14. Dez.

Ausgabe vom 15.01.1960

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  • Ein guter Anfang des neuen Jahres

    Ich finde, das Jahr I960 fängt gut an. Gut, weil aus dem Munde Chruschtschows der Friedenswille des gesamten sozialistischen Lagers spricht. Wir können uns alle nur beglückwünschen, daß die Sowjetunion mit der Tat voranschreitet, um der Welt die Beruhigung zu geben, die alle Menschen erhoffen. Wolfgang Langhoff Kandidat des ZK und 1 ...

  • N. S. Chruschtschow begründete den Vorschlag des ZK der KPdSU und der Sowjetregierung vor dem Obersten Sowjet Ein wichtiger Beitrag zur Festigung des Weltfriedens internationalen Verhandlungen Stärke der Streitkräfte nach Verminderung 2423000 Mann Jähr

    nisternde Spannung erfüllte am Donnerstagvormittag den Sitzungssaal im Großen Kreml-Palast, als nach kurzen getrennten Beratungen des Unions- und des Nationalitätensowjets um 11 Uhr Moskauer Zeit die gemeinsame Sitzung beider Kammern des höchsten Organs der Sowjetmacht eröffnet wurde« Auf Antrag des ...

  • Berliner Künstler stimmen zu

    Mit starkem Beifall begrüßten zahlreiche Künstler und Mitarbeiter der Berliner Bühnen, unter ihnen Ursula Burg, Helene Weigel, -Ernst ' Busch, Friedrich Richter, Wolf Kaiser, Ekkehard Schall, Lin Jaldati, Eberhard Rebling und Horst Schönemann, gestern nachmittag auf einer öffentlichen Parteiyersammlung des Berliner Ensembles die Ausführungen des Mitglieds des Politbüros Albert Norden über die neuen sensationellen Maßnahmen der UdSSR zur Verminderung der Streitkräfte ...

  • Die erste Stimme aus Westdeutschland

    Ich bin überrascht Ober das Ausmaß der Truppenreduzierung. Ein Arbeiter kann solche Beschlüsse überhaupt nur begrüßen, denn es ist ein Vorteil für uns alle, wenn nicht mehr soviel Geld für die Rüstung ausgegeben wird. Außerdem ist dieser Be-. schluß ein gutes Omen für die vor uns stehenden internationalen Konferenzen ...

  • * Beifall im Glühlampenwerk

    Freudige Zustimmung zur beispielhaften Aktion der Sowjetunion, der Welt den . Frieden zu sichern; herrschte auch in der Abteilung Allgebrauchslampe des Berliner Glühlampenwerkes. In einer improvisierten Versammlung informierte der

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  • Ernste Warnung an Aggressoren

    Die Sowjetunion hat Atom- und Wasserstoffwaffen " in erforderlicher Menge gelagert.. Solange noch kein Abkommen über ein Verbot der Kernwaffen erzielt ist, sind wir genötigt, die Produktion dieser Waffen fortzusetzen, betonte Chruschtschow. Natürlich müssen wir für diese Zwecke nicht geringe Mittel ausgeben ...

  • Abrüstung — klarer Weg

    Die letzten Jahre, fuhr Chruschtschow fort, sind voll .von internationalen Ereignissen, deren Verlauf zur Stärkung der internationalen Lage der Sowjetunion und aller sozialistischen Länder geführt hat. In der internationalen Arena besitzen die Kräfte der friedliebenden Staaten das Übergewicht. In der geschlossenen Reihe der Staaten, die für die Sache des Friedens einstehen, schreiten die Sowjetunion, die Volksrepublik China, alle sozialistischen Länder ...

  • Gut begonnen, ist halb geschafft

    Im einzelnen erklärte Genosse Chruschtschow in seiner Rede: Das Jahr 1959 wird in die Geschichte als das erste Jahr des entfalteten Aufbaus der kommunistischen Gesellschaft in der Sowjetunion eingehen. Dieses Jahr brachte neue große Siege im Aufbau des Kommunismas und eröffnete eine weite und klare Perspektive für die Lösung der ...

  • Die Tagesordnung der Gipfelkonferenz

    Die Sowjetunion möchte, sagte er, daß die bevorstehende Gipfelkonferenz nützlich und fruchtbringend wird. Als erstrangig, bezeichnete Chruschtschow die Tragen der allgemeinen und vollständigen Abrüstung, des Abschlusses eines Friedensvertrages mit Deutschland einschließlich des Problems der Schaffung einer Freien Stadt Westberlin, ferner die Frage des Verbots der Atom- und Wasserstoffwaffenversuche und die Frage der Beziehungen zwischen Ost und West ...

  • Aus der großen

    Rede N.S. Chruschtschows

    Nikita Chruschtschow unterbreitete dem Obersten Sowjet der UdSSR den Vorschlag der Sowjetregierung und des ZK der KPdSU, eine neue große einseitige Einschränkung der Streitkräfte der Sowjetunion vorzunehmen. Im Laufe von 1 bis 2 Jahren sollen die Streitkräfte um weitere 1 200 000 Mann verringert und auf die Stärke von 2 423 000 Mann gebracht werden ...

  • Bonner Nattern würden im eigenen Loch zertreten _

    Der sowjetische Regierungschef sagte weiter, die leitenden Staatsmänner der Westmächte hätten der „Politik der Stärke" und der Politik am Rande des Krieges noch nicht abgesagt. Besonderen Eifer lege Kanzler Adenauer an den Tag. Unter den jetzigen Umständen eine „Politik der Stärke" gegenüber der Sowjetunion und den anderen sozialistischen Ländern betreiben, bedeute jedoch, den Weg verhängnisvoller Abenteuer einzuschlagen ...

