14. Dez.

Ausgabe vom 06.01.1960

Seite 1
  • KPD verstärkt Massenarbeit

    Kommunique über die XIII. Tagung des Zentralkomitees

    Düsseldorf (ND). Das Zentralkomitee der KPD hat die Öffentlichkeit in pinem Kommunique über die Ergebnisse seiner XIII. Tagung unterrichtet, die Mitte Dezember 1959 stattfand. In dem Kommunique heißt es: „Nach Erstattung des Tätigkeitsberichtes des Politischen Büros referierte der Erste Sekretär des Zentralkomitees, Genosse Max R e i m a n n, über den ...

  • Freundschaftsreise nach Asien

    Heinrich Rau, Otto Winzer und Paul Verner^J^^chönefeld herzlich verabschiedet

    Berlin (ADN). Eine Regierungsdelegation der DDR hat am Dienstag mit einer Sondermaschine vom Typ II 18 vom Zentralflughafen der Deutschen Lufthansa in Berlin-Schönefeld aus ihre Reise in die asiatischen Länder der Volksdemokratie angetreten. Die Delegation steht unter der Leitung des Stellvertreters des Vorsitzenden des Ministerrats und Ministers für Außenhandel und Innerdeut-, sehen Handel, Heinrich R a u ...

  • Schluß mit Rassenhetze in Westberlin

    Protestaktionen Westberliner Werktatiger / Stumm-Polizei stellt sich vor faschistische Hetzer Berlin (ADN/ND). Geren die in Westberlin mit Duldung des Frontstadtsenats um sich greifende antisemitische Welle protestierten am Dienstagnachmittag an mehreren Stellen, so an der Müller- Ecke Brüsseler Straße im Stadtteil Wedding, am Steinplatz in Charlottenburg and am Kaiser-Wilhelm-Platz in Schöneberg, Westberliner Werktätige mit Mahnwachen ...

  • Genosse Cunhal entkam den Henkern

    Sekretär der KP Portugals mit 9 Gefährten aus dem Gefängnis entflohen

    Lissabon (ADN/ND). Alvaro Cunhal, dem Sekretär der verbotenen Kommunistischen Partei Portugals, ist es nach Mitteilung gut informierter Kreise der portugiesischen Hauptstadt zusammen mit neun Kampfgefährten gelungen, aus dem Gefängnis von Peniche, 93 Kilometer nördlich von Lissabon, zu entfliehen. - Genosse Cunhal war am 30 ...

  • Bilanz am 1. Geburtstag

    Über diese großartige Bilanz sprach unser Hallenser Bezirkskorrespondent mit Nationalpreisträger Bernhard Büchner, Mitglied der Brigade „Nikolai Mamai" aus dem Elektrochemischen Kombinat Bitterfeld, die vor einem Jahr die Initiative zu dieser Bewegung ergriff. Genosse Büchner, der seit einigen Wochen auf der PC-Baustelle des Betriebes bei der Bildung neuer sozialistischer Brigaden mitgeholfen hat ...

  • DAILY EXPRESS Nazis in höchsten Stellen

    Wahrend ich meine Untersuchung über das Überleben von Naziideen in Westdeutschland fortsetze, finde ich, daß die Spuren über Parteien nazistischen Typs hinausführen — zu Männern in einflußreichen Stellungen. Was nötig ist, ist eine gründliche Säuberung der westdeutschen Verwaltung aul Regierungs- und Provinzebene, angefangen an höchster Stelle ...

  • Grüße aus dem Donbass

    Berlin (ND). Im Namen der Bergarbeiter des Donbass und des Präsidiums des Gebiets-Gewerkschaftskomitees der Arbeiter der Kohlenindustrie übermittelte der Vorsitzende des Stalinsker Gebiets- Gewerkschaftskomitees, G. Korenew; den Bergarbeitern der DDR zum neuen Jahr folgendes Glückwunschtelegramm» „Teure Freunde! Die Bergarbeiter des Donez-Kohlen^ beckens schicken Euch die allerhejrzlichsten Glückwünsche zum Jahreswechsel 1960 ...

  • IhreSaatgehtauf

    I Jie faschistisch-antisemitischen Van- ■-' dalenakte in der Bundesrepublik «regen die Welt. Millionen Finger weisen anklagend auf Bonn. Und wie reagiert das Adenauer- Regime? Es reagiert exakt so wie Hitler es tat. Als die Nazis den Reichstag ansündeten, erklärten sie ihr Verbrechen als Tat der Kommunisten ...

  • Zwischenlandung in Moskau

    Moskau (ADN/Korr.). Bei der Zwischenlandung der Regierungsdelegation der DDR in Moskau hatten sich zur Begrüßung auf dem Flugplatz Wnukowo von sowjetischer Seite der stellvertretende Vorsitzende des Ministerrates der UdSSR, Ustinow, Außenhandelsminister Patolitschew, der stellvertretende Außenminister der UdSSR Sorin sowie verantwortliche Mitarbeiter des Außenministeriums eingefunden ...

  • nicht iuzu assen "

    ARTIKEL-14 ■.Deutschland wird außerdem gewährleisten, daß alle auf seinem Territorium geltenden Gesetze sowohl hinsichtlich ihres Inhaltes als auch ihrer Anwendung keine Diskriminierung für Personen deutscher Staatsbürgerschaft auf Grund ihrer Rasse, des Geschlechts, der Sprache, der Religion, der Nationalität, ...

  • ARTIKEL 17

    .Deutschland verpflichtet sich, -das Wiedererstehen, die Existenz und Tätigkeit der Nationalsozialistischen Partei and ihrer Gliederungen oder unter ihrer Kontrolle befindlichen Organisationen auf dem Territorium Deutschlands ... wie auch die Entstehung und Tätigkeit anderer ähnlicher Parteien und Organisationen und Insbesondere revanchistischer Partelen und Organisationen ...

  • Reiche Erfahrungen

    Die neuen Brigaden werden es leichter haben, denn ihnen stehen die reichen Erfahrungen, die wir im vergangenen Jahr «ammslten, zur Verfügung. Alle jungen Brigaden seien deshalb aufgerufen, sich diesen Schatz nutzbar zu machen. Das gibt uns die Garantie, daß wir die Aufgaben des Jahres I960 und des ganzen Siebenjahrplanes noch schneller und besser erfüllen werden ...

