer

    Die Demonstranten standen jedoch fest wie eine Mauer — durch entschlossene Funktionäre der Partei und Arbeiterturner zum Widerstand angefeuert. Ich entsinne mich noch, daß ich mit meinem Kollegen Lange und den Turnfreunden Barbknecht und Dörband zu einer solchen Gruppe gehörte. Dann versuchten Gruppen von Sipos sich ...

  • OTL mit Totalvision

    Kino wurde modernisiert / Büfett für Besucher

    In ein modernes Lichtspieltheater mit einer Anlage für Totalvisionfilme ist das „OTL" in der Oranienburger Straße im Stadtbezirk Mitte verwandelt worden. Es wird am nächsten Freitag eröffnet. Eingangshalle, Treppenhaus, Vestibül und Zuschauerraum sind vollkommen umgebaut. Helle Wände mit indirekten Beleuchtungskörpern verbreiten im Vorraum eine behagliche Atmosphäre ...

  • Wegbereiter für Kapp und Lüttwitz

    Die Sipo des rechten Sozialdemokraten Heine hatte einen schauderhaften „Sieg" über unbewaffnete Arbeiter" errungen: 42 Tote und 105 Schwerverwundete lagen auf dem weiten Platz, in den Straßen um den Reichstag und im Tiergarten. Mit einem meiner Berufskollegen und vielen anderen Funktionären sammelten wir die Verwundeten, hielten in den Straßen zum Brandenburger Tor Personenwagen an, um die Verwundeten zur Unfallstelle zu bringen ...

  • MITTEILUNGEN DER PARTEI

    18. Januar Prenzlauer Berg: 16 Uhr, Konsultation über das ökonomische Grundgesetz des Sozialismus auf der Grundlage des neuen Lehrbuches in der Kreisleitung. Prenzlauer Berg: 19.30 Uhr, Genossen- Elternversammlung zur Vorbereitung der Elternausschußwahlen in der 16. Oberschule, Dimitroffstraße 50, Chemieraum ...

  • Abgeordneten- ins Zuchthaus

    Der ehemalige CDU-Abgeordnete und Millionenbetrüger Wilhelm John wurde am Freitag in Westberlin wegen Unterschlagung von über einer Million D-Mark, Untreue, Betrug und Konkursverbrechen zu 6V« Jahren Zuchthaus verurteilt. Damit reduzierte das Gericht die vom Staatsanwalt beantragte Strafe um zwei Jahre ...

  • Wie wird das Wetter?

    Wetteraussichten für Sonntag, den 17. Januar 1960: Im Norden der DDR wechselnd, meist stark bewölkt und noch einzelne Schneeschauer. Im Süden stark bewölkt bis bedeckt und vor aliem im Mittelgebirgsraum weitere Schneefälle. Tagsüber leichter Frost um minus 3 Grad, nachts mäßiger Frost zwischen minus 5 und minus 10 Grad ...

  • Neuer Kurs der DGB-Führung nötig

    FDGB-Bezirksvorstand zum Rücktritt Scharnowskis

    Nach dem erzwungenen Rücktritt Scharnowskis als Vorsitzender des Westberliner DGB komme es nun darauf an, auch seine gewerkschaftsfeindliche Politik zu beseitigen. Die bevorstehende Westberliner Landesbezirkskonferenz müßte deshalb Beschlüsse fassen, die den Grundinteressen der Gewerkschafter entsprechen ...

  • Kindergärten geöffnet

    In den Stadtbezirken sind anläßlich der Demonstration in der Zeit von 8 bis 14 Uhr folgende Kindergärten geöffnet: Prenzlauer Berg: Dimitroffstraße 199 und Nordmarkstraße 15; Treptow: Sterndamm 35; Lichtenberg: BVG-Heim Siegfriedstraße; Weißensee: BVG-Heim Liebermanhstraße 20—22 und Hohenschönhausen, Roedernstraße 14; Pankow: Dusekestraße; ...

  • Freie Hand für Nazis

    Die Westberliner Justiz hat es abgelehnt, drei Funktionäre der faschistischen „Deutschen Gemeinschaft", die an nazistischen Umtrieben teilgenommen haben, verhaften zu lassen. Der Westberliner Vorsitzende des Vereins, Willy Grundack, sein Stellvertreter Wolfgang Röder und das „Führungsstabsmitglied" Günter Garn liehen z ...

  • NEUES DEUTSCHLAND

    Redaktion. Berlin W 8. MauerstraBe 39-40. TeL «03« - Verlag Berlin N 54 Schönhauser Allee 176. Tel. 42 59 51 — Abonnementspreis monatlich a.50 DM — Bankkonto Berliner Stadt- Konto. Berlin N 58. Schönhauser Allee 144. Konto-Nr. 4/1898 — Alleinige An2eigenannahme DEWAG WERBUNG BERLIN. Berlin C 4. Rosenthaler Str 28—31 und allp DEWAG- Betrtebe In den Bezirksstädten der DDR - Postscheckkonto: Berlin 1456 ...

  • Winterparadies Pionierpark

    Rund 3000 Pioniere und Schüler aus allen Stadtbezirken des demokratischen Berlins tummeln sich täglich im tiefverschneiten Pionierpark „Ernst Thälmann". Das weite Gelände mit seinen Eis- und Rodelbahnen ist auch in diesem Winter zu einem der beliebtesten Wintersportplätze der Jüngsten der Hauptstadt geworden ...

  • Brände in Spandau

    Eine defekte ölofenleitung verursachte vermutlich Sonnabend früh einen Brand in der Kernmacherei der „Deutschen Industriewerke" in Spandau. Es entstand 20 000 bis 30 000 D-Mark Schaden. Bereits am Freitagmorgen war in einem Kabelwerk im selben Bezirk ein Brand ausgebrochen. Ursache war ein überkochender Bitumenkessel ...

  • Wohnungsbrand

    »"Ein Wohnungsbrand entstand am Freitagnachmittag in Berlin O 17, Mühlenstraße 75. Dabei kam der 76jährige Gastwirt Mathias F. ums Leben. Er hatte krank im Bett gelegen -und ein elektrisches Heizgerät benutzt, das durch Kurzschluß den Brarid verursachte. Es entstand auch ein erheblicher Gebäude- und Sachschaden ...

  • Phonovision

    Eine Verkaufsstelle für Radio, Fernsehen und Schallplatten wird am 19. Januar, 10 Uhr, in der Warschauer Straße 79 eröffnet. Das modern ausgestattete Geschäft trägt den Namen „Phonovision".

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