  • Den USA dicht auf den Fersen

    Die Kennziffern der Entwicklung der sowjetischen Industrie und Landwirtschaft in den nächsten Jahren bezeugen, daß die von der Kommunistischen Partei gestellte Aufgabe — die USA in der Pro- Kopf-Produktion einzuholen und zu überholen, mit Erfolg gelöst wird. Chruschtschow führte folgende Yer" gleichende Angaben über das Wachstum der Industrieproduktion der UdSSR und der USA im Jahre 1959 in Prozenten gegenüber dem Stand des Jahres 1953 an ...

  • Internationale Lage ist gut

    Auf einige Fragen der gegenwärtigen internationalen Lage eingehend, erklärte Chruschtschow, daß die allgemeine Tendenz sich wie folgt gestaltet: Die Spannung in den internationalen Beziehungen beginnt nachzulassen, und die Anhänger des „kalten Krieges" erleiden eine Niederlage. Chruschtschow stellte ...

  • Wir wollen ewigen Frieden

    Wir möchten uns und die anderen von der Kriegsgefahr befreien. Wir möchten Zufälligkelten, durch welche die Menschheit in einen Krieg gezerrt werden kann; restlos ausschalten, könnte doch ein Krieg unter den gegenwärtigen Verhältnissen zu einem Weltkrieg werden. Nur über die friedliche Koexistenz, untermauert durch die Abrüstung, führt der gerade Weg zu einem dauerhaften Frieden, zur Befreiung der Menschheit vom Alpdruck verheerender Weltkriege ...

  • Bonn steuert krassen Abenteurerkurs

    Chruschtschow erklärte, heute, bei dem veränderten Kräfteverhältnis, auf die „Politik der Stärke" zu setzen, bedeute, sich von vornherein zu einem unvermeidlichen Fiasko zu entschließen. Eine solche Politik sei heute absolut sinnlos. Er stellte fest, daß diese Abenteurerpolitik am krassesten in Westdeutschland in Erscheinung tritt ...

  • Gewaltiger Einfluß auf die Welt

    Mit der Einschränkung der zahlenmäßigen Stärke der Streitkräfte, fuhr Chruschtschow fort, geht die Sowjetunion den Weg ■ zur "weiteren •■ internationalen Entspannung, den Weg zur Festigung des Weltfriedens. „Dieser Akt wird in den Herzen der Völker aller Länder Widerhall finden. Wenn die westlichen Partner nicht einwilligen, unserem Beispiel zu folgen, so wird das Enttäuschung bei allen Völkern hervorrufen ...

  • Erste Etappe des kommunistischen Aufbaus

    Chruschtschow erklärte, daß das starke Tempo der ökonomischen Entwicklung von niemandem im Ausland mehr bezweifelt werde. Der Streit gehe nur darum, wievielmal schneller die Sowjetunion gegenüber den USA vorwärtsschreite und in welcher Zeit sie diese einholen wird. Der Siebenjahrplan, der auf dem XXI ...

  • Friedensvertrag notwendiger denn je

    Chruschtschow hob dann hervor, daß es sich jftzt immer" wieder bestätigt, wie sehr die Aufgabe herangereift ist, auf deren Lösung die Sowjetregierung bereits seit langem besteht, nämlich die Aufgabe, mit beiden deutschen Staaten einen Friedensvertrag abzuschließen. Die Sowjetregierung ist der Auffassung, fuhr Chruschtschow fort, daß die friedliche Regelung mit Deutschland eine dringliche internationale Frage, eine Frage von erstrangiger Bedeutung ist ...

  • 212 Millionen Einwohner

    Die ununterbrochene Hebung des materiellen Wohlstandes, die Verbesserung des Gesundheitsschutzes und der ärztlichen Betreuung wirken sich günstig auf das Wachstum- der- Bevölkerung des Landes1 aus, die in einem Jahr um 3,66 Millionen Menschen gewachsen ist und deren.Zahl Die Sowjetunion hat als erste den Bau von Atomkraftwerken zu friedlichen ' Zwecken in Angriff genommen und entwickelt ihn erfolgreich weiter ...

  • Günstiger Start in den Siebenjahrplan

    Auf einige Fragen der innenpolitischen Lage eingehend, äußerte Chruschtschow, die Sowjetunion habe den Siebenjahrplan gut begonnen. Im ersten Jahr der Siebenjahrperiode sei die Industrieproduktion um mehr als 11 Prozent gestiegen — statt der im Plan vorgesehenen 7,7 Prozent. Über den Plan hinaus wurden Erzeugnisse im Werte von fast 50 Milliarden Rubel geliefert ...

  • Innenministerium der UdSSR aufgelöst

    Moskau (ADN). -Das Präsidium des Obersten Sowjets hat auf Vorschlag des Ministerrats der UdSSR das Ministerium" für Innere Angelegenheiten der UdSSR aufgelöst. Seine Funktionen werden die Innenministerien, der Unionsrepubliken übernehmen. ■-'■"

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  • 1960 muß noch besser werden

    Die Parteigruppe der Schicht Steffen in der Filmfabrik Wolfen kennt kein Ausruhen auf Erfolgen

    Es war wirklich ein erfolgreiches Jahr für die Parteigruppe der Schicht Steffen im Kraftwerk der Filmfabrik Wolfen. Der Plan wurde mit 104,2 Prozent erfüllt; die Auflage, Strom ans öffentliche Netz zu geben, mit 102 Prozent. Im IV. Quartal wurde der Sieg im Wettbewerb um die niedrigsten Stillstandszeiten errungen ...