  • Erfolge der Mamai-Brigade

    Auf die Frage, wie sich in der Brigade V,Nikolai Mamai" die Gemeinschaftsarbeit bewährt hat und welche Erfolge am Ende des ersten Jahres verbucht werden konnten, Sagte Bernhard Büchner: „Wir haben erlebt, daß scheinbar unlösbare Aufgaben in dar Gemeinschaft durchaus zu lösen sind. Unsere Energieverbrauchsnorm lag z ...

  • Bonn ist schuld!

    THE GUARDIAN, Manchester Kabinett säubern

    Man müßte beim Kabinett der Bundesregierung selbst beginnen, und die ersten zwei Köpfe, die fallen würden, wären die des Vertriebenenministers Oberländer und des Innenministers Dr. Schröder, fcin.e Aüsrrierjuftg ehemaliger Nazis würde einige Bundesministerien von höheren Beamten nahezu entblößen.

  • Her mit dem Friedensvertrag i

    Im Adenauer-Staat rührt sich der Faschismus. Wie kann er ausgerottet werden, fragt sich die friedliche Bevölkerung der ganzen Welt Es gibt ein sehr wirksames Mittel dazu: der Abschluß eines Friedensvertrages mit Deutschland. In dem sowjetischen Entwurf eines Friedensvertrages heißt es;

  • Interview mit Nationalpreisträger Bernhard Büchner

    Halle (ND). Gegenwärtig wetteifern über 51 000 Kollektive mit 611 380 Mitgliedern um den Ehrentitel „Brigade der sozialistischen Arbeit". In über 23 600 sozialistischen Arbeits- und Forschungsgemeinschaften wirken über 200 000 Arbeiter, Techniker und Wissenschaftler.

Seite 2
  • Ausscheidungen wie vorgesehen

    Berlin (ADN). Das Mitglied des Nationalen Olympischen Komitees der DDR Alfred Heil übergab am Dienstag der Öffentlichkeit zu einigen Fragen der Vorbereitung der gemeinsamen deutschen Olympiamannschaft folgende Erklärung: * In einer Reihe westdeutscher Zeitungen wird die Behauptung aufgestellt, daß der Sprunglauf von Innsbruck am vergangenen Sonntag ein Teil der Ausscheidungswettkämpfe für die Ermittlung der gemeinsamen deutschen Olympiamannschaft gewesen sei ...

  • (Fortsetzung von Seite 1)

    getöteten Drachens in den Boden säte, aus dem die Krieger erwuchsen, die ein schreckliches Gemetzel untereinander anrichteten. Die Drachensaat unserer Zeit — das sind die Millionen Broschüren und Bücher, die der westdeutschen Jugend mit der Weihe Bonns in die Hand gedrückt werden; Bücher, Broschüren, Hefte, in denen Hitlers Feldzüge und Völkermorde verherrlicht werden, Schulbücher sogar, in denen das größte Verbrechen in Deutschlands Geschichte beschönigt wird ...

  • Nazi-Umtriebe greifen .um. sich Ganz Westdeutschland Aktionsfeld der Faschisten / Adenauer-Partei lehnt Bundestagsdebatte ab

    Berlin (ADN/ND). Die Welle dei schändlichen faschistischen und antisemitischen Ausschreitungen in Westdeutschland greift weiter um sich. In Hannover wurde in der Nacht zum Dienstag am Eingang des neuen Rathauses von Faschisten ein großes Plakat angebracht, das in schwarzen Buchstaben dis Worte „Juden raus" und zwei Hakenkreuze trug ...

  • Ihre Saat geht auf

    Schäften, mit Verlaub gesagt, das Maul fusselig reden. Nur: über das Thema darf nicht gesprochen werden. In dieser Bonner Gesellschaft hat jeder so viel Dreck am Stecken und Leichen im Keller, daß geradezu eine Kameraderie des Schweigens und Verschweigens entstanden ist: Sagst du nichts über mich, dann sage ich nichts gegen dich ...

  • 8000 kg Milch im Offenstall

    Rostock (ND). 300 Landwirtschaftswissenschafüer und erfahrene Praktiker aus sozialistischen Landwirtschaftsbetrieben des Ostseebezirkes kamen am Dienstag zu einer Vortragstagung der Deutschen Akademie der Landwärtschaftswissenschaften zu Berlin in Rostock zusammen. Prof. Dr. Dr. Wilhelm Stahl wies nach, daß die auf der 7 ...

  • 'Höhere Aufgaben

    „Welche Ziele hat sich die Brigade ,Nikolai Mamai' für das entscheidende Jahr 1960 gestellt?" „Die Produktionszahlen liegen fest, und wir haben bereits beraten, wie wir sie erreichen und übertreffen können. Als einen besonders wichtigen Punkt sehen wir dabei an, weniger als 19 000 kWh für eine Tonne Aluminium zu verbrauchen ...

  • Drei Schachtanlagen werden geschlossen

    Bonn (ND-Korr.). Drei Schächte der zur Harpener Bergbau- AG gehörenden Gruppe Dorstfeld bei Dortmund sollen jetzt stillgelegt werden. Von der Stilllegungsaktion, die mehreren tausend Kumpeln die Arbeitsplätze raubt, werden auch die Kokerei und die Brikettfabrik in Oespel betroffen, die bisher von Dorstfeld beliefert wurden ...

  • Der ganze Betrieb wird einbezogen

    1960 werden wir den Leistungsvergleich mit dem Aluwerk II zur bestimmenden Methode unseres Wettbewerbs und der gegenseitigen Hilfe machen. Wir wollen den ganzen Betrieb einbeziehen und die besten Leistungen zu den Leistungen aller machen. So wollen wir beitragen, im gesamten Werk im Durchschnitt nicht mehr als 19 500 kWh pro Tonne Aluminium zu verbrauchen ...

  • Allgemeinbildung und kulturelle Arbeit

    Im kommenden Jahr wollen wir endgültig gegen ,das Problem des unterschiedlichen Bildungsgrades in der Brigade vorgehen. Wir haben Mitglieder, die das Abitur besitzen und solche, die früher nur einige Jahre Volksschule besuchten. Mit Hilfe eines allgemeinbildenden Lehrgangs unserer Patenschule schaffen wir für jeden die Möglichkeit, innerhalb eines halben Jahres eine ordentliche Schulbildung nachzuweisen ...

  • »Kameraden. . . .

    ... ob eine Synagoge überhaupt ein Gotteshaus ist, diese Frage, Kameraden, will ich einmal heute dahingestellt sein lassen. Es würde ein schönes Gelächter geben... Ich weiß genug von Juden und Freimaurern, aber ich will heute nicht darüber sprechen, denn das wirbelt nur Staub auf. Die Masse draußen ist zu dußlig, die kapiert das sowieso nicht ...

  • Das Wertvollste: neue Menschen

    Wenn wir aber davon sprechen, .was wohl der größte Erfolg der sozialistischen Gemeinschaftsarbeit im vergangenen Jahr War, dann sind diese Zahlen nur die Auswirkung eines anderen, des wertvollsten Ergebnisses. Wir haben begonnen, im sozialistischen Kollektiv einen neuen Menschen heranzubilden, aus -dessen Hirn solche Vokabeln wie Egoismus, Lüge, Konkurrenz und andere Reste des alten Denkens mehr und mehr verschwinden ...

  • THE TIMES Verantwortung der Regierung

    Viele Bewohner der Bundesrepublik glauben, daß die Bundesregierung einen Teil der Verantwortung für die Ereignisse in den letzten Wochen auf sich nehmen mußte. Adenauer wird beschuldigt, ehemaligen Nazis gegenüber zu nachsichtig zu sein. Zwei sind sogar in seinem Kabir netfc Der Labourabgeordnete William ...

  • Bonn ist scEuM!

    (Fortsetzung von Seite l)

    Doch sind es gerade diese Männer, dl« für die Aktion gegen Naziorganisationen verantwortlich sind. Ein Frankfurter Lehrer sagte zu seinem Schüler: >Es war nicht die Schuld de» Deutschen, daß die Juden vergast wurden. Es war ihre eigene Schuld, weil sie Widerstand gegen die Staatsgewalt leir steten ...

  • UberallDemonstrationen gegen Antisemitismus

    Warschau (ND-Korr.). „Die Ereignisse der letzten Tage in Westdeutschland bestätigen, daß nur Voreingenommene und Blinde nicht die ungeheure Gefahr sehen, die In der Deutschen Bundesrepublik heranwächst." Dies erklärt die Kulturell-Gesellschaftliche Verelnieung der Juden in Polen in einem Appell an die jüdische Bevölkerung der ganzen Welt ...

  • Was sie tun sollten

    Düsseldorf (ADN/ND). „Die SPD sollte verlangen, daß der Bundestag sofort zusammentritt." Diese Forderung erhob der Deutsche Freiheitssender 904. „Die SPD", so heißt es weiter, „sollte verlangen, daß das Verbot der NSDAP wieder in Kraft gesetzt wird, das Aden- ,auer hat aufheben lassen,. Sie sollte verlangen, daß der Verbotsantrag gegen die VVN sofort zurückgezogen wird ...

  • Vaterländischer Verdienstorden für Prof. Dr.-Ing. Maurer

    Berlin (ADN). Präsident Wilhelm Pieck verlieh auf Vorschlag des Präsidiums des Ministerrates dem Direktor des Eisenforschungsinstitutes in Hennigsdorf bei Berlin, Nationalpreisträger und Träger des Ehrentitels „Hervorragender Wissenschaftler des Volkes", Prof. Dr.- Ing. habil. Dr.-Ing. e. h. Eduard Maurer, anläßlich seiner Versetzung in den Ruhestand in Anerkennung seiner Verdienste auf wissenschaftlichem Gebiet den Vaterländischen Verdienstorden in Silber ...

  • LIBERATION Nationalistische Gefahr

    Mit dem Wiedererstehen der (west-) deutschen Armee, die moderne Waffen zur Verfügung hat, wird der deutsche Nationalismus von einer potentiellen wiederum zu einer realen Gefahr, für die die jüngsten Demonstrationen die ersten greifbaren Anzeichen sind. In Westdeutschland versucht man jetzt* diese sich bemerkenswert rasch entwikkelnde Erscheinung zu bagatellisieren ...

  • Haftentlassung erneut abgelehnt

    Köln (ADN-Korr.). Die 1. Große Strafkammer des Kölner Landgerichts hat am Dienstag erneut die Haftentlassung der sozialdemokratischen Funktionäre aus dem Bezirk Aachen Willi Kippnich, Alois Senser und Emil Winters abgelehnt, denen gemeinsam mit drei weiteren Sozialdemokraten und zwei ehemaligen Mitgliedern der KPD seit dem 14 ...

  • STOCKHOLMS TIDNINGEN Zehntausende von Nazis

    Haben sie (die Bonner Machthaber; d. Red.) aber nicht leichtsinnig in den Nachkriegsjahren Zehntausende von Exnazis wieder in den öffentlichen Verwaltungsorganen sich einnisten lassen und auf diese Weise sich mitschuldig gemacht an dem, was heute geschieht? Wenigstens sollte man die Halb- oder Vollnazis ...

  • Friedrich-Engels-Preis für Prof. Krauss

    Berlin (ADN). Prof. Dr. Werner Krausa wurde für seine Verdienste bei der Erforschung der Geschichte der deutschen und französischen Aufklärung mit dem Friedrich - Engels - Preis der Deutschen Akademie der Wissenschaften ausgezeichnet Der Preis wird als Anerkennung für hervorragende gesellschaftswissenschaftliche Leistungen im Dienste des Friedens; der Demokratie und des Fortschritts verliehen ...

  • Schon zweite Rüstungsanleihe

    Frankfurt (Main) (ADN). Die Bonner Regierung hat am: Montag die Bevölkerung in Westdeutschland zum Ankauf der zweiten staatlichen Rüstungsanleihe aufgerufen. Die Anleihe soll 500 Millionen D-Mark betragen und ab 14. Januar zur Zeichnung aufgelegt werden. Die Anleihe wird von einem Bankenkonsortium unter Führung ...

  • Gemeinschaftsarbeit wird Millionenbewegung

    (Fortsetzung von Seite 1) pro Tonne Aluminium. Entgegen allen' Zweiflern stellten wir uns die Aufgabe, unter die 20 000 zu kommen. Heute liegen wir in der Halle 4 bei 19 300 kWh. Damit konnten wir allein hier, zusammen mit der Brigade .Johannes R. Becher", 2,5 Millionen kWh einsparen. Unser Kollektiv schaffte 15 Tage Planvorsprung ...

  • Prof. Dr. Gustav Havemann gestorben

    Berlin (ND). Am 2. Januar starb im Alter von 78 Jahren der berühmte Violinvirtuose und -pädagoge Prof. Dr. h. c. Gustav Havemann, Er war Schüler des großen Violinpädagogen Joseph Joachim« Als Violinvirtuose und Begründer eines Streichquartetts, des berühmten „Havemann-Quartetts", bereiste er viele Städte und Länder Europas ...