  • Verletzung der innerparteilichen Demokratie im Magdeburger Karl-Liebknecht-Werk

    Wenn es gilt, stehen die Zementbehälterbauer, die Vorzeichner und Schweißer der Kesselschmiede 1 des VEB Schwermaschinenbau „Karl Liebknecht" in Magdeburg ihren Mann. Und das ist gut so, denn die Kesselschmiede ist Zulieferanr für den Filter-, Zucker-, Motoren- und Kesselbau, d. h., sie trägt am guten Gelingen unseres Deutschen Chemieprogramms und an der prompten Erfüllung aller Exportaufträge ein gerüttelt Maß Mitverantwortung ...

  • Sechs Namen im Blickpunkt

    Die Diskussion der Wahlversammlung entbrannte an Kaderfragen. Es ist verständlich, daß die Parteigruppe nicht nur einen gründlichen Beschluß annehmen, sondern auch dabei gleich prüfen will, welche Kräfte zu seiner Verwirklichung mobil gemacht werden können, welche Reserven es gibt. Zuerst erklärte die Genossin Neusser, es sei doch notwendig, in das Prüffeld, dem politischen Schwerpunkt im Bereich der Parteigruppe, bewährte Parteimitglieder zu delegieren ...

  • Gute Ziele für den Siebenjahrplan

    stellte sich auf ihrer Berichtswahlversammlung die Parteigruppe der Schicht Steffen im Kraftwerk der Filmfabrik Wolfen. Ausgehend von den politischen und wirtschaftlichen Erfolgen des Jahres 1959, will sie 1960 unter der Losung „Wir sind eine sozialistische Familie! Wer ist mehr — wer kann mehr!" um die Realisierung der Beschlüsse von Partei und Regierung kämpfen ...

  • Täglich wird kontrolliert

    Der Beschluß der Wahlversammlung beweist, daß die acht Genossen wissen, wie sie den Volkswirtschaftsplan der Schaltgerätefabrik zum Arbeitsplan ihrer Parteigruppe machen können. An die Spitze ihrer Entschließung setzten die Genossen die Forderung, daß jedes Parteimitglied die ökonomischen Kennziffern der Abteilung kennen muß ...

  • Tempo am falschen Platz

    „ Der Genosse Kühnert hatte zwar die Direktive des Zentralkomitees über die Neuwahlen vor sich liegen, aber offensichtlich nicht gründlich studiert. Da man bereits mit der serienweisen Abfertigung der Parteigruppen begonnen hatte, wurde dieses vereinfachte Verfahren auch weiter fortgesetzt und zwei Gruppenorganisatoren in gemeinsamer Abstimmung und offen gewählt ...

  • Parteiaufträge vergessen

    Es wäre verkehrt, angesichts des guten Beschlusses und der lebhaften Diskussion der Wahlversammlung die Mängel zu verschweigen. Sie begannen mit dem Rechenschaftsbericht. Offensichtlich hat die Genossin Gerdenitsch keine genügende Hilfe für die Ausarbeitung ihres Rechenschaftsberichtes erhalten. Viele gute Erfahrungen der Parteigruppe blieben darum unausgesprochen, und auf diese Weise werden sie oftmals bald vergessen ...

  • Das Programm der acht Genossen

    Meister Günter Wandrei schaute durch die Tür ins Zimmer, sah viele fremde Gesichter und kehrte um. Er nahm an, in die falsche Sitzung geraten zu sein. Doch wenige Minuten später kam er, zusammen mit den Genossen der Parteigruppe, wieder zurück. Das hatte er nicht erwartet, daß die Wahlversammlung der Parteigruppe in der Abteilung 117 der Schaltgerätefabrik der EAW, Berlin-Treptow, so viele Gäste angelockt hatte ...

  • Einige Tips für die Parreigruppenwahlen

    Bei der Wahl der Parteigruppenorganisatoren in den vergangenen Jahren wurden zahlreiche gute Erfahrungen gesammelt, die nicht vergessen werden sollten. Wir veröffentlichen im folgenden einige Hinweise als Empfehlungen für die Parteileitungen und Gruppenorganisatoren.

  • Verbesserungsvorschlag: Parteiwahlen in Fließfertigung

    Wie im VEB Schwermaschinenbau „Karl Liebknecht", Magdeburg, die ersten Parteigruppenwahlversammlungen durchgeführt wurden, darüber berichtet unser Artikel „Standardisierte Parteigruppenwahlen".

  • wird sich der Hilfsarbeiter Walter

    Ka seh el (links) vom VEB Berg alkewitz erklärt ihm hier die richtige ' Foto: Zentralbaa

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  • 1932: Die Weiche für den Massenmord wird gestellt

    13 Jahre später, am 27. Januar 1932, stand Hitler, der Führer der NSDAP, der skrupellosesten Pogrompartei der deutschen Geschichte, vor den Spitzen der deutschen Schwerindustrie im Düsseldorfer tndustrieklub. Hitler entwickelte die barbarische Raubideologie des Faschismus und erntete „stürmischen, lang anhaltenden Beifall" Der von Hitler vertretene Antikommunismus ...

  • Gedanken sprengen Mauern

    Auch wenn die Zellenmauern Liebknecht hinderten, völlig in allen Fragen die Taktik der Bolschewiki zu verstehen, so führt doch ein grundsätzlicher roter Faden, eine gemeinsame marxistische Plattform bis zu jenem Flugblatt vom 31. Oktober 1018, in dem Liebknecht »n die Arbeiter und Soldaten der Entente appelliert, die russische Sowjetrepublik und den Kampf gegen den Weltimperialismus zu unterstützen ...

  • So wurden Karl und Rosa gemeuchelt

    Wie war es denn 1918/1919, als die Novemberrevolution die Herrschaft des deutschen Imperialismus und des- auf den Schlachtfeldern des ersten Weltkrieges geschlagenen deutschen Militarismus in Frage zu stellen drohte? Da ergoß sich eine Flut von antibolschewistlscher Hetzpropaganda über die Bevölkerung ...

  • Aufs Ganze gehen

    Schwieriger und geradezu gefährlich war jedoch die Übergabe der Kassiber. In einigen waren praktische Hinweise enthalten, wie etwa: „Joghurt. Nur soiehe Flaschen zum Schmuggeln brauchbar, die bis ganz oben gefüllt sind. Je dicker und fester die Milch, desto besser." Wichtig vor allem war ein anderer, der an Leo Jogiches gerichtet war ...

  • Rosa Luxemburg — Stimme der Nation

    Aktuelle Worte aus ihren Beden und Schriften

    Der Sozialismu* ist die erste Volksbewegung der Weltgeschichte, die sich zum Ziel setzt und von der Geschichte berufen ist, in das gesellschaftliche Tun der Menschen einen bewußten Sinn, einen planmäßigen Gedanken und damit den freien Willen hineinzutragen. Darum nennt Friedrich Engels den endgültigen Sieg des sozialistischen Proletariats einen Sprung der Menschheit aus dem Tierreich In da« Reich der Freiheit ...

  • Das Spiel ist alt

    AU Im November 1918 die Konterrevolution eine antikommunistische Welle der Verleumdung und der Mordhetze betinnt, schrieb Rosa Luxemburg: Hinter all diesen schwirrenden Gerüchten, lächerlichen Phantasien, wahnwitzigen Räubergeschichten und schamlosen. Lügen steckt ein sehr ernster Vorgang: Es Hegt System darin ...

  • Leben wird unser Programm

    Bedeutungsvoller jedoch ist die Wiedergabe eines von Karl Liebknecht aus dem Zuchthaus Luckau' beschriebenen oder richtiger benoteten Blattes vom 12. Juni 1917. Von der Vogelwelt durch Gitter getrennt, hatte der „Zuchthäusler" abends den Sängern — es ist nicht notwendig zu betonen mit welchen Gefühlen — gelauscht und in Schrift und Noten Vieles festgehalten: "dort' eine Singdrossel;' ttfer einen Pirol, nein, so verbesserte er, eine Amsel ...

  • Bei Sophie Liebknecht zu Besuch

    Karl Liebknecht und die Oktoberrevolution / Sein revolutionärer Geist überwand die Zuchthausmauern / Wie seine Kinder das „Berliner Tageblatt" lasen Gespräch unteres Moskauer Korrespondenten Werner Gold stein mit der Witwe des großen Arbeiterführen

    wir waren zur Genossin Sophie Liebknecht, der am Großen Ring in Moskaulebenden 75jährigen Witwe Karl Liebknechts, mit dem Wunsche gekommen, sie persönlich kennenzulernen und einiges über das Verhältnis des unvergeßlichen deutschen Arbeiterführers zur Großen Sozialistischen Oktoberrevolution, zur Partei Lenins und dem jungen Sowjetstaat zu hören ...

  • Titanenhafter Anfang der sozialistischen Welt

    Und so wurden wir wieder daran erinnert, daß Karl Liebknecht angesichts der packenden revolutionären Ereignisse in Rußland jene Worte schrieb, die fast von Verzweiflung und zugleich von der in ihm aufgespeicherten Energie und Tatbereitschaft diktiert schienen: „Was ich über die Vorgänge erfahre, ist so sporadisch, so zufällig, so äußerlich, daß ich mich mit Konjekturen begnügen muß ...

  • Die Traditionen des Herrn Taubert

    Wozu der Rassenhaß geschürt wird / Vom Mord des 15. Januar 1919 zu den Gaskammern von Auschwitz

    der der als „Volksbund für Frieden und Freiheit" getarnten Spionageorganisation. 1959, als Enthüllungen über seine Tätigkeit während des Faschismus in. Stärkerem Maße In die Öffentlichkeit drangen, wurde er In den Hinterzimmern des Lemmer-Ministeriums verborgen, um zum Leiter der politischen Abteilung des Amtes für psychologische Kriegführung bei Strauß zu avancieren ...

  • In alten Bildern gekramt

    Die Witwe Liebknechts ließ uns auch in alten Bildern kramen, Bildern aus Karls Leipziger Schulzeit ebenso wie von einem Familienausflug mit der künftigen ersten Frau, Julia Liebknecht, der Mutter seiner drei Kinder, die allzu früh starb und in Friedrichsfelde ebenfalls ihre letzte Ruhe fand. Unter Bildern ...

  • Von Goebbels Ober Lemmer zu Strauß

    „Herr Taubert macht den Vorschlag, an die Traditionen anzuknüpfen", heißt es in dem Informationsbericht Was sind das für Traditionen? Was Taubert selbst betrifft, so sind es die eines Erznazis, unverbesserlichen Rassenhetzers und Antisemiten, des Mannes, der # als Reglerungsrat in Goebbels' Propagandaministerium das Amt „Antikomintern", also die Hetze gegen die Kommunisten, leitete, # als Ministerialdirektor Spezialist für antisemitische und Rassenhetze war ...

  • Die am Krieg Schuldigen

    Die Monarchie ist hinweggefegt, die; oberste Regierungsgewalt ist In die Hände von Arbeiter- und Soldatenvertretern übergegangen. Aber die Monarchie war nie der eigentliche Feind, sie war nur" Fassade, sie war das Aushängeschild des Imperialismus. Nicht der Hohenzoller hat den Weltkrieg entfacht, die Welt an allen Ecken In Brand gesteckt und Deutschland an den Rand des Abgrunds gebracht ...

  • Aus Lenins Notizheft

    Moskau (ADN). Eine bisher unveröffentlichte Arbeit Lenins wurde unter dem Titel „Konspekt des Briefwechsels Von Karl Marx Und Friedrich Engels" vom Institut des Marxismus-Leninismus beim ZK der Kommunistischen Partei der Sowjetunion in Moskau herausgegeben. Dem Buch Hegt vor allem ein Notizheft zugrunde, das lim Archiv dieses Instituts aufgefunden Wurde ...