  • Gericht fürchtet die Wahrheit

    Dortmund (ADN). Der Düsseldorfer Korrespondent des Berliner Pressebüros, Hans-Werner Burmeister, wurde am Dienstag erneut von den weiteren Verhandlungen im Dortmunder Gesinnungsprozeß gegen frühere Angehörige des westdeutschen Festivalkomitees ausgeschlossen. Das Gericht drohte ihm mit Verhaftung.

  • PARIS-JOUR 1000 Nazirichter

    Über tausend ehemalige nazistische Richter und Staatsanwälte üben auch heute noch an (west-)deutschen Gerichten ihre Funktionen aus. Viele leitende Posten auf mittlerer und unterer Ebene der Polizei und der verschiedenen Behörden sind durch alte notorische Nazis besetzt.

  • L'AURORE, Paris Höheren Orts zuschlagen

    Die Belohnung vpn 5000 D-Marlv die der Innenminister von Niedersachsen ausgesetzt hat, ist ebensowenig ausreichend wie die. Bildung von Spezialeinheiten der Polizei: Man muß an einem höheren Ort zuschlagen und die Verantwortlichen unter den hohen Beamten suchen.

  • ROTTERDAMSCHE ALGEMEENE DAGBLAD Einflußreiche Faschisten

    Man kann nur hoffen, daß die allgemeine Entrüstung über die Schandtaten in Westdeutschland dazu führt, daß eine wirkliche und endgültige Säuberung des öffentlichen Lebens von alten Nationalsozialisten und Antisemiten stattfindet.

  • NEUES DEUTSCHLAND

    DAS REDAKTIONSKOLLEGIUM: Hennann Axen, Chefredakteur; Georg Hansen, Dr. Günter Kertzscher, stellv. Chefredakteure; Eberhard Heinrich, Redaktionssekretär; Walter Florath, Dr. Rolf Gutermuth, Willi Köhler, Karl-Ernst Reuten Ingo Seipt

  • Die SPD-Führung schwafelt

    Der Fraktionsvorstand der SPD wußte bisher weiter nichts zu sagen, als daß er sich in der nächsten Woche ».mit den parlamentarischen Möglichkeiten zur Behandlung der antisemitischen Provokation" befassen werde. .

  • DGB für Untersuchungsausschuß

    Auch der Bundesvorstand des DGB hat einen parlamentarischen Untersuchungsausschuß des Bonner Bundestages gefordert, der die Hintergründe der faschistischen Umtriebe in allen Teilen Westdeutschlands aufdecken soll.

  • Die FDP kneift

    Der Vorsttnd der FDP-Bundestagsfraktion, in der ebenfalls eine Reihe prominenter Nazis wie z. B. der HJ- Bannführer Zoglmann als Abgeordnete sitzen, lehnte ebenfalls eine Bundestagsdebatte ab.

  • Strauß mustert Jahrgang 1939

    Bonn (ADN/ND). Die Wehrämter des Bonner Kriegsministers Strauß haben am Dienstagmorgen in ganz Westdeutschland mit der Musterung von 500 000 jungen Männern des Geburtsjahres 1939 begonnen.

Seite 3
  • Schwimmen oder versinken?

    Ich erinnere mich, als ich in den ersten Januartagen des Jahres 1959 in Belorußland weilte, teilte man mir dort telefonisch mit, daß die Rjasaner die Verpflichtung eingegangen waren, während eines Jahres die Fleischerzeugung in den Kolchosen und Sowchosen auf das 3,8fache zu erhöhen und dem Staat dreimal soviel Fleisch zu verkaufen wie 1958 ...

  • Rede des Genossen N. S. Chruschtschow auf dem Plenum des ZK der KPdSU Ende Dezember 1959

    Genossen! Dieses Jahr, das erste Jahr des Siebenjahrplans, war ein Jahr großer Erfolge auf allen Gebieten der Volkswirtschaft. In diesen Tagen gehen aus allen Teilen des Landes Meldungen über die vorfristige Erfüllung des Volkswirtschaftsplanes und der sozialistischen Verpflichtungen ein. Beachtliche Siege errangen die Werktätigen Moskaus und des Leningrader Wirtschaftsgebietes, die in den ersten Reihen der Kämpfer für die Verwirklichung der Beschlüsse des XXI ...

  • Sicherer Sieger im Wettbewerb: Die UdSSR

    Bedeutend gesteigert wurde auch die Erzeugung tierischer Fette. 1959 wurden im Lande 845 000 Tonnen Butter gewonnen; das sind durchschnittlich 4 Kilogramm pro Kopf der Bevölkerung. In den Vereinigten Staaten von Amerika wurden 1958 unter Berücksichtigung der Verarbeitung auf den Farmen 685 000 Tonnen • Butter oder 3,9 Kilogramm pro Kopf der Bevölkerung erzeugt ...

  • Menschen mit klugem Kopf und goldenen Händen

    Genossen! Viele werden dadurch sehr erschüttert, daß ihre Gebiete oder Republiken hinter dem allgemeinen Stand zurückbleiben. Man muß sagen, daß alle ehrlichen Menschen erschüttert sind, wenn es beim Nachbarn gut, bei ihnen selbst aber schlecht vorangeht. Wir sagen nicht, daß es bei uns mit der Entwicklung der Landwirtschaft schlecht steht ...

  • Das Rjasaner Meisterstück

    Gestatten Sie mir jetzt, etwas ausführlicher auf Fragen der Entwicklung der Viehwirtschaft einzugehen. Ich habe bereits davon gesprochen, wie in diesem Jahr die Erzeugung und der Aufkauf von Fleisch und Milch gestiegen sind. Früher galt ein solches Tempo für unwahrscheinlich. Wir blicken heute natürlich alle auf Rjasan, weil es, wie man so sagt, alle in Bewegung gesetzt hat ...

  • Sag Du zur Maschine!

    Genossen! Die Frage der Steigerung der Arbeitsproduktivität ist eine Frage der Mechanisierung, eine Frage der Anwendung und der Meisterung der Technik. Und wir müssen jetzt besondere Aufmerksamkeit darauf richten. Als ich in den Republiken Usbekistan, Tadshikistan, Kirgisien und Kasachstan weilte, habe ich mich mit der selbstlosen Arbeit der Werktätigen der Landwirtschaft dieser Republiken vertraut gemacht ...