  • Neuer Direktor in Dresden

    Dresden (ND). Der zum Stellvertreter des Ministers für Gesundheitswesen berufene bisherige Leiter des Deutschen Hygiene-Museums Dresden, Prof. Dr. Friedeberger, stellte an der Stätte seines bisherigen Wirkens Dr. Gottfried Schrödel als neuen Direktor dieses weltbekannten Instituts vor. Dr. Schrödel war zuletzt als Oberarzt am Institut für Sozialhygiene der Friedricfc-Sehilier-Universität in Jen« tätig ...

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  • Zweierlei Maß

    In einem Prozeß vor der 4. PolitUchen Strafkammer des Landgerichts in Lüneburg wurde am Donnerstag der Angeklagte zu zweieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt und unter Polizeiaufsicht gestellt. Ihm wurde das aktive und passive Wahlrecht sowie die Fähigkeit zum Bekleiden öffentlicher Ämter aberkannt. Fast zur selben Stunde verhängte das Schöffengericht in Lüneburg gegen einen anderen Angeklagten sieben Monate Gefängnis ...

  • Beziehungen Bonn-London auf dem Nullpunkt

    Bergarbeiter fordern Abbruch der Beziehungen / Boykott westdeutscher Waren

    New York/London (APN/ND). Die Beziehungen zwischen Großbritannien und Westdeutschland sind auf einem absoluten Nullpunkt angelangt, schreibt die einflußreiche „New York Times" «u der heftigen Londoner Reaktion auf die jüngste Rede Adenauers in Westberlin. Hohe Beamte de* britischen Außenminlsterium« haben dem Londoner Korrespondenten des Blattes drastisch erklärt, wenn Adenauer der britiidie Standpunkt in der Westberllnfrage nicht gefalle, „solle er es bleiben lassen'' ...

  • Es gibt ein besseres Deutschland

    Düsseldorf. „Ich möchte Ihnen sagen, wie fruchtbar für Ihr und auch für mein Land die Begegnung Mit jenen Männern war, die heute hier angeklagt sind. Ich möchte Sie nicht beleidigen, aber Sie müssen verstehen, daß Menschen wie ich, die .Angehörige im KZ oder im Krieg verloren haben, sich schwer daran ...

  • Die Welt spricht vom Vorschlag Chruschtschows

    Der Londoner freut sich Von unserem Redaktiansmitglieä Dr. Franz Krahl London. Selten dürfte eine Tagung dei Obersten Sowjets der UdSSR vom einfachen Londoner mit größerer Genugtuung aufgenommen worden sein als die1 vom Donnerstag. Bereits die Donnerstag- Morgenzeitungen der britischen / Hauptstadt hatten ...

  • Leistungsvergleiche zwischen Gemeinden

    Deutscher Städte- und Gemeindetag richtet Protestschreiben zu antisemiti-« sehen Ausschreitungen an kommunale Spitzenverbände Westdeutschlands

    Rostock (ND). Der Deutsche Städte- und Gemeindetag stellt sich die Aufgabe, noch stärker und zielstrebiger mitzuhelfen, die Erfahrungen der örtlichen Organe der Staatsmacht auf den verschiedensten Gebieten schnell auszuwerten und zu verallgemeinern. Das ist in der Entschließung festgelegt, die der Hauptausschuß des Deutschen Städte- und Gemeindetages ...

  • Vorstoß zur Weltspitze

    Die Genossenschaftsbauern der Gemeinde haben sich das Ziel gesetzt, Planziele von 1965 bereits 1963 zu erreichen. Die Rindfleischproduktion soll je Hektar auf 75 kg und die Schweinefleischproduktion auf 155 kg je Hektar steigen. Die Jesewitzer Genossenschaftsbauern haben gleich ihren Kollegen aus Golßen, Kreis Luckau, einen beispielhaften Plan zur Erreichung der Weltspitze, zur Übererfüllung der staatlichen Kennziffern für 1960 und zur Hilfe für noch schwache Genossenschaften ausgearbeitet ...

  • Findige Köpfe

    Der Erste Sekretär des Zentralkomitees hatte am Vormittag die Viehställe der Genossenschaften vom Typ III und vom Typ I in Jesewitz besichtigt und mit vielen Genossenschaftsbauern und Bäue- Am Freitag um 20 Uhr sendet der Deutsche Fernsehfunk ein aktuelles Ge« sprach des Ersten Sekretärs des ZK, Wal-* ter Ulbricht, mit Genossenschaftsbauern im Kreis Eilenburg ...

  • DDR-Delegation bei »chinesischen Arbeitern

    Wuhan (ADN-Korr.). Zu unvorhergesehenen, aber um so herzlicheren Kundgebungen der deutsch-chinesischen Freundschaft kam es am Donnerstag in mehreren Großbetrieben der Jangtse- Stadt Wuhan, als die von Heinrich Rau geleitete Regierungsdelegation der DDR auf ihrer Reise durch China diese Stadt besuchte ...

  • Erster Punkt: Afrikas Unabhängigkeit

    Niederkongo zahlt an belgisch« Kolonialherren keine Steuern mehr

    Accra (AVN}, Die zweite Vollversammlung der Allafrikanischen Völkerkonferenz in Tunis Wird folgende vier Tagesordnungspunkte behandeln: 1. afrikanische Unabhängigkeit, 2. Neokolonialismus und Entkolonialisierung, 3. wirtschaftliche und soziale Entwicklung, 4. afrikanische Einheit. Dies gab der Generalsekretär der Konferenz, Abdoullaye Diallo, in Accra bekannt ...