Seite 4
  • Fortsetzung Auf Seite

    B 6. Januar 1960 / ND / Nr. 6, Seite 4 Rede des Genossen N. S. Chruschtschow auf dem Plenum des ZK der KPdSU (Fortsetzung von Seite 3) Hier zeigte sich die Gewohnheit einiger Menschen für das Alte, kam ihre Rücketändigkeit zum Ausdruck. Viele gute Maschinen wurden zu Schrott und in den meisten Kolchosen und Sowchosen wurde die Baumwolle weiter mit der Hand geerntet ...

  • Nicht auf dem Erreichten ausruhen, ständig die Arbeit verbessern!

    Genossen! In den letzten Jahren wurde der Wohlstand der Werktätigen bedeutend gehoben. In elf Monaten des Jahres 1959 ist der Verkauf von Fleischerzeugnissen an die Bevölkerung im Vergleich zur entsprechenden Zeit des Vorjahres um 20 Prozent, von Molkereierzeugnissen um 10 Prozent, von Eiern um 9 Prozent und von Zucker um 10 Prozent gestiegen ...

  • „Ich ernte so viel Baumwolle wie 100 Personen"

    Von dieser Tribüne sprach die Genossin Tursunoi Achunowa, eine Maschinenführerin des „Kirow"-Kolchos im Gebiet Taschkent Uns allen hat diese Frau gefallen. Wenn man sie sieht, denkt jnan, wie zierlich sie doch ihrem Aussehen'nach äst und dabei so energisch und beharrlich. Mit welcher Zuversicht hat sie die Maschine übernommen und sie ohne Furcht studiert Die Genossin Achunowa hat den Wettbewerb mit dem Brigadier der Traktorenbrigade, dem Genossen Tjupko, aufgenommen ...

  • Von der gleichen Fläche mehr Futtereinheuen

    Eine zweite nicht weniger bedeutende Quelle für die Ergänzung der Getreideund Futtervorräte ist eine Überprüfung der Struktur der Saatflächen, der Ersatz weniger ertragreicher Kulturen durch ertragreichere. Ich möchte einige Zahlen anführen. Sehen Sie, was sich hierbei herausstellt. Die Kolchose und Sowchose säen Futterrüben ...

  • (Fortsetzung von Seite 3)

    Hier zeigte sich die Gewohnheit einiger Menschen für das Alte, kam ihre Rücketändigkeit zum Ausdruck. Viele gute Maschinen wurden zu Schrott und in den meisten Kolchosen und Sowchosen wurde die Baumwolle weiter mit der Hand geerntet. Und als die führenden Persönlichkeiten Usbekistans erkannten, daß man ...

  • Wo reiche Schätze liegen

    Genossen! Für die weitere Entwicklung der Landwirtschaft hat die richtige Ausnutzung aller Reserven zur Steigerung der Getreide- und Futtererzeugung außerordentlich große Bedeutung. Wir haben alle Möglichkeiten, um Getreide sowohl für die Herstellung von Lebensmitteln als auch für Futter zu erhalten ...

  • Er existiert nicht und soll doch schuldig sein?

    Genossen, in allen Republiken, Regionen oder Gebieten gibt es Tausende vorbildlicher Werktätiger der Kolchose und Sowchose, die Vorbilder hoher Produktivität zeigen. Ihr Beispiel Inspiriert alle Werktätigen der Landwirtschaft, Ihre Erfahrungen flößen die Zuversicht ein, daß die Aufgaben des Siebenjahrplans übererfüllt werden ...

Seite 5
  • Man muß sich auf den Hosenboden setzen

    So darf man nicht wirtschaften. Man muß so wirtschaften lernen» daß. die neuesten Errungenschaften der Wissenschaft und die Erfahrungen der besten Menschen der Kolchos- und Sowchosproduktion berücksichtigt werden. Es ist schlimm, daß wir noch Leiter haben, die von der Landwirtschaft nichts verstehen und die Verbindung mit der Landwirtschaft über den Speisesaal aufrechterhalten ...

  • Der Mais ist die Mutter der Viehwirtschaft

    Große Möglichkeiten für die Entwicklung der Viehwirtschaft besitzen die Neulandsowchose Kasachstans. Ich habe mit Befriedigung die Rede des Direktors des Tschistowsker Sowchos, Genossen A. I. Koslow, angehört. Sie wissen es alle selbst, und Genosse Koslow hat in seiner Rede darüber gesprochen: Er hat während seiner Arbeit in der Abteilung Landwirtschaft des ZK schwerwiegende Fehler begangen ...

  • Das Sparkonto mit dem höchsten Zinssatz: Der Dunghaufen

    Jetzt kommt das Düngen der Felder. Ich hörte oft Reden von Trofin Denissowltsch Lyssenko über die Bedeutung von 'organisch-mineralischen Komposten für die Erhöhung der Ertragsfähigkeit. Vor einigen Jahren hat er die Patenschaft über das Moskauer Gebiet übernommen und hat eine sehr nützliche Arbeit in den Kolchosen und Sowchosen geleistet ...

  • Die Mechanisierung der Landwirtschaft ist die Hauptvoraussetzung; für die Steigerung der Arbeitsproduktivität

    Genossen! Auf Initiative der vorbildlichen Kolchose und Sowchose hat sich in unserem Lande ein sozialistischer Wettbewerb mit dem Ziel entfaltet, die Vereinigten Staaten von Amerika in der Erzeugung von Fleisch und Milch pro Kopf der Bevölkerung einzuholen. Wir haben alle Möglichkeiten, das Siebenjahres-Soll für die Fleischerzeugung überzuerfüllen und auf diese Weise einen wichtigen Schritt vorwärts zur Erreichung dieses Zieles1 zu tun ...

  • Worthalten ist für jeden Ehrensache

    Ebensolche Mängel waren auch bei der Vorbereitung und Durchführung der Erntearbeiten zu verzeichnen. Nach den Angaben des Ministeriums der Landwirtschaft der UdSSR haben in den Sowchosen und Kolchosen von Kasachstan 32 000 Vollerntemaschinen, 21000 Lesemaschinen und 11000 Mähmaschinen nicht an der Getreideernte teilgenommen ...

  • Alle Kräfte für das Wohl des Volkes

    Wenn es diese Mängel, von denen die Rede war, nicht gäbe, würde sich unsere Landwirtschaft noch erfolgreicher entwickeln und wir würden die Lösung der Aufgabe der Schaffung alles Notwendigen für die vollständige Deckung des Bedarfs unseres Volkes beschleunigen. Genossen! Wollen wir noch angespannter, unter Einsatz aller Kräfte für das Wohl unseres Volkes arbeiten ...