  • Tagesgespräch in Bukarest

    Bukarest (ND-Korr.). Tagesgespräch In der rumänischen Hauptstadt ist die erneute Friedenstat der Sowjetunion. Der Dreher Ionel. Tudorari erklärte nach Bekanntgabe des Abrüstungsvorschlages der Sowjetunion: „Jetzt können die Westmächte nichts mehr .fordern*. Die einzige Möglichkeit, ihr Gesicht zu wahren ist, schnellstens gleichzuziehen ...

  • Prof. Correns übersandte Memorandum

    Berlin (ND). Das von führenden Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens der DDR unterzeichnete Memorandum an die Regierungen der vier Großmächte übersandte der Präsident des Nationalstes der Nationalen Front, Prof. Dr. Dr. Erich Correris, dem Vorsitzenden der Kommission gegen Diskriminierung und für Minderheitenschutz bei der UNO ...

  • ■ Beispiel für den Westen

    Washington (ND). Die amerikanische Nachrichtenagentur UPI schreibt zur sowjetischen Abrüstungsmaßnahme wörtlich: „Seit dem Besuch Chruschtschows , in den USA und seiner Rede vor der UNO kennt tnan die Bedeutung,. die -die sowjetische Regierung der Abrüstungsfrage beimißt." pie Agentur betont, daß die Sowjetunion kurz vor Beginn der neuen Abrüstungsverhandlungen und dem Ost-West-Treffen auf höchster Ebene der Welt ein Beispiel geben wollte, dem die Westmächte folgen sollten ...

  • Mit Strauß4 Wehrmacht nichts gemein

    Karlsruhe (ADN/ND). Die überwiegende Mehrheit aller Redner einer Dele-k giertenversammlung des Karlsruher SPD- Ortsvereins hat sich entschieden gegen den im Godesberger Kapitulationsprögramm enthaltenen Abschnitt „Landesverteidigung" ausgesprochen, in dem die rechte SPD-Führung ihr ausdrückliches »Ja" zu der von über J00 Nazigeneralen und -admiralen geführten aggressiven Bonner NATO-Wehrmacht bekundet ...

  • Zum Mars in naher Zukunft

    Nizza (ADN). Die Sowjetunion beabsichtige, eine „neue Serie von Satelliten" auf eine Bahn um die Erde zu bringen und weitere Raketen zum Mond abzuschießen, teilte laut UPI am Donnerstag die sowjetische Delegation auf dem Internationalen Kongreß für Weltraumforschung in Nizza mit. Außerdem werde die Sowjetunion zu „einem späteren Zeitpunkt", aber doch „in naher Zukunft" Raketen zum Mars und zur Venus schikken ...

  • Leistungsvergleich spornte an

    Im Namen der Genossenschaftsbauern des über 1000 Einwohner zählenden Dorfes begrüßte der Vorsitzende der LPG „Heideberg", Arthur Mette, die Gäste. Bürgermeister Bernhard Nied schilderte in seiner Begrüßungsansprache die erfolgreiche Entwicklung von Jesewitz, das noch vor einem Jahr eine unbedeutende Gemeinde war ...

  • Solidaritätsbotschaft aus UdSSR

    Das sowjetische Komitee für Solidarität mit der afrikanischen Bevölkerung hat den Vertretern der Abako-Bewegung, der Afrikanischen Solidaritätspartei, der Kongolesischen Nationalbewegung und der Sozialistischen Volkspartei in einer Botschaft Erfolg im Kampf für die Unabhängigkeit gewünscht. Das Komitee versichert, daß das Sowjetvolk an der Seite der Völker steht, die für ihre Unabhängigkeit und für die Befreiung vom kolonialen Joch kämpfen ...

  • Ihr seid gute Außenpolitiker

    Mit Golßener und Jesewitzer Elan über den 60er Plan

    Eilenburg (ND/ADN). Am Donnerstag, dem zweiten Tag seines Besuches im vollgenossenschaftlichen Kreis Eilenburg, widmete sich der Erste Sekretär des ZK, Walter Ulbricht, ausschließlich Fragen der Landwirtschaft. In den Vormittagsstunden traf er, von den Genossenschaftsbauern, Vertretern des Rates der Gemeinde und Jungen Pionieren außerordentlich herzlich begrüßt, in Jesewitz ein ...

  • AFP: Diplomaten stark beeindruckt

    Moskau (ADN). Die französische Nachrichtenagentur AFP berichtet, daß Chruschtschow bei den westlichen Diplomaten In Moskau starken Eindruck hinterlassen hat. AFP schreibt: „Es ist gewiß, bemerkt man In Moskau, daß Chruschtschow die Bedeutung unterstreichen wollte, . die seine Regierung nach ,wie vor dem Problem der Abrüstung beimißt, das zu den Fragen gehört, die die Vier im Frühjahr diskutieren werden ...

  • Schlechtestes Klima seit 1945.,

    Die" britische Regierung sei über Adenauers Erklärungen höchst beunruhigt. Sie fühle, daß Bonn eine Starrheit an den Tag lege, die es ihr schwermachen werde, „dem britischen Volk die Westdeutschen als Verbündeten anzupreisen", berichtet die amerikanische Zeitung „Baltimore Sun" aus London.' Die amerikanische ...

  • Weyrich zu 2Vz Jahren Gefängnis verurteilt

    Lüneburg (ADN). Da« Terrorurteil von zweieinhalb Jahren Gefängnis verhängte die Politische Strafkammer des Landgerichts Lüneburg am Donnerstagabend gegen den ehemaligen Landtagsabgeordneten der KP Saar Oswald Weyrich. Außerdem erklärte das Gericht die Stellung unter Polizeiaufsicht für zulässig. Das Gericht verfügte lerner den Verlust des aktiven und passiven Wahlrechtes sowie der Fähigkeit zur Bekleidung eines öffentlichen Amtes für vier Jahre, Der Haftbefehl wurde aufrechterhalten ...