Seite 6
  • Es ist notwendig, die Kolchose auch künftig mit erfahrenen Kadern zu stärken

    Die Kaderfrage, die richtige Verteilung der Kader, ihre Erziehung und ihr vorteilhaftester Einsatz ist die Hauptfrage in unserer gesamten Arbeit. Bei uns aber geht man mancherorts zuweilen noch falsch an diese äußerst wichtige Angelegenheit heran. Ich will ein konkretes Beispiel dafür anführen. Im Zentralkomitee ging ein Brief der Kolchosbauern des landwirtschaftlichen Arteis „Leninskoje Snamja" aus dem Hayon Dmitrowsk, Gebiet Orel, ein ...

  • Es gibt kein allgemeingültiges Rezept

    Es ist natürlich sehr schwierig, für alle Kolchose passende Preise für Erzeugnisse festzulegen. Es gibt bei uns verschiedene Kolchose. Für den einen Kolchos wird ein bestimmter Preis annehmbar sein, für einen anderen Kolchos hingegen, der noch keine gute Produktivität erzielt hat, wird er zu niedrig sein ...

  • Reihe oder Quadrat?

    Es Ist an der Zeit, die Aufgabe des Anbaues solcher Kulturen wje Baumwolle, Zuckerrüben, Kartoffeln,' Sojabohnen, Bohnen und anderer Pflanzen ohne Aufwand an manueller 'Arbeit zu lösen. Das ■wird es ermöglichen, die Arbeitsproduktivität rapide zu steigern und die Selbsttosten der Erzeugnisse zu senken ...

  • Der Lohn soll Ansporn sein

    Genossen! Referenten und Diskussionsredner haben hier die Frage der Entlohnung in den Kolchosen aufgeworfen. Darüber sprachen die Genossen Raschidow, Uldshabajew, Mshawanadse und andere. Ich bin der Meinung, daß sie die Frage richtig gestellt haben. Bekanntlich werden in unseren Werken und Fabriken die Arbeitsnormen und Bewertungen, abhängig von der Steigerung der Arbeitsproduktivität, systematisch überprüft ...

  • Das Dorf zum Schmuckkästchen machen

    In den letzten fünf Jahren ist große Arbeit beim Bau und bei der Verschönerung der Dörfer geleistet worden. In den ländlichen Bezirken sind 3,5 Millionen Wohnhäuser, viele Schulen, Krankenhäuser, Polikliniken, Kinderkrippen und -gärten erbaut worden. Der Vorsitzende des Kolchos „Roter Oktober", Genosse P ...

  • Der Brunnen soll Wasser geben

    Woran aber der Städter gewöhnt Ist, darauf geht der Kolchosbauer noch nicht ein. Man muß deshalb der Zeit und den Gewohnheiten der Menschen ihren Tribut zollen. Welche Schlußfolgerung ist zu ziehen? Man muß sehr behutsam sein und so verfahren, wie es die Kolchosbauern wollen. Mögen sie von selbst darauf kommen ...

  • . Zuversichtlich neuen Erfolgen entgegen

    Wir haben letzten Endes glänzende Erfolge. Die Feinde des Sozialismus sind jetzt entmutigt durch die Siege der Sowjetunion. Mit diesen Siegen können wir zuversichtlicher zu neuen Erfolgen vorr wärtsschrciten. Wir haben eine große Höhe genommen und eine gute Geschwindigkeit erreicht. Deshalb ist es jetzt bereits leichter, auf noch höhere Gänge umzuschalten und eine neue Höbe zu nehmen ...

  • Auf den Leiter kommt es an

    Bei einem guten Leiter im Kolchos bedarf es verschiedener Bevollmächtigter nicht. Ihnen bleibt in einem solchen Kolchos nichts zu tun übrig. Wenn Sie aber einen guten Vorsitzenden wegnehmen und ihn als Sekretär des Rayonkomitees einsetzen, so wird er sich natürlich nicht so konkret mit den Angelegenheiten des Kolchos befassen können ...

Seite 7
  • Kraftwerke aus der Schublade

    Weltweite Zusammenarbeit der sozialistischen Länder auch im Bauwesen / Antwort an einen Leser

    i,Habt Ihr den Mund nicht ein wenig su voll genommen?" fragt unser Leser Uerhard Schramm aus Leipzig, als er ron dem Plan der sozialistischen Umwälzung des Bauwesens Kenntnis erlielt, der vom Ministerrat am 4. Juni seschlossen wurde. Unser Leser verweist labei auf den Auftrag an die Bauindustrie, den Höchststand der Bautechnik :u erreichen und sogar auf einigen Ge- )ieten mitzubestimmen ...

  • 1960—Sieg der Vernunft

    Heftige Auseinandersetzung in der USA-Regierung über Truppenabzug

    Washington/Moskau (ADN/ND). Der Vorsitzende des Präsidiums des Obersten Sowjets der UdSSR, Kliment Woroschllow, und Ministerpräsident Nikita Chruschtschow haben zum Jahreswechsel mit USA-Präsident Dwight Eisenhower Grußbotschaften ausgetauscht, wurde in Washington mitgeteilt. In der sowjetischen Grußbotschaft wird die Hoffnung ausgedrückt, daß die 1959 eingeleiteten gemeinsamen Bemühungen im neuen Jahr einen Sieg der Vernunft gewähr-? leisten mögen ...

  • USA-Stahlkonzerne mußten nachgeben

    Zugeständnisse aus Furcht vor der Kraft der Arbeiterklasse

    Washington (ADN) Die 500 000 Stahlarbeiter der USA, deren gewaltiger, 116 Tage dauernder Streik im vergangenen Jahr der größte in der ganzen Geschichte der USA war, haben die Stahlkonzerne zu weitgehenden Zugeständnissen gezwungen. Die USA-Stahlmonopole mußten sich in dem am Montag vom Präsidenten der Stahlarbeiter-Gewerkschaft, Macdonald, und dem Vertreter der Stahlindustrie, Cooper, unterzeichneten neuen Tarifabkommen zu einem „Kompromiß" bequemen ...

  • Quellen einer großen Kraft

    Es begann auf einem Fußballplatz.; « Blättern wir in der vietnamesischen Geschichte diese 30 Jahre zurück, dann wird sehr schnell offenbar, wie grundlegend sich das Leben unter der Führung der Partei verändert hat. Ist nicht schon allein die Tatsache bezeichnend, daß die Kommunistische Partei Indochinas, ...

  • SED grüßt Lao-Dong-Partei

    Teure Genossen!