  • „Church Times : Adenauer sollte zurücktreten

    London (ADN). Als Schlußfolgerung aus den antisemitischen Ausschreitungen in Westdeutschland sollte Adenauer zurücktreten, schreibt am Donnerstag die Zeitung der Anglikanischen Kirche, „Church Times". Die unbefriedigende Haltung Adenauers stehe mit der Anwesenheit von drei Ministern in der Bundesregierung im Zusammenhang, deren politische Tätigkeit unter dem Naziregime bekannt sei ...

  • Mende: Konstruktiver Beitrag

    -Bonn (ND). In der Hauptstadt der Westzone versuchten Regierungskreise die Bedeutune des sowjetischen Friedensschritt tes durch die Erklärung herabzumindern, daß die Ankündigung der Reduzierung der sowjetischen Truppenstärke keine Überraschung sei. Demgegenüber erklärte der FDP-Bundestagsabgeordnete Mende, daß man die Reduzierung der sowjetischen Streitkräfte um 1,2 Millionen Mann als einen konstruktiven Beitrag zu den kommenden Verhandlungen auf höchster Ebene anerkennen müsse ...

  • Noch einige Ratschläge

    Wiederholt wies Walter Ulbricht darauf hin, daß die Genossenschaftsbauern alle Aufmerksamkeit der Erweiterung der Futtergrundlage, der Aufstockung ihrer Viehbestände und der wissenschaftlichen Fütterung widmen sollten. Die Genossenschaftsbauern versicherten; in diesem Jahr den Maisanbau, der die sicherste und beste Futtergrundlage bietet; be-i trächtlich zu erweitern ...

  • Nationalrat einberufen

    Der Nationalrat der Nationalen Front des demokratischen Deutschland tritt am 22. und 23. Januar 1960 zu seiner 7. Tagung zusammen. Das Thema der Beratung lautet: „Dem Volke mehr Lebensmittel und Rohstoffe — den Bauern ein schöneres kulturvolles Leben".

  • NEUES DEUTSCHLAND

    DAS REDAKTIONSKOLLEGIUM: H«rmann Axen, Chefredakteur; Geor* Hansen, Dr. Günter Kertzscher, stell*. Chefredakteure; Eberhard Heinrich, R«- daktlons*ekretar; Walter Flormth, Dr. Rolf Gutenautn, Willi Kohltr, Karl-Ern*t lUutcr, Ingo Strip«

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  • Reise in Vergangenheit und Zukunft

    Squaw-Valley-Fahrer der DDR starten am Wochenende in Falun und Sälen bei den Schwedischen Skispielen

    Von unserem nach Faltun entsandten Sonderkorrespondenten Klaus Ullrich Als der Zug durch die letzten Waldschneisen vor Falun fuhr, vermochte sich Herbert Leonhardt plötzlich genau zu erinnern: „Dort hinter deri Bäumen muß der Turm der Schanze stehen!" Und tatsächlich reckte sich das nüchterne Gerüst des Anlaufturmes hoch über die Wipfel, und die vier schwedischen Flaggen auf dem ...

  • Je Hektar 1545 kg Milch aus Deetz

    Das volkseigene Gut übermittelt seine Erfahrungen den anderen Volksgütern und den LPG

    Magdeburg (ND). Das Volkseigene Gut Deetz, Kreis Zerbst, gab im Bezirk Magdeburg den Auftakt zum Wettbewerb des Jahres 1960, dem entscheidenden Jahr bei der Lösung der ökonomischen Hauptaufgabe. Wie die Genossenschaftsbauern aus Golßen haben die Landarbeiter aus Deetz die Produktionsziele für 1960 beträchtlich erhöht Bereits 1959 erzielte da* Volksgut ausgezeichnete Leistungen in der Milch- und Fleischprodüktion ...

  • Elektroloks mit dem Q

    Hennigsdorf. In diesem Jahr wollen die Elektrolokomotivbauef des LEW .„Hans Belmler" in Hennigsdorf die Arbeitsproduktivität gegenüber dem Vorjahr um 21 Prozent steigern. Entsprechend dem Aufruf der Magdeburger Meßgerätebauer haben sie sich nach gründlichen Beratungen in den einzelnen Abteilungen vorgenommen, die Staatsplanpositionen in jedem Monat termin- und sortimentsgerecht zu erfüllen ...

  • Vier deutsche Rekorde in Davos

    Helga Haase siegte auch über 1000 und 3000 m

    Mit nicht weniger als vier neuen deut-? sehen Rekorden bewiesen' Helga Haase und Helmut. Kuhnert am Donnerstag bei internationalen Eisschnellaufwettbewer- .ben in Davos ihre augenblicklich hervorragende Verfassung. Helga Haase verbesserte über 1000 m ihren eigenen Rekord Jim drei Zehntelsekunden auf 1 :37,4"niin und drückte den deutschen Rekord im Mehrkampf von 210,116 auf 204,634 Punkte ...

  • Mißachtung

    Aus Afrika erreichte uns In diesen Tagen ein« Meldung, die bei jedem anständig und gerecht denkenden Menschen Empörung hervorruft. Die Regierung der Südafrikanischen Union hat in einem Erlaß angeordnet, daß ab sofort In Südafrika keine Boxkämpfe zwischen weißen und farbigen Sportlern mehr ausgetragen werden dürfen ...

  • Es geht um Wurst und Schinken VEB Jenapharm produziert leistungssteigernde Futterpräparate

    von unserem Geraer B«zirkskorrespondenten Heinz Singer »Die neuen Anforderungen an die Chemie richten sich besonders darauf, die Futterwirtschaft durch Verwendung chemischer Präparate bedeutend zu verbessern. Besonders dringend ist die Erweiterung oder Neuaufnahme der Produktion einer Reihe von Vitaminen, Antibiotika und Mineralstoffen, die als Zusätze für Rinder, Schweine und Geflügel benötigt werden ...