    Das Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands übermittelt Ihnen zum 30. Jahrestag der Gründung der Kommunistischen Partei Indochinas die herzlichsten Glückwünsche und brüderlichen Kampfesgrüße der Werktätigen der Deutschen Demokratischen Republik. Die Lao-Dong-Partei Vietnams, die ...

  • Vergebliche Mühe

    Die Vorschlage zur Sicherung des Friedens auf dem Balkan, die der Erste Sekretär des ZK der Bulgarischen Kommunistischen Par-. tei, Todor Shiwkow, auf der fetzten Tagung der Volksversammlung unterbreitete, haben auch in vielen kapitalistischen Ländern wie Frankreich, Italien, Indien, Indonesien, besonders aber in Griechenland und der Türke) starkes Interesse und lebhafte Kommentare hervorgerufen ...

  • Erschütternder Bericht des IRK

    Paris (ADN). Folter mit Strom, Wasser und Tränengas, Typhus-Epidemien, Hunger und unmenschliche Raumverhältnisse in den sogenannten „Internierungszentren" — das ist die Bilanz des Berichtes einer Kommission des Internationalen Roten Kreuzes, die vom IS. Oktober bis zum 27. November 1959 die Konzentrationslager und Gefängnisse in Serien besuchte ...

  • Beispielgebend wie bei uns

    Und heute? Längst gehört der Boden dem, der ihn bearbeitet, längst hat die Agrarpolitik der Partei der Arbeit den Hunger besiegt, der einst Hunderttausende im Jahr dahinraffte. Eine neue Etappe im Leben des vietnamesischen Volkes hat begonnen: der Aufbau der sozialistischen Gesellschaftsordnung. Und ...

  • Macmillan begann Afrikareise

    London (ADN). Der britische Premierminister Harold Macmillan hat sich am Dienstag auf eine vierwöchige Reise durch Afrika begeben. Auf dem Reiseprogramm stehen Ghana, Nigeria, Süd- und Nordrhodesien, Njassaland, die Südafrikanische Union sowie die Protektorate Basutoland, Betschuanaland und Swaziland ...

  • Sowjetische Sinfoniker vor 2700 New-Yorkern

    New York (ADN). Das Staatliche Sinfonieorchester der UdSSR eröffnete Sonntag abend mit einem erfolgreichen Konzert in der ausverkauften New-Yorker Carnegie-Hall vor 2700 Zuhörern seine siebenwöchige Tournee durch 20 Städte 3er USA und Kanadas. Das Konzert wurde von Konstantin Iwanow dirigiert. Solist des Abends war der Pianist Emil Silels ...

  • Istvan Antos verstorben

    Budapest (ADN). Der ungarische Finanzminister Istvan Antos ist am Dienstag in einem Budapester Krankenhaus an einer Magenerkrankung verstorben. Istvan Antos, der im 51. Lebensjahr stand, gehörte der Ungarischen Sozialistischen Arbeiterpartei an. Er war maßgeblich an der Stabilisierung der ungarischen Währung und an der Ausarbeitung des ersten Dreijahrplans beteiligt ...

  • Präsident Nasser grüßt die DDR

    Berlin (ADN). Der Präsident der Vereinigten Arabischen Republik, Gamal Abdel Nasser, ließ am Dienstag durch den Leiter der Handelsvertretung der VAR, Handelsrat Osman Hamed Saad, im Amtssitz von Präsident Wilhelm Pieck ein persönliches Grußschreiben überreichen, in dem Nasser dem Präsidenten und der Deutschen Demokratischen Republik seine besten Wünsche für das Jahr 1960 übermittelt ...

  • Camus tödlich verunglückt

    Paris (ADN). Der Literatur-Nobelpreisträger von 1957, Albert Camus, ist am Montag im Alter von.46 Jahren bei einem Autounfall in der Nähe von Paris ums [>ben gekommen. Im zweiten Weltkrieg latte Camus in der französischen Widerstandsbewegung gegen die Hitler-Faschisten gekämpft; er war damals Chefredak- ;eur und Leitartikler der illegal erscheilenden bürgerlichen Zeitung „Combat" ...

  • Scholochow beendete 2. Band von „Neuland unterm Pflug"

    Moskau (ADN). Michail Scholociiow hat die Arbeit an dem zweiten Band seines Romans „Neuland unterm Pflug" beendet. Dies teilte der Schriftsteller auf einem Literaturabend vor Studenten der Moskauer Universität mit. Einige Kapitel aus äem neuen Werk sind in der Sowjetunion bereits veröffentlicht.

  • Gluckwunsche an Kassem

    Berlin (ADN). Der Minister für Nationale Verteidigung, Armeegeneral Willi Stoph, übermittelte dem Ministerpräsidenten der Republik Irak und Oberkommandierenden der irakischen Armee, Generalmajor Abdel Kerim Kassem, aus Anlaß des 39. Jahrestages der irakischen Armee herzliche Glückwünsche.

  • Demonstration in Dänemark

    Aarhus (ND). Gegen die Entladung amerikanischer Raketen demonstrierten am Dienstag dänische Friedenskämpfer im Hafen von Aarhus. Die Raketen sollten von dem dänischen Frachter „Bolivia" entladen werden.

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    Deutsche Nationalmannschaft unterlag 15 :18 / Schweden schlug Dänemark 16 :10

    Von unserem nach Dänemark entsandten Berichterstatter Dieter Wales Die Hallenhandballauswahl der CSH schlug am Dienstagabend im Forum von Kopenhagen die deutsche Nationalmannschaft 18 :15. und wurde damit ungeschlagener Sieger der kleinen Hallenhandball- Weltmeisterschaft. Im Schlußspiel kam Schweden gegen Dänemark zu einem 16: lO-OErfolg ...

  • Gründlich verrechnet

    Geheimdienste in Westberlin machen Jagd auf Jugendliche / Junge Eisen» bahnerin durchkreuzte die schmutzigen Pläne 1

    In den letzten Monaten mehren sich die Versuche der in Westberlin ihr Unwesen treibenden imperialistischen Geheimdienste, besonders junge, teilweise noch minderjährige Bürger unserer Republik durch Versprechungen und durch Vortäuschen persönlicher Bindungen in ihre Dienste zu ziehen. So wurde vor kurzem ...

  • Scherze, über die keiner lacht

    Westdeutsche Sportführer haben auf dem üblichen Umweg über die Zeitungen den Skisp'ortlern der DDR ein Angebot unterbreitet, das, von ungewöhnlichem Entgegenkommen diktiert, ein hohes Maß überschäumender Sportfreundschaft mühelos erkennen läßt. Man lese, staun« und sei begeistert: Angesichts der bedeutenden sportlichen Erfolge, die Helmut Recknagel in früheren Jahren errang, wird er in die gesamtdeutsche Olympiamannschaft der dersche Flaggengesetz von Störenfrieden lspringer aufgenommen ...