  • Dem Schnee zu Leibe

    Berlin (ADN). Starke Schneefälle und -verwehungen haben in der Nacht zum Donnerstag in vielen Bezirken der DDR zu Verkehrsstörungen geführt Zahlreiche Häumkommandos und freiwillige Helfer sind seit den frühen Morgenstunden im Einsatz, um Straßen und Eisenbahnlinien von den Schneemassen zu befreien. Im Bezirk Karl-Marx-Stadt traten stellenweise bis zu zwei Meter hohe Verwehungen auf ...

  • Motorisierte Reparaturdienste

    Gera (ADN). Die Handwerksgenossenschaft „Funktechnische Werkstätte" in Gera hat mit Unterstützung der örtlichen Staatsorgane eine motorisierte Reparaturbrigade gebildet. Dieses Kollektiv übernimmt Reparaturarbeiten an schwer zu transportierende/i elektrischen Haushaltgeräten. Die Mitglieder der Genossenschaft haben die Absicht, einen ständigen Bereitschaftsdienst für dringende Reparaturen an Sonn- und Feiertagen einzurichten ...

  • Frühgemüse und Spargel

    Dresden (ND). Die Arbeiter des VEB (K) Gartenbau der Stadt Dresden, ein Spezialbetrieb für Moorbeetpflanzen und der größte seiner Art in der Elbestadt, wollen in diesem Jahr zur Überbrückung der vitaminarmen Zeit 15 Prozent mehr Treibund Feingemüse produzieren, als ihr Plan vorsieht. In Azaleenbetrieben, wie Laubegast I und Leuben, werden sie zusätzlich Treibhausgurken anbauen und auf den Flächen unter den Stellagen Schnittlauch treiben ...

  • MITTEILUNGEN DER PARTEI

    16. Januar MKte:' 8 Uhr (Eihlaß 7.30 Uhr): Qualifizierungslehrgang für Propagandisten der Stufen I und II (2. Durchgang) zu dem Thema: „Der Kampf, der Partei für dia Durchsetzung der objektiven ökonomischen Gesetze des Sozialismus und die Überwindung der ökonomischen Gesetze des Kapitalismus im Verlaufe des Siebenjahrplans ...

  • Neue Produktionsanlage

    Schkopau (ADN). Dreieinhalb Monate vor dem geplanten Termin haben die Arbeiter des Bau- und Montagekombinate» Chemie in den Chemischen Werken Buna ein neue Blausäurefabrik montiert. Dank der Anstrengungen der Bauarbeiter, die sich im Wettbewerb vorgenommen hatten, die neue Anlage bis zum Jahresbeginn zu vollenden, konnte bereits der Probelauf durchgeführt und die Produktion aufgenommen werden ...

  • Wie wird das Wetter?

    ' Weiteraussichten (ür Freitag, den 15. J*-* nuar: Bei mäßigen östlichen Winden recht unterschiedlich ■ bewölkt, teils starke, teils größere Auflockerungen oder Aufheiterungen. Örtlich vorübergehend Schneefall. Tagestemperaturen meist unter minus 5 Grad, nachts bei Aufklaren strenger Frost unter minus 10, teilweise unter* minus 15 Grad ...

  • Harry Glaß wieder in der Heimat

    Harry Glaß, der sich in Österreich bei einem Sprunglauftraining schwer verletzte und in das Innsbrucker Landeskrankenhaus eingeliefert werden mußte,' ist am Donnerstagabend wieder in Berlin eingetroffen.' In der Charite wird sein operierter Fußweiter^ behandelt „ • " ■•' Sieg für Spartak Prag Der tschechoslowakische Fußbau-Oberligist Spartak Sokolovo Prag schlug am Mittwoch den Gastgeber Feherbahce Istanbul knapp mit 1:0 ...

  • 31 Goldmedaillen für Simson

    Suhl (ND). 31 Gold-, sieben Silber- und vier Bi-onzemedaillen errang die Geländemannschaft des VEB Fahrzeug- und Gerätewerk Simson Suhl bei Veranstaltungen im vergangenen Jahr. Das Kollektiv war 1959 Insgesamt 16mal am Start, davon achtmal in Westdeutschland und im Ausland. Die offizielle/Mannschaft ...

  • Gut besohlt

    Brandenburg (ADN). In Brandenburg hat sich eine kleine volkseigene Lederwerkstatt, die bis vor kurzem hauptsächlich Zaumzeuge herstellte, auf Schuhreparaturen umgestellt. Es wurden mehrere Annahmestellen in der Stadt eröffnet, von denen die Schuhe einige Male am Tag in die Werkstatt gebracht werden.

  • Heraus zur Kampfdemonstration

    am Sonntag, dem 17. Januar, zu'Ehren-von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg zur Gedenkt statte der Sozialisten in Berlin-Friedrichsfelde. Beginn 9 Uhr ,, . Es spricht: HERMANN MATERN, Mitglied des Politbüros des Zentralkomitees, Im Geiste Karl Liebknechts und Rosa Luxemburgs:

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Ein guter Anfang des neuen Jahres N. S. Chruschtschow begründete den Vorschlag des ZK der KPdSU und der Sowjetregierung vor dem Obersten Sowjet Ein wichtiger Beitrag zur Festigung des Weltfriedens internationalen Verhandlungen Stärke der Streitkräfte nach Verminderung 2423000 Mann Jähr Berliner Künstler stimmen zu Die erste Stimme aus Westdeutschland * Beifall im Glühlampenwerk
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