  • Schutz für Militaristen

    Jetzt tut der Senat überrascht, nachdem die Saat, die jahrelang in der Frontstadt gesät wurde, vor aller Öffentlichkeit aufgegangen ist. Ja mehr noch. Lipschitz erklärte im Widerspruch zur Verfassung in einer ersten Stellungnahme zu den neuesten Naziumtneben: „Es lasse sich schwer eine Handhabe für ein Verbot finden ...

  • Was wurde aus den SPD-Parteifagsbeschlüssen?

    Immer wieder wurden auf Landesparteitagen der Berliner SPD mit großer Mehrheit Anträge angenommen, in denen die Beseitigung der Nazis aus den Verwaltungsstellen und das Verbot der faschistischen und militaristischen Organisationen sowie die Streichung von Nazipensionen verlangt wurde. Was wurde aus all diesen Parteitagsbeschlüssen? Die sozialdemokratische Mehrheit im Senat und im Abgeordnetenhaus brach die Parteidisziplin ...

  • Die SED in Westberlin sagt:

    # Die faschistischen Provokateure fühlen sich ermutigt, weil an der Spitze des Bonner Staates — mit dem der Senat eine unselige politisch gefährliche Bindung -eingegangen ist — ehemalige hohe SA- Führer und Faschisten, wie Oberländer, Schröder und Globke stehen. # Sie fühlen sich ermutigt, weil schuldbeladene Generale wie Speidel, Heusinger und Kammhuber hohe und höchste Kommandostellen in der westdeutschen NATO-Armee innehaben ...

  • Frontstadt-Chronik

    Januar 1959. Während der Aufführung einer Chronik des Warschauer Ghettos unter dem Titel „Ich selbst und kein Engel" in der Kongreßhalle in Tiergarten werfen jugendliche Faschisten Stinkbomben. Tags darauf erhält die Leitung der Halle Anrufe, wie „Seid ihr das -Judentheater? Wir werden euch den Laden kaputtschlagen 1" Okiober 1958 ...

  • des Rates des Stadtbezirks, Neue Schönholzer Straße.

    7. Januar Friedrichshain: 16 Uhr, Schulung der Parteigruppen-Organisatoren entsprechend den herausgegebenen Einladungen. 19.30 Uhr: Anleitung der Sekretäre der Parteigruppen der Elternausschüsse im Parteihaus. 20 Uhr, Versammlung aller Genossen Eltern der S.flO. Schule. Köpenick: 19.30 Uhr, Genossen-Elternversammlung in der Alexander-von-Humboldt- Schule (Musiksaal) ...

  • Die Saat des Senats

    13. Dezember 1955: Im Sturmlokal Bober in Reinickendorf wollen sich die Stahlhelmer, die Bismar-ck-Jugend und andere ewige Marschierer treffen. Wieder sind die Arbeiter auf dem Plan. Und wieder gibt Lipschitz den Befehl, gegen die Arbeiter den Knüppel zu ziehen. Die Zeit ist reif Es steht also fest, unter der Aufsicht, unter dem Schutz des Senats, konnte der Militarismus gedeihen, konnten sich Faschisten treffen ...

  • Wie wird das Wetter?

    i Wetter»usslchten für Mittwoch, den 6. Ja" nuar 1960: Bei mäßigen bis frischen Winden aus West bis Nordwest wechselnd bewölkt und Vereinzelt-Schauer. Tageshöchsttemperaturen 3 bis 5 Grad, nachts verbreitet leich- Jer Frost. Am 6. Januar: Sonnenaufgang 8.16 Uhr« Sonnenuntergang 16.08 Uhr; Mondaufgang 11 ...

  • Die Drachensaat von Schöneberg

    " Westberlin seit Jahren Hort faschistischer und militaristischer Verbände / Brandt-Senat von Umtrieben »überrascht"

    'P'aschisten besudeln in Westberlin J Häuser, Geschäfte und Litfaßsäulen mit Hakenkreuzen. Sie schmieren: „Juden raus." Faschistische Studenten zeigen ihr Banner schwarzweißrot mit Hakenkreuz. In aller Öffentlichkeit rotten sich Faschisten zu Feiern zusammen. Der Schöneberger Innensenator Liptehitz (SPD) und die Frontstadtpresse sind mit einemmal aus allen Wolken gefallen und gebärden sich über diese militaristischen Umtriebe wie Unschuldsengel ...

  • Faschisten im Volkshaus ■

    Zehntausend Arbeiter Westberlins marschieren zur Perleberger Straße, um den Militaristen im Volkshaus den Marsch zu blasen. Die Faschisten wagten nicht, zusammenzukommen. Das Treffen wird vereitelt. Aber der Schöneberger Senat rührt sich doch. Polizei knüppelt protestierende Männer und Frauen nieder ...

  • Unschuldslamm Lipschitz

    Ein abgefeimtes Spiel. Die Berliner Arbeiter haben andere eigene Erfahrungen mit Lipschitz, Amrehn und Brandt 1953, 1954, 1955, 1956, 1957, 1958, 1959 waren Sozialdemokraten, Gewerkschafter und Genossen der SED bei Lipschitz. Sie forderten einmal, zweimal, Dutzende Male das Verbot von Militaristentreffen und Faschistenversammlungen, das Verbot der Faschisten in Westberlin ...

  • Knüppel gegen Arbeiter

    Die Westberliner Arbeiter griffen Dutzende Male in Reinickendorf, in Tiergarten, in Wilmersdorf und Charlottenburg zur Selbsthilfe, Sie verjagten die Nazis und Militaristen aus ihren Rattenlöchern. Aber Lipschitz und Amrehn, die die Polizei befehligten, gaben den Knüppelbefehl gegen die Arbeiter. Der Nazimajor Duensing, Chef der Westberliner Bereitschaftspolizei, schützte die Militaristentreffen ...

  • MITTEILUNGEN DER PARTEI

    Fernunterricht der Parteihochschule: IV. Lehrgang: 6. Januar, 14 bis 18 Uhr, 7. Januar, 14 bis 18 Uhr, Wiederholung der Fragen des dialektischen Materialismus. 6. Januar Pankow: 19.30 Uhr, Genossen-Elternversammlung der 6. Oberschule im Kulturraum

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